Überblick über RFID-Technologien und -Anwendungen

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1 Georg-August-Universität Göttingen Institut für Wirtschaftsinformatik Professor Dr. Matthias Schumann Platz der Göttinger Sieben Göttingen Telefon: Telefax: Arbeitsbericht Nr. 08/2006 Hrsg.: Matthias Schumann Christian Kaspar Überblick über RFID-Technologien und -Anwendungen

2 Copyright: Institut für Wirtschaftsinformatik, Abteilung Wirtschaftsinformatik II, Georg-August-Universität Göttingen. Das Werk einschließlich aller seiner Teile ist urheberrechtlich geschützt. Jede Verwertung außerhalb der Grenzen des Urhebergesetzes ist ohne Zustimmung des Herausgebers unzulässig und strafbar. Das gilt insbesondere für Vervielfältigungen, Übersetzungen, Mikroverfilmungen und die Einspeicherung und Verarbeitung in elektronischen Systemen. Alle Rechte vorbehalten.

3 Inhaltsverzeichnis II Inhaltsverzeichnis Abbildungsverzeichnis...II Abkürzungsverzeichnis...II 1 Einführung Aufbau von RFID-Systemen Technische Standards für RFID-Systeme Anwendungsgebiete für RFID-Technologien Fazit Quellenangaben...2

4 Abbildungsverzeichnis III Abbildungsverzeichnis Abbildung 1: Logische Architektur eines RFID-Systems (Thiesse 2005; Bitkom 2005)... 2 Abbildung 2: Standardkomponenten von RFID-Middleware (Flörkemeier 2005)... 2 Abbildung 3: Entwicklungstrends für den Einsatz von RFID-Technologien... 2

5 Abkürzungsverzeichnis IV Abkürzungsverzeichnis Abb. bspw. bzgl. d.h. i.e.s. / i.w.s. i.h.v. insg. Mio. Mrd. Abbildung beispielsweise bezüglich das heißt im engeren Sinne / im weiteren Sinne in Höhe von insgesamt Million Milliarde S. Seite sog. u.a. Vgl. z.t. so genannte unter anderem Vergleiche zum Teil

6 1 Einführung 1 1 Einführung Radio Frequency Identification (RFID) ist eine funkgestützte Identifikationstechnologie, bei der typischerweise eine Seriennummer auf einem Funktransponder gespeichert wird, der einen Mikrochip besitzt und als elektronischer Datenspeicher dient (Lampe et al. 2005). RFID repräsentiert keine neue Entwicklung, sondern wurde bereits in den 1940ern vom amerikanischen Militär entwickelt. Seit der Freigabe der Technologie im Jahre 1977 für die zivile Nutzung wird RFID bereits seit einigen Jahren erfolgreich zur Identifikation von Nutztieren, in elektronischen Wegfahrsperren von Fahrzeugen oder zur Zugangskontrolle von Gebäuden verwendet (BSI 2005). Aufgrund sinkender Stückkosten (insbesondere bei passiven Transpondern) wird derzeit verstärkt der Einsatz von RFID-Technologien zur Kennzeichnung von Waren und Halbfertigprodukten diskutiert. Dabei werden der RFID-Technologie zwei Potenziale zugesprochen (Bitkom 2005): erstens, das vollautomatische Erkennen von gleichzeitig einem oder mehreren Transpondern, auch ohne bestehende Sichtverbindung zum Lesegerät; zweitens, die Schließung der technischen Lücke zwischen realer Welt (gekennzeichnet durch Verteilungsintransparenz der darin enthaltenen Objekte) und digitaler Welt (deren Objekte typischerweise logisch und physisch eindeutig identifizierbar und somit verteilungstransparent sind), die bisher durch manuelle Dateneingabe überbrückt werden musste. 2 Aufbau von RFID-Systemen Ein typisches RFID-System besteht aus drei Grundkomponenten (Lampe et al. 2005): einem Rechner (1), einem Lesegerät (2) und einem Transponder (3). (1) auf dem Rechner läuft eine Anwendung, die Daten aus der realen Welt benötigt, bspw. ein Warenwirtschaftssystem. Der Rechner sendet Kommandos an das Lesegerät und erhält von diesem Antworten zurück. (2) Das Lesegerät ist entweder über eine serielle Schnittstelle oder eine Netzwerkverbindung mit dem Rechner verbunden. Das Lesegerät verfügt über eine sog. Kopplungseinheit. Über diese Kopplungseinheit kann das Lesegerät kodierte Kommandos auf ein magnetisches oder elektromagnetisches Wechselfeld modulieren. Die Größe und Form der Kopplungseinheit, die eine Fläche von einer Handtellerform bis hin zu DIN A3 erreichen kann, bestimmt die Bauform des Lesegeräts. (3) Der Funktransponder, der an dem zu identifizierenden Objekt angebracht werden muss, ist der eigentliche Informationsträger. Alle Transponder, die sich im Feld des Lesegeräts befinden, empfangen Befehle und schicken ihre Antwortdaten zurück. Ein Transponder besteht üblicherweise aus einem Mikrochip und einer Kopplungseinheit. Dabei existiert eine Vielzahl unterschiedlicher Bauformen, verbreitet sind kleine Spulen, die auf einer Klebefolie angebracht sind.

7 2 Aufbau von RFID-Systemen 2 Ein Anwendungssystem, das über RFID-Technologien Daten aus der realen Welt empfängt, muss bei der Verarbeitung dieser Daten einer Reihe von Anforderungen gerecht werden (Thiesse 2005): Es muss in der Lage sein, aus den empfangenen Daten fehlerhafte Nachrichten heraus zu filtern, es muss empfangene Daten zu komplexen Ereignissen aggregieren können, es muss eine syntaktische und semantische Transformation empfangener Daten unterstützten und die empfangenen Daten für Analysezwecke speichern können. Neben den drei genannten Grundkomponenten ist die technische Architektur eines RFID-Systems daher um zwei Komponenten zu ergänzen (vgl. Abbildung 1): Zielanwendungen (3) ERP MES SCM E-Commerce Monitoring Reporting Middleware (5) Enterprise Application Integration Events & Alerts Tag Business Layer Speicherung Kommando Edgeware (4) Data Management Layer Rohe Daten Device Management Layer Konfig. Daten RFID-Hardware RFID-Geräte: Transponder, Reader, Drucker, Sensoren Lesegerät (2) Lesegerät Transponder (3) Transponder Transponder Abbildung 1: Logische Architektur eines RFID-Systems (Thiesse 2005; Bitkom 2005) (4) Die verwendete RFID-Hardware muss durch eine Kontrollsoftware ausgestattet werden, die einerseits die Rohdaten der Funkkommunikation in anwendungsgerechte Ereignisse umwandelt und andererseits die Anwendungskommandos in transponderlesbare Daten umformatiert. Derartige Software wird auch als Edgeware bezeichnet und kontrolliert das Format der verwendeten Daten (Data), deren Auszeichnung (Tagging) und überwacht verbundene RFID- Geräte (Devices). (5) Middlewaresysteme geben den angeschlossenen Anwendungen relevante Ereignisse in der jeweils benötigten Syntax und Semantik weiter. Die Middleware dient in erster Linie zur Vereinfachung von Konfiguration und Anpassung der RFID-Systeme an die Anforderungen verschiedener Anwendungsgebiete und Zielanwendungen.

8 3 Technische Standards für RFID-Systeme 3 3 Technische Standards für RFID-Systeme Standardisierungsbestrebungen von Systemen auf Grundlage von RFID-Technologien konzentrieren sich derzeit auf drei Bereiche: die Standardisierung der Transpondertechnik (1), der Lesegerätetechnik (2) und der RFID-Middleware (3). (1) Unterschiedliche Transpondertechnologien werden vorwiegend anhand von drei Kriterien klassifiziert (Flörkemeier): anhand der Lesereichweite werden Close-Coupling-, Remote-Couplingoder Long-Range-Coupling-Systeme unterschieden; anhand der Energieversorgung werden passive, semi-aktive und aktive Transponder unterschieden; anhand der der Speicherstrukturen werden sog. write-once, read-multiple - (WORM), read-write- und komplexe Datenstrukturen unterschieden. Unabhängig von seiner Lesereichweite, seiner Energieversorgung und seiner Speicherstruktur speichert ein Transponder üblicherweise mindestens eine Identifikationsnummer mit einer Länge von max. 96 Bit (Flörkemeier 2005). 1 Die Identifikationsnummer kann bspw. entsprechend den im Handel verbreiteten Nummernformaten, wie bspw. der Universal Product Code (UPC), die European Article Number (EAN) oder der Serialized Shipping Code (SSCC), formatiert sein. Eine neue Entwicklung für die Produktidentifizierung im Zusammenhang mit der RFID-Technologie bildet der Electronic Product Code (EPC), der durch das Auto-ID Center (bzw. deren Nachfolgeorganisation EPCglobal), einem Zusammenschluss von Herstellern und Forschungseinrichtungen, spezifiziert wurde. Der EPC soll zukünftig als universeller Identifizierungscode für die Objektidentifizierung in verschiedenen Branchen (nicht nur im Handel) dienen (Bitkom 2005). Für die Funkübertragung zwischen Transponder und Leser sind weltweit derzeit vier Funkfrequenzbänder freigegeben: der Niederfrequenzbereich (Low Frequency, LF) im Frequenzband zwischen khz, der Hochfrequenzbereich (High Frequency, HF) im Frequenzband um 13,56 MHz, der Ultrahochfrequenzbereich (Ultra High Frequency, UHF) in den Frequenzbändern zwischen MHz, und der Mikrowellenbereich um 2,45 und um 5,8 GHz. Seit der ersten Standardisierung von RFID-Technologien zur Kennzeichnung von Nutztieren (ISO 11785), einer Niederfrequenztechnologie aus dem Jahr 1996, wurden für die verschiedenen Frequenzbänder sowohl von der International Organization for Standardization (ISO) als auch von EPCglobal eine Reihe unterschiedlicher Systemspezifikationen veröffentlicht. LF- und ältere HF-Systeme ermöglichen dabei eine Datenübertragung von ca. 5 kbit/s und Erkennungsraten von bis zu 10 Transpondern pro Sekunde, wohingegen neuere HF-Systeme eine Datenübertragung von über 100 kbit/s und Erkennungsraten von 30 (HF) bis 500 (UHF) Transponder pro Sekunde erlauben. (2) Entsprechend ihres Aufbaus werden vier verschiedene Typen von Lesegeräten unterschieden: Sog. Gate-Reader sind stationär, bspw. an Verladetoren, montiert, Compact Reader und Mobile Reader repräsentieren dagegen Kombinationen von Antenne und Lese-/Schreibgerät in kompakten, tragbaren Gehäusen. Fahrzeuggebundene Reader werden schließlich fest bspw. 1 Weitere objektbegleitend speicherbare Daten bilden ergänzende Daten zur Objektcharakterisierung, Handlungsanweisungen zum Umgang mit dem Objekt, durch Sensorik am Objekt gesammelte Daten und Daten zur Entscheidungsumsetzung mit Hilfe von Aktorik (Schumann/Diekmann 2005).

9 3 Technische Standards für RFID-Systeme 4 im Kühlraum eines Kühltransporters montiert (Bitkom 2005). Für die Kommunikation zwischen Lesegerät und einer externen Zielanwendung spezifizierte EPCglobal das sog. Reader- Interface-Protokoll, ein XML-basiertes Kommunikationsprotokoll (Flörkemeier 2005). (3) RFID-Middleware dient der Verarbeitung und Aggregation von Daten zu komplexen Ereignissen, der Kontrolle und Synchronisation dieser Ereignisse und der vereinfachten Konfiguration des RFID-Systems für die Zielanwendung (Bitkom 2005). Zu diesem Zweck wurden von EPCglobal vier technische Komponenten für die Realisierung von RFID-Middlewaresystemen spezifiziert (vgl. Abbildung 2): Externe Softwareanwendungen Object Naming Service (ONS) DNS Protokoll PML EPC Information Service PML PML Savant Reader-Interface- Protokoll & PML Core Lesegerät RFID-Transponder RFID-Transponder RFID-Protokolle UHF Class 0/1 & HF Class 1 Abbildung 2: Standardkomponenten von RFID-Middleware (Flörkemeier 2005) Savant repräsentiert eine normierte Schnittstelle zwischen kommerzieller RFID- Middleware und den verbundenen Zielanwendungen. Savant dient dabei zur Aggregation von RFID-Identifikationsereignissen in anwendungsspezifische Ereignisse (bspw. das Zusammenfassen einer Vielzahl von Transpondererkennungen in ein einziges Wareneingangsereignis) Die Auszeichnungssprache Physical Markup Language (PML) beinhaltet Attribute von Objekten, Prozessen und Umgebungen. Das Vokabular PML Core spezifiziert eine Semantik zum Austausch von Kontextinformationen auf Grundlage von Sensordaten. PML Core kommt vor allem im Rahmen des Reader-Interface-Protokolls zum Einsatz. Der EPC Information Service (EPC-IS) liefert Daten zu einzelnen transpondergekennzeichneten Objekten. Der EPC-IS greift dabei nicht nur auf Datenquellen des jeweiligen RFID-Systems zu, sondern kann auch auf Informationen fremder Quellen zugreifen Der Object Naming Service (ONS) ist ein einfacher Verzeichnisdienst, der der Übersetzung von EPC-Objektidentifikatoren in internetübliche (DNS-)Ressourcenadressen

10 4 Anwendungsgebiete für RFID-Technologien 5 dient. Der ONS empfängt vom Lesegerät den EPC, ordnet diesem einen speziellen EPC-URI zu und übersetzt diesen URI in einen DNS-Namen. 4 Anwendungsgebiete für RFID-Technologien RFID-Technologien bieten die Möglichkeit, Objekte, die mit Transpondern ausgestattet sind, automatisch zu identifizieren. Transponder mit ausreichenden Speicherkapazitäten erlauben darüber hinaus einen objektbegleitenden Transport von Daten über das Objekt oder über die Transporthistorie. RFID- Technologien eigenen sich daher speziell für den Einsatz zur elektronischen Unterstützung von Güterund Warenlogistik. Denkbare Einsatzgebiete von RFID im Rahmen elektronischer Logistikprozesse bilden die automatische Abwicklung von Transport- und Umschlagprozessen (insbesondere die automatische Nachbevorratung), die (teil-)automatisierte dezentrale Steuerung der Lieferkette (und insbesondere der Warenrückverfolgung), die Lokalisierung von Objektträgern oder -behältern, die Steuerung und Kontrolle von Fertigungsprozessen sowie den Aufbau von Sicherheitsanwendungen. Gegenüber herkömmlichen Identifikationstechnologien besitzen RFID-Technologien vier Vorteile (Strassner/Fleisch 2005): Die Objektidentifikation kann ohne Sichtkontakt erfolgen, es können mehrere Objekte gleichzeitig erfasst werden (Pulkerfassung), die zu einem Objekt gehörenden Daten können direkt am Objekt gespeichert werden (und müssen nicht in einer zentralen Datenbank abgelegt werden), und RFID-Transponder sind in der Regel widerstandsfähiger als herkömmliche Identifikatoren (bspw. Barcodes). Die Auswirkungen des Einsatzes von RFID in elektronischen Logistikprozessen können dabei aus drei Perspektiven beurteilt werden (Alt 2004): Aus technischer Sicht ermöglicht RFID zum einen Echtzeitinformationen, die allen Prozessbeteiligten zur Verfügung stehen. Zum anderen wird die Schnittstelle sowohl in der Mensch-zu- Maschine- als auch in der Maschine-zu-Maschine-Kommunikation verbessert. Dadurch werden medienbruchfreie Informationsflüsse (bspw. im Rahmen von EDI-Anwendungen) ermöglicht, die dazu Beitragen, Fehlerquoten bei der Dateneingabe und -übertragung zu reduzieren. Aus prozessbezogener Sicht senkt RFID die Fehlerrate bei der Objektidentifikation und erhöht somit (auch bei ungeführten Prozessen) die Zeit- und Kosteneffizienz. Dadurch können einerseits auftragsfixe Kosten gesenkt werden. Andererseits kann die ökonomisch sinnvolle Informationsintensität im Rahmen der Prozessabwicklung gesteigert werden (Schumann/Diekmann 2005; Lietke 2005). Aus strategischer Sicht ermöglicht die höhere objektbezogene Informationsintensität eine Senkung zwischenbetrieblicher Transaktionskosten und schafft somit die Grundlage für eine größere (ökonomisch sinnvolle) Unabhängigkeit zwischen kooperierenden Wertschöpfungspartnern. Dies eröffnet Potenziale für das Outsourcing von Leistungen, bspw. in Form einer Fremdabwicklung der Leistungsabrechnung durch multilaterale Clearing-Center. Als problematisch wird der derzeitige Entwicklungsstand von RFID-Technologien vor allem in vier Bereichen gesehen (Mattern 2005):

11 4 Anwendungsgebiete für RFID-Technologien 6 Auch wenn mehrere Transponder im Pulk erfasst werden sollen, müssen diese Transponder sehr nahe an das Lesegerät herangeführt werden, da RFID-Technologien mit einer Lesedistanz von einigen Zentimetern (bei passiven Transpondern) bzw. einigen Metern (bei aktiven Transpondern) arbeiten. Bei der Identifikation von Objekten können durch Funksignalstörungen Fehler auftreten. Mögliche Quellen für Funksignalstörungen bilden abträgliche Umwelteinflüsse (insb. Abschattung, Reflexion, etc.) oder Transponderdefekte. Unklare Kosten-Nutzen-Relationen bestehen insbesondere noch für den Einsatz von Funktranspondern zur Identifikation von B- und C-Gütern. Während die Transponderkosten bei der Auszeichnung auf Karton oder Palettenebene bzw. bei wieder verwendbaren Behältern (in sog. closed-loop -Warensystemen), bei denen Transponder mehrfach eingesetzt werden können, tendenziell unproblematisch sind, sind für offene Systeme ( open-loop -Systeme), in denen Transponder nur einmalig eingesetzt werden können, selbst die zukünftig angestrebten Kosten von 5 US-Cent pro Stück noch zu hoch (Tellkamp 2005a). Sicherheitstechnische Bedenken bestehen insbesondere im Hinblick auf unautorisiertes Auslesen der Daten, unautorisiertes Verändern der Daten oder mutwilliges Zerstören der Transponderdaten durch mechanische, chemische oder elektromagnetische Einwirkung (BSI 2005). Derzeit wird der Einsatz von RFID-Technologien in verschiedenen Anwendungsformen diskutiert, darunter Einsatzgebiete im Handel (1), in der Industrie (2) und im Dienstleistungsbereich (3). Potenziale und ggf. Probleme des RFID-Einsatzes in diesen drei Einsatzgebieten werden nachfolgend beispielhaft verdeutlicht: (1) Im Bereich des Handels bieten RFID-Transponder eine Reihe von Verbesserungspotenzialen, insbesondere im Hinblick auf das Platzieren von Waren im Verkaufsraum (Tellkamp 2005a): Durch die automatische Warenidentifikation in Echtzeit können einerseits niedrige Produktrestbestände automatisch erkannt werden oder anhand von Überbeständen unverkäufliche Warengruppen identifiziert werden. Andererseits ermöglicht RFID die Prüfung von Soll-Ist- Abweichungen, bspw. von gelagerten Waren, oder das Auffinden von Waren, die sich nicht am vorgesehenen Ort befinden, in Echtzeit. RFID bietet zudem das Potenzial einer konsequenten Diebstahlvermeidung am Verkaufsort. Darüber hinaus schaffen Funketiketten mit objektbegleitender Datenspeicherung die Grundlage für einen verbesserten Verbraucherschutz, indem die lückenlose Einhaltung von Schutzvorschriften, bspw. die durchgängige Kühlung von Frischwaren in der gesamten Lieferkette, kontrolliert und nachgewiesen werden kann (Thiesse 2005). Probleme für die Verbreitung von RFID-Technologien im Einzelhandel bestehen zum einen in fehlenden Branchenstandards und Komplettlösungen für RFID-Infrastrukturen. Zum anderen sind passive Funktransponder bei Herstellkosten von derzeit ca. 20 Cent noch zu teuer für Kleinprodukte in offenen Warenkreisläufen, in denen Transponder nicht wieder verwendet werden können. Daneben schafft der RFID-Einsatz neue und z.t. noch ungelöste Herausforderungen für die Abstimmung der Lieferkette sowie offene Frage im Hinblick auf den

12 4 Anwendungsgebiete für RFID-Technologien 7 Datenschutz. Bestehende Beispiele für RFID-Pilotanwendungen im Handel bilden die Kooperation von Kaufhof und Gerry Weber für die Logistik für Kleidungswaren zwischen Herstellort, Verteilungslager und Verbrauchermärkte (Tellkamp 2005b), die Lieferlogistik der Verbrauchermarktkette Wall Mart oder der sog. Future Store der Metro AG. (2) Die erhöhte Informationsverfügbarkeit durch einen RFID-Einsatz senkt für die Industrie Koordinationskosten, wodurch bspw. im Rahmen von Beschaffungsprozessen eine Just-in-time Produktion auch auf C-Güter ausgeweitet werden kann (Schumann/Diekmann 2005). Im Rahmen der Produktionsplanung und -steuerung kann bei objektbegleitendem Datentransport eine komplexe (und dadurch teure) zentrale Planung zugunsten einer dezentralen Koordination aufgegeben werden. Beispiele für dezentrale Koordinationsmaßnahmen bilden die automatische Materialsperrung bei Zwischenlagern oder die automatische Auftragsfreigabe für computergesteuerte Fertigungsstationen. Desweiteren ist die Qualitätskontrolle von Fertig- oder Halbfertigerzeugnissen auf Abnehmerbeziehungen übertragbar, wodurch Haftungsrisiken für weiterverarbeitende Betriebe geringer werden. 2 Beispiele für Politanwendungen für RFID- Systeme in der Industrie bilden objektbegleitende Transponder in der Fahrzeugfertigung der BMW AG oder die funkgestützte Objektträgerlokalisierung bei der VW AG (Strassner/Fleisch 2005). (3) Im Bereich des Dienstleistungsgewerbes wird der Einsatz von RFID-Technologien zum einen für die Entwicklung elektronischer oder elektronisch unterstützter Eintrittskarten erprobt. Bekanntestes Beispiel für einen solchen RFID-Einsatz bilden die Eintrittskarten zur Fußball-WM 2006 in Deutschland. Weniger prominent, aber dafür bereits seit einiger Zeit im täglichen Einsatz, sind RFID-Anwendungen im Tourismus, bspw. in Form funkgestützter Skipässe oder Parkkarten. Gegenüber herkömmlichen Tickets in Papierform besitzen RFID-gestützte Lösungen verschiedene Vorteile (Dekany et al. 2005): Durch die elektronische Ticketdistribution kann die Distributionslogistik reduziert werden oder im Extremfall sogar wegfallen. Der Herausgeber eines elektronischen Tickets hat Möglichkeiten, den Weiterverkauf einzuschränken oder sogar zu unterbinden. Elektronische Tickets können mit kryptografischen Verfahren gegen Fälschung abgesichert, elektronisch auf Echtheit überprüft und im Verlustfall problemlos ersetzt werden. Neben der Unterstützung von Zutrittsverfahren wird darüber hinaus der Einsatz von RFID- Technologien als Träger von Werbeinformationen geprüft. Bspw. stellte jüngst der finnische Mobiltelefonhersteller Nokia ein Telefon mit integriertem Funkscanner für Warenetiketten vor, 2 Dieser Aspekt wird auch als Rückverfolgbarkeit bezeichnet. Eine Umsetzung von Systemen zur Rückverfolgung von Waren kann dabei durch drei Aspekte motiviert sein: Gesetzliche Vorschriften (bspw. die EG Verordnungen 1829/2003 und 1830/2003 zur Rückverfolgbarkeit genetisch veränderter Organismen), die hier angesprochene Risikominimierung und die Differenzierung vom Wettbewerb (bspw. durch Nachweis von Aufzuchtqualität bei Schlachtvieh).

13 5 Fazit 8 mit dem, nach einem Werbeszenario, Musikstücke aus Datensendern, die in Werbeplakaten versteckt sind, herunter geladen werden können (Nokia 2004). 5 Fazit Generell ist in der IT der Trend festzustellen, dass zunehmende Integrationstiefe (bspw. von A-Gütern hin zu C-Gütern) auch eine zunehmende Integrationsreichweite (von Funktionen oder Abteilungen hin zu Unternehmen und Netzwerken) unterstützt. Dieser Trend wird nicht nur durch RFID-Technologien vorangetrieben, sondern ist konkret auch im Rahmen der Entwicklung von RFID-Technologien abzulesen: So ist im Hinblick auf die Integrationstiefe ein Trend der Identifizierbarkeit von Ladungsträgern (bspw. Container) über einzelne Packstücke (bspw. Paletten) bis hin zu einzelnen Produkten festzustellen. Im Hinblick auf die Integrationsreichweite ist unter der Bedingung weiter fallender Preise für passive Funktransponder ein Trend von geschlossenen Systemen in Richtung offener Systeme abzusehen (vgl. Abbildung 3). Integrationstiefe Metro-Beispiel Produkte Integrationstiefe Packstücke Ladungsträger VW-Beispiel B-Ressourcen A-Ressourcen C-Ressourcen Geschlossene Systeme Offene Systeme Integrationsreichweite Abbildung 3: Entwicklungstrends für den Einsatz von RFID-Technologien (Strassner/Fleisch 2005) 6 Quellenangaben Alt 2004: Alt, Rainer (2004): E-Business und Logistik. In: Klaus, P.; Krieger, W. (Hrsg.): Gabler Lexikon Logistik Management logistischer Netzwerke und Flüsse. Gabler Verlag, Wiesbaden Bitkom (2005): White Paper RFID - Technologie, Systeme und Anwendungen. Bundesverband Informationswirtschaft, Telekommunikation und neue Medien e.v., Berlin BSI (2005): Risiken und Chancen des Einsatzes von RFID-Systemen. Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik, Berlin 2005.

14 6 Quellenangaben 9 Dekany, Tibor; Neukomm, Jonas; Hodel, Thomas (2005): Aktuelle Entwicklungen im E-Ticketing. In: Lehner, F.; Meier, A.; Stormer, H. (Hrsg.): Mobile Anwendungen. HMD, Praxis der Wirtschaftsinformatik (2005) 244, S Flörkemeier 2005: Flörkemeier, Christian (2005): EPC-Technologie vom Auto-ID Center zu EPCglobal. In: E. Fleisch, F. Mattern (Hrsg.): Das Internet der Dinge - Ubiquitous Computing und RFID in der Praxis, Springer-Verlag, Berlin Koh/Staake 2005: Koh, Robin; Staake, Thorsten (2005): Nutzen von RFID zur Sicherung der Supply Chain der Pharmaindustrie. In: E. Fleisch, F. Mattern (Hrsg.): Das Internet der Dinge Ubiquitous Computing und RFID in der Praxis, Springer-Verlag, Berlin 2005, S Lampe 2005: Lampe, Matthias; Flörkemeier, Christian; Haller, Stephan (2005): Einführung in die RFID- Technologie. In: E. Fleisch, F. Mattern (Hrsg.): Das Internet der Dinge - Ubiquitous Computing und RFID in der Praxis, Springer-Verlag, Berlin 2005, S Lietke 2005: Lietke, Britta (2005): Supply Chain Management in a New Institutional Framework. Arbeitspapier für die European School on New Institutional Economics (ESNIE), Mai 2005, Cargèse, Korsika. Schumann/Diekmann 2005: Schumann, Matthias; Diekmann, Thomas (2005): Objektbegleitender Datentransport entlang der industriellen Wertschöpfungskette. In: Arbeitsberichte der Abt. Wirtschaftsinformatik II, Universität Göttingen, Nr. 6, Göttingen, Strassner/Fleisch 2005: Strassner, Martin; Fleisch, Elgar (2005): Innovationspotenzial von RFID für das Supply-Chain-Management. In: Wirtschaftsinformatik 47 (2005) 1, S Tellkamp 2005a: Tellkamp, Christian (2005a): Automatische Produktidentifikation in der Supply Chain des Einzelhandels. In: Mattern, Friedemann (Hrsg.): Total vernetzt. Szenarien einer informatisierten Welt. Springer-Verlag, Berlin 2005, S Tellkamp 2005b: Tellkamp, Christian (2005b): Einsatz von RFID in der Bekleidungsindustrie. In: Mattern, Friedemann (Hrsg.): Total vernetzt. Szenarien einer informatisierten Welt. Springer-Verlag, Berlin 2005, S Thiesse 2005: Thiesse, Frédéric (2005): Architektur und Integration von RFID-Systemen. In: E. Fleisch, F. Mattern (Hrsg.): Das Internet der Dinge - Ubiquitous Computing und RFID in der Praxis, Springer-Verlag, Berlin 2005, S

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