ProFirma-Vermögens-Check: Alle Anlageformen im Überblick

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1 ProFirma-Vermögens-Check: Alle Anlageformen im Überblick Wer nicht gerade einem berufsständischen Versorgungswerk angehört, ist als Selbstständiger bei der Altersvorsorge komplett auf sich gestellt. Doch die typische Rentenformel vieler Unternehmer Firmenverkauf plus Lebensversicherung plus Eigenheim gleich Altersversorgung ist eine Gleichung mit drei Unbekannten. Beim kostenlosen Vermögens- Check von ProFirma prüfen bankenunabhängige Vermögensverwalter, wie belastbar Ihre Finanzplanung ist, wo Risiken lauern, was verbessert werden kann. Den Zugang zum Vermögens-Check erhalten Sie unter über den Banner Profirma-Vermögens- Check auf der rechten Seite. In unserem Dossier liefern wir Ihnen als zusätzlichen Service einen kompakten Überblick über alle Anlageformen. Von Martin Volmer und Jürgen Lutz/In Kooperation mit der V-BANK, München Zwölf Stunden im Betrieb, abends die Buchhaltung, und am Wochenende fordert die Familie ihr Recht da bleibt Unternehmern wenig Zeit, sich über ihre Finanzen im Ruhestand Gedanken zu machen. Viele Selbstständige und Freiberufler sind in Sachen Geldanlage und Vorsorge zu wenig informiert, hat Dr. Jürgen Bauer festgestellt. Der Geschäftsführer der Dr. Bauer & Co. Vermögensmanagement GmbH, München, muss es wissen. Schließlich ist jeder Zweite seiner Mandanten freiberuflich tätig. Das Thema Altersvorsorge wird gern auf später verschoben, meint auch Uwe Zimmer, Vorstand der Kölner Meridio Vermögensverwaltung AG. Dabei unterschätzen diese Aufschieber zwei wesentliche Aspekte: den Zinseszins und die steuerliche Begünstigung. Bis zu Euro kann jeder Bürger als Sonderausgaben für die Altersvorsorge absetzen. Die Rente daraus wird zwar nachgelagert besteuert. Doch dann ist der individuelle Steuersatz in der Regel niedriger als in der Berufsphase, erklärt Zimmer. In der Zwischenzeit erwirtschaften die aufgeschobenen Steuerzahlungen aber Zins und Zinseszins für den Anleger. Früh sparen, Zinseszinseffekt nutzen Deshalb sollte man so früh wie möglich mit der Altersvorsorge beginnen. Selbstständige und Freiberufler sollten von Beginn an ein Budget für die Altersvorsorge einplanen. Grob kann man sich daran orientieren, was man als Angestellter in die gesetzliche Rentenkasse einzahlen müsste, also rund 20 Prozent des Bruttoeinkommens, rät der Meridio-Vorstand. Steuerlich gefördert wird die Rürup-Rente, auch Basisrente genannt. Diese Form der Rentenversicherung darf bei Selbstständigen nicht in die Insolvenzmasse eingerechnet werden und ist nicht pfändbar. Andererseits ist der Vertrag extrem unflexibel, nicht kündbar und nicht veräußerbar. Umso wichtiger ist eine fundierte Beratung, die neben steuerlichen Fragen auch Aspekte wie den Hinterbliebenenschutz oder den Einschluss der Berufsunfähigkeitsversicherung berücksichtigt. Kursausschläge nehmen zu Von der Rürup-Rente in Form der klassischen Rentenversicherung hält Jürgen Bauer nicht viel: Was derzeit besonders sicher angelegt wird, bringt inflationsbereinigt eine negative Rendite. Wer jung genug ist, größere Schwankungen an der Börse auszusitzen, kommt nach Meinung des Müncheners nicht an Risikopapieren vorbei. Langfristig seien mindestens sechs Prozent jährlich nötig, um den Kaufkraftverlust auszugleichen und das Kapital zu mehren. Der Vermögensverwalter erwartet, dass die Kursschwankungen an den Kapitalmärkten in den kommenden Jahren noch häufiger und stärker werden. Deshalb sollten Wertpapierdepots gut diversifiziert und aktiv gemanagt werden, rät Bauer. Dazu eigneten sich zum Beispiel vermögensverwaltende Fonds, die zwischen den verschiedenen Anlageklassen schnell umschichten können. Nicht zu viel Beton Immobilien spielen in der Altersvorsorge von Selbstständigen die größte Rolle. Wir empfehlen, etwa ein Drittel des Vermögens in Immobilien zu investieren. Doch häufig treffen wir auf Strukturen, in denen diese Anlageklasse 90 Prozent ausmacht, berichtet Jürgen Bauer. Aus seiner Sicht wird das Potenzial von Immobilien in Bezug auf Kapitalerhalt und Wertsteigerung jedoch überschätzt. Wir

2 werden in den kommenden 15 Jahren eine große Zahl von Notverkäufen infolge von Erbschaften erleben, prognostiziert der Vermögensprofi einen wachsenden Preisdruck. Allenfalls für die Metropolen wie München und Hamburg sowie die begehrten Standorte Sylt und Stuttgart rechnet Bauer noch mit stagnierenden Preisen. In Nebenzentren hingegen werden die Preise tendenziell zurückgehen. Nachfolge planen Die zweitwichtigste Position im Vermögensmix ist für Unternehmer in der Regel der Wert ihrer Firma. Meridio-Vorstand Uwe Zimmer warnt aber vor übertriebenen Erwartungen: Am besten zieht man den Steuerberater hinzu, um zu einem realistischen Wert für Kundenstamm und Anlagevermögen zu kommen. Außerdem sollte man frühzeitig einen Nachfolger suchen und möglichst über einen Zeitraum von drei bis fünf Jahren einarbeiten. Aus steuerlichen Gründen kann ein Anteilsübernahmeplan über mehrere Jahre sinnvoller als die einmalige Zahlung eines Kaufpreises sein. Die Möglichkeiten kennen Die dritte Säule im Vorsorgekonzept ist häufig eine Kapital bildende Lebensversicherung. Die Kapitalerträge der Versicherer sind jedoch seit Jahren rückläufig. Die Ablaufleistung reicht womöglich nicht mehr aus, den Hauskredit komplett abzulösen oder den Ruhestand zu finanzieren, gibt Vermögensverwalter Bauer zu bedenken. Wer unliebsame finanzielle Überraschungen im Ruhestand vermeiden möchte, kommt nicht umhin, seine Anlagen breiter aufzustellen. Dazu gehört eine gute Kenntnis der am Markt verfügbaren Produktarten. Unsere Übersicht der Anlageformen gibt einen schnellen Überblick über die gängigen Produkte, ihre Risiken und Nebenwirkungen. Sparprodukte von Banken: Sicherheit hat Konjunktur Einen großen Teil ihres Ersparten investieren die Deutschen in Anlageformen, die vergleichsweise geringe Gewinne abwerfen, stellte das Zentrum für Europäische Wirtschaftsforschung (ZEW) in einer Analyse fest. So hat jeder Bundesbürger mehr als 40 Prozent des durchschnittlichen Vermögens von Euro bei der Bank angelegt, zum Beispiel auf dem nicht verzinsten Girokonto oder auf dem Sparbuch im Schnitt Euro. Sicherheit hat Konjunktur. Die Euro- und Staatsschuldenkrise haben zusammen mit dem heftigen Kurseinbruch im August 2011 die Sehnsucht nach einem sicheren Hafen für die Ersparnisse noch verstärkt. Sparbuch, Tagesgeldkonto und Festgeld gelten von jeher als besonders sichere Anlageformen. Seit Anfang 2011 sind sie über die gesetzliche Einlagensicherung noch besser geschützt Euro pro Sparer und Institut garantiert die Sicherung. Zudem sollen Kunden im Fall einer Bankinsolvenz ihr Geld innerhalb von 30 Tagen zurückerhalten, was zuvor Monate dauern konnte. Zusätzlich haben die verschiedenen Institutsgruppen in Deutschland eigene Sicherungseinrichtungen aufgebaut, die einspringen sollen, wenn ein Mitglied zahlungsunfähig wird. So garantieren etwa die Sparkassengruppe und der Bundesverband der Volksbanken und Raiffeisenbanken den Kunden ihrer jeweiligen Mitgliedsinstitute die volle Rückzahlung ihrer Einlage, auch über den Betrag von Euro hinaus. Der Einlagensicherungsfonds der privaten Banken soll ebenfalls hohe Rückzahlungen absichern. Wie leistungsfähig diese Sicherungssysteme sind angesichts der Risiken, die in vielen Bankbilanzen stecken, wird jedoch zunehmend in Frage gestellt. Die Zinsen für kurzfristige, sichere Anlageformen sind 2011 wieder etwas gestiegen. Ein Grund lag darin, dass die Europäische Zentralbank (EZB) den Leitzins zwischenzeitlich 1,5 Prozent angehoben hatte. Nach der jüngsten Leitzinssenkung Anfang November dürften die Konditionen aber wieder etwas zurückkommen. Für klassische Sparkonten zahlen viele Banken immer noch nur 0,25 Prozent Zinsen. Ein schlechtes Geschäft für die Sparer. Denn unter dem Strich, also abzüglich der Inflationsrate, verlieren sie damit an Kaufkraft. Selbst mit Zinsen wird das Geld bei der Bank also weniger wert.

3 Noch ernüchternder gestaltet sich die Situation, wenn die Steuern einkalkuliert werden, die bei Überschreiten des Sparerpauschbetrags anfallen. Für Ledige liegt diese Grenze bei 801 Euro, für Verheiratete bei 1602 Euro. Bei darüber hinausgehenden Zinseinnahmen schlägt die Abgeltungssteuer mit 25 Prozent zu Buche, zuzüglich Kirchensteuer und Solidaritätszuschlag. Rendite/Risiko: Sicherheitsorientierte Sparer sollten wegen der gesetzlichen Einlagensicherung besser bei Banken aus Ländern der EU anlegen. Bei Anlagebeträgen über Euro sollte das Kreditinstitut zusätzlich einem Einlagensicherungsfonds angehören. Besser ist es noch größere Beträge auf verschiedene Institute zu verteilen. Die hohe Sicherheit bezahlen Sparer mit geringen Zinseinkünften. Tagesgeld: Immer schön flexibel bleiben Tagesgeldkonten bieten eine einfache Möglichkeit, Geldreserven verzinst zu parken. Fast alle Kreditinstitute verfügen über ein entsprechendes Angebot. Tagesgeldanlagen werden in der Regel besser verzinst als klassische Sparbücher und sind obendrein flexibler. Denn anders als beim Sparkonto ist das Guthaben jederzeit in unbegrenzter Höhe und ohne vorherige Kündigung abrufbar. Deshalb ist die Tagesgeldanlage besonders für finanzielle Rücklagen geeignet, die bei Bedarf kurzfristig abrufbar sein müssen. Wer einen längerfristigen Anlagehorizont hat, sollte auf Instrumente setzen, die eine höhere Rendite erzielen. Bei der Eröffnung eines Tagesgeldkontos muss der Anleger ein sogenanntes Referenzkonto angeben, zum Beispiel das eigene Girokonto, auf das die Bank abgerufene Beträge überweist. Damit soll verhindert werden, dass Betrüger das Geld auf ein fremdes Konto transferieren. Die Verzinsung auf Tagesgeldkonten ist variabel, das heißt der Zinssatz kann sich von heute auf morgen ändern. Die meisten Konten werden kostenlos geführt, und auch die Überweisungen sind bei fast allen Banken gebührenfrei. Die Tagesgeldzinsen der verschiedenen Anbieter können interessierte Anleger online vergleichen, zum Beispiel über die Internetseite der Welt am Sonntag. Beim Vergleich ist zu beachten, dass viele attraktiv erscheinende Angebote an Bedingungen geknüpft sind. So verlangen einige Banken eine Mindestanlagesumme oder staffeln den Zins nach der Höhe der angelegten Summe. Andere wiederum bieten den beworbenen Zinssatz nur für Neukunden oder limitieren die Kondition auf einen bestimmten Zeitraum. Verbraucherschützer warnen vor sogenannten Kombi-Angeboten: Dabei locken Kreditinstitute zum Beispiel mit sehr hohen Tagesgeldzinsen, wenn der Anleger gleichzeitig die Hälfte der gesamten Summe in bestimmte Fonds investiert. Gehen die Kurse dieser Fonds dann aber in die Knie, frisst der Verlust den Zinsvorteil schnell auf. Rendite/Risiko: Anleger sollten unbedingt prüfen, ob der Anbieter der gesetzlichen Einlagensicherung unterliegt, damit sein Geld auch im Fall einer Bankenpleite sicher ist. Liegt der Zinssatz fürs Tagesgeld unter der Inflationsrate, schrumpft die Kaufkraft des angelegten Kapitals. Sparbuch: Bequem, beliebt, gering verzinst Rund 500 Milliarden Euro haben Inländer laut Bundesbank auf Sparbüchern mit dreimonatiger Kündigungsfrist angelegt. Eine schier unglaubliche Summe, wenn man bedenkt, dass diese Anlageform im Schnitt nur halb so viel Zinsen bringt wie ein Tagesgeldkonto und weniger flexibel ist. Während der Sparer das Guthaben von seinem Tagesgeldkonto jederzeit bis zur gesamten Höhe abrufen darf, kann er von seinem Sparbuch mit gesetzlicher Kündigungsfrist alle 30 Tage maximal Euro abheben. Höhere Beträge sind drei Monate vor der Verfügung zu kündigen. Anderenfalls stellt die Bank sogenannte Vorschusszinsen für den Betrag in Rechnung, der die Euro-Grenze übersteigt. Dieser "Strafzins" beträgt einen Bruchteil des Guthabenzinses. Eine bessere Rendite winkt bei Sparkonten, wenn der Anleger sich auf längere Kündigungsfristen einlässt. Viele Banken bieten Sparbücher mit einer Kündigungsfrist von einem, zwei oder vier Jahren an.

4 Eine Alternative dazu sind Sondersparformen, die einige Kreditinstitute unter Namen wie "Wachstumssparen" oder Zuwachssparen" vertreiben. Diese Verträge sind mit einem steigenden Zinssatz ausgestattet. Die Bank zahlt zum Beispiel für das erste Anlagejahr zwei Prozent, im zweiten Jahr 2,25 Prozent und bis zu drei Prozent im fünften Jahr. Die Staffelung soll den Kunden motivieren, die Einmalanlage möglichst lange bei dem Kreditinstitut zu halten. Einzahlungen während der Laufzeit sind nicht möglich, Auszahlungen in der Regel nur bei Einhaltung einer Kündigungssperrfrist und der anschließenden gesetzlichen Kündigungsfrist von drei Monaten. Für regelmäßige Sparer, die zum Beispiel monatlich einen festen Betrag zurücklegen möchten, halten viele Banken Kontensparpläne mit Bonus bereit. Auf solche Verträge zahlen die Kreditinstitute eine bestimmte variable Grundverzinsung und laufzeitabhängig einen Bonus, der meist am Ende der Laufzeit als einmalige Sondervergütung gezahlt wird. Häufig klingen diese Angebote verlockend, entpuppen sich bei näherem Hinsehen aber als wenig attraktiv, da die vermeintlich hohe Prämie nur einmalig nach vielen Jahren Laufzeit gezahlt wird. Die durchschnittliche Verzinsung steigt dadurch oft nur um wenige Zehntelprozentpunkte. Für Immobilienbesitzer, die etwas Geld für die Instandhaltung ihres Hauses oder ihrer Eigentumswohnung zurücklegen möchten, kann der Bausparvertrag eine interessante Alternative zum Kontosparen sein. Je nach Anbieter und Tarif können Anleger dabei eine Rendite von mehr als drei Prozent erwirtschaften. Über fünf Prozent sind nach Berechnungen der Zeitschrift Finanztest zu erzielen, wenn der Sparer Anspruch auf die staatliche Wohnungsbauprämie hat. Diese Förderung erhalten Alleinstehende, wenn sie nicht mehr als Euro verdienen, für Ehepaare liegt die Verdienstgrenze bei Euro im Jahr. Allerdings können nur Sparer, die den Vertrag vor ihrem 25. Lebensjahr abschließen, nach sieben Jahren frei über das Guthaben inklusive der Prämien verfügen. Wer bei Vertragsschluss älter ist, erhält den Zuschuss nur, wenn er das Guthaben für wohnwirtschaftliche Zwecke einsetzt. Leider sind die Angebote der Bausparkassen sehr komplex und deshalb schwer vergleichbar. Wer einen Bausparvertrag unter Renditegesichtspunkten abschließen möchte, sollte sich von den Anbietern einen individuellen Sparplan und die Rendite ausrechnen lassen. ProFirma rät: Das klassische Sparbuch hat nur noch nostalgischen Wert. Besser fahren Anleger fast immer mit einem Tagesgeldkonto, das aufgrund der gesetzlichen Einlagensicherung bis Euro kein größeres Risiko birgt vorausgesetzt, dass nicht mehrere große Kreditinstitute zahlungsunfähig werden. Sparbriefe: Mit Zins und Zinseszins Sparbriefe gehören wie Tagesgeld, Festgeld und Sparbuch zu den Einlagen bei Kreditinstituten. Die Käufer von Sparbriefen sind deshalb grundsätzlich über die gesetzliche Einlagensicherung im Falle einer Bankenpleite vor Verlusten geschützt. Wie beim Festgeld können die Anleger während der Laufzeit nicht oder nur mit besonderer Zustimmung der Bank über ihr Geld verfügen. Die Anlagedauer kann zwischen einem Jahr und zehn Jahren betragen. Der Zinssatz bleibt über die gesamte Laufzeit gleich. Die Mindestanlagesumme ist von Anbieter zu Anbieter verschieden. Einige Banken fordern mindestens 500 Euro, andere Euro. Die Kunden können ihre Sparbriefe zwar während der Laufzeit nicht einfach veräußern. Dafür fallen jedoch auch keine Gebühren beim Kauf oder für die Kontoführung an. Sparbriefe können sich in der Art der Verzinsung unterscheiden. In der Regel werden die Zinsen einmal jährlich zum Jahresende ausgezahlt. Allerdings gibt es auch sogenannte aufgezinste Sparbriefe, bei denen die Zinsen bis zum Laufzeitende angesammelt werden. Der Anleger braucht sich also nicht um die Wiederanlage der Zinsen kümmern und profitiert vom Zinseszinseffekt. Dafür kann der aufgezinste Betrag zum Laufzeitende den Sparerpauschbetrag übersteigen, sodass für den überschüssigen Betrag dann bis zu 28 Prozent Abgeltung-und Kirchensteuer abgeführt werden müssen. Beim abgezinsten Sparbrief rechnet die Bank den Zinsbetrag vom Nennwert des Sparbriefs ab. Der Anleger zahlt dann nur diesen reduzierten Betrag ein und erhält zum Ende der Laufzeit den vollen

5 Nennwert. Auch hier droht dann der Abzug von Abgeltungsteuer, wenn der Freibetrag überschritten wird. ProFirma rät: Sparbriefe sind aufgrund der gesetzlichen Einlagensicherung im Falle einer Bankenpleite bis zum Betrag von Euro geschützt. Darüber hinaus greifen je nach Anbieter die Sicherungseinrichtungen der betreffenden Institutsgruppe. Währungskonten: Schwacher Euro, starker Gewinn Anleger, die häufiger Zahlungen in anderen Währungsräumen zu tätigen haben oder ihr Vermögen gegen das Risiko eines schwächeren Euros absichern möchten, können Geld auf einem Währungskonto parken. Diese Anlage kann auch sinnvoll sein, wenn man erwartet, dass eine bestimmte Währung gegenüber dem Euro an Wert gewinnt oder man von einem höheren Zinsniveau eines Landes profitieren möchte. Währungskonten werden überwiegend als Tagesgeldkonten angeboten. Sparkassen und Genossenschaftsbanken vermitteln entsprechende Konten bei ihren Spitzeninstituten. Entsprechend seiner Bedeutung als Leitwährung sind vor allem Anlagen in US-Dollar gefragt. Bei der Comdirect- Bank können die Anleger zwischen elf verschiedenen Währungen wählen. Zu beachten sind mögliche Kosten für die Kontoführung, Umtauschgebühren und eventuell geforderte Mindestanlagesummen. Neben der comdirect bieten andere Direktbanken, wie die DAB, Cortal-Consors, Vitrade, S-Broker und Brokerjet Währungskonten an. Zinsen für seine Einlage erhält der Sparer nicht in allen Währungen, wie aktuell beim Schweizer Franken oder dem japanischen Yen. Den höchsten Zinssatz erhalten Sparer im südafrikanischen Rand mit drei Prozent (Stand: November 2011). Ein hohes Zinsniveau weist aber häufig auf eine schwache Währung eines Landes und eine höhere Inflation hin. Die Abwertung der Fremdwährung und der Kaufkraftverlust können so den Zinsvorteil überwiegen. Wer in Fremdwährungen anlegt, muss sich des Wechselkursrisikos bewusst sein. Steigt der Kurs des Euro gegenüber dem Kurs der Anlagewährung, erleidet der Anleger Verluste. Andererseits kann der Anleger Kursgewinne einstreichen, wenn der Euro gegenüber der Zielwährung abwertet. ProFirma rät: Aufgrund der Inflation büßt der Euro jährlich an Kaufwert ein. Dieser Kaufkraftverlust kann bei Fremdwährungen noch deutlich höher sein. Zusätzlich kann sich der Wechselkurs ungünstig entwickeln und empfindliche Verluste einbringen. Anleihen: Rendite mit Ruhe Was tut Vater Staat, wenn er mal wieder Geld braucht? Er erhöht die Steuern, nimmt Kredit bei Banken auf oder leiht es sich von seinen Bürgern. Dazu gibt der Staat Anleihen über den Kapitalmarkt aus, die auch Renten oder Schuldverschreibungen genannt werden. Wer diese Papiere kauft, wird Kreditgläubiger, der Staat ist der Schuldner. Die Konditionen für diesen Kredit, wie Laufzeit, Rückzahlung und zumindest der Anfangszinssatz, werden in den Anleihebedingungen festgelegt. Schuldverschreibungen können nach mehreren Kriterien unterschieden werden. So gibt es fest verzinsliche Anleihen, bei denen die Verzinsung über die gesamte Laufzeit, die in der Regel zwischen fünf und 30 Jahren liegt, von Beginn an bestimmt ist. Im Gegensatz dazu wird die Verzinsung von variablen Anleihen, sogenannten Floatern, periodisch der Marktsituation angepasst. Ein weiteres Unterscheidungsmerkmal ist die Art des Schuldners, des Emittenten. Denn nicht nur Bund, Länder und Kommunen nehmen Anleihen auf; auch andere Staaten, Banken und große Unternehmen finanzieren ihre Projekte zum Teil über die Begebung von Schuldverschreibungen. Nicht alle Emittenten sind jedoch gleich kreditwürdig. Zur besseren Orientierung für die Anleger vergeben internationale Ratingagenturen Bonitätsnoten, die für die Ausfallwahrscheinlichkeit des Schuldners stehen. Liegt der Zinssatz einer Anleihe deutlich über dem Marktdurchschnitt, deutet das auf ein erhöhtes Risiko hin, dass der Anleger sein Geld nicht zurückbekommt.

6 In der Regel werden Anleihen zum Laufzeitende zu 100 Prozent zurückgezahlt. Einige Emittenten behalten sich jedoch das Recht vor, die Anleihe oder Teilbeträge zu bestimmten Terminen zu kündigen und vorzeitig zu tilgen. Der Anleger kann seine Papiere aber auch während der Laufzeit über die Börse verkaufen. Das lohnt sich insbesondere, wenn er die Anleihe zu einem Kurs veräußern kann, der über dem Einstandspreis liegt. Sinkt etwa das allgemeine Zinsniveau oder verbessert sich die Bonität des Schuldners, steigt in der Regel der Kurs der Anleihe. Im Gegenzug fällt der Kurs, wenn sich die Kreditwürdigkeit des Emittenten verschlechtert oder die Zinsen steigen. Ein Beispiel soll das Kursrisiko verdeutlichen: Die Restlaufzeit eines festverzinslichen Wertpapiers beträgt zehn Jahre. Steigt das Marktzinsniveau um einen Prozentpunkt, sinkt der Kurs um circa zehn Prozent. Insgesamt fallen die Kursschwankungen bei Rentenpapieren deutlich geringer aus als bei Aktien. Steigende Zinsen sind vor allem zu erwarten, wenn die Konjunktur nach einer Schwächephase wieder anzieht. Besitzern von Rentenpapieren drohen dann Kursverluste. Im Herbst 2011 deuten die Frühindikatoren allerdings auf eine zumindest kurzzeitige Rezession. Weitere Risiken drohen von der noch ungelösten Staatsschuldenkrise. ProFirma rät: Obwohl das Verlustrisiko bei Anleihen im Schnitt geringer einzuschätzen ist als bei Aktien, ist auch hier Risikostreuung zu empfehlen. Denn bei der Insolvenz des Schuldners droht ein Totalausfall. Sind steigende Zinsen zu erwarten, drohen zudem Kursverluste während der Laufzeit. Bei Fremdwährungsanleihen kann die Wechselkursentwicklung zu überdurchschnittlichen Gewinnen oder Verlusten führen. Staatsanleihen: Trau, schau, wem Staatsanleihen galten lange Zeit als besonders sicher, weil letztlich alle Bürger des betreffenden Staates für die Zins- und Tilgungsleistungen mit ihren Steuern gerade stehen (müssen). Für die Schuldverschreibungen der Bundesrepublik Deutschland stimmt diese Einschätzung sicherlich. Doch Staaten können auch zahlungsunfähig werden. So setzte etwa Argentinien 2001 die Tilgung seiner Staatsanleihen aus, im Herbst 2008 konnte der Staatsbankrott Islands nur knapp abgewendet werden. Im Herbst 2011 drohte eine Insolvenz Griechenlands. Zumindest aber werden Gläubiger auf einen Teil ihrer Forderungen gegenüber dem griechischen Staat verzichten müssen. Wie hoch das Ausfallrisiko einer Schuldverschreibung ist, erkennen Anleger an der Höhe ihrer effektiven Verzinsung. Diese errechnet sich aus der nominalen Verzinsung und dem Kurs der Anleihe. Beispiel: Eine Anleihe mit zehn Jahren Restlaufzeit und fünf Prozent Nominalzins notiert an der Börse mit 90 Prozent. Dann beträgt der Effektivzins etwa sechs Prozent. Liegt der Effektivzins deutlich über dem Marktdurchschnitt, deutet das auf ein besonders hohes Risiko hin. So rentierte zum Beispiel eine Anleihe Griechenlands, fällig im Juli 2012, Anfang November 2011 mit sagenhaften 196 Prozent pro Jahr Eine Anleihe der Bundesrepublik brachte zeitgleich bei ähnlicher Laufzeit gerade einmal 0,18 Prozent pro Jahr. Doch während der Käufer der deutschen Anleihe ziemlich sicher sein kann, 100 Prozent seiner Anlage zurückzubekommen, wird der Besitzer der griechischen Schuldverschreibung wohl nur einen Teil des Nominalwerts zurückerhalten. Die Bundesrepublik Deutschland genießt also noch hohe Kreditwürdigkeit. Deshalb sind ihre Anleihen sehr gefragt, die Verzinsung entsprechend geringer als die fremder Staatsanleihen. Die Schuldverschreibungen des Bundes haben unterschiedliche Laufzeiten. Die Langläufer mit einer Anlagedauer zwischen zehn und 30 Jahren werden Bundesanleihen genannt. Daneben gibt der Staat Bundesobligationen mit einer Laufzeit von etwa fünf Jahren aus und Bundesschatzanweisungen, die bis zu zwei Jahre laufen. Anleger können diese Papiere bei Auflage am günstigsten direkt bei der Finanzagentur des Bundes erwerben und verwahren lassen. Nur beim Verkauf fallen dann Gebühren an. Alternativ können laufende Anleihen über die Börse ge- und verkauft werden. Der Bund bietet mit Bundesschatzbriefen und Finanzierungsschätzen zwei Besonderheiten. Diese Instrumente ähneln eher den Sparbriefen von Banken, da sie während der Laufzeit nur eingeschränkt oder gar nicht zurückgegeben werden können.

7 Bundesschatzbriefe werden in Typ A und B unterschieden. Beide sind mit einem festen Zinssatz ausgestattet, der während der Laufzeit steigt. Für beide Arten gilt auch die Mindestanlagesumme von 50 Euro. Die Laufzeit von Typ A beträgt sechs Jahre, die Zinsen werden jährlich ausgeschüttet. Bei Typ B sind es sieben Jahre, die Zinsen werden jährlich dem Anlagekapital zugeschlagen und bis zum Ende der Laufzeit mit verzinst. Bei Fälligkeit wird das Kapital mit den angesammelten Zinsen zusammen in einer Summe ausgezahlt. Frühestens nach einem Jahr können Anleger ihre Bundesschatzbriefe bis zu einem Betrag von Euro pro Monat zurückgeben. Finanzierungsschätze des Bundes sind abgezinste Papiere. Der Anleger erwirbt sie zum Nennwert mindestens 500 Euro abzüglich der Zinsen für die Laufzeit, die ein oder zwei Jahre beträgt. Die Rückzahlung erfolgt zum vollen Nennwert. Wer sein Vermögen vor Kaufkraft- und Kursverlusten während der Laufzeit schützen möchte, kann auf inflationsindexierte Anleihen setzen. Bei dieser Variante wird der Zinssatz variabel an die Entwicklung eines Verbraucherpreisindex gebunden. ProFirma rät: Anleger können bei Staatsanleihen guter Bonität mit sicheren regelmäßigen Erträgen rechnen. Beim Verkauf während der Laufzeit besteht jedoch das Risiko von Kursverlusten. Ein Wechselkursrisiko kommt hinzu, wenn die Anleihe nicht in Euro notiert. Unternehmensanleihen: Anlegen nach Noten Nicht nur der Staat und die Banken nehmen Anleihen am Kapitalmarkt auf. Auch gewerbliche Unternehmen nutzen diese Alternative zum Bankkredit. Der Aufwand lohnt sich in der Regel, wenn der Kapitalbedarf bei 20 Millionen Euro oder höher liegt. Schuldverschreibungen von Unternehmen, auch Corporate Bonds genannt, sind meist nicht besonders besichert. Geht der Schuldner in die Insolvenz, haben die Anleihegläubiger zwar Vorrecht vor den Aktionären, müssen aber dennoch mit dem Totalverlust rechnen, wenn die Insolvenzmasse zu gering ausfällt. Die Schuldner müssen ihre Anleihe deshalb mit hohen Zinsen attraktiv gestalten. Je höher die Ausfallwahrscheinlichkeit der Schuldverschreibung eingeschätzt wird, umso höher ist die Rendite, die die Unternehmen bieten müssen. Ratingagenturen, wie Moody s, Standard& Poor s und Fitch, beurteilen die Rendite von Anleiheemittenten. Die Höhe des Ausfallrisikos geben sie mit einer Buchstabenkombination an. So bedeutet etwa die Note AAA höchste Sicherheit und null Prozent Ausfallwahrscheinlichkeit in den beiden folgenden Jahren. Ein einfaches B steht für ein Risiko von knapp 20 Prozent innerhalb der nächsten vier Jahre. Allerdings wird die Aussagekraft der Ratings wegen spektakulärer Fehleinschätzungen stark angezweifelt. So hatten die Ratingagenturen etwa die Bonität der US-Investmentbank Lehman Brothers noch Anfang September 2008 mit A bewertet, was eine sichere Anlage signalisiert. Wenige Tage später meldete Lehman Insolvenz an. Dennoch sind die Bonitätsnoten auch heute noch wichtige Orientierungsmarken. Je schlechter das Rating, desto höher die Risikoprämie das ist der Zins, den die Unternehmen ihren Anleihegläubigern mehr bieten müssen als Staatsanleihen bester Bonität mit gleicher Laufzeit bringen. Die Zinsen werden in aller Regel jährlich gezahlt. Die meisten Papiere sind über die Börse handelbar. ProFirma rät: Bei Unternehmensanleihen besteht das Hauptrisiko darin, dass der Schuldner insolvent werden kann. Dem Anleger droht dann der Totalverlust seiner Anlage. Während der Laufzeit besteht ein Kursrisiko, wenn sich das allgemeine Zinsniveau oder die Bonität des Schuldners ändern. Pfandbriefe: Doppeltes Sicherheitsnetz Pfandbriefe sind Anleihen, die von einer Pfandbriefbank herausgegeben werden. Ihre herausragende Eigenschaft ist die besondere Sicherheit. Denn in punkto Zins- und Rückzahlung braucht sich der Anleger nicht allein auf die Bonität und Finanzkraft des ausgebenden Kreditinstituts zu verlassen. Zusätzlich sind die Pfandbriefe mit Sicherheiten hinterlegt. Nach Art dieser Sicherheiten werden drei Typen unterschieden: Bei Hypothekenpfandbriefen dienen grundpfandrechtlich gesicherte Immobiliendarlehen als Deckung. Öffentlichen Pfandbriefen stehen Forderungen gegen Staaten,

8 Länder oder Gemeinden gegenüber. Die dritte Gattung, Schiffspfandbriefe, ist durch Schiffshypotheken gesichert. Wird die Bank zahlungsunfähig, werden die Ansprüche der Pfandbriefgläubiger vor allen anderen Gläubigern aus der Deckungsmasse befriedigt. Der Pfandbriefmarkt ist Branchenangaben zufolge nach dem Markt für Schuldverschreibungen der Öffentlichen Hand mit rund 850 Milliarden Euro der zweitgrößte Markt für festverzinsliche Wertpapiere Deutschlands. Die meisten Pfandbriefe werden an einer Börse notiert und können dort börsentäglich ge- und verkauft werden. Um sicher zu gehen, dass genügend Nachfrage besteht, sollten private Anleger am besten sogenannte Jumbo-Pfandbriefe erwerben. So werden Pfandbriefe mit einem Mindestemissionsvolumen von einer Milliarde Euro bezeichnet. Zudem müssen sich bei der Ausgabe eines Jumbo-Pfandbriefes mindestens drei Banken verpflichten, regelmäßig Kurse zu stellen. Die Laufzeit beträgt meist zwischen zwei und 15 Jahren. Obwohl Pfandbriefe ähnlich sicher sind wie Bundesanleihen, liegt ihre Rendite meist einige Zehntelprozentpunkte höher. ProFirma rät: Pfandbriefe sind eine sehr sichere Anlagenform. Allerdings kann der Kurs während der Laufzeit deutlich schwanken, wenn sich der Marktzins ändert. Aktien: Am Erfolg der Wirtschaft teilhaben Zehn Jahre und außer Spesen nichts gewesen: So stellt sich die Lage für Anleger dar, die zur Jahrtausendwende in den breiten Aktienmarkt investiert haben. Viele Investoren verbuchten in den folgenden zehn Jahren sogar saftige Verluste. Entsprechend verkleinert hat sich die Zahl der Aktionäre. Nach Angaben des Deutschen Aktieninstituts (DAI) hatten im ersten Halbjahr 2011 knapp 8,3 Millionen Anleger Aktien und Aktienfonds im Depot. Ein knappes Jahrzehnt zuvor gab es noch 12,8 Millionen direkte und indirekte Aktionäre. Drei heftige Krisen und daraus resultierende Kurseinbrüche mussten die Anleger seit dem Jahr 2000 verkraften: das Platzen der Internet-Blase zu Beginn des Jahrtausends, die Bankenkrise 2008 und aktuell die Staatsschuldenkrise. Sollten Anleger da nicht besser die Finger von Aktien lassen? Nein, Aktien gehören mit ins Portfolio, aus Gründen der Risikostreuung und als Mittel, die Kaufkraft zu erhalten, sagt Michael Reuss, geschäftsführender Gesellschafter der Vermögensverwaltung Huber, Reuss & Kollegen in München. Profitable Unternehmen mit geringer Verschuldung, deren Märkte weltweit wachsen und die unverzichtbare Güter produzieren, scheinen uns besonders interessant. Denn solche Unternehmen können nicht nur in Inflationszeiten am ehesten höhere Preise durchsetzen. Mit Aktien beteiligen sich Anleger prinzipiell unbefristet am Eigenkapital einer Aktiengesellschaft. Durch den Kauf erwerben sie das Recht, an der Hauptversammlung teilzunehmen, die mindestens einmal im Jahr stattfinden muss. Dort wird etwa über die Verwendung des Gewinns entschieden, wobei jede Aktie eine Stimme hat. Wenn in der Presse die Rede von Aktien ist, sind übrigens fast immer Stammaktien gemeint. Daneben gibt es Vorzugsaktien, die meist kein Stimmrecht haben, dafür aber andere Vorzüge bieten: In vielen Fällen zahlen sie zum Beispiel eine höhere Dividende das ist in aller Regel der Teil des Gewinns, der an die Aktionäre ausgeschüttet wird. Da Aktionäre Mitinhaber des Unternehmens sind, müssen sie im Fall einer Insolvenz meist den Totalausfall des investierten Kapitals verschmerzen. Andererseits beteiligen sie sich mit ihrer Investition in ein Unternehmen an einem Sachwert und schützen sich so in einem gewissen Maß vor Inflation. Die Kurse von Aktien können sehr stark schwanken. Diese Volatilität erhöht das Risiko von (Buch-) Verlusten, aber auch die Chance auf Kursgewinne: So brach der Wert des Deutschen Aktienindex (DAX) von 2000 bis 2003 um rund drei Viertel ein, verdreifachte sich aber in den darauf folgenden vier Jahren. Wegen dieser hohen Schwankungen ist es für Anleger wichtig, beim Kauf und Verkauf von Aktien eine Methode zu verfolgen, mit der sie aus psychologischer Sicht gut leben können. Keinesfalls sollten sie sich nur auf Kaufempfehlungen etwa von Banken verlassen. Bei den Methoden zur Aktienauswahl lassen sich zwei Varianten unterscheiden: Fundamentalanalyse und technische Analyse. Die Fundamentalisten gehen davon aus, dass sich der Aktienkurs dem

9 Niveau annähern wird, das sie ausgehend von wichtigen betriebs- und volkswirtschaftlichen Größen errechnet haben. Liegt der Kurs unter diesem Niveau, kann sich die Aktie zum Kauf empfehlen. Die Techniker hingegen betrachten in erster Linie, wie der Kapitalmarkt selbst eine Aktie sieht, indem sie die Kräfteverhältnisse zwischen Angebot und Nachfrage analysieren. Daraus versuchen sie dann, auf die weitere Kursentwicklung der Aktie zu schließen. Zur besseren Vergleichbarkeit der Entwicklung am Aktienmarkt werden seit Langem Aktienindizes gebildet. In Deutschland werden DAX, MDAX und TecDAX stark beachtet, in den USA sind es Dow Jones Industrial Average, S&P 500 sowie der Nasdaq Composite. Inzwischen gibt es viele weitere Indizes für andere Regionen in der Welt. Anleger, die sich die eigenhändige Aktienauswahl nicht zutrauen, können auf ein großes Angebot an aktiv gemanagten Aktienfonds, börsengehandelten Indexfonds (ETFs) und Zertifikaten zurückgreifen. ProFirma rät: Der Chance auf Dividenden und Kursgewinne mit Aktien stehen erhebliche Kursrisiken bis hin zur Gefahr des Totalverlusts gegenüber. Interessierte Anleger sollten sich daher entweder intensiv mit Aktien befassen oder professionellen Rat einholen. Large oder Small: Big ist nicht immer beautiful Aktien werden nach ihrer Marktkapitalisierung unterschieden in Large Caps, Mid Caps und Small Caps, wobei der Begriff Cap die englische Kurzform für die Kapitalisierung (Capitalization) darstellt. Die Marktkapitalisierung ergibt sich aus der Anzahl der an der Börse gehandelten Aktien des Unternehmens multipliziert mit dem aktuellen Aktienkurs. Von daher ändert sie sich permanent. Zu den Large-Cap-Aktien, also den Unternehmen mit dem höchsten Börsenwert, zählen solche mit einer Marktkapitalisierung von zwei Milliarden Euro und mehr. Als Mid Caps gelten Unternehmen mit einem Börsenwert zwischen 500 Millionen und zwei Milliarden Euro, während die Small Caps eine Marktkapitalisierung unter einer halben Milliarde Euro aufweisen. In Deutschland gibt es mit den Börsenindizes DAX, MDAX und SDAX jeweils ein Segment für Large, Mid und Small Caps, wobei die Abgrenzung jedoch nicht genau entlang der genannten Euro-Beträge verläuft. Small Caps sind die Aktienkategorie mit den höchsten Renditeerwartungen. So haben diese Aktien in den USA nach Berechnungen des Kapitalmarkt-Forschers Jeremy Siegel über knapp vier Jahrzehnte hinweg eine nominale Rendite von 14,8 Prozent im Jahr erzielt, wobei unterbewertete Small Caps (Value-Aktien) noch um einiges besser abschnitten. Im Vergleich dazu legten Large-Cap-Aktien in diesem Zeitraum im Wert jährlich um zwölf Prozent zu. Auch bei den Large Caps hatten Value-Titel im Vergleich zu Growth-Aktien die Nase vorn. Das bessere Abschneiden der Small Caps rührt vom höheren Wachstumspotenzial dieser Unternehmen her: Firmen mit einem Umsatz von 30 Millionen Euro können diesen eben leichter verdoppeln, als wenn er sich bereits auf eine Milliarde Euro belaufen würde. Der höheren Rendite steht aber ein höheres Risiko gegenüber. So schwanken die Kurse von Small Caps stärker als die von Large Caps, da sich die Gewinne kleinerer Unternehmen nicht so stabil und vorhersagbar entwickeln wie die großer Unternehmen. Für Anleger bedeutet das: Wer zu einem ungünstigen Zeitpunkt Small- Cap-Aktien kauft, muss mit vergleichsweise hohen zwischenzeitlichen Verlusten rechnen. ProFirma rät: Anleger sollten gut abwägen, ob sie sich ausschließlich auf eher defensive Large-Cap- Aktien oder nur auf aussichtsreiche Small-Cap-Aktien konzentrieren. Beide haben Vor- und Nachteile, sodass eine Streuung des Kapitals auf beide Segmente sinnvoll erscheint. Value oder Growth: Eine Frage des Geschmacks Investmentprofis unterscheiden Aktien danach, ob diese sich eher für eine Value- oder eine Growthorientierte Anlagestrategie eignen. Value bedeutet Wert, Growth heißt Wachstum. Fondsmanager oder Anleger, die eine Value-Strategie anwenden wollen, suchen nach werthaltigen Titeln. Diese Unternehmen weisen meist eine starke Marktposition auf und zahlen eine hohe Dividende.

10 In einem zweiten Schritt geht es den Value-Investoren darum, aus diesen Aktien die unterbewerteten Papiere auszuwählen. Dabei orientieren sie sich an mehreren Bilanzkennzahlen, mit denen sie den sogenannten inneren Wert eines Unternehmens ermitteln. Dazu gehört etwa der Buchwert das ist der in der Bilanz ausgewiesene Wert des Vermögens abzüglich der Verbindlichkeiten. Ist der aktuelle Marktwert des Unternehmens die Anzahl aller Aktien multipliziert mit dem Börsenkurs im Vergleich zum inneren Wert auffällig niedrig, handelt es sich um eine unterbewertete Aktie und damit um einen Kaufkandidaten. Ein sehr erfolgreicher Vertreter des Value-Ansatzes ist der US-Investor Warren Buffett. Bei der Growth-Strategie hingegen setzen Investoren auf wachstumsstarke Werte. Dabei stehen meist nicht einzelne Aktien, sondern die Entwicklung ganzer Branchen im Vordergrund. Auch sind es nicht die vorhandenen Vermögenswerte des Unternehmens, die den Kauf einer Aktie rechtfertigen. Vielmehr achten Growth-Anleger auf ein starkes Wachstum von Umsatz und Gewinn. Dabei gilt: Je jünger ein Unternehmen, desto größer sein Wachstumspotenzial. Oft weisen Growth-Unternehmen daher einen recht niedrigen Gewinn auf, sodass das Verhältnis von Aktienkurs und Gewinn, das sogenannte Kurs-Gewinn-Verhältnis, recht hoch ausfällt. Paradebeispiele für eine Growth-Strategie aus jüngerer Zeit sind Aktien aus der Solarenergie-Branche. ProFirma rät: Value-Anleger fahren auf lange Sicht höhere Renditen ein, wie wissenschaftliche Untersuchungen zeigen. Zudem sind die Kursschwankungen geringer. Dafür benötigen Investoren teils viel Geduld, bis sich der Aktienkurs so entwickelt, wie sie es wünschen. Growth-Anleger profitieren immer wieder von Phasen, in denen sie eine deutlich höhere Rendite einfahren als die Anhänger der Value-Schule. Danach kommt es aber regelmäßig zu einem Ausverkauf. Das heißt: Für Growth-Anleger ist das Timing entscheidend. Aktienfonds: Im Auf und Ab der Börse Aktienfonds bieten Anlegern die Möglichkeit, bereits mit kleinen Beträgen am Aktienmarkt anzulegen, ohne zu große Einzelrisiken einzugehen. Diese Fonds eignen sich insbesondere für risikobewusste Investoren, deren Ziel eine hohe Wertsteigerung ist. Wie bei Aktien kann auch der Wert von Aktienfonds kräftig schwanken. Nach einer Faustregel des Deutschen Aktieninstituts sind zwischen sieben und zehn Aktien und damit mehrere tausend Euro nötig, um ein ausgewogenes Wertpapierdepot aufzubauen. Wer sich für den Kauf eines Aktienfonds entscheidet, kann sich hingegen schon mit zweistelligen Beträgen an mehreren Dutzend Dividendentiteln beteiligen, da die Fonds das Geld von sehr vielen Anlegern bündeln und es auf viele Aktien verteilen. Diese Streuung senkt prinzipiell das Risiko von Verlusten. Die Ausrichtung der Aktienfonds kann extrem unterschiedlich sein. So gibt es Fonds, die nur in bestimmte Regionen wie Nordamerika oder Branchen wie Technologie investieren; andere hingegen kaufen Aktien von Unternehmen aus allen Erdteilen und eignen sich daher eher als Basis-Investment. Die Fonds unterscheiden sich auch hinsichtlich der Unternehmensgröße. Fonds, die ausschließlich Aktien kleiner Firmen (Small Caps) kaufen, sind ebenso auf dem Markt wie Fonds, die nur Papiere von Schwergewichten (Large Caps) ins Portfolio nehmen, wie sie etwa im DAX enthalten sind. Die Methode der Titelauswahl variiert ebenfalls: Die sogenannten Stockpicker unter den Fondsmanagern suchen nach unterbewerteten Aktien (Bottom-Up-Ansatz), während Experten, die den Top-Down-Ansatz verfolgen, zuerst die Perspektiven der Aktienmärkte und einzelner Branchen bewerten, bevor sie sich an die Auswahl der Aktien machen. Anleger, die überlegen, einen Aktienfonds zu kaufen, sollten genau überlegen, welcher Fonds zu ihnen passt. Dazu gehört auch zu prüfen, welche Rendite ein Fonds über mehrere Jahre hinweg erzielt hat und wie hoch der maximale Verlust (Drawdown) in dieser Zeit war. Denn Tatsache ist: Viele Fondsmanager schaffen es nicht, dauerhaft ihren Vergleichsindex zu schlagen angesichts einer jährlichen Managementgebühr von bis zu zwei Prozent ist das eher ärgerlich. Eine preiswerte Alternative zu den aktiv gemanagten Aktienfonds sind börsengehandelte Indexfonds (ETFs), die einen bestimmten Index abbilden. Wer auf aktives Management schwört, sollte darauf achten, dass er den Fonds ohne oder zumindest mit einem reduzierten Ausgabeaufschlag erwirbt. Direktbanken und Fondsvermittler können hier weiterhelfen.

11 Übrigens: Das Geld der Anleger ist, wie bei allen anderen Fondsarten auch, Sondervermögen und daher bei einer etwaigen Insolvenz der Fondsgesellschaft vor dem Zugriff der Gläubiger geschützt. ProFirma rät: Mit Aktienfonds beteiligen sich Anleger am Auf und Ab des Wirtschaftswachstums. Sinnvoll kann daher ein Fonds sein, der in einer Baisse aus dem Aktienmarkt aussteigen kann. Indexfonds haben oft die bessere Performance Mit börsengehandelten Indexfonds (Exchange Traded Funds, ETFs) können Anleger kostengünstig in die Aktien-, Anleihe- und Rohstoffmärkte investieren. Diese Fonds bilden einen zugrundeliegenden Index wie den DAX eins zu eins ab, sodass stets klar ist, wie sich das Investment entwickelt. ETFs können meist ohne Ausgabeaufschlag gekauft werden und weisen eine niedrige Managementgebühr auf, da die Fondsgesellschaften kein aktives Fondsmanagement unterhalten müssen. Darüber hinaus wird an der Börse fortlaufend der Kurs der ETFs ermittelt, was Anlegern beim Kauf und Verkauf mehr Freiheiten beschert als bei klassischen Investmentfonds. Bei letzteren bestimmt die Fondsgesellschaft den Kurs nur einmal am Tag. Anleger schneiden mit ETFs nicht schlechter ab als ihr Zielmarkt, wenn man die geringe Managementgebühr einmal beiseitelässt. Das ist bei aktiv gemanagten Fonds oft nicht der Fall: Etliche Untersuchungen zeigen, dass die meisten Fondsmanager eine schlechtere Rendite erwirtschaften als der Vergleichsindex. Im Gegenzug müssen sich ETF-Anleger damit begnügen, dass ihre Investments sich nie besser entwickeln als der breite Markt. Ein Indexfonds ist übrigens, anders als ein Indexzertifikat, Sondervermögen und selbst bei einer Insolvenz der Fondsgesellschaft nicht gefährdet. Zertifikate sind Schuldverschreibungen der Banken und fallen damit in die Insolvenzmasse, wie die Lehman-Pleite eindrücklich zeigte. Beim Kauf eines Indexfonds sollten Anleger genau hinschauen, was sie sich ins Depot legen, denn es gibt verschiedene Arten von ETFs: voll replizierende und Swap-basierte. Voll replizierende ETFs, wie sie etwa bei Ishares zu bekommen sind, enthalten wie man es erwarten würde exakt die Wertpapiere, die dem Index zugrunde liegen, in ihrer jeweiligen Gewichtung. Bei Swap-basierten ETFs hingegen wird die Wertentwicklung des Index durch ein Tauschgeschäft (Swap) erzeugt. Diese Swap-basierten ETFs sind oft günstiger als voll replizierende Fonds, weisen aber ein Ausfallrisiko des Swap-Kontrahenten auf. Dieses Risiko darf nach dem Gesetz allerdings nicht mehr als zehn Prozent des Fondsvermögens ausmachen. ProFirma rät: Wie risiko- und ertragreich ein Investment in Indexfonds ist, hängt von der gewählten Anlageklasse ab. Anleger, die sichergehen wollen, dass sie sich mit Indexfonds kein zusätzliches Risiko einhandeln, wählen voll replizierende ETFs. Strategie-ETFs nur für erfahrene Anleger Während klassische Exchange Traded Funds (ETFs) bestehende Indizes der Aktien-, Anleihe- und Rohstoffmärkte abbilden, bastelt die schnell wachsende Branche bereits an neuen Anlagevehikeln: Strategie-ETFs. Mit diesen börsengehandelten Indexfonds können Anleger im Vergleich zu den ETF- Klassikern besondere Strategien umsetzen und damit eventuell einen Mehrwert generieren. Allerdings ist umstritten, welche Kriterien ein solcher Fonds erfüllen muss. So listet der ETF-Anbieter Lyxor unter der Kategorie Strategie-ETFs auch Indexfonds auf, mit denen sich die Wertentwicklung eines Index hebeln lässt (Leveraged ETFs) und/oder mit denen Anleger profitieren, wenn ein Index in seinem Wert fällt (Short-ETFs). Der Anbieter db-x trackers sieht das anders. Nach Angaben des Magazins Institutional Money zählt man dort gehebelte oder Short-ETFs nicht zu den Strategie- ETFs, da diese nur eine Variation des Index darstellten. Die Deutsche Börse, über deren Plattform Xetra ein Großteil des ETF-Handels abgewickelt wird, fasst den Begriff hingegen weit. Rund 100 ETFs sind dort unter der Rubrik Strategiefonds gelistet. Dazu gehören neben den Short- und Leveraged-ETFs auch Fonds, die auf Aktien mit einer hohen Dividendenrendite setzen, oder Produkte, mit denen sich islamkonform investieren lässt. Wer über ETFs wachstumsstarke Aktien kaufen will, wird bei den Strategie-ETFs inzwischen ebenso fündig wie Anleger, die vor allem unterbewertete Dividendentitel im Blick haben.

12 Anleger sollten jedoch bedenken: Je spezieller die Strategie, desto weniger eignet sich ein ETF als Basisinvestment. Zudem steigen die Kosten, je komplexer ein Produkt wird. ProFirma rät: Strategie-ETFs eignen sich in der Regel für eher erfahrene Anleger, die wissen, wann und wie sie einen solchen Fonds einsetzen können. Dies gilt erst recht für gehebelte ETFs. Rohstofffonds: Ganz heiße Eisen Mit Rohstofffonds können sich Anleger an der Entwicklung der globalen Rohstoffmärkte beteiligen. Dabei investieren sie über die Fonds nicht in die Rohmaterialien selbst, wie dies etwa mit einem Indexzertifikat der Fall wäre, sondern in Aktien von Unternehmen, die diese Materialien erschließen, abbauen und/oder aufbereiten. Im Portfolio von Rohstofffonds finden sich etwa Unternehmen aus den Branchen Bergbau, Energiegewinnung und Landwirtschaft. Darüber hinaus gibt es Fonds, die sich innerhalb der Branche spezialisiert haben zum Beispiel auf Unternehmen aus dem Energiesektor. Anleger sollten wissen: Die Gewinne der Rohstoffunternehmen steigen und fallen zwar meist mit den Preisen der Rohmaterialien, doch muss dies nicht immer so sein. Wenn etwa das Management Fehler macht, die zu Verlusten beim Unternehmen führen, kann der Aktienkurs einbrechen. Risikoreich sind insbesondere Investments in sogenannte Explorer das sind Unternehmen, die neue Minen erschließen. Werden sie nicht fündig, kann der Aktienwert schnell gen Null tendieren. Auch sonst können die Kurse der Wertpapiere der Preisentwicklung der Rohstoffe hinterher hinken: So hatten etliche große Minen ihre zukünftige Produktion über die Terminmärkte zu einem fixen Preis vorverkauft und sich so ihre Mindesteinnahmen gesichert. Doch die starke Nachfrage nach Gold und Silber trieb die Preise für diese Edelmetalle deutlich über diese Schwelle zum Leidwesen der Unternehmen, die wegen der Preisfixierung davon nicht profitierten. Der Kauf eines Rohstofffonds bietet im Vergleich zu einem Indexzertifikat aber auch Vorteile. So entfallen die mit einem Investment an den Terminbörsen verbundenen Kosten, die sich jährlich auf bis zu fünf Prozent des Anlagebetrags summieren können. Wer sich einen Rohstofffonds ins Depot legen will, sollte beachten, dass die Kurse von Rohstoffaktien stark schwanken und nichts für schwache Nerven sind. Selbst risikofreudige Anleger sollten Rohstoff- Investments im Portfolio daher nur niedrig gewichten. Zudem sollte man einen Fonds wählen, dessen Management in der Vergangenheit ein gutes Händchen bewiesen hat und auch Aktien großer Unternehmen ins Depot nimmt. Übrigens: Für Goldminen-Aktien gibt es inzwischen auch in Deutschland börsengehandelte Indexfonds (ETFs). ProFirma rät: Rohstofffonds gehören mit zu den riskantesten Brancheninvestments, bieten aber auch attraktive Chancen. Wer sie kauft, sollte starke Schwankungen aushalten können und nur einen kleinen Teil seines Geldes darin investieren. Rentenfonds das unterschätzte Investment Mit Rentenfonds können Anleger in verschiedenartige festverzinsliche Wertpapiere investieren, die in vielen Fällen sonst kaum zugänglich wären. So gibt es Fonds, die in Staatspapiere aus Europa oder aus Schwellenländern investieren, aber auch solche, die Anleihen von Unternehmen aus aller Welt mit wahlweise hoher oder niedriger Bonität kaufen. In allen Fällen gilt: Durch den Kauf von Papieren mehrerer Schuldner sinkt das Verlustrisiko. Der Begriff Rentenfonds führt etwas in die Irre, da diese Fonds weder mit der gesetzlichen noch der privaten Rentenversicherung zu tun haben. Die Bezeichnung rührt daher, dass die regelmäßigen Zinszahlungen dieser Fonds manchem Anleger früher als Einkommensquelle im Ruhestand dienten. Wer Rentenfonds kauft, weiß oft nicht, dass er ein Zinsrisiko eingeht. Dieses Risiko entsteht durch das Prinzip festverzinslicher Wertpapiere. Da die Verzinsung eben fest ist, ist eine Anleihe weniger wert, wenn die Marktzinsen steigen ihr Kurs sinkt. Sinken hingegen die Marktzinsen, steigen der Wert und der Kurs der Anleihe. Je länger die Laufzeit der Anleihe, desto höher sind die Schwankungen bei einer Änderung des Marktzinses. Als Faustregel gilt: Wenn die Zinsen um einen Prozentpunkt steigen, geht der Kurs für jedes Jahr Restlaufzeit um ein Prozent zurück. Da die Fonds die Anleihen in ihrem Portfolio immer aktuell bewerten müssen, führt ein Zinsanstieg zu einem Kursverlust beim Fonds.

13 Anders sieht es für Anleger beim Kauf einer Einzelanleihe aus: Wer diese bis zum Ende der Laufzeit hält, bekommt sein Kapital zu 100 Prozent zurück, sofern der Schuldner nicht insolvent wird. Anleger, die Rentenfonds kaufen wollen, müssen zwei Fragen klären: In welche Art von Anleihen und in welchen Regionen soll der Fonds investieren? Wie lange soll die Laufzeit der Anleihen im Portfolio im Durchschnitt sein? Denn wer in Anleihen bonitätsschwacher Unternehmen mit langen Laufzeiten investiert, geht weit höhere Risiken ein als ein Investor, der Papiere solventer Staaten mit kurzen Laufzeiten kauft. ProFirma rät: Rentenfonds sind vor allem dazu da, kontinuierliche Zinserträge zu erwirtschaften. Je schwächer die Bonität der Schuldner und je länger die Laufzeit der Anleihen im Fonds, desto mehr Risiken sind mit einer Investition verbunden. Mischfonds: die Aktien- und Anleihen-Kombi Mischfonds kommen dem Grundgedanken des Fondsinvestments sehr nahe. Fonds dieser Gattung streuen das Vermögen der Anleger nicht nur über verschiedene Emittenten, Länder oder Branchen, sondern investieren es in mehrere Anlageklassen gleichzeitig. Aktien und Anleihen sind ebenso im Portfolio der Mischfonds enthalten wie Tages- oder Termingelder und zumindest bei manchen Mischfonds auch Anteile offener Immobilienfonds. Damit eignen sich diese Fonds gut als Basisanlage für Privatinvestoren. Durch die Verteilung des Geldes auf mehrere Anlageklassen, die je nach Marktphase ja unterschiedlich gut abschneiden, werden Mischfonds in der Regel zwar nicht zu den Spitzenreitern, aber auch nicht zu den Schlusslichtern zählen. Ausnahmen bestätigen diese Regel: So können Fondsmanager, die kurz vor Beginn einer Aktienbaisse zu Anleihen wechseln, zumindest theoretisch die Rendite von Aktienfonds schlagen. Viele Fondsgesellschaften bieten eine Reihe von Mischfonds an, die sich in ihrer Zusammensetzung unterscheiden. Damit wollen sie der unterschiedlichen Risikoneigung der Anleger gerecht werden. So setzen offensive Mischfonds ihren Schwerpunkt auf Aktien, die einen Anteil von 60 Prozent bis 80 Prozent ausmachen dürfen. Sogenannte ausgewogene Mischfonds verteilen das Geld der Anleger meist zu gleichen Teilen auf die verschiedenen Anlageklassen, während defensive Produkte maximal 30 Prozent Aktien halten, dafür mehr Anleihen und zuweilen Immobilienfonds im Portfolio haben. Wer wegen der Risikostreuung in Mischfonds investiert, dürfte mit einem ausgewogenen Produkt am besten fahren. Dem Vorteil der breiten Streuung stehen jedoch auch Risiken gegenüber. So kann es passieren, dass das Fondsmanagement trotz einer Baisse am maximal erlaubten Aktienanteil festhält. Ebenfalls nicht auszuschließen sind Strategiewechsel hinter den Kulissen, die den Charakter des Fonds ohne Wissen der Anleger verändern. Mischfonds sind nicht mit Dachfonds zu verwechseln: Letztere investieren das Geld der Anleger stets in andere Fonds, während Mischfonds in aller Regel Wertpapiere wie Aktien und Anleihen direkt kaufen. Zudem können Dachfonds in mehrere Anlageklasse investieren, müssen es aber nicht. ProFirma rät: Die breite Streuung auf mehrere Anlageklassen macht ausgewogene Mischfonds zu einem geeigneten Basisinvestment auf lange Sicht. Umso wichtiger ist die Auswahl eines Fonds mit klarer Strategie und einer guten mittel- bis langfristigen Erfolgsbilanz. Dachfonds: Freie Hand ist unverzichtbar Dachfonds investieren das Geld ihrer Anleger nicht selbst in Wertpapiere wie Aktien oder Anleihen, sondern erwerben dazu Anteile anderer Fonds, die Zielfonds genannt werden. Dachfonds können gleichzeitig Zielfonds einer oder mehrerer Anlageklassen kaufen, müssen dies aber nicht. Sie können sich wie Mischfonds als Basisinvestment eignen, wenn zwei Bedingungen erfüllt sind: Der Dachfonds sollte in mehr als eine Anlageklasse investieren, und der Manager sollte bei der Auswahl der Zielfonds freie Hand haben.

14 Dachfonds können hierzulande in alle in Deutschland zugelassenen Investmentfonds investieren, sofern diese nicht selbst Dachfonds sind. Das Volumen eines Zielfonds darf nach dem Gesetz maximal 20 Prozent des Gesamtvermögens des Dachfonds ausmachen; zudem darf ein Dachfonds nicht mehr als zehn Prozent der Anteile eines Zielfonds kaufen. Damit wurden Ende der 90er-Jahre die Lehren aus einem Schneeballsystem gezogen, das ein Vierteljahrhundert zuvor viele Anleger um ihr Geld gebracht hatte. Kritiker bemängeln die hohen Kosten dieser Produkte und liegen damit nicht unbedingt falsch. Denn der Dachfondsmanager will wie das Management der Zielfonds bezahlt werden. Allerdings kommen Dachfonds in der Regel günstiger an die Zielfonds als etwa Privatanleger. Sie zahlen in der Regel keinen Ausgabeaufschlag und häufig geringere Managementgebühren für die Zielfonds. Prinzipiell kann ein Multi-Asset-Dachfonds die verschiedenen Anlageklassen mit hervorragenden Fonds abdecken und so den Anlegern einen Mehrwert bieten. Voraussetzung ist aber, dass der Dachfondsmanager die Freiheit hat, die besten Fonds der jeweiligen Anlageklassen auszuwählen. Fungiert er jedoch primär als Vertriebsstelle für hauseigene Fonds, sollten Anleger sehr skeptisch werden. Doch selbst wenn der Fondsmanager freie Hand hat, kommt dies nicht zwangsläufig den Investoren zugute. So kann es im schlimmsten Fall passieren, dass sich durch den Kauf verschiedener Zielfonds die Risiken erhöhen etwa dann, wenn diese Fonds Aktien oder Anleihen erwerben, die andere Zielfonds bereits im Portfolio haben. Etliche Anbieter bieten für verschiedene Risikotypen einen unterschiedlichen Mix der Anlageklassen an. ProFirma rät: Dachfonds sind je nach der Anlageklasse beziehungsweise dem Verhältnis der Anlageklassen untereinander mehr oder weniger risikoreich. Anleger sollten darauf achten, dass der Dachfondsmanager freie Hand bei der Auswahl der Zielfonds hat. Vermögensverwalter-Fonds: Für alle Wetter Vermögensverwalter-Fonds haben bei der Anlage der Kundengelder die meisten Freiheiten. Sie können etwa in Aktien, Anleihen, den Geldmarkt, Rohstoffe, aber auch in andere Fonds und in derivative Finanzprodukte wie Zertifikate investieren. Auf diese Weise können Anleger mit einem einzigen Fonds ein komplettes Portfolio abbilden. Wer auf der Suche nach einem dauerhaften Basisinvestment ist, dürfte mit einem Vermögensverwalter-Fonds sicher gut beraten sein. Der Kopf hinter einem solchen Fonds ist stets ein bankenunabhängiger Vermögensverwalter. Diese von der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin) zugelassenen Finanzprofis werden nur im Interesse ihrer Kunden und ohne jede Vertriebsvorgabe tätig; im Gegenzug werden sie von den Mandanten für ihre Dienstleistungen bezahlt. Vermögensverwalter, die einen Fonds auflegen, erreichen damit auch Anleger, die sich diese Dienstleistung ansonsten nicht leisten könnten so gibt es Anteile von Vermögensverwalter-Fonds in der Regel schon ab 50 Euro. In aller Regel setzen die bankenunabhängigen Finanzprofis in den Fonds mit wenigen Abstrichen dieselben Strategien um wie in der individuellen Vermögensverwaltung. Daher können Käufer eines Vermögensverwalter-Fonds sicher sein, dass sie nicht nur die Expertise eines Vermögensverwalters kaufen, sondern dass die Transaktionen im Fonds auch ohne Maßgaben von außen erfolgen. So individuell die einzelnen Vermögensverwalter mit ihren Spezialisierungen und Strategien sind, so individuell sind auch die Fondskonzepte. So gibt es zum einen Produkte, die eher wie traditionelle Mischfonds konzipiert sind, zum anderen aber auch Fonds, die die komplette Klaviatur der Investitionsmöglichkeiten nutzen. Entsprechend schwer tut sich die noch junge Fondsgattung mit der Abgrenzung von anderen Fondsarten. Der Verband unabhängiger Vermögensverwalter (VuV) hat daher allgemein verbindliche Kriterien für vermögensverwaltend gemanagte Fonds gefordert. Dazu gehört nach Ansicht des VuV, dass der Fonds in mehr als eine Anlageklasse gleichzeitig investiert und als Basisinvestment geeignet sein muss. Zudem muss er frei von Interessenkonflikten gemanagt werden und eine risikoadjustierte Rendite anstreben. Letzteres bedeutet, dass die erzielte Rendite in Relation zum eingegangenen Risiko gesetzt wird. Je risikoärmer ein Fonds investiert, desto höher ist beim gleichen prozentualen Wertzuwachs daher die adjustierte Rendite.

15 Kleiner Wermutstropfen: Eine umfassende Datenbank zu Vermögensverwalter-Fonds gibt es noch nicht. Dennoch können sich Interessenten auf der Website unter Beratende Experten einen Überblick verschaffen: Wer den Button mehr Informationen anklickt, erfährt, ob der betreffende Vermögensverwalter einen Fonds aufgelegt hat und kann gegebenenfalls die dazugehörigen Details einsehen. Auch der VuV, dem sich etwa 200 Vermögensverwalter angeschlossen haben, bietet auf seiner Website (www.vuv.de) unter Fonds mehr Informationen. ProFirma rät: Vermögensverwalter-Fonds können durch die Streuung auf mehrere Anlageklassen und die eventuelle Option, in Verlustphasen nur im Geldmarkt zu investieren, das Risiko im Vergleich zu anderen Investmentfonds deutlich reduzieren. Zugleich bleiben die Chancen auf Anlagegewinne gewahrt. Offene Immobilienfonds: Eingeschränkt zu empfehlen Offene Immobilienfonds ermöglichen Anlegern, schon mit kleinen Beträgen in Immobilien zu investieren. Einige Gesellschaften bieten Sparpläne ab 50 Euro pro Monat an. Die Fondsgesellschaft investiert die ihr anvertrauten Gelder überwiegend in Bürogebäude und Gewerbeimmobilien. Dabei streuen die Fondsmanager das Risiko, indem sie Objekte verschiedener Größe und Nutzungsart in unterschiedlichen Regionen kaufen. Ein bestimmter Anteil des Vermögens wird in liquiden Anlagen gehalten, wie etwa Zinspapieren, um günstige Kaufgelegenheiten nutzen und Anteile jederzeit zurücknehmen zu können. Miet- und Zinseinnahmen, vor allem aber die Wertsteigerungen der Immobilien sorgen dafür, dass das Portfolio über die Jahre an Wert gewinnt. Einige Fonds schütten die jährlichen Erträge an die Anteilseigner aus, andere thesaurieren die Einnahmen, investieren sie also wieder in Liegenschaften. Auf der Kostenseite schlägt für den Anleger vor allem der Ausgabeaufschlag zu Buche, der bei den meisten Fonds fünf Prozent beträgt. Beim Anteilskauf über Direktbanken oder bestimmte Fondsvermittler kann man diese Gebühr aber ganz oder teilweise sparen. Über Jahrzehnte genossen Offene Immobilienfonds einen Ruf als grundsolide Anlage. Anteile kaufen, schlafen legen, und sich nach zehn Jahren über einen jährlichen Wertzuwachs von vier Prozent bis fünf Prozent freuen, so lautete das Rezept der Anlageberater frei nach Investmentlegende André Kostolany. Schnee von gestern. In der Finanzkrise gaben große Investoren, wie Dachfonds oder Versicherungen, massenhaft Anteile zurück, weil sie dringend liquide Mittel brauchten. Das wiederum setzte die Immobilienfonds unter Druck. Denn die können nicht so kurzfristig ihre Objekte zu Geld machen, ohne Verluste zu riskieren. Einige Fonds hielten dem Druck nicht stand. Sie mussten erst die Rücknahme der Anteilsscheine aussetzen, später dann das endgültige Aus verkünden. Die Fonds Kann-Am US-Grundinvest, Degi Europa, Degi International, Morgan Stanley P2 Value und Axa Immoselect befinden sich in Abwicklung. Das heißt, die Fondsimmobilien werden sukzessive verkauft, die Erlöse an die Anteilseigner ausgezahlt. Ob die Anleger dabei Verluste erleiden, hängt davon ab, welche Preise die Fondsmanager erzielen. Weitere Immobilienfonds haben derzeit die Anteilsrücknahme ausgesetzt. Die betroffenen Fonds können aber über die Börse weiterhin ge- und verkauft werden. Die Kurse liegen jedoch bis zu 50 Prozent unter dem Rücknahmepreis der Investmentgesellschaften. Die Bundesregierung will nun per Gesetz den Sektor stabilisieren. Der Entwurf sieht als wichtigste Neuerungen eine Mindesthaltedauer für die Fondsanteile und Kündigungsfristen vor. Das Gros der privaten Anleger wird davon nicht betroffen sein, da das Gesetz erlaubt, Anteile bis zum Wert von Euro innerhalb von sechs Monaten jederzeit ohne Kündigung zurückzugegeben. Im Jahr 2012 sollen die Regeln in Kraft treten. ProFirma rät: Grundsätzlich sind Offene Immobilienfonds ein attraktives Anlageinstrument, das eine moderate Rendite bei geringen Wertschwankungen bietet. Allerdings ist die aktuelle Liquiditätskrise noch längst nicht ausgestanden, daher überwiegen die Risiken.

16 Anlage- oder Hebelzertifikate: Für alle etwas Zertifikate ermöglichen Anlegern in weit größerem Maße als Investmentfonds, bestimmte Strategien und Markterwartungen an den Börsen umzusetzen. Das liegt nicht zuletzt daran, dass Fonds in der Regel die Wertpapiere in ihrem Portfolio erwerben müssen. Zertifikate hingegen bilden entweder einen Basiswert einfach ab oder beteiligen die Anleger mit Hilfe eines im Produkt definierten Mechanismus an dessen Entwicklung. Sie gehören daher zu den derivativen, also abgeleiteten Finanzinstrumenten und können prinzipiell für alle möglichen Basiswerte entwickelt werden. Ein wichtiger Unterschied zwischen Fonds und Zertifikaten, der während der Lehman-Pleite vielen Anlegern bewusst wurde, ist die Sicherheit der investierten Gelder: Offene Investmentfonds sind Sondervermögen und daher bei einer Pleite der Fondsgesellschaft vor dem Zugriff der Gläubiger geschützt. Zertifikate sind Schuldverschreibungen von Banken und genießen im Fall einer Insolvenz keinen solchen Schutz. Bei Zertifikaten werden zwei große Produktgruppen unterschieden: Anlage- und Hebelprodukte. Rund 60 Prozent des gehandelten Volumens entfallen nach Angaben des Deutschen Derivateverbands (DDV) auf Anlageprodukte, knapp 40 Prozent auf Hebelzertifikate. Die beliebtesten Anlagezertifikate sind laut DDV derzeit Discountzertifikate, gefolgt von Bonus- sowie Indexzertifikaten. Produkte mit Kapitalschutz machen aktuell nur einen sehr kleinen Teil der Anlagezertifikate aus. Spekulative Anleger setzen auf Hebelzertifikate, die sich in Knock-Out-Produkte und Optionsscheine unterteilen und wie der Name sagt die Wertentwicklung eines Basiswerts hebeln, also vervielfachen. Entsprechend höher ist das Verlustrisiko bei diesen Produkten. Zudem können Anleger mit diesen Produkten darauf wetten, dass ein bestimmter Basiswert steigt oder fällt. Das Volumen der gehandelten Knock-Out-Zertifikate ist aktuell etwa doppelt so hoch wie das der Optionsscheine. In welches Zertifikat ein Anleger auch investieren will, aufgrund der komplexen Materie sollte er sicherstellen, dass er die Funktionsweise des betreffenden Wertpapiers gründlich verstanden hat. Dazu gehört etwa zu wissen, wie sich der Basiswert entwickeln muss, damit er mit dem Zertifikat einen Gewinn erzielt, beziehungsweise welche Besonderheiten das Zertifikat aufweist. Unerfahrene Investoren sollten sich von der Zertifikate-Welt aus diesem Grund eher fernhalten. ProFirma rät: Zertifikate unterscheiden sich, je nach ihrer Konstruktion, extrem in ihren Rendite- und Risiko-Aspekten. Kapitalschutz-Papiere etwa eignen sich für risikoscheue Anleger, Knock-Out- Zertifikate hingegen nur für hochspekulative Naturen, die mit dem Risiko umzugehen wissen. Indexzertifikate: Gebühren auf Niedrig-Niveau Mit einem Index-Zertifikat beteiligen sich Anleger im Verhältnis eins zu eins an der Entwicklung eines Index der Aktien-, Anleihe- oder Rohstoffmärkte. Indexzertifikate weisen ein bestimmtes Bezugsverhältnis zum Indexstand auf etwa 1:10, das den Wert des Papiers definiert. Steigt der Index, erhöht sich auch der Zertifikatwert, bei einem Rückgang des Basiswertes sinkt der Wert des Papiers entsprechend. Anders als bei vielen Indexfonds (ETF) erwerben Anleger mit Zertifikaten die Aktien im Index nicht. Wer in Aktienindizes investiert, sollte darauf achten, ob es sich um einen Performance- oder einen Kursindex handelt. Bei Performance-Indizes wie dem Dax fließen sämtliche Dividenden und Erlöse aus Bezugsrechten mit ein. Der Effekt: Der Indexstand und damit der Wert des Zertifikats können sich durch die Dividendenzahlungen selbst dann erhöhen, wenn es zu keinen Kurssteigerungen bei den Aktien kommt. Kursindizes, wie etwa der US-amerikanische Dow Jones, zeichnen hingegen nur die Entwicklung der Aktienkurse nach, ohne die Dividenden einzurechnen. Wer außerhalb des Euro-Raums investiert, riskiert, trotz Kursgewinnen einen Verlust zu verbuchen, wenn die Fremdwährung etwa der US-Dollar gegenüber dem Euro an Wert verliert. Dagegen können sich Anleger mit etwas teureren Quanto-Zertifikaten absichern, die die Kursschwankungen neutralisieren ein Vorteil, den Indexfonds meist nicht bieten. Im Vergleich zu den Fonds haben Indexzertifikate geringere Management- und Verwaltungskosten, hängen dafür aber von der Zahlungsfähigkeit des Emittenten ab. Gerade vor länger dauernden Investitionen, wie es Index- Investments meist sind, sollten Anleger sich fragen, ob sie das Risiko einer Insolvenz der

17 ausgebenden Bank im Lauf der nächsten Jahre mit Sicherheit ausschließen können. Wer sich damit nicht wohl fühlen würde, greift zu einem Indexfonds. ProFirma rät: Mit Indexzertifikaten investieren Anleger in einen Börsenindex und erreichen damit bereits eine gewisse Streuung ihres Risikos. Dem stehen die üblichen Verlustrisiken an den Kapitalmärkten gegenüber. Discountzertifikate: Anlegen mit Rabatt Mit Discountzertifikaten erwerben Anleger eine Aktie oder einen Index günstiger, als wenn sie den entsprechenden Basiswert kaufen würden. Dieser Rabatt federt mögliche Kursverluste der Aktie oder des Index ab. Im Gegenzug verzichtet der Investor darauf, dass er von einem Kursanstieg über den Cap, eine im Voraus festgelegte Höhe, hinaus profitiert, sowie auf die Dividende. Am Ende der Laufzeit des Zertifikats liefert der Emittent entweder den Basiswert oder zahlt den Gegenwert aus. Eine Beispielrechnung illustriert die Funktionsweise: Eine Aktie kostet 50 Euro, das entsprechende Discountzertifikat 40 Euro, der Cap liegt bei 55 Euro. Steigt die Aktie zum Laufzeitende des Zertifikats auf 55 Euro, macht der Zertifikatekäufer einen Gewinn von 15 Euro. Klettert die Aktie auf 80 Euro, hat er von dem weiteren Zugewinn nichts, denn ihm wird stets der Geldbetrag ausbezahlt, der dem Cap entspricht. Der Aktionär indes profitiert im ersten Fall zwar nur mit einem Gewinn von fünf Euro, im zweiten streicht er jedoch 30 Euro ein. Bei Verlusten der Aktie sieht die Rechnung so aus: Notiert der Anteilsschein zum Laufzeitende bei 45 Euro, hat der Zertifikatebesitzer die Nase vorn. Denn er verbucht wegen des verbilligten Einkaufs einen Gewinn von fünf Euro, der Aktionär einen ebenso hohen Verlust. Nur wenn die Aktie unterhalb von 40 Euro notiert, entstehen auch beim Zertifikat Verluste aber nicht so hohe wie beim Kauf der Aktie. Liegt der Kurs des Basiswerts beim Verkauf am oder unterhalb des Cap, wird dem Anleger der Basiswert in dem vorher festgelegten Bezugsverhältnis geliefert. Discountzertifikate sind damit für solche Investoren sinnvoll, die für einen bestimmten Basiswert leicht steigende oder stagnierende Kurse erwarten. Selbst bei leicht fallenden Märkten können solche Papiere noch einen kleinen Gewinn bringen. Wer von einem Kursverfall ausgeht, sollte sich ebenso wenig ein Discountzertifikat ins Depot legen, wie derjenige, der mit satten Kurszuwächsen rechnet. Im letzteren Fall ist es sinnvoller, den Basiswert direkt zu kaufen. Inzwischen ist eine ganze Reihe von Discountzertifikat-Typen am Markt. So gibt es etwa Papiere, die in mehrere Basiswerte gleichzeitig investieren (Multi-Discount) oder solche ohne Laufzeitbegrenzung (Rolling Discount). ProFirma rät: Discountzertifikate ermöglichen Anlegern Investitionen am Aktienmarkt mit verringertem Risiko. Ob sich der Anlageerfolg einstellt, hängt von der korrekten Einschätzung der Marktentwicklung und der Wahl des passenden Discountzertifikats ab. Bonuszertifikate: Noch einen Schlag drauf! Wer ein Bonuszertifikat auf eine Aktie oder einen Index erwirbt, hat Anspruch auf eine vom Emittenten garantierte Verzinsung den Bonus. Dies allerdings nur, wenn der Kurs des Basiswerts während der gesamten Laufzeit des Zertifikats die zuvor festgelegte Kursschwelle nie berührt oder unterschreitet. Im Gegenzug erhalten die Käufer keine eventuellen Dividendenzahlungen. Durch ihre Konstruktion sind Bonuszertifikate für Anleger nicht nur bei steigenden Kursen, sondern auch bei Seitwärtsmärkten oder moderat fallenden Kursen interessant. Zwei Szenarien sind zu unterscheiden: Fällt der Kurs des Basiswerts nie unter die Kursschwelle, die bei der Emission des Zertifikats meist deutlich unterhalb des aktuellen Kurses platziert wird, dann hat der Anleger am Laufzeitende Anspruch auf Auszahlung des Basiswerts zuzüglich des Bonus. Ein stark steigender Markt beschert dem Anleger durch die Extrazahlung so noch mehr Geld. Und in einem Seitwärtsmarkt kann er mit dem Bonus zumindest seine Rendite aufhübschen.

18 Berührt oder reißt der Basiswert die Kursschwelle, verfällt der Anspruch auf den Bonus in aller Regel und das Bonuszertifikat verwandelt sich in ein gewöhnliches Index- oder Aktienzertifikat. Der Anleger erwirbt dadurch jedoch keine Aktionärsrechte und hat auch keinen Anspruch auf Dividenden. Aus diesem Grund notiert das frühere Bonuszertifikat unter dem aktuellen Kurs der Aktie oder des Performance-Index, falls noch Dividendenzahlungen ausstehen. ProFirma rät: Bonuszertifikate können auf Grund ihrer Konstruktion für Anleger sinnvoll sein, die steigende oder zumindest seitwärts tendierende Kurse erwarten. Im Gegenzug müssen sie Kursverluste voll tragen, wenn die Kursschwelle berührt wird. Knock-out-Zertifikate: Spekulation pur Knock-out-Zertifikate eignen sich ausschließlich für sehr spekulativ orientierte Anleger, die ihr Risiko genau einschätzen und entsprechend wenig Kapital einsetzen. Denn diese Produkte ermöglichen es, die Entwicklung eines Basiswertes zu hebeln mit dem entsprechenden Risiko. Der Hebel ergibt sich aus dem im Vergleich zur Direktanlage in den Basiswert geringeren Kapitaleinsatz. Dadurch reagiert der Wert des Knock-out-Zertifikates bei einer Kursbewegung des Basiswertes prozentual stärker als dieser selbst. Knock-out-Zertifikate, die die Entwicklung eines Basiswertes um das 30-Fache hebeln, sind zumindest für die Devisenmärkte keine Seltenheit. Risikofreudige Anleger können mit Knock-Out-Zertifikaten sowohl bei steigenden als auch fallenden Märkten Geld verdienen. Zertifikate mit den Bezeichnungen Long oder Bull legen bei einem Anstieg des Basiswerts zu; die Zusätze Short oder Bear deuten auf Papiere hin, die von einem Kursverfall des Basiswerts profitieren. Erreicht der Basiswert den als Knock-out-Schwelle festgelegten Kurs, kommt es zum Totalverlust des Kapitals. Es gibt jedoch auch Knock-Out-Zertifikate, die mit einer sogenannten Stopp-Loss-Schwelle ausgestattet sind. Wird diese Marke oberhalb beziehungsweise unterhalb der Knock-Out-Schwelle erreicht, wird dem Anleger der verbleibende Restbetrag gutgeschrieben. Anders als klassische Optionsscheine werden Knock-out-Zertifikate nicht durch weitere Faktoren wie Schwankungen des Basiswerts (Volatilität) oder den Zeitwert beeinflusst eine Tatsache, die sie kalkulierbarer macht. ProFirma rät: Die Geldanlage in Knock-out-Zertifikaten ist sehr risikoreich; der Totalverlust des Kapitals droht nur für sehr erfahrene Anleger geeignet. Optionsscheine: Hoch komplex und risikoreich Wer einen Optionsschein kauft, erwirbt das Recht, einen bestimmten Basiswert, wie eine Aktie oder einen Index, innerhalb der Optionsfrist zu einem vorher festgelegten Preis dem sogenannten Basispreis zu kaufen oder zu verkaufen. Die in dem Wertpapier verbriefte Option kann, muss aber nicht ausgeübt werden. Lässt der Inhaber die Frist ungenutzt verstreichen, verfällt der Optionsschein wertlos. Anleger, die das Recht erwerben wollen, einen Basiswert zu einem bestimmten Preis zu kaufen, erwerben einen Call. Wer sich das Verkaufsrecht sichern will, besorgt sich einen Put. Optionsscheine, auch Warrants genannt, weisen wie Knock-out-Zertifikate eine Hebelwirkung auf. Das Ausmaß dieses Hebels hängt vom Basispreis des Optionsscheins im Verhältnis zum Kurs des Basiswerts ab. Notiert eine Aktie bei 100 Euro und hat der Optionsschein einen Basispreis von 20 Euro, beträgt der Hebel des Optionsscheins prinzipiell fünf. Denn: Steigt die Aktie auf 150 Euro, ist der Besitzer des Optionsscheins weiterhin berechtigt, die Aktie zum Preis von 20 Euro zu erwerben, sofern das Bezugsverhältnis des Optionsscheins zur Aktie eins zu eins beträgt. Da die Aktie nun einen Zugewinn von 50 Euro verbucht, dürfte der Wert des Optionsscheins bei 70 Euro liegen. Der Käufer erzielt also eine Rendite von 250 Prozent und damit den fünffachen prozentualen Zugewinn des Aktienanlegers. Darüber hinaus hängt die Kursentwicklung von Optionsscheinen, anders als bei Knock-Out-Produkten, vom Zeitwert der Option ab und dieser unter anderem von der Restlaufzeit des Wertpapiers.

19 Generell droht auch bei Optionsscheinen der Totalverlust des eingesetzten Kapitals. Dies ist bei Calls dann der Fall, wenn der Kurs des Basiswertes bei Fälligkeit unterhalb des Basispreises notiert. Puts verfallen wertlos, wenn die Aktie oder des Index bei Fälligkeit oberhalb des Basispreises notiert. In manchen Fällen werden Optionsscheine verwendet, um ein Aktiendepot vor einem befürchteten größeren Kursrückgang abzusichern, ohne dass der Anleger dazu die Aktien selbst verkaufen muss. ProFirma rät: Optionsscheine sind nur etwas für sehr erfahrene und/oder spekulativ orientierte Anleger, die die Risiken dieser Wertpapiere gut abschätzen können. Der Totalverlust des Kapitals ist möglich. Lebensversicherung: Für Familienmenschen Sie ist der Deutschen liebstes Kind: die Lebensversicherung. Mehr als 90 Millionen Hauptverträge verwalten die Versicherer mehr als die Republik Bürger hat. Ein Teil dieser Verträge sind reine Risikolebensversicherungen. Stirbt die versicherte Person während der Laufzeit, erhält die im Vertrag bestimmte Person die Versicherungssumme. Dafür zahlt der Versicherungsnehmer eine jährliche Prämie, die sich unter anderem nach Alter, Gesundheitszustand und Freizeitverhalten richtet. Sinnvoll ist die Risiko-Lebensversicherung vor allem, wenn Familienangehörigen finanziell abzusichern sind. Ein Kostenbeispiel: Für Euro Versicherungssumme und 15 Jahre Laufzeit zahlt ein 30- jähriger gesunder Mann ohne riskante Hobbies bei einem großen Direktversicherer im Basistarif knapp 61 Euro pro Jahr. Von einem 45-Jährigen verlangt der Anbieter dagegen fast 200 Euro Jahresprämie. Kapital bildende Lebensversicherungen sind als Instrument für die Altersvorsorge beliebt. Sie verbinden Absichern und Sparen in einem Vertrag. Dabei dient ein Teil der monatlichen Prämie der Risikovorsorge, der Rest wird für den Versicherungsnehmer angelegt und am Ende der Laufzeit in einer Summe oder als monatliche Rente ausgezahlt. Der Sparanteil der Prämie muss bei neuen Verträgen derzeit mit mindestens 2,25 Prozent verzinst werden. Von 2012 an sinkt der Garantiezins für Neuverträge auf 1,75 Prozent. Mit diesem Beschluss hat das Bundesfinanzministerium auf die anhaltende Niedrigzinsphase reagiert erreichten die Versicherer nach Angaben des Branchenverbands GdV im Schnitt eine Nettoverzinsung ihrer Anlagegelder von 4,27 Prozent. Verbraucherschützer kritisieren vor allem, dass die Verträge oft über Laufzeiten von 30 Jahren und mehr abgeschlossen würden. Solch ein langer Zeitraum ist für den Normalbürger nicht mehr überschaubar. Deshalb kündigt ja ein hoher Prozentsatz der Kunden den Versicherungsvertrag vorzeitig mit hohen Verlusten", kritisiert Geza Mark Huber vom Bund der Versicherten (BdV). Denn für den Vertrieb müssten die Versicherer vier bis sechs Prozent des Vertragswertes abführen. Das heißt, der Sparanteil der Prämie geht in den ersten Vertragsjahren für Provisionen drauf, das Versicherungskonto beginnt praktisch mit einem Minus. Der BdV empfiehlt, Kapitalanlage und Risikoschutz lieber zu trennen. Für die Kapital bildende Lebenspolice spricht bislang ihre steuerliche Begünstigung. Auszahlungen aus Kapitallebensversicherungen und Kapitalauszahlungen aus privaten Rentenversicherungen, die vom 1. Januar 2005 abgeschlossen wurden, unterliegen abzüglich der eingezahlten Beiträge nur zur Hälfte der Steuer. Voraussetzungen sind, dass der Kunde zum Auszahlungszeitpunkt das 60. Lebensjahr vollendet und die Vertragslaufzeit mindestens zwölf Jahre betragen hat. Die Anlage in Lebensversicherungen gilt als sicher. Die Beiträge der Versicherten werden getrennt vom übrigen Vermögen der Gesellschaft verwaltet. Geht der Versicherer pleite, haben die Gläubiger keinen Zugriff auf dieses Sondervermögen. Zudem gibt es in Deutschland mit der Protektor AG eine gesetzliche Sicherungseinrichtung der privaten Versicherungswirtschaft. Die musste bisher erst einmal einspringen: im Jahr 2002, als die Mannheimer Lebensversicherung AG insolvent wurde. Angesichts

20 der zunehmenden Risiken bei Anleihen von Staaten und Banken, in die Versicherer vorrangig investieren, könnte die Schuldenkrise jedoch auch die Versicherer mittelbar treffen. Wer mit einer Lebensversicherung fürs Alter vorsorgen möchte, kann wählen, ob die Ablaufleistung in einem Betrag ausgezahlt (Kapitallebensversicherung) oder verrentet (Rentenversicherung) werden soll. Kapitallebensversicherung: Alles auf einen Schlag Die Kapitallebensversicherung kombiniert die Risikolebensversicherung mit einem Sparplan. Die Vertragspartner legen dazu die Laufzeit des Vertrags und den Beitrag fest, der monatlich, vierteljährlich oder jährlich gezahlt werden kann. Dieser setzt sich zusammen aus der Prämie für den Risikoschutz und dem Sparanteil. Um die Risikoprämie besser kalkulieren zu können, nehmen die Versicherer meist den Gesundheitszustand des Kunden und eventuelle Vorerkrankungen unter die Lupe. Vorsicht: Stellt sich später heraus, dass der Versicherte die Fragen nicht wahrheitsgemäß beantwortet hat, kann der Versicherungsschutz erlöschen. Den Sparanteil der Beiträge legen die Versicherer am Kapitalmarkt an, überwiegend in festverzinslichen Wertpapieren, vor allem in Staatsanleihen. Derzeit garantieren die Gesellschaften eine Mindestverzinsung des Sparkapitals über die gesamte Laufzeit von 2,25 Prozent. Dieser gesetzlich festgelegte Garantiezins sinkt auf 1,75 Prozent für Verträge, die von 2012 abgeschlossen werden. Da die Staatsanleihen der Bundesrepublik, Österreichs oder der Schweiz aber nur minimale oder gar keine positive Renditen abwerfen, ist selbst der Garantiezins für die Gesellschaften nicht einfach zu erreichen. Erzielen die Versicherer eine höhere Rendite als den Garantiezins, erhalten die Versicherten eine Überschussbeteiligung. Dadurch steigt die garantierte Ablaufleistung, also die Summe, die zum Vertragsende oder im Todesfall ausgezahlt wird, mit fortschreitender Vertragsdauer. Aber: Auf die Überschussbeteiligung haben die Versicherten keinen garantierten Anspruch. Zusätzlich werden die Kunden zum Laufzeitende am Schlussüberschuss und an den Bewertungsreserven beteiligt. Daraus ergibt sich nach Branchenangaben aktuell eine Verzinsung der Guthaben zwischen vier und fünf Prozent. Stirbt der Versicherte vor Ende der Laufzeit, zahlt die Gesellschaft die bis dahin erreichte garantierte Ablaufleistung zuzüglich eventueller weiterer Gewinnanteile an die Person aus, die als Begünstigter in der Police genannt ist. ProFirma rät: Da die Versicherungen sehr konservativ anlegen, besteht nur ein Verlustrisiko, wenn der Vertrag in den ersten Jahren der Laufzeit gekündigt wird. Rentenversicherung: Lebenslänglich Eine Lebensversicherung ohne vorherige Gesundheitsprüfung? Bei der privaten Rentenversicherung ist das die Regel. Denn sie zählt zwar auch zu den Lebensversicherungen, sichert aber nicht das Risiko eines frühen Todes ab. Im Gegenteil: Hier geht es um das Risiko, besonders alt zu werden ohne ausreichende Einkünfte. Dem soll mit Abschluss einer Rentenpolice entgegengewirkt werden. Das Prinzip ist denkbar einfach: Der Versicherte zahlt entweder auf einen Schlag oder in Raten über mehrere Jahre einen größeren Betrag ein. Ab dem vertraglich vereinbarten Zeitpunkt wird ihm das angesparte Geld dann als monatliche Rente ausgezahlt in der Regel lebenslang. Alternativ kann er bis spätestens drei Monate vor Rentenbeginn die Auszahlung in einer Summe wählen (Kapitalwahlrecht). Die Renditen dieser Verträge fallen mit aktuell vier bis fünf Prozent nicht sehr üppig aus. Dafür muss sich der Rentenversicherte im Ruhestand keine Sorgen um den Kapitalerhalt machen. Bei

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