TRADING. Step by Step. special. Alle Trading-Begriffe auf einen Blick. Eine Sammelausgabe der TRADING-LearningCurves

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1 Eine Sammelausgabe der TRADING-LearningCurves special TRADING Step by Step Alle Trading-Begriffe auf einen Blick

2 Deutsche Bank db-x markets Produktauswahl nach Chart-Signal Inhalt Neu: MDAX-Werte auf dem Radar 4 Der Call 5 Der Put 6 Der innere Wert 7 Der Zeitwert 8 Aufgeld und Hebel 9 Delta und Omega 10 Theta und Rho 11 Volatilität 12 Basisprospekt und endgültige Bedingungen 13 Aufgabe des Market-Makers 14 Währungsoptionsscheine 15 Der Spread 17 Stop-Loss und Stop-Buy 18 Forwards und Futures 19 Index-Arbitrage Trade Radar 20 Börslicher und außerbörslicher Handel 21 Cash Extraction mit Optionsscheinen Mit Trade Radar können Anleger Top-Signale erkennen: Auf einen Blick: Wann droht eine Aktie, ein Index, ein Rohstoff auszubrechen oder bricht gerade aus Trading-Strategien auf den DAX, MDAX, DAX- und MDAX-Werte, zahlreiche Rohstoffe und weitere Indizes Kurswerte in Realtime Ein kostenloser Trading-Service von db-x markets für Profis und Einsteiger Trade Radar. Das Tool für charttechnische Analyse. Kontakt Deutsche Bank AG db-x markets Hotline: +49 (69) Der Straddle 24 Der Bund Future 25 Das Gap-Risiko 26 WAVEs XXL und die Dividende 27 Der theoretische Wert 28 Die elektronische Order 29 Dividendenausschüttung 30 Fälligkeit und nun? 31 Exotische Optionsscheine 32 Black-Scholes-Formel 33 Transaktionsgebühren 34 Limit- und weitere Gebühren Schutzgebühr 5,- EUR 35 Investor versus Trader 36 Passendes Rüstzeug 37 Optionen oder Optionsscheine? 38 DayWAVEs Tagesgeschäft TRADING special 3

3 Der Call Nur wer die Vokabeln aus der Welt der Warrants versteht, kann auch erfolgreich agieren. Einer der grundlegenden Begriffe ist der sogenannte Call. Der Put Wieder heißt es: Augen auf beim Warrant-Kauf. Nach dem Call gibt es nun alles Wissenswerte zu seinem Gegenteil, dem Put. Optionsscheine bieten die Möglichkeit, bereits mit geringem Kapitaleinsatz an der Kursentwicklung eines Basiswerts (etwa einer Aktie) teilzuhaben. Als Konsequenz daraus löst jede Preisveränderung beim Basiswert in der Regel eine prozentual stärkere Veränderung im Preis des Optionsscheins aus (sogenannte Hebelwirkung oder Leverage-Effekt ). Mit anderen Worten: Als Inhaber eines Optionsscheins partizipiert der Anleger überdurchschnittlich an Kursgewinnen wie auch Kursverlusten eines Basiswerts. Der Käufer eines Call-Optionsscheins erwartet, dass während der Laufzeit des Optionsscheins der Preis des Basiswerts (etwa einer Aktie) steigt. Kommt es während der Laufzeit des Optionsscheins zu einem solchen Preisanstieg, steigt in der Regel auch der Preis des Optionsscheins. Call-Optionsscheine berechtigen entweder dazu, einen entsprechenden Differenzbetrag (den Bar ausgleich ) zu erhalten, wenn der aktuelle Kurs des Basiswerts über dem festgelegten Basispreis des Optionsscheins notiert, oder berechtigen zum Bezug der Aktie zum Basispreis. Um den Wert des Optionsscheins zum Laufzeitende zu erhalten, muss der Differenzbetrag noch um das Bezugsverhältnis bereinigt werden. 1. Szenario am Laufzeitende des Calls Steht der Aktienkurs am Laufzeitende bei 120 Euro, muss zuerst der positive Differenzbetrag errechnet werden: Kurs der Aktie am Laufzeitende 120 Euro minus dem Basispreis von 90 Euro ergibt einen Differenzbetrag von 30 Euro. Da das Bezugsverhältnis 1:10 ist, muss der Differenzbetrag noch mit dem Bezugsverhältnis multipliziert werden. Somit ist ein Optionsschein am Laufzeitende drei Euro wert. Der Gewinn entspricht also 100 Prozent, nämlich drei Euro minus den investierten 1,50 Euro, macht 1,50 Euro Gewinn. Hier zeigt sich die erwähnte Hebelwirkung von Optionsscheinen. Die Aktie ist von 90 Euro auf 120 Euro gestiegen, also um 33,3 Prozent, der Optionsschein von 1,50 Euro auf drei Euro, das Auszahlungsprofil eines Call-Optionsscheins Gewinn Verlust Punkte macht 100 Prozent. Sollte am Laufzeitende der Aktienkurs 90 Euro oder weniger betragen, verfallen die Optionsscheine wertlos, und der Anleger verliert sein eingesetztes Kapital. 2. Break-even-Punkt des Calls Der Break-even-Punkt beantwortet die Frage, welchen Wert der Aktienkurs am Laufzeitende überschreiten muss, damit der Anleger mit dem Call-Optionsschein Gewinn macht. Bei einem Call-Optionsschein ist dies der Kaufpreis des Optionsscheins multipliziert mit der Anzahl der benötigten Optionsscheine zuzüglich des Basispreises. In unserem Beispiel 1,50 Euro mal zehn zuzüglich der 90 Euro des Basispreises. Der Break-even-Punkt liegt im Beispiel bei 105 Euro. 1. Basispreis 2. Break-even-Punkt 3. Gewinnzone 4. Verlustzone Aktienkurs Wertentwicklung Call Das Pendant zum Call-Optionsschein (siehe links) ist der Put-Optionsschein. Der Käufer eines Put-Optionsscheins erwartet während dessen Laufzeit, dass sich der Kurs des Basiswerts, etwa eine Aktie, negativ entwickelt. Put-Optionsscheine berechtigen dazu, einen entsprechenden Differenzbetrag ( Barausgleich ) zu erhalten, wenn der aktuelle Kurs des Basiswerts unter dem Basispreis des Optionsscheins notiert, oder sie berechtigen dazu, die Aktie zum Basispreis zu verkaufen. Der Differenzbetrag muss noch um das Bezugsverhältnis bereinigt werden, damit man den Wert des Optionsscheins zum Laufzeitende bekommt. Beispiel für die Wertentwicklung eines Put-Optionsscheins am Laufzeitende bei Barausgleich (unter Vernachlässigung von Transaktionskosten): Aktien-Put-Optionsschein Aktienkurs: 95 Euro Basispreis: 100 Euro Bezugsverhältnis: 0,1 Aktien pro Optionsschein (1:10) Put-Optionsscheinpreis: 0,80 Euro Auszahlungsprofil eines Put-Optionsscheins 1. Szenario am Laufzeitende des Puts Steht der Aktienkurs am Laufzeitende bei 80 Euro, muss zuerst der positive Differenzbetrag errechnet werden. Also: Basispreis von 100 Euro minus Kurs der Aktie am Laufzeit ende 80 Euro. Das ergibt einen Differenzbetrag von 20 Euro. Da das Bezugsverhältnis 1:10 ist, muss der Differenzbetrag noch mit dem Bezugsverhältnis multipliziert werden. Somit ist ein Optionsschein am Laufzeitende zwei Euro wert. Der Gewinn (zwei Euro minus den investierten 0,80 Euro = 1,20 Euro) entspricht also 150 Prozent. Hier zeigt sich wie schon beim Call die erwähnte Hebelwirkung von Optionsscheinen. Die Aktie ist von 95 Euro auf 80 Euro gefallen, also um 15,8 Prozent. Der Optionsschein ist von 0,80 Euro auf zwei Euro gestiegen, das macht 150 Prozent. Sollte am Laufzeitende der Aktienkurs aber bei 100 Euro oder darüber liegen, verfallen die Optionsscheine wertlos und der Anleger verliert sein eingesetztes Kapital. 2. Break-even-Punkt des Put Der Break-even-Punkt beantwortet die Frage, welchen Wert der Aktienkurs am Laufzeitende unterschreiten muss, damit der Anleger mit dem Put-Optionsschein Gewinn macht. Bei einem Put-Opti ons schein ist dies der Basispreis minus dem Kaufpreis des Optionsscheins, angepasst um die Anzahl der benötigten Optionsscheine. In unserem Beispiel 100 Euro des Basispreises abzüglich 0,80 Euro geteilt durch das Bezugsverhältnis von 0,1. Der Break-even- Punkt liegt im Beispiel also bei 92 Euro. Formel Break-even-Punkt Call = Basispreis + Optionsscheinkurs Bezugsverhältnis Put = Basispreis - Optionsscheinkurs Bezugsverhältnis Beispiel für die Wertentwicklung eines Call-Optionsscheins am Laufzeitende bei Barausgleich (unter Vernachlässigung von Transaktionskosten): Punkte Quelle: db-x markets 1. Gewinnzone 2. Break-even-Punkt Gewinn 1 3. Basispreis Aktien Call-Optionsschein Aktienkurs: 100 Euro Basispreis: 90 Euro Bezugsverhältnis: 0,1 Aktien pro Optionsschein (1:10) Call-Optionsscheinpreis: 1,50 Euro Verlust Punkte Quel le: db-x markets 4. Verlustzone Aktienkurs Wertentwicklung Put 4 TRADING special TRADING special 5

4 Der innere Wert Der Sprachgebrauch im Optionsscheinhandel klingt manchmal verwirrend: in the money, at the money, out of the money. Diese Begriffe beschreiben den Wert der Scheine. Der Zeitwert Zeit ist Geld, so heißt es gewöhnlich. Ganz konkret zeigt sich das bei Optionsscheinen. Hier geht es darum, was hinter dem Zeitwert steckt und welche Einflussfaktoren wie auf ihn wirken. Nachdem zuvor die Unterschiede von Call- und Put-Optionsscheinen erklärt wurden, folgen nun die ersten Kennzahlen zur Analyse von Optionsscheinen. Wenn der faire Preis während der Laufzeit betrachtet wird, sind die Faktoren Restlaufzeit, Volatilität, Dividende und risikoloser Zinssatz von Bedeutung. Diese Faktoren werden in den folgenden Kapiteln erklärt. Die einfachste Möglichkeit, um den fairen Preis eines Call-Optionsscheins kennenzulernen, ist die Betrachtung bei Endfälligkeit. Der Grund: Hier ist nur der innere Wert von Bedeutung. Dieser innere Wert hängt vom Kurs des Basiswerts und dem Basispreis des Optionsscheins ab. Ein Optionsschein hat immer einen inneren Wert, wenn er profitabel ausgeübt werden kann. Für einen Call-Optionsschein mit einem Basispreis von 100 Euro bedeutet dies, dass er einen inneren Wert hat, sobald der Kurs des Basiswerts, zum Beispiel einer Aktie, über 100 Euro liegt. Ein Put- Optionsschein mit einem Basispreis von 100 Euro weist dann einen inneren Wert auf, sobald die Aktie unter 100 Euro notiert. Andernfalls hat er einen inneren Wert von null. Der innere Wert eines Optionsscheins kann nicht negativ sein, weil in diesem Moment der Direkterwerb der Aktie günstiger wäre und die Ausübung daher keinen Sinn ergibt. Die Berechnung In the money Um der Frage auf den Grund zu gehen, ob es sich lohnt, einen Optionsschein auszuüben oder nicht, haben Optionsscheinhändler eine eigene Terminologie entwickelt. Wenn bei einem Call-Optionsschein der Basispreis unter dem Kurs des Basiswerts liegt oder bei einem Put-Optionsschein der Basispreis über dem Kurs des Basiswerts liegt, sich eine Ausübung also lohnt, spricht man von einem Optionsschein, der im Geld notiert. Häufig ist dann auch einfach von in the money oder von In-the-money-Optionsscheinen die Rede. At the money Wenn der Kurs des Basiswerts und der Basispreis gleich sind, spricht man bei einem Call-Optionsschein und auch bei einem Put-Optionsschein von einem Optionsschein, der am Geld liegt. Ent- Überblick Innerer Wert Call = (Kurs des Basiswerts - Basispreis) x Bezugsverhältnis Innerer Wert Put = (Basispreis - Kurs des Basiswerts) x Bezugsverhältnis sprechend liest oder spricht man häufig auch von at the money oder von Atthe-money-Optionsscheinen. Out of the money Wenn bei einem Call-Optionsschein der Basispreis über dem Kurs des Basiswerts liegt oder bei einem Put-Optionsschein der Basispreis unter dem Kurs des Basiswerts liegt, spricht man von einem Optionsschein, der aus dem Geld notiert. In diesem Fall lohnt sich die Ausübung nicht. Konsequenterweise sprechen die Experten von out of the money oder von Out-of-the-money-Optionsscheinen. Bezeichnung Call Put innerer Wert im Geld Basispreis < Basiswert Basispreis > Basiswert > 0 (in the money) am Geld Basispreis = Basiswert Basispreis = Basiswert = 0 (at the money) aus dem Geld Basispreis > Basiswert Basispreis > Basiswert = 0 (out of the money) Der Zeitwert errechnet sich aus der Differenz zwischen dem aktuellen Kurs des Optionsscheins und dem inneren Wert. Er ist als Entgelt für die Vorteile des Optionsscheinkäufers im Vergleich zum Direktinvestor zu interpretieren. Er beruht auf dem Liquiditätsvorteil und dem Recht zu entscheiden, ob der Optionsschein ausgeübt werden soll oder wertlos verfallen wird. Gehen wir von einem Call-Optionsschein mit einem Basispreis von 60 Euro aus. Die Restlaufzeit des Warrants betrage sechs Monate und der Basiswert notiere zurzeit bei 50 Euro. Das Bezugsverhältnis beträgt 1:1. Dieser Optionsschein notiert aus dem Geld. Er hat also keinen inneren Wert (siehe links). Dies bedeutet jedoch nicht, dass der Optionsschein wertlos ist. Denn immerhin beträgt die Restlaufzeit des Optionsscheins noch sechs Monate. Es besteht damit zumindest noch die Chance, dass die Aktie innerhalb des nächs ten halben Jahres auf über 60 Euro steigt und der Optionsschein doch noch im Geld landet. Dann würde es sich lohnen, den Call auszuüben. Es kann also sinnvoll sein, für einen Optionsschein einen Preis zu bezahlen, der über seinem inneren Wert liegt selbst dann, wenn der innere Wert Null ist. Dieser Wert, der über den inneren Wert eines Optionsscheins hinausgeht, ist schließlich der Zeitwert. Der Einfluss der Restlaufzeit Bei einer längeren Restlaufzeit ist die Wahrscheinlichkeit größer, dass der Schein während der Laufzeit im Geld landet. Der Schein mit der längeren Restlaufzeit ist daher wertvoller. Er hat also den höheren Zeitwert. Faustformel: Je länger die Restlaufzeit eines Optionsscheins, desto größer ist sein Zeitwert. Am Ende der Laufzeit beträgt der Zeitwert null (siehe Chart). Der Optionsscheinpreis ist dann identisch mit dem inneren Wert, und der kann auch null sein, wenn der Kurs des Basiswerts über dem Basispreis liegt. Wer also Optionsscheine kauft, muss immer die ablaufende Zeit berücksichtigen. Der Zeitwertverfall ist unvermeidbar und kann nur durch einen steigenden inneren Wert ausgeglichen werden. Zeitwertabnahme zur Endfälligkeit Wert der Zeitprämie Tage 60 Tage 30 Tage 0 Tage 1 Schnelles Ende: Der Zeitwert verfall ist zu Laufzeitbeginn eines Options scheins noch gering, gegen Ende nimmt er stark zu. Besonders in den letzten drei Monaten vor dem Verfall sollten Anleger daher besonders auf der Hut sein und gegebenenfalls schnell handeln. 1Restlaufzeit; Quel le: db-x markets Der Einfluss der Volatilität Die Volatilität des Basiswerts zeigt an, wie stark der Kurs des Basiswerts schwankt. Je stärker die Kursschwankungen des zugrunde liegenden Basiswerts sind, desto mehr kann der Inhaber eines Optionsscheins hiervon profitieren. Und desto wahrscheinlicher ist es, dass der Optionsschein innerhalb seiner Laufzeit im Geld landet. Je höher also die Volatilität, des to höher der Zeitwert eines Optionsscheins. 6 TRADING special TRADING special 7

5 Aufgeld und Hebel Zeit ist Geld, so heißt es gewöhnlich. Ganz konkret zeigt sich das bei Optionsscheinen. Hier geht es darum, was hinter dem Zeitwert steckt und welche Einflussfaktoren wie auf ihn wirken. Delta und Omega Neben statischen gibt es im Optionsscheingeschäft auch dynamische Kennzahlen. Wie etwa das Delta und den theoretischen Hebel auch Omega genannt. Sie gehören zu den sogenannten Griechen. Aufgeld Die einfachste Kennzahl, um einen Optionsschein zu bewerten, bietet das Aufgeld. Als Aufgeld wird der prozentuale Betrag bezeichnet, um welchen der Erwerb eines Basiswerts, etwa einer Aktie, durch einen Call-Optionsschein teurer ist als der Direkterwerb der Aktie. Beim Put- Optionsschein gibt das Aufgeld an, um welchen Prozentsatz der Verkauf des Basiswerts durch Erwerb des Optionsscheins und sofortige Ausübung des Optionsrechts (also Verkauf der Aktie) Formel Aufgeld Call und Put Aufgeld Call = Aufgeld Put = Beispiel Call Auto AG Formel Hebel Hebel = im Ver gleich zum direkten Verkauf des Basiswerts ungünstiger ist. Das Aufgeld ist nur bedingt geeignet, um verschiedene Optionsscheine zu beurteilen und vor allem zu vergleichen. Um verschiedene Optionsscheine in Bezug auf das Aufgeld gegenüberzustellen, sollte der Anleger das Aufgeld zu der Laufzeit ins Verhältnis setzen. Hierzu wird das Aufgeld bei Call- und Put-Optionsscheinen einfach durch die Restlaufzeit des Optionsscheins geteilt. In unserem Beispiel liegt das jährliche Aufgeld bei 6,94 Prozent (9,25 Optionsscheinkurs (Basispreis + - Kurs des Basiswerts) Bezugsverhältnis Kurs des Basiswerts Optionsscheinkurs (Kurs des Basiswerts + - Basispreis) Bezugsverhältnis Kurs des Basiswerts Anhand eines Optionsscheins auf die fiktive Auto AG wird das Aufgeld berechnet. Restlaufzeit 270 Tage Basispreis 60,00 Euro Bezugsverhältnis 1:10 (10 Optionsscheine für eine Aktie) Kurs der Auto AG 57,30 Euro Preis des Optionsscheins 0,26 Euro (60,00 Euro + 0,26 Euro - 57,30 Euro) Aufgeld Call 1 = 0,1 = 0,0925 x ,30 Euro Aufgeld Call = 9,25 % 1 in Prozent Kurs des Basiswerts Optionsscheinkurs Bezugsverhältnis Beispiel Auto AG 57,03 Euro 0,26 Euro 1/10 = 22,04 x ). Es ist jedoch nur sinnvoll, verschiedene Optionsscheine mit dem jährlichen Aufgeld zu vergleichen, die den gleichen Basispreis aufweisen. Wie das Beispiel zeigt, ist der Erwerb der Auto-AG-Aktie über den Optionsschein um 9,25 Prozent teurer als der direkte Er werb der Aktie. Jedoch hat der Anleger beim Optionsschein die Möglichkeit, überproportional am Anstieg der fiktiven Auto-AG-Aktie zu parti zi pieren, da er weniger Kapital einsetzt und die Hebelwirkung stärker ist. Hebel Der Hebel drückt das Verhältnis des Preises des Optionsscheins zum jeweiligen Preis des Basiswerts aus. Bei tief im Geld liegenden Optionsscheinen kann er als Anhaltspunkt dienen, um wie viel mal mehr der Optionsschein steigt oder fällt, wenn der Basiswert (etwa eine Aktie) um ein Prozent steigt oder fällt. Ein Beispiel soll dies verdeutlichen: Angenommen, die Auto-Aktie steht bei 30 Euro und die Restlaufzeit des Optionsscheins mit dem Basispreis von 60 Euro würde noch eine Woche betragen, dann wäre der Optionsschein gerade noch 0,02 Euro wert. Wenn man nun den Hebel ausrechnet, erhält man 150 Prozent. Doch leider wird der Optionsschein nicht um 150 Prozent steigen, wenn die Auto-Aktie um ein Prozent auf 30,30 Euro steigt. Der Grund liegt in der geringen Wahrscheinlichkeit, dass die Aktie in der verbleibenden Woche noch über den Basiswert von 60 Euro steigt. Somit ist der Optionsschein wertlos und wird sich nicht mehr bewegen. Dennoch schauen immer noch viele Anleger nur auf den Hebel als Kennzahl für die Auswahl von Optionsscheinen. Bei tief im Geld liegenden Optionsscheinen ist das sinnvoll, für Optionsscheine, die aus dem Geld oder am Geld notieren, eignen sich Delta und Omega besser als Bewer tungskennzahlen. Delta Das sogenannte Delta ist mathematisch ge sehen die erste Ableitung des Optionsschein kurses nach dem Kurs des Basiswerts. Es drückt somit die absolute Veränderung des theoretischen Werts eines Optionsscheins aus, die sich abhängig von einer Kursveränderung des Basiswerts um eine Einheit ergibt. Wird die Kennzahl Delta mit der Kursveränderung des Basiswerts unter Berücksichtigung des Bezugsverhältnisses multipliziert, ergibt das somit die theoretische Kursveränderung des Optionsscheins. Je tiefer ein Optionsschein im Geld ist, desto höher ist sein Delta. Oder anders ausgedrückt: Je weiter ein Optionsschein aus dem Geld ist, desto stärker nähert sich das Delta dem Wert null an. Call- Optionsscheine weisen immer ein Delta zwischen null und eins auf, während das Delta für Put-Optionsscheine Werte zwischen minus eins und null annehmen kann. Das liegt daran, dass der Wert des Optionsscheins zunimmt, wenn der Kurs des Basiswerts sinkt, und fällt, wenn der Kurs des Basiswerts steigt. Omega In der Theorie gibt der Hebel an, um wie viel mal mehr der Optionsschein steigt oder fällt, wenn der Basiswert (etwa eine Aktie) um ein Prozent steigt oder fällt. Dies gilt gerade bei Optionsscheinen, die tief im Geld liegen. Im Gegensatz zum Hebel, der eine gleich starke absolute Kursveränderung von Optionsschein und Basiswert unterstellt, misst Omega durch die Berücksichtigung der Kennziffer Delta die tatsächliche Hebel leistung des Optionsscheins. Insbesondere bei Optionsscheinen, die weit aus dem Geld notieren also bei Calls der Aktienkurs weit über dem Kurs des Basiswerts liegt, können so Fehlbewertungen, die bei einer Fokussierung auf den Hebel entstehen, vermieden werden. Die Anwendung des Omegas liefert so ein sehr viel realistischeres Bild. Der Anleger sollte daher bei einer Analyse verschiedener Optionsscheine in Bezug auf mögliche Renditepotenziale Omega als aussagekräftigerer Kennzahl gegenüber dem Hebel den Vorzug geben. Beispiel Auto AG (Bezugsverhältnis 0,1) aktueller Aktienkurs 50 Euro Kursveränderung auf 51 Euro (+ 1 Euro) aktueller Kurs eines Calls auf die Auto AG 0,45 Euro aktuelles Delta 0,50 Kursveränderung auf 0,50 Euro (+ 0,05 Euro) Beispiel Auto AG (Hebel) Hebel = 50 Euro (Aktienkurs) x 0,1 (Bezugsverhältnis) = 11,11 0,45 Euro (Warrant-Kurs) Beispiel Auto AG (Omega) Omega = Delta x Hebel Omega = 0,5 x 11,11 = 5,56 8 TRADING TRADING special 9

6 Theta und Rho Die meisten Anleger unterschätzen den Zeitwertverlust von Optionsscheinen. Die Kennzahlen Rho und Theta zeigen, wie der Zahn der Zeit am Optionsschein nagt. Volatilität Wer Optionsscheine verstehen will, kommt nicht umhin, sich mit der Volatilität zu beschäftigen. Sie bestimmt größtenteils den Preis eines Optionsscheins und kann sich stets verändern. Theta Optionsscheine unterliegen einem Zeitwertverlust. Die Kennzahl Theta beschreibt den Einfluss, den eine Änderung der Restlaufzeit auf den Optionsscheinpreis bewirkt. Sie drückt somit die Veränderung des Optionsscheinpreises aus, wenn sich die Restlaufzeit um einen Tag ändert. Ange geben wird das Theta, das immer ein negatives Vorzeichen hat, entweder als tägliche oder wöchentliche Kennzahl. Ein kleines Beispiel dient dazu, die Wirkung des Thetas zu verstehen. Die Aktie der fiktiven Auto AG notiert bei 54,70 Euro. Ein Call mit einem Basispreis von 60 Euro, einer Restlaufzeit von 400 Tagen und einem Bezugsverhältnis von 1:10 kostet 54 Cent. Das tägliche Theta dieses Optionsscheins liegt bei -0,00135 Euro und das wöchentliche Theta bei -0,00945 Euro. Das heißt: Der Optionsschein verliert jeden Tag, an dem sich der Preis des Basiswerts, die Einfluss der Restlaufzeit auf einen Optionsschein Volatilität und die Zinsen nicht ändern, 0,00135 Euro. Mit jedem Tag verliert der Optionsschein somit an Wert. Bei Optionsscheinen, die tief im Geld liegen (siehe Der innere Wert, Teil 2), ist das Theta gering. Denn diese Optionsscheine weisen einen hohen inneren Wert auf, die Zeitwertkomponente ist gering. Wie bei Optionsscheinen, die aus dem Geld notieren, nimmt der Zeitwert hier eher linear ab. Am höchsten ist das Theta bei Optionsscheinen, die am Geld notieren. Hier ist der Zeitwertverfall enorm, besonders gegen Laufzeitende. Daher gilt für diese Scheine folgende Faustregel: Die Laufzeit des ausgewählten Optionsscheins sollte um drei Monate länger gewählt werden als die Zeitspanne, in der der Anleger eine Kursbewegung im Basiswert erwartet. Restlaufzeit Optionsschein Preis Optionsschein Verlust 393 Tage 0,53 Euro -1,80 % 100 Tage 0,19 Euro -64,80 % 50 Tage 0,09 Euro -83,30 % 10 Tage 0,01 Euro -98,20 % Laufzeitende 0,00 Euro -100,00 % Rho Eine weitere Kennzahl, die wie Theta zu den Griechen zählt, ist Rho. Mit ihr wird der Einfluss einer Zinssatzän derung (Geldmarktzins) auf den Optionsscheinpreis beschrieben. Die Bank als Verkäufer eines Call-Optionsscheins ist verpflichtet falls in den Bedingungen vorgesehen, den Basiswert am Verfalltag des Optionsscheins zu liefern. Somit muss die Bank bei Emission des Optionsscheins den Basiswert erwerben. Das Institut hat also eine Position, die sie über die gesamte Laufzeit am Geldmarkt finanzieren muss. Das verursacht Kosten. Diese Kosten werden in den Preis des Call-Optionsscheins eingerechnet. Somit wird der Call-Optionsschein billiger, falls die Geldmarktzinsen sinken, und teuerer, falls sie steigen. Als Emittentin von Put-Optionsscheinen muss die Bank zur Absicherung der Optionsscheinposition nun den Basiswert verkaufen, da sie sich verpflichtet, am Laufzeitende den Basiswert zum Basispreis vom Anleger zu erwerben. Die Erträge, die aus dem Verkauf des Basiswerts resultieren, wird die Bank in den Preis des Put-Optionsscheins einrechnen. Falls die Geldmarktzinsen steigen, wird der Put- Optionsschein somit billiger. Sinken die Geldmarktzinsen aber, wird er teurer. Die Kennzahl Rho drückt nun die Veränderung des Optionsscheinpreises aus, wenn sich der Zinssatz um ein Prozent ändert. Die Kennzahl liegt bei einem Kaufoptionsschein immer zwischen 0 und 1, bei einem Verkaufsoptionsschein zwischen 0 und -1. Mit abnehmender Restlaufzeit verringert sich der Einfluss der Finanzierungskosten auf den Optionsscheinpreis. Als Folge davon wird das Rho somit immer kleiner. Volatilität bezeichnet in der Optionsscheinwelt die Schwankungsbreite der Kurse des Basiswerts innerhalb eines bestimmten Zeitraums. Volatilität ist also kein Maß für die Richtung der Preisbewegung. Je höher die Schwankungsbreite der Volatilität ist, umso höher muss auch der Optionspreis liegen. Dies liegt auf der Hand. Denn eine starke Schwankung des Basiswerts birgt die Wahrscheinlichkeit, dass genügend große Sprünge erreicht werden können, um den Kurs des Basiswerts an den Basispreis zu bringen, ihn zu überschreiten (Call) oder auch ihn stärker in the money zu bringen. Im Optionshandel unterscheidet man die historische, implizite und zukünftige Volatilität. Die his torische Volatilität lässt sich aus den Daten der Vergangenheit errechnen. Die implizite Volatilität ist die gerade aktuell in den Optionspreisen enthaltene Volatilität. Der Optionsscheinhändler einer Bank bildet sich anhand der Rückrechnung aus den am Markt aktuell gehandelten Optionen ein Urteil über die implizite Volatilität. Der Einfluss dieser Größe auf die Preisbildung von Optionsscheinen ist erheblich. Die künftige Volatilität einer Option bleibt aber auch für den besten Optionsscheinhändler eine Unbekannte, da auch er über die Daten der Zukunft leider keine Erkenntnisse hat. Die Volatilität ist neben dem Kurs des Basiswertes der wichtigste Einflussfaktor für den Wert des Optionsscheins. Solides Verhältnis der Volas Das Vega ist die Kennzahl, die den Einfluss von Schwankungen der impliziten Volatilität auf den Optionsscheinkurs angibt. Es gibt an, in welchem Maß sich der Kurs des Scheins verändert, wenn die implizite Volatilität um einen Prozentpunkt steigt oder fällt. Ein Vega von 0,30 be sagt: Wenn sich die Volatilität des Basiswerts um ein Prozent verändert, dann steigt oder fällt der Wert des Optionsrechts um 0,30 Währungseinheiten, bereinigt um das Bezugsverhältnis. Bei einem Optionsschein mit einem Preis von 0,50 Euro und einem Bezugsverhältnis von 1:10 bedeutet also ein Anstieg der impliziten Volatilität um ein Prozent einen Anstieg von drei Cent im Optionsschein auf 0,53 Euro Cent. Das Vega hat immer einen positiven Wert und ist für Call- und Put-Optionsscheine identisch. Schnäppchenjäger aber sollten vorsichtig sein: Gerade bei stark gefallenen Märkten sind die impliziten Volatilitäten in Optionsscheinen hoch. Das liegt da ran, dass Abwärtsbewegungen meist schneller und heftiger verlaufen als Aufwärtstrends. Somit kann es vorkommen, dass zwar der Kurs des Basiswerts steigt, aber Zeitwertabnahme zur Endfälligkeit Prozent Basispreis Häufig am Markt zu sehen: Weit im und weit aus dem Geld liegende Optionsscheine haben höhere implizite Volatilitäten als solche am Geld hier bei Basispreis Punkten. Die grafische Umsetzung dieses Phänomens nennt man Vola-Smile, da die Kurve aussieht wie ein Lächeln. Quelle: db-x markets der Anstieg nicht reicht, um die Abnahme in der impliziten Volatilität zu kompensieren. Dementsprechend sollten Anleger immer auf ein solides Verhältnis zwischen historischer und impliziter Volatilität achten. Weisen Optionsscheine mit vergleichbarem Basiswert, vergleichbarer Laufzeit und vergleichbarem Basispreis unterschiedliche implizite Volatilitäten auf, sollte unter Berücksichtigung des Spreads und der Emittentenqualität der Optionsschein mit der niedrigsten impliziten Volatilität gewählt werden. Als anerkannter Volatilitätsgradmesser für den Deutschen Aktienindex gilt der VDAX. Er misst die implizite Volatilität von Optionen, die am Geld notieren und eine Restlaufzeit von 45 Tagen haben. Entscheidend für die Entwicklung des VDAX ist die Volatilitätserwartung der Marktteilnehmer. 10 TRADING special TRADING special 11

7 Basisprospekt und endgültige Bedingungen Die meisten Anleger blicken bei Optionsscheinen nur auf die nackten Zahlen wie Preis, Basis oder Verfall beziehungsweise auf die Kennzahlen. Ebenso wichtig sind diverse Szenarien sowie die Rechte des Anlegers. Hier informieren der sogenannte Basisprospekt und die endgültigen Bedingungen. Aufgabe des Market-Makers Anders als bei Aktien ist im Optionsscheinhandel kein liquider Markt nötig, um einen fairen Markt mit angemessenen Preisen darstellen zu können. Market-Maker sorgen dafür, dass Papiere fortlaufend gehandelt werden können. Vor einiger Zeit verglichen einige Kunden auf den Internetseiten unabhängiger Informationsanbieter nur Preise und Hebel von Optionsscheinen mit dem gleichen Basiswert. Sie entschieden sich für den preiswertesten Optionsschein mit dem größten Hebel. Das Entsetzen war groß, als ihr Optionsschein plötzlich wertlos war. Der Grund war relativ einfach, hatte aber eine große Wirkung. Ihre damalige Kaufentscheidung traf nämlich einen Knockout-Optionsschein. Und diese Eigenschaft hatte ein unabhängiger Informationsanbieter nicht auf seiner Homepage beschrieben. Deutsche Bank Aktiengesellschaft Programm für die Emission von Schuldverschreibungen, Zertifikaten und Optionsscheinen Dieses Dokument stellt einen Basisprospekt (der "Basisprospekt" oder der "Prospekt") gemäß Artikel 5 (4) der Prospektrichtlinie (Richtlinie 2003/71/EG) dar, wie sie durch die jeweiligen Bestimmungen der EU-Mitgliedstaaten in Verbindung mit Verordnung Nr. 809/2004 der Europäischen Kommission implementiert worden ist. Im Rahmen dieses Programms für die Emission von Schuldverschreibungen, Zertifikaten und Optionsscheinen (das "Programm") kann die Deutsche Bank Aktiengesellschaft (die "Emittentin" oder die "Deutsche Bank") Wertpapiere ("Wertpapiere") begeben. Die Wertpapiere können sich auf Aktien bzw. Dividendenwerte, Indizes, andere Wertpapiere, Waren, Wechselkurse, Futures- Kontrakte, Fondsanteile, und/oder Zinssätze (der "Basiswert" und/oder der "Referenzwert") beziehen. Diese Emission erfolgt im Rahmen des allgemeinen Bankgeschäfts der Emittentin (wie in Artikel 2(1) der Satzung der Emittentin bestimmt). Für Wertpapiere, die an der SIX Swiss Exchange AG (der SIX Swiss Exchange ) kotiert werden sollen, stellt dieser Basisprospekt zusammen mit den jeweiligen Endgültigen Bedingungen den Kotierungsprospekt gemäß dem Kotierungsreglement der SIX Swiss Exchange dar. Potenzielle Erwerber der Wertpapiere sollten sich über die Art der Wertpapiere und das Ausmaß der mit einer Anlage in die Wertpapiere verbundenen Risiken in vollem Umfang Klarheit verschaffen und die Eignung einer solchen Anlage jeweils mit Rücksicht auf ihre eigenen finanziellen, steuerlichen und sonstigen Verhältnisse bewerten. Potenzielle Erwerber der Wertpapiere sollten den Abschnitt "Risikofaktoren" in diesem Basisprospekt zur Kenntnis nehmen. Die Wertpapiere stellen nicht-nachrangige, unbesicherte vertragliche Verpflichtungen der Emittentin dar, die untereinander in jeder Beziehung gleichrangig sind. Nicht die Emittentin, sondern der betreffende Wertpapierinhaber ist verpflichtet, Steuern, Abgaben, Gebühren, Abzüge oder sonstige Beträge, die im Zusammenhang mit den Wertpapieren anfallen, zu zahlen. Alle Zahlungen, die die Emittentin leistet, unterliegen unter Umständen zu leistenden, zu zahlenden, einzubehaltenden oder abzuziehenden Steuern, Abgaben, Gebühren, Abzügen oder sonstigen Zahlungen. Die Wertpapiere wurden nicht und werden nicht unter dem US-amerikanischen Securities Act von 1933 in der geltenden Fassung registriert. Jedes Angebot bzw. jeder Verkauf der Wertpapiere hat im Rahmen einer von den Registrierungserfordernissen dieses Gesetzes gemäß seiner Regulation S befreiten Transaktion zu erfolgen. Die Wertpapiere dürfen nicht in den Vereinigten Staaten angeboten, dort verkauft oder anderweitig dort übertragen oder auf Personen übertragen werden, die US-Personen im Sinne von Regulation S des US-amerikanischen Securities Act von 1933 oder Personen sind, die nicht unter die Definition einer "Nicht-US-Person" nach Rule 4.7 des US-amerikanischen Commodity Exchange Act in seiner geltenden Fassung fallen. Eine Beschreibung bestimmter Verkaufs- und Übertragungsbeschränkungen für die Wertpapiere findet sich im Abschnitt "Allgemeine Verkaufs- und Übertragungsbeschränkungen" in diesem Basisprospekt. Die Details stehen im Basisprospekt. Bevor ein Optionsschein vertrieben oder zum Verkauf zugelassen wird, müssen zum Schutz des Anlegers Bedingungen in einem Basisprospekt festgehalten werden. Das heißt: Jeder Emittent muss einen Basisprospekt (früher Unvollständiger Verkaufsprospekt ) bei der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin) zur Prüfung einreichen und hinterlegen. Die BaFin muss innerhalb von zehn Tagen der Emittentin eventuelle Anmerkungen mitteilen. Erst nachdem diese Stelle den Basisprospekt genehmigt hat, können die Emittenten einzelne endgültige Bedingungen (früher die sogenannten Nachträge) auflegen. In diesen endgültigen Bedingungen stehen dann die ganzen wirtschaftlichen Daten zu dem jeweiligen Produkt. Die endgültigen Bedingungen müssen spätestens am Tag des öffentlichen Angebots veröffentlicht werden. Bei der BaFin müssen die endgültigen Bedingungen spätestens am Tag des öffentlichen Angebots hinterlegt werden. Die rechtlich verbindlichen Ausstattungsmerkmale eines Optionsscheins sind in den Bedingungen zusammengefasst. Diese liegen bei jedem Emittenten zur Einsicht bereit. Eckdaten in den Bedingungen Zu jenen Ausstattungsmerkmalen gehören zum einen diverse bekannte Optionsschein-Eckdaten. Angefangen beim Basiswert, auf den sich der Optionsschein bezieht, hin zum Basispreis, der Laufzeit und dem Bezugsverhältnis. Auch Sondersituationen werden aufgegriffen. Beispiel: Was passiert, wenn der Basiswert eine Kapitalerhöhung hat? Was geschieht bei einem Aktiensplit oder gar einer Übernahme des Basiswerts? Hinzu kommen die Bedingungen von WAVEs, wie Knock-out- Schwelle oder maximale Auszahlungsbeträge (Caps) bei Diskont-Zertifikaten. Art der Ausübung Ein wichtiger Punkt in den Bedingungen: die Differenzierung zwischen europäischen und amerikanischen Optionsscheinrechten. Bei Optionsscheinen mit einer europäischen Art der Ausübung kann der Kunde den Basiswert nur am Ende der Laufzeit beim Emittenten ausüben. Im Gegensatz dazu existiert bei einem Optionsschein mit amerikanischem Optionsrecht für den Käufer jederzeit die Möglichkeit, während der Laufzeit auf der Ausübung zu bestehen. In beiden Fällen wird der Anleger dies aber nur tun, wenn das Ausüben wirtschaftlich Sinn hat. Der Anleger wird aber dann den Zeitwert des Optionsscheins verlieren, da Optionsscheine, wenn sie ausgeübt werden, nur den inneren Wert auszahlen. Egal, ob europäische oder amerikanische Art der Ausübung: Der Anleger könnte seinen Optionsschein verkaufen. Das ist in nahezu 100 Prozent aller Fälle sinnvoller als das Ausüben, da der Anleger dann noch den Zeitwert des Optionsscheins erhält. Da die Mehrzahl der Marktteilnehmer um die Wichtigkeit einer ausreichenden Markttiefe weiß, handelt sie auch danach. Allerdings nicht immer ganz richtig: Zahlreiche Kunden konzentrieren sich auf die Umsätze eines Optionsscheins oder Zertifikats an einer der deutschen Wertpapierbörsen. Und an diesem Punkt sollte man etwas genauer hinschauen: Man muss nämlich wissen, dass etwa drei Viertel aller Geschäfte, an den Wertpapierbörsen vorbei, in einem Direktgeschäft mit den Emittenten selbst getätigt werden. Die Emittenten von Optionsscheinen und Zertifikaten bieten ihren Kunden als sogenannte Market-Maker während ihrer Handelszeiten fortlaufend verbindliche An- und Verkaufskurse (Geld-Brief-Kurse) an, zu denen die Kunden ihre Produkte kaufen und verkaufen können. Der Briefkurs (der Kaufkurs der Anleger) liegt in der Regel einige Cent über dem Geldkurs (Verkaufskurs der Anleger). Der Market-Maker sorgt dafür, dass die Papiere fortlaufend gehandelt werden können. Doch auch der Umsatz an den Börsen selbst zeigt noch immer nicht das wahre Bild: Ungefähr zehn Prozent aller Geschäfte von Privatkunden werden lediglich gegen einen anderen Privatkunden ausgeführt. Der restliche Umsatz wird auch an der Börse wieder gegen den Emittenten gestellt. Liegt zum Beispiel im Moment des Verkaufs eines Privatkunden kein Kaufauftrag mit ausführbarem Limit von einem anderen Privatkunden an der Börse vor, prüft das Limitsystem des Börsenmaklers, ob der Kurs gegen die aktuelle Quote des Emittenten auszuführen ist. Falls der Emittentenkurs in diesem Bereich liegt, wird das Geschäft automatisch gegen den Emittenten ausgeführt, das heißt: Er ist der Käufer der vom Privatkunden verkauften Papiere. Schon aus Marketing-Gesichtspunkten allein würden sich Emittenten als Market- Maker zur Verfügung stellen, da sie nur dann auch über einen längeren Zeitraum als ein glaubwürdiger Marktteilnehmer auftreten können. Darüber hinaus verpflichten sich die Emissionshäuser aber auch rechtlich, fortlaufend handelbare Preise zu stellen. Wenn etwa eine Warrant-Notierung an der Optionsscheinbörse Euwax in Stuttgart beantragt wird, verpflichtet sich der Emittent, das Regelwerk des dortigen Limit-Kontroll-Systems anzuerkennen. Das sieht unter anderem die fortlaufende Stellung von handelbaren Preisen vor. Anders als bei Aktien oder Anleihen, bei denen die Liquidität des Finanzinstruments einen direkten Einfluss auf den Börsenpreis hat, hängt der Preis eines Warrants also nicht vom Umsatz der Scheine ab. Die Emittenten passen den Preis entsprechend der Kursentwicklung und der Volatilität des zugrunde liegenden Basiswerts sowie der Laufzeit des Optionsscheins an. Lediglich die Liquidität des Basiswerts kann eine Auswirkung auf die Breite der Geld-Brief-Spanne haben. Denn bei einem großen Spread im Basiswert erhöhen sich auch die Absicherungskosten für den Emittenten, und diese werden daher in den Optionsschein eingepreist. Allerdings legen sich die Emittenten bei der Zulassung auch auf einen maximal möglichen Spread (Differenz zwischen An- und Verkaufskurs) fest. Ob ein Optionsschein viel oder wenig gehandelt wird, kann Anlegern daher egal sein. In vielen Fällen wäre die Liquidität für einzelne Optionsscheine allein durch die von Investoren an die Börse gegebenen Aufträge nicht ausreichend. Ein Ausgleich zwischen Angebot und Nachfrage wäre also nicht ohne Weiteres darstellbar. Meist präferiert eine überwiegende Anzahl von Anlegern die Kauf- oder die Verkaufsseite. Außerdem verteilt sich die Anzahl im Markt befindlicher Scheine, sodass auch aus diesem Grund in einigen Marktsegmenten nicht immer sofort ein Ausgleich zwischen Angebot und Nachfrage hergestellt werden kann. In den meisten Fällen werden Optionsscheine an der Börse daher von den Emittenten durch ein aktives Market-Making begleitet. Der Umsatz an der Börse sollte also nie der Grund für oder gegen ein Optionsscheingeschäft sein. Oft werden auch eigentlich wertlose Scheine gehandelt, die Anleger nur deshalb an die Emittenten zurückverkaufen, um ihre Verluste steuerlich geltend machen zu können. 12 TRADING special TRADING special 13

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