Geldanlage ABC. So bauen Anleger zielsicher Vermögen auf von Jürgen Lutz und Martin Volmer. Mehr Informationen im Internet unter

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1 Geldanlage ABC So bauen Anleger zielsicher Vermögen auf von Jürgen Lutz und Martin Volmer Mehr Informationen im Internet unter

2 So bauen Anleger zielsicher Vermögen auf Gute Planung ist der halbe Erfolg dieses Prinzip gilt auch bei den Finanzen. Wer glaubt, ohne Vorbereitung auszukommen, ist wie ein Bauherr, der eine Immobilie ohne Bauplan errichten will. Bei der Planung ihrer Finanzen können sich Anleger von bankenunabhängigen Vermögensverwaltern unterstützen lassen. Wer ein Haus baut, weiß: Die Schritte müssen gut aufeinander abgestimmt sein. Dieselbe goldene Regel greift beim Aufbau und der Anlage eines Vermögens, denn ohne Plan geht das Vorhaben schief und wird teuer. Die Vermögensverwaltung beginnt für uns damit, aufmerksam zuzuhören, betont Margarete Kordt, Prokuristin der unabhängigen Vermögensverwaltung Spiekermann & Co AG in Münster. Lebenssituation, Erwartungen, Lebensplanung viele Facetten gehören zum Bild, das wir uns vom Mandanten machen möchten, bevor wir eine Strategie entwerfen. Schritt eins: Ziel(e) klären Getreu dem Motto Wer nicht weiß, wohin er will, der kommt auch nicht an sollte der Anleger auf jeden Fall klären, welche Ziele er verfolgt. Wer etwa Geld für einen Autokauf in fünf Jahren ansparen will, dem stehen andere Anlageklassen offen, als einem Sparer, der wegen eines unvorhergesehenen Notfalls seinen Notgroschen wieder auffüllen muss, sagt der unabhängige Vermögensverwalter Peter Lackamp von der Kroos Vermögensverwaltung AG mit Sitz in Münster. Wiederum anders sieht es aus, wenn die private Altersvorsorge im Fokus der Überlegungen steht: Sind es bis zum Ruhestand noch 20 oder mehr Jahre, kann sich ein Anleger auch auf risikoreiche Anlageklassen wie Aktien einlassen. Schritt zwei: Potenzial bestimmen Hat sich der Anleger für konkrete Ziele entschieden, steht die Entscheidung an, wie viel Geld in die einzelnen Spar- oder Investitionstöpfe fließen soll. Das hängt 2 von zwei Dingen ab zum einen von den Zielen, zum anderen von der Summe, auf die der Anleger beim Konsum verzichten kann, sagt Lackamp. Um diese Summe zu bestimmen, ist auf jeden Fall ein Kassensturz geboten. Dabei sollten Anleger ehrlich mit sich selbst sein: Wer Posten wie die Berufsunfähigkeitsversicherung vergisst oder sich künftige Ausgaben schönrechnet, verplant Geld, das ihm nicht zur Verfügung steht. Auf Dauer hat man damit keinen Erfolg, weiß der Vermögensverwalter. Schritt drei: Anlageklassen und Produkte festlegen Nun steht fest, was gespart oder angelegt werden soll und zu welchem Zeitpunkt welcher Teil dieser Summe benötigt wird. In der Folge geht es darum, die Anlageklassen zu bestimmen und sich für konkrete Produkte zu entscheiden. Ein Beispiel: Ein Anleger mit Euro, der Euro als dauerhafte flüssige Reserve haben und sich in drei Jahren ein Auto für Euro kaufen möchte, sollte die insgesamt Euro ohne Risiko festlegen. Für die Liquidität empfiehlt sich ein Tagesgeldkonto, für den Autokauf etwa Festgeld oder festverzinsliche Wertpapiere, erklärt Margarete Kordt. Im konkreten Beispiel sollen die weiteren Euro über 20 Jahre so angelegt werden, dass sie für den Ruhestand ein dickes Polster ergeben. Hier kommt die Risikotoleranz des Anlegers ins Spiel. Wer nicht mehr schlafen kann, wenn das Vermögen, das im Risiko steht, zeitweilig mehr als 20 Prozent verliert, sollte maximal 40 Prozent dieser Summe in Aktien stecken, rät Vermögensverwalter Lackamp. Denn: Brechen die Aktien, also 40 Prozent des Depots, um 50 Prozent ein, verliert das gesamte Depot 20 Prozent an Wert. In der Tat zeigt die Börsengeschichte, dass breite Aktienmärkte um bis zu 50 Prozent an Wert verlieren können, bevor sie sich wieder erholen. Den Rest der Euro würde Kordt für Zinspapiere von Industrieunternehmen reservieren.

3 Schritt vier: Bei der Entscheidung bleiben Sind die strategischen Entscheidungen einmal getroffen, kommt der schwerste Teil für den Anleger: seiner Entscheidung treu zu bleiben und sie nicht permanent zu hinterfragen. Martin Weber, Professor für Behavorial Finance an der Universität Mannheim, hat mit seinem Team je Depots von Männern und Frauen über einen Zeitraum von mehreren Jahren untersucht. Ergebnis: Die Performance von Frauen liegt im Jahr um ein bis zwei Prozentpunkte höher als die von Männern. Dabei hat sich gezeigt, dass Frauen ihr Wertpapier-Portfolio deutlich seltener umschichten als Männer. Offenbar gilt auch bei der Geldanlage die alte Weisheit: In der Ruhe liegt die Kraft. Schritt fünf: Regelmäßig die Strategie überprüfen Im Lauf des Lebens ändern sich die Bedürfnisse und damit auch die Anlageziele. Anleger sollten daher in regelmäßigen Abständen überprüfen (lassen), ob ihre Strategie noch passt. So kann ein Anleger mit 35 oder 40 Jahren eine recht hohe Aktienquote haben, währenddessen ein 55- Jähriger, der rund zehn Jahre bis zum Ruhestand hat, zunehmend konservativer anlegen sollte. Wer sich das allein nicht zutraut, kann die Hilfe eines unabhängigen Vermögensverwalters in Anspruch nehmen. 3

4 Gebühren: Die Bank gewinnt immer Mifid macht's möglich: Die Finanzmarktrichtlinie sorgt seit einigen Jahren dafür, dass Kunden besser erkennen, welche Gebühren und Provisionen Banken und Versicherungen kassieren. Doch Verbraucherschützer kritisieren, dass immer noch keine vollständige Kostentransparenz herrsche. Fünf Prozent Ausgabeaufschlag, 1,5 Prozent Managementgebühr Wertentwicklung: grottenschlecht. Wenn die Erfolgsrechnung beim Fondsinvestment so aussieht, ist der Ärger der Anleger nachvollziehbar. Natürlich weiß jeder, dass man an der Börse verlieren kann. Doch dass der Bankmitarbeiter trotz schlechter Empfehlung gutes Geld kassiert, das macht schlechte Laune. Denn der Ausgabeaufschlag und ein Teil der jährlichen Managementgebühr fließen an den Verkäufer des Investmentfonds zurück. In der Branche werden diese Provisionen Kick-backs genannt. Immerhin müssen Banken und Sparkassen ihre Kunden über solche Rückvergütungen informieren. Das hat der Bundesgerichtshof Ende 2006 entschieden. Strittig ist noch, ob auch freiberufliche Finanzberater dieser Informationspflicht unterliegen. Noch schwieriger sind aber die versteckten Kosten bei anderen Finanzprodukten zu erkennen. Ein Überblick: Geschlossene Fonds Hier muss der Anleger zusätzlich zur Beteiligungssumme einen Aufschlag bezahlen. Dieses Agio beträgt meist fünf Prozent. Was erst bei genauerem Studium des Verkaufsprospekts ersichtlich wird: Dieser Aufschlag macht häufig nur die Hälfte der Vertriebskosten aus. Das heißt, der Anleger bezahlt zum Beispiel Euro, aber nur Euro fließen tatsächlich in das Investitionsobjekt. 4 Nach Untersuchungen des Berliner Analysehauses Scope sind die Weichkosten je nach Beteiligungssektor sogar noch erheblich höher. Zwischen 18 und 22 Prozent der Anlegergelder würden für Kosten aufgewandt, die nicht in unmittelbarem Zusammenhang mit dem Investitionsobjekt stehen. Die Branche spricht hier von Weichkosten. Versicherungen Bei Versicherungen etwa gibt es nicht nur die Abschlussprovision für den Vermittler, sondern auch Bestandsprovisionen während der Vertragslaufzeit. Da sich die Versicherungsprämie aus dem eigentlichen Sparbeitrag und dem Beitrag zur Absicherung des individuellen Risikos zusammensetzt, ist für den Anleger besonders schwer zu erkennen, wie hoch die Kosten für seinen Vertrag sind. Seit Mitte 2008 sind die Versicherer gesetzlich verpflichtet, die Abschluss- und Verwaltungskosten dem Kunden offenzulegen. Die Angabe der Verwaltungskosten ist jedoch mit Vorsicht zu genießen. Denn die könnte ein Anbieter bewusst niedrig angeben, um sich dann später aus den Überschussbeteiligungen zu bedienen, kritisiert Branchenexperte Manfred Poweleit. Fonds und Zertifikate Sowohl für Fonds als auch für Zertifikate müssen Anleger eine jährliche Managementgebühr zwischen 0,5 und 1,5 Prozent bezahlen. Bei einigen Fonds ist außerdem eine Erfolgsbeteiligung vorgesehen, wenn das Fondsmanagement den Vergleichsindex schlägt. Die Ausgabeaufschläge sind bei der Fondsanlage jedoch zumindest kurzfristig die größte Belastung. Je nach Fonds werden zwischen 1,5 und 5,75 Prozent erhoben. Um diesen Betrag muss der Fondskurs erst einmal steigen, bevor der Anleger überhaupt in die Gewinnzone kommt. Deshalb sind Fonds nur für den mittleren bis langfristigen Anlagehorizont geeignet. Wer beim Fondskauf sparen will, dem raten Experten zum Kauf über einen Fondsvermittler oder eine Direktbank, denn da-

5 bei ist der Ausgabeaufschlag häufig stark ermäßigt oder entfällt ganz. Wer den Kauf über seine Hausbank tätigen will, kann auch direkt an der Börse kaufen. Statt des Ausgabeaufschlags werden dann Kaufgebühren und Spesen fällig, die meist zwischen 1,5 und drei Prozent betragen. Für Zertifikate zahlt der Kunde neben den üblichen Depot- und Transaktionsgebühren ebenfalls weitere Kosten. Auch hier gibt es bei Neuemissionen einen Ausgabeaufschlag, der in der Regel zwischen einem und drei Prozent des Nennwerts liegt. Beim späteren Handel über die Börse zahlt der Käufer einen höheren Preis als der Verkäufer erhält. Die Differenz, der Spread, liegt in der Regel zwischen 0,5 und 1,5 Prozent. Einige Emittenten nutzen zum Ärger der Verbraucherschützer eine Lücke im Gesetz, um weitere Vertriebskosten im Emissionspreis zu verstecken. Denn während Banken und Sparkassen solche Kosten offenlegen müssen, sind die Emittenten der Wertpapiere dazu nicht verpflichtet. Aktien und Anleihen Wer über die Börse Aktien und Anleihen kauft, zahlt Gebühren und Spesen an seine Bank. Deren genaue Höhe ist abhängig davon, welche Gebühren die Bank für Börsenorders berechnet. Häufig beträgt der Satz 1,5 bis drei Prozent der Anlagesumme. Die meisten Banken verlangen eine Mindestgebühr, die bei kleinen Anlagebeträgen die potenzielle Rendite besonders kräftig schmälert. Am günstigsten ist der Börsenhandel in der Regel bei Online-Brokern. Für die Verwahrung erheben viele Banken zudem eine jährliche Depotgebühr. Während einige Onlinebanken darauf komplett verzichten, verlangen andere Institute abhängig vom Depotvolumen teils mehrere hundert Euro pro Jahr. Tipp: Viele Honorarberater und Vermögensverwalter verlangen keine oder verminderte Ausgabeaufschläge bei Fonds und Zertifikaten. Außerdem reichen sie Abschlussprovisionen und Rückvergütungen, die sie vom Emittenten erhalten, an ihre Mandanten weiter. Diese Ersparnis kann die Beratungskosten im Einzelfall durchaus aufwiegen. Honorarberater rechnen ihre Leistung in der Regel nach Zeitaufwand ab. Unabhängige Vermögensverwalter fordern meistens ein Fixum, das sich auf jährlich 0,5 bis 1,2 Prozent der Anlagesumme beläuft. Zusätzlich kann ein erfolgsabhängiges Honorar vereinbart werden, das sich an dem Nettokapitalzuwachs orientiert. 5

6 Inhaltsverzeichnis Geldanlage ABC 1. Sparprodukte von Banken: Sicherheit hat Konjunktur Tagesgeld: Immer schön flexibel bleiben Sparbuch: Bequem, beliebt, gering verzinst Sparbriefe: Mit Zins und Zinseszins Währungskonten: Schwacher Euro, starker Gewinn Anleihen: Rendite mit Ruhe Staatsanleihen: Trau, schau, wem Unternehmensanleihen: Anlegen nach Noten Pfandbriefe: Doppeltes Sicherheitsnetz Aktien: Am Erfolg der Wirtschaft teilhaben Large oder Small: Big ist nicht immer beautiful Value oder Growth: Eine Frage des Geschmacks Aktienfonds: Im Auf und Ab der Börse Indexfonds haben oft die bessere Performance Strategie-ETFs nur für erfahrene Anleger Rohstoff-Fonds: Ganz heiße Eisen Rentenfonds das unterschätzte Investment Mischfonds: die Aktien- und Anleihen-Kombi Dachfonds: Freie Hand ist unverzichtbar Vermögensverwaltende Fonds: Für alle Wetter Offene Immobilienfonds: Eingeschränkt zu empfehlen Anlage- oder Hebelzertifikate: Für alle etwas Indexzertifikate: Gebühren auf Niedrig-Niveau Discountzertifikate: Anlegen mit Rabatt Bonuszertifikate: Noch einen Schlag drauf! Knock-out-Zertifikate: Spekulation pur Optionsscheine: Hoch komplex und risikoreich Lebensversicherung: Für Familienmenschen Kapitallebensversicherung: Alles auf einen Schlag Rentenversicherung: Lebenslänglich Fondsgebundene Lebensversicherung: Mehr Risiko, mehr Chancen Geschlossene Fonds: Für Unternehmertypen Immobilien: Neue Heimatliebe Schiffe: Kurs Globalisierung Energie: Sicher dank Vater Staat

7 Anlage-ABC 1. Sparprodukte von Banken: Sicherheit hat Konjunktur Einen großen Teil ihres Ersparten setzen die Deutschen auf Anlageformen, die vergleichsweise geringe Gewinne abwerfen. Nach Angaben des Statistischen Bundesamts hatten die Bundesbürger 2011 über 40 Prozent ihres Geldvermögens auf Bankkonten liegen. Weitere 30 Prozent hatten sie Versicherungen anvertraut. Sicherheit hat Konjunktur. Die Euro- und Staatsschuldenkrise hat die Sehnsucht nach einem sicheren Hafen für die Ersparnisse noch verstärkt. Sparbuch, Tagesgeldkonto und Festgeld gelten von jeher als besonders sichere Anlageformen. Seit Anfang 2011 sind sie über die gesetzliche Einlagensicherung noch besser geschützt Euro pro Sparer und Institut garantiert die Sicherung. Zudem sollen Kunden im Fall einer Bankinsolvenz ihr Geld innerhalb von 30 Tagen zurückerhalten, was zuvor Monate dauern konnte. Zusätzlich haben die verschiedenen Institutsgruppen in Deutschland eigene Sicherungseinrichtungen aufgebaut, die einspringen sollen, wenn ein Mitglied zahlungsunfähig wird. So garantieren etwa die Sparkassengruppe sowie der Bundesverband der Volksbanken und Raiffeisenbanken den Kunden ihrer jeweiligen Mitgliedsinstitute die volle Rückzahlung ihrer Einlage, auch über den Betrag von Euro hinaus. Der Einlagensicherungsfonds der privaten Banken soll ebenfalls hohe Rückzahlungen absichern. Wie leistungsfähig diese Sicherungssysteme sind angesichts der Risiken, die in vielen Bankbilanzen stecken, wird jedoch zunehmend in Frage gestellt. Die Zinsen für kurzfristige, sichere Anlageformen sind 2012 jedenfalls weiter zurückgegangen. Ein Grund liegt darin, dass die Europäische Zentralbank (EZB) den Leitzins im Juli auf das Rekordtief von 0,75 Prozent gesenkt hat. Für klassische Sparkonten zahlen viele Banken allerdings immer noch nur 0,25 Prozent Zinsen, der Durchschnitt lag Ende Oktober 2012 bei 0,42 Prozent. Ein schlechtes Geschäft für die Sparer. Denn unter dem Strich, also abzüglich der Inflationsrate von gut zwei Prozent, verlieren sie damit an Kaufkraft. Selbst mit Zinsen wird das Geld bei der Bank also weniger wert. Noch ernüchternder gestaltet sich die Situation, wenn die Steuern einkalkuliert werden, die bei Überschreiten des Sparerpauschbetrags anfallen. Für Ledige liegt diese Grenze bei 801 Euro, für Verheiratete bei 1602 Euro. Bei darüber hinausgehenden Zinseinnahmen schlägt die Abgeltungssteuer mit 25 Prozent zu Buche, zuzüglich Kirchensteuer und Solidaritätszuschlag. Rendite/Risiko: Sicherheitsorientierte Sparer sollten wegen der gesetzlichen Einlagensicherung besser bei Banken aus Ländern der EU anlegen. Bei Anlagebeträgen über Euro sollte das Kreditinstitut zusätzlich einem Einlagensicherungsfonds angehören. Besser ist es, noch größere Beträge auf verschiedene Institute zu verteilen. Die hohe Sicherheit bezahlen Sparer mit geringen Zinseinkünften. Rendite: 1 bis 2 Risiko: 1 bis 3 7

8 2. Tagesgeld: Immer schön flexibel bleiben Tagesgeldkonten bieten eine einfache Möglichkeit, Geldreserven verzinst zu parken. Fast alle Kreditinstitute verfügen über ein entsprechendes Angebot. Tagesgeldanlagen werden in der Regel besser verzinst als klassische Sparbücher und sind obendrein flexibler. Denn anders als beim Sparkonto ist das Guthaben jederzeit in unbegrenzter Höhe und ohne vorherige Kündigung abrufbar. Deshalb ist die Tagesgeldanlage besonders für finanzielle Rücklagen geeignet, die bei Bedarf kurzfristig abrufbar sein müssen. Wer einen längerfristigen Anlagehorizont hat, sollte auf Instrumente setzen, die eine höhere Rendite erzielen. Bei der Eröffnung eines Tagesgeldkontos muss der Anleger ein sogenanntes Referenzkonto angeben, zum Beispiel das eigene Girokonto, auf das die Bank abgerufene Beträge überweist. Damit soll verhindert werden, dass Betrüger das Geld auf ein fremdes Konto transferieren. Die Verzinsung auf Tagesgeldkonten ist variabel, das heißt der Zinssatz kann sich von heute auf morgen ändern. Die meisten Konten werden kostenlos geführt, und auch die Überweisungen sind bei fast allen Banken gebührenfrei. Die Tagesgeldzinsen der verschiedenen Anbieter können interessierte Anleger online vergleichen, zum Beispiel über die Internetseite des Finanzservice Max Herbst (www.fmh.de). Ende Oktober 2012 lag der durchschnittliche Tagesgeldzins dem Vergleichsportal zufolge bei 1,15 Prozent - und damit unter der aktuellen Inflationsrate in Deutschland. Anlagen auf Tagesgeldkonten verlieren also derzeit an Kaufkraft. Beim Vergleich der Konditionen ist zu beachten, dass viele attraktiv erscheinende Angebote an Bedingungen geknüpft sind. So verlangen einige Banken eine Mindestanlagesumme oder staffeln den Zins nach der Höhe der angelegten Summe. Andere wiederum bieten den beworbenen Zinssatz nur für Neukunden oder limitieren die Kondition auf einen bestimmten Zeitraum. Verbraucherschützer warnen vor sogenannten Kombi-Angeboten: Dabei locken Kreditinstitute zum Beispiel mit sehr hohen Tagesgeldzinsen, wenn der Anleger gleichzeitig die Hälfte der gesamten Summe in bestimmte Fonds investiert. Gehen die Kurse dieser Fonds dann aber in die Knie, frisst der Verlust den Zinsvorteil schnell auf. Rendite/Risiko: Anleger sollten unbedingt prüfen, ob der Anbieter der gesetzlichen Einlagensicherung unterliegt, damit sein Geld auch im Fall einer Bankenpleite sicher ist. Liegt der Zinssatz fürs Tagesgeld unter der Inflationsrate, schrumpft die Kaufkraft des angelegten Kapitals. Rendite 1 Risiko: 1 8

9 3. Sparbuch: Bequem, beliebt, gering verzinst Knapp 506 Milliarden Euro (Stand August 2012) haben Inländer laut Bundesbank auf Sparbüchern mit dreimonatiger Kündigungsfrist angelegt. Eine schier unglaubliche Summe, wenn man bedenkt, dass diese Anlageform im Schnitt nur halb so viel Zinsen bringt wie ein Tagesgeldkonto und weniger flexibel ist. Während der Sparer das Guthaben von seinem Tagesgeldkonto jederzeit bis zur gesamten Höhe abrufen darf, kann er von seinem Sparbuch mit gesetzlicher Kündigungsfrist alle 30 Tage maximal 2000 Euro abheben. Höhere Beträge sind drei Monate vor der Verfügung zu kündigen. Andernfalls stellt die Bank sogenannte Vorschusszinsen für den Betrag in Rechnung, der die 2000-Euro-Grenze übersteigt. Dieser "Strafzins" beträgt einen Bruchteil des Guthabenzinses. Eine bessere Rendite winkt bei Sparkonten, wenn der Anleger sich auf längere Kündigungsfristen einlässt. Viele Banken bieten Sparbücher mit einer Kündigungsfrist von einem, zwei oder vier Jahren an. Eine Alternative dazu sind Sondersparformen, die einige Kreditinstitute unter Namen wie "Wachstumssparen" oder Zuwachssparen" vertreiben. Diese Verträge sind mit einem steigenden Zinssatz ausgestattet. Die Bank zahlt zum Beispiel für das erste Anlagejahr ein Prozent, im zweiten Jahr 1,25 Prozent und bis zu 2,5 Prozent im fünften Jahr. Die Staffelung soll den Kunden motivieren, die Einmalanlage möglichst lange bei dem Kreditinstitut zu halten. Einzahlungen während der Laufzeit sind nicht möglich, Auszahlungen in der Regel nur bei Einhaltung einer Kündigungssperrfrist und der anschließenden gesetzlichen Kündigungsfrist von drei Monaten. Für regelmäßige Sparer, die zum Beispiel monatlich einen festen Betrag zurücklegen möchten, halten viele Banken Kontensparpläne mit Bonus bereit. Auf solche Verträge zahlen die Kreditinstitute eine bestimmte variable Grundverzinsung und laufzeitabhängig einen Bonus, der meist am Ende der Laufzeit als einmalige Sondervergütung gezahlt wird. Häufig klingen diese Angebote verlockend, entpuppen sich bei näherem Hinsehen aber als wenig attraktiv, da die vermeintlich hohe Prämie nur einmalig nach vielen Jahren Laufzeit gezahlt wird. Die durchschnittliche Verzinsung steigt dadurch oft nur um wenige Zehntelprozentpunkte. Für Immobilienbesitzer, die etwas Geld für die Instandhaltung des Hauses oder der Eigentumswohnung zurücklegen, kann der Bausparvertrag eine interessante Alternative zum Kontosparen sein. Je nach Anbieter und Tarif können Anleger dabei Renditen von mehr als drei Prozent erwirtschaften. Über fünf Prozent sind nach Berechnungen der Zeitschrift Finanztest zu erzielen, wenn der Sparer Anspruch auf staatliche Wohnungsbauprämie hat. Diese Förderung erhalten Alleinstehende, wenn sie nicht mehr als Euro verdienen, für Ehepaare liegt die Verdienstgrenze bei Euro im Jahr. Allerdings können nur Sparer, die den Vertrag vor dem 25. Lebensjahr abschließen, nach sieben Jahren frei über das Guthaben inklusive der Prämien verfügen. Wer bei Vertragsschluss älter ist, erhält den Zuschuss nur, wenn er das Guthaben für wohnwirtschaftliche Zwecke einsetzt. Leider sind die Angebote der Bausparkassen sehr komplex und deshalb schwer vergleichbar. Wer einen Bausparvertrag unter Renditegesichtspunkten abschließen möchte, sollte sich von den Anbietern einen individuellen Sparplan und die Rendite ausrechnen lassen. Rendite/Risiko: Das klassische Sparbuch hat nur noch nostalgischen Wert. Besser fahren Anleger oft mit dem flexibleren Tagesgeldkonto, das aufgrund der gesetzlichen Einlagensicherung bis Euro kein größeres Risiko birgt vorausgesetzt, dass nicht mehrere große Kreditinstitute zahlungsunfähig werden. Rendite: 1 bis 2 Risiko: 1 bis 2 9

10 4. Sparbriefe: Mit Zins und Zinseszins Sparbriefe gehören wie Tagesgeld, Festgeld und Sparbuch zu den Einlagen bei Kreditinstituten. Die Käufer von Sparbriefen sind deshalb grundsätzlich über die gesetzliche Einlagensicherung im Falle einer Bankenpleite vor Verlusten geschützt. Wie beim Festgeld können die Anleger während der Laufzeit nicht oder nur mit besonderer Zustimmung der Bank über ihr Geld verfügen. Die Anlagedauer kann zwischen einem Jahr und zehn Jahren betragen. Der Zinssatz bleibt über die gesamte Laufzeit gleich. Die Mindestanlagesumme ist von Anbieter zu Anbieter verschieden. Einige Banken fordern mindestens 500 Euro, andere Euro. Die Kunden können ihre Sparbriefe zwar während der Laufzeit nicht einfach veräußern. Dafür fallen jedoch auch keine Gebühren beim Kauf oder für die Kontoführung an. Sparbriefe können sich in der Art der Verzinsung unterscheiden. In der Regel werden die Zinsen einmal jährlich zum Jahresende ausgezahlt. Allerdings gibt es auch sogenannte aufgezinste Sparbriefe, bei denen die Zinsen bis zum Laufzeitende angesammelt werden. Der Anleger braucht sich also nicht um die Wiederanlage der Zinsen kümmern und profitiert vom Zinseszinseffekt. Dafür kann der aufgezinste Betrag zum Laufzeitende den Sparerpauschbetrag übersteigen, sodass für den überschüssigen Betrag dann bis zu 28 Prozent Abgeltung-und Kirchensteuer abgeführt werden müssen. Beim abgezinsten Sparbrief rechnet die Bank den Zinsbetrag vom Nennwert des Sparbriefs ab. Der Anleger zahlt dann nur diesen reduzierten Betrag ein und erhält zum Ende der Laufzeit den vollen Nennwert. Auch hier droht dann der Abzug von Abgeltungsteuer, wenn der Freibetrag überschritten wird. Rendite/Risiko: Sparbriefe sind aufgrund der gesetzlichen Einlagensicherung im Falle einer Bankenpleite bis zum Betrag von Euro geschützt. Darüber hinaus greifen je nach Anbieter die Sicherungseinrichtungen der betreffenden Institutsgruppe. Rendite: 2 Risiko: 1 10

11 5. Währungskonten: Schwacher Euro, starker Gewinn Anleger, die häufiger Zahlungen in anderen Währungsräumen zu tätigen haben oder ihr Vermögen gegen das Risiko eines schwächeren Euros absichern möchten, können Geld auf einem Währungskonto parken. Diese Anlage kann auch sinnvoll sein, wenn man erwartet, dass eine bestimmte Währung gegenüber dem Euro an Wert gewinnt oder man von einem höheren Zinsniveau eines Landes profitieren möchte. Währungskonten werden überwiegend als Tagesgeldkonten angeboten. Sparkassen und Genossenschaftsbanken vermitteln entsprechende Konten bei ihren Spitzeninstituten. Entsprechend seiner Bedeutung als Leitwährung sind vor allem Anlagen in US-Dollar gefragt. Bei der comdirect bank können die Anleger zwischen elf verschiedenen Währungen wählen. Zu beachten sind mögliche Kosten für die Kontoführung, Umtauschgebühren und eventuell geforderte Mindestanlagesummen. Neben der comdirect bieten andere Direktbanken, wie die DAB, Cortal- Consors, Vitrade, S-Broker und brokerjet Währungskonten an. Zinsen für seine Einlage erhält der Sparer in den wenigsten Währungen. Den höchsten Zinssatz gibt es derzeit (Stand: Oktober 2012) im südafrikanischen Rand mit drei Prozent. Ein hohes Zinsniveau weist aber häufig auf eine schwache Währung eines Landes und eine höhere Inflation hin. Die Abwertung der Fremdwährung und der Kaufkraftverlust können so den Zinsvorteil überwiegen. Wer in Fremdwährungen anlegt, muss sich des Wechselkursrisikos bewusst sein. Steigt der Kurs des Euro gegenüber dem Kurs der Anlagewährung, erleidet der Anleger Verluste. Andererseits kann der Anleger Kursgewinne einstreichen, wenn der Euro gegenüber der Zielwährung abwertet. Rendite / Risiko: Aufgrund der Inflation büßt der Euro jährlich rund zwei Prozent an Kaufwert ein. Dieser Kaufkraftverlust kann bei Fremdwährungen noch deutlich höher sein. Zusätzlich kann sich der Wechselkurs ungünstig entwickeln und empfindliche Verluste einbringen. Rendite 1 bis 2 Risiko 2 bis 3 11

12 6. Anleihen: Rendite mit Ruhe Was tut Vater Staat, wenn er mal wieder Geld braucht? Er erhöht die Steuern, nimmt Kredit bei Banken auf oder leiht es sich von seinen Bürgern. Dazu gibt der Staat Anleihen über den Kapitalmarkt aus, auch Renten oder Schuldverschreibungen genannt. Wer diese Papiere kauft, wird Kreditgläubiger, der Staat ist der Schuldner. Die Konditionen für diesen Kredit, wie Laufzeit, Rückzahlung und zumindest der Anfangszinssatz, werden in den Anleihebedingungen festgelegt. Schuldverschreibungen können nach mehreren Kriterien unterschieden werden. So gibt es fest verzinsliche Anleihen, bei denen die Verzinsung über die gesamte Laufzeit, die in der Regel zwischen fünf und 30 Jahren liegt, von Beginn an bestimmt ist. Im Gegensatz dazu wird die Verzinsung von variablen Anleihen, sogenannten Floatern, periodisch der Marktsituation angepasst. Ein weiteres Unterscheidungsmerkmal ist die Art des Schuldners, des Emittenten. Denn nicht nur Bund, Länder und Kommunen nehmen Anleihen auf; auch andere Staaten, Banken und große Unternehmen finanzieren ihre Projekte zum Teil über die Begebung von Schuldverschreibungen. Nicht alle Emittenten sind jedoch gleich kreditwürdig. Zur besseren Orientierung für die Anleger vergeben internationale Ratingagenturen Bonitätsnoten, die für die Ausfallwahrscheinlichkeit des Schuldners stehen. Liegt der Zinssatz einer Anleihe deutlich über dem Marktdurchschnitt, deutet das auf ein erhöhtes Risiko hin, dass der Anleger sein Geld nicht zurückbekommt. In der Regel werden Anleihen zum Laufzeitende zu 100 Prozent zurückgezahlt. Einige Emittenten behalten sich jedoch das Recht vor, die Anleihe oder Teilbeträge zu bestimmten Terminen zu kündigen und vorzeitig zu tilgen. Der Anleger kann seine Papiere aber auch während der Laufzeit über die Börse verkaufen. Das lohnt sich insbesondere, wenn er die Anleihe zu einem Kurs veräußern kann, der über seinem Einstandspreis liegt. Sinkt etwa das allgemeine Zinsniveau oder verbessert sich die Bonität des Schuldners, steigt in der Regel der Kurs der Anleihe. Im Gegenzug fällt der Kurs, wenn sich die Kreditwürdigkeit des Emittenten verschlechtert oder die Zinsen steigen. Ein Beispiel soll das Kursrisiko verdeutlichen: Die Restlaufzeit eines festverzinslichen Wertpapiers beträgt zehn Jahre. Steigt das Marktzinsniveau um einen Prozentpunkt, sinkt der Kurs um circa zehn Prozent. Insgesamt fallen die Kursschwankungen bei Rentenpapieren deutlich geringer aus als bei Aktien. Steigende Zinsen sind vor allem zu erwarten, wenn die Konjunktur nach einer Schwächephase wieder anzieht. Die Mehrzahl der Analysten und Kapitalmarktexperten rechnet damit, dass die Zinsen ab 2015 wieder steigen werden. Besitzern von Rentenpapieren drohen dann also Kursverluste. Rendite/Risiko: Obwohl das Verlustrisiko bei Anleihen im Schnitt geringer einzuschätzen ist als bei Aktien, ist auch hier Risikostreuung zu empfehlen. Denn bei der Insolvenz des Schuldners droht ein Totalausfall. Da zumindest mittelfristig steigende Zinsen zu erwarten sind, drohen zudem Kursverluste während der Laufzeit. Bei Fremdwährungsanleihen kann die Wechselkursentwicklung zu überdurchschnittlichen Gewinnen oder Verlusten führen. Rendite: 0 bis 4 Risiko: 0 bis 5 12

13 7. Staatsanleihen: Trau, schau, wem Staatsanleihen galten lange Zeit als besonders sicher, weil letztlich alle Bürger des betreffenden Staates für die Zins- und Tilgungsleistungen mit ihren Steuern gerade stehen (müssen). Für die Schuldverschreibungen der Bundesrepublik Deutschland stimmt diese Einschätzung sicherlich. Doch Staaten können auch zahlungsunfähig werden. So setzte etwa Argentinien 2001 die Tilgung seiner Staatsanleihen aus, im Herbst 2008 konnte der Staatsbankrott Islands nur knapp abgewendet werden. Vorläufiger Höhepunkt der Staatsschuldenkrise: Im März 2012 gab es einen ersten Schuldenschnitt in Griechenland. Wer griechische Staatsanleihen besaß, musste auf 53,5 Prozent seiner Forderung verzichten. Einige Wirtschaftsforscher glauben, dass sogar noch ein zweiter Schuldenschnitt erforderlich sein wird. Wie hoch das Ausfallrisiko einer Schuldverschreibung ist, erkennen Anleger an der Höhe ihrer effektiven Verzinsung. Diese errechnet sich aus der nominalen Verzinsung und dem Kurs der Anleihe. Beispiel: Eine Anleihe mit zehn Jahren Restlaufzeit und fünf Prozent Nominalzins notiert an der Börse mit 90 Prozent. Dann beträgt der Effektivzins etwa sechs Prozent. Liegt der Effektivzins deutlich über dem Marktdurchschnitt, deutet das auf ein besonders hohes Risiko hin. So rentierte zum Beispiel eine Anleihe Zyperns mit Restlaufzeit von acht Monaten Ende Oktober 2012 mit mehr als 18 Prozent, während eine Anleihe der Bundesrepublik bei ähnlicher Laufzeit in punkto Rendite zur Nullnummer wird. Nur ist fraglich, ob Zypern die Anleihe überhaupt zurückzahlen kann oder auch nur die Zinsen überweist. Die Bundesrepublik Deutschland genießt dagegen noch hohe Kreditwürdigkeit. Deshalb sind ihre Anleihen sehr gefragt, die Verzinsung entsprechend geringer als die fremder Staatsanleihen. Die Schuldverschreibungen des Bundes haben unterschiedliche Laufzeiten. Die Langläufer mit einer Anlagedauer zwischen zehn und 30 Jahren werden Bundesanleihen genannt. Daneben gibt der Staat Bundesobligationen mit einer Laufzeit von etwa fünf Jahren aus und Bundesschatzanweisungen, die bis zu zwei Jahre laufen. Anleger können diese Papiere bei Auflage am günstigsten direkt bei der Finanzagentur des Bundes erwerben und verwahren lassen. Nur beim Verkauf fallen dann Gebühren an. Alternativ können laufende Anleihen über die Börse ge- und verkauft werden. Der Bund bietet mit Bundesschatzbriefen und Finanzierungsschätzen zwei Besonderheiten. Diese Instrumente ähneln eher den Sparbriefen von Banken, da sie während der Laufzeit nur eingeschränkt oder gar nicht zurückgegeben werden können. Allerdings wird der Verkauf dieser Anlageform zum Ende des Jahres eingestellt. Wer sein Vermögen vor Kaufkraft- und Kursverlusten während der Laufzeit schützen möchte, kann auf inflationsindexierte Anleihen setzen. Bei dieser Variante wird der Zinssatz variabel an die Entwicklung eines Verbraucherpreisindex gebunden. Rendite/Risiko: Anleger können sich mit Staatsanleihen guter Bonität vor größeren Kapitalverlusten schützen. Die Sicherheit ihrer Anlage bezahlen die Käufer dieser Titel jedoch - Stand mit minimalen Renditen, welche die Inflation meist nicht ausgleichen. Beim Verkauf während der Laufzeit besteht das Risiko von Kursverlusten. Ein Wechselkursrisiko kommt hinzu, wenn die Anleihe nicht in Euro notiert. Rendite: 0 bis 5 Risiko: 1 bis 5 13

14 8. Unternehmensanleihen: Anlegen nach Noten Nicht nur der Staat und die Banken nehmen Anleihen am Kapitalmarkt auf. Auch gewerbliche Unternehmen nutzen diese Alternative zum Bankkredit. Der Aufwand lohnt sich in der Regel, wenn der Kapitalbedarf bei 20 Millionen Euro oder höher liegt. Schuldverschreibungen von Unternehmen, auch Corporate Bonds genannt, sind meist nicht besonders besichert. Geht der Schuldner in die Insolvenz, haben die Anleihegläubiger zwar Vorrecht vor den Aktionären, müssen aber dennoch mit dem Totalverlust rechnen, wenn die Insolvenzmasse zu gering ausfällt. Vermögensverwalter empfehlen deshalb vor allem Schuldtitel internationaler, breit aufgestellter Konzerne oder die Anlage via Rentenfonds, die das Risiko über verschiedenste Unternehmensanleihen breit streuen können. Die Schuldner müssen ihre Anleihe deshalb mit hohen Zinsen attraktiv gestalten. Je höher die Ausfallwahrscheinlichkeit der Schuldverschreibung eingeschätzt wird, umso höher ist die Rendite, die die Unternehmen bieten müssen. Ratingagenturen, wie Moody s, Standard&Poor s und Fitch beurteilen die Rendite von Anleiheemittenten. Die Höhe des Ausfallrisikos geben sie mit einer Buchstabenkombination an. So bedeutet etwa die Note AAA höchste Sicherheit und null Prozent Ausfallwahrscheinlichkeit in den beiden folgenden Jahren. Ein einfaches B steht für ein Risiko von knapp 20 Prozent innerhalb der nächsten vier Jahre. Allerdings wird die Aussagekraft der Ratings wegen spektakulärer Fehleinschätzungen stark angezweifelt. So hatten die Ratingagenturen etwa die Bonität der US-Investmentbank Lehman Brothers noch Anfang September 2008 mit A bewertet, was eine sichere Anlage signalisiert. Wenige Tage später meldete Lehman Insolvenz an. Dennoch sind die Bonitätsnoten auch heute noch wichtige Orientierungsmarken. Je schlechter das Rating, desto höher die Risikoprämie das ist der Zins, den die Unternehmen ihren Anleihegläubigern mehr bieten müssen als Staatsanleihen bester Bonität mit gleicher Laufzeit bringen. Die Zinsen werden in aller Regel jährlich gezahlt. Die meisten Papiere sind über die Börse handelbar. Rendite/Risiko: Bei Unternehmensanleihen besteht das Hauptrisiko darin, dass der Schuldner insolvent werden kann. Dem Anleger droht dann der Totalverlust seiner Anlage. Während der Laufzeit besteht ein Kursrisiko, wenn sich das allgemeine Zinsniveau oder die Bonität des Schuldners ändern. Rendite: 0 bis 3 Risiko: 1 bis 5 14

15 9. Pfandbriefe: Doppeltes Sicherheitsnetz Pfandbriefe sind Anleihen, die von einer Pfandbriefbank herausgegeben werden. Ihre herausragende Eigenschaft ist die besondere Sicherheit. Denn in punkto Zins- und Rückzahlung braucht sich der Anleger nicht allein auf die Bonität und Finanzkraft des ausgebenden Kreditinstituts zu verlassen. Zusätzlich sind die Pfandbriefe mit Sicherheiten hinterlegt. Nach Art dieser Sicherheiten werden drei Typen unterschieden: Bei Hypothekenpfandbriefen dienen grundpfandrechtlich gesicherte Immobiliendarlehen als Deckung. Öffentlichen Pfandbriefen stehen Forderungen gegen Staaten, Länder oder Gemeinden gegenüber. Die dritte Gattung, Schiffspfandbriefe, ist durch Schiffshypotheken gesichert. Wird die Bank zahlungsunfähig, werden die Ansprüche der Pfandbriefgläubiger vor allen anderen Gläubigern aus der Deckungsmasse befriedigt. Der Pfandbriefmarkt ist Branchenangaben zufolge nach dem Markt für Schuldverschreibungen der Öffentlichen Hand mit rund 565 Milliarden Euro der zweitgrößte Markt für festverzinsliche Wertpapiere Deutschlands. Die meisten Pfandbriefe werden an einer Börse notiert und können dort börsentäglich ge- und verkauft werden. Um sicher zu gehen, dass genügend Nachfrage besteht, sollten private Anleger am besten sogenannte Jumbo-Pfandbriefe erwerben. So werden Pfandbriefe mit einem Mindestemissionsvolumen von einer Milliarde Euro bezeichnet. Zudem müssen sich bei der Ausgabe eines Jumbo-Pfandbriefes mindestens drei Banken verpflichten, regelmäßig Kurse zu stellen. Die Laufzeit beträgt meist zwischen zwei und 15 Jahren. Obwohl Pfandbriefe ähnlich sicher sind wie Bundesanleihen, liegt ihre Rendite meist einige Zehntelprozentpunkte höher. Im Herbst 2012 betrug der Renditevorsprung je nach Laufzeit zwischen 0,5 und 0,6 Prozentpunkte. Rendite/Risiko: Pfandbriefe sind eine sehr sichere Anlagenform. Allerdings kann der Kurs während der Laufzeit deutlich schwanken, wenn sich der Marktzins ändert. Rendite: 2 Risiko: 1 15

16 10. Aktien: Am Erfolg der Wirtschaft teilhaben Die Aktionäre sind zurück: Nach Angaben des Deutschen Aktieninstituts (DAI) hatten im ersten Halbjahr 2012 insgesamt 10,2 Millionen Anleger direkt oder indirekt in Aktien investiert. Das sind 15,7 Prozent der Gesamtbevölkerung und damit deutlich mehr als Damals hatten lediglich 8,7 Millionen Anleger Aktien und Aktienfonds im Depot. Ein Jahr zuvor waren es sogar noch eine Million weniger. Freilich: Die Achterbahnfahrt der Aktienmärkte mit mehrfachen Hochs und Tiefs seit dem Jahr 2000 hat viele Anleger gehörig verschreckt. Denn summa summarum hat ein Dauer-Investment in den Deutschen Aktienindex den Anlegern selbst nach zwölf Jahren noch immer keine Gewinne beschert. Kein Wunder daher, dass die Aktionärszahlen ihren Rekord aus dem Jahr 2000 noch nicht wieder erreicht haben. Damals hatten sich 12,8 Millionen Menschen direkt oder indirekt als Eigentümer an Unternehmen beteiligt. Die Rückkehr zur Aktie zeigt, dass immer mehr Anleger es vorziehen, sich an Sachwerten zu beteiligen, statt auf die Rückzahlungsversprechen von Staaten zu vertrauen. Dass es mit letzteren selbst in vielen Ländern der Europäischen Union nicht allzu weit her ist, haben die Jahre 2011 und 2012 ja deutlich gezeigt. Margarete Kordt von der Vermögensverwaltung Spiekermann & Co AG in Münster begrüßt den Trend zu Unternehmenspapieren: Aktien sind die effizienteste Form, um als Anleger am Wachstum der Wirtschaft teilzuhaben, sagt die bankenunabhängige Finanzexpertin. Zum anderen böten sie als Sachwert einen Schutz gegen die zunehmende Bereitschaft der westlichen Notenbanken, mit frisch gedrucktem Geld strauchelnde Banken und kriselnde Staaten zu stützen. Dieses Gelddrucken könnte die Inflation nach ihren Worten auf Dauer spürbar steigen lassen. Mit Aktien beteiligen sich Anleger prinzipiell unbefristet am Eigenkapital einer Aktiengesellschaft. Durch den Kauf erwerben sie das Recht, an der Hauptversammlung 16 teilzunehmen, die mindestens einmal im Jahr stattfinden muss. Dort wird etwa über die Verwendung des Gewinns entschieden, wobei jede Aktie eine Stimme hat. Wenn in der Presse die Rede von Aktien ist, sind übrigens fast immer Stammaktien gemeint. Daneben gibt es Vorzugsaktien, die meist kein Stimmrecht haben, dafür aber andere Vorzüge bieten: In vielen Fällen zahlen sie zum Beispiel eine höhere Dividende das ist in aller Regel der Teil des Gewinns, der an die Aktionäre ausgeschüttet wird. Da Aktionäre Mitinhaber des Unternehmens sind, müssen sie im Fall einer Insolvenz meist den Totalausfall des investierten Kapitals verschmerzen. Andererseits beteiligen sie sich mit ihrer Investition in einem Unternehmen an einem Sachwert mit den entsprechenden Gewinnchancen und schützen sich zudem in einem gewissen Maß vor Inflation. Die Kurse von Aktien können sehr stark schwanken. Diese Volatilität erhöht das Risiko von (Buch-) Verlusten, aber auch die Chance auf Kursgewinne: So brach der Wert des Deutschen Aktienindex (DAX) von 2000 bis 2003 um rund drei Viertel ein, verdreifachte sich aber in den darauf folgenden vier Jahren. Wegen dieser hohen Schwankungen ist es für Anleger wichtig, beim Kauf und Verkauf von Aktien eine Methode zu verfolgen, mit der sie aus psychologischer Sicht gut leben können. Keinesfalls sollten sie sich nur auf Kaufempfehlungen, etwa von Banken, verlassen. Bei den Methoden zur Aktienauswahl lassen sich zwei Varianten unterscheiden: Fundamentalanalyse und technische Analyse. Die Fundamentalisten gehen davon aus, dass sich der Aktienkurs dem Niveau annähern wird, das sie ausgehend von wichtigen betriebs- und volkswirtschaftlichen Größen errechnet haben. Liegt der Kurs unter diesem Niveau, kann sich die Aktie zum Kauf empfehlen. Die Techniker hingegen betrachten in erster Linie, wie der Kapitalmarkt selbst eine Aktie

17 sieht, indem sie die Kräfteverhältnisse zwischen Angebot und Nachfrage analysieren. Daraus versuchen sie dann, auf die weitere Kursentwicklung der Aktie zu schließen. Zur besseren Vergleichbarkeit der Entwicklung am Aktienmarkt werden seit Langem Aktienindizes gebildet. In Deutschland werden DAX, MDAX und TecDAX stark beachtet, in den USA sind es Dow Jones Industrial Average, S&P 500 sowie der Nasdaq Composite. Inzwischen gibt es viele weitere Indizes für andere Regionen in der Welt. Anleger, die sich die eigenhändige Aktienauswahl nicht zutrauen, können auf ein großes Angebot an aktiv gemanagten Aktienfonds, börsengehandelten Indexfonds (ETFs) und Zertifikaten zurückgreifen. Rendite/Risiko: Der Chance auf Dividenden und Kursgewinne mit Aktien stehen erhebliche Kursrisiken bis hin zur Gefahr des Totalverlusts gegenüber. Interessierte Anleger sollten sich daher entweder intensiv mit Aktien befassen oder professionellen Rat einholen. Rendite: 3 5 Risiko:

18 11. Large oder Small: Big ist nicht immer beautiful Aktien werden nach ihrer Marktkapitalisierung unterschieden in Large Caps, Mid Caps und Small Caps, wobei der Begriff Cap die englische Kurzform für die Kapitalisierung (Capitalization) darstellt. Die Marktkapitalisierung ergibt sich aus der Anzahl der an der Börse gehandelten Aktien des Unternehmens multipliziert mit dem aktuellen Aktienkurs. Von daher ändert sie sich permanent. Zu den Large-Cap-Aktien, also den Unternehmen mit dem höchsten Börsenwert, zählen solche mit einer Marktkapitalisierung von zwei Milliarden Euro und mehr. Als Mid Caps gelten Unternehmen mit einem Börsenwert zwischen 500 Millionen und zwei Milliarden Euro, während die Small Caps eine Marktkapitalisierung unter einer halben Milliarde Euro aufweisen. In Deutschland gibt es mit den Börsenindizes DAX, MDAX und SDAX jeweils ein Segment für Large, Mid und Small Caps, wobei die Abgrenzung jedoch nicht genau entlang der genannten Euro-Beträge verläuft. Small Caps sind die Aktienkategorie mit den höchsten Renditeerwartungen. So haben diese Aktien in den USA nach Berechnungen des Kapitalmarkt-Forschers Jeremy Siegel über knapp vier Jahrzehnte hinweg eine nominale Rendite von 14,8 Prozent im Jahr erzielt, wobei unterbewertete Small Caps (Value-Aktien) noch um einiges besser abschnitten. Im Vergleich dazu legten Large-Cap-Aktien in diesem Zeitraum im Wert jährlich um zwölf Prozent zu. Auch bei den Large Caps hatten Value-Titel im Vergleich zu Growth-Aktien die Nase vorn. Das bessere Abschneiden der Small Caps rührt von dem höheren Wachstumspotenzial dieser Unternehmen her: Firmen mit einem Umsatz von 30 Millionen Euro können diesen eben leichter verdoppeln, als wenn er sich bereits auf eine Milliarde Euro belaufen würde. Der höheren Rendite steht aber ein höheres Risiko gegenüber. So schwanken die Kurse von Small Caps stärker als die von Large Caps, da sich die Gewinne kleinerer Unternehmen nicht so stabil und vorhersagbar entwickeln wie die großer Unternehmen. Für Anleger bedeutet das: Wer zu einem ungünstigen Zeitpunkt Small-Cap-Aktien kauft, muss mit vergleichsweise hohen zwischenzeitlichen Verlusten rechnen. Rendite/Risiko: Anleger sollten gut abwägen, ob sie sich ausschließlich auf eher defensive Large-Cap-Aktien oder nur auf aussichtsreiche Small-Cap-Aktien konzentrieren. Beide haben Vor- und Nachteile, sodass eine Streuung des Kapitals auf beide Segmente sinnvoll erscheint. Rendite: 3-5 (Small), 2-4 (Large) Risiko: 4-5 (Small), 2-4 (Large) 18

19 12. Value oder Growth: Eine Frage des Geschmacks Investmentprofis unterscheiden Aktien danach, ob diese sich eher für eine Valueoder eine Growth-orientierte Anlagestrategie eignen. Value bedeutet Wert, Growth heißt Wachstum. Fondsmanager oder Anleger, die eine Value-Strategie anwenden wollen, suchen nach werthaltigen Titeln. Diese Unternehmen weisen meist eine starke Marktposition auf und zahlen eine hohe Dividende. In einem zweiten Schritt geht es den Value-Investoren darum, aus diesen Aktien die unterbewerteten Papiere auszuwählen. Dabei orientieren sie sich an mehreren Bilanzkennzahlen, mit denen sie den sogenannten inneren Wert eines Unternehmens ermitteln. Dazu gehört etwa der Buchwert das ist der in der Bilanz ausgewiesene Wert des Vermögens abzüglich der Verbindlichkeiten. Ist der aktuelle Marktwert des Unternehmens die Anzahl aller Aktien multipliziert mit dem Börsenkurs im Vergleich zum inneren Wert auffällig niedrig, handelt es sich um eine unterbewertete Aktie und damit um einen Kaufkandidaten. Ein sehr erfolgreicher Vertreter des Value-Ansatzes ist der US-Investor Warren Buffett. Bei der Growth-Strategie hingegen setzen Investoren auf wachstumsstarke Werte. Dabei stehen meist nicht einzelne Aktien, sondern die Entwicklung ganzer Branchen im Vordergrund. Auch sind es nicht die vorhandenen Vermögenswerte des Unternehmens, die den Kauf einer Aktie rechtfertigen. Vielmehr achten Growth- Anleger auf ein starkes Wachstum von Umsatz und Gewinn. Dabei gilt: Je jünger ein Unternehmen, desto größer sein Wachstumspotenzial. Oft weisen Growth- Unternehmen daher einen recht niedrigen Gewinn auf, sodass das Verhältnis von Aktienkurs und Gewinn, das sogenannte Kurs-Gewinn-Verhältnis, recht hoch ausfällt. Paradebeispiele für eine Growth- Strategie aus jüngerer Zeit sind Aktien aus der Solarenergie-Branche. Gerade die Entwicklung dieser Branche zeigt, dass die Kursschwankungen bei Growth-Aktien sehr hoch sein können. Rendite/Risiko: Value-Anleger fahren auf lange Sicht höhere Renditen ein, wie wissenschaftliche Untersuchungen zeigen. Zudem sind die Kursschwankungen geringer. Dafür benötigen Investoren teils viel Geduld, bis sich der Aktienkurs so entwickelt, wie sie es wünschen. Growth- Anleger profitieren immer wieder von Phasen, in denen sie eine deutlich höhere Rendite einfahren als die Anhänger der Value-Schule. Danach kommt es aber regelmäßig zu einem Ausverkauf. Das heißt: Für Growth-Anleger ist das Timing entscheidend. Rendite: 3-4 (Value), 0-5 (Growth) Risiko: 2-3 (Value), 3-5 (Growth) 19

20 13. Aktienfonds: Im Auf und Ab der Börse Aktienfonds bieten Anlegern die Möglichkeit, bereits mit kleinen Beträgen am Aktienmarkt anzulegen, ohne zu große Einzelrisiken einzugehen. Diese Fonds eignen sich insbesondere für risikobewusste Investoren, deren Ziel eine hohe Wertsteigerung ist. Wie bei Aktien kann auch der Wert von Aktienfonds kräftig schwanken. Nach einer Faustregel des Deutschen Aktieninstituts sind zwischen sieben und zehn Aktien und damit mehrere tausend Euro nötig, um ein ausgewogenes Wertpapierdepot aufzubauen. Wer sich für den Kauf eines Aktienfonds entscheidet, kann sich hingegen schon mit zweistelligen Beträgen an mehreren Dutzend Dividendentiteln beteiligen, da die Fonds das Geld von sehr vielen Anlegern bündeln und es auf viele Aktien verteilen. Diese Streuung senkt prinzipiell das Risiko von Verlusten. Die Ausrichtung der Aktienfonds kann extrem unterschiedlich sein. So gibt es Fonds, die nur in bestimmte Regionen wie Nordamerika oder Branchen wie Technologie investieren; andere hingegen kaufen Aktien von Unternehmen aus allen Erdteilen und eignen sich daher eher als Basis- Investment. Die Fonds unterscheiden sich auch hinsichtlich der Unternehmensgröße. Fonds, die ausschließlich Aktien kleiner Firmen (Small Caps) kaufen, sind ebenso auf dem Markt wie Fonds, die nur Papiere von Schwergewichten (Large Caps) ins Portfolio nehmen, wie sie etwa im DAX enthalten sind. Die Methode der Titelauswahl variiert ebenfalls: Die sogenannten Stockpicker unter den Fondsmanagern suchen nach unterbewerteten Aktien (Bottom-Up- Ansatz), während Experten, die den Top- Down-Ansatz verfolgen, zuerst die Perspektiven der Aktienmärkte und einzelner Branchen bewerten, bevor sie sich an die Auswahl der Aktien machen. Anleger, die überlegen, einen Aktienfonds zu kaufen, sollten genau überlegen, welcher Fonds zu ihnen passt. Dazu gehört auch zu prüfen, welche Rendite ein Fonds über mehrere Jahre hinweg erzielt hat und wie hoch der maximale Verlust (Drawdown) in dieser Zeit war. Denn Tatsache ist: Viele Fondsmanager schaffen es nicht, dauerhaft ihren Vergleichsindex zu schlagen angesichts einer jährlichen Managementgebühr von bis zu zwei Prozent ist das eher ärgerlich. Eine preiswerte Alternative zu den aktiv gemanagten Aktienfonds sind börsengehandelte Indexfonds (ETFs), die einen bestimmten Index abbilden. Wer auf aktives Management schwört, sollte darauf achten, dass er den Fonds ohne oder zumindest mit einem reduzierten Ausgabeaufschlag erwirbt. Direktbanken und Fondsvermittler können hier weiterhelfen. Übrigens: Das Geld der Anleger ist, wie bei allen anderen Fondsarten auch, Sondervermögen und daher bei einer etwaigen Insolvenz der Fondsgesellschaft vor dem Zugriff der Gläubiger geschützt. Rendite/Risiko: Mit Aktienfonds beteiligen sich Anleger am Auf und Ab des Wirtschaftswachstums. Sinnvoll kann daher ein Fonds sein, der in einer Baisse aus dem Aktienmarkt aussteigen kann. Rendite: 2-5 Risiko:

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