GRUNDSCHUTZBAUSTEIN CLIENT UNTER WINDOWS 8

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1 BSI-GRUNDSCHUTZTAG 2015 GRUNDSCHUTZBAUSTEIN CLIENT UNTER WINDOWS 8 Frank Rustemeyer 1

2 Was bisher geschah Client B Client unter Windows NT B Client unter Windows 95 B Client unter Windows 2000 B Client unter Windows XP Server B Server unter Windows NT B Server unter Windows 2000 B Windows Server 2003 B Client unter Windows Vista B Client unter Windows 7 B 3.2xx Client unter Windows 8 B Windows Server 2008 B 3.1xx Windows Server

3 BETRACHTUNGSGEGENSTAND Der Baustein berücksichtigt die mit Windows 8.1 eingeführten Änderungen und weist in den Maßnahmetexten auf diese hin. Baustein Client unter Windows 8 anwendbar auf Windows 8 anwendbar auf Windows 8.1 Keine Berücksichtigung von Windows RT (anderes Einsatzszenario). 3

4 Mehr als nur ein Betriebssystem? Mit Windows 8 ändert sich auch die Anwendungswelt unter Windows: Klassische Desktop-Anwendung App Z. T. gibt es dieselben Anwendungen in beiden Varianten 4

5 Auslagerung anwendungsbezogener Hinweise in die Hilfsmittel zur Entlastung des Bausteins: Einsatz von Apps unter Windows 8/8.1 App-Lebenszyklus Cloud-Funktionen Sicherheitsüberlegungen Sichere Nutzung des IE unter Windows 8/8.1 Desktop-Version vs. App Umsetzen von Sicherheitsvorgaben Neue Sicherheitsfunktionen Schutz von Anwendungen mit EMET (Enhanced Mitigation Experience Toolkit) 5

6 GEFÄHRDUNGEN Höhere Gewalt G 2.1 Fehlende oder unzureichende Regelungen Organisatorische Mängel G 2.7 Unerlaubte Ausübung von Rechten G 2.9 Mangelhafte Anpassung an Veränderungen beim IT-Einsatz # Cloud und Apps G 2.19 Unzureichendes Schlüsselmanagement bei Verschlüsselung G 2.62 Ungeeigneter Umgang mit Sicherheitsvorfällen G 2.N1 Lock-in-Effekt G 2.N2 Integrierte Cloud-Funktionalität G 2.N3 TPM-Nutzung Menschliche Fehlhandlungen G 3.2 Fahrlässige Zerstörung von Gerät oder Daten G 3.3 Nichtbeachtung von Sicherheitsmaßnahmen G 3.6 Gefährdung durch Reinigungs- oder Fremdpersonal G 3.8 Fehlerhafte Nutzung von IT-Systemen G 3.9 Fehlerhafte Administration von IT-Systemen G 3.22 Fehlerhafte Änderung der Registrierung G 3.48 Fehlerhafte Konfiguration von Windows-basierten IT-Systemen # BitLocker-Beispiele G 3.97 Vertraulichkeitsverletzung trotz BitLocker-Laufwerksverschlüsselung G 3.98 Verlust von BitLocker-verschlüsselten Daten GS-WIN8 G Unautorisierte oder falsche Nutzung von Images bei der Nutzung von Windows DISM 6

7 GEFÄHRDUNGEN Technisches Versagen G 4.1 Ausfall der Stromversorgung G 4.7 Defekte Datenträger G 4.22 Software-Schwachstellen oder -Fehler G 4.23 Automatische Erkennung von Wechseldatenträgern G 4.54 Verlust des Schutzes durch das verschlüsselnde Dateisystem EFS G 4.55 Datenverlust beim Zurücksetzen des Kennworts G 4.73 Beeinträchtigung von Software-Funktionen durch Kompatibilitätsprobleme von Windows-Versionen # Apps Vorsätzliche Handlungen G 5.2 Manipulationen an Informationen oder Software G 5.4 Diebstahl G 5.9 Unberechtigte IT-Nutzung G 5.18 Systematisches Ausprobieren von Passwörtern G 5.23 Schadprogramme G 5.52 Missbrauch von Administratorrechten bei Windows-Betriebssystemen G 5.71 Vertraulichkeitsverlust schützenswerter Informationen # mehr Beispiele G 5.79 Unberechtigtes Erlangen von Administratorrechten unter Windows-Systemen G 5.83 Kompromittierung kryptographischer Schlüssel GS-WIN8 G 5.85 Integritätsverlust schützenswerter Informationen # aktualisiert; Beispiele 7

8 MAßNAHMEN Planung und Konzeption M (A) Einführung von Windows auf Clients planen # Windows-8-Aspekte M (A) Planung der Sicherheitsrichtlinien für Windows-Clients # Windows-Live-ID, MBSA, Apps M (A) Planung der Gruppenrichtlinien für Clients # Sec. Compliance Manager u. a. M (B) Sicherheit beim Fernzugriff auf Clients # Sicherheitsvorgaben Windows 8 M (A) Geeignete Auswahl einer Windows-Version # Windows-8-Versionen M (A) Kompatibilitätsprüfung von Software gegenüber Windows # neues UI, Upgrade-Assistent M (B) Einsatz von Client-Betriebssystemen auf mobilen Systemen # UEFI Secure Boot M (Z) Sichere Nutzung von EFS # typische Probleme, Empfehlungen M (Z) Verwaltungswerkzeuge unter Windows-Client-Betriebssystemen M (A) Sichere Konfiguration von Windows-Client-Betriebssystemen # Apps M (A) Basiseinstellungen für Windows Group Policy Objects # Verweis auf Sicherheitsvorlage M (A) Konfiguration der Systemdienste auf Clients # MS SCM, verwaltete Dienstkonten M (A) Restriktive Berechtigungsvergabe bei Client-Betriebssystemen # Verweis auf Sicherheitsvorlage M (A) Aktivierung von Windows-Systemen aus einem Volumen-Lizenzvertrag # AD Activation Objects M (Z) Einsatz von BitLocker Drive Encryption # Neuerungen mit Windows 8 M (A) Einsatz von File und Registry Virtualization # Aktualisierung M (B) Verhindern unautorisierter Nutzung von Wechselmedien # Einschränkungen für Geräte M (A) Einsatz der Windows-Benutzerkontensteuerung UAC # Apps 8

9 MAßNAHMEN Planung und Konzeption (Forts.) M (A) Integritätsschutz # App-Container M (Z) Aktivierung des Last-Access-Zeitstempels M (B) Verwendung der Tresor- und Cardspace-Funktion # - Cardspace, + Web-Anmeldung M 4.N1 (W) Grundlagenwissen zu Windows 8 M 4.N2 (W) Übersicht über neue, sicherheitsrelevante Funktionen in Windows 8 M (B) Absicherung der Netzkommunikation unter Windows # Aktualisierung Beschaffung M 2.N1 (A) Beschaffung von Windows 8 Umsetzung M 2.32 (Z) Einrichtung einer eingeschränkten Benutzerumgebung M 3.28 (A) Schulung zu Sicherheitsmaßnahmen für Benutzer M 4.48 (A) Passwortschutz unter Windows-Systemen # verw. Dienstkonten, Kiosk M 4.49 (A) Absicherung des Boot-Vorgangs für ein Windows-System # UEFI Secure Boot M 4.75 (A) Schutz der Registry M (A) Datei- und Freigabeberechtigungen unter Windows # Aktualisierung M (A) Sichere Installation von Windows-Client-Betriebssystemen # Windows ADK M (Z) Anwendungssteuerung mit AppLocker # Apps M (C) Absicherung der Windows PowerShell # V 3.0, Remote-Einsatz Rechteeinschränkung/UAC 9

10 MAßNAHMEN Umsetzung (Forts.) M (B) Verwendung der Heimnetzgruppen-Funktion # Aktualisierung M (Z) Sicherer Einsatz älterer Software # - XP-Modus M 4.N5 (Z) Datensparsamkeit bei Windows 8 M 5.89 (A) Konfiguration des sicheren Kanals # Aktualisierung M 5.90 (Z) Einsatz von IPSec # Aktualisierung Betrieb M (B) Regelmäßige Prüfung der Sicherheitsrichtlinien und ihrer Umsetzung # MS SCM M 4.56 (C) Sicheres Löschen M (A) Sicherer Betrieb von Windows-Client-Betriebssystemen # TPM M (A) Windows-Client-Systeme aktuell halten M (C) Reaktivierung von Windows-Systemen aus einem Volumenlizenzvertrag # Active-Directory-based Activation M (B) Überwachung von Windows-Systemen # Zugriff auf Wechselmedien M (A) Sicherer Einsatz des Wartungscenters # Aktualisierung M (Z) Nutzung von BitLocker To Go Notfallvorsorge M 6.76 (A) Erstellen eines Notfallplans für den Ausfall von Windows-Systemen # TPM M 6.78 (A) Datensicherung unter Windows-Clients 10

11 Neue Sicherheitsfunktionen Sicheres Booten UEFI Secure Boot Early Launch Anti-Malware Measured Boot Schadsoftware Windows Defender Malicious Software Removal Tool SmartScreen Family Safety Erweiterungen der GPO Überwachung Dateizugriff mit Attributen Benutzeranmeldung Wechselmedien Ausdrucksbasierte Überwachung Virtuelle Smartcards/TPM Windows To Go 11

12 Goldene Regeln Vorab Sicherheitsrichtlinie und Berechtigungs-/Zugriffskonzept erstellen! Konzept für die Protokollierung erarbeiten! Sicherheitsvorgaben über Gruppenrichtlinien durchsetzen! Kompatibilität von HW und SW prüfen, insbesondere zu TPM und UEFI! Einsatz der Windows-eigenen Sicherheitsmechanismen oder geeigneter Ersatzlösungen prüfen! UAC und WIM zum Schutz des Betriebssystems nutzen! Bei erhöhtem Schutzbedarf zusätzlich den Einsatz von EMET prüfen! Windows 8/8.1 stets aktuell halten! Administratoren und Benutzer geeignet schulen! App-Berechtigungen und Cloud-Funktionen vorab prüfen! Eigene Benutzerkonten zur Anmeldung nutzen! 12

13 HISOLUTIONS BEDANKT SICH FÜR IHRE AUFMERKSAMKEIT HiSolutions AG Bouchéstraße Berlin

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