Ziele des Seminars. Modul AEF-el802: Ernährungsepidemiologie. Einführung. Referate. Vorlesungstermine

Save this PDF as:
 WORD  PNG  TXT  JPG

Größe: px
Ab Seite anzeigen:

Download "Ziele des Seminars. Modul AEF-el802: Ernährungsepidemiologie. Einführung. Referate. Vorlesungstermine"

Transkript

1 Ziele des Seminars Modul AEF-el802: Ernährungsepidemiologie Einführung PD Dr. Sandra Plachta-Danielzik Institut für Humanernährung und Lebensmittelkunde / Institut für Epidemiologie Christian-Albrechts-Universität zu Kiel Beurteilung und Diskussion von wissenschaftlichen Veröffentlichungen unter ernährungsepidemiologischen Gesichtspunkten: - Sind die Studienergebnisse auf das Studiendesign oder die Studiendurchführung zurückzuführen? - Wie hätte die Studie besser gemacht werden können? - Was waren die Limitationen der Studie? Vorlesungstermine Datum Thema Referenten Referate 2er Gruppen zu einem Thema Pro Person min Präsentation (pptx), 30 min Diskussion Beschreiben Sie der Gliederung folgend die wichtigsten Aspekte der Studie Erklären Sie die Tabellen und Abbildungen Seien Sie kritisch, diskutieren Sie kritisch, stellen Sie Fragen Einführung S. P.-D Studiendesigns S. P.-D Fällt aus! Public Health Kochsalzreduktion Schokolade und Blutdruck Gewichtszunahme in der Schwangerschaft Fleisch und Krebs Fällt aus! Limonade und Übergewicht Lungenkrebs und Rauchen Pro und Contra Ernährungsepidemiologie Nudging Obst/Gemüse und koronare Herzkrankheit Lebensmittelumgebung und ÜG

2 Ziele epidemiologischer Forschung Definition Epidemiologie 1. Bestimmung des Ausmaßes einer Erkrankung oder anderer gesundheitsbezogener Faktoren in der Bevölkerung 2. Identifizierung der Ätiologie bzw. der Ursache einer Erkrankung und der Faktoren, die das Erkrankungsrisiko erhöhen oder verringern 3. Bewertung präventiver und therapeutischer Maßnahmen 4. Bereitstellung einer Plattform zur Entwicklung gesundheitspolitischer Entscheidungen Epidemiologie ist die Lehre von der Verteilung von Erkrankungen oder physiologischen Tatbeständen in Bevölkerungen und den Faktoren, die diese Verteilung beeinflussen. (Lilienfeld) Wissenschaft von der Verteilung und den Determinanten von Erkrankung und Verletzungen in menschlichen Bevölkerungen (Mausner, Kramer) Richtungen der Epidemiologie (I) Richtungen der Epidemiologie (II) Deskriptive Epidemiologie Beschreibt das Auftreten einer Erkrankung in einer Bevölkerung mit quantitativen Maßzahlen. Krankheitshäufigkeit, Krankheitsverteilung (Ort, Zeit oder Person) Zur Hypothesenformulierung Bsp: Fallbeschreibungen (case reports), Fallserien (case series), ökologische Studien (ecological studies), Migrationsstudien (migration studies), Querschnittsstudien (cross-sectional studies) Ätiologisch ausgerichtete Epidemiologie Untersucht das Auftreten einer Erkrankung und Einflussfaktoren ( Exposition ), d.h. beschreibt Expositions- Krankheitsbeziehungen quantitativ Analytisch-beobachtende Epidemiologie Ursachen-Wirkungs-Beziehungen Zur Hypothesenprüfung Bsp. Fall-Kontrollstudien (case-control studies), Kohortenstudien (cohort studies)

3 Richtungen der Epidemiologie (III) Analytisch-experimentelle Epidemiologie Gezielte Untersuchung unter kontrollierten Bedingungen Hypothesenprüfung Bsp. Interventionsstudie (intervention study) Richtungen der Epidemiologie (IV) Molekulare Epidemiologie Verknüpfung epidemiologischer Forschung mit biochemischer bzw. molekularbiologischer Forschung Aufklärung von Mechanismen der Krankheitsentstehung Genetische Epidemiologie - Untersucht den Einfluss genetischer Faktoren auf Erkrankungen in Populationen - Untersucht die Interaktion genetischer Faktoren mit Umweltfaktoren auf Erkrankungen in Populationen - Überschneidung mit molekularer Epidemiologie Interpretation epidemiologischer Studien (I) Interpretation epidemiologischer Studien (II) Gibt es eine statistische Assoziation? Ist die Assoziation zufällig? Kommt die Assoziation durch Verzerrung (Bias) zustande? Kommt die Assoziation durch Störgrößen (Confounding) zustande? Ist die Assoziation kausal? Ist die Assoziation stark? Gibt eine plausible biologische Hypothese für die Assoziation? Wird die Assoziation konsistent in vielen Studien gezeigt? Ist die zeitliche Abfolge plausibel? Gibt es Hinweise auf eine Dosis-Wirkungs-Beziehung?

4

5

6

7 Risikoschätzung in Fall-Kontroll-Studien Vergleich der Chancen (Odds) der Exposition unter den Fällen (A/C) mit derjenigen unter den Kontrollen (B/D) Chancenverhältnis = Odds Ratio Odds Ratio Werte von 0 bis unendlich OR=1 Das Vorkommen der Exposition steht in keinem Zusammenhang mit dem Expositionsfaktor OR>1 Es besteht ein positiver Zusammenhang zwischen dem Vorkommen der Erkrankung und dem Expositionsfaktor OR<1 Es besteht ein inverser (gegenläufiger) Zusammenhang zwischen dem Vorkommen der Erkrankung und dem Expositionsfaktor

8 Confounding = Verwechslung Confounder = Störfaktor Was ist Confounding? Untersuchung zwischen einer Exposition und einer Erkrankung: Exposition, Störfaktor und Erkrankung Confounder z.b. Rauchen Ist der Zusammenhang wirklich durch die Exposition hervorgerufen oder durch einen anderen Faktor (=Confounder)? größtes Problem: Confounder können eine Ursache-Wirkungs- Beziehung vortäuschen, die gar nicht existiert Exposition z.b. Alkoholkonsum Kausaler Zusammenhang Ungerichtete Assoziation Zielvariable z.b. Lungenkrebs

9 Was tun, um Confounding zu vermeiden? Randomisierung Randomisierung Ausschließen (Restriktion) Doppelblindstudie Interpretation Stratifizierung Matching Adjustierung bei der Planung der Studie bei der Auswertung der Studie = zufällige Aufteilung einer Population von Individuen in zwei (oder mehrere) Gruppen bekannte und unbekannte Einflussfaktoren werden gleichmäßig auf die Gruppen verteilt beobachtete Unterschiede lassen sich nur noch durch Gruppencharakteristika erklären Restriktion (Ein- und Ausschlusskriterien) Schichtung / Stratifizierung Homogene Teilgruppen werden definiert, um Confounding- Mechanismen auszuschalten über inhaltlich zu rechtfertigende Ein- und Ausschlusskriterien; d.h. je nach Fragestellung der Studie werden spezielle Ein- und Ausschlusskriterien formuliert: Studie über Bluthochdruck: Ausschlusskriterium: Personen, die Medikamente gegen Bluthochdruck einnehmen aber auch "gängige" Confounder können eliminiert werden jedes Individuum der Population wird eindeutig einer Schicht zugeordnet Schichtungsvariable = Kriterium, nach dem die Schichtung erfolgt = Konfounder (Geschlecht, SES) für jede Schicht wird eine epidemiologische Maßzahl berechnet: Unterschied im BMI von Rauchern und Nicht-Rauchern: Gesamtpopulation: ja Männer: nein Frauen: ja

10 Erhöht Validität der Ergebnisse Einfache Blindung: Blindung Nur Studienteilnehmer wissen nicht, zu welchem Studienarm sie gehören Doppelte Blindung: Auch die Untersucher kennen die Zugehörigkeit der Teilnehmer zu den Studienarmen nicht Matching = Paarbildung Zu einem Fall sucht man einen passende Kontrolle, die die gleichen Merkmalsausprägungen in den Confounder-Variablen aufweist Matching-Variable = Confounder Künstliches Angleichen der Verteilung von Confoundern: die Verteilung der Confounder ist in den zu vergleichenden Gruppen vollkommen analog Ursprünglich kommt Matching aus Fall-Kontroll-Studien, kann aber auch in Kohortenstudien angewendet werden 2 Arten des Matching Matching Adjustierung Durch multivariate statistische Analyseverfahren können Confounder in der Analyse berücksichtigt werden. Die Expositionsvariable wird um den Confounder korrigiert. Individuelles Matching 1:1 Grundidee, aber wenn es zu wenig Fälle gibt, dann Häufigkeits- Matching 1:n Bsp.: 2 Therapien zur Blutdrucksenkung; Vergleich der Mittelwerte in den 2 Behandlungsgruppen Sind die Ausgangswerte in beiden Gruppen gleich? (z.b.: bedingt durch unterschiedliches Alter; RR steigt mit Alter) Adjustierung mit Hilfe der Kovarianzanalyse: ein oder mehrere Einflussvariablen (Confounder) werden durch lineare Regression mit berücksichtigt

11 Zusammenfassung Confounder kommen (fast) in jeder Studie vor am besten vor Studienbeginn mögliche Confounder identifizieren Confounder im Studiendesign ausschalten oder kontrollieren (Randomisierung, Restriktion) bei der Datenauswertung für Confounder kontrollieren (Matchen, Stratifizieren oder Adjustieren) mögliche Wechselwirkungen überprüfen Mögliche Verzerrungen in einer Studienpopulation Zufallsfehler Zufallsfehler: wird bestimmt durch die natürliche Varianz und den Stichprobenumfang (Reliabilität) Systematische Fehler (bias): Auswahlverzerrung (selection bias) Informationsverzerrung (information bias) Verzerrung durch Störparameter (confounding bias) systematische Fehler Bias Verzerrung der wahren Tatsachen, die auf einen systematischen Fehler bei der Erhebung der Daten zurückzuführen ist Ein Effektschätzer weicht systematisch vom wahren Schätzer ab (im Gegensatz zu zufälligen Fehlern) Unterschätzung oder Überschätzung Selektionsbias Informationsbias Publikationsbias Arten von Bias

12 Selektionsbias Selektionsbias Resultiert aus der Auswahl der Studienteilnehmer für eine Studie z.b. systematische Unterschiede zwischen Studienteilnehmern und Nicht-Teilnehmern keine Generalisierbarkeit der Aussagen Selektives Überleben (selective survival): Sterberate innerhalb einer Gruppe unterschiedlich verzerrter Effektschätzer möglich Loss to follow-up: vorzeitiges Ausscheiden aus einer Studie unproportional Informationsbias Recall bias: z.b. kritische Betrachtung des bisherigen Lebensstils, ausgelöst durch die Erkrankung; overreporting, underreporting Interviewer bias: Einfluss des Interviewers auf Antwortverhalten Misclassification bias: fehlerhafte Zuordnung von Studienteilnehmern zu Vergleichsgruppen, die sowohl Exposition als auch Erkrankung betreffen kann Publikationsbias Auswahl der Zeitschriften, die zitiert werden Nicht- Veröffentlichung von nicht-signifikanten Studienergebnissen

13 Vorlesungstermine Datum Thema Referenten Titel Abstract Aufbau wissenschaftlicher Artikel Introduction Material and methods Results Discussion Einführung S. P.-D Studiendesigns S. P.-D Fällt aus! Public Health Kochsalzreduktion Seidler, Freerichs, Henneke Schokolade und Blutdruck Ruck, Groß Gewichtszunahme in der Schwangerschaft Schulz, Magel Fleisch und Krebs Staack, Eickelberg Fällt aus! Limonade und Übergewicht Moser, Franzenburg Lungenkrebs und Rauchen Meyer-Weidemann, Zietzsch Nudging Neumann, Rimmele

Was ist eine gute Klinische Studie - die Sicht der Statistik. Peter Martus Institut für Biometrie und Klinische Epidemiologie

Was ist eine gute Klinische Studie - die Sicht der Statistik. Peter Martus Institut für Biometrie und Klinische Epidemiologie Was ist eine gute Klinische Studie - die Sicht der Statistik Peter Martus Institut für Biometrie und Klinische Epidemiologie Historisches Beispiel James Lind (1716-1794) entwickelte 1747 als britischer

Mehr

AWMF-Register Nr. 041/004 Klasse: S3. Beobachtungsstudien

AWMF-Register Nr. 041/004 Klasse: S3. Beobachtungsstudien AWMF-Register Nr. 041/004 Klasse: S3 Glossar (modifiziert und erweitert nach: Das Deutsche Cochrane Zentrum: Glossar www.cochrane.de/de/cochrane-glossar sowie www.awanet.ch/nv/ebm/glossar.asp Beobachtungsstudien

Mehr

http://www.mig.tu-berlin.de

http://www.mig.tu-berlin.de Management im Gesundheitswesen IV: Gesundheitsökonomische Evaluation Studientypen und Datenquellen; Erfassung und Bewertung von klinischen Ergebnisparametern Querschnittstudie Überblick Studientypen Beobachtungsstudien

Mehr

Inhaltsverzeichnis. Seite 2 von 23

Inhaltsverzeichnis. Seite 2 von 23 Programm- und Modulbeschreibung für den Masterstudiengang Master of Science in Community Medicine and Epidemiologic Research an der Ernst-Moritz-Arndt-Universität Greifswald Seite 1 von 23 Inhaltsverzeichnis

Mehr

1.1 Studientitel: XY 1.2 Studienleiter: XY 1.3 Medizinischer Hintergrund

1.1 Studientitel: XY 1.2 Studienleiter: XY 1.3 Medizinischer Hintergrund 1.1 Studientitel: XY 1.2 Studienleiter: XY 1.3 Medizinischer Hintergrund Patienten, welche unter chronischer Herzinsuffizienz leiden erleben häufig Rückfälle nach einem klinischen Aufenthalt. Die Ursache

Mehr

Rauchen bis kurz vor Bekanntwerden einer Schwangerschaft: Physiologische Beeinträchtigung im Kindergartenalter?

Rauchen bis kurz vor Bekanntwerden einer Schwangerschaft: Physiologische Beeinträchtigung im Kindergartenalter? Rauchen bis kurz vor Bekanntwerden einer Schwangerschaft: Physiologische Beeinträchtigung im Kindergartenalter? Marc Jarczok, Sven Schneider, Joachim E. Fischer, Freia De Bock 1 Mannheimer Institut für

Mehr

Studiendesign/ Evaluierungsdesign

Studiendesign/ Evaluierungsdesign Jennifer Ziegert Studiendesign/ Evaluierungsdesign Praxisprojekt: Nutzerorientierte Evaluierung von Visualisierungen in Daffodil mittels Eyetracker Warum Studien /Evaluierungsdesign Das Design einer Untersuchung

Mehr

"Lüdenscheider Aktivitätsfragebogen" zum Risikofaktor Bewegungsmangel

Lüdenscheider Aktivitätsfragebogen zum Risikofaktor Bewegungsmangel "Lüdenscheider Aktivitätsfragebogen" zum Risikofaktor Bewegungsmangel Höltke/Jakob Sportmedizin Hellersen 2002 Vorbemerkungen Vorrangiges Ziel der Gesundheitsvorsorge ist es heutzutage in den Industrienationen

Mehr

1.3 Zusammenfassung und Ausblick 26. 2 Medizinische Grundlagen des Diabetes mellitus 27

1.3 Zusammenfassung und Ausblick 26. 2 Medizinische Grundlagen des Diabetes mellitus 27 Inhaltsverzeichnis Inhaltsverzeichnis I Abbildungsverzeichnis VIII Tabellenverzeichnis IX Abkürzungsverzeichnis XI Zusammenfassung 1 Abstract 3 Einleitung 5 I. Stand der Forschung 9 1 Depressive Störungen

Mehr

Antrag zur Durchführung einer epidemiologischen Untersuchung

Antrag zur Durchführung einer epidemiologischen Untersuchung Materialien zu Genetisch-Epidemiologischen Methoden Absender: Antrag zur Durchführung einer epidemiologischen Untersuchung Musterantrag der ad hoc Arbeitsgruppe Epidemiologie des Arbeitskreises Medizinischer

Mehr

Evidenz in der Ernährungsforschung: Was ist möglich?

Evidenz in der Ernährungsforschung: Was ist möglich? Evidenz in der Ernährungsforschung: Was ist möglich? Mag. a Isolde Sommer, PhD, MPH Department für Evidenzbasierte Medizin und Klinische Epidemiologie Donau-Universität Krems Trusted evidence. Informed

Mehr

Quarz, Silikose, Lungenkrebs: Metaanalyse der epidemiologischen Studien

Quarz, Silikose, Lungenkrebs: Metaanalyse der epidemiologischen Studien Quarz, Silikose, Lungenkrebs: Metaanalyse der epidemiologischen Studien Frank Bochmann Berufsgenossenschaftliches Institut für Arbeitssicherheit - BIA, Sankt Augustin E-Mail: F.Bochmann@hvbg.de BIA 07_2000

Mehr

5. Untersuchungsdesigns

5. Untersuchungsdesigns Dr. habil. Rüdiger Jacob Methoden und Techniken der empirischen Sozialforschung Vorlesung mit Diskussion 5. Untersuchungsdesigns Experimente als Instrument zur Prüfung von Kausalität Kohortenstudien, Fall-Kontroll-Studien,

Mehr

Quick-Einstellung bietet Gelegenheit für bessere Blutdruckkontrolle. Erkenntnisse dank der Hausärztedatenbank FIRE

Quick-Einstellung bietet Gelegenheit für bessere Blutdruckkontrolle. Erkenntnisse dank der Hausärztedatenbank FIRE Quick-Einstellung bietet Gelegenheit für bessere Blutdruckkontrolle Sven Streit, Vladimir Kaplan, André Busato, Sima Djalali, Oliver Senn, Damian N. Meli und die FIRE Studiengruppe Symposium Versorgungsforschung

Mehr

Studiendesign und Statistik: Interpretation publizierter klinischer Daten

Studiendesign und Statistik: Interpretation publizierter klinischer Daten Studiendesign und Statistik: Interpretation publizierter klinischer Daten Dr. Antje Jahn Institut für Medizinische Biometrie, Epidemiologie und Informatik Universitätsmedizin Mainz Hämatologie im Wandel,

Mehr

Statistik für Studenten der Sportwissenschaften SS 2008

Statistik für Studenten der Sportwissenschaften SS 2008 Statistik für Studenten der Sportwissenschaften SS 008 Aufgabe 1 Man weiß von Rehabilitanden, die sich einer bestimmten Gymnastik unterziehen, dass sie im Mittel µ=54 Jahre (σ=3 Jahre) alt sind. a) Welcher

Mehr

Anforderungen an eine patientenorientierte Arzneimittelanwendungsforschung

Anforderungen an eine patientenorientierte Arzneimittelanwendungsforschung Anforderungen an eine patientenorientierte Arzneimittelanwendungsforschung Prof. Dr. Marion Schaefer Institut für Klinische Pharmakologie / Charité Universitätsmedizin Berlin 3. Eisensymposium / Basel

Mehr

Thomas L. Diepgen (Hrsg.): Grundwissen Epidemiologie, medizinische Biometrie und medizinische Informatik, Verlag Hans Huber, Bern 2008 2008 by Verlag

Thomas L. Diepgen (Hrsg.): Grundwissen Epidemiologie, medizinische Biometrie und medizinische Informatik, Verlag Hans Huber, Bern 2008 2008 by Verlag Diepgen (Hrsg.) Grundwissen Epidemiologie, medizinische Biometrie und medizinische Informatik Reihe «Querschnittsbereiche» Herausgeben von: Prof. Dr. Elmar Brähler, Leipzig Prof. Dr. Peter Elsner, Jena

Mehr

Arbeitskreis Versorgungsforschung beim Wissenschaftlichen Beirat. Definition und Abgrenzung der Versorgungsforschung

Arbeitskreis Versorgungsforschung beim Wissenschaftlichen Beirat. Definition und Abgrenzung der Versorgungsforschung beim Wissenschaftlichen Beirat Dieses Papier wurde am 08.09.2004 unter dem Vorsitz von Prof. Dr. Schwartz vom Arbeitskreis Versorgungsforschung beim Wissenschaftlichen Beirat der Bundesärztekammer verabschiedet.

Mehr

Marcoumar altes Mittel mit Überraschungseffekt

Marcoumar altes Mittel mit Überraschungseffekt Marcoumar altes Mittel mit Überraschungseffekt Sven Streit, Vladimir Kaplan, André Busato, Sima Djalali, Oliver Senn, Damian N. Meli und die FIRE Studiengruppe Ärztekongress Arosa 29. März 2014 Dr. med.

Mehr

0 Einführung: Was ist Statistik

0 Einführung: Was ist Statistik 0 Einführung: Was ist Statistik 1 Datenerhebung und Messung Die Messung Skalenniveaus 2 Univariate deskriptive Statistik 3 Multivariate Statistik 4 Regression 5 Ergänzungen Grundbegriffe Statistische Einheit,

Mehr

Florian Frötscher und Demet Özçetin

Florian Frötscher und Demet Özçetin Statistische Tests in der Mehrsprachigkeitsforschung Aufgaben, Anforderungen, Probleme. Florian Frötscher und Demet Özçetin florian.froetscher@uni-hamburg.de SFB 538 Mehrsprachigkeit Max-Brauer-Allee 60

Mehr

EWOG-SAA 2010 Genetische und immunologische Charakterisierung der Schweren Aplastischen Anämie (SAA) bei Kindern und Jugendlichen

EWOG-SAA 2010 Genetische und immunologische Charakterisierung der Schweren Aplastischen Anämie (SAA) bei Kindern und Jugendlichen Studienbeschreibung Titel der Studie EWOG-SAA 2010 Genetische und immunologische Charakterisierung der Schweren Aplastischen Anämie (SAA) bei Kindern und Jugendlichen Studienakronym EWOG-SAA 2010 Internetseite

Mehr

Vorlesung 1: Grundlagen, Evidenzbasierte Medizin und Gute Klinische Praxis (GCP)

Vorlesung 1: Grundlagen, Evidenzbasierte Medizin und Gute Klinische Praxis (GCP) Vorlesung 1: Grundlagen, Evidenzbasierte Medizin und Gute Klinische Praxis (GCP) 1.1. Begriffsbildung im Rahmen der Evidenzbasierten Medizin (EBM) Einsicht in die Notwendigkeit und praktische Relevanz

Mehr

Prevalence of colorectal polyps attributable to gender, smoking, and family history of colorectal cancer

Prevalence of colorectal polyps attributable to gender, smoking, and family history of colorectal cancer 07.09.2010 Prevalence of colorectal polyps attributable to gender, smoking, and family history of colorectal cancer Prävalenz kolorektaler Polypen, deren Anteile auf Geschlecht, Rauchen und Familiengeschichte

Mehr

genehmigte Dissertation

genehmigte Dissertation Einfluss einer Nährstoffsupplementierung auf Krankheitsaktivität und Nährstoffstatus von Patienten mit rheumatoider Arthritis Von der Naturwissenschaftlichen Fakultät der Gottfried Wilhelm Leibniz Universität

Mehr

Gesundheitliche Aspekte von Tiermilchkonsum bis zum Ende des 3. Lebensjahres:

Gesundheitliche Aspekte von Tiermilchkonsum bis zum Ende des 3. Lebensjahres: Department für Evidenzbasierte Medizin und Klinische Epidemiologie Gesundheitliche Aspekte von Tiermilchkonsum bis zum Ende des 3. Lebensjahres: Systematische Übersichtsarbeit 20. April, 2011 Donau-Universität

Mehr

Trinken im Unterricht, kognitive Leistungsfähigkeit und Wohlbefinden: Eine randomisierte kontrollierte Interventionsstudie

Trinken im Unterricht, kognitive Leistungsfähigkeit und Wohlbefinden: Eine randomisierte kontrollierte Interventionsstudie Zweites Junges Forum Public Health Nutrition, Hochschule Fulda Workshop: Zielgruppe Kinder/Jugendliche W-I Trinken im Unterricht, kognitive Leistungsfähigkeit und Wohlbefinden: Eine randomisierte kontrollierte

Mehr

Prof. Dr. med. Andreas Becker

Prof. Dr. med. Andreas Becker Prof. Dr. med. Andreas Becker Institut Prof. Dr. Becker Nonnenweg 120a 51503 Rösrath Tel +49 (0) 2205 920 460 Fax +49 (0) 2205 920 463 Mobil +49 (0) 172 29 88 040 becker@i-pdb.de Einleitung 2 3 4 5 6 Auch

Mehr

Lärmwirkungsstudie Rhein-Main. Blutdruckmonitoring

Lärmwirkungsstudie Rhein-Main. Blutdruckmonitoring Lärmwirkungsstudie Rhein-Main 14.04.2011 Hintergrund Zunahme von Bluthochdruck (Hypertonie) als Folge von Fluglärmexposition kann nach derzeitigem Stand der Wissenschaft nicht mehr ausgeschlossen werden

Mehr

Messwerte. 20 30 40 50 60 70 80 Gewicht in kg. Messwerte

Messwerte. 20 30 40 50 60 70 80 Gewicht in kg. Messwerte 2. Public Health Methoden 2.1 Epidemiologie Zusätzliche Abbildungen (1) Ergänzende Abbildung zu Kap. 2.1.4 Validität und Reliabilität Web-Abb. 2.1.1 Schematische Darstellung der Bestimmung des Körpergewichts

Mehr

Eine Studie was ist das? Grundlagen klinischer Studien

Eine Studie was ist das? Grundlagen klinischer Studien Eine Studie was ist das? Grundlagen klinischer Studien Grundlagen klinischer Studien Eine Studie ist eine systematische Sammlung von Daten, die dazu dient, eine oder mehrere Fragen zu beantworten. Eine

Mehr

Messen im medizinischen Kontext II: Expositionsmessung

Messen im medizinischen Kontext II: Expositionsmessung Messen im medizinischen Kontext II: Expositionsmessung Bachelor-Seminar Messen und Statistik Institut für Statistik LMU Daniel Krklec Daniel.Krklec@campus.lmu.de 16. Juni 2009 Inhaltsverzeichnis 1 Begriffsklärung

Mehr

Statistische Modellbildung. De nihilo nihil

Statistische Modellbildung. De nihilo nihil Statistische Modellbildung De nihilo nihil Kausalitätsbeziehungen Zielgröße Blutdruck Störgröße Nikotinkonsum Störgröße Körpergewicht Einflussgröße Koffeinkonsum ursächlich assoziiert Statistische Modellbildung...

Mehr

Verfahrenstechnische und methodische Anforderungen an die Bewertung einer Untersuchungs- u. Behandlungsmethode

Verfahrenstechnische und methodische Anforderungen an die Bewertung einer Untersuchungs- u. Behandlungsmethode Informationsblatt Verfahrenstechnische und methodische Anforderungen an die Bewertung einer Untersuchungs- u. Behandlungsmethode (Bezug zu 2. Kapitel der Verfahrensordnung des G-BA (VerfO), Anlage II,

Mehr

Das Überleitungsmanagement der postoperativen Akutschmerztherapie von Fraktur-Patienten in die ambulante Weiterbehandlung

Das Überleitungsmanagement der postoperativen Akutschmerztherapie von Fraktur-Patienten in die ambulante Weiterbehandlung Das Überleitungsmanagement der postoperativen Akutschmerztherapie von Fraktur-Patienten in die ambulante Weiterbehandlung Christian J. P. Simanski 1, Carolin Bruns 2, Rolf Lefering 2, Edmund A.M. Neugebauer

Mehr

6. METRISCHE UND KATEGORIALE MERKMALE

6. METRISCHE UND KATEGORIALE MERKMALE 6. METRISCHE UND KATEGORIALE MERKMALE wenn an einer Beobachtungseinheit eine (oder mehrere) metrische und eine (oder mehrere) kategoriale Variable(n) erhoben wurden Beispiel: Haushaltsarbeit von Teenagern

Mehr

Evaluation des ÖGD-Kurses Angewandte Infektionsepidemiologie am RKI

Evaluation des ÖGD-Kurses Angewandte Infektionsepidemiologie am RKI Evaluation des ÖGD-Kurses Angewandte Infektionsepidemiologie am RKI Fortbildung für den öffentlichen Gesundheitsdienst am Bundesinstitut für Risikobewertung Berlin, 13.-15.03.2013 Udo Buchholz, für die

Mehr

Risikofaktoren für f r das Ausscheiden aus einem Disease Management Programm Befunde aus dem DMP Diabetes mellitus Typ 2 in der Region Nordrhein

Risikofaktoren für f r das Ausscheiden aus einem Disease Management Programm Befunde aus dem DMP Diabetes mellitus Typ 2 in der Region Nordrhein Risikofaktoren für f r das Ausscheiden aus einem Disease Management Programm Befunde aus dem DMP Diabetes mellitus Typ 2 in der Region Nordrhein Bernd Hagen, Lutz Altenhofen, Jens Kretschmann, Sabine Groos,

Mehr

Ziel: Einschätzung der relativen Bedeutung ausgewählter Risikofaktoren. Schichtarbeit. psychosoziale Belastung. (effort-reward imbalance, job strain)

Ziel: Einschätzung der relativen Bedeutung ausgewählter Risikofaktoren. Schichtarbeit. psychosoziale Belastung. (effort-reward imbalance, job strain) Abschätzung (populations-) attributabler Risiken für arbeitsbedingte Risikofaktoren hinsichtlich ihrer Wirkung auf Herz-Kreislauf-Morbidität und -Mortalität in Deutschland - Pilotstudie - Eva Backé, Christa

Mehr

Einführung in die Logistische Regression. Fortbildung zur 19.Informationstagung Tumordokumentation

Einführung in die Logistische Regression. Fortbildung zur 19.Informationstagung Tumordokumentation Einführung in die Logistische Regression Fortbildung zur 9.Informationstagung Tumordokumentation Bernd Schicke, Tumorzentrum Berlin FB Bayreuth, 29.März 20 Gliederung Einleitung Schätzen von Maßzahlen

Mehr

(Stand: 13.10.201512.10.2015)

(Stand: 13.10.201512.10.2015) Universität Hildesheim Fachbereich 1 Seite 1 von 10 Studienordnung und Modulhandbuch für das Wahlpflichtfach Psychologie in dem Bachelor-Studiengang Internationales Informationsmanagement (IIM) und für

Mehr

PROC LOGISTIC: Warum sind die Koeffizienten nicht mit den Odds Ratios konsistent?

PROC LOGISTIC: Warum sind die Koeffizienten nicht mit den Odds Ratios konsistent? Anwendungen PROC LOGISTIC: Warum sind die Koeffizienten nicht mit den Odds Ratios konsistent? Ulrike Braisch, Rainer Muche Institut für Epidemiologie und Medizinische Biometrie Universität Ulm Schwabstraße

Mehr

Gibt es einen Mickey Mantle Effekt?

Gibt es einen Mickey Mantle Effekt? Gibt es einen Mickey Mantle Effekt? Hanming Fang, Yale Universität Mike Keane, Techinsiche Universität Sidney Ahmed Khwaja, Duke Universität Martin Salm, MEA, Universität Mannheim Daniel Silverman, Universität

Mehr

Kurzpräsentation: Patientenschulungen. 09.12.14 Modul: Forschungsfragen und Ethik Dozent: Prof. Dr. Andreas Zieger Referentin: Laura Totzek

Kurzpräsentation: Patientenschulungen. 09.12.14 Modul: Forschungsfragen und Ethik Dozent: Prof. Dr. Andreas Zieger Referentin: Laura Totzek Kurzpräsentation: Patientenschulungen 09.12.14 Modul: Forschungsfragen und Ethik Dozent: Prof. Dr. Andreas Zieger Referentin: Laura Totzek Patientenschulungen Warum? Lebenslanger Umgang mit einer Krankheit

Mehr

Methoden Quantitative Datenanalyse

Methoden Quantitative Datenanalyse Leitfaden Universität Zürich ISEK - Andreasstrasse 15 CH-8050 Zürich Telefon +41 44 635 22 11 Telefax +41 44 635 22 19 www.isek.uzh.ch 11. September 2014 Methoden Quantitative Datenanalyse Vorbereitung

Mehr

Rudolf Schoberberger Zentrum für Public Health Institut für Sozialmedizin Medizinische Universität Wien

Rudolf Schoberberger Zentrum für Public Health Institut für Sozialmedizin Medizinische Universität Wien Rudolf Schoberberger Zentrum für Public Health Institut für Sozialmedizin Medizinische Universität Wien Erhöhung hung des relativen Risikos auf das 3 und mehrfache Diabetes mellitus Hypertonie Dyslipidämie

Mehr

Master of Public Health

Master of Public Health Grundlagenstudium 1 G MPH Grundlagen der Gesundheitswissenschaften Sozialwissenschaftliche Grundlagen: Die Bedeutung sozialwissenschaftlicher Theorien und Konzepte für Public Health; Einführung in die

Mehr

SCENIHR-EMF Opinions Arbeitsweise und Ergebnisse. Professor Dr Mats-Olof Mattsson

SCENIHR-EMF Opinions Arbeitsweise und Ergebnisse. Professor Dr Mats-Olof Mattsson SCENIHR-EMF Opinions Arbeitsweise und Ergebnisse Professor Dr Mats-Olof Mattsson Was ist SCENIHR? Scientific Committee on Emerging and Newly Identified Health Risks Eins von drei unabhängigen wissenschaftlichen

Mehr

Projekt zur Entwicklung, Umsetzung und Evaluation von Leitlinien zum adaptiven Management von Datenqualität in Kohortenstudien und Registern

Projekt zur Entwicklung, Umsetzung und Evaluation von Leitlinien zum adaptiven Management von Datenqualität in Kohortenstudien und Registern Projekt zur Entwicklung, Umsetzung und Evaluation von Leitlinien zum adaptiven Management von Datenqualität in Kohortenstudien und Registern gefördert durch die Indikatoren von Datenqualität Michael Nonnemacher

Mehr

F-Praktikum Physik: Photolumineszenz an Halbleiterheterostruktur

F-Praktikum Physik: Photolumineszenz an Halbleiterheterostruktur F-Praktikum Physik: Photolumineszenz an Halbleiterheterostruktur David Riemenschneider & Felix Spanier 31. Januar 2001 1 Inhaltsverzeichnis 1 Einleitung 3 2 Auswertung 3 2.1 Darstellung sämtlicher PL-Spektren................

Mehr

WEITERBILDUNG IM BEREICH PRÄVENTION UND GESUNDHEITSFÖRDERUNG

WEITERBILDUNG IM BEREICH PRÄVENTION UND GESUNDHEITSFÖRDERUNG WEITERBILDUNG IM BEREICH PRÄVENTION UND GESUNDHEITSFÖRDERUNG Empfehlungen zur Durchführung Seminarinhalte bearbeitet durch die Fachkommission Allgemeinpharmazie der Bundesapothekerkammer verabschiedet

Mehr

Einführung in die Literaturrecherche WS 2013 /2014. Dr. Rebecca Jahn

Einführung in die Literaturrecherche WS 2013 /2014. Dr. Rebecca Jahn Einführung in die Literaturrecherche WS 2013 /2014 Dr. Rebecca 1 Gliederung Motivation für eine systematische Literaturrecherche? Suchstrategien Suchbeispiel MEDLINE Suchbeispiel SSCI Suchbeispiel WISO

Mehr

Qualitätsanforderungen an systematische Leitlinien am Beispiel der Leitlinie zur Diagnostik und Therapie der Colitis ulcerosa

Qualitätsanforderungen an systematische Leitlinien am Beispiel der Leitlinie zur Diagnostik und Therapie der Colitis ulcerosa Qualitätsanforderungen an systematische Leitlinien am Beispiel der Leitlinie zur Diagnostik und Therapie der Colitis ulcerosa Jörg C. Hoffmann, Wolfgang Höhne Kompetenznetz Chronisch entzündliche Darmerkrankungen

Mehr

Risikoadjustierte Daten der Prävalenzmessung Dekubitus Kinder 2013. Dirk Richter

Risikoadjustierte Daten der Prävalenzmessung Dekubitus Kinder 2013. Dirk Richter Risikoadjustierte Daten der Prävalenzmessung Dekubitus Kinder 2013 Dirk Richter Berner Angewandte Fachhochschule Forschung Haute & Entwicklung/ école spécialisée Dienstleistung bernoise Pflege, Bern University

Mehr

Einführung in die evidenzbasierte Medizin (EbM)

Einführung in die evidenzbasierte Medizin (EbM) Einführung in die evidenzbasierte Medizin (EbM) Daria Langner WINEG (Wissenschaftliches Institut der TK für Nutzen und Effizienz im Gesundheitswesen) WINEG Summer School 2014 3. September 2014, Hamburg

Mehr

Gesundheitsökonomische Evaluation des TK-Telefon-Gesundheitscoach

Gesundheitsökonomische Evaluation des TK-Telefon-Gesundheitscoach Institut für Gesundheitsökonomie und Versorgungsforschung Gesundheitsökonomische Evaluation des TK-Telefon-Gesundheitscoach Pressekonferenz Berlin, 22.01.2014 Prof. Dr. Hans-Helmut König Dr. Herbert Matschinger

Mehr

Genereller Nutzen körperlicher Aktivität im Alltag

Genereller Nutzen körperlicher Aktivität im Alltag Genereller Nutzen körperlicher Aktivität im Alltag - ökonomische Sichtweisen, Statistiken, wirtschaftliche Aspekte - Dipl. Sportwiss. -Zentrum für Gesundheit der Deutschen Sporthochschule Köln- Nachgewiesene

Mehr

IAB-Workshop Älterwerden in der Arbeit: Aktuelle und künftige Herausforderungen für ein langes Erwerbsleben

IAB-Workshop Älterwerden in der Arbeit: Aktuelle und künftige Herausforderungen für ein langes Erwerbsleben IAB-Workshop Älterwerden in der Arbeit: Aktuelle und künftige Herausforderungen für ein langes Erwerbsleben Altersspezifische Unterschiede in der durch Berufsstress vermittelten Beziehung zwischen Bildung

Mehr

4. Erstellen von Klassen

4. Erstellen von Klassen Statistik mit Tabellenkalkulation 4. Erstellen von Klassen Mit einem einfachen Befehl lässt sich eine Liste von Zahlen auf die Häufigkeit der einzelnen Werte untersuchen. Verwenden Sie dazu den Befehl

Mehr

Vorlesung L6: Statistische Tests

Vorlesung L6: Statistische Tests Vorlesung L6: Statistische Tests Prof Dr Joerg Hasford Institut für medizinische Informationsverarbeitung, Biometrie und Epidemiologie LudwigMaximiliansUniversität Email: has@ibemedunimuenchende Hypothesen

Mehr

Aufgaben und Ziele Klinischer Krebsregister

Aufgaben und Ziele Klinischer Krebsregister Aufgaben und Ziele Klinischer Krebsregister Dr. Peter Schmidt Klinisches Tumorregister, Med. Fakultät der Uni Halle Universitätsklinikum Halle, Ernst-Grube-Str. 40, 06097 Halle e-mail: tumorzentrum@medizin.uni-halle.de

Mehr

Eine Einführung in R: Hochdimensionale Daten: n << p Teil II

Eine Einführung in R: Hochdimensionale Daten: n << p Teil II Eine Einführung in R: Hochdimensionale Daten: n

Mehr

Nahrungsergänzungsmittel wichtig für gesundes Altern?

Nahrungsergänzungsmittel wichtig für gesundes Altern? Institut für Sozial- und Präventivmedizin Nahrungsergänzungsmittel wichtig für gesundes Altern? Sabine Rohrmann Institut für Sozial- und Präventivmedizin Universität Zürich Verzehr von Obst und Gemüse

Mehr

2. Statistische Methoden in der Diagnostik. Elemente des Studiendesigns

2. Statistische Methoden in der Diagnostik. Elemente des Studiendesigns 2. Statistische Methoden in der Diagnostik Elemente des Studiendesigns Diagnosestudien in der Medizin Klassifikation in krank - nicht krank basierend auf diagnostischem Test Beispiel: Diagnose von Brustkrebs

Mehr

Grundlagen der Datenanalyse am Beispiel von SPSS

Grundlagen der Datenanalyse am Beispiel von SPSS Grundlagen der Datenanalyse am Beispiel von SPSS Einführung Dipl. - Psych. Fabian Hölzenbein hoelzenbein@psychologie.uni-freiburg.de Einführung Organisatorisches Was ist Empirie? Was ist Statistik? Dateneingabe

Mehr

Greater occipital nerve block using local anaesthetics alone or with triamcinolone for transformed migraine: a randomised comparative study

Greater occipital nerve block using local anaesthetics alone or with triamcinolone for transformed migraine: a randomised comparative study Greater occipital nerve block using local anaesthetics alone or with triamcinolone for transformed migraine: a randomised comparative study A. Ashkenazi, R. Matro, J.W. Shaw, M.A. Abbas, S.D. Silberstein

Mehr

Versuchsplanung. Teil 1 Einführung und Grundlagen. Dr. Tobias Kiesling <kiesling@stat.uni-muenchen.de> Einführung in die Versuchsplanung

Versuchsplanung. Teil 1 Einführung und Grundlagen. Dr. Tobias Kiesling <kiesling@stat.uni-muenchen.de> Einführung in die Versuchsplanung Versuchsplanung Teil 1 Einführung und Grundlagen Dr. Tobias Kiesling Inhalt Einführung in die Versuchsplanung Hintergründe Grundlegende Prinzipien und Begriffe Vorgehensweise

Mehr

Methoden der evidenzbasierten Medizin (EbM)

Methoden der evidenzbasierten Medizin (EbM) Methoden der evidenzbasierten Medizin (EbM) Dr. Frank Verheyen WINEG (Wissenschaftliches Institut der TK für Nutzen und Effizienz im Gesundheitswesen) WINEG Summer School 2013 3. September 2013, Hamburg

Mehr

Inhalt 1 Einführung... 1 2 Ausgewählte Begriffe... 10 3 Vorgehensweise im Überblick... 14

Inhalt 1 Einführung... 1 2 Ausgewählte Begriffe... 10 3 Vorgehensweise im Überblick... 14 VII 1 Einführung... 1 1.1 Warum Versuche?... 1 1.2 Warum Statistik?... 1 1.3 Warum Versuchsplanung?... 4 1.4 Welche Art von Ergebnissen kann man erwarten?... 6 1.5 Versuche oder systematische Beobachtung?...

Mehr

Kapitel 7: Varianzanalyse mit Messwiederholung

Kapitel 7: Varianzanalyse mit Messwiederholung Kapitel 7: Varianzanalyse mit Messwiederholung Durchführung einer einfaktoriellen Varianzanalyse mit Messwiederholung 1 Durchführung einer zweifaktoriellen Varianzanalyse mit Messwiederholung auf einem

Mehr

Inhalt. Vorwort... 1 Einführung... 1. 2 Ausgewählte Begriffe... 11. 3 Vorgehensweise im Überblick... 17

Inhalt. Vorwort... 1 Einführung... 1. 2 Ausgewählte Begriffe... 11. 3 Vorgehensweise im Überblick... 17 Inhalt Vorwort.................................................................. V Inhalt.................................................................... VII 1 Einführung..........................................................

Mehr

HIER: SEMINAR 1. WOCHE

HIER: SEMINAR 1. WOCHE Psychologische und soziologische Grundlagen der MSE_P_201 ische Psychologie (Leitung PD Dr. Karin Lange) ische Soziologie (Leitung Prof. Dr. Siegfried Geyer) Haus E (links neben der Kinderklinik) Sekretariat:

Mehr

Was ist ein genetischer Fingerabdruck?

Was ist ein genetischer Fingerabdruck? Was ist ein genetischer Fingerabdruck? Genetischer Fingerabdruck od. DNA-Fingerprint ist ein molekularbiologisches Verfahren zur individuellen Identifizierung von Lebewesen Der genetische Fingerabdruck

Mehr

Empirische Methoden PM-EMP-P12-040828

Empirische Methoden PM-EMP-P12-040828 Studiengang Pflegemanagement Fach Empirische Methoden Art der Leistung Prüfungsleistung Klausur-Knz. Datum 28.08.2004 Die Klausur besteht aus 5 Aufgaben, von denen alle zu lösen sind. Ihnen stehen 90 Minuten

Mehr

Studienzentrum des Universitätsklinikums Freiburg Unterstützung für Studien der Versorgungsforschung

Studienzentrum des Universitätsklinikums Freiburg Unterstützung für Studien der Versorgungsforschung Studienzentrum des Universitätsklinikums Freiburg Unterstützung für Studien der Versorgungsforschung Dr.med. Gabriele Dreier, Workshop Klinische Versorgungsforschung, 8. März 2 22. März 2013 Was sind Studien

Mehr

Sozialmedizin - Public Health

Sozialmedizin - Public Health David Klemperer Sozialmedizin - Public Health Lehrbuch für Gesundheits- und Sozialberufe Unter Mitarbeit von Bernard Braun Mit Unterstützung der Deutschen Gesellschaft für Sozialmedizin und Prävention

Mehr

Allgemeines Lineares Modell: Univariate Varianzanalyse und Kovarianzanalyse

Allgemeines Lineares Modell: Univariate Varianzanalyse und Kovarianzanalyse Allgemeines Lineares Modell: Univariate Varianzanalyse und Kovarianzanalyse Univariate Varianz- und Kovarianzanlyse, Multivariate Varianzanalyse und Varianzanalyse mit Messwiederholung finden sich unter

Mehr

Volkswirtschaftliche Effekte der Alkoholkrankheit Teil 1: Kosten für das Gesundheitswesen

Volkswirtschaftliche Effekte der Alkoholkrankheit Teil 1: Kosten für das Gesundheitswesen Presseinformation 18.04.2013 Volkswirtschaftliche Effekte der Alkoholkrankheit Teil 1: Kosten für das Gesundheitswesen T. Czypionka, M. Pock, G. Röhrling, C. Sigl Institut für Höhere Studien (IHS), Wien

Mehr

Institut für Medizinische Biometrie, Epidemiologie und Medizinische Informatik

Institut für Medizinische Biometrie, Epidemiologie und Medizinische Informatik Institut für Medizinische Biometrie, Epidemiologie und Medizinische Informatik PD Dr. Stefan Gräber Curriculum für den Querschnittsbereich B1: Epidemiologie, Medizinische Biometrie und Medizinische Informatik

Mehr

DGPPN-Kongress Berlin - 23.11.2007 Presse-Round

DGPPN-Kongress Berlin - 23.11.2007 Presse-Round DGPPN-Kongress Berlin - 23.11.2007 Presse-Round Round-Table 'Psyche und Gesundheit' Wie macht uns die Gesellschaft krank? Die Bedeutung von Arbeit und persönlichen Beziehungen Johannes Siegrist Institut

Mehr

Krankheit Störung des körperlichen, seelischen und sozialen Wohlbefindens

Krankheit Störung des körperlichen, seelischen und sozialen Wohlbefindens Globaler Wandel Krankheiten aufgrund von Lebensstil, Umweltveränderungen und gesellschaftlichem Wandel Prof. Dr. Wolfgang Wurst Was ist Krankheit? Körper Geist Seele Krankheit Störung des körperlichen,

Mehr

Interventionsstudien Designprinzipien und mögliche Probleme aus methodischer Sicht

Interventionsstudien Designprinzipien und mögliche Probleme aus methodischer Sicht Interventionsstudien Designprinzipien und mögliche Probleme aus methodischer Sicht PD Dr. Sieghard Beller Institut für Psychologie, Universität Freiburg 22. Juli 2009 PH Weingarten Ziele von Interventionsstudien

Mehr

KISS-Newsletter. Ausgabe Dezember 2008. Krankenhaus-Infektions-Surveillance-System. Seite 1 von 6

KISS-Newsletter. Ausgabe Dezember 2008. Krankenhaus-Infektions-Surveillance-System. Seite 1 von 6 Seite 1 von 6 Krankenhaus-Infektions-Surveillance-System -Newsletter Ausgabe Dezember 2008 Vor Ihnen liegt der erste -Newsletter. Zukünftig wollen wir mehrfach im Jahr einen -Newsletter an Sie senden.

Mehr

Modul G.1 WS 07/08: Statistik 17.01.2008 1. Die Korrelation ist ein standardisiertes Maß für den linearen Zusammenhangzwischen zwei Variablen.

Modul G.1 WS 07/08: Statistik 17.01.2008 1. Die Korrelation ist ein standardisiertes Maß für den linearen Zusammenhangzwischen zwei Variablen. Modul G.1 WS 07/08: Statistik 17.01.2008 1 Wiederholung Kovarianz und Korrelation Kovarianz = Maß für den linearen Zusammenhang zwischen zwei Variablen x und y Korrelation Die Korrelation ist ein standardisiertes

Mehr

Korrelation (II) Korrelation und Kausalität

Korrelation (II) Korrelation und Kausalität Korrelation (II) Korrelation und Kausalität Situation: Seien X, Y zwei metrisch skalierte Merkmale mit Ausprägungen (x 1, x 2,..., x n ) bzw. (y 1, y 2,..., y n ). D.h. für jede i = 1, 2,..., n bezeichnen

Mehr

Allgemeines Lineares Modell Einführung

Allgemeines Lineares Modell Einführung Professur E-Learning und Neue Medien Institut für Medienforschung Philosophische Fakultät Allgemeines Lineares Modell Einführung Zu meiner Person Guenter-Daniel.Rey@Phil.TU-Chemnitz.de Rawema-Haus, Straße

Mehr

Ergebnisse epidemiologischer Untersuchungen zu den Wirkungen von Handys, insbesondere der Interphone- Studie

Ergebnisse epidemiologischer Untersuchungen zu den Wirkungen von Handys, insbesondere der Interphone- Studie Ergebnisse epidemiologischer Untersuchungen zu den Wirkungen von Handys, insbesondere der Interphone- Studie Klaus Schlaefer, DKFZ, Heidelberg In Zusammenarbeit mit Brigitte Schlehofer, DKFZ, Heidelberg

Mehr

Was bedeutet Evidenzbasierung in der Therapie- und Versorgungsforschung

Was bedeutet Evidenzbasierung in der Therapie- und Versorgungsforschung Was bedeutet Evidenzbasierung in der Therapie- und Versorgungsforschung Dr. med. Anne Berghöfer Ärztliches Qualitätsmanagement Institut für Sozialmedizin, Epidemiologie und Gesundheitsökonomie http://epidemiologie.charite.de

Mehr

Bachelorabschlussseminar Dipl.-Kfm. Daniel Cracau

Bachelorabschlussseminar Dipl.-Kfm. Daniel Cracau 1 Einführung in die statistische Datenanalyse Bachelorabschlussseminar Dipl.-Kfm. Daniel Cracau 2 Gliederung 1.Grundlagen 2.Nicht-parametrische Tests a. Mann-Whitney-Wilcoxon-U Test b. Wilcoxon-Signed-Rank

Mehr

Zweigbibliothek Medizin

Zweigbibliothek Medizin Sächsische Landesbibliothek - Staats- und Universitätsbibliothek Dresden (SLUB) Zweigbibliothek Medizin Diese Dissertation finden Sie original in Printform zur Ausleihe in der Zweigbibliothek Medizin Nähere

Mehr

Personalisierung. Der Personalisierungsprozess Nutzerdaten erheben aufbereiten auswerten Personalisierung. Data Mining.

Personalisierung. Der Personalisierungsprozess Nutzerdaten erheben aufbereiten auswerten Personalisierung. Data Mining. Personalisierung Personalisierung Thomas Mandl Der Personalisierungsprozess Nutzerdaten erheben aufbereiten auswerten Personalisierung Klassifikation Die Nutzer werden in vorab bestimmte Klassen/Nutzerprofilen

Mehr

Taschenbuch Versuchsplanung Produkte und Prozesse optimieren

Taschenbuch Versuchsplanung Produkte und Prozesse optimieren Wilhelm Kleppmann Taschenbuch Versuchsplanung Produkte und Prozesse optimieren ISBN-10: 3-446-41595-5 ISBN-13: 978-3-446-41595-9 Inhaltsverzeichnis Weitere Informationen oder Bestellungen unter http://www.hanser.de/978-3-446-41595-9

Mehr

Zusammenhang von Lungenfunktion mit subklinischer kardialer Dysfunktion und Herzinsuffizienz in der Allgemeinbevölkerung. Dr. Christina Baum, Hamburg

Zusammenhang von Lungenfunktion mit subklinischer kardialer Dysfunktion und Herzinsuffizienz in der Allgemeinbevölkerung. Dr. Christina Baum, Hamburg Zusammenhang von Lungenfunktion mit subklinischer kardialer Dysfunktion und Herzinsuffizienz in der Allgemeinbevölkerung Dr. Christina Baum, Hamburg Einleitung Herz- und Lungenerkrankungen haben gemeinsame

Mehr

Rauchen und Mundgesundheit

Rauchen und Mundgesundheit Rauchen und Mundgesundheit Dr. Dietmar Oesterreich, Vizepräsident der Bundeszahnärztekammer, Berlin Dr. Sebastian Ziller, Leiter der Abt. Prävention und Gesundheitsförderung der Bundeszahnärztekammer,

Mehr

Analyse bivariater Kontingenztafeln

Analyse bivariater Kontingenztafeln Analyse bivariater Kontingenztafeln Werden zwei kategoriale Merkmale mit nicht zu vielen möglichen Ausprägungen gemeinsam analysiert, so kommen zur Beschreibung der gemeinsamen Verteilung im allgemeinen

Mehr

Stichprobenauslegung. für stetige und binäre Datentypen

Stichprobenauslegung. für stetige und binäre Datentypen Stichprobenauslegung für stetige und binäre Datentypen Roadmap zu Stichproben Hypothese über das interessierende Merkmal aufstellen Stichprobe entnehmen Beobachtete Messwerte abbilden Schluss von der Beobachtung

Mehr

Einführung in die statistische Datenanalyse I

Einführung in die statistische Datenanalyse I Einführung in die statistische Datenanalyse I Inhaltsverzeichnis 1. EINFÜHRUNG IN THEORIEGELEITETES WISSENSCHAFTLICHES ARBEITEN 2 2. KRITIERIEN ZUR AUSWAHL STATISTISCH METHODISCHER VERFAHREN 2 3. UNIVARIATE

Mehr

Messung von Veränderungen. Dr. Julia Kneer Universität des Saarlandes

Messung von Veränderungen. Dr. Julia Kneer Universität des Saarlandes von Veränderungen Dr. Julia Kneer Universität des Saarlandes Veränderungsmessung Veränderungsmessung kennzeichnet ein Teilgebiet der Methodenlehre, das direkt mit grundlegenden Fragestellungen der Psychologie

Mehr

Von kardiovaskulären Risikofaktoren zu Demenz. Brennpunkt Demenz, Köln 06.11.2010

Von kardiovaskulären Risikofaktoren zu Demenz. Brennpunkt Demenz, Köln 06.11.2010 Von kardiovaskulären Risikofaktoren zu Demenz Brennpunkt Demenz, Köln 06.11.2010 Stationär Heime / Krankenhaus konsiliarisch tagesklinische Versorgung Gedächtnissprechstunden Memory Clinics Gerontopsychiatrische

Mehr