Informatik UH/FH. Informatik (universitäre Hochschulen)

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1 Informatik UH/FH Für Informatikerinnen und Informatiker mit einem Masterabschluss (universitäre Hochschule) oder einem Bachelorabschluss (Fachhochschule) gestaltet sich der Berufseinstieg sehr günstig. Dabei scheint die Art des Abschlussdiploms wenig Einfluss auf die Stellensituation zu haben. Die meisten Absolvent/innen der Informatik sind in Unternehmen des privaten Dienstleistungssektors beschäftigt. Mit Franken (UH) bzw Franken (FH) erzielen sie ein Jahreseinkommen, das jeweils über dem Durchschnitt aller Neuabsolventen liegt. Insgesamt deuten die Beschäftigungsindikatoren darauf hin, dass nach wie vor ein Mangel an Informatikerinnen und Informatikern mit Hochschulausbildung besteht. Informatik (universitäre Hochschulen) Tabelle 1a: Kennzahlen der Stichprobe (in Prozent) Fach Bachelor (n=213) Master (n=243) Informatik Hochschule Universität Basel 12 3* Universität Bern 4* 2** Universität Freiburg 7 4 Université de Genève 6 5 Université de Neuchâtel 3* 1** Università della Svizzera italiana 5* 8 Universität Zürich 6 5 EPF Lausanne ETH Zürich Geschlecht Männer Frauen 9 10 Tabelle 2a: Kennzahlen betreffend Masterübertritt (in Prozent) Informatik UH Total Übertritt ins Masterstudium Entwicklung des Arbeitsmarkts Wie schon in früheren Jahren haben Informatikerinnen und Informatiker mit einem universitären Masterabschluss wenig Schwierigkeiten beim Berufseinstieg. Sie sind nur vereinzelt von Erwerbslosigkeit betroffen. 31 Prozent der Informatiker/innen bilden sich weiter. Anders als zwei Jahre zuvor wählen sie 2013 das Doktorat als häufigste Form ihrer Weiterbildung. Die hier publizierte Auswertung stützt sich auf die Erhebung der Gesamtstudie: Bundesamt für Statistik BFS, Befragung der Hochschulabsolvent/innen, Abschlussjahrgang Mehr zur Befragung: www. graduates-stat.admin.ch

2 Tabelle 3a: Kennzahlen Erwerbssituation nach einem Masterabschluss UH (in Prozent) erwerbstätig stellensuchend Stelle zugesichert Erwerbsverzicht Informatik Informatik Informatik Informatik Informatik ** 1** Informatik ** 0 6* Informatik ** 0 5 UH Total Beschäftigungsbereiche Knapp zwei Drittel der universitären Master-Informatikerinnen und -Informatiker arbeiten im privaten, gewinnorientierten Sektor. Fast drei Viertel geben an, als Informatikerinnen oder Ingenieure tätig zu sein. Tabelle 4a: Beschäftigungsbereiche nach einem Masterabschluss UH (in Prozent) Informatik UH Total Hochschule Schule 1** 8 Rechtswesen 1** 8 Information und Kultur 0 3 Gesundheitswesen 1** 12 Pädagogische, Psychologische, Soziale Dienste 0 3 Land- und Forstwirtschaft 0 0,3 Industrie 2** 5 Energie- und Wasserversorgung 0 0,5 Private Dienstleistungen Öffentliche Verwaltung 5 8 Kirchlicher Dienst 0 0,7 Verbände und Organisationen 1** 3 Erwerbssituation nach Abschlussgrad Fast alle Uni-Bachelorabsolventinnen und -absolventen der Informatik streben ein Masterstudium an. Als häufigste Gründe nennen sie das Interesse am Studium (69 Prozent) und die Verbesserung der Berufschancen (69 Prozent). Zudem erachten viele den Bachelorabschluss als blossen Zwischenschritt (64 Prozent). Die Master-Informatiker/innen finden im Vergleich zu allen universitären Masterabsolventinnen und -absolventen leichter zu einer Anstellung: Sie müssen durchschnittlich vier Bewerbungen (UH Total: fünf) schreiben und drei Monate (UH Total: vier) warten, um ihre erste Stelle anzutreten. Als erfolgreichste Suchstrategien erweisen sich persönliche Kontakte (31 Prozent) sowie Stellenausschreibungen und Recherchen im Internet (30 Prozent). Die Neuabsolventen der Informatik verdienen leicht überdurchschnittlich, obwohl ein Viertel der Masterabsolventen eine Doktorandenstelle inne hat, wo die Einkommen eher tief sind.

3 Tabelle 5a: Kennzahlen Berufseinstieg Absolvent/innen Informatik UH (in Prozent) Master Informatik (n=243) Master UH Total Anteil Stellensuchende 1** 5 Schwierigkeiten bei der Stellensuche Studium als gute Grundlage für den Berufseinstieg betrachtet Rückblickend betrachtet nochmals dasselbe Studium wählen Erwerbstätige: Jahresbruttoeinkommen 1 (in Franken) Mehrere Erwerbstätigkeiten werden ausgeübt 1** 12 Berufliche Stellung Praktikant/in 2** 8 Kein inhaltlicher Bezug zwischen Studium und jetziger Tätigkeit 5 12 Hochschulabschluss für jetzige Tätigkeit verlangt? Nein Ja, im entsprechenden Fach Ja, auch in verwandten Fächern Ja, aber ohne spezifische Fachrichtung 7 9 Aktuelle Tätigkeit wird angesehen als längerfristige Tätigkeit zusätzliche Ausbildungsstation Gelegenheitsjob 3* 7 Anteil Teilzeitbeschäftigte (Pensum < 90 Prozent) Anteil befristet Angestellte Als statistisches Mittel wurde der Median verwendet. Die Einkommen der teilzeitlich beschäftigten Personen wurden auf 100 Prozent hochgerechnet. Informatik (Fachhochschulen) Tabelle 1b: Kennzahlen der Stichprobe (in Prozent) Fach Bachelor (n=442) Informatik 100 Hochschule Berner Fachhochschule 14 Fachhochschule Nordwestschweiz 9 Fachhochschule Ostschweiz 14 Fachhochschule Zentralschweiz 14 Haute école spécialisée de Suisse occidentale 21 Scuola universitaria professionale della Svizzera italiana 8 Zürcher Fachhochschule 20 Geschlecht Männer 94 Frauen 6 Tabelle 2b: Kennzahlen betreffend Masterübertritt (in Prozent) Informatik FH Total Übertritt ins Masterstudium 16 18

4 Entwicklung des Arbeitsmarkts Auch bei den Absolventinnen und Absolventen der Fachhochschulen präsentiert sich die Beschäftigungssituation in der Informatik überdurchschnittlich gut. Wie bisher fällt den Bachelorabsolventinnen und -absolventen der Informatik der Berufseinstieg leichter als den Neuabsolvent/innen von Fachhochschulen insgesamt. Entsprechend sind ein Jahr nach Studienabschluss nur wenige FH-Informatiker/innen auf Stellensuche. Sie scheinen sich darin auch kaum von den Uni-Informatikern und -Informatikerinnen zu unterscheiden. Tabelle 3b: Kennzahlen Erwerbssituation nach einem Bachelorabschluss FH (in Prozent) erwerbstätig stellensuchend Stelle zugesichert Erwerbsverzicht Informatik Informatik ** 1** Informatik * 0 3* Informatik ,5** 3* FH Total Beschäftigungsbereiche Rund 80 Prozent der Informatikerinnen und Informatiker mit Fachhochschul-Bachelorabschluss sind im privaten gewinnorientierten Sektor tätig. Sie bezeichnen sich fast alle als Ingenieurinnen oder Informatiker. Tabelle 4b: Beschäftigungsbereiche nach einem Bachelorabschluss FH (in Prozent) Informatik FH Total Hochschule 5 3 Schule 0 18 Rechtswesen 1** 0,4 Information und Kultur 2* 2 Gesundheitswesen 1** 13 Pädagogische, Psychologische, Soziale Dienste 0,5** 9 Land- und Forstwirtschaft 1** 1 Industrie 9 11 Energie- und Wasserversorgung 1** 0,7 Private Dienstleistungen Öffentliche Verwaltung 8 7 Kirchlicher Dienst 0 0,3 Verbände und Organisationen 0 1

5 Erwerbssituation nach Abschlussgrad Durchschnittlich benötigen Bachelorabsolventinnen und -abolventen der Informatik vier Bewerbungen (FH insgesamt: fünf), bis sie eine Stelle finden. Dabei führen Online- Inserate und persönliche Kontakte am häufigsten zum Erfolg. Mehr als ein Fünftel der FH-Informatiker/innen deutlich mehr als die FH-Absolventen insgesamt kommt über Stellenvermittlungen zu einer Anstellung. Haben Bachelor-Informatikerinnen und -Informatiker Schwierigkeiten bei der Stellensuche, führen 74 Prozent diese auf die fehlende Berufserfahrung zurück. Andere Gründe nennen sie kaum. Etwas mehr als ein Viertel der FH-Informatikerinnen strebte 2013 nach dem Bachelorabschluss eine Weiterbildung an, häufig ein Masterstudium. Die Stichprobengrösse der FH-Masterabsolvent/innen im Bereich Informatik ist jedoch zu klein, um Aussagen zu ihrer Beschäftigungslage machen zu können. Tabelle 5b: Kennzahlen Berufseinstieg Absolvent/innen Informatik FH (in Prozent) Bachelor Informatik (n=442) Bachelor FH Total Anteil Stellensuchende 3 3 Schwierigkeiten bei der Stellensuche Studium als gute Grundlage für den Berufseinstieg betrachtet Rückblickend betrachtet nochmals dasselbe Studium wählen Erwerbstätige: Jahresbruttoeinkommen 1 (in Franken) Mehrere Erwerbstätigkeiten werden ausgeübt 8 10 Berufliche Stellung Praktikant/in 1** 3 Kein inhaltlicher Bezug zwischen Studium und jetziger Tätigkeit 6 10 Hochschulabschluss für jetzige Tätigkeit verlangt? Nein Ja, im entsprechenden Fach Ja, auch in verwandten Fächern Ja, aber ohne spezifische Fachrichtung 8 14 Aktuelle Tätigkeit wird angesehen als längerfristige Tätigkeit zusätzliche Ausbildungsstation Gelegenheitsjob 4 6 Anteil Teilzeitbeschäftigte (Pensum < 90 Prozent) Anteil befristet Angestellte Als statistisches Mittel wurde der Median verwendet. Die Einkommen der teilzeitlich beschäftigten Personen wurden auf 100 Prozent hochgerechnet.

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