UNISPECTRUM. Das Selbstlernzentrum. an der TU SELBSTLERNZENTRUM TECHNISCHE UNIVERSITÄT KAISERSLAUTERN

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1 UNISPECTRUM...das Magazin der TU Kaiserslautern Das Selbstlernzentrum an der TU SELBSTLERNZENTRUM TECHNISCHE UNIVERSITÄT KAISERSLAUTERN 4/2014

2 Infotelefon 0631/ komm zur Freiwilligen Feuerwehr Kaiserslautern!

3 campus und events... familie... wirtschaft... menschen... kurz notiert... editorial inhalt 4/2014 Mit dem Sebstlernzentrum durchs Studium 4 Liebe Leserin, lieber Leser, seit gut zwei Monaten bin ich der neue Vizepräsident für Forschung, Technologie und Innovation. Vom Start weg hat mir das Amt neue Einblicke in das reichhaltige Forschungsleben unserer Universität und unseres Standorts ermöglicht. Ich habe die Potentiale von leichten Materialien vor Augen geführt bekommen: Stellen Sie sich vor, alle Autos wiegen zehn Prozent weniger! Ich habe gelernt, dass man mit Terahertz Wellen nicht nur Verborgenes sanft sichtbar machen kann, sondern dabei auch seine Eigenschaften analysieren kann: Enthält das Paket Zucker oder Kokain? Beim Besuch der SmartFactory KL und bei Gesprächen mit Kollegen wurde mir deutlich, wie wir zur vierten Stufe der industriellen (R-)evolution beitragen. Auf dem Kick-off-Meeting der internationalen Graduiertenschule Physical Modeling for Virtual Manufacturing Systems and Processes konnte ich das große Engagement der Professoren aus Kaiserslautern, Berkeley und Davis und die Begeisterung der Doktoranden für die spannenden Forschungsfragen erleben. Warum schreibe ich hier über diese Erlebnisse? Sie haben vermutlich eher etwas über meine Ziele als Vizepräsident erwartet. Dafür habe ich Verständnis, und deshalb habe ich mich vielleicht ohne dass Sie es gemerkt haben auf ein wichtiges Ziel konzentriert. Ich möchte die Begeisterung für die Forschung wieder stärker in den Mittelpunkt rücken. Forschungsfaszination ist das Lebenselixier von Universitäten. Nur lebhafte Neu-Gier führt zu neuen Ideen und Innovationen. Über weitere Ziele werde ich auf der feierlichen Amtsübergabe am 11. Dezember sprechen. Sie sind herzlich eingeladen. Prof. Dr. Arnd Poetzsch-Heffter Vizepräsident für Forschung und Technologie Vollautomatisch-optische Traubensortierung 6 Verbundprojekt "Erma" innovativ, interdisziplinär und praxisnah... 7 Internationale Auszeichnung für das Nanu Structuring Center der TU 8 Studentin am amerik. Center for Materials for Information Technology 9 Physiker entwickeln Transistoren für zukünftige Computergenerationen 9 Getriebekoffer von SEW-Eurodrive für die Lehre 10 Exkursion zum Passivhaus-Institut und an die TU Darmstadt 10 Digitale Perspektiven für die Finanzwelt Deutsch-Polnisches PHD-Symposium 13 Mit Studenten durch Ruanda 14 Tagung "Zukunft Land Land der Zukunft" 15 Aktionsprogramm Regionale Daseinsvorsorge 16 DISC gewinnt den Stiftungspreis "Medienkompetenz Forum Südwest" 16 Erschließungsrechtliche Aspekte im Städtebaurecht 17 Deutschlandstipendium: Praktikum bei Förderer Corning International 18 Türkischer Gastwissenschaftler an der TU 18 In die Akademie der Wissenschaften und der Literatur aufgenommen 19 Alpine Space Projekt "MOR CO" 20 Gastprofessor an der Partneruniversität in Porto Allegre / Brasilien 20 PLM Future Tagung Das Weihnachtsoratorium von J. S. Bach 22 IVW mit AVK Innovationspreis 2014 ausgezeichnet 22 Exponat zur Müdigkeitserkennung auf der IAA Nutzfahrzeuge Internationale Wissenschaftstagungen in Kaiserslautern 24 Goldene Promotionsurkunde der TU Darmstadt an Prof. Grassnick 24 Internationaler Mathematikerkongress 2014 in Seoul 25 App zur Messung von Magnetfeldern 25 Stadt und Land Exkursion für Studierende 30 Neuer Vizepräsident für Forschung und Technologie 31 Staatsministerin Ahnen überreichte Ernennungsurkunde an TU-Präsident 31 Bachelorprojekt "Revitalisierung der Dessauer Innenstadt" 31 Elke Richling awarded for her scientific contribution ISGS-Graduiertenfeier 32 "Honey Hops"-Bier auf dem 5 th International Brewing Contest 33 Schülerinnentag: Natur Wissenschaft Technik 33 Wirtschaft Menschen Kurz notiert Familie einfach zurücklehnen...den rest machen wir! Das reisebüro für die tu individuelle Beratung Linien- & Charterflüge Businessclass / Round-the-World Top Specials weltweit Studentenermäßigung ISIC Ausgabestelle Versicherungspakete für Reise, Studium im Ausland Hotels weltweit Sie finden uns direkt am St. Martinsplatz 7 Tel: Fax: MO-FR 09:30-18:00 Uhr SA 10:00-13:00 Uhr 3

4 titelthema... forschung... lehre und studium... magazin... stadt und land... Weitere Infos zum Selbstlernzentrum: Online-Selbstlern-Assistent: 4

5 campus und events... familie... wirtschaft... menschen... kurz notiert... 4/2014 Grafik: Nadja Dietze Das Selbstlernzentrum wird im Rahmen des "Qualitätspakt Lehre" vom Bundesministerium für Bildung und Forschung gefördert. Projektleitung: Prof. Rolf Arnold, Dr. Markus Lermen Projektkoordination: Monika Haberer Nadja Dietze, Dr. Dorit Günther, Anja Völpel und das Team des Selbstlernzentrums (DISC) 5

6 titelthema... forschung... lehre und studium... magazin... stadt und land... Vollautomatisch-optische Traubensortierung: innovative Verfahrenstechnik bei der Traubenverarbeitung Vordere Reihe v. li.: H. Friedrich (DLR Mosel), Prof. H. Raddatz (FH Trier), Dr. K. Hausinger (Preisträgerin), Prof. D. Schrenk (TU Kaiserslautern), Dr. G. Scholten (DLR Mosel). Hintere Reihe v. li.: Dr. C. Hbirkou (BLE), H. Hausinger (Mutter), Dr. F. Hausinger (Vater), Prof. M. Gareis (Heinrich-Stockmeyer-Stiftung). Fotos: DLR Mosel Am Steillagenzentrum/DLR Mosel in Bernkastel-Kues und in der Fachrichtung Lebensmittelchemie und Toxikologie der TU Kaiserslautern (Leiter: Prof. Dieter Schrenk) des Fachbereichs Chemie hat Dipl.-Lebensmittelchemikerin Katharina Hausinger eine vielbeachtete Doktorarbeit zur Verbesserung der Weinqualität mit Hilfe der vollautomatisch-optischen Traubensortierung durchgeführt. Die Arbeit wurde in mehreren Artikeln in Fachzeitschriften publiziert und kürzlich mit dem Stockmeyer-Förderpreis für Nachwuchswissenschaftler der Heinrich-Stockmeyer- Stiftung geehrt. Der Gesundheitszustand von Trauben ist für die Traubenqualität und die daraus resultierende Weinqualität von zentraler Bedeutung. Im Zusammenhang mit der Klimaveränderung kann seit einigen Jahren überwiegend in den nördlichen Weinbauregionen Europas, und damit auch im Weinanbaugebiet Mosel, ein verstärkter Fäulnisbefall der Trauben durch Mikroorganismen beobachtet werden, was neben Ertragsschäden auch starke qualitative Auswirkungen auf den späteren Wein haben kann. Durch die Mikroorganismenaktivität auf faulen Beeren können unerwünschte Stoffwechselprodukte, wie bspw. flüchtige Säure sowie dumpf-muffige Geruchs- und Geschmacksattribute, in höheren Mengen gebildet werden, wodurch die Vermarktbarkeit der Weine gefährdet ist. Es wird daher deutlich, wie notwendig es ist, schadhaftes Lesegut bereits bei der Lese bzw. vor der Traubenverarbeitung effektiv zu selektieren, um den Eintrag negativer Stoffe aus faulen Beeren in den Most sowie Wein zu verringern und somit ein qualitativ hochwertiges Produkt gewährleisten zu können. Daher wurde die vollautomatisch-optische Traubensortierung, eine innovative Verfahrenstechnik bei der Traubenverarbeitung, im durchgeführten Projekt erstmals zur maschinellen Selektion fauler Beeren aus Hand- und Maschinenlesegut unter Praxisbedingungen am DLR Mosel eingesetzt. Hierzu wurden jeweils größere Mengen (durchschnittlich zwei Tonnen) an Trauben verschiedener Rebsorten geerntet und anschließend sortiert, wobei Selektionsquoten bis zu 99 % erreicht wurden. Durch die Sortierung erfolgte eine Fraktionierung des Lesegutes in Saftvorlauf (aus geöffneten Beeren austretender Saft), Positivfraktion (gesunde Beeren) und Negativfraktion (faule Beeren), die im Vergleich zur unsortierten Kontrolle repräsentative Aussagen über den Fäulniseinfluss von Beeren auf die standardisiert verarbeiteten Moste und Weine lieferten. Die Ergebnisse der analytischen und sensorischen Untersuchungen der Sortiermoste und -weine zeigten, dass die Art und Entwicklung der auf Trauben auftretenden Fäulnis überwiegend zu qualitativ negativen Beeinflussungen der rebsortentypischen Weinstilistik führte. Anhand der sensorischen Ergebnisse konnte gezeigt werden, dass durch Aussortieren von fäulnisbelastetem Lesegut eine Qualitätssteigerung hin zu fruchtigen und klarsauberen Weinen erreicht werden kann (siehe Abbildung). Ein deutlicher Sortiereffekt zeigte sich analytisch u.a. bei der Gluconsäure, die fäulnisbedingt vermehrt in den befallenen Beeren gebildet wurde, so dass dieser Parameter zur Beurteilung des Sortiereffektes bei einer Botrytisbelastung beitragen kann. Insgesamt tragen die effiziente Selektion fäulnisbelasteter Beeren mittels vollautomatisch-optischer Traubensortierung und die hierdurch ermöglichte, individuelle Handhabung der einzelnen Sortierfraktionen bei der Vinifikation zur Qualitätssicherung und -steigerung von Weinen bei. Die Förderung des Vorhabens erfolgte aus Mitteln des Bundesministeriums für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz (BMELV) über die Bundesanstalt für Landwirtschaft und Ernährung (BLE) im Rahmen des Programms zur Innovationsförderung. Dr. Katharina Hausinger Prof. Dr. Dr. Dieter Schrenk 6 (Fotos: DLR Mosel) Graphik links: Sensorische Bewertung von Weinen aus Saftvorlauf, unsortiertem (Kontrolle) und sortiertem Lesegut (positiv, negativ).

7 campus und events... familie... wirtschaft... menschen... kurz notiert... Innovativ, interdisziplinär und praxisnah der Nachhaltigkeit ein Stückchen näher Verbundforschungsprojekt»ERMA Energie- und ressourceneffiziente mobile Arbeitsmaschinen«an der TU Kaiserslautern erfolgreich abgeschlossen Warum ständig das Falsche optimieren, anstatt gleich das Richtige zu tun? Wie die Produkte von morgen zu den Rohstoffen von übermorgen werden können beschreibt Michael Braungart spannend und anschaulich in seinem Werk»cradle to cradle«. Braungarts einfaches Credo lautet dabei, die Intelligenz endlich an den Anfang der Produktentwicklung zu stellen. Es geht auch darum, die gesamte Lebensdauer eines Produktes zu gestalten. Demnach gehört die Entsorgung zur Entwicklungs- und Design-Aufgabe. Die Tatsache, dass ein Material recycelt wird, macht es nicht automatisch umweltfreundlich, vor allem dann nicht, wenn das Recycling bei der Herstellung nicht ausdrücklich mit eingeplant wird. Eine wichtige Voraussetzung ist die Kenntnis über alle Inhaltstoffe der Produkte, zugrunde liegende technische Prozesse und das intelligente Vordenken zukunftsfähiger Produktsysteme über ihren gesamten Lebensweg. Diese Herausforderungen waren im Jahr 2011 der Initialfunke für das Verbundforschungsprojekt ERMA der Forschergruppe Produktentwicklung am Zentrum für Nutzfahrzeugtechnologie (ZNT) der TU Kaiserslautern. Vier Lehrstühle des Fachbereichs Maschinenbau und Verfahrenstechnik arbeiteten seither zusammen, um am Beispiel eines Mobilbaggers der Firma Volvo Construction Equipment (Standort: Konz, Rheinland-Pfalz) neue Konzepte und Methoden zur Steigerung der Energie- und Ressourceneffizienz zu entwickeln. Gefördert wurde das Forschungsprojekt durch die Stiftung Rheinland-Pfalz für Innovation (siehe UniSpectrum 2/2011). Komponenten wurden neue, hocheffiziente mechatronische Konzepte entwickelt. Dabei wurde die Gesamtenergieeffizienz der Neuentwicklungen im Rahmen einer prospektiven Analyse untersucht. Das bedeutet, dass beispielsweise nicht nur die Einsparung von Energie und Ressourcen beginnend bei der Rohstofferzeugung, über die Produktion bis zur Entsorgung analysiert wurden, sondern auch das kraftstoffintensive Arbeiten in spezifischen Betriebsszenarien, sowie die Wahl des Energieträgers selbst. Die Bewertung liefert Ergebnisse auf Basis eines intellektuellen Produktes, also dem digitalen Modell in der frühen Entwicklungsphase. Am Ende des Projekts stehen nun praxisnahe, nach ihrer Leistungsfähigkeit beurteilte Konzepte und Methoden, die bei der Optimierung eines zukunftsfähigen Produktsystems Verwendung finden können. Zum Erreichen der gesteckten Ziele waren ein umfangreiches Arbeitsprogramm und unterschiedliches Entwicklungs-Know-how notwendig, das nicht durch einen Lehrstuhl allein bereitgestellt werden konnte. Der Zusammenschluss der beteiligten Lehrstühle bündelt Kompetenzen und schafft Synergien, berichtet Professor Dr.-Ing. Christian Schindler, Projektleiter von ERMA und stellvertretender Sprecher des ZNT. Die Unterstützung durch einen erfahrenen Industriepartner war außerdem die ideale Voraussetzung und bildete eine solide Grundlage für den Erfolg eines solch komplexen Projekts. In Versuchen unter realen Bedingungen vor Ort beim Hersteller wurden Energie- und Ressourcenintensität, gerade vor dem Hintergrund der hohen Nutzungsvariabilität des Versuchsträgers, ermittelt. Dabei sind als typische Betriebsszenarien der mobilen Arbeitsmaschine die Geländebearbeitung, das Leistungsbaggern, Graben und Verladen, die Umsetzung einer Last und der Fahrbetrieb als Einsatzspektrum analysiert und innerhalb des Life Cycle Modells valide abgebildet worden, ergänzt Dr. Peter Bach, Projektverantwortlicher bei Volvo CE. Wissenstransfer und Synergien als wesentlicher Beitrag zur Sicherung von Zukunftsfähigkeit und nachhaltiger Entwicklung Die enge Kooperation mit dem weltweit tätigen Hersteller sichert die Umsetzung der Forschungsergebnisse in die Praxis, fügt Dr. Barbara Jörg, Geschäftsführerin am Commercial Vehicle Cluster Südwest hinzu und verweist auf die exzellente Arbeit des Forschungskonsortiums in Gremien, Forschung, Lehre und Industrie. Das Projekt ist repräsentativ für Forschungs- und Entwicklungsvorhaben in Clustern und Netzwerken, insbesondere da der Transfer der Forschungsergebnisse in die Lehre und Weiterbildung stattfindet, so Dr. Jörg weiter. Im Rahmen des Projektes gehen 4/2014 Das Ziel des Verbundprojektes war die Entwicklung innovativer Konzepte und Technologien für zukünftige mobile Arbeitsmaschinen. Dabei zählte jedoch nicht die große Idee des Einzelnen, sondern praxisorientiertes, akribisches Arbeiten nach wissenschaftlichen Methoden an zahlreichen Details, wie in den Bereichen Antrieb, Energiemanagement, Reibung und die ganzheitliche Betrachtung durch ein Life Cycle Management. Neben der Optimierung mechanisch-hydraulischer 7

8 titelthema... forschung... lehre und studium... magazin... stadt und land... die involvierten Lehrstühle nämlich mit einer innovativen Idee einen neuen Weg und fördern, auch über das Projekt hinaus, die enge Kopplung zwischen Forschung und Lehre. Die Projektpartner bieten an der Universität ein Programm für studentische Arbeiten an. Das mit»erma-innostud«betitelte Programm stellt dabei ein echtes Alleinstellungsmerkmal dar (UniSpectrum 4/2012). Durch die gezielte Vernetzung von Studierenden und Forschung fördert das Programm ERMA-InnoStud wissenschaftliches Arbeiten von Studierenden und liefert einen Beitrag zur Attraktivitätssteigerung des Ingenieurstudiums an der TU Kaiserslautern. Das Verbundforschungsprojekt spiegelt besonders gut die innovative Entwicklungskompetenz der TU im Bereich Nutzfahrzeuge wieder. Dr. Jörg ergänzt hierzu: Mit dem Projekt wird nicht nur bundesweit die Nutzfahrzeugkompetenz des Standortes Rheinland-Pfalz in Forschung, Entwicklung und Lehre unterstrichen, sondern auch die Fähigkeit der Wissenschaft, gemeinsam mit der Industrie Antworten auf die weltweite Herausforderung der Nachhaltigkeit zu finden. Mit dem zwischen 2011 und 2014 bearbeiteten Projekt ERMA stehen die Forscher noch ganz zu Beginn des eingangs von Braungart propagierten Paradigmenwechsels hin zu intelligenteren Produktsystemen. Der Weg ist der Richtige und wird ab Sommer 2014 bis Ende 2016 in dem vom Zentrum für Nutzfahrzeugtechnologie geförderten Verbundprojekt Ökoeffiziente mobile Arbeitsmaschinen weiter erforscht. Weiterführende Informationen und Ansprechpartner: ERMA-Projektteam Internationale Auszeichnung für das Nano Structuring Center der TU Kaiserslautern Rasterelektronen-Mikroskop (REM)-Aufnahme von Dr. Thomas Löber vom Nano Structuring Center. Die Aufnahme zeigt in facher Vergrößerung einen Schnitt durch die dreidimensionale Struktur eines Fotolacks. (Foto: TU Kaiserslautern) Mitte September fand in Lausanne zum 40. Mal die Micro and Nanoengineering (MNE) Konferenz statt; Europas größte Konferenz zur Mikro- und Nanofabrikation, die aus der ganzen Welt über 800 Wissenschaftler und Ingenieure aus Hochschulen, Forschungseinrichtungen und Firmen zusammenbringt. Ein besonderes Programm-Highlight ist der alljährliche Wettbewerb zum "micro graph award", bei dem dieses Jahr mehr als 100 mikroskopische Aufnahmen eingereicht wurden. Ganz vorn unter den Preisträgern war dieses Jahr der Physiker Dr. Thomas Löber vom Nano Structuring Center der TU Kaiserslautern, mit zwei eingereichten Beiträgen. In dem internationalen Teilnehmerfeld erlangte er den dritten Platz sowie ein weitere Platzierung unter den besten zehn Beiträgen. Mit dem dritten Platz wurde eine Rasterelektronen-Mikroskop (REM)-Aufnahme ausgezeichnet, die einen Schnitt durch die dreidimensionale Struktur eines Fotolacks zeigt. In den würfelförmigen Stapel der Lackstruktur wurde mit einem Ionenstrahl punktuell hineingeschnitten, um dessen innere Struktur zu untersuchen. Die besondere Herausforderung bei der Schnittpräparation und Erstellung der Aufnahme war es, das Schmelzen des polymeren Lackes zu verhindern. Die Aufnahme, die eine fache Vergrößerung hat, wurde mit der fokussierten Ionenstrahlanlage (FEI Helios Nanolab 650 Dualbeam) aufgenommen, die im Nano Structuring Center erst seit einem Jahr in Betrieb ist. Von dem in der Bedienung sehr anspruchsvollen Gerät werden mittels des Elektronenstrahls Rasterelektronenbilder aufgenommen und gleichzeitig wird mit einem Gallium-Ionenstrahl gezielt Material von der Probe abgetragen. Die Probe wurde von Michael Renner aus der Arbeitsgruppe "Optische Technologien und Photonik" (Fachbereich Physik und Landesforschungszentrum OPTIMAS) mit einem 3D Laser-Lithographie System (Nanoscribe) hergestellt. Dr.-Ing. Sandra Wolff, NSC 8 uni spectrum

9 campus und events... familie... wirtschaft... menschen... kurz notiert... zum dritten mal: OPTIMAS-Studentin am amerikanischen Center for Materials for Information Technology (MINT) 4/2014 Physikstudentin Lisa Gareis von der TU Kaiserslautern zusammen mit dem Betreuer ihres Forschungspraktikums, Prof. Dr. Tim Mewes, vor dem Center for Materials for Information Technology (MINT) der University of Alabama (UA) in Tuscaloosa, USA (Foto: privat). Im dritten Jahr in Folge konnte die TU Kaiserslautern mit Lisa Gareis eine Studentin zu einem Forschungspraktikum an das Center for Materials for Information Technology (MINT) der University of Alabama (UA) in Tuscaloosa, USA, entsenden. Die Physikstudentin verbrachte im Sommer ein zweimonatiges Forschungspraktikum an der University of Alabama (UA) in Tuscaloosa, USA. Für den Aufenthalt erhielt sie ein Stipendium vom Center for Materials for Information Technology (MINT) der UA, von welchem dieses Programm seit einigen Jahren organisiert wird. Während ihres Aufenthaltes führte Lisa Gareis Forschungsarbeiten in der Arbeitsgruppe von Prof. Dr. Tim Mewes zu dynamischen Eigenschaften magnetischer Materialien durch. Das Summer Internship Program des MINT Centers ist ein international ausgerichtetes Programm, das den Teilnehmern ermöglicht, Kontakt mit jungen Nachwuchswissenschaftlern/innen aus anderen Herkunftsländern zu knüpfen und neue Arbeitsweisen kennenzulernen. Außerdem war der Aufenthalt am MINT Center eine gute Möglichkeit für Lisa Gareis, in der Arbeitsgruppe von Prof. Dr. Tim Mewes ihre Kenntnisse zur Magnetisierungsdynamik zu vertiefen und neue Messverfahren kennenzulernen. Dazu gehörten vor allem ferromagnetische Resonanz- Messungen an verschieden Proben, um den Spin-Pumping Effekt zu beobachten. Die neu erworbenen Kenntnisse kann die Kaiserslauterer Studentin jetzt als wissenschaftliche Hilfskraft in der Arbeitsgruppe Magnetismus von Prof. Dr. Burkard Hillebrands (TU Kaiserslautern, Fachbereich Physik und Landesforschungszentrum OP- TIMAS) einsetzen. Lisa Gareis Isabel Sattler Physiker entwickeln Transistoren für zukünftige Computer- Generationen Schematischer Aufbau des neuen Magnonentransistors: Der Fluss der Magnonen von der Transistor-Quelle zur Senke (blaue Kugeln) wird durch die Magnonen kontrolliert, die am Gatter eingebracht werden (rote Kugeln). Es konnte experimentell die starke Abnahme sowie der komplette Stopp des Magnonenflusses gezeigt werden. Die Störung der lokalen magnetischen Ordnung kann sich in einem Material wie eine Welle ausbreiten. Diese Welle nennt man Spinwelle und ihre kleinste physikalische Einheit ist das Magnon. Physiker der TU Kaiserslautern schlagen die Anwendung von Magnonen anstelle von Elektronen in der Informationsverarbeitung vor. Diese Technologie eröffnet den Zugang zu einer neuen Generation von Computern, bei denen Datenverarbeitung ohne die Bewegung realer Partikel wie eben Elektronen erfolgt. Dies geht mit einer Verminderung von Hitzeverlusten und folglich geringerem Energieverbrauch einher. Außerdem füh- ren die besonderen Eigenschaften von Magnonen bei den neuen Datenverarbeitungskonzepten zu einer drastischen Zunahme von Geschwindigkeit und Effizienz. In ihrer Studie, die kürzlich in der hochangesehenen Fachzeitschrift Nature Communications veröffentlicht wurde (Nature Communications 5, 4700, 2014), haben die Kaiserslauterer Wissenschaftler einen Transistor entwickelt, der einzig mit Magnonen funktioniert. Dieser Transistor wurde erstmalig vorgeschlagen, experimentell erforscht und als Prototyp vorgestellt. In dem Bauteil mit drei Anschlüssen konnte durch das Einbringen von Magnonen am Gatter die Dichte der Magnonen beim Fluss von der Quelle zur Senke auf ein Tausendstel reduziert werden. Die Wechselwirkung zwischen den beiden Magnonenströmen war so effizient wegen ihrer starken natürlichen Nichtlinearität. Dies wurde durch die Verwendung eines künstlichen magnetischen Materials, eines magnonischen Kristalls, noch weiter verstärkt. Das hier gezeigte physikalische Konzept der gegenseitigen Kontrolle von Magnonen wird in der Zukunft bei der Entwicklung von magnetischen Prozessoren auf der Basis eines einzelnen Chips genutzt werden können. Mit diesem magnonischen System können Datenmengen im Terabyte-Bereich verarbeitet werden. Das Forscherteam besteht aus Dr. Andrii Chumak, Dr. Alexander Serga und Prof. Dr. Burkard Hillebrands vom Landesforschungszentrum Optik und Materialwissenschaften (OPTIMAS) der TU Kaiserslautern, finanziell gefördert durch die Forschungsinitiative des Landes Rheinland-Pfalz. Weitere Unterstützung kam von der Deutschen Forschungsgemeinschaft (Grant no. SE 1771/1-2) und EU-FET (Grant InSpin ). Dr. Andrii Chumak 9

10 titelthema... forschung... magazin... stadt und land... lehre und studium... Getriebekoffer von SEW-EURODRIVE für die Lehre Roland Denefleh, Dr.-Ing. Markus Wöppermann, Stefanie Beckmann und Prof. Dr.-Ing. Bernd Sauer (v.l.n.r.) bei der Übergabe der Getriebekoffer. Fotos: SEW-EURODRIVE Ende Juni 2014 folgten 28 Studierende des Maschinenbaus bzw. des Wirtschaftsingenieurwesens der Einladung der Firma SEW-EURODRIVE zum SEW-Day nach Bruchsal. Neben einer Besichtigung des Großgetriebewerkes standen auch Vorträge zum Unternehmen selbst, zu Einstiegsmöglichkeiten sowie zur Getriebeentwicklung und ein Workshop auf dem Exkursionsprogramm. Bei dem Workshop lernten die Studierenden, wie ein Getriebe aufgebaut ist und wie es sich montieren bzw. demontieren lässt. Der Abschluss des Informationstages bildete die Übergabe von fünf SEW-Getriebekoffern an den Lehrstuhl für Maschinenelemente und Getriebetechnik (MEGT) für den Einsatz in der Lehre. Entgegengenommen wurden die Getriebe durch Prof. Dr.-Ing. Bernd Sauer, der sich hocherfreut über diesen Zuwachs an didaktischen Elementen zeigte: Wir bedanken uns sehr für die großartigen SEW-Koffer. Diese lassen sich hervorragend zur Anschauung in unserer Grundlagenvorlesung im Maschinenbau einsetzen. Mit SEW arbeitet der MEGT bereits in ausgewählten Forschungs- und Entwicklungsprojekten zusammen, mit der Übergabe der Getriebekoffer konnte diese Kooperation vertieft werden. Die Getriebe sollen als Lehrmaterial für die Vorlesungen und Übungen der Veranstaltung Maschinenelemente 2 verwendet werden, um den Studenten einen praktischen Bezug zu dem theoretisch vermittelten Lehrstoff zu geben. Dipl.-Ing. Barbara Jennewein Getriebe-Workshop Exkursion zum Passivhaus-Institut und an die TU Darmstadt Ergänzend zur Vorlesung Bauphysikalische Modellierung fand am 17. Juli 2014 eine Exkursion unter der Leitung von Juniorprof. Dr.-Ing. Conrad Völker statt. Ziel der Exkursion für die Studierenden des Studiengangs Bauingenieurwesen war ein Besuch des Passivhaus-Instituts in Darmstadt. Dieses Institut ist in der Forschung und Entwicklung von Baukonzepten, Baukomponenten, Planungswerkzeugen sowie der Zertifizierung bei energieeffizienten Gebäuden tätig. Im Rahmen eines von Elke Gollwitzer durchgeführten Workshops wurde den Studierenden das vom Passivhaus Institut entwickelte Software-Tool für die Planung von Passivhäusern (Passivhaus Projektierungs-Paket PHPP) vorgeführt. Hegger) den vom US Department of Energy ausgerichteten SolarDecathlon zweimal gewonnen hat. Die Führung wurde von Dipl.-Ing. Caroline Fafflok durchgeführt, die damals zum Projektteam gehörte und dadurch viele spannende Details zu berichten wusste. Ansprechpartner: JP Conrad Völker, Tel.: Anschließend führte die Exkursion auf den Campus der Technischen Universität Darmstadt. Ziel war die Besichtigung von besonders energieeffizienten Häusern, mit denen der Lehrstuhl»Entwerfen und Energieeffizientes Bauen (Prof. Manfred 10 uni spectrum

11 campus und events... familie... wirtschaft... menschen... kurz notiert... Wettbewerb 1,2,3,GO startet in die nächste Runde Wertvolle Hilfe für innovative Gründer 4/2014 Wer mit dem Gedanken spielt, seine innovative Idee aus dem technologischen Bereich als Grundlage für ein eigenes Unternehmen zu nutzen, dem sei der Wettbewerb aus der Großregion Saarland, Rheinland-Pfalz, Luxemburg, Lothringen und Wallonien ans Herz gelegt. 1,2,3,GO prämiert nicht nur die besten Businesspläne, den potentiellen Gründern wird vielmehr im Vorfeld auch kostenlos geholfen. Jeder Wettbewerbsteilnehmer erhält qualifizierte Unterstützung bei der Erstellung des eigenen Businessplans durch kompetentes, kostenfreies und individualisiertes Coaching des großen Experten-Netzwerkes der Großregion. Zudem besteht die Möglichkeit wertvolle Kontakte zu generieren. Weitere Gründer, Coaches sowie Unternehmer treffen die Teilnehmer bei verschiedenen von 1,2,3,GO organisierten Events. Die Möglichkeit, die eigene Geschäftsidee einem erfahrenen Unternehmer vorzustellen und von seiner Erfahrung Nutzen zu ziehen, kann Gold wert sein. 1,2,3,GO beschleunigt zudem die Entwicklung und Vermarktung des Projektes dank seiner überregionalen Kontakte. Jährlich ab Oktober bis Juni des Folgejahres können Gründer ihren Teilnahmeantrag stellen und erfahren dann ein gezieltes Training, um für die eigene Karriere gerüstet zu sein. Mit ihrem persönlichen Coach erarbeiten sie einen fundierten Businessplan, der anschließend im Juni/ Juli bei der Jury eingereicht wird. Jeder Teilnehmer erhält Feedbacks von drei Juroren zu seiner Gründungsidee. Zudem ermöglicht ein professionell erstellter Businessplan einen leichteren Zugang zu Finanzierungen. Für die Gewinner ist der Wettbewerb noch lukrativer: Das Preisgeld kann bis zu Euro betragen und eine Gründung erheblich erleichtern. Die Medienpräsenz in der Großregion und ein Film über das eigene Projekt helfen zusätzlich das geplante Unternehmen zum Erfolg zu führen. Die Historie des Wettbewerbs, der seit 2000 besteht, ist eine Erfolgsgeschichte: Mehr als Projekte haben sich seitdem beworben, davon wurden über zugelassen und 555 schafften es, einen fertigen Businessplan einzureichen. Das hat zu 330 Unternehmensgründungen in der Großregion, 69 davon in Rheinland Pfalz und dem Saarland, geführt. Das Business + Innovation Center, kurz BIC, in Kaiserslautern ist regionaler Ansprechpartner. Deshalb wurde dort der Start des neuen Wettbewerbs 2015 mit einem Event gefeiert. Im Rahmen der Veranstaltung Kreativität trifft Technologie am 12. November in den Enabling Spaces des BICs in der Trippstadter Straße 110 wurde der nächste Wettbewerb offiziell eröffnet. Neben dem Leiter des BICs, Prof. Dr. Ralph Wiegland, waren Mechthild Kern vom Ministerium für Wirtschaft, Klimaschutz, Energie und Landesplanung sowie Frédérique Gueth und Samuel Paulus von 1,2,3,GO -Luxemburg anwesend. Kontakt: Business + Innovation Center Kaiserslautern GmbH zu Händen von Maria Beck Trippstadter Straße Kaiserslautern Telefon: Fax: pr-anzeige MINISTERIUM FÜR WIRTSCHAFT, KLIMASCHUTZ, ENERGIE UND LANDESPLANUNG Gefördert durch: Europäische Union Europäischer Fond für Regionale Entwicklung Business + Innovation Center Kaiserslautern GmbH Trippstadter Straße Kaiserslautern Telefon Fax Wertvolle Hilfe für innovative Gründer! Wettbewerb 1,2,3,GO startet in die nächste Runde Anmeldung zum Parcours 2014/15 ab sofort möglich MINISTERIUM FÜR WIRTSCHAFT, KLIMASCHUTZ, ENERGIE UND LANDESPLANUNG Gefördert durch: Europäische Union Europäischer Fond für Regionale Entwicklung 11

12 titelthema... forschung... lehre und studium... magazin... stadt und land... Digitale Perspektiven für die Finanzwelt Kreissparkasse besucht mit Verbandspräsident Georg Fahrenschon Forschungsinstitute in Kaiserslautern Kai Landes (Mitglied des Vorstandes der KSK Kaiserslautern), Michael Ochs (Geschäftsfeldmanager Fraunhofer IESE), Prof. Dr. Dr. h.c. Dieter Rombach (Geschäftsführender Leiter des Fraunhofer-IESE), Karl-Heinz Dielmann (Vorstandsvorsitzender der Stadtsparkasse Kaiserslautern), PD Dr. habil. Marcus Liwicki (TU Kaiserslautern), Georg Fahrenschon (Präsident des Deutschen Sparkassen- und Giroverbandes, Berlin), Prof. Dr. Prof. h.c. Andreas Dengel (Mitglied der Unternehmensleitung am DFKI), Siegmar Müller (Vorstandsvorsitzender der Sparkasse Germersheim-Kandel / Landesobmann), Beate Läsch-Weber (Verbandsvorsteherin und Präsidentin des Sparkassenverbandes Rheinland-Pfalz), Prof. Dr. Ralf Korn (Professor am Fachbereich Mathematik der TU für Finanzmathematik, Technologiebotschafter von Stadt und Kreis Kaiserslautern), Christian Heyer (Leiter Unternehmenskommunikation DFKI KL) und Franz Link (Vorstandsvorsitzender der KSK Kaiserslautern), v.l.n.r.. Seine Teilnahme an einer öffentlichen Podiumsdiskussion im Rahmen des Bürgerdialogs Zukunft der Kreissparkasse in Kaiserslautern, nutzte der Präsident des Deutschen Sparkassen- und Giroverbands, Georg Fahrenschon, für einen Besuch der wissenschaftlichen Institute in Kaiserslautern. Gemeinsam mit Beate Läsch-Weber, Präsidentin des Sparkassenverbands Rheinland-Pfalz, und Siegmar Müller, Sprecher der rheinland-pfälzischen Sparkassenvorstände, informierte er sich am Nachmittag im Deutschen Forschungszentrum für Künstliche Intelligenz (DFKI) in Kaiserslautern über die Arbeitsfelder der Wissenschaftler. Die Gäste waren von Franz Link, Vorstandsvorsitzender der Kreissparkasse Kaiserslautern, und Kai Landes, Vorstandsmitglied der Kreissparkasse Kaiserslautern, zu einem Besuch eingeladen. Fahrenschon zeigte sich stark daran interessiert, an welchen besonders für die Finanzwelt bedeutsamen, software-technischen Grundlagen und zum Teil bereits entwickelte Anwendungen die in Kaiserslautern ansässigen Forschungseinrichtungen arbeiten. Professor Dieter Rombach, Leiter des Fraunhofer-Instituts für Experimentelles Software-Engineering in Kaiserslautern, stellte die Technische Universität und Science Alliance am Standort Kaiserslautern vor. Er betonte dabei die Bedeutung der Vernetzung der Institute und Akteure, damit die Innovationsgeschwindigkeit beschleunigt werden kann. Die TU mit rund Studierenden, zwölf Fachbereichen, 53 Millionen Euro eingeworbenen Drittmitteln und im bundesweiten Wettbewerb als exzellent in der Lehre ausgezeichnet, ist eine Säule in der Science Alliance, in der sich weitere Hochschulen, Bildungs- und Forschungseinrichtungen wie Fraunhofer- bzw. Max-Planck-Institute und Firmen miteinander verbunden haben. Es sei wie in einem Tunnel: Alle einzelnen Teilabschnitte müssen durchgestochen sein, dann erst fließt die Innovation, veranschaulichte Rombach den Zweck, die Grundlagenforschung mit der Lehre und den anwendungs- und umsetzungsorientierten Einrichtungen zu kombinieren. Über die Digitalisierung von Geschäftsprozessen und Vernetzung mit Kunden referierte Michael Ochs vom Fraunhofer- Institut für Experimentelles Software-Engineering (IESE). Das seit 1996 bestehende Institut mit etwa 250 Mitarbeitern bezeichnete er als führendes Software-Engineering Unternehmen. IESE entwickelt anwenderbezogene digitale Techniken für die Automobil-, Medizin-, Transport- und Automatisierungsindustrie und ist stark in der Finanzwelt und im E-Government vertreten. Ein Megatrend sieht Ochs in der Aufgabe, integrierte Lösungen zu entwickeln und Analysemöglichkeiten aus den Ressourcen der Big Data zu beschreiben. Innovative Methoden und Modelle für ein modernes Risikomanagement erläuterte TU-Professor Ralf Korn, Abteilungsleiter im Fraunhofer Institut für Techno- und Wirtschaftsmathematik (ITWM) in Kaiserslautern. Das Institut arbeitet u.a. für große Banken, Versicherungen und Firmen des Finanzbereichs und entwickelt beispielsweise Software, um Risiko-Reporting und -management abzubilden. Anwendbar sind solche Systeme beispielsweise, um Finanzliquiditätsrisiken zu beherrschen, Simulationsrechnungen etwa für Pensionsfonds durchzuführen oder Modelle für Zinsprozesse darzustellen, was für die breite Öffentlichkeit besonders für die Altersvorsorge bedeutsam ist. Professor Andreas Dengel und Privatdozent Marcus Eichenberger-Liwicki vom Deutschen Forschungszentrum für Künstliche Intelligenz (DFKI) demonstrierten mit dem Digipen ein neuartiges Schreibgerät, mit dem Handschrift digital erkennbar wird und dadurch Prozesse optimiert werden können. Das DFKI mit 40 Millionen Euro Umsatz und Kunden wie Vereinte Nationen, Google Books und Sony versteht sich als eine Wissenschafts-Transfereinrichtung und misst sich im internationalen 12 uni spectrum

13 campus und events... familie... wirtschaft... menschen... kurz notiert... Wettbewerb mit den amerikanischen Eliteuniversitäten Massachusetts Institute of Technology (MIT) und Stanford University. Der wie ein etwas größerer Kugelschreiber aussehende Digipen nimmt beim Schreibakt per Kamera die Bewegungen anhand eines virtuellen Rasters auf und überträgt diese auf einen Computer. Vorteil ist, dass man eine echte Unterschrift leistet, die rechtskonform gespeichert wird. Die Kreissparkasse setzt diesen Digipen bereits bei den vom Gesetzgeber vorgeschriebenen umfangreichen Beratungsprotokollen mit gutem Erfolg ein, berichtete Kai Landes, Vorstandsmitglied der Kreissparkasse, gegenüber Verbandspräsident Fahrenschon. An eine Ausweitung auf einfache Kreditgeschäfte ist gedacht. Fahrenschon interessierte sich für weitere Trends wie zielgruppenspezifische Ansprache und erwähnte aber auch die Notwendigkeit eines Abwägens zwischen den Möglichkeiten, die sich aus der Nutzung der sogenannten Core-Data ergeben und der besonderen Vertrauensstellung auf zwischenmenschlicher Ebene, die die Sparkassen bei ihren Kunden einnehmen. Fahrenschon besuchte die Kreissparkasse Kaiserslautern anlässlich deren 140-jährigen Firmenjubiläums. Anstatt eine Feier auszurichten, hatte sich das regionale Finanzinstitut dazu entschlossen, im Vorfeld mehrere Workshops zur Zukunft der Kreissparkasse auszurichten, in denen Kunden und Mitarbeiter aufgefordert waren, ihre Ideen und Erwartungen zusammenzutragen. Die Ergebnisse dieses Bürgerdialog genannten Projekts, das der Deutsche Sparkassen- und Giroverband initiiert hatte, stellte die Kreissparkasse am 6. Oktober, im vollbesetzten Deutschordensaal der Öffentlichkeit vor. Daniela Meixner 4. Deutsch-Polnisches PhD-Symposium TU Kaiserslautern TU Danzig Vom 2. bis 5. Juli 2014 trafen sich im Kurhaus Trifels in Annweiler Doktorandinnen und Doktoranden des konstruktiven Ingenieurbaus aus Danzig (Polen) und Kaiserslautern zusammen mit ihren Professoren zum bereits 4. Deutsch-Polnischen PhD- Symposium. Die Veranstaltung findet im Rahmen der wissenschaftlichen Kooperation alle drei Jahre abwechselnd in Kaiserslautern und Danzig statt. Der Dekan des Fachbereichs Bauingenieurwesen der TU Kaiserslautern, Prof. Dr. Robert Jüpner, konnte in diesem Jahr über 40 Teilnehmer in Annweiler begrüßen. Zusätzlich zum Symposium wurde ein umfangreiches Begleitprogramm rund um das Thema Bauen angeboten. Einen praktischen Einblick konnten die Teilnehmer am zweiten Tag bei der Besichtigung der Baustelle Kreativpark in Karlsruhe erlangen, wo die Firma Vollack gemeinsam mit der Firma Innogration, dem Spezialisten für innovative Deckenlösungen mit komplett integrierter Gebäudetechnik, ein interessantes Forum bot. Vor der Führung über die Baustelle wurden von Thorsten von Killisch-Horn, Partner und Geschäftsführer bei Vollack, und Thomas Friedrich, Geschäftsführer von Innogration, Details zur Arbeit, Vorgehensweise, Bedeutung der integralen Planung sowie über das Tragkonzept und die Besonderheiten der Multifunktionsdecke erläutert. Zusätzlich besuchten die Teilnehmer mit dem Kaiser- und Mariendom zu Speyer ein historisches Bauwerk, das seit 1981 auf der UNESCO-Liste des Weltkulturerbes steht. Während der geführten Besichtigung erhielten alle Teilnehmer detaillierte Informationen über die Geschichte, Bauphasen, Architektur und Ausstattung des Doms. Zum Abschluss des Symposiums verbrachten die Teilnehmer aus Danzig und Kaiserslautern einen gemütlichen Abend bei Pfälzer Spezialitäten, Kellerbesichtigung und Weinbergführung im Weingut Schlössel in Kirrweiler. Das nächste Deutsch-Polnische PhD- Symposium wird 2017 in Danzig stattfinden. Michael Weber Das Symposium wurde durch ein umfassendes Vortragsprogramm der Doktoranden und Doktorandinnen zu den Themen Massivbau, Stahlbau, Werkstoffe im Bauwesen und Baulicher Brandschutz gestaltet. Dabei wurden aktuelle Forschungsergebnisse präsentiert und in einer anschließenden Diskussionsrunde bot sich die Möglichkeit, Erfahrungen, Ideen und Anregungen auszutauschen. 13

14 titelthema... forschung... lehre und studium... magazin... stadt und land... Eindrücke einer Begegnungsreise Mit Studenten durch Ruanda Ruanda, das ist nicht mehr Afrika. Der ruandische Bekannte, der das sagt, schaut nachdenklich, als wir auf das nächtliche Lichtermeer der Millionenstadt Kigali hinunterblicken. Natürlich liegt Ruanda im Herzen des afrikanischen Kontinents, doch die vergangenen Jahre haben dem kleinen Land gewaltige Veränderungen beschert. Die rasante Modernisierung hat nicht nur das Land verändert, sondern auch seine Menschen, ihre Kultur und Lebensart. Genau die wollen wir kennenlernen. Im Jahr 2013 hatte die Katholische Hochschulgemeinde Kaiserslautern eine Partnerschaft mit der Hochschulgemeinde in Kigali geschlossen. Nun machen wir uns auf den Weg nach Ostafrika: Mitarbeiter und Studierende der Hochschulgemeinden aus Kaiserslautern und Speyer. Gemeinsam mit Studierenden der University of Rwanda wollen wir das Land bereisen und Kontakte knüpfen. Wir erfahren eine überwältigende Herzlichkeit und Gastfreundschaft. Wir sehen ein Land im Aufbruch, in dem an allen Ecken investiert und gebaut wird. Dort, wo vor wenigen Jahren noch steinige Holperpisten die Dörfer verbanden, sind nun geteerte Straßen entstanden. Statt der Petroleumlampen leuchten selbst in entlegenen Dörfern moderne Energiesparlampen und das ruandische Mobilfunknetz kann sich mit europäischen Standards messen. Wir spüren aber auch, dass dieses Land sein Trauma noch immer nicht verarbeitet hat. Fast eine Million Menschen sind vor zwanzig Jahren dem Völkermord zum Opfer gefallen. Allein von ihnen liegen heute in der nationalen Gedenkstätte in Kigali begraben. Millionen Überlebende blieben damals schwer traumatisiert zurück. Im kleinen Ruanda gibt es keine Familie, die davon nicht betroffen ist, als Opfer oder als Täter. Die Folgen dieses Traumas werden wohl erst mit der nächsten Generation endgültig überwunden sein. Zum nationalen Entwicklungsplan Ruandas gehört darum an vorderster Stelle die Bildung der zahlreichen jungen Menschen. Das College of Science and Technology der University of Rwanda in Kigali (das bisherige Kigali Institute of Science and Technology, kurz: KIST) unterhält seit einigen Jahren eine Partnerschaft mit der TU Kaiserslautern. Francois Zimulinda, Dozent am College, führt uns über den Campus. Wir sehen Labore und Hörsäle, die vom Standard deutscher Hochschulen noch ein gutes Stück entfernt sind. Doch wir erleben auch den starken Willen, mit dem hier Gelernten zum Aufbruch des Landes beizutragen. So wird auch in diesem Jahr eine weitere Gruppe ruandischer Studierender mit einem Stipendium der ruandischen Regierung zum Studium an die TU Kaiserslautern kommen. Einige von ihnen finden in der Katholischen Hochschulgemeinde eine zweite Heimat. Auf unserer Rundreise werden wir später auch den Hauptsitz der Universität in Huye (dem früheren Butare) kennenlernen, wo das Gros der anderen Fachbereiche angesiedelt ist. Jean Damascene Bimenyimana, Bischof der Speyerer Partnerdiözese Cyangugu, empfängt uns im Pastoralzentrum seiner Diözese. Einen ganzen Tag lang nimmt er sich Zeit, bereist zusammen mit uns seine Diözese, zeigt uns Ergebnisse der langjährigen Partnerschaft mit dem Bistum Speyer. Wir erfahren in einer Kooperative, wie Tee produziert wird und wie der exzellente ruandische Kaffee vom Kaffeestrauch bis in unsere Tasse kommt. Er gibt den Menschen dort Arbeit und Einkommen. Dennoch werden wir künftig bei jeder Tasse an jene Frauen denken, die auf dem Boden einer Lagerhalle sitzen und die Kaffeebohnen mit der Hand sortieren, für 70 Cent Lohn am Tag. Im Krankenhaus von Mibilizi erhalten wir noch einen Einblick in die medizinische Versorgung der ruandischen Provinz. Krankenzimmer, OP- Säle, Laborräume. In Deutschland unvorstellbar, für die Menschen dort ein Segen. In einer Abstellkammer finden wir schließlich ein deutsches Ultraschallgerät. Es ist ein Geschenk aus Deutschland. Die Ärzte können es nicht verwenden, weil es ihnen nicht gelingt, die Sprache auf dem Monitor von Deutsch auf Englisch umzustellen. Wir nehmen die Gerätedaten auf und versprechen, uns in Deutschland darum zu kümmern. Auf dem Rückweg nach Cyangugu, idyllisch am Ufer des Kivu-Sees gelegen, wird es rasend schnell dunkel. Wir fahren durch ein dunkles, aber wunderschönes Land. Vereinzelt sind die Lichter der Dörfer zwischen den Hügeln zu sehen. Was wir durch die Fenster unseres Busses sehen, das ist Afrika. Martin Wolf KHG Kaiserslautern 14

15 campus und events... familie... wirtschaft... menschen... kurz notiert... Tagung Zukunft Land Land der Zukunft: ein Dialogforum zur Krisen- und Zukunftsfestigkeit von Regionen und Kommunen Der Lehrstuhl Regionalentwicklung und Raumordnung, der Landesschwerpunkt Region und Stadt der TU Kaiserslautern, der Think Tank Denk.Raum.Zukunft sowie das Pestel-Institut führten vom 03. bis eine Tagung zum Thema Zukunft Land Land der Zukunft: ein Dialogforum zur Krisen- und Zukunftsfestigkeit von Regionen und Kommunen in der Evangelischen Akademie Tutzing durch. 50 Teilnehmer, darunter Entscheidungsträger aus Politik, Verwaltung, Wirtschaft, Wissenschaft sowie von Verbänden nahmen an der Veranstaltung teil. In der angenehmen Atmosphäre des Schlosses Tutzing war einem konstruktiven Austausch und Arbeiten entsprechend Raum gegeben. Wirtschaftsstandort Deutschland mit seinen Branchen, Regionen und Kommunen zukunftsfähig aufgestellt ist. In einer Eröffnungsrede begrüßte Univ.- Prof. Dr. Gabi Troeger-Weiß (Lehrstuhl Regionalentwicklung und Raumordnung) die Tagungsteilnehmer und gab einen Einblick in die vielfältigen und stark interdisziplinären Arbeits- und Forschungsfelder zur Zukunftsfestigkeit von Städten und Regionen. In seinem Key Note-Vortrag stellte Bundesminister a. D. Prof. Dr. Drs. h.c. mult. Klaus Töpfer Probleme und Chancen zukünftiger ökonomischer, ökologischer und sozialer Entwicklungen wie Globalisierung, Klimawandel und Demographischer Wandel zunächst auf globaler und anschließend auf regionaler Ebene dar. Der Vortrag eröffnete den Teilnehmern einen fachthemenübergreifenden Gesamtblick auf die komplexe Thematik der Krisenund Zukunftsfestigkeit von Städten und Regionen. Das weitere Programm gliederte sich auf zwei Tage verteilt in vier aufeinanderfolgende Sessions. An der Schnittstelle von Wissenschaft, Wirtschaft, Verwaltung sowie Gesundheit und Medizin konnte in insgesamt 17 Vorträgen die Thematik der Krisen- und Zukunftsfestigkeit von Regionen und Kommunen dem Auditorium ganzheitlich und umfassend dargestellt werden. Neben den inhaltlichen Beiträgen ließ die Tagung aber auch noch genügend Raum zur Vernetzung sowie zur Diskussion aktueller und zukünftiger Projekte in Forschung und Praxis. Aufgrund der positiven Resonanz als auch der generellen Bedeutsamkeit der Thematik für die Zukunft des Wirtschaftsstandortes Deutschland, beabsichtigen die gastgebenden Institutionen auch weiterhin Veranstaltungen zu diesem Forschungsfeld initiieren zu wollen. Univ.-Prof. Dr. Gabi Troeger-Weiß Dipl.-Geogr. Marcel Gärtner 4/2014 Ausgehend von aktuell ablaufenden regionalen und internationalen Veränderungsprozessen lautete die übergeordnete Frage der Tagung, welche Faktoren zur Zukunftsfestigkeit und Zukunftsfähigkeit des Wirtschaftsstandorts Deutschland insbesondere ländlicher Räume beitragen können. Das Ziel des Dialogforums war es, gemeinsam mit namhaften Referentinnen und Referenten neue Erkenntnisse und Lösungsansätze zu generieren und über die Frage zu diskutieren, inwieweit der WERDEN SIE TEAMPLAYER. Bitte schicken Sie mir unverbindlich Informationen zur Mitarbeit im Projekt Allgemeine Informationen über ärzte ohne grenzen Informationen zu Spendenmöglichkeiten Name Anschrift Ton Koene ärzte ohne grenzen e.v. Am Köllnischen Park Berlin Mit ärzte ohne grenzen helfen Sie Menschen in Not. Schnell, unkompliziert und in rund 60 Ländern weltweit. Unsere Teams arbeiten oft in Konfliktgebieten selbst unter schwierigsten Bedingungen. Ein Einsatz, der sich lohnt: Spendenkonto Bank für Sozialwirtschaft blz Träger des Friedensnobelpreises 15

16 titelthema... forschung... lehre und studium... magazin... stadt und land... Aktionsprogramm regionale Daseinsvorsorge: erfolgreicher Erfahrungsaustausch nach Västernorrland Der Lehrstuhl Regionalentwicklung und Raumordnung führt im Rahmen des Aktionsprogramms regionale Daseinsvorsorge (Modellvorhaben der Raumordnung) des Bundesinstituts für Bau-, Stadt- und Raumforschung (BBSR) die Begleitforschung Internationale Erfahrungen durch. Er konzipierte, organisierte und leitete dafür drei internationale Informations- und Erfahrungsaustausche. Im letzten Heft wurde bereits über die beiden Austausche nach Niederösterreich sowie Graubünden und Südtirol berichtet. Die abschließende Fachexkursion nach Västernorrland in Schweden fand vom 24. bis 27. Juni 2014 statt, an der Vertreterinnen und Vertreter der Modellregionen des Aktionsprogrammes sowie der Bundes- und Landesministerien teilnahmen. Ziel der Informations- und Erfahrungsaustausche ist es, fachliche Anregungen zum Umgang mit dem demografischen Wandel und den damit verbundenen Herausforderungen zur Sicherung der Daseinsvorsorge weiter zu geben sowie internationale Vernetzungen, Kooperationen und Partnerschaften zu initiieren und zu fördern. In Västernorrland fand ein intensiver Austausch mit verschiedenen Vertreterinnen und Vertretern der Provinzialregierung, des Kommunalverbundes sowie der Gemeinden über Projekte und Erfahrungen zur Sicherung der Daseinsvorsorge statt. Mit dem Regional Service Programme Västernorrland unterstützt die Provinzialregierung von Västernorrland das regionale Wachstum und die Sicherung der Daseinsvorsorge. Zudem fördert sie den Breitbandausbau. Der Kommunförbundet Västernorrland, ein freiwilliger gemeindlicher Zusammenschluss, testet und entwickelt im Bereich Gesundheit E-Health Lösungen und unterstützt in der häuslichen Altenpflege Pflegende durch digitale Informationsprogramme. Das Norrlandicus Care lab testet als living lab Produkte und Services in der Altenpflege, womit Innovationen ermöglicht werden sollen. Die Gemeinde Örnsköldsvik unterstützt gemeindliche Treffpunkte und die Lebensmittelversorgung. Insgesamt fiel das Fazit der Teilnehmerinnen und Teilnehmer sehr positiv aus. Sie lernten gute Ansätze und Beispiele kennen und bekamen durch den intensiven Austausch mit den Partnerregionen und untereinander Anregungen für ihre Arbeit. Eine Verstetigung des Austauschs wird von einigen Modellregionen angestrebt. Prof. Dr. Gabi Troeger-Weiß Dipl.-Ing. Julia Anslinger Das DISC gewinnt den Stiftungspreis MedienKompetenz Forum Südwest! 16 Der Zugang zu weiterbildenden Master- Studiengängen war in Deutschland lange Zeit nur für Personen mit erstem Hochschulabschluss möglich. Die seit 2010 von der Politik in Rheinland-Pfalz verstärkt vorangetriebene Öffnung der Hochschulen für beruflich Qualifizierte ohne ersten Hochschulabschluss hat insbesondere auch den Universitäten des Landes den Zugang zu neuen Zielgruppen für die Weiterbildungsangebote auf Master-Niveau eröffnet. Die Zulassungsvoraussetzungen für diese neue Zielgruppe der Berufs- uni spectrum Auf dem Foto von links nach rechts: Thomas Schmid, Stellvertretender Abteilungsleiter der Landeszentrale für Medien und Kommunikation Rheinland-Pfalz, Raphael Cabrera, DISC, TU-Präsident Prof. Dr. Helmut J. Schmidt, Dr. Markus Lermen, Geschäftsführer des DISC, und Bildungsministerin Doris Ahnen. Foto: Stefan F. Sämmer, Zornheim

17 campus und events... familie... wirtschaft... menschen... kurz notiert... 4/2014 qualifizierten werden relativ klar vom Gesetzgeber geregelt wie aber die Zulassungspraxis jeweils organisiert wird, bleibt weitgehend den Hochschulen überlassen. Die Technische Universität Kaiserslautern und insbesondere das Distance and Independent Studies Center (DISC) haben den Ball der Politik früh aufgenommen und die Master-Fernstudiengänge für Interessenten ohne vorherigen Abschluss geöffnet. Da sich die Fernstudienangebote des DISC an spezielle Berufsgruppen richten, steht die Einschlägigkeit der Berufserfahrung bei der Zulassungsentscheidung im Vordergrund und bildet damit das Ticket für die sogenannte Eignungsprüfung. Für den online basierten Teil dieser Eignungsprüfung hat das DISC vertreten durch den Präsidenten der Universität, Prof. Dr. Helmut J. Schmidt und den Geschäftsführer des DISC, Dr. Markus Lermen am 30. September 2014 in der Akademie der Wissenschaften und der Literatur in Mainz den Stiftungspreis MedienKompetenz Forum Südwest in Empfang nehmen dürfen. In seiner Laudatio hob Thomas Schmid, Stellvertretender Abteilungsleiter der Landeszentrale für Medien und Kommunikation Rheinland- Pfalz, den innovativen Charakter der online basierten Eignungsprüfung hervor und gratulierte dem DISC für die gelungene Umsetzung der Öffnung der Universität. Im Vordergrund der Eignungsprüfung steht die Feststellung der Kompetenzen im wissenschaftlichen Arbeiten. Dies schließt sowohl schriftliche Anteile ein, die online und somit räumlich und zeitlich flexibel gestaltet werden können, als auch einen mündlichen Teil, in dem die Bewerberinnen und Bewerber ihre Kompetenzen beim Verarbeiten wissenschaftlicher Fachtexte als auch die eigene wissenschaftlich fundierte Reflexionsfähigkeit zeigen. Seit 2012 haben etwa 250 Bewerber und Bewerberinnen der Fernstudiengänge Erwachsenenbildung, Organisationsentwicklung, Personalentwicklung, Schulmanagement und Systemische Beratung an einer Eignungsprüfung teilgenommen. Die ersten erfolgreichen Kandidatinnen und Kandidaten werden ihr Fernstudium voraussichtlich in den nächsten Monaten abschließen und den Master-Abschluss der TU Kaiserslautern erwerben. Raphael Cabrera, DISC ErschlieSSungsrechtliche Aspekte im Städtebaurecht Anlässlich der diesjährigen Herbsttagung des Lehrstuhls für Öffentliches Recht (Prof. Dr. Willy Spannowsky) am 16. September 2014, die traditionell unter der Schirmherrschaft des für Städtebaurecht zuständigen Bundesministeriums stattfindet, trafen sich hochkarätige Experten aus Wissenschaft und Praxis an der Technischen Universität Kaiserslautern, um aktuelle Entwicklungen im Erschließungsrecht zu erörtern. Im Fokus der Veranstaltung standen die Bezüge der Erschließung zur städtebaulichen Planung sowie zur Planverwirklichung. Die Aktualität der Thematik wurde durch die gesetzgeberischen Änderungen im Baugesetzbuch Ende des Jahres 2013 verstärkt. Den fachlichen Einstieg bildete der Vortrag von Prof. Dr. Willy Spannowsky, der übergreifend die erschließungsrechtlichen Aspekte im Städtebaurecht aufzeigte sowie einige spezifische Fragen des Erschließungsrechts (u.a. Insolvenz des Erschließungsträgers, Schadensersatzansprüche) behandelte. Aus planungspraktischer Perspektive veranschaulichte Günther Ingenthron, Ltd. Baudirektor der Stadt Mainz, anschließend die Wechselwirkungen zwischen Erschließung und städtebaulichen Konzepten, anhand von ausgewählten Beispielen. Die Erschließung als baupla- Prof. Spannowsky und Dr. Bier, Vors. Richter am BVerwG, in der Diskussion mit den Teilnehmern nungsrechtliche Voraussetzung für die Zulässigkeit von Vorhaben nach dem Baugesetzbuch erläuterte Dr. Henning Jaeger, Städt. Rechtsdirektor der Stadt Dortmund. Einen Schwerpunkt bildeten dabei die erschließungsrechtlichen Besonderheiten für Windkraftanlagen. Prof. em. Dr. Gerd Schmidt-Eichstaedt, TU Berlin, erläuterte in dem folgenden Referat die kommunale Erschließungsaufgabe und die gesetzgeberischen Änderungen zum Erschließungsvertrag, die in der rechtswissenschaftlichen Literatur kontrovers aufgenommen worden sind. An die dargestellten Meinungen in der Wissenschaft zur Gesetzesänderung schlossen sich aus der Perspektive der Rechtsprechung die Ausführungen des Vorsitzenden Richters am Bundesverwaltungsgericht Dr. Wolfgang Bier an, der diese in seinem Vortrag aufgriff und zudem über die neueren Entscheidungen des 9. Senats zum Erschließungsbeitragsrecht berichtete. Dem Themenbereich der Erschließungsumlegung widmete sich Prof. Dr.-Ing. Theo Kötter, Universität Bonn, und konstatierte, dass sich Umlegung als effizientes und effektives Instrument der Erschließung von Bauland bewährt habe. Den Abschluss der Vorträge bildete das Referat von Rechtsanwalt Prof. Dr. Hans-Jörg Birk, Stuttgart, zum Thema Erschließung und vorhabenbezogener Bebauungsplan mit Beispielen und Erfahrungen aus der Beratungspraxis. Auch diesmal konnte die Fachtagung mit den sich an die Referate anschließenden interessanten Diskussionsrunden einmal mehr zur Klärung einer Reihe von Rechtsfragen beitragen und ferner weiterhin strittige und offene Punkte aufzeigen. Dr. iur. Andreas Hofmeister Ass. iur. Christian Gohde 17

18 titelthema... forschung... lehre und studium... magazin... stadt und land... Deutschlandstipendium: Praktikum bei Förderer Corning International Seit Oktober 2011 fördert Corning mein Physikstudium mit einem Deutschlandstipendium. Corning ist ein internationales Unternehmen mit mehreren Standorten in Europa. Es existiert seit mehr als 160 Jahren und wird in sechs verschiedene Divisions eingeteilt, die in verschiedenen Ländern Forschungs-, Produktions- und Vertriebsstätten haben. In Deutschland gibt es nur in Kaiserslautern-Einsiedlerhof eine Produktionsstätte, die Katalysatorgehäuse fertigt. Leider gibt es hier nur wenige Aufgaben für Physikerinnen wie mich. Zur Weihnachtsfeier 2013 des Deutschlandstipendiums besuchte mich die Geschäftsführerin des Standortes Wiesbaden. Wiesbaden ist der Hauptsitz von Corning International im Vertrieb für Specialty Materials in EMEA. Ein bekanntes Produkt ist zum Beispiel Corning Gorilla Glass. Während dieses Treffens wurde die Möglichkeit eines Praktikums in Wiesbaden besprochen, das ich dann von April bis einschließlich Juni 2014 durchführte. Für eine Physikerin liegt das Tätigkeitsfeld primär im Bereich der Forschung, die ich bereits von meinem Studium her kenne. Von meinem Praktikum bei Corning in Wiesbaden erhoffte ich mir, eine andere Seite einer Firma kennenzulernen und meinen Horizont über die Physik hinaus zu erweitern. Konkret wollte ich Vertrieb und Produktion erfahren, um mir unbekannte Arbeitsbereiche zu verstehen. Nachdem ich meinen Wunsch, das Praktikum in Wiesbaden zu machen, geäußert hatte, erhielt ich eine herausragende Unterstützung durch Corning. Ich konnte Dauer und Zeitraum des Praktikums frei bestimmen. Zudem wurden weitere mögliche Praktika an anderen Corning- Standorten, z.b. Forschungseinrichtungen in den USA, angeboten, was ich aus zeitlichen Gründen (noch) nicht annehmen konnte. Innerhalb eines Monats wurden alle Vorbereitungen wie Vertrag, Abteilung, Art der Arbeit etc. geklärt. Auch bei der Wohnungssuche wurde ich tatkräftig unterstützt. In meinem Fall gab es kein einzelnes Projekt, an dem ich während meines gesamten Praktikums gearbeitet hätte. Stattdessen hatte fast jeder Mitarbeiter in der Abteilung, in der ich gearbeitet habe, ein eigenes kleines Projekt für mich, sodass ich einen Einblick in dessen Aufgabenbereich bekam und seine Arbeit unterstützen konnte. Von Anfang an wurde ich in das Team integriert und durfte nach nur drei Wochen Einarbeitung mithelfen, Corning bei der Optatec-Messe in Frankfurt zu repräsentieren und ein Produkt selbstständig vorstellen. Für mich hat sich dieses Praktikum in allen Belangen gelohnt. Ich konnte in die Arbeit der verschiedenen Abteilungen hineinschnuppern und aktiv mithelfen. Durch den Besuch der Messe, einer Tagung, Besprechungen mit Vorgesetzten und Arbeiten an neuen Projekten hatte ich viele Möglichkeiten, überfachliche Kompetenzen zu erwerben und weitere Berufe für Physikerinnen kennenzulernen. Auch wenn Corning auf den ersten Blick vielleicht nicht der passendste Förderer für eine Physikerin ist, so war dieses Praktikum doch eines, das mir während meines Studiums sehr viel gebracht hat. Ich konnte sehr viel über mich und das Arbeiten mit anderen in einem ganz neuen Bereich erfahren. Meinem Förderer kann ich nur eines sagen: Vielen herzlichen Dank und bis zum nächsten Mal. Michaela Schürmann, Deutschlandstipendiatin Türkischer Gastwissenschaftler am Lehrstuhl vpe Forschen zu ÜRÜN YASAM DÖNGÜSÜ YÖNETIMI im Deutsch- Türkischen Jahr der Forschung, Bildung und Innovation 2014 Im Wintersemester 2014/2015 begrüßt der Lehrstuhl für Virtuelle Produktentwicklung der TU Kaiserslautern Professor Dr.-Ing. Sami Sayer als Gastwissenschaftler. Bereits im Jahr 2013 hat der türkische Wissenschaftler gemeinsam mit einer türkischen Delegation unter Leitung von Professor Dr. Semih Ötleş, Vizerektor der Ege Universität İzmir die TU Kaiserslautern besucht. Zusammen mit Professor Dr.-Ing. Martin Eigner wurde auf Initiative der Delegation seither eine Kooperation zwischen der Ege Universität İzmir und der TU Kaiserslautern in die Wege geleitet. Im Deutsch-Türkischen Jahr der Forschung, Bildung und Innovation arbeiten die Wissenschaftler nun gemeinsam auf dem Gebiet der Virtuellen Produktentstehung und zu dem Thema Product Lifecycle Management (PLM) im Türkischen: ÜRÜN YAŞAM DÖNGÜSÜ YÖNETİMİ. 18

19 campus und events... familie... wirtschaft... menschen... kurz notiert... Um in begrenzter Zeit den Sprung vom Produktionsstandort zum Entwicklungsund Innovationsstandort zu schaffen, ist für türkische Unternehmen der Einsatz einer ganzheitlichen Product Lifecycle Management -Strategie unerlässlich. Gerade für den türkischen Mittelstand ist es entscheidend, sich vom Teilelieferant zum Systemlieferant weiter zu entwickeln. Die Integration in ein globales Wertschöpfungsnetz mit etablierten Strukturen und Prozessen ist hierzu wesentlich. Product Lifecycle Management stellt als Schlüsseltechnologie innerhalb der IKT eine Chance für produzierende Unternehmen in der Türkei dar. Bei einem ersten Besuch im Jahr 2013 wurde sowohl der Aufbau eines wissenschaftlichen Austauschs, als auch gemeinsame Aktivitäten mit Industrieunternehmen vereinbart. Seit Mitte des Jahres 2014 besteht zwischen der TU Kaiserslautern und der Ege Universität Izmir außerdem ein ERASMUS Austauschprogramm. Neben Studierenden, die künftig wechselseitig an den Partneruniversitäten studieren und interkulturelle Erfahrungen sammeln werden, beinhaltet das Programm auch einen Austausch im Bereich Lehre. Im Mai 2014 waren Professor Dr.- Ing. Martin Eigner mit einem Mitarbeiter des Lehrstuhls erstmalig zu einer Blockveranstaltung als Gastreferenten an die Ege Universität eingeladen. Im Oktober 2014 erfolgt der Gegenbesuch. Sami Sayer forscht als Gastwissenschaftler im Team am Lehrstuhl für Virtuelle Produktentwicklung. Sami Sayer, geboren 1959, studierte Maschinenbau an der Ruhr Universität Bochum. Nach seinem Studium arbeitete er in der deutschen Maschinenbauindustrie im Bereich Produktentwicklung, später als Entwicklungsingenieur und Product Development Manager für ein Unternehmen der Weißen Ware in der Türkei. Seit 2002 ist Sami Sayer als Lehrkraft an der Ege Universität Izmir tätig. Im Jahr 2007 promovierte er an der Ege Universität über Reibrührschweißen von Aluminiumwerkstoffen. Aktuell forscht er zum industriellen Wandel in der Türkei und arbeitet auf dem Gebiet Product Lifecycle Management. Im Rahmen des Besuchs durch den Gastwissenschaftler Sami Sayer wird die Zusammenarbeit zwischen den Universitäten auf diesem Gebiet weiter vertieft und die guten Beziehungen zwischen den beiden Universitäten weiter ausgebaut. Dazu gehört auch die Vorbereitung eines sog. 2+2 Projektes (TUBITAK 2534) bestehend aus je einer forschenden Einrichtung und einem Industrieunternehmen auf deutscher und türkischer Seite, die im Verbund arbeiten. Wir wünschen Professor Dr.-Ing. Sami Sayer einen guten Aufenthalt an der TU Kaiserslautern und an unserem Lehrstuhl. Weiterführende Informationen: Lehrstuhl für Virtuelle Produktentwicklung 4/2014 Physiker Michael Fleischhauer in die Akademie der Wissenschaften und der Literatur Mainz aufgenommen Prof. Dr. Michael Fleischhauer Foto: Rolando de Sousa Die Akademie der Wissenschaften und der Literatur Mainz hat Prof. Dr. Michael Fleischhauer, Fachbereich Physik der TU Kaiserslautern, zum ordentlichen Mitglied gewählt. Diese Ehre wurde an der TU Kaiserslautern bisher Gründungspräsident Prof. Dr. Helmut Erhardt und Prof. Dr. Burkard Hillebrands zuteil. Ausschlaggebend für die Aufnahme in die Mainzer Akademie sind Professor Fleischhauers außergewöhnliche Forschungsleistungen. Professor Fleischhauer studierte Physik an der Friedrich-Schiller Universität Jena und promovierte dort 1991 mit Forschungsarbeiten zu nichtklassischen Eigenschaften von Licht. Nach mehreren Forschungsaufenthalten in den USA, in New Mexico, in Texas und an der Harvard Universität, habilitierte er sich 2000 an der Ludwig- Maximilians-Universität München. Im gleichen Jahr wurde er als Professor für theoretische Physik an die TU Kaiserslautern berufen. In seiner Forschungsarbeit entwickelt Michael Fleischhauer unter anderem eines der wichtigsten Verfahren zur Speicherung von Quantenzuständen von Licht. Die als Anhalten von Licht bekannte Methode realisiert ein Schlüsselelement eines photonen-basierten Quanten-Kommunikationssystems. Der international hoch anerkannte theoretische Physiker ist Mitglied im Landesforschungszentrum Optik und Materialwissenschaften (OPTIMAS) der TU Kaiserslautern. Neben seiner wissenschaftlichen Arbeit und Lehrtätigkeit ist der 51-jährige Physiker auch Mitglied des redaktionellen Beirats der renommierten Fachzeitschrift Physical Review Letters. Von 2008 bis 2010 war er Sprecher des Fachverbands Quantenoptik und Photonik der Deutschen Physikalischen Gesellschaft und ist seit 2012 Mitglied des Vorstandsrats dieser weltweit größten physikalischen Fachgesellschaft. Die Akademie der Wissenschaften und der Literatur Mainz wurde 1949 von Wissenschaftlern und Literaten gegründet. Ihr Ziel ist die Pflege der Wissenschaften und der Literatur und die Bewahrung und Förderung der Kultur. Zentrales Anliegen ist der Dialog über brennende Gegenwarts- und Zukunftsfragen der Gesellschaft. Die Akademie ist auch Trägerin verschiedener Forschungsvorhaben und Veranstalterin wissenschaftlicher Tagungen und Symposien. Die Akademie besteht aus drei Klassen: Mathematisch und Naturwissenschaftlich, Geistes- und Sozialwissenschaftlich, sowie Literatur und Musik. Jede der drei Klassen kann bis zu 50 ordentliche Mitglieder aus ganz Deutschland wählen, die ein möglichst breites Fächerspektrum präsentieren und zu den führenden Persönlichkeiten ihres Faches gehören. Dr. Isabel Sattler 19

20 titelthema... forschung... lehre und studium... magazin... stadt und land... Alpine Space Projekt MOR CO unter Teilnahme des Instituts für Mobilität und Verkehr erfolgreich abgeschlossen Ende Juni 2014 wurde das Alpenraumprojekt MOR CO Mobility and Residential Costs erfolgreich abgeschlossen. Mit zehn Projektpartnern aus Österreich, Deutschland, Frankreich, Slowenien und Italien wurde über einen Zeitraum von drei Jahren an dem gemeinsamen Ziel gearbeitet, nachhaltige Mobilität durch optimierte polyzentrische Siedlungsentwicklung im Alpenraum zu fördern. Das Institut für Mobilität und Verkehr imove der TU Kaiserslautern hat das Projekt als Wissenschaftspartner begleitet. Wirtschaftliche und demografische Prozesse führen neben einem hohen Wachstum von bereits großen Städten auch zu Zersiedelung und Defragmentierung in ländlicheren Regionen. Gerade im Alpenraum, wo Siedlungsflächen durch die örtliche Topografie nur beschränkt vorhanden sind, bedeutet diese Problematik verschärfte negativen Folgen. Während in den Ballungsgebieten die Mieten und Kaufpreise für Wohneigentum steigen, treten in schrumpfenden Regionen Wertminderungen von Immobilien auf, die Kosten für die Aufrechterhaltung der öffentlichen Infrastruktur steigen und Geschäfte oder Ärzte schließen. Für private Haushalte heißt das in den meisten Fällen entweder immense Wohnkosten oder lange Pendelwege und damit verbundene Mobilitätskosten. In ländlichen Gebieten steigt zudem die Abhängigkeit vom eigenen Auto, da Busse und Bahnen nicht mehr so häufig fahren oder sich lange Umsteigezeiten nicht vermeiden lassen. MOR CO hat es sich zur Aufgabe gemacht, die Transparenz zwischen Wohnund Mobilitätskosten zu steigern und das Bewusstsein zu erhöhen, welche Standorte welche Kosten bedeuten. So sollen langfristig Wohn- und Mobilitätskosten minimiert und eine gute Versorgungsqualität gewährleistet werden. Im Sinne einer guten Anbindung an den öffentlichen Verkehr und andere Infrastruktur können intelligente Standorte langfristig die Lebensqualität steigern. Durch die Entwicklung verschiedener Instrumente für ausgewählte Zielgruppen soll die Wohnstandortwahl zukünftig erleichtert werden. Bewusstseinsbildende Maßnahmen, Information, sowie die eigens entwickelten MOR CO- Werkzeuge unterstützen die ausgewählten Zielgruppen bei der Entscheidungsfindung. Für private Haushalte wurde daher ein einfacher Excel-Rechner entwickelt, der Wohn- und Mobilitätskosten kalkuliert. Planer können mit einem GIS-Tool die Folgekosten von Siedlungsausweisungen berechnen, Potentiale für den öffentlichen Verkehr erkennen oder Regionen hinsichtlich ihrer Infrastrukturausstattung analysieren. Politikern hingegen wird ein umfassender Folien-Pool geboten, der frei genutzt werden kann, um auf die Thematik der Folgekosten einer Standortentscheidung aufmerksam zu machen und Menschen zu einer nachhaltigen Mobilität zu bewegen. Alle Tools und weitere Informationen können auf der Homepage des Projektes (www.morecoproject.eu/) und auf der Alpine Space Homepage (www.alpine-space.eu/) abgerufen werden. Prof. Dr.-Ing. Ulrike Reutter Dipl.-Ing. Susanne Franz Dipl.-Ing. Oliver Dümmler Olympiaforscher prof. Dr. Norbert Müller als... Gastprofessor an der Partneruniversität in Porto Alegre/Brasilien Seit fast 20 Jahren unterhält die TU Kaiserslautern eine Partnerschaft mit der Päpstlichen Universität in Porto Alegre PUCRS, einer in Brasilien sowohl in naturwissenschaftlichen als auch geisteswissenschaftlichen Fächern führenden Universität mit über Studierenden. In dem dortigen Bundesstaat Rio Grande do Sul gab es die höchste Quote deutscher Einwanderer im 19. und beginnenden 20. Jahrhundert, besonders auch aus dem Hunsrück und der Pfalz. Prof. Dr. Wolfgang Neuser, Lehrstuhlinhaber Philosophie an der TU, hat diese Partnerschaft 1992 begründet und jährlich dort gelehrt. Jetzt weilte der Sportwissenschaftler und Olympiaforscher Prof. Dr. Norbert Müller zu einer mehrwöchigen Gastdozentur an unserer Partneruniversität. Die dortige Fakultät für Sportwissenschaft hat 750 Studierende bei 30 Dozenten und Dozentinnen. Sie ist außerdem hervorragend ausgestattet und hat neben dem Lehramtsstudium für Sport, den Bereich der sozialen Sporterziehung z.b. für Straßenkinder, aber auch medizinische Rehabilitation als Studienfächer. In einer sehr gut besuchten Diskussions- 20

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