Das Mobbingtelefon der AOK Rheinland/Hamburg

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1 Institut für Betriebliche Gesundheitsförderung BGF GmbH 1

2 Inhaltsverzeichnis 1. Einleitung: Mobbing am Arbeitsplatz Das Mobbingtelefon der AOK Rheinland/Hamburg Ergebnisse aus dem Jahr Fazit...13 Institut für Betriebliche Gesundheitsförderung BGF GmbH 2

3 1. Einleitung: Mobbing am Arbeitsplatz Kleinliche Kritik, intensive Kontrollen, falsch bewertete Arbeitsleistungen, Vorenthalten wichtiger Informationen, Verbreitung falscher Tatsachen, soziale Isolation, Versetzungen, Abmahnungen bis hin zu Kündigungen: Die Erscheinungsformen von Mobbing am Arbeitsplatz sind auch im letzten Jahr die gleichen geblieben. Nach bisherigem Forschungsstand kann davon ausgegangen werden, dass eine Mobbing- Prävalenz von 3,5% bei den Erwerbstätigen zu erwarten ist 1. Damit ist rein quantitativ zwar nicht ein bedeutsamer Teil der Belegschaft betroffen, dennoch können die daraus resultierende mangelhafte Arbeitsatmosphäre und krankheitsbedingte Ausfälle der Betroffenen eine Abteilung und damit einen Betrieb belasten. Juristische Auseinandersetzungen sind nicht selten die Folge und werden europaweit unterschiedlich diskutiert. So können in Deutschland einzelne Mobbinghandlungen zur Anzeige gebracht werden oder das 2006 in Kraft getretene Allgemeine Gleichbehandlungsgesetz (AGG) angeführt werden, um Mobbingtaten zu prüfen und ggf. Ansprüche auf Schadenersatz oder Entschädigung zu stellen. Gesetzliche Regelungen wie in Finnland, Schweden oder Frankreich gibt es in Deutschland derzeit nicht. Grundsätzlich erweist sich eine Begriffsdefinition in der alltäglichen Praxis als schwierig und tendenziell schwammig, weil das Wort einerseits nicht immer korrekte Anwendung findet und andererseits tatsächliches Mobbing häufig schwer zu beweisen ist. So stehen gemobbte Mitarbeiter 2 z.b. vor dem Problem, herauszufinden, wer ein bestimmtes Gerücht als erstes in die Welt gesetzt hat. In der Forschung besteht Einigkeit darin, dass es sich um einen einseitigen, längerfristigen Konflikt handelt, demgegenüber sich der Betroffene schlecht wehren kann und der zur Ausgrenzung aus der jeweiligen Institution führen soll. Die in Deutschland bekannteste Definition geht auf Leymann (2002) 3 zurück. Aktuell verweisen 1 Die Erfassung von Mobbing Eine Konstruktvalidierung aktueller Datenerhebungsverfahren, Eisermann, J. & de Constanzo, E., Dortmund/Berlin/Dresden 2011, BAUA 2 Im Folgenden wird im Sinne der Lesbarkeit nur die männliche Form benutzt. Gemeint sind selbstverständlich beide Geschlechter 3 Leymann, H. (2002). Mobbing. Psychoterror am Arbeitsplatz und wie man sich dagegen wehren kann. Hamburg/Reinbeck: Rowohlt. Institut für Betriebliche Gesundheitsförderung BGF GmbH 3

4 Eisermann und Constanzo (2011) 1 darauf, dass im Sinne einer zunehmenden Diskrepanz zwischen den persönlichen Ressourcen des Opfers und den Belastungen der Arbeitsumwelt, die die Möglichkeiten der Bewältigung immer stärker einschränkt, ( ) Mobbing als eine spezielle Form von psychosozialem Stress verstanden werden (kann). In der dazu gehörigen Forschungsstudie konnte gezeigt werden, dass in bestimmten Abteilungen überzufällig und unabhängig voneinander von Mobbinghandlungen berichtet wurde, so dass Mobbing als Gruppenphänomen bestätigt werden konnte. Zudem wird die positive Rolle eines partizipativen Führungsstils in der Studie deutlich. Betriebe haben demnach nicht nur die Aufgabe, ihre gesetzlich vorgeschriebene Fürsorgepflicht zu beachten, sondern auch dafür zu sorgen, dass die Führungskräfte in bestimmter, gesundheitsförderlicher Weise mit ihren Mitarbeitern umgehen. Im Sinne Betrieblicher Gesundheitsförderung können Schulungen oder Coachings für Führungskräfte sinnvoll sein, um Mobbing präventiv zu begegnen. In welchem Zusammenhang und wo auch immer Mobbing stattfindet, leidet der Betroffene früher oder später psychisch und/oder physisch unter der Situation. Die Analyse krankheitsbedingter Fehlzeiten verweist auf eine in den letzten Jahren stetige Zunahme von psychischen Erkrankungen in der Arbeitswelt 2. Dieses Phänomen ist bei allen untersuchten Krankenkassen vorzufinden. Einige dieser Krankheitsfälle könnten sicherlich durch ein systematisches betriebliches Vorgehen (z.b. Betriebsvereinbarungen für Fairness am Arbeitsplatz oder Mediationsangebote) und Unterstützungsmöglichkeiten für Gemobbte (z.b. Coaching) verhindert werden. Bei dem Thema Mobbing handelt es sich um keine Erscheinung der jüngsten Zeit, allerdings verweist eine Studie des Medienpädagogischen Forschungsbundes Südwest 3 auf neue Mobbingformen (sog. Cybermobbing ). Aus Sicht von ca. 25% der befragten Jugendlichen stellt Cybermobbing eine alltägliche Gefahr im Internet dar. Unter dem Begriff sind Beleidigungen, Bedrohungen und Verunglimpfen Anderer auf 1 Die Erfassung von Mobbing Eine Konstruktvalidierung aktueller Datenerhebungsverfahren, Eisermann, J. & de Constanzo, E., Dortmund/Berlin/Dresden 2011, BAUA 2 Wissenschaftliches Institut der AOK (WIdO), Pressemitteilung vom 19. April JIM 2010 Jugend, Information (Multi-) Media, Basisstudie zum Medienumgang 12- bis 19-Jähriger in Deutschland, 2010, Medienpädagogischer Forschungsverbund Südwest Institut für Betriebliche Gesundheitsförderung BGF GmbH 4

5 modernen Kommunikationswegen gemeint, die zum Beispiel mit dem Einstellen von peinlichem Bildmaterial einhergehen. Es ist davon auszugehen, dass neben Mobbing am Arbeitsplatz auch Mobbing in Schulen bzw. unter Jugendlichen über das Internet ein immer bedeutsameres Thema wird. In dem vorliegenden Mobbingbericht werden auch in diesem Jahr die aktuellen Zahlen des Mobbingtelefons der AOK Rheinland/Hamburg dargestellt. Im Jahr 2011 wurden 149 Betroffene dokumentiert, die sich an das Mobbingtelefon wandten. Institut für Betriebliche Gesundheitsförderung BGF GmbH 5

6 2. Das Mobbingtelefon der AOK Rheinland/Hamburg Bereits seit über zehn Jahren betreut das Institut für Betriebliche Gesundheitsförderung der AOK Rheinland/Hamburg das Mobbingtelefon der AOK Rheinland/Hamburg. Jeden Dienstag zwischen 14:00 und 20:00 Uhr stehen unter der Nummer 0221 / oder 040 / Diplom-Psychologen und Dipl.- Pädagogen für eine kostenlose und anonyme Beratung rund um das Thema Mobbing zur Verfügung. Das Mobbingtelefon rufen nicht nur Betroffene, sondern auch Betriebsräte, Angehörige und Arbeitgeber zu Konflikten am Arbeitsplatz an. Im Vordergrund steht zumeist die Frage, ob es sich bei der beschriebenen Situation um Mobbing handelt und welche Handlungsmöglichkeiten der/die AnruferIn oder Dritte haben, die jeweilige Situation zu bewältigen. Die AOK Rheinland/Hamburg ist darüber hinaus seit 2002 Partner der MobbingLine NRW unter der Federführung des Ministeriums für Arbeit, Integration und Soziales des Landes Nordrhein-Westfalen. Diese Hotline bietet ebenfalls Betroffenen von Montag bis Donnerstag zwischen 16 Uhr und 20 Uhr die Möglichkeit, sich zum Thema Mobbing beraten zu lassen (Rufnummer 0180 / ). Dienstags wird die MobbingLine dabei von den Beratern der AOK Rheinland/Hamburg betreut. Zusammenfassend sind folgende Aspekte in diesem Jahr von besonderer Bedeutung: 88% der Anrufer waren nach unserer Defintion von Mobbing betroffen Beruflicher Hintergrund bei den Anrufern waren die Rubriken Bürotätigkeiten (34%) und Pflege/Erziehung (29%). Ca. die Hälfte der Anrufer (53%) stammte aus Betrieben mit weniger als 50 Beschäftigten Gemobbt wurden die Anrufer in erster Linie durch ihren direkten Vorgesetzten (50%) 41% der Anrufer konsultierten als Hilfsmaßnahme ihren Arzt Die Betroffenen litten unter Angst (47%), Schlaflosigkeit (43%), Verlust des Selbstwertgefühls (30%) und Depression (26% ) Institut für Betriebliche Gesundheitsförderung BGF GmbH 6

7 3. Ergebnisse aus dem Jahr 2011 Im Jahr 2011 wurden insgesamt 149 Anrufe dokumentiert. In der Praxis dauerte ein Gespräch mit Mobbingbetroffenen etwa zwischen 20 bis 45 Minuten. Die Dokumentation in Form eines vorgefertigten Erfassungsbogens fand jeweils im Anschluss an das Gespräch durch den Berater statt. Häufig können nicht alle Angaben zu einem Anrufer eingetragen werden, da die Berater in den Gesprächen nicht gezielt bestimmte Informationen des Dokumentationsbogens einholen, sondern sich auf die inhaltliche Beratung konzentrieren. Die angegebenen Prozentzahlen beziehen sich auf die ermittelten gültigen Prozente, d.h. fehlende Angaben werden bei der Darstellung nicht berücksichtigt. Das Anrufvolumen schwankte im Laufe des Jahres stark, von 3 Anrufern im September bis 21 Anrufer im Mai. In den Sommermonaten Juni bis September waren die Anruferzahlen durchgängig einstellig, in allen anderen Monaten zweistellig. Der Großteil der Anrufer rief dabei aus eigenem Interesse an (91%). Daneben kontaktierten das Mobbingtelefon einige wenige Angehörige (2%), die sich für ihre Ehepartner und Kinder informieren wollten, oder Betriebsräte, Arbeitgeber oder sonstige Anrufer (7%). In der Beratung stellte sich bei 88% der Anrufer heraus, dass sie nach unserer Defintion von Mobbing betroffen waren. 9% der Anrufer befanden sich hingegen in Arbeitssituationen, die z.b. durch ein schlechtes Betriebsklima oder einen mangelhaften Führungsstil geprägt waren, so dass u.a. das gesamte Team zu leiden hatte. In 3% der Fälle konnte keine Klärung hergestellt werden. In 76% der Fälle handelte es sich um weibliche Anrufer. Dies hängt nicht nur damit zusammen, dass Frauen tatsächlich häufiger von Mobbing betroffen sind, sondern auch damit, dass Frauen eher telefonische Beratungsangebote in Anspruch nehmen (vgl. Meschkutat, Stackebeck & Langenhoff, ). 1 Meschkutat, B., Stackebeck, M. & Langenhoff, G. (2002): Der Mobbing-Report. Repräsentativstudie für die Bundesrepublik Deutschland. Schriftenreihe der Bundessanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin, Fb 951. Bremerhaven: Wirtschaftsverlag NW Institut für Betriebliche Gesundheitsförderung BGF GmbH 7

8 Rund die Hälfte der Anrufer war bei der AOK Rheinland/Hamburg versichert. Die Mehrheit (55%) gab an, verheiratet zu sein oder in eheähnliche Gemeinschaften zu leben und daher über familiäre Unterstützung zu verfügen. 33% der Anrufer waren älter als 50 Jahre, 26% gehörten zu der Altersklasse Jahre, 22% zu der Klasse Jahre und 19% waren 29 Jahre und jünger. Insbesondere die älteren Anrufer gaben im Gespräch an, dass sie aufgrund ihres Alters große Sorge hätten, ihre Arbeitsstelle aufzugeben, da ihre Chancen auf eine neue Stelle auf dem Arbeitsmarkt schlecht seien. Nur 5% der betroffenen Anrufer stammten aus Führungsebenen, alle anderen Anrufer (95%) waren Mitarbeiter ohne Führungsverantwortung. Im Hinblick auf den beruflichen Hintergrund lag der Schwerpunkt der Anrufer bei den Rubriken Bürotätigkeiten (34%) und Pflege/Erziehung (29%). Anrufer aus den Bereichen Akademischen Berufe und Handwerkliche Lehrberufe wurden zu jeweils 16% ermittelt. Zu der Rubrik Anlernberufe zählten 5%. Dies ist sicherlich auch mit der hohen Anzahl weiblicher Anrufer zu erklären. 45% der Anrufer waren im Handel bzw. bei Dienstleistern beschäftigt, 26% im öffentlichen Dienst, 11% bei kirchlichen Einrichtungen, 10% im Handwerk, 5% in der Industrie und 3% bei sonstigen Arbeitgebern. Ca. die Hälfte der Anrufer (53%) stammte aus Betrieben mit weniger als 50 Beschäftigten und fast ein Viertel (22%) der Anrufer arbeitete in Unternehmen mit mehr als 200 Arbeitnehmern. Demnach waren die Anrufer häufig in kleineren Unternehmen beschäftigt, in denen flache Hierarchien und seltener innerbetriebliche Unterstützung (z.b. in Form einer Mitarbeitervertretung) vorhanden sind. Im Jahr 2011 waren es Mitarbeiter mit folgenden Betriebszugehörigkeiten, die das Mobbingtelefon kontaktierten: 30% waren bis zu einem Jahr, 24% zwei bis vier Jahre, 26% fünf bis neun, 9% zehn bis neunzehn Jahre und 11% über zwanzig Jahre in dem entsprechenden Unternehmen angestellt. Die Anrufer waren zumeist nicht nur einer Art von Mobbing ausgesetzt, sondern wurden durch unterschiedliche Wege und Handlungen systematisch schikaniert und diffamiert. Im Durchschnitt gaben die Anrufer an, von 3,4 Mobbinghandlungen Institut für Betriebliche Gesundheitsförderung BGF GmbH 8

9 betroffen zu sein. Sehr häufig wurden die Anrufer ständig kritisiert (66%), waren Gerüchten bzw. übler Nachrede (43%) ausgesetzt, oder erlebten, dass Unterstellungen und Intrigen in die Welt gesetzt wurden (30%). Auch abwertende Blicke oder Andeutungen wurden in 29% der Fälle dokumentiert. Direkte Angriffe in Form von Drohungen und Anschreien wurden immerhin bei 18% der Anrufer protokolliert. Wie wird gemobbt? Ständige Kritik Gerüchte, Nachrede Unterstellungen/Intrigen Abwertende Blicke Angriffe auf Eigenarten Sonstiges Drohungen Anschreien Versetzen Kränkende Arbeit Kündigung nahe legen Lächerlich machen Man redet nicht mit Opfer Abmahnungen Manipulation Unterlagen Sinnlose Aufgaben 23% 22% 18% 18% 16% 14% 12% 12% 10% 9% 5% 4% 30% 29% 43% Mehrfachnennung möglich 66% 0% 10% 20% 30% 40% 50% 60% 70% 60% der Anrufer berichteten, dass sie seit bis zu einem Jahr Mobbing am Arbeitsplatz erlebten. 40% waren bereits länger als ein Jahr feindlichen Angriffen ausgesetzt. Gemobbt wurden die Anrufer nach eigener Aussage in erster Linie durch ihren direkten Vorgesetzten (50%). Hierbei muss berücksichtigt werden, dass in kleinen Betrieben der direkte Vorgesetzte häufig dem Geschäftsführer entspricht. Aber auch Mobbing durch einen oder mehrere Kollegen (28%) wurde am Telefon immer wieder genannt. 10% der Anrufer gaben an, allein durch die Geschäftsführung, weitere 10% durch Führungskräfte und Mitarbeiter zusammen gemobbt zu werden. Institut für Betriebliche Gesundheitsförderung BGF GmbH 9

10 Wie versuchte der Anrufer sich zu helfen? Beistand von Kollegen 48% Arzt 41% Infos zum Thema besorgt 33% Privater Ausgleich 24% Gespräch mit Führung Rat von Anwalt Gespräch mit BR/PR Psychologische Hilfe 15% 13% 11% 11% Versetzung 7% Gewerkschaft Kündigung 2% 7% Mehrfachnennung möglich 0% 10% 20% 30% 40% 50% 60% Die Betroffenen hatten bis zu ihrem Anruf recht unterschiedliche Hilfsmaßnahmen gegen Mobbing gewählt. Am häufigsten suchten sie Beistand von Kollegen (48%) oder konsultieren Ärzte (41%). 33% hatten bereits einige Informationen zum Thema Mobbing eingeholt. In 24% der dokumentierten Fälle wurde privater Ausgleich gesucht. 41% der Anrufer sind bereits wegen der Folgen des Mobbings mindestens einmal arbeitsunfähig gewesen. Dabei summieren sich die Tage der Arbeitsunfähigkeit bei etwa der Hälfte der Anrufer auf weniger als drei Wochen (52%), bei 28% auf drei bis sechs Wochen und bei 20% auf mehr als sechs Wochen. Der andauernde psychosoziale Stress des Mobbings führte auch im Jahr 2011 bei den Anrufern zu verschiedenen Beschwerden. Besonders häufig litten die Betroffenen unter Angst (47%), Schlaflosigkeit (43%), Verlust des Selbstwertgefühls (30%) und Depression (26%). Institut für Betriebliche Gesundheitsförderung BGF GmbH 10

11 Welche Beschwerden gibt der Anrufer an? Angst 47% Schlaflosigkeit 43% Verlust des Selbstwerts 30% Depression 26% Magenbeschwerden Erschöpfung 23% 21% Übersensibilität 17% Konzentrationsstörungen 13% Herzrasen Fehler häufen sich 6% 6% Mehrfachnennung möglich 0% 10% 20% 30% 40% 50% 60% Zur Zeit des Anrufs befanden sich rund 52% der Anrufer in ärztlicher Behandlung, 10% wurden psychologisch betreut und weitere 10% konsultieren regelmäßig beide Fachrichtungen. Falls weiterführende Hilfe gewünscht war, nahmen die Anrufer in erster Linie Adressen von Psychotherapeuten (46%), Beratungsstellen (44%), Informationen zum Mobbingtagebuch (39%) oder weitere Informationen zu Rechtsanwälten (26%) und zum privaten Ausgleich (23%) entgegen. Die Ergebnislage weist in diesem Jahr darauf hin, dass in der Vergangenheit vorherrschende gesellschaftliche Hemmungen, psychotherapeutische Hilfe in Anspruch zu nehmen, zunehmend abgebaut werden. Institut für Betriebliche Gesundheitsförderung BGF GmbH 11

12 Welche Information wünscht der Anrufer? Psychotherapeuten 46% Beratungsstellen 44% Mobbingtagebuch 39% Rechtsanwälte 26% Freizeitgestaltung 23% Broschüren 8% Mediatoren Selbsthilfegruppen 5% 7% Mehrfachnennung möglich 0% 10% 20% 30% 40% 50% Institut für Betriebliche Gesundheitsförderung BGF GmbH 12

13 4. Fazit Die Anrufer des Mobbingtelefons der AOK Rheinland/Hamburg verdeutlichen im Rahmen der Gespräche immer wieder, wie wichtig eine erste anonyme Anlaufstelle für sie ist. Im Rahmen eines Gesprächs mit einem Außenstehenden fällt es vielen Mobbingopfern leichter, ihrer seelischen Belastung Ausdruck zu verleihen und in Ruhe das loszuwerden, was ihnen passiert ist. In einem nächsten Schritt gelingt es häufig, dass die Betroffenen Distanz zu ihrer Situation finden und beginnen, aktiv über Lösungsansätze nachzudenken oder diese ernsthaft in Erwägung zu ziehen. Hierbei ist es den Beratern wichtig, bei Bedarf nicht nur auf externe Angebote, wie Beratungsstellen und Psychotherapeuten verweisen zu können, sondern auch unternehmensinterne Handlungsmöglichkeiten aufzuzeigen und anzustoßen. Teilweise werden ganz konkret anstehende Gespräche mit der Person, von der das Mobbing ausgeht, während des Beratungsgesprächs vorbereitet. Dabei wird geklärt, welches Ziel der Anrufer hat, welche Formulierungen hilfreich sind und was in Gesprächen zu vermeiden ist. Manchmal verfallen sehr belastete Mobbingopfer in eine Starre, nach dem Motto Ich bin im Leben nur noch Opfer. Hier gilt es, die psychische Widerstandskraft und Resilienz des Anrufers zu wecken und Bereiche aufzuzeigen, in denen wieder Verantwortung übernommen und der Betroffene zum Akteur werden kann. In der Praxis wird sehr individuell besprochen, was hilfreich sein könnte. Beispielsweise kann es sein, dass sich der Betroffene nach dem Telefonat selbstständig um professionelle therapeutische Hilfe bemüht, dass er seine gesundheitlichen Probleme angeht oder dass er aktiv Ausschau nach alternativen internen oder externen Arbeitsstellen hält. Die AOK Rheinland/Hamburg wird auch im Jahr 2012 das besondere Angebot des Mobbingtelefons unterstützen. Darüber hinaus bietet die AOK Rheinland/Hamburg zusammen mit dem Institut für Betriebliche Gesundheitsförderung BGF GmbH eine Vielzahl von weiteren Hilfsangeboten an. Institut für Betriebliche Gesundheitsförderung BGF GmbH 13

14 Weitere Informationen: Institut für Betriebliche Gesundheitsförderung BGF GmbH im Auftrag der AOK Rheinland/Hamburg Neumarkt Köln Christine Spanke, Dipl. Psychologin Christel Hoyer, Dipl.-Psychologin, Teamleiterin Psychologie Telefon: 0221/ / -121 Fax: 0221/ Internet: Institut für Betriebliche Gesundheitsförderung BGF GmbH 14

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