GESCHÄFTSBERICHT 2014 PROTEKTOR LEBENSVERSICHERUNGS-AG

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1 GESCHÄFTSBERICHT 2014 PROTEKTOR LEBENSVERSICHERUNGS-AG

2 Kennzahlen 1) der Protektor Lebensversicherungs-AG Gebuchte Bruttobeiträge (Mio. ) 88,9 95,0 101,6 108,3 116,1 Anzahl der Verträge (Stück) Betriebskosten (Abschluss- und Verwaltungskosten) in % der gebuchten Bruttobeiträge 7,7 7,2 7,3 7,4 6,8 Verwaltungskosten in % der gebuchten Bruttobeiträge 6,7 6,2 6,3 6,4 5,8 Stornoquote gemessen am laufenden Beitrag in % zum Anfangsbestand 2,7 3,2 3,0 2,8 3,7 Kapitalanlagen (Mio. ) 1.826, , , , ,6 Bewertungsreserven der gesamten Kapitalanlagen (%) 21,1 8,2 11,1 3,8 2,3 An Versicherungsnehmer ausgezahlte Bewertungsreserven (Mio. ) 6,7 7,0 7,2 3,0 4,5 Laufende Durchschnittsverzinsung (%) 3,6 3,7 4,1 4,4 4,3 Nettoverzinsung (%) 2) 5,0 4,8 5,0 3,7 3,8 Aufwand aus Zinszusatzreserve und Auszahlung von Bewertungsreserven zu durchschnittlichem Kapitalanlagebestand (%) 2,6 1,6 1,1 0,3 0,2 Direktgutschrift und Zuführung zur RfB (Mio. ) 2,2 3,8 9,4 6,4 16,1 Sicherungsmittel aus der freien RfB (Mio. ) 21,9 27,3 35,4 38,1 41,8 1) Teil des Lageberichts. 2) Auf Grundlage des Kapitalanlageergebnisses ohne die Ergebnisse aus Anlagen, die fondsgebundene Lebensversicherungen betreffen.

3 Wer sichere Schritte tun will, muss sie langsam tun. Johann Wolfgang von Goethe 1

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5 I N H A LT S V E R Z E I C H N I S Inhalt Geschäftsbericht Vorwort 6 Bericht des Aufsichtsrates 8 Organe Lagebericht 12 Betriebene Versicherungsarten 13 Geschäftsverlauf Ausblick auf das Geschäftsjahr Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung 31 Vorschlag für die Verwendung des Bilanzgewinns Jahresabschluss 34 Bilanz 38 Gewinn- und Verlustrechnung 40 Anhang 60 Bestätigungsvermerk des Abschlussprüfers 62 Bestandsbewegung 66 Rechnungsgrundlagen für die Berechnung der Deckungsrückstellung 68 Überschussbeteiligung 78 Aktionäre P ROT E K TO R I G E S C H Ä F T S B E R I C H T

6 VO RWO RT Vorwort 2014 war ein weiteres Jahr, in dem sich die Rahmenbedingungen für die deutsche Lebensversicherung, aber auch für die private Altersvorsorge insgesamt, weiter eingetrübt haben. Die Renditen festverzinslicher Wertpapiere sind nochmals erheblich gefallen, wobei sich auch die Kreditaufschläge für Unternehmensanleihen deutlich reduziert haben. Mit Ausnahme von Griechenland bewegen sich selbst die Renditeaufschläge für hochverschuldete Länder des Euroraums wieder in Richtung der Niveaus, die vor der Finanzkrise bestanden. Einer der Gründe für diese Entwicklung ist in dem Versuch der Regierungen im Euroraum und der Europäischen Zentralbank zu sehen, durch die Politik des billigen Geldes Investitionstätigkeit anzuregen und einer Deflation entgegenzuwirken. Fraglich ist nur, ob dies erfolgreich ist, wenn auf der anderen Seite Unternehmen keine Perspektiven für zusätzliche Absatzchancen sehen und damit der Hauptanreiz für Investitionen fehlt. Klar ist jedoch, dass durch die Geldpolitik Kollateralschäden entstehen, die insbesondere von denjenigen getragen werden, die durch langfristiges Sparen Vorsorge für ihr Alter betreiben. Jeder Sparer spürt gegenwärtig, dass er für sein gespartes Geld kaum noch Zinserträge erhält. Da ist es auch kein Trost, dass die Inflation niedrig ist und die Aktienmärkte boomen, schließlich eignet sich ein Investment in Aktien für viele Sparer nicht oder nur sehr eingeschränkt als Instrument der Altersvorsorge. Wie die Sparer, trifft die Auswirkung der Geldpolitik auch Gesellschaften wie die Protektor Lebensversicherungs-AG, die bedingt durch ihren Auftrag und den geschlossenen Bestand Investitionen nur in hochwertige festverzinsliche Wertpapiere vornimmt. Trotz des Kaufs von Wertpapieren mit Laufzeiten von bis zu 30 Jahren unterschreitet die Rendite dieser Papiere den durchschnittlichen Garantiezins, weshalb bereits seit Jahren Vorsorge durch zusätzliche Rückstellungen betrieben wird. Die fallenden Renditen beispielsweise notierte die zehnjährige Bundesanleihe Anfang 2015 knapp über 0,3% - führten zu einem enormen Anstieg der Marktwerte der in früheren Jahren erworbenen Zinspapiere. Spät, aber erfreulicherweise dann doch im August 2014, hat der Gesetzgeber die Regelung zu den Bewertungsreserven modifiziert. Er hat eine Beteiligung an den Bewertungsreserven festverzinslicher Wertpapiere auf den Teil der Bewertungsreserven beschränkt, der den sogenannten Sicherungsbedarf übersteigt. Somit wird verhindert, dass Mittel ausgezahlt werden, die für die Erfüllung der Garantiezusagen benötigt werden. Seit Beginn der Überschussbeteiligung aus Bewertungsreserven in 2008 hat die Gesellschaft 28,9 Mio. ausgeschüttet, die anderweitig kompensiert werden müssen. 4 P ROT E K TO R I G E S C H Ä F T S B E R I C H T

7 VO RWO RT In diesem Umfeld ist auf eine sachgerechte Umsetzung der neuen Eigenkapitalregeln (Solvency II) ab 1. Januar 2016 besonders zu achten. Ein stärker am Risiko orientiertes Solvenzregime ist uneingeschränkt zu begrüßen. Man sollte jedoch stets im Blick haben, dass manche modelltechnischen Annahmen mit hohen Unsicherheiten verbunden und die Rechenergebnisse systembedingt einer hohen Volatilität unterworfen sind. Schon aus diesem Grund sollte man den Fehler der Modellgläubigkeit vermeiden. Eine derart fundamentale Änderung der Eigenmittel-Bedarfsrechnung benötigt ihre Zeit, insbesondere auch vor dem Hintergrund, dass die Aufsichtsbehörden selbst noch nicht sämtliche Details festgelegt haben. Vor allem gilt es, die Übergangsregelungen zum neuen Aufsichtsregime angemessen anzuwenden. Es geht um mehr Sicherheit für die Versicherungsnehmer. Diesem Anliegen wird man nur dann gerecht, wenn man mit Augenmaß vorgeht und wo nötig Schritt für Schritt die ökonomischen Eigenmittel erhöht. Jörg Westphal Vorstandsvorsitzender P ROT E K TO R I G E S C H Ä F T S B E R I C H T

8 B E R I C H T D E S AU F S I C H T S R AT E S Bericht des Aufsichtsrates Der Aufsichtsrat hat sich 2014 eingehend mit der aktuellen sowie der zukünftigen Entwicklung der Protektor Lebensversicherungs-AG befasst, die Geschäftsführung laufend überwacht und den Vorstand beraten. Eine umfassende schriftliche Berichterstattung des Vorstandes, die durch Erläuterungen auf zwei Sitzungen des Aufsichtsrates im Mai und Dezember 2014 ergänzt wurde, ermöglichte stets eine genaue Übersicht über die laufende Geschäftstätigkeit. Darüber hinaus fanden bei Bedarf Telefonkonferenzen statt. Schwerpunkte der Erörterungen waren 2014 die finanzielle Entwicklung der Gesellschaft und die Risikovorsorge aufgrund der anhaltenden Niedrigzinsphase sowie das Risikomanagementsystem. Hierin eingeschlossen waren intensive Besprechungen möglicher Auswirkungen der sich abzeichnenden Solvency II-Regelungen auf den Eigenmittelbedarf der Gesellschaft anhand von Proberechnungen. Wesentliche Veränderungen im Vergütungssystem der Gesellschaft, das 2010 vom Aufsichtsrat intensiv erörtert wurde, ergaben sich auch 2014 nicht. Die Umsetzung der Aufgaben und die Wertentwicklung sowie Risikopositionierung des Vermögens des gesetzlichen Sicherungsfonds für die Lebensversicherer waren ebenfalls regelmäßiger Gegenstand der Aufsichtsratssitzungen. Der Lagebericht und der Jahresabschluss für das Geschäftsjahr 2014 haben dem Aufsichtsrat zur Prüfung vorgelegen. Der Abschluss wurde durch die Ernst & Young GmbH Wirtschaftsprüfungsgesellschaft, Köln, geprüft. Der Bestätigungsvermerk wurde uneingeschränkt erteilt. In die Prüfung wurden die organisatorischen Maßnahmen entsprechend den Mindestanforderungen an das Risikomanagement für Versicherungsunternehmen (MaRisk VA) einbezogen. Zu Beanstandungen hat es keinen Anlass gegeben. In seiner Bilanzsitzung am 13. Mai 2015 hat sich der Aufsichtsrat eingehend mit dem Prüfungsbericht befasst und sich die Ergebnisse der Jahresabschlussprüfung sowie der Prüfung der organisatorischen Maßnahmen entsprechend den MaRisk VA durch den Wirtschaftsprüfer erläutern lassen. Die Verantwortliche Aktuarin, Frau Margit Thiel, hat an der Sitzung des Aufsichtsrates über die Feststellung des Jahresabschlusses teilgenommen und über die wesentlichen Ergebnisse ihres Erläuterungsberichtes zur versicherungsmathematischen Bestätigung berichtet. Sie ging in diesem Zusammenhang auch auf die Ergebnisse aus den Solvency II-Berechnungen ein. Einwendungen zum vorliegenden Jahresabschluss wurden von Seiten der Verantwortlichen Aktuarin nicht erhoben. 6 P ROT E K TO R I G E S C H Ä F T S B E R I C H T

9 B E R I C H T D E S AU F S I C H T S R AT E S Nach Prüfung des Lageberichtes und des Jahresabschlusses für das Geschäftsjahr 2014 hat der Aufsichtsrat den Jahresabschluss gebilligt und damit festgestellt. Dem Vorstand und den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern von Protektor danken wir für die geleistete Arbeit und ihr Engagement für die Gesellschaft. Frankfurt am Main, 13. Mai 2015 Der Aufsichtsrat Dr. Michael Renz Vorsitzender P ROT E K TO R I G E S C H Ä F T S B E R I C H T

10 O RG A N E Aufsichtsrat Dr. Michael Renz (Vorsitzender) Aktuar (DAV), Euskirchen Michael Westkamp (Stellvertretender Vorsitzender) Vorstandsvorsitzender der AachenMünchener Lebensversicherung AG, Aachen Dr. Patrick Dahmen Mitglied des Vorstandes der AXA Lebensversicherung AG, Köln Frank-Henning Florian Vorstandsvorsitzender der R+V Lebensversicherung AG, Wiesbaden Thomas Krüger Mitglied des Vorstandes der Provinzial Lebensversicherung Hannover, Hannover Dr. Johannes Lörper Mitglied des Vorstandes der ERGO Lebensversicherung Aktiengesellschaft, Hamburg Mitglied des Vorstandes der VICTORIA Lebensversicherung AG, Düsseldorf Marcus Nagel Vorstandsvorsitzender der Zurich Deutscher Herold Lebensversicherung AG, Bonn Dr. Alf Neumann Mitglied des Vorstandes der Allianz Lebensversicherungs-Aktiengesellschaft, Stuttgart Dr. Peter Schwark Mitglied der Hauptgeschäftsführung beim Gesamtverband der Deutschen Versicherungswirtschaft e.v. (GDV), Berlin 8 P ROT E K TO R I G E S C H Ä F T S B E R I C H T

11 O RG A N E Vorstand Jörg Westphal Vorstandsvorsitzender Rudolf Geburtig P ROT E K TO R I G E S C H Ä F T S B E R I C H T

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13 LAGEBERICHT GESCHÄFTSJAHR 2014 P ROT E K TO R I G E S C H Ä F T S B E R I C H T

14 L AG E B E R I C H T Betriebene Versicherungsarten Selbst abgeschlossenes Versicherungsgeschäft als Einzelund Kollektivversicherung: Kapitalversicherung Vermögensbildungsversicherung Risikolebensversicherung Rentenversicherung Berufsunfähigkeits- und Erwerbsunfähigkeitsversicherung Unfalltodversicherung Fondsgebundene Rentenversicherung 12 P ROT E K TO R I G E S C H Ä F T S B E R I C H T

15 L AG E B E R I C H T Geschäftsverlauf 2014 Während noch zu Beginn des Jahres 2014 die Konjunkturentwicklung im Euroraum sehr positiv erwartet wurde, musste die Prognose in der zweiten Jahreshälfte sukzessive nach unten korrigiert werden. Obwohl die privaten und staatlichen Konsumausgaben im Jahresverlauf anstiegen, waren die Investitionen der Unternehmen rückläufig. Als Gründe für diese Entwicklung sind zunehmend außenwirtschaftliche Risiken, geopolitische Krisen und die Wirtschaftssanktionen gegen Russland auszumachen. Im Gegensatz zum Euroraum verlief dagegen in den USA die konjunkturelle Entwicklung gut. In Japan wiederum startete die Regierung ein sehr umfangreiches Programm mit Strukturreformen. Trotz einer gigantischen Geldschwemme rutschte die japanische Wirtschaft in die Rezession ab. Rekordtief bei Renditen europäischer Anleihen Die unterschiedlichen Wirtschaftsverläufe in den Industrienationen fanden ihren Niederschlag in der Geldpolitik der jeweiligen Wirtschaftsregion. In den USA hat sich die US- Notenbank schrittweise von der ultra-lockeren Geldpolitik verabschiedet, die japanische Notenbank pumpte riesige Geldbeträge in die Wirtschaft und die Europäische Zentralbank (EZB) senkte den Leitzins auf ein historisch niedriges Niveau. Für das Vorhalten von Liquidität erhob sie zudem erstmals Negativzinsen von den Banken. Diese gaben sie teilweise an Geschäftskunden weiter. Aufgrund der moderaten Wirtschaftsentwicklung im Euroraum in Verbindung mit der sehr niedrigen Inflationsentwicklung kündigte die EZB 2014 an, in 2015 ein milliardenschweres Ankaufprogramm von Staatsanleihen und Wertpapieren aus den Euroländern zu starten. Getrieben durch die Notenbankmaßnahmen und die außenwirtschaftlichen Unsicherheiten sanken die Renditen der Staatsanleihen kontinuierlich über das ganze Jahr hinweg. So fielen die Renditen der zehnjährigen Bundesanleihen um rd. 140 Basispunkte auf 0,5% zum Jahresende. Selbst die dreißigjährigen Bundesanleihen notierten nur noch bei 1,4%. Auch die Staatsanleihen der EUR-Peripherie starteten eine Preisrallye, so dass sich deren Renditeabstände zur Bundesanleihe deutlich auf Niveaus hinbewegten, wie sie vor der Finanzmarktkrise bestanden. Im Sog dieser Entwicklung gingen auch die Renditen der Kreditpapiere immer weiter zurück. Selbst Unternehmensanleihen bieten nur noch geringe Verzinsungen. Von dieser Entwicklung besonders belastet ist die Lebensversicherungsbranche, da diese den überwiegenden Teil des zu investierenden Vermögens in Rentenanlagen anlegen muss. Die künstlich niedrig gehaltenen Zinsen belasten mittel- bis langfristig die private Altersvorsorge und dies gerade in Zeiten, in denen durch politische Entscheidungen auch die gesetzliche Rentenversicherung geschwächt wird. P ROT E K TO R I G E S C H Ä F T S B E R I C H T

16 L AG E B E R I C H T Regulierung der Finanzbranche Unveränderte Umsetzung der Sicherungsaufgabe Die Politik auf nationaler und europäischer Ebene arbeitet weiter unvermindert am Ausbau der Regulierung des Finanzsektors. Nicht nur im Bankensektor, sondern auch für die Versicherungsindustrie werden strengere Eigenkapitalregeln im Rahmen von Solvency II zum 1. Januar 2016 eingeführt. Demnach werden insbesondere die Kapitalanforderungen an die Lebensversicherungsunternehmen tendenziell steigen. Die Zielsetzungen von Solvency II sind grundsätzlich zu begrüßen. Es steht aber außer Frage, dass der Paradigmenwechsel, weg von einem regelbasierten und hin zu einem prinzipienorientierten Aufsichtssystem, alle Beteiligten vor große Herausforderungen stellt. Problematisch erscheint die hohe Komplexität der Regelungen in Zusammenhang mit Solvency II. Es bleibt zu hoffen, dass der im europäischen Recht ausdrücklich verankerte Proportionalitätsgrundsatz nicht nur ein Lippenbekenntnis bleibt und insbesondere die vielen kleineren Versicherungsunternehmen nicht mit überbordenden Regularien und einem unverhältnismäßig hohen Aufwand bei der Umsetzung von Solvency II überzogen werden. Problematisch ist auch, dass die Ausgestaltung und Konkretisierung der Regelungen über mehrere rechtliche Ausgestaltungsebenen hinweg erfolgt und teilweise auch wesentliche Einzelheiten immer noch nicht abschließend geregelt sind. Die Protektor Lebensversicherungs-AG hat auch 2014 nur in qualitativ hochwertige Wertpapiere investiert. Da das Renditeniveau dieser Neuanlagen nicht mehr auskömmlich ist, werden zusätzliche Rückstellungen zur Bedienung der Verpflichtungen gegenüber den Versicherungsnehmern gebildet. Die niedrigen Zinsen und die weiter fortgeführte risikoarme Ausrichtung des Portfolios haben saldiert mit 386,5 Mio. (i. V. 153,3 Mio. ) zu sehr hohen stillen Reserven geführt. Hierin sind stille Lasten von 0,2 Mio. (i. V. 8,2 Mio. ) enthalten. Die Zahlungsverpflichtungen gegenüber den Versicherungsnehmern werden regelmäßig den Fristigkeiten der Kapitalanlagen gegenübergestellt. Dadurch soll der Verkauf festverzinslicher Wertpapiere vor deren Fälligkeit vermieden werden. Die Anzahl der Versicherungsverträge verringerte sich durch Abläufe, Todesfälle und vorzeitige Beendigungen auf rd Verträge. Die Stornoquote beträgt 2,7%. Die Nettoverzinsung der Kapitalanlagen, die auch im Berichtsjahr durch eine partielle Realisierung von Bewertungsreserven beeinflusst ist, liegt bei 5,0%. Zur Erfüllung ihrer Aufgaben hat die Protektor Lebensversicherungs-AG eine Aufbau- und Ablauforganisation eingerichtet, die sich einer Verkleinerung des Versicherungsbestandes flexibel anpassen kann. Eine zum Rückgang des Bestandes proportionale Verringerung der Verwaltungskosten ist dennoch nicht möglich, da sich einerseits bei einem abnehmenden Bestand zwangsläufig der Anteil der Fixkosten erhöht und andererseits auch die Anzahl der Mitarbeiter aus Gründen der Qualitätssicherung nicht stets im selben Verhältnis wie die Anzahl der Verträge verringert werden kann. Die Verwaltungskostenquote ist infolgedessen mit 6,7% um 0,5% angestiegen. 14 P ROT E K TO R I G E S C H Ä F T S B E R I C H T

17 L AG E B E R I C H T Das Geschäftsjahr schließt mit einem Jahresüberschuss von 576 T (i. V. 128 T ). Dem negativen Ergebnis der normalen Geschäftstätigkeit standen dabei im Berichtsjahr Steuererträge aus der Abwicklung der abgeschlossenen steuerlichen Außenprüfung gegenüber. Das wirtschaftliche Ergebnis ist weiterhin im Wesentlichen durch die Verstärkung der Deckungsrückstellung infolge des Zinsniveaus an den Rentenmärkten belastet. Der Rückstellung für Beitragsrückerstattung wurden im Berichtsjahr 2,2 Mio. (i. V. 3,7 Mio. ) zugeführt. Dem Risiko, bei einer anhaltenden Niedrigzinsphase am Kapitalmarkt bei zukünftigen Neuanlagen keine den Garantien entsprechenden Zinserträge zu erwirtschaften, wird durch Rückstellungsbildung entgegengewirkt. Jahresüberschuss von 576 T Vorsorge für den Fall einer längeren Niedrigzinsphase Hierzu wurde 2011 im Rahmen der Deckungsrückstellungsverordnung (DeckRV) ein Verfahren zur Bildung einer Zinszusatzrückstellung eingeführt. Zu jedem Bilanzstichtag wird ein Referenzzins ermittelt, der in die Berechnung der Bilanzdeckungsrückstellung einfließt. Der Referenzzinssatz gemäß DeckRV errechnet sich als arithmetisches Mittel über einen Referenzzeitraum von zehn Kalenderjahren auf Basis der Umlaufrenditen der Anleihen der öffentlichen Hand des Euro-Währungsraums mit einem Rating von AAA (bis 2013) und des Null-Kupon-Euro-Zinsswapsatzes (ab 2014) jeweils mit einer Restlaufzeit von zehn Jahren. Liegt dieser Referenzzins unterhalb des Rechnungszinses eines Vertrages, wird für die nächsten 15 Jahre die Deckungsrückstellung im Neubestand mit dem ermittelten Referenzzins von 3,15% berechnet. Für Verträge des Altbestandes wurde eine zusätzliche Rückstellung mit einem geschäftsplanmäßigen Referenzzins von 2,95% für die jeweilige Restlaufzeit gestellt. So wird dem Grundsatz, jederzeit die versicherungstechnischen Verpflichtungen sowohl aus der Deckungsrückstellung, als auch aus dem Ansammlungsguthaben erfüllen zu können, Rechnung getragen. Zum 31. Dezember 2014 beträgt die hierfür gebildete Zusatzrückstellung 80,1 Mio. (i. V. 39,2 Mio. ). Seit der 2008 in Kraft getretenen Neuregelung des Versicherungsvertragsgesetzes (VVG) sind die Versicherungsnehmer bei der Beendigung ihres Vertrages nach einem verursachungsorientierten Verfahren hälftig an den zugeordneten Bewertungsreserven zu beteiligen. Aufgrund der Neuregelungen durch das Gesetz zur Absicherung stabiler und fairer Leistungen für Lebensversicherte (Lebensversicherungsreformgesetz - LVRG) vom 1. August 2014 werden Bewertungsreserven aus festverzinslichen Anlagen und Zinsabsicherungsgeschäften nur noch insoweit bei der Beteiligung der Versicherungsnehmer gemäß 153 VVG berücksichtigt, als sie einen etwaigen Sicherungsbedarf aus Verträgen mit Zinsgarantien überschreiten. Das im gesamten Berichtsjahr hinweg sehr niedrige Zinsniveau führte insbesondere aufgrund der Altregelung dazu, dass insgesamt für die Beteiligung an Bewertungsreserven noch ein Betrag von 6,7 Mio. (i. V. 7,0 Mio. ) an Versicherungsnehmer ausgezahlt bzw. bei Rentenversicherungen in der Leistungsphase zur Erhöhung der Renten verwendet wurde. Eine Bestandsveräußerung wird nach wie vor angestrebt. Aufgrund der lang anhaltenden Niedrigzinsphase und der erwarteten Kapitalanforderungen nach Solvency II konnte dieses Ziel im Geschäftsjahr nicht erreicht werden. Auch in 2014 noch hohe Auszahlungen von Bewertungsreserven Bestandsveräußerung P ROT E K TO R I G E S C H Ä F T S B E R I C H T

18 L AG E B E R I C H T Aufgaben des gesetzlichen Sicherungsfonds Mit Wirkung vom 23. Mai 2006 wurde die Protektor Lebensversicherungs-AG vom Bundesministerium der Finanzen zusätzlich zu den bestehenden Aufgaben als freiwillige Auffanggesellschaft der deutschen Lebensversicherungswirtschaft mit den Aufgaben des gesetzlichen Sicherungsfonds betraut. Die Protektor Lebensversicherungs-AG führt somit die gesamten Geschäfte des Sicherungsfonds. Die hiermit verbundenen Aufwendungen werden dem Sicherungsfonds weiterbelastet. Die Vermögensgegenstände des Sicherungsfonds werden vollständig getrennt von den eigenen Vermögenswerten verwaltet. Ebenso wie die als freiwillige Auffanggesellschaft gegründete Protektor Lebensversicherungs- AG dient der Sicherungsfonds dem Schutz der Ansprüche der Versicherungsnehmer, der versicherten Personen, der Bezugsberechtigten und sonstiger aus einem Lebensversicherungsvertrag begünstigter Personen. Sofern zukünftig ein Lebensversicherungsunternehmen notleidend werden sollte, ordnet die Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht die Übertragung der Versicherungsbestände auf den Sicherungsfonds an, der die Verträge saniert und im gesetzlich vorgesehenen Rahmen fortführt. Im Berichtsjahr hat die Protektor Lebensversicherungs-AG für den Sicherungsfonds eine Beitragserhebung durchgeführt. Das vom Gesetzgeber vorgesehene Vermögen des Sicherungsfonds wurde an die Entwicklung der versicherungstechnischen Netto-Rückstellungen der Mitgliedsunternehmen angepasst. Das bilanzielle Nettovermögen des Sicherungsfonds beläuft sich Ende 2014 auf 817,9 Mio.. Der Marktwert des Sicherungsvermögens liegt bei 872,0 Mio.. Der Sicherungsfonds erstellt einen eigenen Geschäftsbericht, der bei der Protektor Lebensversicherungs-AG angefordert werden kann. Abläufe und andere Leistungsfälle führten zum Abgang einer Versicherungssumme von insgesamt 252,4 Mio. (i. V. 231,5 Mio. ). Der vorzeitige Abgang durch Rückkäufe und Beitragsfreistellungen betrug 2,7% (i. V. 3,2%) des Bestandes am Jahresanfang bezogen auf den laufenden Beitrag. Die Bestandsbewegung wird in der Anlage auf den Seiten 62 bis 65 dargestellt. Selbstverpflichtungserklärungen der Lebensversicherer Ergänzend zum gesetzlichen Sicherungsfonds hat die deutsche Lebensversicherungsbranche 2006 eine freiwillige Selbstverpflichtungserklärung abgegeben. Sollten die Mittel des gesetzlichen Sicherungsfonds für eine erforderliche Sanierung in einem Sicherungsfall nicht ausreichen, stellt die Lebensversicherungsbranche unter den Voraussetzungen und nach näherer Maßgabe dieser freiwilligen Selbstverpflichtungserklärung weitere Finanzmittel bereit. Das Volumen der aufgrund der freiwilligen Selbstverpflichtungserklärung für alle etwaigen Stützungsmaßnahmen der Lebensversicherungsbranche insgesamt in Betracht kommenden Mittel beläuft sich einschließlich der Beitragszahlungen an den gesetzlichen Sicherungsfonds rechnerisch auf gegenwärtig maximal rd. 8,6 Mrd.. Bestandsentwicklung Die Abnahme des Versicherungsbestandes hat sich seit 2007 normalisiert. Die Anzahl der Versicherungsverträge sank von Stück im Vorjahr auf Stück und damit um 6,7% (i. V. 7,1%). Als Versicherungssumme verbleiben 7,2 Mrd. (i. V. 7,5 Mrd. ). Stornoquote weiter niedrig 16 P ROT E K TO R I G E S C H Ä F T S B E R I C H T

19 L AG E B E R I C H T Beitragseinnahmen Im Jahr 2014 betrugen die gebuchten Bruttobeiträge 88,9 Mio. (i. V. 95,0 Mio. ). Sie verteilen sich auf Einzelversicherungen mit 76,3 Mio. (i. V. 81,4 Mio. ) und auf das Kollektivgeschäft mit 12,6 Mio. (i. V. 13,6 Mio. ). Die Protektor Lebensversicherungs-AG erbrachte im Geschäftsjahr Versicherungsleistungen in Höhe von insgesamt 164,0 Mio. (i. V. 155,1 Mio. ), davon für Rückkäufe 17,1 Mio. (i. V. 19,1 Mio. ). Gebuchte Bruttobeiträge von 88,9 Mio. Leistungen an die Kunden Abschluss- und Verwaltungskosten Durch Provisionen für Versicherungen mit Beitragsdynamik und Erhöhungsoptionen ergeben sich auch weiterhin Abschlusskosten für den geschlossenen Bestand. Dem stehen in geringem Umfang Erträge aus der Rückerstattung nicht verdienter Provisionen für gekündigte Verträge gegenüber. Bezogen auf die gebuchten Beitragseinnahmen ergibt sich eine Betriebskostenquote (Verhältnis der Summe aus Abschluss- und Verwaltungskosten zu den gebuchten Bruttobeiträgen) von 7,7% (i. V. 7,2%). Da die Verwaltungskosten durch einen hohen Anteil an Fixkosten geprägt sind, wird laufend überprüft, ob diese auch zukünftig durch die in den Tarifen einkalkulierten Beträge gedeckt sind. Im Berichtsjahr wurde die zusätzliche Verwaltungskostenreserve um 9,2 Mio. auf 80,4 Mio. aufgestockt. Vom Ergebnis der Gesellschaft werden in 2014 weitere 2,2 Mio. (i. V. 3,7 Mio. ) der Rückstellung für Beitragsrückerstattung zugeführt. Ferner wurden im Geschäftsjahr Bewertungsreserven von 6,7 Mio. (i. V. 7,0 Mio. ) ausgezahlt. Weitere Zuführung zur Rückstellung für Beitragsrückerstattung Überschussbeteiligung und Rückstellung für Beitragsrückerstattung In den ersten Jahren nach der Bestandsübertragung stand der Wiederaufbau von Reserven für die Versicherungsnehmer im Vordergrund, so dass nur die Garantieverzinsung gewährt werden konnte. Aufgrund des seinerzeitigen Geschäftsverlaufs wurde für 2007 bis 2010 die Überschussbeteiligung für kapitalbildende Versicherungen wieder aufgenommen. Um dem Risiko gerecht zu werden, dass die Zinsen für sichere Kapitalanlagen längere Zeit auf einem extrem niedrigen Niveau verharren, werden allerdings seit 2011 keine Zinsüberschüsse mehr gewährt. Da eine Besserung der aktuellen Zinssituation nicht in Sicht ist, verbleibt es aus Vorsichtsgründen auch für 2015 bei dieser Entscheidung. Selbstverständlich erhalten alle Verträge die für sie jeweils geltende Garantieverzinsung. Um die Eigenkapitalbasis weiter zu stärken und einem Substanzverlust entgegenzuwirken, werden auch die Überschüsse aus Risikoergebnissen, insbesondere für Risiko- und Berufsunfähigkeitsversicherungen, ausgesetzt. P ROT E K TO R I G E S C H Ä F T S B E R I C H T

20 L AG E B E R I C H T Versicherungstechnisches Ergebnis Das versicherungstechnische Ergebnis für eigene Rechnung beträgt -1,6 Mio. (i. V. 2,6 Mio. ). Nichtversicherungstechnisches Ergebnis Das Ergebnis aus sonstigen Erträgen und sonstigen Aufwendungen beträgt 0,7 Mio. (i. V. -1,1 Mio. ). In dem Ergebnis sind Aufwendungen, die den übrigen Funktionsbereichen nicht zuzuordnen sind und das Unternehmen als Ganzes betreffen, enthalten. Im Geschäftsjahr ergab sich ein Steuerertrag von 1,6 Mio. (i. V. Aufwand von 1,4 Mio. ). Jahresüberschuss von 576 T Risikobewusste Anlagesteuerung Jahresüberschuss Der Jahresüberschuss beträgt 576 T (i. V. 128 T ). Unter Berücksichtigung des Gewinnvortrags aus dem Vorjahr von 28,0 Mio. (i. V. 27,9 Mio. ) beträgt der Bilanzgewinn 28,6 Mio.. Kapitalanlagen Die Kapitalanlagen sind in öffentliche Anleihen, Pfandbriefe und festverzinsliche Wertpapiere mit Investmentgrade-Rating im Euro-Währungsraum investiert. Dabei wird strikt risikoavers investiert. Das Wertpapierportfolio ist demzufolge nach Emittenten, Ratingklassen und Regionen breit diversifiziert. Die strategische Steuerung der Kapitalanlagen erfolgt im Rahmen eines systematischen Asset-Liability-Ansatzes unter Beachtung der künftig zu erwartenden versicherungsseitigen Auszahlungsverpflichtungen. Die dafür erforderliche Liquidität wird sichergestellt, indem entsprechende Kapitalanlagen mit adäquaten Laufzeiten sowie Termingelder vorgehalten werden. Die laufende Durchschnittsverzinsung der Kapitalanlagen nach der Berechnungsmethode des Gesamtverbandes der Deutschen Versicherungswirtschaft e.v. beläuft sich 2014 auf 3,6% (i. V. 3,7%). Die Nettoverzinsung beträgt insbesondere wegen der Abgangsgewinne aus dem Verkauf von festverzinslichen Wertpapieren 5,0% (i. V. 4,8%). Dem stehen Aufwendungen für die Zuführung zur Zinszusatzrückstellung sowie Aufwendungen für Bewertungsreserven bei abgehenden Versicherungsverträgen von 2,6% (i. V. 1,6%) der durchschnittlichen Kapitalanlagen gegenüber. Ergebnis aus dem Abgang von Kapitalanlagen Abschreibungen Durch den Verkauf von Wertpapieren wurden Abgangsgewinne in Höhe von 25,6 Mio. (i. V. 20,3 Mio. ) sowie Abgangsverluste von 0,1 Mio. (i. V. 0,8 Mio. ) realisiert. Die Verkäufe standen überwiegend im Zusammenhang mit einer Risikoreduktion im Portfolio sowie der Finanzierung der Zinszusatzrückstellung. Die Abschreibungen auf Kapitalanlagen in Höhe von 18 T (i. V. 544 T ) entfallen auf ein festverzinsliches Wertpapier des Umlaufvermögens. 18 P ROT E K TO R I G E S C H Ä F T S B E R I C H T

21 L AG E B E R I C H T Die Zuschreibungen aufgrund von Wertaufholungen betragen im Berichtsjahr insgesamt 0,2 Mio. (i. V. 2,6 Mio. ). Die Zuschreibungen resultieren ausschließlich aus der Marktwertentwicklung. Die Protektor Lebensversicherungs-AG hält eine Beteiligung an einer Private-Equity-Gesellschaft, die schwerpunktmäßig in britische Public-Private-Partnership-Projekte (privat finanzierte Infrastrukturprojekte) investiert. Das in britischen Pfund denominierte Investment ist zum Bilanzstichtag vollständig gegen Wechselkursschwankungen gesichert. Der Verwalter des Investments beabsichtigt eine Veräußerung des Investments in Während des Berichtsjahres fielen die Renditen für festverzinsliche Wertpapiere auf historische Niedrigstände. Gleichzeitig engten sich auch die Risikoaufschläge für festverzinsliche Kreditprodukte weiter ein. Davon haben nicht nur Emissionen von PIIGS-Staaten und der dort ansässigen Emittenten sowie Nachrangdarlehen, sondern auch Unternehmensanleihen profitiert. Infolge dieser Entwicklungen stiegen die Reserven der Vermögensanlagen der Protektor Lebensversicherungs-AG sukzessive an. Zuschreibungen aufgrund von Wertaufholungen Sonderinvestment Stille Reserven zum Bilanzstichtag Aufgrund des Zinsniveaus am Kapitalmarkt liegen die Marktwerte der Kapitalanlagen zum Bilanzstichtag saldiert mit insgesamt 386,5 Mio. (i. V. 153,3 Mio. ) über den Buchwerten. Ende 2014 wiesen nur noch vereinzelte im Portfolio befindliche festverzinsliche Wertpapiere stille Lasten aus. Auf Grundlage der laufend aktualisierten Cash-Flow-Planungsrechnung ist nicht davon auszugehen, dass in 2015 zur Deckung der versicherungstechnischen Zahlungsabflüsse Wertpapierverkäufe erforderlich sind. Den durch Kapitalanlagen nach der Anlageverordnung zu bedeckenden versicherungstechnischen Verpflichtungen von insgesamt 1.774,6 Mio. (i. V ,8 Mio. ) stehen zum 31. Dezember 2014 zur Bedeckung geeignete Kapitalanlagen mit einem Zeitwert von 2.215,6 Mio. (i. V ,9 Mio. ) gegenüber. Versicherungstechnische Verpflichtungen überdeckt Mitarbeiter Bei der Protektor Lebensversicherungs-AG waren im Geschäftsjahr 2014 einschließlich der leitenden Angestellten durchschnittlich 74 (i. V. 78) Mitarbeiter beschäftigt. Davon hatten 71 (i. V. 75) Mitarbeiter unbefristete und 3 (i. V. 3) Mitarbeiter befristete Arbeitsverträge. Zwischen dem Vorstand und dem Betriebsrat findet ein offener und vertrauensvoller Dialog statt. Personelle und betriebliche Angelegenheiten werden mit der Arbeitnehmervertretung konstruktiv erörtert. Der Vorstand spricht den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern für ihre Arbeit und ihr Engagement seinen besonderen Dank aus. P ROT E K TO R I G E S C H Ä F T S B E R I C H T

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