Von der PE Strategie zur Umsetzung

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1 Von der PE Strategie zur Umsetzung Impulsvortrag Hochschulkurs Personalentwicklung für den wissenschaftlichen Nachwuchs Feber 2007

2 Mein Verständnis von PE Personalentwicklung sind Personalentwicklung an der Hochschule alle bewussten und gezielten Maßnahmen und Tätigkeiten, die in einer Organisation umgesetzt werden, um die Mitarbeiter/innen für ihre Tätigkeit, in ihrer Rolle und Funktion zu qualifizieren und zu fördern, Prozesse der Zusammenarbeit zu gestalten und die dafür notwendigen Rahmenbedingungen zu gestalten.

3 Meine Sicht von Hochschulen Hochschulen sind personalintensiv! Personalentwicklung an der Hochschule Expert/innenorganisationen (nach Ada Pellert) Leistungsträger/innen sind autonome Expert/innen Expertise bringt Macht und bestimmt Umweltbeziehungen voneinander unabhängige Bereiche ( lose gekoppelt ) bürokratische Verwaltung keine gemeinsamen Ziele / Prozesse / Prioritäten ( organisierte Anarchie ) professionelle Organisationen (nach Friedrich Glasl) zentrales Produkt sind Ideen Freiheit ist wichtig, um Ideen produzieren zu können zentral sind Werte und Kultur

4 Das bedeutet für PE an Hochschulen Hochschulen als Organisationen sind soziale Systeme Leitung / Steuerung / Führung von sozialen Systemen ist Gestaltung von (kollektiven) Lernprozessen Personalentwicklung als zentrale strategische Steuerungsaufgabe Organisationsentwicklung in personalintensiven Organisationen Steuerung durch Veränderung der Einstellung der Organisationsmitglieder gemeinsame Prozesse (Bewusstsein und kollektive Handlungsfähigkeit) strukturelle Verankerung

5 PE Strategie? Personalentwicklung an der Hochschule Auseinandersetzung zu Personalfragen initiieren Einbindung von Personalthemen in Strategieentwicklung Verbindung zu anderen Strategiefeldern! Diversität erhalten Berücksichtigung von Fachlogiken Personalentwicklung strukturell verankern in den Leitungsgremien in Fachabteilungen mit dezentralen Anknüpfungen / Verbindungen Personalentwicklung in Zielvereinbarungen aufnehmen zentrale Angebote und dezentrale PE in strategiefähigen Einheiten

6 Strategieprozess Universität Graz

7 Rolle der PE im Strategieprozess Bewusstsein (und Kompetenz) der Führungskräfte erhöhen Kompetenz aller Mitarbeiter/innen erhöhen größtmögliche Einbindung vieler Personen - Projektgruppen Vernetzung und ständiger Erfahrungsaustausch zielgruppenspezifische Aus- und Weiterbildung Einführung und Sozialisation neuer MitarbeiterInnen Unterstützung dezentraler PE-Maßnahmen geschlechtergerechte PE-Maßnahmen Personalverwaltung modernisieren Diskussion der zukünftigen Personalstruktur

8 Strategische PE was noch? Personalentwicklung an der Hochschule Aufnahmeverfahren und Berufungsverfahren Laufbahnmodelle und Leistungskriterien Personalplanungsprozesse durchgängige, systematische Nachwuchsförderung

9 Resümee an der Universität Graz Rollenklärung Gremien und Personen interdisziplinäre offene Projektgruppen gemeinsame Zielfindung Rolle externe Begleitung unklare Kompetenzen Unsicherheiten aus der Umwelt Steuerungsgruppe als starker Prozessmotor klar strukturierter offener Prozessverlauf hohe Partizipation, Zusammenführung noch immer zu wenig Beteiligung Gegenstromverfahren

10 Resümee an der Universität Graz Großveranstaltungen Spitzen-ForscherInnen fehlen Strukturen wurden hinterfragt identitätsstiftende Wirkung Bereitschaft Zusammenarbeit steigt Fragmentierung an Fakultäten interne Kommunikation unterschiedlicher Info-Stand zusätzliche Arbeitsbelastung Fragmentierung an Fakultäten externe Kommunikation Profilbildung, Entwicklung wird Thema

11 PE-Entwicklung Personalentwicklung an der Hochschule Aufnahmeverfahren Sozialisation durch Einführungsprogramme Weiterbildung als Diskussionstreffpunkt verpflichtendes Führungskräftecurriculum Hochschuldidaktik - Lehrgang Verknüpfung mit Gender Mainstreaming MA-Gespräch als Führungsinstrument Arbeitsplatzbewertungen Anforderungsprofile Berufungsverfahren Führungskräfte - Coaching Nachwuchsförderprogramm MA-Gespräch als Zielvereinbarung Abhängigkeit von Leitung Dezentralisierung ohne PE Berichtswesen statt Kommunikation

12 Strategische PE an Universitäten in Österreich Vollrechtsfähigkeit Universität als Arbeitgeberin sozialpartnerschaftliche Verhandlungen (Tarifvertrag) rechtliche Angleichung, Umstellung Lohnverrechnung Entscheidungsspielräume Arbeitsverträge, Arbeitszeit, Besoldung Personalkostenplanung Kompetenzanpassung Personalverwaltung Berichtswesen zeigt heterogenes Verständnis von Personalentwicklung

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