IBM bezeichnet seine Hardware als System z, zseries oder S/390 - Umgangssprache

Größe: px
Ab Seite anzeigen:

Download "IBM bezeichnet seine Hardware als System z, zseries oder S/390 - Umgangssprache"

Transkript

1 1 Einführung 1.1 Terminologie IBM bezeichnet seine Hardware als System z, zseries oder S/390 - Umgangssprache Mainframe meist eingesetztes Betriebssystem z/os oder OS/390 IBM garantiert, dass alle seit 1965 entwickelte Software unmodifiziert und ohne Recompilation auf heutigen Mainframes läuft 1.2 Mainframe zentrale Server in großen Wirtschaftsunternehmen und staatlichen Organisationen andere Faktoren als reine CPU-Leistung wichtig: Ein-/Ausgabeleistung Zuverlässigkeit/Verfügbarkeit Leistungsverhalten bei Transaktions-/Datenbankanwendungen einzigartige System z und z/os Eigenschaften Architektur (z.b. Hardware Protection verhindert Buffer Overflows) Hardware-Technologie (z.b. MLC (Multi-Layer Ceramic) Multi-Chip Module) Ein-/Ausgabearchitektur Clustering, Sysplex Skalierung mit Hilfe der Coupling Facility Stapelverarbeitung (Job Entry Subsystem) Partitionierung und PR/SM LPAR Mode Hipersockets (z/os - zlinux Integration) Ziel-orientierter Workload Manager CICS-Transaktionsmanager WebSphere Web Application Server und MQSeries Persistent Reusable Java Virtual Machine Verfügbarkeit Microsoft XP Cluster Server - 99,2% Verfügbar - 70h Ausfall pro Jahr Top Tier UNIX (e.g. Solaris) - 99,6% - 35h Ausfall/Jahr Single Mainframe - 99,9% - 9h Sysplex - 99,999% - 0,16h unterschiedliche Begriffe z/os, OS/390 Problem State Supervisor State Region Data Set DASD (Direct Access Storage Device) Windows/Unix User Mode Kernel Mode Virtueller Adressraum File Plattenspeicher 1

2 Spicker - z/os 2 WS 2008/09 zseries Hardware Anmerkung: Ich empfehle die Folie 02-zSeries-Hardware durchzulesen! 2.1 Chip- und Modul-Technologie IBM setzt statt PCBs (printed circuit boards, werden in PCs und vielen anderen Maschinen eingesetzt) MLC-Module ein MLC: Technologie basierend auf Keramik-Tra ger fu r Chips, dadurch engere Chip-Anordnung, schneller Chip-Verbindung und gesteigerte Betriebssicherheit MCM: Multi-Chip Module, bei IBM realisiert durch MLC-Technologie 2.2 Sysplex ist ein Cluster von mehreren verbundenen z/os-systemen 2.3 Mainframe 2

3 2.4 InfiniBand Technologie 2.5 weitere Besonderheit 3

4 3 z/os Betriebssystem 3.1 z/os Grundstruktur drei wichtige Subsysteme: JES : (Job Entry Subsystem) für die Stapelverarbeitung TSO : (Time Sharing Option) für die interaktive Verarbeitung (z.b. Programmentwicklung) Unix System Services : Posix kompatibles Unix Subsystem 3.2 z/os Prozessverwaltung Prozesse laufen in getrennten virtuellen Adressräumen Threads sind unabhängige Ausführungseinheiten, die innerhalb des gleichen virtuellen Adressraums ablaufen ein Wechsel zw. Threads erfordert deutlich weniger Aufwand als ein Wechsel zwischen Prozessen Prozess besteht aus mehreren Arbeitseinheiten (als Tasks bezeichnet) 4

5 ein Main Task generiert Subtasks (entspricht etwa einem Thread in Unix/Windows) wenn Programm gestartet wird, erstellt z/os hierfür einen Main Task Control Block (TCB) das Programm kann weitere Subtasks erstellen mit Hilfe des ATTACH-System-Aufrufes 3.3 Programmarten Subsysteme sind Programmprodukte wie Datenbanken und Transaktionsmonitore, die Laufzeitumgebungen für eigentliche Benutzerprogramme zur Verfügung stellen. Benutzerprogramme können sein: klassische z/os Hintergrundprogramme Kundenanwendungen, die unter Kontrolle von CICS, IMS oder WebSphere ablaufen Unix-Programme, die die Unix System Services unter z/os ausnutzen System Management Funktionen werden für die Steuerung und Überwachung des Ablaufs benötigt (Überwachung des Betriebssystems selbst und der Middleware/Kundenanwendungen) 3.4 Datenverarbeitung Interaktive Verarbeitung Während einer Berechnung blockiert der Rechner, reagiert z.b. nicht auf Tastatur-Eingaben. Stapelverarbeitung Während des Druckens blockiert der Rechner nicht (Getrennter Druckprozess). 3.5 Batch Processing Job Ausführung Vorraussetzung für Ausführung eines Jobs: benutzte Programme und Dateien existieren bereits Erstellung und Eingabe (Submission) eines Jobs erfordert folgende Schritte 1. Zuordnung einer Datei, welche das Job Control Programm enthalten soll 2. Editieren und Abspeichern der JCL Datei 3. Submission da das JCL Programm die verwendeten Dateien angibt, ist ein late binding der Dateien an die auszuführenden Programme möglich eine cataloged procedure ist ein JCL Programm, welches vom Benutzer für eine spätere Nutzung zwischengespeichert wird (z.b. in von Benutzer erstellter Library JCLLIB) und bei Bedarf mittels JCL Befehl aufgerufen wird Job Entry Subsystem (JES) Aufgaben eines Job Steuerungssystems Übergabe eines neuen Jobs an das OS Queuing von Jobs Prioritäts- und Ablaufsteuerung Durchsatzoptimierung Zuordnung oder Sperrung von Ressourcen die Übergabe (Submission) eines Stapelverarbeitungs-Jobs an das OS erfolgt durch Benutzer, bei einem Großrechner durch einen spezifisch hierfür abgestellten Bediener (Operator) 5

6 unter z/os wird die Job Submission mittels des JES automatisiert JES bewirkt: zu Anfang der Bearbeitung die Zuordnung von Eingabe und Ausgabe Ressourcen während der Verarbeitung die Zuordnung von Ressourcen wie CPU s und Hauptspeicher nach Abschluss der Bearbeitung die Freigabe der Ressourcen 3.6 Time Sharing Option (TSO) zeilenorientierte Shell hauptsächliche Anwendung: Software-Entwicklung und Test, System Administration Systemprogrammierer verwenden TSO um Dateien zu editieren, Steuerungen vorzunehmen, Systemparameter zu setzen, einen Job Status zu überprüfen Full Screen und Command Level Schnittstelle verfügbar (die Full Screen Komponente wird als ISPF (Interactive System Productivity Facility) bezeichnet der TSO Terminal Control Prozess (TCAS) arbeitet in einem eigenen Adressraum, er nimmt Nachrichten der einzelnen Klienten entgegen und leitet sie an den für den Benutzer eingerichteten seperaten TSO Adressraum weiter 3.7 Datasets ein Data Set entspricht einer Datei unter Windows oder Unix z/os und OS/390 verwenden zwei völlig unterschiedliche Verfahren um Daten auf Plattenspeichern anzuordnen traditionelle MVS Data Sets Unix Dateien Benutzung eines z/os Systems: Zuordnung (allocate) von Dateien wenn man unter Windows/Unix eine Datei anlegt, muss man entscheiden, auf welchem Laufwerk sie gespeichert werden soll; Doch was tut man, wenn man über Platten zur Verfügung hat? System Managed Storage (SMS) verwaltet den verfügbaren Plattenspeicher wenn man Platz für eine neue Datei braucht, meldet man dies beim SMS an, dieser Vorgang wird als Allocation bezeichnet Data Facility Storage Management System (DFSMS): beim Neuanlegen einer Datei muss folgendes angegeben werden Data Class (Dateisystem Attribute wie Record Format, Record Länge) Storage Class (Performance Angaben wie Antwortzeiten (ms). Nutzung von Read/Write Caching) Management Class (Migration nach x Tagen, Anzahl der Backup Versionen, schrittweiser Abbau der Backup Versionen, Löschen der Daten) DFSMS bewirkt Zuordnung der Datei zu einer Storage Group, einer Gruppe von Plattenspeichern (Volumes) Lebenszyklus einer Datei Anlegen der Datei durch Benutzer 6

7 Benutzung (Schreiben/Lesen) Sicherungskopien anlegen Platzverwaltung (freigeben/erweitern/komprimieren) Auslagern von inaktiven Dateien, sowie Wiederbenutzung Ausmustern von Sicherungskopien Löschen der Datei 3.8 Supervisor Calls (SVC) sind das Äquivalent zu Unix System Calls im weiteren Sinne: Library Routinen, die eine Dienstleistung des z/os Kernels in Anspruch nehmen im engeren Sinne: Maschinenbefehle, die über einen Übergang vom User Mode (Problem Status) zum Kernel Mode (Supervisor Status) einen Interrupt Handler des Kernels aufrufen 3.9 Resource Access Control Facility (RACF) RACF bewirkt: Identifizierung und Authentifizierung von Benutzern Benutzer Authorisierung für Zugriff auf geschützte Resourcen Logging und Berichte über unauthorisierte Zugriffe Überwachung der Art, wie auf Daten zugegriffen wird Anwendungen können RACF Macros benutzen Audit Trail nutzt das Konzept von zu schützenden Resourcen Resourcen werden in Klassen aufgeteilt, z.b. Benutzer, Dateien, CICS Transaktionen, Datenbank Rechte, Terminals,... jedem Element einer Klasse wird Profil zugeordnet (das Profil legt fest, welche sicherheitsrelevanten Berechtigungen vorhanden sind) Profile werden in Systemdatenbank (RACF Profildatenbank) abgespeichert Zugriffsrechte können von verschiedenen Bedingungen abhängig gemacht werden Zugriff auf DB nur von spezifischen Anwendung auf bestimmte Tageszeiten begrenzt... z/os spezifiziert kritische Events innerhalb des OS als sicherheitssensitive Verzweigungen, bewirkt an diesen Stellen den Aufruf einer Security Engine, eines Prozesses, der im Benutzer Status abläuft 4 Work Load Management 4 Komponenten Work Load Manager System Resource Manager (SRM) (Komponente des System Control Program (SCP) beobachtet für alle angeschlossenen Systeme: CPU Auslastung, Hauptspeichernutzung, E/A-Belastung 7

8 stellt sicher das alle Resourcen optimal ausgelastet sind (keine Überlast) und jeder Nutzer seinen fairen Anteil an Resourcen hat System Management Facility (SMF) sammelt Informationen über die Konfiguration, Auslastung usw. es wird für jede Workload festgestellt, ob sie auf Betriebsmittel wartet oder sie nutzt Resource Management Facility (RMF) 4.1 Work Load Manager (WLM) steuert den Zugang zu den Betriebsmitteln zentrale Komponente, die verlässliche Ausführungszeit von Arbeitseinheiten garantiert (somit Grundvoraussetzung für verlässlichen Zugriff aus Datenbanksysteme) Betriebsmittelvergabe auf Basis von Dienstklassen (Service Classes) sind Einheiten von Workload mit sehr ähnlichen Charakteristiken stellt das Grundkonstrukt im Goal Mode dar ist das Ergebnis der Klassifizierung der Workloads mit unterschiedlichen Leistungsmerkmalen in Gruppen, die mit Zielvorgaben versehen werden können Arten von Zielen Response Time Goals (Antwortzeiten) Zeitspanne zw. Start und Fertigstellung einer Workload (Messung in sec pro Programm) als Zeit wird vollständige Verweildauer, inkl. der Zeit in der Workload nicht arbeitet, betrachtet dadurch Erkennen der Wartezeit eines Benutzers Execution Velocity Goals (Geschwindigkeit) wenn zu wenige Workloads in einer Service-Klasse enden, kann Response Time Goal nicht verwendet werden deswegen Execution Velocity Goal es werden nur die Zustände betrachtet, bei denen Workload Betriebsmittel benutzt (using) oder wartet (delay) Discretionary (andere) für eine Gruppe von Workloads existieren keine Vorgaben diese Workloads erhalten nur dann Betriebsmittel, wenn ausreichend vorhanden sind die ersten, die keinen Zugang mehr erhalten Arbeitseinheiten werden über Klassifizierungsmechanismus den Dienstklassen zugeordnet Systemverwalter verantwortlich für Klassifizierung anhand von Attributen für die Programme (Benutzername, Transaktionsnamen, Transaktionsklassen oder Programmnamen die in Anwendung verwendet werden) Verwalter definiert Zielvorgabe für die Dienstklassen, kann sein: durchschnittliche Antwortzeit der Arbeitseinheiten prozentualer Anteil an Arbeitseinheiten, die in bestimmter Zeit enden sollen durchsatzorientierte Vorgabe Zielvorgabe für Dienstklasse hängt von der Menge der Informationen ab, die WLM über die Anwendungen erhält außerdem wird jeder Dienstklasse eine Wichtigkeit zugeordnet, legt fest, welche Klassen bevorzugt bzw. benachteiligt werden in Hinsicht auf Betriebsmittel im System 8

9 WLM benutzt Regelmechanismus, um zur Laufzeit Zugang zu den Betriebsmitteln zu steuern kontinuierliche Sammlung von Daten aus z/os System (Wartezustände der Arbeitseinheiten auf Betriebsmittel, Anzahl laufender Arbeitseinheiten und deren Abarbeitungszeiten) diese Informationen werden in Dienstklassen zusammengefasst entsprechend der vorgegebenen Klassifizierung des Systemverwalters dann Berechnung der Zielerfüllung für jede Klasse und falls notwendig Anpassung des Zugangs zu den Betriebsmitteln Anpassung erfolgt immer in Abhängigkeit von der Wichtigkeit der Klassen und dem Grad der Verfehlung vom Ziel dieser Regelmechanismus läuft alle 10s ab, in der Zwischenzeit werden Daten für neues Berechnungsintervall gesammelt ein Berechnungsintervall endet, wenn Anpassung zugunsten einer Dienstklasse durchgeführt werden kann WLM steuert den Zugang zu Prozessoren, E/A-Einheiten, Speicher und die Bereitstellung von Adressräumen um Programme für bestimmte Anwendungen abarbeiten zu lassen Zugang zu Prozessoren wird über Dispatch Priorities geregelt, dazu werden allen Arbeitseinheiten einer Dienstklasse die selbe Priorität zugeordnet Vergabe dieser Priorität muss nicht in jedem Fall mit der Definition der Wichtigkeit der Dienstklasse übereinstimmen, orientiert sich mehr an der aktuellen Auslastung des Systems, den Anforderungen der Klasse und ihrer Zielerfüllung zielorientiertes Workload Management wichtiges Unterscheidungskriterium zu anteilsorientiertem Workload Management, bei dem feste Zugänge zu den Betriebsmitteln vergeben werden (z.b. Unix) weiterer essentieller Unterschied starke Verflechtung des WLM zu den Anwendungen durch die ständige Kommunikation ist es möglich, Transaktionen der Anwendungen zu erkennen und zu steuern auf keinem anderen System möglich (jedwede Steuerung auf Prozesse begrenzt) WLM bietet außerdem eine Reihen von Schnittstellen, die es Lastverteilungskomponenten ermöglichen, eine intelligente Verteilung von Arbeit auf ein oder mehrere Systeme vorzunehmen weitere Funktionen, um Lastverteilung auf physischem System zw. mehreren logischen Systemen zu unterstützen und Zugang zu großen Plattenfarmen in Abhängigkeit der daraufzugreifendenen Arbeit zu steuern 4.2 Service Level Agreement (SLA) Kontrakt zw. Dienstanbieter und Dienstabnehmer mögliche Vereinbarungen: Plattenspeicher, Rechenzyklen auf Systemen, Auslastung des Netzwerks, Antwortzeiten, Verfügbarkeitskriterien Aufgabe des Rechenzentrums, vorhandenen Systeme so abzustimmen, dass SLA eingehalten werden kann vereinfacht werden, wenn System Definition ähnlich den SLA unterstützt (Abbildung der SLAs auf Zieldefinitionen (Goals) des WLM) 9

10 5 Parallelrechner Symmetric Multiprocessor (SMP) Cluster besteht aus mehreren CPUs, die auf gemeinsamen Hauptspeicher zugreifen im Basisfall nur eine Instanz des OS im gemeinsamen Hauptspeicher mehrere SMPs über Hochgeschwindigkeitsnetzwerk verbunden 5.1 Parallel Sysplex Cluster Technology mehrfache z/os oder OS/390 Systeme verhalten sich so, als wären sie ein einziges System (Single System) Komponenten: Prozessoren mit Parallel Sysplex Fähigkeit Coupling Facility Coupling Facility Control Code (CFCC) Glasfaser Hochgeschwindigkeitsverbindungen ESCON oder FICON Switch Sysplex Timer gemeinsam genutzte Platten (Shared DASD) Sysplex Timer stellt allen z/os und OS/390 Instanzen eine gemeinsame Zeitbasis zur Verfügung ermöglicht korrekte Zeitstempel und Ablaufssequenzen bei Datenbank-Änderungen besonders bei Datenbank-Recovery Operationen wichtig Coupling Facility weitere zseries Rechner mit spezieller Software Aufgaben sind Locking, Caching, Control/List Structure Management größte Teil des CF-Hauptspeichers wird für das Caching von Plattenspeicherdaten eingesetzt Fibre Channel für serielle, kontinuierliche Hochgeschwindigkeitsübertragung großer Datenmengen konzipiert zw. 4 und 8 Gbit/s, im Vollduplex-Betrieb Datentransferraten von 800MB/s als Übertragungsmedium Kupferkabel (bis zu 30m), meistens aber Glasfaser (bis zu 10km) Switched Fabric: Punkt-zu-Punkt-Verbindungen zw. den Endgeräten Arbitrated Loop: logischer Bus, alle Endgeräte teilen sich Datenübertragungsrate 5.2 Enterprise Storage Server (ESS) besteht aus 4 Teilen 1. Front End: stellt Schnittstelle zu den Rechnern dar 2. Cache: besteht aus 2 Teilen: Cache für zu lesende Daten, Cache für zu schreibende Daten (Schreibcache extra gegen Stromausfälle gesichert) 3. Back End: Kanäle zu den SCSI-Platten 4. Back Store: verwendet SCSI-Platten als Bausteine, durch RAID konfiguriert 10

11 6 Virtuelle Maschinen, Partitionierung 6.1 Harte Partitionierung 4 CPU pro System Board jeder SMP (Symmetrische Multiprozessor) hat eigenes Betriebssystem Aufteilung der System Boards zu OS erfolgt statisch Aufteilung kann im laufenden Betrieb geändert werden Hauptspeicher kann in unterschiedliche Größen aufgeteilt werden 6.2 Virtuelle Partitionierung erfolgt durch Software flexibler als harte Partitionierung aber durch Software größerer Overhead Hardwareumgebung wird virtuell abgebildet Emulation Auf Rechner mit HW-Architektur x wird Rechner mit HW-Architektur y emuliert/nachgeahmt Virtuelle Maschinen Auf Host-Rechner mit HW-Architektur x wird ein (oder mehrere Gast Rechner der gleichen Architektur abgebildet Host OS hat Host Kernel oder Hypervisor und Gast OS hat Gast Kernel Gast Maschinen laufen in eigenem Adressraum Host Kernel Scheduler übergibt Kontrolle an CPU s der Gast Maschine (Zeitscheiben) Gast Kernel laufen in User/Problem Mode lösen Programmunterbrechung aus wenn privilegierten Maschinenbefehl ausgeführt wird Host Programmunterbrechungsroutine interpretiert Befehl und gibt Kontroller zurück Adressumsetzung: erfolgt bei jedem Zugriff durch Hardware geschieht durch Segment- und Seitentafeln Gast beschreibt Adressübersetzung mit eigenen Segment- und Seitentafeln da Host diese ebenfalls beschreibt entstehen falsche Werte Lösung durch Shadow Tables (bilden direkt virtuelle auf reale Adresse ab) Sensitive Machinenbefehle: Ausführen eines Maschinenbefehls innerhalb einer virtuellen Maschine darf andere virtuelle Maschinen nicht beeinflussen nicht sensitive können das nicht, sensitive schon alle sensitiven Maschinenbefehle sind gleichzeitig privilegierte Maschinenbefehle und können nur vom Host Kernel ausgeführt werden Paravirtualisierung: Architektur der virtuellen Maschine nicht vollständig indentisch mit Host Architketur 11

12 6.3 LPARs - Logischer Partitionierung wird von PR/SM (Processor Resource/System Manager) verwendet jedes Gastbetriebssystem erhält LPAR - logische Partition bis zu 64 getrennte Speicher möglich reale Speicher können in einem physischen Speicher abgebildet werden Aufteilung des Speichers auf LPAR erfolgt statisch bei erster Inbetriebnahme ein Host Kernel läuft in getrenntem Speicher absoulte Host Adresse = Gast absolute Adresse + Zone Origin Register (des Gastsystems) IRD - Intelligent Resource Director Speicherplatzverwaltung Erweiterung von PR/SM mehrfachen realen Adressen der einzelnen LPARs werden in einem phyischen Speicher abgebildet durch weiteren Mechanismus kann den LPARs zugewiesener Platz dynamisch um 64MB Blöcke verändert werden liegen nicht mehr zusammenhängend vor übersetzung der Adressen mit Blocktabellen 6.4 Typische Konfigurationen 7 RDz Entwicklungsumgebung für System z Version mit Java oder EGL Local and Remote Development Anlegen von Datasets, Überblick über vorhandene Datasets Syntaxcheck und Debugmodus CICS Explorer, File Manager UML-Diagramm to COBOL Client-Server Architektur, ein RSE Daemon(in JVM) pro Installation, lädt Server-Prozesse 12

13 8 Transaktionsverarbeitung mit CICS 8.1 Transaktion Ist ein Stapelverarbeitungs- oder Client/Server-Anwendung, die die auf einem Server gespeicherten Daten von einem definierten Zustand in einen anderen überführt. Die Transaktion ist eine atomare Operation. Sie wird entweder ganz oder gar nicht ausgeführt. Im Fehlerfall wird Ursprungszustand wieder hergestellt. Typischer Aufbau: start transaction... if okay then commit else roleback 8.2 ACID Atomizität Transaktion wird vollständig ausgeführt oder gar nicht. Konsistenzerhaltung Transaktion überführt die transaktionsgeschützten Daten des Systems von konstienten Zustand in konsistenten Zustand. Isolation Auswirkungen einer Transaktion werden erst nach erfolgreicher Beedndigung für andere Transaktionen sichtbar. Dauerhaftigkeit Die Auswirkungen einer erfolgreichen Transaktion gehen nicht verloren. 8.3 Transaktionsmonitor Ist Laufzeitumgebung für Transaktionsanwendungen. Anwendungen laufen in eigenem Adressraum gesteuert von TM. Message Queuing Lock Verwaltung Log Verwaltung (historische Aufzeichnung aller Änderungen des Systemzustands) 2-Phasen Commit Synchronisation Rollback Funktion (Im Fehlerfall ursprünglichen Zustand wieder herstellen) Laststeuerung Phasen-Commit-Protocol steuert gleichzeitige Änderung mehrerer Datenbanken Unterteilung in Master (Nur ein Master) / Slave (viele Slaves) Phase 1: Master fragt alle Slaves ob Aktion möglich ist Slaves markieren Anforderung als möglich und schicken Bestätigung an Master Phase 2: Master sendet Commit-Befehl, wenn alle Slaves mit JA antworten Wenn ein Slave mit NEIN antwortet, senden eines Roleback-Befehls Slaves bestätigen Abschluss der 2-Phasen Transaktion 13

14 8.5 CICS - Customer Information Controll System verläuft in eigenem virtuellen Adressraum Transaktionsmonitor verhält sich wie Mini-Betriebssystem, Laufzeitumgebung für Transaktionen ruft OS-Kernel nie direkt auf benutzt spezielle EXEC CICS Command sind Befehle aus CICS Nucleus, läuft im User-Mode und ruft System Calls auf Ablauf einer CICS-Transaktion Programm besteht aus Folge von Maschinenbefehlen die unterbrochen sind durch Bibliotheksaufrufe, bspw.: I/O-Operationen Während der IO-Operationen wird weitere Transaktion bearbeitet Thread-Ansatz(Aufwand gering) oder Prozess-Ansatz(Isolation gut) CICS -Nucleus Terminal Manager Task Manager (Empfang von Transaktion Request, Task-Erstellung/Steuerung) Program Manager (lädt Anwendungsprogramm in Hauptspeicher) Storage Manager (Zuordnung für (virtuellen) Speicherplatz der Transaktionen File Manager Transaktionsverarbeitung 1. Transaktions-ID kommt ins CICS System 2. Task für Transaktion wird generiert 3. Task wird ausgewählt zum versenden 4. Task wird ausgeführt 5. Task wird verarbeitet, wenn warten auf I/O dann wird CPU freigegeben 6. I/O fertig, Task wird redispatched 7. Task ist fertig RETURN Befehl zu CICS 8. CICS entfernt den Task vom System 14

15 9 Message Queuing ist Methode zur verbindlichen Programm-zu-Programm-Kommunikation ohne direkte Verbindung kommunizieren über ablegen und herunternehmen von Nachrichten aus Message Queues zeitunabhängig und verbindungslos, parallel (one-to-one, many-to-one, one-to-many) KEIN direktes wechselseitiges Aufrufen mit Triggern verbunden Message: Header: identifiziert Nachricht und enthält Steuerungsinformationen Daten: Daten die von einem zum anderen Programm übertragen werden sollen Typen: Datagram, Request, Reply, Report kann persistiert werden Message-Queue-Manager verwaltet Queues und Messages stellt Message-Queue-Interface zur Verfügung wird über API-Calls aufgerufen überträgt Nachrichten von QM zu QM über Channels Segmentierung und Gruppierung von Messages Queues Lokale Queue: gehört zum QM zu dem die Anwendung verbunden ist Remote Queue: ist nicht real, gehört zu anderem QM, verbunden mit Transmission Queue Transmission Queue: Zwischenschritt für Senden von Messages zu Queues die anderem QM gehören Dead-Letter Queue: Ablage für alle unzustellbaren Queues Channel ist logische Kommunikationsverbindung Message Channel: verbindet zwei QM durch Message Channel Agenten, unidriectional Message Queue Interface Channel: verbindet MQ-Client mit Queue-Manager 15

16 10 Sysplex Coupling Facility Die Coupling Facility ermöglicht Data Sharing und Datenintegrität zwischen vielen z/os und OS/390 Servern. Mehrere Server verhalten sich so als wären sie ein einziges System - Single System Image. Parallel Sysplex Cluster Technologie: Prozessoren mit Parallel Sysplex Fähigkeit Coupling Facility Coupling Facility Control Code Glasfaser hochgeschwindigkeitsverbindungen ESCON/FICON Switch Sysplex Timer DASD - Direct Access Stroage Device System/Subsystem Software über Glasfaser Verbindung (und spezielles Protokol) mit Knoten verbunden CF ist ein weiterer zseries Rechner mit spezieller Software (CFCC) Aufgabe: Locking, zentrale Aufgabe der CF Caching, duplizieren des Plattenspeichercaches der einzelnen Systeme Sysplexverwaltung, bspw.: RACF Sicherheits Subsystem You cannot build a cluster that scales, if you do not solve the locking problem 10.1 Locking Problem Zwei Transaktionen die auf verschiedenen Systemen des Sysplex laufen, greifen beide auf das gleiche Datum zu. Möglicherweise erhält eine Transaktion eine nicht mehr aktuelle Information oder überschreibt die Änderungen der anderen Transaktion Zwei-Phasen-Locking jedem zu schützendem Datum wird ein Lock zugeordnet getreadlock (shared, können mehere Transaktionen besitzen) getwritelock (exklusiv, kann nur eine Transaktion besitzen) promotereadtowrite (Zustandswechsel von shared nach exklusiv) unlock (freigeben) zeitlich erst holen der Locks (Wachstumsphase) und dann freigeben (Schrumpfphase) nicht mit 2 Phase Commit Protocol verwechseln 16

17 10.2 Lockverwaltung Einfachste Möglichkeit: jedes zu schützende Datum erhält Lock-Feld zu viele Plattenzugriffe Verteilte Lock-Tabellen Häufig im RAM bei mehreren System müssen Tabellen auf gleichen Stand gehalten werden Kohärenzsteuerung durch Invalidate-Broadcast skaliert schlecht, Verbesserung durch zentralen Lockserver, aber Anfragen gehen über LAN TCP/IP Overhead Sysplex Lösung: 17

Enterprise Computing Einführung in das Betriebssystem z/os. Prof. Dr. Martin Bogdan Prof. Dr.-Ing. Wilhelm G. Spruth WS2012/2013

Enterprise Computing Einführung in das Betriebssystem z/os. Prof. Dr. Martin Bogdan Prof. Dr.-Ing. Wilhelm G. Spruth WS2012/2013 UNIVERSITÄT LEIPZIG Enterprise Computing Einführung in das Betriebssystem z/os Prof. Dr. Martin Bogdan Prof. Dr.-Ing. Wilhelm G. Spruth WS2012/2013 CICS Transaktionsserver Teil 3 CICS Nucleus el0100 copyright

Mehr

1.0 Ein Blick zurück - Wie es angefangen hat 2.0 Die z/architektur und die zseries 3.0 Die I/O-Architektur der zseries

1.0 Ein Blick zurück - Wie es angefangen hat 2.0 Die z/architektur und die zseries 3.0 Die I/O-Architektur der zseries 1.0 Ein Blick zurück - Wie es angefangen hat... 11 1.1 Von null auf 1900... 11 Der Abakus - Vor Jahrtausenden erfunden... 11 Schickard entwickelt das Zählrad... 11 Leibniz und die Nachfolger... 12 Babbages

Mehr

Enterprise Computing Einführung in das Betriebssystem z/os. Prof. Dr. Martin Bogdan Prof. Dr.-Ing. Wilhelm G. Spruth WS2012/13

Enterprise Computing Einführung in das Betriebssystem z/os. Prof. Dr. Martin Bogdan Prof. Dr.-Ing. Wilhelm G. Spruth WS2012/13 UNIVERSITÄT LEIPZIG Enterprise Computing Einführung in das Betriebssystem z/os Prof. Dr. Martin Bogdan Prof. Dr.-Ing. Wilhelm G. Spruth WS2012/13 Verarbeitungsgrundlagen Teil 3 Betriebssystem Überwacher

Mehr

Einführung in z/os Enterprise Computing

Einführung in z/os Enterprise Computing Einführung in z/os Enterprise Computing Prof. Dr. Martin Bogdan Dr. rer. nat. Paul Herrmannn Prof. Dr.-Ing. Wilhelm G. Spruth WS 2009/2010 Teil 12 Sysplex Coupling Facility es 0101 ww6 copyright W. G.

Mehr

Mainframe Internet Integration. Prof. Dr. Martin Bogdan Prof. Dr.-Ing. Wilhelm G. Spruth SS2013. WebSphere Application Server Teil 4

Mainframe Internet Integration. Prof. Dr. Martin Bogdan Prof. Dr.-Ing. Wilhelm G. Spruth SS2013. WebSphere Application Server Teil 4 UNIVERSITÄT LEIPZIG Mainframe Internet Integration Prof. Dr. Martin Bogdan Prof. Dr.-Ing. Wilhelm G. Spruth SS2013 WebSphere Application Server Teil 4 Leistungsverhalten el0100 copyright W. G. Spruth,

Mehr

Enterprise Computing Einführung in das Betriebssystem z/os. Prof. Dr. Martin Bogdan Prof. Dr.-Ing. Wilhelm G. Spruth WS 2012/13

Enterprise Computing Einführung in das Betriebssystem z/os. Prof. Dr. Martin Bogdan Prof. Dr.-Ing. Wilhelm G. Spruth WS 2012/13 UNIVERSITÄT LEIPZIG Enterprise Computing Einführung in das Betriebssystem z/os Prof. Dr. Martin Bogdan Prof. Dr.-Ing. Wilhelm G. Spruth WS 2012/13 z/os Betriebssystem Teil 2 Job Entry Subsystem el0100

Mehr

Enterprise Computing

Enterprise Computing Enterprise Computing Prof. Dr.-Ing. Wilhelm G. Spruth WS 2011/12 Teil 6 Sysplex und Coupling Facility Literatur Wilhelm G. Spruth, Erhard Rahm: Sysplex-Cluster Technologien für Hochleistungs-Datenbanken.

Mehr

Enterprise Computing Einführung in das Betriebssystem z/os. Prof. Dr. Martin Bogdan Prof. Dr.-Ing. Wilhelm G. Spruth WS2012/13

Enterprise Computing Einführung in das Betriebssystem z/os. Prof. Dr. Martin Bogdan Prof. Dr.-Ing. Wilhelm G. Spruth WS2012/13 UNIVERSITÄT LEIPZIG Enterprise Computing Einführung in das Betriebssystem z/os Prof. Dr. Martin Bogdan Prof. Dr.-Ing. Wilhelm G. Spruth WS2012/13 Verarbeitungsgrundlagen Teil 2 Virtual Storage el0100 copyright

Mehr

Enterprise Computing

Enterprise Computing Enterprise Computing Prof. Dr.-Ing. Wilhelm G. Spruth Teil 6 Partitionierung NUMA Sharing Disk Storage HP Superdome Cell Board 4 Itanium 2 CPU Chips 32 128 Gbyte I/O Bus mit Kühlern Hauptspeicher Anschlüsse

Mehr

Prüfung VO Betriebssysteme SS2008 / 7. Juli 2008

Prüfung VO Betriebssysteme SS2008 / 7. Juli 2008 Name: Matrikel-Nr: Prüfung VO Betriebssysteme SS2008 / 7. Juli 2008 Bitte schreiben Sie leserlich und antworten Sie kurz und präzise. 1. Zeichnen Sie das Schichten-Modell eines Computersystems und markieren

Mehr

Zusammenfassung Enterprise Computing

Zusammenfassung Enterprise Computing Zusammenfassung Enterprise Computing Fabian Wannenmacher 13. Februar 2015 1 Einführung Mainframes zeichnen sich aus durch: Große Backwardscomptibility (Binär bis S/360 von 1968) Große I/O Leistung. Viel

Mehr

Oracle 10g und SQL Server 2005 ein Vergleich. Thomas Wächtler 39221

Oracle 10g und SQL Server 2005 ein Vergleich. Thomas Wächtler 39221 Oracle 10g und SQL Server 2005 ein Vergleich Thomas Wächtler 39221 Inhalt 1. Einführung 2. Architektur SQL Server 2005 1. SQLOS 2. Relational Engine 3. Protocol Layer 3. Services 1. Replication 2. Reporting

Mehr

Mainframe Internet Integration. Prof. Dr. Martin Bogdan Prof. Dr.-Ing. Wilhelm G. Spruth SS2013. Java Connection Architecture Teil 3

Mainframe Internet Integration. Prof. Dr. Martin Bogdan Prof. Dr.-Ing. Wilhelm G. Spruth SS2013. Java Connection Architecture Teil 3 UNIVERSITÄT LEIPZIG Mainframe Internet Integration Prof. Dr. Martin Bogdan Prof. Dr.-Ing. Wilhelm G. Spruth SS2013 Java Connection Architecture Teil 3 CICS Transaction Gateway el0100 copyright W. G. Spruth,

Mehr

Rechnernutzung in der Physik. Betriebssysteme

Rechnernutzung in der Physik. Betriebssysteme Rechnernutzung in der Physik Betriebssysteme 1 Betriebssysteme Anwendungsprogramme Betriebssystem Treiber BIOS Direkter Zugriff von Anwenderprogrammen auf Hardware nur in Ausnahmefällen sinnvoll / möglich:

Mehr

Open Source Application Server auf dem Mainframe

Open Source Application Server auf dem Mainframe Open Source Application Server auf dem Mainframe Fabian Czicholl, Technical Sales WebSphere on System z Dennis Behm, Technical Sales WebSphere on System z Agenda Einführung in den Mainframe Java unter

Mehr

System z9 and zseries Processor Capacity Reference. zpcr Erfahrungsbericht

System z9 and zseries Processor Capacity Reference. zpcr Erfahrungsbericht Qualität unser Service System z9 and zseries Processor Capacity Reference zpcr Erfahrungsbericht Dagmar Fischer - Lahnstein 28.02.2008 Agenda Ausgangspunkt Rechnerkapazität MSU MIPS LSPR Workloads ETR

Mehr

Red Hat Cluster Suite

Red Hat Cluster Suite Red Hat Cluster Suite Building high-available Applications Thomas Grazer Linuxtage 2008 Outline 1 Clusterarten 2 3 Architektur Konfiguration 4 Clusterarten Was ist eigentlich ein Cluster? Wozu braucht

Mehr

1 Proseminar: Konzepte von Betriebssystem-Komponenten. Thema: Server OS AS/400 Referend: Sand Rainer. Server OS - AS/400

1 Proseminar: Konzepte von Betriebssystem-Komponenten. Thema: Server OS AS/400 Referend: Sand Rainer. Server OS - AS/400 1 Proseminar: Konzepte von Betriebssystem-Komponenten Server OS - AS/400 Gliederung Was ist eine AS/400? Wie ist OS/400 aufgebaut? Was kann eine AS/400? Bsp.: Logische Partitionierung 2 Proseminar: Konzepte

Mehr

13. z/os Betriebssystem

13. z/os Betriebssystem 13. z/os Betriebssystem 13.1 Work Load Manager Komponenten 13.1.1 Work Load Management für einen WWW Cluster Abb. 13.1.1 Round Robin Routing für statische HTML Server Angenommen eine Gruppe von Web Servern,

Mehr

Client/Server-Systeme

Client/Server-Systeme Client/Server-Systeme Prof. Dr.-Ing. Wilhelm Spruth SS 2005 Teil 13 Virtuelle Maschinen, Partitionierung cs 0800 ww6 sch 02-97 Partitionierung Virtuelle Maschinen Literatur: Joachim von Buttlar, Wilhelm

Mehr

Einführung in z/os Prof. Dr. Martin Bogdan Dr. rer. nat. Paul Herrmannn Prof. Dr.-Ing. Wilhelm G. Spruth WS 2008/2009 Teil 4 Work Load Management

Einführung in z/os Prof. Dr. Martin Bogdan Dr. rer. nat. Paul Herrmannn Prof. Dr.-Ing. Wilhelm G. Spruth WS 2008/2009 Teil 4 Work Load Management Einführung in z/os Prof. Dr. Martin Bogdan Dr. rer. nat. Paul Herrmannn Prof. Dr.-Ing. Wilhelm G. Spruth WS 2008/2009 Teil 4 Work Load Management es 0101 ww6 wgs 09-99 Eintreffende HTTP Nachrichten Router

Mehr

Betriebssysteme Kap A: Grundlagen

Betriebssysteme Kap A: Grundlagen Betriebssysteme Kap A: Grundlagen 1 Betriebssystem Definition DIN 44300 Die Programme eines digitalen Rechensystems, die zusammen mit den Eigenschaften dieser Rechenanlage die Basis der möglichen Betriebsarten

Mehr

C. Betriebssystem-Strukturen C.1 Monolithische Betriebssysteme

C. Betriebssystem-Strukturen C.1 Monolithische Betriebssysteme C. Betriebssystem-Strukturen C.1 Monolithische Betriebssysteme Sammlung von Routinen, ohne Hierarchie, Kapselung und Schichtung. Jede Prozedur kann beliebige andere Prozeduren aufrufen und Datenstrukturen

Mehr

Internet Anwendungen unter z/os und OS/390

Internet Anwendungen unter z/os und OS/390 Internet Anwendungen unter z/os und OS/390 Dr. rer. nat. Paul Herrmannn Prof. Dr.rer.nat. Udo Kebschull Prof. Dr.-Ing. Wilhelm G. Spruth WS 2004/2005 Teil 4 Virtuelle Maschinen, Partitionierung es 0101

Mehr

Intelligent Resource Director Erfahrungsbericht. Dagmar Fischer Dagmar.Fischer@IZB.DE OE 30241 System Mainframe

Intelligent Resource Director Erfahrungsbericht. Dagmar Fischer Dagmar.Fischer@IZB.DE OE 30241 System Mainframe Intelligent Resource Director Erfahrungsbericht Dagmar Fischer Dagmar.Fischer@IZB.DE OE 30241 System Mainframe Agenda Installation IZB Nutzen von IRD IRD Funktionen Vorbereitung Implementierung IRD im

Mehr

Hardware Virtualisierungs Support für PikeOS

Hardware Virtualisierungs Support für PikeOS Virtualisierungs Support für PikeOS Design eines Virtual Machine Monitors auf Basis eines Mikrokernels Tobias Stumpf SYSGO AG, Am Pfaenstein 14, 55270 Klein-Winternheim HS Furtwangen, Fakultät Computer

Mehr

Der Mainframe-Kult ist tot! Host Einführung. 18.12.2001 Norbert Graß (CCI) Ein Gerücht. Werbekampagne eines Serverherstellers aus dem Jahr 1988

Der Mainframe-Kult ist tot! Host Einführung. 18.12.2001 Norbert Graß (CCI) Ein Gerücht. Werbekampagne eines Serverherstellers aus dem Jahr 1988 Host Einführung 18.12.2001 Norbert Graß (CCI) Ein Gerücht Der Mainframe-Kult ist tot! Werbekampagne eines Serverherstellers aus dem Jahr 1988 Norbert Graß/18.12.01-2- 1 Die Realität 90 % der weltweit größten

Mehr

Windows Server 2012 R2

Windows Server 2012 R2 Windows Server 2012 R2 Eine Übersicht Raúl B. Heiduk (rh@pobox.com) www.digicomp.ch 1 Inhalt der Präsentation Die wichtigsten Neuerungen Active Directory PowerShell 4.0 Hyper-V Demos Fragen und Antworten

Mehr

Enterprise Computing

Enterprise Computing Enterprise Computing Prof. Dr.-Ing. Wilhelm G. Spruth WS 2011/12 Teil 2 Verarbeitungsablauf Systemarchitektur Multiprogrammierung Virtueller Speicher Überwacher (Supervisor) Cache CPU s Hauptspeicher I/O

Mehr

UNIVERSITÄT LEIPZIG. Mainframe Internet Integration SS2012. Work Load Management Teil 1. Übersicht

UNIVERSITÄT LEIPZIG. Mainframe Internet Integration SS2012. Work Load Management Teil 1. Übersicht UNIVERSITÄT LEIPZIG Mainframe Internet Integration Prof. Dr. Martin Bogdan Prof. Dr.-Ing. Wilhelm G. Spruth SS2012 Work Load Management Teil 1 Übersicht el0100 copyright W. G. Spruth, wgs 04-10 Literatur

Mehr

Einführung in z/os und OS/390

Einführung in z/os und OS/390 Einführung in z/os und OS/390 Dr. rer. nat. Paul Herrmannn Prof. Dr.-Ing. Wilhelm G. Spruth WS 2006/2007 Teil 3 z/os Betriebssystem es 0101 ww6 wgs 09-99 System z und S/390 Betriebssysteme z/os IBM große

Mehr

Infrastrukturanalyse Ihr Weg aus dem Datenstau

Infrastrukturanalyse Ihr Weg aus dem Datenstau Waltenhofen * Düsseldorf * Wiesbaden Infrastrukturanalyse Ihr Weg aus dem Datenstau SCALTEL Webinar am 20. Februar 2014 um 16:00 Uhr Unsere Referenten Kurze Vorstellung Stefan Jörg PreSales & Business

Mehr

Xenologie oder wie man einen Plastikmainframe baut

Xenologie oder wie man einen Plastikmainframe baut Xenologie oder wie man einen Plastikmainframe baut Alexander Schreiber http://www.thangorodrim.de/ Chemnitzer Linux-Tage 2006 I think there is a world market for maybe five computers.

Mehr

Virtualisierung 360 Einführung in die Virtualisierung Server- und Desktopvirtualisierung mit Hyper-V

Virtualisierung 360 Einführung in die Virtualisierung Server- und Desktopvirtualisierung mit Hyper-V Virtualisierung 360 Einführung in die Virtualisierung Server- und Desktopvirtualisierung mit Hyper-V ITK-Forum Mittelstand IT TRENDS & TECHNOLOGIEN 2010 Frank Seiwerth Technologieberater Microsoft Deutschland

Mehr

AFS / OpenAFS. Bastian Steinert. Robert Schuppenies. Präsentiert von. Und

AFS / OpenAFS. Bastian Steinert. Robert Schuppenies. Präsentiert von. Und AFS / OpenAFS Präsentiert von Bastian Steinert Und obert Schuppenies Agenda AFS Verteilte Dateisysteme, allg. Aufbau Sicherheit und Zugriffsrechte Installation Demo Vergleich zu anderen DFs Diskussion

Mehr

Lastverteilung in z/os Workload Manager

Lastverteilung in z/os Workload Manager Workload Manager Wintersemester 2009/10 bogdan@informatik.uni-leipzig.de Universität Leipzig Technische Informatik Lastverteilung z/os SYSPLEX 2 1 Workload Manager Lastverteilung: Problemstellung Problem

Mehr

Projekt für Systemprogrammierung WS 06/07

Projekt für Systemprogrammierung WS 06/07 Dienstag 30.01.2007 Projekt für Systemprogrammierung WS 06/07 Von: Hassan Bellamin E-Mail: h_bellamin@web.de Gliederung: 1. Geschichte und Definition 2. Was ist Virtualisierung? 3. Welche Virtualisierungssoftware

Mehr

Neues in Hyper-V Version 2

Neues in Hyper-V Version 2 Michael Korp Technical Evangelist Microsoft Deutschland GmbH http://blogs.technet.com/mkorp Neues in Hyper-V Version 2 - Virtualisieren auf die moderne Art - Windows Server 2008 R2 Hyper-V Robust Basis:

Mehr

KASPERSKY SECURITY FOR VIRTUALIZATION 2015

KASPERSKY SECURITY FOR VIRTUALIZATION 2015 KASPERSKY SECURITY FOR VIRTUALIZATION 2015 Leistung, Kosten, Sicherheit: Bessere Performance und mehr Effizienz beim Schutz von virtualisierten Umgebungen AGENDA - Virtualisierung im Rechenzentrum - Marktübersicht

Mehr

Aktuelle Themen der Informatik: Virtualisierung

Aktuelle Themen der Informatik: Virtualisierung Aktuelle Themen der Informatik: Virtualisierung Sebastian Siewior 15 Mai 2006 1 / 22 1 Überblick 2 Techniken 3 Paravirtualisierung 4 Ende 2 / 22 Wieso Virtualisieren Wieso mehrere Betriebsysteme auf einer

Mehr

Virtualisierung: Neues aus 2010 und Trends 2011

Virtualisierung: Neues aus 2010 und Trends 2011 Virtualisierung: Neues aus 2010 und Trends 2011 Werner Fischer, Technology Specialist Thomas-Krenn.AG Thomas Krenn Herbstworkshop 2010 Freyung, 24. September 2010 Agenda 1) Virtualisierungs-Software VMware

Mehr

Ahmed Koujan / akouj001@informatik.fh-wiesbaden.de Bastian Liewig / bliew001@informatik.fh-wiesbaden.de

Ahmed Koujan / akouj001@informatik.fh-wiesbaden.de Bastian Liewig / bliew001@informatik.fh-wiesbaden.de Ahmed Koujan / akouj001@informatik.fh-wiesbaden.de Bastian Liewig / bliew001@informatik.fh-wiesbaden.de 1. 2. 3. 4. 5. 6. 7. Einleitung / Geschichte Virtualisierungstechniken Vor- und Nachteile Virtueller

Mehr

SPARC LDom Performance optimieren

SPARC LDom Performance optimieren SPARC LDom Performance optimieren Marcel Hofstetter hofstetter@jomasoft.ch http://www.jomasoftmarcel.blogspot.ch Mitgründer, Geschäftsführer, Enterprise Consultant JomaSoft GmbH 1 Inhalt Wer ist JomaSoft?

Mehr

Ist Ihre Mainframe Anwendungs- Umgebung wirklich so effizient, wie Sie denken?

Ist Ihre Mainframe Anwendungs- Umgebung wirklich so effizient, wie Sie denken? Ist Ihre Mainframe Anwendungs- Umgebung wirklich so effizient, wie Sie denken? Cross-Enterprise APM und Application Performance Management 30. Oktober 2012 Agenda Cross-Enterprise APM Mainframe Application

Mehr

RACFBroker/z. Entfernter Zugriff auf das RACF Sicherheitssystem auf IBM Mainframes über TCP/IP. RACFBroker/z ist ein Produkt der

RACFBroker/z. Entfernter Zugriff auf das RACF Sicherheitssystem auf IBM Mainframes über TCP/IP. RACFBroker/z ist ein Produkt der RACFBroker/z Entfernter Zugriff auf das RACF Sicherheitssystem auf IBM Mainframes über TCP/IP RACFBroker/z ist ein Produkt der XPS Software GmbH Eching RACFBroker/z XPS Software GmbH Untere Hauptstr. 2

Mehr

The Unbreakable Database System

The Unbreakable Database System The Unbreakable Database System Real Application Cluster Unterföhring, 04.2005 M. Kühn 1 Comparisson HA - HA Ziele, DataGuard, HA Oracle, RAC RAC Features - Cache Fusion, TAF, Load Balancing RAC on Solaris

Mehr

Virtualisierung. Seminarvortrag SS 2005. Niels Burkhardt

Virtualisierung. Seminarvortrag SS 2005. Niels Burkhardt Seminarvortrag SS 2005 Niels Burkhardt Inhalt Einleitung Wofür? Voraussetzungen Klassifizierung Emulation, ABI, Virtuelle Maschinen Virtuelle Maschinen Aufbau Eigenschaften Aufteilung der Befehle VMM Module

Mehr

Rapid I/O Toolkit. http://projects.spamt.net/riot. Alexander Bernauer alex@copton.net 08.12.08

Rapid I/O Toolkit. http://projects.spamt.net/riot. Alexander Bernauer alex@copton.net 08.12.08 Rapid I/O Toolkit http://projects.spamt.net/riot Alexander Bernauer alex@copton.net 08.12.08 Inhalt Motivation Architektur Beispiel I/O Features Ausblick Motivation Problemstellung Vorgaben Datenverarbeitung

Mehr

InfiniBand Low Level Protocol

InfiniBand Low Level Protocol InfiniBand Low Level Protocol Seminar Ausgewählte Themen in Hardwareentwurf und Optik HWS 08 17.12.2008 Andreas Walter Universität Mannheim Inhalt Motivation InfiniBand Basics Physical Layer IB Verbs IB

Mehr

Wie benutzt der NetWorker Remote Procedure Calls (RPC)?

Wie benutzt der NetWorker Remote Procedure Calls (RPC)? NetWorker - Allgemein Tip 298, Seite 1/7 Wie benutzt der NetWorker Remote Procedure Calls (RPC)? Der NetWorker - wie jede andere Client/Server (Backup) Software - benutzt immer diese zwei grundlegenden

Mehr

Enterprise Computing Einführung in das Betriebssystem z/os

Enterprise Computing Einführung in das Betriebssystem z/os Enterprise Computing Einführung in das Betriebssystem z/os Prof. Dr. Martin Bogdan Dr. rer. nat. Paul Herrmannn Prof. Dr.-Ing. Wilhelm G. Spruth WS 2009/2010 Teil 10 Partitionierung und Virtualisierung

Mehr

A Kompilieren des Kernels... 247. B Lineare Listen in Linux... 251. C Glossar... 257. Interessante WWW-Adressen... 277. Literaturverzeichnis...

A Kompilieren des Kernels... 247. B Lineare Listen in Linux... 251. C Glossar... 257. Interessante WWW-Adressen... 277. Literaturverzeichnis... 1 Einführung................................................ 1 1.1 Was ist ein Betriebssystem?............................... 1 1.1.1 Betriebssystemkern................................ 2 1.1.2 Systemmodule....................................

Mehr

Session Storage im Zend Server Cluster Manager

Session Storage im Zend Server Cluster Manager Session Storage im Zend Server Cluster Manager Jan Burkl System Engineer, Zend Technologies Agenda Einführung in Zend Server und ZSCM Überblick über PHP Sessions Zend Session Clustering Session Hochverfügbarkeit

Mehr

Secure Data Solution

Secure Data Solution Secure Data Solution A secure way to manage tapes GSE Tagung Arbeitsgruppe SOSXD zos/390 (MVS) Lahnstein 01.Oktober 2010 1 Secure Solutions Firma Secure Data Innovations AG Firmen, Hintergrund und Geschichte

Mehr

PVFS (Parallel Virtual File System)

PVFS (Parallel Virtual File System) Management grosser Datenmengen PVFS (Parallel Virtual File System) Thorsten Schütt thorsten.schuett@zib.de Management grosser Datenmengen p.1/?? Inhalt Einführung in verteilte Dateisysteme Architektur

Mehr

Virtualisierung ein Überblick

Virtualisierung ein Überblick Virtualisierung ein Überblick Frank Hofmann Potsdam 18. April 2007 Frank Hofmann (Potsdam) Virtualisierung ein Überblick 18. April 2007 1 / 33 Gedanken zum Thema Fragen, die sich jeder stellt Virtualisierung

Mehr

Datenbanksystem. System Global Area. Hintergrundprozesse. Dr. Frank Haney 1

Datenbanksystem. System Global Area. Hintergrundprozesse. Dr. Frank Haney 1 Datenbanksystem System Global Area Hintergrundprozesse Dr. Frank Haney 1 Komponenten des Datenbanksystems System Global Area Program Global Area Hintergrundprozesse Dr. Frank Haney 2 System Global Area

Mehr

2 Virtualisierung mit Hyper-V

2 Virtualisierung mit Hyper-V Virtualisierung mit Hyper-V 2 Virtualisierung mit Hyper-V 2.1 Übersicht: Virtualisierungstechnologien von Microsoft Virtualisierung bezieht sich nicht nur auf Hardware-Virtualisierung, wie folgende Darstellung

Mehr

Einführung in Speichernetze

Einführung in Speichernetze Einführung in Speichernetze Ulf Troppens LAN LAN Disk Disk Server Server Speichernetz Server Disk Disk Disk Server Disk Server Server Agenda Grundlegende Konzepte und Definitionen Beispiel: Speicherkonsolidierung

Mehr

UNIVERSITÄT LEIPZIG. Mainframe Internet Integration SS2013. Virtualisierung Teil 5. Weiterführende Information

UNIVERSITÄT LEIPZIG. Mainframe Internet Integration SS2013. Virtualisierung Teil 5. Weiterführende Information UNIVERSITÄT LEIPZIG Mainframe Internet Integration Prof. Dr. Martin Bogdan Prof. Dr.-Ing. Wilhelm G. Spruth SS2013 Virtualisierung Teil 5 Weiterführende Information el0100 copyright W. G. Spruth, wgs 04-10

Mehr

Enterprise Computing Einführung in das Betriebssystem z/os. Prof. Dr. Martin Bogdan Prof. Dr.-Ing. Wilhelm G. Spruth WS 2012/13

Enterprise Computing Einführung in das Betriebssystem z/os. Prof. Dr. Martin Bogdan Prof. Dr.-Ing. Wilhelm G. Spruth WS 2012/13 UNIVERSITÄT LEIPZIG Enterprise Computing Einführung in das Betriebssystem z/os Prof. Dr. Martin Bogdan Prof. Dr.-Ing. Wilhelm G. Spruth WS 2012/13 z/os Betriebssystem Teil 4 z/os Subsysteme el0100 copyright

Mehr

Dämon-Prozesse ( deamon )

Dämon-Prozesse ( deamon ) Prozesse unter UNIX - Prozessarten Interaktive Prozesse Shell-Prozesse arbeiten mit stdin ( Tastatur ) und stdout ( Bildschirm ) Dämon-Prozesse ( deamon ) arbeiten im Hintergrund ohne stdin und stdout

Mehr

tcvision Freigabemitteilung Version 6

tcvision Freigabemitteilung Version 6 tcvision Freigabemitteilung Version 6 Stand: 5. Mai 2015 TCP/IP TCP/IP Verbindungen werden dynamisch auf- und abgebaut, um Stabilitätsproblemen in der Infrastruktur zu begegnen. Mit Hilfe des tcscript

Mehr

There the client goes

There the client goes There the client goes Fritz Fritz Woodtli Woodtli BCD-SINTRAG AG 8301 8301 Glattzentrum Glattzentrum Sofort verfügbar Überall erreichbar Intelligent verwaltet Sicher Günstige Kosten Citrix Access Infrastructure

Mehr

Internet Integration für

Internet Integration für für Systemprogrammierer systemorientierte Mitarbeiter Version 1.0 I März 2011 Autor: Wolfram Greis European Mainframe Academy GmbH Max von Laue Straße 9 D 86156 Augsburg Tel. +49 821 56756 10 info@mainframe

Mehr

Andrea Held. Virtualisierung im Oracle-Umfeld Virtualisierungslayer Voraussetzungen Schnittstellen Workload Management Grid Control

Andrea Held. Virtualisierung im Oracle-Umfeld Virtualisierungslayer Voraussetzungen Schnittstellen Workload Management Grid Control Andrea Held Virtualisierung im Oracle-Umfeld Virtualisierungslayer Voraussetzungen Schnittstellen Workload Management Grid Control 1 Einzelne Server ausgelegt auf Lastspitzen Niedrige durchschnittliche

Mehr

WEBINAR@LUNCHTIME THEMA: SAS ADMINISTRATION LEICHT GEMACHT MIT SAS 9.4 ALLE SYSTEME IM BLICK" ANKE FLEISCHER

WEBINAR@LUNCHTIME THEMA: SAS ADMINISTRATION LEICHT GEMACHT MIT SAS 9.4 ALLE SYSTEME IM BLICK ANKE FLEISCHER WEBINAR@LUNCHTIME THEMA: SAS ADMINISTRATION LEICHT GEMACHT MIT SAS 9.4 ALLE SYSTEME IM BLICK" ANKE FLEISCHER EBINAR@LUNCHTIME HERZLICH WILLKOMMEN BEI WEBINAR@LUNCHTIME Moderation Anne K. Bogner-Hamleh

Mehr

Client/Server-Systeme

Client/Server-Systeme Client/Server-Systeme Prof. Dr.-Ing. Wilhelm Spruth WS 2008/2009 Teil 12 Virtualisierung Relative Performance Number of CPUs Partitioning a large System Large Systems from Companies like Sun and Hewlett

Mehr

Transaktionsverwaltung

Transaktionsverwaltung Transaktionsverwaltung VU Datenbanksysteme vom 21.10. 2015 Reinhard Pichler Arbeitsbereich Datenbanken und Artificial Intelligence Institut für Informationssysteme Technische Universität Wien Transaktionsverwaltung

Mehr

Ausarbeitung im Rahmen der PG Autolab zum Thema: OSEK 1 -OS. geschrieben von Oliver Botschkowski

Ausarbeitung im Rahmen der PG Autolab zum Thema: OSEK 1 -OS. geschrieben von Oliver Botschkowski Ausarbeitung im Rahmen der PG Autolab zum Thema: OSEK 1 -OS geschrieben von Oliver Botschkowski 1 Offene Systeme und deren Schnittstelle für die Elektronik im Kraftfahrzeug 1 Oliver Botschkowski - OSEK-OS

Mehr

Linux auf System z. z/os Guide Lahnstein 11.03.2009. oliver.roethinger@spb.de. 11.03.2009 Seite 1

Linux auf System z. z/os Guide Lahnstein 11.03.2009. oliver.roethinger@spb.de. 11.03.2009 Seite 1 Linux auf System z z/os Guide Lahnstein 11.03.2009 oliver.roethinger@spb.de 11.03.2009 Seite 1 Die Sparda-Datenverarbeitung eg betreut bundesweit 13 Banken mit 8000 Mitarbeitern und einer Bilanzsumme 53

Mehr

Thema: Systemsoftware

Thema: Systemsoftware Teil II 25.02.05 10 Uhr Thema: Systemsoftware»Inhalt» Servermanagement auf BladeEbene» Features der ManagementSoftware» Eskalationsmanagement» Einrichten des Betriebssystems» Steuerung und Überwachung»

Mehr

Virtuelle Infrastrukturen mit Linux...

Virtuelle Infrastrukturen mit Linux... Virtuelle Infrastrukturen mit Linux...... und deren Integration in OSL SC Christian Schmidt Systemingenieur Virtualisierung "Aufteilung oder Zusammenfassung von Ressourcen" Unterschiedliche Bereiche für

Mehr

12. Virtualisierung. 12.1 Partitionierung

12. Virtualisierung. 12.1 Partitionierung 12. Virtualisierung 12.1 Partitionierung 12.1.1 Skalierung eines Symmetrischen Multiprozessors Ein Symmetrischer Multiprozessor (SMP) mit zwei statt einer CPU sollte idealer weise die zweifache Leistung

Mehr

Uberlegungen Einsatzgebiete Virtualisierungslosungen Fazit Hardwarevirtualisierung. Virtualisierung. Christian Voshage. 11.

Uberlegungen Einsatzgebiete Virtualisierungslosungen Fazit Hardwarevirtualisierung. Virtualisierung. Christian Voshage. 11. slosungen 11. Mai 2009 Inhaltsverzeichnis Uberlegungen slosungen 1 Uberlegungen Grunduberlegungen Vorteile Hardware-Emulation Nachteile 2 Servervirtualisierung Clientvirtualisierung 3 slosungen 4 5 Uberlegungen

Mehr

SIMATIC PCS 7 V8.1. Innovation Tour 2015 Process Historian und Information Server

SIMATIC PCS 7 V8.1. Innovation Tour 2015 Process Historian und Information Server SIMATIC PCS 7 V8.1 Innovation Tour 2015 Process Historian und Information Server Process Historian und Information Server News SIMATIC PCS 7 V8.1 Inhalte Langzeitarchivierung mit System Process Historian

Mehr

Die Linux Kernel Virtual Machine - Wo steht der Linux Hypervisor? 2. März 2008

Die Linux Kernel Virtual Machine - Wo steht der Linux Hypervisor? 2. März 2008 Die Linux Kernel Virtual Machine - Wo steht der Linux Hypervisor? 2. März 2008 Jörg Rödel Virtualization - Whats out there? Virtualisierung hat bereits längere Geschichte auf x86 Startete mit VMware Setzte

Mehr

RAC auf Sun Cluster 3.0

RAC auf Sun Cluster 3.0 RAC auf Sun Cluster 3.0 Schlüsselworte RAC, OPS, Sun Cluster, Performance, Availability Zusammenfassung Oracle hat mit dem Real Application Cluster (RAC) aus einer Hochverfügbarkeitslösung eine Höchstverfügbarkeitslösung

Mehr

SOAP SchnittstelleSchnittstelle

SOAP SchnittstelleSchnittstelle Agenda Technik Voraussetzungen AXL Schnittstelle Synchronisation TiM CUCM Ports in TiM Mandantenfähigkeit Mehrsprachigkeit Clusterfähigkeit von TiM Technik Features Features Wizzard Assistent Schnittstellenübersicht

Mehr

Aufbau einer Testumgebung mit VMware Server

Aufbau einer Testumgebung mit VMware Server Aufbau einer Testumgebung mit VMware Server 1. Download des kostenlosen VMware Servers / Registrierung... 2 2. Installation der Software... 2 2.1 VMware Server Windows client package... 3 3. Einrichten

Mehr

Was ist Windows Azure? (Stand Juni 2012)

Was ist Windows Azure? (Stand Juni 2012) Was ist Windows Azure? (Stand Juni 2012) Windows Azure Microsofts Cloud Plattform zu Erstellung, Betrieb und Skalierung eigener Cloud-basierter Anwendungen Cloud Services Laufzeitumgebung, Speicher, Datenbank,

Mehr

UNIVERSITÄT LEIPZIG. Mainframe Internet Integration SS2013. WebSphere Application Server Teil 3. Load Balancing

UNIVERSITÄT LEIPZIG. Mainframe Internet Integration SS2013. WebSphere Application Server Teil 3. Load Balancing UNIVERSITÄT LEIPZIG Mainframe Internet Integration Prof. Dr. Martin Bogdan Prof. Dr.-Ing. Wilhelm G. Spruth SS2013 WebSphere Application Server Teil 3 Load Balancing el0100 copyright W. G. Spruth, wgs

Mehr

Virtual Elastic Services

Virtual Elastic Services Überblick Inhalt dieses Vortrages Virtualisierung Seminar zum Schwerpunkt Systemtechnik von 10. März 2007 Überblick Inhalt dieses Vortrages Virtualisierung.: Überblick :. Ausblick auf Virtualisierungskonzepte

Mehr

XEN Performance. Projektpraktikum Informatik. Arne Klein 2008-02-26. Arne Klein () XEN Performance 2008-02-26 1 / 25

XEN Performance. Projektpraktikum Informatik. Arne Klein 2008-02-26. Arne Klein () XEN Performance 2008-02-26 1 / 25 XEN Performance Projektpraktikum Informatik Arne Klein 2008-02-26 Arne Klein () XEN Performance 2008-02-26 1 / 25 1 Virtualisierung mit XEN 2 Performance von XEN Allgemeines Netzwerk-Performance IO-Performance

Mehr

B.4. B.4 Betriebssysteme. 2002 Prof. Dr. Rainer Manthey Informatik II 1

B.4. B.4 Betriebssysteme. 2002 Prof. Dr. Rainer Manthey Informatik II 1 Betriebssysteme Betriebssysteme 2002 Prof. Dr. Rainer Manthey Informatik II 1 Bekannte Betriebssysteme Windows 2000 CMS UNIX MS-DOS OS/2 VM/SP BS 2000 MVS Windows NT Solaris Linux 2002 Prof. Dr. Rainer

Mehr

Storage Management. Systemprogrammierer systemorientierte Mitarbeiter. Autor: Wolfram Greis. Blended Learning Modul Storage Management mit DFSMS

Storage Management. Systemprogrammierer systemorientierte Mitarbeiter. Autor: Wolfram Greis. Blended Learning Modul Storage Management mit DFSMS Storage Management mit DFSMS für Systemprogrammierer systemorientierte Mitarbeiter Version 1.1 25. Juni 2015 Autor: Wolfram Greis European Mainframe Academy GmbH Max von Laue Straße 9 D 86156 Augsburg

Mehr

Embedded-Linux-Seminare. Linux als Betriebssystem

Embedded-Linux-Seminare. Linux als Betriebssystem Embedded-Linux-Seminare Linux als Betriebssystem http://www.embedded-linux-seminare.de Diplom-Physiker Peter Börner Spandauer Weg 4 37085 Göttingen Tel.: 0551-7703465 Mail: info@embedded-linux-seminare.de

Mehr

glite Testbed am RRZN und Workload Management Grid Seminar 2005 Stefan Piger, Jan Wiebelitz

glite Testbed am RRZN und Workload Management Grid Seminar 2005 Stefan Piger, Jan Wiebelitz glite Testbed am RRZN und Workload Management Grid Seminar 2005 Stefan Piger, Jan Wiebelitz Agenda Europäische Grid-Projekte/Middleware LHC/LCG EGEE/gLite glite Testbed am RRZN Jobablauf in glite beteiligte

Mehr

Übung zu Grundlagen der Betriebssysteme. 7. Übung 27.11.2012

Übung zu Grundlagen der Betriebssysteme. 7. Übung 27.11.2012 Übung zu Grundlagen der Betriebssysteme 7. Übung 27.11.2012 Threads Thread (Faden des (Kontrollflusses)): ist ein sequentieller Abarbeitungsablauf (Kontrollfluss) innerhalb eines Prozesses. Umfasst ein

Mehr

Betriebssysteme. 4y Springer. Eine kompakte Einführung mit Linux. Albrecht Achilles. Mit 31 Abbildungen

Betriebssysteme. 4y Springer. Eine kompakte Einführung mit Linux. Albrecht Achilles. Mit 31 Abbildungen Albrecht Achilles 2008 AGI-Information Management Consultants May be used for personal purporses only or by libraries associated to dandelon.com network. Betriebssysteme Eine kompakte Einführung mit Linux

Mehr

Informationsbroschüre

Informationsbroschüre Informationsbroschüre Überwachung, Lastverteilung, automatische Aufgaben für Microsoft Dynamics NAV Mit IT IS control 2011 können Sie viele Mandanten und NAV-Datenbanken praktisch gleichzeitig mit wenigen

Mehr

3. Betriebssystemorganisation

3. Betriebssystemorganisation 3. Betriebssystemorganisation 3.1 Monolithische Betriebssysteme Sammlung von Routinen, ohne Hierarchie, Kapselung und Schichtung. Jede Prozedur kann beliebige andere aufrufen und Datenstrukturen ändern.

Mehr

Entwicklung eines Mac OS X Treibers für eine PCI-VME Interface Karte

Entwicklung eines Mac OS X Treibers für eine PCI-VME Interface Karte Entwicklung eines Mac OS X Treibers für eine PCI-VME Interface Karte Matthias Lange Informatikstudent, TU-Dresden 27. September 2005 http://www.matze-lange.de Warum entwickelt jemand einen Treiber für

Mehr

Windows Server 2012 R2 Storage

Windows Server 2012 R2 Storage Tech Data - Microsoft Windows Server 2012 R2 Storage MS FY14 2HY Tech Data Microsoft Windows Server 2012 R2 Kontakt: Microsoft @ Tech Data Kistlerhofstr. 75 81379 München microsoft-sales@techdata.de +49

Mehr

Virtualisierung mit Xen

Virtualisierung mit Xen Virtualisierung mit Xen Hardware minimal halten und optimal ausnutzen Was genau ist Virtualisierung? Woher kommt diese Technik, was ist deren Geschichte? Welche Arten von Virtualisierung existieren auf

Mehr

Archive / Backup System für OpenVMS

Archive / Backup System für OpenVMS Archive / Backup System für OpenVMS DECUS Symposium 2002 Bonn Vortrag-Nr. 3C04 Günther Fröhlin Compaq Computer Corporation Colorado Springs, USA 1 Highlights V4.0 Auslieferung Januar 2002 Hauptversion

Mehr

Persona-SVS e-sync auf Windows Terminal Server

Persona-SVS e-sync auf Windows Terminal Server Persona-SVS e-sync auf Windows Terminal Server 2014 by Fraas Software Engineering GmbH Alle Rechte vorbehalten. Fraas Software Engineering GmbH Sauerlacher Straße 26 82515 Wolfratshausen Germany http://www.fraas.de

Mehr

Enterprise Computing

Enterprise Computing Enterprise Computing Prof. Dr.-Ing. Wilhelm G. Spruth Teil 4 z/os Betriebssystem System z und S/390 Betriebssysteme z/os IBM große Installationen (früher OS/390, MVS) z/vse IBM mittelgroße Installationen

Mehr

Servervirtualisierung mit Xen Möglichkeiten der Netzwerkkonfiguration

Servervirtualisierung mit Xen Möglichkeiten der Netzwerkkonfiguration Servervirtualisierung mit Xen Möglichkeiten der Netzwerkkonfiguration Studiengang Informatik Anwendung-Rechnernetze Übersicht Virtualisierungstechniken Virtualisierungsmodelle in Xen Netzwerkkonzepte und

Mehr