47. Geschäftsbericht 2005 BERUFLICHE VORSORGE

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1 BERUFLICHE VORSORGE

2 INHALTSVERZEICHNIS Überblick Inhaltsverzeichnis 2 Organe und Adresse 2 Wertschriften Bestand und Ertrag 6 Kommentar Bericht des Stiftungsrates 3 Immobilien Bestand und Ertrag 7 Jahresrechnung Bilanz 4 Betriebsrechnung 5 Kennzahlen / Bestätigung Reglementarische Leistungen 8 Anzahl Verträge und Versicherte 8 Verzinsung Sparkapital 9 Bestätigung Kontrollstelle 9 Merksätze Mitarbeiter-Leitbild 10 ÜBERBLICK 2 ORGANE UND ADRESSE Stiftungsrat Heinz Kuhn, Kuhn Treuhand AG, Zürich Präsident Dr. Christian Notter Notter& Studer, Baden Vizepräsident Peter Baer Einwohnergemeinde, Rothrist Lennart Ek Santrade Ltd., Luzern Beat Giger Hächler AG, Wettingen Pascal Harder Winterthur Leben, Winterthur Stephan Hegner Winterthur Leben, Winterthur Daniel Knecht Knecht Bau AG, Brugg Roland Maeder T&R AG, Gümligen ( ) Paul Schneebeli rommelag ag, Buchs Maria Schneller Winterthur Leben, Winterthur Geschäftsleitung Josef Brunner, Geschäftsführer Kontrollstelle Intertest Revisions- und Wirtschaftsberatungs AG, Baden Aufsicht Amt für Berufliche Vorsorge, Aarau Experte Gesellschaft für Vorsorgeberatung, Zürich Versicherungsgesellschaft Winterthur Leben, Winterthur Adresse Stiftung Bahnhofplatz 9, 5200 Brugg Telefon , Telefax

3 BERICHT DES STIFTUNGSRATES Ein hervorragendes Börsenjahr prägte unser Geschäftsjahr Anfangs Jahr startete die Schweizer Börse mit einer guten Grundstimmung und steigerte sich in Anbetracht eines sich abzeichnenden globalen Wirtschaftswachstums bis zum Jahresschluss in ein fulminantes Kursfeuerwerk. Auch die europäischen und die japanischen Aktienmärkte haben mit zweistelligen Performancewerten alle Anleger positiv überrascht. Die Kapitalmarktrenditen haben dagegen im Sommer- und Herbstquartal einen unerwarteten Verlauf genommen. Die Schweizerische Nationalbank sah sich aufgrund der schwachen Binnenkonjunkturentwicklung zu Beginn des Jahres gezwungen, die geldpolitischen Zügel locker zu lassen. Erst im letzten Quartal erhöhte sie die Leitzinsen moderat aufgrund eines starken 3. Quartals und um den vorhandenen Inflationserwartungen entgegenzuwirken, denn die Erwartungen für die Schweizer Wirtschaft für das Jahr 2006 sind weiterhin günstig. Die 10- jährigen «Eidgenossen» erreichten in der Folge per Ende 2005 mit einer Rendite von unter 2% einen bisher nie erreichten Tiefstwert. Die Performance unseres Wertschriftendepots lag erneut wegen den bewusst kurzen Restlaufzeiten unserer Obligationen nur minim unter der Benchmark. Beim Portefeuille der Liegenschaften wurde das Ergebnis durch eine schwierige Vermietungssituation und durch eine ausserordentliche Wertberichtigung für eine Miteigentums-Beteiligung beeinflusst. Hier lag der Ertrag unter den Vorjahreswerten. Die freiwillige Bewertungsumstellung auf die Richtlinien Swiss GAAP FER 26 im Jahre 2004 hat die Abschlussarbeiten 2005 spürbar erleichtert. Zudem ist ein Vorjahresvergleich möglich. Alle Alterskonti wurden im Berichtsjahr mit 2,6% gesetzlicher Zinssatz von 2,5% zuzüglich der Verteilung eines Überschusses des Rückversicherers verzinst. Die Wertschwankungsreserven konnten mit dem Ertragsüberschuss um weitere CHF 23 Mio. erhöht werden. Der nach den gesetzlichen Richtlinien gerechnete Deckungsgrad beträgt per %. Im Anlagereglement hat der Stiftungsrat die notwendigen Schwankungsreserven definiert. Der Sollbestand per Stichtag beträgt CHF 43,7 Mio., vorhanden sind CHF 33,8 Mio. Der Stiftungsrat hat anlässlich einer Klausurtagung im November 2005 die künftige Stiftungsstruktur intensiv hinterfragt. Er kam einstimmig zum Schluss, dass eine paritätische Zusammensetzung des Stiftungsrates sinnvoll und notwendig sei. In enger Zusammenarbeit mit der kantonalen Aufsichtsbehörde wurden die im Juni 2005 genehmigte Stiftungsurkunde und das Organisationsreglement erneut überarbeitet und angepasst. Die Genehmigung hat an der Mitgliederversammlung von Ende Juni 2006 zu erfolgen. Ebenfalls wurden die notwendigen Wahlvorbereitungen für die Neuzusammensetzung des paritätischen Stiftungsrates abgeschlossen. Die Wahlen finden an der Mitgliederversammlung 2006 statt. Der Ausschuss Wertschriften hat im Herbst 2005 beschlossen, in Anbetracht des allgemein erwarteten Zinsanstieges, die Duration bei den CH-Obligationen weiterhin tief zu halten. Seit anfangs 2006 führt der Ausschuss eine generelle Diskussion über die im Jahre 1998 verabschiedete Anlagestrategie mit dem Ziel, die Performance weiter zu verbessern. Entscheide sind noch keine gefällt worden. Das als «Überraschung» bezeichnete Börsenjahr 2005 sowie die schwachen Ergebnisse der Kapitalmärkte prägten die Resultate der Stiftung. Die Performance wurde von hohen Buchgewinnen bei den Aktien und von tiefen Zinsrenditen bei den Obligationen beeinflusst. Die Jahresperformance betrug + 10,1% gegenüber einer Benchmark von + 10,8%. Als Schlusspunkt der vor einigen Jahren beschlossenen Portefeuille-Bereinigung hat der Ausschuss Immobilien im Berichtsjahr die Liegenschaften in Döttingen sowie in Frick (Sägeweg) verkauft. Grössere Sanierungen der Liegenschaften in Pratteln und Fislisbach sowie die Renovation eines Verkaufsladens in Brugg wurden abgeschlossen. Wo notwendig, wurden die Ertragswerte angepasst. Die Liegenschaft in Staufen (12 Wohnungen) wird durch einen Neubau ersetzt, welcher im Frühjahr 2007 bezugsbereit sein wird. Auch im Geschäftsjahr 2005 beeinflussten die tiefen Hypothekarzinsen sowie die intensive Bautätigkeit im Bereich «Eigenheim» und «Stockwerkeigentum» die Wiedervermietung von Wohnungen. Der Leerwohnungsbestand betrug per Ende ,3% gegenüber 5,4% Ende Mit gezielten Massnahmen und Anstrengungen konnte der hohe Anteil an Leerwohnungen aber bereits wieder auf 5% mit weiter sinkender Tendenz reduziert werden. Vor allem wegen den gestiegenen Leerstandverlusten und den nach wie vor hohen Unterhaltskosten (Mieterwechsel) lag der Nettogewinn bei den eigenen Liegenschaften mit CHF 4,6 Mio. unter dem Vorjahreswert von CHF 4,8 Mio. Die Bruttorendite der eigenen Liegenschaften lag dagegen im Berichtsjahr mit 5,8% nur leicht unter dem Vorjahr mit 6%. Eine Wertberichtigung auf dem Miteigentum «Einkaufszentrum Hammer Olten» hat das Gesamtergebnis des Immobilienportefeuilles mit CHF 0,4 Mio. belastet. Zusammenfassend stellen wir fest, dass 2005 ertragsmässig wegen der Aktienbörse ein sehr gutes Jahr war. Die Wertschwankungsreserven konnten namhaft aufgestockt werden. Die Risikofähigkeit hat sich stark verbessert. Unsere Zielsetzung, jährlich um moderate 2% zu wachsen sowie unseren Kunden eine rasche, flexible und qualitativ gute Beratung zu bieten, konnten wir im Berichtsjahr realisieren. Nach wie vor sind aber Aufgaben und Projekte, welche die Zukunft der Futura prägen werden, in intensiver Bearbeitung so etwa die Wahl und Konstituierung des neuen paritätischen Stiftungsrates, die aktive Wahrnehmung der Aktionärsrechte, die Überprüfung der Anlagestrategie und der Verwaltungskosten sowie die laufende Anpassung und Aktualisierung der Reglemente und Formulare. Alle diese Aufgaben und Projekte haben zum Ziel, unsere Kunden und Versicherten optimal bedienen sowie im wieder hart umkämpften Vorsorgemarkt weiter erfolgreich bestehen zu können. 3 KOMMENTAR

4 BILANZ Aktiven Flüssige Mittel Forderungen Aktive Rechnungsabgrenzungen Wertschriften Immobilien Total Aktiven JAHRESRECHNUNG 4 Passiven Verbindlichkeiten gegenüber Versicherten Übrige Verbindlichkeiten Hypotheken Passive Rechnungsabgrenzungen und Rückstellungen Arbeitgeber-Beitragsreserven Sparkapital Sondermassnahmen/Zuschuss Sifo Freies Kapital Vorsorgewerke Wertschwankungsreserven Stiftungskapital Total Passiven

5 BETRIEBSRECHNUNG Ordentliche und übrige Beiträge und Einlagen Ordentliche Beiträge Übrige Beiträge Eintrittsleistungen Freizügigkeitseinlagen Einzahlungen WEF/Scheidung Zufluss aus Beiträgen und Eintrittsleistungen Reglementarische Leistungen Alters-/Hinterlassenen-/Invalidenrenten Übrige reglementarische Leistungen Kapitalleistungen bei Pensionierung Kapitalleistungen bei Tod und Invalidität Austrittsleistungen Freizügigkeitsleistungen Austritt Vorbezüge WEF/Scheidung Auszahlung technische Rückstellungen Abfluss für Leistungen und Vorbezüge Auflösung/Bildung Vorsorgekapitalien, techn. Rückstellungen usw Bildung/Auflösung Vorsorgekapital Auflösung/Bildung technische Rückstellungen Verzinsung des Sparkapitals Bildung Beitragsreserven Ertrag aus Versicherungsleistungen Versicherungsaufwand Versicherungsprämien Beiträge Sicherheitsfonds Netto-Ergebnis aus Versicherungsteil Netto-Ergebnis aus Vermögensanlage Wertschriftenertrag Immobilienertrag Übriger Anlageertrag Verwaltungsaufwand der Vermögensanlage Bildung nicht-technische Rückstellungen 0 0 Diverser Ertrag/Aufwand Übrige Erträge Übriger Aufwand Verwaltungsaufwand Marketing- und Werbeaufwand Ertragsüberschuss vor Bildung Wertschwankungsreserve Bildung Wertschwankungsreserve Ertragsüberschuss JAHRESRECHNUNG Zahlen 2004 nach Swiss GAAP FER 26

6 BESTAND Kurswert = Buchwert Kurswert = Buchwert Obligationen CHF Obligationen FW Aktien CH Aktien Ausland Immobilien Fonds Hypotheken Fonds Bilanzwert WERTSCHRIFTEN ERTRAG Erfolg Obligationen und Hypotheken Fonds Erfolg Aktien Erfolg Immobilien Fonds Erfolg Puts, Calls, Futures Anlagespesen Netto-Ergebnis Performance 10,1% 3,5% Benchmark 10,8% 3,8%

7 BESTAND Ertragswert = Buchwert Ertragswert = Buchwert Eigene Liegenschaften Beteiligungen Bilanzwert Der Ertragswert der einzelnen Liegenschaften wurde mittels individueller Kapitalisierungssätze ermittelt. ERTRAG IMMOBILIEN Überschuss eigene Liegenschaften Überschuss Beteiligungen Verlust Verkauf Liegenschaften Wertberichtigung Beteiligung Hammer Olten Verwaltungskosten Netto-Ergebnis Bruttorendite eigene Liegenschaften 5,8% 6,0% Nettorendite eigene Liegenschaften 4,4% 4,5%

8 REGLEMENTARISCHE LEISTUNGEN Altersrenten Kapitalzahlungen für künftige Altersrenten Hinterlassenenrenten Invalidenrenten Übrige reglementarische Leistungen Kapitalzahlungen bei Pensionierungen Kapitalzahlungen bei Tod/ Invalidität ANZAHL VERTRÄGE UND VERSICHERTE Verträge KENNZAHLEN Vorsorgeverträge Auflösungen 9 10 Neue Verträge Versicherte Aktiv versicherte Personen Invaliditäts- und Todesfall-Leistungen Altersrentner

9 VERZINSUNG DES SPARKAPITALS SEIT 1985 Verzinsung Futura gesetzlich vorgeschriebene Verzinsung 7% 6% 5% 4% 3% 2% Seit 1985 betrug die durchschnittliche Sparkapital-Verzinsung der Futura 5,3% (gesetzliches Minimum: 4% bis ; 3,25% im 2003; 2,25% im 2004; 2,5% im 2005) KENNZAHLEN / BESTÄTIGUNG BESTÄTIGUNG DER KONTROLLSTELLE ZUHANDEN DES STIFTUNGSRATES Die Intertest Revisions- und Wirtschaftsberatungs AG, Baden, bestätigt in ihrem Bericht vom 1. Juni 2006, dass die Jahresrechnung, die Alterskonten, die Geschäftsführung und die Vermögensanlage dem Gesetz, der Stiftungsurkunde und den Reglementen entsprechen. Die detaillierte Jahresrechnung und der Bericht der Kontrollstelle liegen am Sitz der Stiftung in Brugg zur Einsicht auf. 9

10 MERKSÄTZE AUS UNSEREM MITARBEITER-LEITBILD MERKSÄTZE 10 Im Frühjahr 2005 wurden interne Workshops zur Definition des neuen Mitarbeiter-Leitbildes durchgeführt. Oben stehend vier Beispiele der gemeinsam vereinbarten Merksätze.

11 BERUFLICHE VORSORGE Vorsorgestiftung Bahnhofplatz Brugg Telefon Telefax

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