Konstruktive Kommunikation im Arbeitsalltag

Größe: px
Ab Seite anzeigen:

Download "Konstruktive Kommunikation im Arbeitsalltag"

Transkript

1 Konstruktive Kommunikation im Arbeitsalltag Rezepte für eine gelungene Unternehmenskultur Mag. Elvira R. Schiemenz-Höfer M. A. SCHIEMENZ-HÖFER RHETORIK & GESPRÄCHSFÜHRUNG Freiburg im Breisgau Marketing Community Freiburg/Südbaden 3. Februar 2014 Kurze Vorstellung Mag. Elvira R. Schiemenz-Höfer M.A., Sprechwissenschaftlerin, Sprecherzieherin, Germanistin Lehrbeauftragte an Universität u. Hochschule Expertin der Rhetorik, Kommunikation, Personalführung & Coaching Selbstständige Managementberaterin und Personalentwicklerin Ihre Master-Thesis: Die Bedeutung von Kommunikationstheorien und Kommunikationsmodellen in Bezug auf die Durchführung von Personalauswahlinterviews Univ. Regensburg Schwerpunkt: Qualifizierung von Studierenden, Mitarbeitern, Organisationen & Professionalisierung kommunikativer Kompetenzen von Executives und Führungskräften 2 Konstruktive Kommunikation im beruflichen Alltag 1

2 Ausgangssituation: Kommunikation ist etwas Alltägliches und wird meist nicht hinterfragt. Bei Vorträgen und Verhandlungen ist klar: Hier wollen wir überzeugen, also bereiten wir uns vor. In der täglichen Bürokommunikation geschieht dies nicht. Ob in Arbeitsgesprächen, beim Feed-back-Geben oder Delegieren, hier reden viele so, wie es ihnen gerade einfällt. Ein Faux pas, denn wer das Sagen hat, sollte zielführend und klar kommunizieren. Frage: Stimmt das? Wenn ja erzählen Sie uns ein Beispiel hiervon! 3 Ausgangssituation: Erst bei Missverständnissen, die durch eine unterschiedlich wahrgenommene Kommunikation entstanden sind, wird überlegt, woran es gelegen hat - am Sender oder am Empfänger? Kommunikation ist also die Kunst, mit Ihren Mitarbeitern erfolgreich umzugehen. Haben Sie sich schon einmal folgende Fragen gestellt: Was muss ich tun, um meine Mitarbeiter für mich zu gewinnen? Wie überzeuge ich meine Mitarbeiter, um das zu erreichen, was ich will? 4 Konstruktive Kommunikation im beruflichen Alltag 2

3 Ausgangssituation: Zielsetzung: Ziel dieses Workshops ist es, das eigene Gesprächsverhalten sowie die eigenen Kommunikationsmuster zu erkennen und zu reflektieren, um auch das Gesprächsverhalten anderer Personen in akuten Situationen aktiv zu steuern. 5 Berufliche Handlungsfähigkeit Fachkompetenz Berufliche Handlungsfähigkeit Methodenkompetenz Sozialkompetenz Kommunikationskompetenz 6 Konstruktive Kommunikation im beruflichen Alltag 3

4 Bitte bearbeiten Sie Die Situationsanalyse 2. Wie lautet Ihre zentrale Frage? 3. Meine Selbsteinschätzung Gesprächsführung 7 Kommunikation? Alles klar? Frage: Stimmt das? Wenn ja erzählen Sie uns ein Beispiel hiervon! 8 Konstruktive Kommunikation im beruflichen Alltag 4

5 Was ist Kommunikation? Drei Fragen dazu: BRAINSTORMING Was ist Kommunikation? Wie funktioniert Kommunikation? Wie funktioniert sie nicht? 9 Bitte beantworten Sie diese Frage: Wonach strebt ein Mensch am meisten? Was braucht jeder Mensch am meisten? Jeder hört nur das, was er gerne hören möchte Konstruktive Kommunikation im beruflichen Alltag 5

6 Bitte fragen Sie sich Wieviel % Ihrer täglichen Arbeitszeit verbringen Sie mit Kommunikation? 2. Wieviel % Ihrer täglichen Arbeitszeit verbringen Sie mit der Selbstreflexion über Ihre Kommunikation? 3. Wieviel % Ihrer täglichen Arbeitszeit verwenden Sie zur Verbesserung/ zum Training Ihrer Kommunikationsfähigkeit? 4. Warum so viel / Warum so wenig? 11 Ausmaß der Kommunikation in der Arbeitswelt 50 % - 75 % der Arbeitszeit besteht für die meisten von uns aus Kommunikation Ca. 80 % davon passiert in mündlicher Form 89 % - 90 % der Arbeitszeit einer Führungskraft besteht aus verbaler Kommunikation Aber: 70 % aller Fehler am Arbeitsplatz gehen auf mangelnde Kommunikation zurück 40 % - 50 % der Mitarbeiter äußern nicht genügend informiert zu sein. 12 Konstruktive Kommunikation im beruflichen Alltag 6

7 Themen, mit denen Führungskräfte & Mitarbeiter/-innen in Unternehmen konfrontiert sind: Präsentation Kultur Kommunikationsformen Persönlichkeit Kommunikation/Interaktion Konflikt Team (i.d.r. neu zusammengestellt) Personalführung 13 Grundregeln der Kommunikation 1. Alles, was wir tun, geschieht im Wesentlichen, um unser Selbstwertgefühl zu erhalten, zu verteidigen oder zu verbessern. 2. Die Kommunikation weist insbesondere folgende Merkmale auf, die im Führungsprozess von Bedeutung sind % aller Sachprobleme sind die Folgen von Kommunikationsproblemen. 3. Man kann nicht nicht kommunizieren! Kommunikation erfolgt sprachlich oder nicht-sprachlich. Auch keine Antwort wird vom Gegenüber interpretiert. Somit kann sich eine Führungskraft dem Austausch gar nicht entziehen. 14 Konstruktive Kommunikation im beruflichen Alltag 7

8 Grundregeln der Kommunikation 4. "Wahr" ist nicht, was jemand sagt, sondern was der Gesprächspartner versteht: Jeder Mensch interpretiert Signale, die er aufnimmt, anders. Ursache dafür sind Vorurteile, Werte, Einstellungen, Stimmungen oder Erfahrungen, die jeweils seine Wahrnehmung prägen. Deshalb hört der Mensch oft das, was er hören will. 5. Der Sender trägt die Verantwortung, d.h. bei ihm liegt die Verantwortung, wenn ein Gesprächspartner ihn nicht versteht. 6. Jede Kommunikation wird durch einen Inhalts- und einen Beziehungsaspekt geprägt. 15 Kommunikation auf der Beziehungsebene 16 Konstruktive Kommunikation im beruflichen Alltag 8

9 Welches sind die fünf Hauptgründe für Kommunikation? 1. Die verbindende Absicht: 2. Gefühlen Luft machen: 3. Die Absicht zu informieren: 4. Die Absicht zu überzeugen: 5. Die Absicht zu unterhalten: 17 Kommunikation nach Friedemann Schulz von Thun Schulz von Thun gliedert Sprache und Kommunikation in drei Systeme: 1. Verbales System: Wort, Schrift, Sprache 2. Paraverbales System: Tonfall, Sprechpausen, Tonhöhe, Lautstärke 3. Nonverbales System: Körpersprache (z.b. Mimik, Gestik, Blickkontakt, Körperkontakt) Objektsprache (z.b. körpernahe Objekte wie Kleidung, Schmuck, Haar- und Barttracht). 18 Konstruktive Kommunikation im beruflichen Alltag 9

10 Das Containermodell der Kommunikation Kommunikation einfache Angelegenheit Wir kleiden unser Anliegen in Sprache und gehen ganz selbstverständlich davon aus, dass unser gegenüber versteht, was wir meinen. Stark vereinfachtes Kommunikationsmodell Kommunikation ist wesentlich komplexer 19 Kommunikation läuft immer auf zwei Ebenen ab Auf der Inhaltsebene /Sachebene sprechen, argumentieren wir, auf der Beziehungsebene können wir die Gesprächsatmosphäre positiv beeinflussen. Emotionen sind etwas Wunderbares. Im Business können sie zu Stress, bis hin zu Verlusten und manchmal sogar in die Pleite führen. 20 Konstruktive Kommunikation im beruflichen Alltag 10

11 Ebenen der Kommunikation Erfolgreiche Kommunikation und erfolgreiches Handeln hängen davon ab, dass die Adressaten Informationen verstehen, einordnen und angemessen umsetzen können: Bitte beachten Sie daher: gesagt ist noch nicht gehört gehört ist noch nicht verstanden verstanden ist noch nicht einverstanden Konrad Lorenz 21 Bitte beachten Sie! 22 Konstruktive Kommunikation im beruflichen Alltag 11

12 Erfolgreiche Kommunikation Die Kommunikation kann durch Gesprächstechniken verbessert werden. Es wäre jedoch ein großes Missverständnis zu glauben, dass einzelne Techniken eine erfolgreiche Gesprächsführung sicherstellen könnten. Entscheidend für den Erfolg eines Gespräches ist die Summe aller Faktoren einer Kommunikation. 23 Faktoren, die unsere Kommunikation beeinflussen Unsere Beziehung zum Gesprächspartner Die Situation, in der wir sprechen...verändern das, was wir sagen... Unsere Intention Unsere momentane Befindlichkeit Unsere Einstellung zur Sache 24 Konstruktive Kommunikation im beruflichen Alltag 12

13 Die vier Seiten einer Nachricht Die vier Seiten einer Aussage 25 Die 4 Münder und 4 Ohren einer Aussage Sender Kanal Empfänger 26 Konstruktive Kommunikation im beruflichen Alltag 13

14 Die vier Seiten jeder Aussage 1. Der Sach-Inhalt worüber ich informiere = Sach-Information 2. Die Selbstoffenbarung von mir selbst preisgebe = Selbstdarstellung 3. Die Beziehungsebene was ich von dir halte und wie wir zueinander stehen = Beziehung 4. Der Appell die Sender-Person möchte die Empfänger-Person zu etwas veranlassen = Aufforderung 27 Die vier Inhalte einer Nachricht: Kommunikation ist mehrdeutig Appell Sender Empfänger Sachinhalt Selbstoffenbarung Beziehung 28 Konstruktive Kommunikation im beruflichen Alltag 14

15 Die vier Inhalte einer Nachricht: Kommunikation ist mehrdeutig Die Ampel ist grün Gib etwas Gas! Ehemann Ehefrau Ich habe es eilig! Du brauchst meine Hilfe 29 Die vier Arten der Wahrnehmung Sach-Ohr Worüber spricht sie? Appell-Ohr Was will er/sie von mir? Was soll ich aufgrund seiner Mitteilung tun, denken oder fühlen? Offenbarungs- Ohr Was offenbart sie über sich? Was ist mit ihm? Beziehungs-Ohr Wie steht sie zu mir? Wie redet der eigentlich mit mir? Wen glaubt er sich vor sich zu haben? 30 Konstruktive Kommunikation im beruflichen Alltag 15

16 Der Mann sendet auf vier verschieden Kanälen. Die Frau nimmt die Nachricht ebenfalls mit "vier verschieden Ohren" wahr. Die vier Ebenen der Kommunikation Sachinformation Die Botschaften des Senders (der Mann) Um sieben Uhr sind wir eingeladen. Die Interpretation des Empfängers (die Frau) Um sieben Uhr sind wir eingeladen. Selbstoffenbarung Ich habe das Gefühl wir kommen zu spät. Er scheint es sehr eilig zu haben. Appell Entscheide dich für eines deiner Kleider. Ich soll schneller machen. Beziehungsbotschaft Kann ich dir bei der Auswahl helfen? Ihm ist egal wie ich rum laufe. 31 Beispiele für die unterschiedlichen Ohren Bob (will abnehmen) und sagt zu Alice: "Ich habe heute Mittag nur einen Apfel gegessen!" Sachinhalt: Nur ein Apfel war heute mein Mittagessen. Selbstoffenbarung: Ich bin stolz, weil ich nur einen Apfel gegessen habe. Beziehungsebene: Du kannst stolz auf mich sein. Appell: Lobe mich und unterstütze mich beim Durchhalten. Alice weiß vielleicht nichts vom Abnehmwunsch und sagt: Dann koche ich Dir gleich eine Nudelsuppe. Der Empfänger hat verschiedene Möglichkeiten die Nachricht zu interpretieren Es können Missverständnisse entstehen 32 Konstruktive Kommunikation im beruflichen Alltag 16

17 Beispiele für die unterschiedlichen Ohren Alice versteht, dass Bob Hunger hat und sagt: Dann koche ich Dir gleich eine Nudelsuppe" Sachinhalt: Ich habe heute Mittag einen Apfel gegessen. Selbstoffenbarung: Ich habe jetzt Hunger und möchte noch etwas essen. Beziehungsebene: Du bist für das Essen zuständig. Appell: Besorge/Mach mir etwas zu essen. 33 Beispiele für die unterschiedlichen Ohren Wenn nun also Sender und Empfänger die Seiten einer Äußerung unterschiedlich schwer gewichten, kann es zu Missverständnissen kommen. Der Sender sagt: "Ich habe heute keine Lust, etwas zu unternehmen ich will meine Ruhe!" (er betont die Selbstoffenbarungsseite) Der Empfänger denkt: Er hat genug von mir! (er betont die Beziehungsseite) 34 Konstruktive Kommunikation im beruflichen Alltag 17

18 Aufgabe 1 7 in 3-er-Gruppen - 5 Min: Erklären Sie die vier Seiten der Aussage: Konstruktive Kommunikation im Arbeitsalltag- 35 Aufgabe 1: Erklären Sie die vier Seiten der Aussage: Chef zur Sekretärin: Es ist kein Kaffee mehr da. Konstruktive Kommunikation im Arbeitsalltag- 36 Konstruktive Kommunikation im beruflichen Alltag 18

19 Aufgabe 1: Erklären Sie die vier Seiten der Aussage: Chef zur Sekretärin: Es ist kein Kaffee mehr da. Sache: kein Kaffee vorhanden. Beziehung: Ich bin der Chef und nicht für den Kaffee zuständig. Selbstoffenbarung: Ich hätte gern Kaffee Appell: Machen Sie mir welchen Konstruktive Kommunikation im Arbeitsalltag- 37 Aufgabe 2: Erklären Sie die vier Seiten der Aussage: Chef zur Sekretärin: Sie müssen sich einfach besser organisieren." Konstruktive Kommunikation im Arbeitsalltag- 38 Konstruktive Kommunikation im beruflichen Alltag 19

20 Aufgabe 2: Erklären Sie die vier Seiten der Aussage: Chef zur Sekretärin: Sie müssen sich einfach besser organisieren. Sache: Beziehung: Organisation nicht gut. Ich bin der Chef und komme mit Ihrer Organisation nicht klar. Selbstoffenbarung: Ich wünsche eine klare Struktur Appell: Organisieren Sie sich besser. Konstruktive Kommunikation im Arbeitsalltag- 39 Aufgabe 3: Erklären Sie die vier Seiten der Aussage: Chef zur Mitarbeiterin: "Frau Maier, der Kopierer hat kein Papier mehr." Konstruktive Kommunikation im Arbeitsalltag- 40 Konstruktive Kommunikation im beruflichen Alltag 20

21 Aufgabe 3: Erklären Sie die vier Seiten der Aussage: Chef zur Sekretärin: Frau Maier, der Kopierer hat kein Papier mehr. Sache: Beziehung: Papier fehlt (explizit). Ich bin der Chef und bin nicht für das Papier des Kopierers zuständig. Selbstoffenbarung: Ich möchte kopieren. (implizit) Appell: Füllen Sie Papier auf. Konstruktive Kommunikation im Arbeitsalltag- 41 Aufgabe 4: Erklären Sie die vier Seiten der Aussage: Mutter zur Tochter: Draußen ist es kalt. Konstruktive Kommunikation im Arbeitsalltag- 42 Konstruktive Kommunikation im beruflichen Alltag 21

22 Aufgabe 4: Erklären Sie die vier Seiten der Aussage: Mutter zur Tochter: Draußen ist es kalt!" Sache: Beziehung: Es ist kalt draußen! Allein wirst Du die richtige Entscheidung nicht treffen können. Selbstoffenbarung: Ich bin um Deine Gesundheit besorgt. Appell: Zieh eine Jacke an! Konstruktive Kommunikation im Arbeitsalltag- 43 Aufgabe 5: Erklären Sie die vier Seiten der Aussage: Pärchen nach dem Kinobesuch im Auto: Hast du noch Lust auf ein Glas Wein?" Konstruktive Kommunikation im Arbeitsalltag- 44 Konstruktive Kommunikation im beruflichen Alltag 22

23 Aufgabe 5: Erklären Sie die vier Seiten der Aussage: Freundin zum Freund nach Kinobesuch: Hast Du Lust auf ein Glas Wein? Sache: Beziehung: Selbstoffenbarung: Appell: Etwas trinken? Z. B. Wein? Ich möchte noch etwas mit Dir zusammen sein. Ich möchte gern mit Dir einen Wein trinken Lass und etwas trinken. Konstruktive Kommunikation im Arbeitsalltag- 45 Aufgabe 6: Erklären Sie die vier Seiten der Aussage: Pärchen streitet sich. Daraufhin die Frau: Lass mich in Ruhe ich will dich nicht mehr sehen! Woraufhin der Mann geht. Konstruktive Kommunikation im Arbeitsalltag- 46 Konstruktive Kommunikation im beruflichen Alltag 23

24 Aufgabe 6: Erklären Sie die vier Seiten der Aussage: Pärchen streitet sich. Daraufhin die Frau: Lass mich in Ruhe ich will dich nicht mehr sehen! Woraufhin der Mann geht. Sache: Lass mich in Ruhe Beziehung: Ich will mit Dir zusammen sein Selbstoffenbarung: Ich bin von Dir enttäuscht Appell: Komm und nimm mich in die Arme bleib da. Konstruktive Kommunikation im Arbeitsalltag- 47 Aufgabe 7: Erklären Sie die vier Seiten der Aussage: Chef zur Mitarbeiterin: Sie arbeiten ja immer noch an der Aufgabe. 48 Konstruktive Kommunikation im beruflichen Alltag 24

25 Aufgabe 7: Erklären Sie die vier Seiten der Aussage: Chef zur Mitarbeiterin: Sie arbeiten ja immer noch an der Aufgabe. Sache: Beziehung: Immer noch an der Aufgabe Ich bin Chef, Sie arbeiten für mich Selbstoffenbarung: Sie arbeiten mir zu langsam Appell: Arbeiten Sie schneller! 49 Auflösung Bitte tragen Sie Ihre Lösungen vor! Gruppe Konstruktive Kommunikation im beruflichen Alltag 25

26 Professor Dr. Klaus Eckrich; Kommunikation im Führungsalltag und im Veränderungsprozess Ohne Worte 52 Konstruktive Kommunikation im beruflichen Alltag 26

27 Teufelskreis zwischen Führungskräften und Vorgesetzten (Schulz v. Thun 2006, S 22) 53 Das innere Team 54 Konstruktive Kommunikation im beruflichen Alltag 27

28 7 goldene Regeln für gegenseitiges Verstehen 1. Jeder lebt in seiner Welt. den anderen sehen (Was für den einen ein sachlicher Hinweis ist, ist für den anderen eine herbe Kritik. 2. Alles, was man sagt, kann missverstanden werden ständig auf der Hut sein % der Kommunikation verläuft nonverbal. auf nichtsprachliche Signale achten. 4. Man kann nicht nicht kommunizieren. Sie kommunizieren immer. 5. Es geht nie nur um die Sache Sachlichkeit ist ein Märchen. 6. Emotionen sind stärker als die Ratio. Emotionen zählen doppelt. 7. Hinter jedem Verhalten steckt ein Motiv. Den anderen durchschauen. 55 Rezept Nr. 1 Dominanz der Beziehungsebene Wenn im Alltag gute Argumente auf taube Ohren stoßen, weil man sich zuvor im Ton vergriffen hat. Stimmt die Beziehungsebene, funktioniert in der Regel auch der inhaltliche Austausch. Stimmt sie nicht, prägen beispielweise Streit, Abneigung oder Misstrauen die Atmosphäre, sind Kommunikationspannen vorprogrammiert. 56 Konstruktive Kommunikation im beruflichen Alltag 28

29 Rezept Nr. 2 Keep cool Das Gras wächst auch nicht schneller, wenn man daran zerrt. Eine Lösung braucht Zeit, um seine Wirkung zu entfalten. Halten Sie inne und überlegen Sie: Was genau ist das wirkliche Problem? Löst die momentane Aktion dieses Problem, bzw. trägt sie zumindest zur Lösung bei? Was würde passieren, wenn Sie diese Aktion jetzt nicht durchführen? 57 Rezept Nr. 3 für erfolgreiches Gesprächsverhalten Ziele verfolgen! Wertschätzend kommunizieren! Verstehen und verstanden werden! Sensibel für Gesprächssignale sein! Sich seinen eigenen Gebrauch von Gesprächssignalen und Sprache bewusst machen! Fragen, fragen, fragen! 58 Konstruktive Kommunikation im beruflichen Alltag 29

30 Rezept Nr. 4 Alltägliche Kommunikationssünden Destruktive Kommunikation ist meist unbewusst und nicht absichtlich eingesetzt. Dennoch dient unfaire Kommunikation dazu: Kritiker mundtot zu machen Neue Ideen und Veränderungen abzublocken Unliebsame Aufgaben und Mehrarbeit abzuwimmeln Eigene Fehler nicht zugeben zu müssen. Beispiele: 1. Das haben wir schon immer so gemacht. 2. Das ist aber schwierig, (aufwendig, kostenintensiv...)! 3. Das haben schon ganz andere versucht. 4. Dafür haben wir jetzt nicht die Zeit. 5. Das hat bisher auch so funktioniert. 59 Rezept Nr. 5 für den Umgang mit den 4 Seiten Inhalt Sachlich bleiben Verständlich bleiben Analytisch zuhören Selbstoffenbarung Ich-Botschaften Eigene Meinung sagen Absicht/Ziel erklären Kommunikation Appell Überzeugend argumentieren Fragen stellen Fair lenken Beziehungsebene Aktiv zuhören Gefühle direkt ansprechen Feedback geben und nehmen 60 Konstruktive Kommunikation im beruflichen Alltag 30

31 Rezept Nr. 6 das Metagespräch 1/2 Wenn Sie das nächste Gespräch geführt haben, das Ihnen später unter die Haut gegangen ist, denken Sie nach: Wie habe ich mich gefühlt während des Gesprächs? Was waren die Auslöser für diese Gefühle? War ich mir darüber im Klaren, was mein Anliegen, meine Botschaft war? Habe ich sie vermitteln können? 61 Rezept Nr. 6 das Metagespräch 2/2 Wenn Sie das nächste Gespräch geführt haben, das Ihnen später unter die Haut gegangen ist, denken Sie nach: Was hätte ich im Klartext am liebsten sagen mögen? Was hat mich daran gehindert? Was würde ich jetzt, nach dem Gespräch gerne noch loswerden? Welche Phantasien habe ich darüber, welche Notizen sich der andere jetzt machen würde? 62 Konstruktive Kommunikation im beruflichen Alltag 31

32 Rezept Nr. 7 Unternehmenskultur Gute Kommunikation funktioniert nur, eingebettet in eine positive Unternehmenskultur Faire Kommunikation ist wie eine Einzahlung auf ein Vertrauenskonto, von dem man in schwierigen Zeiten abheben kann, zum Beispiel bei Veränderungsprozessen und Auseinandersetzungen. Ein solcher Vorschuss ist dringend notwendig Ad-hoc-Apelle in Krisenzeiten sind fruchtlos. Oder glauben Sie, dass bei Opel in Rüsselsheim irgendjemand noch einen Pfifferling auf die Worte von GM-Manager gab, die im Herbst 2009 nach dem geplatzten Magna-Deal durch Europa tourten? 63 Rückblick: Was setzen Sie als erstes um? Das Versprechen, das man mit sich selbst abschließt, ist am schwersten zu realisieren. Viel Erfolg bei der Umsetzung Ihrer gewonnenen Kenntnisse. Vielen Dank! 64 Konstruktive Kommunikation im beruflichen Alltag 32

33 Vielen Dank für Ihr Interesse Bitte stellen Sie nun Ihre Fragen! 65 Unser Entwicklungskreislauf führt Sie in nur fünf Abschnitten Grundlagen der Kommunikation, Rhetorik, Stimme Konstruktive Kommunikation im beruflichen Alltag 33

34 Vielen Dank für Ihr Interesse und recht viel Erfolg bei der Umsetzung Ihrer neu gewonnenen Erkenntnisse wünscht Ihnen Elvira R. Schiemenz-Höfer M. A. Grundlagen der Kommunikation, Rhetorik, Stimme Vielen Erfolg bei der Umsetzung wünscht Ihnen Alle Dinge sind schwer, bevor sie leicht werden. Mag. Elvira R. Schiemenz-Höfer M. A. SCHIEMENZ-HÖFER RHETORIK & GESPRÄCHSFÜHRUNG 68 Konstruktive Kommunikation im beruflichen Alltag 34

35 Kontaktdaten Mag. Elvira R. Schiemenz-Höfer M. A. SCHIEMENZ-HÖFER RHETORIK & GESPRÄCHSFÜHRUNG Freiburg Husserlstraße 12 Fon: Fax: Konstruktive Kommunikation im beruflichen Alltag 35

Schlüsselqualifikationen Kommunikation Tobina Brinker & Eva-Maria Schumacher - 24.03.2003

Schlüsselqualifikationen Kommunikation Tobina Brinker & Eva-Maria Schumacher - 24.03.2003 Ideen und Konzepte für das Lernen und Lehren an Hochschulen Seite 1 von 6 Kommunikation 1. Ausmaß der Kommunikation in der Arbeitswelt 50% - 75% der Arbeitszeit besteht für die meisten von uns aus Kommunikation

Mehr

Modul: Soziale Kompetenz. Vier Ohren. Zeitl. Rahmen: ~ 45 min. Ort: drinnen

Modul: Soziale Kompetenz. Vier Ohren. Zeitl. Rahmen: ~ 45 min. Ort: drinnen Modul: Soziale Kompetenz Vier Ohren Zeitl. Rahmen: ~ 45 min. Ort: drinnen Teilnehmer: 3-20 Personen (Die Übung kann mit einer Gruppe von 3-6 Personen oder bis zu max. vier Gruppen realisiert werden) Material:

Mehr

Was ist Kommunikation? (Definition, Varianten, etc.) Friedemann Schulz von Thun Das Kommunikationsquadrat Das Innere Team Video Quellen

Was ist Kommunikation? (Definition, Varianten, etc.) Friedemann Schulz von Thun Das Kommunikationsquadrat Das Innere Team Video Quellen Was ist Kommunikation? (Definition, Varianten, etc.) Friedemann Schulz von Thun Das Kommunikationsquadrat Das Innere Team Video Quellen 2 Wortherkunft: communicare = mitteilen, teilen, besprechen Definition:

Mehr

Kommunikationstheorie nach Schulz von Thun

Kommunikationstheorie nach Schulz von Thun Kommunikationstheorie nach Schulz von Thun Seminar Informationsfluss: Kommunikation und Dokumentation im Unternehmen Marc Christoph Vollmer Marc.Vollmer@t-online.de Übersicht 1. Einleitung 2. 3. Vier-Seiten-Modell

Mehr

Zwischenmenschliche Kommunikation die vier Seiten einer Nachricht

Zwischenmenschliche Kommunikation die vier Seiten einer Nachricht Das Frühstücksei Der Altmeister des deutschen Humors Loriot nimmt die Problematik des «Aneinander-Vorbei-Redens» zwischen Mann und Frau anhand eines banalen und alltäglichen Vorfalls zwischen Eheleuten

Mehr

Zwischenmenschliche Kommunikation die vier Seiten einer Nachricht

Zwischenmenschliche Kommunikation die vier Seiten einer Nachricht Das Frühstücksei Der Altmeister des deutschen Humors Loriot nimmt die Problematik des «Aneinander-Vorbei-Redens» zwischen Mann und Frau anhand eines banalen und alltäglichen Vorfalls zwischen Eheleuten

Mehr

Gesprächsrhetorik. Rhetorik in der Kommunikation

Gesprächsrhetorik. Rhetorik in der Kommunikation Rhetorik 1 2 Gesprächsrhetorik Rhetorik in der Kommunikation Wer andere überzeugen oder Missverständnisse vermeiden will, muss erfolgreich kommunizieren können, doch egal was man sagt, es kommt darauf

Mehr

Kommunikationsstörungen

Kommunikationsstörungen Kommunikationsstörungen Kommunikationsstörungen werden häufig durch folgende Annahmen des Sprechers verursacht: die Empfängerin hat die Mitteilung so verstanden wie der Sender dies gemeint hat. komische

Mehr

Einführung zum Seminar 12672: Methoden des Konfliktmanagement im Vergleich Konfliktmoderation. 13.12.2007 Beitrag von U. Schraps

Einführung zum Seminar 12672: Methoden des Konfliktmanagement im Vergleich Konfliktmoderation. 13.12.2007 Beitrag von U. Schraps Einführung zum Seminar 12672: Methoden des Konfliktmanagement im Vergleich Konfliktmoderation 13.12.2007 Beitrag von U. Schraps Konflikte Konflikte enthalten ein hohes Maß an Energie, die meist blockiert

Mehr

Die Kunst der Kommunikation

Die Kunst der Kommunikation Die Kunst der Kommunikation Der Kommunikationsprozess: Sender Das Sender Empfänger Modell Empfänger Jede Kommunikation spielt sich auf zwei Ebenen ab. bewusst unbewusst Sachebene (Sach- und Fachinhalt

Mehr

Mitarbeitergespräche

Mitarbeitergespräche WEKA Business Media AG Zielorientiert gestalten und souverän führen CIP-Kurztitelaufnahme der deutschen Bibliothek Herausgeber: WEKA Business Media AG Projektleitung: Mandy Wagner WEKA Business Media AG,

Mehr

Kommunikation und Marketing in der Arztpraxis Birgit Rebeck, Leiterin Marketing / Außendienst Cottbus, 02.09.2015

Kommunikation und Marketing in der Arztpraxis Birgit Rebeck, Leiterin Marketing / Außendienst Cottbus, 02.09.2015 Labormedizin I Mikrobiologie I Hygiene I Transfusionsmedizin I Humangenetik I Hämostaseologie I Zytologie Kommunikation und Marketing in der Arztpraxis Birgit Rebeck, Leiterin Marketing / Außendienst Cottbus,

Mehr

Ablauf. 9:00 Ankommen der Teilnehmer / Vorstellung der SAG, Referent & Tagesablaufs. 9:30 kurze Vorstellungsrunde der Teilnehmer

Ablauf. 9:00 Ankommen der Teilnehmer / Vorstellung der SAG, Referent & Tagesablaufs. 9:30 kurze Vorstellungsrunde der Teilnehmer Ablauf 9:00 Ankommen der Teilnehmer / Vorstellung der SAG, Referent & Tagesablaufs 9:30 kurze Vorstellungsrunde der Teilnehmer 9:40 Vorstellung der bisherigen Arbeit der Schulteams 10:20 Kommunikationsspiel

Mehr

1 Die Bedeutung der Rhetorik

1 Die Bedeutung der Rhetorik 1 Die Bedeutung der Rhetorik Rhetorik oft missverstanden als Kunst der Schönrederei oder der manipulativen Überredung. Die Kritik an so missverstandener Rhetorik hat Tradition: von Platon über Kant bis

Mehr

Beispiel 4. Beispiel 5

Beispiel 4. Beispiel 5 Bearbeitungsstand:01.01.2007 11:31, Seite 1 von 10 (Positives Erkennen) Das Umformulieren in der Mediation Positiv Umformulieren bedeutet nicht das Negative schön zu färben. Es bedeutet auch nicht, das

Mehr

Grundlagen der Kommunikation und Rhetorik

Grundlagen der Kommunikation und Rhetorik Grundlagen der Kommunikation und Rhetorik Universität Mannheim 14./21.10.2006 Referent: Alexander Groth Bereiten Sie sich schriftlich auf das Blockseminar vor. Zum Seminar bringen Sie bitte eine Powerpoint-Präsentation

Mehr

Einführung in die Gesprächsführung und Gruppendynamik

Einführung in die Gesprächsführung und Gruppendynamik Ausbildung zum/r Psycholog. Berater/in und Psychotherapeutische/r Heilpraktiker/in Einführung in die Gesprächsführung und Gruppendynamik Begleitskript zum Seminar Inhalt Allgemeine Vorbemerkungen zu den

Mehr

Vol. 6/2010. 3. Marketing 3.3 Kommunikation Seiten 40-45. Kommunikation ist nicht einfach ;-) DVD Schneesport - 1. https://youtu.

Vol. 6/2010. 3. Marketing 3.3 Kommunikation Seiten 40-45. Kommunikation ist nicht einfach ;-) DVD Schneesport - 1. https://youtu. Vol. 6/2010 3. Marketing 3.3 Kommunikation Seiten 40-45 Referent: Martin Blatter martin.blatter@hevs.ch SWISS SNOWSPORTS Association DVD Schneesport - 1 Kommunikation ist nicht einfach ;-) https://youtu.be/bbqtbdqcfik

Mehr

Das bringt nichts. Trotzdem. Mach doch, was du willst. Mach ich auch. Wo sind die drei eigentlich hin gefahren? Emmett will sich neue PS3-Spiele

Das bringt nichts. Trotzdem. Mach doch, was du willst. Mach ich auch. Wo sind die drei eigentlich hin gefahren? Emmett will sich neue PS3-Spiele Etwas Schreckliches Alice und Bella saßen in der Küche und Bella aß ihr Frühstück. Du wohnst hier jetzt schon zwei Wochen Bella., fing Alice plötzlich an. Na und? Und ich sehe immer nur, dass du neben

Mehr

Betriebliche Kommunikation

Betriebliche Kommunikation Betriebliche Kommunikation Betriebliche Kommunikation Formelle Kommunikationswege beschreiben, auf welche Weise Informationen zu den einzelnen Ebenen gelangen. Kommunikationswege Aspekte der nonverbalen

Mehr

Formen des Zuhörens. Universität Mannheim Seminar: Psychologische Mechanismen bei körperlichen Krankheiten

Formen des Zuhörens. Universität Mannheim Seminar: Psychologische Mechanismen bei körperlichen Krankheiten Formen des Zuhörens Universität Mannheim Seminar: Psychologische Mechanismen bei körperlichen Krankheiten Prof. Dr. Claus Bischoff Psychosomatische Fachklinik Bad DürkheimD Gesetzmäßigkeiten der Kommunikation

Mehr

Modelle der Kommunikation. 1. Technisches Kommunikationsmodell Shannon&Weaver 2. Eisbergmodell Sigmund Freud 3. 4 Seiten Modell Schulz von Thun

Modelle der Kommunikation. 1. Technisches Kommunikationsmodell Shannon&Weaver 2. Eisbergmodell Sigmund Freud 3. 4 Seiten Modell Schulz von Thun Modelle der Kommunikation 1. Technisches Kommunikationsmodell Shannon&Weaver 2. Eisbergmodell Sigmund Freud 3. 4 Seiten Modell Schulz von Thun 1 Ein einfaches Modell der Kommunikation: Shannon & Weaver

Mehr

Verbale und Nonverbale Kommunikation. Einführung in die Psychologie der Kommunikation in der Hausarztpraxis

Verbale und Nonverbale Kommunikation. Einführung in die Psychologie der Kommunikation in der Hausarztpraxis Verbale und Nonverbale Kommunikation Einführung in die Psychologie der Kommunikation in der Hausarztpraxis Verbale und nonverbale Kommunikation Lernziele Das 4 -Ohren-Modell von Schulz v. Thun kennen und

Mehr

Referieren und Präsentieren

Referieren und Präsentieren Referieren und Präsentieren mit dem Overhead dem Beamer Beim Sprechen senden wir Signale auf verschiedenen Kanälen Visueller Kanal (sichtbare Signale) Taktiler Kanal (fühlbare Signale) Auditiver Kanal

Mehr

Wir beraten Eltern und alle Interessierte zu folgenden familiären Themen (familylab):

Wir beraten Eltern und alle Interessierte zu folgenden familiären Themen (familylab): Portfolio/Angebote Familie Wir beraten Eltern und alle Interessierte zu folgenden familiären Themen (familylab): 1. Vom Paar zur Familie 2. Eltern = Führungskräfte 3. Angemessen Grenzen setzen Beziehung

Mehr

Dortmunder Akademie für Pädagogische Führungskräfte Dortmunder Akademie für Pädagogische Führungskräfte

Dortmunder Akademie für Pädagogische Führungskräfte Dortmunder Akademie für Pädagogische Führungskräfte Profis BS 3: Kommunikation und Konfliktmanagement in der Führungsrolle 11./12.03.2011 S. 1 Profis BS 3: Kommunikation und Konfliktmanagement in der Führungsrolle 11./12.03.2011 S. 2 Profis BS 3: Kommunikation

Mehr

Schwierige Gesprächssituationen mit Patienten und Angehörigen

Schwierige Gesprächssituationen mit Patienten und Angehörigen Schwierige Gesprächssituationen mit Patienten und Angehörigen Stephan Kutscher Praxis für Psychologische Beratung Fort- und Weiterbildung im Gesundheitswesen Bamberg-Bischberg Kontakt: Stephan Kutscher

Mehr

Gesprächsführung für Sicherheitsbeauftragte Gesetzliche Unfallversicherung

Gesprächsführung für Sicherheitsbeauftragte Gesetzliche Unfallversicherung Ihre Unfallversicherung informiert Gesprächsführung für Sicherheitsbeauftragte Gesetzliche Unfallversicherung Weshalb Gesprächsführung für Sicherheitsbeauftragte? 1 Als Sicherheitsbeauftragter haben Sie

Mehr

Das Kommunikationsmodell von Schulz von Thun

Das Kommunikationsmodell von Schulz von Thun Das Kommunikationsmodell von Schulz von Thun Zur Person: -Prof. Dr. Friedemann Schulz von Thun (geb. 1944) ist Hochschullehrer am Fachbereich Psychologie der Universität Hamburg mit dem Schwerpunkt Beratung

Mehr

KOMMUNIKATIONSTIPPS. Wie Sie beruflich professionell kommunizieren

KOMMUNIKATIONSTIPPS. Wie Sie beruflich professionell kommunizieren KOMMUNIKATIONSTIPPS Wie Sie beruflich professionell kommunizieren Bewusst kommunizieren Unmissverständlich kommunizieren Partnerorientiert kommunizieren Auf Vorurteile achten Beziehungen kommunikativ gestalten

Mehr

Personalentwicklung durch Mitarbeitergespräche. Melanie Gerdes Inga Holtkamp Diana Todorovic Markus Overkemping Elisa Stork

Personalentwicklung durch Mitarbeitergespräche. Melanie Gerdes Inga Holtkamp Diana Todorovic Markus Overkemping Elisa Stork Personalentwicklung durch Mitarbeitergespräche Melanie Gerdes Inga Holtkamp Diana Todorovic Markus Overkemping Elisa Stork Gliederung 1. von Mitarbeitergesprächen 2. Gesprächsform und Gesprächsstil 3.

Mehr

Vier-Ohren-Modell. 2. der darin verborgenen Selbstbeschreibung. 3. dem darin verpackten "Appell" des Sprechenden

Vier-Ohren-Modell. 2. der darin verborgenen Selbstbeschreibung. 3. dem darin verpackten Appell des Sprechenden Vier-Ohren-Modell Das Vier-Ohren-Modell wurde von dem Hamburger Psychologen Friedemann Schultz von Thun entwickelt. Es leitet dazu an, jede Botschaft unter wenigstens vier Gesichtspunkten zu interpretieren:

Mehr

WIE SAGE ICH ES MEINEM GEGENÜBER?

WIE SAGE ICH ES MEINEM GEGENÜBER? WIE SAGE ICH ES MEINEM GEGENÜBER? Psycholog. Aspekte im Verhandlungs- und Abwicklungsstadium einer Betriebsübergabe M.Sc. Valentina Anderegg valentina.anderegg@psychologie.uzh.ch 30.10.2014 Seite 1 Übersicht

Mehr

Kulturen verstehen. Europäisches Zertifikat zur Berufsqualifikation. Modul: Interkulturelle Kompetenz. Kulturen verstehen

Kulturen verstehen. Europäisches Zertifikat zur Berufsqualifikation. Modul: Interkulturelle Kompetenz. Kulturen verstehen Europäisches Zertifikat zur Berufsqualifikation Modul: Interkulturelle Kompetenz Xpert Basiszertifikat Interkulturelle Kompetenz Kulturen verstehen YU-EUZBQ-IKK_LB IN 978-3-941132-37-5 Autorin: Anita Saathoff

Mehr

Baustelle Erste Liebe

Baustelle Erste Liebe Geschrieben von: Ute Horn & Daniel Horn Baustelle Erste Liebe : Fur Teens Für alle, die es wissen wollen! Inhalt Inhalt Danke................................................... 5 Vorwort...................................................

Mehr

So bewältigen Sie Konflikte mit schwierigen Mitarbeitern

So bewältigen Sie Konflikte mit schwierigen Mitarbeitern So bewältigen Sie Konflikte mit schwierigen Mitarbeitern Inhaltsverzeichnis, Seite I Inhaltsverzeichnis 1 Einleitung... 1 2 Zwischenmenschliche Kommunikation... 2 2.1 Willst du ein guter Kommunikator sein,

Mehr

Staatliches Studienseminar für das Lehramt an Grund- und Hauptschulen Kusel AS Thema 28/ Kommunikation/ Januar 2011 / Ru.

Staatliches Studienseminar für das Lehramt an Grund- und Hauptschulen Kusel AS Thema 28/ Kommunikation/ Januar 2011 / Ru. Kommunikation Der Mensch ist ein auf vielen Ebenen kommunizierendes Wesen, das manchmal auch spricht. (Ray L. Birdwhistell) Alle reden von Kommunikation, aber die wenigsten haben sich etwas mitzuteilen.

Mehr

Also: Wie es uns geht, das hat nichts mit dem zu tun, ob wir an Gott glauben.

Also: Wie es uns geht, das hat nichts mit dem zu tun, ob wir an Gott glauben. Liebe Schwestern und Brüder, Ich möchte mit Ihnen über die Jahreslosung dieses Jahres nachdenken. Auch wenn schon fast 3 Wochen im Jahr vergangen sind, auch wenn das Jahr nicht mehr wirklich neu ist, auch

Mehr

Kommunikation E LT E R N A B E N D 0 2. 0 3. 2 0 1 6. E. Zimmer

Kommunikation E LT E R N A B E N D 0 2. 0 3. 2 0 1 6. E. Zimmer Kommunikation E LT E R N A B E N D 0 2. 0 3. 2 0 1 6 E. Zimmer DER SPIEGEL 8/20.02.2016 Kommunikation Was ist Kommunikation? Kindliche Entwicklung Sprachentwicklung Wie muss ich kommunizieren, damit mein

Mehr

Leitfaden für kollegiales Coaching

Leitfaden für kollegiales Coaching Lebenswerk hat folgenden Leitfaden für das KOLLEGIALE COACHING geschaffen: 1) Anlässe (= gute Einstiegsmöglichkeiten/Gelegenheiten) für den wichtigen ersten Schritt Es bieten sich folgende Möglichkeiten:

Mehr

und doch so schwierig

und doch so schwierig Sozialkompetenz so einfach und doch so schwierig Referat im Forum Kaufmännischer Berufsfrauen Schweiz FOKA (Sektion Zentralschweiz) Maya Bentele Dipl. Psychologin FH/SBAP Transaktionsanalytikerin TSTA-O

Mehr

KOMMUNIKATION. Kommmunikation

KOMMUNIKATION. Kommmunikation INHALTSVERZEICHNIS Ohne Kommunikation geht es nicht!...1 Wie kommunizieren wir als Gruppe besser?...1 Wie sage ich Unangenehmes?...3 Gesprächsregeln...3 Die vier Seiten einer Nachricht...4 Die Ebenen der

Mehr

der die und in den von zu das mit sich des auf für ist im dem nicht ein eine als auch es an werden aus er hat daß sie nach wird bei

der die und in den von zu das mit sich des auf für ist im dem nicht ein eine als auch es an werden aus er hat daß sie nach wird bei der die und in den von zu das mit sich des auf für ist im dem nicht ein eine als auch es an werden aus er hat daß sie nach wird bei einer um am sind noch wie einem über einen so zum war haben nur oder

Mehr

Über den Glauben reden

Über den Glauben reden Über den Glauben reden Klaus Göttler, Praxisdozent an der Evangelistenschule Johanneum, Wuppertal Hilfe für die missionarische Arbeit vor Ort Deutscher EC-Verband Missionarische Jugendarbeit Leuschnerstraße

Mehr

Vorlesungen (Hörsaal D)

Vorlesungen (Hörsaal D) Vorlesungen (Hörsaal D) 26.02.07 Einführung in die Kurse 12.03.07 Allgemeinmedizinische Anamnese bei Patienten mit Kopfschmerz; Frau Prof. Dr. E. Hummers-Pradier, Abt. Allgemeinmedizin MHH 07.05.07 Anamnese

Mehr

Meine Geheimnisse für ein bewusstes und sinnerfülltes Leben

Meine Geheimnisse für ein bewusstes und sinnerfülltes Leben Meine Geheimnisse für ein bewusstes und sinnerfülltes Leben Du möchtest dein Leben bewusst und sinnerfüllt gestalten? Auf den nächsten Seiten findest du 5 Geheimnisse, die mir auf meinem Weg geholfen haben.

Mehr

Nina. 2. Ninas Mutter lebt nicht mit Nina und der Familie zusammen. Warum könnte das so sein? Vermute. Vielleicht ist sie. Möglicherweise.

Nina. 2. Ninas Mutter lebt nicht mit Nina und der Familie zusammen. Warum könnte das so sein? Vermute. Vielleicht ist sie. Möglicherweise. Seite 1 von 6 1. Hier siehst du Bilder von Nina und den Personen, mit denen Nina zusammenwohnt. Schau dir die Szene an und versuche, die Zitate im Kasten den Bildern zuzuordnen. Zu jedem Bild gehören zwei

Mehr

B: bei mir war es ja die X, die hat schon lange probiert mich dahin zu kriegen, aber es hat eine Weile gedauert.

B: bei mir war es ja die X, die hat schon lange probiert mich dahin zu kriegen, aber es hat eine Weile gedauert. A: Ja, guten Tag und vielen Dank, dass du dich bereit erklärt hast, das Interview mit mir zu machen. Es geht darum, dass viele schwerhörige Menschen die Tendenz haben sich zurück zu ziehen und es für uns

Mehr

Psychologie Spezialgebiet

Psychologie Spezialgebiet Psychologie Spezialgebiet Kommunikation Inhalt: 1. Die Anatomie einer Nachricht 1. Sachinformation 2. Selbstoffenbarung 3. Die Beziehung 4. Der Appell 1. Mit vier Ohren empfangen 1. Freie Auswahl des Empfängers

Mehr

Um was geht s hier eigentlich? Mit vier Ohren empfangen. Dennis, Jennifer, Jessica, Melanie, Theresa Kommunikation und soziales Lernen

Um was geht s hier eigentlich? Mit vier Ohren empfangen. Dennis, Jennifer, Jessica, Melanie, Theresa Kommunikation und soziales Lernen Um was geht s hier eigentlich? Mit vier Ohren empfangen Agenda Grundlagen zum Sender und Empfänger Freie Auswahl des Empfängers Einseitige Empfangsgewohnheiten Das Sach-Ohr Das Beziehungs-Ohr Das Selbstoffenbarungs-Ohr

Mehr

Österreich. Schülerfragebogen. Projektzentrum für Vergleichende Bildungsforschung Universität Salzburg Akademiestr.

Österreich. Schülerfragebogen. Projektzentrum für Vergleichende Bildungsforschung Universität Salzburg Akademiestr. Österreich Schülerfragebogen International Association for the Evaluation of Educational Achievement Projektzentrum für Vergleichende Bildungsforschung Universität Salzburg Akademiestr. 26 5010 Salzburg

Mehr

TOBA Trainerwochenende 3. 6. Juni 2010 Hamburg. Dokumentation TTT Workshop

TOBA Trainerwochenende 3. 6. Juni 2010 Hamburg. Dokumentation TTT Workshop TOBA Trainerwochenende 3. 6. Juni 2010 Hamburg Dokumentation TTT Workshop Kurzworkshop Grundausstattung Trainerwissen Trainerleben Erfolgsformel LST Best = TOBA (Talent + Wissen + Empathie + Übung) Kommunikations-

Mehr

S-15155 / - 1 - Fragebogennummer: ... BITTE VERWENDEN SIE DIESEN FRAGEBOGEN NUR FÜR 9-10JÄHRIGE KINDER ÜBUNGSFRAGEN

S-15155 / - 1 - Fragebogennummer: ... BITTE VERWENDEN SIE DIESEN FRAGEBOGEN NUR FÜR 9-10JÄHRIGE KINDER ÜBUNGSFRAGEN S-15155 / - 1 - Fragebogennummer: Umfrage S-15155 / SA-Kinder April 2010 1-4 Fnr/5-8 Unr/9 Vers... BITTE VERWENDEN SIE DIESEN FRAGEBOGEN NUR FÜR 9-10JÄHRIGE KINDER ÜBUNGSFRAGEN Seite 1 S-15155 / - 2 -

Mehr

Crashkurs Kommunikation Heidi Abt

Crashkurs Kommunikation Heidi Abt Crashkurs Kommunikation Heidi Abt bildungsmanagement heidi abt gmbh, melchnau erstellt am 08.01.2015 Einleitung Kommunikation ist in Beziehung treten, sich verständlich machen, aufeinander wirken, Botschaften

Mehr

Jojo sucht das Glück - 2 Folge 12: Kein Scherz

Jojo sucht das Glück - 2 Folge 12: Kein Scherz Übung 1: Kein Scherz Bearbeite die folgende Aufgabe, bevor du dir das Video anschaust. Jojo, Reza und Lotta hatten einen schlechten Tag. Doch der Abend bringt noch mehr Probleme. Welche Aussage passt zu

Mehr

Paradoxe Ausgangssituation: breite Zustimmung - wenig positive Resonanz

Paradoxe Ausgangssituation: breite Zustimmung - wenig positive Resonanz Not in my backyard!? oder Warum es so bedeutsam ist, die Beziehungsebene zu pflegen Motivationsrelevante Erkenntnisse der Kommunikationspsychologie 12.04.2016 Dipl.-Psych. Alexandra Bielecke, M.A. Paradoxe

Mehr

Das Wunderbare am Tod ist, dass Sie ganz alleine sterben dürfen. Endlich dürfen Sie etwas ganz alleine tun!

Das Wunderbare am Tod ist, dass Sie ganz alleine sterben dürfen. Endlich dürfen Sie etwas ganz alleine tun! unseren Vorstellungen Angst. Ich liebe, was ist: Ich liebe Krankheit und Gesundheit, Kommen und Gehen, Leben und Tod. Für mich sind Leben und Tod gleich. Die Wirklichkeit ist gut. Deshalb muss auch der

Mehr

Was passt zusammen? hoher Blutdruck. niedriger Blutdruck. Das Gesicht ist sehr rot. Das Gesicht ist blass (weiß).

Was passt zusammen? hoher Blutdruck. niedriger Blutdruck. Das Gesicht ist sehr rot. Das Gesicht ist blass (weiß). Was passt zusammen? Schneiden Sie aus und ordnen Sie zu! hoher Blutdruck niedriger Blutdruck Das Gesicht ist sehr rot. Das Gesicht ist blass (weiß). Wenn ich mich anstrenge, atme ich sehr schwer. Mir ist

Mehr

Interne Kommunikation und Mitarbeitermotivation

Interne Kommunikation und Mitarbeitermotivation Interne Kommunikation und Mitarbeitermotivation Ein zentraler Prozess aus der Sicht des Qualitätsmanagers Seite 1 Schwerpunkte Der betriebliche Alltag: Geglückte Kommunikation ein Zufall? Kommunikation

Mehr

Übung 11.1: Deine Kompetenz-Checkliste

Übung 11.1: Deine Kompetenz-Checkliste Übung 11.1: Deine Kompetenz-Checkliste Schauen wir uns nun also an, welche Fähigkeiten, Talente und persönlichen Stärken Du bereits besitzt. Dazu gehe am besten noch einmal zurück in die Vergangenheit,

Mehr

Meine Füße sind der Rollstuhl M 2

Meine Füße sind der Rollstuhl M 2 Meine Füße sind der Rollstuhl M 2 Margit wird jeden Morgen um sieben Uhr wach. Sie sitzt müde im Bett und beginnt sich allein anzuziehen. Das ist schwer für sie. Sie braucht dafür sehr lange Zeit. Dann

Mehr

Führungstraining: Vom Mitarbeiter zum Laborleiter. Vom Mitarbeiter zum erfolgreichen Stellvertreter des Laborleiters. Führungstraining für Laborleiter

Führungstraining: Vom Mitarbeiter zum Laborleiter. Vom Mitarbeiter zum erfolgreichen Stellvertreter des Laborleiters. Führungstraining für Laborleiter HAUS DER TECHNIK Außeninstitut der RWTH Aachen Kooperationspartner der Universitäten Duisburg-Essen Münster - Bonn - Braunschweig Labor Seminar Führungstraining: Vom Mitarbeiter zum Laborleiter Teams erfolgreich

Mehr

Kommunikationstheorie nach Schulz von Thun

Kommunikationstheorie nach Schulz von Thun Kommunikationstheorie nach Schulz von Thun Seminar Informationsfluss: Dokumentation und Kommunikation im Unternehmen Marc Christoph Vollmer Marc.Vollmer@t-online.de Leibniz Universität Hannover - Fachgebiet

Mehr

A2 Lies den Text in A1b noch einmal. Welche Fragen kann man mit dem Text beantworten? Kreuze an und schreib die Antworten in dein Heft.

A2 Lies den Text in A1b noch einmal. Welche Fragen kann man mit dem Text beantworten? Kreuze an und schreib die Antworten in dein Heft. Seite 1 von 5 Text A: Elternzeit A1a Was bedeutet der Begriff Elternzeit? Was meinst du? Kreuze an. 1. Eltern bekommen vom Staat bezahlten Urlaub. Die Kinder sind im Kindergarten oder in der Schule und

Mehr

Souverän Auftreten in Sprache und Körpersprache

Souverän Auftreten in Sprache und Körpersprache Souverän Auftreten in Sprache und Körpersprache Informationen und Tipps für Frauen beim Netzwerktreffen berufstätiger Frauen am 1.7.2011 in Böblingen Selbstdarstellung beginnt in Kopf und Herz! Selbstachtung

Mehr

- das Konzept der elterlichen Präsenz nach Haim Omer als zentrale Grundhaltung in einer Jugendhilfeeinrichtung

- das Konzept der elterlichen Präsenz nach Haim Omer als zentrale Grundhaltung in einer Jugendhilfeeinrichtung Stärke statt Macht - das Konzept der elterlichen Präsenz nach Haim Omer als zentrale Grundhaltung in einer Jugendhilfeeinrichtung Fachforum der AGkE Aachen am 27./28.11.2013 - Stärke statt Macht - Grundhaltungen

Mehr

Sibylle Mall // Medya & Dilan

Sibylle Mall // Medya & Dilan Sibylle Mall // Medya & Dilan Dilan 1993 geboren in Bruchsal, Kurdin, lebt in einer Hochhaussiedlung in Leverkusen, vier Brüder, drei Schwestern, Hauptschulabschluss 2010, Cousine und beste Freundin von

Mehr

Ich kann mich nicht nicht verhalten Ich kann nicht nicht kommunizieren

Ich kann mich nicht nicht verhalten Ich kann nicht nicht kommunizieren Ich kann mich nicht nicht verhalten Ich kann nicht nicht kommunizieren Mein Verhalten hat immer eine Wirkung bei anderen Menschen, selbst wenn ich ganz konkret versuche nichts zu tun oder zu sagen. Dann

Mehr

Meinst du, deine Eltern könnten gut damit auskommen, wenn du einen Freund hast/ hättest? Auch wenn er bei euch übernachtet?

Meinst du, deine Eltern könnten gut damit auskommen, wenn du einen Freund hast/ hättest? Auch wenn er bei euch übernachtet? INFO ACTION KARTENSATZ MÄDCHEN 1/5 Meinst du, deine Eltern könnten gut damit auskommen, wenn du einen Freund hast/ hättest? Auch wenn er bei euch übernachtet? Wer erledigt bei euch zu Hause die anfallenden

Mehr

Workshop: Wie ich mein Handikap verbessere erfolgreich Leben mit Multiple Sklerose!

Workshop: Wie ich mein Handikap verbessere erfolgreich Leben mit Multiple Sklerose! INTEGRA 7.-9.Mai 2014 Gernot Morgenfurt - Weissensee/Kärnten lebe seit Anfang der 90iger mit MS habe in 2002 eine SHG (Multiple Sklerose) gegründet und möchte viele Menschen zu einer etwas anderen Sichtweise

Mehr

- Kommunikation im Rahmen der Existenzgründung -

- Kommunikation im Rahmen der Existenzgründung - 60. GründerFoyer 04. März 2015 - Düren - Kommunikation im Rahmen der Existenzgründung - Referent: Dipl.-Kfm. Udo Bach UB Unternehmensberatung Erfolgsorientierte Beratung für Unternehmen und systematische

Mehr

von Ulrike Horky, MSc

von Ulrike Horky, MSc von Ulrike Horky, MSc Das Eilige verdrängt das Wesentliche Kennen Sie die Geschichte vom Holzfäller, der den ganzen Tag Bäume fällt? Er sägt und sägt, fällt einen Baum nach dem anderen. Er strengt sich

Mehr

CME Grundlagen der Kommunikation zwischen Arzt und Patient. Teil 1

CME Grundlagen der Kommunikation zwischen Arzt und Patient. Teil 1 CME Grundlagen der Kommunikation zwischen Arzt und Patient Teil 1 Inhaltsverzeichnis Teil 1 Einführung: Der Arzt als Kommunikations-Manager Was ist Kommunikation? Eine Erklärung Vom Arzt zum Patienten

Mehr

Selbstmanagement und Projektsteuerung WS 2011/2012

Selbstmanagement und Projektsteuerung WS 2011/2012 Selbstmanagement und Projektsteuerung WS 2011/2012 Fachbereich D Abteilung Sicherheitstechnik Terminabstimmung Blockveranstaltungen je 4 SWS Freitag, 21.10.11 10.00 13.00 Uhr Freitag, 28.10.11 10.00 13.00

Mehr

Kommunikation. Schulungsflyer

Kommunikation. Schulungsflyer Kommunikation Schulungsflyer Praxisorientiertes Kommunikationstraining für Führungskräfte Das praxisorientierte Kommunikationstraining für Führungskräfte basiert auf den Anwendungsmöglichkeiten und Prinzipien

Mehr

Gesprächsführung. Unterrichtsthemen aus Sozialpflege und Sozialpädagogik. Dr. Bodo Rödel, Anja Tüngler. Herausgeber: Bernd Biermann. 1.

Gesprächsführung. Unterrichtsthemen aus Sozialpflege und Sozialpädagogik. Dr. Bodo Rödel, Anja Tüngler. Herausgeber: Bernd Biermann. 1. Dr. Bodo Rödel, Anja Tüngler Herausgeber: Bernd Biermann Gesprächsführung Unterrichtsthemen aus Sozialpflege und Sozialpädagogik 1. Auflage Bestellnummer 40478 Haben Sie Anregungen oder Kritikpunkte zu

Mehr

Tele-Kommunikation. 18. Juni 2011 1/20

Tele-Kommunikation. 18. Juni 2011 1/20 Tele- 18. Juni 2011 1/20 Zum Begriff Was ist neu bei computergestützter und Regeln für computergestützter 18. Juni 2011 2/20 Definition: Was ist? (Latein.) communicare = teilen, mitteilen, teilnehmen lassen

Mehr

Kommunikation mit Kindern DSV-Grundstufe/ Trainer-C Breitensport - Schneelehrgang -

Kommunikation mit Kindern DSV-Grundstufe/ Trainer-C Breitensport - Schneelehrgang - Kommunikation mit Kindern DSV-Grundstufe/ Trainer-C Breitensport - Schneelehrgang - Kommunikation mit Kindern 3 Gliederung 1. Das Herz des Unterrichts 2. Verbale Nonverbale Kommunikation 3. Tipps für den

Mehr

1. Der Pilot.. das Flugzeug nach London geflogen. a) ist b) hat c) bist d) habt

1. Der Pilot.. das Flugzeug nach London geflogen. a) ist b) hat c) bist d) habt I. Válaszd ki a helyes megoldást! 1. Der Pilot.. das Flugzeug nach London geflogen. a) ist b) hat c) bist d) habt 2. Wessen Hut liegt auf dem Regal? a) Der Hut von Mann. b) Der Hut des Mann. c) Der Hut

Mehr

Materialien zu Kommunikation, Konflikt- und Stressmanagement

Materialien zu Kommunikation, Konflikt- und Stressmanagement Bruno Grossen Schulabbrüche verhindern Haltekraft von Schulen 6.19 Werkzeug 19 Werkzeug 19 Materialien zu Kommunikation, Konflikt und Stressmanagement Beschreibung und Begründung In diesem Werkzeug zeige

Mehr

lifeenergy 2: Rhetorik Präsentation I) Rhetorik = Redekunst Lehre von der wirkungsvollen Gestaltung der Rede

lifeenergy 2: Rhetorik Präsentation I) Rhetorik = Redekunst Lehre von der wirkungsvollen Gestaltung der Rede lifeenergy 2: Rhetorik Präsentation I) Rhetorik = Redekunst Lehre von der wirkungsvollen Gestaltung der Rede Wir wirken. Ob wir wollen oder nicht. Rhetorik ist mehr, als nur der Weg eine Information zu

Mehr

Kapitel 1 Vorübungen. 1. Baustein TIPP. Wie sag ich s? Feedbackregeln. Zur Sache

Kapitel 1 Vorübungen. 1. Baustein TIPP. Wie sag ich s? Feedbackregeln. Zur Sache Kapitel 1 Vorübungen 1. Baustein Wie sag ich s? Feedbackregeln TIPP Wer in einem Redeseminar oder einem Redecoaching das Wort hatte, erwartet hinterher ein Feedback. Aber nur ein konstruktives Feedback

Mehr

Kapitel 2.7 Kommunikation in Gruppen

Kapitel 2.7 Kommunikation in Gruppen Seite 1 Kapitel 2.7 Kommunikation in Gruppen A: Leitfragen: Was versteht man unter Kommunikation? Welche Theorien zur Kommunikation sollten Teamende kennen? Wie kommuniziere ich gewaltfrei? Wie sage ich

Mehr

Persönliche Zukunftsplanung mit Menschen, denen nicht zugetraut wird, dass sie für sich selbst sprechen können Von Susanne Göbel und Josef Ströbl

Persönliche Zukunftsplanung mit Menschen, denen nicht zugetraut wird, dass sie für sich selbst sprechen können Von Susanne Göbel und Josef Ströbl Persönliche Zukunftsplanung mit Menschen, denen nicht zugetraut Von Susanne Göbel und Josef Ströbl Die Ideen der Persönlichen Zukunftsplanung stammen aus Nordamerika. Dort werden Zukunftsplanungen schon

Mehr

Die drei Säulen einer tragfähigen Partnerschaft. Liebe Wertschätzung Konfrontation. Inhaltsübersicht. Warum weichen Sie heiklen Themen aus?

Die drei Säulen einer tragfähigen Partnerschaft. Liebe Wertschätzung Konfrontation. Inhaltsübersicht. Warum weichen Sie heiklen Themen aus? Die drei Säulen einer tragfähigen Partnerschaft Liebe Wertschätzung Konfrontation Inhaltsübersicht Warum weichen Sie heiklen Themen aus? Was geschieht, wenn Sie dies weiterhin tun? Die erste Regel für

Mehr

Sicher und zuvorkommend mit anderen Menschen umgehen! Sich in einer Fremdsprache unterhalten können!

Sicher und zuvorkommend mit anderen Menschen umgehen! Sich in einer Fremdsprache unterhalten können! Frage dich selbst, informiere und orientiere dich! Lege das Blatt mit Deinen Fähigkeiten daneben und schaue immer mal wieder nach, ob die Antworten stimmen.. Wo möchtest du arbeiten? Im Büro, in der Werkstatt,

Mehr

Informationen Sprachtest

Informationen Sprachtest Informationen Sprachtest Liebe Eltern Wie Sie wissen, werden alle Sprachkurse in Deutsch und Englisch im International Summer Camp & Junior Golf Academy durch die academia Zürich SPRACHEN UND LERNEN GMBH,

Mehr

Gesund Führen. Mit alternder Belegschaft produktiv arbeiten. 18. Mai 2006

Gesund Führen. Mit alternder Belegschaft produktiv arbeiten. 18. Mai 2006 Gesund Führen Mit alternder Belegschaft produktiv arbeiten 18. Mai 2006 Wer von Ihnen hat sich heute schon gesundheitsgerecht verhalten? Wer bin ich? Anne Katrin Matyssek Diplom-Psychologin, Psychotherapeutin

Mehr

Materialien für den Unterricht zum Kurzfilm Steffi gefällt das von Philipp Scholz Deutschland 2012, 5 Minuten, Spielfilm

Materialien für den Unterricht zum Kurzfilm Steffi gefällt das von Philipp Scholz Deutschland 2012, 5 Minuten, Spielfilm Seite 1 von 7 Materialien für den Unterricht zum Kurzfilm Steffi gefällt das von Philipp Scholz Deutschland 2012, 5 Minuten, Spielfilm AUFGABE 1: KLASSENSPAZIERGANG Mache einen Spaziergang durch die Klasse

Mehr

Kommunikation und Konflikt

Kommunikation und Konflikt Kommunikation und Konflikt in der Arbeit im Pfarrgemeinderat 21. März 2012 Christopher Maaß (Referent für Gemeindeentwicklung/Gemeindeberater/Mediator) Ziele und Ablauf des Workshops: Ziel: Einführung,

Mehr

Besucherbefragung im Kinder- und Jugendzentrum Mühle

Besucherbefragung im Kinder- und Jugendzentrum Mühle Name : Besucherbefragung im Kinder- und Jugendzentrum Mühle Worum geht es? Das Mühleteam möchte mit Euch eine kurze Befragung durchführen. Wir haben das Ziel, die Arbeit im Jugendzentrum ständig zu verbessern.

Mehr

Aszendent Waage in der Partnerschaft

Aszendent Waage in der Partnerschaft Peter Schmid Astrologe Via Mondacce 94a, CH-6648 Minusio, Tel: 0041 (0)43 244 08 79 http://astroschmid.ch info@astroschmid.ch Aszendent Waage Der Waageaszendent bemüht sich um Beziehungen, Harmonie, Ausgleich,

Mehr

Kommunikation im Audit Eine Sprache im Unternehmen finden. Referentin Maggie Thies. 16.06.2015 MTTM Maggie Thies Training im Management 1

Kommunikation im Audit Eine Sprache im Unternehmen finden. Referentin Maggie Thies. 16.06.2015 MTTM Maggie Thies Training im Management 1 Kommunikation im Audit Eine Sprache im Unternehmen finden Referentin Maggie Thies 16.06.2015 MTTM Maggie Thies Training im Management 1 Maggie Thies - Bankkauffrau Sparkassenbetriebswirtin Seit 1993 selbständig

Mehr

Verhandlungs-& Kommunikationskompetenz Mentale Entwicklung & Arbeitsfokussierung

Verhandlungs-& Kommunikationskompetenz Mentale Entwicklung & Arbeitsfokussierung Meluner Straße 40 D-70569 Stuttgart Telefon +49-711-7456151 Mobil +49-170-3188602 info@peteraschenbrenner.de www.peteraschenbrenner.de Beratung und Training für Verhandlungs-& Kommunikationskompetenz Mentale

Mehr

Herzlich Willkommen. Lösungsorientierte Gesprächsführung. zum zweiten Workshop. Bildungshaus Schloß St. Martin 23.11.2007

Herzlich Willkommen. Lösungsorientierte Gesprächsführung. zum zweiten Workshop. Bildungshaus Schloß St. Martin 23.11.2007 Herzlich Willkommen zum zweiten Workshop Lösungsorientierte Gesprächsführung Bildungshaus Schloß St. Martin 23.11.2007 Austausch zu zweit Reflektieren Sie zu zweit Ihre Erfahrungen mit lösungsorientierter

Mehr

10 Fehler, die Du als Führungskraft unbedingt vermeiden solltest!

10 Fehler, die Du als Führungskraft unbedingt vermeiden solltest! 10 Fehler, die Du als Führungskraft unbedingt vermeiden solltest! 1. Leere Versprechen (Unglaubwürdigkeit) Du solltest keine Versprechen machen, die Du nicht halten kannst. Dadurch werden bei Deinen Mitarbeitern

Mehr

Kurzanleitung für eine erfüllte Partnerschaft

Kurzanleitung für eine erfüllte Partnerschaft Kurzanleitung für eine erfüllte Partnerschaft 10 Schritte die deine Beziehungen zum Erblühen bringen Oft ist weniger mehr und es sind nicht immer nur die großen Worte, die dann Veränderungen bewirken.

Mehr

SELBSTREFLEXION. Selbstreflexion

SELBSTREFLEXION. Selbstreflexion INHALTSVERZEICHNIS Kompetenz... 1 Vergangenheitsabschnitt... 2 Gegenwartsabschnitt... 3 Zukunftsabschnitt... 3 GOLD - Das Handbuch für Gruppenleiter und Gruppenleiterinnen Selbstreflecion Kompetenz Die

Mehr

Phasenkonzept zur Durchführung von Mitarbeitergesprächen

Phasenkonzept zur Durchführung von Mitarbeitergesprächen Phasenkonzept zur Durchführung von Mitarbeitergesprächen Vorbereitung s. 2 Vorbereitungshinweise von Schulz von Thun Zielvereinbarung s. 3 Leistungsbeurteilung s. 4 Entwicklungsgespräch s. 5 Zusammenarbeit

Mehr

Der alte Mann Pivo Deinert

Der alte Mann Pivo Deinert Der alte Mann Pivo Deinert He... Du... Lach doch mal! Nein, sagte der alte Mann ernst. Nur ein ganz kleines bisschen. Nein. Ich hab keine Lust. Steffi verstand den alten Mann nicht, der grimmig auf der

Mehr