Handbuch SEPA-Lastschrift (SEPA Direct Debit)

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1 Handbuch SEPA-Lastschrift (SEPA Direct Debit) Für die Abwicklung von Belastungsaufträgen in den SEPA-Lastschriftverfahren de (pf.ch/dok.pf) PF

2 Kundenbetreuung Beratung und Verkauf Telefon (ab Festnetz CHF 0.08/Min.) Kontaktcenter Telefon Telefax postfinance.ch Rückzugsbegehren PostFinance AG Zahlungsbearbeitung Engehaldenstrasse Bern Telefon Telefax Nachforschungen PostFinance AG Nachforschungen Internationaler Zahlungsverkehr Engehaldenstrasse Bern Telefon Telefax Impressum PostFinance AG 3030 Bern Version November 2015 Ausgangslage /Anpassungen Basis-Handbuch mit ISO Ergänzungen mit Gültigkeit ab Q Handbuch SEPA-Lastschrift (SEPA Direct Debit) Version November /35

3 Inhaltsverzeichnis 1. Allgemeine Informationen Zielgruppe Single Euro Payments Area (SEPA) Gebrauch des Handbuchs Gesamtübersicht der Dokumentenlandschaft Abgrenzung Anwendbare Bestimmungen und Handbücher Anmeldung Preise und Konditionen Begriffsdefinitionen 8 2. Dienstleistungsangebot Funktionsweise Prozessschritte Einlieferung und Auftragserteilung Kanäle/Datenmedien Empfangs- und Ausführungsbestätigung Avisierung elektronische Kontodokumente Kontoauszug und Detailavisierung, R-Transaktionen Voraussetzungen, Test und Inbetriebnahme Voraussetzungen Testverfahren, Empfehlungen PostFinance Inbetriebnahme Betrieb Ansprechpartner Lieferzeiten und Fristen Vorankündigung durch den Zahlungsempfänger Anlieferungszeiten und Freigabefrist für SEPA-Lastschrift aufträge Auftragserteilung Erstellen der SEPA-Lastschrift-Mandate Meldungstyp Belastungsauftrag Datenrekonstruktion durch Kunde Limitierung Filegrösse Freigabe Doppeleinlieferungskontrolle Mutationen Rückzüge und Mutationen von SEPA-Lastschriftaufträgen/ -transaktionen Annullation von fehlerhaften SEPA-Lastschriftaufträgen/ -transaktionen Mutation von Mandatsdaten Mutation von Kundendaten Auftragsavisierung Datenauslieferung Gut- und Lastschriftavisierung R-Transaktionen Nachforschungen Kündigung 26 Handbuch SEPA-Lastschrift (SEPA Direct Debit) Version November /35

4 5. Technische Spezifikationen Unterstützte ISO-Versionen Meldungstypen Zeichensatz pain pain Durchgängigkeit und Schlüsselfelder Identifikation eines Zahlungsauftrags Ausschnitt aus dem SEPA-Lastschrift-Schema Creditor Identifier (Creditor ID) Message Identification (A-Level) Payment Information Identification (B-Level) Instruction Identification (C-Level) End-to-End Identification (C-Level) Mandate Identification (C-Level) Beispiele und Muster SEPA-Basislastschrift-Mandat SEPA-Firmenlastschrift-Mandat 35 Alle im November 2015 inhaltlich geänderten Abschnitte sind am Rand mit einem Strich markiert. Handbuch SEPA-Lastschrift (SEPA Direct Debit) Version November /35

5 1. Allgemeine Informationen 1.1 Zielgruppe Die PostFinance AG bietet ihren Geschäftskunden das SEPA-Basislastschriftverfahren (SEPA Core Direct Debit) sowie das SEPA-Firmenlastschriftverfahren (SEPA B2B Direct Debit) an. Das SEPA-Lastschriftverfahren ermöglicht es, Euro-Forderungen im europäischen Ausland und in der Schweiz mittels standardisierten Formaten elektronisch einzuziehen Single Euro Payments Area (SEPA) Einheitlicher Euro-Zahlungsraum (Single Euro Payments Area, SEPA) ist das Gebiet der EU/EWR-Länder und der Schweiz, in dem Bürger, Unternehmen und andere Wirtschaftsakteure Zahlungen in Euro tätigen und entgegennehmen können, unabhängig davon, ob diese innerhalb der Landesgrenzen oder über diese hinaus abgewickelt werden, und zwar zu gleichen Bedingungen und mit gleichen Rechten und Verpflichtungen unabhängig vom jeweiligen Ort. Teilnehmerverzeichnis Erreichbar sind alle an den SEPA-Lastschriftverfahren teilnehmenden Finanzinstitute im SEPA-Raum. Der SEPA-Raum umfasst alle Mitgliedstaaten der Europäischen Union (EU) und des Europäischen Wirtschaftsraums (EWR) sowie die Schweiz, d. h. insgesamt 34 Länder. Der Zahlungsempfänger kann auf w ww.postfinance.ch/sdd ein Verzeichnis von Finanzinstituten beziehen, das jene Banken aufführt, die am SEPA- Lastschriftverfahren angeschlossen sind. 1.2 Gebrauch des Handbuchs Gesamtübersicht der Dokumentenlandschaft Die nachfolgende Grafik zeigt eine Gesamtübersicht der Dokumentenlandschaft von PostFinance gegliedert nach den Themenbereichen Kreditoren-, Debitoren-, Cash- und Liquiditätsmanagement für PostFinance und den Finanzplatz Schweiz. PostFinance empfiehlt, in Vorbereitung der Einführung des SEPA-Lastschriftverfahrens zunächst das «Anwenderhandbuch Post- Finance AG zur Harmonisierung Zahlungsverkehr» zu lesen. Dieses Handbuch baut darauf auf. Für weiterführende, technische Informationen können die Schweizer Empfehlungen des Finanzplatzes (Business Rules und Implementation Guidelines) herangezogen werden (w ww.iso-payments.ch). Handbuch SEPA-Lastschrift (SEPA Direct Debit) Version November /35

6 Kreditorenmanagement Debitorenmanagement Cash- und Liquiditätsmanagement Merkblatt EZAG Merkblatt ASR Merkblatt ESR Merkblatt CH-DD Merkblatt SEPA-DD Merkblatt Elektronische Kontodokumente Management Anwenderhandbuch PostFinance AG zur Harmonisierung Zahlungsverkehr Handbuch EZAG Handbuch ASR Handbuch ESR Handbuch CH-DD Handbuch SEPA-DD Handbuch Elektronische Kontodokumente Fachspezialist Dokumente zur Testdurchführung Testplattform PostFinance AG Implementierung Finanzplatz Schweiz Implementation Guidelines für Überweisungen Implementation Guidelines für CH-Lastschriften Swiss Usage Guide Business Rules Implementation Guidelines für SEPA-Lastschriften Validierungsplattform Kunde Bank Implementation Guidelines für Cash Management Management und Fachspezialist Implementierung Diese Übersicht zeigt eine Auswahl der wichtigsten Dokumente rund um den Zahlungsverkehr. Weitere Dokumente finden Sie im Internet auf w ww.postfinance.ch/handbuecher; Stand Oktober Abgrenzung Die in diesem Handbuch beschriebene Dienstleistung SEPA-Lastschrift deckt beide Verfahren (SEPA-Basislastschrift- und SEPA-Firmenlastschriftverfahren) ab und ermöglicht den teilnehmenden Zahlungsempfängern, SEPA-Lastschriftaufträge in Euro im SEPA-Raum durchzuführen. Unterschiede in den beiden Verfahren werden in jeweils separaten Kapiteln oder Abschnitten beschrieben. Alle übrigen Aussagen gelten für beide Ausprägungen. Geltungsbereich Das SEPA-Lastschriftverfahren in der Single Euro Payments Area (SEPA) ermöglicht dem Zahlungsempfänger, seine Geldforderungen in Euro bei in- und ausländischen Zahlungspflichtigen gestützt auf eine Belastungsermächtigung (SEPA-Lastschrift-Mandat) via PostFinance bei den Finanzinstituten seiner Zahlungspflichtigen einzuziehen. Das vorliegende Handbuch «SEPA-Lastschrift (SEPA Direct Debit)» regelt die Beziehung zwischen dem Zahlungsempfänger und PostFinance im Zusammenhang mit dem SEPA-Lastschriftverfahren. Es gilt lediglich für SEPA-Lastschriften in Euro, die mittels SEPA-Lastschriftverfahren erfolgen. Rechtsverhältnis zwischen dem Zahlungsempfänger und den Zahlungspflichtigen Die den Lastschriften und damit den SEPA-Lastschrift-Mandaten zugrunde liegenden Rechtsverhältnisse zwischen dem Zahlungsempfänger und seinen Zahlungspflichtigen (z. B. Kaufvertrag, Versicherungsvertrag, Mietvertrag) sind nicht Bestandteil dieses Handbuchs. Der Zahlungsempfänger ist verpflichtet, sämtliche Ansprüche aus dem einem Belastungsauftrag zugrunde liegenden Rechtsverhältnis mit dem Zahlungspflichtigen direkt gegenüber diesem geltend zu machen und allfällige Streitigkeiten daraus zu erledigen. Handbuch SEPA-Lastschrift (SEPA Direct Debit) Version November /35

7 1.3 Anwendbare Bestimmungen und Handbücher Soweit das Handbuch keine besonderen Bestimmungen enthält, gelten die Allgemeinen Geschäfts- und Teilnahmebedingungen von PostFinance, Allgemeinen Geschäftsbedingungen für SEPA-Basislastschrift von PostFinance (Angebot für Zahlungsempfänger), Allgemeinen Geschäftsbedingungen für SEPA-Firmenlastschrift von PostFinance (Angebot für Zahlungsempfänger), Teilnahmebedingungen Elektronische Dienstleistungen, à alle zu finden unter w ww.postfinance.ch sowie die Schweizer Implementation Guidelines für SEPA-Lastschriften, das Handbuch Schweizer Business Rules à zu finden unter w ww.iso-payments.ch. 1.4 Anmeldung Der zuständige Kundenberater unterstützt die Geschäftskunden von PostFinance bei der Anmeldung für das SEPA-Lastschriftverfahren. Die Anmeldung erfolgt mit dem Formular «Anmeldung/Mutation SEPA-Lastschrift (SEPA Direct Debit)». Das Formular muss vollständig ausgefüllt und mit gültiger Einzel- oder Kollektivunterschrift versehen an PostFinance gesandt werden. Mit der Anmeldung bestätigt der Kunde, dass er die Allgemeinen Geschäfts- und Teilnahmebedingungen gemäss Kapitel 1.3 akzeptiert. Erst nach Erhalt der schriftlichen Anmeldebestätigung darf das SEPA-Lastschriftverfahren aktiv genutzt werden. Die technischen und vertraglichen Voraussetzungen für das SEPA-Lastschriftverfahren sind im Kapitel 3.1 beschrieben. 1.5 Preise und Konditionen Die aktuell gültigen Preise sind unter w ww.postfinance.ch/sdd aufgeführt oder werden auf Anfrage vom Kundenberater mitgeteilt. Die Preise für genutzte Dienstleistungen von PostFinance werden jeweils per Ende Monat verrechnet. Der Kunde sorgt deshalb dafür, dass auf dem entsprechenden Gebührenkonto genügend Deckung vorhanden ist. Handbuch SEPA-Lastschrift (SEPA Direct Debit) Version November /35

8 1.6 Begriffsdefinitionen Begriff Abkürzung Definition Business-to-Business B2B Steht für Kommunikations- und Handelsbeziehungen zwischen mindestens zwei Unternehmen. SEPA-Firmenlastschrift (SEPA B2B Direct Debit) SEPA-DD B2B Das SEPA-Firmenlastschriftverfahren ohne Widerspruchsrecht ist das Zahlungs verfahren für die Abwicklung von Lastschriften in Euro im SEPA-Raum für Geschäftskunden als Zahlungsempfänger und Zahler, wie es im entsprechenden Regelwerk (Rulebook) festgelegt ist. Business-to-Customer B2C/Core Business-to-Customer (B2C) steht für Kommunikations- und Handelsbeziehungen zwischen Unternehmen und Konsumenten (Privat- und Geschäftskunden). SEPA-Basislastschrift (SEPA Core Direct Debit) Bruttoprinzip SEPA-DD Core Das SEPA-Basislastschriftverfahren mit Widerspruchsrecht ist das Zahlungsverfahren für die Abwicklung von Lastschriften von Geschäftskunden zulasten von Konsumenten in Euro im SEPA-Raum, wie es im entsprechenden Regelwerk (Rulebook) festgelegt ist. Mit dem Bruttoprinzip wird die Summe aller zur Ausführung übernommenen Transaktionen gebucht. Nicht ausführbare Transaktionen werden mit gleicher Valuta dem auftraggebenden Kunden wieder verrechnet. camt-meldungstypen camt camt ist die Abkürzung für Cash Management. Diese XML-basierten Meldungstypen dienen als Reporting zwischen Bank und Kunde gemäss den Definitionen des ISO Standards. camt.053 Die camt.053-meldung ist der ISO Standard für Kontoauszüge und wird standardmässig mit den von der ISO publizierten Bank Transaction Codes (BTC) avisiert. Bei der Avisierung von camt.053-kontoauszügen gelten grundsätzlich die ISO Definitionen, die in den Schweizer Business Rules sowie in den Implementation Guidelines für Cash Management festgehalten sind. camt.054 Detailavisierungen der Gutschriften bzw. Lastschriften werden im ISO Standard durch camt.054-meldungen abgedeckt. Eine Detailavisierung bei PostFinance kann auf Wunsch im Format camt.054 oder im Format camt.053 (Kontoauszug mit Detailavisierung) avisiert werden. Eine Doppelauslieferung ist nicht möglich. Gutschriftskonto Die in Euro erteilten SEPA-Lastschriftaufträge werden dem Postkonto des Zahlungsempfängers gutgeschrieben. Es kann nur ein Konto in Euro als Gutschriftskonto verwendet werden. Die Gutschrift muss für den Kontoinhaber des Gutschriftskontos bestimmt sein. Lastschriftkonto SEPA-Lastschriften erfolgen in der Währung Euro, wobei das zu belastende Konto kein Euro-Konto sein muss. pain-meldungstypen pain pain (Payments Initiation) bezeichnet XML-Meldungen im Verkehr Kunde Bank gemäss den Definitionen des ISO Standards. Customer Payment Status Report (Verarbeitungsmeldung) Customer Direct Debit Initiation pain.002 pain.008 Die XML-Meldung Customer Payment Status Report (pain.002) wird zur Information des Kunden über den Status von übermittelten Einzugsaufträgen pain.008 durch das Finanzinstitut verwendet. Die XML-Meldung Customer Direct Debit Initiation (pain.008) wird zur elektro nischen Beauftragung von Lastschriftaufträgen durch den Kunden an das Finanzinstitut verwendet. XML Schema Definition XSD Ein XML-Schema beschreibt die Elemente und den Aufbau einer XML-Datei. Handbuch SEPA-Lastschrift (SEPA Direct Debit) Version November /35

9 2. Dienstleistungsangebot Es existieren zwei Verfahren, das SEPA-Basislastschriftverfahren und das SEPA-Firmenlastschriftverfahren. Der EPC (European Payments Council) ist Eigentümer der Verfahren und legt die grundlegenden Regeln und Abläufe fest. SEPA-Basislastschriftverfahren (SEPA Business-to-Consumer «Core» Direct Debit) Grundlage für die Verarbeitung von SEPA-konformen Lastschriften mit Geschäftskunden als Zahlungsempfänger und Konsumenten als Zahlungspflichtige (Business-to-Consumer) ist das vom EPC verabschiedete Regelwerk «SEPA Core Direct Debit Scheme Rulebook». Es definiert die Regeln, Abläufe und Standards beim europäischen Lastschriftverfahren. Das Regelwerk definiert die international gültigen Prozesse, Fristen und Formvorschriften (z. B. Mandatsverwaltung, einmalige und wiederkehrende Lastschriften) und legt unter anderem fest, dass das Voravisieren des Zahlungspflichtigen durch den Zahlungsempfänger über einen kommenden Belastungsauftrag nötig ist, klar definierte Rückrechnungsprozesse existieren und die Transaktionen durch einheitliche Formate (ISO 20022) und Dateninhalte abgewickelt werden, unter anderem mit Angabe von IBAN und BIC, sowie dem Zahlungspflichtigen ein Widerspruchsrecht eingeräumt werden muss. Das heisst, der Zahlungspflichtige hat innert acht Wochen (56 Kalendertage) ab Belastung die Möglichkeit, Widerspruch zu erheben, ohne dass er dafür Gründe angeben muss. Bei unautorisierten Belastungen aufgrund nicht vorhandener oder ungültiger SEPA-Lastschrift-Mandate hat der Zahlungspflichtige ein Widerspruchsrecht von 13 Monaten ab Belastung, das er unverzüglich nach Kenntnis des Belastungsauftrags geltend machen muss. SEPA-Firmenlastschriftverfahren (SEPA Business-to-Business «B2B» Direct Debit) Das SEPA Business-to-Business Direct Debit Scheme für Geschäftskunden als Zahlungsempfänger und Zahlungspflichtige definiert die Unterschiede zum SEPA-Basislastschriftverfahren. Im Wesentlichen sind dies, dass der Zahlungspflichtige kein «Konsument (natürliche Person)» sein darf, kürzere Fristen angewendet werden können, die Mandate dem Finanzinstitut des Zahlungspflichtigen vor dem Einzug vorzulegen sind und dem Zahlungspflichtigen kein Widerspruchsrecht eingeräumt wird. Nur bei unautorisierten Belastungen aufgrund nicht vorhandener oder ungültiger SEPA-Lastschrift-Mandate hat der Zahlungspflichtige ein Widerspruchsrecht von 13 Monaten ab Belastung, das er unverzüglich nach Kenntnis des Belastungsauftrags geltend machen muss. Handbuch SEPA-Lastschrift (SEPA Direct Debit) Version November /35

10 2.1 Funktionsweise Zahlungsempfänger 2. Mandat Zahlungspflichtiger Vertrag SEPA Direct Debit 3. Kontovertrag 5. CSM 4. Kontovertrag 1. Information Mandatsdaten (SEPA-Firmenlastschriftverfahren) PostFinance AG Finanzinstitut des Zahlungspflichtigen CSM = Clearing and Settlement Mechanism 1. Im SEPA-Firmenlastschriftverfahren lässt der Zahlungspflichtige seinem Finanzinstitut die Mandatsdaten bzw. das SEPA-Firmenlastschrift-Mandat zukommen. Das Finanzinstitut speichert die Mandatsdaten und prüft gestützt darauf, ob die zukünftigen Belastungen autorisiert sind. 2. Basis für die Zahlungsabwicklung zwischen dem Zahlungsempfänger und dem Zahlungspflichtigen bildet das SEPA-Lastschrift-Mandat. 3. Der Zahlungsempfänger unterhält auf Ebene Konto und Dienstleistung SEPA-Lastschrift (SEPA Direct Debit) vertragliche Beziehungen mit PostFinance. 4. Der Zahlungspflichtige unterhält mit seinem Finanzinstitut auf Ebene Konto vertragliche Beziehungen. 5. Das Finanzinstitut des Zahlungsempfängers und das Finanzinstitut des Zahlungspflichtigen sind über das gewählte CSM (Clearing and Settlement Mechanism) verbunden. 2.2 Prozessschritte Die folgenden Unterkapitel beschreiben die einzelnen Prozessschritte des SEPA-Lastschriftverfahrens Einlieferung und Auftragserteilung SEPA-Lastschriftaufträge werden PostFinance vom Zahlungsempfänger als XML-Meldung pain.008 (ISO Format) aufbereitet und über eines der nachfolgenden Datenmedien angeliefert. Richtigkeit Der Zahlungsempfänger ist für die Richtigkeit der von ihm gelieferten Daten verantwortlich. Massgebendes Verbuchungsmerkmal für die Belastung ist die Kontonummer (im IBAN- oder Kontonummerformat, ab Herbst 2016 IBAN-Format zwingend). Handbuch SEPA-Lastschrift (SEPA Direct Debit) Version November /35

11 Die Struktur und der Aufbau (A-, B-, C-Level) des Auftragsformats pain.008 werden im Kapitel aufgezeigt. Weitere Informationen zum Auftragsformat pain.008 sind in den Schweizer Implementation Guidelines (w ww.iso-payments.ch) zu finden Kanäle/Datenmedien SEPA-Lastschriftaufträge können via Filetransfer über folgende Datenmedien angeliefert werden: E-Finance File Delivery Services (FDS) Telebanking Server (TBS) SWIFT FileAct H-Net Detaillierte Informationen über die Anlieferungskanäle sind unter w ww.postfinance.ch zu finden Empfangs- und Ausführungsbestätigung Technische Empfangsbestätigung (FDS, H-Net und SWIFT FileAct) Die Einlieferung eines SEPA-Lastschriftauftrags über die Kanäle FDS, H-Net und SWIFT FileAct werden von PostFinance mit einer technischen Verarbeitungsmeldung pain.002 bestätigt. Weitere Informationen zur technischen Empfangsbestätigung sind im Kapitel zu finden. Verarbeitungsbestätigung Pro SEPA-Lastschriftauftrag (B-Level) erhält der Zahlungsempfänger einen «Customer Payment Status Report» (Verarbeitungsmeldung) im ISO Format pain.002. Der pain.002 informiert sowohl bei ausführbaren als auch bei fehlerhaften Aufträgen (B-Level) sowie Transaktionen (C-Level) und gilt als Bestätigung des Beginns der Ver arbeitung bei PostFinance. Die Auslieferung erfolgt laufend zwischen Uhr und Mitternacht ca. alle 15 Minuten. Weitere Informationen zur Verarbeitungsmeldung pain.002 sind in den Kapiteln und zu finden. Ausführungsbestätigung Die Ausführung des SEPA-Lastschriftauftrags sowie Rückabwicklungen werden durch das ISO Auslieferungsformat camt.053 und allenfalls detailliert mit camt.054 avisiert. Diese Meldungen sind im nachfolgenden Kapitel beschrieben. Handbuch SEPA-Lastschrift (SEPA Direct Debit) Version November /35

12 2.2.4 Avisierung elektronische Kontodokumente Mit der Umstellung der Zahlungsverkehrsformate auf ISO Standard stehen ab 2016 folgende Angebote für Kontoauszüge und Detailavisierungen zur Verfügung. Elektronische Kontodokumente bei PostFinance Kontoauszug ISO Kontoauszug camt.053 mit/ohne Belegbild ES-Einzelbuchungen/ ES-Sammelbuchungen SWIFT-Kontoauszug MT940 mit/ohne Belegbild ES-Einzelbuchungen/ ES-Sammelbuchungen PDF-Kontoauszug mit/ohne Belegbild ES-Einzelbuchungen/ ES-Sammelbuchungen Avisierungsangebote (ISO 20022) Intraday-Kontobewegungen Avisierung im Kontoauszug camt.053 Transaktionsdetails integriert im camt.053 Separate Detailavisierung camt.054 je Produkt ESR ASR ES (mit/ohne Belegbild) CH-DD SEPA-DD Gutschrift-/Lastschriftanzeigen ISO Intraday-Kontobewegungen camt.052 SWIFT-Intraday-Kontobewegungen MT Kontoauszug und Detailavisierung, R-Transaktionen Am Ausführungstag erhält der Zahlungsempfänger die Sammelgutschrift des SEPA-Lastschriftauftrags auf seinem Konto gutgeschrieben. Da das SEPA-Lastschriftverfahren im Bruttoprinzip verbucht wird, werden Last schriften, die nicht belastet werden konnten, als Rückgabe (Return) valutagerecht zurückbelastet. Diese Rückgaben werden in der camt- Meldung avisiert. Anfallende Preise für den Auftrag werden als Gesamttotal ausgewiesen. PostFinance bietet für die Avisierung elektronischer Kontodokumente nach ISO Standard folgende Wahlmöglichkeiten an: Kontoauszug (camt.053) Der ISO Kontoauszug kann mit oder ohne integrierte Detailavisierungen im Kontoauszug bezogen werden. Bei camt.053 ohne integrierte Detailtransaktionen erfolgt die Avisierung zwingend durch camt.054. Detailavisierungen Es kann zwischen zwei Arten der Detailavisierung gewählt werden: a) Detailavisierung im Kontoauszug (camt.053) Sämtliche Gut- und Lastschriften der Dienstleistungen ES, ESR, ASR, CH-DD und SEPA-DD sind in detaillierter Form im Kontoauszug camt.053 integriert. b) Separate Detailavisierung (camt.054) Die Gut- und Lastschriften in detaillierter Form können pro Dienstleistung (ES, ESR, ASR, CH-DD und SEPA-DD) in einem camt.054 ausgeliefert werden. Des Weiteren erhalten die Zahlungsempfänger auf Wunsch den Kontoauszug weiterhin als MT940, PDF oder auf Papier. Handbuch SEPA-Lastschrift (SEPA Direct Debit) Version November /35

13 Die elektronischen Detailavisierungen und Kontoauszüge stehen gemäss gewünschter Periodizität spätestens am Folgetag um Uhr zur Abholung auf dem Auslieferungskanal bereit. Folgende Periodizitäten der Auslieferung stehen zur Auswahl: täglich an ein bis vier bestimmten Postwerktagen pro Woche halbmonatlich monatlich Für weitere Informationen zur Gutschriftsavisierung siehe Kapitel sowie das Handbuch «Elektronische Kontodokumente». R-Transaktionen Eine Transaktion, die während des Zahlungsvorgangs in einer Ausnahmeverarbeitung resultiert, wird als R-Transaktion bezeichnet. Eine R-Transaktion bezeichnet einen Zahlungsvorgang, der von einem Zahlungsdienstleister nicht ordnungsgemäss ausgeführt werden kann oder in einer Ausnahmeverarbeitung resultiert, unter anderem wegen fehlender Mittel, eines Widerrufs, eines fehlenden Mandats oder eines falschen oder geschlossenen Zahlungskontos. Werden Lastschriften vor dem Fälligkeitsdatum abgewiesen, dann wird dies in der Verarbeitungsmeldung pain.002 avisiert und der Brutto betrag des SEPA-Lastschriftauftrags entsprechend reduziert. Lastschriften, die nach dem Fälligkeitsdatum als R-Transaktion abgewiesen werden, werden valutagerecht zurückbelastet und als Rückvergütung/Widerspruch (z. B. Refund) immer auf dem camt.053 und camt.054 detailliert avisiert, ungeachtet davon, ob camt.053 mit oder ohne Detailavisierung gewählt wurde. Die Ausprägungen aller R-Transaktionen werden im Kapitel erläutert. Handbuch SEPA-Lastschrift (SEPA Direct Debit) Version November /35

14 3. Voraussetzungen, Test und Inbetriebnahme 3.1 Voraussetzungen Damit Kunden von PostFinance vom Angebot zur Testunterstützung profitieren können, müssen die vertraglichen Angelegenheiten für die gewählten Produkte und Dienstleistungen abgeschlossen sein. Kunden mit einem entsprechenden Bedarf an Testunterstützung wird empfohlen, sich für eine Beratung direkt an den zuständigen Kundenberater zu wenden. Diese Voraussetzungen sind für das SEPA-Lastschriftverfahren bei PostFinance gegeben: Geschäftskonto in Euro, Anmeldung für die SEPA-Basislastschrift und/oder SEPA-Firmenlastschrift, Creditor ID (falls noch keine Identifikationsnummer vorhanden ist, lässt PostFinance diese eröffnen), Debitorensoftware oder Finanzbuchhaltungssoftware mit integrierter SEPA-Lastschrift-Schnittstelle zur Erstellung von pain.008-meldungen und der Verarbeitung von pain.002 Customer Payment Status Report, basierend auf den Regeln der Schweizer Business Rules und den Implementation Guidelines, E-Finance-Teilnahme für die Freigabe (kanalspezifische Ausnahmen wie z. B. Telebanking Server TBS), Mutation und Annullation von SEPA- Lastschriftaufträgen und -transaktionen. 3.2 Testverfahren, Empfehlungen PostFinance PostFinance bietet ein einfaches und umfangreiches Testangebot an, damit ihre Kunden die ISO Formate vollumfänglich testen können. Es wird das folgende, zweistufige Testverfahren empfohlen: Testplattform PostFinance PostFinance ermöglicht Kunden, auf der Testplattform PostFinance eigenständig Tests durchzuführen. Kunden können auf dieser Testplattform ihre Formate und Validierungen (End-to-End) sicher und selbstständig prüfen. Die Testdaten werden automatisch analysiert und als Report zur Verfügung gestellt. Damit auch der Fehlerfall geprüft werden kann, gibt es die Möglichkeit, jede fünfte Transaktion (C-Level) als Rückweisung (Reject) zu simulieren. Des Weiteren werden Best-Practice-Fälle und die nötigen Hilfsmittel auf der Testplattform zur Verfügung gestellt. Produktiver Kundentest Nach erfolgreichen Format-Tests empfiehlt PostFinance, weiterführende Tests über das produktive Kundentestsystem (End-to-End) vorzunehmen. Die Erst ausführung der Tests ist dem PostFinance-Kontaktcenter oder dem Kundenberater anzumelden. Damit auch im produktiven Kundentest der Fehlerfall geprüft werden kann, wird jede fünfte Transaktion (C-Level) als R-Transaktion simuliert und gekennzeichnet. Handbuch SEPA-Lastschrift (SEPA Direct Debit) Version November /35

15 Fehlerhafte Testfiles können auf der Testplattform PostFinance im Detail analysiert werden. Nach der Korrektur wird empfohlen, den Testablauf auf der Testplattform PostFinance und im produktiven Kundentestsystem nochmals vollständig durchzuführen. Kann der Fehler nicht behoben werden, ist das PostFinance-Kontaktcenter zu kontaktieren. 3.3 Inbetriebnahme Nach erfolgreichem Abschluss der empfohlenen Testaktivitäten kann das SEPA-Lastschriftverfahren in den produktiven Betrieb aufgenommen werden. Dazu sind keine weiteren Formalitäten notwendig. Falls bei produktiven Aufträgen Probleme auftreten, kann PostFinance kontaktiert werden. Handbuch SEPA-Lastschrift (SEPA Direct Debit) Version November /35

16 4. Betrieb 4.1 Ansprechpartner Das PostFinance-Kontaktcenter steht seinen Kunden bei allen Belangen in Zusammenhang mit der SEPA-Lastschrift zur Verfügung. Kontaktcenter Telefon Telefax postfinance.ch 4.2 Lieferzeiten und Fristen Vorankündigung durch den Zahlungsempfänger Der Zahlungsempfänger soll in der Regel den Zahlungspflichtigen über einen bevorstehenden Belastungsauftrag spätestens 14 Tage vor dem Fälligkeitsdatum informieren, z. B. mittels einer Rechnung. Zwischen dem Zahlungsempfänger und dem Zahlungspflichtigen kann bilateral eine andere Frist vereinbart werden Anlieferungszeiten und Freigabefrist für SEPA-Lastschrift aufträge PostFinance empfiehlt, die Daten möglichst frühzeitig anzuliefern, damit für die Behandlung signalisierter Fehler Zeit bleibt und die fehlerhaften Transaktionen noch auf die gewünschte Fälligkeit hin neu angeliefert werden können. Früheste Annahmezeiten für die Einlieferung von SEPA-Lastschriftaufträgen sind zwei Jahre vor dem Fälligkeitsdatum. Davon ausgeschlossen sind jedoch Grossaufträge, die mehr als 1000 Transaktionen enthalten diese dürfen maximal 90 Tage vor dem Fälligkeitsdatum an PostFinance übergeben werden. Die folgenden Annahmeschlusszeiten gelten für die Einlieferung von SEPA-Lastschriftaufträgen und deren Freigabe bis jeweils Uhr. PostFinance empfiehlt jedoch, Aufträge bis spätestens Uhr freizugeben.* Als Annahmeschlusszeit gilt der Zeitstempel nach erfolgter Freigabe. Für einmalige und erste Einzüge: Für Folge- und letzte Einzüge: SEPA-Basislastschrift 6 Postwerktage vor Fälligkeitsdatum 3 Postwerktage vor Fälligkeitsdatum SEPA-Firmenlastschrift 2 Postwerktage vor Fälligkeitsdatum * Einlieferungen und Freigaben via E-Finance sind grundsätzlich an allen Tagen rund um die Uhr (7 24 h) möglich. Ausnahmen sind ausserordentliche Systemunterbrüche oder Wartungsarbeiten (in der Regel am Wochenende). Handbuch SEPA-Lastschrift (SEPA Direct Debit) Version November /35

17 Freigabefrist Aufträge, die nach den Annahmeschlusszeiten nicht oder nur teilweise freigegeben worden sind, bleiben noch pendent. Der SEPA-Lastschriftauftrag kann noch während fünf weiteren Postwerktagen freigegeben werden, ansonsten wird er annulliert. Der Zahlungsempfänger erhält eine Verarbeitungsmeldung pain.002 mit einem entsprechenden Hinweis. Bei einer allfälligen Freigabe wird das Ausführungsdatum automatisch auf den nächstmöglichen Postwerktag bzw. Target-Tag angepasst. Fälligkeitsdatum Das Fälligkeitsdatum im SEPA-Lastschriftauftrag ist das Datum, an dem die Zahlung vom Zahlungspflichtigen an den Zahlungsempfänger fällig wird. Es muss auf einen Postwerktag bzw. Target-Tag lauten. Am Fälligkeitsdatum erfolgt die Belastung auf dem Konto des Zahlungspflichtigen, die Gesamtgutschrift des SEPA-Lastschriftauftrags (B-Level) auf dem Postkonto des Zahlungsempfängers. Entspricht das Fälligkeitsdatum nicht einem Bankwerktag im Land des Zahlungspflichtigen, erfolgt die Belastung des Zahlungspflichtigen durch dessen Finanzinstitut am nächstfolgenden Bankwerktag. Verspätet eintreffende Daten Bei Einlieferungen, die nach Annahmeschlusszeit erfolgen (Fälligkeitsdatum kann nicht eingehalten werden), wird das Ausführungsdatum auf den nächstfolgenden Postwerktag bzw. Target-Tag verschoben. Dies jedoch nur, wenn das Fälligkeitsdatum nicht mehr als 90 Kalendertage in der Vergangenheit liegt. Andernfalls wird der Auftrag annulliert. Das neue Ausführungsdatum wird dem Zahlungsempfänger mit der Verarbeitungsmeldung pain.002 bekannt gegeben. Fristen beim Wechsel des Finanzinstituts Der Zahlungsempfänger nimmt zur Kenntnis, dass bei wiederkehrenden Lastschriften im Falle eines Kontowechsels des Zahlungspflichtigen zu einer anderen Bank bei der darauffolgenden Lastschrift jene Frist gilt, wie sie bei einer erstmaligen Lastschrift zu beachten ist. Postwerktag/Target-Tag Als Postwerktag gelten die Wochentage Montag bis Freitag. Ausnahmen bilden die allgemeinen Feiertage. Im SEPA-Lastschriftverfahren sind nebst den Postwerktagen ebenfalls die sogenannten Target-Tage massgebend, an denen das TARGET2-System in Betrieb ist. Nicht-Target-Tage sind Samstage und Sonntage sowie folgende Feiertage: Neujahrstag, Karfreitag, Ostermontag, 1. Mai, 25./26. Dezember. Entspricht das vom Zahlungsempfänger eingesetzte Fälligkeitsdatum nicht einem Postwerktag bzw. Target-Tag, wird der SEPA-Lastschriftauftrag am nächstfolgenden Postwerktag bzw. Target-Tag ausgeführt. Handbuch SEPA-Lastschrift (SEPA Direct Debit) Version November /35

18 4.3 Auftragserteilung Erstellen der SEPA-Lastschrift-Mandate Das SEPA-Lastschrift-Mandat ist die Ermächtigung für den Zahlungsempfänger zum Erteilen von Lastschriften, das Finanzinstitut des Zahlungspflichtigen zur Belastung des angegebenen Schuldnerkontos. Der Zahlungsempfänger muss bei allen seinen Zahlungspflichtigen vor dem ersten Belastungsauftrag ein Mandat einholen. Weiter ist er für die Aufbewahrung des Originals und die Dematerialisierung des Mandats (Speichern von Mandatsinformationen in der Finanzbuchhaltungssoftware) zuständig. Jedem SEPA-Lastschriftauftrag müssen Mandatsinformationen und allfällige Mandatsänderungen mitge geben werden. Der Zahlungsempfänger ist verpflichtet, das Mandat aufzubewahren und auf Verlangen von PostFinance vorzuzeigen (bis mindestens 14 Monate nach dem letzten Einzug). SEPA-Basislastschriftverfahren Die Mandate werden nur zwischen dem Zahlungsempfänger und dem Zahlungspflichtigen ausgetauscht. Einforderung von Mandaten durch PostFinance PostFinance behält sich das Recht vor, Mandate beim Zahlungsempfänger einzufordern und zu überprüfen. Der Kunde ist auf Verlangen verpflichtet, Mandate zu einem angelieferten Auftrag PostFinance zur Kontrolle innerhalb der vorgegebenen Frist zu unterbreiten. Die einverlangten Mandate müssen PostFinance vor der Auftragsausführung vorliegen. Bei fehlenden oder fehlerhaften Mandaten kann die Ausführung des SEPA- Lastschriftauftrags verzögert oder durch PostFinance annulliert werden. SEPA-Firmenlastschriftverfahren Die Mandate werden zwischen dem Zahlungsempfänger und dem Zahlungspflichtigen ausgetauscht. Zudem müssen Mandate dem Finanzinstitut des Zahlungspflichtigen vor dem ersten Einzug vorgelegt werden. Der Zahlungsempfänger ist bei Änderungen des Mandats verpflichtet, PostFinance darüber zu informieren. Dem Zahlungsempfänger stehen verschiedene Möglichkeiten offen, wie er zu den benötigten SEPA-Lastschrift-Mandaten gelangt. Es gilt jedoch, die entsprechenden Bestimmungen CH-Richtlinien für das SEPA-Basislastschrift-Mandat bzw. CH-Richtlinien für das SEPA-Firmenlastschrift-Mandat zu beachten (Unterlagen stehen unter w ww.postfinance.ch/sdd zum Herunterladen zur Verfügung). Mandatsvorlagen und Beispiele Dem Kunden steht unter w ww.postfinance.ch/sdd ein beschreibbares PDF-Dokument für die Basis- bzw. die Firmenlastschrift zur Verfügung (siehe auch die Muster im Kapitel 5.4). In den Richtlinien für SEPA-Lastschrift-Mandate ist ein Beispiel ersichtlich, wie der Mandatsteil in ein bestehendes Dokument (z. B. Vertrag) integriert werden kann. Handbuch SEPA-Lastschrift (SEPA Direct Debit) Version November /35

19 Wenn der Zahlungsempfänger gedruckte Formulare abgeben will, stehen ihm folgende Varianten zur Verfügung: Eigenkreation: Hierbei ist speziell darauf zu achten, dass die CH-Richtlinien für SEPA-Mandate eingehalten werden. Das erstellte Formular ist bei der Anmeldung für die SEPA-Lastschrift zur Prüfung beizulegen. Druckauftrag an PostFinance: Der Zahlungsempfänger kann die SEPA- Lastschrift-Mandate bei seinem Kundenberater bestellen Meldungstyp Belastungsauftrag Der Zahlungsempfänger übermittelt die Belastungsaufträge im SEPA-Lastschriftformat pain.008 gemäss Schweizer Implementation Guidelines an PostFinance. Jeder Belastungsauftrag muss, abhängig vom SEPA-Lastschrift- Mandat, entweder als einmalige Lastschrift (OOFF, one-off payment) oder als wiederkehrende Lastschrift* gekennzeichnet werden. Im Kapitel sind die Einlieferungsfristen für die entsprechenden SEPA- Lastschriftaufträge aufgeführt Datenrekonstruktion durch Kunde Der Zahlungsempfänger muss in der Lage sein, eine Kopie der an PostFinance gelieferten Daten pain.008 erstellen zu können, bis er die Gewissheit hat, dass die Aufträge korrekt eingelesen und verarbeitet werden konnten (positive Verarbeitungsmeldung pain.002) Limitierung Filegrösse Die Filegrösse ist auf maximal Transaktionen (C-Levels) begrenzt, PostFinance empfiehlt, eine Begrenzung auf Transaktionen zu beachten Freigabe Bei der Freigabe der SEPA-Lastschriftaufträge (B-Level) bestehen kanalspezifische Unterschiede: E-Finance: Die Aufträge sind nach der Übermittlung noch freizugeben. Ausnahme: Der von einem User mit Einzelunterschrift angelieferte Auftrag gilt als unterzeichnet und fliesst direkt in die Verarbeitung. File Delivery Services (FDS): Die Aufträge sind nach der Übermittlung noch via E-Finance freizugeben. Telebanking Server (TBS): Keine Freigabe nötig, da die Sicherheitselemente bereits im Bereich der Übermittlung geprüft werden. SWIFT FileAct: Wahlweise mit oder ohne Freigabe via E-Finance. H-Net: Die Aufträge sind nach der Übermittlung noch via E-Finance freizugeben. Die Annahmeschlusszeiten und Freigabefristen sind im Kapitel beschrieben. * Bei wiederkehrenden Einzügen muss die erste Lastschrift den Sequenztyp FRST (First) enthalten, die folgenden Lastschriften den Code RCUR (Recurrent) und die letzte Lastschrift den Code FNAL (Final). Bei Folgelastschriften (Sequenztyp RCUR oder FNAL) muss vorgängig ein entsprechender Einzug als Erstlastschrift (Sequenztyp FRST) erstellt und ausgeführt worden sein. Handbuch SEPA-Lastschrift (SEPA Direct Debit) Version November /35

20 4.3.6 Doppeleinlieferungskontrolle Doppelte Meldungen werden automatisch abgewiesen und mittels Verarbeitungsmeldung pain.002 als Rückweisung (Reject) avisiert. Doppeleinlieferungskontrolle Stufe File (A-Level) Die Doppeleinlieferungskontrolle erfolgt auf Ebene A-Level mit den Feldern Message Identification und Initiating Party. Die Eindeutigkeit wird auf einen Zeitraum von 90 Tagen geprüft (siehe Schweizer Implementation Guidelines). Doppeleinlieferungskontrolle Stufe Auftrag (B-Level) Mehrere Aufträge (B-Level) mit gleichen Identifikationsmerkmalen können nicht automatisch verarbeitet werden. Solche Aufträge werden durch PostFinance annulliert. Folgende Identifikationsmerkmale werden fachlich in der Doppelverarbeitungskontrolle geprüft: Identifikationsnummer des Zahlungsempfängers (Creditor ID) Fälligkeitsdatum Auftragsnummer (Payment Information ID) Sequenztyp Verfahren: SEPA-Basislastschrift- (Core) oder SEPA-Firmenlastschriftverfahren (B2B) 4.4 Mutationen Rückzüge und Mutationen von SEPA-Lastschriftaufträgen/ -transaktionen Durch den Kunden Soll ein angelieferter SEPA-Lastschriftauftrag (B-Level) oder einzelne Transaktionen (C-Level) vor deren Ausführung annulliert oder das Fälligkeitsdatum des Auftrags mutiert werden, kann dies durch den E-Finance-User selbstständig bis zur Annahmeschlusszeit gemäss Kapitel getätigt werden. Durch PostFinance Der Kunde hat die Möglichkeit, bis zur Annahmeschlusszeit (siehe Kapitel 4.2.2), spätestens bis Uhr, ganze Aufträge (B-Level) oder einzelne Transaktionen (C-Level) zurückzurufen. Rückzugsbegehren sind schriftlich an PostFinance, Zahlungsbearbeitung zu richten. Wurde eine entsprechende Vereinbarung hinterlegt, werden auch per Telefon oder Fax übermittelte Begehren anerkannt. Folgende Angaben sind durch den Zahlungsempfänger zu liefern: Identifikationsnummer des Zahlungsempfängers (Creditor ID) Fälligkeitsdatum Auftragsnummer (Payment Information ID) Verfahren: SEPA-Basislastschrift- (Core) oder SEPA-Firmenlastschriftverfahren (B2B) für die Annullation von einzelnen Transaktionen (C-Level) zusätzlich die Transaktionsidentifikation (Instruction ID) Handbuch SEPA-Lastschrift (SEPA Direct Debit) Version November /35

21 4.4.2 Annullation von fehlerhaften SEPA-Lastschriftaufträgen/ -transaktionen SEPA-Lastschriftaufträge/-transaktionen werden im Fehlerfall durch PostFinance annulliert. Meldungen, die fehlerhaft sind, werden mittels Verarbeitungsmeldung pain.002 als Rückweisung (Reject) avisiert. Ganze pain.008-meldungen (A-Level) werden abgewiesen, wenn mehr als ein Belastungsverfahren (d. h. SEPA-Basislastschrift und SEPA- Firmenlastschrift im selben Auftrag) angeliefert wird, die pain.008-meldung auf Stufe A-, B- und/oder C-Level nicht den gültigen Versionen des Schweizer XML-Schemas entspricht und nicht validiert werden kann, dieselbe Message Identification und Initiating Party innerhalb der vergangenen 90 Tage bereits angeliefert worden ist. Eine pain.008-datei kann mehrere Sammelaufträge (B-Level) enthalten. Ganze Sammelaufträge werden annulliert, wenn die Minimalangaben (obligatorische Felder) unvollständig sind, der Feldinhalt formal inkorrekt ist, das Element nicht zugelassen ist oder ohne Inhalt angeliefert wird. Einzelne Transaktionen (C-Level) werden annulliert, wenn die Minimalangaben (obligatorische Felder) unvollständig sind, der Feldinhalt formal inkorrekt ist, das Element nicht zugelassen ist Mutation von Mandatsdaten Mandatsänderungen können sein: der Zahlungsempfänger ändert die eindeutige Mandate Identification eines existierenden Mandats, die Creditor ID des Zahlungsempfängers hat sich aufgrund einer Firmenänderung geändert, der Zahlungsempfänger hat seinen Namen geändert, der Zahlungspflichtige wechselt sein Belastungskonto beim gleichen Finanzinstitut*, der Zahlungspflichtige wechselt seine Kontoverbindung zu einem anderen Finanzinstitut*. In diesen Fällen wird kein neues Mandat notwendig, die Änderungen können als Nachträge Amendments zum bestehenden Mandat bei der nächsten Einlieferung eines pain.008 mitgeliefert werden. Es steht in der Verantwortung des Zahlungsempfängers, seinen Zahlungspflichtigen über die Änderungen zu informieren. * Beim Wechsel des Belastungskontos muss beachtet werden, dass der erste SEPA- Lastschriftauftrag im Sequenztyp FRST (First) eingereicht wird. Handbuch SEPA-Lastschrift (SEPA Direct Debit) Version November /35

22 4.4.4 Mutation von Kundendaten Mutationen sind PostFinance schriftlich drei Postwerktage vor Inkrafttreten bekannt zu geben: Datenmediumwechsel (ein Mediumwechsel auf FDS dauert zwei bis vier Wochen) Wechsel des Gutschriftskontos Änderung Datenlieferant Wechsel der Vereinbarung betreffend Rückzüge und Mutationen Änderungen der Freigabeberechtigungen Adressänderungen 4.5 Auftragsavisierung Dieses Kapitel behandelt die verschiedenen Datenauslieferungen zum SEPA- Lastschriftauftrag. In E-Finance können die Avisierungsdokumente (camt.053, camt.054 sowie pain.002) einzeln abgeholt oder selektiert als zip-datei heruntergeladen werden Datenauslieferung Technische Empfangsbestätigung (FDS, H-Net und SWIFT FileAct) Im SEPA-Lastschriftverfahren werden sämtliche bei PostFinance eingehenden SEPA-Lastschriftaufträge pain.008 gegen das Schweizer XML-Schema validiert. PostFinance sendet dem Zahlungsempfänger bei den Übermittlungskanälen FDS, H-Net und SWIFT FileAct eine technische Empfangsbestätigung im ISO-Format pain.002. ACTC (technisch in Ordnung): gilt als positive Bestätigung und XSD- Prüfung auf A-, B- und/oder C-Level. RJCT (rejected): steht für eine negative Rückmeldung und XSD-Fehler auf A-, B- und/oder C-Level oder für eine doppelt eingelieferte Meldung. Bei allen anderen Datenmedien wird diese Information durch das Kanalprogramm angezeigt. Verarbeitungsbestätigung Der Zahlungsempfänger erhält pro Auftrag (B-Level) eine Verarbeitungsmeldung pain.002 als Bestätigung des Beginns der Verarbeitung. Der pain.002 enthält die Information über korrekte sowie fehlerhafte Aufträge und Transaktionen. A-Level (File) Bei einem Fehler wird die gesamte Meldung (A-Level inkl. aller dazugehörigen B- und C-Levels) abgewiesen (RJCT). Handbuch SEPA-Lastschrift (SEPA Direct Debit) Version November /35

23 B-Level (Auftrag) Fehlerfreie Aufträge werden bei der Erteilung mit dem Status Accepted (ACCP) bestätigt. Bei einem Fehler wird der ganze Auftrag (B-Level inkl. aller dazugehörigen C-Levels) abgewiesen (RJCT). Akzeptierte Aufträge mit Hinweisen werden mittels Status Accepted with Change (ACWC) zurückgemeldet und enthalten eine Warnung. Aufträge mit einzelnen, fehlerhaften Transaktionen werden mit dem Status Partially Accepted (PART) avisiert, da der Auftrag teilweise korrekt ist. Die fehlerhaften Transaktionen aus diesem Auftrag werden als Rejected (RJCT) ausgewiesen. Sind alle Transaktionen fehlerhaft, wird der Auftrag (B-Level) als Rejected (RJCT) avisiert. C-Level (Transaktion) Akzeptierte Transaktionen mit Hinweisen werden mittels Status Accepted with Change (ACWC) zurückgemeldet und enthalten eine Warnung. Einzelne fehlerhafte Transaktionen werden nicht verarbeitet und abgewiesen (RJCT). Eine Korrektur der zurückgewiesenen Meldungen, Aufträge und Transaktionen ist nicht möglich, es ist ein neuer SEPA-Lastschriftauftrag pain.008 anzuliefern. Bei Meldungen mit Warnungen wird der SEPA-Lastschriftauftrag von Post- Finance weiterverarbeitet Gut- und Lastschriftavisierung Dem Zahlungsempfänger wird der Totalbetrag aller als plausibel akzeptierten Transaktionen seines SEPA-Lastschriftauftrags in der Regel am Fälligkeitsdatum gutgeschrieben. Das SEPA-Lastschriftverfahren basiert auf dem Bruttoprinzip. Damit wird der Totalaufgabebetrag immer brutto (inkl. nicht ausführbare Transaktionen) gutgeschrieben. Annullierte Transaktionen werden am gleichen Tag (gleiche Valuta) wieder lastgeschrieben. Handbuch SEPA-Lastschrift (SEPA Direct Debit) Version November /35

24 Avisierung mit ISO PostFinance verfügt über das folgende Standard-Avisierungsangebot für SEPA-Lastschriftaufträge: Avisierungsart ISO (XML) Angebot SEPA-Lastschriftavisierung Kontoauszug (camt.053) Kontoauszug mit Detailavisierung camt.053 Avisierung sämtlicher Sammelbuchungen und Detailtransaktionen in einem elektronischen Kontoauszug (camt.053). A-Level: Group Header B-Level: Account Statement C-Level: Sammelbuchung SEPA-Lastschriftauftrag D-Level: Details Einzelbuchungen SEPA-Lastschrifttransaktionen Kontoauszug ohne integrierte Detailavisierung für SEPA- Lastschrift camt.053 Avisierung sämtlicher Sammelbuchungen erfolgt in einem elektronischen Kontoauszug (camt.053). Bei camt.053 ohne integrierte Detailtransaktionen erfolgt die Avisierung zwingend durch camt.054. A-Level: Group Header B-Level: Account Statement C-Level: Sammelbuchung SEPA-Lastschriftauftrag Detailavisierungen Detailavisierung im Kontoauszug camt.053 Sämtliche Detailtransaktionen erfolgen im elektronischen Kontoauszug (camt.053). A-Level: Group Header B-Level: Account Statement C-Level: Sammelbuchung SEPA-Lastschriftauftrag D-Level: Details Einzelbuchungen SEPA-Lastschrifttransaktionen Separate Detailavisierung SEPA-DD Core und SEPA-DD B2B camt.054 Sämtliche Detailtransaktionen erfolgen in einer separaten elektronischen Detailavisierung (camt.054). A-Level: Group Header B-Level: Account Statement C-Level: Sammelbuchung SEPA-Lastschriftauftrag D-Level: Details Einzelbuchungen SEPA-Lastschrifttransaktionen Die Cash-Management-Meldungen (camt.053 und camt.054) für SEPA-Lastschriften sind grundsätzlich wie folgt strukturiert: Document (Message) A-Level Group Header [1..1] B-Level Account Statement [1..1] C-Level Bulk Bookings [0..n] D-Level Transaction Details [0..n] C-Level Single Bookings [0..n] D-Level Transaction Details [0..n] A-Level: Meldungs-Ebene Group Header. Dieser Block ist genau einmal vorhanden. B-Level: Konto-Ebene Account Statement. Dieser Block ist genau einmal vorhanden. C-Level: Sammelbuchung des SEPA- Lastschriftauftrags Bulk Bookings sowie Einzelbuchungen der R-Transaktionen Single Bookings. D-Level: Details Einzelbuchungen Transaction Details. Die Details zu den Einzelbuchungen werden nur bei der Detailavisierung (camt.053 mit Detailavisierung, separate Detailavisierung camt.054) angezeigt. Dieser Block kann bis zu n-mal vorhanden sein. PostFinance verweist für weitere Informationen zu den Avisierungsformaten auf das Handbuch «Elektronische Kontodokumente». Handbuch SEPA-Lastschrift (SEPA Direct Debit) Version November /35

25 4.5.3 R-Transaktionen Mit R-Transaktionen werden Lastschriften vor dem Fälligkeitsdatum abgewiesen oder nach dem Fälligkeitsdatum valutagerecht zurückbelastet. Jede Rückabwicklung erfolgt mit demselben Euro-Betrag wie der Belastungsauftrag. Ein rückabgewickelter Belastungsauftrag wird dem Konto des Zahlungsempfängers belastet. Der Kontostand ist daher so zu bemessen, dass für allfällige Rückbelastungen genügend Deckung vorhanden ist. Rückweisungen (Rejects) Mit Rückweisungen (Rejects) werden Belastungsaufträge zurückgewiesen, die fehlerhaft sind oder durch eine beteiligte Partei nicht verarbeitet werden können. Rückweisungen erfolgen immer vor dem Fälligkeits datum des Belastungsauftrags und reduzieren den Bruttobetrag des SEPA-Lastschriftauftrags. Der Zahlungspflichtige ist berechtigt, angekündigte Lastschriften vor der Belastung bei seinem Finanzinstitut abzulehnen. Rückgaben (Returns) Mit Rückgaben (Returns) werden Belastungsaufträge retourniert, die das Finanzinstitut des Zahlungspflichtigen nicht belasten kann, z. B. wegen unzureichender Deckung. Rückgaben erfolgen innerhalb von fünf Postwerktagen nach Fälligkeit beim SEPA-Basislastschriftverfahren, zwei Postwerktagen nach Fälligkeit beim SEPA-Firmenlastschriftverfahren. Rückvergütungen/Widersprüche (Refunds) Damit werden bereits verbuchte Belastungsaufträge zurückgemeldet, die der Zahlungspflichtige nicht akzeptiert. Im SEPA-Basislastschriftverfahren Der Zahlungspflichtige hat das Recht, autorisierte Transaktionen innerhalb von acht Wochen (56 Kalendertage) nach dem Belastungsdatum ohne Angabe von Gründen bei seinem Finanzinstitut abzulehnen. Nicht autorisierte Transaktionen (aufgrund nicht vorhandener oder ungültiger SEPA- Basislastschrift-Mandate) kann er bis zu 13 Monate nach Belastungsdatum ablehnen. Rückvergütungen werden dem Zahlungsempfänger wieder belastet. Der Zahlungsempfänger ist vorbehaltlos damit einverstanden, dass bereits gutgeschriebene Beträge seinem Gutschriftskonto valutagerecht rückbelastet werden. Der Kontostand ist daher so zu bemessen, dass für allfällige Rückbelastungen genügend Deckung vorhanden ist. Im SEPA-Firmenlastschriftverfahren Der Zahlungspflichtige hat bei autorisierten Transaktionen kein Widerspruchsrecht. Nur bei nicht autorisierten Transaktionen (aufgrund nicht vorhandener oder ungültiger SEPA-Firmenlastschrift-Mandate) kann er bis zu 13 Monate nach Belastungsdatum Lastschriften ablehnen. Rückvergütungen werden in diesem Ausnahmefall dem Zahlungsempfänger wieder belastet. Handbuch SEPA-Lastschrift (SEPA Direct Debit) Version November /35

26 4.6 Nachforschungen Der Zahlungsempfänger sendet das schriftliche Nachforschungsbegehren an: PostFinance AG Nachforschungen Internationaler Zahlungsverkehr Engehaldenstrasse Bern Folgende Angaben sind zu machen: Identifikationsnummer des Zahlungsempfängers (Creditor ID) Fälligkeitsdatum Auftragsnummer (Payment Information ID) Sequenztyp Verfahren: SEPA-Basislastschrift- (Core) oder SEPA-Firmenlastschriftverfahren (B2B) für die Nachforschung von einzelnen Transaktionen (C-Level) zusätzlich die Transaktionsidentifikation (Instruction ID) 4.7 Kündigung Der Zahlungsempfänger kann die Teilnahme an der Dienstleistung SEPA- Lastschrift (SEPA Direct Debit) schriftlich oder telefonisch bei PostFinance aufheben lassen. Die Kündigung der Dienstleistung ist für die SEPA-Basislastschrift wie auch für die SEPA-Firmenlastschrift gesondert möglich. PostFinance hat das Recht, das Vertragsverhältnis fristlos zu kündigen, sollte der Zahlungsempfänger die Dienstleistung SEPA-Lastschrift (SEPA Direct Debit) missbräuchlich verwenden. Handbuch SEPA-Lastschrift (SEPA Direct Debit) Version November /35

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