Computereinführungskurs

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1 1 Was ist ein Rechner? 1.1 Das EVA-Prinzip Computereinführungskurs Computer arbeiten im Allgemeinen nach dem EVA-Prinzip: Eingabe, Verarbeitung, Ausgabe Eingabe erfolgt zum Beispiel über die Maus, die Tastatur, Scanner oder einem Mikrophon Verarbeitet wird das ganze intern über Hardware (zum Beispiel die CPU, das Gehirn eines Computers) und Software Ausgabe zum Beispiel Bildschirm oder Drucker die Grenzen für diese Funktionen verschwimmen immer mehr, siehe zum Beispiel sogenannte Touchscreens (diese sind zum Beispiel bei den Fahrkartenautomaten der BVG zu finden) 1.2 Hardware und Software Hardware ist der physische Rechner, wenn es auf den Fuss fällt und wehtut ist es Hardware ;o) Hardware sind zum Beispiel der Bildschirm, der Tower und die Tastatur Software sind Programme, wie zum Beispiel Word, sie übernehmen den Hauptteil der Verarbeitung zwischen Hardware und normalen Programmen steht das Betriebssystem, wir nutzen Windows (es gibt noch andere Systeme wie Linux, allerdings muss und kann man dort mehr einstellen, für Interessiert gut für Anwender nicht so gut) Betriebssystem kennt die Hardware aus dem der Rechner besteht, es verwaltet die Ressourcen, wenn zum Beispiel Word benutzt wird, braucht es den Hauptteil des Arbeitsspeichers und andere Programme müssen zurückstecken normale Programme wissen fast nichts von der Hardware, sie fragen sozusagen Windows und Windows gibt ihnen was sie brauchen 1.3 Speicher Speicher ist Software und Hardware gleichzeitig und mit die wichtigste Komponente eines Rechners es gibt verschiedene Arten, deren unterschiede es zu beachten gilt 1

2 es gibt einmal sogenannte Wechseldatenträger (Compact Disks (CDs), Disketten...), diese sind sozusagen fixe Speicher, sie behalten im Allgemeinen die Daten die auf ihnen gespeichert wurden und sind gut um wichtige Daten für längere Zeit zu sichern oder zu transportieren die Festplatte ist direkt in den Rechner eingebaut, sie hält die Daten auch sehr lange allerdings können damit Daten kaum transportiert werden, da sie immer in einen Rechner eingebaut werden müssen, von wichtigen Daten sollte regelmäßig noch anderweitig gesichert werden (zum Beispiel auf einer CD), um falls es einen Ausfall (Defekt der Festplatte z.b.) gibt sie doch noch zu haben Arbeitsspeicher (das was RAM genannt wird) ist ein Speicher den die Programme zum Arbeiten brauchen, alles was gemacht wird, kommt erstmal in den Arbeitsspeicher, allerdings wenn der Strom weg ist, sind auch alle Daten aus dem Arbeitsspeicher weg, daher Dokumente oder ähnliches regelmäßig speichern die unterschiedlichen Speicher gibt da auf einige Sachen sehr schnell zugegriffen werden muss und für andere mehr Zeit ist... Arbeitspeicher ist der schnellste und Wechseldatenträger sind die langsamsten 2 Arbeitsumgebung 2.1 Maus mit der Maus kann man sich am Leichtesten in einer grafischen Oberfläche bewegen mit der Maus über etwas gehen bedeutet soviel wie den Mauszeiger über ein Symbol bewegen und dann dort ruhen lassen ohne etwas anderes mit der Maus zu machen, so werden meistens die Namen der Symbole angezeigt, damit kann die Funktionalität oft gut erkannt werden mit der linken Maustaste einmal klicken ist ein einfacher Klick, damit wird das Symbol über dem sich der Mauszeiger befindet ausgewählt zweimal kurz hintereinander mit der linken Maustaste zu klicken ist ein Doppelklicken und öffnet zum Beispiel Ordner oder Dokumente mit der rechten Maustaste einmal klicken ist ein Rechtsklick, damit wird ein zusätzliches Menü geöffnet, welches zusätzliche und so einfach zu erreichende Funktionen bereit hält wenn man etwas verschieben möchte klickt man darauf und hält die Maustaste fest, man zieht es an die gewünschte Stelle und lässt die Maustaste wieder los um Textteile zu makieren geht man ähnlich vor, in einem Textfeld wird an der Stelle bei der man anfangen möchte zu makieren, die Maustaste gedrückt und dann über den Text gezogen, hat man den Teil makiert den man braucht wird die Maustaste wieder losgelassen 2

3 2.2 Desktop und Taskleiste ist der Rechner gestartet und man angemeldet sieht man meistens nur den Desktop (Arbeitsfläche) und die Taskleiste (Tätigkeitenleiste?) auf dem Desktop sieht man meistens kleine Bilder von Programmen, meistens handelt es sich um Links von Programmstarts ein Doppelklick auf einen Programmstart startet das entsprechende Programm ein Link ist eine Verknüpfung, sie weiß wo das Programm ist und damit kann man das Programm ebenfalls normal starten, nur sind sie wesentlich kleiner (mehr zu Verknüpfungen später) am unteren Rand sieht man im Allgemeinen die Taskleiste 3

4 ganz links ist das Startmenü, welches über den Start -Button aktiviert wird, dort befinden sich verschiedene Untermenüs (Programme) und Funktionen (Suchfunktion) in Programme sind die meisten installierten Programme zu finden, um dort ranzukommen klickt man einmal auf den Start -Button und geht dann mit dem Mauszeiger über Programme, es öffnet sich ein Menü in dem sich Programmordner befinden die Funktionen zu dem entsprechendem Programm bereit halten der Doppelpfeil am unteren Rand dienen zum Verstecken nicht häufig benutzter Punkte, die ausgeblendeten Menüpunkte können mit einem Klick eingeblendet werden mit dem Mauszeiger über einen Programmordner gehen, dann wird sich der Unterordner öffnen, mit einem Klick wird dann das Programm geöffnet auf der Taskleiste befindet sich für jedes geöffnete Fenster ein Button, ein Feld das man anklicken kann um das Fenster wieder zu öffnen (bei einigen Systemen ist es eingestellt, das ähnliche Objekte gruppiert werden, das heißt zum Beispiel, das wenn mehrere Word-Dokumente offen sind, diese nicht mehr einzeln sondern als ein Button angezeigt werden und erst nach anlkicken dieses Buttons sieht man wieder alle Word-Dokumente) 2.3 Fenster Fenster sind eines der grundlegenden und arbeitsparendsten Konzepte von grafischen Oberflächen (Windows (englisch Fenster) hat ddaher seinen Namen) das Fensterkonzept ermöglicht es an mehreren Sachen gleichzeitig zu arbeiten, so können sie zum Beispiel in einem Fenster etwas nachlesen und in einem anderen Fenster ein Dokument dazu verfassen, oder Musik hören die Fenster von Windows-Programmen sind im Allgemeinen ähnlich aufgebaut, so findet man sich auch in neuen Programmen schneller zurecht 4

5 in dem Beispielbild oben haben wir den Editor, dies ist ein sehr einfaches und übersichtliches Programm um Notizen zu verfassen oben links steht der Programmname und der Titel des Dokuments rechts oben sind drei Buttons zu sehen, der vorderste dient zum Minimieren, der mittlere zum Maximieren und zum Verkleinern und der rechte (das Kreuz) zum Schliessen des Fensters das Minimieren lässt das Fenster verschwinden, es ist über klicken des entsprechenden Feldes auf der Taskleiste wiederherzustellen das Maximieren macht das Fenster so groß wie der Bildschirm ist, so das er vollständig von dem Fenster ausgefüllt ist, wenn man aktuell nur in diesem einen Fenster konzentriert arbeiten will Verkleinern macht das Fenster wieder kleiner so das man wieder mehrere Fenster sehen kann ist das Fenster verkleinert, kann die Größe meistens am rechten Rand und/oder in der rechten unteren Ecke (der Mauszeiger wird dann zu einem Doppelpfeil wenn man ihn darüber schiebt) individuell an den eigenen Gebrauch angepasst werden Schliessen schliesst ein Fenster und damit die Anwendung in der Zeile unter dem Namen finden wir verschiedene Menüs, sie werden mit einem Klick geöffnet (wenn der Mauszeiger nach links oder rechts auf einen anderen Menüpunkt bewegt, öffnet sich das entsprechende andere Menü) um aus der Menüauswahl rauszukommen reicht ein Klick ausserhalb des Menü, z. B. auf die Schreibfläche ein Standardmenü ist Datei, es befindet sich meistens ganz links in Datei befinden sich Menüpunkte zum Speichern, zum Drucken und zum Beenden 5

6 Neu - legt ein neues Dokument an, wird das alte nicht gespeichert ist es weg Öffnen - damit lässt sich eine Datei zum Bearbeiten öffnen Speichern - beim ersten Speichern wird nach dem Ort gefragt, danach wird immer wieder die alte Datei überschrieben, beim Speichern Speichern unter... - falls man eine weitere Version von der Datei speichern möchte, es wird wieder nach einem Pfad gefragt und ab nun beim Speichern immer dort gespeichert Drucken - dort kommt man ins Druckermenü (später mehr dazu) Beenden - beendet die Anwendung im Menü Bearbeiten findet man eine Suchfunktion und eine Möglichkeit makierten Text zu kopieren, auszuschneiden und wieder einzufügen, oft auch einen Punkt um Änderungen rückgängig zu machen noch ein wichtiges Menü und meistens das am weitestens rechts zu findene, das Hilfemenü, dort bekommt man eine Dokumentation zu der Anwendung 2.4 Ordner mit dem Explorer werden die Dateien und Pfade angezeigt um bei den hundertausenden von Dateien einen Ordner Überblick zu behalten gibt es Ordner sind so etwas wie Container/Schubladen man speichert dort nach einem System seine Dateien so kann man zum Beispiel einen Ordner Kindergruppen anlegen und in diesem wird dann für jede Gruppe ein Extraordner (z.b. Gruppe 2c ) angelegt und dort können dann zum Beispiel die Informationen zu den Kindern und ähnliche Dinge angelegt werden um einen Ordner anzulegen, manövriert man sich mit Hilfe des Explorers an die gewünschte Stelle und dort macht man dann auf eine frei Fläche einen Rechtsklick, es taucht ein Menü auf 6

7 mit dem Mauszeiger über den Punkt Neu und dann klappt sich automatisch das Untermenü aus, dort dann einfach mit der Maus über den Punkt Ordner und einmal klicken es wir ein neuer Ordner mit dem Namen Neuer Ordner im aktuellen Verzeichniss angelegt und der Name gleich makiert damit er umbenannt werden kann hat man den Namen geändert einemal Enter drücken und die Änderung wir übernommen, sollte die Makierung vom Ordnernamen verschwunden sein, oder der Name später mal geändert werden, klickt man einmal auf den Ordner und dann noch einmal auf den Ordnernamen, so ist die Makierung wieder da alternativ zum Rechtsklick, kann über das Menü Datei im Explorer ebenfalls ein neuer Ordner erstellt werden (auch wieder über Neu ) 3 Übungen um den Umgang mit der Maus zu üben, gibt es einmal die Möglichkeit mit Paint zu arbeiten oder etwas Solitär zu spielen Paint ist unter Start Programme Zubehör Paint zu finden es ist ein recht einfache Zeichenprogramm mit einigen Werkzeugen (sie befinden sich links in einer Seitenleiste) und Farben (in der unteren Leiste) 7

8 Werkzeuge und Farben werden über einen Klick ausgewählt und dann kann mit dem Stift und dem Pinsel z. B. gezeichnet werden, dazu wird die Maus wieder gezogen es gibt auch Werkezeuge um vorgefertigte Formen (wie Rechtecke und Ellipsen) recht einfach zu zeichenen die besprochenen Menüs in der oberen Leiste existieren hier auch Solitär ist unter Start Programme Zubehör Spiele Solitär oder unter Start Programme Spiele Solitär zu finden Ziel ist es alle Karten in der richtigen Reihenfolge zu sortieren (Herz auf einen Stapel, Pik auf einen Stapel...) Oben links finden wir einen umgedrehten Kartenstapel, mit einem Klick wird die oberste Karte gezogen und aufgedeckt Oben rechts sind vier leere Felder zu sehen, dort sollen die richtigen Stapel zum Schluss liegen, zu unterst das Ass, dann die 2, darauf die 3 und so weiter, alles in der gleichen Farbe in der Mitte befinden sich sieben unterschiedlich große Kartenstapel bei denen die oberste aufgedeckt ist, hier werden die Karten abgelegt Karten können nur in folgendem System unten abgelegt werden, zu unterst liegt der König, darauf eine Dame und darauf der Bube... bis zur 2, allerdings muss es immer wechseln Schwarz-Rot (z.b. auf einen schwarzen König wird eine rote Dame gelegt, oder auf eine rote 4 wird eine schwarze 3 gelegt) Karten werden durch ziehen bewegt, wenn irgendwo eine Karte liegt die woanders gut passt, wird diese auf die passende Karte gezogen finde ich irgendwo ein Ass kann ich dieses mit einem Doppelklick auf den Endstapel oben legen, liegt bereits ein Ass dort und ich finde die dazu passende 2 kann diese ebenfalls mit einem Doppelklick dorthin bewegt werden (also auf ein Herz Ass eine Herz 2) nehme ich eine Karte von einem verdeckten Stapel, so das ich den Kartenrücken sehe, kann ich mit einem Klick die oberste Karte umdrehen um Könige woanders abzulegen muss im unteren Bereich eine Fläche frei sein, es darf keine Karte unter dem König liegen das Spiel ist gewonnen wenn die vier Könige oben auf den oberen Stapeln liegen das Spiel ist verloren wenn sich nichts sinnvolles mehr machen lässt 8

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