AKAD. VW Geld- und Finanzpolitik Punkte / 82.8% 67 Punkte. Korrektor Modul

Save this PDF as:
 WORD  PNG  TXT  JPG

Größe: px
Ab Seite anzeigen:

Download "AKAD. VW 204 - Geld- und Finanzpolitik. 55.5 Punkte / 82.8% 67 Punkte. Korrektor Modul"

Transkript

1 Seite: 1 AKAD Prüfung: VW Geld- und Finanzpolitik Student: Note: 5 Details Durchführungs-ID: Student: Persönliche ID: Datum der Durchführung: Erreichte Punkte: Maximale Punktezahl: Publizierte GUID: Auswertung: 55.5 Punkte / 82.8% 67 Punkte Korrektor Modul Schlusskommentar Sie haben die Aufgaben gut gelöst. Im Detail gibt es noch die eine oder andere Unsicherheit, doch im Grossen sieht es gut aus.

2 Seite: 2 Aufgabe 1 - ID 158/2657 Im Mai 2005 veröffentlichte die Schweizerische Nationalbank (SNB) die nachfolgenden Bilanzzahlen für den (in Milliarden Franken, gerundet). Beachten Sie, dass verschiedene Bilanzpositionen als «übrige Aktiven» bzw. «übrige Passiven» zusammengefasst sind. Bilanzsumme: 117 Devisen: 60 Forderungen aus Repogeschäften: 24 Girokonten inländischer Banken: 7 Gold: 19 Notenumlauf:? Rückstellungen: 37 Verbindlichkeiten ggü. Bund: 2 Übrige Aktiven: 5 Übrige Passiven: 32 Reservepositionen beim IWF: 2 Wertschriften:? Beantworten Sie die folgenden Fragen zur SNB-Bilanz, indem Sie die korrekten Zahlen in die Lücken einfüllen. Frage In Mia. CHF Wie hoch ist der Notenumlauf? 39 Wie hoch ist der Wertschriftenbestand? 7 Wie hoch ist die Notenbankgeldmenge, d.h. die monetäre Basis? 46 Die Aufgabe ist richtig gelöst! Maximale Punktezahl: Punkte Erreichte Punkte: Punkte Frage In Mia. CHF Wie hoch ist der Notenumlauf? 39 Wie hoch ist der Wertschriftenbestand? 7 Wie hoch ist die Notenbankgeldmenge, d.h. die monetäre Basis? 46

3 Seite: 3 Aufgabe 2 - ID 160/2659 Es gibt vier verschiedene Geldmengen: Notenbankgeldmenge (NBGM), M1, M2 und M3. Welche Auswirkungen haben die folgenden Ereignisse auf die vier Geldmengen? Ereignis NBGM M1 M2 M3 Die Nationalbank kauft einer Bank Wertschriften ab. Steigt Keine Keine Keine Eine Bankkundin wandelt eine Sichteinlage in eine Termineinlage um. Ein Postfinancekunde bezieht Geld von seinem Postscheckkonto. Eine Bank gewährt einer Bankkundin einen Lombardkredit und schreibt den Betrag dem Privatkonto gut. Herr Müller kauft an der Börse Aktien von Novartis. Ein Unternehmen wandelt ein kurzfristiges (Laufzeit 6 Monate) Darlehen in ein längerfristiges (Laufzeit 2.5 Jahre) Darlehen um. Keine Sinkt Sinkt Keine Keine Keine Keine Keine Keine Steigt Steigt Steigt Keine Keine Keine Keine Keine Keine Keine Keine Steigt Sinkt Keine Ziehen Sie die betreffenden Antwortelemente in die Felder. «Steigt» bedeutet einen Anstieg der betreffenden Geldmenge aufgrund des Ereignisses, «Sinkt» deren Senkung. «Keine» bedeutet, dass das Ereignis keine Auswirkungen auf die betreffende Geldmenge hat. Die Aufgabe ist richtig gelöst!

4 Seite: 4 Maximale Punktezahl: Punkte Erreichte Punkte: Punkte Ereignis NBGM M1 M2 M3 Die Nationalbank kauft einer Bank Wertschriften ab. Steigt Keine Keine Keine Eine Bankkundin wandelt eine Sichteinlage in eine Termineinlage um. Ein Postfinancekunde bezieht Geld von seinem Postscheckkonto. Eine Bank gewährt einer Bankkundin einen Lombardkredit und schreibt den Betrag dem Privatkonto gut. Herr Müller kauft an der Börse Aktien von Novartis. Ein Unternehmen wandelt ein kurzfristiges (Laufzeit 6 Monate) Darlehen in ein längerfristiges (Laufzeit 2.5 Jahre) Darlehen um. Keine Sinkt Sinkt Keine Keine Keine Keine Keine Keine Steigt Steigt Steigt Keine Keine Keine Keine Keine Keine Keine Keine Steigt Sinkt Keine

5 Seite: 5 Aufgabe 3 - ID 161/2660 Der Transmissionsmechanismus dient dazu, die Wirkung der Geldpolitik zu beschreiben. Welche Wirkungen zeigt eine expansive Geldpolitik? + (Anstieg) (Abnahme) = (keine Wirkung bzw. Veränderung) Geldmarktzinsen Langfristige Zinsen Kreditvolumen Wert der einheimischen Währung Preise von Vermögensanlagen Gesamtwirtschaftliche Nachfrage Das ist teilweise richtig. Maximale Punktezahl: Punkte Erreichte Punkte: Punkte + (Anstieg) (Abnahme) = (keine Wirkung bzw. Veränderung) Geldmarktzinsen Langfristige Zinsen Kreditvolumen Wert der einheimischen Währung Preise von Vermögensanlagen Gesamtwirtschaftliche Nachfrage

6 Seite: 6 Aufgabe 4 - ID 163/2662 Treffen die folgenden fünf Behauptungen zur Geldpolitik zu oder nicht? Klicken Sie alle korrekten Behauptungen an. Eine Bank, die nachhaltige Zahlungsschwierigkeiten hat, kann sich darauf verlassen, dass die SNB als «Lender of last resort» sie unterstützen wird. Wenn die Notenbankgeldmenge steigt, dann steigt gleichzeitig auch die Geldmenge M1. Die Währungsreserven bestehen aus dem Gold, den Devisen und den Wertschriften. Der Repo als wichtigstes geldpolitisches Instrument der SNB wird durch das Festschreiben von Mindestreserven unterstützt. Die SNB hat zur Zinssteuerung gewechselt, weil der Geldmarkt in den vergangenen Jahren stärker schwankte als der Gütermarkt. Das ist teilweise richtig. Maximale Punktezahl: Punkte Erreichte Punkte: Punkte Eine Bank, die nachhaltige Zahlungsschwierigkeiten hat, kann sich darauf verlassen, dass die SNB als «Lender of last resort» sie unterstützen wird. Wenn die Notenbankgeldmenge steigt, dann steigt gleichzeitig auch die Geldmenge M1. Die Währungsreserven bestehen aus dem Gold, den Devisen und den Wertschriften. Der Repo als wichtigstes geldpolitisches Instrument der SNB wird durch das Festschreiben von Mindestreserven unterstützt. Die SNB hat zur Zinssteuerung gewechselt, weil der Geldmarkt in den vergangenen Jahren stärker schwankte als der Gütermarkt.

7 Seite: 7 Aufgabe 5 - ID 159/2658 «Man kann an einer Schnur ziehen, aber man kann nicht an einer Schnur stossen.» Dieses Sprichwort beschreibt anschaulich das Problem, das sich der SNB beim Versuch stellt, die Konjunktur mit der Geldpolitik anzukurbeln: Die SNB kann nämlich mithilfe ihrer Geldpolitik eine Inflation bekämpfen und somit konjunkturdämpfend wirken. Sie kann jedoch nicht oder nur in viel geringerem Ausmass die Konjunktur ankurbeln. Welche der folgenden Begründungen zu dieser Aussage ist richtig? Das stimmt weil... die Nationalbank trotz tiefer Zinsen niemanden zwingen kann, Geld für Konsum- oder für Investitionsgüter auszugeben.... trotz sinkender Zinsen wegen der Liquiditätsfalle dennoch nicht mehr investiert wird.... die Anleger auf weiter sinkende Zinsen warten und deswegen ihr Geld nicht in Wertpapiere anlegen.... die Investoren mit steigenden Zinsen rechnen und deswegen nicht investieren. Hinweis: Nur eine Aussage ist vollkommen korrekt. Die Aufgabe ist richtig gelöst! Maximale Punktezahl: Punkte Erreichte Punkte: Punkte die Nationalbank trotz tiefer Zinsen niemanden zwingen kann, Geld für Konsum- oder für Investitionsgüter auszugeben.... trotz sinkender Zinsen wegen der Liquiditätsfalle dennoch nicht mehr investiert wird.... die Anleger auf weiter sinkende Zinsen warten und deswegen ihr Geld nicht in Wertpapiere anlegen.... die Investoren mit steigenden Zinsen rechnen und deswegen nicht investieren.

8 Seite: 8 Aufgabe 6 - ID 165/2664 Angenommen, die Schweiz verzeichnet eine Deflation von 2%. Welche Folgen hat eine solche Deflation? Klicken Sie alle korrekten Aussagen an. Der Schweizer Franken wird dank der deflationären Tendenzen stärker. Diese Aufwertung wirkt der Deflation entgegen. Bei einer Deflation resultieren unweigerlich positive Realzinsen, die die Konjunktur zusätzlich dämpfen. Die Anleger und Investoren erwarten sinkende Nominalzinsen und werden deswegen ihr Geld erst recht nicht anlegen oder investieren. Bei einer Deflation sinken die Preise generell, folglich wird sofort mehr konsumiert. Dadurch besteht die Gefahr, dass die Preise wieder steigen und es zu einer Inflation kommt. Das ist teilweise richtig. Maximale Punktezahl: Punkte Erreichte Punkte: Punkte Der Schweizer Franken wird dank der deflationären Tendenzen stärker. Diese Aufwertung wirkt der Deflation entgegen. Bei einer Deflation resultieren unweigerlich positive Realzinsen, die die Konjunktur zusätzlich dämpfen. Die Anleger und Investoren erwarten sinkende Nominalzinsen und werden deswegen ihr Geld erst recht nicht anlegen oder investieren. Bei einer Deflation sinken die Preise generell, folglich wird sofort mehr konsumiert. Dadurch besteht die Gefahr, dass die Preise wieder steigen und es zu einer Inflation kommt.

9 Seite: 9 Aufgabe 7 - ID 1226/2668 Maximale Punktezahl: Punkte Erreichte Punkte: Punkte Die Inflation hat verschiedene Nachteile. Bitte nennen Sie drei Nachteile und beschreiben Sie diese in je ein bis zwei Sätzen anhand von Beispielen. - Entwertung von Erparnissen: Geldvermögen erfährt eine Entwertung während Sachvermögen eher an Wert gewinnen. - Benachteiligung von Gläubigern, Begünstigung von Schuldnern: Die Schuldner müssen ihre Schulden nominal zurückzahlen, real erhalten die Gläubiger aber weniger Die Aussage: "Das Geld verliert an Wert " akzeptieren wir nicht als einen Nachteil, weil es sich dabei nur um die Beschreibung des Begriffs "Inflation" handelt. Gut: Sie haben die Nachteile korrekt beschrieben.

10 Seite: 10 Aufgabe 8 - ID 1225/2667 Maximale Punktezahl: Punkte Erreichte Punkte: Punkte Hauptaufgabe der Nationalbank ist, für Preisstabilität zu sorgen. Sie hat dazu verschiedene Instrumente zur Verfügung. A) Wie heisst das Instrument, das die Nationalbank hauptsächlich einsetzt? B) Bitte beschreiben Sie in ein bis zwei Sätzen, wie dieses Instrument funktioniert. Verwenden Sie die korrekten Fachbegriffe. a) Repogeschäft b) Bei einem Repogeschäft verkauft der Geldnehmer per Kasse Effekten an den Geldgeber und vereinbart mit diesem gleichzeitig den Rückkauf von Effekten gleicher Gattung und Menge auf einen späteren Zeitpunkt. Für die Dauer des Geschäfts wird vom Geldnehmer ein Zins (Reposatz) bezahlt. Aus ökonomischer Sicht handelt es sich beim Repo um Sie haben den Margin Call vergessen. Nur deswegen ist der Repo risikolos. Täglich wird kontrolliert, ob die Wertschriften dem Wert des Rückkaufs noch entsprechen. Wenn nicht muss der Geldnehmer soviel Geld zurückbezahlen bis der Wert des Rückkaufs der abgemachten Kaufssumme wieder entspricht.

11 Seite: 11 Aufgabe 9 - ID 166/2665 Die Taylorregel dient dazu, einen erwarteten nominalen Geldmarktzins zu berechnen. Sie hängt von verschiedenen Einflussgrössen ab. Folgende aktuellen Konjunkturdaten gelten für eine Volkswirtschaft: Aktuelle Inflationsrate: 2.0 % BIP-Wachstum 1.5 % Zielgrösse Inflation: 2.0 % Gewichtungsgrösse Inflation 0.25 Gewichtungsgrösse BIP-Lücke 0.75 Potenzielles BIP-Wachstum 2.5 % Realer Gleichgewichtszins 2.0 % Wie hoch wäre der erwartete nominale Geldmarktzinssatz? Berechnen Sie auf zwei Stellen nach dem Komma nach der Formel für die Taylorregel: i = i* + p + Gewichtungsgrösse Inflation (p p*) + Gewichtungsgrösse BIP-Lücke (y y*) Der erwartete nominale Geldmarktzinssatz (i) beträgt: 3.25 %. Die Aufgabe ist richtig gelöst! Maximale Punktezahl: Punkte Erreichte Punkte: Punkte Der erwartete nominale Geldmarktzinssatz (i) beträgt: 3.25 %.

12 Seite: 12 Aufgabe 10 - ID 164/2663 Klicken Sie an, ob die folgenden Behauptungen zur Finanzpolitik korrekt oder nicht korrekt sind. Korrekt Nicht korrekt Ratingagenturen stufen einen Staat wegen zu hohen Schulden als schlechten Schuldner ein. Das hat Folgen: Die Zinsbelastung steigt und die Sanierung der Staatsfinanzen wird zusätzlich erschwert. Automatische Stabilisatoren dienen dazu, dass der Staat immer ähnlich viel Geld einnimmt, wie er ausgibt. Damit die Maastrichter Kriterien eingehalten werden, darf ein Land mit einem BIP von 600 Mrd. Euro ein Defizit von höchstens 18 Mrd. Euro und Staatsschulden von höchstens 300 Mrd. Euro erzielen. Wenn die laufenden Einnahmen niedriger ausfallen als die Summe der laufenden Ausgaben und der Investitionsausgaben, erzielt der Staat ein primäres Das ist teilweise richtig. Maximale Punktezahl: Punkte Erreichte Punkte: Punkte Korrekt Nicht korrekt Ratingagenturen stufen einen Staat wegen zu hohen Schulden als schlechten Schuldner ein. Das hat Folgen: Die Zinsbelastung steigt und die Sanierung der Staatsfinanzen wird zusätzlich erschwert. Automatische Stabilisatoren dienen dazu, dass der Staat immer ähnlich viel Geld einnimmt, wie er ausgibt. Damit die Maastrichter Kriterien eingehalten werden, darf ein Land mit einem BIP von 600 Mrd. Euro ein Defizit von höchstens 18 Mrd. Euro und Staatsschulden von höchstens 300 Mrd. Euro erzielen. Wenn die laufenden Einnahmen niedriger ausfallen als die Summe der laufenden Ausgaben und der Investitionsausgaben, erzielt der Staat ein primäres

13 Seite: 13

14 Seite: 14 Aufgabe 11 - ID 162/2661 Der Staat hat vier finanzpolitische Hauptziele: das Alllokationsziel, das Verteilungsziel, das Stabilisierungsziel und das fiskalische Ziel. Welches finanzpolitische Ziel wird jeweils mit den folgenden Massnahmen verfolgt? Bitte kreuzen Sie an. Allokationsziel Verteilungsziel Stabilisierungsziel Fiskalisches Ziel Definition eines Ausgabenstopps im Sinne der «Schuldenbremse». Personalaufstockung in der Bundesanwaltschaft zur Bekämpfung der Wirtschaftskriminalität. Höhere Familienzulagen, um den steigenden Familienkosten Rechnung zu tragen. Die Mehrkosten werden vorwiegend von den Arbeitgebern finanziert. Inkraftsetzung eines Wirtschaftsförderungsprogramms in den Randregionen des Landes. Einführung einer CO2-Abgabe für Unternehmen. Die CO2-Abgabe setzt Anreize zur Verminderung der CO2-Emissionen. Bekenntnis zu einer konsequent antizyklischen Ausgabepolitik des Staates. Das ist teilweise richtig.

15 Seite: 15 Maximale Punktezahl: Punkte Erreichte Punkte: Punkte Allokationsziel Verteilungsziel Stabilisierungsziel Fiskalisches Ziel Definition eines Ausgabenstopps im Sinne der «Schuldenbremse». Personalaufstockung in der Bundesanwaltschaft zur Bekämpfung der Wirtschaftskriminalität. Höhere Familienzulagen, um den steigenden Familienkosten Rechnung zu tragen. Die Mehrkosten werden vorwiegend von den Arbeitgebern finanziert. Inkraftsetzung eines Wirtschaftsförderungsprogramms in den Randregionen des Landes. Einführung einer CO2-Abgabe für Unternehmen. Die CO2-Abgabe setzt Anreize zur Verminderung der CO2-Emissionen. Bekenntnis zu einer konsequent antizyklischen Ausgabepolitik des Staates.

16 Seite: 16 Aufgabe 12 - ID 1227/2669 Maximale Punktezahl: Punkte Erreichte Punkte: Punkte In dieser Aufgabe gehen wir von folgender Annahme aus: Der Staat zwingt die SNB, seine Schulden zu bezahlen. Die SNB druckt also Geld, um die Staatsschulden zu bezahlen. A) Nennen Sie zwei Nachteile dieser Finanzierungsart von Staatsschulden. Stichworte genügen. B) Wie würden sich die Geldmarktzinsen kurzfristig verändern, wenn der Staat seine Schulden nicht über eine Kreditaufnahme, sondern über die Notenpresse finanzieren würde? Bitte antworten Sie in einem ganzen Satz. a) - Es entsteht Inflation - Real sinkt durch die Inflation die Schuld des Staates weiter, somit hat er noch mehr Interesse an einer Monetarisierung der Staatsschuld. Die Inflation wächst noch weiter. Ihre Antworten sind korrekt. Zudem müsste der Staat uns nicht mehr um Erlaubnis fragen, wenn er Geld ausgeben will. Er kann es ja selber drucken.

17 Seite: 17 Aufgabe 13 - ID 167/2666 Klicken Sie an, ob die folgenden Behauptungen zu den Einnahmen und Ausgaben des Staates korrekt sind oder nicht korrekt sind. Korrekt Nicht korrekt Angenommen, der Staat finanziert seine Ausgaben über die Notenpresse statt über Steuern: Dadurch würde die Inflationsrate steigen. Die Laffer-Kurve besagt, dass sinkende Steuersätze eine Senkung der Steuereinnahmen bewirken. Die Aussagen der Laffer-Kurve treffen zu. Das Problem ist jedoch, dass man nicht weiss, wo sich ein Land auf dieser Kurve befindet. Sofern die Fiskalquote stärker wächst als die Staatsquote, steigt die Staatsverschuldung laufend an. Eine Steuerüberwälzung ist illegal. Die Geldmenge würde sinken, wenn der Staat seine Ausgaben über die Notenpresse anstatt über Steuern finanzieren würde. Die Aufgabe ist richtig gelöst! Maximale Punktezahl: Punkte Erreichte Punkte: Punkte Korrekt Nicht korrekt Angenommen, der Staat finanziert seine Ausgaben über die Notenpresse statt über Steuern: Dadurch würde die Inflationsrate steigen. Die Laffer-Kurve besagt, dass sinkende Steuersätze eine Senkung der Steuereinnahmen bewirken. Die Aussagen der Laffer-Kurve treffen zu. Das Problem ist jedoch, dass man nicht weiss, wo sich ein Land auf dieser Kurve befindet. Sofern die Fiskalquote stärker wächst als die Staatsquote, steigt die Staatsverschuldung laufend an. Eine Steuerüberwälzung ist illegal. Die Geldmenge würde sinken, wenn der Staat seine Ausgaben über die Notenpresse anstatt über Steuern finanzieren würde.

18 Seite: 18

GELDMENGE UND PREISE Arbeitsauftrag

GELDMENGE UND PREISE Arbeitsauftrag 1. Geldmenge und Preise Kreuzen Sie die korrekten Aussagen an. Begründen Sie Ihren Entscheid bei den falschen Aussagen mit einem oder zwei kurzen Sätzen. Die Schweizerische Nationalbank kann die gesamte

Mehr

Geldmengen und Geldpolitik

Geldmengen und Geldpolitik Geldmengen und Geldpolitik 1. Bilanz der Notenbank Die Schweizerische Nationalbank (SNB) ist für die Geldpolitik der Schweiz zuständig (Bundesverfassung Art. 99,2). Dies zeigt sich auch in der Bilanz der

Mehr

LÖSUNG ZUR VORLESUNG MAKROÖKONOMIK I (SoSe 14) Aufgabenblatt 3

LÖSUNG ZUR VORLESUNG MAKROÖKONOMIK I (SoSe 14) Aufgabenblatt 3 Fakultät Wirtschafts- und Sozialwissenschaften Jun.-Prof. Dr. Philipp Engler, Michael Paetz LÖSUNG ZUR VORLESUNG MAKROÖKONOMIK I (SoSe 14) Aufgabenblatt 3 Aufgabe 1: Geldnachfrage I Die gesamtwirtschaftliche

Mehr

WORKSHOP AKTUELLE VOLKSWIRTSCHAFTSLEHRE

WORKSHOP AKTUELLE VOLKSWIRTSCHAFTSLEHRE 1 WORKSHOP AKTUELLE VOLKSWIRTSCHAFTSLEHRE Geldmengen Geldschöpfung Geldpolitik: Auswertung von SNB Geldmengen-Statistiken Marcel Bühler mu.buehler@bluewin.ch 5.3 Die Entstehung von Geld 5 2 SNB kauft Devisen

Mehr

Spezielle Themen: Gesamttest. Lösung zu Aufgabensammlung

Spezielle Themen: Gesamttest. Lösung zu Aufgabensammlung Thema Dokumentart Spezielle Themen: Gesamttest Lösung zu Aufgabensammlung Lösung Gesamttest: Aufgabensammlung I Aufgabe 1 In welcher Teilbilanz der Zahlungsbilanz werden die folgenden aussenwirtschaftlichen

Mehr

Tagebuch Internet-Blog. Datum: 3. März 2009 Fach / Thema: Volkswirtschaft Dozenten: Dörig Roman, roman.doerig@doerigausbildung.ch

Tagebuch Internet-Blog. Datum: 3. März 2009 Fach / Thema: Volkswirtschaft Dozenten: Dörig Roman, roman.doerig@doerigausbildung.ch Tagebuch Internet-Blog Datum: 3. März 2009 Fach / Thema: Volkswirtschaft Dozenten: Dörig Roman, roman.doerig@doerigausbildung.ch Themenschwerpunkte / Vorgehensweisen: Repetition Begriffe: Der Wirtschaftsmensch-

Mehr

Geld, Geldschöpfung, Preise und die Rolle der Nationalbank

Geld, Geldschöpfung, Preise und die Rolle der Nationalbank Geld, Geldschöpfung, Preise und die Rolle der Nationalbank iconomix-fachtagung Bern, 7. September 2013 Carlos Lenz, Leiter Inflationsprognosen, SNB Zürich Was ist Geld? Wer schöpft Geld? Was hat Geldschöpfung

Mehr

Ersparnisse Ressourcen für Investitionen in Kapitalgüter Kapitalstock Produktivität Lebensstandard. Dr. Dr. Anna Horodecka: "Wirtschaftspolitik"

Ersparnisse Ressourcen für Investitionen in Kapitalgüter Kapitalstock Produktivität Lebensstandard. Dr. Dr. Anna Horodecka: Wirtschaftspolitik Ersparnis und Investitionen als Hauptbestande des ökonomischen Wachstumsprozesses Ersparnisse Ressourcen für Investitionen in Kapitalgüter Kapitalstock Produktivität Lebensstandard 1 Sparen und Investieren

Mehr

Inhalt. Money makes the world go round 5. Die Banken 17. Was Geldmärkte ausmacht 31

Inhalt. Money makes the world go round 5. Die Banken 17. Was Geldmärkte ausmacht 31 2 Inhalt Money makes the world go round 5 Warum es ohne Geld nicht geht 6 Geld ist nicht gleich Geld 7 ede Menge Geld: die Geldmengen M1, M2 und M3 8 Gebundene und freie Währungen 10 Warum es deneuro gibt

Mehr

Prüfungsvorbereitung: Aufgabensammlung I

Prüfungsvorbereitung: Aufgabensammlung I Thema Dokumentart Spezielle Themen: 5. Semester Vollzeit Aufgabensammlung Prüfungsvorbereitung: Aufgabensammlung I Aufgabe 1 In welcher Teilbilanz der Zahlungsbilanz werden die folgenden aussenwirtschaftlichen

Mehr

4.1 Motive der Geldhaltung und Geldnachfrage

4.1 Motive der Geldhaltung und Geldnachfrage 4. Der Finanzmarkt Inhaltliche Übersicht Motive der Geldhaltung und Geldnachfrage Geldangebot und Gleichgewicht auf dem Finanzmarkt Zentralbankpolitik: Wirkung auf das Geldangebot Ökonomische Intuition

Mehr

SSC Basismodulprüfung Stufe Berufsprüfung Musterprüfung mit Musterlösungen. Fach: Volkswirtschaftslehre (Basiswissen) Kandidat/in: 7 Aufgaben

SSC Basismodulprüfung Stufe Berufsprüfung Musterprüfung mit Musterlösungen. Fach: Volkswirtschaftslehre (Basiswissen) Kandidat/in: 7 Aufgaben SwissSupplyChain SSC Basismodulprüfung Stufe Berufsprüfung Musterprüfung mit Musterlösungen Fach: Volkswirtschaftslehre (Basiswissen) 7 Aufgaben Mögliche Gesamtpunkte: 60 Erreichte Punkte: Kandidat/in:

Mehr

LÖSUNGEN. Geldtheorie: Aufgabensammlung I. www.vwl-online.ch. Aufgabe 1 1.1. Thema. Makroökonomie: Geldtheorie und -politik.

LÖSUNGEN. Geldtheorie: Aufgabensammlung I. www.vwl-online.ch. Aufgabe 1 1.1. Thema. Makroökonomie: Geldtheorie und -politik. Thema Dokumentart Makroökonomie: Geldtheorie und -politik Lösungen zu Aufgabensammlung LÖSUNGEN Geldtheorie: Aufgabensammlung I Aufgabe 1 1.1 Nennen Sie die Funktionen des Geldes und ihre Anforderungen.

Mehr

(i) Bei einer Preisentwicklung, die um den Zielwert schwankt, wird der Zielwert von null zeitweise unterschritten (Deflation).

(i) Bei einer Preisentwicklung, die um den Zielwert schwankt, wird der Zielwert von null zeitweise unterschritten (Deflation). Klausurfragen SS 2012 2. Termin 1. Geldpolitik der EZB (22 Punkte) a) Welches ist das Oberziel der EZB? Wie hat sie dieses Ziel konkretisiert? Preisniveaustabilität im Euroraum. Konkretisierung: Inflationsrate

Mehr

News Aktuelles aus Politik, Wirtschaft und Recht 10.01.11 Geldschöpfung Verlag Fuchs AG

News Aktuelles aus Politik, Wirtschaft und Recht 10.01.11 Geldschöpfung Verlag Fuchs AG News Aktuelles aus Politik, Wirtschaft und Recht 10.01.11 Geldschöpfung Geldschöpfung durch die Geschäftsbanken Durch die Gewährung von Krediten schaffen die Geschäftsbanken neues Geld. Der Anteil von

Mehr

Internationale Ökonomie II. Vorlesung 7:

Internationale Ökonomie II. Vorlesung 7: Internationale Ökonomie II Vorlesung 7: Übersicht: Das internationale Währungssystem bis 1973 Prof. Dr. Dominik Maltritz Gliederung der Vorlesung 1. Ein- und Überleitung: Die Zahlungsbilanz 2. Wechselkurse

Mehr

Staatsfinanzierung und Verschuldung: ein Fass ohne Boden? Dr. Marcel Bühler

Staatsfinanzierung und Verschuldung: ein Fass ohne Boden? Dr. Marcel Bühler Staatsfinanzierung und Verschuldung: ein Fass ohne Boden? Dr. Marcel Bühler 1 Agenda Überblick Finanz- und Schuldenkrise Euro-Schuldenkrise Wie Staatsschulden entstehen Vor- & Nachteile der Staatsverschuldung

Mehr

Dr. Ulrich Mössner Grundbegriffe der Volkswirtschaft und was dahinter steckt

Dr. Ulrich Mössner Grundbegriffe der Volkswirtschaft und was dahinter steckt Dr. Ulrich Mössner Grundbegriffe der Volkswirtschaft und was dahinter steckt Der volkswirtschaftliche Kreislauf Entwicklung (Agrar, Gewerbe, Dienstleist.) Arbeitsteilung (Vor- und Nachteile) Geld und Geldwert

Mehr

UE3: Aufgaben Konjunkturpolitik

UE3: Aufgaben Konjunkturpolitik UE3: Aufgaben Konjunkturpolitik 1) Erläutern Sie das Modell des aggregierten Angebots und der aggregierten Nachfrage (NF) zur Konjunkturerklärung (ganz allgemein, ohne auf Konjunkturschwankungen einzugehen).

Mehr

Prof. Dr. Christian Merkl / Prof. Dr. Claus Schnabel WS 2012/13. Bachelorprüfung Makroökonomie

Prof. Dr. Christian Merkl / Prof. Dr. Claus Schnabel WS 2012/13. Bachelorprüfung Makroökonomie Prof. Dr. Christian Merkl / Prof. Dr. Claus Schnabel WS 2012/13 Hinweise: Bachelorprüfung Makroökonomie Beantworten Sie nach freier Wahl drei der vier angebotenen Aufgaben. Geben Sie auf Ihrem Lösungsblatt

Mehr

Rolle des Staates. Wie kann der Staat die Wirtschaftslage beeinflussen? Wie können Konjunkturpakete wirken? Was sind die langfristigen Folgen?

Rolle des Staates. Wie kann der Staat die Wirtschaftslage beeinflussen? Wie können Konjunkturpakete wirken? Was sind die langfristigen Folgen? Georg-August-Universität Göttingen Lehrstuhl für Wirtschaftspolitik und Mittelstandsforschung Volkswirtschaftliches Institut für Mittelstand und Handwerk Rolle des Staates Wie kann der Staat die Wirtschaftslage

Mehr

Musterlösung Tutorium 3 zur Vorlesung

Musterlösung Tutorium 3 zur Vorlesung PROF. DR.MICHAEL FUNKE DIPL.VW. KRISTIN GÖBEL Musterlösung Tutorium 3 zur Vorlesung Makroökonomik (WS 2010/11) Aufgabe 1: Das IS-LM-Modell in einer geschlossenen Volkswirtschaft a) Zeigen Sie unter Verwendung

Mehr

OESTERREICHISCHE NATIONALBANK EUROSYSTEM. HANDBUCH DER OeNB ZU GELD UND GELDPOLITIK. Kapitel 2: Geldpolitik DIDAKTIK

OESTERREICHISCHE NATIONALBANK EUROSYSTEM. HANDBUCH DER OeNB ZU GELD UND GELDPOLITIK. Kapitel 2: Geldpolitik DIDAKTIK OESTERREICHISCHE NATIONALBANK EUROSYSTEM HANDBUCH DER OeNB ZU GELD UND GELDPOLITIK Kapitel 2: Geldpolitik DIDAKTIK Wiederholungsfragen: 1. Was versteht man unter Preisstabilität? 2. Warum ist Preisstabilität

Mehr

Zur Tragfähigkeit der Staatsschuld. Univ.-Prof. Dr. Christian Keuschnigg Wirtschaftsmuseum, Wien, 19. November 2013

Zur Tragfähigkeit der Staatsschuld. Univ.-Prof. Dr. Christian Keuschnigg Wirtschaftsmuseum, Wien, 19. November 2013 Zur Tragfähigkeit der Staatsschuld Univ.-Prof. Dr. Christian Keuschnigg Wirtschaftsmuseum, Wien, 19. November 2013 Rolle der Staatsschuld Trend zu höheren Schulden: «lieber ein paar Mrd. mehr Schulden

Mehr

Kapitel 3: IS-LM mit Erwartungen. Makroökonomik I - IS-LM mit Erwartungen

Kapitel 3: IS-LM mit Erwartungen. Makroökonomik I - IS-LM mit Erwartungen Kapitel 3: IS-LM mit Erwartungen 1 Ausblick: IS-LM mit Erwartungen IS-LM mit Erwartungen Geldpolitik und die Rolle von Erwartungen Abbau des Budgetdefizits bei rationalen Erwartungen 2 3.1 IS-LM mit Erwartungen

Mehr

Kredit in Schweizer Franken: Und was jetzt? 16. März 2015, Marc Brütsch Chief Economist Swiss Life

Kredit in Schweizer Franken: Und was jetzt? 16. März 2015, Marc Brütsch Chief Economist Swiss Life Kredit in Schweizer Franken: Und was jetzt? 16. März 2015, Marc Brütsch Chief Economist Swiss Life «Ein gutes Verständnis der schweizerischen Geldpolitik ist für Kreditnehmer und Kreditgeber von Frankenkrediten

Mehr

Grundkurs VWL. Kapitel 19 Die Stabilisierungsaufgabe des Staates. Artur Tarassow. Universität Hamburg Fachbereich Sozialökonomie

Grundkurs VWL. Kapitel 19 Die Stabilisierungsaufgabe des Staates. Artur Tarassow. Universität Hamburg Fachbereich Sozialökonomie Grundkurs VWL Kapitel 19 Die Stabilisierungsaufgabe des Staates Artur Tarassow Universität Hamburg Fachbereich Sozialökonomie Artur.Tarassow@wiso.uni-hamburg.de 1 / 30 Outline Die Selbstheilungskräfte

Mehr

informieren Steht die Schweiz vor einer Hyperinflation? Tagung der Finanzverwaltern/innen der Thurgauer Gemeinden, 24.

informieren Steht die Schweiz vor einer Hyperinflation? Tagung der Finanzverwaltern/innen der Thurgauer Gemeinden, 24. informieren Steht die Schweiz vor einer Hyperinflation? Tagung der Finanzverwaltern/innen der Thurgauer Gemeinden, 24. Oktober 2013 Inflation Was genau ist Inflation eigentlich? Definition Inflation Inflation

Mehr

Wirtschaftspolitik. Aufgabe der Zentralbank ist die Versorgung der Wirtschaft mit Geld:

Wirtschaftspolitik. Aufgabe der Zentralbank ist die Versorgung der Wirtschaft mit Geld: Wirtschaftspolitik Staatliche Wirtschaftspolitik(=Fiskalpolitik) Ziele des StaBG Zentralbankpolitik (Geldpolitik) Primäres Ziel: Geldwertstabilität Wenn diese erreicht ist: Unterstützung der Wipol der

Mehr

IS-LM-Modell. simultanes Gleichgewicht am Geld- und Gütermarkt. Gleichgewicht: Produktion (Einkommen) = Güternachfrage

IS-LM-Modell. simultanes Gleichgewicht am Geld- und Gütermarkt. Gleichgewicht: Produktion (Einkommen) = Güternachfrage IS-LM-Modell simultanes Gleichgewicht am Geld- und Gütermarkt Gütermarkt: Gleichgewicht: Produktion (Einkommen) = Güternachfrage Investitionen sind endogen Absatz Zinssatz I =(Y,i) mit di dy > 0, di di

Mehr

Die Notenbank feuert aus allen Rohren Die Nationalbank rechnet mit einer tiefen Rezession und sieht Deflationsgefahren

Die Notenbank feuert aus allen Rohren Die Nationalbank rechnet mit einer tiefen Rezession und sieht Deflationsgefahren News Aktuelles aus Politik, Wirtschaft und Recht 13.03.09 Nationalbank Die Notenbank feuert aus allen Rohren Die Nationalbank rechnet mit einer tiefen Rezession und sieht Deflationsgefahren Die Nationalbank

Mehr

5. GELD- UND FINANZMÄRKTE

5. GELD- UND FINANZMÄRKTE 5. GELD- UND FINANZMÄRKTE 1 LERNZIELE KAPITEL 5 1. Was ist Geld und woran erkennt man es? 2. Was versteht man unter einem makroökonomischen Geldmarkt? 3. Was versteht man unter Geldangebot und Geldnachfrage?

Mehr

Exkurs: Führt Monetisierung von Staatschulden zu Inflation?

Exkurs: Führt Monetisierung von Staatschulden zu Inflation? Exkurs: Führt Monetisierung von Staatschulden zu Inflation? Monetisierung von Staatschulden kann erfolgen durch... Ankauf von Staatsschulden auf dem Primärmarkt (der EZB verboten) Ankauf von Staatsschulden

Mehr

Struktur des Geldangebots-/ Kreditangebotsprozesses

Struktur des Geldangebots-/ Kreditangebotsprozesses Makro II, Prof. Dr. T. Wollmershäuser Kapitel 1 Bankensystem: ein preistheoretisches Geldangebotsmodell Version: 12.1.212 Die Rolle von Banken Struktur des Geldangebots-/ Kreditangebotsprozesses Geldnachfrage

Mehr

Volkswirtschaftslehre inkl. Lösungen

Volkswirtschaftslehre inkl. Lösungen Prüfungsfach: Prüfungsdauer: Volkswirtschaftslehre inkl. en 1 Stunde Maximale Punktzahl 60 Anzahl Aufgabenblätter 8 Anzahl sblätter... Bitte bei den sblättern nicht auf die Rückseite schreiben! Bitte beachten

Mehr

LÖSUNG ZUR VORLESUNG MAKROÖKONOMIK I (SoSe 14) Aufgabenblatt 4

LÖSUNG ZUR VORLESUNG MAKROÖKONOMIK I (SoSe 14) Aufgabenblatt 4 Fakultät Wirtschafts- und Sozialwissenschaften Jun.-Prof. Dr. Philipp Engler, Michael Paetz LÖSUNG ZUR VORLESUNG MAKROÖKONOMIK I (SoSe 14) Aufgabenblatt 4 Aufgabe 1: IS-Kurve Leiten Sie graphisch mit Hilfe

Mehr

Makroökonomik I Kapitel 4: Geld- und Finanzmärkte

Makroökonomik I Kapitel 4: Geld- und Finanzmärkte Makroökonomik I Kapitel 4: Geld- und Finanzmärkte Günter W. Beck 1 Überblick Die Geldnachfrage Die Bestimmung des Zinssatzes ohne Banken Die Bestimmung des Zinssatzes mit Banken Die Geldnachfrage (Kapitel

Mehr

Makroökonomie I/Grundlagen der Makroökonomie

Makroökonomie I/Grundlagen der Makroökonomie Makroökonomie I/Grundzüge der Makroökonomie Page 1 1 Makroökonomie I/Grundlagen der Makroökonomie Kapitel 4: Geld- und Finanzmärkte Günter W. Beck 1 Makroökonomie I/Grundzüge der Makroökonomie Page 2 2

Mehr

Repetitorium der Vorlesung VWL II vom 23.11.2009

Repetitorium der Vorlesung VWL II vom 23.11.2009 Repetitorium der Vorlesung VWL II vom 23.11.2009 Das Finanzsystem: Sparen und Investieren Exkurs: Finanzkrise 5. Das Finanzsystem: Sparen und Investieren Vorstellen des Mechanismus, wie Spar- und Investitionsentscheidungen

Mehr

Geldglossar (zu finden unter: http://www.snb.ch/d/welt/glossary/k.html)

Geldglossar (zu finden unter: http://www.snb.ch/d/welt/glossary/k.html) Geldglossar (zu finden unter: http://wwwsnbch/d/welt/glossary/khtml) Aktiengesellschaft Eine Aktiengesellschaft ist ein Unternehmen, das sich Eigenkapital durch die Ausgabe von Aktien beschafft Die Aktien

Mehr

UE5: Fragen zu Geldpolitik

UE5: Fragen zu Geldpolitik UE5: Fragen zu Geldpolitik 1) Was ist das vorrangige Ziel der Europäischen Zentralbank (EZB) und welche geldpolitischen Instrumente werden eingesetzt für die Erreichung dieses Ziels? 2) a) Woraus besteht

Mehr

Makro - Marktmodell. Preisniveau P. Y Produktion, Beschäftigung. Hochkonjunktur, Sicht der angebotsorientierten AN2 AN1

Makro - Marktmodell. Preisniveau P. Y Produktion, Beschäftigung. Hochkonjunktur, Sicht der angebotsorientierten AN2 AN1 Makro - Marktmodell AA Preisniveau P AN1 AN2 Hochkonjunktur, Sicht der angebotsorientierten WP P1 P0 Rezession, Sicht der nachfrageorientierten WP 0 Y0 Y1 Y Produktion, Beschäftigung Gesamtwirtschaftliche

Mehr

FINCheck. Kunde: Name, Vorname Ort, Datum, Unterschrift. Zuträger: Name, Vorname, Agenturnummer Ort, Datum, Unterschrift

FINCheck. Kunde: Name, Vorname Ort, Datum, Unterschrift. Zuträger: Name, Vorname, Agenturnummer Ort, Datum, Unterschrift FINCheck Kunde: Name, Vorname Ort, Datum, Unterschrift Zuträger: Name, Vorname, Agenturnummer Ort, Datum, Unterschrift Betreuer: Name, Vorname, Agenturnummer Ort, Datum, Unterschrift Eingangsstempel Nummernstempel

Mehr

4. Auflage. Kapitel V: Konjunktur

4. Auflage. Kapitel V: Konjunktur Eine Einführung in die Theorie der Güter-, Arbeits- und Finanzmärkte Mohr Siebeck c Kapitel V: Konjunktur Inhaltsverzeichnis Das BIP wächst seit vielen Jahrzehnten mit einer durchschnittlichen jährlichen

Mehr

UE5: Aufgaben Konjunkturpolitik

UE5: Aufgaben Konjunkturpolitik UE5: Aufgaben Konjunkturpolitik 1) Erläutern Sie das Modell des aggregierten Angebots und der aggregierten Nachfrage (NF) zur Konjunkturerklärung (ganz allgemein, ohne auf Konjunkturschwankungen einzugehen).

Mehr

Staatsschulden und Börsenturbulenzen Fragen und Antworten

Staatsschulden und Börsenturbulenzen Fragen und Antworten kurzinformation Für Kunden der Volksbanken Raiffeisenbanken Staatsschulden und Börsenturbulenzen Fragen und Antworten Angesichts der aktuellen Börsenturbulenzen und der Schuldenkrise einiger europäischer

Mehr

Inflation. Was ist eigentlich../inflation u. Deflation

Inflation. Was ist eigentlich../inflation u. Deflation Inflation Unsere Serie Was ist eigentlich... behandelt aktuelle und viel diskutierte Themen, die beim Nicht-Spezialisten eine gewisse Unsicherheit hinterlassen. Wir wollen das Thema jeweils einfach und

Mehr

Eine Offene Volkswirtschaft

Eine Offene Volkswirtschaft Eine Offene Volkswirtschaft Einführung in die Makroökonomie SS 2012 14. Juni 2012 Einführung in die Makroökonomie (SS 2012) Eine Offene Volkswirtschaft 14. Juni 2012 1 / 25 Motivation Bis jetzt haben wir

Mehr

2012 Qualifikationsverfahren Detailhandelsfachfrau/ Detailhandelsfachmann Wirtschaft schriftlich Serie 1/5 Pos. 5.1

2012 Qualifikationsverfahren Detailhandelsfachfrau/ Detailhandelsfachmann Wirtschaft schriftlich Serie 1/5 Pos. 5.1 0 Qualifikationsverfahren Detailhandelsfachfrau/ Detailhandelsfachmann Wirtschaft schriftlich Serie /5 Pos. 5. Name... Vorname... Kandidatennummer... Datum... Zeit Bewertung Hilfsmittel 60 Minuten für

Mehr

Einkommen, Inflation und Arbeitslosigkeit - Thema 5: Geld- und Finanzmärkte, Geldmengenmultiplikator.

Einkommen, Inflation und Arbeitslosigkeit - Thema 5: Geld- und Finanzmärkte, Geldmengenmultiplikator. Einkommen, Inflation und Arbeitslosigkeit - Thema 5: Geld- und Finanzmärkte, Geldmengenmultiplikator. Mario Lackner JKU Linz, Abteilung für Wirtschaftspolitik. 24. November 2008 Inhalt 1. Begriffsabgrenzungen

Mehr

LÖSUNG ZUR VORLESUNG MAKROÖKONOMIK I (SoSe 14) Aufgabenblatt 9

LÖSUNG ZUR VORLESUNG MAKROÖKONOMIK I (SoSe 14) Aufgabenblatt 9 Fakultät Wirtschafts- und Sozialwissenschaften Jun.-Prof. Dr. Philipp Engler, Michael Paetz LÖSUNG ZUR VORLESUNG MAKROÖKONOMIK I (SoSe 14) Aufgabenblatt 9 Aufgabe 1: Kontraktive Fiskalpolitik im AS/AD

Mehr

Geld, Preise und die EZB

Geld, Preise und die EZB Geld, Preise und die EZB MB Gebrauch von Geld Funktionen von Geld Tauschmittel Ohne Geld müssten Transaktionen durch Tauschhandel (Naturaltausch) durchgeführt werden Problem der Doppelkoinzidenz der Wünsche

Mehr

Kapitel 8. Übersicht des Kapitels. 8.1 Die Rolle des Geldes und das. Geld und Preise

Kapitel 8. Übersicht des Kapitels. 8.1 Die Rolle des Geldes und das. Geld und Preise Kapitel 8 Geld und Preise Übersicht des Kapitels 8.1 Die Rolle des Geldes und das Geldangebot 8.2 Nominaler Zinssatz und die Geldnachfrage 8.3 Die Quantitätstheorie des Geldes 8.4 Gleichgewicht auf dem

Mehr

Das Instrumentarium der EZB

Das Instrumentarium der EZB Das Instrumentarium der EZB Alternative Steuerungsverfahren des Angebots an ZBG Zinssteuerung Mengensteuerung i 2 R n B1 B n n B 2 1 B n B n B 1 n 2 B 1 B B 2 B B B In der Praxis gibt es nur die Zinssteuerung,

Mehr

Internationale Ökonomie II Vorlesung 6: Fixierte Wechselkurse

Internationale Ökonomie II Vorlesung 6: Fixierte Wechselkurse Internationale Ökonomie II Vorlesung 6: Fixierte Wechselkurse Prof. Dr. Dominik Maltritz Gliederung der Vorlesung 1. Ein- und Überleitung: Die Zahlungsbilanz 2. Wechselkurse und Devisenmarkt 3. Geld, Zinsen

Mehr

IS LM. Ein mittelmächtiges Modell

IS LM. Ein mittelmächtiges Modell IS LM Ein mittelmächtiges Modell Was ist das IS-LM-Modell? Im IS LM Modell werden Gütermarkt und Finanzmarktes in einem Modell zusammen geführt. Was ist neu im IS-LM-Modell? Bislang waren die Investitionen

Mehr

Motive der Geldhaltung und Geldnachfrage. Geldangebot und Gleichgewicht auf dem Finanzmarkt. Zentralbankpolitik: Wirkung auf das Geldangebot

Motive der Geldhaltung und Geldnachfrage. Geldangebot und Gleichgewicht auf dem Finanzmarkt. Zentralbankpolitik: Wirkung auf das Geldangebot 4. Der Finanzmarkt Inhaltliche Übersicht Motive der Geldhaltung und Geldnachfrage Geldangebot und Gleichgewicht auf dem Finanzmarkt Zentralbankpolitik: Wirkung auf das Geldangebot Instrumente der Zentralbankpolitik

Mehr

Lösungen zu Aufgabensammlung. Konsumgüter. Arbeitseinkommen. Was wird am Geld-, bzw. Güterstrom gemessen und was bedeuten diese Begriffe?

Lösungen zu Aufgabensammlung. Konsumgüter. Arbeitseinkommen. Was wird am Geld-, bzw. Güterstrom gemessen und was bedeuten diese Begriffe? Thema Dokumentart Makroökonomie: Volkswirtschaftliche Gesamtrechnung Lösungen zu Aufgabensammlung LÖSUNGEN VGR: Aufgabensammlung I Aufgabe 1 1.1 Zeichnen Sie den einfachen Wirtschaftskreislauf. Konsumausgaben

Mehr

Quantitative Easing der EZB Fluch und Segen zugleich?

Quantitative Easing der EZB Fluch und Segen zugleich? Quantitative Easing der EZB Fluch und Segen zugleich? Agenda Mandat der EZB Definitionen Inflation Klassische Instrumente der Geldpolitik der EZB Quantitative Easing Diskussion Mandat der EZB Artikel 127

Mehr

Das Gelddrucken der EZB ist nicht geeignet, Deflation zu verhindern

Das Gelddrucken der EZB ist nicht geeignet, Deflation zu verhindern Das Gelddrucken der EZB ist nicht geeignet, Deflation zu verhindern Prof. Dr. Karl-Werner Hansmann Universität Hamburg Vortrag vor dem Alumni Universität Hamburg e.v. am 10. April 2014 1 Gliederungsübersicht

Mehr

LÖSUNGSHINWEISE FÜR DIE AUFGABEN DER 1. ÜBUNG KAPITEL 12

LÖSUNGSHINWEISE FÜR DIE AUFGABEN DER 1. ÜBUNG KAPITEL 12 LÖSUNGSHINWEISE FÜR DIE AUFGABEN DER 1. ÜBUNG Vorab eine Erläuterung: Diese Lösungshinweise sollen Ihnen helfen, Ihre eigenen Lösungsansätze überprüfen zu können. Sie stellen keine Musterlösung oder Kochrezepte

Mehr

1.140.000.000.000 Euro. Fürs Erste.

1.140.000.000.000 Euro. Fürs Erste. Seite 1 von 5 1.140.000.000.000 Euro. Fürs Erste. rottmeyer.de /1-140-000-000-000-euro-fuers-erste/ von Thorsten Polleit Zusammenfassung Der EZB-Rat gibt den Startschuss zum QE also zur Monetisierung der

Mehr

Vorlesung VWL II vom 23.11.2009. Das Finanzsystem: Sparen und Investieren

Vorlesung VWL II vom 23.11.2009. Das Finanzsystem: Sparen und Investieren Vorlesung VWL II vom 23.11.2009 Das Finanzsystem: Sparen und Investieren 5. Das Finanzsystem: Sparen und Investieren Vorstellen des Mechanismus, wie Spar- und Investitionsentscheidungen von Millionen von

Mehr

Name:... Matrikelnummer:...

Name:... Matrikelnummer:... Universität Salzburg Fachprüfung VWL Makroökonomik Harald Oberhofer VWL Fachprüfung, TT.MM.YYYY Name:............................................. Matrikelnummer:................................. Hinweise:

Mehr

Was ist Geld? Betrachtung des Weltfinanzsystems. Dr. Dirk Solte 25. Mai 2009 FAW/n, Lehrstuhl für Informatik. solte@faw-neu-ulm.de

Was ist Geld? Betrachtung des Weltfinanzsystems. Dr. Dirk Solte 25. Mai 2009 FAW/n, Lehrstuhl für Informatik. solte@faw-neu-ulm.de Dr. Dirk Solte 25. Mai 2009 FAW/n, Lehrstuhl für Informatik Was ist Geld? Betrachtung des Weltfinanzsystems solte@faw-neu-ulm.de Seite 2 Bretton Woods (1) Benannt nach einem Ort in New Hampshire Währungssystem

Mehr

Spezielle Themen: 5. Semester Vollzeit. Lösung zu der Aufgabensammlung. Prüfungsvorbereitung: Aufgabensammlung III

Spezielle Themen: 5. Semester Vollzeit. Lösung zu der Aufgabensammlung. Prüfungsvorbereitung: Aufgabensammlung III Thema Dokumentart Spezielle Themen: 5. Semester Vollzeit Lösung zu der Aufgabensammlung Lösung Prüfungsvorbereitung: Aufgabensammlung III Aufgabe 1 Gegeben ist die folgende Ausgangslage bezüglich der maximalen

Mehr

Finanzmarkt. Einführung in die Makroökonomie SS 2012. Einführung in die Makroökonomie (SS 2012) Finanzmarkt 1 / 22

Finanzmarkt. Einführung in die Makroökonomie SS 2012. Einführung in die Makroökonomie (SS 2012) Finanzmarkt 1 / 22 Finanzmarkt Einführung in die Makroökonomie SS 2012 Einführung in die Makroökonomie (SS 2012) Finanzmarkt 1 / 22 Was bisher geschah In der letzten Einheit haben wir das Gleichgewicht auf dem Gütermarkt

Mehr

Sparen und Kapitalbildung

Sparen und Kapitalbildung Sparen und Kapitalbildung MB Sparen und Vermögen Grundbegriffe Ersparnis: Differenz zwischen Einkommen und Ausgaben in einer Zeitperiode Sparquote: Quotient aus Ersparnissen und Einkommen Vermögen (wealth):

Mehr

Gliederung. D Transmissionsmechanismen I. Grundlagen II. Zins- und Vermögenspreiseffekte III. Kreditkanal

Gliederung. D Transmissionsmechanismen I. Grundlagen II. Zins- und Vermögenspreiseffekte III. Kreditkanal D Transmissionsmechanismen i i I. Grundlagen II. Zins- und Vermögenspreiseffekte III. Kreditkanal Gliederung E Geldpolitik I. Geldwertstabilität als Ziel der Geldpolitik II. Regelbindung in der Geldpolitik

Mehr

Gegenargumentarium zu den Argumenten des Initiativkomitees «Rettet unser Schweizer Gold (Gold-Initiative)»

Gegenargumentarium zu den Argumenten des Initiativkomitees «Rettet unser Schweizer Gold (Gold-Initiative)» Eidgenössisches Finanzdepartement EFD Gegenargumentarium zu den Argumenten des «Rettet unser Schweizer Gold (Gold-Initiative)» Stand: September 2014 Gold wurde unter massivem amerikanischen Druck verkauft.

Mehr

VOLKSWIRTSCHAFTSLEHRE BEGRIFFE / AUSSAGEN 2. SEMESTER

VOLKSWIRTSCHAFTSLEHRE BEGRIFFE / AUSSAGEN 2. SEMESTER Abschwungphase Abwertungsdruck Angebotsinflation Arbeitslosigkeit Binnenmarkt BIP Boomphase crowding out Deflation Devisen-Swap dirty floating (schmutiges Floaten) Disinflation EFTA (european free trade

Mehr

Staatsfinanzierung und Verschuldung: ein Fass ohne Boden? VWL-Workshop Marcel Bühler

Staatsfinanzierung und Verschuldung: ein Fass ohne Boden? VWL-Workshop Marcel Bühler Staatsfinanzierung und Verschuldung: ein Fass ohne Boden? VWL-Workshop Marcel Bühler 1 Agenda Überblick Finanz- und Schuldenkrise I Wie Staatsschulden entstehen Vor- & Nachteile der Staatsverschuldung

Mehr

einfache IS-XM-Modell

einfache IS-XM-Modell Universität Ulm 89069 Ulm Germany Prof. Dr. Werner Smolny Institut für Wirtschaftspolitik Fakultät für Mathematik und Wirtschaftswissenschaften Ludwig-Erhard-Stiftungsprofessur Institutsdirektor Wintersemester

Mehr

Konto-Nummer. Depot-Nummer. Ort, Datum

Konto-Nummer. Depot-Nummer. Ort, Datum Bitte auf Seite 5 unterschreiben! 457.181-010 Wichtige Information An (Name und Anschrift des Kunden) Konto-Nummer Depot-Nummer Ort, Datum Sehr geehrte Kundin, sehr geehrter Kunde, Ihre bisherige Anlagepraxis

Mehr

Begriffsdefinition Deflation

Begriffsdefinition Deflation Deflation oder Inflation? einige Gedanken und Schlußfolgerungen Begriffsdefinition Deflation Wirtschaftliches Phänomen eines allgemeinen, signifikanten und anhaltenden Rückganges des Preisniveaus für Waren

Mehr

Wie entwickeln sich die Zinsen? Die Zeit wird es uns zeigen.

Wie entwickeln sich die Zinsen? Die Zeit wird es uns zeigen. Juli 2013 Was passiert, wenn die Zinsen steigen? Wird mein Geld seine Kaufkraft behalten? Ist mein Lebensstandard bis in hohe Alter gewährleistet? Die Zeit wird es uns zeigen. Begriffsdefinition Die meisten

Mehr

Warren Buffett über das Risikomanagement: Erst wenn die Ebbe kommt, sieht man wer ohne Badehose ins Wasser gegangen ist.

Warren Buffett über das Risikomanagement: Erst wenn die Ebbe kommt, sieht man wer ohne Badehose ins Wasser gegangen ist. Ausgabe Nr. 26 3. August 2011 Seite 1 von 8 Warren Buffett über das Risikomanagement: Erst wenn die Ebbe kommt, sieht man wer ohne Badehose ins Wasser gegangen ist. Unsere Themen: Schwerpunktthema Schwellenländer

Mehr

Inhaltsverzeichnis Repetitorium Vwl (Grafiken) Wählen durch anklicken!

Inhaltsverzeichnis Repetitorium Vwl (Grafiken) Wählen durch anklicken! Inhaltsverzeichnis Repetitorium Vwl (Grafiken) Wählen durch anklicken! Thema Nr. Markt 1 Marktgleichgewicht und dessen Veränderungen 2 Markt für Elektroautos 3 Steuern 4 Subventionen 5 Höchstpreis 6 Mindestpreis

Mehr

Makro-Tutoriums-Blatt 5. Die Geldnachfrage und die LM-Kurve

Makro-Tutoriums-Blatt 5. Die Geldnachfrage und die LM-Kurve Makro-Tutoriums-Blatt 5 Die Geldnachfrage und die LM-Kurve Aufgabe: Teilaufgabe a) Sie hatten riesiges Glück und haben eines der wenigen Praktika bei der EZB ergattert und dürfen nun deren Chef Mario D.

Mehr

Einführung ins Thema - Werkstattgespräch NRW auf dem Weg zur Haushaltskonsolidierung"

Einführung ins Thema - Werkstattgespräch NRW auf dem Weg zur Haushaltskonsolidierung Einführung ins Thema - Werkstattgespräch NRW auf dem Weg zur Haushaltskonsolidierung" Dr. Volkhard Wille 2. April 2011 in Köln Liebe Freunde, als im Sommer 2010 die rot-grüne Landesregierung gebildet und

Mehr

Diplom-Vorprüfung - Wirtschaftswissenschaften - Prüfungsfach: Volkswirtschaftslehre (Makro) Prüfer: Prof. Dr. Johann Graf Lambsdorff Matr.-Nr.

Diplom-Vorprüfung - Wirtschaftswissenschaften - Prüfungsfach: Volkswirtschaftslehre (Makro) Prüfer: Prof. Dr. Johann Graf Lambsdorff Matr.-Nr. Klausur WS 04/05 Diplom-Vorprüfung - Wirtschaftswissenschaften - Prüfungsfach: Volkswirtschaftslehre (Makro) Prüfer: Prof. Dr. Johann Graf Lambsdorff Matr.-Nr.: Prüfungstag: Platz-Nr.: Blatt 1 Hinweise:

Mehr

Klausur zur Vorlesung VWL II Makroökonomie (SoSe 13)

Klausur zur Vorlesung VWL II Makroökonomie (SoSe 13) Klausur zur Vorlesung VWL II Makroökonomie (SoSe 13) (Prof. Dr. Jochen Michaelis) Persönliche Angaben Vorname: Nachname: Matrikel-Nr.: Studiengang: Punkteverteilung Aufgabe 1 2 3 oder 4 Bonus Punkte /20

Mehr

HOCHSCHULE PFORZHEIM. - Fakultät Wirtschaft und Recht - M U S T E R L Ö S U N G -

HOCHSCHULE PFORZHEIM. - Fakultät Wirtschaft und Recht - M U S T E R L Ö S U N G - Beispielklausur 1 Makroökonomik Musterlösung, Seite 1 HOCHSCHULE PFORZHEIM - Fakultät Wirtschaft und Recht - M U S T E R L Ö S U N G - Fachbereich: Volkswirtschaftslehre Fach: Makroökonomie (Bachelor)

Mehr

Niedrige Zinsen: Die große Enteignung der Sparer hat begonnen Deutsche Wirtschafts Nachrichten 28.05.13, 00:30 4 Kommentare

Niedrige Zinsen: Die große Enteignung der Sparer hat begonnen Deutsche Wirtschafts Nachrichten 28.05.13, 00:30 4 Kommentare Seite 1 von 6 UMVER TEILU NG Niedrige Zinsen: Die große Enteignung der Sparer hat begonnen Deutsche Wirtschafts Nachrichten 28.05.13, 00:30 4 Kommentare Die Deka Bank hat in einer Analyse dokumentiert,

Mehr

Quartalsupdate Juni September 2011 für Anleihemarkt (Zinsen) 30.06.11

Quartalsupdate Juni September 2011 für Anleihemarkt (Zinsen) 30.06.11 Quartalsupdate Juni September 2011 für Anleihemarkt (Zinsen) 30.06.11 Kurzfassung: Das Dilemma der otenbanken - Liquiditätsfalle weiter aktiv Die letzten Monate waren gekennzeichnet von der Debatte um

Mehr

4.2. Geld- und Fiskalpolitik im IS-LM Modell. Gleichgewicht am Geld- und Gütermarkt: Y = C(Y T ) + I(r ) + G (1) M P.

4.2. Geld- und Fiskalpolitik im IS-LM Modell. Gleichgewicht am Geld- und Gütermarkt: Y = C(Y T ) + I(r ) + G (1) M P. 4.2. Geld- und Fiskalpolitik im IS-LM Modell Gleichgewicht am Geld- und Gütermarkt: Y = C(Y T ) + I(r ) + G (1) M P = L(r, Y ) (2) Dieses Gleichungssystem deniert die endogenen Variablen r und Y als Funktion

Mehr

Die Zukunft des Euro Europäische Integration in der Sackgasse?

Die Zukunft des Euro Europäische Integration in der Sackgasse? Die Zukunft des Euro Europäische Integration in der Sackgasse? Schülerforum Wirtschaft am 12. Oktober 2011 der Raiffeisenbank Roth-Schwabach eg Prof. Dr. Karl Heinz Hausner (Fachhochschule des Bundes für

Mehr

Das makroökonomische Grundmodell

Das makroökonomische Grundmodell Universität Ulm 89069 Ulm Germany Dipl.-Kfm. hilipp Buss Institut für Wirtschaftspolitik Fakultät für Mathematik und Wirtschaftswissenschaften Ludwig-Erhard-Stiftungsprofessur Wintersemester 2013/2014

Mehr

Teil II: Die offene Volkswirtschaft

Teil II: Die offene Volkswirtschaft Teil II: Die offene Volkswirtschaft Kapitel I Offenheit 1 To Do: Teil II Offenheit Gütermarkt Mundell-Fleming Modell Wechselkursregime 2 Ausblick Offenheit Exporte und Importe Wechselkurs Kaufkraftparität

Mehr

STAATSVERSCHULDUNG: GRUNDLAGEN Staatliche Budgetbeschränkung (1)

STAATSVERSCHULDUNG: GRUNDLAGEN Staatliche Budgetbeschränkung (1) Grundzüge der Finanzwissenschaft C.4.1 STAATSVERSCHULDUNG: GRUNDLAGEN Staatliche Budgetbeschränkung (1) Analyserahmen: Vw (Staat und priv. HH) existiert für 2 Perioden gegebener konstanter Zinssatz r T

Mehr

Korrekturrand 1 / 3. Klausur in Makroökonomik / Angewandte Volkswirtschaftslehre. Viel Erfolg!!!

Korrekturrand 1 / 3. Klausur in Makroökonomik / Angewandte Volkswirtschaftslehre. Viel Erfolg!!! Wintersemester 2011/12 Fachhochschule Südwestfalen Standort Meschede Fachbereich IW Klausur in Makroökonomik / Angewandte Volkswirtschaftslehre Datum: 27.01.2012 Uhrzeit: 9.00 11.00 h Hilfsmittel: Taschenrechner

Mehr

Einführung in die Finanzwissenschaft Kapitel 9: Staatsverschuldung

Einführung in die Finanzwissenschaft Kapitel 9: Staatsverschuldung Einführung in die Finanzwissenschaft Kapitel 9: Staatsverschuldung Torben Klarl Universität Augsburg Sommersemester 2013 Contents 1 Grundlagen und Überblick 2 Keynesianisches Modell Ricardianisches Modell

Mehr

Musterlösung Übung 8 zur Vorlesung Makroökonomik (WS 2011/12)

Musterlösung Übung 8 zur Vorlesung Makroökonomik (WS 2011/12) PROF. DR.MICHAEL FUNKE DR. MICHAEL PAETZ Musterlösung Übung 8 zur Vorlesung Makroökonomik (WS 2011/12) Aufgabe 1: Nominal- und Realzinsen a) Lesen Sie bitte den Artikel zu Negativzinsen auf http://www.taz.de/!77395/.

Mehr

1923, ein Ei kostete 80 Millionen Mark Inflation

1923, ein Ei kostete 80 Millionen Mark Inflation Geld / Zahlungsmittel 1 1 Wann gab es in Deutschland eine galoppierende Inflation? 2 Wenn eine Regierung immer mehr Geld druckt, um ihre Importe zu finanzieren, führt das auf lange Sicht zur 3 Wenn die

Mehr

Grundbegriffe der monetären Ökonomie: Geld und Währung

Grundbegriffe der monetären Ökonomie: Geld und Währung Grundbegriffe der monetären Ökonomie: Geld und Währung Geldpolitik in der langen Frist Langfristig ist Geld neutral, d.h. eine nominale Geldmengenvermehrung führt zu einer entsprechenden Inflation: P /

Mehr

Rate (bzw. Preis), mit der zwei Währungen gegeneinander getauscht werden Mögliche Darstellung (z.b. bei und $)

Rate (bzw. Preis), mit der zwei Währungen gegeneinander getauscht werden Mögliche Darstellung (z.b. bei und $) Wechselkurse MB Wechselkurse Nominaler Wechselkurs Rate (bzw. Preis), mit der zwei Währungen gegeneinander getauscht werden Mögliche Darstellung (z.b. bei und $) Wie viel bekommt man für $1 Wie viel $

Mehr

Geld ist ein Wertaufbewahrungsmittel:

Geld ist ein Wertaufbewahrungsmittel: 4. Geld, Zinsen und Wechselkurse 4.1. Geldangebot und -nachfrage Geldfunktionen u. Geldangebot (vgl. Mankiw; 2000, chap. 27) Geld genießt generelle Akzeptanz als Tauschmittel: Bartersystem ohne Geld: Jemand,

Mehr

IMMOBILIENMARKT Arbeitsauftrag

IMMOBILIENMARKT Arbeitsauftrag Aufgabe 1 Weshalb nehmen Immobilien in der Volkswirtschaft der Schweiz eine bedeutende Stellung ein? Nennen Sie drei Beispiele. Aufgabe 2 a) Weshalb beeinflusst das Zinsniveau die Nachfrage nach Immobilien

Mehr

Staatsverschuldung in Europa Mythen und Realitäten

Staatsverschuldung in Europa Mythen und Realitäten 11.12.2014 Jürgen Leibiger, 11.12.2014 Staatsverschuldung in Europa Mythen und Realitäten 1. Die schwäbischen Hausfrau und das Schuldenmanagement des Staates 2. Ursachen der Staatsverschuldung und Euro-Krise

Mehr

Antrag an den Kreistag Konstanz und an seine Ausschüsse. Kreisrat Michael Krause Die Linke

Antrag an den Kreistag Konstanz und an seine Ausschüsse. Kreisrat Michael Krause Die Linke Antrag an den Kreistag Konstanz und an seine Ausschüsse Kreisrat Michael Krause Die Linke Antrag zur regionalen Wirtschaftsförderung sowie ein Sanierungsprogramm zur Kostenreduzierung bei den kreiseigenen

Mehr