MC-report. Wettbewerbsfaktor Service & Instandhaltung. Vorzeigeprojekt der HTL-Neufelden Schüler bauen Roboter für Laserschneider

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1 MC-report Informationen aus dem Mechatronik-Cluster aus der branche AUSGABE: 2/2012 Wettbewerbsfaktor Service & Instandhaltung Strategien - Technologien - Lösungen Vorzeigeprojekt der HTL-Neufelden Schüler bauen Roboter für Laserschneider MC-Expertentage vienna-tec Fachgespräche am MC-Stand CLUSTERLAND OBERÖSTERREICH AUSGABE: 1/2010 GmbH

2 service & instandhaltung service & instandhaltung EDITORIAL Dienstleistungen als Wettbewerbsfaktor im Service & Instandhaltung Strategien - Technologien - Lösungen Programm Forum Service & Instandhaltung 2012 Mittwoch, 26. September 2012 Betriebsbesichtigung TRUMPF Maschinen Austria GmbH & Co. KG 12:00 EINTREFFEN DER TEILNEHMER / BUSINESS LUNCH 13:00 Begrüßung - Unternehmensvorstellung TRUMPF Maschinen Austria Ing. Gerhard Karner, TRUMPF Maschinen Austria 13:30 Servicetool SIS-Serviceinformationssystem Günther Schafellner, TRUMPF Maschinen Austria 14:00 TPM im Kontext des Synchronen Produktionssystems Mario Urmann, TRUMPF Maschinen Austria 14:30 AMBASSADOR - Soft Skills für Service- und Instandhaltungsmitarbeiter Alexander Liebhart, Vock & Morelli 15:00 PAUSE / NETWORKING 15:30 Betriebsbesichtigung TRUMPF Maschinen Austria 17:00 Ausklang Liebe Cluster-Partner, sehr geehrte Damen und Herren! Wissensbasierte Dienstleistungen oder hybride Wertschöpfung sind zwei Schlagworte, die seit einiger Zeit auch in unserer Branche ein Thema sind. Geht es doch hinter diesen Begriffen vor allem darum, wie sich Unternehmen des Maschinen- und Anlagenbaus durch produktbegleitende Dienstleistungen und Services vom Wettbewerber differenzieren können. Die Erfüllung des Kundenwunsches in Form eines technischen Produktes ist heute schon lange nicht mehr ausreichend. Unternehmen müssen, um Kunden langfristig an sich binden zu können, mit maßgeschneiderten Lösungen wie innovativen Service- und Instandhaltungskonzepten aufwarten. Dies sichert ihnen auch in Zeiten schwächerer Konjunktur entsprechendes Nachfolgegeschäft! In unserem Forum Service & Instandhaltung 2012 widmen wir uns verstärkt dem Thema, wie Unternehmen sich organisieren und aufstellen müssen, um an diesem stark wachsenden Markt zu partizipieren. Lesen Sie mehr dazu auf den Seiten 2 und 3. Von 9. bis 12. Oktober ist der MC auf der viennatec in Halle C, Stand C0712 vertreten. Wir freuen uns auf Ihren Besuch und stehen für persönliche Gespräche gerne zur Verfügung. Herzliche Grüße, DI (FH) Christian Altmann Cluster-Manager Oberösterreich Ing. Harald Bleier Cluster-Manager Niederösterreich Das Service und die Instandhaltung von Maschinen und Anlagen spielen in einer zunehmend dienstleistungsorientierten Wirtschaft eine immer größere Rolle. Mehr noch: Sie werden mehr und mehr zu einem Wettbewerbsfaktor für heimische Unternehmen. Zum einen entfallen je nach Betrieb etwa 3 bis 15 Prozent der Fertigungskosten auf die Instandhaltung, zum anderen erzielen Betriebe durch Service-Geschäftsmodelle Renditen zwischen 15 und 20 Prozent. Mit dem Forum Service & Instandhaltung 2012 zeigt der Mechatronik-Cluster von 26. bis 27. September aktuelle Strategien, innovative Technologien und Lösungen zum Thema sehr praxisnah auf. Einen Einblick, wie das Unternehmen Trumpf Maschinen Austria mit dem Thema Service & Instandhaltung umgeht, erhalten Interessierte heuer direkt bei einer Firmenbesichtigung. Highlights werden die Besichtigung des blue danube airport linz, des Wartungshangers des Fliegerhorstes Vogler sowie eine Präsentation des Flughafenlöschfahrzeuges PANTHER der Rosenbauer AG sein. Dipl.-Ing. Georg Maas, Business Unit Manager Customer Service, Bank- und Dienstleistungsautomation, KEBA AG Guter Service ist der, über den man nicht spricht: Trotzdem möchten wir beim Forum unseren Serviceablauf und die neue Ersatzteillogistik präsentieren, auch weil es sich in der Zufriedenheit unserer Kunden widerspiegelt. Die KEBA AG erwirtschaftet einen nennenswerten Teil ihres Umsatzes mit Service an innovativen Produkten und sorgt dadurch für maximale Wirtschaftlichkeit und Verfügbarkeit der Geräte. Wie machen es die anderen? Wir wollen mit unserem Forum die unternehmerische Praxis sowohl anbieter- als auch anwenderseits vorstellen und darüber hinaus den Erfahrungsaustausch zwischen den Teilnehmern unterstützen, sagt Mag. Elmar Paireder, der das Forum seit Jahren inhaltlich verantwortet. Einblicke bei anderen Unternehmen öffnen die Augen für neue Lösungen oder bestätigen den eigenen Weg. Denn unbestritten ist mittlerweile: Service & Instandhaltung müssen im Unternehmen ganzheitlich gesehen und strategisch ausgerichtet sein. Wer beides vernachlässigt, steht auf dem Abstellgleis. Ing. Andreas Schaufl er, Produktmanagement SAFETY, Schmachtl GmbH Gerade im Bereich Service und Instandhaltung hat der Spruch meines Freundes, Stuntman Mike, volle Gültigkeit: Das Morgen ist die Belohnung für die Sicherheit des Augenblicks. Schmachtl bietet Komponenten, Systeme und Service für die funktionale Sicherheit von Maschinen und Anlagen und unterstützt so bei der Umsetzung optimaler Sicherheitslösungen. Bild oben: Highlight: Nutzen Sie die einmalige Gelegenheit den Wartungshanger des Fliegerhorstes Vogler in Hörsching zu besichtigen. Bild unten: Das Flughafenlöschfahrzeug Rosenbauer Panther wird im Rahmen des Forums den interessierten Teilnehmern am blue danube airport linz vorgeführt. Günther Schafellner, TRUMPF Maschinen Austria GmbH & Co. KG Für uns als Lieferant ist die kontinuierliche Qualitätsverbesserung und Serviceperformance wichtig. Um Maschinen gut in Stand zu halten, muss man sich selbst gut auf Stand halten! Dabei hilft sicherlich ein Servicetool wie unser SIS Serviceinformationssystem. Donnerstag, 27. September 2012 Forum Service & Instandhaltung 8:30 EINTREFFEN DER TEILNEHMER 9:00 Begrüßung / Einführung zum Thema 9:15 Plane langfristig in der Instandhaltung, die Zukunft kommt schneller als Du glaubst! Dr. Reinhard Korb, dankl+partner consulting gmbh 9:45 Automatisierte Störungsabwicklung und effiziente Anbindung mobiler Techniker DI André Hörnlein, SA Service Alliance GmbH, Werner Matejka, TSG EDV-Terminal-Service Ges.m.b.H 10:15 PAUSE / NETWORKING 10:45 Neue Ersatzteillogistik als Erfolgsfaktor für den Service DI Georg Maas, KEBA AG, Sebastian Stutz M.A., KEBA AG 11:15 Service & Instandhaltung von Maschinen - Aspekte aus Sicht der Maschinenrichtlinie 2006/42/EG DI (FH) Michael Duessel BSc, Ingenieurbüro für funktionale Sicherheit Ing. Andreas Schaufl er, Schmachtl GmbH 11:45 CRM im Rosenbauer-Service DI Franz Rechberger, DI (FH) Erwin Wimmer, Rosenbauer International AG DI (FH) Bernhard Rastorfer, FWI Information Technology GmbH 12:15 BUSINESS LUNCH 13:00 BESICHTIGUNG: - blue danube airport linz - Fliegerhorst Vogler Hörsching - Flughafenlöschfahrzeug Rosenbauer Panther 15:30 RÜCKKEHR & PAUSE / NETWORKING 15:45 Strategisches Energie- und Medienmanagement in Instandhaltung und Produktion DI Jutta Isopp, Messfeld GmbH 16:15 Data Mining & Prediction: Von der Prozessanalyse und Fehlerdetektion zur Fehlervorhersage Dr. Thomas Natschläger, Software Competence Center Hagenberg GmbH 16:45 Korrosion: im Kühlwasserkreis und unter Isolierungen DI Franz Lehner, BIS Chemserv GmbH ANSCHLIESSEND RESÜMEE UND AUSKLANG 2 3

3 service & instandhaltung partner-news Data Mining & Prediction in der Instandhaltung Von der Prozessanalyse zur Fehlervorhersage H2OOK: Tauchsystem als Lebensretter Gefahr erkennen und bannen! Den Unternehmen steht heute eine Unmenge an Daten zur Verfügung. Daraus aber wirtschaftlich nutzbare Informationen zu gewinnen, das ist das Ziel. Denn: Der Nutzen entsteht nicht aus den Daten selbst, sondern erst durch intelligente Analysen und darauf basierende Entscheidungen. Die bedarfsgerechte Bereitstellung von Informationen durch adäquate Prozesse, effi ziente Dateninfrastrukturen und analytische Informationssysteme stellt häufi g einen entscheidenden Wettbewerbsvorteil für wissensintensive Unternehmen und Institutionen dar. Wissensbasierte Datenanalyse Die Erzeugung von Modellen aus Prozessdaten, z.b. zur Wissensextraktion, wird meist von Datenanaly- zu extrahieren und Modelle für Steuerungs- und Vorhersageaufgaben zu erzeugen. Ein Anwendungsfall dafür sind antizipative Instandhaltungsunterstützungssysteme. Antizipative Instandhaltung Die Fähigkeit zur Vorhersage von Fehlern bzw. der Restlebensdauer von Systemkomponenten ist sehr wichtig, um Instandhaltungskosten, Stillstände und Der Nutzen von intelligenten Datenanalysen Robuste Datenintegration für langfristigen, nachhaltigen Nutzen der Unternehmensdaten Einheitliche Sicht auf die gesamten Unternehmensdaten über Systemgrenzen hinweg Auswertung von bisher ungenutzten Datenquellen wie z.b. Maschinendaten Bessere und schnellere Fehlerdetektion, Ursachenforschung und Fehlervorhersage Genaue Vorhersagen erlauben agieren statt reagieren Optimierung der Produktionsprozesse Allein im deutschsprachigen Raum gibt es jährlich mehrere dutzend Tauchunfälle, die vielfach mit tödlichem Ausgang enden. Technische Hilfsmittel zur Suche und Rettung eines verunglückten Tauchers gibt es kaum. Auch Rettungstaucher bringen sich bei Rettungseinsätzen zudem oft selbst in Gefahr. Der DiveBRO ist im Bereich der Sicherheitsausrüstung im Tauchsport eine einzigartige Neuerung und soll Abhilfe schaffen. Mit der Entwicklung des DiveBRO hat sich das oö. Unternehmen H2OOK in Weyregg am Attersee zum Ziel gesetzt, Unfälle zu vermeiden, die Effi zienz von Rettungseinsätzen zu erhöhen und die Gefahren einer Bergung zu minimieren. Mit Hilfe des Gerätes können die verschiedenen Tauchzustände aufgezeichnet und mit den technischen Daten des Atemapparates sowie der Lage des Tauchers unter Wasser verknüpft werden. Über einen Sender wird auch der Tauchlehrer bzw. Tauchpartner automatisch informiert. So warnt der DiveBRO den Taucher vor Luftmangel und anderen gefährlichen Situationen und versorgt ihn - zum Beispiel bei Luftproblemen aufgrund eines technischen Versagens seines Tauchgeräts - mit externer Luft für den Notaufstieg. Konzeptstudie DiveBRO Risikominimierung Ein integrierter GPS-Sender mit Blinklicht erleichtert das Auffi nden von verloren gegangenen oder bewusstlosen Tauchern. Das System kann in Kombination mit einer bestehenden Tauchweste auch zu einem automatisierten Auftauchen verwendet werden. Die neu entwickelte Funktion für eine selbständige Tarierung unterstützt den Taucher in der Schwebeposition und bei einem kontrollierten Aufstieg. Die automatische Bergung nach einem tödlichen Tauchunfall vermeidet die zusätzliche Gefährdung von Rettungspersonal und vermindert das Risiko, dass verunfallte Taucher verschollen bleiben. Mithilfe des DiveBRO können Tauchschulen, Tauchbasen und Tauchclubs aber auch Sport- und Hobbytaucher Unfälle vermeiden, die Effi zienz von Rettungseinsätzen erhöhen und die Gefahren einer Bergung reduzieren bzw. beseitigen. Peter Ofner GmbH Hier ist keine Schraube locker seexperten erledigt. Diese sind auf das Fachwissen der Prozessexperten angewiesen. Nur so können sie garantieren, dass die erstellten Modelle den anwendungsspezifi schen Anforderungen genügen. Die Integration dieses Fachwissens in die datengetriebene Modellbildung wird künftig systematisch und automatisiert erfolgen. Voraussetzung dafür ist das Formalisieren und Speichern von Fachwissen in spezifi schen Wissensbanken (Ontologie). Solche Lösungen, basierend auf der Verknüpfung von datengetriebenen, wissensbasierten und formallogischen Ansätzen, werden rein statistische Methoden der Datenanalyse zukünftig in vielen Bereichen ersetzen und ermöglichen eine neue Qualität der Analysen. Außerdem erlauben Methoden aus dem Bereich Data Mining und Predictive Analytics bisher unbekanntes aber in den Daten enthaltenes Wissen Sicherheitsrisiken zu minimieren. Die Software Competence Center Hagenberg GmbH (SCCH) beschäftigt sich mit dem neueren Konzept der antizipativen Instandhaltung, welche zustandsbasierte Störungsprognosemodelle zur Vorhersage von Störungen und/oder Ausfällen verwendet, um die entsprechenden Instandhaltungsmaßnahmen zu planen. Über die Zustandsüberwachung und -diagnostik hinaus ist eine längerfristige Störungsprognostik und/oder eine explizite Restlebensdauerberechnung auf Basis der verfügbaren Condition Monitoring- und Prozessdaten für den wirtschaftlichen Nutzen unabdingbar, da es nur dann zu einer ökonomisch wirksamen Optimierung der Instandhaltungsintervalle, besserer Ausnutzung von Ressourcen und Komponenten, und somit zu einer Kostenreduktion kommen kann. TIPP: Diskutieren Sie zu dieser Thematik mit Dr. Thomas Natschläger im Zuge des Forums Service & Instandhaltung am 27. September Die Autoren: Dr. Thomas Natschläger, Key Researcher Data Analysis System Dr. Bernhard Freudenthaler, Project Development Data Analysis Systems Software Competence Center Hagenberg GmbH Der neue Captive D-Snap Joiner von DIRAK kann nicht mehr verloren gehen. Durch ein innovatives Prinzip ist die Verbindung von Blechen jetzt sehr einfach. Eine Maschine ist kaputt, die Abdeckung wird heruntergeschraubt und weg ist sie, die kleine Schraube, unauffi ndbar und auf nimmer Wiedersehen. In Zukunft wird das jedoch nicht mehr passieren, denn der von der Firma DIRAK aus Deutschland entwickelte und produzierte Captive D-Snap Joiner verschwindet nicht mehr so einfach. Generalvertreter für Österreich ist die Firma Peter Ofner GmbH aus Weikersdorf am Steinfeld in Niederösterreich. Fest verbunden Der Snap Joiner verbindet Bleche, verschließt Klappen und Türen, ist komplett vormontiert und erspart bis zu 90 Prozent der Montagezeit, erklärt Peter Ofner, Geschäftsführer der Peter Ofner GmbH. Die Funktionsweise ist einfach, beim Öffnen durch eine Viertel-Umdrehung springt der Snap Joiner einfach aus dem Blech hervor. Einsatz fi ndet dieser Spezial-Verschluss vor allem bei den Elektrotechnik-Herstellern im Schalt- und Anlagenbau, wo Gehäuse schnell ab- und wieder aufmontiert werden müssen. Die Montage funktioniert genauso wie bisher, die kraftschlüssige Verbindung ist vibrationssicher. Das einteilige, vormontierte Bauteil wird von vorne ohne maschinelle Unterstützung in die Einbauöffnung gesteckt und stellt dadurch eine kraftschlüssige Verbindung her. Die Anforderung der Maschinenrichtlinie 2006/42 EG, nach der sicherheitsrelevante Bauteile nur mit Werkzeug betätigt werden dürfen, wird hier vollständig erfüllt. Verschlusstechnik-Profi Die im Jahr 1994 gegründete Peter Ofner GmbH ist ein Profi für Verschlusstechniken jeder Art. Wir bieten eine große Produktpalette von hochwertigen Der Snap Joiner verbindet Bleche von Einhausungen. Verschluss- und Scharniersystemen, Dichtungen, Kunststoffteilen, Griffen, Gummi- und Kantenschutzprofi len sowie Gasdruckfedern an und das von weltweit bekannten Erzeugern, erklärt Peter Ofner. Eine besondere Innovation ist auch ein Anti-Vandalismus- Schwenkhebel, der neu ins Sortiment aufgenommen wurde. Kunden sind Maschinenbauer, große Unternehmen wie Siemens, Kapsch, Asfi nag und ÖBB. 4 5

4 partner-news partner-news proalpha Software GmbH: Komplettlösungen speziell für KMUs Aus einem Guss PROLOGICS IT GmbH: Prozessmanagementplattform FireStart Der Weg zur Informationslogistik Die Anforderungen aus Industrie und Handel werden immer komplexer. ProALPHA hat es sich zur Aufgabe gemacht, eine einheitliche SOA-basierte Lösung für alle diese Anforderungen zu entwickeln, die sowohl verblüffend einfach und intuitiv in der Handhabung als auch günstig und wartungsfreundlich in der Betriebsführung ist. Aus dem einst fünfköpfi gen Team ist heute ein international agierendes Softwareunternehmen mit umfassenden Beratungs-, Schulungs- und Service-Dienstleistungen geworden, das mehr als 500 Mitarbeiter im In- und Ausland beschäftigt. Von Beginn an lag der Fokus auf Produktionsindustrie und Handel. Somit konzentrierte man sich konsequent auf die Perfektionierung einer Lösung und ließ sich nicht verzetteln. proalpha ist eine mehrschichtige, modular aufgebaute und hoch integrierte Komplettlösung, die speziell auf die Anforderungen mittelständischer Industrie zugeschnitten ist. Die Kernmodule des ERP-Systems stellen die Verfügbarkeit und intelligente Verarbeitung aller Informationen in den Einsatzbereichen Vertrieb, Einkauf, Materialwirtschaft, Produktionsplanung und -steuerung, Service, Finanz- und Anlagenbuchhaltung, Controlling und Projekt Management sicher. Komplexität wird mit proalpha verblüffend einfach beherrschbar. Komplett und vollständig integriert Die ERP-Lösung wird ergänzt durch verwandte Module wie Customer-Relationship-Management (CRM), Advanced Planning and Scheduling (APS), Supply-Chain- Management (SCM), Dokumenten- Management-System (DMS), Business-Intelligence (BI), Complex Event Processing (CEP), Grafi scher Geschäftsprozess Designer (GPD) und B2B-Komponenten. Die Einzigartigkeit unserer Lösung liegt unter anderem darin, dass alle diese Module aus eigener Entwicklung in Deutschland und auf einer einheitlichen Technologie-Plattform entstanden sind, und nicht durch Zukauf mehrerer Produkte unterschiedlicher Technologie und Architektur, meint DI Ali-Reza Bayat, Geschäftsführer proalpha Software Austria und Sales Director International der proalpha Software AG Deutschland. Wir sind stolz, eine Lösung anbieten zu können, die sowohl im Funktionsumfang als auch in der Funktionstiefe unerreicht gut ist. Allein durch die enorm hohe Integration unseres Systems können unsere Kunden viele Fremdsysteme eliminieren, ihre IT-Landschaft homogenisieren und dadurch große Einsparungspotentiale erschließen, führt Bayat weiter aus. Historisch bedingt war Prozessorganisation oft als nachgelagertes Instrument der Qualitätssicherung angesehen. Prozessmanagement hat sich jedoch in den letzten Jahren vom Randthema zur zentralen Führungsdisziplin in Unternehmen entwickelt. Das Softwareunternehmen PROLOGICS hat mit FireStart ein innovatives Prozessmanagementsystem entwickelt, welches Arbeitsprozesse schlank, intuitiv und durchgängig gestaltet. Das System wurde in den letzten drei Jahren bei namhaften Industriekunden in Österreich erfolgreich eingeführt und erfreut Organisationsleiter, IT-Manager und Endanwender gleichermaßen. Prozessorientierte Unternehmensführung Heutzutage ist jeder Benutzer mit einer Vielzahl an unterschiedlichen Benutzeroberfl ächen aus verschiedensten Systemen konfrontiert. Unterschiedliche Navigationsstrukturen, schlechte Benutzerführung und veraltete Technologien tun ihr Übriges dazu, um den Benutzer mehr zu verwirren, als ihn bei seiner täglichen Arbeit zu unterstützen. Wir haben mit FireStart eine Lösung geschaffen, die es dem Anwender ermöglicht, sich wieder auf das Wesentliche zu konzentrieren. Durch die Vereinheitlichung der aufgabenbezogenen Tätigkeiten und Formulare über eine homogene Oberfl äche wie Outlook oder SharePoint wird man Schritt für Schritt durch den Prozess geführt, was eine enorme Erleichterung darstellt, beschreibt Robert Hutter, Geschäftsführer von PROLOGICS, die Vorteile des Systems. Prozessmanagement schafft Wettbewerbsvorteile und minimiert Risiken BPM als pro-aktives Managementsystem Digitale Information ist heutzutage ein wichtiger Wettbewerbsvorteil und Produktionsfaktor eines jeden Unternehmens, umso wichtiger ist es, professionell damit umzugehen. Durchgängiges Prozessmanagement hilft dabei, mit effi zienter Ressourcennutzung größtmögliche Effektivität zu erzielen und Qualitätsstandards zu integrieren. Was auf maschinellen Produktionsstraßen heute unerlässlich ist, muss sich auch bei digitaler Informationsverarbeitung etablieren. CNC Maschinenbau fertigt hochtechnische Zulieferteile für den Energie- und Kraftwerksbau Präzision XXL Hochpräzise Bauteile mit einem Gewicht von bis zu 50 Tonnen für den Bereich Rotorenfertigung für Gas- und Dampfturbinen produziert die Firma CNC Maschinenbau GmbH im niederösterreichischen Wolkersdorf. In einer kleinen Wiener Hinterhofwerkstätte begann 1991 die Erfolgsgeschichte des Unternehmens. Mittlerweile exportiert und agiert CNC weltweit. Höchste Präzision ist bei der Herstellung einer Dampfturbine gefordert. Rotoren für Gas-, Dampf- und Wasserkraftturbinen sowie Recyclingmaschinen, Sondermaschinen, Hochseeschiffsmotoren und Teile für Schienenfahrzeuge erzeugt CNC mit 45 Mitarbeitern und vier Lehrlingen. Produziert wird in Klein- bis Mittel-Serien. Meistens handelt es sich jedoch um Einzelstücke. Exaktheit mit Größe Dampfturbinenläufer zum Beispiel können die beachtliche Größe von bis zu zehn Meter Länge und 2,5 Meter Durchmesser erreichen. Ich bin Techniker aus Leidenschaft und berate meine Kunden persönlich, damit wir die beste Lösung anbieten können, betont Ing. Heinz Pitsch, Geschäftsführer von CNC Maschinenbau und fügt hinzu Wir können nahezu alle Werkstoffe bearbeiten, sind aber besonders auf Sonderlegierungen und sehr schwer zu zerspanende Materialien spezialisiert. Bei der Konzeption von Neuteilen wird eine produktspezifi sche Fertigungsanalyse erstellt, um so eine kostenoptimierte Lösung zu erzielen. Echte Präzisionsarbeit wird bei der Herstellung der großen Bauteile mit einer Rundlaufgenauigkeit von 6 µ geleistet. Ein topmoderner Maschinenpark garantiert gute, qualitativ hochwertige Arbeit. Ich freue mich sehr, dass wir als Partner im Mechatronik-Cluster jetzt die Möglichkeit haben, andere Cluster-Unternehmen kennenzulernen, um sich auszutauschen. An Kooperationen sind wir sehr interessiert, erklärt Pitsch. 6 7

5 partner-news partner-news Jakadofsky GmbH: Notstromaggregate für Katastrophenhilfe JetVolt tragbarer Strom mit Turbinentechnik IN-VISION Digital Imaging Optics GmbH: Der Optikspezialist Optik für den Weltmarkt An einer bemerkenswerten technischen Entwicklung, die die Katastrophenhilfe nach Stromausfällen wesentlich effizienter als bisher machen soll, arbeitet zur Zeit die Firma Jakadofsky aus Kottingbrunn im Bezirk Baden: Das Unternehmen baut für den Antrieb von Notstromaggregaten spezielle Wellenleistungsturbinen mit integriertem Getriebe. Herkömmliche Notstromaggregate arbeiten mit Kolbenmotoren und wiegen in der 10kW-Klasse bis zu 200 Kilogramm. Verwendet man aber Turbinen, in denen das Getriebe bereits eingebaut ist, reduziert sich das Gewicht des Geräts auf rund 30 Kilo, berichtet Firmenchef Peter Jakadofsky. Im Ernstfall haben Turbinenaggregate den entscheidenden Vorteil, dass die Einsatzkräfte, wie zum Beispiel Feuerwehr oder Rettung, sie wesentlich schneller vor Ort bringen und in Betrieb nehmen können. Eine zukünftige Weiterentwicklung des Aggregates soll wie ein Rucksack ausgeführt sein, somit ist eine besonders komfortable Nutzung möglich, erklärt Jakadofsky. Partnerfimen gesucht Peter Jakadofsky war bis 2003 Linienpilot bei Aus- trian Airlines. Aus dieser Erfahrung wurde seine patentierte Erfi ndung Gasturbine mit integriertem Getriebe als Universalmotor für Notstromaggregate zur Serienreife entwickelt. Für die Serienproduktion der gesamten JetVolt Aggregate und innovativer Folgeprodukte suchen wir noch Partnerbetriebe, wie Stromwandler-, Generator- oder Stromerzeugerhersteller, so Jakadofsky. Das innovative Kottingbrunner Unternehmen beschäftigt sich mit allem, was mit Gasturbinen zu tun hat. Im Zuge von Forschung und Entwicklung betreibt die Firma Jakadofsky u.a. einen französischen Hubschrauber und produziert kleine Wellenleistungsturbinen. Jakadofsky ist eine aufstrebende Firma mit Niederlassungen in Deutschland, der Schweiz, den Niederlanden, Japan und in den USA. Leicht wie ein Rucksack kann das Notstromaggregat getragen werden. Ausschließlich international tätig ist das mittelständische Unternehmen IN-VISION mit Firmensitz im niederösterreichischen Guntramsdorf. Mit rund 35 Mitarbeitern hat sich die Firma auf die Entwicklung und Produktion von Objektiven und optischen Systemen spezialisiert. Vielseitig und innovativ sind die Entwicklungen von IN-VISION. Kernkompetenzen sind die professionellen Optik- und Licht-Systemlösungen mit Rechenprogrammen und die eigene Optikproduktion mit Linsenherstellung, Vergütung und Präzisionsmechanik. Kooperationen haben auch für IN-VISION große Relevanz. Für Anwendungen in der DLP -Technologie, wie sie in der digitalen Kinoprojektion eingesetzt wird, arbeitet IN-VISION mit Texas Instruments als Technologiepartner intensiv zusammen. Ebenso wird die internationale Zusammenarbeit bei EU-Forschungsprojekten als Kernkompetenz gesehen. Jessie oder Marilyn Bernhard Trenz, CEO von IN-VISION betont: Wir sind ein österreichisches Unternehmen das fast ausschließlich international tätig ist, vor allem in Westeuropa, Skandinavien, den USA und China. Un- Innovative Optik- und Licht-Systemlösungen sere Kunden schätzen die hohe Kompetenz unserer Mitarbeiter sehr. Wer in diesem Markt erfolgreich sein will, muss aber nicht nur hervorragende und qualitativ hochwertige Produkte liefern, sondern auch extrem fl exibel und dazu noch preislich konkurrenzfähig sein. Da es sich bei den Projekten oft um Neuentwicklungen handelt ist absolute Vertraulichkeit ein wesentlicher Teil unseres Geschäftes. Manche unserer Kunden legen großen Wert darauf, nicht namentlich genannt zu werden. Deshalb, und auch um uns vor Nachahmern zu schützen, haben alle Produkte interne Codenamen, wie zum Beispiel Olivia, Frank, Jessie oder Marilyn. Diese Namen werden auch im externen Verkehr mit unseren Lieferpartnern verwendet. Die Produkte werden meist auf Kundenwunsch entwickelt. Schneiden 2D Wasserstrahlschneideanlage bis 1500 x 3000mm Maschinenverkauf Leasing Lohnfertigung Quality Austria: Kaderschmiede für Qualitäts-, Umwelt-, Sicherheits- und Risikoexperten Erfolg mit Qualität Die Quality Austria ist Ansprechpartner in den Bereichen der Integrierten Managementsysteme und Branchenstandards betreffend Qualität, Umwelt und Sicherheit. Die Leistungen reichen von der Ausund Weiterbildung im Bereich Internationales Management, der Zertifizierung von Qualitäts- und Managementsystemen bis zur Vergabe des Austria Gütezeichens. Für höchste Ansprüche an Wirtschaftlichkeit und Scheidequalität! Verwendungsbereiche: Isolierung, Verpackung, Dämmung, Dichtung AUMAYR GmbH / A-4221 Steyregg / Linzer Straße 46 T: +43 (0) / F: +43 (0) / E: In den letzten vier Jahren hat die Quality Austria fast Qualitätsbeauftragte und Qualitätsmanager, über Sicherheitsbeauftragte und Sicherheitsmanager, über Umweltbeauftragte und Umweltmanager sowie Risikobeauftragte und Risikomanager ausgebildet. Auch erfolgt die Prämierung österreichischer Organisationen mit dem Staatspreis Unternehmensqualität in Kooperation mit dem Bundesministerium für Wirtschaft, Familie und Jugend und der Austrian Foundation for Quality Management (AFQM). Die Zusammenarbeit der Quality Austria mit IQNet Association, European Organisation for Quality (EOQ), European Foundation for Quality Management (EFQM) und weiteren inter- nationalen Organisationen sichert die Vermittlung von globalem Know-how. International aktiv Über Unternehmen in 50 Ländern profi tieren bereits davon. Quality Austria ist ein stabiler Faktor für wertvolle Synergien am Wirtschaftsstandort Österreich. In Summe sind bereits über Zertifi kate weltweit ausgestellt, davon entfallen über auf die ISO Im Umweltbereich wurde die Marke überschritten. Im Bereich der Arbeitssicherheit sind es bereits ausgestellte Zertifi kate. Weltweit kooperiert das Unternehmen mit rund 100 Mitgliederorganisationen in 50 Ländern. Quality Austria baut auf ein weltweit gutes Netzwerk. Über Regionsmanagements, eigene Büros und exklusive Lizenzpartner ist die Quality Austria heute in Ost-, Südost- und Südeuropa, Nordafrika, Asien und Süd- und Mittelamerika mit kompetenten Ansprechpartnern vor Ort vertreten. 8 9

6 partner-news partner-news Fill investiert 25 Millionen Euro am Standort Gurten Fill Maschinenbau wächst kontinuierlich war für Fill mit einem Auftragseingang von 107 Millionen Euro das erfolgreichste Jahr in der Firmengeschichte. Am 17. April 2012 fand der Spatenstich für das Projekt Fill 2020 statt. Damit setzt das Unternehmen einen wichtigen Schritt für den weiteren Ausbau am Standort in Gurten, Oberösterreich. In den nächsten zwölf Monaten werden hier im ersten Bauabschnitt m 2 zusätzliche Logistik- und Montagefl ächen entstehen. Damit setzt das international tätige Maschinenbauunternehmen mit einer Exportquote von knapp 90 Prozent seinen soliden Wachstumskurs fort. Im April 2012 wurde auch erstmals in der Firmengeschichte die 500 Mitarbeitergrenze überschritten. Das untermauert die Position als wichtiger und attraktiver Arbeitgeber in der Region. SPÖRK Antriebssysteme gewinnt gemeinsam mit Ecoduna den Dr. Erwin Pröll Zukunftspreis 2012 Alle zwei Jahre werden von der NÖ Landesakademie zukunftsträchtige Projekt in jeweils 5 Kategorien, nämlich Technologie & Wirtschaft, Kultur & Qualifi kation, Soziales & Generationen, Natur & Umwelt sowie Nachbarschaft & Integration prämiert und ausgezeichnet. Die Firma SPÖRK Antriebssysteme reichte mit dem Unternehmen Ecoduna ihr gemeinsames Projekt Entwicklung und Errichtung von Photo-Bioreaktoren & Bio-Solarsysteme für die Mikroalgenzucht ein und gewann auch prompt in der Kategorie Technologie & Wirtschaft den 1. Platz und somit den Meilenstein Zukunftspreis 2012! Neueröffnung bei Phoenix Contact Am 12. Juni war es nun endlich soweit. Zahlreiche Kunden und Partner von Phoenix Contact sowie hochrangige Ehrengäste aus Politik und Interessensvertretungen kamen in den 10. Wiener Gemeindebezirk, um gemeinsam mit dem gesamten Phoenix Contact Team die Eröffnung der neuen alten Firmenzentrale zu begehen. Phoenix Contact hat mit einer Investition von mehreren Millionen Euro in die Wiener Firmenzentrale ein hochmodernes Büro- und Schulungszentrum sowie eine verdoppelte Logistikfl äche geschaffen und damit ein klares Bekenntnis zu einer nachhaltigen Weiterentwicklung des Standorts Österreich abgegeben. Parallel dazu wurden auch die beiden Vertriebsbüros in Linz und Graz auf den gleichen Stand modernisiert. Karrierechance durch Förderprogramm Vom Innovationsassistenten zum Geschäftsführer Mit dem Erfolgsprogramm InnovationsassistentInnen / -beraterinnen für kleine und mittlere Unternehmen (KMU) fördert das Land OÖ seit 15 Jahren die Innovationskraft von KMUs. Dass das Förderprogramm auch ein Karrieresprungbrett für die als InnovationsassistentInnen tätigen HochschulabsolventInnen ist, beweist DI Manuel Ebner. Mit 1. Juni wurde DI Manuel Ebner in die Geschäftsleitung der HMS-Mechatronik GmbH berufen, die auf Roboterfertigungszellen, Teilefertigung, Anlagen- und Maschinenmontagen spezialisiert ist. Zusammen mit Thomas Schwarzäugl führt Manuel Ebner nun das Unternehmen, in dem er seine Laufbahn als Innovationsassistent im April 2009 startete. Aber auch andere Innovationsassistenten haben die Chance genützt. Mag. (FH) Katharina Kloiber hat bei X-Net-Services GmbH begonnen. Dort steigerte sie die Bekanntheit des Unternehmens und seiner Produkte. Nach erfolgreichem Projektabschluss arbeitet Katharina Kloiber heute als Innovationsmanagerin im Unternehmen, das Lösungen zur automatisierten Produktion individueller CDs, DVDs und Blu-Rays entwickelt. Katharina Kloiber ist Innovationsmanagerin bei X-NET Services GmbH. Eckdaten der Förderung Gefördert werden Innovationsprojekte von KMUs, in denen neue Produkte, Verfahren, Dienstleistungen oder Organisationsstrukturen entwickelt werden. JungabsolventInnen einer Hochschule übernehmen als InnovationassistentInnen in Vollzeitanstellung die Projektumsetzung und werden dabei von einem fi r- menexternen Coach unterstützt. Die Gesamtförderung beläuft sich auf bis zu ,- und umfasst bei einer Projektlaufzeit von max. 24 Monaten einen Zuschuss zu den Personalkosten der InnovationsassistentInnen sowie zu den Kosten für externe Beratung. Außerdem erhalten die InnovationsassistentInnen eine kostenlose praxisorientierte Zusatzausbildung, die von CATT organisiert wird. pr-beitrag SIBA optimiert Akku-Kanal-Fahrzeuge Lagerautomatisierung durch das SIBA-AKF Die Firma SIBA, innovativer Anbieter für Intralogistik im Bereich Lager- und Fördertechnik, hat sich seit der Entwicklung der Akku-Kanal-Fahrzeuge (AKF) zum Marktführer in diesem Segment entwickelt. Bei der Automatisierung von Lagern geht es vor allem darum, den verfügbaren Raum maximal zu nutzen, sowohl in Form von Hochlagerung als auch durch Ausnutzung der Fußbodenfl äche, sind sich die Geschäftsführer Ing. Alfred Altmann und Ing. Thomas Bankhamer einig und sie haben dafür das optimale Konzept entwickelt: das ganglose Regalsystem mit AKF von SIBA. Dabei werden Ladungen innerhalb eines Regalsystems in tiefen Tunnels gelagert. Dies ermöglicht eine hohe Lagerdichte und die konsequente Nutzung von Lagerraum. Das Akku-Kanal-Fahrzeug AKF ist eine eigenständige Maschine, die selbstständig im Palettenkanal fährt, ohne mit einem Trägerfahrzeug verbunden zu sein. Sensoren erkennen die Position eingelagerter Paletten und positionieren das AKF zielgenau. Große Kosteneinsparung Bereits 2005 wurde das AKF aus dem Hause SIBA gleich doppelt ausgezeichnet: mit dem Gesamtsieg beim Leonardo-Award 2005 und als Bestes Produkt auf der LogiMAT, der Internationalen Fachmesse für Distribution, Material- und Informationsfl uss. Nach einer erfolgreichen Produktlebensdauer von mittlerweile zehn Jahren hat SIBA nun entschieden, das AKF weiter zu entwickeln. Dabei sind Elemente Das neue SIBA-AKF in der Variante Q-Line für Paletten-Quertransport aus Kundenanforderungen und die Erfahrungen der letzten Jahre mit eingefl ossen. Das AKF NEU ist in zwei Standardvarianten erhältlich: Q-Line für Quertransport und L-Line für Längstransport mit kg und kg Tragkraft. Durch eine noch fl achere Bauform ist das AKF NEU auch in der Lage, besonders für leichte Transportgüter niedere Kanalschienen zu verwenden und so enorme Kosten im Regalbau einzusparen. Geruchlos produzieren dank Lenzing Technik Seit Oktober 2011 ist bereits eine biologische Abluftreinigungsanlage von Lenzing Technik bei der Tyrolit Schleifmittelwerke Swarovski KG in Schwaz im Einsatz. Seither reinigt das BIO-Oxidations-Verfahren stündlich m³ Abluft. Unangenehme Gerüche in und um die Produktion sind Geschichte. Deshalb ersetzt Tyrolit jetzt auch die alte Abluftreinigung der zweiten Produktionslinie durch eine Lenzing Technik BIO- Oxidations-Anlage. Danach wird die gesamte Abluft aus der Fertigung von Schleifwerkzeugen auf Kunstharzbasis immerhin m³ pro Stunde von Lenzing Technik gereinigt und damit geruchlos. FH OÖ: Welser Maschinenbau-Absolventin optimiert Flugmotoren Die Welser Maschinenbau-Absolventin Stefanie Steininger hat sich in ihrer Masterarbeit mit dem Schwingungsverhalten von Flugmotoren beschäftigt. Dabei wurden die Komponenten Flugmotor bestehend aus Motorblock, Kurbeltrieb, Starter, Getriebe und Kupplung sowie dem Probeller exakt und optimal mittels einer Simulationsmethode aufeinander abgestimmt. Die aus Steyregg stammende Technikerin hat in ihrer Abschlussarbeit mit Hilfe von mathematischen Modellen die Schwingungsverhältnisse eines BRP Powertrain ROTAX Flugmotors analysiert und optimiert. Stefanie Steininger (li) liefert wertvolle Erkenntisse zur Optimierung von Flugzeugmotoren. Im Bild mit FH-Prof. DI Dr. Wolfgang Steiner. Die 26jährige hat vor ihrem Maschinenbau-Studium die HLW Aubrunnerweg in Linz erfolgreich absolviert. Ich wollte immer schon etwas im technischen Bereich machen, hab mich aber erst bei der Studienwahl getraut, tatsächlich diesen Weg einzuschlagen, berichtet Steininger. Die Einstiegsphase in das Maschinenbaustudium war zwar anstrengend, aber schaffbar. Man muß nur das nötige Interesse mitbringen. Die frisch gebackene Diplomingenieurin arbeitet nun in der Innovationsabteilung der Fa. Ebner Industrieofenbau

7 partner-news partner-news Convergent-IT: Roboterprogrammierung in Sekunden Die Automation automatisieren SMC Pneumatik GmbH Der Spezialist für die Industrie Die Convergent-IT (CIT) aus Haid bietet seit 2008 Softwarelösungen zur schnellen automatischen Programmierung von Robotern und Prozessen. Das System läuft erfolgreich bei OEMs im automotiven Bereich und in der Offshore-Industrie für Prozesse wie Schleifen, Inspizieren, Markieren, Reinigen. Seit diesem Jahr wird nun die nächste Generation der automatischen Roboterprogrammierung erfolgreich im Shop-Floor eingesetzt. Die Firma SMC Pneumatik in Korneuburg liefert Hightech für die Industrie. Rund unterschiedliche Produkte für den Bereich Pneumatik und Automatisierung sind bei SMC erhältlich. Das Sortiment umfasst Luftaufbereitung, Ventiltechnik, Aktorik, Vakuumtechnik, Sensorik sowie elektrische Steuerungs- und Antriebstechnik. Die daraus entstehenden Systeme garantieren ein optimales Zusammenspiel von Pneumatik, Robotik, Hydraulik und Elektronik. Zukunftstrends entwickeln In unseren Forschungszentren in Japan, USA, China und Europa arbeiten rund Techniker an Innovationen für die industrielle Automation. Hier entstehen neue Trends wie beispielsweise in der Mikro-Pneumatik, erklärt DI Martin Schuh, Sales Director CEE von SMC Pneumatik GmbH Austria. SMC arbeitet laufend an neuen Lösungsansätzen, oft auch zusammen mit den Kunden. Gemeinsam werden Prototypen erarbeitet und diese bis zur Serienreife umgesetzt. Wir entwickeln leistungsstar- DI Martin Schuh von SMC Pneumatik GmbH Austria: Der nik-cluster leistet sehr gute Arbeit auf hohem Niveau. Wir freuen uns, Mechatro- Teil des Netzwerks zu sein und profi tieren von dem Erfahrungsaustausch im Cluster, sowie den interessanten Veranstaltungen. ke Lösungen für kundenspezifi sche Prozesse. Mit unserem lokalen Engineering, einem eigenen Prototypenbau und eigener Produktion vor Ort setzen wir neue Ideen rasch und effi zient um, erklärt Schuh. Desweiteren wurde ein eigenes Branchenprojekt gegründet, um die Anforderungen spezieller Industriebereiche noch präziser zu erfüllen. In enger Zusammenarbeit mit führenden Industrieunternehmen entstehen so industriespezifi sche Produkte und Lösungen für die Bereiche Automotive, Elektronik, Lebensmittel- und Verpackungsindustrie, Medizintechnik sowie für den Maschinen- und Anlagenbau. Unternehmen 1959 in Japan gegründet, ist SMC heute Weltmarktführer in der Antriebs- und Steuerungstechnik von pneumatischen und elektrischen Systemen mit Mitarbeiter in 78 Ländern. Die Niederlassung in Österreich wurde 1985 gegründet und ist heute Hauptsitz der SMC CEE Group. Das in Korneuburg beheimatete Technology-Center umfasst die Bereiche Engineering & Design, Prototypenbau, Testlabors und Dauerversuchseinrichtungen. Die lokale Produktion in Österreich ist für Spezialanfertigungen, Zylinder, Ventilinseln, FRL Assembling und Steuerungskästen zuständig. Automatisch geplante Anwendung im touch-up. Die Markierungsroboter markieren die Fehler auf den Chassis welche erst Sekunden zuvor von den Inspektionsrobotern weiter vorne in der Linie (im Hintergrund) gefunden wurden. Die Chassis bewegen sich dabei kontinuierlich zwischen den Robotern durch und die Planung gleicht diese Bewegung aus. Anmerkung: Aus Geheimhaltungsgründen wurden Chassis und Details verfremdet/ausgetauscht. Die Potenziale der automatisierten Produktion sind bekannt: schnell, günstig und qualitativ hochwertig. Und sie wachsen mit jeder Generation von Robotern. Diese aber zu nutzen, ist eine anspruchsvolle Aufgabe. Denn die Hürden der Realisierung sollen die Vorteile der Automatisierung nicht auffressen. Programmieren kostet Zeit und Geld Programmieren und Testen der Automation sind arbeitsintensiv und teuer. Beides muss bei jeder Änderung neu ausgeführt werden. Die Zeit für Programmieren und Testen ist knapp und kostbar und Experten sind rar. Die Lose, die automatisiert werden sollen, werden immer kleiner. In reaktiven Anwendungen wird für jeden Job in Sekunden ein neues Roboterprogramm benötigt. So lautete im rasant wachsenden Robotik-Markt die eine Million Euro Frage: Wer soll zukünftig all diese Anwendungen programmieren? 100-mal schneller programmieren CIT hat daher das Software-Tool AutomAPPPS entwickelt. Damit können Kunden Roboter bis zu 100-mal schneller programmieren als konventionell bzw. kön- nen ihre Roboter sich in Sekunden komplett selbst programmieren. Im Jahr 2008 zum ersten Mal eingesetzt, generieren AutomAPPPS Tools heute europaweit bereits alle 20 Sekunden Roboterprogramme für High-End Anwendungen, welche in der Ausführung ein Vielfaches dauern. Diese sind knapp 200 komplexe Roboterprogramme je Stunde. Ein erfahrener Programmierer würde dafür ohne AutomAPPPS über zwei Monate benötigen. Roboter für das schnelle sensorielle Greifen bis hin zum Griff in die Kiste, ebenfalls durch AutomAPPPS automatisch programmiert, sind dabei nicht eingerechnet. Software ersetzt teure Hardware Ein weiterer Kostentreiber der Automation ist die oft notwendige teure Zusatzhardware. Um die Bearbeitung von kontinuierlich geförderten Bauteilen zu automatisieren, werden Roboter auf Zusatzachsen gestellt, die sich mit dem Förderer mitbewegen (Line- Tracking). In anderen Fällen wird in den Anlagenbau investiert um die Abweichungen und Toleranzen so weit zu reduzieren, dass die Prozessqualität gewährleistet bleibt. Die neueste Entwicklung von CIT zielt daher auf das Ersetzen dieser Hardware. Stattdessen kompensieren intelligente Roboterprogramme diese Bewegungen oder Abweichungen selbst. Um diese intelligenten Roboterprogramme zu erzeugen, arbeitet die Planung jedoch nicht im klassischen 6-dimensionalen Zustandsraum. Typisch sind viel höhere Dimensionen wie 19, 37 oder 73 dimensionale Zustandsräume. Dass Programmierer dies ohne Software-Unterstützung kaum oder gar nicht mehr handhaben können, ist verständlich. Weltweit einzigartig Zusammen mit Automationsexperten aus dem MC entwickelte Convergent-IT die Softwarelösung für reaktive Roboterzellen für Qualitätssicherung und Touch-Up. Hier programmieren sich die Roboter selbst, auf Basis von Information, welche erst Sekunden zuvor von Robotern weiter vorne in der Linie gemeldet wurden. Dabei gleichen die Roboter auch noch die Förderbewegung der Karossen ohne Zusatzachsen selbst aus, platz- und kostensparend weltweit einzigartig, so Geschäftsführer Dr.-Ing. Christof Eberst

8 kooperationen pr-beitrag Energie und Ressourcen sparen EU Projekt eco2-cut geht in die nächste Runde Die Industrie ist auf die permanente Steigerung der Produktivität fokussiert. Klassischerweise wird nach dem Wirtschaftlichkeitsprinzip vorgegangen und nach den Zielgrößen Zeit, Qualität und Kosten optimiert.. Dabei stehen in erster Linie die großen Kostentreiber im Vordergrund. Der Energieeinsatz wird dabei aber oft vernachlässigt. Elektrischer Kleinteilegreifer EGP Einfacher, flexibler, leichter... Im EU Projekt eco2-cut wurden in den letzten zweieinhalb Jahren Maßnahmen für eine Energieeffi zienzbetrachtung von produzierenden Unternehmen entwickelt. Im Zentrum standen Energieverbrauchsmessungen, beginnend auf der Ebene Werk bis hin zu Messungen wie viel Energie physikalisch für den Abtrag von Material notwendig ist. So gelang es beispielsweise Einsparpotenziale bei der Fertigungszeit aufzuzeigen. Die von insgesamt 33 Projektpartnern aus drei Ländern erarbeiteten praxisnahen Lösungen, werden jetzt in den täglichen Arbeitsablauf integriert. DI Fabian Dür, Technische Universität Wien, Institut für Fertigungstechnik und Hochleistungslasertechnik Im Extremfall benötigen Werkzeugmaschinen im Standby schon 80 Prozent des Gesamtenergiebedarfs. Eine Änderung des CNC-Codes kann hier nicht nur Energie einsparen, sondern auch deutliche Effizienzsteigerungen durch Haupt- und Nebenzeitoptimierungen mit sich bringen. Hierzu hat die Gruppe der ressourceneffizienten Produktion des IFT Know-how, Methodik und die geeignete Messtechnik in diesem Projekt entwickelt und ist für die Zukunft top gerüstet. Folgeprojekt vertieft Erkenntnisse In einem nun geplanten Folgeprojekt eco2production wird weiteren Fragen auf den Grund gegangen: Was lässt sich aus dem Energieverbrauch ableiten? Wie sieht die Situation bei anderen Fertigungstechnologien aus? Lässt sich der Energieverbrauch steuern oder gar planen? Konkret stehen vier Themen im Mittelpunkt: 1. Energieverbrauch anderer Fertigungstechnologien (Wärmebehandlung, Umformen, Erodieren, ) 2. Zustandsermittlung einer Werkzeugmaschine Mit dabei beim Folgeprojekt: mittels Energie-Monitoring (Condition Monitoring) 3. Integration der Messungen in ein Managementsystem basierend auf der Norm ISO Weiterverarbeitung der Messwerte und Integration in vorhandene Planungssysteme (ERP, PPS, ) Mit eco2production wollen wir die Basis für weitere Entwicklungen schaffen: So könnte die Werkzeugmaschine selbständig erkennen, dass das benutzte Werkzeug stumpf ist. Bevor dieses gewechselt werden muss, könnte daraufhin Vorschub und Schnittgeschwindigkeit angepasst werden, um dieses Werkstück noch in der gewünschten Qualität fertig zu bearbeiten. Dieser Vision wollen wir ein Stück näher kommen, sagt DI Benjamin Losert, der das Projekt seitens des Mechatronik-Clusters betreut. Unternehmen, die schlummernde Potenziale nutzen und mit gleichgesinnten Projektpartnern diese Erkenntnisse vertiefen wollen, sind zur Teilnahme eingeladen. Nehmen Sie bis spätestens 15. September 2012 mit uns Kontakt auf! Nähere Informationen: Mechatronik-Cluster / ecoplus.niederösterreichs Wirtschaftsagentur GmbH DI Benjamin Losert, Tel Kinematik Greifbacken-Schnittstelle Interface Einfacher, leichter und flexibler - der elektrisch angetriebene Kleinteilegreifer EGP konzentriert sich mit der Mechatronik auf das Wesentliche. Er punktet mit hoher Leistungsdichte für dynamische Prozesse und der Möglichkeit einer manuell vierstufig einstellbaren Greifkraft für empfindliche Bauteile. Dabei lässt sich der EGP via digitale Eingänge so einfach ansteuern, dass der Anwender seine vorhandenen Anlagen von Pneumatik auf Elektrik im Handumdrehen und ohne Greifkraftverluste umstellen kann. Der EGP ist das elektrische Pendant zum tausendfach bewährten pneumatischen Kleinteilegreifer MPG-plus. Sogar die Sensorik des MPG-plus lässt sich in vielen Fällen auf den EGP übertragen. Jens Lehmann, deutsche Torwartlegende, seit 2012 Markenbotschafter von SCHUNK Technische Details Baugröße 40 Hub pro Finger 6 mm Greifkraft bis 140 N* Werkstückgewicht bis 0,7 kg* Betriebsspannung 24 V DC Eigenmasse 0,32 kg Schließzeit 0,22 s * Identisch mit MPG-plus pneumatisch Superior Clamping and Gripping 14 Anzeige-EGP_210x297_AT_0712.indd :26

9 kooperationen kooperationen Vorzeige-Diplomarbeit der HTL-Neufelden mit der Stoiber GmbH Schüler bauen Roboter für Laserschneider Mehr als 4000 Stunden haben sechs Schüler der HTL Neufelden in die Entwicklung und Herstellung eines vollautomatischen Be- und Entladegerätes für eine Laserschneidanlage gesteckt. Die um nur realisierte Maschine ist seit Anfang Juni bei der Stoiber GmbH in Arnreit im Einsatz. Firmenchef Ing. Reinhold Stoiber freut sich: Ein vergleichbares Produkt eines namhaften Maschinenbauers wäre für uns deutlich teurer und sperriger gewesen. Stolze Projektgruppe mit dem Sheetloader v.l.n.r.: Ing. Reinhold Stoiber mit den HTL-Maturanten Ulrich Mahringer, Georg Paster, Philipp Winkler, Stefan Roth, Andreas Radler und Manuel Stoiber. Bild rechts oben: Blechdickenmessung Der von März 2011 bis Juni 2012 entwickelte Sheetloader ermöglicht die vollautomatische Be- und Entladung der Laserschneidmaschine, sowie wenn nötig eine Sortierung von gleichartigen Blechteilen. Und das rund um die Uhr ohne zusätzliche Mitarbeiter. Der notwendige Datenaustausch zwischen Laser, Hochregallager und Firmen-PC wurde über Profi busund Ethernet-Netzwerke erreicht. Alle Funktionen sollten, so lautete die Zielvorgabe, möglichst einfach, platzsparend und kostengünstig in einer Maschine vereint werden. Für die Konstruktion wurden rund 350 Fertigungszeichnungen erstellt, die Anlage besteht aus insgesamt Einzelteilen. Aufwändige Programmierung Die Entwicklung zeichnet sich auch durch eine umfangreiche Software aus. So sind verschiedenste Modi von Automatikbetrieb, über Halbautomatikbetrieb bis zum Handbetrieb möglich. Allein in die Programmierung haben die HTLer rund 500 Stunden gesteckt. Auch eine Sortierfunktion bei mittleren bis großen Stückzahlen wurde realisiert. Mechanik, Sensorik und Aktorik wurden optimal dimensioniert und lassen so geringsten Spielraum für Fehler zu. Riemenrissprüfung und Blechdickenmessung Eine Besonderheit ist die Riemenrissprüfung. Der Kern des Riemens besteht aus mehreren Stahlseilen. Diese werden gleichzeitig als Sensoren verwendet. Ist der Riemen in Ordnung, so ist der angelegte Sensorstromkreis geschlossen. Reißt er, so wird das Signal unterbrochen und die Steuerung reagiert. Eine Blechdickenmessung kontrolliert ob wirklich nur ein einzelnes Blech aufgenommen wurde. Bleche kleben v.a. auch bei Ölfi lmen leicht aneinander. Bei der Aufnahme eines Bleches wird ein pneumatisch betriebener Drehzylinder aktiviert. Dieser dreht sich, bis er die Blechtafel zwischen dem Zylinderende und einem Anschlag einklemmt. Über einen installierten Drehwinkelgeber kann sich die Steuerung nun die exakte Blechdicke ausrechnen und erkennt, wenn zwei Blechtafeln aufgenommen wurden. Ing. Reinhold Stoiber von der Stoiber Gesellschaft mbh zum Projekt Wir haben eine extrem kostengünstige Spezialanfertigung bekommen. Sie ist von der Konstruktion, von der Programmierung und von der Implementierung in der Firmenhalle genau auf unsere Bedürfnisse und Wünsche abgestimmt. Natürlich tragen wir aber auch das Risiko, dass keine Garantieleistung besteht. Gelungene Kooperation zwischen Schule und Wirtschaft Die Diplomarbeit ermöglichte den Maturanten das in der Schule erworbene Fachwissen in der Praxis unter Beweis zu stellen. Die angehenden Automatisierungstechniker führten die Modellierung, Planung und Ausarbeitung in mechanischer und steuerungstechnischer Hinsicht, sowie die Montage und Inbetriebnahme der gesamten Anlage selbst durch. Sie defi nierten selbst die Aufgabenbereiche jedes einzelnen Schülers und koordinierten die Zusammenarbeit mit der Produktion der Firma Stoiber. So lernten und erprobten sie in der Praxis Teamwork und Kooperation. Mehr Info und Kontakt: Youtube-Link zu einem 3-minütigen Video: Höhere Technische Bundeslehranstalt Neufelden, Stoiber GmbH, Mechatronik-Standort Oberösterreich Homepage online Knapp ein Jahr läuft mittlerweile das Projekt Mechatronik- Standort Oberösterreich. Zahlreiche Maßnahmen, um junge Menschen in die Technik zu bringen, werden laufend umgesetzt. Was sich in Oberösterreich und in den oberösterreichischen Unternehmen punkto Ausbildung im Mechatronik-Sektor tut, erfahren Interessierte auf der Website Neben den Ausbildungsmöglichkeiten im Bereich Mechatronik wird auch auf die Unternehmen verlinkt, die auf diesem Gebiet tätig sind. Wer Fakten zum Thema Mechatronik sucht oder sich über die F&E- Landschaft in Oberösterreich informieren will, wird ebenfalls fündig. Darüber hinaus steht umfangreiches Infomaterial zum Download bereit. Unternehmen können Website nutzen Die Website wird vor allem bei ausbildungssuchenden Jugendlichen aktiv beworben, um ihnen die Karriere- MBA Innovation Management 2.0 LIMAK Teilstipendium für Cluster-Partner Erstmals loben die LIMAK Austrian Business School und die Clusterland Oberösterreich GmbH ein Teilstipendium für das neue Masterprogramm Innovation Management 2.0 aus. Dieses richtet sich speziell an Führungskräfte und Experten, die mit Innovationsthemen betraut sind. Ende der Bewerbungsfrist ist der 10. Jänner Das Masterprogramm startet im März 2013 und fokussiert sich auf zukunftsgerichtetes Innovationsmanagement. Neben der Vermittlung der grundlegenden Konzepte und Methoden wird ein starker Fokus auf die praktische Bearbeitung von Innovationsprojekten aus dem Unternehmenskontext gelegt. Univ.-Prof. Dr. Wolfgang H. Güttel, wissenschaftlicher Leiter der LIMAK betont: Um in einem Markt des Überangebots bestehen und wachsen zu können, benötigt es innovative Leistungen. Die Innovationskraft von Unternehmen stellt somit einen wesentlichen Wettbewerbsvorteil dar. LIMAK MBA Programme Neben dem klassischen Global Executive MBA, bietet die LIMAK neuerdings ein breites Spektrum an Management MBA Programmen für Spezialisten der mitt- möglichkeiten im technischen Bereich schmackhaft zu machen. Wir laden Unternehmen ein, sich auf der Website zu präsentieren und so ihr Unternehmen aus der Vielzahl an Betrieben hervorzuheben, sagt Cluster-Manager DI (FH) Christian Altmann. Die Darstellungsmöglichkeiten sind gerade in Ausarbeitung. Interessierten Unternehmen lassen wir gerne ein unverbindliches Anbot zukommen. leren Führungsebene an. Angefangen von International Business Development, über Management for Engineers bis hin zu Sales Management Excellence. Präsentieren Sie Ihr Unternehmen auf Info: Mechatronik-Cluster, Frau Nina Meisinger, Tel , MBA Innovation Management 2.0 Zielgruppe: (Nachwuchs-)Führungskräfte, die sich in einem innovationsgetriebenen Umfeld befinden. Voraussetzung: Mind. 3 Jahre Berufserfahrung, Absolvierung eines Studiums bzw. eine diesem Ausbildungsgrad entsprechende Eignung mit mehrjähriger Berufserfahrung. Dauer: 40 Anwesenheitstage, berufsbegleitend, 3 Semester (18 Monate) Programmgebühr: ,- Teilstipendium: Der Wert des Teilstipendiums der Clusterland Oberösterreich GmbH und der LIMAK beträgt 9.450,00. Voraussetzung dafür ist die Partnerschaft des Unternehmens bei einer der Cluster- und Netzwerk-Initiativen der Clusterland Oberösterreich GmbH. Ende der Bewerbungsfrist: 10. Jänner 2013 Detaillierte Informationen unter

10 pr-beitrag pr-beitrag oxaion: Mehr Sicht über alle Prozesse oxaion deckt Optimierungspotenzial im Service auf Die TMS Transport- und Montagesysteme GmbH mit Hauptsitz in Linz, setzt weltweit Maßstäbe in den Branchen Karosseriebau, Montage- und Fördertechnik sowie industrielle Reinigungstechnologie (Powertrain) und ist Kompetenzträger für individuelle und innovative Lösungen im Anlagenbau. TMS steht für modernste Technik und Infrastruktur in einem privat geführten Unternehmen mit 1200 Mitarbeitern und 23 Standorten in 11 Ländern. Es erwartet Sie ein Arbeiten in einem jungen dynamischen Team am Standort Linz. Um den zunehmenden Anforderungen an optimale Servicequalität gerecht zu werden, baut oxaion das integrierte Servicemodul der gleichnamigen ERP-Lösung oxaion weiter aus: Im neuen Release der Business Software erleichtern zahlreiche neue Features die Arbeit im Service. Aufgrund unseres großen Markterfolges verstärken wir unser Team in Linz mit einem (w/m): RS Components: Ihr Schlüssel zu tausenden Herstellern Marktführer bei Distribution RS Components bietet ein breites Sortiment an Qualitätsprodukten rund um Innovation und Technik mit Schwerpunkt im Bereich Elektronik und Automation. So sind über Produkte von marktführenden Herstellern ab Lager erhätlich und dank ecommerce überall in Europa verfügbar. Das Unternehmen führt laufend Neuprodukte in den Bereichen Eigenmarke und Spitzentechnologie ein. Es bietet Werkzeuge für Entwicklung, zu Testzwecken und Prototypenbau an. Professionelle Beratung und Service auf höchstem Niveau werden bei RS groß geschrieben. Kostenlose Auf RS Online finden Sie alle Hersteller, die Sie benötigen! Die komplette Produktpalette führender Hersteller finden Sie jetzt unter SPS-Programmierer mit langjähriger Karosserie-Rohbau-Erfahrung Roboterprogrammierer mit langjähriger Karosserie-Rohbau-Erfahrung IBN-Koordinator mit langjähriger Karosserie-Rohbau-Erfahrung!!! Jobdetails und Bewerbung unter / Karriere / Jobbörse!!! technische Beratung bietet kompetente Unterstützung von Profi s für Profi s und zahlreiche Online- Services sowie versandkostenfreie Lieferung bei Online-Bestellungen sparen Zeit und Geld. Vor Kurzem wurde RS Components zum Leitbetrieb Austria ernannt und darf sich zum Kreis der besten Unternehmen Österreichs zählen. Diese Auszeichnung wird von projektbezogenen Partnern aus der heimischen Wirtschaft verliehen, mit dem Ziel, treibende Kräfte des Fortschritts ins Rampenlicht zu stellen. So hilft eine Auftragsstatushistorie dabei, die Durchlaufzeiten von Serviceaufträgen zu analysieren und Ansätze für eine Reduzierung zu fi nden. Die neue Schnellerfassung beschleunigt das Anlegen von Aufträgen, Angeboten oder Servicetickets. Über das Webportal von oxaion können die Anwender außerdem ein Online-Auskunfts- und -Bestellsystem (z.b. für Ersatzteile) für ihre Kunden einrichten. Alle Aufträge im Griff Die neue Auftragsstatushistorie ermöglicht es Servicetechnikern, die Fortschritte ihrer Wartungs- oder Reparaturarbeiten an das System zu melden. oxaion liefert dazu bereits im Standard vordefi nierte Status aus, die von den Anwendern einfach angepasst und erweitert werden können. Damit lässt sich zurückmelden, dass ein bestelltes Teil eingetroffen ist, ein Gerät ausgebaut wurde oder die Arbeit unterbrochen werden musste, weil benötigtes Material fehlte. Mit Hilfe spezieller Auswertungen kann man auf Basis dieser Daten ermitteln, wie lange die Serviceaufträge dauern und welche Schritte oder Probleme dabei die meiste Zeit in Anspruch nehmen. Damit werden Optimierungspotenziale aufgespürt, die sich zur Verkürzung der Durchlaufzeiten von Serviceaufträgen nutzen lassen. Schneller kann auch die Erfassung von Angeboten, Aufträgen oder Tickets erfolgen. Trifft eine Störmeldung ein, muss dazu im System ein Reparaturauftrag angelegt oder ein Serviceticket gezogen werden. Die dafür nötigen Informationen wie Teile- oder Kundendaten lassen sich über die Auskunftsprogramme recherchieren. Eine neue Schnellerfassung ermöglicht es, auf Knopfdruck einen Auftrag, ein Angebot oder ein Ticket zu erzeugen, in das die recherchierten Daten automatisch einfl ießen. Beschleunigt wird die Erstellung von Angeboten zu Aufträgen durch vordefi nierbare Textbausteine. Inhalte, die immer ähnlich ausfallen, lassen sich im System hinterlegen. Formulierungen zu Termin- oder Zahlungsbedingungen werden dann beim Anlegen eines Angebots oder Auftrags automatisch eingespielt. Der Anwender muss die Texte dadurch nicht jedes Mal neu schreiben, sondern lediglich die Daten des konkreten Vorgangs ergänzen. Prozesse werden bis auf die Ebene einzelner Prozessschritte visualisiert und können so gesteuert werden. Neue Möglichkeiten für Self-Service Daneben hat man auch das integrierte Internetportal oxaion Web überarbeitet. Für das Servicemanagement steht nun ein Baukasten bereit, mit dem sich fl exibel ein passendes Online-Angebot zusammenstellen lässt. Je nach Wunsch und Anforderung können die Unternehmen damit ihren Kunden beispielsweise die Möglichkeit bieten, selbst ein Serviceticket im Internet zu ziehen, ein Ersatzteil zu recherchieren oder nachzuschauen, wie weit eine beauftragte Reparatur bereits fortgeschritten ist. Vom Vertrieb bis zum Service Das neue Prozesshaus in oxaion sorgt auch im Servicebereich für die optimale Abwicklung der Abläufe. Die anschauliche grafi sche Darstellung der Geschäftsprozesse ist vergleichbar mit einem Ablaufdiagramm, mit dem die Anwender von einer Übersicht bis auf die Detailebene ein vollständiges Verständnis über die Zusammenhänge gewinnen. Sie dient aber nicht nur der Visualisierung. Aus dem Prozesshaus können die jeweiligen Prozessschritte auch direkt aufgerufen werden. Mietverträge für Maschinen oder Anlagen lassen sich beispielsweise von der Angebotserstellung bis hin zur monatli- chen Verrechnung bearbeiten bzw. nachverfolgen. So wird Business Process Management für Anwender in den Fachabteilungen konkret umsetzbar, beschreibt oxaion-geschäftsführer Markus Hufnagl die Idee hinter dem Prozesshaus. Alle Prozesse sind übersichtlich dargestellt und können vom Prozesshaus aus gestartet und überwacht werden. 19

11 kooperationen pr-beitrag EU-Projekt ACCESS: Internationale Experten analysieren regionales Innovationssystem im Bereich Mechatronik Unter der Lupe: Innovationsmanagement in OÖ Eine ganze Woche stand das regionale Innovationssystem in Oberösterreich am Prüfstein: Experten aus den Ländern Polen, Slowakei und Deutschland führten mit allen wichtigen Playern im oö. Mechatronik-Innovationsnetzwerk Interviews, um anschließend Handlungsempfehlungen abzugeben und einen Maßnahmenplan zu entwickeln. Die ersten Ergebnisse stehen nun fest. Automation University Special Die Automation University von Rockwell Automation öffnet 2012 erneut ihre Pforten in Österreich. Am 3. und 4. Oktober 2012 werden rund 200 Profis aus den Bereichen Management, Engineering, Automatisierungstechnik, Instandhaltung, Einkauf und IT im forumkloster in Gleisdorf bei Graz erwartet. Bewerbung aller Aktivitäten forcieren. Basierend auf diesem werden erste Maßnahmen gesetzte. Zehn Peer-Reviews bereits durchgeführt Mittlerweile wurden zehn Peer-Reviews in Italien, Deutschland, Ungarn, Tschechien, Slowenien, Polen und Slowakei erfolgreich durchgeführt. In Baden Württemberg stand ebenfalls wie in Oberösterreich die Branche Mechatronik im Mittelpunkt. In anderen Ländern die Themen Agro-Food und Biotechnologie. Jede Region erhält nach den Interviews einen zusammenfassenden Bericht mit spezifi schen Empfehlungen. Der daraus abgeleitete Handlungsplan dient den regionalen, politischen Verantwortlichen als Unterstützung bei der Umsetzung. Die internationale Expertengruppe zu Besuch bei KEBA AG. Im Rahmen des EU-Projektes ACCESS wurden Vertreter von kleinen, mittleren und großen Unternehmen, Forschungs- und Bildungseinrichtungen sowie Einrichtungen aus dem Verwaltungs- und Politikbereich interviewt. Die Liste umfasst auszugsweise die Technologie- und Marketinggesellschaft Oberösterreich (TMG), den Softwarepark Hagenberg, die Johannes Kepler Universität Linz, das Austrian Center of Competence in Mechatronics (ACCM) bis zu bedeutende große und kleine Mechatronik-Unternehmen wie KEBA oder FerRobotics. Diese sogenannten Peer-Reviews dienen dazu, Erfahrungen auszutauschen und von anderen regionalen Innovationssystemen zu lernen. Ergebnisse der Interviews Aus den Ergebnissen der Peer-Review-Woche in Oberösterreich wurde eine Stärken-Schwächen- Analyse erstellt. Zu den größten Stärkefeldern Oberösterreichs zählen die klare Innovationsstrategie, die gut entwickelte Branche, das hervorragende (auch informelle) Netzwerk an Institutionen, die gute Infrastruktur und das unternehmerische Denken aller beteiligten Personen. Das geringe Interesse der Jugendlichen an der Technik, das wenig vorhandene Risikokapital und die schwache Umsetzung radikaler Innovationen wurden von den Experten als Schwäche identifi ziert. Als Chancen werden Spezialisierungsstrategien in Nischentechnologien gesehen, weiters die Internationalisierung sowie das Projekt Mechatronik-Standort Oberösterreich. Der Fachkräfteman- gel und die Kürzung von Geldern des Landes sind die größten Risiken. Erste Handlungsempfehlungen Aus diesen Erkenntnissen leiteten die Experten te Handlungsempfehlungen ab. Als wichtig erach- erstet werden: die Bevölkerung auf die Notwendigkeit technischer Ausbildung aufmerksam zu machen, internationale Professoren und Studenten nach Linz zu holen und die Entwicklung von Venture Capital Funds voranzutreiben. Weites soll eine Verbesserung der Kommunikation zwischen den Akteuren in der Mechatronik das Bewusstsein für die Wichtigkeit von regionalen Spezialisierungen erhöhen und die EU-Projekt ACCESS Im Zuge der Programmschiene Central Europe Programm (Interreg 4B) wurde im März 2010 das dreijährige Projekt ACCESS gestartet. Die Abkürzung steht für ACCelerting regional competitiveness and sectorbased excellence through innovation management tools and techniques. Elf Partner aus acht Ländern Mitteleuropas verfolgen ein gemeinsames Ziel: die Verbesserung ihrer regionalen Wettbewerbsfähigkeit. Die Clusterland Oberösterreich GmbH leitet mit dem Mechatronik-Cluster im Projekt die Branchengruppe Mechatronik. Weitere Partnerländer neben Österreich sind Ungarn, Deutschland, Tschechien, Italien, Polen, Slowakei und Slowenien. Sie wünschen laufende Informationen vom Projekt? Dann registrieren Sie sich für den Newsletter am Web-Portal: Im forumkloster fi ndet auch heuer die Automation University Special statt Ludwig Haslauer, Geschäftsführer Rockwell Automation Österreich Die Automation University ist eine kostenfreie, zweitägige Veranstaltung mit zahlreichen Vorträgen von Anwendern, Partnerunternehmen, Systemintegratoren, Distributoren sowie den Automatisierungsexperten von Rockwell Automation selbst. Im Fokus stehen rund um das Thema integrierte Automatisierungsund Informationslösungen in diesem Jahr kleine und mittelgroße (Midrange-) Maschinenanwendungen, Maschinensicherheit, Prozessautomatisierung, EtherNet/IP, Software, Steuerungs- und Antriebstechnik. Besucher der Veranstaltung können sich ihr individuelles Fortbildungsprogramm zusammenstellen und darüber hinaus in zahlreichen Praxis-Workshops persönlich Hand an die Automatisierungsprodukte legen. Abgerundet wird das Programm durch eine Ausstellungsfl äche, auf der neben den neuesten Produkten, Systemen und Dienstleistungen von Rockwell Automation auch zahlreiche Partnerunternehmen ihre Produkte und Lösungen präsentieren werden. Überzeugen Sie sich selbst! In Summe können die Teilnehmer aus 18 Labor- Workshops, 14 Demonstrationen sowie 31 Präsentationen, 22 davon von Partnerfi rmen und Anwendern aus den unterschiedlichsten Industriebereichen, auswählen. Für Unterhaltung und Networking wird am Mittwochabend ein musikalisch untermaltes Gala- Essen sorgen. Besuchen Sie die Automation University Special 2012 eine einzigartige Veranstaltung, die Menschen, Produkte, Technologien und Lösungen zusammenführt. Erfahren Sie alles über die Produkte und Lösungen von Rockwell Automation und seinen Partnerunternehmen Führen Sie Fachgespräche mit Experten und Kollegen aus den verschiedensten Industriebereichen Im Anschluss an die Veranstaltung erhalten Sie online Zugang zu sämtlichen Kursunterlagen und Präsentationen Und das Beste Ihre Teilnahme an der Veranstaltung ist kostenlos! Registrieren Sie sich schon jetzt!

12 veranstaltungen veranstaltungen Erfahrungsaustausch zum Thema Agromechatronik Zusammenkommen ist ein Beginn Zusammenarbeiten ein Erfolg (Henry Ford) Die Mechatronik ist mittlerweile auch in modernen Landmaschinen nicht mehr wegzudenken. Auf Einladung des Mechatronik-Clusters Oberösterreich fand am 21. Juni 2012 ein Agromechatronik- Workshop im TIZ-Landl Grieskirchen statt. Dabei trafen sich Firmenvertreter aus der Landwirtschaft in einem Workshop zur Zusammenarbeit aber auch zum Erfahrungsaustausch. Agromechatronik ist das Einfl ießen moderner Technologien in die Landwirtschaft. Sie unterstützt die moderne Landtechnik dabei effi zienter, umweltschonender und kostensparender zu arbeiten. Nachwievor ist diese einem zunehmenden Kostendruck und steigenden Qualitätsanforderungen ausgesetzt. Durch innovative Methoden und Maschinen eröffnet sich für die Landtechnik ein enormes Erfolgs- bzw. Rationalisierungspotenzial. Die Mechatronik ist genauso wie in anderen Branchen der Impulsgeber und die Basis für neue Innovationen. Was vor einigen Jahren großen Unternehmen mit ihren Entwicklungsbudgets vorbehalten war, steht mittlerweile allen Unternehmen offen. In zwei Gruppen wurden zu den Themen Antriebe und Steuerungen der Stand der Technik, Zielbilder und die Richtung möglicher Forschungsund Technologieentwicklungen diskutiert. Mit Hilfe des Technologie-Roadmap-Prozesses generierten die Teilnehmer des Workshops einen Ideenspeicher für mögliche gemeinsame Entwicklungen und Projekte. Innovation durch Kooperation Die Durchführung solcher Workshops und der dadurch entstehende Austausch zwischen Firmenvertretern sowie F&E-Einrichtungen ist uns ein großes Anliegen. Die Forcierung von möglichen Kooperationen, um dadurch die Wettbewerbsvorteile der einzelnen Unternehmen zu stärken, ist Kernauftrag des Modernste Technologien fl ießen mittlerweile in die Landwirtschaft ein. Mechatronik-Clusters. Die Zusammenarbeit bringt Vorteile - für jeden, beschreibt DI (FH) Christian Altmann den Workshop. Der Workshop wurde im Rahmen des Projektes Strat:net OOE durchgeführt, in dem gezielt interregionale und transnationale Kooperationen und Netzwerke für den Wirtschaftsstandort Oberösterreich genutzt werden. Für nächstes Jahr plant der Mechatronik-Cluster eine Fortsetzung des Workshops. vienna-tec 2012 MC-Messestand mit neuem Angebot MC-Expertentage Von 9. bis 12. Oktober 2012 öffnet am Wiener Messegelände wieder die vienna-tec ihre Pforten - Österreichs einzige Branchen umfassende und grenzüberschreitende Fertigungstechnologie-Messe für Industrie und Gewerbe. Traditionell ist auch der Mechatronik-Cluster mit einem eigenen Stand vertreten und bietet den Besuchern heuer ein völlig neues Angebot: Die MC-Expertentage! Bei den MC-Expertentagen wird in Halle C, Stand C0722 an jedem Messetag ein spezielles Thema behandelt. Dabei stehen den Besuchern hochrangige Fachleute für konkrete Fragen und Anliegen zur Verfügung: Dienstag, 9. Oktober: Kleben als innovative Fügetechnik Experte am Messestand ist DI Dr. Peter Liepert, ofi Österreichisches Forschungsinstitut für Chemie und Technik ( Uhr und von Uhr) Mittwoch, 10. Oktober: Kompetenzlandkarte Finden Sie neue Partner und lernen Sie die Kompetenzen und Fähigkeiten heimischer Betriebe kennen. Dabei geht es nicht um das Produktportfolio der Unternehmen, sondern um ihre Kompetenzen. DI Dr. Manfred Peritsch, IMG Innovation- Management-Group, der das Projekt begleitet hat, unterstützt bei der Suche nach neuen Wirtschaftspartnern, um mit vorhandenen Kompetenzen neue Wege zu gehen und neue Märkte zu erschließen ( Uhr) Donnerstag, 11. Oktober: Energieeffi zienz Ing. Günther Daubner, Daubner Consulting GmbH, und DI Fabian Dür, Institut für Fertigungstechnik der TU Wien, beschäftigen sich mit Ihren konkreten Herausforderungen und Problemstellungen ( Uhr und Uhr) Freitag, 12. Oktober: Tribologie Dr. Andreas Pauschitz, AC²T, DI David Scherer, Gunitronics, Ing. Martin Hauptkorn, LMF und DI (FH) Erwin Haberda Msc, LMFT research GmbH stehen für Ihre Fragen zu Verschleiß, Reibung und Schmierung zur Verfügung ( Uhr und Uhr) Wir laden Sie herzlich ein: Besuchen Sie uns auf der vienna-tec und nützen Sie unser neues Angebot! Lassen Sie sich von Experten beraten und informieren. Knüpfen Sie neue Kontakte: Unser MC-Standfest am Mittwoch, 10. Oktober, ab Uhr ist der ideale Branchentreff! MC-Jahrestagung 2012 Mechatronik Der Schlüssel zum Erfolg St. Pölten wurde für einen Tag zum Zentrum der heimischen Mechatronik-Branche: Am 25. Juni lud der Mechatronik-Cluster zur Jahrestagung 2012 und mehr als 130 interessierte Vertreterinnen und Vertreter aus Wirtschaft und Forschung kamen zum bereits traditionellen Branchentreff. Die Mechatronik ist ein zentraler Treiber für Innovationen und als Schlüsseltechnologie in vielen Branchen unabdingbar. Denn sie birgt ungeahnte Möglichkeiten im modernen Maschinen- und Anlagenbau und öffnet Tore in eine neue Welt der Technik. Im Rahmen der Cluster-Aktivitäten erleichtern wir den Betrieben den Zugang zu renommierter Spitzenforschung und überbetrieblicher Kooperation, denn gerade im internationalen Wettbewerb sind innovative Kooperationsprojekte oftmals der Schlüssel zum Erfolg, betonen die Clustermanager DI (FH) Christian Altmann und Ing. Harald Bleier. Aber wie werden sich der Maschinen- und Anlagenbau sowie seine verwandten Wirtschaftsfelder in den nächsten Jahren weiter entwickeln? Welche Beiträge kann die Mechatronik etwa zu den Klima- und Kyoto-Zielsetzungen leisten? Welche Rolle spielt die Mechatronik In geführten Kleingruppen mit Workshopcharakter, hatten die Teilnehmer die Gelegenheit sich und das Unternehmen zu präsentieren. in der Luft- und Raumfahrt? Und letztendlich welche Lösungsansätze gibt es aus der Mechatronik, um mit dem demographischen Wandel umzugehen? Mit diesen Fragestellungen beschäftigten sich die hochkarätigen nationalen und internationalen Vortragenden bei der Jahrestagung. Um die Zukunftschancen der Branche ging es auch bei den anschließenden Workshops. Dabei wurden auch die künftige Entwicklung der Clusterangebote und die Unterstützungsmöglichkeiten für die Wirtschaftspartner zur Sprache gebracht. Technologien und Ideen von morgen Ermäßigte Eintrittskarten: Ideale Anreise: Sensationelles Programm: Hochkarätige Aussteller: Facebook: Messe Wien Di. Do Uhr Fr Uhr Internationale Fachmesse für Industrie und Gewerbe VT12_193x121_abf_MC Report_BW.indd :

13 veranstaltungen Veranstaltungen des MC 13. September 2012 Forum Pro-Active Design-In blue danube airport linz, Hörsching September 2012 Forum Service & Instandhaltung Betriebsbesichtigung TRUMPF Maschinen Austria GmbH + Co. KG Fachvorträge blue danube airport linz, Hörsching 04. Oktober 2012 MC-Stammtisch Schutzrechte, TIZ St. Florian 23. Oktober 2012 Technologieworkshop Condition Monitoring Linz Schulungen & Lehrgänge des MC MC-Schulung Wertschaffende Produktionsplanung und steuerung Oktober 2012 Modul 1: Analyse, Bewertung und Optimierung der Produktion Oktober 2012 Modul 2: Die wichtigsten PPS-Verfahren Oktober 2012 Modul 3: Planspiel Produktionsplanungs- und Steuerungssysteme im Vergleich MC-Schulung Intensiv-Schulung zum praxisnahen Umgang mit Schutzrechten für Fortgeschrittene 29. November 2012 Modul 1: Schutzrechte im Innovationsprozess 30. November 2012 Modul 2: Schutzrechte anwenden tech center Linz, Linz Information und Anmeldung: MC, Sylvia Nowak, Tel.: , November 2012 Internationales Forum Mechatronik Mayrhofen/Zillertal 29. November 2012 Preisverleihung MEC 2012 Raiffeisenforum, Linz automotive.2012 Am Sprung in die Zukunft 25. September 2012, voestalpine Stahlwelt, Linz Top Auto-Hersteller besuchen Linz Am 25. September werden in Linz u.a. Vertreter von VW, Audi, Opel und Continental erwartet. Treffpunkt der Automobil-Elite ist die automotive.2012 des Automobil-Clusters in der voestalpine Stahlwelt. Das neue Konzept der Veranstaltung lockt zahlreiche Vertreter aus der Branche zum interaktiven Zukunfts- Check für die Weiterentwicklung der Automobilindustrie. Folgende Gäste dürfen wir heuer bereits ankündigen: Wolfgang Müller-Pietralla, Leiter Zukunftsforschung&Trendtransfer, Volkswagen AG, Lars-Peter Thiesen, Leiter Wasserstoff und Brennstoffzelle, Adam Opel AG, Heinz Hollerweger, Leiter Gesamtfahrzeug, Audi AG, Guido Meier-Arendt, HMI-Experte, Continental AG, Jan Maser, Leiter AUTOFACTS Deutschland, Pricewaterhouse Cooper Das Rahmen-Thema Mobilität Was die Zukunft den Zulieferern bringt wird in diesem Jahr neue Konzepte der Mobilität und die technologische Zukunft beleuchten. Impressum & Offenlegung gem. 25 Mediengesetz Blattlinie: Information über Aktivitäten des Mechatronik-Clusters und seiner Partnerunternehmen sowie aktuelle Entwicklungen aus der Branche, im Speziellen des Maschinen- und Anlagenbaus. Der Mechatronik-Cluster ist eine Initiative der Länder Oberösterreich und Niederösterreich. Die Träger sind die Clusterland Oberösterreich GmbH und ecoplus.niederösterreichs Wirtschaftsagentur GmbH. Alle Maßnahmen werden vom Land Oberösterreich, Land Niederösterreich und den Partner-Unternehmen fi nanziert. Medieninhaber (Verleger) und Herausgeber: Clusterland Oberösterreich GmbH, Redaktionsadresse: Hafenstraße 47 51, 4020 Linz, Telefon: , Fax: , Für den Inhalt verantwortlich: DI (FH) Werner Pamminger, MBA. Redaktion: DI (FH) Christian Altmann, Nina Meisinger, DI Hermine Wurm-Frühauf. Grafik/Layout: Agentur Timber. Bildmaterial: Bundesheer, CNC Maschinenbau, Convergent IT, Dirak/Peter Ofner GmbH, ecoplus, H2OOK, IN-VISION Digital Imaging, Jakadofsky, KEBA AG, Limak, tough systems Gmbh, proalpha Software GmbH, PROLOGICS IT GmbH, Quality Austria, Optics GmbH, Oxaion, Pöttinger Siba, Pneumatik GmbH, Rockwell-Automation GmbH, Rosenbauer, SCCH, Schmachtl GmbH, SMC Pneumatik Stoiber GmbH, TRUMPF Maschinen Austria, WFL Millturn Technologies, X-NET Services GmbH. Gastbeiträge müssen nicht notwendigerweise die Meinung des Herausgebers wiedergeben. Alle Angaben erfolgen trotz sorgfältiger Bearbeitung ohne Gewähr, eine Haftung ist ausgeschlossen. 24 AUSGABE: 1/2010 2/2012

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