SPORT MANAGEMENT BSc in Betriebsökonomie, Major Sport Management

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1 SPORT MANAGEMENT BSc in Betriebsökonomie, Einleitung Die steigende Komplexität und Professionalisierung im Sport und Sportumfeld verlangt nach fundierten Managementkompetenzen. Einerseits ist ein spezialisiertes sportspezifisches Know-how gefordert, gleichzeitig muss aber auch ein breites betriebswirtschaftliches Wissen vermittelt werden, um auf gesellschaftliche, politische und technologische Veränderungen reagieren zu können. Ausgeprägt sind im Sport auch die Anforderungen an Sozialkompetenz, zwischenmenschliche Beziehungen und Kommunikation, weshalb sportspezifisch ausgebildete Sportmanagerinnen und Sportmanager für die Weiterentwicklung des Sports von grosser Bedeutung sind. Ausbildungsinhalte Die erforderlichen Kompetenzen für das Sport Management werden interdisziplinär über sport- und wirtschaftswissenschaftliche Studieninhalte vermittelt. Die Studierenden können wirtschaftliche Prozesse in Sportorganisationen analysieren und betriebswirtschaftliche Massnahmen in der Organisation, der Planung und der Umsetzung gezielt und wirkungsvoll einsetzen. Durch wissenschaftliche und praxisbezogene Projekte in verschiedenen Bereichen des Sport Managements wie Sportsponsoring und -marketing oder Veranstaltungs- und Clubmanagement werden die Inhalte so miteinander verknüpft, dass die Studierenden befähigt werden, Profit- und Non- Profitorganisationen im Sport zu führen und zu managen. Neues Ausbildungs- und Zeitmodell Blended Learning, die Kombination aus über neue Medien (70%) und Nahunterricht (, 30%), schafft ein hohes Mass an Flexibilität und ermöglicht, das Studium mit einer noch laufenden Sportlerkarriere, mit einer beruflichen Tätigkeit (z.b. in Sportorganisationen) und mit Familie und Freizeit abzustimmen. Kompetenzerwerb Sportmanagerinnen und Sportmanager kommunizieren, repräsentieren und organisieren, verfügen über fundierte betriebswirtschaftliche und sportspezifische Fachkenntnisse und zeigen ausgeprägte soziale Fähigkeiten und Kompetenzen. Berufsbild So vielfältig wie der Sport selbst ist auch das Berufsbild von Sportmanagerinnen und Sportmanagern. Sie führen Sportvereine und -verbände, verwalten in diesen die Finanzen, suchen Sponsoren, organisieren und vermarkten Sportevents und leisten Öffentlichkeitsarbeit oder wirken im Management von kommerziellen Agenturen, Sporteinrichtungen, Sportstätten oder

2 Sportartikelherstellern. Sportmanager beraten aber auch erfolgreiche Individualsportler und unterstützen diese in ihrer Vermarktung oder sind als Vereinsmanager für sportliche Ausrichtung und den Erfolg von Proficlubs zuständig. Sportmanager werden in Unternehmen und Organisationen des Sporttourismus benötigt, aber auch in Sportverwaltungen von Bund, Kantonen und Gemeinden. Bei Sportartikelherstellern sind sie in die gesamte Wertschöpfungskette von der Marktforschung über die Produktentwicklung bis hin zum After-Sales-Bereich integriert. Für internationale Konzerne wählen sie passende Sportevents für Kommunikation und Werbung aus und beobachten die Marktentwicklung. Sportmanagerinnen und Sportmanager verhandeln aber auch mit Veranstaltern und Verbänden und vermarkten die Sportrechte in den Medien. Spitzen-, Breiten-, Vereinssport Wirtschaftsunternehmen Sportverbände Sportvereine Professionelle Sportclubs Sportligen Fitness- und Wellnessunternehmen Öffentlicher Sektor (Bund, Kanton, Gemeinde) Sportvermarktungs-, Sportberatungs- und Sporteventagenturen Sportartikelindustrie und Sportfachhandel Im Sport engagierte Wirtschafts- und Medienunternehmen Marketing und Sales Sponsoring- Abteilungen Event- und Marketingorganisationen und agenturen Tourismus, Freizeit, Vergnügen, Erholung Destinationsmanagement- und regionale Tourismusorganisationen, Bergbahnen Sportanlagen Öffentlicher Veranstalter Privater Veranstalter Kommerzielle Sport- und Freizeiteinrichtungen Veranstaltungs- und Messeorganisationen Mögliche Berufsfelder im Bereich Sport Management Bereiche ausserhalb der eigentlichen Sport- und Eventindustrie Bildung/Training Beratung/Planung Werbeagenturen Medienunternehmen Gesundheitswirtschaft

3 Zielgruppe Der Studiengang BSc in Betriebsökonomie, richtet sich an Personen, die national oder international in sportbezogenen Arbeitsfeldern in Führungspositionen tätig sind oder sich auf eine solche vorbereiten wollen, z.b. aus: Sportmedien, Sporteventorganisatoren Sportstättenbau, Sportfachhandel, Sportgeräte- & Sportartikelhersteller, Sporternährungsproduzenten betriebliche Gesundheitsförderung, Betriebssport Spitzen-& Leistungssport Maturandinnen & Maturanden Sportaus- & -weiterbildung Sport Management BSc in Betriebsökonomie Sportwissenschaft Sporttourismus Gesundheitssektor Verbände, Ligen, Vereinen, Sportorganisationen & -verwaltung kommerzielle Fitness-, Freizeit- & Wellnessunternehmen Destinationsmanagement regionale Tourismusorganisationen, Bergbahnen, Sportanlagen Sportvermarktungsagenturen, Sportwerbung, Sportsponsoring Zielgruppe nach Sportbereichen Studienkonzept Die Basis für den Studiengang BSc in Betriebsökonomie, bilden die Grundlagenfächer (90 ECTS-Punkte) sowie erste Sport Management-Themen, welche anschliessend im (Major-Modul) vertieft werden. Die folgende Abbildung zeigt das Studienkonzept: Individual Bachelor Thesis IBT (zu einem Sport Management-Thema, 12 ECTS-Punkte) Fokus-Module (30 ECTS-Punkte) Basis-Module (48 ECTS-Punkte) Betriebswirtschaftliche Grundlagenfächer (90 ECTS-Punkte)

4 Studieninhalt Betriebswirtschaftliche Grundlagenfächer In den Grundlagenfächern werden die wichtigsten betriebs- und volkswirtschaftlichen Themen behandelt. Dies beinhaltet unter anderem die Grundkenntnisse in den Fächern Entrepreneurial (unternehmerisches) Management und Buchhaltung, Volkswirtschaft, Recht, Betriebswirtschaft, Informatik, Mathematik, Englisch und eine weitere Fremdsprache. Neben der Fachkompetenz wird aber auch grosses Gewicht auf Sozialkompetenz, Soft Skills, Methodenkompetenz, und unternehmerische Kompetenz gelegt. Die Sozialkompetenz beinhaltet, in Teams zielorientiert mitwirken und Menschen führen zu können. Die Module Soft Skills vermitteln die Grundlagen der Kommunikations- und Persönlichkeitstheorie, den Umgang mit Konflikten und Mobbing, die Möglichkeiten des Networkings und Methoden der Gesprächsführung. Die methodische Kompetenz wird durch die Ausbildung in Moderationstechnik, angewandter Statistik, Wirtschaftsinformatik und Mathematik entwickelt. Die unternehmerische Kompetenz verhilft den Studierenden dazu, dass sie nach der Ausbildung einen Beitrag zur Entwicklung von Organisationen leisten können. Während des Studiums erarbeiten die Studierenden eine Geschäftsidee, verfassen einen Businessplan, organisieren einen Event und lernen die verschiedenen Denk- und Handlungsweisen von Unternehmern und Managern kennen. Der baut auf den Grundlagenmodulen auf und vertieft die Sport Management-spezifischen Fächer. Bei dem 4-jährigen Bachelor-Studienprogramm (8 Semester) setzt der Schwerpunkte ab dem 5. (Basis-Module) und 7. Semester (Fokus- Module). Nachhaltigkeit findet als Querschnittsthema in zahlreichen Fächern Platz, ist aber auch Kernstück der Methode dieses Studienganges: Handlungsorientiert und interdisziplinär vermittelt, wird das neu erworbene Wissen auch nachhaltig gesichert und gespeichert (Wissensmanagement). Neues Unterrichts- und Zeitmodell Ein Bachelor-Abschluss verlangt eine Studienleistung von 180 ECTS-Punkten. Dies entspricht einem Arbeitsaufwand von ca Stunden. In einem traditionellen Bachelor-Studium werden ca. 70% dieses Arbeitsaufwandes in Präsenzveranstaltungen erarbeitet, der Rest entfällt auf. Im neuen Studienkonzept fallen nur noch 30% des Studienaufwandes in Form von Präsenzveranstaltungen an. Der Rest kann von den Studierenden im bzw. über E-Learning-Methoden erarbeitet werden. Die Studierenden werden während einer Warm-up-Phase (Start mit Virtual Kick-off und im virtuellen Raum) auf die Besonderheiten des Angebots vorbereitet. Studiengang

5 Blended Learning-Methoden Das Studienkonzept des Studienganges BSc in Betriebsökonomie, sieht vor, dass die Unterrichtsinhalte über Blended Learning vermittelt werden. Blended Learning ist ein Lernmodell, in dem Online- und Präsenzphasen miteinander verzahnt und deren Vorteile kombiniert werden. Onlinephasen können sinnvoll als Ergänzung der Präsenzveranstaltungen und als Hilfestellung genutzt werden, in den Präsenzphasen erfolgt in direkter Kommunikation eine Ergänzung und/oder Vertiefung der Lerninhalte, -strategien und -prozesse bzw. die Vorbereitung der Onlinephase. Blended Learning bietet damit die Möglichkeit - zeit- und ortsunabhängig durch E-Learning-Elemente zu lernen, - selbstgesteuert entsprechend dem individuellen Lernstand und eigenen Lerngeschwindigkeit zu lernen, - persönlich oder in der Lerngruppe direktes Feedback (z. B. durch Chat) oder indirektes Feedback (z. B. über Foren) einzuholen und - den aktuellen Lernstand zu speichern. Statt nur im Unterricht im traditionellen Klassenverband zu fixen Zeiten und festgelegten Orten wird den Studierenden der Unterrichtsstoff mit neuen Medien und neuen didaktischen Methoden zeitlich und örtlich flexibel sowie auch individuell vermittelt.

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