Das IMB Integrationsmanagement des Netzwerk Arbeit Bergedorf

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1 Das IMB Integrationsmanagement des Netzwerk Arbeit Bergedorf

2 Der Bezirk Hamburg-Bergedorf Zählt die wenigsten Einwohner: (Wandsbek ) Auf zweitgrößter Fläche: 155 km² (Wandsbek 148 km²) Besonderheit: territorial abgegrenzter Bezirk durch die Lage; Klienten fahren nicht gerne nach Hamburg Wenige Einrichtungen und Unternehmen arbeiten eng zusammen 2

3 Die Ausgangssituation in Hamburg-Bergedorf Angebote Psychiatrische Abteilung des Krankenhauses: BAKB Einrichtung für Wohnen und ambulante Hilfen: Begleiter e.v. WfbM: Elbe-Werkstätten GmbH Integrationsfirma: Bergedorfer Impuls GmbH Bedarf Niedrigschwellige Arbeitsangebote WfbM-Arbeitsplätze für psychisch erkrankte Menschen Assessment zu Fähigkeitsprofil, Wunsch und Bedarf Unabhängige Beratung zu Reha und Arbeit Vernetzung der Angebote Begleitung an den Schnittstellen der Maßnahmen 3

4 IMB und Netzwerk Arbeit Bergedorf Der Begleiter e.v. BTZ Arinet Arge IMB e.v. Wirtschaft / Politik 4

5 Rahmenkooperationsvereinbarung Zielsetzung Vernetzung der unterschiedliche Angebote der Region Einrichtung einer niedrigschwelligen Anlaufstelle mit Lotsenfunktion, zuständig für Beratung, Orientierung, Qualifizierung, Beschäftigung und Arbeit Kommunale bzw. sozialräumliche Ausrichtung, Einbeziehung von Wirtschaft, Politik, Verwaltung Struktur Durchlässigkeit Case-Management Gegenseitige Inanspruchnahme der Leistungen Finanzielle Verrechnung 5

6 Rahmenkooperationsvereinbarung Zuständigkeiten Träger bleiben verantwortlich für ihr jeweiliges Angebot Sie organisieren einen gemeinsamen Zugang zum System über das IMB Umsetzung Geschäftsführender Ausschuss Bilaterale Verfahrensvereinbarungen 6

7 Die Angebote des IMB Unabhängige, offene Beratung zu beruflicher Reha und Arbeit Individuelle Eingliederungs-/Hilfeplanung Assessment zur Ermittlung der Ressourcen Unterstützung bei der Inanspruchnahme von Leistungen Vermittlung zu Kooperationspartnern Vermittlung zu weiteren Arbeitgebern / Einrichtungen Begleitung an den Schnittstellen Klärung weiterer Bedarfe im Bezirk Initiierung von Projekte Offenes Internetcafé Aktuelle Personalausstattung: Zwei Stellen (36 / 30 Std.) 7

8 Die Angebote der Kooperationspartner im Bezirk Ergotherapeutische Praxis des Begleiter Niedrigschwelliges Arbeitsprojekt Provida, Std./Wo., 40 Plätze; Theater, Café, ambulante Arbeitsgelegenheiten Berufliche Orientierung für Jungerwachsene Primo, 11 Monate Vollzeit, 17 Plätze WfbM: BBB und AB-Plätze, ca. 50 Pl. für psych. Erkrankte Berufliche Qualifizierung beim Bergedorfer Impuls (Reha- Maßnahme), 20 Plätze Arbeitsplätze in der Integrationsfirma, 12 Pl. Arbeitsgelegenheiten BTZ / BFW / BBW Praktika in Betrieben und Behörden 8

9 Die Finanzierung des IMB Projektphase Startphase mit Förderung von Aktion Mensch und EQUAL- Programm des Europäischen Sozialfonds (ESF) Regelfinanzierung 10 % des Kostensatzes für Vermittlung zu Kooperationspartnern für die Dauer der Maßnahme, begrenzt auf zwei Jahre 55 % des Kostensatzes bei Durchführung des ambulanten EV und BBB 50 % des Kostensatzes für Begleitung im ambulanten AB über alsterarbeit GmbH AGH Durchführung als Koop-Partner der Arinet GmbH (z.zt. 2 Personen) 9

10 Beratungs- und Reha-Verlauf Training sozialer Kompetenzen empfohlen - der Begleiter e.v. - Geschützter Außenarbeitsplatz - alsterarbeit ggmbh - Erstgespräch Hilfeplanung -IMB - IMB Regionales Eingangsverfahren f. psych. Behinderte; externer Platz im BBB -IMB - AgH Träger: -Arinet- Akquisition des.praxisplatzes -IMB- Kontakt ARGE Reha-Antrag -IMB- - ges. Betreuerin - 10

11 Netzwerk- NutzerInnen in Zahlen Neuzugänge 2009: 131 Neuzugänge 2010: 120 d.h. durchschnittlich 2,3 Neuzugänge pro Woche Verweildauer: Bis zu 2,5 Jahre aktuell ca. 200 Klienten ausgeschieden ohne bekannte Perspektive: 30 % längerfristige Begleitung und Vorbereitung auf eine Beschäftigung: 70 % davon in Beschäftigung/Praktikum vermittelt: 56 % Vermittlung in Festanstellung 2010: 3 Personen 400-Euro-Jobs: 2 Personen 11

12 Grundbedingungen für Netzwerke von konkurrierenden und kooperierenden Trägern 12

13 Voraussetzungen Alle Koop-Partner profitieren vom Netzwerk Wechselseitige Akzeptanz Freude am gemeinsamen Erfolg Alleinstellungsmerkmale werden als Ressource eingebracht Bereitschaft zur Kostensatzverrechnung Einigung bzgl. des gemeinsamen Vermögens Abstimmung neuer Geschäftsfelder / Standorte Im Fokus: die Person, nicht die eigene Einrichtung 13

14 Vielen Dank für Ihre Aufmerksamkeit! Vielleicht haben Sie ja Appetit bekommen 14

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