Brandschutz alter-nativ

Save this PDF as:
 WORD  PNG  TXT  JPG

Größe: px
Ab Seite anzeigen:

Download "Brandschutz alter-nativ"

Transkript

1 Brandschutz alter-nativ Selbstbestimmt und gut betreut? Wie wohnen wir morgen? Vortrag zum 2. Berliner Brandschutz-Fachgespräch 30. August 2012 Reinhard Eberl-Pacan Architekten Ingenieure Brandschutz Stubenrauchstraße Berlin-Friedenau Tel Fax:

2 Lebenslauf Ausbildung Redakteur an Tageszeitungen Universität Freie Universität Berlin Technische Universität Berlin Berufsausübung Freischaffender Architekt seit 1989 Fortbildung Brandschutz Brandschutzplaner 2008 (AK Berlin) Brandschutzgutachter 2009 (AK Berlin) Fachbauleitung Brandschutz 2011 (EIPOS) Vortragstätigkeiten Erlebnisreihe Büro Sicherheit und Brandschutz Veröffentlichungen Mikado Holzbau Brandschutz im Bild Freier Redakteur beim FeuerTRUTZ Magazin für Brandschutz Wettbewerbspreise Preis im Städtebaulichen Realisierungs-Wettbewerb Lichterfelde-Süd Berlin 1997/98 2

3 Inhalt dieses Vortrags Selbstbestimmt leben, gut betreut wohnen Erhöhtes Risiko Sicherheit vs. Wohnlichkeit baurechtliche Grundlagen Individuelles Brandschutzkonzept Der Brandschutzplaner Fazit Ausblick und Appell 3

4 Selbstbestimmt leben, gut betreut wohnen länger mobil und aktiv leben Unabhängigkeit soziale Kontakte Sicherheit im Fall der Pflege niveauvoll und selbstbestimmt wohnen privat mit eigenen Möbeln und Erinnerungsstücken individuell und im Einklang mit Nachbarn Konzerte, Theater, Sport, Reisen, Ausflüge und Weiterbildung gewohntes Umfeld - vertraute Umgebung wissen, wo wir hingehören im Fall der Pflege das gewohntes Umfeld nicht verlassen in schwerer Krankheit Fürsorge und menschliche Wärme Ruhig und doch nah dabei nah an Wasser und Parks nah an Dingen des täglichen Bedarfs nah am Stadtleben bestmögliche Lebensqualität genießen und alle vorhandenen Ressourcen mobilisieren 4

5 Erhöhtes Risiko Durchschnittlich 50 mal im Jahr brennt es in einem Alten- oder Pflegeheim in Deutschland. Es gibt keinen Sonderbau in Deutschland, in dem mehr Todesopfer durch Feuer zu beklagen sind als in Pflegeheimen. Selbst Lagerhallen sind besser geschützt. Eugen Brysch Veränderung der bauliche Situation einst karge Mehrbettzimmer jetzt moderne Wohngruppen individuelle Aufenthalts- und Schlafräume Nutzung der Flure als Kommunikationsbereichen Veränderung der persönlichen Situation verspätete Wahrnehmung von Gefahren Über- oder Unvorsichtigkeit verlangsamte Bewegungen eingeschränkte Mobilität 5

6 Wohnlichkeit vs. Sicherheit Brandschutztechnische Trennung Altbauten mit Holzdecken mangelhafte Abschottungen von Leitungsanlagen Holztreppen Personenrettung (Selbst- oder Fremdrettung) moderne Wohnkonzepte Wohngemeinschaften besondere Bewohnergruppen (Demenz) betriebliche Gefährdungen Personalmangel Mangelhafte Ausbildung offene Türen Bauliche Maßnahmen Trennwände zwischen Wohngruppen und fremden Räumen horizontale Verlegung der Heimbewohner in sichere Bereiche zusätzliche Rettungswege Anlagentechnische Maßnahmen optimierte Brandmeldeanlagen Löschanlagen light Notbeleuchtung Organisatorische Maßnahmen Zufahrten, Aufstellflächen Kennzeichnungen für den Notfall Schulungen, Übungen Türen mit Freilauftürschließern 6

7 Baurechtliche Grundlagen Bauordnung Bundesland Gebäudeklasse Größe der Nutzungseinheit (bis 400 m² 10 Personen) Bestandsschutz Sonderbauverordnung Heimbauverordnung Richtlinie über bauaufsichtliche Anforderungen (NRW) Handlungsempfehlungen Hessen spezifische Anforderungen besondere Bewohnerstruktur Einsatzfähigkeit der Feuerwehr 7

8 Anforderungen Brandschutz betreutes Wohnen Seniorenwohnung Seniorenwohngemeinschaft das Wohnen steht im Vordergrund geschultes Pflegepersonal für temporäre Betreuung Senioreneinrichtung Betreuung pflegebedürftiger Menschen Betreuung teil stationär Pflegeheim Pflegebedürftige mit schwerer Krankheit, geistig und körperlich Behinderte Betreuung voll stationär Wohnen + Rauchmelder Senioren + Vernetzte Rauchmelder Pflege + Brandmeldeanlage 8

9 Individuelles Brandschutzkonzept Personenrettung im Brandfall Brandschutzkonzept Anordnung der Rettungswege Anzahl der Wohnplätz Bauliche technische und betriebliche Maßnahmen Inhalte eines Brandschutzkonzepts Wände und Decken standsicher im Brandfall Türen dichtschließend Rettungswege nur baulich, zweites Treppenhaus, keine Rettung über Leitern Brandmelde- und Alarmierungsanlagen Aufzüge mit Brandfallsteuerung Sicherheitsbeleuchtung Gemeinschaftsräume, Flure, Treppen und Ausgänge Sicherheitsstromversorgung drei Stunden Blitzschutz (äußerer und innerer Blitzschutz) Feuerlöscheinrichtungen Ausstattung mit Feuerlöschern sichere Gruppenküchen kein Betrieb bei Abwesenheit des Pflegepersonals möglich 9

10 Der Brandschutzplaner berät Bauherren, Betreiber und Architekten Bauherr sorgt dafür, dass die gesetzlichen Vorgaben eingehalten werden Behörden Brandschutz planer Architekt zu überschaubaren Kosten unter vertretbaren Risikoaspekten Betreiber 10

11 Fazit Sind die gesetzlichen Vorgaben ausreichend? Geänderte Anforderungen an Brandschutz weitere Verlagerung des vorbeugenden Brandschutzes auf organisatorische Maßnahmen Heimleitung, Pflegepersonal trägt Verantwortung für die Umsetzung der Brandschutzmaßnahmen individuelles auf die Einrichtung abgestimmtes Brandschutzkonzept Redundante Sicherheitssysteme Brandverhütungsschau alle 3 oder 5 Jahren Ein Brandschutzplaner gleicht bauliche, technische und organisatorische Maßnahmen ab Entlastung der Verantwortlichen Brandschutzkonzept Gesetzliche Forderung Abgleich der Maßnahmen Entlastung Verantwortliche 11

12 Ausblick und Appell Mangelnder Brandschutz birgt ein hohes Risiko für Bauherren, Architekten, Betreiber und Bewohner Binden Sie bei Ihrer Planung rechtzeitig einen Brandschutzplaner ein Wählen Sie einen kompetenten Brandschutzplaner Haben Sie noch Fragen? 12

Fachstudium M.Sc. Brandschutz I

Fachstudium M.Sc. Brandschutz I Fachstudium M.Sc. Brandschutz I Bauliche Anlagen besonderer Art oder Nutzung Pflege- oder Betreuungseinrichtungen Landesgesetz über Wohnform und Teilhabe (LWTG) Pflege- oder Betreuung Pflege- oder Betreuung

Mehr

Sonderbau Evakuierung Feuerwehreinsatz am Beispiel eines Krankenhauses

Sonderbau Evakuierung Feuerwehreinsatz am Beispiel eines Krankenhauses Sonderbau Evakuierung Feuerwehreinsatz am Beispiel eines Krankenhauses Rechtsgrundlagen für Krankenhäuser Landes Bauordnung Krankenhaus- Pflegeheimverordnung Brandenburg Richtlinie VdS/VfdB (informativ)

Mehr

Umweltmanagement und -technik Thomas Hartmann

Umweltmanagement und -technik Thomas Hartmann Umweltmanagement und -technik Thomas Hartmann Sind unsere Alten- und Pflegeheime sicher, wenn es brennt? Brandschutz bei Einrichtungen der Altenpflege ist aufgrund der geänderten Rahmenbedingungen im Baurecht,

Mehr

Brandschutztechnische Anforderungen an Flucht- und Rettungswege

Brandschutztechnische Anforderungen an Flucht- und Rettungswege Brandschutztechnische Anforderungen an Flucht- und Rettungswege Als Fluchtwege werden üblicherweise Wege (z. B. Flure, Treppen) und Ausgänge ins Freie bezeichnet, über die Menschen und Tiere im Gefahrenfall

Mehr

Brandschutz in Deutschland

Brandschutz in Deutschland Gliederung I. die Säulen der Brandschutzorganisation II. III. IV. das föderale Prinzip Mustervorschriften/ Sonderbauverordnungen Schutzziele V. materielle Anforderungen, beispielhaft VI. Genehmigungsverfahren,

Mehr

Brandschutz im Genehmigungsverfahren

Brandschutz im Genehmigungsverfahren Brandschutz im Genehmigungsverfahren im Hause oemig + partner Westring 455 24106 Kiel Mail: info@oemig-u-partner.de Web: www.oemig-u-partner.de Seminarablauf Teil 1 Erfordernis von Brandschutznachweisen

Mehr

Begründung und Erläuterung zur. Verordnung über den Bau und Betrieb von Beherbergungsstätten (Beherbergungsstättenverordnung - BeVO)

Begründung und Erläuterung zur. Verordnung über den Bau und Betrieb von Beherbergungsstätten (Beherbergungsstättenverordnung - BeVO) 1 Begründung und Erläuterung zur Verordnung über den Bau und Betrieb von Beherbergungsstätten (Beherbergungsstättenverordnung - BeVO) I. Allgemeines Die Überarbeitung der bisherigen Gaststättenbauverordnung

Mehr

Rechtsgrundlagen für Brandschutzgutachten in BW

Rechtsgrundlagen für Brandschutzgutachten in BW 29.10.2015 Prof. Dr.-Ing. Michael Reick Kreisoberbrandrat Rechtsgrundlagen für Brandschutzgutachten in BW 43 (1) Der Entwurfsverfasser ist verantwortlich, 43 (2) geeignete Fachplaner Beiträge 47 Baurechtsbehörden

Mehr

Brände brechen nur da aus, wo es an ihrer Verhütung mangelt!

Brände brechen nur da aus, wo es an ihrer Verhütung mangelt! Brände brechen nur da aus, wo es an ihrer Verhütung mangelt! Vorbeugender Brandschutz - ein Stück Verantwortung; wir Unterstützen Sie gerne bei der Planung und Umsetzung bis hin zur Abnahme Ihres Objektes

Mehr

Brand- und Katastrophenschutzamt. Landeshauptstadt Dresden

Brand- und Katastrophenschutzamt. Landeshauptstadt Dresden Rechtliche Grundlagen der Beteiligung der Feuerwehren im Baugenehmigungsverfahren und zur Durchführung der Brandverhütungschau Fachseminar Vorbeugender Brandschutz in Gliederung Einführung SächsBRKG SächsBO

Mehr

Brandschutz in öffentlichen Gebäuden

Brandschutz in öffentlichen Gebäuden Brandschutz in öffentlichen Gebäuden Brandrisiken verhindern um im Ernstfall den Schaden gering zu halten Gerade in Gebäuden mit viel Publikumsverkehr kann das Thema Brandschutz nicht auf die leichte Schulter

Mehr

Brandschutztagung 16./17.09.2009

Brandschutztagung 16./17.09.2009 Brandschutztagung 16./17.09.2009 Anlagentechnischer Brandschutz am Beispiel Krankenhaus Referent: Jan Witte 2 / 32 Inhaltsübersicht 1. Einleitung 2. Gesetzliche Regelungen in Deutschland 3. Länderspezifische

Mehr

Fachplaner für vorbeugenden Brandschutz

Fachplaner für vorbeugenden Brandschutz Europäisches Institut für postgraduale Bildung GmbH Ein Unternehmen der TUDAG Technische Universität Dresden AG Fachplaner für vorbeugenden Brandschutz Berufsbegleitende Fachfortbildung 17. Matrikel 20.

Mehr

Brandschutz in Gründerzeithäusern - Probleme und Lösungen aus der Praxis

Brandschutz in Gründerzeithäusern - Probleme und Lösungen aus der Praxis Brandschutz in Gründerzeithäusern - Probleme und Lösungen aus der Praxis Datum: 27.05.2009 Vortrag von: Brandrat Thorsten Ante, Stadt Leipzig, Branddirektion 1 Gliederung des Vortrages Charakteristika

Mehr

Hinweise zur Erstellung von Brandschutznachweisen und Brandschutzkonzepten im Landkreis Biberach. Landratsamt Biberach Kreisfeuerwehrstelle

Hinweise zur Erstellung von Brandschutznachweisen und Brandschutzkonzepten im Landkreis Biberach. Landratsamt Biberach Kreisfeuerwehrstelle Hinweise zur Erstellung von Brandschutznachweisen und Brandschutzkonzepten im Landkreis Biberach Landratsamt Biberach Kreisfeuerwehrstelle Stand: August 2014 Inhaltsverzeichnis 1. Geltungsbereich und Zweck

Mehr

Chantico Brandschutz. Liste der erforderlichen Unterlagen für die Bauüberwachung. Allgemeine Unterlagen

Chantico Brandschutz. Liste der erforderlichen Unterlagen für die Bauüberwachung. Allgemeine Unterlagen Liste der en Unterlagen für die Bauüberwachung Chantico Brandschutz Zur Ausstellung einer brandschutztechnischen Konformitätsbescheinigung werden nachfolgend aufgeführte Prüfberichte, Verwendbarkeitsnachweise,

Mehr

Brandschutz in der Planungspraxis

Brandschutz in der Planungspraxis Brandschutz in der Planungspraxis SS 2015 Aufgabenstellung von Dipl.-Ing. Thomas Kempen Dipl.-Ing. Thomas Kempen Vorstellung Geschäftsführender Gesellschafter der Kempen Krause Ingenieure in Aachen, Köln,

Mehr

WELCHE ERLEICHTERUNGEN BRINGEN DIE VERÄNDERTEN BAUVORSCHRIFTEN HINSICHTLICH DES BRANDSCHUTZES FÜR DAS BAUVERFAHREN?

WELCHE ERLEICHTERUNGEN BRINGEN DIE VERÄNDERTEN BAUVORSCHRIFTEN HINSICHTLICH DES BRANDSCHUTZES FÜR DAS BAUVERFAHREN? Ingenieure für Brandschutz DIE UE BERLIR BAUORDNUNG WELCHE ERLEICHTERUNGEN BRINGEN DIE VERÄNDERTEN BAUVORSCHRIFTEN HINSICHTLICH DES BRANDSCHUTZES FÜR DAS BAUVERFAHREN? Von Dipl.-Ing. Margot Ehrlicher,

Mehr

Fachbauleitung Brandschutz

Fachbauleitung Brandschutz Fachbauleitung Brandschutz Vortragender: Michael Lischewski Fachbauleitung Brandschutz Seite 1 Brandschutzkonzept Das Brandschutzkonzept stellt die Grundlage aller erforderlichen baulichen und technischen

Mehr

0.2 Gesamtinhaltsverzeichnis

0.2 Gesamtinhaltsverzeichnis Gesamtinhaltsverzeichnis 0. Seite 1 0. Gesamtinhaltsverzeichnis Die Kapitel sind bei Bedarf in folgende Teile gegliedert: A B C E G P S V W Anforderungen an das Brandverhalten (Bauaufsicht, Schadenversicherer,

Mehr

Fachkommission Bauaufsicht - 1 - Muster-Hochhaus-Richtlinie Projektgruppe MHHR Fassung April 2008

Fachkommission Bauaufsicht - 1 - Muster-Hochhaus-Richtlinie Projektgruppe MHHR Fassung April 2008 Fachkommission Bauaufsicht - 1 - Muster-Hochhaus-Richtlinie Muster-Richtlinie über den Bau und Betrieb von Hochhäusern (Muster-Hochhaus-Richtlinie - MHHR) Fassung April 2008 zuletzt geändert durch Beschluss

Mehr

Praktische Lösungsansätze

Praktische Lösungsansätze Objektive Bewertung des brandschutztechnischen Zustands einer Immobilie Praktische Lösungsansätze Marijana Poburski, Dipl.-Ing. Bureau Veritas Construction Services GmbH 1 Schutzziele der Bauordnung Bauliche

Mehr

Richtlinie über brandschutztechnische Anforderungen an Leitungsanlagen (Leitungsanlagen-Richtlinie - LAR NRW) *)

Richtlinie über brandschutztechnische Anforderungen an Leitungsanlagen (Leitungsanlagen-Richtlinie - LAR NRW) *) 1 Richtlinie über brandschutztechnische Anforderungen an Leitungsanlagen (Leitungsanlagen-Richtlinie - LAR NRW) *) - Fassung März 2000 - RdErl. v. 20.8.2001 (MBl. NRW. S. 1253) Inhalt 1 Geltungsbereich

Mehr

Brandschutznachweise Brandschutzkonzepte für Sonderbauten

Brandschutznachweise Brandschutzkonzepte für Sonderbauten Brandschutznachweise Brandschutzkonzepte für Sonderbauten Qualitätsanforderungen an die Prüfgrundlagen des PrüfSV Dr. Bernhard Ziemann bziemann@tuev-nor.de 1 Inhalt 1. Allgemeine Schutzziele des Brandschutzes

Mehr

Inhalt. Autoren. Die Autoren sind Mitglieder der KTBL-Arbeitsgruppe Brandschutz :

Inhalt. Autoren. Die Autoren sind Mitglieder der KTBL-Arbeitsgruppe Brandschutz : Autoren Inhalt Die Autoren sind Mitglieder der KTBL-Arbeitsgruppe Brandschutz : Aribert Herrmann, Landkreis Fulda Kreisbauamt Fulda Fred Koch, Landwirtschaftskammer Niedersachsen Hannover Arnd Mettin,

Mehr

Brandschutz im Baudenkmal

Brandschutz im Baudenkmal Brandschutz im Baudenkmal Wie viel Feuerwehr braucht die Feuerwehr? Dipl.-Ing. (FH) Michael Schwabe Inhalt Schutzziele des Brandschutzes Grundprinzipien des baulichen Brandschutzes Standsicherheit der

Mehr

Branchentreff Vorbeugender Brandschutz

Branchentreff Vorbeugender Brandschutz Branchentreff Vorbeugender Brandschutz Wechselwirkung Vorbeugender und Abwehrender Brandschutz Dipl. Ing. (FH) Peter Bachmeier Branddirektor Branddirektion München Vorsitzender des AK VB/G der AGBF Bund

Mehr

Brandschutzanforderungen des Bauordnungsrechts

Brandschutzanforderungen des Bauordnungsrechts Bayerischen Staatsministerium des Innern, für Bau und Verkehr Brandschutzanforderungen des Bauordnungsrechts MR Martin van Hazebrouck www.innenministerium.bayern.de Vorbeugender und abwehrender Brandschutz

Mehr

Richtlinie über brandschutztechnische Anforderungen an Leitungsanlagen 1. (Leitungsanlagen-Richtlinie LAR)

Richtlinie über brandschutztechnische Anforderungen an Leitungsanlagen 1. (Leitungsanlagen-Richtlinie LAR) Richtlinie über brandschutztechnische Anforderungen an Leitungsanlagen 1 () - Fassung November 2006 - Inhalt: 1 Geltungsbereich 2 Begriffe 2.1 Leitungsanlagen 2.2 Elektrische Leitungen mit verbessertem

Mehr

Sicher hoch hinaus Brandschutzkonzepte für mehrgeschossige Holzbauten

Sicher hoch hinaus Brandschutzkonzepte für mehrgeschossige Holzbauten INGENIEURMETHODEN CFD-Rauchgassimulation Zonenmodellsimulation Plumemodelle Personenstromsimulation Finite-Elemente-Methode Probabilistische Ansätze BERATUNGSLEISTUNGEN Machbarkeitsstudien Brandschutzkonzepte

Mehr

Die Brandkatastrophe von Titisee-Neustadt am 26.11.2012 Vorbeugender Brandschutz bei Menschen mit Handicap

Die Brandkatastrophe von Titisee-Neustadt am 26.11.2012 Vorbeugender Brandschutz bei Menschen mit Handicap Die Brandkatastrophe von Titisee-Neustadt am 26.11.2012 Vorbeugender Brandschutz bei Menschen mit Handicap Peter Bachmeier Vorsitzender der Arbeitskreises Vorbeugender Brand- und Gefahrenschutz des DFV

Mehr

LEITFADEN ABWEICHUNGEN IM BRANDSCHUTZ UND BRANDSCHUTZKONZEPTE

LEITFADEN ABWEICHUNGEN IM BRANDSCHUTZ UND BRANDSCHUTZKONZEPTE Seite 1 Leitfaden Abweichungen im Brandschutz und Brandschutzkonzepte Ausgabe: Leitfaden RL2 Ausgabe Seite 2 INHALTSÜBERSICHT 0 Vorbemerkungen... 3 1 Anwendungsbereich des Leitfadens... 3 2 Schutzziele...

Mehr

Kurzzusammenfassung der fachlichen Vorträge Programm der Fachtagung Wo steht der Brandschutz im Kindergarten?

Kurzzusammenfassung der fachlichen Vorträge Programm der Fachtagung Wo steht der Brandschutz im Kindergarten? Block I: Einsatzbericht und rechtliche Grundlagen 1. Vortrag: Erfahrungsbericht aus Bränden in Kindergärten (Herr Dipl.-Chem. Dirk Schattka) Herr Dipl.-Chem. Dirk Schattka übernahm nach seinem Studium

Mehr

GVB Services AG www.gvb.ch/brandschutzconsulting. Brandschutz-Consulting für integrale Lösungen

GVB Services AG www.gvb.ch/brandschutzconsulting. Brandschutz-Consulting für integrale Lösungen GVB Services AG www.gvb.ch/brandschutzconsulting Brandschutz-Consulting für integrale Lösungen Brandschutz-Consulting für integrale Lösungen Das Brandschutz-Consulting der GVB Services AG unterstützt Sie

Mehr

Bauordnungsamt und Feuerwehr. Merkblatt. Empfehlungen für. Brandschutztechnische. Anforderungen an Kindergärten

Bauordnungsamt und Feuerwehr. Merkblatt. Empfehlungen für. Brandschutztechnische. Anforderungen an Kindergärten Bauordnungsamt und Feuerwehr Merkblatt Empfehlungen für Brandschutztechnische Anforderungen an Kindergärten Herausgeber: Der Oberbürgermeister der Stadt Hamm, Bauordnungsamt und Feuerwehr Stand Dezember

Mehr

zur wiederkehrenden bauaufsichtlichen Sicherheitsüberprüfung 1 baulicher Anlagen und Räume besonderer Art oder Nutzung (Sonderbauten)

zur wiederkehrenden bauaufsichtlichen Sicherheitsüberprüfung 1 baulicher Anlagen und Räume besonderer Art oder Nutzung (Sonderbauten) Checkliste (Stand: 01.03.2006) zur wiederkehrenden bauaufsichtlichen Sicherheitsüberprüfung 1 baulicher Anlagen und Räume besonderer Art oder Nutzung (Sonderbauten) (Beispielhafte Auflistung von Fragen

Mehr

Brandschutzmerkblatt Altenpflegeheime

Brandschutzmerkblatt Altenpflegeheime Brandschutzmerkblatt Altenpflegeheime Feuerw Heidelberg Abteilung Vorbeugender Brandschutz Januar 2013 WG Inhaltsverzeichnis Vorwort... 3 Rechtliche Einordnung... 4 Anforderung... 4 Schutzziel... 4 Bauliche

Mehr

Informationsblatt. zur Erstellung. von Brandschutzkonzepten. gemäß 9 BauPrüfVO

Informationsblatt. zur Erstellung. von Brandschutzkonzepten. gemäß 9 BauPrüfVO Informationsblatt zur Erstellung von Brandschutzkonzepten gemäß 9 BauPrüfVO Herausgegeben: Kreis Siegen-Wittgenstein Der Landrat Fachservice Bauen und Wohnen 57069 Siegen Herr Dipl. Ing. Peters Inhalt

Mehr

BauR 6.5 Richtlinie über brandschutztechnische Anforderungen an Leitungsanlagen 1 (Leitungsanlagen-Richtlinie - LAR)

BauR 6.5 Richtlinie über brandschutztechnische Anforderungen an Leitungsanlagen 1 (Leitungsanlagen-Richtlinie - LAR) Richtlinie über brandschutztechnische Anforderungen an Leitungsanlagen 1 (Leitungsanlagen-Richtlinie - LAR) Vom 29. November 2006 (GABl. 2006, Nr. 13, S. 859) Inhalt: 1 Geltungsbereich 2 Begriffe 2.1 Leitungsanlagen

Mehr

Branchentreff Vorbeugender Brandschutz. Vorbeugender Brandschutz in Krankenhäusern

Branchentreff Vorbeugender Brandschutz. Vorbeugender Brandschutz in Krankenhäusern Branchentreff Vorbeugender Brandschutz Vorbeugender Brandschutz in Krankenhäusern Elisabeth Meyer-Pfeffermann, Baudirektorin Rita Ott-Wolter, Dipl. Ing. OFD Niedersachsen, Bau und Liegenschaften Prüf-

Mehr

K33. Allgemeine Informationen zum Brandschutz Rechtsgrundlagen. Bayerische Bauordnung (BayBO)

K33. Allgemeine Informationen zum Brandschutz Rechtsgrundlagen. Bayerische Bauordnung (BayBO) Allgemeine Informationen zum Brandschutz Rechtsgrundlagen Bayerische Bauordnung (BayBO) Am 1. Januar 2008 trat die neue Bayerische Bauordnung (BayBO) in Kraft. Die bisherige Systematik im vereinfachten

Mehr

Vorbeugender Brandschutz bei landwirtschaftlichen Gebäuden. In wenigen Minuten hier im Forum Schwein!

Vorbeugender Brandschutz bei landwirtschaftlichen Gebäuden. In wenigen Minuten hier im Forum Schwein! Vorbeugender Brandschutz bei landwirtschaftlichen Gebäuden In wenigen Minuten hier im Forum Schwein! Forum Schwein auf der EuroTier am 19.11.2010 Vorbeugender Brandschutz bei landwirtschaftlichen Gebäuden

Mehr

INGENIEURBÜRO VORBEUGENDEN ANLAGENTECHNISCHEN BRANDSCHUTZ FÜR UND BRANDSCHUTZSACHVERSTÄNDIGE FACHPLANER IHR PARTNER FÜR BRANDSCHUTZ IN

INGENIEURBÜRO VORBEUGENDEN ANLAGENTECHNISCHEN BRANDSCHUTZ FÜR UND BRANDSCHUTZSACHVERSTÄNDIGE FACHPLANER IHR PARTNER FÜR BRANDSCHUTZ IN INGENIEURBÜRO FÜR VORBEUGENDEN UND ANLAGENTECHNISCHEN BRANDSCHUTZ BRANDSCHUTZSACHVERSTÄNDIGE FACHPLANER IHR PARTNER FÜR BRANDSCHUTZ IN INDUSTRIE HOCHBAU SONDERBAU Brandschutz ist ein weitgefächertes Gebiet.

Mehr

Martin van Hazebrouck Aktuelle bauordnungsrechtliche Fragen beim Brandschutz von Sonderbauten

Martin van Hazebrouck Aktuelle bauordnungsrechtliche Fragen beim Brandschutz von Sonderbauten Martin van Hazebrouck Aktuelle bauordnungsrechtliche Fragen beim Brandschutz von Sonderbauten 1 Inhalt Bauordnungsnovelle 2012 Aktuelles Versammlungsstätten Schulen Kindertageseinrichtungen und Tagespflege

Mehr

Vorbeugender Brandschutz an Schulen

Vorbeugender Brandschutz an Schulen Vorbeugender Brandschutz an Schulen Rechtliche Anforderungen und Umsetzung an Beispielen Bernd Gammerl Regierungsbaumeister Ziele im Brandfall Außenbereich Inhalte Rettungswege und Aufstellflächen Flächen

Mehr

Brandschutz. Welche Ziele sollten Sie erreichen? Welche Anforderungen müssen Sie erfüllen? Brandschutzkonzept. Unternehmer

Brandschutz. Welche Ziele sollten Sie erreichen? Welche Anforderungen müssen Sie erfüllen? Brandschutzkonzept. Unternehmer Brandschutz Welche Ziele sollten Sie erreichen? Durch bauliche und organisatorische Maßnahmen wird die Entstehung und Ausbreitung von Bränden verhindert. Alle Personen können sich im Brandfall sicher verhalten.

Mehr

TÜV-zertifizierte Brandschutzausbildungen.

TÜV-zertifizierte Brandschutzausbildungen. Anerkannte Fortbildungsveranstaltungen durch die Bayerische Ingenieurekammer-Bau und dem VDSI Nürnberg 2016 Mit Garantieterminen. TÜV-zertifizierte Brandschutzausbildungen. Lehrgang zum Fachplaner, Fachbauleiter

Mehr

Gliederung. Brandschutzgutachten, Brandschutznachweis und Brandschutzkonzept im Genehmigungsverfahren. Einführung

Gliederung. Brandschutzgutachten, Brandschutznachweis und Brandschutzkonzept im Genehmigungsverfahren. Einführung Brandschutzgutachten, Brandschutznachweis und Brandschutzkonzept im Genehmigungsverfahren Ulrich Max Ingenieurbüro für Brandsicherheit AGB Gliederung Einführung Brandschutzmaßnahmen Brandschutzkonzept

Mehr

Photovoltaik: Vorbeugender Brandschutz

Photovoltaik: Vorbeugender Brandschutz Photovoltaik: Vorbeugender Brandschutz Anforderungen an den Brandschutz bei PV eine rechtliche und feuerwehrtaktische Erläuterung 1 Gliederung Nachschlagewerke Brandschutzgerechte Planung & Errichtung

Mehr

Wir haben festgestsllt, dass der Brandschutz durch bauliche Maßnahmen verbessert werden kann dass betriebliche Maßnahmen durchgeführt werden müssen

Wir haben festgestsllt, dass der Brandschutz durch bauliche Maßnahmen verbessert werden kann dass betriebliche Maßnahmen durchgeführt werden müssen Branddirektion Landeshauplsiadt Munchen. Kreisverwallungsreferal An der Hauplfeuerwache 8, 80331 Munchen - -.P-- -.. Hausbesitzergemeinschaft Kahan und Safran Zasingerstrasse 13 81 547 München L Ihr Schreiben

Mehr

Verordnung. über den Bau und Betrieb von Verkaufsstätten. (Verkaufsstättenverordnung - VkVO) *)

Verordnung. über den Bau und Betrieb von Verkaufsstätten. (Verkaufsstättenverordnung - VkVO) *) VkVO Nichtamtliche Lesefassung Stand: 05.08.2003 Verordnung über den Bau und Betrieb von Verkaufsstätten (Verkaufsstättenverordnung - VkVO) *) Vom 5. August 2003 Auf Grund von 80 Absatz 1 Nummer 14 sowie

Mehr

Salzburger Landesstelle für Brandverhütung Salzburger Landesfeuerwehrverband. Ausbildungs- angebot. Betriebsbrandschutz

Salzburger Landesstelle für Brandverhütung Salzburger Landesfeuerwehrverband. Ausbildungs- angebot. Betriebsbrandschutz Ausbildungs- angebot Betriebsbrandschutz 2015 Wir bieten Lehrgänge und Fachseminare für den organisatorischen Brandschutz in Betrieben entsprechend der Ausbildungsrichtlinie TRVB O 117 an. Die gesamte

Mehr

Anforderungen des Brandschutzes an landwirtschaftliche Gebäude

Anforderungen des Brandschutzes an landwirtschaftliche Gebäude Anforderungen des Brandschutzes an landwirtschaftliche Gebäude Der Umstand, dass in vielen Gebäuden jahrzehntelang h kein Brand ausbricht, beweist nicht, dass keine Gefahr besteht, sondern stellt für die

Mehr

Anforderungen des. Brandschutzes. an landwirtschaftliche Gebäude. Markus Weber Feuerwehr Schwäbisch Gmünd

Anforderungen des. Brandschutzes. an landwirtschaftliche Gebäude. Markus Weber Feuerwehr Schwäbisch Gmünd Anforderungen des Brandschutzes an landwirtschaftliche Gebäude Dipl. Ing. (FH) - Studium der Landwirtschaft - Elterlicher Betrieb, Milchvieh - Werksbeauftragter Deutschland Zuidberg BV - Feuerwehrmann

Mehr

Vorschriften aus dem Arbeitsschutz i. V. mit Baurechtsfragen

Vorschriften aus dem Arbeitsschutz i. V. mit Baurechtsfragen 2012 JAHRESFACHTAGUNG 11. Mai 2012 Vorschriften aus dem Arbeitsschutz i. V. mit Baurechtsfragen Nils Unterberg Agenda Vorschriften Arbeitsschutz / Bauordnung Unterschiedliche Anforderungen Flucht- und

Mehr

Hinweis für die Brandschutzdienststellen:

Hinweis für die Brandschutzdienststellen: Aufsichts- und Dienstleistungsdirektion Trier, 22.04.2015 Az.: 30 612 Hinweis für die Brandschutzdienststellen: Vorrübergehende Unterbringung von Asylbegehrenden in Erstaufnahmeeinrichtungen des Landes

Mehr

Leitfaden Harmonisierte Anforderungen an Bauwerke und sonstige Einrichtungen für größere Menschenansammlungen

Leitfaden Harmonisierte Anforderungen an Bauwerke und sonstige Einrichtungen für größere Menschenansammlungen Akt: OIB-330.2-032/12-006 LEITFADEN HARMONISIERTE ANFORDERUNGEN AN BAUWERKE UND SONSTIGE EINRICHTUNGEN FÜR Ersetzt OIB-xxx-xxx/1x Seite 1 Leitfaden Harmonisierte Anforderungen an Bauwerke und sonstige

Mehr

BRANDSCHUTZ UND ARBEITSSTÄTTENRECHT

BRANDSCHUTZ UND ARBEITSSTÄTTENRECHT 12 4 2014 GESETZE / VORSCHRIFTEN BRANDSCHUTZ UND ARBEITSSTÄTTENRECHT Mit der Neuordnung des Baurechts (in Berlin ab September 2005) werden die Belange des Arbeitsschutzes nicht mehr im Rahmen des bauaufsichtlichen

Mehr

Vorbeugender Brandschutz und Verhalten im Brandfall Ein Thema für Erzieherinnen und Erzieher

Vorbeugender Brandschutz und Verhalten im Brandfall Ein Thema für Erzieherinnen und Erzieher Vorbeugender Brandschutz und Verhalten im Brandfall Ein Thema für Erzieherinnen und Erzieher Als Download für Erzieherinnen und Erzieher, Leitungsfunktionen, Hausmeister und interessierte Eltern Einleitung

Mehr

3. Berliner Brandschutz Fachgespräch. Brandschutz in Industriebauten

3. Berliner Brandschutz Fachgespräch. Brandschutz in Industriebauten Brandschutz in Industriebauten 12. September 2013 09:00 17:00 Uhr im Spreespeicher Stralauer Allee 2a 10245 Berlin (Oberbaumbrücke) Spreespeicher Tagesprogramm 09:00 Akkreditierung mit Frühstückskaffee

Mehr

Immobilienforum Nürnberg

Immobilienforum Nürnberg Immobilienforum Nürnberg Brandschutz und Bestandsschutz Verkehrssicherungspflicht Brandschutzverordnung Lagerung in Keller/Dachboden/Garagen Rettungswege Brandschutzauflagen Bestandsschutz Brandschutz

Mehr

Betriebsausschuss 05.07.2012 nicht öffentlich Vorberatung Gemeinderat 19.07.2012 öffentlich Entscheidung

Betriebsausschuss 05.07.2012 nicht öffentlich Vorberatung Gemeinderat 19.07.2012 öffentlich Entscheidung TOP Drucksache Nr.: 2012-215 Sitzung: BA 05.07.2012 Federführender Dezernent: Federführende/r Fachbereich/Dienststelle: Beteiligte/r Fachbereich/e/Dienststellen: Bürgermeister Pfirrmann, Dezernat III Eigenbetrieb

Mehr

Bayerisches Staatsministerium des Innern

Bayerisches Staatsministerium des Innern Bayerisches Staatsministerium des Innern Oberste Baubehörde im Bayerischen Staatsministerium des Innern Postfach 22 12 53 80502 München Fassung Juni 2009 Erläuterungen zur Verordnung über den Bau und Betrieb

Mehr

BRANDSCHUTZKONZEPT. Arbeiterwohlfahrt-Unterbezirk Ruhr-Mitte. Herzogstraße 36 44807 Bochum

BRANDSCHUTZKONZEPT. Arbeiterwohlfahrt-Unterbezirk Ruhr-Mitte. Herzogstraße 36 44807 Bochum BRANDSCHUTZKONZEPT Bauherr: AWO Arbeiterwohlfahrt-Unterbezirk Ruhr-Mitte Herzogstraße 36 44807 Bochum Bauvorhaben: AWO - Kindergarten Umbau und Erweiterung einer bestehenden Kindergartengruppe um zwei

Mehr

Handreichung. Gesetz zur Neuausrichtung der Pflegeversicherung (Pflege-Neuausrichtungsgesetz PNG)

Handreichung. Gesetz zur Neuausrichtung der Pflegeversicherung (Pflege-Neuausrichtungsgesetz PNG) Handreichung Gesetz zur Neuausrichtung der Pflegeversicherung (Pflege-Neuausrichtungsgesetz PNG) Hier: Ambulant betreute Wohngruppen Wohn- und Teilhabegesetz WTG LSA 4 Abs. 1 Am 29. Juni 2012 hat der Deutsche

Mehr

Information über die Notwendigkeit von Brandschutzbeauftragten

Information über die Notwendigkeit von Brandschutzbeauftragten VdS Schadenverhütung Bildungszentrum & Verlag Information über die Notwendigkeit von Inhalt 1. Allgemeines 2. Vorschriften und Verordnungen 3. Richtlinien und Empfehlungen 4. Gefährdungsbeurteilung/ Brandschutzkonzept

Mehr

Bachelorarbeit. zur Erlangung des akademischen Grades eines Bachelor of Engineering (B.E.)

Bachelorarbeit. zur Erlangung des akademischen Grades eines Bachelor of Engineering (B.E.) Bachelorarbeit zur Erlangung des akademischen Grades eines Bachelor of Engineering (B.E.) Erstellung eines Brandschutzkonzeptes für den Ausbau des Dachgeschosses im Haus A der Beuth Hochschule für Technik

Mehr

Sicherheits-Überdruck-Lüftungs-Anlage. Rau

Sicherheits-Überdruck-Lüftungs-Anlage. Rau Sicherheits-Überdruck-Lüftungs-Anlage Rau Inhaltsverzeichnis Seite Systemvergleich RWA - SÜLA 3 Realbrandversuch Leipzig 4 SÜLA Beschreibung 6 SÜLA Vorteile 7 SÜLA Funktionsweise 8 SÜLA Aufbau 9 Bauliche

Mehr

Brandschutz in der Planungspraxis

Brandschutz in der Planungspraxis Begriffe und Systematik des Bauordnungsrechtes Schutzziele und Risikoanalyse Beteiligte und Verantwortlichkeiten von Dipl.-Ing. Thomas Kempen Begriffe Übersicht Brandschutz vorbeugend statisch-konstruktiv

Mehr

1 I Cornelius Bartenbach Haesemann & Partner I Rechtsanwalt Stefan Koch, FA für Verwaltungsrecht. Cornelius Bartenbach Haesemann & Partner

1 I Cornelius Bartenbach Haesemann & Partner I Rechtsanwalt Stefan Koch, FA für Verwaltungsrecht. Cornelius Bartenbach Haesemann & Partner 1 I Cornelius Bartenbach Haesemann & Partner I Rechtsanwalt Stefan Koch, FA für Verwaltungsrecht Cornelius Bartenbach Haesemann & Partner 2 I Cornelius Bartenbach Haesemann & Partner I Rechtsanwalt Stefan

Mehr

Konsequenz: der Treppenraum ist verraucht

Konsequenz: der Treppenraum ist verraucht SÜLA Sicherheits-Überdruck-Lüftungs-Anlage Rauchfreie Fluchtwege retten Leben Die Alternative zum 2 Rettungsweg! Inhaltsverzeichnis Seite Systemvergleich RWA - LBM SÜLA 3 Realbrandversuch Leipzig 4 LBM

Mehr

RWAaktuell. Treppenhaus-Entrauchung. Rauch- und Wärmeabzugsanlagen. Die aktive Komponente im Brandrettungskonzept. Sicherheit von

RWAaktuell. Treppenhaus-Entrauchung. Rauch- und Wärmeabzugsanlagen. Die aktive Komponente im Brandrettungskonzept. Sicherheit von RWAaktuell 5 Die aktive Komponente im Brandrettungskonzept Sicherheit von der Projektierung über die Abnahme bis zur Instandhaltung : Die aktive Komponente im Brandrettungs-Konzept Der Treppenraum ist

Mehr

Brandschutz im Bestand

Brandschutz im Bestand Brandschutz im Bestand Brandschutz und Rettungswege beim nachträglichen Dachgeschossausbau Dipl.Ing.FH Architekt Johannes Steinhauser, M. Eng. Brandschutz und Sicherheitstechnik Brandschutzsachverständiger

Mehr

Leitfaden zur Richtlinie Aufgaben, Qualifikation, Ausbildung und Bestellung von Brandschutzbeauftragten" mit Praxisbeispielen

Leitfaden zur Richtlinie Aufgaben, Qualifikation, Ausbildung und Bestellung von Brandschutzbeauftragten mit Praxisbeispielen Brandschutzbeauftragter Leitfaden zur Richtlinie Aufgaben, Qualifikation, Ausbildung und Bestellung von Brandschutzbeauftragten" mit Praxisbeispielen mit 43 Abbildungen und 23 Tabellen Lars Oliver Laschinsky

Mehr

Konzept. für ein. Projekt. Förderung rechtlicher Vorsorge. durch. Vorsorgelotsen. Kreis Stormarn

Konzept. für ein. Projekt. Förderung rechtlicher Vorsorge. durch. Vorsorgelotsen. Kreis Stormarn Konzept für ein Projekt Förderung rechtlicher Vorsorge durch Vorsorgelotsen im Kreis Stormarn Projektträger: Betreuungsverein Stormarn e.v. Lübecker Straße 44, 23843 Bad Oldesloe, Telefon 04531-67679 Fax

Mehr

Brandmeldeanlagen. Planen, Errichten, Betreiben. Bearbeitet von Gero Gerber

Brandmeldeanlagen. Planen, Errichten, Betreiben. Bearbeitet von Gero Gerber Brandmeldeanlagen Planen, Errichten, Betreiben Bearbeitet von Gero Gerber 4., überarbeitete und erweiterte Auflage. 2015. Buch. 352 S. Kartoniert ISBN 978 3 8101 0387 1 Format (B x L): 14,6 x 21,1 cm Gewicht:

Mehr

Veranstaltung: Wohnen im Alter

Veranstaltung: Wohnen im Alter Präsentation von Ansgar Wiesemann Veranstaltung: Wohnen im Alter Wie will ich im Alter wohnen zuhause oder??? 1 Vorstellung Ansgar Wiesemann Dipl.-Ing. Ansgar Wiesemann 11.10.1959 in Dortmund verheiratet,

Mehr

Vorbeugender Brandschutz

Vorbeugender Brandschutz Vorbeugender Brandschutz - Fachliche Bestellungsvoraussetzungen - Präambel - Erläuterungen zu den fachlichen Bestellungsvoraussetzungen - Mindestanforderungen an Gutachten Stand: März 2001 - 2 - Fachliche

Mehr

Leseprobe zum Download

Leseprobe zum Download Leseprobe zum Download Eisenhans / fotolia.com Sven Vietense / fotlia.com Picture-Factory / fotolia.com Liebe Besucherinnen und Besucher unserer Homepage, tagtäglich müssen Sie wichtige Entscheidungen

Mehr

Bayerisches Staatsministerium des Innern

Bayerisches Staatsministerium des Innern Bayerisches Staatsministerium des Innern Oberste Baubehörde im Bayerischen Staatsministerium des Innern Postfach 22 12 53 80502 München Regierungen per E-Mail Ihr Zeichen, Ihre Nachricht vom Unser Zeichen

Mehr

ZELLER Alzenau. Brandschutzes. Grundsätze des baulichen. für R e g e l b a u t e n gemäß Hessischer Bauordnung (HBO)

ZELLER Alzenau. Brandschutzes. Grundsätze des baulichen. für R e g e l b a u t e n gemäß Hessischer Bauordnung (HBO) ZELLER Alzenau Grundsätze des baulichen Brandschutzes für R e g e l b a u t e n gemäß Hessischer Bauordnung (HBO) ZELLER Alzenau 2011 Brandschutz 2 Worum geht es im Brandschutz??? Leben schützen Werte

Mehr

Anforderungen, Planung und Ausführung von Rettungswegen [1]

Anforderungen, Planung und Ausführung von Rettungswegen [1] Anforderungen, Planung und Ausführung von Rettungswegen [1] Das bauaufsichtliche System der Rettungswege Der erste bauliche Rettungsweg Der zweite Rettungsweg Rettungswegbreiten und längen, Anforderungen

Mehr

Wohnliche Atmosphäre viele fröhliche Gesichter Im AWO Seniorenzentrum»Bürgerstift«Landsberg

Wohnliche Atmosphäre viele fröhliche Gesichter Im AWO Seniorenzentrum»Bürgerstift«Landsberg AWO Seniorenzentrum»Bürgerstift«Landsberg Lechstraße 5 86899 Landsberg am Lech Tel. 08191 9195-0 Fax 08191 9195-33 E-Mail: info@sz-ll.awo-obb.de www.sz-ll.awo-obb-senioren.de Ein Stück Heimat. Die Seniorenzentren

Mehr

Checkliste Wohngemeinschaft für Menschen mit Demenz

Checkliste Wohngemeinschaft für Menschen mit Demenz Checkliste Wohngemeinschaft für Menschen mit Demenz Die Checkliste soll Sie bei der Auswahl einer Wohngemeinschaft (WG) für Menschen mit einer Demenzerkrankung unterstützen. Mit ihrer Hilfe können Sie

Mehr

Brandschutz in denkmalgeschützten Gebäuden und Kirchen

Brandschutz in denkmalgeschützten Gebäuden und Kirchen Fortbildung der Bauaufsichtsbehörden 16.01.2009, Rathaus Rheda-Wiedenbrück Fachwerkhausbrand in Kirn, 30.05.2008; Foto: M. Schuf / Allgemeine Zeitung Fortbildung der Bauaufsichtsbehörden 16.01.2009, Rathaus

Mehr

Sicherheitsbeauftragte des Brandschutzes (SIBE)

Sicherheitsbeauftragte des Brandschutzes (SIBE) Kantonale Feuerpolizei GVZ Gebäudeversicherung Kanton Zürich Sicherheitsbeauftragte des Brandschutzes (SIBE) Weisung vom 15. Dezember 2005 20.5 Inhaltsverzeichnis Seite 1 Geltungsbereich 3 2 Grundsatz

Mehr

Anlagenarten und deren Abnahmen

Anlagenarten und deren Abnahmen Anlagenarten und deren Abnahmen Erfahrungsaustausch für VdS - anerkannte Errichter von Brandmeldeanlagen in Hamburg am 28. Februar 2012 Frank Döhler Anlagenarten und deren Abnahme Überblick Bestimmungen

Mehr

Inhaltsverzeichnis. Legende und Abkürzungen... 14

Inhaltsverzeichnis. Legende und Abkürzungen... 14 9 Inhaltsverzeichnis Hinweis: Dieses Handbuch enthält ausgewählte Kapitel aus dem Brandschutzatlas. Die blau und kursiv markierten Kapitel sind nicht enthalten. Sämtliche Kapitel finden Sie im Ordnerwerk

Mehr

Brandschutzkonzept gemäß 11 BauVorlVO. 1.Erweiterung der. Verdichterstation Rehden GDRM MIDAL, GDRM RHG

Brandschutzkonzept gemäß 11 BauVorlVO. 1.Erweiterung der. Verdichterstation Rehden GDRM MIDAL, GDRM RHG I N G E N I E U R B Ü R O B R A U N G MB H S A C H V E R S T Ä N D I G E N B Ü R O F Ü R B R A N D S C H U T Z B R A N D S C H U T Z K O N Z E P T E, G U T A C H T E N F A C H B A U L E I T U N G U N D

Mehr

7.brandschutz.forum. Praktische Ausführungen und neue Entwicklungen im Brandschutz. Tagungen und Kongresse. Vorträge, Exkursion und Praxisworkshops

7.brandschutz.forum. Praktische Ausführungen und neue Entwicklungen im Brandschutz. Tagungen und Kongresse. Vorträge, Exkursion und Praxisworkshops Tagungen und Kongresse 7.brandschutz.forum Praktische Ausführungen und neue Entwicklungen im Brandschutz Vorträge, Exkursion und Praxisworkshops 17. 18. November 2009, München TÜV SÜD Industrie Service

Mehr

Sicherheit in Versammlungsstätten - Planung und Durchführung von Veranstaltungen

Sicherheit in Versammlungsstätten - Planung und Durchführung von Veranstaltungen Sicherheit in Versammlungsstätten - Planung und Durchführung von Veranstaltungen Berlin, 27.05.2015 Referentin: Kerstin Klode (Dipl. Finanzwirtin) Fachbuchautorin www.kerstin-klode.de 1. Anwendungsbereich

Mehr

Ankommen WOHNEN 50+ PRÄSENTATION ROSTOCK 12.JUNI 2006

Ankommen WOHNEN 50+ PRÄSENTATION ROSTOCK 12.JUNI 2006 Ankommen WOHNEN 50+ PRÄSENTATION ROSTOCK 12.JUNI 2006 ankommen WOHNEN 50+ ankommen WOHNEN 50+ BEDARFSANALYSE WOHNMODELLE FAZIT Jahr MENSCHEN 65+ MENSCHEN 80+ 2000 13,65 Mio 3,07 Mio 2020 17,39 Mio 5,27

Mehr

die schweizerische Koordinationsund Fachstelle für den Brandschutz

die schweizerische Koordinationsund Fachstelle für den Brandschutz die schweizerische Koordinationsund Fachstelle für den Brandschutz V K F A E A I vom Bund akkreditierte Zertifizierungsstelle für Produkte und Personen im Brandschutz Dachorganisation der kantonalen Brandschutzbehörden

Mehr

Musterverordnung über den Bau und Betrieb von Verkaufsstätten ) (Muster-Verkaufsstättenverordnung MVKVO)

Musterverordnung über den Bau und Betrieb von Verkaufsstätten ) (Muster-Verkaufsstättenverordnung MVKVO) Fachkommission Bauaufsicht der Bauministerkonferenz Musterverordnung über den Bau und Betrieb von Verkaufsstätten ) (Muster-Verkaufsstättenverordnung MVKVO) Fassung September 1995 (geändert gemäß den Empfehlungen

Mehr

Kontext Immobilie 3. Kompetenzforum Frankfurt am Main - 21. April 2015. Wertsteigerung im Bestand

Kontext Immobilie 3. Kompetenzforum Frankfurt am Main - 21. April 2015. Wertsteigerung im Bestand H F K R E C H T S A N W Ä L T E L L P W W W. H F K. D E Kontext Immobilie 3. Kompetenzforum Frankfurt am Main - 21. April 2015 Wertsteigerung im Bestand Paragraphendschungel und kein Ende: Besonderheiten

Mehr

BRANDSCHUTZ. Vorbeugender und abwehrender Brandschutz aus Sicht der Feuerwehr

BRANDSCHUTZ. Vorbeugender und abwehrender Brandschutz aus Sicht der Feuerwehr BRANDSCHUTZ Vorbeugender und abwehrender Brandschutz aus Sicht der Feuerwehr Das System Brandschutz Brandschutz ist ein diffiziles System aus einzelnen Komponenten, die zusammen ein sicheres Benutzen von

Mehr

für den Nahverkehr in städtischen Ballungsräumen die Bau- und Betriebsordnung

für den Nahverkehr in städtischen Ballungsräumen die Bau- und Betriebsordnung DFV-Empfehlung Fachempfehlung Nr. 1/2000 vom April 2000 Brandschutz in Tunnelanlagen Ausgehend von den Bränden in Straßentunneln der letzten Zeit wurde der Brandschutz in Tunneln ausführlich besprochen

Mehr

brandschutzplanung und ausführung programm

brandschutzplanung und ausführung programm brandschutzplanung und ausführung programm modul 1: grundlagen des brandschutzes für die brandschutzplanung Erster Tag: Einführungen in den Brandschutz, Grundlagen und Baurecht, 16.10.2008 09.45-10.30

Mehr

An den Innen- und Rechtsausschuss des Schleswig-Holsteinischen Landtags

An den Innen- und Rechtsausschuss des Schleswig-Holsteinischen Landtags Schleswig-Holsteinischer Landtag Umdruck 16/2758 Landesfeuerwehrverband SH Sophienblatt 33 24114 Kiel An den Innen- und Rechtsausschuss des Schleswig-Holsteinischen Landtags Per E-Mail 24.01.2008 Stellungnahme

Mehr

Bauaufsichtliche Anforderungen an Schulen Rundschreiben des Ministeriums der Finanzen vom 18. März 2004 (13 208-4535),

Bauaufsichtliche Anforderungen an Schulen Rundschreiben des Ministeriums der Finanzen vom 18. März 2004 (13 208-4535), Bauaufsichtliche Anforderungen an Schulen Rundschreiben des Ministeriums der Finanzen vom 18. März 2004 (13 208-4535), Fundstelle: MinBl. 2004, S. 156 Das Rundschreiben erfolgt in Abstimmung mit dem Ministerium

Mehr