Das neue Stiftungsmarketing

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1 Das neue Stiftungsmarketing Gemeinnützige Organisationen zwischen digitalem Wandel und traditioneller Kommunikation Kerstin Plehwe Vorsitzende Hamburg, den

2 Über uns Unabhängige, überparteiliche Institution in Berlin, 2005 gegründet Ziel: Förderung von Demokratie & Engagement Vielfältige Veranstaltungen, Forschung, Seminare, Studien und kostenlose Beratung Newsletter, Bibliothek und umfangreiches online-archiv Neu: Zugang zur Sammlung des US Foundation Centers vor Ort ->

3 Veränderte Gesellschaft Global Medial Neue Wertehierarchie Komplex Zunehmend transparent VERNETZT!

4 Der Bürger skeptisch, selbstbewusst und spontan punktuell engagiert überinformiert und unterfordert -> Sucht Orientierung, Teilhabe, Sinn und Authentizität

5 Die Medien Neue Kanäle werden erwachsen Extreme Schnelligkeit und Transparenz Kürzere Reichweiten Steigende Skandalisierung Sinkende Glaubwürdigkeit

6 Quelle: Haderlein, A., 2011: Marketing 2.0, Zukunftsinstitut 2006, erweitert 2011

7 Die Zukunft der Kommunkation

8 Was kommt noch an? 1. Persönlich Relevantes 2. Persönlich Bekanntes 3. Etwas mit Neuheitscharakter 4. Etwas Erwünschtes 5. Was authentisch wirkt

9 Erfolgreiche Kommunikation setzt auf.. Personalisierung Zielgruppenspezifische Ansprache Transparenz Innovation Authentizität Interaktivität & Dialogorientierung Emotionalität& Visualität

10

11 Wandel auch im 3. Sektor Steigende Zahl von NGOs und Stiftungen neue Themenfelder und Akteure Dramatische mediale Veränderungen Gesellschaftliche Veränderungen beeinflussen Menschen und Spendenverhalten Konsequenz: Stärkerer Wettbewerb um (Zu)Stifter, Spender und Förderer

12 Herausforderungen Finanzen und Projekte Engagierte finden v. a. junge Menschen unterrepräsentiert Überalterung Besetzung ehrenamtliche Gremien Fachkräfte Kommunikationskomplexität

13 Was tun? 1) Reaktion auf veränderte gesellschaftliche Rahmenbedingungen Organisatorisch Inhaltlich medial Mehr Transparenz Neues Controlling Neue Kanäle

14 Was tun? 2) Reaktion auf verändertes Spender-/Stifterverhalten Organisatorisch (intern und extern) Inhaltlich Medial Zielgruppe -> Medium/Kanal Verbindung Offline- und Onlinekommunikation Mut zur Kreativität Bilder sprechen lassen Über den Tellerand blicken

15 SCHLIESSLICH PLANEN UND HANDELN!

16

17 Freunde und Follower NPOs USA Organisation Facebook Twitter American Red Cross Oxfam America Feeding America Charity: Water The Nature Conservancy PETA World Wildlife Fund The Humane Society Doctors Without Borders World Vision USA Defenders of Wildlife

18 Freunde und Follower Deutsche NPOs Organisation Facebook Twitter Deutsches Rotes Kreuz Oxfam (D) Amnesty International (D) Foodwatch BUND PETA Deutschland WWF Deutschland ATTAC Deutschland Ärzte ohne Grenzen SOS Kinderdörfer Mehr Demokratie e.v

19 Neues Stiftungsmarketing Selbstbewusst und authentisch Besonderheit der eigenen Organisation Bietet Mehrwert und Partizipation Öffentlichkeitsarbeit genauso entscheidend wie Programmarbeit Networking und Agendasetting Starke Marken + starke Dialoge

20 Achtung-Risiko! Gefahr für Gemeinnützige: durch einseitige marktförmige Ausrichtung kann zivilgesellschaftliche Spezifik verloren gehen Stellenwert in der Gesellschaft nicht mehr eindeutig Gemeinwohlorientierung aufzeigen Themen besetzen Profil klar herausstellen

21 Chancen des digitalen Wandels Neue Chance der Positionierung im Markt Neue Formen der Selbstdarstellung & ggf. des Campaigning oder Fundraising Gewinnen neuer Fachkräfte/Unterstützer/ Ehrenamtlicher Herstellen von Öffentlichkeit & Transparenz Herstellung eines Dialogs (intern/extern) Synergien durch Informationssharing

22 Risiken des digitalen Wandels Organisatorische Bereitschaft Datenschutz Clicktivismus statt Aktivismus Altes Printdenken wird online übersetzt

23 Stiftungskommunikation heute Kampf um Aufmerksamkeit (freiwillige follower) Erhöhte Qualitäts- und Transparenzansprüche Medienkompetenz entscheidet mit über den Stiftungserfolg Gewinnung und Information von Spendern und Unterstützern zunehmend komplex Individuelle Fokussierung auf Mitglieder, Förderer und Spender sowie Abgrenzung vom Wettbewerb als überlebensnotwendige Faktoren

24 Den gordischen Knoten lösen Dauerhafte Kommunikationsfähigkeit Integriertes Konzept medialer Wahrnehmung Steigender Bedarf an Expertise Direkte Ansprache der Anhängerschaft Experten für Öffentlichkeitsarbeit, Mobilisierung personeller Ressourcen und Fundraising/Zustiftungen Dialogmarketing wird wichtiger Zielgruppenspezifische Kommunikation

25 Zielgruppenansprachen- wie? Grundlage: Wissen/Daten Mit Partizipationsmöglichkeiten Emotionale und informierte Ansprache Wie? Aktionen, Abstimmungen, Wettbewerbe Soziale Medien bewusst einsetzen Storytelling: Aufmerksamkeit binden, Erfolgsgeschichten aufzeigen

26 Best practise

27

28

29 Resümee- Neues Stiftungsmarketing Kommunikation wird zum professionellen Muss Kreativität, Aktivität und Kontinuität entscheidet Dialog mit Spendern und Unterstützern unerlässlich Neue Inhaltlichkeit und Authentizität Individualität ist Trumpf Ernstgemeinte Partizipation

30 Herzlichen Dank für Ihre Aufmerksamkeit!

31 Weitere Informationen:

32 Rückfragen, Diskussion, Austausch - gerne! Gesellschaft zur Förderung von Demokratie und Engagement Dorotheenstr Berlin Tel Kostenloser Newsletter unter Besuchen Sie uns auch auf InitiativeProDialog oder folgen Sie uns auf ProDialog

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