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2 egov aus dem Baukasten Am Beispiel von ZEMIS Hans Burger Senior IT Consultant 4. November 2014

3 Agenda AdNovum egov-baukasten ZEMIS Übersicht Nutzungsbeispiele Baukasten Fazit 3

4 AdNovum Swiss Quality Software Eckdaten Gegründet 1988 privat gehaltene AG Standorte: Zürich (HQ), Bern, Budapest, Ho-Chi-Minh-Stadt, Singapur 400 Mitarbeitende (260 CH, 110 HU, 25 SG, 5 VN), davon 70% Ingenieure AdNovum Zürich (HQ) AdNovum Bern AdNovum Ungarn AdNovum Vietnam AdNovum Singapur 4

5 egov-baukasten 5

6 Baukasten «Modularität (auch Baustein- oder Baukastenprinzip) ist die Aufteilung eines Ganzen in Teile, die als Module, Komponenten, Bauelemente oder Bausteine bezeichnet werden. Bei geeigneter Form und Funktion können sie zusammengefügt werden oder über entsprechende Schnittstellen interagieren.» (wikipedia) Elemente einer Standardarchitektur Security Applikationslogik Integration Persistenz / DB 6

7 CH-System Kant. System Komm. System Firmen-System Bedarf im Kontext egov: Integration Security Security Security Security Applikationslogik Applikationslogik Applikationslogik Applikationslogik Integration Persistenz / DB Integration Persistenz / DB Integration Persistenz / DB Integration Persistenz / DB Integration Hoher Bedarf an Standardisierung (Schnittstellen, Daten, Geschäfte) und Kommunikationsinfrastruktur 7

8 CH-System Kant. System Komm. System Firmen-System Bedarf im Kontext egov: Security MA Bund Einwohner Kant. MA Gemeinde-MA Firmen-MA Security Security Security Security Applikationslogik Applikationslogik Applikationslogik Applikationslogik Integration Persistenz / DB Integration Persistenz / DB Integration Persistenz / DB Integration Persistenz / DB Hoher Bedarf an standardisierter elektronischer Identität und Claims, denen alle Akteure im Bereich egov vertrauen können 8

9 ZEMIS: Übersicht 9

10 Zentrales Migrationsinformationssystem IS des Bundes für Behördenleistungen in den Bereichen Aufenthalt in der Schweiz Asylwesen Einbürgerungen Eines der «grossen» CH-Personenregister Beteiligte «Ausländer» Behörden Bund Kantone Gemeinden Arbeitgeber, Rechtsvertreter rechtliche Basis: ZEMIS-Verordnung 10

11 ZEMIS: Systemübersicht Merkmale Breiter Benutzerkreis Schnittstellen mit vielen Umsystemen Unterschiedlichste Geschäftsfälle Workflow Dokumentenverwaltung Auskunftssystem 11

12 ZEMIS: Beispiel eines Geschäfts 12

13 ZEMIS: Beispiel eines Geschäfts Kantonaler Mitarbeiter Mitarbeiter Bund 13

14 ZEMIS: Beispiel eines Geschäfts Kantonales System ZEMIS 14

15 Nutzungsbeispiel Baukasten Integration: sedex und ZEMIS 15

16 sedex: Übersicht Dienst des BFS zur sicheren Übertragung von Meldungen zwischen Systemen 16

17 sedex: Nutzung in ZEMIS Geschäfts- und Datenaustausch mit anderen Systemen Empfänger BFS/BIT ZEMIS sedex sichert den Transport und bietet Standardisierte Hülle ZEMIS definiert Meldungsinhalte (aufbauend auf ech Standards) 17

18 sedex: Beispiel eines Datenaustauschs 1. Die Amtsstelle kodiert das Ereignis (z.b. Heirat) als XML-Datei (ech-0020) 2. Via dem sedex-adapter der Amtsstelle wird die XML-Datei (oder eine ZIP-Datei, die mehrere XML-Dateien enthält) an den sedex-adapter von ZEMIS geschickt 3. ZEMIS liest die XML-Dateien vom sedex-adapter, validiert die Daten und stösst den Workflow an 4. ZEMIS schickt die Quittungsmeldungen via sedex-adapter zurück an die Amtsstelle 5. Die Amtsstelle liest die Quittungsmeldung ein und liefert auf negative Quittungsmeldungen die Ereignismeldung nochmals mit verbesserter Datenqualität 18

19 Nutzungsbeispiel Baukasten Security: SSO Portal EJPD und ZEMIS 19

20 SSO Portal EJPD Einheitliche Sicherheits- und Authentisierungsinfrastruktur Features Schutz der EJPD Schlüsselapplikationen (> 200) SSO für > Benutzer Bund, Kantone, Polizei, BK EDA EDI EJPD VBS EFD EVD UVEK Kantone Multi-Protokollsupport Zahlreiche Authentisierungsmethoden Gemeinden SSO-Portal EJPD Kantonale Ämter Kantonspolizei UserID/PW SecurID Partner Nationale Internationale Interpol Schengen Auslandvertretungen Botschaften X.509 Certificates Temporary Password Hohe Last, hohe Verfügbarkeit 7x24, weltweiter Zugriff 20

21 SSO Portal EJPD Etablierte Prozesse über die Amts-/Departementsgrenzen hinaus 21

22 SSO Portal EJPD: Nutzung in ZEMIS Zugriffsschutz für Online-Schnittstellen (GUI und Web-Service) Etablierte Identity-Management-Prozesse Zuverlässige Identifizierung der Benutzer Funktionsnachweis sichergestellt (z.b. Mitarbeiter Migrationsamt Zürich) Basis für Access Management Delegierte / Verteilte Rechtevergabe Grobautorisierung der Zugriffe Basis für Feinautorisierung in ZEMIS SSO Portal EJPD ist auch Identity Provider Partnersysteme von ZEMIS könnten auch das SSO Portal nutzen (Föderationsansatz) 22

23 Fazit 23

24 egov-baukasten ist nicht leer Bereich Integration Sehr viele ech Standards vorhanden (Schnittstellen, Syntax, Semantik) Security Applikationslogik Infrastrukturdienste für Datenaustausch vorhanden und einfach nutzbar Integration Persistenz / DB ech Standards sind etabliert und ready to use 24

25 egov-baukasten ist nicht leer, aber Bereich Security Architektur definiert (ech 107, ) Lösungselemente existieren SuisseID (digitale Identität) Bund: SSO Portal EJPD / eiam BIT Kantonale Lösungen (z.b. BE Login) Security Applikationslogik Integration Persistenz / DB Es fehlen noch wichtige Elemente Föderation: zwischen IAM-Lösungen (organisatorisch, technisch, Infrastruktur) Claims: Syntax, Semantik standardisieren 25

26

27 Weiterführende Informationen ech Standards: sedex: SSO Portal EJPD: Bundesamt für Migration (BFM): https://www.bfm.admin.ch/bfm/de/home.html AdNovum: 27

28 AdNovum Informatik AG Hans Burger, Senior IT Consultant Erlachstrasse 16b, 3012 Bern Schweiz

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