Den Wandel gestalten, damit er gelingt

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1 Den Wandel gestalten, damit er gelingt Quelle: Erläuterungen: siehe unter Notizen unterhalb der Folien

2 Erfahrungen aus der Begleitung von Einrichtungen in Veränderungsprozessen Referentinnen Martina Feulner und Erna Grafmüller TAGwerk am Martina Feulner und Erna Grafmüller 2

3 Antinomien des Lebens Einmaliges Individuum sein versus sich der Welt, dem Leben und den Mitmenschen vertrauend öffnen und zuwenden Dauer und Beständigkeit versus fortwährende Bereitschaft zur Wandlung, Entwicklung und Veränderung Martina Feulner und Erna Grafmüller 3

4 WAS HABEN WIR MIT IHNEN VOR? Martina Feulner und Erna Grafmüller 4

5 Was haben wir mit Ihnen vor? Ein Blick auf aktuelle Veränderungsprozesse Veränderungsprozessen: die Phasen und der individuelle Blick Ganz wichtig: Der Widerstand Nach der Theorie die Praxis: unsere Beobachtungen Was fördert die Bereitschaft zu Veränderungen? Was brauchen Leitungskräfte in Hauswirtschaft und Küche, damit Veränderung gelingt? Martina Feulner und Erna Grafmüller 5

6 VERÄNDERUNGSPROZESSE - WAS IST WICHTIG? - WO SIND KNACKPUNKTE? Martina Feulner und Erna Grafmüller 6

7 Der Konzeptwechsel Kuratorium Deutsche Altershilfe Von Stationen mit zentraler Versorgung durch Hauswirtschaft und Küche hin zu Wohngemeinschaften mit Alltagbegleitung und ambulantem Pflege

8 Neue Konzepte

9 Ein Systemwechsel braucht Zeit - Ich muss mich mit den neuen Mustern anfreunden. - Ich muss mich als Mitarbeiter/in von alten Wertemustern verabschieden von meinen geliebten und ungeliebten Routinen. - Erst dann kann ich die neuen Muster wirklich übernehmen und im Alltag nach ihnen handeln.

10 Ein Systemwechsel braucht Zeit - Leitungskräfte und Mitarbeiter/innen müssen sich mit den neuen Mustern anfreunden. - Ich muss mich von alten Wertemustern verabschieden von meinen geliebten und ungeliebten Routinen. - Erst dann kann ich die neuen Muster wirklich übernehmen und im Alltag nach ihnen handeln. Quelle: St. Elisabeth, Bad Griesbach

11 Wieder Die Neuentdeckung des Alltags und damit einer Hauswirtschaft, die den Alltag fördernd begleitet Erna Grafmüller 11

12 APG Alter Pflege Gesundheit Institut für angewandte Sozialforschung - Freiburg Martina Feulner und Erna Grafmüller 12

13 Die Hauswirtschaft wird im Quartier wichtig - Quartiersarbeit - Nachbarschaftszentren - Suppenküchen - Aufsuchende Hilfen

14 Quelle: Digitalisierte Pflege und Betreuung Martina Feulner und Erna Grafmüller 14

15 Quelle: Digitalisierte Lebensmittel Martina Feulner und Erna Grafmüller 15

16 VERÄNDERUNGSPROZESSE: PHASEN UND DER INDIVIDUELLE BLICK Martina Feulner und Erna Grafmüller 16

17 Grundsätzlich zu bedenken Veränderungsprozesse brauchen Zeit Veränderungsprozesse laufen in bestimmten Phasen ab. Ein schwerwiegender Fehler in einer frühen Phase, wirkt sich auf den ganzen Prozess negativ aus J.F. Kotter Martina Feulner und Erna Grafmüller 17

18 Phasen von Veränderungsprozessen als Gesamtgeschehen Martina Feulner und Erna Grafmüller 18

19 Der Veränderungsprozess aus Sicht des Individuums In Anlehnung an: Böning, U./Fritschle, B Martina Feulner und Erna Grafmüller 19

20 GANZ WICHTIG: DER WIDERSTAND Martina Feulner und Erna Grafmüller 20

21 Funktionen von Widerstand Widerstand schützt vor unsinnigen oder schädlichen Veränderungen und vor Überforderung. Widerstand ist Energie. Widerstand ist als Informationsquelle nutzbar. Merke: Widerstand möglichst nicht brechen! Martina Feulner und Erna Grafmüller 21

22 Hintergründe personaler Widerstände I Fehlende Klarheit über persönliche Vor- und Nachteile Reduzierung informeller sozialer Kontakte Altersbedingte Qualifikationsängste Negative Denkmuster Verlust von Sozialprestige Verlust von bisherigen Bestätigungen Martina Feulner und Erna Grafmüller 22

23 Hintergründe personaler Widerstände II Bedürfnis, einen inneren Gleichgewichtszustand aufrechtzuerhalten Gewohnheit Ausschnittweise Wahrnehmung Abhängigkeit Selbstzweifel Rollenunsicherheit Rollenveränderung Martina Feulner und Erna Grafmüller 23

24 NACH DER THEORIE DIE PRAXIS: UNSERE BEOBACHTUNGEN Martina Feulner und Erna Grafmüller 24

25 BEISPIELE AUS DER BERATUNGSPRAXIS Erna Grafmüller 25

26 Zusammenfassung Was ist wichtig im Blick zu haben: - Hauswirtschaft und Küche sollten sich ihrer Position und Handlungsspielräume bewusst sein. - Es ist wichtig, den eigenen Wert zu kennen und zu leben. Ohne Abwertung der anderen! - Die Gewissheit: nicht alleine zu stehen (TAGwerk) - Hauswirtschaft und Küche gehören zusammen! - Sind Teil eines sozialen Systems, aber mit eigenen Regeln - sind eigene Institutionen. Brauchen ihre Zeit für Veränderungen. Dürfen sich Unterstützung holen. - Es braucht den optimistischen Blick: neue Gestaltungsräume zu sehen und zu nutzen. Martina Feulner und Erna Grafmüller 26

27 WAS FÖRDERT DIE BEREITSCHAFT ZU VERÄNDERUNG? Martina Feulner und Erna Grafmüller 27

28 Was fördert Bereitschaft zu Veränderungen? Vertrauen Fürsorge Respekt Einfühlungsvermögen Anerkennung Martina Feulner und Erna Grafmüller 28

29 Die 4 I der Leitung bei Change Projekten Identifikation Inspiration Intellekt Individualität nach: Harvard Business Manager 6/2008 Martina Feulner und Erna Grafmüller 29

30 Was brauchen Leitungskräfte? Spaß am eigenen Fachbereich Freiräume, zum nach-, über- und querdenken Fähigkeit, gut für sich zu sorgen Bereitschaft, sich immer wieder mit Widerständen auseinanderzusetzen Einstellung: neue Aufgaben sind eine Herausforderung Gegebenenfalls Unterstützung von außen Martina Feulner und Erna Grafmüller 30

31 Bedenke Wer einen weiten Weg vor sich hat, muss langsam gehen! Afrikanisches Sprichwort Martina Feulner und Erna Grafmüller 31

32 Quelle: Martina Feulner und Erna Grafmüller 32

33 Food-Trend: Der Küchenchef wird zum Role Model (Vorbild). Die Leidenschaft für das Elementare macht ihn zum Rockstar der Lebensenergie. Küchenchefs sind die Supermodels der 2010er Jahre. Sie weisen den Weg zum verantwortungsvollen Umgang mit Körper, Nahrungsmitteln und Umwelt. Martina Feulner und Erna Grafmüller 33

34 Vielen Dank für Ihre Aufmerksamkeit! Martina Feulner Diplom-Oecotrophologin Erna Grafmüller Dipl. Pädagogin, Hauswirtschaftliche Betriebsleiterin, Supervisorin (DGSV)

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