Mobilisierung privater Eigentümer. Stadtumbaukonferenz Ort: Gelsenkirchen

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1 Mobilisierung privater Eigentümer. Stadtumbaukonferenz Ort: Gelsenkirchen Gelsenkirchen, 22. November Mobilisierung privater Eigentümer Dortmund, 22. November 2007

2 Gliederung. 1. Zielsetzung 2. Vorgehen bei Veränderungsprojekten 3. Das Andere in der Vorgehensweise 4. Zielgruppen 5. Erfolgsfaktoren 6. Idealisierter Ablauf einer Mobilisierung 7. Beispielhafte Maßnahmen 2 Mobilisierung privater Eigentümer Dortmund, 22. November 2007

3 Zielsetzung. Mobilisierung privater Einzeleigentümer von Wohnimmobilien für den Stadterneuerungsprozess: - Ist eine Mobilisierung möglich? - Wie ist eine Mobilisierung möglich? - Wie müsste die Mobilisierung in den vier Modellgebieten aussehen? - Gibt es Grundsätze für die Durchführung einer Mobilisierung? Mehrfamilienhäuser (Vermietung und Selbstnutzung, jeweils auch in Eigentümergemeinschaften) Ergebnis: Module einer empfehlenswerten Mobilisierungsstrategie bzw. empfehlenswerter Maßnahmen (allgemeingültige Empfehlungen sowie Empfehlungen für die Modellgebiete Gelsenkirchen-City, Heiligenhaus-Oberilp, Herne-Wanne-Mitte, Witten-Annen) 3 Mobilisierung privater Eigentümer Dortmund, 22. November 2007

4 Vorgehen bei Veränderungsprojekten. Gründen Sie ein Gefühl von Dringlichkeit Schaffen Sie eine Koalition Entwickeln Sie eine klare Vision Teilen Sie die Vision Bevollmächtigen Sie Leute zum Entfernen von Hindernissen Sichern Sie kurzfristige Gewinne Konsolidieren Sie und machen Sie weiter Befestigen Sie die Änderungen (John Kotter: A force for Change: How Leadership Differs from Management (1990)) 4 Mobilisierung privater Eigentümer Dortmund, 22. November 2007

5 Das Andere in der Vorgehensweise. Kommunikation aus Sicht der Adressaten Strategischer Gesamtprozess Bildung einer Chancengemeinschaft Konsequente Kommunikation einer tragfähigen Gesamtzielsetzung Dauerhafte, verlässliche Begleitung Konkrete Beteiligung an der Umsetzung Alle Betroffenen im Blick, die Eigentümer im speziellen Fokus 5 Mobilisierung privater Eigentümer Dortmund, 22. November 2007

6 Zielgruppen. 6 Mobilisierung privater Eigentümer Dortmund, 22. November 2007

7 Zielgruppen. private Eigentümer Ablehnende ca % - Überkritische Einstellung - Keine Investitionsbereitschaft > Ausstieg ermöglichen oder für Argumente öffnen (zu Zuschauern machen) Aufgeschlossene ca % - Proaktive Einstellung - Investitionsbereit > früh in den Prozess integrieren Abwartende ca % - Positiv kritische, abwartende Einstellung - Investitionsbereit erst nach Argumentation/ Anreizen > zeitversetzte Integration 7 Mobilisierung privater Eigentümer Dortmund, 22. November 2007

8 Erfolgsfaktoren. Nutzen Zugang zu Förderprogrammen Rendite Mieterbindung persönliches Ansehen Standortimage WIR-Prinzip SOLL-Einstellung Identifikation Erfolgsfaktoren Beratung Marktstrategie Bautechnik Finanzierung Organisation der Chancengemeinschaft Multiplikatoren Zielgruppen Rollen und Verantwortungen Außenauftritt Appellativer Slogan, Symbole Prozessangepasste Dialogmedien Ansprechbarkeit 8 Mobilisierung privater Eigentümer Dortmund, 22. November 2007

9 Idealisierter Ablauf einer Mobilisierung. Vorbereitungsphase Startphase Umsetzungsphase Stabilisierungsphase Beteiligte Eigentümer Aufgeschlossene früh integrieren Abwartende argumentativ überzeugen Ablehnende für Argumente öffnen oder Ausstieg ermöglichen Verlauf Analyse Zielsetzungen Organisation Rollen und Verantwortungen Außenauftritt Organisation Chancengemeinschaft Präsenz Start Kommunikation Aufbau Beratungsangebot Erste Maßnahmen Intensive Kommunikation/ Argumentation Intensivierung der Beratungsangebote Verstärkte Umsetzung von Maßnahmen Besondere Ansprache und Angebote für weitere Gruppen (nach Bedeutung am Standort) Nachhaltigkeit sichern Etablierung und Fortführung der eingeleiteten Maßnahmen 9 Mobilisierung privater Eigentümer Dortmund, 22. November 2007

10 Beispielhafte Maßnahmen. Vorbereitungsphase > Orientierung schaffen < - Entwicklungskonzept - Eigentümerbefragung - Entwicklung eines Leitbildes/ einer Vision - Einbindung der Stadtspitze - Vorbereitung der Chancengemeinschaft Startphase > Bewegung erzeugen < - Flyer - Eröffnung Vor-Ort-Präsenz - Stadtteilzeitung, Internetpräsenz - breite Pressearbeit - Beratungsangebot starten - Maßnahmen vorbereiten - kleinere Maßnahmen umsetzen - erste Anreize setzen, z.b. Haus- und Hofflächenprogramm durchgehend: Presse- und Öffentlichkeitsarbeit über das Projekt 10 Mobilisierung privater Eigentümer Dortmund, 22. November 2007

11 Beispielhafte Maßnahmen. Umsetzungsphase > Handeln intensivieren < - Beratungsangebot intensivieren - Einzelgespräche - thematische Workshops - thematische Überzeugungsarbeit - thematische Pressearbeit Stabilisierungsphase > Selbstverständlichkeit erzeugen < - Produkte der Umsetzungsphase weiterführen durchgehend: Presse- und Öffentlichkeitsarbeit über das Projekt 11 Mobilisierung privater Eigentümer Dortmund, 22. November 2007

12 12 Mobilisierung privater Eigentümer Dortmund, 22. November 2007 Vielen Dank für Ihre Aufmerksamkeit!

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