1 Dataport 12.Juli 2007 Internationale Standards zu Identity Management. Deckblatt. Harald Krause

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1 1 Dataport 12.Juli 2007 Internationale Standards zu Identity Management Deckblatt

2 Bremen, E-Government in medias res, 12. Juli 2007 Internationale Standards zu Identity Management

3 3 Dataport 12.Juli 2007 Internationale Standards zu Identity Management Was ist Identity-Management? Identity-Management in der Informationstechnologie bezeichnet die Disziplin, die sich mit der ganzheitlichen Verwaltung Digitaler Identitäten befasst. z.b. Erzeugen, Registrieren, Ändern und Löschen Zuordnen von Rollen, Rechten und Eigenschaften Bereitstellen und Verteilen Verwenden und Überprüfen

4 4 Dataport 12.Juli 2007 Internationale Standards zu Identity Management Warum Identity-Management? Das Denken bei Wirtschaft und Öffentlicher Verwaltung erfolgt zunehmend in globalen Geschäftsprozessen. Geschäftsprozesse überspannen daher Organisationen, Regionen und Hoheitsbereiche. Durch Öffnung der Netze verschwimmen die Organisationsgrenzen. Der Trend zur Strukturierung der IT-Unterstützung in Serviceorientierte Architekturen (SOA) erfordert neue Konzepte zur Behandlung von Identitäten. Identity-Management in moderner, service-orientierter Form wird essentieller Infrastruktur-Baustein von E-Government!

5 5 Dataport 12.Juli 2007 Internationale Standards zu Identity Management Identity-Management besitzt zwei Dimensionen Authentisierung / Authentifizierung Nachweisen bzw. Überprüfen der Identität Entspricht die behauptete Identität (z.b. im Login) der Technologien tatsächlichen? sind sind Grundlagen sind: weitgehend etabliert Kenntnis eines Geheimnisses (z.b. Password, PIN) Besitz (z.b. Smartcard, Token) biometrische Eigenschaften (z.b. Fingerabdruck, Iris) Autorisierung Einräumen von Rechten anhand der festgestellten Identität und Rolle Wer darf auf welche Ressource zugreifen? Grundlagen sind: Identität Rolle und Funktion Kontext Stärke der Authentisierung Komplexität nimmt nimmt stetig stetig zu zu

6 6 Dataport 12.Juli 2007 Internationale Standards zu Identity Management Autorisierung früher, heute und morgen Blick zurück: Applikationen verwalten Nutzer und Rechte selbst. Jede Applikation erfordert eigene Authentisierung (Login). Applikationen kennen Nutzer nur innerhalb eines Kontextes. (keine shared services) Nutzer sind in vielen Datenbanken oder Verzeichnissen vertreten. Nutzerverzeichnisse sind untereinander abgeschottet ( Silos ).

7 7 Dataport 12.Juli 2007 Internationale Standards zu Identity Management Klassische Autorisierung bei Client/Server darf dies darf das Müller Meier Schulze

8 8 Dataport 12.Juli 2007 Internationale Standards zu Identity Management Klassische Autorisierung bei Client/Server darf dies darf das Müller Meier Schulze

9 9 Dataport 12.Juli 2007 Internationale Standards zu Identity Management Autorisierung früher, heute und morgen Blick nach vorn: Applikationen stützen sich auf virtuelle, verteilte Services. Ganze Prozessketten werden unterstützt. Nutzer können Services in unterschiedlichen Kontexten verwenden. (z.b. Sollstellung in SAP aus verschiedenen Fachverfahren) Autorisierungsentscheidungen können sich nicht immer auf die Identität stützen (Service kann nicht immer alle Nutzer kennen ).

10 10 Dataport 12.Juli 2007 Internationale Standards zu Identity Management Autorisierung bei SOA (serviceorientierten Architekturen)

11 11 Dataport 12.Juli 2007 Internationale Standards zu Identity Management Autorisierung bei SOA (serviceorientierten Architekturen) darf dies darf das Müller Meier Schulz e? Müller Meier Schulz e darf dies darf das? Müller Meier Schulz e Müller? Meier Schulz e darf dies darf das darf dies darf das?

12 12 Dataport 12.Juli 2007 Internationale Standards zu Identity Management Autorisierung bei SOA (serviceorientierten Architekturen) Trust- Domains

13 13 Dataport 12.Juli 2007 Internationale Standards zu Identity Management Lösungsansatz: Strukturierung in Trust-Domains Trust Trust Trust Trust-Domain A Trust-Domain B Trust Trust-Domain D Trust-Domain C

14 14 Dataport 12.Juli 2007 Internationale Standards zu Identity Management Trust-Domains und Identity as a Service Trust-Domains sind Nutzer und Services zugeordnet. Die Trust-Domain verantwortet Registrierungsprozess Authentifizierung Zuordnung von Rollen, Rechten und Eigenschaften Trust-Domains können differenzierte Vertrauensbeziehungen untereinander definieren (direkt und indirekt). Eine Vertrauensbeziehung zwischen Services und Nutzer wird durch spezielle Services etabliert. (innerhalb einer Trust-Domain oder zischen Trust-Domains) Wichtigster Service: Identity-Provider (IdP)

15 15 Dataport 12.Juli 2007 Internationale Standards zu Identity Management Identity as a Service: Identity-Provider (IdP) IdP repräsentiert Trust-Domain. IdP ist Instanz, die Service-Anbietern (der eigenen oder fremden Domain) folgendes in einem Token bescheinigt: dass ein Nutzer sich korrekt authentifiziert hat wie der Nutzer sich authentifiziert hat (Stärke) welche Rollen und Eigenschaften dem Nutzer zugeordnet sind welche Rechte ein Nutzer besitzt Diese Token sind kurzlebig, d.h. sie werden i.d.r. für nur eine Dienstnutzung ausgestellt. Die Token werden vom IdP elektronisch signiert.

16 16 Dataport 12.Juli 2007 Internationale Standards zu Identity Management Token vom Identity-Provider (IdP) elektronische Signatur <SAMLAssertion> <Subject> <Authentication> <Attribute> <Authorization> Wer ist der Besitzer des Tokens? Wann, wie und wo hat sich der Besitzer authentifiziert? Rollen und Eigenschaften des Besitzers ( Claims ) Zugriffsrechte des Besitzers

17 17 Dataport 12.Juli 2007 Internationale Standards zu Identity Management Identity as a Service: Identity-Provider (IdP) IdP 1 Authentisieren 2 Token anfordern Token prüfen 4 Dienst nutzen verknüpft mit Token Client 3 Service

18 18 Dataport 12.Juli 2007 Internationale Standards zu Identity Management Identity Federation mittels Identity-Provider IdP Trust-Domain A 4 Token prüfen IdP Trust-Domain B 1 Authentisieren Token anfordern 2 Token anfordern 3 Token prüfen 6 Dienst nutzen verknüpft mit Token Client 5 Service

19 19 Dataport 12.Juli 2007 Internationale Standards zu Identity Management Standards zu Identity-Management WS-Trust & WS-Federation SAML 2.0 SAML Assertion

20 20 Dataport 12.Juli 2007 Internationale Standards zu Identity Management Standards zu Identity-Management Metadata WS-Policy WS-Security Policy WS-Federation WS-Security Profilierung Profilierung durch durch OSCI OSCI WS-Trust Messaging: SOAP, WS-Addressing,MTOM WS-SecureConversation XML

21 21 Dataport 12.Juli 2007 Internationale Standards zu Identity Management Vielen Dank für Ihre Aufmerksamkeit!

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