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1 chemical distribution SPECIAL 2013 HANDEL / TRADE Responsible Care Verband Chemiehandel TRANSPORT / LOGISTICS Gefährliche Güter / Dangerous Goods RECHT / LEGISLATION CLP, GHS, REACH Abfall / Waste

2 Tankreinigung in Europa RADIOACTIVE 7 IMDG-Code ADR gefährliche ladung der gefahrgutbeauftragte IATA-DGR Storck Guide 5.2 Gefahrgutfahrer-Trainingsbücher Tagungen Servicehefte Gefahrgut-Ersteinsatz Wie erreiche ich wen in deutschen Häfen Abfall-Entsorgungs-Trainer Handbuch für Export und Versand Zoll-Ratgeber Feuerwehr-Einsatzleiter-Taschenbuch Seminare Container Contacts

3 EINLEITUNG / INTRODUCTION Der Chemiehandel spielt eine entscheidende Rolle, wenn man über die Sicherstellung der Logistikkette spricht zum Beispiel durch die Übernahme von logistischen Dienstleistungen in der Distribution wie Transport, Lagerhaltung und Umfüllung. Ein effektiver Informationsfluss in der Lieferkette ist hierbei unerlässlich. Deshalb fördert der europäische Verband der Chemiehändler (European Association of Chemical Distributors, FECC) die Zusammenarbeit innerhalb der Chemiewirtschaft. Alle Sektoren sind überzeugt, dass es richtig ist, sich für die Umsetzung nachhaltiger Lösungen und die Entwicklung strategischer Partnerschaften einzusetzen. Durch seine Ausschüsse/Komitees arbeitet der FECC in enger Partnerschaft mit anderen Akteuren in der Lieferkette zusammen: mit dem europäischen Chemieverband (European Chemical Industry Council, CEFIC), der Plattform der nachgeschalteten Anwender von Chemikalien (Downstream Users of Chemicals Co-ordination Group, DUCC) und der European Chemical Transport Association (ECTA). Die Zusammenarbeit hat sich als vorteilhaft erwiesen. Initiativen wie Responsible Care (RC) helfen, die Sicherheit in der Chemischen Industrie zu verbessern. Mit RC kann man aufzeigen, wie sich die Leistungen für Gesundheit, Sicherheit chemical distribution 2013 Dr. Uta Jensen-Korte, FECC-Generaldirektorin/ Director General FECC Förderung der Kooperation und Umweltschutz kontinuierlich verbessern. Ausweitung und Implementierung von RC ist eine Priorität für Hersteller, Händler und Transportdienstleister gleichermaßen. Verbände sind sich bewusst, dass eine Optimierung der Logistik und Kommunikationswege in der gesamten Lieferkette dafür sorgt, dass alle Akteure in der Lage sind, die an sie gestellten Anforderungen zu erfüllen. Deshalb haben Verbände wie ECTA, CEFIC und FECC gemeinsam eine Reihe von Leitlinien entwickelt, die über die gesamte Lieferkette von Nutzen sind, etwa den Leitfaden für sicheres Arbeiten in der Höhe und den Leitfaden über Product Stewardship von CEFIC und FECC. Zunehmend komplexere Gesetzgebungen verlangen Kenntnisse, Zusammenarbeit und Anpassungsfähigkeit. Die Chemiewirtschaft hat die nötigen Ressourcen zur Verfügung gestellt, um die 2013er REACH-Frist zu erfüllen und wir vertrauen darauf, dass keine größeren Probleme auftreten werden. Um seine Mitglieder zu unterstützen, hat der FECC einen Leitfaden entwickelt, welcher die Verpflichtungen der Registranten skizziert und Empfehlungen gibt. Zur weiteren Optimierung in der Lieferkette ist eine gute Zusammenarbeit aller Beteiligten notwendig. Dies ist eine b edeutende Aufgabe und ein kritischer Erfolgsfaktor. Fostering Cooperation The chemical distribution industry plays a key role in ensuring proper supply chain logistics and communication; for example by providing the logistical functions and services of distribution like transport, storage and filling. This requires an effective flow of information through the supply chain. The European Association of Chemical Distributors (FECC) fosters cooperation within the chemical industry. All sectors are committed to implementing sustainable solutions and developing strategic partnerships is the way forward. Through its committees FECC works in partnership with other actors of the chain, like the European Chemical Industry Council (CEFIC), the platform Downstream Users of Chemicals Co-ordination Group (DUCC) and the European Chemical Transport Association (ECTA). Working together has proven advantageous; initiatives like Responsible Care (RC) help the chemical industry to operate safely. RC helps to demonstrate how health, safety, security and environmental performance have advanced. Extending the implementation of RC is a priority for manufacturers, distributors and transport providers alike. Industry associations are aware that optimising the logistics and communication channels across the supply chain ensures that all actors are able to fulfil each other s requirements. With this in mind, associations have developed a set of guidelines to be used across the supply chain such as, the Best Practice Guidelines for the Safe Working at Height developed by ECTA, CEFIC and FECC and the joint CEFIC and FECC Product Stewardship -Guidelines. Increasingly complex legislation demands knowledge, cooperation and adaptability. The chemical industry has dedicated the necessary resources to meet the 2013 REACH deadline, and we trust no major issue will arise. To support our members FECC developed a guidance document outlining the obligations and providing recommendations to registrants. To further optimise our supply chain we need everyone involved, it s a significant mission and unity is a critical success factor. 3

4 LINDENAU Full Tank Services GMBH Im Waldteich Oberhausen Telefon Fax SPEZIAL-TANK-REPARATUREN FÜR GEFAHRGUT-TRANSPORTE Spezial-Tankcontainer-Reparaturen Forschung und Entwicklung Spezial-Thermo-Tankfahrzeuge VA-Container u. -Aufsetztanks Aufbauten mit PVC/GFK-Tanks Spezial-Tankbeheizungssysteme Motor-Wagenwechsel-Aufbauten Tankfahrzeughandel und -bedarf Kfz-Reparaturen und EBS-Einbau HU und SP in unserem Werk TÜV+Dekra Abnahme in unserem Werk Lackierung und Beschriftungen Gas-Equipment- Service Kfz-Reparaturen Checks, HU, SP, AU, Tacho Lackierung und Beschriftung Tankfahrzeug- Reparaturen Tankcontainer- Reparaturen WERKSTATT OBERHAUSEN Im Waldteich Oberhausen Industriegebiet Waldteich Telefon: Fax: Equipment Service GmbH WERKSTATT GEUSA Am Stadtweg Merseburg Gewerbepark Geusa Telefon: Fax:

5 INHALTSVERZEICHNIS / CONTENTS HANDEL / TRADE 6 Mit den besten Verbindungen/ Linking the best solutions Der Verband Chemiehandel (VCH)/ The German Chemical Distribution Association (VCH) 13 Kein neues Rekordjahr/ Distribution in Germany 2012 Deutscher Chemiehandel 2012/German chemical distribution industry in Sich um seine Produkte kümmern/ Responsible Care in chemical trade and distribution Die Initiative der Chemischen Industrie im Chemiehandel/ The chemical industry s initiative in chemical trade 17 Gemeinsam statt einsam/ How does a cooperation works Das Kooperationsunter nehmen Penta Chemikalien/ The cooperative enterprise Penta Chemikalien BEIHEFTER/BOUND-IN-INSERT ecomed Sicherheit, Landsberg/Germany IMPRESSUM / IMPRINT Verlagsgruppe Hüthig Jehle Rehm GmbH Storck Verlag Hamburg Striepenweg Hamburg/Germany Tel: / Fax: / Internet: / ISBN Redaktion/Editors: Uwe Heins (Chefredakteur, verantwortl./chief Editor) Stefan Klein Dr. Michael Heß TRANSPORT / LOGISTICS 20 Gefahrgut im globalen Handel/ Dangerous Goods Organisation Die Gefahrgutorganisation bei Helm/ Dangerous Goods Organisation at Helm 23 Nicht ohne meinen Dienstleister/ The choice of Service Providers Statements: worauf Unternehmen Wert legen/ Chemical distributors and logistic 28 Immer die richtige/ (Un-)Loading of Chemicals Ein Leitfaden für Tankwagenkupplungen/ A Guidance for Couplings 30 Reinigung komplett leasen/ Leasing of entire Solvent Cleaning Präzisions reinigung mit Lösemitteln/ Precision cleaning with solvents BEILAGE/LOOSE INSERT Storck Verlag Hamburg, Hamburg/Germany Anzeigen/Advertising: Frank Wind Kai Noster Vertrieb/Sales: Dagmar Schwemmler Einzelpreis/Single Copy Price: EUR 14,99 inkl. MwSt. zzgl Versand/incl. VAT., plus postage Titelfoto/Titel Photo: Brenntag AG Druck/Printing: AZ Druck und Datentechnik GmbH Heisinger Str. 16, Kempten/Germany RECHT / LEGISLATION 32 Erst handeln, dann transportieren/ Act first, then ship Gefahrgutvorschriften und die betriebliche Praxis Dangerous goods regulations and operational practice 34 Eine stetige Herausforderung/ An everlasting challenge Der VCH-Arbeitskreis Gefahrstoffe/The Working Group Dangerous Substances of VCH 36 Das A in REACH/ The A in REACH Zulassung von Chrom trioxid/ Authorisation of Chromium trioxide 40 Antworten in der Schlussphase/ Answers in the final phase Chemiehandel, Abfallrecht und Qualität/Chemical trade, waste regulations and quality 42 Viel erreicht und viel zu tun/ Still working strong Das FECC-Logistik-Komitee/ FECC s Logistics Committee Erfüllungsort und Gerichtsstand/Place of Delivery and Jurisdiction: Heidelberg Verlagsgruppe Hüthig Jehle Rehm GmbH Im Weiher 10, Heidelberg/Germany Geschäftsführer/Managing Director: Dr. Karl Ulrich Verlagsleiter/Publishing Manager: Udo Graf Justus-von-Liebig-Str. 1, Landsberg/Germany Handelsregister/Commercial Register: Amtsgericht Mannheim HRB Dies ist ein Sonderheft in Deutsch und Englisch und Bestandteil der Juni-Ausgabe 2013 des Gefahrgut- Magazins. This is a special issue in German and English language and integral part of the June issue 2013 of the German magazine. chemical distribution

6 HANDEL / TRADE Mit seinem umfassenden Dienstleistungsangebot sorgt der Chemiehandel für die bedarfsgerechte und effiziente Verteilung der Chemikalien. Mit den besten Verbindungen VERBAND CHEMIEHANDEL Die Interessenvertretung der deutschen Chemiehändler versteht sich in erster Linie als Service- und Informationszentrale. Lobbyarbeit auf nationaler und internationaler Ebene spielt eine weitere zentrale Rolle. Der deutsche Chemiehandel ist ein wichtiges Bindeglied zwischen chemischer Produktion und verarbeitender Industrie. Kleine ebenso wie große Chemieproduzenten vertrauen ihm den Vertrieb sowie die bedarfsgerechte und sichere Verteilung ihrer Produkte an. Abnehmer vielfältiger Industriebranchen schätzen den Chemiehandel als zuverlässigen Lieferanten für Chemikalien aller Art. Etwa 160 Chemie-Groß- und Außenhandelsunternehmen sorgen heute in Deutschland dafür, dass die Lieferkette zwischen Produzenten und Anwendern von Chemikalien nie unterbricht. Mehr als sechs Millionen Tonnen Chemikalien schlägt der deutsche Chemiehandel hierfür pro Jahr um. Dabei erzielt er einen Umsatz von knapp 13 Milliarden Euro und beschäftigt rund Mitarbeiter. Der Verband Chemiehandel (VCH) vertritt die Interessen von mehr als 100 Unternehmen dieser mittelständisch geprägten Branche auf nationaler und internationaler Ebene. Die Wurzeln des Verbands und vieler Chemiehandelsunternehmen gehen bis zum Beginn des 20. Jahrhunderts zurück. Schon damals profitierte die stark wachsende deutsche Industrie von den guten Geschäftsbeziehungen der Branche im Inund Ausland. Heute bietet der deutsche Chemiehandel ein breites Portfolio an Basis- und Spezialchemikalien aus aller Welt. Mit seinen umfassenden Dienstleistungen die vom Lagern, Abfüllen und Transportieren über das Mischen und Recycling von Chemikalien bis hin zur qualifizierten Anwendungsberatung reichen stärkt Foto: Jäklechemie der Chemiehandel maßgeblich die Wettbewerbsfähigkeit und Innovationskraft seiner Kunden. Märkte des Chemiehandels Bei fast allem, was uns begeistert, was das Leben angenehm oder unterhaltsam macht, spielt Chemie eine wichtige Rolle. Kaum ein Produkt kann heute noch ohne den Einsatz von Chemikalien hergestellt werden. Die Chemieindustrie bietet dafür mehr als chemische Produkte für Kunden vieler Branchen. Ein Großteil des deutschen Chemieumsatzes, etwa 80 Prozent, verteilt sich auf eine stark diversifizierte, industrielle Abnehmerbasis. So vielfältig wie die Abnehmerbranchen für Chemikalien ist auch die Produktpalette des produktionsverbindenden Chemiehandels. Er liefert Rohstoffe und Lösungsmittel für die chemische Produktion im Maßstab von Kilotonnen ebenso wie kleinste Mengen an Spezialchemikalien, um Hightechprodukte herzustellen oder zu veredeln: Farb- und Lackindustrie, Automobilindustrie, Kunststoff verarbeitende Industrie, Baugewerbe, Papierindustrie, Metall verarbeitende Industrie und Elektronikindustrie, Energieindustrie, Kosmetikindustrie, Reinigungsmittelindustrie, Trinkwasserindustrie, Kläranlagen, Lebensmittelindustrie und Pharmaindustrie. Sicher versorgt mit Chemie Das produzierende Gewerbe in Deutschland zählt etwa Unternehmen. Viele benötigen Chemikalien von verschiedenen Herstellern aus dem In- und Ausland für ihre Produktion. Hergestellt werden sie von ungezählten kleinen, mittelständischen und großen Chemieunternehmen. Ein einzelner Großkonzern produziert mehrere Tausend chemische Erzeugnisse. Darunter Endprodukte, aber auch viele Basischemikalien in großen Mengen oder Zubereitungen für die weitere Verarbeitung. Für die bedarfsgerechte und effiziente Verteilung der Chemikalien sorgt der Chemiegroßhandel. 6 chemical distribution 2013

7 HANDEL / TRADE Lagerlogistik, Transport und Umschlag von Chemikalien gehören zu seinem Kerngeschäft. Eine chemische Produktionsanlage läuft meist das ganze Jahr rund um die Uhr. Die Nachfrage nach Chemikalien kann dagegen sehr zyklisch sein, beispielsweise bei deren Einsatz in Frostschutzmitteln, Streusalzen oder Düngemitteln. Der lagerhaltende Chemiehandel bietet deutschlandweit mehr als Quadratmeter Lagerfläche mit hohen Umwelt- und Sicherheitsstandards für Feststoffe und Flüssigkeiten wie Lösemittel, Säuren und Laugen. Damit unterstützt er die Chemieindustrie bei einem kontinuierlichen Absatz ihrer Produktion. Anlieferung in Bulk: Per Schiff, Bahn oder Lkw gelangen die Chemikalien zu den Chemiehändlern. Zugleich profitieren die Abnehmer der Chemikalien von den guten Einkaufsbedingungen und der umfangreichen Produktpalette des Chemiegroßhandels sowie von der regionalen Lagerhaltung in Kundennähe. Sie erhalten alle benötigten Chemikalien in kurzer Zeit und aus einer Hand. Etwa drei Prozent ihres Umsatzes investieren die Mitgliedsunternehmen des VCH pro Jahr. Ein Großteil davon fließt in Lagergebäude und -technik sowie in den Fuhrpark der Unternehmen. Denn die Lagerhaltung und der Transport von Chemikalien und Gefahrstoffen stellen höchste Anforderungen an den Bodenund Gewässerschutz sowie an die Arbeits- und Betriebssicherheit. Mit der Lagerhaltung von Chemikalien übernimmt der Chemiehandel auch eine Finanzierungsdienstleistung für seine Kunden. Er kauft Waren in großen Chargen beim Lieferanten im In- und chemical distribution 2013 Foto: Klein Ausland auf eigene Rechnung. Der Kunde zahlt, wenn er die Chemikalien abnimmt oder im Fall eines Warenkredits auch erst mit einiger Verzögerung. So kann er seinen Chemikalieneinkauf über den Absatz der eigenen Produkte finanzieren. Per Schiff, Bahn oder Lkw gelangen Basischemikalien in großen Mengen (Bulk) von den Produzenten zu den Lägern des Chemiehandels. Der Chemiehändler konfektioniert die Ware in der gewünschten Menge und Verpackung für seine Kunden. So werden beispielsweise Lösemittel mit speziellen Abfüllvorrichtungen direkt aus Tanklagern in Flaschen, Fässer oder Intermediate Bulk Container (IBC) abgefüllt. Eine moderne und aufwendige Anlagentechnik gewährleistet dabei die notwendige Sicherheit. Die Leistungen des lagerhaltenden Verteilerhandels gehen über das reine Lagern, Abfüllen und Verteilen der Chemikalien hinaus. Viele Unternehmen fertigen beispielsweise Mischungen von Lösemitteln, Feststoffen, Säuren und Laugen nach eigener Rezeptur oder der des Kunden oder sie befüllen Spezialverpackungen in Lohnfertigung. Sicher verpackt und gekennzeichnet gelangen die Chemikalien von den Distributionszentren zum Kunden. Den Transport wickelt der lagerhaltende Verteilerhandel überwiegend mit eigenen Spezialfahrzeugen ab. Mehr als 850 Transportfahrzeuge zählt die Flotte des deutschen Chemiehandels. Sie bietet höchste Sicherheit für den Straßentransport von Chemikalien. Services für innovative Produkte Handel steht für Marktkenntnis, gute Kontakte und Vertrauenswürdigkeit. Chemiehandel ist mehr. Der moderne Chemikalienhandel hat sich über die reinen Lager- und Transportfunktionen hinaus zum Anbieter zahlreicher Dienstleistungen entwickelt: Ob Analysen und Laboruntersuchungen, Beratung bei der Anwendung erklärungsbedürftiger Linking the best solutions The German chemical traders and distributors are important linchpins between chemical production and processing industry. Both small and large chemical manufacturers entrust this branch of industry with both the marketing and the safe, needs-based distribution of their products. Recipients from all different kinds of industries appreciate chemical distributors as reliable suppliers of every possible sort of chemical. Today, in Germany, about 160 chemical distributors and importers/ exporters ensure that the supply chain between producers and users of chemicals is never interrupted. This means that distributors are supplying more than six million tonnes of chemicals every year. The turnover here amounts to almost 13 billion Euros providing jobs to about 6,900 employees. The German Chemical Distribution Association (VCH) represents the interests at the national and international level of more than 100 enterprises in this branch of industry which is largely characterised by medium-sized companies. The roots of the association, and of many chemical distribution companies, go back to the beginning of the twentieth century. Already at that time, the vigorously growing German industry profited from the good business relationships of this distribution sector both at home and abroad. Today, German chemical distributors offer a wide portfolio of basic and speciality chemicals from all over the world. Thanks to its comprehensive service spectrum ranging from storage, filling and transporting via mixing and recycling, through to expert application consulting the chemical distribution sector substantially strengthens the competitive ability and innovative power of its customers. Chemistry plays an important part in almost everything which excites our imagination and makes our lives pleasanter or more entertaining. There is hardly any product being manufactured today where chemicals are not involved. To this purpose, the chemical industry offers over 30,000 chemical products for customers from all sectors of industry. A large part of German chemicals sales, about 80 percent, is distributed over a strongly diversified industrial customer base. This variation in the chemical customer industries is also reflected by the very heterogeneous nature of the product ranges provided by the production-linking chemical distribution sector. It supplies raw materials and solvents for chemical production measured in kilotonnes as well as the smallest volumes of speciality chemicals for the manufacture or finishing of high-tech products: paint and coatings industry, automotive industry, plastic processing industry, building industry, paper industry, metal processing industry and electronics industry, energy sector, cosmetics industry, detergents and cleaning agents industry, sewage works, potable water industry, food industry and pharmaceutical industry. There are about 270,000 manufacturing enterprises in Germany. Many require chemicals from different manufacturers both at home and abroad for their products. These chemicals are made by... continue p. 8 7

8 HANDEL / TRADE... innumerable small, mediumsized and large chemical companies. A single large chemical manufacturer may produce several thousand chemical products. There are final products among these but also many basic, large volume chemicals or preparations for further processing. The chemical distribution branch takes care of the needs-oriented and efficient distribution of the chemicals. Warehouse logistics, transport and transshipment belong to their core business. Usually, a chemical production plant runs round the clock throughout the whole year. The demand for chemicals however can be very cyclical for example their use in antifreeze, de-icing salts or fertilisers. Stockholding chemical distributors offer more than 760,000 square meters of storage space throughout Germany with high environmental and safety standards for solids and fluids such as solvents, acids and lyes. Thus the chemical distribution sector supports the chemical industry as a continuous customer for their production. At the same time, the recipients of the chemicals profit from the good purchasing conditions enjoyed by the distributors as well as the extensive product range and the regional warehousing near the customers. Customers of chemical distributors receive all the chemicals they require in a short time from one source. Investments by the members of the VCH amount to about three percent of their annual turnover. A large proportion of this is invested in warehouse buildings and technology and in the vehicle fleet of the companies. Indeed storing and transporting chemicals and dangerous goods place the highest demands on soil and water protection as well as on occupational and operational safety. By keeping stocks of chemicals, chemical distributors also provide a financing service to their customers. Distributors purchase large batches from suppliers at home and abroad on their own account. The customer pays when he receives the chemicals or in the case of goods on credit with a delay. In this way, the customer can finance his purchases of chemicals through the sale of his own products. Basic chemicals are transported in bulk volumes by ship, rail or truck from their producers to the stores of the chemical distributors. From here, the distributor then prepares his delivery selecting the volume and packaging requested by his customers. For example, solvents are filled with special filling devices directly from storage tanks into bottles, drums or intermediate bulk containers (IBC). Modern and elaborate plant technology guarantees the necessary safety requirements here. The services of stockholding distributors go beyond just storing, filling and delivering the chemicals. Many distribution companies produce mixtures of solvents, solid materials, acids and lyes according to their own formulations or those of the customers, or they fill the products into special packages as toll-manufacturers. Safely packaged and labelled, the chemicals are transported from the distribution centres to the customers. The stockholding distributors mainly carry out transporting with their own special vehicles. The German chemical distributors have a fleet of more than 850 transport vehicles.... continue p. 10 Produkte bis hin zur Entwicklung spezieller Formulierungen oder eines Marketingkonzepts der Chemiehandel und seine gut ausgebildeten Mitarbeiter sind kompetente Partner sowohl für Chemieproduzenten als auch für Anwender von Chemikalien. Die Qualität eines Produkts wird durch die Auswahl der geeigneten Chemikalien und die Reinheit der Grundstoffe bestimmt. In den Laboren des Chemiehandels wird daher regelmäßig und systematisch die Qualität der ein- und ausgehenden Ware überprüft. Das bei den Analysen gewonnene Know-how wird konsequent in Strategien umgesetzt, um Mängel zu vermeiden. Die Mitarbeiter des Labors sind zugleich Ansprechpartner für alle anwendungstechnischen Fragen des Vertriebs. Mehr als nur Lagern und Befördern: Der Chemiehandel übernimmt zahlreiche ergänzende Dienstleistungen, wie das Analysieren der Ware. Foto: Brenntag Welches ist der richtige Reiniger für diese Metalloberfläche? Ist das Additiv in dieser Formulierung stabil? Wie kann ich den Ausstoß an organischen Lösemitteln in meinem Produktionsprozess weiter reduzieren? Die Fragen zur Anwendung von Chemikalien sind vielfältig. Die Chemiker und Verfahrensingenieure im Chemiehandel beraten den Kunden bei der Auswahl eines geeigneten Produkts oder entwickeln eine kundenspezifische Rezeptur, um sein Problem zu lösen. Der Service des Chemiehandels reicht dabei bis zur Herstellung von Formulierungen und deren Zulassung für den Anwender. Nicht nur die Anwender von Chemikalien, auch ihre Produzenten profitieren von der guten Marktkenntnis und dem breiten anwendungstechnischen Knowhow des Chemiehandels. Ein einzelner Chemiegroßkonzern produziert mehrere Tausend verschiedene Produkte. Der Vertrieb und die Distribution über den Chemiehandel ersparen ihm die Kosten und das Risiko eigener Vertriebsorganisationen. In vielen Fällen wird der Chemiehändler sogar zum Marketingpartner des Produzenten für bestimmte Produktgruppen. Kleine, aber auch große Chemieproduzenten bieten oft nicht das komplette Sortiment an Chemikalien, das ein Anwender wünscht. Chemiehändler kombinieren die Produktpaletten ausgewählter Lieferanten und bieten damit dem Kunden einen Service aus einer Hand. Gleichzeitig reduzieren sie dessen Verwaltungsaufwand für die Beschaffung. Auch die Komplettversorgung eines Unternehmens mit allen Chemieprodukten bietet der Chemiehandel als Dienstleistung an. Verantwortung für die Chemie Der deutsche Chemiehandel will zu einer zukunftsverträglichen Entwicklung und einer schonenden Nutzung von Ressourcen beitragen. Seit dem Jahr 1996 beteiligt sich der VCH daher an der weltweiten Initiative Responsible Care (siehe Seite 14). Heute haben sich rund 70 Unternehmen der Branche, die zusammen für rund 80 Prozent des Umsatzes im deutschen Chemiehandel stehen, dem Programm angeschlossen. Responsible Care verantwortliches Handeln im Chemiehandel heißt, die eigenen Leistungen für Sicherheit, Gesundheit und Umweltschutz kontinuierlich zu verbessern, und zwar unabhängig von den gesetzlichen Vorgaben. Die Chemiehandelsunternehmen setzen sich hierbei anspruchsvolle Ziele. Kontrolliert werden diese im Rahmen von Audits, die alle drei Jahre von einem unabhängigen Dritten vorgenommen werden. Um den Informationsfluss über die Grenzen der Unternehmen 8 chemical distribution 2013

9 HANDEL / TRADE Deutscher Gefahrgut-Preis / German Dangerous Goods Award Der Deutsche Gefahrgut-Preis wird seit 1991 jährlich von der Redaktion des Gefahrgut-Magazins Gefährliche Ladung ausgeschrieben. Er wird verliehen an eine natürliche Person also keine Firma oder Personengruppe, die auf dem Gebiet des Gefahrgutrechts, der Gefahrgutbeförderung, des Umschlags, des Umgangs und/ oder der Umschließung gefährlicher Güter Außergewöhnliches geleistet und dabei gleichzeitig einen nennenswerten Beitrag zur Sicherheit der Gefahrgutbeförderung erbracht hat. Peter Steinbach, VCH, ist 2006 für seine konsequente Arbeit an der Verknüpfung von systematisch gestalteter Sicherheit und nachhaltig geführter Wirtschaft ausgezeichnet worden. Eine unabhängige Jury aus derzeit zehn führenden Vertretern der gefahrgutrelevanten Verbände, Organisationen und Behörden wählt den Preisträger aus den eingesandten Vorschlägen aus. Der Deutsche Gefahrgut-Preis ist eine in limitierter Auflage gefertigte Bronzeskulptur des dänischen Künstlers Keld Moseholm Jørgensen. Sie symbolisiert die Notwendigkeit der Teamarbeit beim Umgang mit gefährlichen Gütern, den Balance akt zwischen Theorie und Praxis, das mühsame Vorankommen im täglichen Gefahrgutgeschäft. Gleichzeitig wird das hohe Maß an gelebtem Verantwortungsbewusstsein der daran Beteiligten für Gesellschaft und Umwelt bewusst gemacht. Bronzeskulptur Deutscher Gefahrgut-Preis Peter Steinbach The German Dangerous Goods Award is awarded annually since 1991 by the dangerous goods magazine Gefährliche Ladung. It is awarded to an individual not to a company or group of people in the field of dangerous goods regulations, dangerous goods transport, handling, management and/or packaging of dangerous goods, having performed exceptional work contributing significantly to the safety of transport of dangerous goods. In 2006 Peter Steinbach, VCH, was awarded for his forceful work on the link between systematically designed safety and sustainably managed economy. An independent jury of currently ten leading representatives of dangerous goods associations, organizations and the government selects the winner from the submitted proposals. The German Dangerous Goods Award is a limited-edition bronze sculpture made by the Danish artist Keld Moseholm Jørgensen. It symbolizes the need for teamwork in handling dangerous goods, the balance between theory and practice, the tedious progress in daily dangerous goods business. At the same time, it shows the high level of practiced responsibility of the parties involved for the society and their environment. hinweg zu fördern, organisiert der VCH zweimal pro Jahr einen Responsible Care-Workshop. Dort werden relevante Fragen für die Umsetzung des Programms erörtert und Best Practice-Beispiele präsentiert. Der Erfahrungsaustausch über zurückliegende Stör- und Schadensfälle trägt dazu bei, aus diesen zu lernen und Maßnahmen zur Prävention zu identifizieren. Eine Steigerung der Arbeits-, Transport- und Anlagensicherheit lässt sich nur durch engagiertes Handeln aller Mitarbeiter erreichen. Daher werden die Mitarbeiter im Chemiehandel zu unterschiedlichen Sicherheitsthemen regelmäßig geschult, um an der Umsetzung der notwendigen Maßnahmen mitzuarbeiten und eigene Initiativen zu entwickeln. KFT Chemieservice GmbH is your competent partner, a resource for all branches and way beyond chemicals for regulatory assistance Safety Data Sheets REACH Biocides/Biocidal Products Cosmetic Marketability Checks Training/Coaching/Seminars Questions/information: fon: chemical distribution

10 HANDEL / TRADE... They provide the highest safety standards for the transport of chemicals by road. Distribution stands for market knowledge, good contacts and trustworthiness. Chemical distribution is more. The modern chemical distribution has developed beyond the pure storage and transporting function to become a provider of numerous services: whether analyses and laboratory examinations, expert advice in the application of sophisticated products, as well as the development of special formulations or even a marketing concept the chemical distribution and its highly trained staff are competent partners both for chemical producers and for the users of chemicals. The quality of a product is determined by the selection of suitable chemicals and the purity of the basic substances. Therefore, in the laboratories of the chemical distribution, a regular and systematic examination of the quality of the in- or outgoing goods takes place. The know-how gained from these analyses is consistently implemented in strategies for avoiding deficits. The laboratory staff are also the consultation partners for the sales department regarding all questions concerning application technology. Which is the best cleaning agent for this metal surface? Is that additive stable in this formulation? How can I continue to reduce the output of organic solvents in my production process? The questions surrounding the applications of chemicals are multifaceted. Chemists and process engineers in the chemical distribution advise customers on the choice of a suitable product or develop a customer-specific formulation to solve the problem. Here, the services of the chemical distribution extend even to manufacturing the formulation and obtaining its registration for the user. Not only the users of chemicals but also their producers profit from the excellent market knowledge and the widelybased application know-how of the chemical distribution. A single large chemical manufacturer may produce several thousand different products. Their sale and distribution via the chemical distribution save him the costs and the risks of a companyown sales organisation. In many cases the chemical distributor even becomes the marketing partner of the chemical manufacturer for certain product groups. Small, but also large chemical manufacturers do not often supply the complete range of chemicals which a user requires. The chemical distributor combines the product portfolios of selected manufacturers and can thus offer the customer a service from one source. At the same time, the customer also reduces his administrative expenditure for purchasing activities. The chemical distribution also offers the complete supply of an enterprise with all the chemical products it needs as a service. The German chemical distribution wants to contribute to sustainable development and an ecologically sound utilisation of natural resources. Since 1996, the VCH participates in the worldwide Responsible Care initiative (see page 14). Today, about 70 enterprises in our distribution sector, representing about 80 percent of the total German chemical distribution turnover, have joined the programme.... continue p. 11 Bereits 2007 trat die europäische Chemikalienverordnung REACH (Registrierung, Bewertung, Zulassung und Beschränkung chemischer Stoffe) in Kraft (siehe Seite 36). Ihr Ziel ist es, Gesundheit und Umwelt vor möglichen chemikalienbedingten Risiken zu schützen. Dazu sollen alle Chemikalien registriert werden, von denen mehr als eine Tonne pro Jahr in Europa produziert oder importiert wird. Dem Chemiehandel kommt dabei eine maßgebliche Rolle zu: An der Schnittstelle zwischen Produzent, Lieferant und Anwender trägt er alle registrierungsrelevanten Informationen zusammen und veranlasst teilweise im Auftrag seiner Kunden die Registrierung bei der Europäischen Chemikalienagentur (ECHA) in Helsinki. Die Produktverantwortung im Chemiehandel endet nicht mit dem Verkauf der Ware. Um dem Missbrauch von Chemikalien vorzubeugen, arbeitet der Chemiehandel über das gesetzlich geforderte Maß hinaus eng mit den Behörden zusammen. Bei der Abgabe sensibler Chemikalien, die zur Herstellung von Drogen oder für Terroranschläge genutzt werden könnten, überprüft der Chemiehandel Zuverlässigkeit und Verwendungszweck seiner Abnehmer. Verbund mit Nutzen Die Wurzeln des VCH reichen über 100 Jahre zurück wurde in Berlin der Verein der Drogen- und Chemikaliengroßhändler als erste Vereinigung des deutschen Chemiehandels gegründet mit dem Ziel, durch die Zusammenarbeit gleichartiger Firmen die Position des einzelnen Mitglieds, aber auch die der gesamten Branche zu stärken. Heute repräsentiert der VCH mit Sitz in Köln den produktionsverbindenden Chemikalienhandel in Deutschland mit seinen speziellen Ausprägungen des lagerhaltenden Verteilerhandels und des Außen- und Spezialitätenhandels. Dem Verband gehören mehr als 100 Mitgliedsunternehmen an. Gemeinsam erzielen sie einen Umsatz von knapp 13 Milliarden Euro pro Jahr. Der VCH nimmt die ideellen und wirtschaftlichen Belange des Chemikalien-Groß- und Außenhandels in Deutschland wahr. Er vertritt die Interessen seiner Mitglieder und der Branche bei allen zuständigen Stellen des Staates und der Wirtschaft. Darüber hinaus fördert er den Austausch wirtschaftlicher und technischer Erkenntnisse innerhalb des Chemiehandels sowie über die Grenzen der Gemeinschaft hinweg. Rund vier Millionen Tonnen Säuren und Laugen, Tonnen Lösemittel und ebenso viele Feststoffe schlägt der deutsche Chemiehandel pro Jahr um. Hinzu kommen etwa Tonnen Spezialchemikalien. Neben der Lobbytätigkeit für die gesamte Chemiehandelsbranche versteht sich der Verband in erster Linie als Service- und Informationszentrale für seine Mitglieder. Klassische Themen des Chemiehandels sind die Lagerung von Chemikalien mit den dazugehörigen Gesetzen und Verordnungen, das Chemikalien- und Arbeitsschutzrecht, das Inverkehrbringen von Stoffen und Zubereitungen, der Transport gefährlicher Güter sowie Umweltschutz und Kreislaufwirtschaft. Informationen dazu erhalten die Mitglieder über regelmäßige Verbandsrundschreiben. Hinzu kommen Rundschreiben zu spezifischen Fragen des Chemikalien-Außenhandels und eine jährliche Branchenstatistik, die über die Entwicklungen des Chemiehandels informiert. Seminare und Schulungen und nach Bedarf einberufene Gesprächs- Foto: 24plus/Stockmeier, gela-archiv (2) 10 chemical distribution 2013

11 HANDEL / TRADE kreise zu aktuellen Themen ergänzen das Informationsangebot für die Mitglieder. Mit der Publikationsreihe Kundeninformationen informiert der Verband Verwender von Chemikalien über rechtlich und technisch bedeutsame Themen und unterstützt damit seine Mitgliedsunternehmen bei der Öffentlichkeitsarbeit. Über die jährliche Mitgliederversammlung hinaus bietet der VCH drei Fachabteilungen sowie regionale und technische Arbeitskreise als Plattformen zum fachlichen Austausch (siehe Seite 32, 34 und 40). Sitzungen, Workshops und Gesprächskreise gewähren stets aufs Neue die Chance, über das eigene Unternehmen hinauszublicken, das technische und fachliche Interesse der Gesamtheit zu erkennen und kollegiale Beziehungen zu anderen Unternehmen in dieser Hinsicht zu vertiefen. Die wirtschaftliche und fachliche Zusammenarbeit mit den wichtigen Lieferanten des Chemiehandels fördert der VCH durch eine enge Kooperation mit dem Verband der Chemischen Industrie (VCI). Dabei werden zahlreiche Fachprobleme gemeinsam erörtert, Stellungnahmen vorbereitet oder in Arbeitskreisen Problemlösungen erarbeitet. Grenzüberschreitend vernetzt Der Staat, seine gesetzgebenden Gremien und ausführenden Organe sind auf umfangreiche Sachin for ma tion aus der Wirtschaft angewiesen. Der VCH unterstützt deshalb Beiräte, Gremien und Ausschüsse bei ihrer Arbeit und verschafft so den Interessen des Chemiehandels Gehör. Grundlage für diese Aktivitäten bildet die Arbeit der vier verbandsinternen technischen Arbeitskreise. Diese befassen sich mit gesetzgeberischen Vorhaben und fachlichen Problemen vom Transport gefährlicher Güter (siehe Seite 32) über das Gefahrstoff- (siehe Seite 34), Umwelt-, Anlagen- und Abfallrecht (siehe Seite 40) bis hin zum Austausch über spezielle Sachgebiete wie Arznei-, Lebens- und Futtermittel sowie Kosmetika. Die Arbeitskreise bereiten die regelmäßige Mitarbeit des VCH unter anderem im Beirat für die Beförderung gefährlicher Güter beim Bun- Ohne Chemie geht nichts. Chemikalien sind die Basis für eine Vielzahl innovativer Produkte und Anwendungen.... Responsible Care means continuously enhancing one's own performance with regard to safety, health and environmental protection and this above and beyond what legal regulations may dictate. Here, chemical distribution enterprises have set themselves ambitious targets. These are controlled within the scope of audits which are carried out every three years by an independent third party. Twice a year, the VCH organises a Responsible Care workshop in order to promote the flow of information outside the company. There, relevant questions concerning the realisation of the programme are discussed with the presentation of "best practice" examples. The exchange of experiences concerning past accidents and emergency situations provides an important learning effect and contributes towards identifying better prevention measures. An increase in occupational, transport and plant safety can only be achieved if all the employees involved are committed to fulfilling this target. Therefore, employees in chemical distribution are provided with corresponding training on different topics in order to be able to contribute to individual measures and to develop their own safety-related initiatives. In 2007, REACH (Registration, Evaluation, Authorisation and Restriction of Chemicals), the European Chemicals Regulation, came into force (see page 36). Its target is to protect health and the environment from possible chemicals-related risks. For this purpose, all chemicals must be registered of which more than one tonne are produced or imported in Europe. The chemical distribution plays an important part here: at the interface between producer, supplier and user, it gathers together all the information relevant for registration and arranges for sometimes upon the authority of its customer the registration with the European Chemicals Agency (ECHA) in Helsinki. The product responsibility in the chemical distribution does not terminate with the sale of the goods. To prevent the abuse of chemicals, the chemicals distribution works together closely with the authorities beyond the legally required limits. When sensitive chemicals are sold, which could be used to manufacture narcotics or for terrorist attacks, the chemical distribution checks the reliability and purpose of use of the recipients. The roots of the VCH reach back more than 100 years. In Berlin in 1903, the "Verein der Drogen- und Chemikaliengroßhändler" (Society for Wholesalers of Drugs and Chemicals) was founded as the first chemical distribution association with the aim of strengthening the position of both the individual members and also the whole sector by a cooperation between similar firms. Today, domiciled in Cologne, the VCH is the organisation of the production-connecting chemical distributors in Germany with a special emphasis on the stockholding distribution trade, the exporters/importers and the chemical speciality distributors. The association has more than 100 member companies who together generate a turnover of almost 13 billion Euros per annum. The VCH stands up for the rights and commercial interests of the chemical wholesalers and foreign distribution companies in Germany. It represents the interests of its members and their sector of industry towards all responsible bodies of the authorities and the economy. Furthermore, it promotes the exchange of economic and technical information within the chemicals distribution as well as beyond the borders of the association. As well as the lobbying work for the complete chemical distribution sector, the association understands its work mainly as being a central point of contact for services and information for its members. Classical topics within the chemical distribution are the storage of chemicals with the associated laws and regulations, the laws concerning protection from chemicals and occupational safety, the placing on the market of substances and preparations, the transport of dangerous goods as well as environmental protection and closed loop recycling management. Members receive regular circulars from the association on these subjects. In addition, circulars are sent out concerning specific questions of the foreign distribution of chemicals and annual statistics about the sector of industry showing the developments which the chemical distribution is undergoing. Seminars and... continue p. 12 chemical distribution

12 HANDEL / TRADE Chemikalien sind nicht nur Rohstoffe für viele innovative Produkte, sie tragen auch zu deren energiesparenden und umweltschonenden Herstellung bei. desministerium für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung (BMVBS) sowie in den Ausschüssen für Gefahrstoffe (AGS) und Betriebssicherheit (ABS) beim Bundesministerium für Arbeit und Soziales... training courses round off the information provided for members and, if necessary, discussion groups on current interest issues are convened. With the publications series "customer information", the association informs the users of chemicals about technical and legal matters and thus supports its members with their public relations work. As well as the annual members meeting, the VCH offers three specialist departments as well as regional and technical working groups (see page 32, 34 and 40) for exchanging information about chemical distribution. Meetings, workshops and discussion groups continually provide the chance to look beyond one's own company and explore the technical and expert questions affecting the whole sector and to develop relations with other companies in this respect. The economic and specialist cooperation with the important suppliers of the chemical distribution is promoted by the VCH through a close cooperation with the German Chemical Industry Association (VCI). Here, numerous technical problems are discussed together, joint positions prepared or solutions to problems developed within joint working groups. The state, its legislative institutions and executive bodies are reliant (BMAS) vor. Darüber hinaus arbeitet der VCH mit allen weiteren für den Chemiehandel relevanten Ministerien zusammen. Der VCH ist Mitglied im Bundesverband Großhandel, Außenhandel, Dienstleistungen (BGA) und arbeitet auf nationaler Ebene eng mit dem VCI zusammen. Eine erfolgreiche Lobbyarbeit erfordert darüber hinaus eine partnerschaftliche Zusammenarbeit auf internationaler Ebene. Hier engagiert sich der VCH regelmäßig und intensiv in allen Ausschüssen des europäischen Dachverbandes European Association of Chemical Distributors (FECC), der dem europäischen Chemiehandel in den Gremien und on extensive factual information from the economic community. Therefore, the VCH supports advisory boards, and committees in their work and thus makes their voice heard in the interest of chemical distributors. The basis for these activities is the work of the association's four own technical working groups. These concern them selves with proposed legislation and technical problems ranging from the transport of dangerous goods (see page 32) and the hazardous substance (see page 34), pollution, plant operation and waste management (see page 40) laws, through to exchanging information on special subjects such as medications, foodstuffs and cosmetics. The working groups prepare the regular participation of the VCH, among others, in the Committee for the Transport of Dangerous Goods at the German Federal Ministry of Transport, Building and Urban Development as well as in the Committees for Hazardous Substances and for Occupational Safety at the German Federal Ministry of Labour and Social Affairs. Furthermore, the VCH also works together with all other relevant ministries in matters concerning chemical distribution. The VCH is a member of the BGA, the Federation of German Wholesale, Foreign Trade and Serv ices Ausschüssen der Europäischen Union, insbesondere bei der EU- Kommission, eine Stimme verleiht. In branchenübergreifenden Themen wird der VCH über den europäischen Handelsverband EuroCommerce in Brüssel vertreten. Bei den Responsible Care- Aktivitäten reicht die Vernetzung des VCH über die Grenzen Europas hinaus. Im Internationalen Rat der Chemiehandelsverbände (ICCTA) wurde ein Programm zum verantwortlichen Handeln im Chemiehandel (Responsible Care/Distribution) erarbeitet. Unter dem Dach der ICCTA arbeitet der Verband Chemiehandel auch an internationalen Konventionen, zum Beispiel der Weltgesundheitsorganisation (WHO), dem Umweltprogramm der Vereinten Nationen (UNEP) oder der Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (OECD), mit. and, on the national level, it works together closely with the VCI. Successful lobby work requires cooperation in a spirit of partnership at the international level. Here, the VCH is regularly and intensively involved in all committees of the European umbrella organisation the European Association of Chemical Distributors (FECC) which provides the European chemical distributors with a voice in the bodies and committees of the European Union, in particular with the EU Commission. In topics which concern several business segments, the VCH is represented by EuroCommerce in Brussels, the European distribution organisation. With regard to the Responsible Care activities, the networking of the VCH even goes beyond Europe's borders. A programme for responsible action in chemical distribution (Responsible Care/Distribution) was developed in the International Council of Chemical Trade Associations (ICCTA). Under the umbrella of the ICCTA, the VCH also cooperates in international conventions of, for example, the World Health Organization (WHO), the United Nations Environment Programme (UNEP) or the Organization for Economic Co-operation and Development (OECD). 12 chemical distribution 2013

13 HANDEL / TRADE Kein neues Rekordjahr BILANZ Nach zwei Wachstumsjahren konnte der deutsche Chemiehandel das Jahr 2012 nur mit Mengen- und Umsatzrückgängen abschließen. VON STEFAN KLEIN Vergangenes Jahr erlösten die 155 deutschen Unternehmen, die der Verband Chemiehandel (VCH) zählt, mit 12,9 Milliarden Euro 1,4 Prozent weniger als im Rekordjahr Insgesamt hat die Branche mit Stagnation zu kämpfen, was bei zum Teil stark steigenden Kosten etwa für die Umsetzung umweltrechtlicher Regelungen zunehmend auf die Erträge drückt. Unterschiedliche Entwicklungen Der Absatz des lagerhaltenden Platzhandels (55 Unternehmen) nahm um rund Tonnen auf 5,98 Millionen Tonnen Produkte ab dies sind rund drei Prozent weniger als im Jahr zuvor. Während der Platzhandel bei Säuren & Laugen, Lösemitteln und Spezialitäten nur sehr leichte Rückgänge verzeichnete, nahm der Verkauf von Feststoffen auffallend stark um rund neun Prozent ab. Dementsprechend ging auch die Lagerkapazität für Feststoffe zurück, allerdings nur um fünf Prozent auf insgesamt Kubikmeter. Auch die Kapazitäten für Lösemittel ( Kubikmeter) und Säuren & Laugen ( Kubikmeter) entwickelten sich leicht rückläufig. Die Investitionsquote des lagerhaltenden Platzhandels ging dennoch insgesamt etwas noch oben: auf 3,4 Prozent des Jahresumsatzes dies entspricht 132 Millionen Euro. 35 Prozent davon investierten die Unternehmen in ihre Fuhrparks, 28 Prozent in Lagertechnik/-gebäude sowie 26 Prozent in sonstige Betriebsausstattung. Derzeit verfügt die Branche in Deutschland über 826 eigene Fahrzeuge. Der Außen- und Spezialitätenhandel (100 Unternehmen) chemical distribution 2013 verlor 2012 sogar gut zehn Prozent seiner Mengen im Vergleich zum Vorjahr. Weit weniger drastisch fielen allerdings die Umsätze: um 1,1 Prozent auf 9,02 Milliarden Euro. Die Tochterunternehmen im Ausland konnten sogar um fast vier Prozent auf fast vier Milliarden Euro Gesamtumsatz zulegen, in Deutschland hingegen sank der Umsatz um rund fünf Prozent auf gut fünf Milliarden Euro. Bei einer regionalen Betrachtung der Absatz- und Umsatzentwicklung des deutschen Chemiehandels zeigt sich eine verhaltene Entwicklung in Deutschland und Mittel-/Osteuropa sowie eine anhaltend rückläufige Nachfrage in allen von der Staatsschuldenkrise betroffenen Ländern Südeuropas. Von der positiven Entwicklung in anderen Regionen (Süd-/Ostasien, Südamerika) konnten nur die großen, international agierenden Unternehmen der Branche profitieren. Distribution in Germany 2012 After enjoying two growth years, 2012 saw a decline in both volume and revenue for the German chemical distribution industry. The revenue of the 155 German chemical distributors (members of the German Chemical Distribution Association VCH) amounted to 12.9 billion euros which was 1.4 percent less than 2011, the record year. The sector as a whole has been struggling with stagnation and with, in some cases, strongly increasing costs, for example for the implementation of environment protection regulations. There has been an increasingly negative effect on profits. The sales volume of stockholder traders fell by about 180,000 tonnes to 5.98 million tonnes this is about three percent less than the previous year. Whereas wholesale trading with acids and lyes, solvents and specialities showed small decreases, the sale of solid substances fell by about nine percent. Correspondingly, the storage capacity for solids was reduced by about five percent to a total of 404,500 cubic metres. Nevertheless, the investment ratio of stockholder traders increased somewhat to 3.4 percent of annual turn over this amounts to 132 million euros. Companies invested 35 percent of this in their vehicle fleets, 28 percent in warehouse technology and buildings as well as 26 percent in other business equipment. Foreign trading and speciality sales lost as much as ten percent in volume in 2012 in comparison to the previous year. Kostenstrukturen optimieren Für das Jahr 2013 rechnet die Branche nicht mit einem substanziellen wirtschaftlichen Aufschwung. Sie wird sich deshalb weiter darum bemühen, ihre Kostenstrukturen zu optimieren. Dies wird massiv dadurch erschwert, dass die nationale und europäische Gesetzgebung zum Arbeits-, Gesundheits- und Umweltschutz unabhängig von der wirtschaftlichen Leistungsfähigkeit der Unternehmen vorangetrieben wird. Der VCH setzt sich deshalb nachdrücklich dafür ein, dass unter anderem die Beschränkung und Zulassung von Chemikalien früher und intensiver als bisher von sozio-ökonomischen Bewertungen begleitet bzw. eine solche Bewertung vorgeschaltet wird. The fall in revenue though was not quite as serious just 1.1 percent, down to 9.02 billion euros. Subsidiary companies abroad were even able to achieve increases of almost four percent, up to nearly four billion euros for total revenue. In Germany, in contrast, revenue fell by about five percent to just over five billion euros. Taking a regional view, the sales and revenue development of German chemical distributors demonstrates a sluggish development in Germany and in Central and Eastern Europe and a continued decline in demand from all the Southern European countries affected by the sovereign debt crisis. Only the large internationally operating companies in the sector were able to benefit from the positive development in other regions (South and East Asia, South America). The industry does not expect any substantial economic recovery for It will therefore continue to try and optimise cost structures. This is being severely hampered by the fact that the changes in national and European legislation concerning safety at work, health and environment protection are being relentlessly implemented independently of the economic performance capacity of the enterprises concerned. The VCH therefore advocates emphatically that the restriction and the registration of chemicals are accompanied earlier and more intensively by socio-economic evaluations indeed that such evaluations should be made beforehand. 13

14 HANDEL / TRADE Sich um seine Produkte kümmern RESPONSIBLE CARE Die Bereiche Umwelt, Sicherheit und Gesundheit lassen sich immer noch weiter verbessern. Die weltweite Initiative der Chemischen Indus trie wird auch im Chemiehandel umgesetzt. VON REINHARD FRIEDEK Reinhard Friedek, Abteilungsleiter Qualitäts- & Sicherheitsmanagement/ Manager Quality & Safety Management bei/at Nordmann, Rassmann in Hamburg; Vorsitzender des Arbeitskreises RC beim VCH/Chairman of the RC Workshop at VCH Arbeits- und Gesundheitsschutz zählen zu den Themenschwerpunkten bei Responsible Care. Die weltweite Initiative Responsible Care (RC verantwortliches Handeln) steht für den Willen der Chemischen In dus trie, unabhängig von gesetzlichen Vorgaben nach einer ständigen Verbesserung der Unternehmen in den Bereichen Umwelt, Sicherheit und Gesundheit zu streben und diesen Fortschritt auch regelmäßig öffentlich aufzuzeigen. Mit RC möchte die Chemische Industrie einen Beitrag zur Lösung der globalen Probleme in den Bereichen leisten, die in ihren Verantwortungsund Einflussbereich fallen. Die Idee zu RC entstand in den 1980er-Jahren in Kanada, wo die Chemieindustrie die Grundsätze des Programms erarbeitet hat. Nachfolgend übernahm der Verband der europäischen Chemieindustrie (The European Chemical Industry Council Cefic) diese Grundsätze mit dem Ziel, RC in allen nationalen Chemieverbänden Europas zu implementieren. In Deutschland startete die Initiative 1991 unter Federführung des Verbands der Chemischen Industrie (VCI). Der deutsche Chemiehandel beteiligt sich an der RC-Initiative über ein Partnerschaftsabkommen, das bereits 1996 zwischen Cefic, VCI und dem Verband Chemiehandel (VCH) geschlossen wurde. Foto: Jäklechemie (3), Nordmann, Rassmann Produktverantwortung innerhalb der Lieferkette Einen Schwerpunkt ihrer gemeinsamen Initiative sehen die Verbände in der Produktverantwortung innerhalb der Lieferkette. Hersteller, Zulieferer und Anwender arbeiten vor allem bei der Entwicklung verbesserter Prozesse zur sicheren und sachgerechten Anwendung von Chemikalien eng zusammen. Dabei hat der Chemiehandel aufgrund seiner Strukturen teilweise eine andere Aufgabenstellung als die produzierenden Unternehmen, die dem VCI angegliedert sind. Verantwortliches Handeln im Chemiehandel Der Name der Initiative und des entsprechenden Programms wird beim VCH durch den Zusatz Verantwortliches Handeln im Chemiehandel verdeutlicht. Das heißt: sich um sein gesamtes Handeln und um all seine Produkte kümmern im Einklang mit den gesetzlichen Anforderungen und den herkömmlichen Pflichten eines ordentlichen Kaufmanns, aber auch noch über die gesetzlichen Anforderungen und Pflichten hinaus im Interesse einer zukunftsverträglichen Entwicklung. Dabei konzentriert sich RC auf folgende Themenschwerpunkte: Arbeitssicherheit und Gesundheitsschutz sowie Anlagensicherheit und Gefahrenabwehr: Das Sicherheitsniveau der Produktionsprozesse und die Arbeitssicherheit werden ständig weiterentwickelt. Transportsicherheit: Durch das stetige Verbessern bestehender und Entwickeln neuer Verfahren und Techniken für Transport, Umschlag oder Lagerung soll das Transportrisiko ständig verringert werden. Dialog: Der Dialog ist ein wichtiges Instrument, um Vertrauen und Akzeptanz zu schaffen. Dialog im Sinne von RC bedeutet, Meinungen und Wünsche von Mitarbeitern, Kunden und der Öffentlichkeit aktiv aufzunehmen und so weit wie möglich in die Unternehmensziele zu integrieren. Voraussetzung, um am RC- Programm teilzunehmen, ist das schriftliche Bekenntnis der Geschäftsleitung und die Benennung eines RC-Beauftragten. Er ist im Unternehmen Ansprechpartner für Sicherheits-, Gesundheits- und Umweltschutzbelange, steht zu der Thematik in regelmäßigem Kontakt mit der 14 chemical distribution 2013

15 HANDEL / TRADE Geschäftsleitung und nimmt an den verbandsinternen RC-Workshops des VCH teil. Die Geschäftsleitung verpflichtet sich durch die Teilnahmeerklärung, die Leitlinien des Chemiehandels zum sicheren Umgang mit Chemikalien, deren Vermarktung sowie zur Unterrichtung der Öffentlichkeit umzusetzen. Mit verbesserten oder neuen Techniken und Verfahren das Transportrisiko senken Glaubwürdige Programme Der VCH prüft, ob die Teilnahmeerklärung mit den im Programm niedergelegten Zielen übereinstimmt, und im positiven Falle ist der Teilnehmer berechtigt, das RC-Logo zu nutzen. Dieses Logo macht deutlich, dass das Unternehmen Mitglied der weltweiten RC-Initiative ist und sich verpflichtet hat, die aus der Initiative resultierenden Pflichten einzuhalten. Bereits bei den Planungen zur Einführung des VCH-RC-Programms war den Verantwortlichen klar: Ein glaubwürdiges Programm kann nur entstehen, wenn die Teilnehmer am Programm Rechenschaft über ihre Aktivitäten im Rahmen von RC ablegen und die Übereinstimmung mit den Grundgedanken des Programms durch einen unabhängigen sachverständigen Dritten verifiziert wird. Diese Überprüfung erfolgt in einem Drei-Jahres- Rhythmus vor Ort in den einzelnen Unternehmen. Darüber hinaus werden durch den VCH jährlich quantifizierende Leistungsmerkmale die sogenannten Key Performance Indicators von allen Teilnehmern abgefragt, die eine zusammenfassende Bewertung ermöglichen. Im Sinne des öffentlichen Dialogs werden die Ergebnisse im jährlich erscheinenden RC-Jahresbericht kommuniziert. Ein weiteres Instrument des RC-Programms ist, am RC-Workshop teilzunehmen. Halbjährlich treffen sich die RC-Beauftragten der teilnehmenden Unternehmen, um über aktuelle internationale und nationale Entwicklungen, Ergebnisse aus den Überprüfungen und konkrete Fragen oder Anregungen aus den Unternehmen zu diskutieren und Responsible Care in chemical trade & distribution The world-wide Responsible Care (RC) initiative symbolizes the chemical industry s determination to go above and beyond legal requirements and strive for a constant improvement of its environmental, safety and health performance, and to regularly communicate the progress to the public. With RC, the chemical industry contributes to resolving global problems within its sphere of influence and responsibility. The idea for RC originated in Canada in the 1980s when the Chemical Industry Association of Canada laid down the programme s principles. Subsequently, the European Chemical Industry Council (Cefic) adopted these principles with the aim of implementing RC in all national chemical associations in Europe. In Germany, the initiative was started in 1991 under the leadership of the German Chemical Industry Association (VCI). German chemical trade and distribution joined the RC initiative by way of a partnership agreement that was concluded between Cefic, VCI and the German Chemical Distribution Association (VCH) already in The associations regard the issue of product responsibility within the supply chain as a priority topic of their joint initiative. Manufacturers, suppliers and users work together closely, especially when it comes to developing improved processes for the safe and efficient use of chemicals. Due to its structures the chemical trading sector sets a partly different focus here than the producing companies represented by VCI. The VCH further accentuated the name of the initiative and the corresponding programme by adding Responsible Conduct in Chemical Trade and Distribution. That means: To accept responsibility for all your actions and all your products by acting in conformity with legal requirements and the normal duties of a good businessman, but also surpassing these... continue p. 16 QUALITY ENERGIZED BY We deliver chemical products and specialties for chemical intermediates, personal care, animal nutrition and plant protection, profound know-how and personal support. chemical distribution _ _LXS_Quality_EN_90x145mm.indd :05 15

16 HANDEL / TRADE Befüllen von Tanks Erfahrungen an die Teilnehmer weiterzugeben. Konkrete Ergebnisse können im Internet unter im Themenspeicher zu Responsible Care abgerufen werden. Dabei werden die Workshops ebenfalls durch die unabhängigen Dritten begleitet. Insofern können Erfahrungen, welche bei den Audits in den einzelnen Unternehmen gesammelt wurden, den Teilnehmern des Workshops dargelegt werden. Das Partnerschaftsabkommen zwischen VCI und VCH stellt eine der wesentlichen Säulen des Programms dar. Unterstrichen wird dies durch die regelmäßige Teilnahme eines Vertreters des VCI an den VCH-Workshops. Durch den Austausch wird das Verständnis und die Bereitschaft, RC innerhalb der gesamten Chemiebranche weiterzuentwickeln, bekräftigt. Mit Bezug zu RC besteht auch ein kontinuierlicher Austausch zwischen dem VCH und dem europäischen Chemiehandelsverband FECC (Fédération Européenne du Commerce Chimique). Dieser Austausch erfolgt unter anderem in einem gemeinsamen Arbeitskreis, dem RC Committee des FECC. Darüber hinaus hat der FECC ein paneuropäisches RC- Programm entwickelt speziell für Distributeure, die in Ländern aktiv sind, in denen keine eigenen Distributions- oder Produzentenverbände existieren. Das FECC- RC-Programm stellt zum Beispiel für Distributeure, die Niederlassungen in Mittel- und Osteuropa unterhalten, eine Alternative zur Teilnahme an RC dar.... requirements and duties in the interest of a sustainable development. With that in mind, RC focuses on following key topics: Occupational Safety/Health Protection and Plant Safety/Averting of Dangers: Safety standards for production processes and occupational safety are constantly improved. Transport Safety: In order to reduce transportation risks, existing procedures are continuously improved and new technologies are developed with regard to transportation, transshipment and storage. Dialogue: An open dialogue is an important tool for building trust and acceptance. Dialogue within the scope of RC means actively collecting the opinions and wishes of employees, customers and the public, and to integrate them into the corporate objectives as far as possible. To participate in the RC programme, the company s management must issue a written commitment to RC and appoint an RC coordinator. This is the person who will be contacted in all safety, health and environmental matters and will maintain close contact to the management with regard to these topics. The coordinator also attends the RC workshops organised by VCH. By signing the participation declaration the management undertakes to implement chemical trade s guidelines regarding the safe handling of chemicals, their marketing and the information of the public. The VCH checks whether the company s participation declaration is in accordance with the rules of the programme. If so, the company is granted the right to use the RC logo indicating its membership in the global RC initiative and its commitment to meeting the resulting obligations. Already at the early stages of implementing their RC programme, those responsible at VCH realised one thing: To ensure the programme s credibility, the participants will have to give an account of their RC activities and a third-party expert will verify compliance with the programme s fundamental philosophy. This verification now takes place in three-year intervals, via onsite inspections at the member companies. By way of an annual survey the VCH furthermore collects the socalled Key Performance Indicators (KPI) from the participants in order to establish a summarizing evaluation. As part of the public dialogue, the results are communicated in the annual RC Report. Another instrument of the programme is the duty to attend the RC workshops. Twice a year, the RC coordinators from the participating companies get together to talk about latest international and national developments as well as inspection results. They also discuss questions or suggestions coming from the companies and share their experiences. Actual results of the workshops are gathered in a topic-specific archive (Themenspeicher zu Responsible Care) which can be downloaded from the VCH website (www.vch-online.de). The third-party expert takes part in the workshops as well; this gives him the opportunity to pass on the information he has gathered during the RC audits to the workshop participants. The partnership agreement between VCI and VCH constitutes one of the programme s main pillars. Its importance is highlighted by the fact that a VCI representative regularly joins the VCH workshops. This exchange reaffirms the understanding and the will to further promote RC throughout the entire chemical sector. Concerning RC, there is also an on-going exchange of information between the VCH and the European Association of Chemical Distributors (FECC). One of the channels they use to share their views is the RC Committee, a joint working group at FECC. The FECC has moreover launched a pan-european RC programme which is tailor-made for chemical distributors who are active in countries without national distributor or producer associations. For instance for distributors with subsidiaries in Central and Eastern Europe the FECC RC programme offers an alternative way to participate in RC. 16 chemical distribution 2013

17 HANDEL / TRADE Als Kooperation im wirtschaftlichen Sinne wird allgemein eine Form der Zusammenarbeit zwischen rechtlich selbstständigen Unternehmen bezeichnet, welche hinsichtlich Intensität, Zielrichtung und Dauer sehr unterschiedlich ausgeprägt sein kann. Die Zusammenarbeit kann zwischen Unternehmen der gleichen Wirtschaftsstufe, also zwischen Wettbewerbern, erfolgen (horizontale Kooperation). Auch die Zusammenarbeit zwischen Industrie und Handel wird praktiziert (vertikale Kooperation). Eine Kooperation arbeitet im Allgemeinen freiwillig zusammen und verfolgt gemeinsame Ziele. Ein erwünschtes Ergebnis ist dabei regelmäßig, wirtschaftliche Vorteile zu erreichen, die für das einzelne Unternehmen nicht oder nur unvollständig erreicht werden könnten. Vor diesem Hintergrund wurde Penta Mitte der sechziger Jahre von fünf Chemikaliengroßhändlern als Kooperationsunternehmen gegründet. Ein erstes Ziel war dabei, die Beschaffung ausgewählter Chemikalien zu wettbewerbsfähigen Konditionen sicherzustellen. Hierbei wurden die benötigten Mengen zusammengefasst und dem Lieferanten als attraktives Volumen präsentiert, daraus resultierten Vorteile beim Preis und sonstigen Konditionen. Gleichzeitig erhielt der Produzent einen zuverlässigen Partner, der auch größere Volumina problemlos in den Distributionsmarkt verteilen konnte. Die Vorteile der gemeinsamen Beschaffung wurden den Gesellschaftern (Pentisten) unmittelbar weitergegeben. Kooperation in der Beschaffung Die aus den Anfängen entstandene Beschaffungskooperation hat sich im Laufe der vergangenen Jahrzehnte sowohl dem geänderten Umfeld der Beschaffungsmärkte, inklusive der regulatorischen Bedingungen, als auch dem veränderten Gesellschafterkreis anpassen müssen. Die heutigen Tätigkeitsbereiche sind sehr viel umfangreicher und anspruchsvoller geworden, z. B.: chemical distribution 2013 Gemeinsam statt einsam KOOPERATION In der Beschaffung ist dies an sich nicht neu, jedoch aufgrund des anhaltenden Wettbewerbsdrucks im Chemikaliengroßhandel immer noch hochaktuell. Ein Blick auf PENTA, seit 45 Jahren am Markt. VON DR. BERND SOYKE chemische Commodities auf globaler Ebene beschaffen, welche durchaus den fünfstelligen Jahrestonnagenbereich erreichen, inkl. Abschluss international gültiger Liefer- und Kaufverträge alle zoll- und fiskalrechtlichen Angelegenheiten übernehmen Zwischenlagerung, Transport und ggf. Umverpackung der beschafften Güter Erfüllung sämtlicher regulatorischer Anforderungen sicherstellen Marktinformationen an die bei Penta beteiligten Unternehmen zur Verfügung stellen. Den an der Kooperation Beteiligten wird somit ein One-Stop- Shop in der Beschaffung von Chemikalien zu attraktiven Konditionen und mit sicherer Versorgung geboten. Darüber hinaus wissen auch die Produzentenpartner die Kooperation als zuverlässigen Partner mit hervorragender Bonität zu schätzen. So erhalten die Lieferanten durch weitreichende Marktinformationen einen kontinentübergreifenden Einblick in die Marktgeschehnisse auf Distributionsebene, u. a. hinsichtlich der Entwicklung von Angebot, Abnahmeverhalten und Verwendung. Kooperation im Vertrieb Auf der Suche nach Möglichkeiten, Kosten in der Beschaffung zu reduzieren, sind vor allem größere Unternehmen dazu übergegangen, sogenannte C- und B-Güter zu bündeln und einen oder nur wenige Distributoren mit der Versorgung zu beauftragen. Diese strategischen Beschaffungsprojekte (Single-Sour- Dr. Bernd Soyke, Geschäftsführer/ Managing Director von/of Penta Chemikalien, Mainaschaff 17 Grafiken: Penta Chemikalien

18 HANDEL / TRADE How does a cooperation works and what are the advantages? Cooperation in procurement is nothing new, but considering the continuing pressure of competition in the chemical wholesale business, it is still highly topical. An overview of PENTA. Cooperation in the economic sense is generally considered as a form of cooperative work between independent companies which, with regard to their intensity, target bearing and continuity, can be formed in very different ways. Cooperation can take place between companies of the same economical level, that is, between competitors (horizontal cooperation). Likewise, the cooperation between industry and trade also takes place (vertical cooperation). Cooperation is generally characterized by the spontaneousness of the cooperative work and the pursuit of a mutual aim. A desired result of the cooperation is the constant attainment of economic advantages, which could not, or not completely, be achieved by one company alone. Against this background, Penta was founded in the midsixties by five chemical wholesalers as a cooperative enterprise. One of the first aims was to secure the procurement of selected chemicals at competitive terms. Hence, the result was more favorable prices and better conditions. At the same time, with Penta, the producer gained a reliable partner who could easily transfer large volumes in the distribution market. The advantages of this mutual procurement were passed on to the Penta partners (Pentists). In the course of the past decades, the procurement cooperation which arose from the previously mentioned beginnings have had to adapt to the changed environment of the procurements markets including the regulatory conditions, as well as the altered circle of shareholders. Penta s present area of operations has become far more comprehensive and demanding. Examples are as follows: The procurement of chemical commodities worldwide which can easily reach the area of a 5-digit annual tonnage, and also the establishing of international supply and procurement contracts. Carrying out all customs matters and fiscal legalities. Interim storage, transport, and possible re-packaging of procured goods. Ensuring the fulfillment of all regulatory requirements. Providing Penta partners with market information. Enterprises involved in the cooperation are offered a One- Stop-Shop for the procurement of chemicals, ensuring supply at attractive conditions. Over and above that, producers appreciate Penta as a reliable partner with excellent creditworthiness. Therefore, as a result of our market information, our suppliers receive a continent-wide insight into market events at a distribution level, among others, with a view to offers, purchasing behavior and application. While searching for possibilities to reduce procurement costs, larger companies in particular have begun bundling C and B goods and are commissioning only one or a few distributors to carry out the supply. These strategic procurement projects, also known as Single Sourcing, are very often organized internationally and are thus often not accessible for the majority of regionally active chemical wholesalers. Here, Penta steps into the distribution process with its own concept for bundling the offers of their cooperation partners. The approximately 80 companies and subsidiaries of our Penta partners in Europe are able to supply their customers with goods from a portfolio of several thousand products. The customer has just one contact at Penta for all issues and as a result reduces communication expenditure, costs and system failures. The advantage for the Pentists: Accessibility to customers and the Single Sourcing segment, which, for medium-sized companies, is very often difficult to manage and has shown strongly growing turnover in recent years. A cooperation, regardless of what kind, is based on the mutual trust of all those involved. It is crucial that the participating parties harmonize and that they show necessary far-sightedness in the event of upcoming problems. Only concentrating on daily problems and overly emphasizing one s own interests is usually in conflict with a long-term successful cooperation. Possible communication difficulties, including language problems, should not be underrated. The basis of cooperation must be mutual interest, that is, that each party has similar expectations regarding the cooperation. Over and above that, it is expected that the cooperation partners apply themselves in the joint venture and share responsibilities. One of the most important tasks of the management of the companies participating in the cooperation is to apply this attitude in one s own company. Experience has shown that successful cooperation such as Penta s must have five basic elements: Concept: The purpose of Penta is the creation of additional benefits, among others, by means of bundling the demand in procurement as well as the offers in distribution. The resulting advantages are passed on directly to the participants. The advantage for the involved business partners (producers, customers): Reducing complexity and therefore costs. Competence: Penta takes over responsibilities from the Pentists and is therefore in a position to create prompt and flexible contracts with business partners. In return, the Pentists have the possibility to avail of the advantages of size, synergy and organization. Continuity: Shareholders should participate long-term and actively further the development of cooperation strategies. A passive club membership is neither beneficial nor supported. Consistency: The participation is seen as a long-term capital... continue p. 19 cing) sind oftmals international ausgerichtet und für die mehrheitlich regional tätigen Chemikaliengroßhändler häufig nicht zugänglich. Hier tritt Penta mit eigenem Konzept in den Vertrieb ein, um das Angebot ihrer Kooperationsunternehmen zu bündeln. Die circa 80 Unternehmen und Niederlassungen der Pentisten in Europa sind in der Lage, Kunden zu einheitlichen Konditionen Waren aus einem mehrere tausend Produkte umfassenden Portfolio zu liefern. Der Kunde hat nur einen Ansprechpartner für alle Belange und reduziert Kommunikationsaufwand, Kosten und Systembrüche. Der Vorteil für die Pentisten: Zugang zum Kunden und Single-Sourcing-Segment, das für mittelständische Zulieferer oft nur sehr schwer zu bearbeiten ist und in den letzten Jahren stark wachsende Umsätze verzeichnete. Typische Probleme und Lösungen Eine Kooperation, gleich welcher Art, gründet sich auf gegenseitiges Vertrauen aller Beteiligten. Unabdingbar ist, dass die beteiligten Personen miteinander harmonieren und die notwendige Weitsicht bei der Lösung anstehender Probleme zeigen. Eine zu starke Fixierung auf nur tagesaktuelle Probleme und eine Überbetonung eigener Interessen steht einer langfristig erfolgreichen Kooperation meist entgegen. Nicht unterschätzt werden sollten mögliche Verständigungsschwierigkeiten, wie Sprachprobleme. Als Basis der Zusammenarbeit muss eine gemeinsam vorhandene Interessenslage gelten, d. h. auch, dass jeder Beteiligte ähnlich gelagerte Erwartungen an die Kooperation hat. Darüber hinaus wird erwartet, dass sich die Partner für das Gemeinschaftsunternehmen einsetzen, ggf. auch Kompetenzen an dieses abtreten. Dieses Verhalten auch im eigenen Unternehmen durchzusetzen, ist einer der wichtigsten Aufgaben der Geschäftsführung der beteiligten Unternehmen. 18 chemical distribution 2013

19 HANDEL / TRADE Wie sich in der Praxis gezeigt hat, muss eine erfolgreiche Kooperation wie Penta fünf Grundele men te beinhalten: Konzept: Zweck des Unternehmens ist es, einen Mehrwert zu schaffen, u. a. durch Bündelung der Nachfrage in der Beschaffung und des Angebots im Vertrieb. Die geschaffenen Vorteile werden unmittelbar an die Beteiligten weitergegeben. Die Vorteile für die beteiligten Geschäftspartner (Produzenten, Kunden): Komplexität und damit auch Kosten verringern. Kompetenz: Die Pentisten übertragen Kompetenzen an das Gemeinschaftsunternehmen, das so in der Lage ist, zeitnah und flexibel Verträge mit Geschäftspartnern zu gestalten. Die Kooperationspartner können im Gegenzug die Größen-, Synergie- und Organisationsvorteile nutzen Kontinuität: Die Gesellschafter sollen sich langfristig beteiligen und aktiv die Kooperationsstrategie weiterentwickeln. Eine passive Club-Mitgliedschaft ist nicht förderlich und wird nicht unterstützt. Konsistenz: Die Beteiligung wird als langfristig angelegtes Kapital angesehen. Dies führt dazu, Informationskosten zu verringern und Vertrauen auszubauen. Kultur: Die beteiligten Unternehmen sind Eigentümer und definieren Entscheidungs-, Gestaltungs- und Kontrollrechte. Mit dem so bewirkten Aufbau von Systemvertrauen kann auf aufwendige Schutzmaßnahmen verzichtet werden, um Abhängigkeiten abzusichern. Zudem chemical distribution 2013 werden Interaktionsbeziehungen weniger komplex. Vertrauen ist keine riskante Vorleistung, sondern eine rationale Verhaltensweise. Für die Zukunft gut aufgestellt Allein die Tatsache, dass die Kooperation seit Jahrzehnten im dynamischen Chemikalienmarkt erfolgreich tätig ist, unterstreicht deren tragfähiges Konzept. Sie ist heute sowohl im Beschaffungsmarkt als auch im gemeinsamen Vertrieb ein wichtiger Bestandteil der beteiligten Unternehmen. Die zunehmende Verlagerung von Funktionen vom Produzenten zum Händler werden in das Konzept einfließen und die Beteiligten nach gemeinsamen Lösungen suchen lassen. Serviceleistungen zu realisieren, wie sie von der Branche in erhöhtem Maße gefordert werden, geben auch Penta das Potenzial, seine Dienste an die Gesellschafterunternehmen auszubauen. Wie die Erfahrung zeigt, werden neben den Pentisten auch die Geschäftspartner (Produzenten und Kunden) hiervon profitieren und somit dazu beitragen, die Kooperation weiter erfolgreich zu entwickeln.... investment. This leads to a reduction of information expenses and a strengthening of trust. Culture: Companies involved in Penta are owners and define the rights of decision, formation, and control. With the secured build-up of trust in the system, costly preventive measures for the safeguarding of dependencies can be avoided. Furthermore, the interactive relations are less complex. Trust is not a risky advance provision, but rather more a rational mode of behavior. The fact alone, that Penta has been successful in the dynamic chemical market for decades, emphasizes the sustainable concept of this cooperation. In the areas of procurement as well as distribution, today Penta is an important element for all involved companies. The growing relocation of functions from producers to traders will be integrated in the concept and motivates the participating companies to find solutions collectively. Realizing services, such as those which are expected to a high degree in the branch, give also Penta the potential to expand its services rendered to shareholding companies. Experience has shown that as well as the Pentists, the business partners (producers and customers), profit from this and thus contribute to furthering the successful development of the cooperation. YOUR PARTNER IN GROWTH Global sourcing for local service - Since 110 years your partner in growth! HugoHäffner Group a leading distributor of specialty raw materials in Central Europe We strive to be your preferred supplier for specialties in the following segments: Food-/Feed Industry, PICAR (Paint, Inks, Coating, Adhesives, Resins), PTL (Paper-, Textile- & Leather Auxiliaries), Detergent-, Construction- & Waste Water Industry. Our Service: Global Sourcing for industrial chemicals and specialties with own network on 5 continents Optimized Supply-Chain-Management through own logistic center across Central Europe Value Added Service such as customized blending, drumming, re-packing & storage Highly qualified technical sales expertise for many applications Outstanding Quality Management with own labs Consultancy on REACH/GHS and any other EU legislation 19

20 TRANSPORT / LOGISTICS Gefahrgut im globalen Handel KONTROLLE Die Helm AG ist eine multifunktionale Vertriebsorganisation von Produkten für die Chemie-, Pharma- und Lebensmittelindustrie mit Filialen in mehr als 30 Ländern. Ein Blick auf die Gefahrgutorganisation. VON KLAUS WESSING Warenumschlag bei Kraeft Logistik, einer Helm-Tochter mitten im Hamburger Hafen. Ansonsten setzt der Chemiehändler ausschließlich auf externe Logistiker. Klaus Wessing ist Bereichsleiter Logistik und Gefahrgutbeauftragter der Helm AG sowie Geschäftsführer der Kraeft Logistik. Wessing ist u. a. Mitglied im Arbeitskreis gefährliche Güter des VCH. Naturgemäß liegen Gefahrgüter in erheblichem Maß im Branchenfokus eines Chemiehändlers. Allein für das Jahr 2012 führt der Gefahrgut-Jahresbericht der Helm AG nahezu drei Millionen Tonnen Gefahrgüter auf. Transportiert, gelagert und umgeschlagen wurden Produkte der Gefahrgutklassen 2, 3, 4.1, 4.2, 5.1, 6.1, 8 und 9 in Bulk-Volumina oder als verpackte Ware. Hierbei bedienen sich die Logistikmitarbeiter des Unternehmens in der Regel Dienstleistern; der überwiegende Teil der Logistikaktivitäten des im Jahr 1900 gegründeten Unternehmens ist an Logistikdienstleister vergeben. So liest sich die Liste der für Helm tätigen Dienstleister wie das Who is Who der Logistikindustrie: Viele namhafte Unternehmen sind für das in Hamburg beheimatete Unternehmen tätig. Darüber hinaus vertraut das Unternehmen aber auch kleineren Logistikspezialisten, zum Teil mit Nischenfokus. Die Supply Chains von Helm sind global organisiert: Produkte werden auf allen Kontinenten gekauft. Entstehungsgemäß werden große Warenströme in Asien, dem Mittleren Osten, aber auch in Nordamerika und Afrika zum Versand gebracht. Die wesentlichen Absatzmärkte liegen in Europa, Nord- und Südamerika, Afrika und Asien. Zum Transport der Produkte werden alle Verkehrsträger eingesetzt: Tankschifffahrt und Containertransporte spielen eine wesentliche Rolle, aber auch Luftfracht; in der Distribution sind es vor allem Bahn- und Lkw-Transporte. Waren werden an strategisch günstigen Standorten gelagert und von diesen aus distribuiert. Hier werden bereits die hochkomplexen Lieferketten deutlich, welche die Notwendigkeit für ein lückenloses Ineinandergreifen unter Beachtung aller nationalen und internationalen Gefahrgutvorschriften bedingen. Fotos: Helm Nun besteht die besondere Herausforderung für Helm darin, dass die Lieferketten in weiten Teilen durch Logistikdienstleister organisiert werden. Bei vielen Geschäften bekommen die hauseigenen Gefahrgutkontrolleure weder Produkt noch Transporteinheiten zu Gesicht. Auch die Logistikmitarbeiter steuern die Transporte zentral vom Hauptsitz Hamburg aus sehr weit von Produkt, Umschlagorten, Lieferanten und Kunden entfernt. Wie nun schafft es ein Unternehmen mit weltweit etwa Mitarbeitern und einem Umsatz von rund zehn Milliarden Euro, die komplexen und vielfältigen Anforderungen des Gefahrgutrechts zu organisieren? Mit dieser Herausforderung beschäftigen sich zuvorderst zwei Gefahrgutbeauftragte in der Hamburger Zentrale. Sie überprüfen sowohl den Wissensstand als auch die Umsetzung der Prozesse. Das Unternehmen hat Regeln für alle Mitarbeiter erlassen sowie die Prozessketten beschrieben. Alle Mitarbeiter werden ausführlich unterwiesen und geschult. Mindestens einmal jährlich findet eine formalisierte Gefahrgutschulung für alle Logistikmitarbeiter statt. Außerdem werden Workshops mit besonderen Themenschwerpunkten veranstaltet, die immer einen Bezug zur Praxis herstellen. Einführung von E-Learning Aktuell plant das Unternehmen, eine E-Learning-Software einzuführen. Diese interaktive Software soll für Auffrischungsschulungen eingesetzt werden. Der Vorteil dieser Lösung liegt in der einheitlichen Inhaltsdarstellung für alle zu schulenden Teilnehmer. Gleichzeitig sind in der Software Lernerfolgskontrollen eingebaut, welche die Umsetzung der Schulungsinhalte individuell überprüfen. Eventuelle Defizite werden direkt nachgeschult. Ein weiterer Vorteil besteht in der Flexibilität des Lernens: Jeder Schulungsteilnehmer bestimmt so selbst über Lernrhythmus, Lerntempo und Lernumgebung. 20 chemical distribution 2013

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