Blutgruppenserologische Bestimmungen:

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1 Blutgruppenserologische Bestimmungen: Blutgruppenbestimmung (AB0, Rhesusfaktor, Kell-Antigen, A-Untergruppe) Serologische Bestimmung der Blutgruppe bei Patienten (z.b. wenn Transfusionen in Betracht kommen, bei Schwangeren, bei Früh- / Neugeborenen), bei Blutspendern anlässlich jeder Blutspende Hämagglutinationstest (Gelkarte / Säulenagglutinationstest / Röhrchen / Bioplate / Festphasenassay auf der Mikrotiterplatte) Bestimmung der Rhesusformel Serologische Bestimmung der Rhesusuntergruppe bei Blutspendern, bzw. Patienten (z.b. wenn Transfusionen in Betracht kommen, bei Schwangeren, bei Früh- / Neugeborenen) Hämagglutinationstest (Gelkarte / Säulenagglutinationstest / Röhrchen / Bioplate) Antikörpersuchtest (AKS) Bestandteil der vollständigen Blutgruppenbestimmung bei Blutspendern und Blutempfängern, bei Empfängern im Rahmen der Verträglichkeitsprobe, bei Blutspendern anlässlich jeder Blutspende, bei Schwangerschaften gemäß Mutterschaftsrichtlinien Hämagglutinationstest (Gelkarte / Säulenagglutinationstest / Röhrchen / Festphasenassay auf der Mikrotiterplatte) Qualitativ direkter Antihumanglobulintest / Coombstest (IgG- / C 3 d- Nachweis) Bestandteil der vollständigen Blutgruppenbestimmung bei Blutspendern und Blutempfängern Spezifischer Nachweis von Komplement- / Immunglobulin G- Beladung auf der Erythrozytenoberfläche, z. B. bei Verdacht auf Immunhämolyse Hämagglutinationstest (Gelkarte / Säulenagglutinationstest / Röhrchen)

2 Serologische Verträglichkeitsprobe (Kreuzprobe) vor Transfusion 2,7 ml EDTA-Blut, 10 ml Nativ-Blut, bei Frühgeborenen und Kindern bis zu 1 Jahr 1 ml EDTA-Blut

3 Immunhämatologie: Antikörperdifferenzierung Identifizierung der Antikörperspezifitäten bei positivem Antikörpersuchtest 2,7 ml EDTA-Blut, 10 ml Nativ-Blut evtl. bei 37 C beim Vorliegen von Kälteantikörpern Antikörpertiter Quantitative Bestimmung eines Antikörpers nach Identifizierung eines Alloantikörpers und im Rahmen der Schwangerenvorsorge 2,7 ml EDTA-Blut, 10 ml Nativ-Blut Bestimmung spezieller Blutgruppenantigene (z.b. K, k, Kp a, Kp b, Js a, Fy a, Fy b, Jk a, Jk b, M, N, S, s, Le a, Le b, Lu a, Lu b, P1) zur zusätzlichen Bestätigung der Antikörperspezifitäten bei Alloimmunisierung, Bereitstellung kompatibler Erythrozytenpräparate 2,7 ml EDTA-Blut, 10 ml Nativ-Blut Erweiterter qualitativer Direkter Antihumanglobulintest / Coombstest (Ig G, Ig A, Ig M, C 3 c, C 3 d) Spezifischer Nachweis von Komplementfraktinen / Immunglobulinbeladung auf der Erythrozytenoberfläche, z. B. bei V. a. Autoimmunhämolyse Hämagglutinationstest (Gelkarte) 2,7 ml EDTA-Blut, bei Frühgeborenen und Kindern bis zu 1 Jahr 1 ml EDTA-Blut

4 Nachweis gebundener Ig G Antikörper mittels Elutionsverfahren (Säureelution) Bestätigung gebundener Antikörper und Identifizierung der Spezifität bei positivem direktem Antihumanglobulintest, bei Verdacht auf Immunhämolyse, verzögerter serologischer Transfusionreaktion oder fetale Blutgruppeninkompatibilität Elution, anschließend Hämagglutination mit Eluat (Gelkarte / Röhrchen) 2,7 ml EDTA-Blut, bei Frühgeborenen und Kindern bis zu 1 Jahr 1 ml EDTA-Blut, 1 ml Nabelschnurblut Nachweis gebundener Ig G Antikörper mittels Elutionsverfahren (LUI-Elution) Bestätigung gebundener Antikörper und Identifizierung der Spezifität bei positivem direktem Antihumanglobulintest bei fetaler AB0-Blutgruppeninkompatibilität Elution, anschließend Hämagglutination mit Eluat (Gelkarte / Röhrchen) Früh- und Neugeborene 1 ml EDTA-Blut, 1 ml Nabelschnurblut Nachweis von Alloantikörpern bei panagglutinierenden Wärme-Autoantikörpern (Elutions- / Adsorptionsverfahren) Chloroquin V. a. sogenannte maskierte Alloantikörper beim Vorliegen panagglutinierender Autoantikörper selektive Entfernung von Autoantikörpern über Adsorption an zuvor antikörpereluierten autologen Erythrozyten; anschließende Hämagglutination mit adsorbierten Serum (Gelkarte / Röhrchen) 20 ml Nativ-Blut, 20 ml EDTA-Blut Nachweis von Alloantikörpern bei panagglutinierenden Kälte-Autoantikörpern (Adsorptionsverfahren) RESt V. a. sogenannte maskierte Alloantikörper beim Vorliegen panagglutinierender Autoantikörper RESt Adsorption, anschließende Hämagglutination mit adsorbierten Serum (Gelkarte / Röhrchen) 20 ml Nativ-Blut evtl. bei 37 C beim Vorliegen von Kälteantikörpern

5 Kälteagglutinationstiter Quantitative Bestimmung eines Kälteautoantikörpers Hämagglutinationstest (Röhrchen) 10 ml Nativ-Blut, 2,7 ml EDTA-Blut Material nicht älter als 6 Stunden, bei 37 C Mo. Fr Biphasische Kältehämolysine (Donath-Landsteiner-Test) Nachweis biphasischer Hämolysine bei V.a. Autoimmunhämolyse vom Donath-Landsteiner Typ (Paroximale Kältehämoglobinurie) Kälte- und Wärme-Exposition, Nachweis von Hämolyse (Röhrchen) 10 ml Nativblut bei 37 C abgenommen Anlieferung sofort, bei 37 C Mo. Fr Differenzierung von Antikörpern gegen hochfrequente Antigene / HTLA Abklärung der klinischen Relevanz von Antikörpern gegen hochfrequente Antigene Plasmainhibition und Hämagglutination (Gelkarte / Röhrchen) 10 ml Nativblut AB-Gamma Test Abklärung bei V.a. eine AB0-Erythroblastose, Neutralisation physiologischer IgM Isoagglutinine um die immunen IgG Antikörper isoliert nachzuweisen (quantitativ) Hämagglutination nach Neutralisation (Röhrchen) 10 ml Nativ-Blut, 2,7 ml EDTA-Blut HPC-Adsorption bei V.a. HLA-Antikörper werden diese mittels eines Thrombozytenpools entfernt, da sie gelegentlich bei der Kreuzprobe und dem Antikörpersuchtest stören Hämagglutination nach Adsorption (Gelkarte / Röhrchen) 10 ml Nativ-Blut!

6 Isoagglutinintiterbestimmung bei AB0-inkompatiblen lebend NTX Bestimmung des Titerverlaufs vor AB0 inkompatiblen lebend NTX, um die Zeitpunkte für Immunadsorption / Plasmapherese, bzw. Transplantation festzulegen Hämagglutination (Gelkarte) 2,7 ml EDTA-Blut vom Organspender und Organempfänger EGA-Kit (EDTA- Acid-Glycin-Kit) Behandlung Immunglobulin beladener Erythrozyten, bei der nach erfolgreicher Dissoziation der Immunglobuline von der Zelloberfläche ein Antigenbestimmung möglich ist Hämagglutination nach erfolgreicher Dissoziation (Gelkarte / Röhrchen) 2,7 ml EDTA-Blut

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