Die Ultraeffizienzfabrik im urbanen Umfeld Verlustfrei produzieren in lebenswerter Umgebung

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1 Die Ultraeffizienzfabrik im urbanen Umfeld Verlustfrei produzieren in lebenswerter Umgebung Projektpartner Fraunhofer-Institut für Produktionstechnik und Automatisierung IPA Fraunhofer-Institut für Arbeitswirtschaft und Organisation IAO Fraunhofer-Institut für Grenzflächen- und Bioverfahrenstechnik IGB Fraunhofer IPA, IAO, IGB

2 Die Ultraeffizienzfabrik im urbanen Umfeld Umsetzung von Ressourceneffizienz-Maßnahmen in KMU und ihre Treiber derzeitiger Stand Quelle: VDI-ZRE 2011: Umsetzung von Ressourceneffizienz-Maßnahmen in KMU und ihre Treiber Stand 2011 [Angaben in %] 2 Fraunhofer IPA, IAO, IGB

3 Die Ultraeffizienzfabrik im urbanen Umfeld Definition Ultraeffizienz Verlustfrei produzieren in lebenswerter Umgebung Die Ultraeffizienzfabrik ist ein neuartiger Ansatz, um effizient mit so wenig Material und Energie wie nötig effektiv zu produzieren. Material und Energie fließen im Kreislauf und dienen immer wieder als Ausgangspunkt der Produktion. Die anpassungsfähige, emissionsfreie Fabrik sichert ein ökologisches und soziales Umfeld, integriert in die urbane Umgebung. 3 Fraunhofer IPA, IAO, IGB

4 Die Ultraeffizienzfabrik im urbanen Umfeld Von der Wertschöpfung zur Wertschaffung 4 Fraunhofer IPA, IAO, IGB

5 Ressourcenproduktivität Die Ultraeffizienzfabrik im urbanen Umfeld Verlustfrei produzieren in lebenswerter Umgebung Ultraeffizienz Holistische Vernetzung und Verankerung Vernetzung der Systeme (Micro Smart Grid, ) Dezentrale Speichersysteme (PowerCaps, Redox Flow, ) Verknüpfung Verfahrens- mit Produktionstechnologien Nutzung Energy Harvesting (Thermoelektrik, ) Verankerung neuer Investionsrechnungsverfahren (z.b. Real Options Ansatz, ) Effektivität Entwicklung neuer Systeme Schaffen von real time Transparenz (Smart Metering, ) Aufbau dezentraler Energieversorgung (BHKW, Solar, Wind, Geothermie, ) Nutzung Energierückgewinnung (ORC, ) Entwicklung bzw. Einsatz neuer Produktionstechnologien (Zero Waste, Net shape, Recycling, ) Beteiligung an innovativen Finanzierungsmodellen (z.b. Effizienz Fond) Effizienz Optimierung der existierenden Systeme Energiemanagement (Transparenz, Energiewertstrom, Aufbau EE-Programm) Einbindung und Schulung der Mitarbeiter Optimierung Verbrauch der vorhanden Systeme (Beleuchtung, Kühlung/ Heizung, Medien (z.b. Druckluft), Pumpen,.) Verankerung LCC bzw. TCO in Investitionsrechnung und Nutzung von Förderprogrammen Zeit Vorgehensmodell Visualisierung Fabrik-Umfeld Ausgangssituation - Reifegrad best practices 5 Fraunhofer IPA, IAO, IGB

6 Die Ultraeffizienzfabrik im urbanen Umfeld Hilfskonstrukt zur Einordnung vorhandenen Wissens Betrachtungsebenen Bewertungskriterien 6 Fraunhofer IPA, IAO, IGB

7 Die Ultraeffizienzfabrik im urbanen Umfeld Fragebogen zur Definition der Ultraeffizienzfabrik mit Experten 7 Fraunhofer IPA, IAO, IGB

8 Die Ultraeffizienzfabrik im urbanen Umfeld Wirkzusammenhänge werden ermittelt 8 Fraunhofer IPA, IAO, IGB

9 Die Ultraeffizienzfabrik im urbanen Umfeld Aufbau eines Reifegradmodells und eines Leitfadens 9 Fraunhofer IPA, IAO, IGB

10 Die Ultraeffizienzfabrik im urbanen Umfeld Anwendung Reifegradmodell Anwendung auf das Bewertungsschema Energie Beispielfundus - Auszug Installation Energiemanagement Transparenz, Energiewertstrom, Aufbau EE-Programm, Optimierung Verbrauch vorhandener Systeme Beleuchtung, Kühlung/Heizung, Medien, Pumpen, Schaffen von real time Transparenz smart metering, Aufbau dezentraler Energieversorgung BHKW, Solar, Wind, Geothermie, Nutzung Energierückgewinnung ORC-Technologie, Umsetzungsempfehlungen auf Basis von best-practices (z.zt. >100 Unternehmen weltweit mit > 500 Einzelbeispielen) Einsatz neuer Produktionstechnologie zero-waste Ansatz, net shape, Recycling, Vernetzung von Systemen micro smart grid, Dezentrale Speichersysteme power caps, redox flow, Verknüpfung Verfahrens- mit Prod.technologie energy harvesting, Thermoelektrik, 10 Fraunhofer IPA, IAO, IGB

11 Die Ultraeffizienzfabrik im urbanen Umfeld Validierung des Reifegradmodell Anwendung und Validierung der entwickelten Kriterien an einer beispielhaften Produktion Dazu wurde der Wertstrom mit den physischen Elementen der Produktion abgeglichen 11 Fraunhofer IPA, IAO, IGB

12 Die Ultraeffizienzfabrik im urbanen Umfeld Anwendung Reifegradmodell auf Prozessebene Die Leistungsdaten werden anschließend erfasst (hier am beispielhaften Prozessschritt Nasslackieren) 12 Fraunhofer IPA, IAO, IGB

13 Die Ultraeffizienzfabrik im urbanen Umfeld Ausgangssituation Produktion 13 Fraunhofer IPA, IAO, IGB

14 Die Ultraeffizienzfabrik im urbanen Umfeld Ergebnis Produktion 14 Fraunhofer IPA, IAO, IGB

15 Die Ultraeffizienzfabrik im urbanen Umfeld Ergebnis Produktion 15 Fraunhofer IPA, IAO, IGB

16 Die Ultraeffizienzfabrik im urbanen Umfeld Daimler AG - Familienfreundliches Werk Wörth Projekt Beruf & Familie Werk Wörth : Ziel : Schaffung besserer Vereinbarkeit von beruflichen Anforderungen und individueller Lebensentwürfen Maßnahmen : umfassende Information über die Möglichkeiten zu Eltern- und Familienzeit zu informieren Teilzeitregelungen Mobile Arbeitsplätze. Home Office Angebote spezieller Vater-Kind Veranstaltungen regelmäßig stattfindender Familientag an dem den Mitarbeiterinnen zahlreiche Informationen rund um das Thema Eltern- und Familienzeit bekommen Kinderkrippe Sternchen mit 30 Krippenplätze für Kinder von 0-3 Jahren Ergebniskennzahlen : Halbierung von der Verweildauer von Mitarbeiterinnen in Elternzeit Steigen des Anteils der Männer in Elternzeit ist von 1 % auf 20% Steigen Die Anzahl von Frauen in Führungspositionen ist deutlich gestiegen Rekrutierung von Ingenieurstellen konnten viele Frauen bei Neubesetzungen https://www.daimler.com/projects/c2c/channel/documents/ _familienfreundliches_werk_w rth.pdf 16 Fraunhofer IPA, IAO, IGB

17 Die Ultraeffizienzfabrik im urbanen Umfeld Einsatz Visuelles Beratungswerkzeug Fabrik-Umfeld Interdisziplinäre Kommunikationsplattform: Management, Umweltberater, Produktionsplaner, 17 Fraunhofer IPA, IAO, IGB

18 Die Ultraeffizienzfabrik im urbanen Umfeld Wechselwirkungen CLD, Produktion 18 Fraunhofer IPA, IAO, IGB

19 Die Ultraeffizienzfabrik im urbanen Umfeld interaktives Planungstool 19 Fraunhofer IPA, IAO, IGB

20 Die Ultraeffizienzfabrik im urbanen Umfeld Warum Fokus»urbanes Umfeld«20 Fraunhofer IPA, IAO, IGB

21 Die Ultraeffizienzfabrik im urbanen Umfeld Vision Urbane Produktion Eine Produktion, die so schonend und verträglich ist, dass sie sogar im städtischen Umfeld stattfinden könnte. Die Urbanisierung der Produktion nachhaltiger Produkte durch stadtverträgliche Fabriken und Produktionssysteme, flexible Produktionskapazitäten und dezentrale Produktionsnetzwerke sowie stadtverträgliche Logistik. 21 Fraunhofer IPA, IAO, IGB

22 Die Ultraeffizienzfabrik im urbanen Umfeld Potenzielle Vorteile der Produktion im städtischen Umfeld Kurze Wege unterstützen Flexibilität, Kooperation und Integration! Markt- und Kundennähe Nähe zu Lieferanten Arbeitskräfte Verfügbarkeit von Fachkräften Flexibilisierung der Arbeit Steigerung der Reaktionsfähigkeit Nähe zu Forschungs- und Technologiezentren Sozialisationseffekte Firmenkooperationen, kollektive Lernprozesse Ökonomische Effekte Reduktion von Unsicherheit und Transaktionskosten 22 Fraunhofer IPA, IAO, IGB

23 Die Ultraeffizienzfabrik im urbanen Umfeld Zusammenfassung Ultraeffizienzfabrik im urbanen Umfeld Projekt gefördert vom Umweltministerium Baden-Württemberg Adressiert wesentliche Megatrends Zwang zur Ressourceneffizienz Steigende Bedeutung der Nachhaltigkeit Weitergehende Verstädterung Schafft die Grundlagen der Ultraeffizienz Effektivität kombiniert mit Effizienz Entwicklung interaktiver Software Simulationswerkzeug Visualisierung 23 Fraunhofer IPA, IAO, IGB

24 Die Ultraeffizienzfabrik im urbanen Umfeld Kontakt Dr. Jörg Mandel, Fraunhofer IPA Joachim Lentes, Fraunhofer IAO Dr. Ursula Schließmann, Fraunhofer IGB 24 Fraunhofer IPA, IAO, IGB

25 Produzieren mit minimalem Ressourcenverlust im urbanen Umfeld Ressourceneffizienz- und Kreislaufwirtschaftskongress 2014 Dr. Bernd Rosenkranz Leiter Global Supply Chain Management

26 Das Unternehmen Seit 1969 Kernkompetenz in Schalung, Gerüst & Engineering im Geschäftsfeld Bau und Planung Artur Schwörer ( ) Gründer PERI GmbH PERI GmbH 1973 Weißenhorn, Deutschland PERI Gruppengeschäftsführung 2014 Alexander Schwörer Dr. Ekkehard Gericke Dr. Fabian Kracht Werk 1, Gesamtfläche m²

27 PERI Daten & Fakten Qualitatives Wachstum als Grundlage für nachhaltigen Erfolg Umsatzentwicklung in Mio. PERI ist mit 54 Niederlassungen präsent auf Baustellen in über 90 Ländern Personalentwicklung Mercedes-Benz Museum, Stuttgart, Deutschland Trump Tower, Chicago USA

28 Intern Extern PERI Circular Economy in der betrieblichen Praxis Energie Material Energieversorgung des urbanen Umfelds von PERI Closed-Loop Supply Chain Management Vermietung mobiler und langlebiger Investitionsgüter Vermarktung gebrauchter Materialien auf dem Sekundärmarkt Biomasseheizkraftwerk Energiegewinnung aus Holzabfällen zur Versorgung der PERI GmbH Recycling biologischer- als auch technischer Rohstoffe

29 PERI Effizienter Ressourceneinsatz Geschäftsmodell der Vermietung ermöglicht Investitionsgüter langfristig mehrfach gewinnbringend dem Wirtschaftskreislauf zuzuführen (Output Optimierung bei gleichbleibendem Ressourceninput) Unterscheidung beim Produktdesign in biologische- und technologische Komponenten für ein effizientes Recycling Ultraschallprüfung bei der Trägerfertigung für minimalen Holzverschnitt Aktionsradius im Unternehmen Rohstoffe/ Sekundärrohstoffe Komponenten Module Produkte Vertrieb Kunde Aufarbeitung Direkte Wiederverwendung Rückgewinnung von Sekundärrohstoffen Reparatur Abfall zur Entsorgung Energetische Verwertung und Deponierung

30 PERI Energieeffizienz Unternehmenseigenes Biomasseheizkraftwerk Wirkungsgrad elektrisch 14% Wirkungsgrad thermisch 70% Verantwortungsvoller Umgang mit nachwachsenden Rohstoffen Einsatz von Holz aus zertifizierten Wuchsgebieten Effiziente Prozesse und Technologien (Stromerzeugung mit der ORC-Technologie bis zu 600 kw) Kurze Transportwege Geschlossener Kreislauf: das Biomassekraftwerk in Weißenhorn

31 PERI im urbanen Umfeld Wirtschaftlich produzieren in Symbiose mit der urbanen Umgebung Versorgung des urbanen Produktionsumfelds mit kostenloser und regenerativen Energie Produktionsstätte liefert positiven Beitrag im Sinne einer Symbiose an sein Umfeld Ressourcenproduktivität steigern, Abfall reduzieren und gleichzeitig die Profitabilität maximieren Durch innovative Technologien werden negative Einflüsse wie Emissionen vermeiden Fact Sheet PERI Späneverbrennung t pro Jahr, Ersatzenergie Erdgas Energiegewinnung mit zwei 4,5 MW Spänekessel Wärmeträger: Silicon- bzw. Thermoöl Stromerzeugung mit ORC- Turbine 600 kw

32 Ultraeffizienz bei PERI Über das Bestehende hinaus Innovative Planung und Steuerung mobiler und langlebiger Investitionsgüter in Closed-Loop Suppy Chains Entkoppelung des wirtschaftlichen Wachstums vom Ressourcenverbrauch Investitionsgüter möglichst lange auf selber Wertschöpfungsebene dem Wirtschaftskreislauf gewinnbringend zuführen Kalkulation von Planungsunsicherheiten bei der direkten Wiederverwendung in Closed-Loop Supply Chains

33 Zusammenfassung & Ausblick Zusammenfassung Ökonomie und Ökologie führt intelligent integriert zu einer verbesserten Profitabilität im Unternehmen Sowohl interne als auch unternehmensübergreifende Symbiosen und Synergien werden als produktionsnahe Dienstleistungen vermehrt vorangetrieben Gesellschaftspolitische Verantwortung wird bei PERI auch weiterhin als wichtiger Erfolgsfaktor angesehen Kommende Projekte machen es sich zur Aufgabe Weltweite Logistikstandorte intelligent zu vernetzen (SCM 4.0) Verlustminimierung im Bereich Aluminium umzusetzen Material- und Energieeffizienz ist im KVP voll zu integrieren

34 Vielen Dank für Ihre Aufmerksamkeit Fragen und Antworten September 2014 Dr. Bernd Rosenkranz

35 Herzliche Grüße aus Peißenberg! Agfa HealthCare Peißenberg TEAM, LEAN & GREEN Auf dem Weg zur Ultraeffizienzfabrik 1 Agfa-Gevaert HealthCare GmbH - Werk Peißenberg - September 2014

36 Vortragsinhalt: TEAM, LEAN & GREEN Auf dem Weg zur Ultraeffizienzfabrik Vorstellung AGFA Gruppe & Werk Peißenberg TEAM, LEAN & GREEN Der Weg zur Ultraeffizienzfabrik Stand heute Der Weg zur Ultraeffizienzfabrik Chancen von morgen 2 Agfa-Gevaert HealthCare GmbH Werk Peißenberg September 2014

37 Vortragsinhalt: TEAM, LEAN & GREEN Auf dem Weg zur Ultraeffizienzfabrik Vorstellung AGFA Gruppe & Werk Peißenberg TEAM, LEAN & GREEN Der Weg zur Ultraeffizienzfabrik Stand heute Der Weg zur Ultraeffizienzfabrik Chancen von morgen 3 Agfa-Gevaert HealthCare GmbH Werk Peißenberg September 2014

38 Agfa-Gevaert Gruppe - Historieb AGFA 1867 Actien-Gesellschaft für Anilinfabrikation, kurza Agfa-Gevaert Gruppe: 3 Geschäftsfelder: Graphics Systems, Materials, HealthCare Zentrale: Mortsel / Belgien Kennzahlen 2013: ~ 3 Mrd Umsatz / ~ Mitarbeiter weltweit 4 Agfa-Gevaert HealthCare GmbH Werk Peißenberg September 2014

39 TEAM, LEAN & GREEN - Werk Peissenberg Gründung 1970 / 368 Beschäftigte ( ) m² Grund / m² Produktion 5 Agfa-Gevaert HealthCare GmbH Werk Peißenberg September 2014

40 Vortragsinhalt: TEAM, LEAN & GREEN Auf dem Weg zur Ultraeffizienzfabrik Vorstellung AGFA Gruppe & Werk Peißenberg TEAM, LEAN & GREEN Der Weg zur Ultraeffizienzfabrik Stand heute Der Weg zur Ultraeffizienzfabrik Chancen von morgen 6 Agfa-Gevaert HealthCare GmbH Werk Peißenberg September 2014

41 Die Säulen der Exzellenz: TEAM, LEAN & GREEN TEAM Management Der Mensch 1 2 im Mittelpunkt LEAN Management Innovation von Produkt und Prozess GREEN Management 3 Nachhaltigkeit der Fabrik Teamarbeit in Peißenberg (TiP) Entwicklungs- Prozesse DFMA Umweltschutz Coaching Ergonomie Ziele Organisation Montageprozesse Logistikprozesse Energiemanagement Healthmanagement Fertigungsprozesse Soziale Verantwortung 7 Agfa-Gevaert HealthCare GmbH Werk Peißenberg September 2014

42 Vortragsinhalt: TEAM, LEAN & GREEN Auf dem Weg zur Ultraeffizienzfabrik Vorstellung AGFA Gruppe & Werk Peißenberg TEAM, LEAN & GREEN Der Weg zur Ultraeffizienzfabrik Stand heute Der Weg zur Ultraeffizienzfabrik Chancen von morgen 8 Agfa-Gevaert HealthCare GmbH Werk Peißenberg September 2014

43 TEAM Management Gruppenarbeit & Health-Management = Mensch im Mittelpunkt Verständnis schaffen und Begeisterung wecken EIN TEAM JEDER ist wichtig WIR sind Menschen Verantwortung Erfolg 9 Agfa-Gevaert HealthCare GmbH Werk Peißenberg September 2014

44 TEAM Management: Mensch im Mittelpunkt Gruppenarbeit in Peißenberg* Bildung von Arbeitsgruppen Kompetenzen und Verantwortung in die Gruppe Selbstorganisation Arbeitsplatz Qualitätsbewusstsein Verantwortung Zeitmanagement Ideenmanagement Unternehmerisches Denken Neue Rolle des Vorgesetzten Vorgesetzter = Coach der Gruppe Wissen und Fähigkeiten fördern Klima für Verbesserungen schaffen Mut zur Kritik fördern * = GiP, ab 2015 = TiP 10 Agfa-Gevaert HealthCare GmbH Werk Peißenberg September 2014

45 LEAN Management Synthese von Mensch und Prozess = Produktionssystem 11 Agfa-Gevaert HealthCare GmbH Werk Peißenberg September 2014

46 LEAN Management: LEAN Factory Wertstromorientierte Organisation Produktlinien Autarke Organisation Ausrichtung auf das Kundenprodukt Komplette Kompetenz Selbstverantwortung Integration in die Unternehmensprozesse Standardprozesse in allen Linien Höchste Flexibilität Funktionelle Abstimmung Linienübergreifend 12 Agfa-Gevaert HealthCare GmbH Werk Peißenberg September 2014

47 GREEN Management Umweltschutz & EnMS = Nachhaltiges Produktionssystem Energie Management System nach ISO Seit 2008/2009 Start mit DIN EN / Zertifizierung Umwandlung nach ISO / Zertifizierung Jeder ist dafür verantwortlich 13 Agfa-Gevaert HealthCare GmbH Werk Peißenberg September 2014

48 EnMS: Neuzertifizierungsprojekt ISO Projekt Zertifizierung ISO (April 2012 Februar 2013) Prüfung Norm ISO und Vergleich mit DIN EN Check Prozeduren, Anpassung und Neuerstellung Anpassung Prozesse Schulung MA und Prozessbeteiligte Eigenaudit durch Projektgruppe Internes Audit durch QARA 14 Agfa-Gevaert HealthCare GmbH Werk Peißenberg September 2014

49 Aufbau eines EnMS: Neuzertifizierungsprojekt EnMS live: Wechsel zur DIN EN ISO Zertifizierungsaudit (April 2013) Übergang zur DIN EN ISO mit dem Zertifizierungsaudit durch INTERTEK am 26. April 2013 erfolgreich abgeschlossen 15 Agfa-Gevaert HealthCare GmbH Werk Peißenberg September 2014

50 EnMS live: Einsparungsprojekt Lüftung Projekt Lüftungssteuerung Hauptgebäude - Alter Lüftungsmotor Anschlußleistung 55kW mit Ein/Aus- Schaltung, Betrieb 12 h am Tag, 6 Tage die Woche - Neuer Motor 17 kw mit neuer temperaturgeführter Steuerung 16 Agfa-Gevaert HealthCare GmbH Werk Peißenberg September 2014

51 EnMS live: Einsparungsprojekt Lüftung Projekt Lüftungssteuerung Hauptgebäude - Einsparung Strom von 70% - Online-Monitoring des Verbrauchs mittels ENERGY MANAGER 17 Agfa-Gevaert HealthCare GmbH Werk Peißenberg September 2014

52 EnMS live: E-Bike Solartankstelle Projekt E-Bike Solartankstelle - Einbindung alles Azubis - Planung, Design, Konstruktion, Bau und Installation - Energieffizienzprojekt als Motivator 18 Agfa-Gevaert HealthCare GmbH Werk Peißenberg September 2014

53 Vortragsinhalt: TEAM, LEAN & GREEN Auf dem Weg zur Ultraeffizienzfabrik Vorstellung AGFA Gruppe & Werk Peißenberg TEAM, LEAN & GREEN Der Weg zur Ultraeffizienzfabrik Stand heute Der Weg zur Ultraeffizienzfabrik Chancen von morgen 19 Agfa-Gevaert HealthCare GmbH Werk Peißenberg September 2014

54 Chancen und Herausforderungen Kostendruck aus Billiglohnländern Veränderung Produktportfolio Veränderung Marktsituation Fachkräftemangel aufgrund demographischer Veränderung Energiekostensteigerung Hohe Flexibilität der Menschen und Systeme Verfügbarkeit von Know-How und Information Selbstlernendes System Globale Vernetzung Motivation und Verantwortung des Teams 20 Agfa-Gevaert HealthCare GmbH Werk Peißenberg September 2014

55 Mahatma Gandhi Du selbst musst die Veränderung sein, die Du in der Welt sehen willst! 21 Agfa-Gevaert HealthCare GmbH Werk Peißenberg September 2014

56 Fragen und Antworten 22 Agfa-Gevaert HealthCare GmbH Werk Peißenberg September 2014

57 Werk Peißenberg Vielen Dank für Ihre Aufmerksamkeit! 23 Agfa-Gevaert HealthCare GmbH Werk Peißenberg September 2014

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