Das Taxiunternehmen in der Praxis

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1 Das Taxiunternehmen in der Praxis Dieses Werk richtet sich sowohl an Taxi- und Mietwagenunternehmer, die einen Leitfaden für die Betriebsführung suchen, als auch an Personen, die sich auf die Fachkundeprüfung vorbereiten wollen. Beide Autoren sind Experten aus der Branche. Neben allen wissenswerten Themen zu PBefG, Steuern, Arbeitszeitordnung, Arbeitsund Sozialrecht, Buchhaltung, Gewinnermittlung und Betriebsprüfung beinhaltet das Werk die Sonderteile Kalkulation und Außenauftritt. Im Anhang beigefügt sind Auszüge aus dem PBefG und die BOKraft im Wortlaut. Viele Merksätze, Beispiele und ein Journalblatt zum Herausnehmen geben eine übersichtliche Grundlage für die Praxis der Taxibetriebsführung. Claus Mattern, Jahrgang 1947, nach Banklehre und Studium der Betriebswirtschaftslehre an der LMU München zunächst vier Jahre Praxiszeit in einer Wirtschaftsprüfungskanzlei Steuerberater-Examen, danach selbständig mit einer Steuerkanzlei in München bis 2007, ab 2008 Neueröffnung einer Kanzlei in Mauth (Bayerischer Wald). Hans Meißner, Jahrgang 1945, ab 1967 Taxiunternehmer in München bis 2010 Verbandsarbeit: Zunächst stellv. Vorsitzender des LV Bayern, ab 1985 Vorsitzender. Ab 1987 Vorstandsmitglied des BZP und Vorstandsvorsitzender der Taxi München e. G. BZP-Vizepräsident von 1991 bis 1995, BZP-Präsident bis Darüber hinaus besonders engagiert bei der Einrichtung und Durchführung der Vorbereitung zu Fachkundeprüfungen bei den bayerischen Industrie- und Handelskammern. 19. Auflage Bestell-Nr ISBN Das Taxiunternehmen in der Praxis Claus Mattern Hans Meißner Das Taxiunternehmen in der Praxis Leitfaden zur Betriebsführung mit Sonderteil Kalkulation und Außenauftritt

2 Hans Meißner Claus Mattern DAS TAXI- UNTERNEHMEN IN DER PRAXIS Leitfaden zur Betriebsführung mit Sonderteil Kalkulation und Außenauftritt 19. Auflage 2011

3 Titelbild: Mit freundlicher Unterstützung der Firma Mercedes-Benz 1985 Verlag Heinrich Vogel, in der Springer Fachmedien München GmbH, Aschauer Straße 30, München Springer Fachmedien ist Teil der Fachverlagsgruppe Springer Science + Business Media 19. Auflage 2011 Stand: April 2011 Umschlaggestaltung: Bloom Project Lektorat: Ulrike Hurst Herstellung: Markus Tröger Satz & Layout: satz-studio gmbh, Asbach-Bäumenheim Druck: Kessler Druck + Medien, Michael-Schäffer-Straße 1, Bobingen Das Werk einschließlich aller seiner Teile ist urheberrechtlich geschützt. Jede Verwertung außerhalb der engen Grenzen des Urheberrechtsgesetzes ist ohne Zustimmung des Verlages unzulässig und strafbar. Das gilt insbesondere für Vervielfältigungen, Übersetzungen, Mikroverfilmung und die Einspeicherung und Verarbeitung in elektronischen Systemen. Das Werk ist mit größter Sorgfalt erarbeitet worden. Eine rechtliche Gewähr für die Richtigkeit der einzelnen Angaben kann jedoch nicht übernommen werden. Aus Gründen der Lesbarkeit wurde im Folgenden an einigen Stellen die männliche Form (z.b. Taxiunternehmer) verwendet. Alle personenbezogenen Aussagen gelten jedoch stets für Männer und Frauen gleichermaßen. ISBN:

4 Inhaltsverzeichnis Teil I 1 Personenbeförderungsrecht Grundlagen Verkehrsarten Genehmigungsverfahren Der Taxiverkehr Zulassungsbeschränkung im Taxiverkehr ( 13 Abs. 4 PBefG) Anhörverfahren Betriebspflichtbefreiung Beförderungspflicht ( 22 PBeFG) Beförderungsvertrag Genehmigungsentzug Der Mietwagenverkehr ( 49 Abs. 4 PBefg) Mischgenehmigung Sonderformen des Gelegenheitsverkehrs Aufsichtsbefugnis durch die Genehmigungsbehörden Der grenzüberschreitende Verkehr Freistellungsverordnung (FVO) Betriebsordnung (BOKraft) Betriebsordnung Fahrdienst Rauchen im Taxi Fundsachen Ausrüstung und Beschaffenheit der Fahrzeuge Taxi-Tarif Eichrecht Untersuchung der Fahrzeuge (TÜV) Fahrerlaubnisverordnung (FeV) Fahrerlaubnis zur Fahrgastbeförderung Betäubungsmittel (BTM) StVO Der Taxifahrer und die Straßenverkehrs-Ordnung

5 Inhaltsverzeichnis 5 Arbeitsrecht Arbeitsrecht Arbeitsvertrag Tarifverträge Teilzeitarbeit und befristete Arbeitsverhältnisse Schwerbehinderten Gesetz Haftung des Arbeitnehmers Feiertagsarbeit Arbeitsunfähigkeit Lohnfortzahlung Mutterschutz ( 9 Abs. III Satz 1 MuSchG) Urlaub Weihnachtsgeld Kündigung Arbeitszeitgesetz Arbeitszeitgesetz (ArbZG) Sozialversicherungen Sozialversicherungen Rentenversicherung Krankenversicherung Meldepflicht Gesetzliche Unfallversicherung BG Verkehr Kfz-Versicherungen Kfz-Haftpflichtversicherung Teilkasko-Versicherung Vollkasko-Versicherung Rechtsschutzversicherung Betriebshaftpflichtversicherung Versicherungsvertragsgesetz Taxi-Verdienstausfall im Haftpflichtschaden Teil II 9 Umsatzsteuer Steuerpflicht Der Steuersatz

6 Inhaltsverzeichnis Bemessungsgrundlage für die Umsatzsteuer Entstehung der Steuer Der Vorsteuerabzug Die Ausstellung von Rechnungen Steuerberechnung und Besteuerungszeitraum Besteuerung der Kleinunternehmer Gewerbesteuer Steuerpflicht Berechnung der Gewerbesteuer Einkommensteuer Steuerpflicht Einkunftsarten Werbungskosten Steuerpflichtiges Einkommen Sonderausgaben Vorsorgeaufwendungen Verlustabzug Außergewöhnliche Belastungen Freibeträge Zu versteuerndes Einkommen Einkommensteuertarif Inventarbuch Inventarbuch Absetzung für Abnutzung Arbeitnehmer im Taxigewerbe Festangestellte Arbeitnehmer Anmeldung Sofortmeldung Mitführungspflicht! Sozialversicherungsbeiträge Lohnsteuer Vermögenswirksame Leistungen Führen eines Lohnkontos Geringfügige Beschäftigungsverhältnisse Ehegatten-Arbeitsverhältnisse Ehegatten-Arbeitsvertrag Steuerliche Auswirkung eines Ehegatten-Arbeitsverhältnisses

7 Inhaltsverzeichnis 14 Buchhaltung des Taxiunternehmers Gesetzliche Bestimmungen Buchführungsarten Führen eines Journals Die Kopfzeile des Journals Die Spalten des Journals Praktische Buchungen Abstimmung des Journals Die Umsatzsteuer-Voranmeldung Gewinnermittlung beim Taxiunternehmen Gewinnermittlungszeitraum Form der Gewinnermittlung Bilanz Einnahmenüberschussrechnung Das Journal als Grundlage der Gewinnermittlung Die Umsatzsteuer bei der Einnahmenüberschussrechnung Einnahmen und Ausgaben, die nicht gebucht werden Beispiel einer Einnahmenüberschussrechnung Betriebsprüfung Grund einer Betriebsprüfung Zielrichtung der Betriebsprüfung Ort der Prüfung Beteiligte Personen Sonderteil Kalkulation Sonderteil Außenauftritt Außenauftritt eines Unternehmens Zielgruppen Personal Werbemaßnahmen Anhang Personenbeförderungsgesetz (PBefG) (Auszug) Verordnung über den Betrieb von Kraftfahrunternehmen im Personenverkehr (BOKraft) Stichwortverzeichnis Abkürzungsverzeichnis Journalblatt 10

8 Personenbeförderungsrecht 1 Das Personenbeförderungsgesetz (PBefG) vom 21. März 1961, zuletzt geändert am 7. September 2007, ist die gesetzliche Grundlage für entgeltliche oder geschäftsmäßige Beförderung von Personen mit Straßenbahnen, Oberleitungsbussen und Kraftfahrzeugen. Bei Kraftfahrzeugen wird zwischen Pkws bis zu 9 Sitzplätzen und Omnibussen über 9 Sitzplätzen unterschieden. Werden also mit vorgenannnten Fahrzeugen Personen geschäftsmäßig oder gegen Entgelt befördert, sind die Vorschriften des PBefG anzuwenden, damit benötigt der Unternehmer eine Genehmigung nach dem PBefg. Ausgenommen sind Beförderungen, die nach der Freistellungsverordnung (FVO) von den Vorschriften des PBefG freigestellt sind. Obwohl die freigestellten Verkehre entgeltlich und geschäftsmäßig sind, benötigt der Unternehmer keine Genehmigung und das Fahrpersonal, soweit Pkws eingesetzt sind, keine besondere Fahrerlaubnis zur Personenbeförderung. Durch die 6. Novelle zum PBefG wurde die Krankenbeförderung mit Krankenkraftwagen (KTW nach der DIN 75080) mit Wirkung ab aus dem PBefG genommen und den Ländern im Rahmen der Rettungsdienstgesetze zur Regelung überlassen. Entgeltlich ist eine Personenbeförderung, wenn die Summe der vereinnahmten Entgelte, die bei der Fahrt anfallenden variablen Kraftfahrzeugkosten übersteigen. Dabei kann auch ein mittelbarer wirtschaftlicher Vorteil als Entgelt im Sinne des PBefG gelten, es ist unerheblich, wer das Entgelt entrichtet. Beispiele dafür sind Beförderungen durch Kaufhäuser, Gaststätten, Messeveranstaltungen oder Hotels. Verwiesen sei hier auf 1 Abs. 3 FVO, wonach Beförderungen mit Kraftfahrzeugen bis zu 6 Sitzplätzen einschließlich Fahrerplatz vom PBefG freigestellt sind, soweit für die Beförderung kein Entgelt erhoben wird. Geschäftsmäßig ist eine Personenbeförderung dann, wenn sie wiederholt oder in Wiederholungsabsicht durchgeführt wird, z.b. durch Ankündigung. Zusammenfassend kann festgehalten werden: Wenn eine Personenbeförderung geschäftsmäßig oder entgeltlich durchgeführt wird, also eines der beiden Merkmale erfüllt ist, ist diese Beförderung genehmigungspflichtig. Die Kenntnis dieser gesetzlichen Bestimmungen ist unbedingt notwendig, um ungesetzliche Konkurrenz ohne entsprechende Genehmigung abzuwehren. Verkehrsarten 1. Linienverkehr Linienverkehr ist mit allen Fahrzeugarten, also mit Pkw, Omnibussen und Straßenbahnen möglich und ist eine zwischen bestimmten Ausgangs- und Endpunkten eingerichtete regelmäßige Verkehrsverbindung, auf der Fahrgäste an bestimmten Haltestellen ein- und aussteigen können. Linienverkehr setzt nicht voraus, dass ein Fahrplan mit bestimmten Abfahrts- und Ankunftszeiten besteht oder Zwischenhaltestellen eingerichtet sind ( 42 PBefG). Beförderungen, die nicht alle Merkmale einer Verkehrsform dieses Gesetzes erfüllen, können nach der Verkehrsform des PBefG genehmigt werden, der sie am meisten entsprechen. Aus diesem Grunde werden Flughafentransfere, der sitzplatzweisen Vermietung wegen und des Zieles wegen, 13

9 2 BOKraft Wenig Schwierigkeiten bereitet das Verbot der Benutzung von Fernsehrundfunkempfängern für Taxifahrer ( 8 Abs. 3 Ziffer 2 BOKraft). Dagegen kann das gänzliche Abschalten des Autoradios oder Funkgerätes nicht verlangt werden. Rauchen im Taxi Das Bundesnichtraucherschutzgesetz trat am 01. September 2007 in Kraft und verbietet Fahrpersonal wie Fahrgästen jegliches Rauchen in Taxis, Mietwagen und bei freigestellten Schüler-, Behinderten- und Kindergartenbeförderungen. Bei Verstößen begehen Fahrer wie Fahrgäste Ordnungswidrigkeiten, die bußgeldbewehrt sind. Alle betroffenen Fahrzeuge sind mit einem Nichtraucherhinweis oder -symbol zu kennzeichnen. Form und Inhalt des Hinweises ist im Bundesnichtraucherschutzgesetz nicht konkretisiert. Das absolute Rauchverbot gilt während des Einsatzes des Fahrzeuges, also auch bei Leerfahrten. Nicht verboten ist Rauchen allerdings bei Privatnutzung der Fahrzeuge. Trotz anfänglicher Diskussionen hat sich das Rauchverbot sehr schnell als vorteilhaft erwiesen. Die Qualität und Anbietbarkeit wird erheblich gesteigert, darüber hinaus erspart man sich Ärger mit rauchenden, womöglich angetrunkenen Fahrgästen. Krankheiten des Fahrpersonals Taxifahrer dürfen ihre Tätigkeit nicht ausüben, solange sie oder Angehörige ihrer häuslichen Gemeinschaft an einer übertragbaren Krankheit im Sinne des Bundesinfektionsschutzgesetz leiden, es sei denn, sie weisen durch ärztliches Zeugnis nach, dass keine Gefahr einer Übertragung der Krankheit besteht ( 9 Abs. 1 BOKraft). Unter das Infektionsschutzgesetzes fallen nicht nur, wie man annehmen könnte, Cholera, Pest, Pocken etc., sondern auch durchaus häufige Krankheiten wie Scharlach, Diphterie, Tuberkulose oder Masern. Relativ einfach ist die Situation, wenn ein Taxifahrer selbst erkrankt, da er in den Genuss von Lohnfortzahlung oder Krankengeld der Krankenkasse kommt. Weitaus schwieriger ist die Situation, wenn ein Angehöriger der häuslichen Gemeinschaft an einer ansteckenden Krankheit leidet und der Taxifahrer, ohne selbst krank zu sein, keinen Fahrdienst mehr ausüben darf. In diesem Falle geht der Ausfall voll zu Lasten des Betriebes. Häufiger tritt der Fall ein, dass ein Taxifahrer eine Krankheit hat, die seine Eignung beeinträchtigt, das Fahrzeug sicher im Verkehr zu führen, und er somit auch keinen Fahrdienst leisten darf ( 9 Abs. 3 BOKraft). Derartige Erkrankungen sind dem Unternehmer unverzüglich anzuzeigen. Sämtliche schuldhafte Verstöße gegen 9 stellen eine Ordnungswidrigkeit nach 45 BOKraft dar und sind bußgeldbewehrt. Fundsachen Nach Beendigung jeder Fahrt haben Taxifahrer unverzüglich festzustellen, ob Gegenstände zurückgeblieben sind. Fundsachen sind unverzüglich an die von der Genehmigungsbehörde benannte Stelle 48 abzuliefern, wenn sie nicht sofort zurückgegeben werden können ( 11 BoKraft). Im Taxi- und Mietwagenverkehr sind Fundsachen bei der Polizei oder dem Fundamt in der Betriebssitzgemeinde abzugeben.

10 Fahrerlaubnis zur Fahrgastbeförderung 3 Fahrerlaubnisverordnung FeV Bis waren die Einzelheiten des Fahrerlaubnisrechts in den 1 bis 16 der Straßenverkehrszulassungsordnung geregelt. Nunmehr regelt 48 der FeV die Fahrerlaubnisse zur Personenbeförderung mit Taxis, Mietwagen, Krankenkraftwagen und Pkws im Linienverkehr, also alle Personenbeförderungen mit Pkws. Personenbeförderungen mit Omnibussen sind in 6 FeV geregelt. Danach ist für das Lenken von Omnibussen von mehr als 8 aber nicht mehr als 16 Fahrgastplätzen die Klasse D 1 (Voraussetzung Klasse B) und von Omnibussen von mehr als 18 Sitzplätzen ohne Beschränkung die Klasse D (Voraussetzung Klasse B) erforderlich. Der Gesetzgeber konnte sich nicht durchringen die Fahrgastbeförderungen mit Pkw in die allgemeine Fahrerlaubnis zu integrieren. Trotzdem ist die FeV wesentlich umfassender als die bisherigen Bestimmungen nach 15 StVZO. So sind Linien- und Ausflugsfahrtenverkehre nunmehr auch P-Schein pflichtig. Voraussetzungen zur Erteilung Eine Fahrerlaubnis zur Fahrgastbeförderung ist zu erteilen, wenn der Bewerber: 1. die nach 6 FeV erforderliche EU oder EWR Fahrerlaubnis (EU-Führerschein) besitzt (Klasse 3 B) 2. das 21. Lebensjahr bei Beschränkung auf KTW das 19. Lebensjahr vollendet und die Gewähr dafür besteht, dass er der besonderen Verantwortung bei der Beförderung von Personen gerecht wird 3. seine geistige und körperliche Eignung gemäß 11 Abs. 9 in Verbindung mit Anlage 5 (medizinisch psychologisches Gutachten durch Arbeits-/Betriebsmediziner Gültigkeit 1 Jahr) nachweisen kann 4. nachweist, dass sein Sehvermögen gemäß 12 Abs. 6 in Verbindung mit Anlage 6 Nr. 2.2 (FeV) erfüllt. Mindestsehschärfe: 0,8 0,5 ohne Sehhilfe, mit Sehhilfe mind. 5/ 5, dabei sind Gläser bis maximal +8,0 Dioptrien zulässig 5. nachweist, dass er eine EU oder EWR Fahrerlaubnis der Klasse B oder eine entsprechende Fahrerlaubnis aus einem in der Anlage 11 der FeV aufgeführten Staat seit mindestens 2 Jahren bei Krankenwagen 1 Jahr oder innerhalb der letzten 5 Jahre besessen hat (in Anlage 11 der FeV sind die Staaten aufgeführt, deren Fahrerlaubnisse mit EU- Führerschein gleichgestellt sind (z.b. Kroatien, Slowenien, Ungarn und manche US-Staaten sowie Kanada). 6. bei Geltung für Krankenwagen den Nachweis einer Ausbildung in Erster Hilfe gemäß 19 nachweist. Ortskundenachweis 7. falls die Erlaubnis für Taxis gelten soll in einer Prüfung nachweist, dass er die erforderlichen Ortskenntnisse in dem Gebiet besitzt, in dem Beförderungspflicht besteht (Pflichtfahrgebiet). Falls die Erlaubnis für Mietwagen oder Krankenkraftwagen gelten soll, die erforderlichen am Ort des Betriebssitzes besitzt; dies gilt nicht, wenn der Ort des Betriebssitzes weniger als Einwohner hat. Der Ortskenntnisnachweis kann durch eine Bescheinigung einer geeigneten Stelle geführt werden, die die zuständige Oberste Landesbehörde, die von ihr bestimmte Stelle oder die nach Landesrecht zuständige Stelle bestimmt. Die Fahrerlaubnisbehörde kann die Ortskundeprüfung auch selbst durchführen. Anmerkung zu 7: Der Ortskundenachweis für das Pflichtfahrgebiet erlaubt einem Taxifahrer in allen Betriebssitzen tätig zu werden für die das gleiche Pflichtfahrgebiet gilt. Der Ortskundenachweis für einen Landkreis gilt selbstverständlich für alle 59

11 4 StVO Bus-Sonderspuren Seit sollen entsprechend 41 Abs. 2 StVO (zu Zeichen 245) Taxen grundsätzlich auf Sonderfahrstreifen der Linienomnibusse zugelassen werden; dies gilt nicht, wenn dadurch der Linienverkehr, auch unter Berücksichtigung der besonderen Lichtzeichenregelung, gestört würde. Auf Sonderfahrstreifen für Linienomnibusse im Gleisraum von Schienenbahnen dürfen Taxen allerdings nicht zugelassen werden. Hinweisschilder Taxi frei oder Bodenmarkierungen mit dem Hinweis Taxi neben dem Zeichen 245 (Linienomnibus auf blauem Grund) sind dabei unerlässlich. Besonders sei dabei darauf hingewiesen, dass in Bus-Sonderspuren das Ein- und Aussteigenlassen von Fahrgästen nur an den Haltestellen erlaubt ist. Darüber hinaus besteht die Möglichkeit zum kurzen Anhalten in Einfahrten, aber keinesfalls in der Busspur außerhalb der Haltestellen. Besonders verkehrsgerechtes Verhalten ist hier unbedingt notwendig, um diese Verkehrserleichterung erhalten zu können. Gurtanlegepflicht Mit Wirkung vom 1. Oktober 1988 wurde 21a StVO geändert. Nunmehr sind Taxiund Mietwagenfahrer nur bei Besetztfahrten, also während der Fahrgastbeförderung, von der Gurtanlegepflicht ausgenommen. Damit wurde die StVO der Unfallverhütungsvorschrift der BG für Fahrzeughaltungen angeglichen. Auch bei Anfahrten zum Fahrgast müssen sich Fahrer anschnallen. Für Fahrgäste gilt absolute Anschnallpflicht. Obwohl die BOKraft einen schriftlichen Hinweis auf die Gurtanlegepflicht für die Fahrgäste nicht verlangt, sollte in jedem Taxi und Mietwagen ein Schild mit der Aufschrift Bitte anschnallen gut sichtbar angebracht sein. Fahrgäste, die sich ohne ausreichenden Grund trotz Aufforderung weigern sich anzuschnallen, können von der Beförderung ausgeschlossen werden, da die Sicherheit 64 und Ordnung des Betriebes nicht gewährleistet ist ( 13 BOKraft). Kindersicherungspflicht Seit dem 01. Januar 1998 gilt die Sicherungspflicht für Kinder bis zur Vollendung des 12. Lebensjahres und einer Größe von 150 cm uneingeschränkt für Mietwagen und regelmäßige Beförderungen in Taxis. Lediglich für nicht regelmäßige Beförderungen mit Taxis gilt die Ausnahme, dass nur zwei Kinder auf den Rücksitzen gesichert werden müssen, wobei wenigstens für ein Kind der Klasse 1 (9 18 kg) eine Sicherung möglich sein muss. Für Kinder bis zu 9 kg (Klasse 0) besteht keine Sicherungspflicht bei gelegentlichen Beförderungen im Taxi. Sind weitere Kinder zu befördern, dürfen diese, soweit sie sitzen können, ungesichert befördert werden. Die Verpflichtung zur Kindersicherung ist eine Verhaltensvorschrift (StVO 21) und keine Ausrüstungsvorschrift, folglich kann bei Fahrzeugkontrollen das Nichtmitführen von Sicherungseinrichtungen nicht beanstandet werden. Der äußerst geringe Anteil von Kinderbeförderungen (unter 2% aller Fahrten) und die beanstandungsfreie Praxis seit Inkrafttreten bestätigen, dass die Ausrüstung aller Taxis weder sinnvoll noch notwendig ist. Es muss genügen, wenn auf Bestellung beim Unternehmen oder in einer Zentrale bzw. dem Taxistand ein Fahrzeug zur unverzüglichen Fahrtdurchführung zur Verfügung steht. Obwohl keine Ausrüstungsvorschrift für Kindersitze besteht, unterliegen auch diese Beförderungen der Beförderungspflicht. Ist ein Taxifahrer nicht in der Lage sicherungspflichtige Kinder ordnungsgemäß zu befördern, hat er unverzüglich für Ersatz durch ein geeignetes Taxi zu sorgen. Die nicht ordnungsgemäße Beförderung von Kindern wird mit einem Bußgeld von Euro 40, und 1 Punkt in der Verkehrssünderkartei bestraft, auch wenn die Eltern der Beförderung zustimmen.

12 Arbeitsrecht 5 Arbeitsrecht Im Gegensatz zu anderen EU-Ländern existiert in Deutschland kein Arbeitsgesetzbuch, in dem alle einschlägigen Vorschriften zusammengefasst sind. Das Arbeitsrecht setzt sich zusammen aus Arbeitszeitrecht, BGB, Kündigungsschutz-, Bundesurlaubs- und Mutterschutzgesetz. Die Anstellung von Arbeitnehmern ist im Taxigewerbe eine hoch sensible Angelegenheit. Aufgrund sehr begrenzter Lohnerwartungen fordern Arbeitnehmer häufig steuerund sozialabgabensparende Lohnberechnungen. Bedenken Sie bitte, dass Sie als Unternehmer und Arbeitgeber einzig und allein für das Abführen von Lohn- und Lohnnebenkosten verantwortlich und haftbar sind. Mit anderen Worten: Sie begeben sich bei Unregelmäßigkeiten in die Hand Ihrer Mitarbeiter, selbst wenn zu Beginn Einvernehmen herrscht. Praxis-Tipp Schließen Sie schriftliche Arbeitsverträge mit jedem, der für Sie tätig ist. Regeln Sie im Arbeitsvertrag Probezeiten mit verkürzten Kündigungsfristen, Urlaubsgewährung (Erholungs- und Sonderurlaub), Arbeitseinsatz nach den betrieblichen Erfordernissen und Pflichten und Vorschriften für den Arbeitnehmer. Häufig stehen sich Arbeitnehmer und Arbeitgeber nach Beendigung ihres Arbeitsverhältnisses vor einem Arbeitsgericht gegenüber. Diese Verfahren enden regelmäßig auf dem Vergleichsweg durch Zahlung von Abfindungen an den Arbeitnehmer für den Verlust des Arbeitsplatzes. In der Praxis sind Abfindungen in Höhe eines halben Monatslohnes pro Jahr der Beschäftigung, maximal jedoch 20 Monatslöhne üblich. Grundsätzlich sollte vor jeder Kündigung, bei der Auseinandersetzungen zu erwarten sind, rechtlicher Rat eingeholt werden. Vor Arbeitsgerichten haben Unternehmer häufig schlechtere Karten, da sie als der wirtschaftlich Stärkere angesehen werden. Arbeitsvertrag Grundlage jedes Arbeitsverhältnisses ist ein Arbeitsvertrag, der schriftlich abzufassen und von beiden Parteien zu unterschreiben ist. Fehlt ein schriftlicher Arbeitsvertrag und wird das Arbeitsverhältnis nur mündlich vereinbart, gilt auch dieser mündliche Arbeitsvertrag, allerdings ohne Festlegung von Einzelheiten. Es gelten also grundsätzlich die gesetzlichen Vorgaben. Der Arbeitgeber ist regelmäßig in einer sehr schwachen Position, da ihn die Pflicht zur schriftlichen Abfassung des Arbeitsvertrages obliegt. Die Hauptpflichten des Arbeitgebers sind Fürsorge, Entlohnung und soziale Absicherung. 67

13 Sozialversicherungen 7 Hinweis Vor dem Hintergrund, dass die Politik Einfluss auf die Rentenversicherung hat, ist zu raten, die Altersvorsorge auf mehrere Füße zu stellen. Die gesetzliche Rentenversicherung ist allerdings unbedingt notwendig, um die Krankenversicherung der Rentner durch das Fortführen ihrer gesetzlichen Krankenversicherung kostengünstig zu sichern. Eine weitere Möglichkeit der Altersvorsorge bieten Versorgungswerke, die häufig branchenbezogen sind. Das Taxigewerbe hat mit der SIGNAL-IDUNA das BZP-Versorgungswerk ins Leben gerufen. Diese konservative Anlage ist relativ sicher. Wer Versicherungen und Banken kein großes Vertrauen entgegenbringt, sollte versuchen, Wohneigentum zu erwerben. Auch wenn die Finanzierung auf den ersten Blick schwierig erscheint, spart man auf Dauer Mietzahlungen und wohnt im Alter kostengünstig. Krankenversicherung Nur in wenigen Fällen ist eine private Krankenversicherung kostengünstiger als die freiwillige Mitgliedschaft in einer gesetzlichen Krankenkasse. Empfehlenswert ist auf jeden Fall, eine freiwillige Weiterversicherung bei der bisherigen AOK oder Ersatzkasse. Beachten Sie bitte bei Antragstellung die von Kasse zu Kasse sehr unterschiedlichen Bedingungen von Krankengeldzahlung. Es ist für einen selbständigen Taxiunternehmer sehr riskant, wenn seine Krankenkasse erst ab dem 21. Krankheitstag Krankengeld leistet. Ein wichtiger Aspekt bei der Auswahl der Krankenversicherung ergibt sich aus dem Kostendämpfungsgesetz von Die Krankenversicherung der Rentner wird demnach nur gewährt, wenn der Rentenversicherte die Hälfte seiner Versichertenzeit bei einer gesetzlichen Krankenkasse versichert war. Als gesetzliche Krankenkassen gelten z.b. Ortskrankenkassen, Ersatzkassen, Innungskrankenkassen und Betriebskrankenkassen. Selbständige freiwillig Versicherte bei gesetzlichen Krankenkassen haben Beiträge in Höhe der Bemessungsgrenze zu entrichten. Für den Fall, dass ein erheblich niedrigeres Einkommen nachgewiesen wird, kann der Beitrag auf 70% reduziert werden. Beachten Sie bitte, dass der Eintritt in eine freiwillige Versicherung bei einer gesetzlichen Krankenkasse nur bis zur Vollendung des 55. Lebensjahres möglich ist. Weitere Vorraussetzung ist, dass Sie bereits Mitglied einer gesetzlichen Krankenkasse waren. Meldepflicht Angestellte Taxifahrer sind grundsätzlich sozialversicherungspflichtig. Selbständige Taxifahrer ohne eigenen Taxibetrieb und Konzession gibt es nicht. Für nicht abgeführte Sozialversicherungsbeiträge haftet der Unternehmer. Beginn, Ende und Unterbrechung des Arbeitsverhältnisses um mehr als drei Wochen, bei sog. unbezahltem Urlaub, sind innerhalb von sechs Wochen zu melden. Sofortmeldung Seit 1. Januar 2009 besteht für einige Wirtschaftszweige, zu denen das gesamte Personenverkehrsgewerbe gehört, die 81

14 Kfz-Versicherungen 8 Kfz-Haftpflichtversicherung Wie für alle zugelassenen Kraftfahrzeuge gilt auch für Taxifahrzeuge nach dem Pflichtversicherungsgesetz die Vorschrift, für das eingesetzte Fahrzeug eine Kraftfahrzeug- Haftpflichtversicherung abzuschließen und für die Dauer des Betriebes aufrechtzuerhalten. Die Kfz-Haftpflichtversicherung ist neben der gesetzlichen Unfallversicherung der BG Verkehr die einzige Pflichtversicherung für Verkehrsunternehmer. Die Haftpflichtversicherung deckt Schäden bis zur Deckungssumme des Versicherungsvertrages ab, die beim Betrieb des Kraftfahrzeuges Dritten entstanden sind. Mindestversicherungssummen Die Mindestversicherungssummen für Fahrzeuge bis 9 Sitzplätzen, einschließlich der Anhänger a) für Personenschäden je 7,5 Millionen EURO b) für Sachschäden 1 Mio. EURO (Beschädigung oder Vernichtung von Gegenständen oder Tieren) c) für Vermögensschäden , EURO (Verdienstausfall, entgangener Gewinn) Von Fachversicherungen werden grundsätzlich Verträge mit 100 Mio. Deckung, maximal 8 Mio. pro geschädigter Person, unabhängig von der Schadensart angeboten. Die Prämien sind nur einige Euro höher als die Beiträge bei den Mindestversicherungsprämien. Umweltschadenversicherung Seit einigen Jahren sind Haftpflichtversicherungen verpflichtet, allen Versicherungsnehmern eine Umweltschadenversicherung anzubieten. Bei Privat-Pkw wird dieser Schutz ohne Prämienaufschlag mit der Haftpflichtversicherung gewährt. Im gewerblichen Bereich wird eine zusätzliche Prämie von ca. 10 p.a. für diesen Zusatz erhoben. Die Umweltschadenversicherung deckt pro Schadensfall bis zu 5 Mio. Euro ab. Beispiel Bei einem Ölschaden muss das Erdreich ausgetauscht werden, darüber hinaus kommen grüne Molche ums Leben. Die Kosten der Wiederbeschaffung der Molche sind Sachschäden. Der Aufwand für die einige Jahre andauernde Wiederansiedlung grüner Molche wird durch die Umweltschadenversicherung gedeckt. Insassenunfallversicherung Die Haftpflichtversicherung deckt Schäden dritter Personen ab. Dazu gehören auch Kfz- Insassen, soweit sie nicht vom Halter des Fahrzeugs unterhalten werden, wie z.b. Familienangehörige. Diesen Personenkreis kann man mit einer sehr preisgünstigen Insassenunfallversicherung versichern. Geltungsbereich der Haftpflichtversicherung Der Versicherungsschutz einer Haftpflichtversicherung gilt für Europa und EU-Länder. Obwohl für die meisten Länder Europas die Mitführung der sogenannten grünen Versicherungskarte bei Grenzübertritt nicht Vorschrift ist, sollte jeder Taxifahrer diese mitführen. 89

15 Umsatzsteuer 9 Steuerpflicht Laut 1 UStG unterliegen folgende Umsätze der Umsatzsteuer: a) Lieferungen und sonstige Leistungen, die ein Unternehmer im Inland gegen Entgelt im Rahmen seines Unternehmens ausführt. b) der Eigenverbrauch Eigenverbrauch liegt vor, wenn der Unternehmer Gegenstände aus seinem Unternehmen für Zwecke entnimmt, die außerhalb des Unternehmens liegen. Gegenstände aus seinem Unternehmen für Zwecke nutzt, die außerhalb des Unternehmens liegen. Zu a) Steuerpflichtige Umsätze liegen nur dann vor, wenn alle oben hervorgehobenen Punkte erfüllt sind, das heißt Steuerpflicht besteht nur für Unternehmer, die Lieferungen oder sonstige Leistungen erbringen (die Personalbeförderung ist eine sonstige Leistung), die Leistung muss im Inland erbracht werden, es muss Entgelt dafür geleistet werden. Das Entgelt muss nicht unbedingt in Geld erbracht werden, sondern kann beispielsweise in Form einer Gegenlieferung oder Gegenleistung erfolgen. Beispiel: Ein Taxiunternehmer befördert einen Werkstattbesitzer. Dieser führt daraufhin anstatt einer Bezahlung kostenlos einen Ölwechsel an dem Taxi durch. Es liegt einmal eine sonstige Leistung des Taxiunternehmers an den Werkstattbesitzer vor und in gleicher Höhe eine Lieferung des Werkstattbesitzers an den Taxiunternehmer. Die Leistung muss im Rahmen des Unternehmens erbracht werden. Beispiel: Ein Taxiunternehmer verkauft ein gebrauchtes Taxi. Wenn derselbe Unternehmer einen privaten Pkw verkauft, der nicht zu seinem Betriebsvermögen gehört, so ist der Verkauf USt-frei, da er ja nicht im Rahmen des Unternehmens erfolgt. Wenn nur einer der oben genannten Punkte nicht erfüllt ist, handelt es sich um einen nicht steuerbaren Umsatz, das heißt, die Vorschriften des UStG gelten dafür nicht. Eigenverbrauch Zu b) Auch der Eigenverbrauch unterliegt der Umsatzsteuer, und zwar unabhängig davon, ob der ursprüngliche Umsatz steuerpflichtig war oder nicht. Steuerpflichtige Entnahme Eine steuerpflichtige Entnahme liegt vor, wenn der Unternehmer Gegenstände aus seinem Unternehmen entnimmt und in sein Privatvermögen überführt. Erwerb ohne Vorsteuerabzug Erwirbt ein Unternehmer ein Fahrzeug, das er sowohl unternehmerisch (mindestens 10%) als auch privat nutzt, ohne Vorsteuerabzug (z.b. Kauf von Privat), hat er aus den Unterhaltskosten des Fahrzeugs jeweils einen 100%-igen Vorsteuerabzug. Der Verkauf dieses Fahrzeugs ist ein UStpflichtiger Vorgang, auch wenn ein Vorsteuerabzug beim Kauf nicht möglich war. Eine Entnahme des Fahrzeugs unterliegt nicht der Umsatzsteuer. Erwerb ab dem 01. Januar 2004 Für ein angeschafftes oder gemietetes Fahrzeug, das von dem Unternehmer sowohl unternehmerisch, als auch privat genutzt 99

16 Einkommensteuer 11 Abzug von sonstigen Vorsorgeaufwendungen nach 10 Abs. 4 EStG Sonstige Vorsorgeaufwendungen nach 10 Abs. 1 Nr. 3 und Nr. 3a EStG können je Kalenderjahr bis zu einem Höchstbetrag von 2.800, EUR abgezogen werden. Bei Arbeitnehmern, die vom Arbeitgeber einen steuerfreien Zuschuss zur Krankenversicherung erhalten, verkürzt sich dieser Betrag auf 1.900, EUR. Bei zusammen veranlagten Ehegatten verdoppeln sich die Höchstbeträge auf 5.600, bzw , EUR. Übersteigen die Aufwendungen für Kranken- und Pflegeversicherung die genannten Höchstbeträge, so sind die tatsächlichen Aufwendungen abzuziehen. Der Abzug von Beiträgen zur Arbeitslosen- Lebens- und Haftpflichtversicherung entfällt dann. Wichtig Sonderausgaben sind Aufwendungen für die Zukunftssicherung, für bestimmte Leibrenten, Kirchensteuer, für die Ausbildung in einem nicht ausgeübten Beruf und für Spenden. Verlustabzug Hat ein Taxiunternehmer in einem Jahr einen gewerblichen Verlust erzielt, so ist dieser Verlust zunächst mit positiven Einkünften des selben Jahres zu verrechnen. Beispiel: T hat in 2011 mit seinem Taxiunternehmen keinen Gewinn, sondern einen Verlust in Höhe von EUR 3.000, erzielt. Alle anderen Einkünfte bleiben unverändert. Die Summe der Einkünfte errechnet sich: EUR a) Einkünfte aus Gewerbebetrieb 3.000, b) Einkünfte aus Kapitalvermögen + 0, c) Einkünfte aus Vermietung und Verpachtung 9.800, , d) Einkünfte aus nichttselbständiger Arbeit der Ehefrau , Summe der Einkünfte , Der Verlustausgleich erfolgt also im gleichen Jahr durch Verrechnung mit anderen positiven Einkünften. Ist ein Ausgleich der Verluste im Jahr der Entstehung durch Verrechnung mit positiven Einkünften nicht möglich, so sind diese Verluste wie Sonderausgaben vom Gesamtbetrag der Einkünfte des vorangegangenen Veranlagungszeitraums abzuziehen. Ist für diesen Zeitraum bereits ein Steuerbescheid ergangen, so ist er insoweit zu ändern, als der Verlustabzug zu berücksichtigen ist. (Verlustrücktrag). Beispiel: Der Taxiunternehmer A ist Junggeselle. Er hat nur gewerbliche Einkünfte. Im Jahr 2011 hatte er einen schweren selbstverschuldeten Unfall mit Totalschaden. Das Taxi war nicht vollkaskoversichert. A war zehn Monate arbeitsunfähig. Der Verlust aus Gewerbebetrieb 2011 beträgt EUR , betrug der Gewinn aus Gewerbebetrieb EUR 9.000,. Der Verlust 2011 ist zunächst auf den Veranlagungszeitraum 2010 zurückzutragen und mit den positiven Einkünften von EUR 9.000, zu verrechnen. Der übersteigende Verlust von EUR 3.000, wird auf den Veranlagungszeitraum 2012 vorgetragen. A erhält für 2010 einen neuen Steuerbescheid mit einem Gesamtbetrag der Einkünfte von EUR 0,

17 Buchhaltung des Taxiunternehmers 14 Gesetzliche Bestimmungen Der Taxiunternehmer ist in der Regel kein Istkaufmann nach 1 HGB. Eine Kaufmannseigenschaft im Sinne des Handelsrechts wird bei allen anderen Unternehmen, die nicht unter die Aufzählung des 1 fallen, erst durch die Eintragung im Handelsregister erreicht ( 2 HGB). Das bedeutet, dass die Mehrzahl der Taxi- Unternehmen nach Handelsrecht von der Buchführung befreit sind. Wie bereits erwähnt, enthält aber nicht nur das Handelsrecht Bestimmungen zur Buchführung, sondern auch das Steuerrecht. Hier bestimmt zunächst 141 der Abgaben-Ordnung (AO) konkrete Grenzen, nach deren Überschreiten auch dann die Buchführungspflicht eintritt, wenn der Steuerpflichtige nicht nach anderen Gesetzen, wie z.b. dem HGB, zum Führen von Büchern verpflichtet ist. Die Buchführungspflicht tritt danach ab ein, wenn: a) der Gesamtumsatz des Unternehmens im Vorjahr höher als EUR , war oder b) der Gewinn aus Gewerbebetrieb im Vorjahr höher als EUR , war. Sobald nur eine dieser zwei Grenzen überschritten wird, tritt für den Unternehmer nach 141 AO die volle Buchführungspflicht ein. Das bedeutet aber wiederum nicht, dass alle Unternehmer, die unter diesen Grenzen bleiben, keine Bücher zu führen haben, denn eine weitere steuerliche Regelung zur Buchführung enthält das Umsatzsteuergesetz. 22 UStG bestimmt: (Absatz 1) Der Unternehmer ist verpflichtet, zur Feststellung der Steuer (der Umsatzsteuer; Anm. d. Verf.) und der Grundlagen ihrer Berechnung Aufzeichnungen zu machen. (Absatz 2) Aus den Aufzeichnungen müssen zu ersehen sein: 1) die vereinbarten Entgelte für die vom Unternehmer ausgeführten Lieferungen und sonstigen Leistungen. Dabei ist ersichtlich zu machen, wie sich die Entgelte auf die steuerpflichtigen Umsätze, getrennt nach Steuersätzen, und auf die steuerfreien Umsätze verteilen... Bei der Berechnung der Steuer nach vereinnahmten Entgelten ( 20) treten an die Stelle der vereinbarten Entgelte die vereinnahmten Entgelte... 5) die Entgelte für steuerpflichtige Lieferungen und sonstige Leistungen, die an den Unternehmer für sein Unternehmen ausgeführt worden sind..., sowie die auf die Entgelte und Teilentgelte entfallenden Steuerbeträge; Das bedeutet, dass jeder Unternehmer, der der Umsatzsteuerpflicht unterliegt, also nicht Kleinunternehmer nach 19 Abs. 1 UStG ist, Aufzeichnungen über seine Einnahmen und Ausgaben zu machen hat, und zwar getrennt nach Netto-Einnahmen und Umsatzsteuer sowie Netto-Ausgaben und Vorsteuer. Wichtig Jeder Unternehmer muss Aufzeichnungen über seine Einnahmen und Ausgaben führen! 153

18 Gewinnermittlung beim Taxiunternehmen 15 Gewinnermittlungszeitraum Der Gewinnermittlungszeitraum umfasst immer ein Wirtschaftsjahr. In der Regel entspricht das Wirtschaftsjahr dem Kalenderjahr, das heißt, es läuft vom 1. Januar bis 31. Dezember eines Jahres. Bei Gewerbetreibenden, deren Firma im Handelsregister eingetragen ist, kann mit Einverständnis des Finanzamtes auch ein vom Kalenderjahr abweichendes Wirtschaftsjahr, beispielsweise vom 1. Juli bis zum 30. Juni des Folgejahres, festgelegt werden. Hierfür müssen aber triftige Gründe vorliegen. Nimmt das Unternehmen seine Geschäftstätigkeit erst während des Jahres auf, umfasst das Wirtschaftsjahr also nicht volle zwölf Monate, spricht man von einem Rumpfwirtschaftsjahr. Beispiel: A beginnt mit seinem Taxiunternehmen am 1. Mai eines Jahres. Das Wirtschaftsjahr entspricht dem Kalenderjahr. Im ersten Jahr liegt ein Rumpfwirtschaftsjahr vor, das den Zeitraum vom 1. Mai bis zum 31. Dezember dieses Jahres umfasst. Form der Gewinnermittlung Bei der Entscheidung, in welcher Form der Taxiunternehmer seinen Gewinn zu ermitteln hat, muss wieder auf 141 AO zurückgegriffen werden. Hat der Unternehmer eine der zwei dort genannten Grenzen Umsatz , EUR Jahresgewinn , EUR im Vorjahr überschritten, so muss er zur Ermittlung seines Gewinns eine Bilanz mit Gewinn- und Verlustrechnung erstellen. Lag aber der Umsatz, das Betriebsvermögen und der Jahresgewinn unter den genannten Grenzen, was bei der Mehrzahl der Betriebe der Fall ist, so kann der Gewinn durch Gegenüberstellung der Betriebseinnahmen und der Betriebsausgaben ermittelt werden. Wichtig Die vorherrschende Form der Gewinnermittlung für Taxi- und Mietwagenunternehmen ist die Einnahmen- Überschussrechnung. Bilanz 170 Da die Bilanz im Taxigewerbe als Gewinnermittlungsart von untergeordneter Bedeutung ist, soll sie hier nur kurz behandelt werden. Zur Aufstellung der Bilanz ist der Taxiunternehmer verpflichtet, wenn er eine der in 141 AO genannten Grenzen überschritten hat oder wenn er nach einem anderen Gesetz, beispielsweise dem HGB, zum Führen von Büchern verpflichtet ist. Dies ist immer dann der Fall, wenn die Firma im Handelsregister eingetragen ist. Die Bilanz wird auch Betriebs-Vermögensvergleich genannt. Dies ergibt sich aus dem Gewinnbegriff nach 4 Abs. 1 EStG. Hier heißt es:

19 Betriebsprüfung 16 Taxi- und Mietwagenunternehmen werden von drei verschiedenen Institutionen daraufhin geprüft, ob sie ihre Abgaben ordnungsgemäß berechnet und abgeführt haben. Geprüft wird die Abführung von Steuern, von Sozialversicherungsbeiträgen für die angestellten Mitarbeiter und von Beiträgen zur Berufsgenossenschaft. Die ordnungsgemäße Abführung der Beiträge zur Berufsgenossenschaft wird inzwischen von den Prüfern der Rentenversicherungsträger mit geprüft. Während ein kleineres Unternehmen von der normalen Betriebsprüfung des Finanzamts unter Umständen völlig unberührt bleibt, werden steuerliche Sonderprüfungen, wie die Lohnsteuerprüfung (die ordnungsmäßige Abführung der Lohnsteuer für die Angestellten) und die Prüfungen der Rentenversicherung grundsätzlich lückenlos durchgeführt. Hier gibt es keine zeitliche Begrenzung. Bei der laufenden Betriebsprüfung werden nur jeweils die letzten drei veranlagten Jahre geprüft. Nur bei dem berechtigten Verdacht der Steuerhinterziehung darf der Prüfungszeitraum auf zehn Jahre ausgedehnt werden. Bei der Lohnsteuerprüfung, bei Rentenversicherungs- und Berufsgenossenschaftsprüfungen wird jeweils zurückgegangen bis zum Zeitpunkt der letzten Prüfung. Grund einer Betriebsprüfung Man unterscheidet Regel- und Anlassprüfungen Regelprüfung Eine Form der Regelprüfung wurde oben bereits angesprochen. Das sind die Prüfungen der Rentenversicherungsträger und die Lohnsteuer- Sonderprüfungen. Hier erfolgt immer eine lückenlose Prüfung. Auch wenn diese erst nach sechs oder sieben Jahren erfolgt, werden eben diese Jahre komplett überprüft. Ein weiterer Grund für eine Regelprüfung ist die Rechtsform eines Unternehmens. Wird das Taxi- oder Mietwagenunternehmen in der Rechtsform einer Kapitalgesellschaft geführt, also einer Gesellschaft mit beschränkter Haftung (GmbH) oder einer Unternehmergesellschaft (UG), sind die Finanzämter angewiesen, diese Unternehmen ebenfalls lückenlos zu prüfen. Wegen Überlastung der Prüfungsstellen ist dies 180 aber bei kleineren Gesellschaften oft nicht zu verwirklichen. Eine bestimmte Anzahl von Unternehmen einer bestimmten Branche in einer Region wird daneben regelmäßig zur Erlangung von Richtsätzen geprüft. Aus den Zahlen dieser Unternehmen werden durchschnittliche Werte ermittelt, beispielsweise für die Umsätze, das Verhältnis von Umsätzen zu Treibstoffverbrauch, zu Personalkosten usw. Das Ergebnis dieser Prüfungen bildet eine Richtsatzsammlung, die die Finanzämter bei der Veranlagung von Unternehmen gleicher Branche zugrunde legen. Anlassprüfungen Den weitaus größeren Raum nehmen Anlassprüfungen ein, also Prüfungen, die aus einem bestimmten Grund durchgeführt werden. Im Folgenden werden eine Reihe von Anlässen aufgeführt, die das Finanzamt zu einer Prüfung des Unternehmens veranlassen können.

20 Sonderteil Außenauftritt Außenauftritt eines Unternehmens Der Markt der Personenbeförderungen ist hart umkämpft, da der Zugang zu diesem Gewerbe leicht zu meistern ist, unabhängig ob ein Unternehmer in der Großstadt oder in einer kleineren Gemeinde tätig ist. Daher muss sich jeder dem Wettbewerb stellen, um mit überschaubarem Aufwand optimale Erträge zu erzielen. Grundlage für die Akzeptanz durch Fahrgäste ist Vertrauen, Sauberkeit und Kompetenz. Taxiunternehmer und Fahrer genießen ein sehr hohes Maß an Vertrauen, das sich in Umfragen widerspiegelt. Wie sonst würden sich Fahrgäste des Nachts auf engstem Raum einem wildfremden Menschen anvertrauen um sicher nach Hause zu gelangen. Wichtig Vertrauensbildende Maßnahmen sind nicht kostspielig, aber effizient. Zielgruppen Ihr Taxi- oder Mietwagenunternehmen muss nach den wichtigsten Kundengruppen und deren Bedürfnissen ausgerichtet werden. Die wichtigsten Beschäftigungsfelder sind: Krankenfahrten, Geschäftskunden, Senioren, Freizeitfahrten (z.b. Reisen und Kneipen), Daueraufträge und Schülerfahrten, Besorgungen und allgemeine Dienstleistungen. Mit der überkommenen Auffassung, der Kunde der am Bahnhof ankommt, muss das erste Taxi am Standplatz nehmen, ist wirtschaftlicher Erfolg nicht mehr zu erzielen. Kunden haben freie Fahrzeugwahl und steigen nur in saubere, bequeme Taxis mit ordnungsgemäßen Fahrern ein. Gelingt das nicht, wird der Kunde in Zukunft auf unsere Dienstleistung verzichten und auf andere Beförderungsmöglichkeiten ausweichen. Unternehmer, die mit klapprigen, unbequemen Kleinwagen oder Billigprodukten auf Kundenfang gehen, sparen an der falschen Stelle. Ihnen ist der Marktzugang verwehrt. Mietwagenbetreiber sind hier häufig kundenorientierter als mancher Taxiunternehmer im großstädtischen Bereich. Für Unternehmer, die an kleineren Standorten persönliche Bindungen zur Kundschaft pflegen, müssen auf die Qualität ihrer Dienstleistung achten. Für sie ist ein positives Erscheinungsbild und Dienstleistungsbereitschaft überlebensnotwendig. 190

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