Immatrikulation von Studierenden im Rahmen des Projekts Universität der Großregion (UGR)

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1 Immatrikulation von Studierenden im Rahmen des Projekts Universität der Großregion (UGR) - Empfehlung des Studienausschusses (79. Sitzung vom 8. Juli 2010) - Hintergrund Im Rahmen des Projekts Universität der Großregion (UGR) soll die Mobilität der Studierenden zwischen den einzelnen Partnerhochschulen gesteigert werden. Dabei sollen verschiedene Formen der Mobilität unterstützt werden: A. Komplettes Studium (z.b. konsekutives Master-Studium) an einer der Partneruniversitäten B. Studium eines internationalen Studiengangs mit Doppelabschluss C. Studium an einer Partneruniversität für 1-2 Semester (ggf. mit ERASMUS-Förderung) D. Teilnahme an einzelnen Lehrveranstaltungen einer Partneruniversität Um dieses Ziel voranzutreiben, müssen an jeder Partneruniversität zunächst die Rahmenbedingungen geschaffen werden, um den Zugang zum Studienangebot für UGR-Studierende möglichst reibungslos zu gewährleisten. Immatrikulation an der UdS Die Immatrikulation von UGR-Studierenden an der UdS soll in der Immatrikulationsordnung verankert werden. Bei der Einschreibung soll durch die Vergabe eines entsprechenden Merkmals jeweils (auswertbar) kenntlich gemacht werden, dass die Studierenden einer UGR-Partneruniversität angehören, um dies in der Studierendenstatistik ausweisen zu können (Voraussetzung: Schaffung der Erhebungsgrundlage, ggf. Programmieraufwand). Für die einzelnen Mobilitätsformen ist die Immatrikulation wie folgt vorgesehen: A. Komplettes Studium an einer der Partneruniversitäten: Immatrikulation ausschließlich an der Partneruniversität B. Studium eines internationalen Studiengangs mit Doppelabschluss Immatrikulation entsprechend der Neuordnung zum WS 2009/10 (im Rahmen des UGR-Projekts): Abschlussart Bachelor bzw. Master international, vereinfachte Einschreibformulare C. Studium an einer Partneruniversität für 1-2 Semester (ggf. mit ERASMUS-Förderung) Mit ERASMUS-Förderung: Immatrikulation im entsprechenden Studienfach als Studierende/r mit Abschlussart ohne Abschluss Ohne ERASMUS-Förderung: Immatrikulation im entsprechenden Studienfach als Zweithörer/in Zweithörer können derzeit bereits aufgrund von Kooperationen innerhalb des Südwestverbunds und der Charte von den Semesterbeiträgen befreit werden, eine UGR-bezogene Verankerung in der Immatrikulationsordnung und eine eigene UGR-Kooperationsvereinbarung sollten jedoch zusätzlich angestrebt werden Das Semesterticket kann von Zweithörer/innen auf freiwilliger Basis erworben werden D. Teilnahme an einzelnen Lehrveranstaltungen einer Partneruniversität Immatrikulation im entsprechenden Studienfach als Zweithörer/in (Erläuterung siehe C.) Immatrikulationsverfahren für Zweithörer/innen Aktueller Stand (Immatrikulationsformular s. Anlage A): Für die Einschreibung als Zweithörer/in an der UdS in einem Semester muss zunächst die Berechtigung durch die jeweilige Fakultät nachweisbar erteilt werden, wozu die einzelnen Studierenden zunächst mit dem entsprechenden Dekanat in Kontakt treten. Im Dekanat wird dann die Frage der Kapazität im beantragten Studienfach geprüft und die Berechtigung entsprechend erteilt bzw. nicht erteilt. Im Fall der erteilten Berechtigung

2 legt der / die Studierende den Nachweis dem Studierendensekretariat beim Antrag auf Immatrikulation als Zweithörer/in vor, welches die Immatrikulation auf dieser Basis vornimmt. Im Regelfall wird dieses Prozedere für jedes Semester, in dem eine Zweithörerschaft angestrebt wird, durchlaufen. Eine Ausnahmeregelung ist für das Prüfungssplitting im Rahmen des Universitätsverbundes Südwest für das Lehramt getroffen worden; hier wird die Berechtigung i.d.r. für die gesamte (Regel-)Studiendauer eines Lehramtsstudienfachs erteilt. Systematisierung des Verfahrens: Grundsätzlich könnte das Verfahren zur Immatrikulation als Zweithörer/in wie folgt systematisiert werden: 1. Die Dekane treffen eine Grundsatzentscheidung zur Kategorisierung der Studienfächer ihrer Fakultät (Vorschlag s. Anlage B): A. Berechtigung ohne Rücksprache (i.d.r. freie Studienfächer) B. Berechtigung nur nach positivem Fachvotum (i.d.r. zulassungsbeschränkte Studienfächer) C. Keine Berechtigung (i.d.r. zulassungsbeschränkte Studienfächer, die kapazitär voll ausgelastet sind) 2. Studieninteressierte für das Zweitstudium stellen ihren Immatrikulationsantrag direkt beim Studierendensekretariat. 3. Das Studierendensekretariat verfährt wie folgt: A. Berechtigung ohne Rücksprache: Direkte Immatrikulation als Zweithörer/in B. Berechtigung nur nach positivem Fachvotum: Rücksprache mit dem Fach und Immatrikulation bei positivem bzw. Ablehnung bei negativem Fachvotum C. Keine Berechtigung: Direkte Ablehnung der Immatrikulation als Zweithörer/in Die Kategorisierung der Studienfächer einer Fakultät kann von dem verantwortlichen Dekanat jederzeit (für alle nachfolgenden Immatrikulationsanträge) durch schriftliche Mitteilung an das Studierendensekretariat geändert werden. Das vorgeschlagene Verfahren würde die Verfahrenstransparenz erhöhen, den Entscheidungsbedarf im Einzelfall in den Dekanaten verringern und auch UGR-Studierenden das Verfahren erleichtern. Das systematisierte Verfahren soll nach Abstimmung mit den Dekanaten und entsprechender Beschlussfassung auf der UdS-Website (perspektivisch auch auf dem UGR- Portal) und den Merkblättern zur Immatrikulation dargestellt werden / sw, ths

3 Anlage A: Aktuelles Immatrikulationsformular für Zweithörer/innen

4 Anlage B: Berechtigung zum Zugang zum Studienangebot der UdS für Studierende der Universität der Großregion (ENTWURF! Fächerkategorisierung lt. Votum der Dekanate) B1. Keine Berechtigung Bachelor-Studienfächer: Psychologie Lehramtsstudienfächer: Erziehungswissenschaft/Pädagogische Psychologie: LAG, LAR, LAH, LAB Staatsexamen-Studienfächer: Medizin Zahnmedizin B2. Berechtigung nur nach positivem Fachvotum: Rücksprache zwischen Studierendensekretariat und Fach Bachelor-Studienfächer: Allemand Betriebswirtschaftslehre Biologie (Human- und Molekularbiologie) Biophysik Deutsch-französische Studien: Grenzüberschreitende Kommunikation und Kooperation Droit Französische Kulturwissenschaft und Interkulturelle Kommunikation Historisch orientierte Kulturwissenschaften Medieninformatik Sportwissenschaft Wirtschaftsinformatik Wirtschaftspädagogik Wirtschaft und Recht Master-Studienfächer (konsekutiv): Allgemeine und Vergleichende Literaturwissenschaft Angewandte Kulturwissenschaften Betriebswirtschaftslehre Biotechnologie Deutsch-französische Studien: Grenzüberschreitende Kommunikation und Kooperation Economics, Finance, and Philosophy Historisch orientierte Kulturwissenschaften Sportwissenschaft Wirtschaftsinformatik Wirtschaft und Recht Master-Studienfächer (Aufbau): Advanced Materials Science and Engineering AMASE Europäische Integration European Management Magister/Magistra der Rechte Master of Evaluation

5 Wirtschaftsrecht für die Unternehmenspraxis (in Kooperation mit der TU Kaiserslautern) Lehramtsstudienfächer: Biologie: LAG, LAR, LAH, LAB Chemie: LAG, LAR, LAH, LAB Deutsch: LAG, LAR, LAH, LAB Englisch: LAG, LAR, LAH, LAB Erdkunde: LAG, LAR, LAH Evangelische Religion: LAG, LAR, LAH, LAB Französisch: LAG, LAR, LAH, LAB Geschichte: LAG, LAR, LAH Informatik: LAG, LAB Italienisch: LAG Katholische Religion: LAG, LAR, LAH, LAB Latein: LAG Mathematik: LAG, LAR, LAH, LAB Mechatronik: LAB Musik (in Kooperation mit der Hochschule für Musik Saar; Berechtigung ggf. nur für musikwissenschaftliche Module): LAG, LAR, LAH Philosophie/Ethik: LAG Physik: LAG, LAR, LAH, LAB Spanisch: LAG Sport: LAG, LAR, LAH, LAB Staatsexamen-Studienfächer: Pharmazie Rechtswissenschaft B3. Berechtigung ohne Einzelfall-Rücksprache mit dem Fach (i.d.r. nicht zulassungsbeschränkte Fächer) Bachelor-Studienfächer: Altertumswissenschaften Bildwissenschaften der Künste Bioinformatik Chemie Computerlinguistik Computer- und Kommunikationstechnik École Européenne d Ingénieurs en Génie des Matériaux English: Linguistics, Literatures, and Cultures Evangelische Theologie Germanistik Geschichte / Geschichtswissenschaften Informatik Katholische Theologie Lateinische Philologie Materialwissenschaft und Maschinenbau Materialwissenschaft und Werkstofftechnik Mathematik Mechatronik

6 Mikrotechnologie und Nanostrukturen Musikmanagement (Arbeitstitel) Musikwissenschaft Optionalbereich Philosophie Phonetik-Phonologie Physik Quellenkundliche Grundwissenschaften Romanistik (Französisch / Italienisch / Spanisch) Sprachkompetenz 2. Fremdsprache (2. FS) Vergleichende Sprach- und Literaturwissenschaft sowie Translation Master-Studienfächer (konsekutiv): Angewandte Mathematik Bioinformatik Chemie Computational Engineering of Technical Systems (COMET) Computer- und Kommunikationstechnik École Européenne d Ingénieurs en Génie des Matériaux English, American, and Anglophone Studies Germanistik Geschichte Geschichtswissenschaften in europäischer Perspektive Informatik Kunstgeschichte Language Science and Technology Literatur-, Kultur- und Sprachgeschichte des deutschsprachigen Raums (international) Materialwissenschaft Mathematische Grundlagenforschung Mechatronik Mikrotechnologie und Nanostrukturen Musikwissenschaft Philosophie Physik Religiöse Traditionen in Europa Romanistik (Französisch / Italienisch / Spanisch) Slavische Kulturen Translationswissenschaft Visual Computing Werkstofftechnik

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