1 Entwicklung visueller Medien Prozesse in Gestaltung und Realisierung. 2 Design-Prozess als Entwicklungs-Prozess Konzeption einer Medien-Lösung

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1 1 Entwicklung visueller Medien Blatt 1 2 Design-Prozess als Entwicklungs-Prozess Konzeption einer Medien-Lösung 3 Workflow und Akteure 4 Aufgabenverteilung Verantwortlichkeiten: Rechte und Pflichten 5 Experience-Design Emotionalität und Funktionalität

2 1 Entwicklung visueller Medien Blatt 3 Visuelle Medien werden vergleichbar mit Spezialanfertigungen aller Art von verschiedensten Fachbereichen interdisziplinär entwickelt. Designer, Informatiker oder Fachleute aus den zu kommunizierenden Themenfeldern bzw. Branchen arbeiten zusammen. Eingesetzt werden visuelle Medien in nahezu allen Fach- und Lebensbereichen: Ob ein Layout, eine Internetseite oder ein Plakat gut wirkt und richtig funktioniert hängt nicht nur von der Kompetenz des beteiligten Fachpersonals ab, sondern gleichermaßen von den Kommunikationsprozessen in deren Entwicklung. Das Gelingen einer Medienlösung ist also davon abhängig, ob Auftraggeber, Gestalter, Umsetzer, etc. gemeinsam arbeiten können, sich gegenseitig respektieren und die jeweils nötigen Abläufe bzw. Entwicklungsprozesse der anderen Disziplinen verstehen.

3 Blatt 4 2 Design-Prozess als Entwicklungs-Prozess Konzeption einer Medienlösung Das Vorhaben wird klar definiert, beispielsweise in einem Exposé. Ziele Definition und Hierarchisierung kommunikativer Ziele > Welche Kommunikationskanäle sollen angesprochen werden? > Welche Kommunikationsformen sollen genutzt werden? > Wie sieht die Corporate Communication des Unternehmens aus? > An welche Standards muss ich mich halten? Art der visuellen Argumentation: Schwerpunkt emotional, sachlich oder visuell > verkaufen > Bewertung erreichen > Wissen vermitteln > unterhalten Festlegung der Zielgruppe > Alter, Ausbildung, Computererfahrung der Zielgruppe > Sinus-Milieus > Muss eine Zielgruppenuntersuchung vorangehen? Content Zusammenstellung der Inhalte > Was will ich kommunizieren? > Welche Informationen möchte ich kommunizieren; Welche Produkte will ich verkaufen? > Allgemeine Materialsammlung > Welche Inhalte müssen noch recherchiert werden?

4 Blatt 6 3 Workflow und Akteure Alle an der Gestaltung eines Mediums beteiligte Personen bzw. Fachbereiche sollen allen Beteiligten bekannt sein. Darüberhinaus müssen die Aufgabengebiete klar formuliert und die Kompetenzfelder abgegrenzt sein. Auftraggeber Kundenbedürfnisse und Kundenwünsche ermitteln und voneinander Abgrenzen Mögliche Aufgaben ermitteln > ggf. Auftraggeber Aufgaben zuordnen (bestimmte Entscheidungen herbeirufen, Inhalte recherchieren, etc.) Auftragnehmer Fachbereiche > Welche Aufgaben können überhaupt inhouse geleistet werden? > Müssen externe Dienstleister berücksichtigt werden (Kontaktaufnahme, Kalkulation, etc.) Zuständigkeiten / Kompetenzen > Wie können die Resourcen im Unternehemen optimal genutzt werden? > Wer kümmert sich um was? > Welche Zeitrahmen stehen für einzelne Aufgaben zur Verfügung?

5 4 Aufgabenverteilung Verantwortlichkeiten: Rechte und Pflichten Blatt 7 Verantwortung: Kommunikation Projektleitung Kundenkontakt > Wie wird kommuniziert (Mail, Schriftform Brief, Telefon) > Welche Kommunikation bevorzugt der Kunde? Verantwortung: Content Redaktion Vorbereitung Redaktion Pflege Redaktion Bildinhalte Rechte-Strukturen der Redaktionen > Rechte bedeutet in diesem Fall auch Pflichten > Gerade bei nicht-presse-medien müssen die Aufgaben streng im Unternehmen verteilt sein. Verantwortung: Design Entwurf Screendesign Verantwortung: Realisierung Technologien Programmierung

6 5 Experience-Design Emotionalität und Funktionalität Blatt 11 Dramaturgische Mittel bewusst einsetzen um > Aufmerksamkeitsverlust entgegenzuwirken > auf Wesentliches zu Fokusieren > hohe Emotionalität zu erreichen > beim Benutzer positive Erlebnisse zu erzeugen Aktive Benutzerführung Visuelle Entscheidungshilfen anbieten und die Augen des Betrachters auf Wichtiges lenken. Durch Kontraste Spannung aufbauen: Navigation, Texte und Bilder in gezielter Ordnung interessant darbieten. Neugierde wecken Durch unbeantwortete Fragen Kontaktaufnahme provozieren, zum Weiterklicken animieren, aber nicht User frustrieren. Dramaturgische Ebenen bzw. Stilmittel des Experience-Design berücksichtigen: Wahrnehmen > Bewerten > Empfinden

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