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1 Nr. 14/15 vom 3. April 2009 Deutschland 4,80 / Österreich 4,90 / Schweiz 9,40 sfr Unified Communications Die Chancen und Grenzen der integrierten Kommunikation. Mit Hyper-V 2.0 holt Microsoft auf Verbesserungen bietet der Hypervisor vor allem in Sachen Systemadministration, Deployment, Performance und Hochverfügbarkeit. Seite 24 Immer Ärger mit dem Rechnungseingang Jedes Land hat eigene Rechnungstypen. Das macht die Verarbeitung schwierig. Der Einsatz bestimmter Templates sorgt für Abhilfe. Seite 28 IDG Business Media GmbH, c/o CSJ, Postfach , München PVST B 2615 C DPAG Entgelt bezahlt

2 14-15/09 Inhalt 3 In dieser Ausgabe Nr. 14/15 vom 3. April 2009 Trends & Analysen Crowdsourcing 6 Web- -The e i e C a Shi be e e e Z a e a bei Fujitsu ohne Siemens 1 De a a i che C e ba e d ie ei e hi i A g b ge We Spionage im Netz 14 Die S e de e ei e Gh Ne f h e ach Chi a Titel Produkte & Praxis Unified Communications Reality Check 16 Wa i die e e A i ie e, d e b a ch ie E e e a de Rede d A Tipps zur UC-Einführung 2 F h ei ige V be ei g ch ieb a e Übe a ch ge d hi f, die V ei e de e e Tech i a - e Kleine Helfer 2 N iche P d c i i -T e eich e die äg iche A bei a PC Hyper-V reift 24 Mi Re ea e Wi d Se e 8 ch ieß Mic f a ich ich a ch F i c e i i eg ie e H e i Halbe BI-Appliance 27 Da fig ie e Da a-wa eh e-s - e HP O ac e Da aba e Machi e gib e a ch a Ha f- ac f Ei eige Rechnungen im Griff 28 I e eh U e eh e habe e bei Rech g ei ga g i i e a i a e D - e e Hie ei ige Ti f de e digi a e Bea bei g IT-Strategien Service-Management spart Geld 3 We ei e IT-Se ice g ga i ie ha, fi de eich e M g ich ei e, da B dge e a e IT-Wertbeitrag? Unbekannt! 32 Die A e g Se fchec -F ageb ge a f C e che de be eg : Vie e U e eh e beha de da We bei ag -Ma age e ief e ich Call-Center auf VoIP-Basis 34 I f f ih e Te ef e e ha die BMW- Ba die TK a f ei e V IP-L g ge- e Die K e e eig I e e e Standards Menschen 38 Impressum 42 Stellenmarkt 46 Off Topic: Nerds an den Herd 5 Im Heft erwähnte Unternehmen 5 Im Heft erwähnte Personen 5 Job & Karriere Was Itil-Berater können müssen 4 U Be P ac ice ei f h e, e ei IT-Se ice-ma age e -E e e da ga e U e eh e e ehe Das erfolgreiche Meeting 44 IT-Chef J ge Re fe gib a ei e ah- e a ge Si g e fah g eh Ti Highlights der Woche Der Google-freie Desktop Datenschützer kritisieren die Google- Dienste. Wir stellen die besten Alternativen zu Googl und Co. vor. Netbooks im Trend UMTS, Navigationssystem und High- Definition: Wir haben untersucht, was die neuen Mini-Notebooks leisten. Best Clicks der Woche Aufgaben automatisieren, virtuelle Desktops erstellen und vieles mehr mit den 50 besten Desktop-Tools. Ob in , Meeting oder Kantine: Unser Ratgeber zeigt, wie Sie Fettnäpfchen elegant umschiffen. Schicken Sie Ihre Daten bei uns in die Schule. Daten erreichen Ihr Unternehmen in vielfältiger Art und Weise. Richtig strukturiert sind sie alle nicht. DataFlux Lösungen im Bereich Datenqualität und Datenintegration verwandeln unmögliche Daten in eine zuverlässige und geordnete Basis für unternehmensweite Anwendungen wie Compliance, Data Governance oder Master Data Management. Wir bieten Ihnen die einzige Plattform, die Ihre Daten analysiert, optimiert und überwacht. Wir sorgen dafür, dass Sie Ihre Entscheidungen zukünftig auf Basis zuverlässiger Informationen treffen können. Denn: bessere Datenqualität bringt Ihnen bessere Geschäfte. So einfach ist das.

3 4 Trends & Analysen 14-15/09 Was die anderen sagen Seiten-Spiegel Kleine Unternehmen mit verlässlichen Eigentümern, wenigen, aber motivierten Mitarbeitern, geringer Bürokratie, persönlicher Betreuung der Kunden und einem nachhaltigen Geschäftsmodell sind die große Gelegenheit in unserer Zeit. Klein ist das neue Groß. Nachhaltigkeit ist das neue Wachstum. Vertrauen ist der neue Konkurrenzvorteil. ( ) Der Kunde sucht Leute, denen er trauen kann, zum Beispiel einen CEO, der ans Telefon geht, wenn es klingelt. Unternehmensberater Peter Bregman in seinem Blog bei Harvard Business Publishing Leute denken, dass schwierige Probleme komple e Lösungen erfordern. Wir haben aber das Gegenteil festgestellt. Paul Buchheit, Erfinder von Google Mail, Adsense und Friend Feed, im Gespräch mit Crazyengineers.com Das Service Pack 1 ist ein trügerischer Milestone für die Einsatzfähigkeit eines Betriebssystems. Nach gängiger Ansicht sollten Unternehmen das SP1 abwarten, bevor sie ein neues Client-System einführen. Das war früher nötig, als Betasoftware nicht so vielen Testern zugänglich war wie heute. Das erste Service Pack erhöhte im Allgemeinen die Stabilität des Systems. Heute ist das SP1 aber nicht mehr der Meilenstein, der es einmal war. Michael Silver, Gartner-Analyst Wer in Deutschland pleitegeht, kommt zwar nicht mehr in den Schuldturm oder in die Schuldsklaverei, erlebt aber die Vertreibung aus der bürgerlichen Gesellschaft. ( ) Im Vergleich zu Großbritannien oder Frankreich, wo Schuldner nach einem Jahr oder 18 Monaten ein normales Leben führen dürfen, leben hierzulande gefallene Unternehmer am Rande der Gesellschaft. Die Wirtschaftswoche über die Auswirkungen von Insolvenzen in Deutschland CW-Kolumne Zuerst die Hausaufgaben K e e Sie Da e C e ha E i A de Be e e The M h f M i a i g, i de eige ich ge- ch iebe eh, a i a e ä g i - e : De Me ch a bei e be e, e e ei ach de a de e e edig! E-Mai, I a Me agi g, C ab a i -Tech- i e a da ach da d i e, e i die e ehe de I f - a i f e K e beha e Si g e a i g i die Rea i ä : M e Me che eh e e Di ge a a e e edige, i d ie be f de, de ih e A f- e a ei i g i che de A fgabe hi d he Die F ge i ei ch ech e A bei e geb i U e eh e i e da, habe abe i de e e e Fä e ih e K i a i i f a ga i ie d i eg ie, da ie de Mi a bei e i ich hi f U ified C ica i i die A de IT-He e e a f die e P b e Mi Hi fe e eche de We e ge a e ich K i a i a ä e i eg ie e, Mi a bei e a e cha e d e - ei e A bei geb ge be b ic e Oh e die e T gi ge da ieh a ei a Vide fe e e ab e - ich a ch A e di g h, e ich Fi e be da a ache, ih e K - i a i e e d A bei ab ä fe ge a a a ie e, ga i a i che Sch äche i de Tea a bei ab e e Leserbriefe CW 13/09 Problemkind Sun Die Sonne geht unter. Kein Wunder die Sunnies haben zwar immer gute Technik gebaut, es aber nie geschafft, das Ganze zu versilbern bestes Beispiel ist Java. Ich frage mich nur, warum sich IBM eine solche Übernahme ans Bein binden sollte. Oder gerät IBM schon in Panik angesichts der schleppenden Server-Verkäufe? Rebell (via Online-Forum) Schwierigkeiten mit Ebay Anstelle weiter auszubauen, sollte man sich mal überlegen, den Service zu stärken oder die Betrugsmaschen zu unterbinden, wie es andere Anbieter wie Ricardo schon längst tun - anstelle nur gierig nach vorne zu blicken. Die Probleme werden einfach ignoriert. Guysandgirls (via Online-Forum) Die Lesermeinung bezieht sich auf den Online-Artikel Ebay will Geschäft mit Kleinanzeigen ausbauen (www.computerwoche.de/ ) d die ha de e IT-P d e e - f ig e Neh e i ei a da be ieb e Bei ie E-Mai : Die U i e hei ie e A e de eich de O ga i a i de E-Mai -Ve eh be da Öff e, S eiche d Ve ich e Nach ich e bi hi E i e e i de A ch eibe V ei e P ic i i ie e Fi e ei d b ei ich ehe De B ac be e g ße da P b e ch: ei Mee i g, ei K de ge äch, i de ich i ge d e a Rad d eh E e die Ha a fgabe i Sache Re ga i a i, Sch g d N g - e ha e ge ach i d, gib e Si, ich ach geeig e e T U e g cha e V ha de e Sch äche be de Ei a chei ba i e ige e T ab e e e, i ei Feh e, de IT-A e de ich eh ache - e Z ie e habe ich hie ch ei e b - ige Na e geh Heinrich Vaske Chefredakteur CW Zugangsblockaden gegen Kinderpornografie Schon merkwürdig: Da werden laut Bundesregierung Millionen verdient, und es ist zudem bekannt, dass Inhalte in Deutschland gehostet werden. Nur mittels Internet-Zensur sollen die Zugriffe unterbunden beziehungsweise behindert werden können. Wer das glaubt, der muss ein wirklicher Trottel sein! cd122 (via Online-Forum) Die Lesermeinung bezieht sich auf den Online-Artikel Regierung will Millionengeschäft mit Kinderpornografie unterbinden (www.computerwoche.de/ )

4 EINE AKTUELLE VON JUNIPER IN AUFTRAGGEGEBENE STUDIE ZEIGT, DASS JUNIPER NETZWERK-BETRIEBSKOSTEN UM BIS ZU 41 % SENKEN KANN. EINE TATSACHE, DIE KAUM ZU IGNORIEREN IST. ES SEI DENN, DAS MANAGEN IHRES NETZWERKSHÄLT SIE GERADE AUF. INNOVATION DIE SICH AUSZAHLT. Mehr dazu erfahren Sie in der vollständigen Studie von Forrester Consulting. Gleich herunterladen unter Juniper Networks, Inc.

5 6 Trends & Analysen 14-15/09 Eine offene Firmenkultur zahlt sich langfristig aus Cla Shirk gilt als einer der führenden Theoretiker des Web 2.. Im Gespräch mit COMPUTERWOCHE-Redakteur Wolfgang Sommergut* erläutert er die Auswirkungen der neuen Internet-Anwendungen auf Unternehmen. CW: Mit Crowdsourcing möchten Firmen Arbeit an freiwillige Helfer auslagern. Müssen sie dabei kulturelle Barrieren überwinden, um von der offenen Kooperation im Web u profitieren? SHIRKY: E i he e ich eh ch e, a- e ie e Le e a ße ha b de Fi e a fi de, die bei de L g P b e e he fe e U d a ge ich de e f gba e C ab a i -T i d a ch die H de d K e f ei e Z a e a bei ge i g Die eige iche Sch ie ig ei be eh a äch ich da i, Pe e a ße ha b i ie e, a P e e de U e eh e i a bei e Fi e e ich dahe be ege, ie ie ih e K e ä de - e, che Le e e eiche CW: Aber offenbar können sich Unternehmen die Früchte freier Arbeit aneignen, ohne sich u verändern. Ein Beispiel dafür ist Open-Source-Software, die in vielen Rechen entren läuft. SHIRKY: Ja, ge a die e The a be i de ei die Deba e die GNU P b ic Lice e GPL I de Ve i e a b ie ch ge a die e N g e U e - eh e e e e a Li a f ih e Ge ä- e ei de be eibe da i Se ice, die ie be da Web gä g ich ache, h e e a a die C i c gebe Firmen, die Community-Produkte nur konsumieren, sind weniger innovativ. Richa d S a a de F ee S f a e F da i ch e die e Z a d i de GPL bee de We e a G g e ei e Se ice a f Ba i f eie S f a e a bie e d daf i e de C de a a de e ei e, da da U e eh e die Ä de ge a da P e c gebe Die O e -S ce-s e e i ich ed ch ich ei ig, b ie die e Weg be ch ei e, Li T a d e a i ei e chiede e Geg e de GPL La gf i ig gehe ich da a, da die K ich ige i a die Li e bedi g ge U e eh e, die C i -P d e ie e d da da i e b de e M de C ab a i d Pa - i i a i ich a eh e, e de da e eide, ei ie e ige i a i i d CW: Sie stimmen also mit Don Tapscott überein, der in seinem Buch Wikinomics Firmen da u anhält, sich u öffnen und weniger Geheimniskrämerei u betreiben? SHIRKY: Die Ha he e Wi- i ic a e : De Rei C d ci g be eh i - e e A bei, de P ei daf i die Ve ä de g de Fi e Ta - c de a e di g hä fig i e - a de, da e die Offe eg g a e Fi - e gehei i e d de Ve ich a f Pa- e e f de e Vie eh e bei ede E cheid g be eg e de, b ich eh Offe hei g ich i a i de Ve ga ge hei Die IBM bei ie ei e hä ei e hi ie e Di ge e Ve ch, a ch e ie a f de a de e Sei e i ah eiche O e -S ce- P e e i ie i Sie ha he a gef de, ih eh Offe hei CW: Angesichts der vielen kommer iellen Nut nießer, die von freiwilliger Arbeit im Web profitieren, stellt sich doch die Frage nach einer angemessenen Vergütung. Viele Web-2. -Sites repräsentieren Millionenwerte, die von den Nut ern geschaffen wurden, aber den Firmeninhabern alleine gehören. SHIRKY: Sie gehe d ch be i hi d iede i ei e Ba, b h die Ge ä e d ie eh e a i S e a Sie die e ich, ei ie d Le e effe e Nie a d ä e a f die Idee, ei e A ei a Ge chäf e f g de Ba f de, ei e i ei e A e e hei Soziale Netzwerke sind wie eine Bar, sie bieten virtuelle Treffpunkte. da beige age ha Web- -Si e ie bei ie ei e ia e Ne e e i P i i da G eiche ie ei e Ba, ie e e die i e e Rä ich ei e Ve f g g, i de e die Le e ih e Zei i ei a de e b i ge e Fi a ie e A - ei e de ih I e e e ah chei ich

6 8 News 14-15/09 Die stille Netzrevolution Hamburg Bundesweit können bald immer Westerstede mehr Bürger via Glasfasernet mit Hochgeschwindigkeit surfen. Aachen Hamm Köln Lünen Hanau Schwerte Sindelfingen/ Böblingen Coburg Augsburg Leipzig Hermsdorf München Dresden Nebe be a e Pi e e ie i Köln Ne C g e, München M e de Dresden Te e a bei e a e a de e i Sindelfingen/Böblingen, Hamburg, Leipzig, Coburg, Westerstede, Hamm, Lünen, Augsburg, Aachen, Schwerte, Hanau d Hermsdorf a A fba e eche de T b e e Mi Hi fe a i e G a fa e e e GPON, die bi i die Gebä de eiche, e i de e e A ba fe T a fe a e bi Mbi ea i- ie e de Dabei i die Ge ch i dig ei i Gege a DSL ich a f de D ad be ch ä, de auch im Upload e f gba Fa ch ich ige i de i chaf i i che A e de e e Ne e E a eh a eh Jah e ach de TK-Libe a i ie- g eich e ich i de A fba de G a fa e i f a ei e ei e Re i ab: Da M de Te e a f de e e Mei e e i ich fa e, da echter Service-Wettbewerb Rea i ä i d Die Be i e de e e Ne e i d be iege d K - e, die a e di g a fg d ge e iche Rege ei e E d de be ieh ge habe d fe De ha b e ie e die K e ih e Ne e ei a die eige e S ad e e a a e G bh Die e f gie e da a Ne be eibe, de e die e chied- iche P ide Ka a i ä e a ie e e Da e De che Te e, V daf e A c, & d die a de e P ide a g eichbe ech ig e We be e be agie e (hi) Palm Pre kurz vor Marktstart? Ein Betatester hat in seinem Micro-Blog e klusive Infos über das neue Palm-Smartphone ausge witschert mit Absicht oder aus Versehen? N achde e da Jah- e begi ge e e T ch c ee -Ge ä iede e - a hige ge de i, g Ji Va, CEO de S f a ea bie e L gic, iede f ei hef ige B de i de Ge- ch e che Übe ei e Fi - e -Acc bei T i e e b ei e e e, da da Pa P e be ei E de A i bei a e i- a i che M bi f a bie e S i a f de Ma e F D a i Z ei- ah e e ag ä e e fa ch ei Sch ä che i Ve g eich A e iph e Va e b gab a, da e - a e i a de e ei de Mä ei e Be a- e i de Ge- ä e e - i e Z f iede hei De A ei ga ach ach S de e chied- iche N g ch fi, heiß e i ei e ei e T ee I ei e a de e Bei ag ch ä e da, ie g de Faceb -Z g iff a f de Pa P e f i ie- e T i e habe i e hi i ei e A a f ge a Da Pa bi he ch ei e A gabe be de Ma a de e e S a h e ge- ach ha, i d die I f a i - e a e di g i V ich ge ieße - a Be a e e i de Rege ei e S i ch eige e ei ba g e - eich e e A de- e ei ha be ei de Chef de Pa -I e - E e a i Pa - e, R ge Mc- Na ee, i Z ge de ge a e Ma a P e eh a be die S ä ge ge ch age A fa g Mä be ieb Mc- Na ee i ei e TV-I e ie die F i e de e e H ff- g äge a, da Pa ei e ffi ie e Rich ig e - g he a gebe e U e a de e ha e McNa ee ge- ag, da Pa P e ei ch e, da e i I e e K ei e da A e iph e d ehe A ch Be a e e Va i i i che hige ge de, ei e T i e -Ei äge i d ch f F e de gä g- ich (mb) Foto: Palm

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