Newsmagazin. Nr. 7 _September : Zertifikate Für schwierige Zeiten?

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1 Newsmagazin Nr. 7 _September 2007 : Zertifikate Für schwierige Zeiten?

2 : Editorial In der letzten Ausgabe unseres Newsmagazins berichteten wir von der Messe Invest Nach den sehr positiven Resonanzen auf unseren ersten Messeauftritt hat uns dies ermuntert, auch auf der in Düsseldorf stattfindenden Messe IAM mit einem Informationsstand (Halle 3, Stand G/25) teilzunehmen. Diese findet in der Zeit vom 7. bis 9. September 2007 auf dem Messegelände Düsseldorf statt. Eineinhalb Jahre vor Einführung der Abgeltungssteuer ist grundlegendes Know-how über die internationalen Finanz- und Kapitalmärkte wichtiger denn je. Aber auch die Veränderungen weiterer Gesetze, wie die Erbschaftssteuer und die Vermittlerrichtlinie für das Versicherungsgeschäft und nicht zuletzt die volatilen Börsenindizes halten die Menschen im Land in Atem. Deshalb sind aktuelle Informationen ein absolutes Muss. Den Anfang machen wir mit diversen Artikeln, die zu den oben genannten Themen erste Informationen geben. Offene Fragen beantworten wir gerne in einem persönlichen Gespräch mit Ihnen. Wie bei der Invest in Stuttgart halten wir für den Besuch der IAM in Düsseldorf für unsere Kunden und Interessenten Eintrittsgutscheine bereit. Bitte sprechen Sie uns an, wenn Sie interessiert sind. Wir würden uns sehr über Ihren Besuch an unserem Messestand in Düsseldorf freuen. Und jetzt viel Spaß und Interesse beim Lesen des aktuellen Dialog Newsmagazins! Ihre Anna Maria Troiano Ihr Frank Wassenberg 2

3 : Inhalt : Abgeltungssteuer ein Überblick für private Kapitalerträge Seite 4 : Zertifikate... Für schwierige Zeiten? Seite 6 : Zyklische/defensive Aktien: Worin liegt der Unterschied? Seite 8 : Neu: Erlaubnispflicht für die Versicherungsvermittlung Seite 9 : Riester- und Rürup-Rente: Zwei Steuersparmodelle Seite 10 : Brennpunkt Familie finanzielles Fiasko verringern Seite 12 : Ein Testament schützt vor unliebsamen Überraschungen Seite 13 : Bezugsberechtigung bei Personenversicherungen Seite 15 3

4 : Abgeltungssteuer ein Überblick für private Kapitalerträge Im Juli dieses Jahres wurde die Abgeltungssteuer verabschiedet. Zwar tritt das Gesetz erst im Januar 2009 in Kraft, es ist jedoch nicht auszuschließen, dass der Gesetzgeber entscheidend nachbessert. Dies vor allem im Hinblick auf die vielfachen Bemühungen der Finanzbranche, diese Steuer ganz legal zu reduzieren bzw. ganz zu vermeiden. Die im Moment gültigen wichtigsten Regelungen haben wir für Sie nachfolgend als Überblick zusammengestellt. Für weitergehende Informationen stehen wir Ihnen gerne zur Verfügung. Vermögensanlagen Bisher Ab 2009 Auswirkung Aktien und Aktienfonds Ausländische Aktien Steuerfreier Verkauf nach einem Jahr Haltefrist; ausländische Quellensteuer auf Dividenden, HEV 1 im Inland Kursgewinne und Dividenden unterliegen der Abgeltungssteuer; ausländische Quellensteuer wird angerechnet Schlechter: Wegfall des HEV 1, Steuerpflicht der Kursgewinne und begrenzte Verlustverrechnung Inländische Aktien/ Aktienfonds Steuerfreier Verkauf nach einem Jahr Haltefrist; HEW 1 auf Dividenden und steuerpflichtige Kursgewinne im Inland Festverzinsliche Wertpapiere/Rentenfonds/Banksparen Anleihen/Rentenfonds/ Geldmarktfonds Zinsen steuerpflichtig; Kursgewinne nach einem Jahr Haltedauer steuerfrei Kursgewinne und Dividenden unterliegen der Abgeltungssteuer Kursgewinne und Zinsen unterliegen der Abgeltungssteuer Schlechter: Wegfall des HEV 1, Steuerpflicht bei den Kursgewinnen und begrenzte Verlustverrechnung Besser: Niedrigere Steuerlast Finanzinnovationen Kursgewinne und Zinsen stets steuerpflichtig; es gibt keine Spekulationsfrist Kursgewinne und Zinsen unterliegen der Abgeltungssteuer Besser: Niedrigere Steuerlast Genussscheine Ausschüttung steuerpflichtig; Kursgewinne nach einem Jahr Haltedauer steuerfrei Kursgewinne und Zinsen unterliegen der Abgeltungssteuer Besser: Niedrigere Steuerlast Sparbriefe/Sparbücher/ Festgelder/Bausparen Zinsen steuerpflichtig Zinsen unterliegen der Abgeltungssteuer Besser: Niedrigere Steuerlast Zertifikate Index-, Bonus-, Express-, Discountzertifikate etc. Garantiezertifikate Steuerfreier Verkauf nach einem Jahr Als Finanzinnovation voll steuerpflichtig Kursgewinne unterliegen der Abgeltungssteuer schon dann, wenn Papiere nach dem ge- und nach dem verkauft werden Schlechter: Steuerpflicht bei Kursgewinnen; Altfallregel eingegrenzt Besser: Niedrigere Steuerlast 4

5 Newsmagazin Vermögensanlagen Bisher Ab 2009 Auswirkung Termingeschäfte Puts/Calls/Futures Immobilienfonds und Schiffsfonds Steuerfrei nach einem Jahr Haltedauer; Gewinne und Verluste innerhalb der Spekulationsfrist werden verrechnet Geschlossene Fonds Steuerfreier Verkauf nach 10 Jahren; Steuervorteile bei Auslandsfonds Offene Immobilienfonds Wertsteigerungen im Fonds nach zehn Jahren steuerfrei realisierbar; steuerfreier Verkauf der Fondsanteile nach einem Jahr, Zinserträge steuerpflichtig Abgeltungssteuer auf Gewinne; Verluste werden künftig auch mit Kursgewinnen, Zinsen und Dividenden verrechnet 2 Keine Änderung Wertsteigerungen im Fonds nach zehn Jahren steuerfrei realisierbar; vom Anleger realisierte Kursgewinne und Zinserträge unterliegen der Abgeltungssteuer Besser: Erweiterte Verlustverrechnung Gleich Gleich Schiffsfonds Tonnagesteuer Tonnagesteuer Gleich Immobilien Eigengenutzt Vermietet Verkauf steuerfrei nach 2 Jahren Eigennutzung Steuerfreier Verkauf nach 10 Jahren Keine Änderung Keine Änderung Lebensversicherungen und staatlich geförderte Altersvorsorgeprodukte Kapital-Lebensversicherungen ab 2005 Kapital-Lebensversicherungen vor 2005 Rentenversicherungen Riester- und Rürup- Verträge HEV 1 bei 12 Jahren Mindestlaufzeit und Auszahlung nach dem 60. Lebensjahr Steuerfrei bei 12 Jahren Mindestlaufzeit Steuerpflicht nur beim Ertragsanteil zu Rentenbeginn Steuerfrei in Ansparphase; volle Steuerpflicht bei Rentenauszahlung HEV 1 bei 12 Jahren Mindestlaufzeit und Auszahlung nach dem 60. Lebensjahr Steuerfrei bei 12 Jahren Mindestlaufzeit Steuerpflicht nur beim Ertragsanteil zu Rentenbeginn Steuerfrei in Ansparphase; volle Steuerpflicht bei Rentenauszahlung Gleich Gleich Gleich Gleich Gleich Gleich 1 HEV = Halbeinkünfteverfahren, Erträge nur zu 50 % steuerpflichtig; 2 bei verbrieften Derivaten gilt Altfallfristenregelung wie bei Zertifikaten fazit Anleihen, Finanzinnovationen zählen zu den Gewinnern der Reform. Aktien, Aktienfonds und Zertifikate verlieren zumindest aus steuerlicher Sicht an Attraktivität. Doch auch hier sind wir der Meinung, nicht die steuerlichen Auswirkungen sollten bei Investitionsentscheidungen im Vordergrund stehen, sondern die Qualität der Investments und deren Sinn im Gesamtportfolio. 5

6 : Zertifikate Für schwierige Zeiten? Auf die Frage, wann die Aktienmärkte Hoch- und Tiefpunkte erreichen, hätte jeder Börsianer egal, ob institutioneller Investor oder engagierter Privatanleger gerne eine Antwort. Viele Anleger haben gegen Ende der Baisse 2003 mit großen Verlusten Aktien und Investmentfonds verkauft und sind auf Zertifikate und Garantieprodukte umgestiegen. Nach den entgangenen Gewinnen und den realisierten Verlusten wurde damit die Chance auf eine Erholung des Depots in der sich anschließenden Hausse begrenzt. Die Kritik an Banken als Produzenten und Verkäufer von Anlagezertifikaten ist in diesem Zusammenhang nicht ganz unberechtigt. Viele, vor allem sehr komplizierte, (Garantie-)Zertifikate liefern nur Renditen knapp über Geldmarktniveau. Andere liegen trotz positiver Märkte aufgrund der zum Teil sehr hohen versteckten Gebühren lange Zeit im Minus. Ein Generalverdacht gegen alle Arten von Zertifikaten ist jedoch ebenso wenig angebracht: In einer Studie weist die deutsche Schutzvereinigung für Wertpapierbesitz (DSW) nach, dass langfristig und über alle Marktphasen (Auf-, Ab- und Seitwärtsphase) hinweg der Deutsche Aktienindex gegenüber verschiedenen Anlagezertifikaten auf den DAX die höchste Rendite aufweist. Jeder Zertifikatetyp entwickelt sich jedoch in jeweils nur einer Marktphase besser als der Basiswert und verliert überproportional in der anderen. Für eine Umsetzung der Erkenntnisse aus der oben genannten Studie sind jedoch nur die wenigsten Anleger geeignet. Das Risiko und damit die Kursentwicklung des Depots im Zeitablauf werden nämlich nicht berücksichtigt. Privatanleger wollen in der Regel keine großen Schwankungen beim Wert ihres Vermögens. Institutionelle Anleger, wie zum Beispiel Versicherungsgesellschaften, müssen die Risiken sogar innerhalb bestimmter Parameter halten. Die Guten ins Töpfchen Aus Gründen der Effizienz, des Risikos und zumindest bis zum Inkrafttreten der bereits beschlossenen Abgeltungssteuer auch steuerlicher Aspekte sind bestimmte Zertifikate für ein gut diversifiziertes Depot unverzichtbar. Eine Faustregel für die Bewertung ist dabei, je einfacher und transparenter ein Zertifikat, desto effizienter und somit auch besser. Gerade in schwierigen Börsenphasen lassen sich so Mehrwerte realisieren, die mit den traditionellen Assetklassen (Aktien, Renten, Liquidität) nicht möglich sind. Eine Auswahl an Zertifikaten, die von Seitwärts- und Abwärtsphasen der Märkte profitieren, soll dies verdeutlichen. Absicherung von Abwärtsrisiken Wer zum Beispiel aus steuerlichen Gründen sein Aktienportfolio nicht verkaufen möchte, kurzfristig aber mit fallenden Kursen rechnet, kann mit Verkaufsoptionen (Puts) den Wert seines Depots absichern. Natürlich ist diese Depotversicherung mit Kosten verbunden. Dafür gleicht, im richtigen Verhältnis gekauft, der Wertzuwachs bei den Puts den Verlust des Depots vollständig aus. 6

7 Dialog Titelthema Einen Einstieg mit Abschlag ermöglichen Discount-Zertifikate. In Zeiten hoher Volatilität (hoher Nervosität) an den Märkten ist ein höherer Discount möglich als in Zeiten niedriger. Außerdem fließt die auf den Basiswert im Zeitraum anfallende Dividende in die Berechnung des Preises ein (hohe Dividende = höherer Abschlag). Neben Optionen und Futures, die an Terminbörsen gehandelt werden, haben sich für Privatanleger Optionsscheine etabliert. Mit dem von der Deutschen Bank mit der WKN DB240P emittierten Put-Optionsschein auf den DAX kann ein Anleger sein Depot bis Mitte März 2008 absichern. Bei einem Aktiendepot im Wert von Euro benötigt er dazu Optionsscheine. Die Rückzahlung beträgt dabei zum Laufzeitende immer ein Hundertstel der Differenz zwischen und dem tatsächlich tiefer notierenden DAX-Stand. Profitieren in Seitwärtsphasen Wer einen moderaten Rückgang der Märkte einkalkuliert, bei Kurssteigerungen aber trotzdem dabei sein möchte, investiert in Bonus- Zertifikate. Im Falle eines Bonus-Zertifikates der Société Générale (WKN: SG03WA) erfolgt eine Rückzahlung von 98,40 Euro, wenn der Deutsche Aktienindex bis zum 12. Juni 2009 nicht unter die Schwelle von Punkten fällt. Darüber hinaus beträgt der Rückzahlungsbetrag immer ein Hundertstel des Indexstands am Rückzahlungstag. Der Bonusmechanismus lässt sich auch umdrehen. Beim Reverse-Bonus-Zertifikat der Citi Group (WKN: CG44MB) beträgt der Rückzahlungsbetrag 86,00 Euro, sollte der DAX bis zum 26. Juni 2009 die Schwelle von Punkten nicht überschreiten. Fällt der Index noch weiter, steigt der Wert des Zertifikats in gleichem Maße. Zum Beispiel kann mit einem Discount-Zertifikat auf Thyssen-Krupp (WKN: CB6GRX) ein Ertrag von mehr als 18 % erzielt werden, wenn die Aktie am bei 30,00 Euro oder darüber notiert (aktueller Kurs: 39,40 Euro). Das bedeudet einen Kurspuffer von fast 24 %. Dafür partizipiert der Anleger nicht an einem Wert der Aktie über 30,00 Euro hinaus. «Name Emittent WKN Kurs Seit DAX Optionsschein DAX Reverse Bonuszertifikat DAX Bonuszertifikat ThyssenKrupp Discountzertifikat fazit Deutsche Bank DB240P 3,73 45,70 % Citi CG44MB 71,11 3,22 % Société Générale SG03WA 81,18 n/a Commerzbank CB6GRX 25,32 n/a Das eine tun, das andere nicht lassen Wie in der Studie DSW richtig herausgestellt, können nur die Wenigsten die aktuelle Marktphase erkennen und die dafür geeigneten Produkte richtig auswählen. Eine exakte Prognose der Umkehrpunkte wird es niemals geben. Es ist immer möglich, ex post eine Anlagestrategie erfolgreich zu bestätigen. In der jeweiligen Situation gilt es jedoch, Risiken zu begrenzen und vorbereitet zu sein, sollte wirklich einmal alles ganz anders kommen als erwartet. Für diesen Zweck lassen sich eine Reihe von Zertifikaten in Kombination mit anderen Werkzeugen der klassischen Asset Allokation sinnvoll einsetzen. Und Sie als Anleger können sich anderen schönen und interessanten Themen zuwenden. 7

8 : Zyklische/defensive Aktien: Worin liegt der Unterschied? bau oder Informationstechnologie haben zwar im Boom die Chance auf sehr hohe Erträge, aber das Risiko, in der Rezession stärker abzurutschen, ist ebenso groß. Die Unternehmen kürzen oft die Investitionsbudgets, wenn die Aufträge zurückgehen. Dagegen kommt es in weniger konjunkturabhängigen Branchen wie Gesundheit oder Energieversorgung seltener zu Umsatzeinbußen. Schließlich decken sie Grundbedürfnisse ab, die befriedigt werden müssen, ob die wirtschaftliche Entwicklung gut oder schlecht ist. Soweit die Theorie. Die praktische Umsetzung ist komplizierter: Denn an der Börse wird die Zukunft gehandelt also bewegen nicht nur aktuelle Gewinne die Kurse, sondern Ertragsaussichten. Deshalb ziehen Aktien nach der Erfahrung lange vor dem Start eines Aufschwungs an und beginnen oft zu fallen, obwohl die Wirtschaft noch ordentlich wächst. Dabei ist das künftige Gewinnwachstum der Unternehmen nur ein Parameter, der die Notierungen beeinflusst. Zinsen, Wechselkurse, Steuern oder Übernahmephantasie können ebenso eine starke Rolle spielen. In vielen Reportagen in der Presse oder im Fernsehen werden Aktien oft in zyklische und defensive Aktien eingeteilt. Doch welche Aktien zählen zu welcher Kategorie? Auf den ersten Blick steigen in guten Börsenzeiten fast alle Aktien und in schlechten Börsenzeiten fallen die Aktien wieder. Doch erst bei genauem Hinschauen lassen sich die Unterschiede zwischen zyklischen und defensiven Aktien erkennen. Zyklische Titel reagieren auf das Wirtschaftswachstum mit stärkeren Kursaufschlägen als defensive; im Abschwung sinken die Zykliker dafür umso stärker. Defensive Papiere schwanken wesentlich weniger. Die Ursache liegt in den Gewinnschwankungen im Konjunkturverlauf. Unternehmen aus konjunkturabhängigen Branchen wie Bau, Maschinen- Aufgrund der hohen Gewinnchancen zyklischer Titel ist der Kauf dennoch empfehlenswert zumindest für risikobereite Investoren am Beginn eines Aufschwungs. Sobald aber die Konjunktur an Schwung verliert, sollten Zykliker in defensive Aktien getauscht werden. Mit dieser Strategie sichert man sich die erreichten Gewinne und reduziert die Verlustrisiken im Depot. «fazit Auf was setzen wir? Wir wagen den Spagat und investieren unter anderem antizyklisch in US-Technologie- Werte, die als zyklisch gelten. Gleichzeitig setzen wir den Schwerpunkt auf Werte der Medizintechnik, die wiederum Defensivcharakter aufweisen. 8

9 : Neu: Erlaubnispflicht für die Versicherungsvermittlung Newsmagazin Jetzt ist es amtlich: Die EU-Vermittlerrichtlinien sind ab dem 22. Mai 2007 in Kraft getreten und gelten für alle Versicherungsvermittler. Die Vermittlung von Versicherungen in Deutschland wird hiermit erstmals erlaubnispflichtig. Außerhalb Deutschlands sind ähnliche Regelungen längst Realität. Qualifizierte, seriös arbeitende Vermittler sollen nun in Zukunft den Markt beherrschen, und die sog. schwarzen Schafe endgültig verdrängen eine Bereinigung zu Ihrem Schutz. Versicherungsvermittler sind jetzt verpflichtet, sich bei den Industrie- und Handelskammern (IHK) registrieren zu lassen, um zu verhindern, dass ein Vermittler teure und überflüssige Versicherungen verkauft. Diese Registrierung setzt eine Erlaubnis der IHK voraus, die ein Vermittler nur unter ganz bestimmten Voraussetzungen bekommt (persönliche Zuverlässigkeit, geordnete finanzielle Verhältnisse, Vermögenshaftpflichtversicherung, fachliche Qualifikation). Dies war bisher nicht erforderlich. Neben der Erlaubnis- und Registrierungspflicht gibt es aber auch noch weitere Pflichten: Die Informationspflicht: Hierbei muss der Vermittler den Kunden vor Vertragsabschluss darüber aufklären, ob er als unabhängiger Makler oder als Agent arbeitet und mit welchen Versicherungen er kooperiert bzw. ob er auch nur für ein Unternehmen (Ausschließlichkeitsvertreter) tätig ist. Ihres Versicherungsschutzes klar besprochen wird. Nicht nur Ihre momentane sondern auch Ihre zukünftige Situation wird mit einbezogen und es kann nichts Wichtiges vergessen werden. Dies gibt Ihnen Sicherheit und auch die Gewissheit, den Versicherungsschutz zu besitzen, den SIE haben möchten und der für SIE sinnvoll ist. Die Dialog ist als Makler schon seit vielen Jahren in dem Bereich der Versicherungsvermittlung tätig und erfüllt die gesetzlichen Auflagen der IHK und kann auch den erforderlichen Nachweis einer Haftpflichtversicherung nachweisen. Wir sehen das neue Vermittlergesetz als eine Chance, die Qualität der Beratung und den Ruf der Branche deutlich zu verbessern und haben die Erfordernisse in unserer Arbeit zeitnah umgesetzt. Die Presse ist sich einig, dass sich durch die EU-Vermittlerrichtlinien zukünftig die Spitzenvermittler deutlich von ihren Wettbewerbern abheben werden und die Bedeutung des Berufsstandes durch den Gesetzgeber nochmals aufgewertet wird. Wir, die Dialog, werden auch in Zukunft im unüberschaubaren Versicherungsmarkt in Ihrem Interesse ganz unabhängig für Sie handeln. Denn nur wenn Sie zufrieden sind, sind wir es auch. Sprechen Sie uns an und nutzen Sie die Vorteile des neuen Vermittlergesetzes für sich. «Die Beratungs- und Dokumentationspflicht: Die Vermittler sind jetzt verpflichtet, ihre Kunden umfassend zu beraten und müssen begründen, warum sie zu einer bestimmten Versicherung raten. Anschließend müssen sie die Beratung dokumentieren. Das Gesprächsprotokoll ist von beiden Seiten zu unterschreiben. So ist gewährleistet, dass der Vermittler bei einer Fehlberatung leichter haftbar gemacht werden kann. Fazit: Das neue Gesetz bringt Ihnen als Kunden viele Vorteile und Verbesserungen. Die Qualität der Beratungsleistung steigt, da der Umfang 9

10 : Riester- und Rürup-Rente: Zwei Steuersparmodelle Sparen für das Alter ist ein Muss durch die anhaltend schwachen Geburtenraten und die steigende Zahl an Rentnern. Durch Beschlüsse der Bundesregierung in den letzten Jahren wurde es den Anlegern jedoch immer schwerer gemacht, Geldanlagen zu tätigen, die einen Steuerspareffekt mit sich bringen. Diese steuerlichen Modelle sind inzwischen fast alle durch verschiedene politische Beschlüsse verschwunden. Ist dies das endgültige Ende der Steuersparmodelle? Nein, denn am Markt gibt es noch zwei Modelle die Riester-Rente und die Rürup-Rente aus dem Bereich der privaten Altersvorsorge. Ein Anliegen des damaligen Bundesarbeitsministers Walter Riester war es, Familien mit Kindern die eigenverantwortliche Altersvorsorge mit staatlicher Hilfe zu erleichtern. Deshalb unterteilt sich die Riester-Zulage in eine Grundzulage, die der Versicherte erhält, und eine Kinderzulage, die pro Kind gezahlt wird. Die Fördersätze können Sie der nachfolgenden Tabelle entnehmen. Um die Einschnitte in der gesetz- lichen Rentenversicherung aufzufangen, wird grundsätzlich jeder vom Staat gefördert, der in der gesetzlichen Rentenversicherung pflichtversichert ist oder dessen Ehepartner/-in, der/die dann mittelbar zulagenberechtigt ist. Welche Möglichkeit besteht jedoch für Sie, wenn Sie keinen Anspruch auf Riester-Förderung haben? Für diesen Fall wurde die Rürup- Rente ins Leben gerufen, die auch unter dem Namen Basisrente bekannt ist. Hierbei handelt es sich um eine freiwillige, private Leibrente, die nicht durch Zulagen, wie bei Riester, sondern durch hohe Steuervergünstigungen vom Staat gefördert wird. Das Vorsorgeprodukt wurde vor allem für Selbständige und Freiberufler erarbeitet, doch ist sie durchaus auch für abhängig Beschäftigte (Angestellte) und besonders für ältere Sparer interessant. Die Beiträge sind zusammen mit den Beiträgen zur gesetzlichen Rentenversicherung bzw. in ein berufsständisches Versorgungswerk steuerlich abzugsfähig. Es besteht die Möglichkeit, den steuerlichen Förderrahmen durch flexible Extrazahlungen voll zu nutzen, so dass Sondereinkünfte gezielt zur Erhöhung der Altersrente eingesetzt werden können. In diesem Jahr können 64 %, also Euro für Ledige und Euro für Verheiratete, von der Steuer abgesetzt werden. Damit ergibt sich für sie eine Steuererstattung von bis zu Euro, bei Verheirateten Euro. Bis 2025 steigt der abziehbare Prozentsatz jährlich um zwei Prozentpunkte, so dass dann schließlich die Höchstbeiträge von Euro für Ledige und Euro für Verheiratete von der Einkommensteuer abgesetzt werden können. 10

11 Dialog Favorit In der Auszahlungsphase sind Rürup-Renten steuerpflichtig. Wird die erste Rentenzahlung in 2007 geleistet, muss 54 % versteuert werden. Dieser Prozentsatz steigt mit den Jahren, bis im Jahr 2040 schließlich 100 % der Rentenzahlungen steuerpflichtig sind (Prinzip der nachgelagerten Besteuerung). «fazit Riester- und Rüruprente: Zwei Modelle der Altersvorsorge, die sich steuerlich für Sie lohnen, staatlich gefördert werden und renditestark sind. Damit Sie die richtige Sparform und das für Sie passende förderungsfähige Produkt wählen, lohnt ein Gespräch mit uns. Wir helfen Ihnen, das richtige Investment und die staatlichen Vorteile optimal zu wählen. Notwendige jährliche Sparleistung für staatliche Höchstförderung Jährliche staatliche Höchstförderung Alleinstehender Ehepaar (Einer berufstätig) Paar mit zwei Kindern 3 (Einer berufstätig) Paar mit zwei Kindern 3 (Beide berufstätig) Einkommen in Euro 1 Euro Förderquoten in Prozent (ohne Steuervorteil) (oder mehr) (oder mehr) (oder mehr) x x (oder mehr) Jahreseinkommen. 2 Summe aus Zusage und eigenem Beitrag kann als Sonderausgabe bei der Einkommensteuer geltend gemacht werden bis zu Euro und von 2008 an bis zu 2100 Euro. Ist der Steuervorteil höher als die Zulage, wird die Differenz ausbezahlt. 3 Fördersumme 2006 und 2007 maximal 138 Euro je Kind und von 2008 an maximal 185 Euro je Kind. Quelle: Deutsche Rentenversicherung/FAZ.-Grafik Walter 11

12 : Brennpunkt Familie finanzielles Fiasko verringern Jeder, der Hinterbliebene versorgen muss, sollte sie haben: Die Risikolebensversicherung. Doch viele verdrängen den Gedanken an einen frühen Tod. Dabei ist das Risiko zu sterben, wenn die Kinder noch nicht auf eigenen Füßen stehen, gar nicht so gering, denn jeder fünfte Deutsche stirbt vor seinem 65. Lebensjahr. Ihre Altersvorsorge sollte deshalb mit der Absicherung von Lebensrisiken beginnen. Gerade junge Familien sollten eine Risikolebensversicherung abschließen. Nicht nur die menschliche Tragödie muss bewältigt werden. Denn in der Regel kommen zusätzlich große finanzielle Probleme auf die Familie zu. Fällt nämlich ein Einkommen weg, können womöglich Kredite nicht bedient werden und das Budget wird durch die Kinderbetreuung zusätzlich belastet. Der Staat bietet hier nur eine geringe Absicherung: Die durchschnittliche gesetzliche Hinterbliebenenrente beträgt für Witwen 560 Euro und für Witwer 225 Euro. Die Halbwaisenrente für Kinder reicht gerade mal als Taschengeld. Nach einer internationalen Studie ergibt sich bei einer Familie und einem Erwerbstätigen eine durchschnittliche Deckungslücke von Euro. Wie hoch ist Ihre Versorgungslücke? Als Faustformel werden die monatlichen Ausgaben herangezogen abzüglich der Einnahmen im Versorgungsfall (Witwenrente, Halbwaisenrente, Kindergeld). Die sich daraus ergebende Differenz sollte für eine ausreichend lange Zeit abgedeckt werden. Wie die Risikolebensversicherung dann gestaltet wird, hängt vom Absicherungsgrund ab. Ein Eigenheimbesitzer benötigt z. B. in der ersten Hälfte der Vertragslaufzeit eine hohe Absicherung. Ist die Finanzierung erledigt, ist die konstant abgesicherte Versicherungssumme in der Regel viel zu hoch. Hier bietet der Markt Lösungen, die sich genau an den Tilgungsplan der Finanzierung anlehnen. Eine andere branchenübliche Lösung ist nach wie vor die Risikolebensversicherung mit fallender Versicherungssumme. Weiterhin haben Sie die Möglichkeit, wenn Sie Ihre Angehörigen im Todesfall bedarfsgerecht abgesichert wissen wollen, ein Modell zu wählen, bei dem für Ihre Erben eine laufende monatliche Rentenzahlung auf eine bestimmte Laufzeit oder lebenslang vereinbart wird. Auch bei der Beitragsgestaltung gibt es zahlreiche Kombinationsmöglichkeiten. Wünschen Sie einen geringen Nettobeitrag, der sich aus der Verrechnung der erwirtschafteten Überschüsse des jeweiligen Versicherungsunternehmens ergibt? Oder liegt Ihre Intention eher darin, mit den erwirtschafteten Überschüssen Gewinn zu erzielen? Hier besteht für Sie die Möglichkeit, dass die Ablaufleistung die Summe der eingezahlten Beiträge übersteigt. Vielleicht gehören Sie aber auch zum Kreis der Steueroptimierer, denn Erträge aus Risikolebensversicherungen unterliegen nicht der Steuerpflicht, so dass eine Auszahlung komplett steuerfrei ist. Für die Prämienhöhe spielen Faktoren wie Alter, Geschlecht, Beruf, gefährliche Hobbys und der Status Raucher oder Nichtraucher eine Rolle. Doch all diese Dinge ändern nichts an der Notwendigkeit, die Familie abzusichern und so ein finanzielles Fiasko zu verhindern. Sprechen Sie uns an. Wir helfen Ihnen, den innovativen Tarif für Ihren individuellen Schutz zu finden! «12

13 : Ein Testament schützt vor unliebsamen Überraschungen Newsmagazin Untersuchungen haben ergeben, dass nur ein Fünftel der Bundesbürger ein Testament errichtet hat, das einigermaßen aktuell und inhaltlich richtig ist. Beim plötzlichen Versterben fehlt deshalb oftmals jegliche erbrechtliche Vorsorge. Dies hat zur Folge, dass die Nachkommen ungesichert sind, langwierig über das Erbe gestritten wird und am Ende oft nur ein Scherbenhaufen übrig bleibt. Aber auch die Einstellung, dass nach mir die Sintflut kommen dürfe, ist besonders bei älteren Mitmenschen weit verbreitet. Man sagt dies nicht aus Verantwortungslosigkeit oder Leichtfertigkeit, sondern einfach deshalb, weil man sich mit der erbrechtlichen Regelung schlichtweg überfordert fühlt. Aus Angst, es keinem recht zu machen oder Fehler zu begehen, unterlässt man daher häufig jegliche Regelung. Dabei ermöglicht die letztwillige Verfügung eine weitgehend freie Gestaltung der Erbfolge. Rüdiger Apel, freier Journalist, befasste sich in der Börsen-Zeitung mit diesem Thema. Wir danken ihm für die freundliche Genehmigung dieses Abdrucks. Ohne Zweifel: Die Generation der Erben kommt. Gestaltet der Erblasser sein Erbe aber nicht sinnvoll, kann es für die Nachkommen im Erbfall schnell ein böses Erwachen geben. Nach Untersuchungen der Unternehmensberatung BBE lag die Summe des im Schnitt vererbten Betrages 1970 noch bei Euro und ist bis 1990 bereits auf Euro angestiegen. In den kommenden Jahren sollen nach Berechnungen von BBE 2 Billionen Euro an die nachfolgende Generation vererbt werden. Zur aktiven Gestaltung des Nachlasses gehört im Kern, wer zu welchem Zeitpunkt welchen Teil des Vermögens bekommen soll. Daneben sollte das Erbe aber auch nach steuerlichen Gesichtspunkten sinnvoll geordnet werden. Unter dem Nachlass versteht man im Allgemeinen die Gesamtheit des aktiven und passiven Vermögens eines Verstorbenen oder dessen Erbschaft. Es ist wichtig, den Nachlass rechtzeitig in einem Testament zu regeln, damit Streitigkeiten zwischen den Erben möglichst weitgehend vermieden werden können. Gesetzliche Erbfolge gilt Das Testament ist die letztwillige Verfügung eines Menschen. Wurde kein Testament errichtet oder ein Erbvertrag geschlossen, gilt die gesetzliche Erbfolge. Dann können beispielsweise bei kinderlosen Ehen die Eltern neben dem überlebenden Ehegatten erben oder die Kinder neben dem Ehegatten, obwohl dies vom Erblasser möglicherweise so nicht gewollt war. Ferner kann ein Ehe- oder Lebenspartner durch die gesetzliche Erbfolge maximal drei Viertel des Nachlasses erhalten, wenn beispielsweise noch ein Neffe des Erblassers lebt. Nur Verwandte Um diese unerwünschten Folgen zu vermeiden, muss der Erblasser die Erbfolge durch ein Testament regeln. Das Erbrecht unterscheidet Erben unterschiedlicher Ordnungen, an denen die Pflichtteilsansprüche und die Besteuerung festgemacht werden. Nach dem deutschen Erbrecht erben grundsätzlich nur Verwandte. Dazu gehören die Kinder, die eigenen Eltern, Großeltern, Urgroßeltern und noch entferntere Verwandte. Eine Ausnahme stellen adoptierte Kinder und der Ehepartner dar. Adoptierte Kinder sind den leiblichen Kindern in der Regel gleichgestellt. Besonderheiten bestehen für die eingetragene Lebenspartnerschaft. Vor der Abfassung eines Testamentes sollte man sich darüber im Klaren sein, was mit dem Testament erreicht werden soll. Zu den Motiven kann die materielle Absicherung des Lebenspartners, aber auch die Sicherung der Unternehmensnachfolge oder die Ausschließung oder Beschränkung von Erbschaftsansprüchen bestimmter Verwandter gehören. Pflichtteilsberechtigte (der/die überlebende Ehepartner/in, 13

14 Gesetzliche Erbfolge (ohne Testament) Urgroßeltern Großtante Großeltern Großenkel Kinder Tante Eltern Onkel Kinder Kinder Cousine Geschwister Erblasser Geschwister Vetter Kinder Etc. Kinder Nichte Abkömmlinge Neffe Kinder Etc. Enkel 4. Ordnung 3. Ordnung 2. Ordnung 1. Ordnung 2. Ordnung 3. Ordnung 4. Ordnung die Kinder, die Kindeskinder oder die Eltern) haben in (fast) jedem Fall Anteil auf ihren gesetzlichen Pflichtteil, auch wenn das Testament etwas anderes vorsieht. Dabei können die Pflichtteilsberechtigten gegen den testamentarisch eingesetzten Erben einen Anspruch auf Geldzahlung in Höhe der Hälfte des Wertes des gesetzlichen Erbteils geltend machen. Freie Hand beim Inhalt Bis auf die Pflichtteilsregelung lässt sich in einem Testament frei bestimmen, wer was unter welchen Umständen aus dem Vermögen bekommen soll. Es können neben den Verwandten auch wohltätige Organisationen erben. Ferner können Ersatzerben eingesetzt werden, für den Fall, dass die zum Erben bestimmte Person vor dem Erblasser stirbt. Es können aber auch Vor- und Nacherben bestimmt werden, die dann zeitlich nacheinander Erben des Vermögens werden. Sollen auch Wertpapiere vererbt oder verschenkt werden, so ist wichtig, dass der Erblasser das eigene Wertpapiervermögen deutlich von dem seiner Kinder abgrenzt am besten durch eigene Konten oder Depots. Kann das zu verschenkende oder zu vererbende Vermögen noch gestaltet werden, bieten sich insbesondere Kapitallebens- oder Rentenversicherungen an, da diese nur mit zwei Dritteln der eingezahlten Beiträge bei der Erbschaftsteuer angesetzt werden. Allerdings dürfte dieser Vorteil nur noch bis Ende 2007 bestehen. Danach wird erwartet, dass eine Lebensversicherung mit dem vollen Rückkaufwert ohne jeden Abschlag angesetzt wird. Bei der Übertragung einer Lebensversicherung ist zu beachten, dass der Beschenkte bzw. der Erbe vom Erblasser nicht als Bezugsberechtigter eingesetzt wurde. Außerdem müssen ab dem Zeitpunkt des rechtlichen Übergangs der Police an den Begünstigten die Beiträge von diesem bezahlt werden, keinesfalls also mehr von dem Schenkenden bzw. Erblasser. Ähnliches wie bei den Lebensversicherungen gilt als Konsequenz eines Urteils des Bundesverfassungsgerichts vom 7. November 2006 (Az.: BvL 10/02) auch für Grund und Boden: Beide dürften mit dem Verkehrswert angesetzt werden. Zum Ausgleich werden vermutlich die Freigrenzen, unterhalb deren keine Erbschaftsteuer zu zahlen ist, steigen. Vor einer spätestens Ende 2008 zu treffenden gesetzlichen Neuregelung könnte eine Übertragung auf die Nachkommen sinnvoll sein ggf. gegen Zusicherung eines lebenslangen Wohnrechts für den bisherigen Eigentümer. Häufig will eine Person aber seinen Verwandten, insbesondere den eigenen Kindern, zu Lebzeiten etwas zukommen lassen. Bei solchen Schenkungen oder auch Vorausempfängen kann es bei mehreren Kindern zu Streitigkeiten kommen. Zur Herstellung einer gerechten Erbverteilung sollten diese Vorausempfänge auf den Pflichtteil eines Nachkommens angerechnet werden, da das Gesamterbe im Vorfeld vermindert wurde. Damit diese Vorausempfänge auf den Pflichtteil angerechnet werden können, muss der Empfänger spätestens gleichzeitig mit der Zuwendung zustimmen. «fazit Unter Beachtung der hier angesprochenen Punkte dürfte die Erstellung eines eigenhändigen Testamentes in den häufigsten Fällen möglich sein. Sobald es aber um größere Vermögen oder komplizierte Sachverhalte, wie beispielsweise Betriebsvermögen im Nachlass oder Auslandsbezug geht, ist es sinnvoll, einen darauf spezialisierten Rechtsanwalt aufzusuchen. Hinweis: Um Ihnen den ersten Schritt zur Erstellung Ihres Testaments zu erleichtern, liegt diesem Newsmagazin eine Checkliste bei. 14

15 : Bezugsberechtigung bei Personenversicherungen Dialog Tipp Für den Fall, dass der Versicherte vor Ablauf des Vertrages z. B. einer Kapitallebensversicherung ableben sollte, ist es meist so, dass bei Verheirateten der Ehepartner (ohne Namensnennung) als Bezugsberechtigter der Leistung eingesetzt wird. Was geschieht aber, wenn die Ehe geschieden wird und der/die Versicherte erneut heiratet? Es gilt: Anspruch auf die Versicherungsleistung hat der Ehepartner zum Zeitpunkt des Vertragsabschlusses und nicht der hinterbliebene Partner zum Zeitpunkt des Todes. Der Bundesgerichtshof (Az. IV ZR 150/05) gab einer Klage der Ehefrau des Verstorbenen auf Auszahlung der Versicherungsleistung nicht statt. Sie hatte ihren Anspruch mit dem Vertragspassus zum Bezugsrecht der Ehegatte der versicherten Person begründet. Doch das Gericht ließ diesen Anspruch nicht gelten. Die Begründung: Es sei nicht ersichtlich, ob der Versicherte bei Abschluss des Versicherungsvertrages sich über den Fortbestand seiner Ehe oder über Scheidungsabsichten Gedanken gemacht hat. Daher raten wir Ihnen, die Bezugsberechtigungen Ihrer Personenversicherungen noch einmal zu überprüfen und gegebenenfalls der Versicherung einen neuen Bezugsberechtigten namentlich mitteilen. Gerne sind wir Ihnen dabei behilflich. Sprechen Sie uns an! «Newsmagazin Nr. 7 _ September 2007 Verantwortlich für den Inhalt im Sinne des Pressegesetzes: Anna Maria Troiano, Geschäftsführerin Frank Wassenberg, Geschäftsführer Redaktion, Beratung, Grafische Gestaltung: Vischer & Bernet GmbH Agentur für Marketing und Werbung, Stuttgart Kontaktadressen: Dialog Vermögensmanagement GmbH Hanns-Klemm-Straße Böblingen Telefon Telefax Dialog Vermögens- und Vorsorgemanagement GmbH Düsseldorfer Straße Moers Telefon Telefax Gesamtherstellung: Druckerei Lothar Bek & Sohn GmbH & Co. KG Alle Rechte vorbehalten. Nachdruck, auch auszugsweise, nur mit Genehmigung des Herausgebers. Für unverlangt eingegangene Fotos, Dias, Filme oder Manuskripte kann keine Gewähr übernommen werden. Fotos: Seite 4: Photocase (Schnicker) Seite 7: Photocase (freeday) Seite 8: istockphoto.com/ Laurence Gough Seite 9: istockphoto.com/ Lise Gagne Seite 11: istockphoto.com/ Luca di Filippo Seite 12: Photocase (cm11) Seite 13: istockphoto.com/ Elnur Amikishiyev Seite 15: Photocase (frau.lueders) 15

16 Dialog Vermögensmanagement GmbH Hanns-Klemm-Straße Böblingen Telefon Telefax Dialog Vermögens- und Vorsorgemanagement GmbH Düsseldorfer Straße Moers Telefon Telefax

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