8. Kindernotfälle. 8.1 Einführung

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1 8. Kindernotfälle 8.1 Einführung Pädiatrische Notfälle (Pädiatrie = Kinderheilkunde) sind im Rettungsdienst relativ selten. Die meisten Notfälle betreffen, abgesehen von den häufigen Unfällen im Klein- und Schulkindalter, Atemwegsprobleme. Aufgrund anatomischer und physiologischer Besonderheiten ist in der Kinderheilkunde eine Einteilung in verschiedene Altersgruppen notwendig Altersgruppen bei Kindern Frühgeborenes Neugeborenes Säugling Kleinkind Schulkind Jugendlicher Tragzeit unter 37 Wochen Bis zum 28. Lebenstag Bis zum Ende des 1. Lebensjahres 1 5 Jahre 6 13 Jahre Jahre Umgang mit den kleinen Patienten Wenn es der Notfall ermöglicht, sollte das Kind zunächst beobachtet, Blickkontakt aufgenommen und sich dann genähert werden. Ein kniender Untersucher kann schon einen Teil der Angst nehmen. Bei Säuglingen und Kleinkindern kann eine Untersuchung auf dem Schoß der Mutter oder des Vaters erfolgen. Kinder und Eltern über die Maßnahmen vorher kurz, aber ausreichend informieren. Achtung vor falschen Versprechungen. Sie führen zum Vertrauensverlust, sowohl bei den Kindern, als auch bei den Eltern. Unangenehme Untersuchungen zuletzt vornehmen. Verletzungen sind unsichtbar zu machen. Merke: freundlich, lächelndes Auftreten schafft Vertrauen bei Eltern und Kindern

2 8.2. Anatomische und physiologische Besonderheiten Atmung Der kindliche Kehlkopf liegt im Vergleich zum Erwachsenen höher und ist zusätzlich in der Ebene verkippt. Eine maximale Überstreckung des Kopfes führt somit, im Unterschied zum Erwachsenen, eher zu einer Verlegung der Atemwege. Eine weitere Besonderheit im Vergleich zu Erwachsenen ist, dass die engste Stelle des Luftweges nicht die Stimmbandebene, sonder der darunter liegende Raum ist. Da die kindlicher Schleimhaut auf mechanische Reizung sehr empfindlich reagiert, kann sie bei unsachgemäßer Manipulation schnell anschwellen, und somit eine Verlegung der Atemwege mit sich führen Normwerte der Atmung Atemfrequenz / min Atemzugvolumen (ml) Neugeborenes Säugling Kleinkinder Schulkinder Jugendliche

3 8.3. Atemstörungen Fremdkörperaspiration Unter Aspiration versteht man das Eindringen von flüssiger oder fester Fremdkörper in die unteren Atemwege. Im Kindesalter kommen die meisten Aspirationen im zweiten oder dritten Lebensjahr vor. Oft ereignen sich Aspirationen bei Schreckreaktionen oder wenn Kinder mit vollem Mund laufen und plötzlich stürzen. - plötzlich einsetzender Husten oder Würgereiz - hörbarer in- bzw. exspiratirischer Stridor - Giemen, verlängerte Ausatmung - Paradoxe Atmung (Einziehungen) - Zyanose - Atem-Herzstillstand Elementarmaßnahmen: Bei drohender Erstickung: - Kopftieflage und kräftig zwischen die Schulterblätter klopfen Bei Erfolglosigkeit: - Oberbauchkompressionen bei Kleinkinder - Herzdruckmassage bei Säuglingen - Ggf. Beutel-Masken-Beatmung durchführen Ziel: Hindernis tiefer zu drücken um eine Lungenseite frei zu bekommen Standartmaßnahmen: - Sauerstoffgabe (4l/ min.) - Wärmeerhalt (1) Schläge zwischen die Schulterblätter (2) Herzdruckmassage Quelle: ERC Quelle: ERC

4 8.3.2 Kruppsyndrom Vom Kruppsyndrom (stenosierende Laryngotracheobronchitis) sind am häufigsten Kinder im Alters von sechs Monaten bis zu drei Jahren betroffen. Vereinzelt erkranken auch Schulkinder. Diese durch Viren verursachte Erkrankung führt zu einer Schleimhautschwellung der Atemwege unterhalb der Stimmbandebene Umwelteinflüsse im Herbst und Winter spielen eine begünstigende Rolle - Allmählich beginnender Infekt - Mäßiges Fieber - Heiserkeit - Bellender Husten - Nasenflügeln - In- und exspiratorischer Stridor Maßnahmen: - Ansprechen und beruhigen - Feuchte Luft (Badezimmer Dusche aufdrehen), Fenster öffnen - Sauerstoffgabe (4l/ min.) - Wärmeerhalt (1) Einziehung bei Kruppsyndrom

5 8.3.3 Epiglottits Diese, durch Bakterien verursachte, Entzündung des Kehldeckel (Epiglottitis) ist eine sehr seltene, aber lebensbedrohliche Erkrankung, die bis in das Erwachsenenalter auftreten kann. Es kommt zu einer akuten Schleimhautschwellung des Kehldeckels, oberhalb der Stimmbandebene Im Einzelfall ist eine Abgrenzung zum Kruppsyndrom schwierig. - Akuter Beginn - hohes Fieber ( > C ) - Schluckbeschwerden, Speichelfluss - Kaum Husten - Inspiratorischer Stridor Maßnahmen: - Ansprechen und beruhigen - Keine Racheninspektion!! - Sauerstoffgabe (4l/ min.) - Ggf. assistierte/ kontrollierte Beatmung - Wärmeerhalt (1) normale Stimmbänder (2) Epiglottitis

6 8.4. Krampfanfälle Fieberkrampf Der Fieberkrampf ist das häufigste Anfallsereignis im Kindesalter. Drei bis fünf Prozent aller Kinder erleiden vom sechsten Lebensmonat bis zum fünften Lebensjahr einen Fieberkrampf. Ursächlich ist meist ein rascher Fieberanstieg über 38,5 C zu Beginn eine Infektes. Ein Wiederauftreten im Rahmen eines fieberhaften Infektes ist jederzeit möglich. Von einem komplizierten Fieberkrampf spricht man, wenn er länger als 15 Minuten dauert, oder das Kind nach dem Anfall Lähmungserscheinungen zeigt. - Infektzeichen - hohes Fieber ( > 38,5 C ) - generalisierte tonisch-klonische Anfälle - starrer Blick, Blickabwendung, Schmatzen - Bewusstlosigkeit - Blasse, evtl. zyanotische Hautfarbe Maßnahmen: - Stabile Seitenlagerung - Fiebersenkung durch kalte Umschläge - Paracetamol-Zäpfchen (NUR: Eltern, oder Arzt) - Sauerstoffgabe - Ggf. assistierte/ kontrollierte Beatmung

7 8.5. Kinderreanimation ERC Richtlinien 2010 Ein-/ Zweihelfermethode: Thoraxkompression und Beatmung bei Kindern Im Verhältnis 30 : 2 Die AED- Anwendung ist bei Kindern > 1 Jahr möglich. Vom 1. bis 8. Lebensjahr sollten, wenn möglich, spezielle AED s mit zuschaltbarem Kinder-Modus verwendet werden. Sind diese nicht vorhanden, dann kann auch ein Erwachsenen- AED verwendet werden. Keine Anwendung bei Säuglingen < 1 Jahr! Basic Life Support - Algorithmus Ansprechbarkeit prüfen Atmung kontrollieren Atmung vorhanden Notruf Atmung nicht vorhanden 5 x beatmen Immer noch bewusstlos? Nein! 30 x Kompression Nach 1min. Notruf 2 x Beatmung

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