Brandschutzbelehrung

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1 Brandschutzbelehrung Andreas Hirczy TU Graz Institut für Theoretische Physik Computational Physics 30. September 2007 Andreas Hirczy (TU Graz - itp cp ) Brandschutzbelehrung 30. September / 15

2 Brände Brandentstehung Zur Enstehung eines Brandes sind 3 Faktoren notwendig: BRENNBARE MATERIALIEN: Papier, Möbel, Wand- und Deckenverkleidungen, Fußböden, elektrische Geräte, Kabel, brennbare Gase, Chemikalien,... OXIDATIONSMITTEL ZÜNDQUELLE: defekte elektrische Geräte, Zigaretten, Bauarbeiten (Schweissen, Flämmen), Fermentationsprozesse,... Die wahrscheinlichste Brandursache am Institut sind elektrische Geräte besonders gefährdet sind z.b. elektrische Heizlüfter, die eine starke Heizung mit einem fehleranfälligen Ventilator verbinden. Viele Entstehungsbrände mit diesen Geräten können durch Auslösen des Fehlerstromschutzschalters bzw. Abschalten des Sicherungsautomaten schnell gelöscht oder zumindest in der weiteren Brandentwicklung gebremst werden. Andreas Hirczy (TU Graz - itp cp ) Brandschutzbelehrung 30. September / 15

3 Brände Gefahren RAUCHGASE: aus 1 kg PU oder PVC können bis zu m 3 Rauchgase entstehen zu einem großen Teil Kohlenmonoxid (CO), Salzsäure (HCl), Blausäure (HCN),... Bereits wenige Atemzüge können tödlich sein! Schützen Sie sich wenn möglich mit einem nassen Tuch vor Mund und Nase! Rauchgase steigen hoch, Sie können knieend leichter flüchten. HITZE: Verbrennungen der Haut durch direkte Flammeneinwirkung Verbrennungen der Lunge durch Einatmen heißer Luft Andreas Hirczy (TU Graz - itp cp ) Brandschutzbelehrung 30. September / 15

4 Keine Panik! Keine Panik! Alarmieren Retten und Flüchten Löschen Andreas Hirczy (TU Graz - itp cp ) Brandschutzbelehrung 30. September / 15

5 Alarmieren automatische Brandmelder Brandmelder mit Drucktaste Telefonische Alarmierung unter der Telefonnummer * Wo brennt es? 2. Was brennt? 3. Sind Personen in Gefahr? 4. Wer ruft an? Sirene - wird automatisch von der Brandmeldeanlage ausglöst Warnen der KOLLEGEN nicht vergessen! Andreas Hirczy (TU Graz - itp cp ) Brandschutzbelehrung 30. September / 15

6 Retten und Flüchten Niemals mit dem LIFT flüchten bei Stromausfall oder Defekt sind Sie in akuter Lebensgefahr! Schalten sie wenn möglich elektrische Geräte aus (FI). Schließen sie Türen und Fenster, versperren sie aber nichts. Atemwege schützen! Verlassen sie das Gebäude über die markierten Fluchtwege. Helfen sie ihren Kollegen bei der Flucht! Kleiderbrände löschen (am Boden wälzen, Flammen mit Feuerlöschdecke, Mantel, Sakko,... ersticken) Nach der Flucht treffen sich alle Mitarbeiter am Sammelpunkt NT2. Andreas Hirczy (TU Graz - itp cp ) Brandschutzbelehrung 30. September / 15

7 Fluchtwege Fluchtweg 2. Stock durch den Gang in das Treppenhaus, runter ins EG und zum Sammelpunkt am Parkplatz alternativ im 2. Stock auf das Dach von Trakt 3 Andreas Hirczy (TU Graz - itp cp ) Brandschutzbelehrung 30. September / 15

8 Fluchtwege Fluchtweg 3. Stock durch den Gang in das Treppenhaus, runter ins EG und zum Sammelpunkt am Parkplatz alternativ im 4. Stock auf das Dach Andreas Hirczy (TU Graz - itp cp ) Brandschutzbelehrung 30. September / 15

9 Fluchtwege Fluchtweg Computerraum EG Computerraum Erdgeschoß: Fluchtweg über den Geräteraum des P2 alternativ über den regulären Eingang in die Aula Andreas Hirczy (TU Graz - itp cp ) Brandschutzbelehrung 30. September / 15

10 Fluchtwege Sammelpunkt Der Sammelpunkt NT2 für das Institut befindet sich am Parkplatz zwischen den Gebäuden für Physik und Biochemie - der Sammelpunkt ist durch eine grüne Tafel markiert. Gehen Sie bitte nicht zum Sammelpunt NT1 - es ist sonst im Chaos einer Räumung unnötig schwierig und fehleranfällig, die Vollzähligkeit zu überprüfen. Andreas Hirczy (TU Graz - itp cp ) Brandschutzbelehrung 30. September / 15

11 Alternative Fluchtwege Flucht unmöglich? Wenn eine Flucht nicht mehr möglich ist, bleiben Sie in Ihrem Zimmer und verschließen Türe und wenn nötig Fenster. Dichten Sie die Türe mit nassen Tüchern oder Kleidung gegen Rauch ab. Bleiben Sie in der Nähe des Fensters, damit Sie von außen gesehen und gerettet werden können. Versuchen Sie durch Signale (Winken, Taschenlampe,... ) oder telefonisch auf Sich aufmerksam zu machen. Andreas Hirczy (TU Graz - itp cp ) Brandschutzbelehrung 30. September / 15

12 Alternative Fluchtwege Alternative Fluchtwege? Eigentlich ist ein zweiter Fluchtweg notwendig, der nicht über das zentrale Treppenhaus führt. Bis es zu den notwendigen baulichen Veränderungen am Gebäude kommt, können sie sich an das US Patent von Benjamin Oppenheimer halten: starrer Fallschirm (A) mit 1,5 m Durchmesser und Überschuhe (B) mit gut gepolsterten Sohlen (C). Andreas Hirczy (TU Graz - itp cp ) Brandschutzbelehrung 30. September / 15

13 Löschen Löschen Sie sollten nur Löschversuche unternehmen, wenn sie zumindest eine Basiseinführung hatten und die Eigenheiten und Einsatzbereiche der Geräte kennen z.b. durch den Kurs zur Entstehungsbrandbekämpfung. Im Institutsbereich sind die Feuerlöschgeräte immer in den Wandkästen auf der rechten Seite beim Betreten des Institutes untergebracht. Die Türen sind mit den entsprechenden Symbolen markiert. In jedem Stockwerk finden sie folgende Einrichtungen: 1 LÖSCHDECKE: 1. Kasten rechts 3 PULVER-LÖSCHGERÄTE bzw. WASSER-LÖSCHGERÄTE: je eines an Anfang und Ende des Ganges, 1 Gerät in Gangmitte 1 KOHLENDIOXID-LÖSCHGERÄT: Gangmitte 1 WAND-HYDRANT: Gangmitte Andreas Hirczy (TU Graz - itp cp ) Brandschutzbelehrung 30. September / 15

14 Löschen Löschmittel Eine Löschdecke wird über den Brandherd gelegt, mit den Händen streichen und klopfen sie die verbleibende Luft unter der Decke hervor gut geeignet zum Löschen brennender Personen und kleiner Elektrogeräte. Pulver-Löscher sind für alle Brandquellen am Institut geeignet durch die entstehende Pulverwolke ist allerdings die Gefahr einer Panik gegeben. Andreas Hirczy (TU Graz - itp cp ) Brandschutzbelehrung 30. September / 15

15 Löschen Löschmittel Das Kohlendioxid-Löschgerät ist zum Löschen von elektrischen Anlagen besonders geeignet. Achtung: wenn die Zündquelle nicht entfernt ist, flammt der Brand wieder auf, nachdem sich das CO 2 wieder verflüchtigt. In kleinen Räumen besteht Erstickungsgefahr! Wand-Hydranten und Wasser-Löschgeräte sind nicht zum Löschen elektrischer Anlagen oder brennender Flüssigkeiten geeignet, aber sehr effektiv bei Papier, Holz und Kunststoffen. Andreas Hirczy (TU Graz - itp cp ) Brandschutzbelehrung 30. September / 15

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