Die private kapitalgedeckte Altersvorsorge ist keine Alternative zur gesetzlichen Altersvorsorge

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1 Dr. Harald Glatz, Pensionistenverband Österreichs Die private kapitalgedeckte Altersvorsorge ist keine Alternative zur gesetzlichen Altersvorsorge Nachdem die Finanzkrise die Verfechter der privaten Altersvorsorge etwas zum Verstummen gebracht hat, werden in jüngster Zeit wieder Stimmen laut, die meinen, dass das gesetzliche Pensionssystem, das Umlageverfahren die Demografieprobleme nicht meistern wird können. Ein kapitalgedecktes Pensionssystem wird als Alternative oder zumindest als geeignete Ergänzung angepriesen. Zu Beginn der neoliberalen Wende, Mitte der siebziger Jahre, hat einer der in diesem Zusammenhang am meisten zitierten Ökonomen, nämlich Martin Feldstein (Feldstein 1974) darzulegen versucht, wie sehr das kapitalgedeckte System besser als umlagefinanzierte Pensionssysteme sei. Die grossen internationalen Wirtschaftsorganisationen haben dies in der Folge in ihre Berichten aufgenommen, so die Weltbank, die OECD, die EU-Kommission. Bald jedoch sind die Annahmen von renommierten Ökonomen grundsätzlich kritisiert worden und als nicht belastungsfähig bezeichnet worden. I. Grundsätzliche Überlegungen zu den Vor- und Nachteilen von kapitalgedeckten Pensionssystemen Warum kapitalgedeckte Pensionssysteme keine Alternative zum umlagefinanzierten Pensionssystem sind 1. Zinsen und Renditen sind beim kapitalgedeckten Pensionssystem bescheiden Einer der Hauptgründe, warum sich manche Wissenschafter und Politiker für das kapitalgedeckte System aussprechen, ist die (angeblich) höhere Rendite. Das umlagefinanzierte System hätte niedrigere Renditen als die aus Kapitalanlagen finanzierten Systeme, hat beispielsweise die Weltbank (The World Bank 1994) behauptet. Wie will man das feststellen? Man berechnet den internen Zinssatz des Umlageverfahrens indem man die Einzahlungen in das System den Auszahlungen gegenüberstellt und so feststellt wie hoch der Ertrag ist. Orszag und Stieglitz (Orszag/Stieglitz 1999) und Barr (Barr 2000) sind hingegen der 1

2 Ansicht, dass das Umlagesyseme nicht niedrigere Renditen haben. Zum einen muss gesagt werden, dass sich die Systeme nicht vergleichen lassen, da das Umlageverfahren mehr Risiken abdeckt als das kapitalgedeckte System ( Hinterbliebenenrenten etc.) Für Deutschland wird die interne Verzinsung der gesetzlichen Altersvorsoge zur Zeit zwischen 3,2 und 3,8 Prozent angegeben (GVR 2012) Und gerade in jüngster Vergangenheit waren keine höheren Verzinsungen zu beobachten. Man schaue nur auf den garantierten Zinssatz der Lebensversicherungen in Österreich, er ist von 8 Prozent in den achtziger Jahren auf mittlerweile auf 1,75 Prozent (seit ) zurückgegangen. Die Renditen werden in den nächsten Jahren auch gering bleiben, es gibt zu viel Kapital, das auf der Suche nach Anlagemöglichkeiten ist. Das wirkt sich auf die Preise des Kapitals aus, also auf die Zinsen aus. Bedingt ist dies Situation vor allem durch die ungleich Einkommensverteilung, national und weltweit. Die Reichen können nicht so viel konsumieren und wollen das nicht zu konsumierende Geld anlegen (Stockhammer 2011). 2. Kapitalgedeckte Altersvorsoge führt keineswegs zu mehr Sparen, zu mehr Investitionen und damit zu mehr Wachstum Eine der wichtigsten Thesen der Verfechter der privaten, kapitalgedeckten Altersvorsoge ist, dass dadurch mehr gespart wird, dass dadurch mehr investiert wird und, dass es dadurch zu höherem Wachstum kommt. (Feldstein 1974) Empirisch ist dies These nicht belegbar. Dies stellt sogar ein grosser Verfechter der privaten Altersvorsorge Rürup fest (Rürup 1998, S. 787f). Der Zusammenhang liegt anders. Wenn zur Zeit gespart wird, dann weniger von den durchschnittlichen Haushalten, sondern, aufgrund der schiefen Einkommensverteilung, von Wohlhabenden, die ihr Einkommen (Vermögen) nicht ver konsumieren können. Darüber hinaus geht eine höhere Sparquote zur Zeit offenbar nicht in Investitionen, sondern fehlt der Nachfrage, was wiederum die Investitionen negativ beeinflusst. Investitionen unterbleiben nicht wegen Kapitalmangel, sonder wegen einer Unterauslastung. 3. Die kapitalgedeckte Altersvorsorge ist keineswegs robuster gegenüber demographischen Entwicklungen In Wirklichkeit stellt sich das demographische Problem bei beiden Systemen, beim kapitalgedeckten und beim umlagefinanzierten, ähnlich. Dies hat der deutsche Ökonom 2

3 Gerhard Mackenroth in den fünziger Jahren festgestellt (Mackenroth-These): Nun gilt der einfache und klare Satz, daß aller Sozialaufwand immer aus dem Volkseinkommen der laufenden Periode gedeckt werden muß. Es gibt gar keine andere Quelle und hat nie eine andere Quelle gegeben, aus der Sozialaufwand fließen könnte, es gibt keine Ansammlung von Periode zu Periode, kein Sparen im privatwirtschaftlichen Sinne, es gibt einfach gar nichts anderes als das laufende Volkseinkommen als Quelle für den Sozialaufwand... Kapitalansammlungsverfahren und Umlageverfahren sind also der Sache nach gar nicht wesentlich verschieden. Volkswirtschaftlich gibt es immer nur ein Umlageverfahren. Gerhard Mackenroth: Die Reform der Sozialpolitik durch einen deutschen Sozialplan. In: Schriften des Vereins für Socialpolitik NF, Band 4, Berlin 1952 Es geht um die Verteilung des aktuell erwirtschafteten Sozialprodukts. Sparen, im Sinne von Reserven anlegen geht kaum, ausser bei Immobilien, schon gar nicht aber bei Dienstleistungen. Den Friseur muss man im Zeitpunkt des Haarschnitts bezahlen. Beide System gehen von einem ( unterschiedlich ausgestalteten ) rechtlichen Anspruch auf einen zukünftigen Anteil am Sozialprodukt aus. Wenn nun die heutige Generation anspart und es sind viele Sparer, dann drückt das einmal auf die Renditen. Wenn diese Vielen bei Rentenantritt dieses Angesparte ( Aktien, Wertpapiere etc.) wieder flüssig machen wollen, das heisst verkaufen ( asset melt down ), dann müssen sie Käufer finden, also die jüngere Generation. Wenn die aber gerade weniger sind (so die demografischen Befürchtungen), dann werden sie nicht in der Lage sein alles zu kaufen. Die Folge: die Preis sinken, die Neurentner haben ein geringeres Vermögen am Ende ihrer Ansparphase und geringere Renten. Dies ist im übrigen auch ein Grund warum, von den USA ausgehend, seit zwanzig Jahren die private Altersvorsoge in Europa so propagiert wurde. Die erste Generation der US- Altersvorsorge will ihre Vermögen zu Geld machen und sucht Käufer. Und da hat sich Europa angeboten. Durch die Propagierung der privaten Altersvorsorge in Europa soll das nötige Geld aufgebracht werden. Die europäischen Jungen sollen die Renten der US- Pensionisten zahlen. 4. Die Kosten der kapitalgedeckten Systeme sind wesentlich höher als beim Umlageverfahren Ein Grund warum sich höhere Renditen beim kapitalgedeckten Verfahren nicht ausgehen sind die unbestrittenen höheren Kosten dieses Systems. Es ist auch klar, dass dieses System höhere Kosten als das Umlageverfahren verursacht. Die Produkte müssen durch ein aufwendiges Vertriebssystem an den Mann und an die Frau gebracht werden. Legionen von Vertretern und Vermittlern in Banken und Versicherungen müssen die Produkte verkaufen, unterstützt von einer nicht gerade billigen Werbeindustrie. Dann wollen auch noch die Aktionäre und Eigentümer der Unternehmen der Finanzwirtschaft verdienen, und auch die Manager wollen ihren (nicht unbeträchtlichen) Anteil haben. So wird dann jeder Vertrag mit Abschlusskosten, 3

4 Verwaltungskosten, Kündigungskosten und vieles mehr belastet. Das Ergebnis: die Kosten der privaten kapitalgedeckten Altersvorsorge machen in Österreich 10% bis 30 % aus. Erst der Rest wird veranlagt und kann arbeiten. Orszag und Stiglitz (Orszag/Stieglitz 1999) zitieren Untersuchungen für U.K. 40 bis 50 % des Wertes wird von verschiedenen Gebühren und Kosten konsumiert. Die Verwaltungskosten für das Umlageverfahren sind wesentlich geringer, es bedarf auch keines aufgeblähten Apparats um die gesetzliche Altersvorsorge zu verkaufen. Es braucht auch keine Werbung. Jeder Mann und jede Frau ist einfach dabei. Kein Wunder, dass die Verwaltungskosten dann viel niedriger sind. So betragen die Verwaltungskosten der Pensionsversicherungsanstalt, also der grössten Trägers in Österreich ca. 1 % der Einnahmen bzw. der Pensionsauszahlungen. 5. Risiko Kapitalmarkt Das Umlageverfahren ist insofern sozial stabiler als alle, die Aktiven und die Pensionisten von den gesamtgesellschaftlichen Risiken gleich betroffen sind. Inflation, Krieg, Wirtschaftskrisen wirken für die aktive Bevölkerung genau so wie für Pensionisten. Die Pensionisten werden nicht überproportional negativ betroffen. Es gibt das Risiko nicht, dass die Pensionisten und Pensionistinnen leer ausgehen. Das kapitalgedeckte Verfahren hat ungleich mehr Risiken, die sich aus der Instabilitäten und Volatilitäten der Kapitalmärkte ergeben. Eine frühe Untersuchung von Burtless (Burtless 2000) zeigt die hohe Volatilität einer kapitalgedeckten Altersvorsorge waren in den USA beispielsweise die Renditen 96 Prozent gewesen, 1975 nur mehr 42 Prozent. Pech für diejenigen, die gerade in Rente gehen wollten. Die OECD ( OECD, 2011 ) hat 2011 erhebliche Einbussen bei den Pensionsfonds in der Folge der Finanzkrise 2008 festgestellt. Der Wert der Pensionsfonds ist im Jahr 2008 um 22,5 % (real) gesunken, das weltweite Vermögen der Fonds ist von Mrd. Dollar auf zurückgegangen. Dies hauptsächlich aufgrund der starken Rückgängen in den USA um 26 %. In den USA wird offenbar riskanter veranlagt als in Europa. In Deutschland betrug der Rückgang gemäss der Angaben der OECD nur 10 %. In einer historische Analyse hat der US-Ökonom und Nobelpreisträger Rober Shiller (Shiller 2005) die Volatilitäten der Finanzanlagen untersucht. Auf Basis der Analyse der Schwankungen der Aktien und Wertpapiere in den USA von 1871 bis 2004 stellt er fest, dass ein Pensionsportfolio bei Pensionsantritt in 38 % der Fälle negativ gewesen wäre. Er hat auch die Aktien und Wertpapierentwicklung in 15 Ländern für den Zeitraum 1900 bis 2000 analysiert mit dem Ergebnis, dass hier in 71 % der Fälle bei Pensionsantritt mit Verlusten zu rechnen gewesen wäre. Dies gilt besonders für Auslandsanlagen. Innerhalb von zwei Jahren (1996 bis 1998) ist die Aktienmarktkapitalisierung in Malaysia und Thailand um %, in Indonesien um 40 %, in Singapur und Süd Korea um % gefallen ( Orszag/Stiglitz 1999, S. 17). 4

5 Wie krisenhaft kapitalgedeckte Systeme sind, zeigt eine vergleichende Analyse der Pensionsfonds (Ebbinghaus/Wiß 2011). Das Vermögen der Fonds hat sich in der Krise nach 2008 vermindert. Das Vermögen der Pensionsfonds verringerte sich im Verhältnis zum Bruttoinlandsprodukt in der Schweiz um 52,8%, in den Niederlanden um 33,9%, in GB um 34,6%, in Deutschland um 13,2%. Gegen all diese Risken kann man realistischerweise nichts tun. Es gibt keine Absicherungsgeschäft für langfristige (40, 50 Jahre) Anlageformen. 6. Auch Kapitalanlagen im Ausland helfen nicht Dem Argument, dass in einer alternden Gesellschaft die Verzinsung im Inland nicht ausreichend gewährleistet werden kann wird entgegnet, dass man dann eben mehr im Ausland investieren müsse. Dagegen ist zu sagen, dass die Kapitalmärkte von Schuldnerländern oft nicht in der Lage sind die Kapitalflüsse aufzunehmen. Staatsanleihen ausserhalb der EU und USA waren in der Vergangenheit wegen des Wechselkurses unattraktiv, auch vor der Finanzkrise. Gerade diese Kapitalbewegungen haben gegenläufige Tendenzen. Wenn viel Kapital in die Länder fliesst führt dies zu Aufwertungen, nachteilig für den Investor. Beim entsparen ( asset melt down ), bei der Kapitalauflösung geht der Weg umgekehrt in Richtung Abwertung. Tatsächlich ist es auch so, dass die weltweiten Kapitalströme eher in die entgegengesetzte Richtung gehen. Die Schwellenländer exportieren Kapital, am bekanntesten China. Im übrigen haben auch die Länder, in denen Kapital exportiert werden soll und die auch, wenn auch nur begrenzt, Kapital aufnehmen könnten, also die Schwellenländer eine Veralterung der Gesellschaft zu erwarten. In China werden im Jahr ,9% der Bevölkerung über sechzig Jahre alt sein (jetzt, 2011, 12,8%), in Thailand 31,8% (jetzt 13,3%). Zum Vergleich dazu in Österreich 36,5% ( Jetzt 23,4 %), nachzulesen in den UN Prognosen ( UN 2011, S. 104 ff). 7. Ein Vollständiger Umstieg ist nicht finanzierbar und politisch unerwünscht Laut Angaben von Tichy (Tichy 2005) würde eine völlige Umstellung auf eine kapitalbasierte Altersvorsorge einen Fonds an finanziellen Mittel in der dreifachen Höhe des BIP erforderlich machen. Dies hätte einerseits zur Folge, dass aufgrund eines Angebotsüberhanges an Kapital die Zinsen sinken. Ausserdem würde sich die politische Dominanz des Kapitals noch mehr verstärkten. Eine solche enorme Kapitalakkumulation müsste zwangsläufig zu der für die USA 5

6 typischen Dominanz der Kapitalinteressen und zu der problematischen Steuerung der gesamten Wirtschaft über den Kapitalmarkt führen. (Tichy 2005) 8. Doppelbelastung im Übergang Für die jüngere Generation stellt sich aber auch das Problem, dass sie einer Doppelbelastung ausgesetzt sind. Sie müssen für das Umlagesystem zahlen und zusätzlich noch die private Altersvorsorge. Ausserdem kann sich nicht jeder die zusätzliche Belastung leisten. Logischerweise schliessen vor allem besser Verdienende eine private Altersvorsoge ab. 9. Die Propagierung der privaten Altersvorsorge ist ein verteilungspolitischer Trick Die Propagierung der privaten Altersvorsorge dient nicht nur dazu der Finanzindustrie ein gutes Geschäft zu ermöglichen. Die Propagierung führt auch zu verteilungspolitisch unerwünschte Konsequenzen. Ist es doch bisher so, dass sich Arbeitnehmer und Arbeitgeber mehr oder weniger paritätisch an der Finanzierung der Altersvorsorge beteiligen, so führt der Weg in Richtung private Altersvorsorge zu einer Entlastung der Arbeitgeber und zu einer zusätzlichen Belastung der Arbeitnehmer. Am deutlichsten kann dies am Beispiel der Rentenreform in Deutschland gesehen werden. Vorgesehen ist dass die Arbeitnehmer 11% ihres Einkommens als Pensionsbeiträge zahlen und zusätzlich 4 % über Private Altersvorsorge (Riesterrente), also insgesamt 15 %.. Die Arbeitgeber müssen 11 % bezahlen. Die Parität, das wären jeweils 13 %, ist damit dahin. Nicht zuletzt ist diese Reform auch mit einem starken Druck der deutschen Industrie nach Entlastung der Lohnnebenkosten um die Wettbewerbsfähigkeit zu steigern, begleitet worden. 6

7 II. Die private Altersvorsorge in Österreich. Ein Befund 1. Die wirtschaftliche Bedeutung der privaten Altersvorsorge Volumen insgesamt Die private Altersvorsorge, insbesondere Versicherungsprodukte die direkt oder indirekt der privaten Altersvorsorge dienen, haben sich in den letzten zehn Jahren dynamisch entwickelt.das Volumen der privaten Pensionsvorsorge in Österreich ist beträchtlich. Wirtschaftliche Bedeutung der Altersvorsorge (2011) in Mrd. Euro*) Beiträge p.a. Vermögen 1. Private Altersvorsorge Individuelle 5,091 58,284 Lebensversicherung**) Prämienbegünstigte 1,078 5,714 Zukunftsvorsorge (FMA) Freiwillige 0,072 (2009) - Höherversicherung (Url) Summe 6,241 63, Betriebliche Altersvorsorge Pensionskassen (FMA) 1,000 14,8 Betriebliche Lebens- 0,343 (2009) 2,192 (2009) versicherung (inkl.bkv) (Url) Betriebliche 0,683 (2009) 2,830 (2009) Vorsorgekassen (Url) Summe 2,026 19,822 3.Öffentliches Pensionssystem PVTräger 25,190 - Bund 7,870 - Summe 33,073 - Summe (1+2+3) 41,340 83,820 *) Ich bedanke mich bei Thomas Url (Wifo) für die Verfügungstellung einiger Daten **) Kapitallebensversicherung, Rentenversicherung, Erlebensversicherung, Fondsgebundenen Lebensversicherungen 7

8 Die "dritte" Säule Es gibt rund 10 Mio. Verträge der privaten Altersvorsoge i.w.s., davon 3,7 Mio. Kapitalversicherungen, 2,87 Mio. fondsgebundene Lebensversicherungen, 1 Mio. Rentenversicherungen. Davon gibt es 1,6 Mio Verträge der "Prämienbegünstigten Zukunftsvorsorge". An Prämien zahlen die Österreicherinnen und Österreicher pro Jahr 7 Mrd. Euro, pro Jahr werden 6,6 Mrd. Euro ausgezahlt, das ist ca. 20 Prozent der Leistungen der staatlichen Pensionsversicherung. Die Versicherungssumme macht 217 Mrd. Euro aus, das sind 72 Prozent des BIP. Kapitalversic herung (Erund Ableben) Prämien pro Jahr (Mrd. Euro) Versicherungsmarkt Österreich 2011 Versicherung Verträge (in ssumme Mio.) (Mrd.Euro) Neugeschäft 2011 (Verträge) 2,24 51,92 3, ,04 Renten 1 21,42 1, ,32 Ableben 0,29 68,48 1, ,3 Erleben 0,62 14,36 0,, ,29 Neugeschäft 2011 Versicherungs summen (in Mio.Euro) Fondsgebund 2,72 57,71 2, ,09 ene sonstige 3,86 0,, ,38 Summe 6,988 Mrd. 217,74 Mrd. 9,91 2,118 Mio. 21,405 Mrd.Euro davon:prämi enbegünstigt e ZV*) Betriebliche 0,59 *) Versicherungen plus Fonds 1,078 1,613 Quelle:Versicherungsverband 2011 und FMA 8

9 2. Die einzelnen Produkte *) *) Ausgewertet werden Erhebungen des VKI und der Arbeiterkammer Wien.Ich bedanke mich bei Gabi Kreindl (VKI) und Walter Hager (VKI) für kritische Durchsicht und Anregungen Klassische Lebensversicherungen (Er- und Ablebensversicherungen, Kapitalversicherung) (Konsument 8/2010 und 7/2009) Kosten: 20 % Prozent der eingezahlten Prämien. Renditen: Effektiver Zinssatz bei garantierter Versicherungssumme -0,61 (Minus!) bis 0,19 Prozent, bei prognostizierten Ablaufleistungen 1,15 bis 2,52 Prozent. Diese treffen jedoch meist nicht ein.die Zinsen sind kaum über Null, meist weniger als die Inflationsrate. Es gibt 3,7 Millionen Verträge, pro Jahr werden 2,2 Mrd. Euro an Prämien einbezahlt. Das Produkt ist mit einem Garantiezinssatz ausgestattet, das heisst, es gibt eine Kapitalund Zinsgarantie. Diese bezieht sich sich allerdings nur auf den Teil, der tatsächlich angespart wird, also Prämieneinzahlungen minus Kosten. a) Kosten (Konsument 8/2010) Bei den klassischen Lebensversicherungen stellt sich gleich einmal die Problematik der hohen Kosten. Von der eingezahlten Prämie werden Kosten abgezogen, das übrig gebliebene Kapital wird dann investiert. Oft wird eine Erlebens- mit einer Ablebensversicherung kombiniert angeboten. Der Anteil für die Ablebensversicherung wird nicht verzinst. Kosten der klassischen Lebensversicherung in Euro (Beispiel: Laufzeit 20 Jahre, monatliche Prämie von 100 Euro) Abschlusskosten einmalig 846,24 Geht an Vermittler Abschlusskosten jährlich 507,74 Geht an Vermittler auf 20 Jahre Verwaltungskosten 359,66 Geht an Versicherungsunternehmen Stückkosten 960 Geht an Versicherungsunternehmen Gesamtkosten 2673,64 Einzahlungen

10 Gesamtkosten in Relation zu den Einzahlungen 11,14% Zahlt man beispielsweise 20 Jahre lang 100 Euro pro Monat Prämie ein, so hat man nach diesen 20 Jahren Euro eingezahlt. An Kosten sind Euro angefallen, also bei 11,3 Prozent. Davon haben die Vermittler Euro bekommen, die Versicherungsunternehmer Euro. Das heisst der Anteil des eingezahlten Geldes, der dann tatsächlich arbeitet beträgt 90% oder weniger. Das hat natürlich Auswirkungen auf die Gesamtrendite.Um zu einer realistischen Verzinsung zu kommen, wären daher vom vereinbarten und angegebenen Zinssatz (prognostizierten bzw. garantierten) 1 1,5 Prozentpunkte abzuziehen. In diesem Beispiel bleiben die Versicherungssteuer, der Unterjährigkeitszuschlag und die Kosten für den Ablebensschutz unberücksichtigt. Werden diese drei Parameter hinzugerechnet, kommt man auch hier auf Gesamtkosten von ca. 20 Prozent. Der Sparanteil beträgt somit im Schnitt ca. 80% - im Klartext: nur 80 Euro von 100 eingezahlten Euro werden tatsächlich veranlagt. b) Renditen Beispiel: Er- und Ablebensversicherung (Konsument 8/2010) Bei einer Bruttoeinzahlung Prämie (inkl. Versicherungssteuer) von 100 Euro im Monat (Laufzeit 20 Jahre) werden insgesamt Euro eingezahlt. Die garantierte Ablaufleistung beträgt je nach Produkt und Anbieter zwischen und Euro. Das heisst ein Mann bekommt weniger heraus als einbezahlt wurde, eine negative Rendite (-0,61 bis -0,05 Prozent). Bei den prognostizierten Ablaufleistungen macht die Rendite beim Mann nach 20 Jahren 1,15 bis 2,23 Prozent aus, bei Frauen geringfügig höher. Die prognostizierten Renditen kommen aber meist nicht zum tragen. Renditen bei Lebensversicherungen (Er- und Ablebensversicherung) in Prozent (100 Euro pro Monat einzahlung, Laufzeit 20 Jahre) je nach Anbieter Frau Mann Bei garantierter -0,38 bis 0,19-0,61 bis -0,05 Versicherungssumme Bei prognostizierterablaufleistun g 1,38 bis 2,52 1,15 bis 2,33 Abweichungen prognostizierte und ausbezahlte Auszahlung 10

11 Beispiel (Konsument 7/2009): Herr J. war bei Vertragsabschluss eine voraussichtliche Auszahlung von ,54 Euro versprochen worden. Bekommen hat er Euro. "Dies dürfte der Regelfall sein". Der VKI (Konsument 7/2009) stellt Abweichungen von der prognostizierten Auszahlung und der tatsächlichen Auszahlung bis zu 52 Prozent fest. Die vom VKI konkret analysierten Fälle (18) zeigen, dass die tatsächlichen Auszahlungen ausschliesslich unter den prognostizierten Auszahlungen lagen (zwischen minus 1 Prozent und minus bis 52 Prozent) Im einem konkreten Fall wurde bei einer Laufzeit von 17 Jahren statt ,20 Euro Euro ausbezahlt.dies führt dann verständlicherweise oft Überraschungen und zu Enttäuschungen. Diese Zahlen sehen aktuell noch etwas schlimmer aus, da in diesen Berechnungen noch ein Garantiezinssatz von 2% steckt, nicht wie aktuell 1,75%! Ein Grund dafür ist der generelle Rückgang der Zinsen auf den Finanzmärkten. Aber nicht nur die Finanzmärkte sind schuld, auch die hohen Kosten Private Rentenversicherungen (Konsument 3/2012) Kosten: Die Kosten machen zwischen 15 und 30 Prozent aus. Renditen: Die Nettorenditen (garantiert) können negativ sein und machen zwischen -1,6 und 0,3 Prozent aus. Bei dem Produkt werden Prämien eingezahlt und später das Ergebnis als Rente ausbezahlt. Auch hier gibt es garantierte Zinssätze und einer Kapitalgarantie gab es in Österreich 1 Mio. private Rentenversicherungen Verträge werden jährlich neu abgeschlossen. Die Prämiensumme macht pro Jahr eine Milliarde Euro aus, die Gesamtversicherungssummen 21 Mrd. Euro. a) Kosten (Konsument 3/2012) Kosten der privaten Rentenversicherung (in Euro), Beispiel Zusammensetzung der In den ersten fünf Jahren danach Prämie Monatliche Prämie Versicherungssteuer 3,85 3,85 Unterjährigkeitszuschlag

12 Stuckkosten 4 4 Abschlusskosten einmalig 14,1 - Abschlusskosten laufend 2,12 2,12 Verwaltungskosten 1,21 1,21 Sparanteil 70,72 % 84,82 % Kosten 29,28 % 15,18% Die Kostenbelastung ist wiederum beträchtlich.von den 100 Euro werden in den ersten fünf Jahren 70,72 Prozent investiert, danach 84,82%. Die Kosten belaufen sich daher auf 30 Prozent in den ersten fünf Jahren, dann auf 15 Prozent. b) Renditen Ein Problem stellt auch hier die Intransparenz der Verträge dar. So beziehen sich die von den Versicherungsunternehmen und vom Vertrieb kommunizierten Zinssätze (prognostizierten bzw. garantierten) lediglich auf das eingezahlte Kapital abzüglich der angefallenen Kosten. Eine Erhebung des VKI (Konsument 3/2012) aus dem Jahr 2012 zeigt, dass die Performance der privaten Rentenversicherungen mehr als bescheiden ist. Die garantierten Renten streifen so gut wie nie die 1-Prozent Marke und liegen bei Männern im Minusbereich. Nettorenditen private Rentenversicherung (30 Jahre Einzahlung)(je nach Anbieter und Laufzeit) Frau Mann Garantierte Rente 0,1% bis 0,3 % -1,6 bis -1,2 % Auch bei der privaten Rentenversicherung stellt sich, wie bei allen anderen Lebensversicherungsarten, das Problem des Auseinanderklaffens von prognostizierter Rente und garantierter Rente. Die prognostizierten Renten sind nicht verbindlich Fondsgebundene Lebensversicherung (Konsument 2/2011) Kosten: 15 bis 20 Prozent (ohne Fondskosten!) Renditen: hängen von der Kapitalmarktentwicklung ab. Das Risiko liebt voll beim Konsumenten. Grosse Verluste bis zum weitgehenden Totalverlust sind möglich. Aufgrund der hohen Kostenbelastung sind hohe Renditen der Veranlagungen notwendig um eine vernünftige Verzinsung am Ende sicherzustellen. Beispielsweise bleibt bei einer Performance von 3 Prozent nur 1,5 Prozent Nettorendite übrig. 12

13 Diese Produkte sind seit Mitte der neunziger Jahre am Markt. Und sie haben sich gut verkauft. 2,8 Mio. Verträge gibt es. Jährlich werden 2,72 Milliarden Euro an Prämien bezahlt, mittlerweile mehr als für Kapitallebensversicherungen. Bei den fondsgebundenen Rentenversicherungen liegt hinter der Versicherung ein Fonds. Das Problem dieser Konstruktion ist ihre besondere Intransparenz. Es gibt fondsgebundene Lebensversicherungen, die eine Kapitalgarantie haben. Wenn nicht, dann trägt der Konsument das volle Risiko. Es ist zwar möglich, wenn auch nicht leicht, die Kostenbelastung des Versicherungsmantel zu eruieren, die Fondskosten ( Managementgebühren, Transaktionskosten) bleiben jedoch unsichtbar. a) Kosten Kosten der Hülle Aber schon die Kosten der Hülle können die Performance wesentlich beeinflussen. Modellrechnungen des VKI (Konsument 2/2011) gehen von Kosten in der Höhe von 15% der Gesamtprämiensumme aus, frühere Erhebungen kommen auf 20%. Kosten des Versicherungsvertrages in Euro: 20 Jahre Einzahlung, 100 Euro pro Monat, ohne interne Fondskosten Beispiel Abschlusskosten 1153,8 Vertriebskosten 461,42 Verwaltungskosten 1269,18 Versicherungssteuer 924 Gesamtkosten 3808,5 Einzahlungen Gesamtkosten in Relation zu 15,87% Einzahlungen Kostenbelastung im Fonds (Managementgebühren, laufende etc.) 13

14 Über die Kostenbelastung im Fonds erfährt der Konsument wenig. Sie sind aber nicht unerheblich. Sie sind meist höher als die Versicherungskosten. b) Renditen Die Kosten der Hülle schmälern den Ertrag um ein bis zwei Prozentpunkten, das heisst von einer Fondsperformance von drei Prozent bleiben rund 1,5 Prozent Nettorendite übrig. Aufgrund der hohen Kostenbelastung und der unsteten Entwicklung an den Börsen in den letzen zehn Jahren schaut die Rendite bei vielen Produkten schlecht aus. Dass die Kosten eine wesentliche Rolle spielen zeigen Berechnungen bei einer angenommenen 0 Prozent Wertentwicklung. Dann ergeben sich Verluste bei der Auszahlung. Diese Verluste müssten durch hohe Erträge des Fonds wettgemacht werden. Beispiel (Konsument 2/2011): Herr B hat im Jahr Schilling eingezahlt ( ,40 Euro) nach zehn Jahren hat er nicht einmal die Hälfte erhalten ( Euro). Ein ziemlicher Verlust also. Hier spiegeln sich die Verluste an den Börsen in diesem Zeitraum wieder aber auch die Kostenbelastung, die einiges aufzehren. Bei einer Nullprozent Wertentwicklung hätte er Schilling bekommen, weniger als er eingezahlt hat. Die Kosten schlagen also schon beträchtlich zu Prämienbegünstigte private Zukunftsvorsorge (AK-Wien 2008, Konsument 11/2008, Konsument 6/2011) Kosten: Die Kosten (für den Versicherungsmantel) können je nach Laufzeit zwischen 10 und 35 Prozent ausmachen. Dazu können noch Kosten für die Veranlagung zwischen 23 und 37 Prozent kommen. Renditen: Vor der Krise nicht so schlecht, im Schnitt 4-5 Prozent, allerdings Schwankungen, z.b negativ bit minus 2,9 Prozent. Die von der ÖVP/FPÖ Regierung im Jahr 2003 eingeführte "Prämienbegünstigte private Zukunftsvorsorge" wurde für die Branche ein grosser Erfolg. Bisher sind 1,6 Millionen Verträge abgeschlossen worden. In den letzen Jahren wurden jährlich über Verträge verkauft. 92 % der Produkte sind auf Versicherungsbasis. Das verwaltete Vermögen macht 5,7 Mrd. Euro aus. Die durchschnittliche eingezahlte Prämie beträgt 644 Euro bei Versicherungen und 782 Euro bei Kapitalanlegern. Jährlich zahlen die Österreicher und Österreicherinnen eine Mrd.Euro an Prämien ein. Staatliche Förderung Das Produkt wurde erheblich aus Budgetmitteln gefördert (8,5 % Zuschuss bis 2012, seit 14

15 2012 4,25%) In Summe machte die Förderung rund 90 Millionen Euro pro Jahr aus. Das Produkt hat auch relevante Steuerbefreiungen: keine Versicherungssteuer, keine KEST, keine Einkommenssteuer bei Rentenauszahlung. Im Produkt ist eine Kapitalgarantie vorgesehen, d.h. der nominelle Wert des eingezahlten Geldes plus die staatliche Förderung geht nicht verloren. Allerdings muss man auch hier die Inflation in Rechnung stellen. Und die Kapitalabsicherung kostet was. Förderung der Wiener Börse Ursprünglich musste das Kapital mindestens zu 40 % in (österreichischen) Aktien investiert werden. Es wurde auch bei der Einführung des Produktes klar kommuniziert, dass dies vor allem der Förderung der Wiener Börse dienen soll. Naturgemäß sind Produkte, die einen hohen Anteil an volatilen Produkten wie Aktien haben, für die Pensionsvorsorge problematisch. Wenn zum Rentenantritt die Kurse im Keller sind, haben die Pensionisten erhebliche Reduktionen ihrer Ansprüche zu erleiden und letztlich auf die Garantiesumme zurückfallen. Aus diesem Grund wurde auch der Aktienanteil seit 2010 auf % reduziert. Das Produkt ist sehr unflexibel, die Mindestlaufzeit beträgt 10 Jahre. Nachversteuerungen sind vorgesehen. a) Kosten Versicherungskosten (Studie der AK-Wien 2008) Die Kosten in diesem Produkt können erheblich sein, Eine Erhebung der AK aus dem Jahr 2008 hat die Kosten untersucht. Je nach Laufzeit macht die Kostenbelastung zwischen 11 und 35 Prozent aus. Beispiel: Kosten der Privaten Zukunftsvorsorge (in Euro) (Einzahlung 100. p.m.) Laufzeit 10 Jahre Laufzeit 40 Jahre Produkt Kosten Gesamtein Kostenante Kosten Gesamtein Kostenanteil zahlung il in % zahlung in % Fonds Versicheru ng 15

16 Fondskosten (Konsument 6/2011) Zu den Kosten der Versicherungshülle kommen noch die Kosten der dahinter liegenden Fonds. Und die sind erhebliche. Bei Beispiel unten bewegen sie sich zwischen 23,2 % und 37,4 %. Das heisst, die Anlage muss schon einen erheblichen Ertrag aufweisen damit für den Endkunden auch was abfällt. Kosten der prämienbegünstigten Zukunftsvorsorge (in Euro), Einzahlung 100 Euro pro Monat, 25 Jahre, Gesamtprämie Anbieter A Anbieter B Abschluss- und 3.427, ,50 Verwaltungskosten Veranlagungskosten 2% =7800 1% = 3900 Gesamt (= 37,4%) 6967 (= 23,2%) Diese Kosten führen dazu, dass mit grosser Wahrscheinlichkeit das Produkt nur schwer Renditen erwirtschaften wird können. Aber immerhin ist das Produkt mit einer Kapitalgarantie ausgestattet, sodass der Konsument vor Verlusten sicher sein kann. Er bekommt das eingezahlte Geld wieder zurück und auch die staatliche Förderung. Nominell gibt s daher keine Verluste. Real muss man natürlich die Inflation berücksichtigen und natürlich die Tatsache, dass die Kosten für den Konsumenten "verloren" sind,sodass dieses Produkt vermutlich schlechter als ein normales Sparbuch aussteigt. b) Renditen (Konsument 11/2008) Die private Zukunftsvorsorge hatte vor der Krise (2008) eine ganz gute Performance, nämlich zwischen 1,48 % und 11,84 Prozent, im Schnitt 4-5 Prozent. Dies zeigt, dass es erhebliche Schwankungen je nach Anbieter gibt. Zweitens waren bei einigen Produkten die Renditen für diesen Zeitraum mit guten Börsenjahren eher mager. Das Produkt ist von den Schwankungen der Aktienmärkte abhängig. So war 2008 die Performance negativ, 2009 und 2010 positiv ( plus 4,7 %, Median 10,1 %) schon wieder negativ: -2,9 % ( Median 6,4%) (FMA 2012) 3. Produkte der privaten Altersvorsorge: Zusammenfassung Wirtschaftliche Bedeutung Für die private Altersvorsorge zahlen die Österreicherinnen und Österreicher 6,2 Milliarden Euro pro Jahr. Das gesamte angesparte Vermögen beträgt 64 Milliarden Euro. 16

17 Produkte mit Kapitalgarantie bzw. Zinsgarantie (Lebensversicherung, Rentenversicherung, Prämienbegünstigte Zukunftsvorsorge) Diese Garantien beziehen sich jedoch auf das eingezahlte Geld abzüglich der Kosten, die an den Vertrieb und an die Versicherungsunternehmen gehen. Diese Kosten sind beträchtlich, 20 Prozent. Damit relativieren sich auch die Renditen dieser Produkte. Die klassische Lebensversicherung gibt eine Kapitalgarantie und eine garantierte Verzinsung. Aufgrund der hohen Kosten, die vom eingesetzten Kapital abgezogen werden, nämlich bis zu 20 Prozent, ist die Rendite mäßig. Die Rendite beträgt bei garantierte Auszahlungen -0,61 (Minus!) bis 0,19 Prozent, bei prognostizierten Ablaufleistungen 1,15 bis 2,52 Prozent. Diese treffen jedoch meist nicht ein.die Zinsen sind kaum über Null, meist weniger als die Inflationsrate. Private Rentenversicherung:Auch hier gilt das für die klassische Lebensversicherung gesagte. Die Kosten fressen die Renditen. Die Kosten machen zwischen 15 und 30 Prozent aus. Die Nettorenditen (garantiert) können negativ sein und machen zwischen -1,6 und 0,3 Prozent aus. Prämienbegünstigte Zukunftsvorsorge Hier gibt es eine Kapitalgarantie, d.h. der nominelle Wert des eingesetzten Geldes und die staatliche Förderung geht nicht verloren. Bei negativen Renditen (zb. 2011) ist der Bestand gesichert. Mehr vermutlich auch nicht, denn die Kosten sind beträchtlich je nach Laufzeit zwischen 10% und 35 %. Dazu können noch Kosten für die Veranlagung zwischen 23 und 37 Prozent kommen. Renditen: Vor der Krise nicht so schlecht, im Schnitt 4-5 Prozent, allerdings Schwankungen, z.b negativ bis minus 2,9 Prozent. Produkte ohne Zins- bzw. Kapitalgarantie Dazu zählt insbesondere die fondsgebundene Lebensversicherung, die meist, wenn auch nicht ausschliesslich, ohne Kapitalgarantie angeboten wird. Diese Produkte sind für die privaten Altersvorsorge völlig ungeeignet, es sei denn man spekuliert gerne. Hohe Kosen für die Hülle (15 bis 20 Prozent), Kosten der Fondsverwaltung unbekannt. Das Risiko trägt der Konsument. Bei der fondsgebundenen Lebensversicherung gibt es keine Garantien, d.h. es kann auch sein, wenn sich die Finanzmärkte schlecht entwickeln, dass das angesparte Kapital weg ist. Aber selbst bei guter Entwicklung auf den Finanzmärkten fressen die Kosten die Renditen weg. Aufgrund der hohen Kostenbelastung sind hohe Renditen der Veranlagungen notwendig um eine vernünftige Verzinsung am Ende sicherzustellen. Beispielsweise bleibt bei einer 17

18 Performance von 3 Prozent nur 1,5 Prozent Nettorendite übrig. Kosten und Renditen von Produkten der privaten Altersvorsorge Kosten Effektive Veerzinung bei garantierter Auszahlung Lebensversicherung 20 Prozent - 0,61 bis 0,19 Pensionsversicherung % -1,6 bis 0,3 PZV Fondsge. Lebensversicherung % plus Kosten der Fondsverwaltung 23 bis 37 % 15 bis 20, % olus Kosten der Fondsverwaltung (?) Schwankend, 1,48 bis 11,8 %, auch Verluste z.b 2011 (- 2,9 %) Grosse Verluste möglich 18

19 III. Zusammenfassung und Schlussfolgerungen Das gesetzliche Pensionssystem hat sich in der Vergangenheit bewährt und hat bereits erhebliche Anpassungen verkraftet. Das gesetzliche Pensionssystem ist zukunftssicher. Die kapitalgedeckte Altersvorsorge ist keineswegs robuster gegenüber demographischen EntwicklungenEs ist immuner gegen wirtschaftliche und demographische Schwankungen als Systeme, die sich ausschliesslich oder schwergewichtig auf eine kapitalgedeckte Altersvorsorge stützen. Eine vollständige Umstellung auf ein kapitalgedecktes System ist nicht finanzierbar. Eine totale Umstellung auf ein kapitalgedecktes System wird daher vernünftigerweise niemand verlangen können. Eine solche enorme Kapitalakkumulation müsste zwangsläufig zu der für die USA typischen Dominanz der Kapitalinteressen und zu der problematischen Steuerung der gesamten Wirtschaft über den Kapitalmarkt führen. Zinsen und Renditen sind beim kapitalgedeckten Pensionssystem bescheidendie Rentabilität von privaten Vorsorgeprodukten ist nicht besonders attraktiv, insbesondere, wenn mann sie mit der Inflation gegenrechnet. Die Zinsen sind bescheiden. Die Verzinsung unter Einbeziehung der Kosten ist negativ bis leicht positiv, jedenfalls unter der Inflationsrate. Die Versicherungsunternehmen betreiben hier meist unlautere Werbung indem mit Zinsssätzen geworben wird, die aber nicht vom Gesamtbetrag der einbezahlten Prämien gewährt werden, sondern deren Basis die einbezahlten Prämien abzüglich der Nebenkosten sind. Die effektiven Zinssätze sind dann um ein bis zwei Prozentpunkte niedriger als die beworbenen! Das grösste Problem bei den derzeitigen kapitalbasierten Produkten sind die hohen Kosten (15 bis 35 Prozent), die eine vernünftige Rentabilität meist verhindern. Dazu kommt noch die Intransparenz der Produkte, die es den meisten Konsumenten und Konsumenten verunmöglicht das Produkt zu verstehen. Für die jüngere Generation stellt sich aber auch das Problem, dass sie einer Doppelbelastung ausgesetzt sind. Sie müssen für das Umlagesystem zahlen und zusätzlich noch die private Altersvorsorge. Ausserdem kann sich nicht jeder die zusätzliche Belastung leisten. Logischerweise schliessen vor allem besser Verdienende eine private 19

20 Altersvorsoge ab. Das kapitalgedeckte Verfahren hat ungleich mehr Risiken, die sich aus der Instabilitäten und Volatilitäten der Kapitalmärkte ergeben. Kapitalgedeckte Altersvorsoge führt keineswegs zu mehr Sparen, zu mehr Investitionen und damit zu mehr Wachstum Die Propagierung der privaten Altersvorsorge ist verteilungspolitisch bedenklich. Die Propagierung der privaten Altersvorsorge dient nicht nur dazu der Finanzindustrie ein gutes Geschäft zu ermöglichen. Der Weg in Richtung private Altersvorsorge führtezu einer Entlastung der Arbeitgeber und zu einer zusätzlichen Belastung der Arbeitnehmer. Eine private Altersvorsorge kann für Besserverdienende eins sinnvolle Ergänzung zur gesetzlichen Altersvorsorge sein. Die kapitalgedeckte private Altersvorsorge kann also keine Probleme lösen. Sie hat hohe Kosten und bringt ( nicht zuletzt deshalb) niedrige Renditen und ist, wenn sie nicht mit einer Kapital- und Zinsgarantie ausgestattet ist unsicher (Verlustrisiko). Jüngst hat sich auch das EU-Parlament (EU-Parlament 2013) in einer Entschliessung über die privaten Altersvorsorge kritisch zu Wort gemeldet. Das System ist kostenintensiv, riskant und wenig transparent ( Punkt 58 der Entschliessung). Das EU-Parlament bedauert, dass Systeme der dritten Säule meist kostenintensiver, riskanter und weniger transparent sind als Systeme der ersten Säule, fordert Stabilität, Verlässlichkeit und Nachhaltigkeit für die dritte Säule. Eine kapitalgedeckte Altersvorsorge muss daher, um vom Publikum angenommen zu werden und um eine sicher zusätzliche Altersvorsorge zu ermöglichen, folgenden Kriterien genügen: 1. Transparenz über Kosten und Renditen, insbesondere die Renditen des eingezahlten Kapitals inklusive der Kosten. Angabe eines effektiven Zinssatzes. 2. Sie muss eine Verzinsung zumindest in der Höhe der Inflationsrate sicherstellen 3. Sie muss faire Möglichkeiten des Ausstiegs bieten 4. Die staatliche Förderung darf sich nur auf Produkte beziehen die diese Kriterien erfüllen. 20

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