Ingrid Heckelsbruch Vorsitzende Wesel Verpackung

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2 Tagesordnung: - Begrüßung - Der Werkstattrat stellt sich vor - Aufgaben vom Werkstattrat - Rückblick der letzten Mitwirkung vom WR - Vorstellung des Lohnsystems durch WL/SD - Sonstiges

3 Ingrid Heckelsbruch Vorsitzende Wesel Verpackung

4 Sven Nowack Stellvertreter Wesel Elektrobereich

5 Michael Usai Schriftführer Alpen Veen Elektrobereich

6 Sascha Alexander Schriftführer Rees Holzbereich

7 Daniel Fratz Rees Elektrobereich

8 Gisela Breuer Alpen- Veen Elektrobereich

9 Franz Kerskes Wesel Verpackung

10 Karsten Verweyen Ersatzmitglied Rees Metallbereich

11 Punkt 3 Aufgaben vom Werkstattrat

12 Was macht der Werkstattrat? 9 Wir setzen uns für Eure Rechte und Pflichten in der Werkstatt ein. z.b.: Arbeitszeiten oder Einhalten von Gesetzen

13 Wir setzen uns für Arbeitssicherheit ein. z.b.: das jeder Sicherheitsschuhe bekommt, der mit dem Hubwagen fährt. Das alle Fluchtwege frei sind.

14 Wir setzen uns für Eure Interessen in der Werkstatt ein. z. B.: Orte für die Ferienfreizeiten, Geschenke für die Nikolausfeier, Gestaltung vom Pausenraum.

15 Wir unterstützen Euch bei Ideen oder Problemen z.b.: Vorschläge für Veränderungen oder Verschönerungen in der Werkstatt

16 Wir treffen uns mit anderen Werkstatträten aus anderen Werkstätten. z.b.: Wir erfahren wie in anderen Werkstätten gearbeitet wird.

17 Wir sprechen jeden Monat mit der Werkstattleitung z. B.: Über die Aufträge, über die Vorschläge von Euch und über Probleme in der Werkstatt.

18 Der Werkstattrat trifft sich 1 X im Monat. Wir treffen uns abwechselnd in jeder Werkstatt. Wir reden über neue Aufgaben. Wir reden über Änderungen in der Werkstatt. Wir reden über neue Ideen von Euch oder der Leitung und versuchen sie umzusetzen.

19 2 X im Jahr treffen wir uns mit der Geschäftsführung. Mit Frau Birnbacher reden wir über neue Ereignisse in der Werkstatt. Jetzt erstellen wir, mit vielen anderen Personen ein Leitbild von der Lebenshilfe.

20 Punkt 4 Rückblick der letzten Arbeit vom Werkstattrat

21 Wir haben Anfang diesen Jahres eine Umfrage für Ferienfreizeiten gemacht und die Vorschläge von Euch, an den Sozialen Dienst weitergereicht. Manche Freizeitorte hat der SD umgesetzt.

22 Wir haben eine zweite Umfrage in Rees gestartet, hier haben wir nach der Probe der Essensausgabe gefragt: Wollt Ihr die Essensausgabe? Es waren: Ja = 78 Stimmen Egal = 19 Stimmen Nein = 54 Stimmen

23 Durch die neue Essensausgabe, kann immer frisch und heiß ausgegeben werden. Wir haben mit Herrn Heinzel über die Gerichte gesprochen. Es wird überlegt, ob jede Woche ein Mitarbeiter-Wunsch-Gericht gekocht wird.

24 In der dritte Umfrage ging es um eine gemeinsame Karnevalsfeier: In Rees stimmten mehr mit NEIN. In Alpen Veen stimmten mehr mit NEIN In Wesel stimmten mehr mit JA

25 Es ist sehr schwierig und teuer, so viele Busse zu besorgen, damit alle Mitarbeiter in einer Werkstatt feiern können.

26 Im letztem Jahr hat die Werkstattführung eine Mitarbeiterumfrage gemacht. Hier habt ihr zu vielen Fragen eure Meinung gesagt. Die Werkstattleitung hat dem Werkstattrat die Ergebnisse vorgestellt.

27 Die Werkstattleitung hat eine Liste mit Maßnahmen erarbeitet. Der Werkstattrat wird in einigen Punkten die Werkstattleitung unterstützen. Der Werkstattrat wird im im nächstem Jahr neue Umfragen starten.

28 Füllt die Umfragen alleine oder mit Hilfe einer anderen Person aus. Die Umfragezettel werft in unseren Werkstattrat Briefkasten. Wir werden die Ergebnisse auf der Tafel vom Werkstattrat aushängen.

29 In diesem Jahr haben wir eine Schulung in Bocholt über zwei Tage gemacht. Danach haben wir Euch Angeboten bei Konfliktlösungen (Streit) zu helfen. Wenn ihr es erst selbst versucht habt, ein Konflikt zwischen

30 Mitarbeiter, Gruppen-Leiter, Werkstatt-Leiter oder Sozialer-Dienst zu lösen, dann helfen wir Euch.

31 Versucht es aber erst alleine zu lösen. Wir sind schließlich alle Erwachsene-Menschen.

32 Wir bieten Euch eine Sprechstunde an. Wenn Ihr Fragen habt, helfen wir Euch. Hier könnt ihr uns Probleme mitteilen. Wir freuen uns auch über neue Vorschläge.

33 Was in der Werkstatt verbessert werden kann. Wir geben Eure Vorschläge weiter und versuchen sie umzusetzen. Die Ergebnisse und Vorschläge Werden wir an unserer Tafel aushängen.

34 Die Sprechzeiten in Alpen-Veen sind alle 14 Tage: Am Montag von 11:15Uhr bis 12:00 Uhr im Mehrzweckraum.

35 Die Sprechzeiten in Wesel sind jeden Freitag von 8:15 Uhr bis 9:15 Uhr im Personalraum.

36 Die Sprechstunden in Rees sind Mittwochs von 10:15Uhr bis 11:00Uhr im Computer-Schulungs-Raum.

37 Ab dem nächstem Jahr wird es eine neue Urlaubsregelung geben. Alle Mitarbeiter sollen ihren Haupturlaub (ca. 15 Tage) bis Mitte Februar beantragen. Die Werkstatt kann dann besser planen.

38 Wir waren vor zwei Wochen bei der SPD Werkstatträtekonferenz. Es handelte auch um Lohnerhöhungen in den Werkstätten.

39 Wir haben Herrn Böing heute eingeladen. Er wird uns jetzt das Lohnsystem vorstellen.

40 Punkt 5 Vorstellung des Lohnsystems

41 Werkstatt für Menschen mit Behinderung Alle Regeln sind in einem Gesetz festgelegt Dieses gilt in ganz Deutschland Wer kann in der Werkstatt arbeiten? Wer darf Gruppenleiter sein? Wer bezahlt das Personal? Was macht der Werkstattrat? Und noch vieles mehr. Auch: Wie ist der Lohn geregelt?

42 Was ist Lohn? Wer arbeitet erhält dafür Geld. In der Werkstatt bekommt jeder einen Grundbetrag Wer mehr arbeiten kann und wer viel arbeitet bekommt auch noch einen Steigerungsbetrag

43 Grundbetrag Dies sind monatlich 75,00 Euro. Im Berufsbildungsbereich gibt es keinen Lohn. Teilnehmer bekommen Ausbildungsgeld. Dies sind im zweiten Jahr 75,00 Euro. Im Gesetz steht: Der Grundbetrag ist so hoch wie das Ausbildungsgeld.

44 Steigerungsbetrag Mitarbeiter die weniger arbeiten und mehr Fehler machen sollen weniger verdienen. Sie bekommen einen niedrigeren Steigerungsbetrag. Mitarbeiter die viel arbeiten und wenige Fehler machen sollen mehr verdienen. Sie bekommen einen hohen Steigerungsbetrag.

45 Leistungszulage Mitarbeiter die bei einer Firma arbeiten auf einem Betriebsintegrierten Arbeitsplatz BIAP erhalten zusätzlich eine Leistungszulage in Höhe von 35 Euro im Monat..

46 Wichtig: Bekomme ich Geld im Urlaub? Was ist bei Krankheit? Im Urlaub wird der Lohn weiter gezahlt. Wer krank ist bekommt sechs Wochen weiter Lohn. Dann gibt es Krankengeld. Dieses zahlt die Krankenkasse.

47 Woher kommt das Geld für den Lohn? Die Werkstatt bekommt Aufträge von Firmen. Für die Arbeit zahlen die Firmen Geld. Siebzig Prozent von diesem Geld sind für die Mitarbeiter. Davon werden Löhne, Nikolausball und Freizeiten bezahlt. Geld gibt es auch beim Verkauf von Eigenprodukten. Dies sind Weihnachtskarten, Metallsterne oder Vogelhäuser.

48

49 Werden die Gruppenleiter von diesem Geld bezahlt? Nein. Die Werkstatt bekommt für das Personal Geld vom Kostenträger. Das sind der Landschaftsverband und das Arbeitsamt. Das Geld der Firmen ist für die Löhne der Mitarbeiter!!!!!

50 Wie wird das Geld auf die Mitarbeiter verteilt? Das regelt unsere Entgeltordnung. Einmal im Jahr wird jeder Mitarbeiter bewertet. Der Gruppenleiter füllt einen Bogen aus. Er vergibt Punkte. In der Ordnung ist geregelt wofür es Punkte gibt. Alle Punkte zusammen das ist die Lohnstufe

51 Wofür gibt es Punkte? Es gibt vier Bereiche: Tätigkeitsgruppe Fähigkeitsmerkmale- Quantität Qualität wie schwer ist die Arbeit? was kann der Mitarbeiter? wie schnell und wie lange arbeitet der Mitarbeiter? wie gut arbeitet der Mitarbeiter?

52 Wie geht es weiter? Der Gruppenleiter spricht mit dem Mitarbeiter. Er erklärt die Vergabe der Punkte. Gemeinsam werden Förderziele besprochen. Damit später eine höhere Lohnstufe möglich ist. Gruppenleiter, Mitarbeiter und Werkstattleiter unterschreiben. Damit steht die Lohnstufe fest!!!

53 Wenn der Mitarbeiter damit nicht einverstanden ist? Der Mitarbeiter kann Einspruch einlegen! Dann wird mit Werkstattleiter und Bereichsleiter beraten. Der Mitarbeiter kann sich helfen lassen. Jeder sagt seine Meinung. Die Einigung steht am Ende.

54 Warum gibt es Arbeitsbegleitende Maßnahmen (ABM)? In der Werkstatt wird nicht nur gearbeitet. Jeder der arbeitet, muss weiter lernen. Jeder soll sich weiter entwickeln. Das ist die Aufgabe der Werkstatt. So steht es im Gesetz.

55 Entgelt für Werkstattmitarbeiter zzgl. 26 Arbeitsförderungsgeld bis zu einem Entgelt von 325 Zuzüglich Beiträge zur Rentenversicherung auf ein fiktives Gehalt von und Krankenund Pflegeversicherung (über Regierungspräsident finanziert) sowie rechnerisch die Betreuungs- und Werkstattkosten.

56 Vielen Dank für Ihre Aufmerksamkeit!

57 Punkt 6 Sonstiges

58 Wenn ihr noch fragen habt, Könnt ihr zur Sprechstunde kommen. Ihr könnt sie aber auch jetzt stellen.

59 Wir bedanken uns bei der Werkstatt-Leitung und bei der Geschäfts-Führung: Für die tolle Zusammen-Arbeit. Der Werkstattrat wird für Euch immer mehr für Endscheidungen gefragt. Ohne die hätten wir diese Versammlung nicht machen können.

60 Wir danken Euch für Euer Kommen. Wir wünschen Euch eine schöne Weihnachtszeit und Einen guten Rutsch ins Neue Jahr.

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