Neue Techniken und Übertragungswege im 21. Jahrhundert

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1 Wir gestalten Zukunft - mit Ihnen und für Sie! Die Zukunft der Rundfunktechnik Neue Techniken und Übertragungswege im 21. Jahrhundert Thomas Schierbaum Institut für Rundfunktechnik Leiter Öffentlichkeitsarbeit

2 Agenda Medienlandschaft Produktion Verbreitungswege Endgeräte Dienste Ausblick & Zusammenfassung Seite 2

3 Medienlandschaft Es war einmal vor langer Zeit Audiovisuelle Medien beschränkten sich auf Rundfunk und Tonträger Spezifische Dienste (= Programme) Spezifische Verbreitung Spezifische Empfangsgeräte Individualnutzung Nur Audio Seite 3

4 Medienlandschaft Es war einmal vor langer Zeit Ort, Zeit und Inhalt bestimmten die Nutzung Rundfunk für portable und mobile Empfänger Zeitunabhängige und persönliche Aufnahme Seite 4

5 Medienlandschaft Die Medienlandschaft heute Werbeindustrie User Generated Content Telekommunikation Produzenten Spieleindustrie IT-Industrie Rundfunk Verlage Startups live zeitversetzt Seite 5 Zukunft der Rundfunktechnik IRT Schierbaum

6 Medienlandschaft Warum verändert sich die Medienlandschaft so grundlegend? Die Welt ist digital geworden Moore s Gesetz bei Halbleiter-Chips: Die Anzahl von Transistoren in integrierten Schaltkreisen (ICs) lässt sich mit minimalen Kosten etwa alle zwei Jahre verdoppeln Produktionstechnik Verbreitungswege Endgeräte & Dienste Seite 6

7 Medienlandschaft Kernthesen zu den Konsequenzen Produktionsinfrastruktur wird immer erschwinglicher und zugleich leistungsfähiger Verbreitungswege wachsen an und die Zuordnung von Übertragungsmedien und Endgeräten wird aufgehoben Endgerätevielfalt ermöglicht Konsumenten eine individuelle Mediennutzung nahezu überall und zeitunabhängig Wettbewerb zwischen Branchen verschärft sich Technik ist nur Mittel zum Geschäft Seite 7

8 Digitale Medienlandschaft Produktion Verbreitungswege Endgeräte Dienste Zusammenfassung & Ausblick Seite 8

9 Produktion Produktionsinfrastruktur wird erschwinglicher Professionelle Qualitätsstandards steigen Semiprofessionelles Equipment erreicht sehr hohen Leistungsstand HD 1920 x 1080 HD 1280 x 720 PAL 720 x 576 HDV Camcorder Mac Pro Final Cut Studio ~ Seite 9

10 Produktion Produktionsinfrastruktur wird leistungsfähiger g Redaktion Ingest Produktion Sendung Verbreitung Archivierung Inhalt Audio Video Metadaten Seite 10

11 Digitale Medienlandschaft Produktion Verbreitungswege Endgeräte Dienste Ausblick & Zusammenfassung Seite 11

12 Verbreitungswege Verbreitungswege g im Überblick Telekommunikation ( Festnetz ) ISDN ADSL VDSL Breitbandkabel Satellit Hotspot Mobilfunk Analog TV Analog TV GSM Digital TV (DVB-S) Antenne Analog TV Digital TV (PAL) (DVB-T) Analog Radio (MW, FM) Digital TV (DVB-C) WLAN UMTS Digital Radio (DAB) Next Generation (DVB-C2) (DVB-S2) (DVB-SH) WIMAX Bluetooth Broadcast LTE Mode Mobile TV Next (DMB, Generation DVB-H) (DVB-T2) Multimedia Radio (DAB+ / DMB-Radio) Seite 12

13 Verbreitungswege Anwachsen der Verbreitungswege g Telekommunikation ( Festnetz ) Breitbandkabel Radio-Access (Satellit) Hotspot Mobile ISDN Analog TV Analog TV ADSL Digital TV (DVB-S) Digital TV (DVB-C) VDSL Technologien zur Verbreitung entwickeln sich in immer kürzeren Zeitabständen WLAN für universelle Anwendungen GSM UMTS in verschiedenen Branchen Radio-Access Analog TV Digital TV (Terrestrisch) (PAL) (DVB-T) Analog Radio (MW, FM) Digital Radio (DAB) Next Generation (DVB-C2) (DVB-S2) (DVB-SH) WIMAX Bluetooth Broadcast LTE Mode Mobile TV Next (DMB, Generation DVB-H) (DVB-T2) Multimedia Radio (DAB+ / DMB-Radio) Seite 13

14 Verbreitungswege Verbreitungswege g werden universeller für Dienste nutzbar ADSL / VDSL ~20 Mio (Q1/08 Deutschland) Breitbandkabel ~20 Mio Deutschland Telefonie Ausbau für Rundfunk Internet Fernsehen Bidirektionale Ausbau Umfangreiche Dienstangebote (TriplePlay): Netzwerke werden aus Konsumentensicht austauschbar Seite 14

15 Verbreitungswege Verbreitungswege g werden universeller für Dienste nutzbar (Beispiel IPTV) Telefonnetz DSL-Modem oder -Router Internet Provider- "Backbone ADSL/VDSL Telefonie Auswahl TV- Anbieter Netzrecorder Internet Kabelfernsehen Satellitenfernsehen Antennenfernsehen TV-Empfang Seite 15

16 Digitale Medienlandschaft Produktion Verbreitungswege Endgeräte Dienste Ausblick & Zusammenfassung Seite 16

17 Endgeräte Endgeräte werden universeller für Dienste nutzbar Hochauflösendes Fernsehen Satellitenfernsehen Fotospeicher Kabelfernsehen Musikspeicher Antennenfernsehen Internet-Browser Heimvernetzung Einfache Bedienung Quelle: Loewe Seite 17

18 Endgeräte Endgeräte werden universeller für Dienste nutzbar Offene Browser-Standards für hybride Fernseher und Set-top-Boxen sowie Smartphones Seite 18

19 Endgeräte Endgeräte werden universeller für Dienste nutzbar Mobile Geräte vereinen Kommunikation, Navigation, Internet, Radio und TV Spielkonsolen (Wii, PS) integrieren Fernseh-Funktionen Seite 19

20 Digitale Medienlandschaft Produktion Verbreitungswege Endgeräte Dienste Ausblick & Zusammenfassung Seite 20

21 Dienste Dienste werden live und zeitversetzt angeboten Das Live-Programm wird auch weiterhin eine zentrale Rolle spielen Der Zuschauer wird künftig auf allen Verbreitungswegen begleitet Lineare Angebote werden mit nicht-linearen Angebote komplettiert Seite 21

22 Dienste Dienste werden live und zeitversetzt angeboten Mediatheken liefern zeitversetzte und auf Endgeräte angepasste Angebote für alle Verbreitungswege Seite 22

23 Dienste Dienste werden live und zeitversetzt angeboten Bsp.: YouTube Bsp.: Zattoo 13 Std. Bild-Upload/Minute 1 Mio. Nutzer Der Zuschauer wird auch mit Rundfunkangeboten auf neuen Plattformen erreicht Seite 23

24 Dienste Dienste werden live und zeitversetzt angeboten Bsp.: HanseNet Bsp.: T-Home Plattformen und Portale lassen klare Grenzen zwischen Dienst und Verbreitung verschwimmen Konkurrenz um Aufmerksamkeit beim Kunden Seite 24

25 Digitale Medienlandschaft Produktion Verbreitungswege Endgeräte Dienste Ausblick & Zusammenfassung Seite 25

26 Googeln in die Zukunft Web 1.0 (ISDN-Datenraten): Programmbegleitende Texte und Bilder, Podcast und Radio-Streaming Web 2.0 (DSL-Datenraten): Soziale Vernetzungsphilosophie, User-generated-Content, Podcast und TV- Streaming. Programme werden nach Beiträgen und Sendungen aufgebrochen Web 3.0 (100-fache DSL-Datenraten): Datenraten): Texte, Bilder und Filme werden sich gegenseitig erkennen Internet der Dinge. Archive mit enormen Datenmengen werden zugänglich und vernetzt. Beschreibende Daten werden im Wert mit den Inhalten identisch sein.

27 Zusammenfassung Die Produktionsinfrastruktur wird erschwinglicher und leistungsfähiger. Jeder Konsument kann technisch hochwertig produzieren. Ausschlaggebend für das Ergebnis ist Erfahrung und Können Ort, Zeit und Inhalte bestimmen die Nutzung. In Zukunft kann überall, immer, alles empfangen werden! Dienste und Geschäftsmodelle entscheiden künftig über die eingesetzte Technik. Potential der Dienste ist in der konvergierenden Welt derzeit nicht absehbar. Bewältigung der Herausforderungen erfordert umfassendes Marktverständnis und einen e technischen e Sachverstand! a Seite 27

28 Wir gestalten Zukunft - mit Ihnen und für Sie! Vielen Dank für Ihre Aufmerksamkeit! Weitere Informationen unter: Institut t für Rundfunktechnik Floriansmühlstraße München Tel. +49-(0) Fax +49-(0) Die Folien/Dokumente sind durch das Urheberrecht geschützt. Eine Vervielfältigung ist nur mit Genehmigung des Verfassers gestattet. Dieser Urheberrechtshinweis darf nicht entfernt werden. Seite 28

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