FORSCHUNGSPROJEKT Teil sein Teil haben

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1 FORSCHUNGSPROJEKT Teil sein Teil haben Modellprojekt zur Erfassung der Bedarfe von Menschen mit Komplexer Behinderung und Professionalisierung der Teilhabeorientierten Pflege und Begleitung

2 Projektidee: 10 Jahre Forschungswerkstatt Theorie und Praxis im Dialog über Menschen mit Komplexer Behinderung

3 Menschen mit Komplexer Behinderung Menschen mit geistiger Behinderung ohne Verbalsprache Menschen mit geistiger Behinderung und Mehrfachbehinderung

4 Menschen mit Komplexer Behinderung Menschen mit geistiger Behinderung und gravierenden Verhaltensproblemen Menschen mit geistiger Behinderung uns psychischen Störungen

5 Menschen mit Komplexer Behinderung Menschen mit geistiger Behinderung und Multimorbidität Alternde Menschen mit geistiger Behinderung

6 Anfragen aus der Praxis Wir verstehen Menschen mit Komplexer Behinderung nicht Wir können ihre Bedarfe und Bedürfnisse nicht einordnen Die Klientel verändert sich Warum zeigen diese Menschen schwieriges Verhalten Die Mitarbeiter kommen immer häufiger an ihre Grenzen Es fehlt klientenspezifisches Fachwissen in den Bereichen von Behindertenpflege und hilfe

7 Pflege inklusiv Fragen aus der Praxis aufgreifen, untersuchen und beantworten Antragstellung In der Praxis nutzbar machen

8 Bedarfe von Menschen mit Komplexer Behinderung im Lebensverlauf im Hinblick auf teilhabeorientierte Alltagsgestaltung (in Pflege und Lebensbegleitung) Soziale & kulturelle Teilhabe Menschen mit schwerer und mehrfacher Behinderung gehört dazu Medizinisch-pflegerische Versorgung Medizinisch-therapeutische Versorgung Heilpädagogische Unterstützung Menschen mit geistiger Behinderung

9 Zielsetzung des Projekts Teilhabe von und für Menschen mit Komplexer Behinderung soll theoretisch begründet werden (= Konzeptualisierung); Pflege und Assistenz von Menschen mit Komplexer Behinderung soll aus der Perspektive der Beteiligten unter dem Aspekt der Ermöglichung von Teilhabe erfasst werden (= Alltagserfassung); Handlungsempfehlungen zur teilhabeorientierten Pflege und Assistenz sowie Module eines Fortbildungsprogramms sollen entwickelt werden (= Professionalisierung).

10 H E I L P Ä D A G O G I K Wohnen Freizeit Teilhabe von Menschen mit Komplexer Behinderung Arbeit Soziale Beziehungen P F L E G E

11 Teil sein Teil haben Theorie Entwicklung eines heilpädagogischen und pflegerischen Teilhabekonzeptes Empirie Entwicklung eines Konzepts der Partizipativen Forschung mit Menschen mit Komplexer Behinderung Handreichung für Institutionen Praxis Outcome Modularisiertes Fortbildungsprogramm TEILHABEFORSCHUNG

12 Untersuchungsdesign TEIL I Konzeptionelle Ebene Entwicklung des Teilhabekonzeptes und der Forschungsinstrumente TEIL II Empirische Ebene Multiperspektivische Erhebung (Mixed-methods-Methode) der Bedarfe von Menschen mit Komplexer Behinderung Forschungswerkstatt I - Leitfadeninterviews - Teilnehmende Beobachtung Forschungswerkstatt II Einwöchige Begleitung von Alltagssituationen Strukturell-sozialer Kontext -Leitfadeninterviews - Fragebögen Perspektive der Menschen mit KB - Teilnehmende Beobachtung - Videoanalysen u.a. Perspektive der Fachkräfte

13 Auswertung der Daten mittels qualitativer Inhaltsanalyse Darstellung der strukturellen Anforderungen/ Rahmenbedingungen Darstellung der Bedürfnisse an Teilhabe der Personengruppe Darstellung der Anforderungen an Fachkräfte aus Pflege und Heilpädagogik Forschungswerkstatt III Ermittlung fortbildungsrelevanter Inhalte sowie Inhalte der Handreichung Forschungswerkstatt IV TEIL III Entwicklungs- und Handlungsebene - Erarbeitung einer Handreichung Teilhabeorientierte Pflege und Begleitung von Menschen mit Komplexer Behinderung in verschiedenen Lebensfeldern - Entwicklung eines modularisierten Fortbildungsprogramms Abschlussveranstaltung Verfassen des Abschlussberichtes

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