Inhalt. Vorwort 6. Stichwortverzeichnis 125

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2 5 Inhalt Vorwort 6 Controlling die Grundlagen 7 Die Inhalte des Controlling-Systems 7 Operatives Controlling 9 Auf welche operativen Ziele sollte geachtet werden? 12 Strategisches Controlling 14 Die wichtigsten Controllinginstrumente 18 ABC-Analyse 18 Balanced Scorecard 24 Break-Even-Analyse 29 Deckungsbeitragsrechnung 41 Erfahrungskurve 51 Konkurrenz-Analyse 56 Kurzfristige Erfolgsrechnung 63 Lebenszyklus-Kurve 67 Losgrößen-Optimierung 76 Portfolio-Analyse 80 Potenzialanalyse 90 Qualitätsmanagement 97 Qualitätszirkel 111 Wertanalyse 115 Stichwortverzeichnis 125

3 7 Controlling die Grundlagen Die Globalisierung der Märkte, der steigende Kostendruck, die zunehmende Dynamik der Umwelt, die sich schnell ändernden Märkte und die Einengung der Handlungsspielräume durch neue Gesetze stellen immer höhere Anforderungen an Unternehmensleitung und Führungskräfte. Um die Gewinne sicherzustellen oder zu erhöhen, müssen Planung, Kontrolle und Steuerung in den Unternehmen ständig verbessert werden. Dazu stehen dem Unternehmen verschiedene Instrumente des Controlling zur Verfügung. Grundsätzlich sind dabei zwei Bereiche zu unterscheiden, das operative und das strategische Controlling. Die Inhalte des Controlling-Systems Das Controlling-System hat folgende Inhalte: Zielorientierung Zukunftsorientierung Engpassorientierung Prozessorientierung Marktorientierung Kundenorientierung

4 8 Controlling die Grundlagen Die zwei Bereiche des Controlling Operatives Controlling: kurzfristige Planung, Kontrolle und Steuerung mit dem Ziel, Korrekturen bei Abweichungen vom Kurs des Unternehmens zu ermöglichen. Strategisches Controlling: Aufdeckung von Chancen und Risiken mit dem Ziel, langfristig die Existenz des Unternehmens zu sichern. Für diese beiden Bereiche können unterschiedliche Instrumente eingesetzt werden, die Unternehmensleitung und Führungskräfte effektiv unterstützen sollen. Operatives und strategisches Controlling ergeben einen Regelkreis Das operative und das strategische Controlling können nicht streng voneinander getrennt werden, denn es besteht eine ständige Wechselwirkung zwischen diesen beiden Bereichen. Die operative Planung hängt sehr stark von der strategischen Planung ab. Umgekehrt liefern operative Überlegungen wichtige Impulse für die strategische Ausrichtung des Unternehmens. Zwischen dem operativen und dem strategischen Controlling besteht also ein Regelkreis. Informationsbereitstellung: ein Grundpfeiler des Controlling Der Erfolg eines Unternehmens hängt von den Fähigkeiten der Unternehmensleitung und der Führungskräfte ab, die betrieblichen Probleme rechtzeitig zu erkennen und zu analysieren.

5 Operatives Controlling 9 Dann können schnell Lösungsmöglichkeiten aufgezeigt werden. Dazu müssen die entscheidungsrelevanten Informationen vor allem zum richtigen Zeitpunkt aufbereitet und den Führungskräften zur Verfügung gestellt werden. Ein wirkungsvolles Controlling ist hierfür die unverzichtbare Voraussetzung: Der Controller muss regelmäßig Analysen durchführen und seine Werkzeuge einsetzen, um die Unternehmensleitung und die Führungskräfte mit den erforderlichen Informationen zu versorgen. Operatives Controlling Das operative Controlling beschäftigt sich im Wesentlichen mit der Erstellung von Plänen für das kommende Geschäftsjahr und führt dazu laufende Kontrollen durch. Dabei sollen Abweichungen vom Kurs des Unternehmens frühzeitig erkannt werden. Dadurch soll das Management in die Lage versetzt werden korrigierende Maßnahmen in den einzelnen Verantwortungsbereichen einzuleiten, um die festgelegten Ziele doch noch zu erreichen. Hauptaufgaben des operativen Controlling Folgende Aufgaben fallen dem operativen Controlling zu: Planung Vereinbarung der Unternehmensziele Kontrolle Soll-Ist-Vergleiche, Abweichungsanalysen Steuerung Durchführung von Korrekturmaßnahmen

6 10 Controlling die Grundlagen Durch die Planung wird der Kurs für das folgende Geschäftsjahr festgelegt. Ein aussagefähiges Berichtssystem ermöglicht es, genauere Kontrollen während des laufenden Geschäftsjahres durchzuführen. Für die Abweichungen vom Plan werden Ursachenanalysen erstellt. Daraufhin müssen Lösungen gefunden werden, um in Zukunft die Abweichungen zu vermeiden. Entsprechende Maßnahmen sind zu beschließen und deren Auswirkungen zu untersuchen. Die Steuerung dient schließlich dazu den festgelegten Kurs einzuhalten. Die drei Aufgaben Planung, Kontrolle und Steuerung sind durch einen Regelkreis ständig miteinander verbunden. Die operativen Controllinginstrumente sollten während des Geschäftsjahres systematisch verwendet werden. In vielen kleineren und mittleren Unternehmen muss oft erst dafür gesorgt werden, dass die Unternehmensleitung und die Führungskräfte auch das Instrumentarium beherrschen. Mit Hilfe der operativen Controllinginstrumente sind Unternehmensleitung und Führungskräfte in der Lage, bessere Entscheidungen zu treffen. Der Einsatz dieser Instrumente sollte der Unternehmensführung dazu verhelfen, die festgelegten kurzfristigen Ziele nicht aus den Augen zu verlieren.

7 Operatives Controlling 11 Auf diese Ressourcen greift operatives Controlling zurück Bei der operativen Planung, Kontrolle und Steuerung geht das Controlling von den im Unternehmen vorhandenen Möglichkeiten (Ressourcen) aus: Produktions- und Verkaufsprogramm Maschinelle Ausstattung Qualifikation der Mitarbeiter Kapitalausstattung Da sich das operative Controlling mit kurzfristiger Planung, nämlich den Vorgängen für das kommende Geschäftsjahr, beschäftigt, müssen Sie auf die vorhandenen Strukturen bzw. Ressourcen zurückgreifen. Die Steuerung der Prozesse erfolgt dabei durch einen permanenten Soll-Ist-Vergleich. Die geplanten Daten werden mit den effektiven Größen möglichst pro Monat verglichen, um rasch Abweichungen ermitteln zu können. Ein solches Vorgehen erlaubt Ihnen, rechtzeitig gezielte Korrekturmaßnahmen einzuleiten. Schwerpunkt Gewinnsteuerung Der Schwerpunkt des operativen Controlling liegt auf der Gewinnsteuerung. Das bedeutet, dass insbesondere die Rentabilität verbessert und die Liquidität gesichert werden soll. Diese Unternehmensziele sind damit die bedeutendsten Steuerungsgrößen.

8 125 Stichwortverzeichnis A-Produkte 79 f. ABC-Analyse 18 ff. Abweichungsanalysen 9 f. Arme Hunde 84 ff. Berichtssystem 10, 65 Beschäftigungsgrad 31, 34 Betriebsablauf 115 Betriebsergebnis 30, 66 Break-Even-Analyse 29 ff. Break-Even-Punkt 33 Cashflow 67 ff., 86 ff. Cash-Kühe (Cash-Cows) 84 ff. Controlling operatives 8 ff. strategisches 14 ff. Deckungsbeiträge 30, 36, 66 ff. Deckungsbeitragsrechnung 13, 25, 45, 63 ff. Einfache Deckungsbeitragsrechnung 45 Erfahrungskurve 51 Fehlerkosten 103 Fehlinvestition 71 Frühwarnindikatoren 15 Geschäftseinheiten 80 ff. Geschäftsfelder 82 ff. Gewinn- und Verlustzone 29, 32 Gewinnermittlung 29 Gewinnsteuerung 11, 29 Investitionsgüter 68 Investitionsgüterindustrie 71 Konkurrenz-Analyse 56 ff., 91, 120 Konsumgüter 68 Konsumgüterindustrie 71 Kosten fixe 35 ff., 53, ff. variable 36, 53, 56, 66 f., 122 losfixe 76 ff. auflageproportionale 76, 78 ff. Kostensenkungsmaßnahmen 56 kurzfristige Erfolgsrechnung 30, 63 ff. Lagerhaltung 22, 54 Lagerkosten 12, 77 Lebenszyklus-Kurve 67 ff. Leistungssteigerung 53, 56, 115 Lernkurve 51 Lieferanten 61, 120, 123 Liquidität 11 f. Losgröße 78 ff. Losgrößen-Optimierung 76 ff. Markenartikel 71 Marketing 19, 60, 66 Marktanteil 16, 61, 70, 74, 82 ff.

9 126 Stichwortverzeichnis Marktanteils-Marktwachstums- Portfolio 82, 84 Markteinführung 65 Marktführer 56 f., 90 ff., 93 f. Marktstellung 59, 81 Marktvolumen 83 Marktwachstum 82 ff. Marktzyklus 68 f. Materialverbrauch 55 Materialwirtschaft 19, 66, 118 Nachfrageverhalten 96 Nachwuchs-Produkte 84 ff. Plan-Portfolio 89 Portfolio-Analyse 80 ff. Potenzial-Analyse 90 ff. Produkt-Wertanalyse 117 Produktgruppen-Analyse 67 Produktionsmengen 51, 55 Produktivitätssteigerung 56, 116 Prozess-Wertanalyse 117 Qualifikation der Mitarbeiter 11, 54, 59 Qualitätskosten 102 Qualitätsmanagement 97 Qualitätssicherung 112 Qualitätszirkel 111 ff. Sättigungsphase 59, 87 Sicherheits-Koeffizient 38 ff. Sicherheitsstrecke 38 f. Soll-Ist-Vergleich 11, 123 Stars 84 ff. Stückkosten 51, 73, 78, 82, 86 Total Quality Management (TQM) siehe Qualitätsmanagement Umsatzerlöse 24, 37 ff., 63, 67, 69, 71 Umsatzkostenverfahren 64 Ursachenanalysen 10 Verdrängungswettbewerb 59, 74 Vertrieb 19, 54, 62, 67, 118, 122 Vollkostenrechnung 41 Wachstumskurve 51 Wachstumsphase 54, 59, 68, 70, 74, 86 Wachstumsprodukte 52, 68, 70 Wertanalyse 23, 115 ff. Wertschöpfung 51 f. Zertifizierung 108 Zweistufige Deckungsbeitragsrechnung 48 Rationalisierung 22, 51, 53, 116 Reifephase 59, 68, 70, 86 Rentabilität 11 f. ROI (Return on Investment) 12 f. Rückgangsphase 68, 70 Rüstkosten 77 f.

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