Salzburger Bildungstage Niederösterreichischer Steuertag 3. Vorarlberger Bilanz-Buchhalter-Gipfel

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1 Bundesverband der Österreichischen BilanzbuchhalterInnen Zeitschrift für die geprüften Bilanzbuchhalterinnen und Bilanzbuchhalter in der Wirtschaft Österreichs ZGZ 02Z September /12 Verlagspostamt 8053 Graz-Neuhart Postgebühr bar bezahlt Salzburger Bildungstage Folder im Mittelteil Niederösterreichischer Steuertag Seite Vorarlberger Bilanz-Buchhalter-Gipfel Seite 95 Inhaltsverzeichnis Seite g EDITORIAL g GBH/SBH/SBBH Buchhaltungs GmbH light NEU: Private Gruppen-Kranken-Zusatzversicherung Empfehlungen für Ein-Personen-Unternehmen Neue Bücher für Sie durchgelesen Das USP Verwaltung von der schnellsten Seite Pflege was leistet der Staat? Berufsrechte und -pflichten der Bilanzbuchhalterberufe g BUCHHALTUNG / BILANZ / STEUERN Umsatzsteuer aktuell: Geplante Änderungen durch das AbgÄG Erleichterungen bei elektronischer Rechnung ab 1. Jänner Aus der Klienten-Info Info-Media Doppelte Haushaltsführung und Familienheimfahrten Fruchtgenussrecht steuerlich ein Verdruss oder doch purer Genuss Die elektronische Rechnung kommt! Aktueller Überblick zur Forschungsprämie Update Bilanzierung BDO Tax News Ziffernanalyse in Verbindung mit Kassenrichtlinie Die neue Immobilienertragssteuer auf betriebliche Immobilien g PERSONALVERRECHNUNG Personalverrechnung News Incentives in der Personalverrechnung Erste Erfahrungen mit der Baustellendatenbank Besondere Bestimmungen bei Lehrlingen Essenskürzungen bei Reisekosten alles klar? Freie Dienstnehmer es gibt sie noch! FAQ FinanzOnline: Lohnzettel im Steuerakt g WIRTSCHAFTSRECHT Die GmbH-Ecke: Wann haftet ein GmbH-Gesellschafter nicht? 1. Teil Richtige Vorbereitung eines Immobilienkaufs ist unverzichtbar Korruptionsstrafrechtsänderungsgesetz g CONTROLLING Krisenfest durch Controlling Von Schwachstellen in der Bilanz zur konkreten Ergebnisverbesserung Einsatz von Kennzahlen im Forderungsmanagement IT-Compliance g PENSION Änderungen bei Firmenpensionen Lukrative Steuervorteile bei betrieblicher Vorsorge g KARRIERE Österreichische CFOs prüfen Lebensläufe ganz genau Die Pausen-Dramaturgie beherrschen Anleitungen für Chefs g EDV / INTERNET Excel: Selektives Excel Wo finde ich was im Internet? g LESERBRIEFE g BÖB g KLUBNACHRICHTEN g LINKS / PARTNER / WICHTIGE ADRESSEN g KLUBSEMINARE IM ÜBERBLICK g IMPRESSUM Salzburger Bildungstage Niederösterreichischer Steuertag 3. Vorarlberger Bilanz-Buchhalter-Gipfel

2 2 BÖB Werbung BILANZBUCHHALTER Advertorial In memoriam Professor Dr. Karl Bruckner Ende Juli ist Herr Professor Dr. Karl Bruckner einer schweren Krankheit erlegen. Er war seit 2010 Vizepräsident der Kammer der Wirtschaftstreuhänder, viele von uns kannten seine fundierten Interviews zu Steuerthemen im Fernsehen. Als Vorsitzender des Fachsenats für Steuerrecht und Mitglied des Kontaktkomitees zum Bundesministerium für Finanzen war Dr. Bruckner maßgeblich an der Gestaltung der österreichischen Steuergesetzgebung beteiligt und respektierter Verhandlungspartner der Finanzverwaltung. Wir verlieren einen profilierten Fachmann im Steuerrecht. Vertreter des BÖB haben regelmäßig Fachveranstaltungen in der BDO besucht und er hat uns schon längere Zeit Fachbeiträge für unser Journal kostenlos zur Verfügung gestellt. Ich glaube, wir konnten ihn auch als unseren Freund bezeichnen. Günter Hendrich Sie haben dieses Journal bei Freunden entdeckt und wollen es abonnieren? Kein Problem! D 50,00 Inland/D 65,00 Ausland und ein an genügen. Sicherheitshalber auch mit Ihren Telefon nummern für Rückfragen. Valida Consulting Die Valida Consulting GesmbH ist das unabhängige Beratungsunternehmen in der Valida Vorsorge Management Unternehmensgruppe. Das Angebotsportfolio umfasst: Versicherungsmathematische Gutachten und Bewertungen der Valida Consulting nach österreichischen Regelungen und/oder nach internationalen Bestimmungen (IFRS, IAS 19) werden zu unterschiedlichen Themen erstellt. Darunter fallen Pensionszusagen, Abfertigung, Jubiläumsgeld, Treuegeld, Altersteilzeit- und Vorpensionsmodelle, Unverfallbarkeitsansprüche nach Betriebspensionsgesetz oder Leibrenten- und Kaufpreisrentenbewertungen nach Bewertungsgesetz. Service für Vorsorgeeinrichtungen Die Valida Consulting serviciert Berufsständische Vorsorgeeinrichtungen, Pensionskassen, (Pensions-) Versicherungsanstalten oder Stiftungen mit Pensionsvorsorgecharakter durch Aktuarische Tätigkeiten sowie durch die Erstellung von Asset-Liability-Management-Studien. Konzessionierter Versicherungsmakler Als konzessionierter Versicherungsmakler holt die Valida Risikoversicherungen, Abfertigungsauslagerungsversicherungen oder Zukunftssicherung ein. Betriebspensions-Check Im Rahmen eines Betriebspensions-Checks berät die Valida Consulting ihre Kunden bei der Errichtung einer für das jeweilige Unternehmen geeigneten Pensionszusage. Für Fragen kontaktieren Sie bitte T E Die Valida Vorsorge Management steht als Kompetenz- UNIQA Versicherungen für moderne, ganzheitliche und zukunftsorientierte Lösungen der betrieblichen Vorsorge. BUNDESVERBAND DER ÖSTERREICHISCHEN BILANZBUCHHALTER Zeitschrift für die geprüfen Bilanzbuchhalterinnen und Bilanzbuchhalter in der Wirtschaft Österreichs INFO:

3 BILANZBUCHHALTER Werbung 3 Weiterbildungsangebot REPETITORIUM STEUERRECHT Referentinnen: Susanna HÖBAUS, Manuela MEYERHOFER Graz von Oktober 2012 Salzburg von Oktober 2012 Wien von November 2012 Teilnahmegebühr: EUR 380, exkl. USt. REPETITORIUM arbeits- Und Sv-RECHT Referenten: Friedrich SCHRENK & Stefan STEIGER Wien von September 2012 Teilnahmegebühr: EUR 560, exkl. USt. GRUndSTRUkTUR des österreichischen STEUERRECHTS Referentinnen: Susanne BAUMANN-SÖLLNER, Claudia MODARRESSY Salzburg von September 2012 Teilnahmegebühr: EUR 510, exkl. USt. das GROSSE akademie-herbst-seminar Referenten: Gabriele HACKL, Günther HACKL, Waltraud MÄDER-JAKSCH, Eberhard WOBISCH, Hanno WOBISCH St. Pölten am 10. Oktober 2012 / Linz am 11. Oktober 2012 Innsbruck am 15. Oktober 2012 / Salzburg am 16. Oktober 2012 Wien am 19. Oktober 2012 / Graz am 14. November 2012 Klagenfurt am 15. November 2012 Teilnahmegebühr: EUR 290, exkl. USt. aktuelles Und ÄndERUnGEn In der PERSOnal verrechnung Referenten: Elfriede KÖCK, Friedrich SCHRENK, Stefan STEIGER Orte: Österreichweit / Teilnahmegebühr: EUR 175, exkl. USt. Inhaltsschwerpunkte und organisatorische Hinweise finden Sie auf unserer Homepage: (bitte im Suchfeld den nachnamen des Referenten des von Ihnen gewünschten Seminars eingeben und bestätigen) anmeldung & Information: oder Fax: DW 20 Christian Ostermann Tel.: DW 16 BMD Controllerdiplom Fach- und Programmausbildung aus einem Guss! Haben Sie sich auch schon oftmals mit viel Theorie und Excel- Formeln im Controlling herumgeschlagen? Und am Ende des Tages ist ein wirklicher Durchbruch bzw. Erfolg weit und breit nicht in Sicht? Mit unserem BMD Controllerdiplom erhalten Sie in diesem 8- tägigen Lehrgang das praktische Wissen von zwei Fachhochschulprofessoren und das dazugehörige BMD Know-how von zwei BMD-Profis. Diese Kombination ist einzigartig und gibt s nur in der BMD Aus- und Weiterbildungsakademie frei nach dem Motto: Vom Know-how zum Do-how g Einführung 07. November 2012 von Uhr g Strategisches Controlling und Investitionsbewertung 08. November 2012 von Uhr g Kostenrechnung November 2012, jeweils von Uhr g Planung und Budgetierung Februar 2013 jeweils von Uhr g Berichtswesen und Kennzahlen März 2013 jeweils von Uhr g Zielgruppe: Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in den Bereichen Controlling, Bilanzbuchhaltung, Steuerberatung und Buchhaltung. g Voraussetzung: brennendes Interesse an Ihrer Kompetenzerweiterung g Ihr Vorteil: Je Seminar 2 Trainer Fallbeispiele werden mit der BMD Software umgesetzt Anteil Fach- und Programmlehrstoff 50 : 50 Fachbuch: Die Grundlagen der finanziellen Unternehmensführung Erlangung des BMD Controllerdiploms g Seminarort: BMD Systemhaus GmbH, Storchengasse 1, 1150 Wien g Ihre Investition: 8 Tage Arbeitszeit und 2.990,- exkl. USt (Bitte Fördermöglichkeiten beachten. Gilt als Fortbildung gem. 68 BibuG) g Inklusive: Begrüßungskaffee und Ganztagesverpflegung an allen Seminartagen Ein gemeinsames Abendessen am jeweils ersten Seminartag Das Fachbuch: Die Grundlagen der finanziellen Unternehmensführung BMD Controllerdiplom INFOS unter

4 4 Der Vizepräsident BILANZBUCHHALTER Der Vizepräsident In memoriam Mag. Günter Hendrich Geschäftsführender Vizepräsident des BÖB Liebe Leserin! Lieber Leser! Wieder liegt eine neue Ausgabe unseres Fachjournals vor Ihnen. Wir haben uns bemüht, einen abwechslungsreichen Streifzug durch die verschiedenen Fachgebiete unserer Tätigkeiten zu gestalten. Sicher ist für jeden von Ihnen etwas dabei. Der Sommer neigt sich dem Ende zu und damit auch die Urlaubszeit. Aber auch der Herbst hat seine Reize, genießen Sie auch jetzt noch die Natur und entspannen Sie sich, auch dafür muss ein wenig Zeit bleiben. Wie wir leidvoll feststellen mussten, sollten wir mehr an das Heute als an das Morgen denken. Anlass dafür sind zwei Todesfälle, die uns vor kurzem überraschten. Dietfried Dinhobl, ein langjähriger Funktionär und daher auch ein guter Bekannter von vielen von uns, hat uns verlassen. Sie finden in dieser Ausgabe einen Nachruf auf den von uns geschätzten Didi. Aber auch Professor Dr. Karl Bruckner, Geschäftsführer und Leitfigur einer großen Wiener Steuerberatungs - kanzlei, konnte seine Krankheit nicht besiegen. In vielen Fachzeitschriften wurde ihm gedacht, dem ist wenig hinzu zu fügen. Ich kannte ihn seit über 20 Jahren als Wirtschaftsprüfer und gewieften Steuerberater, der meinem Dienstgeber viele Steuerschillinge (und später Euros) erspart hat. Auch als Gesprächspartner und Mensch habe ich ihn sehr geschätzt. Mit diesen zwei traurigen Hinweisen möchte ich Sie auf die vielen Seiten Fachinformationen verweisen, aber vergessen Sie auch nicht die anderen Seiten des Lebens. Herzliche Grüße Mag. Günter Hendrich Geschäftsführender Vizepräsident des BÖB, Bundesverband der österreichischen Bilanzbuchhalter/innen Dietfried Didi Dinhobel Ehrenmitglied Stv. Vorstandsvorsitzender, Schatzmeister/Kassier, Chefredakteur des WiBi-Journals, Organisator von Bildungsreisen und Herbstfahrten, Beirat, International Officer bei der EMAA Der Wiener Bilanzbuchhalter/Controller Klub WiBiCo trauert um sein langjähriges Mitglied und erfolgreichen Schatzmeister Dietfried Dinhobel, der uns am 27. Juli 2012 nach längerem, mit großer Geduld ertragenem Leiden für immer verlassen hat. Didi wie ihn seine Freunde nannten, hat seine Schaffenskraft weit über 20 Jahre in das Vereinsgeschehen eingebracht. Als äußerst erfolgreicher Schatzmeister führte er die Vereinsbuchhaltung und Finanzen einschließlich Mahnwesen sehr effizient. Als Chefredakteur des WiBi-Journals war er un schlagbar, was Ideen, Redaktion und Layout unserer Verbandszeitung betraf. Seine größten Anliegen im Verein waren immer: Erfolgreicher WiBiCo, ein gutes Bildungsangebot, nationale und internationale Vernetzung. Unvergessen bleiben uns die von ihm organisierten Herbstfahrten und vor allem unter dem Titel WiBiCo-Unterwegs veranstalteten Bildungsreisen, die er super geplant, organisiert und geleitet hat. Wir werden Dietfried Dinhobel stets ein ehrendes Andenken bewahren und sind stolz darauf, viele Jahre mit ihm einen gemeinsamen, erfolgreichen Weg gegangen zu sein. Wir danken Dietfried Dinhobel für seinen unermüdlichen Einsatz für unseren Verein und werden ihn sehr vermissen. Vorstand und Projektleitung Wiener Bilanzbuchhalter/Controller Klub - WiBiCo

5 BILANZBUCHHALTER GBH/SBH/SBBH 5 Buchhaltungs GmbH light Dr. Friedrich Bock Die große Verunsicherung wegen der Schuldenkrise in Europa dämpft in Österreich die Lust, sich selbstständig zu machen: In der ersten Jahreshälfte wurden insgesamt neue Unternehmen gegründet, das sind um 338 oder 2,3 Prozent weniger als im Vergleichszeitraum des Vorjahres. Nach einem deutlichen Minus von sieben Prozent im Gesamtjahr 2011 hat die Gründerdynamik somit weiter nachgelassen und sogar den tiefsten Wert seit zehn Jahren erreicht. Auch für das Gesamtjahr 2012 wird ein weiteres Minus erwartet. Gerade für die Buchhaltungsberufe, bei denen Kooperation ein substantieller Bestandteil des Selbstverständnisses ist, wäre die GmbH light eine willkommene und notwendige Möglichkeit, stabile und leistbare Strukturen zu schaffen. Zusammen mit der Einführung eines Beteiligungs-Freibetrages für Kapitalgeber wäre eine sinnvolle Regelung möglich. Da mit der jüngsten Novelle des Bilanzbuchhaltungsgesetzes der erklärte politische Wille, Strukturen zusammenzuführen, unterstrichen wurde, ist auch der Schritt in die Erleichterung der Unternehmensgründung in einer Gesellschaft oder der Zusammenschluss von Einzelkämpfern eine logische Konsequenz. Wenn die Politik die bisher erfolgreichen Schritte in die Selbständigkeit wirklich unterstützen will, muss sie umgehend auch für die Möglichkeit der GmbH light für die Rechnungswesenberufe sorgen. Dagegen ist der Trend bei den Bilanzbuchhaltungsberufen positiv: In den ersten sieben Monaten des Jahres 2012 wurden (noch) 200 neu bestellt, gegenüber 177 im Jahr davor. Mehr als die Hälfte alle österreichischen Unternehmen sind EPUs Ein-Personen-Unternehmen. In den Buchhaltungsberufen sind es fast 90%. 9,3% aller Gewerblichen Buchhalter sind in einer Gesellschaft konstituiert, bei den Bilanzbuchhaltungsberufen (Bilanzbuchhalter, Buchhalter, Personalverrechner) nur 6,1%. Weitere etwa 4% gehören zu einer interdisziplinären Gesellschaft. Wenn auch die Berufe und die Kooperationen wenn auch auf niedrigem Niveau boomen weisen die absoluten Zahlen dennoch auf ein Strukturproblem hin. Die Gründung einer GesmbH ist mit einem Mindestkapital von , ein nur schwer überwindbares Hindernis. Die Europäische Union hat bereits im Jahr 2009 die Möglichkeit der Gründung einer GesmbH mit einem Mindestkapital von , und einem vereinfachten, finanziell sehr günstigen Gründungsverfahren eingeführt. Die Um - setzung scheitert in Österreich am hartnäckigen, aber unverständlichen Widerstand einiger Interessenvertretungen.

6 6 GBH/SBH/SBBH BILANZBUCHHALTER NEU: Private Gruppen-Kranken - Zusatzversicherung für Angehörige der Buchhaltungsberufe GW BH Monika Roth Liebe BÖB-Mitglieder, liebe Leserinnen und Leser! Wie sich seit dem Erscheinen unserer Jubiläumsausgabe herausgestellt hat, findet die Initiative des BÖB, für die Mitglieder eine private Gruppenkrankenzusatzversicherung zu schaffen, großen Anklang. Sehr viele Mitglieder haben den dafür zuständigen Fachmann Herrn Müller kontaktiert und diesbezüglich Bedarf angemeldet. Die technischen Anfangsprobleme mit der Prämienberechnung für bereits bei der Uniqa versicherte Mitglieder sollten zwischenzeitlich bereits gelöst sein. Betreffend die sogenannten Opting-out-Mitglieder wird derzeit intensiv seitens der Uniqa und des BÖB an einer positiven Lösung gearbeitet, damit diese Mitglieder die private Krankenzusatzversicherung nicht verlieren bzw. per oder eventuell in unseren Gruppenvertrag einsteigen/übertreten können. Zu beachten ist dabei unbedingt, dass die Prämien für Männer gemäß EUGH-Entscheidung ab wesentlich teurer werden (UNISEX-Prämien), Die gesetzliche Krankenversicherung ist ab jedenfalls für alle Buchhaltungsberufe lt. BiBuG die SVA der gewerblichen Wirtschaft. Abschließend ist noch als besonders positiv hervorzuheben, dass alle Angehörigen der Buchhaltungsberufe, welche österreichweit BÖB-Mitglieder sind, auch ihre Familienangehörigen (Ehegatten, Lebensgefährten, Kinder) zu den günstigen Konditionen des Gruppenvertrages mitversichern dürfen. Monika Roth, GBH KONTAKTPERSON: Herr Peter MÜLLER, Tel.: 0699/ oder Siehe Seite 7 Gesundheit & Wertvoll Sonderklasse Select Gruppenversicherung für alle Mitglieder des Bundesverbandes der österr. Bilanzbuchhalter

7 BILANZBUCHHALTER GBH/SBH/SBBH 7 ENDLICH GIBT ES EINE: Private Krankenzusatzversicherung für Angehörige der Buchhaltungsberufe Sehr geehrte Kollegin, sehr geehrter Kollege! Wien, im Mai 2012 GESUNDHEIT IST ALLES OHNE GESUNDHEIT IST ALLES NICHTS Sie kennen wahrscheinlich diesen Spruch, machen sich aber wenig Gedanken darüber, denn Sie sind ja hoffentlich gesund. Mit zunehmendem Alter steigt aber die Wahrscheinlichkeit, dass sich die eine oder andere Krankheit bemerkbar macht. Wer will dann nicht die beste medizinische Versorgung, den Arzt seines Vertrauens, oder sollte eine Operation anstehen, so schnell wie möglich ein Bett in seinem Wunschkrankenhaus bekommen? Zur Sicherstellung der optimalen persönlichen Vorsorge verlassen sich deshalb immer mehr Österreicherinnen und Österreicher auf eine private Gesundheitsvorsorge. Wir haben aus diesem Grund mit UNIQA, dem größten Krankenversicherer Österreichs, einen Gruppenkrankenversicherungsvertrag abgeschlossen. Dieser Gruppenvertrag ermöglicht es allen Selbstständigen und Dienstnehmern, die Angehörige der Buchhaltungsberufe und Mitglied beim BÖB sind, zu besonders günstigen Bedingungen, für sich und Familienangehörige (Ehepartner, Kinder, Lebensgefährte) eine Zusatzkrankenversicherung abzuschließen. Ein Wort zu den günstigen Konditionen: Die im Rahmen des Gruppenvertrages abschließbaren Tarife zeichnen sich durch sehr flexible Gestaltungsmöglichkeiten (Vollkostentarif, Selbstbehaltstarif, Optionstarif bis 35 Jahre) und eine günstigere Prämie gegenüber der vergleichbaren Einzelversicherung aus. Interessiert: Ja Nein Bereits versichert: Ja Nein Versicherung: Ich bin BÖB-Mitglied. Bitte informieren sie mich. Ihr Ansprechpartner Herr Peter Müller / Mobil: 0699/ Mail:

8 8 GBH/SBH/SBBH BILANZBUCHHALTER Empfehlungen für Ein-Personen-Unternehmen Nikolaus Koller Über den richtigen Umgang mit Ressourcen: Unternehmer sollten nicht nur auf die Rahmenbedingungen achten. Selbständige sollen nicht alles selbst machen, aber Akquise gehört zum Tagesgeschäft. Die letzten Wochen gab es eine Diskussion über die zu hohe Belastung der Ein-Personen-Unternehmen (EPU) mit Sozialversicherungsbeiträgen. Die Wirtschaftskammer Österreich bemüht sich, die Situation dieser Unternehmer zu verbessern. Aber was können EPU selbst tun, um erfolgreich zu werden. Die Presse hat einige Empfehlungen für Gründer wie Unternehmer zusammen getragen: g Umsatzrechner Schon vor der Gründung des Unternehmens sollten Sie eine seriöse Umsatzrechnung anstellen, einen kleinen Businessplan. Wem schon vorher klar ist, dass die Einnahmen nicht ausreichen, um die Ausgaben zu decken, der erspart sich später viele Probleme. g Arbeitsplatz Mehr als 60 Prozent der EPU arbeiten von zu Hause aus. Wer nur in den eigenen vier Wänden lebt und arbeitet, läuft leicht Gefahr, zu wenig Kontakt zu anderen Unternehmern, aber auch zu Kunden zu haben. Eine Möglichkeit, im ständigen Kontakt zu bleiben, wäre die Anmietung von shared Workingplaces oder die kostenlose Nutzung von Besprechungsräumen im EPU-Forum (mehr Informationen dazu bei der Wirtschaftskammer Wien). g Outsourcing Als EPU ist man alles in einer Person: Marketingverantwortlicher, Buchhalter und Verkäufer. Nicht selten werden auch die Visitenkarten vom Unternehmer erstellt. Gerade hier empfiehlt es sich, genau zu schauen, welche Aufgaben man an Dienstleister vergeben kann. So bleibt mehr Zeit für das Kerngeschäft und nur dafür zahlt der Kunde. g Partner Die Belegschaft eines EPU umfasst genau eine Arbeitskraft, für größere Aufträge oder intensive Projekte sind aber mehr Hände und Köpfe notwendig. Wer wachsen möchte, ohne gleich einen Mitarbeiter einzustellen, sollte sich rechtzeitig um die richtigen Kontakte umsehen. Wer an einen neuen Mitarbeiter denkt, sollte auch die Lohnnebenkostenförderung nicht vergessen (Befreiung von bestimmten Abgaben). g Akquise Abarbeiten, abarbeiten und abarbeiten: Wenn es einem EPU gut geht, ist der Kalender voll mit Terminen. Aber gerade in diesen Zeiten sollte auf die Akquise, also das Finden und Gewinnen neuer Kunden, nicht vergessen werden. Die Akquisition von Aufträgen ist Tagesgeschäft, Daily Routine im wahrsten Sinne des Wortes. Idealerweise haben Unternehmer immer ein bis zwei Projekte in der Pipeline, um nach dem Abarbeiten vorhandener Aufträge nicht vor einem leeren Kalender zu stehen. g Gesundheit Selbständige arbeiten auf zwei Arten: selbst und ständig. Diese Redewendung ist zwar alt, aber immer noch gültig. Unternehmer sind sehr beschäftigt, für EPU gilt das noch viel mehr. Wenn der Unternehmer ausfällt, dann steht der ganze Betrieb still. Gerade in Zeiten von Burnout sollten EPU daher mit ihren Kräften haushalten, damit sie diese nicht später komplett verlassen. Denken Sie über diese Zeilen nach. Das eine oder andere sollten Sie auf jeden Fall in ihrer täglichen Arbeit berücksichtigen. Entnommen aus der Tageszeitung: Die Presse, Wochenendausgabe vom 5./6. Mai 2012

9 BILANZBUCHHALTER GBH/SBH/SBBH 9 Neue Bücher für Sie durchgesehen von StB MMag Dr Klaus Hilber 1 Handbuch der Rechnungslegung Einzelabschluss Kütting/Pfitzer/Weber (Hrsg), 5. Aufl, 14. Lfg, Schäffer-Pöschel Verlag 2012, 4648 Seiten, Loseblatt, EUR 600,00, ISBN Zur Abwechslung möchte ich auf Standardliteratur aus Deutschland hinweisen: Dieser Kommentar erörtert sämtliche Grundlagen des Einzelabschlusses und gibt zusätzlich Aufschluss über besondere Bilanzierungs- und Prüfungsfragen. Es wird zwar die deutsche Rechtslage (zb dhgb) kommentiert, durch zahlreiche parallele Bestimmungen im österr UGB ist dieser Kommentar auch für uns in Österreich sehr relevant! Derart umfangreiche Kommentierungen sind bei uns gar nicht anzutreffen. Man findet eigentlich zu jeder Problemstellung eine Kommentarstelle. Diesen Klassiker gibt es als Loseblattsammlung aber auch als online-produkt zum Jahresabo-Preis von 192,-. Wer intensiv mit Bilanzierungsfragen zu tun hat, sollte unbedingt auch auf dieses deutsche must-have zurückgreifen können! Bilanzierung und Prüfung von Umgründungen Ludwig/Hirschler, Manz 2012, 2. Aufl, 546 Seiten, Ln, EUR 98,00, ISBN Obwohl erst in der 2. Auflage erschienen, kann dieses Buch als Standardwerk zum Umgründungsrecht bezeichnet werden. In bewährter Qualität werden in der Neuauflage alle Fragen zur Darstellung von Umgründungen im Jahresabschluss, zur Erstellung von unternehmensrechtlichen und steuerlichen Sonderbilanzen sowie zu den mit Umgründungen verbundenen Prüfungen beantwortet. Das Werk wurde durch die Einarbeitung der umfangreichen Änderungen der vergangenen Jahre komplett überarbeitet und dadurch wesentlich erweitert, u.a. auch durch Berücksichtigung der höchstgerichtlichen Entscheidungen und Literaturmeinungen der letzten Jahre sowie aktuellen Erkenntnisse der Arbeitsgruppe Bilanzierung von Umgründungen des Fachsenats für Unternehmensrecht und Revision. Neu aufgenommen wurde der Bereich Umgründungen im Konzern. Umsatzsteuer 2012 Aigner/Partl, Weiss Verlag 2012, 224 Seiten, geb, EUR 41,80, ISBN Dieser Ratgeber für die Praxis erklärt die Grundzüge der Umsatzsteuer in Form von Fragen und Antworten. Die Ausführungen sind am Stand vom , beinhalten bereits die im Begutachtungsentwurf geplanten Änderungen durch das 1. StabilitätsG Die zahlreichen Beispiele zu jedem Themenbereich sind äußerst wertvoll. Ausführlich wird auf folgende Themen eingegangen: Reverse-Charge-System, neue Regeln für den Nachweis der Unternehmereigenschaft bei Dienstleistungen durch ausländische Unternehmer, Änderungen beim Verzicht auf die Erwerbsschwelle.

10 10 GBH/SBH/SBBH BILANZBUCHHALTER ABC der Steuern im Privat- und Unternehmensbereich Hilber, 8. Aufl, Linde Verlag 2012, 416 Seiten, kart, EUR 48,00, ISBN Die wichtigsten Steuergesetze werden in diesem Lehr- und Lernbuch verständlich erläutert und mit zahlreichen Beispielen untermauert. Lernkästchen erleichtern dabei das Wiederholen des Stoffes. Dabei werden das EStG, KStG und UStG sehr ausführlich dargestellt, auf die sog. Nebensteuern wurde aber nicht vergessen! So erhält der Leser einen umfassenden Einblick, der stellenweise auch sehr in die Tiefe geht. Dieses Buch wird seit mehr als 10 Jahren bereits am bfi und am WIFI in diversen Fachkursen eingesetzt, es eignet sich aber auch ideal zum Selbststudium. Die Neuauflage berücksichtigt bereits die geplanten Änderungen zum Jahresanfang 2013, vor allem im Bereich der Umsatzsteuer aufgrund europarechtlicher Vorgaben. Anmerkung: 1 MMag Dr Klaus Hilber ist geschäftsführender Gesellschafter einer Steuerberatungskanzlei in Mutters bei Innsbruck, Unternehmensberater, Fachautor und Fachvortragender, Lehrbeauftragter an der Fachhochschule MCI Management Center Innsbruck, Lektor an der Universität Innsbruck, Herausgeber der Fachzeitschrift SteuerBlatt, Mitherausgeber und Schriftleiter der Fachzeitschrift AFS (beide im Verlag Österreich) Gerichtssachverständiger und Buchhändler unter

11 BILANZBUCHHALTER GBH/SBH/SBBH 11 Das USP Verwaltung von der schnellsten Seite Neues Service für Bilanzbuchhalter/innen Das Unternehmensserviceportal (USP) ist die zentrale Service- Website der Bundesverwaltung für Österreichs Wirtschaft. Maßgeschneiderte, unternehmensrelevante Informationen und die gebündelten E-Government-Anwendungen des Bundes mit Single-Sign-on-Funktion ermöglichen bequeme Behördenwege per Internet. Unternehmen und Verwaltung sparen so Zeit und Kosten. Und durch den Einsatz modernster Technologien wird höchste Sicherheit gewährleistet. g Alle Amtswege mit einem Klick Unterschiedliche Melde- und Informationsverpflichtungen gegenüber der Verwaltung bedeuten für Unternehmen oft einen enormen zeitlichen und finanziellen Aufwand. 230 Millionen Mal pro Jahr erfüllen Betriebe in Österreich eine der bundesrechtlichen Informationsverpflichtungen gegenüber Behörden oder Dritten. Künftig werden Unternehmen und damit auch alle Bilanzbuchhalterinnen und Bilanzbuchhalter EIN Portal für alle Behördenwege und die für ihr Unternehmen relevanten Informationen nutzen können. Im USP genügt eine einzige Anmeldung, um Melde- und Informationsverpflichtungen gegenüber dem Bund sicher, rasch und rund um die Uhr online abwickeln zu können. Das USP wird Schritt für Schritt zum zentralen One-Stop- Shop der Bundesverwaltung für die heimischen Betriebe ausgebaut. Auf der Website können alle Informationen, die für Bilanzbuchhalterinnen und Bilanzbuchhalter relevant sind, abfragt werden. Auch Amtswege (wie etwa die Anmeldung einer Mitarbeiterin oder eines Mitarbeiters) können via USP getätigt werden. Darüber hinaus sind eine Formulardatenbank und eine Behördensuche im USP verfügbar. Bestehende Verfahren wie FinanzOnline werden nicht verändert, sind jedoch in das USP integriert und mittels Single-Sign-On erreichbar. Mit seinen zahlreichen, praktischen und einfach zu bedienenden Funktionen macht das USP das Leben der heimischen Bilanzbuchhalterinnen und Bilanzbuchhalter leichter. Das USP passt sich den Bedürfnissen der Menschen und Betriebe in Österreich an und nicht umgekehrt. g Die Vorteile des USP für Bilanzbuchhalter/innen Informationen rund um die Uhr Einmal anmelden und die wichtigsten E-Government- Anwendungen des Bundes nutzen Höchste Sicherheit Eine zentrale Eingabemöglichkeit Umfassende, auf das Unternehmen zugeschnittene Informationen Kostenersparnis durch Online-Verfahren bei Antragstellungen g Unternehmen sparen jährlich bis zu 300 Millionen Ziel des USP ist es, optimale Bedingungen für Wirtschaftstreibende zu schaffen und moderne, effiziente und digitale Verwaltungsabläufe zu ermöglichen. Das USP ist Teil der Initiative Verwaltungskosten senken für Unternehmen der Bundesregierung. Das Projekt wurde 2006 gestartet mit dem Ziel, Österreichs Unternehmen bis 2012 um mehr als eine Milliarde Euro zu entlasten. Das jährliche Einsparungspotenzial des USP für österreichische Unternehmen liegt im Vollausbau bei bis zu 300 Millionen Euro. Das hilft nicht nur den Unternehmerinnen und Unternehmern, sondern stärkt auch den Wirtschaftsstandort und unterstreicht Österreichs Vorreiterrolle im E-Government. g Aktuell verfügbar Schritt für Schritt wurden die wichtigsten E-Government- Anwendungen des Bundes in das USP integriert. Dazu zählen unter anderem: FinanzOnline (FON); Die direkte Verbindung jeder Unternehmerin und jedes Unternehmers zum zuständigen Finanzamt Elektronischer Datenaustausch mit der Sozialversicherung (ELDA); Dieses Service ermöglicht es Dienstgeberinnen und Dienstgebern, Meldungen online zu erfassen und zu versenden. E-Rechnung an den Bund (ER>B); Versendung von elektronischen Rechnungen und Rechnungsbestätigungen auf einen Klick WEB-BE-Kunden-Portal der Sozialversicherung (WEBE- KU); WEBEKU stellt seinen Kundinnen und Kunden online eine aktuelle Sicht auf die Beitragskonten bei allen Gebietskrankenkassen zur Verfügung. SVA-Onlineservice für Versicherte; Mit diesem Online- Service können SVA-Versicherte auf Beitragsvorschreibungen zugreifen SVA-Beitragskonto für Bevollmächtigte; Ermöglicht steuerlichen Vertreter/innen von SVA-Versicherten den Zugriff auf Beitragsvorschreibungen Krankenstandsbescheinigung (KSB Online); Ermöglicht Dienstgeber/innen die Abfrage elektronischer Krankenstandsbescheinigungen.

12 12 GBH/SBH/SBBH BILANZBUCHHALTER In der nächsten Ausbaustufe des USP liegt der Fokus darauf, Meldeprozesse zu optimieren und Mehrfachmeldungen zu vermeiden. Davon profitieren Unternehmen und Verwaltung, z.b. durch direkte Übermittlung von Daten aus der Unternehmenssoftware sowie weniger Manipulations- und Rückfrageaufwand auf Behördenseite. g Registrierung Bilanzbuchhalter/innen können sich für das USP erstmalig registrieren: mit den FinanzOnline-Zugangsdaten (Teilnehmer/innen-Identifikation, Benutzer-Identifikation und PIN). Nähere Informationen unter - online.at; via Handy-Signatur Hierfür müssen Handynummer und Signatur-Passwort eingegeben werden. Per SMS erhält die Unternehmerin bzw. der Unternehmer einen TAN, der fünf Minuten gültig ist. All jene, die noch keine Handy-Signatur haben, können ihr Handy über FinanzOnline oder am Finanzamt freischalten lassen. Infos dazu unter mit der Bürgerkarte Unternehmer/innen müssen hierfür lediglich ihre E-Card oder eine andere Chipkarte mit Bürgerkartenfunktion in das Lesegerät des Computers schieben und den Signatur-PIN eingeben. Infos zur Bürgerkarte und deren Beantragung unter am Finanzamt Sind weder FinanzOnline-Zugangsdaten noch Bürgerkarte und Handysignatur vorhanden, können sich Unternehmer/innen auf ihrem Finanzamt für das USP erstmalig anmelden. Für das Finden des zuständigen Finanzamts steht die Ämtersuche dienststellen.bmf.gv.at zur Verfügung. Unter wird darüber hinaus ein Online-Ratgeber angeboten, der bei der erstmaligen Anmeldung beim USP Hilfe bietet. Das USP ist eine Initiative der österreichischen Bundesregierung und wird im Auftrag der Bundesministerin für Finanzen durch die Bundesrechenzentrum GmbH eingerichtet und betrieben. g Kontakt Wenn Sie mehr über das USP erfahren möchten, besuchen Sie uns unter Die USP-Hotline ist von Montag bis Freitag jeweils von 8 bis 17 Uhr unter der Telefonnummer für Sie da. Achtung, dieser Beipackzettel ist zwar lang, kann aber Ihr zukünftiges Leben entscheidend beeinflussen! Pflege was leistet der Staat was nimmt er einem weg? Derzeit gibt es in Österreich rund an Demenz erkrankte Menschen. Fast zwei Drittel davon sind Frauen Schätzungen für 2050: Demenzkranke 80% der Demenzkranken werden zu Hause gepflegt In Österreich erleiden jährlich etwa Personen einen Herzinfarkt Jährlich erkranken allein in Österreich rund Menschen an Krebs Jährlich erleiden ungefähr Österreicher einen Schlaganfall, das bedeutet, ein Schlaganfall alle 6 Minuten! g Welche Herausforderungen der Pflege bzw. deren System gibt es? Demographischer Wandel Andreas Fiala Akad. Gepr. Vkfm. Versicherungsmakler und Vermögens berater 2100 Leobendorf, Gartengasse 14 Tel. 0676/ Fax 02262/ Deutlich mehr Pensionisten als nachfolgende Generation (2030 wird jeder 3. über 60 Jahre alt sein). Die Leute werden älter, aber nicht gesünder. Der Pflegebedarf wird durch das höhere Alter länger. Weniger Erwerbstätige müssen mehr Pensionisten bzw. Pflegefälle finanzieren.

13 BILANZBUCHHALTER GBH/SBH/SBBH 13 Schon jetzt gibt es ein dickes Minus, dabei ist die Babyboom Generation (60er Jahrgänge) noch erwerbstätig! Arbeitsmarktbeteiligung der Frauen Heutzutage sind viel mehr Frauen erwerbstätig. Da ca. 80% der Familienpflege von Frauen (Töchter, Schwiegertöchter, Lebenspartnerin) erbracht werden, gibt es ein großes Problem mit dem Arbeitsmarkt. Soll der Job aufgegeben werden oder ein Pflegepersonal organisiert werden? Eine Reduktion des familiären Pflegepotentials wird zu einer erhöhten Nachfrage nach formeller Pflege führen. Dadurch steigen die Ausgaben des Staates und es könnte, auf Grund der erhöhten Nachfrage die Pflegekosten noch mehr steigern. g Was heißt für den Staat Pflegebedürftigkeit? Personen sind pflegebedürftig, wenn sie wegen körperlicher, geistiger oder seelischer Krankheiten oder Behinderungen nicht mehr allein imstande sind, alltägliche Verrichtungen wie Essen, Körperpflege, Mobilität oder hauswirtschaftlicher Versorgung vorzunehmen und deshalb fremde Hilfe benötigen (mind. 6 Monate). g Pflegegeld, was zahlt der Staat? Es gibt sieben Leistungsstufen des Pflegegeldes, welche unabhängig sind vom Einkommen, Vermögen sowie Ursache der Pflegebedürftigkeit. Sie hängen alleine vom Pflegebedarf in Stunden pro Monat ab: Pflegebedarf Betrag in Stunden/Monat Stufe pro Monat Mehr als 60 Stunden 1 154,20 Mehr als 85 Stunden 2 284,30 Mehr als 120 Stunden 3 442,90 Mehr als 160 Stunden 4 664,30 Mehr als 180 Stunden und wenn eine dauernde Bereitschaft einer Pflegerin notwendig ist 5 902,30 Mehr als 180 Stunden und wenn die Betreuung ständig notwendig ist ,00 Mehr als 180 Stunden und wenn keine zielgerechte Bewegung möglich sind oder der ständige Einsatz von lebenserhaltenden techn. Geräten notwendig ist ,80 Die Feststellung des Pflegebedarfs wird von einem Sachverständigen durchgeführt. Seit der Einführung des Pflegegeldes wurde dieses nur vier Mal valorisiert gemessen am BIP eine Verminderung. g Die Pflege zu Hause oder im Pflegeheim Einige Fragen sollte sich hier jeder für sich stellen. Wer pflegt wen? Wer würde mich pflegen? Müsste ich meine Wohnung/Haus baulich adaptieren? Welche Unterstützungen gibt es? Was kostet diese Unterstützung? Eine Unterstützung sind die mobilen Dienste wie Essen auf Rädern, Heimhilfe, Hauskrankenpflege. In 25 % der Fälle werden diese Dienste in Anspruch genommen. Bei Gründen für die Nichtbeanspruchung mobiler Dienste geben 42 % nicht finanzierbar an! Bei einem Nettoeinkommen von 1.000, kostet eine Pflegehilfe etwa 20, pro Stunde (inkl. Pauschalen und Zuschläge). Benötigt man 2 Stunden pro Tag, kommt das auf 1.200, im Schnitt. Der Selbstkostenbeitrag für solche Personen (1.000,- netto/monat) beträgt 487,. Vom Pflegegeld werden 6,61 pro Stunde einbehalten, also in diesem Fall 397,-. In Summe 884, die der Klient zahlen muss. Bei höheren Nettoeinkommen erhöhen sich die Kosten. g Die Kosten eines Pflegeheims wie finanziert sich ein Pflegebett im Heim? Die Kosten in einem Pflegeheim betragen zwischen 2.000, und 6.000,. Die Finanzierung: 1. Vom Einkommen des Pflegebedürftigen (Pflegerente, Pension, Miet- und Zinserträge usw.) bleibt ein Freibetrag ( Taschengeld ) von: 10 % der Pflegegeldstufe 3 20 % der Pension Die Sonderzahlungen der Pension zur Gänze 2. Vermögen des Heimbewohners (Sparbücher, Bargeld, Immobilien, Wertpapiere). Es bleibt, je nach Bundesland ein Freibetrag zur Finanzierung des Begräbnisses. 3. Ehepartner Unterhaltspflicht zw. 30 und 40 % des BMG (Nettoeinkommen plus Zulagen und Sonderzahlungen minus Wohnung und Unterhalt, in NOE derzeit keine Ersatzpflicht).

14 14 GBH/SBH/SBBH BILANZBUCHHALTER 4. Kinder- oder Eltern-Regress (Regress der Eltern je nach Bundesland, Regress der Kinder derzeit nur in der Steiermark). 5. Bleibt dann noch ein Betrag offen, zahlt das Land. Die genauen Bestimmungen der jeweiligen Bundesländer können Sie gerne bei mir erfragen. Als Sicherung geht das Pflegeheim auch SOFORT ins Grundbuch an erste Stelle. Hier gilt auch nicht das Belastungsverbot. Es kommt auch zu Räumungsklagen beim Ehepartner, der noch im Haus wohnt. g Prämienübersicht: Frau Mann Alter 30/40 30/40 Monatliche Rente im Leistungsfall 1.000, 1.000, Prämie 14,88 / 19,78 15,07 / 19,96 Im Leistungsfall ist die Prämie nicht mehr zu bezahlen. Denken Sie nicht nur an sich, sondern auch an Ihre Familie! Bitte sind Sie mir nicht böse. Ich bin nur der Bote der schlechten Nachrichten. Ich habe mir, und ich denke das sollten Sie auch, überlegt, wer könnte mich pflegen und will ich, dass meine Kinder mich pflegen? Natürlich bin ich froh, wenn sie mir in solch einer Lage helfen werden. Ich möchte aber nicht, dass sie ihr eigenes Leben dadurch einschränken, ihren Job riskieren oder gar ihre Familie, was unabwendbar wäre. Außerdem ist es nicht leicht jemanden zu pflegen. Ihr Andreas Fiala Versicherungsmakler und Vermögensberater Gartengasse 14, 2100 Leobendorf Tel. 0676/ , Fax 02262/ Ich denke nur an die körperlichen Anstrengungen. Lassen Sie sich von Ihrem Partner vom Sessel hochheben und helfen Sie dabei gar nicht. Sie werden staunen. Entweder muss Ihr Partner/In ein Muskelpaket sein oder Sie sind sehr leicht. Pflegen sollte mich im Ernstfall ein geschultes Personal, meine Kinder kommen dann zu Besuch. g Wer sollte sich mit einer Pflegeversicherung vorsorgen? Kinder Gerade wenn Kinder ein Pflegefall werden, kommen auf die Familien hohe finanzielle Belastungen, teils für Jahrzehnte zu. Alleinstehende Mütter Wenn die Mutter Pflege benötigt, ist das meistens der Abstieg in die Armutsfalle. Eltern Wer in der Familie hat die Zeit, sich um die Eltern zu kümmern? Singles Wie kann ich solange wie möglich selbstbestimmend leben? BUNDESVERBAND DER ÖSTERREICHISCHEN BILANZBUCHHALTER Zeitschrift für die geprüfen Bilanzbuchhalterinnen und Bilanzbuchhalter in der Wirtschaft Österreichs

15 BILANZBUCHHALTER GBH/SBH/SBBH 15 Berufsrechte und -pflichten der Bilanzbuchhalterberufe Die folgende Übersicht wurde der Homepage der Wirtschaftskammer Wien entnommen, Fachgruppe UBIT, Stand vom BBH BH PV GBH SBH = Bilanzbuchhalter = Buchhalter = Personalverrechner = Gewerbliche Buchhalter = Selbständige Buchhalter Rechte und Pflichten Bilanzbuchhaltungsberufe Buchhaltungsberufe BBH BH PV GBH SBH Geschäftsbuchhaltung ja ja ja ja Kalkulatorische Buchhaltung ja ja ja ja Einnahmen-/Ausgaben-Rechnung ja ja ja ja Lohn- und Gehaltsverrechnung ja ja ja ja Bilanzierung im Rahmen der Wertgrenzen ja ja Umsatzsteuervoranmeldung ja ja *) ja ja Akteneinsicht auf elektronischem Weg ja ja ja Rückzahlungsanträge ja Beratung gemäß Berechtigungsumfang ja ja ja ja ja Beratung in SV-Angelegenheiten ja ja Vertretung (ausgenommen Abgabenbehörde) ja ja Vertretung in Angelegenheiten der Lohnverrechnung ja ja Vertretung bei GPLA-Prüfung ja Vertretung bei Religionsgemeinschaften ja ja Vertretung vor AMS und Berufsorganisationen ja ja Berufszugang nur durch Ablegung einer Fachprüfung ja ja ja ja ja Verpflichtende Haftpflichtversicherung ja ja Verschwiegenheitspflicht ja ja ja ja Weiterbildungsverpflichtung ja ja ja ja *) Technische Voraussetzungen erst ab 9/2012 Bitte umblättern

16 16 GBH/SBH/SBBH BILANZBUCHHALTER Ab 2013 wird es nur mehr die Bilanzbuchhaltungsberufe geben. Die nächste Tabelle wurde mit Unterstützung von Dr. Friedrich Bock, Paritätische Kommission der Bilanzbuchhaltungs - berufe, erstellt: Rechte und Pflichten Bilanzbuchhaltungsberufe BBH BH PV Öffentliche Bestellung und Eintragung in das Berufsregister ja ja ja Geschäftsbuchhaltung ja ja Kalkulatorische Buchhaltung ja ja Einnahmen-/Ausgaben-Rechnung ja ja Lohn- und Gehaltsverrechnung ja ja Bilanzierung im Rahmen der (neuen) Wertgrenzen ja Umsatzsteuervoranmeldung ja Akteneinsicht auf elektronischem Weg ja ja ja Rückzahlungsanträge ja Beratung gemäß Berechtigungsumfang ja ja ja Beratung in SV-Angelegenheiten ja Vertretung (ausgenommen Abgabenbehörde) ja Vertretung in Angelegenheiten der Lohnverrechnung ja ja Vertretung bei GPLA-Prüfung ja Arbeitnehmerveranlagung ja ja Vertretung bei Religionsgemeinschaften ja Vertretung vor AMS, Berufsorganisationen und bei mit Wirtschaftsangelegenheiten befassten Behörden ja Zeugenentschlagungsrecht ja ja ja Interdisziplinäre Gesellschaft mit Steuerberatern ja Berufszugang nur durch Ablegung einer Fachprüfung ja ja ja Verpflichtende Haftpflichtversicherung ja Verschwiegenheitspflicht ja ja ja Weiterbildungsverpflichtung ja ja ja Eine Überschreitung der Befugnisse kann zu zivil- und strafrechtlichen Konsequenzen führen. Bitte beachten Sie: Es soll in der Vergangenheit bereits Klagen nach dem UWG (Gesetz gegen den unlauteren Wettbewerb) gegeben haben. Außerdem wird Ihre Haftpflichtversicherung bei Eintritt eines Schadensfalles die Deckung ablehnen. Für allfällige Fragen wenden Sie sich an die Fachgruppe UBIT oder die Paritätische Kommission.

17 BILANZBUCHHALTER Buchhaltung Bilanz Steuern 17 Umsatzsteuer aktuell: Geplante Änderungen durch das AbgÄG 2012 Mag. Gerhard Kollmann Die Regierungsvorlage zum Abgabenänderungsgesetz 2012 wurde am 21. Juni 2012 zur Begutachtung versendet. Die Begutachtungsfrist endet am 16. August Die nachfolgenden Punkte betreffen die wichtigsten Änderungen im umsatzsteuerrechtlichen Teil. Gesetzeswerdung bleibt abzuwarten, zum überwiegenden Teil handelt es sich jedoch um zwingende Umsetzung von E-Recht. g Neue Leistungsortregel Ist der Leistungsempfänger ein Nichtunternehmer, ist die langfristige Vermietung eines Beförderungsmittels (z.b. Kfz) ab am Empfängerort steuerbar. Ausnahme: Die langfristige Vermietung eines Sportbootes an einen Nichtunternehmer ist an dem Ort steuerbar, an dem das Sportboot tatsächlich zur Verfügung gestellt wird (Übergabeort). g Normalwert als Bemessungsgrundlage Zur Vorbeugung gegen Steuerhinterziehung oder -umgehung und Schaffung einer transparenteren Gesetzeslage ist ab der Normalwert als umsatzsteuerliche Bemessungsgrundlage für Lieferungen oder sonstige Leistungen anzusetzen, wenn das Entgelt aus außerbetrieblichen Motiven (familiäre oder freundschaftliche Nahebeziehungen, Gesellschafterstellung oder gesellschaftliche Verflechtung, Bindungen aufgrund von Leitungsfunktionen oder Mitgliedschaften, Arbeitgeber-, Arbeitnehmerverhältnis, usw.) vom Normalwert abweicht. Der Normalwert ist allerdings nur anzusetzen, wenn der Empfänger nicht oder nicht zum vollen Vorsteuerabzug berechtigt ist und das Entgelt unter dem Normalwert liegt, der Umsatz unecht befreit ist (ausgenommen die Kleinunternehmerbefreiung nach 6 Abs. 1 Z 27) und das Entgelt unter dem Normalwert liegt, oder der leistende Unternehmer nicht (zum vollen) Vorsteuerabzug berechtigt ist und das Entgelt über dem Normalwert liegt. Beispiel 1: P verkauft eine Ware um (Normalwert ) an U. Der niedrige Verkaufspreis ist darauf zurückzuführen, dass P Gesellschafter der U ist. Beide Unternehmer sind voll vorsteuerabzugsberechtigt. Lösung: Da beide Unternehmer voll vorsteuerabzugsberechtigt sind, ist die Bemessungsgrundlage das Entgelt und der Normalwert kommt nicht zur Anwendung. Beispiel 2: Der Fahrradhändler F verkauft seiner Tochter aus privaten Gründen ein Fahrrad um 300 (normaler Verkaufspreis netto 600 ). Lösung: Da die Tochter als Privatperson nicht zum Vorsteuerabzug berechtigt ist, bildet der Normalwert (d.h. 600 ) die Bemessungsgrundlage für die Umsatzsteuer. g Steuerbefreiung für Heilmasseure In die Befreiung gem 6 Abs. 12 Z 19 UStG aufgenommen werden Tätigkeiten von Heilmasseuren gemäß 45 Z 1 ivm 29 Medizinischer Masseur- und Heilmasseurgesetz (MMHmG), BGBl. I Nr. 169/2002. Der Beruf des Heilmasseurs umfasst die eigenverantwortliche Durchführung von klassischer Massage Packungsanwendungen Thermotherapie Ultraschalltherapie und Spezialmassagen zu Heilzwecken nach ärztlicher Anordnung.

18 18 Buchhaltung Bilanz Steuern BILANZBUCHHALTER Nähere Regelungen zu den Voraussetzungen bzw. zur Ausübung der freiberuflichen Tätigkeit durch einen Heilmasseur finden sich im 46 des MMHmG. Nach der gesetzlichen Umschreibung des Berufsbildes des Heilmasseurs liegt eine therapeutische Tätigkeit vor, die ausschließlich auf ärztliche Anordnung erfolgen darf. Es handelt sich um Tätigkeiten, die auch von Physiotherapeuten angeboten werden (vgl. 2 Abs. 1 MTD-Gesetz), die jedoch hierfür die Steuerbefreiung beanspruchen können. Zur Ausübung des Berufs des Heilmasseurs nach 36 Z 4 und 5 MMHmG sind Personen mit einem Qualifikationsnachweis ( 38, 39 und 41 leg. cit.) oder mit einer Berechtigung zur Ausübung des physiotherapeutischen Dienstes befugt. Aus Gründen der Gleichbehandlung gleichartiger Leistungen sowie zur Vermeidung von Wettbewerbsverzerrungen (vgl. VwGH , 2008/15/0224) werden daher die freiberuflich tätigen Heilmasseure in den Katalog der begünstigten Gesundheitsberufe aufgenommen. Nicht befreit sind (weiterhin) die Leistungen von medizinischen Masseuren sowie von gewerblichen Masseuren gem. 94 Z 48 GewO. g Rechnung gem. 11 UStG 11 Abs. 1 (Rechnungsmerkmale) wird aus Gründen der Übersichtlichkeit neu gegliedert. In 11 Abs. 1 Z 2 wird festgelegt, dass sich die Rechnungsausstellung auch dann nach den Vorschriften des österreichischen UStG richtet, wenn der Umsatz in einem anderen Mitgliedstaat ausgeführt wird, der leistende Unternehmer aber sein Unternehmen vom Inland aus betreibt oder sich die Betriebsstätte, von der aus die Leistung erbracht wird, im Inland befindet, die Steuerschuld auf den Leistungsempfänger übergeht und dieser nicht mittels Gutschrift abrechnet. Rechnet der Leistungsempfänger, auf den die Steuerschuld übergeht, mittels Gutschrift ab, richtet sich die Rechnungsausstellung nach den Vorschriften des Mitgliedstaates, in dem die Lieferung oder sonstige Leistung ausgeführt wird. Die Neuregelung soll dem im Inland ansässigen Unternehmer, der Reverse Charge-Umsätze in einem anderen Mitgliedstaat tätigt, die Rechnungsausstellung erleichtern, da er nicht mehr die Vorschriften des Mitgliedstaates zu beachten hat, in dem der Umsatz ausgeführt wird, sondern die inländischen Rechnungsausstellungsvorschriften. g Rechnung bei Reverse Charge Ist der leistende Unternehmer zur Rechnungsausstellung verpflichtet, weil er Lieferungen oder sonstige Leistungen im übrigen Gemeinschaftsgebiet erbringt, für die die Steu- erschuld auf den Leistungsempfänger übergeht, hat er in der Rechnung auch die UID des Leistungsempfängers anzugeben und ausdrücklich auf die Steuerschuldnerschaft des Leistungsempfängers hinzuweisen. Weiters darf in einer solchen Rechnung keine Umsatzsteuer ausgewiesen werden. g Elektronische Rechnung ab Abs. 2 zweiter Unterabsatz bildet die rechtliche Grundlage für die Ausstellung elektronischer Rechnungen. Bisher waren insbesondere in der genannten Verordnung hohe technische Anforderungen für auf elektronischem Weg übermittelte Rechnungen vorgesehen. Durch die Neuregelung sollen Papier- und elektronische Rechnungen gleichgestellt und die Anforderungen an eine elektronische Rechnung für Umsatzsteuerzwecke deutlich reduziert werden. Im Ergebnis können zukünftig auch elektronische Rechnungen, die z.b. per , als - Anhang oder Web-Download, in einem elektronischen Format (zb als PDF- oder Textdatei) übermittelt werden, zum Vorsteuerabzug berechtigen, ohne dass es einer Signatur isd Signaturgesetzes bedürfte. Jeder Unternehmer kann selbst bestimmen, in welcher Weise er die Echtheit der Herkunft, die Unversehrtheit des Inhalts und die Lesbarkeit des Inhalts gewährleistet. Daher ist beabsichtigt, in 1 Z 3 der Verordnung des Bundesministers für Finanzen, mit der die Anforderungen an eine auf elektronischem Weg übermittelte Rechnung bestimmt werden, BGBl. II Nr. 583/2003 idgf, zu normieren, dass die Echtheit der Herkunft und die Unversehrtheit des Inhalts durch die Anwendung eines innerbetrieblichen Steuerungsverfahrens gewährleistet werden können, wenn dadurch ein verlässlicher Prüfpfad zwischen der Rechnung und der Leistung geschaffen wird. Somit sind keine speziellen technischen Übermittlungsverfahren mehr vorgegeben, die die Unternehmen verwenden müssen. Ein innerbetriebliches Steuerungsverfahren ist ein Kontrollverfahren, das der Unternehmer zum Abgleich der Rechnung mit seiner Zahlungsverpflichtung einsetzt. Der Unternehmer wird im eigenen Interesse insbesondere überprüfen, ob die Rechnung inhaltlich korrekt ist, d.h., ob die in Rechnung gestellte Leistung tatsächlich in der dargestellten Qualität und Quantität erbracht wurde, der Rechnungsaussteller also tatsächlich den Zahlungsanspruch hat, die vom Rechnungsaussteller angegebene Kontoverbindung korrekt ist und ähnliches, um zu gewährleisten, dass er nur Rechnungen bezahlt, zu deren Begleichung er auch verpflichtet ist. Der Unternehmer kann das für ihn geeignete Verfahren frei wählen. Dies kann im Rahmen eines entsprechend eingerichteten Rechnungswesens geschehen, aber zb auch durch einen manuellen Abgleich der Rechnung mit den vorhandenen

19 BILANZBUCHHALTER Buchhaltung Bilanz Steuern 19 geschäftlichen Unterlagen (z.b. Bestellung, Auftrag, Kaufvertrag, Lieferschein). g Vorsteuerabzug bei Istbesteuerung Unternehmern, die ihre Umsätze nach vereinnahmten Entgelten versteuern, steht ab das Recht auf Vorsteuerabzug für die von ihnen bezogenen Leistungen im Zeitpunkt der Bezahlung zu. Für KMU, die lediglich eine Einnahmen-Ausgaben-Rechnung führen und die bisher häufig ohne gesetzliche Grundlage den Vorsteuerabzug erst im Zeitpunkt der Bezahlung geltend gemacht haben, schafft die Neuregelung Rechtsicherheit. Die Regelung gilt nicht, wenn die Umsätze im Vorjahr 2 Mio überstiegen haben. g Reverse Charge Inländereigenschaft Für den Übergang der Steuerschuld auf den Leistungsempfänger gem. 19 Abs. 1 zweiter Satz UStG (sonstige Leistungen ausländischer Unternehmer) ist Voraussetzung, dass der leistende Unternehmer nicht in dem Mitgliedstaat ansässig ist, in dem die Umsatzsteuer geschuldet wird. Nach der Judikatur des EuGH (Rs C-421/10 vom , Stoppelkamp) ist primär darauf abzustellen, ob der Unternehmer den Sitz seiner wirtschaftlichen Tätigkeit oder die Betriebsstätte, von der aus die Umsätze bewirkt werden, in diesem Mitgliedstaat hat. Auf den Wohnsitz oder den gewöhnlichen Aufenthalt des Unternehmers ist nur in Ermangelung eines solchen Sitzes oder einer solchen Betriebsstätte abzustellen. Daraus folgt, dass beispielsweise ein inländischer Haupt- oder Zweitwohnsitz eines Unternehmers, der den Sitz seiner wirtschaftlichen Tätigkeit im Ausland hat, einen Übergang der Steuerschuld auf den Leistungsempfänger nicht ausschließt. führung der steuerfreien innergemeinschaftlichen Lieferung folgenden Kalendermonates zu erfolgen. Hingegen besteht keine Verpflichtung zur Ausstellung einer Anzahlungsrechnung bei steuerfreien innergemeinschaftlichen Lieferungen. g Umsatzsteuer-Software Besuchen Sie bitte meine gemeinsame Homepage mit der Kolltax Software GmbH oder Sie finden dort topaktuelle und preiswerte Umsatzsteuer-Software für Anfänger (da weitgehend selbsterklärend), Fortgeschrittene und Profis (wird von vielen Wirtschaftsprüfern, Steuerberatern und Finanzämtern eingesetzt) zu folgenden Themen (ab 66, % MWSt), jeweils Stand 2012: Reihengeschäfte und Dreiecksgeschäfte Grenzüberschreitende Dienstleistungen Kleinunternehmer Die Software Umsatzsteuer-Spezial bietet die umfassendste Hilfe bei der Lösung grenzüberschreitender Lieferungen, Erwerbe, Werklieferungen und Dienstleistungen bis hin zu Buchungsvorschlägen ( 149, % MWSt). Die Software läuft unabhängig von der Buchhaltungssoftware als Excel-Arbeitsmappe, keine Programminstallation erforderlich. Einzelanfragen kann ich leider sowohl aus zeitlichen als auch berufsrechtlichen Gründen nicht beantworten. Bei innergemeinschaftlichen Lieferungen hat ab 2013 die Rechnungsausstellung spätestens am 15. des auf die Auswww.gerh-kollmann.at g Differenzbesteuerung Auf die Anwendung der Differenzbesteuerung ist ab in der Rechnung durch die entsprechende Angabe Kunstgegenstände/Sonderregelung, Sammlungsstücke und Antiquitäten/Sonderregelung oder bei anderen beweglichen körperlichen Gegenständen durch die Angabe Gebrauchtgegenstände/Sonderregelung hinzuweisen. Rechnungspflichten bei innergemeinschaftlichen Lieferungen BUNDESVERBAND DER ÖSTERREICHISCHEN BILANZBUCHHALTER Zeitschrift für die geprüfen Bilanzbuchhalterinnen und Bilanzbuchhalter in der Wirtschaft Österreichs INFO:

20 20 Buchhaltung Bilanz Steuern Erleichterungen bei elektronischer Rechnung ab dem 1. Jänner 2013 Wie schon im BÖB Journal 42/2010 angekündigt, werden die Voraussetzungen zur Vorsteuerabzugsfähigkeit aus elektronischen Rechnungen ab dem erleichtert. Aufgrund der EU-Richtlinie 2010/45/EU vom 13. Juli 2010 musste die bisherige österreichische Regelung neu gestaltet werden. In diesem Beitrag soll eine erste Übersicht gegeben werden. g Die aktuelle Regelung Axel Kutschera Derzeit und bis Ende 2012 sind folgende Voraussetzungen notwendig. Die erste Variante ist die Verwendung einer fortgeschrittenen elektronischen Signatur. Die zweite Variante ist die Kommunikation durch Electronic Data Interchange (EDI) mit zusammenfassender Rechnung. Auch die Fax- Rechnung ist bislang im Erlassweg akzeptiert worden. Wichtig ist, dass diese bisherigen Varianten auch in Zukunft zulässig sein werden. g Neuregelung ab Das wichtigste Ziel der Neuregelung ist, dass elektronische Rechnungen unter denselben Bedingungen wie Papierrechnungen akzeptiert werden. Auch kleine Unternehmen werden elektronische Rechnungen ohne Signatur zum Vorsteuerabzug verwenden können. Entwürfe der Änderungen In dem derzeit als Begutachtungsentwurf vorliegenden Abgabenänderungsgesetz 2012 AbgÄG 2012 und der geplanten Änderung der Verordnung mit der die Anforderungen an eine auf elektronischem Weg übermittelte Rechnung bestimmt werden, sind ab 2013 folgende Varianten zulässig. 1. Die Verwendung einer qualifizierten elektronischen Signatur. 2. Die Rechnung durch elektronischen Datenaustausch (EDI) übermittelt werden wobei keine zusammenfassende Rechnung erforderlich ist. 3. Der Rechnungsempfänger wendet ein innerbetriebliches Steuerungsverfahren an, durch das ein verlässlicher Prüfpfad zwischen der Rechnung und der Leistung geschaffen wird. Rechnungen an den Bund werden über FinanzOnline oder über das Unternehmensserviceportal gestellt werden können. BILANZBUCHHALTER Das innerbetriebliche Steuerungsverfahren durch das die Echtheit der Herkunft, die Unversehrtheit des Inhalts und die Lesbarkeit des Inhalts gewährleistet ist wird durch jedes Unternehme selbst festgelegt. Es ist kein spezielles technisches Übermittlungsverfahren mehr vorgegeben. Es ist zu hoffen, dass die bestehenden Hindernisse auch bei der Archivierung der elektronischen Rechnungen in einer Adaptierung der Umsatzsteuerrichtlinie (bislang in Elektronische übermittelte Rechnung geregelt) klargestellt werden. Ein innerbetriebliches Steuerungsverfahren ist ein Kontrollverfahren, das der Unternehmer zum Abgleich der Rechnung mit seiner Zahlungsverpflichtung einsetzt. Der Unternehmer wird im eigenen Interesse insbesondere überprüfen, ob die Rechnung inhaltlich korrekt ist, daher, ob die in Rechnung gestellte Leistung tatsächlich in der dargestellten Qualität und Quantität erbracht wurde, der Rechnungsaussteller also tatsächlich den Zahlungsanspruch hat, die vom Rechnungsaussteller angegebene Kontoverbindung korrekt ist und ähnliches, um zu gewährleisten, dass er nur Rechnungen bezahlt, zu deren Begleichung er auch verpflichtet ist. g Ersparnis auch für kleine Unternehmen Es ist auf jeden Fall zu empfehlen, dass verwendete Verfahren geeignet zu dokumentieren, um auch bei einer Überprüfung durch das Finanzamt möglichst alle Fragen im Vorfeld abgeklärt zu haben. Schätzungen der EU-Kommission zufolge könnten sich die Einsparungen aus der Beseitigung der technischen Hindernisse für die Unternehmen auf jährlich bis zu 18 Mrd. EUR belaufen. Das ist doch eine gute Nachricht. KRL 2012 Nicht vergessen! Die Kassenrichtlinie 2012 sieht für jedes Unternehmen mit einer Kassa vor, dass bis Ende 2012 die Beschreibung der Einrichtung nach 131 Abs. 2 und 3 BAO für unangekündigten Überprüfung durch die Finanz im Unternehmen vorliegen soll. Diese Beschreibung sollte daher geschrieben werden. In diesem Zusammenhang ist es sinnvoll die Ordnungsmäßigkeit des Gesamtsystems zu hinterfragen beziehungsweise zu verbessern. Hierbei ist das Hinzuziehen von Kassenhersteller und Experten dringend anzuraten. Besonders Branchen wie Gastronomie, Hotellerie, Taxi, Apotheken usw. sollten Mängel beseitigen und auch die Möglichkeiten zur Erhöhung der Ordnungsmäßigkeitsvermutung nutzen. Nur so kann vermieden werden, dass die nächste Kassennachschau der Finanzpolizei zu einem unliebsamen Erlebnis mutiert.

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