Aufsätze. Eine vergleichsweise fortschrittliche Möglichkeit der institutsindividuellen Erfassung

Größe: px
Ab Seite anzeigen:

Download "Aufsätze. Eine vergleichsweise fortschrittliche Möglichkeit der institutsindividuellen Erfassung"

Transkript

1 Aufsätze Marco Wilkens / Rainer Baule / Oliver Entrop Basel II Berücksichtigung von Diversifikationseffekten im Kreditportfolio durch das Granularity Adjustment Nachdem im Januar 2001 das zweite Konsultationspapier zur Neuen Baseler Eigenkapitalvereinarung (The New Basel Capital Accord, kurz Basel II ) vorgelegt wurde, werden viele Einzelaspekte dieses Entwurfs, der sehr wesentlich zu einem umfassenden internationalen Bankenaufsichtsrecht eiträgt, zum Teil kontrovers diskutiert. Stellungnahmen konnten offiziell is Ende Mai 2001 eingereicht werden, sind aer auch nach Alauf dieses Termins möglich und werden vom Baseler Ausschuss zumindest zur Kenntnis genommen. Die Veröffentlichung der endgültigen Fassung ist für Ende 2001 vorgesehen, das In- Kraft-Treten für 2004 geplant. Grokörnigkeit eines Kreditportfolios Basel II esteht aus drei Säulen : den Mindesteigenkapitalanforderungen (Minimal Capital Requirements), dem Verfahren zur Üerprüfung durch die Aufsichtsehörden (Supervisory Review Process) und den unter dem Stichwort Marktdisziplin zusammengefassten Pulizitätsanforderungen (Market Disciplin). 1) In diesem Beitrag wird ein zentraler Aspekt der im Zusammenhang mit Kreditrisiken im Portfoliokontext vorgeschlagenen Mindesteigenkapitalanforderungen etrachtet. 2) Daei handelt es sich um das so genannte Granularity Adjustment, das im Rahmen des IRB (Internal-Ratings-Based)-Ansatzes anzuwenden ist. Vereinfacht ausgedrückt soll mit dem Granularity Adjustment die Grokörnigkeit eines Kreditportfolios und damit der Umfang institutsspezifischer Klumpenrisiken erfasst und aufsichtsrechtlich erücksichtigt werden. 670 / S / 2001 Kreditwesen Eine vergleichsweise fortschrittliche Möglichkeit der institutsindividuellen Erfassung von Kreditrisiken ieten interne portfolioorientierte Kreditrisikomodelle 3), die zum Teil ereits von einigen Banken im Rahmen ihres internen Risikomanagementprozesses eingesetzt werden. Diese Modelle wie CreditMetrics und CreditRisk + können die wesentlichen Risikofaktoren und Verundeffekte ailden. Der Ausschuss sieht ei dem konkreten Einsatz Privatdozent Dr. Marco Wilkens, Rainer Baule und Oliver Entrop, Institut für Betrieswirtschaftliche Geldwirtschaft (IFBG) der Universität Göttingen*) Die Erfassung und Berücksichtigung von Klumpenrisiken in Kreditportfolios ist einer der Punkte, mit denen sich die Kreditwirtschaft nach der Veröffentlichung des Zweiten Baseler Konsultationspapiers esonders intensiv efasst. Insesondere die Sparkassenorganisation, deren Institute in ihrer Gesamtheit vergleichsweise kleine und zudem noch reitgestreute Kreditengagements aufweisen, verspricht sich im Rahmen des Internal-Ratings-Based-Ansatzes eine Entlastung. Die Autoren skizzieren, wie mittels des Granularity Adjustments Diversifikationseffekte im Kreditportfolio erfasst werden sollen, und veranschaulichen die Zusammenhänge und Wirkungen an einem Beispiel. Trotz Befürwortung der Grundidee sehen sie nach isherigem Stand der Diskussion einen für alle Seiten akzeptalen Kompromiss zwischen einem pragmatischen und genauen Ansatz noch nicht gefunden. (Red.) solcher Modelle jedoch nachhaltige Proleme. Dazu gehören unter anderem die zurzeit nicht ausreichende Datenqualität und Validierarkeit der Berechnungen durch die Banken und die Aufsicht. Keine Anerkennung interner Kreditrisikomodelle Daher sollen diese Modelle derzeit aufsichtsrechtlich nicht anerkannt werden. Sie finden aer insofern Berücksichtigung, als sie zur Kalirierung des Granularity Adjustments und der Risikogewichtungsfunktionen des vom Ausschuss vorgeschlagenen, vergleichsweise einfachen IRB-Ansatzes herangezogen wurden. Basel II unterscheidet im IRB-Ansatz zunächst sechs grundlegende Exposureklassen: Kredite an Unternehmen, an Banken, an Staaten, an Privatkunden sowie Projektfinanzierungen und Unternehmensanteile, woei Kredite an kleinere Unternehmen den Privatkunden zugeordnet werden können. Das Privatkundenportfolio der Banken wird als naturgemäß gut diversifiziert angenommen, so dass nach Ansicht des Ausschusses in dieser Exposureklasse auf eine explizite Berücksichtigung der institutsspezifischen Granularität verzichtet werden kann. Das Granularity Adjustment ist also üer alle nicht dem Privatkundenereich zuzuordnenden Exposures zu erechnen. Die folgenden Ausführungen konzentrieren sich auf die Bereiche Unternehmen, Banken und Staaten, da die Vorschläge zu Projektfinanzierungen und Unternehmensanteilen noch vage und konkretisierungsedürftig sind.

2 Interne Ratings als Basis des IRB-Ansatzes Wie ereits der Name ausdrückt, eruht der IRB-Ansatz auf internen Ratings einer Bank. Dadurch wird es Kreditinstituten nicht zuletzt ermöglicht, die ratingorientierte Bonitätsüerprüfung und -üerwachung als wesentliche Kernkompetenz in den Aufsichtsprozess einzuringen. Viele Banken esitzen mittlerweile ein leistungsfähiges Ratingsystem, doch unterscheiden sich diese hinsichtlich verschiedener Merkmale wie Komplexität und Risikodifferenziertheit. 4) Da der IRB-Ansatz auf den vorhandenen, gegeenenfalls weiterzuentwickelnden Ratingsystemen aufauen soll, hat der Baseler Ausschuss kein Ratingsystem verindlich festgelegt, sondern lediglich Mindestanforderungen formuliert. 5) Die Anforderungen sind für die Exposureklassen Unternehmen, Banken und Staaten im Wesentlichen identisch. 6) Sie eziehen sich auf sämtliche Komponenten eines Ratingsystems. Der Begriff Ratingsystem umfasst daei die Gesamtheit aller Methoden, Prozesse, Kontrollen, Datengrundlagen und IT-Systeme, die für die Bestimmung des Kreditrisikos, die Zuweisung interner Ratings und die Quantifizierung möglicher Verluste von Bedeutung sind. Ein Ratingsystem, das im Rahmen des IRB-Ansatzes von der Aufsicht anerkannt werden soll, darf nicht allein für aufsichtsrechtliche Zwecke entwickelt worden sein, sondern soll auch in nahezu allen relevanten internen Bereichen und Prozessen einer Bank, wie Risikoreporting und Kreditepreisung, zum Einsatz kommen. Die dadurch weiter forcierte Methodenkonvergenz zwischen der anketrielichen Risikoaildung und -quantifizierung und der aufsichtsrechtlichen Erfassung ist grundsätzlich zu egrüßen. Für den hier etrachteten Zusammenhang ist ei einem Ratingsystem die Struktur der Risikodifferenzierung esonders relevant. Das System soll zweidimensional aufgeaut sein, was in der anketrielichen Praxis ereits nicht selten der Fall ist. Die erste Dimension ezieht sich auf das Risiko des Schuldnerausfalls und stellt in diesem Sinn ein Schuldnerrating dar. Dementsprechend sind sämtliche Exposures eines Schuldners demselen zuzuweisen. In der zweiten Dimension hat eine Bank transaktionsspezifische Faktoren zu erücksichtigen, was einem Engagementrating entspricht. Denkar ist laut Basel daei insesondere die Berücksichtigung verschiedener erwarteter Verluste, eispielsweise edingt durch eine unterschiedliche Besicherung der Engagements. In der Regel sollen insgesamt mindestens acht e differenziert werden, denen die Schuldner auf Basis spezifischer, eindeutiger Kriterien zuzuweisen sind. Die e sind außer ei Staaten so zu wählen, dass sich nicht mehr als 30 Prozent aller Schuldner in einem Grad efinden. Risikokomponenten Aus diesen institutsindividuellen Ratingsystemen ist in Verindung mit aufsichtsrechtlichen Vorgaen letztlich eine Reihe von Risikokomponenten für die einzelnen Kreditengagements azuleiten, welche für die Eigenkapitalunterlegung relevant sind. Hierzu gehören die einjährige Ausfallwahrscheinlichkeit (Proaility of Default, ) des Schuldners und der prozentuale Verlust ei Ausfall (Loss Given Default, ) des Exposures. Darüer hinaus werden die Höhe des Exposures ei Ausfall (Exposure at Default, EAD) sowie zum Teil die (Rest-) Laufzeit des Exposures als Inputparameter zur Risikogewichtung gefordert. Die Ausfallwahrscheinlichkeit, die für die Berechnung der Risikogewichte relevant ist, hängt allein von dem jeweiligen a. Dementsprechend ist jedem eine einjährige Ausfallwahrscheinlichkeit zuzuordnen, die üer eine langfristig orientierte, konservative Schätzung zu ermitteln ist. Bei den ürigen Risikokomponenten ist im Basisansatz auf standardisierte Vorgaen der Aufsicht zurückzugreifen. Beispielsweise git die Aufsicht den ei unesicherten Forderungen pauschal mit 50 Prozent eziehungsweise ei unesicherten nachrangigen Forderungen mit 75 Prozent und das EAD ei ilanziellen Geschäften mit dem ausstehenden Nominaletrag vor. Bei außerilanziellen Geschäften ergit sich das EAD üer die Ermittlung eines Kreditäquivalenzetrages, welcher mit Hilfe estimmter Konversionsfaktoren erechnet wird. Die Laufzeit findet im Basisansatz keine explizite Berücksichtigung. Im fortgeschrittenen Ansatz kann eine Bank prinzipiell sämtliche Risikoparameter unter Einhaltung einer Reihe operationaler Mindestanforderungen selst estimmen. Risikogewichtete Aktiva Nach dem IRB-Ansatz ergit sich das zur Unterlegung der Kreditrisiken notwendige Eigenkapital in einem zweistufigen Prozess. Zunächst wird jedem Kreditengagement nach einzelrisikoahängigen Vorschriften das vorzuhaltende aufsichtsrechtliche Eigenkapital vor Adjustierung zugewiesen. Die Unterlegungsvorschriften sind also zunächst unahängig von der Kreditportfoliostruktur einer Bank eziehungsweise vom Risikoeitrag einer Position zum Risiko des Gesamtportfolios. Danach werden genau diese Faktoren durch das Granularity Adjustment einezogen. Die aus dem Ratingsystem ageleiteten Risikokomponenten stellen die Inputs dar, um die Kreditrisiken zunächst isoliert voneinander mit Eigenkapital zu unterlegen. Grundsätzlich ergit sich das Risikogewicht eines Kredites aus den Risikokomponenten üer eine stetige Risikogewichtungsfunktion. 7) Die Funktionen wurden, dem Credit- Value-at-Risk-Gedanken folgend, so kaliriert, dass die aus dem Kreditrisiko resultierende Insolvenzwahrscheinlichkeit ei einem großen, hinreichend diversifizierten Portfolio eine geeignete Schwelle nicht üerschreitet. Das (unterlegungspflichtige) risikogewichtete Aktivum (Risk Weighted Asset, ) für eine Position erechnet sich durch Multiplikation des Risikogewichtes mit dem Exposure ei Ausfall. Die Summe der s des Nichtprivatkundenereichs (non retail) wird im Folgenden mit ezeichnet. Das dafür vorzuhaltende aufsichtsrechtliche Eigenkapital EK vor Granularity Adjustment entspricht acht Prozent der. Taelle 1: Anzahl und Risikokomponenten der Kredite im Beispielportfolio Die weiteren Ausführungen werden durch die Berechnung des aufsichtsrechtlichen Eigenkapitals für ein exemplarisches Kre- A B 0,05 % 0,5 % EAD GD L 2 50 % 75 % 50 % 75 % 0,5 Mill. Euro 1 Mill. Euro Mill. Euro Kreditwesen 12 / 2001 S. 21 / 671

3 ditportfolio veranschaulicht, das Kredite mit einem Gesamtexposure von Millionen Euro enthält (vergleiche Taelle 1). Beispielsweise existieren darin Kredite des es A ( A 0,05 Prozent) mit einem von 50 Prozent und einem EAD von 0,5 Millionen Euro. Die für das Granularity Adjustment notwendigen Berechnungsschritte sind in Taelle 2 zusammengefasst. Zur esseren Nachvollzieharkeit sind auch die Ergenisse ezüglich des Beispielportfolios angegeen. Üer das Internet steht unter eine Excel-Datei zur Verfügung, mit der dieses Taelle 2: Berechnung des Granularity Adjustments und des ustierten aufsichtsrechtlichen Eigenkapitals A B 0,05 % 0,5 % EK Eigenkapitalunterlegung vor Granularity Adjustment Berechnung üer den Basisansatz siehe Wilkens/Entrop/Völker (2001), a. a. O., S Zu einer entsprechenden Excel-Datei siehe 153 Mill. 574 Mill. 727 Mill. 58,2 Mill. Kennzahlen für EAD i i / EAD i 64,0 % 52,8 % F -1 N(1,118 N ( ) + 1,288) - 0, ,05072 s EAD i / EAD i 0,481 0,519 Mapping 0,284 % s / s 53,7 % F 0,0301 A 2 ( (1 ) 0,033 F 2 ) + 0,25 (1 ) 0,236 1,701 2 ( (1 ) 0,033 F 2 ) + 0,25 (1 ) A H* i 0,00171 i EAD 2 / ( EAD i ) 2 n * 1 / H* 585 TE GSF GA Granularity Adjustment EAD i Mill. i EK ( 0,6 + 1,8 ) (9,5 + 13,75 TE i i G SF / n* - 0,04 Eigenkapitalunterlegung nach Granularity Adjustment 0,08 R, / F ) 16, 9 8,51 Mill. + GA 736 Mill. 58,9 Mill. N : risikogewichtete Aktiva für ; : risikogewichtete Aktiva für Nichtprivat- kundenereich vor Granularity Adjustment; EK : aufsichtsrechtlich vorzuhaltendes Eigenkapital für Nichtprivatkundenereich vor Granularity Adjustment; : EAD-gewichteter Durchschnitt der s für ; F : Sensitivität gegenüer systematischem Risiko für ; N: Verteilungs- funktion der Standardnormalverteilung; s : Anteil von am gesamten Nichtprivat- kundenexposure; : durchschnittliche Ausfallwahrscheinlichkeit; : -gewichteter durch- schnittlicher ; F : durchschnittliche Risikosensitivität; A : Gewicht für im effektiven Herfindahl-Index; H*: effektiver Herfindahl-Index; n*: effektive Kreditanzahl; TE : Gesamtexposure Nichtprivatkundenereich; GSF: Granularity Scaling Factor; GA: Granularity Adjustment; : risiko- gewichtete Aktiva für Nichtprivatkundenereich nach Granularity Adjustment; EK : aufsichtsrechtlich vorzuhaltendes Eigenkapital für Nichtprivatkundenereich nach Granularity Adjustment. Bei der Sum- menildung edeutet i, dass üer alle Kredite i aus summiert wird. i s s F i i Beispiel variiert werden kann, um die Eigenkapitalelastung auch anderer, wesentlich komplexerer Portfolios erechnen zu können. Mit dieser Datei können auch die Auswirkungen ageschätzt werden, die aus der isher noch nicht im Detail geklärten Frage der konkreten Agrenzung des Privatkundenereichs resultieren, denn offen ist zurzeit insesondere, unter welchen Voraussetzungen Kredite an kleinere Unternehmen diesem Bereich zuzuordnen sind oder zugeordnet werden können. Prinzipiell ist die Unterlegung von Krediten im Privatkundenereich mit niedrigeren, im Vergleich zum Unternehmensereich etwa hal so hohen Risikogewichten verunden. Auf der anderen Seite verschlechtert sich aer in der Regel durch die Zuordnung zum Privatkundenereich die Granularität des Nichtprivatkundenereichs. Berücksichtigung von Klumpenrisiken Die Notwendigkeit einer genaueren Erfassung der Diversifiziertheit des Kreditportfolios eziehungsweise der darin enthaltenen Klumpenrisiken steht außer Frage. Basel II sieht daher vor, die Granularität, also den Grad der Grokörnigkeit des Kreditportfolios durch ein (positives oder negatives) Granularity Adjustment auf die zunächst erechneten risikogewichteten Aktiva zu erücksichtigen. Genauer soll erfasst werden, inwieweit das institutsindividuelle Kreditrisiko, gemessen durch den Credit-Value-at-Risk, auf Grund von Klumpenildung höher eziehungsweise auf Grund einer reiten Streuung der Kredite niedriger ist als ei einem durchschnittlichen Benchmark-Portfolio. Grundsätzlich sinkt die Granularität mit zunehmender Anzahl der Kredite, so dass diese Größe für das Ausmaß des Klumpenrisikos von zentraler Bedeutung ist. Zu eachten ist daei, dass mehrere Kredite desselen Schuldners noch keinen Diversifikationseffekt ewirken, da ihre Ausfälle (nahezu) perfekt korreliert sind. Aus diesem Grund sind zunächst solche Engagements sowie aus anderen Gründen stark korrelierte Kredite zu aggregierten Exposures mit EAD-gewichteten durchschnittlichen Werten für und zusammenzufassen. Trotz dieser Aggregation ist die (neue) Kreditanzahl als solche in einem Portfolio mit 672 / S / 2001 Kreditwesen

4 verschieden großen Exposures nicht allein aussagekräftig, da es einen Unterschied darstellt, o Kredite mit demselen Exposure im Portfolio enthalten sind oder aer auf 10 von den Krediten etwa 90 Prozent des Gesamtexposures entfällt. Daher wird eine andere, eenso recht einfache Kennzahl verwendet, und zwar der unter anderem aus der Volkswirtschaftslehre ekannte Herfindahl-Index, dessen Kehrwert als effektive Kreditanzahl interpretiert werden kann: H EAD 2 i / ( i i woei sich EAD i auf den i-ten Kredit ezieht. Der Wert für H liegt stets zwischen null und eins und ist umso kleiner, je feiner ein Portfolio granuliert ist, das heißt je größer die Anzahl der Kredite ist und je homogener die EADs sind. Im Fall eines EAD-homogenen Portfolios mit n Krediten vereinfacht sich der Herfindahl-Index zu H 1 / n. Granularity Adjustment Die Berechnung des Granularity Adjustments erfolgt in zwei Schritten. Ziel ist es zunächst, das vorhandene heterogene Nichtprivatkundenportfolio auf ein hypothetisches homogenes Portfolio zu mappen eziehungsweise es für die weitere Berechnung gedanklich in ein solches umzuwandeln. Als homogen wird daei ein Portfolio ezeichnet, in dem sämtliche Exposures identische Ausprägungen der Risikokomponenten, und EAD aufweisen. Der Einfluss der Granularität auf das Gesamtrisiko ist dann relativ leicht zu estimmen, denn der Credit-Value-at-Risk CVaR n für ein homogenes Portfolio mit n Krediten als unterlegungsrelevante Kennzahl lässt sich asymptotisch vergleichsweise einfach auf einen standardisiert zu erechnenden Wert CVaR eines perfekt diversifizierten Portfolios zurückführen: 8) CVaR n CVaR 2 EAD i ), 8 8+ / n. Hierei ist ß eine Konstante, die von und ahängt. 1. Schritt: Mapping: Gesucht ist also zunächst ein hypothetisches homogenes Portfolio, dessen Risiko das tatsächliche Risiko möglichst gut widerspiegelt. Dieses Portfolio soll das gleiche Gesamtexposure und den gleichen erwarteten Verlust aufweisen. Die dafür enötigte Ausfallwahrscheinlichkeit ergit sich hier als Durchschnitt üer die den en 9) zugeordneten Ausfallwahrscheinlichkeiten, woei jeder mit seinem Anteil am Gesamtexposure TE gewichtet wird (für die detaillierten Formeln siehe Taelle 2). Üer eine solche Gewichtung errechnet sich eenfalls der Wert. Als letzter Freiheitsgrad verleit die Anzahl der hypothetischen Kredite n*. Diese Zahl wird so estimmt, dass die erwartete edingte Varianz 10) des Verlustes im hypothetischen homogenen Portfolio mit der im tatsächlichen üereinstimmt. Hierzu werden einige vereinfachende, jeweils mit einem der ekannten Modelle CreditMetrics oder CreditRisk + kompatile Annahmen getroffen, die dazu führen, dass sich der Kehrwert von n* als mit geeigneten, schuldnergradahängigen Gewichten A geildeter Herfindahl-Index H* üer das Gesamtportfolio darstellen lässt: H* 1 / n* A EAD 2 2 i / ( EAD i ). i i Damit ist das erste Ziel erreicht: Das heterogene Portfolio ist auf ein ezüglich wesentlicher Parameter risikoäquivalentes Portfolio mit n* 1 / H* Krediten gemappt, die identische Risikokomponenten, und EAD i EAD i / n* aufweisen. Für dieses fiktive Portfolio ist nun im zweiten Schritt das Granularity Adjustment zu erechnen. 2. Schritt: Adjustment: Zur Bestimmung des Granularity Adjustments wird auf den oigen Zusammenhang in der Form relatives Granularity Adjustment 30 % 25 % 20 % 15 % 10 % 5 % 0 % CVaR n CVaR -5 % 8+ / n* zurückgegriffen. Der Wert für ß kann in guter Näherung dargestellt werden durch (0,4 + 1,2 ) (0,76 + 1,10 / F ). Prinzipiell könnte anhand dieser Formeln das Granularity Adjustment als 12,5 ß / n* estimmt werden. 11) Zu eachten ist allerdings noch, dass üer die Definition der Risikogewichtungsfunktionen die risikogewichteten Aktiva vor Adjustierung mit vier Prozent ereits einen Anteil für durchschnittliche Granularität enthalten, da sie sich auf ein durchschnittliches Benchmark-Portfolio eziehen, das nicht perfekt diversifiziert ist. Der Faktor ß wird daher reskaliert zu GSF 1,5 x 12,5 (0,6 + 1,8 ) (9,5 + 13,75 / F ), womit man folgende Formel für das Granularity Adjustment GA erhält: GA TE GSF / n* 0,04. Die um die Granularität ustierten risikogewichteten Aktiva ergeen sich nun durch Addition üer + GA. Da in oiger Gleichung der erste Summand stets positiv ist, führt das Granularity Adjustment also maximal zu einer Reduktion der risikogewichteten Aktiva um vier Prozent. Letztlich ist EK 8 % x EK + 8 % x GA an Eigenkapital vorzuhalten. Quantitative Auswirkungen Die Aildung git einen Eindruck von der Wirkung des Granularity Adjustments, wo- Aildung: Relatives Granularity Adjustment ei einem homogenen Kreditportfolio mit 50 Prozent 0,03 % 0,1 % 0,3 % 1,0 % 3,0 % Anzahl Kredite / S / 2001 Kreditwesen

5 Methoden und Instrumente des Portfoliomanagements Handuch Anlageeratung und Vermögensverwaltung Herausgegeen von Prof. Dr. Jörg-E. Cramer und Prof. Dr. Bernd Rudolph Seiten, ge. DM 330,. ISBN Vermögen zu ilden, zu esitzen und ewahren zu wollen, ist kein Privileg mehr. In den entwickelten Volkswirtschaften erreicht das Durchschnittsvermögen der privaten Haushalte sechsstellige Beträge. Die aus diesem Wohlstand gespeisten Fonds, Portefeuilles und Einlagen der Finanzinstitutionen eherrschen die Kapitalmärkte der Welt. Und mit der Verriefung von Besitztiteln aller Art wird Vermögen immer moiler, weil immer handelarer. Die institutionellen Geldanleger sind gefordert und herausgefordert, ihre unternehmerische Phantasie wie ihr handwerkliches Können. Dem will das Handuch dienen. Es git einen Üerlick üer wichtige Formen der Vermögenseratung; es will die Asset Allocation reiter Anlegergruppen eenso charakterisieren wie die typischen Anlageinstrumente und Anlagemärkte. Ein umfassendes Kompendium, das auf dem Tisch eines Vermögenseraters nicht fehlen sollte! Czerwensky intern Fritz Knapp Verlag Postfach Frankfurt Telefon (069) Telefax (069) ei der Üersichtlichkeit haler von einem einzigen und einem homogenen Portfolio ausgegangen wird. Eingezeichnet ist für verschiedene Ausfallwahrscheinlichkeiten jeweils das relative Granularity Adjustment ezüglich der gesamten risikogewichteten Aktiva des Nichtprivatkundenereichs vor Adjustierung (GA / ) in Ahängigkeit von der Anzahl der Kredite, deren s einheitlich mit 50 Prozent angenommen werden. Da lediglich die Relation agetragen ist, sind die dargestellten Zusammenhänge unahängig von der Höhe der einzelnen (identischen) Exposures. Die Aildung veranschaulicht die Anahme des relativen Granularity Adjustments ei steigender Kreditanzahl. Das Adjustment ist daei umso größer, je kleiner die ist. Dies ist auch plausiel, denn ei geringen Ausfallwahrscheinlichkeiten gewinnen die Effekte der Diversifikation erst ei einer größeren Anzahl Kredite an Einfluss. 12) Damit einher geht die Feststellung, dass das Granularity Adjustment hier ei einer von drei Prozent ereits für ein Portfolio mit mehr als 180 Kreditnehmern negativ wird, ei einer von 0,03 Prozent aer auch für üer Kreditnehmer noch positiv ist. In allen Fällen ergit sich eine Annäherung an die Minimalgrenze von minus vier Prozent, also dem Risikoaufschlag, der im Benchmark-Portfolio erücksichtigt wurde. Modelltheoretisch vergleichsweise einfach Die Berücksichtigung von Diversifikationseffekten eziehungsweise Klumpenrisiken ei der Berechnung des aufsichtsrechtlich geundenen Eigenkapitals ist grundsätzlich zu egrüßen, kann doch die individuelle Struktur für die risikoadäquate Beurteilung von Kreditportfolios von großer Bedeutung sein. Darüer hinaus wird durch die aufsichtsrechtlichen Vorgaen eine reite Auseinandersetzung mit diesem wichtigen Prolemkreis gefördert. Die aktuell vorgeschlagene Vorgehensweise zur Erfassung von Risikoverundeffekten im Kreditportfolio ist modelltheoretisch vergleichsweise einfach, da zum Beispiel Korrelationseffekte nicht spezifisch erücksichtigt werden. Eine genauere Modellierung ist lediglich mittels feinerer, de facto interner portfolioorientierter Kreditrisikomodelle möglich, die aer vom Ausschuss aus den genannten Praktikailitätsgründen heraus nicht anerkannt werden sollen. Derzeit wird sowohl an einzelnen Aspekten des Granularity Adjustments als auch an dem Verfahren insgesamt Kritik geüt. Es ist zu erwarten, dass die dadurch ausgelöste Diskussion zu Modifikationen führen wird. Ziel sollte es sein, einen vernünftigen Kompromiss zwischen einem pragmatisch handhaaren und einem ökonomisch präzisen Ansatz zur Berücksichtigung von Diversifikationseffekten in Kreditportfolios zu finden. Anmerkungen *) Die Autoren edanken sich ei Dr. Horst Keppler und Dr. Michael Autenrieth, Landeszentralank in der Freien Hansestadt Bremen, in Niedersachsen und Sachsen-Anhalt, für wertvolle Hinweise zur Thematik. 1) Zu einer Üersicht üer Basel II siehe Wilkens, Marco; Entrop, Oliver; Völker, Jörg (2001): Strukturen und Methoden von Basel II Grundlegende Veränderungen der Bankenaufsicht, in: ZfgK, 4/2001, S ) Dieser Beitrag asiert im Wesentlichen auf den Pulikationen des Baseler Ausschusses zur neuen Eigenkapitalvereinarung, die im Internet unter verfügar sind. 3) Vgl. zum Üerlick Basel Committee on Banking Supervision (1999): Credit Risk Modelling: Current Practices and Applications, Pulication No. 49, Basel, und Crouhy, Michel; Galai, Dan; Mark, Roert (2000): A comparative analysis of current credit risk models, in: Journal of Banking and Finance, Vol. 24, S ) Für einen Üerlick üer derzeit verwendete Ratingsysteme vgl. Basel Committee on Banking Supervision (2000): Range of Practice in Banks Internal Rating Systems, Pulication No. 66, Basel, und speziell für Deutschland zum Beispiel Brunner, Anja (2001): Firmenkundenratings deutscher Großanken, in: Szczesny, Andrea (Hrsg.): Kreditrisikomessung und Kreditrisikomanagement, Baden-Baden, S ) Für eine Analyse wesentlicher Anforderungen vgl. Elsas, Ralf; Krahnen, Jan Pieter (2001): Grundsätze ordnungsgemäßen Ratings. Anmerkungen zu Basel II, in: Die Bank, 4/2001, S ) Als Besonderheit sollen eispielsweise ei größeren Staatenexposures die jeweiligen Credit Spreads im Ratingsystem erücksichtigt werden. 7) Für eine detaillierte Darstellung siehe Wilkens/ Entrop/Völker (2001), a. a. O., und Boos, Karl-Heinz; Schulte-Mattler, Hermann (2001): Basel II: Externes und internes Rating, in: Die Bank, 5/2001, S Die Risikogewichtungsfunktionen hängen lediglich von der jeweiligen Exposureklasse und dem angewandten IRB-Ansatz (Basisansatz oder fortgeschrittener Ansatz) a. Sie sind zurzeit jeweils für die Exposureklassen Unternehmen, Banken und Staaten identisch. 8) Vgl. auch Gordy, Michael B. (2001): A Risk-Factor Model Foundation for Ratings-Based Bank Capital Rules, Working Paper, Board of Governors of the Federal Reserve System. 9) Bei der Berechnung des Granularity Adjustments ist der Begriff risk grade von entscheidender Bedeutung. Im Folgenden wird davon ausgegangen, dass jeder (in jeder Exposureklasse) gerade einen risk grade darstellt. Grundsätzlich denkar ist auch, die zweite Ratingdimension eenfalls zu erücksichtigen und damit etwa ein Paar (, ) als risk grade anzusehen. Das daraus erechnete Granularity Adjustment ist nicht notwendigerweise identisch. 10) Es wird daei davon ausgegangen, dass lediglich ein systematischer Risikofaktor existiert, auf den edingt wird. 11) Der Faktor 12,5 erklärt sich dadurch, dass das Granularity Adjustment auf die risikogewichteten Aktiva angewendet wird, die letztlich mit acht Prozent zu unterlegen sind. 12) Zu dieser Gesetzmäßigkeit vgl. zum Beispiel Gersach, Hans; Lipponer, Alexander (1999): Default Correlations, Macroeconomic Risk and Credit Portfolio Management, Working Paper, Universität Heidelerg / S / 2001 Kreditwesen

Finanzwirtschat Ⅶ. Basel II und Rating. Meihua Peng Zhuo Zhang

Finanzwirtschat Ⅶ. Basel II und Rating. Meihua Peng Zhuo Zhang Finanzwirtschat Ⅶ Basel II und Rating Meihua Peng Zhuo Zhang Gliederung Geschichte und Entwicklung Inhalt von Basel II - Die Ziele von Basel II - Die drei Säulen Rating - Begriff eines Ratings - Externes

Mehr

Eigenkapitalanforderungen für Kreditrisiken Analyse des modifizierten IRB-Ansatzes

Eigenkapitalanforderungen für Kreditrisiken Analyse des modifizierten IRB-Ansatzes Marco Wilkens / Oliver Entrop / Hendrik Scholz Eigenkapitalanforderungen für Kreditrisiken Analyse des modifizierten IRB-Ansatzes Inzwischen wird Basel II von den meisten direkt oder indirekt Beteiligten

Mehr

Basel II - Die Bedeutung von Sicherheiten

Basel II - Die Bedeutung von Sicherheiten Basel II - Die Bedeutung von Sicherheiten Fast jeder Unternehmer und Kreditkunde verbindet Basel II mit dem Stichwort Rating. Dabei geraten die Sicherheiten und ihre Bedeutung - vor allem für die Kreditkonditionen

Mehr

Die quadratische Gleichung und die quadratische Funktion

Die quadratische Gleichung und die quadratische Funktion Die quadratische Gleichung und die quadratische Funktion 1. Lösen einer quadratischen Gleichung Quadratische Gleichungen heißen alle Gleichungen der Form a x x c = 0, woei a,, c als Parameter elieige reelle

Mehr

Vergleich von KreditRisk+ und KreditMetrics II Seminar Portfoliokreditrisiko

Vergleich von KreditRisk+ und KreditMetrics II Seminar Portfoliokreditrisiko Vergleich von KreditRisk+ und KreditMetrics II Seminar Portfoliokreditrisiko Jan Jescow Stoehr Gliederung 1. Einführung / Grundlagen 1.1 Ziel 1.2 CreditRisk+ und CreditMetrics 2. Kreditportfolio 2.1 Konstruktion

Mehr

Adressenausfallrisiken. Von Marina Schalles und Julia Bradtke

Adressenausfallrisiken. Von Marina Schalles und Julia Bradtke Adressenausfallrisiken Von Marina Schalles und Julia Bradtke Adressenausfallrisiko Gliederung Adressenausfallrisiko Basel II EU 10 KWG/ Solvabilitätsverordnung Adressenausfallrisiko Gliederung Rating Kreditrisikomodelle

Mehr

Basel II und Konsequenzen für Land- und Forstwirte

Basel II und Konsequenzen für Land- und Forstwirte Basel II und Konsequenzen für Land- und Forstwirte Herbstseminar 2005 Zukunftsperspektiven der Land- und Forstwirtschaft / Neue Bewirtschaftungsformen / Finanzierungsfragen Montag, 21.11.2005 Dr. Christian

Mehr

Commercial Banking. Kreditportfoliosteuerung

Commercial Banking. Kreditportfoliosteuerung Commercial Banking Kreditportfoliosteuerung Dimensionen des Portfoliorisikos Risikomessung: Was ist Kreditrisiko? Marking to Market Veränderungen des Kreditportfolios: - Rating-Veränderung bzw. Spreadveränderung

Mehr

Zwei einfache Kennzahlen für große Engagements

Zwei einfache Kennzahlen für große Engagements Klecksen nicht klotzen Zwei einfache Risikokennzahlen für große Engagements Dominik Zeillinger, Hypo Tirol Bank Die meisten Banken besitzen Engagements, die wesentlich größer sind als der Durchschnitt

Mehr

Working Paper Series

Working Paper Series Working Paper Series Der Loss Given Default und die Behandlung erwarteter Verluste im Baseler IRB-Ansatz von Marc Gürtler und Dirk Heithecker No.: FW07V1/04 First Draft: 2004-08-06 This Version: 2004-08-06

Mehr

Generalthema: Kreditrisikomanagement. Thema 4: CreditRisk+ Gliederung

Generalthema: Kreditrisikomanagement. Thema 4: CreditRisk+ Gliederung Institut für Geld- und Kapitalverkehr der Universität Hamburg Prof. Dr. Hartmut Schmidt Integrationsseminar zur BBL und ABWL Wintersemester 2002/2003 Zuständiger Mitarbeiter: Dipl.-Kfm. Stefan Krohnsnest

Mehr

Kreditrisiken: Interne Ratingansätze

Kreditrisiken: Interne Ratingansätze Kreditrisiken: Interne Ratingansätze PD Dr. Rainer Durth TU Darmstadt/ J.-W.-Goethe Universität Frankfurt/ KfW Kreditrisiken: Interne Ratingansätze - Gliederung - 1. Aufbau der IRB-Ansätze 2. IRB - Basisansatz

Mehr

- 2-2. a) Definieren Sie kurz Risiko und Risikomanagement?

- 2-2. a) Definieren Sie kurz Risiko und Risikomanagement? Institut für Geld- und Kapitalverkehr der Universität Hamburg Prof. Dr. Hartmut Schmidt Seminar zur Allgemeinen Betriebswirtschaftslehre und Bankbetriebslehre Wintersemester 1999/2000 Zuständiger Mitarbeiter:

Mehr

Kredit-Rating. Interne Ratingverfahren der Banken und Sparkassen als Basis bonitätsabhängiger Bepreisung von Krediten

Kredit-Rating. Interne Ratingverfahren der Banken und Sparkassen als Basis bonitätsabhängiger Bepreisung von Krediten Kredit-Rating Interne Ratingverfahren der Banken und Sparkassen als Basis bonitätsabhängiger Bepreisung von Krediten Von der Wirtschaftswissenschaftlichen Fakultät der Universität Leipzig genehmigte DISSERTATION

Mehr

Neue Kreditwürdigkeitsprüfung

Neue Kreditwürdigkeitsprüfung Bankinternes Rating 5.2 Kreditwürdigkeitsprüfung Seite 7 Neue Kreditwürdigkeitsprüfung Inhalt Bankinternes Rating-Verfahren Bankinterne Rating-Systeme Internes Rating nach Basel II Anforderungen an das

Mehr

Generalthema: Kreditrisikomanagement. Thema 2: Die Neue Basler Eigenkapitalvereinbarung (Basel II)

Generalthema: Kreditrisikomanagement. Thema 2: Die Neue Basler Eigenkapitalvereinbarung (Basel II) Institut für Geld- und Kapitalverkehr der Universität Hamburg Prof. Dr. Hartmut Schmidt Generalthema: Kreditrisikomanagement Integrationsseminar zur BBL und ABWL Wintersemester 2002/2003 Zuständiger Mitarbeiter:

Mehr

Interaktive Lösung von Tourenproblemen G. Oehm, Bauhaus-Universität-Weimar

Interaktive Lösung von Tourenproblemen G. Oehm, Bauhaus-Universität-Weimar Interaktive Lösung von Tourenprolemen G. Oehm, Bauhaus-Universität-Weimar Zusammenfassung Durch Modifiierung des ekannten Savingsalgorithmus mittels fester w. varialer Savingsparameter läßt sich ein interaktiver

Mehr

Zwei unbekannte Zahlen und alle vier Rechenarten

Zwei unbekannte Zahlen und alle vier Rechenarten Zwei unekannte Zahlen und alle vier Rechenarten HELMUT MALLAS Online-Ergänzung MNU 8/1 (15.1.015) Seiten 1, ISSN 005-58, Verlag Klaus Seeerger, Neuss 1 HELMUT MALLAS Zwei unekannte Zahlen und alle vier

Mehr

Basel II und Rating. Hochschule Magdeburg-Stendal (FH) Finanzwirtschaft. Christian Lust

Basel II und Rating. Hochschule Magdeburg-Stendal (FH) Finanzwirtschaft. Christian Lust Basel II und Rating Hochschule Magdeburg-Stendal (FH) Finanzwirtschaft Geschichtlicher Überblick Basel I Basel II -Ziele -Die drei Säulen Rating -Geschichte und Definition -Ratingprozess und systeme -Vor-

Mehr

Antizyklische Tools/ Glättung der MEK-Anforderungen

Antizyklische Tools/ Glättung der MEK-Anforderungen Antizyklische Tools/ Glättung der MEK-Anforderungen QIS-Informationsveranstaltung 18. Februar 2010 Dr. Ulrich Krüger Deutsche Bundesbank Agenda 1. Einführung - BCBS-Paket zur Glättung zyklischer Effekte

Mehr

Systematik und ökonomische Relevanz traditioneller Performancemaße

Systematik und ökonomische Relevanz traditioneller Performancemaße Systematik und ökonomische Relevanz traditioneller Performancemaße Vortrag an der Universität Hamburg am 18. Juni 2001 PD Dr. Marco Wilkens IFBG der Georg-August-Universität Göttingen 1 Gliederung 1. Einleitung

Mehr

Seminar Portfoliokreditrisiko Die regulatorische Sicht (Basel II) Vortrag über die regulatorischen Aspekte des Portfoliokreditrisikos

Seminar Portfoliokreditrisiko Die regulatorische Sicht (Basel II) Vortrag über die regulatorischen Aspekte des Portfoliokreditrisikos Seminar Portfoliokreditrisiko Die regulatorische Sicht (Basel II) Vortrag über die regulatorischen Aspekte des Portfoliokreditrisikos Übersicht A.Einleitung B.Drei-Säulen-Modell I. Mindesteigenkapitalanforderungen

Mehr

Credit Risk+: Eine Einführung

Credit Risk+: Eine Einführung Credit Risk+: Eine Einführung Volkert Paulsen December 9, 2004 Abstract Credit Risk+ ist neben Credit Metrics ein verbreitetes Kreditrisikomodell, dessen Ursprung in der klassischen Risikotheorie liegt.

Mehr

Orientierungshilfe der Internen Revision. Mindestanforderungen für den internen Ratingansatz. Version: 2.0. Stand: 15.03.2005

Orientierungshilfe der Internen Revision. Mindestanforderungen für den internen Ratingansatz. Version: 2.0. Stand: 15.03.2005 Orientierungshilfe der Internen Revision Mindestanforderungen für den internen Ratingansatz (IRB-Ansatz) Version: 2.0 Stand: 15.03.2005 Autor: Bezug: IIR Arbeitskreis Basel II Basel II Prüfungsanforderungen

Mehr

CORPORATE GOVERNANCE GRUNDSÄTZE DER DEUTSCHEN KREDITBANK AG. Stand: 10. Juni 2015

CORPORATE GOVERNANCE GRUNDSÄTZE DER DEUTSCHEN KREDITBANK AG. Stand: 10. Juni 2015 CORPORATE GOVERNANCE GRUNDSÄTZE DER DEUTSCHEN KREDITBANK AG Stand: 10. Juni 2015 PRÄAMBEL Das Vertrauen in die Geschäftspolitik der Deutschen Kreditank AG (nachfolgend auch DKB AG oder Bank ) wird wesentlich

Mehr

Risikomanagement und Statistik. Raimund Kovacevic

Risikomanagement und Statistik. Raimund Kovacevic Risikomanagement und Statistik Raimund Kovacevic Dieses Werk ist Urheberrechtlich geschützt. Jede Vervielfältigung ohne Einverständnis des Autors ist verboten. Risiko hazard, a chance of bad consequences,

Mehr

Fachgremium IRBA Portfolioabgrenzung Stand:29.11.2005

Fachgremium IRBA Portfolioabgrenzung Stand:29.11.2005 Im Hinblick auf die Regelungen nach Art. 86, Tz. 4 und Anhang VII, Teil 1, Tz. 9 bis 11 des EU-Richtlinienvorschlages hat das FG IRBA folgende präzisierungsbedürftige Fragestellungen identifiziert: 1.

Mehr

Basel II - Überblick

Basel II - Überblick Basel II - Überblick Seminar Basel II: Von der Vision zur Realität 24. Juni 2003 Daniel Zuberbühler Eidg. Bankenkommission, Bern Übersicht 1. Ziele & Kalibrierung 2. Drei-Säulen-Konzept 3. Menu-Auswahl

Mehr

Modelle zur Ermittlung der Messunsicherheit in der Härtprüfung; Statistische Auswertung eines Ringversuchs mit 90 Teilnehmern

Modelle zur Ermittlung der Messunsicherheit in der Härtprüfung; Statistische Auswertung eines Ringversuchs mit 90 Teilnehmern Modelle zur Ermittlung der Messunsicherheit in der Härtprüfung; Statistische Auswertung eines Ringversuchs mit 90 Teilnehmern Christian Weißmüller, Holger Frenz Institut für Eignungsprüfung, Herten; Fachhochschule

Mehr

Basel II Mindestkapitalanforderungen: Alternativen bei der Unterlegung von Verbriefungen

Basel II Mindestkapitalanforderungen: Alternativen bei der Unterlegung von Verbriefungen Wolfgang Mader / Christian Miehle Basel II Mindestkapitalanforderungen: Alternativen bei der Unterlegung von Verbriefungen Die bisherigen bankenaufsichtlichen Regeln für die Eigenkapitalunterlegung von

Mehr

Regulatorische Behandlung des Kreditrisikos von Unternehmen (Basel II)

Regulatorische Behandlung des Kreditrisikos von Unternehmen (Basel II) Georg-August-Universität Göttingen Institut für Wirtschaftsinformatik Professor Dr. Matthias Schumann Platz der Göttinger Sieben 5 37073 Göttingen Telefon: + 49 551 39-44 33 + 49 551 39-44 42 Telefax:

Mehr

Möglichkeiten zur Optimierung von WLAN für die multimediale Inhaus-Vernetzung

Möglichkeiten zur Optimierung von WLAN für die multimediale Inhaus-Vernetzung Möglichkeiten zur Optimierung von WLN für die multimediale Inhaus-Vernetzung r.-ing. Klaus Jostschulte, r.-ing. Wolfgang Endemann, Prof. r.-ing. Rüdiger Kays, Lehrstuhl für Kommunikationstechnik der Universität

Mehr

Capital Floors und der neue Standardansatz für Kreditrisiken

Capital Floors und der neue Standardansatz für Kreditrisiken Capital Floors und der neue Standardansatz für Kreditrisiken Dr. Ute Vellbinger Im Dezember 2014 hat das Baseler Komitee für Bankenaufsicht ein erstes Konsultationspapier zur Überarbeitung des Standardansatzes

Mehr

Seminar Basel II Schweizerische Umsetzung auf der Zielgeraden. Kreditrisiko: IRB

Seminar Basel II Schweizerische Umsetzung auf der Zielgeraden. Kreditrisiko: IRB Seminar Basel II Schweizerische Umsetzung auf der Zielgeraden Kreditrisiko: IRB Dr. Uwe Steinhauser 29. September 2005, Kongresszentrum, MCH Messe Basel Übersicht IRB kurz & knapp IRB-Banken in der Schweiz

Mehr

Die Neue Basler Eigenkapitalvereinbarung BASEL II. A I. Kreditrisiken und Bankinsolvenzen

Die Neue Basler Eigenkapitalvereinbarung BASEL II. A I. Kreditrisiken und Bankinsolvenzen Die Neue Basler Eigenkapitalvereinbarung BASEL II A I. Kreditrisiken und Bankinsolvenzen Bisher: BASEL I - Erste Basler Eigenkapitalvereinbarung EK = Kredit x Anrechnungssatz x Bonitätsgewicht x 8% Neuer

Mehr

Die neuen Eigenkapitalanforderungen der Banken BASEL II

Die neuen Eigenkapitalanforderungen der Banken BASEL II Die neuen Eigenkapitalanforderungen der Banken BASEL II Ein Thema für das Gesundheitswesen? 26.07.2004 2004 Dr. Jakob & Partner, Trier www.dr-jakob-und-partner.de 1 Was bedeutet Basel II? Nach 6-jährigen

Mehr

Mittelstand und Basel II: Zwischen Mythos und Wahrheit. Jens Grunert 1, Volker Kleff 2, Lars Norden 1, Martin Weber 1. Arbeitsbericht 01-07

Mittelstand und Basel II: Zwischen Mythos und Wahrheit. Jens Grunert 1, Volker Kleff 2, Lars Norden 1, Martin Weber 1. Arbeitsbericht 01-07 Mittelstand und Basel II: Zwischen Mythos und Wahrheit Jens Grunert 1, Volker Kleff 2, Lars Norden 1, Martin Weber 1 Arbeitsbericht 01-07 Dezember 2001 1 Dipl.-Kfm. Jens Grunert, Dipl.-Kfm. Lars Norden

Mehr

1 Einleitung. 1.1 Problemstellung und Zielsetzung der Untersuchung. 1 Einleitung 1

1 Einleitung. 1.1 Problemstellung und Zielsetzung der Untersuchung. 1 Einleitung 1 1 Einleitung 1 1 Einleitung Dieser Abschnitt gibt eine kurze Einführung in die Themenstellung der vorliegenden Dissertation. Zunächst werden die allgemeine Problemstellung und die Zielsetzung der Untersuchung

Mehr

Überblick über die Regelungen von Basel II - Stand Sommer 2004 -

Überblick über die Regelungen von Basel II - Stand Sommer 2004 - Überblick über die Regelungen von Basel II - Stand Sommer 2004 - Von: AGENDA I. Einleitung II. Basel II im Überblick III. Mindesteigenkapitalanforderungen (Säule I) IV. Aufsichtsrechtliches Überprüfungsverfahren

Mehr

Inhalte Kurs Finanz- und Risikosteuerung

Inhalte Kurs Finanz- und Risikosteuerung Inhalte Kurs Finanz- und Risikosteuerung Studieninhalte (DS = Doppelstunde á 90 Minuten) Grundlagen der Bankensteuerung Finanzmathematische Grundlagen 12 DS Dynamische Verfahren der Investitionsrechnung

Mehr

BASEL II - UND DIE AUSWIRKUNGEN AUF DIE IMMOBILIENFINANZIERUNG. Professor Dr. Eckhard Freyer

BASEL II - UND DIE AUSWIRKUNGEN AUF DIE IMMOBILIENFINANZIERUNG. Professor Dr. Eckhard Freyer Seminararbeit im Fach Finanzierung am Fachbereich Wirtschaftswissenschaften der FH Merseburg BASEL II - UND DIE AUSWIRKUNGEN AUF DIE IMMOBILIENFINANZIERUNG bei Professor Dr. Eckhard Freyer Sommersemester

Mehr

Basel II. Positionspapier der Wirtschaftskammer Österreich

Basel II. Positionspapier der Wirtschaftskammer Österreich Basel II Positionspapier der Wirtschaftskammer Österreich Stand: Dezember 2002 - 2 - Allgemeine Bemerkungen Die diskutierten Neuregelung der Eigenmittelvorschriften für Kreditinstitute, die nach einer

Mehr

Ermittlung des Darlehenszinses: Theorie und Praxis mit Anwendungsbeispielen Martin Dember, Landesbank Hessen-Thüringen. Mittwoch, 3.

Ermittlung des Darlehenszinses: Theorie und Praxis mit Anwendungsbeispielen Martin Dember, Landesbank Hessen-Thüringen. Mittwoch, 3. Ermittlung des Darlehenszinses: Theorie und Praxis mit Anwendungsbeispielen Martin Dember, Landesbank Hessen-Thüringen Mittwoch, 3. September 2014 Agenda 2 1 Zielsetzung und Hintergrund 2 Komponenten des

Mehr

- Basel II - Ratingansätze zur Kreditrisikomessung Anforderungen an die Banken und Auswirkungen auf den Mittelstand

- Basel II - Ratingansätze zur Kreditrisikomessung Anforderungen an die Banken und Auswirkungen auf den Mittelstand - Basel II - Ratingansätze zur Kreditrisikomessung Anforderungen an die Banken und Auswirkungen auf den Mittelstand - Januar 2001 Basel II verabschiedet - Basler Ausschuss ist ein unabhängiges an die Bank

Mehr

KURZBEZEICHNUNG BESCHREIBUNG UMSETZUNG IN FL

KURZBEZEICHNUNG BESCHREIBUNG UMSETZUNG IN FL RICHTLINIE 2006/48/EG (es sei denn RL 2006/49/EG ist explizit genannt) KURZBEZEICHNUNG BESCHREIBUNG UMSETZUNG IN FL Standardansatz Art. 80 Abs. 3, Anhang VI, Teil 1, Ziff. 24 Art. 80 Abs. 7 Art. 80 Abs.

Mehr

Teil 1: - Überblick und Einleitung - Kreditklemme? Aufsichtsrechtlicher Rahmen für die Kreditvergabe

Teil 1: - Überblick und Einleitung - Kreditklemme? Aufsichtsrechtlicher Rahmen für die Kreditvergabe Wintersemester 2009/2010 Sanierung von Unternehmen in der Krise Teil 1: - Überblick und Einleitung - Kreditklemme? Aufsichtsrechtlicher Rahmen für die Kreditvergabe Banksyndikus Arne Wittig, 5. November

Mehr

Mindestanforderungen an das Kreditgeschäft. Universität Frankfurt 02. Juli 2002 Commercial Banking

Mindestanforderungen an das Kreditgeschäft. Universität Frankfurt 02. Juli 2002 Commercial Banking Mindestanforderungen an das Kreditgeschäft Universität Frankfurt 02. Juli 2002 Commercial Banking Agenda! Aktuelle Entwicklungen! Ziele und Spannungsfelder! Fünf Kernbereiche! Nutzen 2 Karlheinz Bölz,

Mehr

Technischer Regulierungsstandard zur Behandlung von Kreditrisikoanpassungen

Technischer Regulierungsstandard zur Behandlung von Kreditrisikoanpassungen Technischer Regulierungsstandard zur Behandlung von Kreditrisikoanpassungen Michael Mertens Inhalt Einleitung... 1 Spezifische und allgemeine Kreditrisikoanpassungen... 1 Anwendungsbereiche... 3 Berücksichtigung

Mehr

Verteuerung der Mittelstandsfinanzierung durch das Granularitätskriterium der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht

Verteuerung der Mittelstandsfinanzierung durch das Granularitätskriterium der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht Verteuerung der Mittelstandsfinanzierung durch das Granularitätskriterium der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht Positionspapier des Rheinisch-Westfälischen Genossenschaftsverbandes e.v. Januar

Mehr

Basel II ein Überblick

Basel II ein Überblick Basel II ein Überblick 3 Basel II ein Überblick Martin Wolf * 1 Einleitung 2 Weiterentwicklung des Eigenkapitalakkords von 1988 = Der Weg zu Basel II 3 Das Drei-Säulen-Konzept von Basel II 4 Die wesentlichen

Mehr

Anreizwirkungen kostenbasierter Verrechnungspreise und die Vergabe von Verfügungsrechten für Investitionen

Anreizwirkungen kostenbasierter Verrechnungspreise und die Vergabe von Verfügungsrechten für Investitionen erscheint in: Zeitschrift für etrieswirtschaftliche Forschung Veröffentlichung voraussichtlich: Frühjahr 2006 Zur Veröffentlichung akzeptiert: Oktoer 2004 Anreizwirkungen kostenasierter Verrechnungspreise

Mehr

Revision der Eigenkapital-Vereinbarung

Revision der Eigenkapital-Vereinbarung Revision der Eigenkapital-Vereinbarung Die seit Sommer 1998 laufende Revision (vgl. Jahresberichte 1998 S. 88 ff. und 1999 S. 105 ff.) der aus dem Jahre 1988 stammenden Eigenkapitalvereinbarung ( Capital

Mehr

Herausforderungen der Kreditrisikomodellierung

Herausforderungen der Kreditrisikomodellierung Ursula Theiler Herausforderungen der Kreditrisikomodellierung erschienen in: Zeitschrift für das gesamte Kreditwesen, Heft 9 2000, S. 468-473. Verfasserin: Dr. Ursula-A. Theiler, Risk Training Carl-Zeiss-Str.

Mehr

Kreditrationierung und Basel II

Kreditrationierung und Basel II Kreditrationierung und Basel II Björn Karassek Kreditrationierung und Basel II Begünstigen die Baseler Eigenkapitalvereinbarungen eine Rationierung der Kreditvergabe? Bibliografische Informationen der

Mehr

Rechtliche Rahmenbedingungen zur Steuerung von Kreditinstituten auf Basis der Baseler Empfehlungen

Rechtliche Rahmenbedingungen zur Steuerung von Kreditinstituten auf Basis der Baseler Empfehlungen Rechtliche Rahmenbedingungen zur Steuerung von Kreditinstituten auf Basis der Baseler Empfehlungen Sophia Völkl 01.02.2010 1 / 19 Übersicht 1 Historische Entwicklung von Basel I zu Basel II 2 Ziele und

Mehr

Kreditrisikotransfer

Kreditrisikotransfer Bernd Rudolph Bernd Hofmann Albert Schaber Klaus Schäfer Kreditrisikotransfer Moderne Instrumente und Methoden 2., überarbeitete und erweiterte Auflage Springer Gabler Inhaltsverzeichnis 1 Neue Instrumente

Mehr

Grundsatz I und Basel II basierte Konzeption eines Produktmodells zur Abbildung von Kreditderivaten

Grundsatz I und Basel II basierte Konzeption eines Produktmodells zur Abbildung von Kreditderivaten Grundsatz I und Basel II basierte onzeption eines Produktmodells zur Abbildung von reditderivaten I. Einleitung An den Finanzmärkten werden mittlerweile neben dem standardisierten Credit Default Swap unterschiedlichste

Mehr

Basel II. Ist Ihr Unternehmen fit für Kredit? Rico Monsch Mitglied der Geschäftsleitung

Basel II. Ist Ihr Unternehmen fit für Kredit? Rico Monsch Mitglied der Geschäftsleitung Basel II Ist Ihr Unternehmen fit für Kredit? Rico Monsch Mitglied der Geschäftsleitung Ängste vor Basel II Restriktivere Kreditpolitik Verschärfte Bonitätsprüfung Wirtschaftsbremse Steigende Kapitalkosten

Mehr

Fachgremium Kredit Stresstests 21.12.07. 1. Stresstest: Bankaufsichtsrechtliche Anforderungen

Fachgremium Kredit Stresstests 21.12.07. 1. Stresstest: Bankaufsichtsrechtliche Anforderungen 1. Stresstest: Bankaufsichtsrechtliche Anforderungen An verschiedenen Stellen des Rahmenwerks der neuen Baseler Eigenkapitalvereinbarungen (Basel II), der diese umsetzenden EU Richtlinien und der Solvabilitätsverordnung

Mehr

Das Standardverfahren für Kreditrisiken

Das Standardverfahren für Kreditrisiken Das Standardverfahren für Kreditrisiken Seminar Basel II: Von der Vision zur Realität 24. Juni 2003 Dr. Karl-Hubert Vogler Eidg. Bankenkommission, Bern 24.06.03 / vok EBK/CFB 1 Im Consultative Paper 3

Mehr

Matrikel-Nr.: Fachrichtung: Sem.-Zahl: Seminarschein soll ausgestellt werden über ABWL Integrationsseminar BBL

Matrikel-Nr.: Fachrichtung: Sem.-Zahl: Seminarschein soll ausgestellt werden über ABWL Integrationsseminar BBL Institut für Geld- und Kapitalverkehr der Universität Hamburg Prof. Dr. Hartmut Schmidt Integrationsseminar zur Allgemeinen Betriebswirtschaftslehre und Bankbetriebslehre Wintersemester 2002/2003 Zuständiger

Mehr

VALIDIERUNG VON RATINGVERFAHREN

VALIDIERUNG VON RATINGVERFAHREN VALIDIERUNG VON RATINGVERFAHREN Ronny Parchert Beim nachfolgenden Beitrag handelt es sich um einen modifizierten Vorab-Auszug aus dem Artikel Validierung von Risikomanagementsystemen, welcher im Frühjahr

Mehr

Management operationeller Risiken - Status, Systemanforderungen und Perspektiven (Teil 1)

Management operationeller Risiken - Status, Systemanforderungen und Perspektiven (Teil 1) Universität Augsburg Prof. Dr. Hans Ulrich Buhl Kernkompetenzzentrum Finanz- & Informationsmanagement Lehrstuhl für BWL, Wirtschaftsinformatik, Informations- & Finanzmanagement Diskussionspapier WI-119

Mehr

Risk Management for Banking Herausforderungen für einen integrierten Approach

Risk Management for Banking Herausforderungen für einen integrierten Approach Risk Management for Banking Herausforderungen für einen integrierten Approach Frank Hansen Risk Practice Leader, SAS Deutschland Agenda Situation und Herausforderungen - Integrierte Risikosteuerung Stresstests

Mehr

Pricing der Ausfallrisikoprämien auf der Basis von Credit Spreads Andreas Beck / Peter Jacob

Pricing der Ausfallrisikoprämien auf der Basis von Credit Spreads Andreas Beck / Peter Jacob 6/2000 Bank 3 Risikomanagement 34 Pricing der Ausfallrisikoprämien auf der Basis von Credit Spreads Andreas Beck / Peter Jacob Im Interbankengeschäft werden Credit Spreads bei der Kalkulation von Ausfallrisikoprämien

Mehr

6522: Capital Markets and Risk Management

6522: Capital Markets and Risk Management (Bitte in Blockschrift) Name... Vorname... Matrikelnummer... Punkte Aufgabe 1:... Aufgabe 2:... Aufgabe 3:... Aufgabe 4:... Aufgabe 5:... Aufgabe 6:... Total :... UNIVERSITÄT BASEL Dr. Patrick Wegmann

Mehr

Beispiel 5 Europäische Call Option (ECO) in einer Aktie S mit Laufzeit T und Ausübungspreis (Strikepreis) K.

Beispiel 5 Europäische Call Option (ECO) in einer Aktie S mit Laufzeit T und Ausübungspreis (Strikepreis) K. Beispiel 5 Europäische Call Option (ECO) in einer Aktie S mit Laufzeit T und Ausübungspreis (Strikepreis) K. Wert der Call Option zum Zeitpunkt T: max{s T K,0} Preis der ECO zum Zeitpunkt t < T: C = C(t,

Mehr

Working Paper Series

Working Paper Series Working Paper Series Sicherheitenoptimierung im IRB-Modell von Basel II: Die adäquate Anrechnung von Bürgschaften von Marc Gürtler und Dirk Heithecker No.: FW6V2/05 First Draft: 2005-03-30 This Version:

Mehr

G 59071. TM bewertet. Im Kundengeschäft hingegen

G 59071. TM bewertet. Im Kundengeschäft hingegen G 59071 n vielen Fällen wird die Kreditrisikomessung mit unterschiedlichen Portfoliomodellen für das Eigen- und das Kundengeschäft durchgeführt. Das durch geringe Stückzahlen und hohe Volumina charakterisierte

Mehr

Kreditrisiko bei Swiss Life. Carl-Heinz Meyer, 13.06.2008

Kreditrisiko bei Swiss Life. Carl-Heinz Meyer, 13.06.2008 Kreditrisiko bei Swiss Life Carl-Heinz Meyer, 13.06.2008 Agenda 1. Was versteht man unter Kreditrisiko? 2. Ein Beisiel zur Einführung. 3. Einige kleine Modelle. 4. Das grosse kollektive Modell. 5. Risikoberechnung

Mehr

Basel III und seine Auswirkungen auf die Unternehmensfinanzierung

Basel III und seine Auswirkungen auf die Unternehmensfinanzierung Deutscher Sparkassen- und Giroverband Basel III und seine Auswirkungen auf die Unternehmensfinanzierung UVB-Forum Unternehmensfinanzierung am 30. März 2011 Haftungsausschluss Die im Vortrag veröffentlichten

Mehr

Neubau eines Rewe-Lebensmittelmarktes in Witten, Ardeystraße 184

Neubau eines Rewe-Lebensmittelmarktes in Witten, Ardeystraße 184 Neuau eines Rewe-Leensmittelmarktes in Witten, Ardeystraße 184 Verkehrsgutachten erstellt im Auftrag von Udo Dzykonski Projektierung & Consulting, Witten - Projekt-Nr. 0910 - lanke verkehr. infrastruktur

Mehr

von Thorsten Wingenroth 358 Seiten, Uhlenbruch Verlag, 2004 EUR 98,- inkl. MwSt. und Versand ISBN 3-933207-42-8

von Thorsten Wingenroth 358 Seiten, Uhlenbruch Verlag, 2004 EUR 98,- inkl. MwSt. und Versand ISBN 3-933207-42-8 Reihe Portfoliomanagement, Band 17: RISIKOMANAGEMENT FÜR CORPORATE BONDS Modellierung von Spreadrisiken im Investment-Grade- Bereich von Thorsten Wingenroth 358 Seiten, Uhlenbruch Verlag, 2004 EUR 98,-

Mehr

Adressrisikomanagement

Adressrisikomanagement Adressrisikomanagement Das Ende der Unwägbarkeit Adressrisiken effizient steuern Menschen beraten, Ideen realisieren. Adressrisiko Die tägliche Herausforderung Das Adressrisiko ist so alt wie das Bankgeschäft

Mehr

Die Beurteilung von Kreditrisiken mittels künstlicher neuronaler Netze am Beispiel österreichischer KMUs

Die Beurteilung von Kreditrisiken mittels künstlicher neuronaler Netze am Beispiel österreichischer KMUs Die Beurteilung von Kreditrisiken mittels künstlicher neuronaler Netze am Beispiel österreichischer KMUs 1. Klagenfurter KMU Tagung Tanja Schuschnig Alexander Brauneis Institut für Finanzmanagement 25.09.2009

Mehr

Strukturen an der Hochschule

Strukturen an der Hochschule Strukturen an der Hochschule Autorin: Astrid Nothen Projektleitung: Meike Kolle Außenredaktion: Katja Maul Illustrationen: Henning Ziegler, Berlin Layout und technische Umsetzung: zweiand.media, Berlin

Mehr

Checkliste Kreditrisiko Der Standardansatz - Stand: 27.06.2005

Checkliste Kreditrisiko Der Standardansatz - Stand: 27.06.2005 I. Allgemeine Regeln 1 Gibt es Kredite, für die die gegenwärtigen Regeln der Eigenkapitalvereinbarungen von 1988 gelten? - welche sind das (z. B. Beteiligungen)? A Einzelne Forderungen A1 Forderungen an

Mehr

Basel II: Die geplante Baseler Eigenkapitalübereinkunft schadet den Sparkassen und dem Finanzplatz in Deutschland

Basel II: Die geplante Baseler Eigenkapitalübereinkunft schadet den Sparkassen und dem Finanzplatz in Deutschland VOLKSWIRTSCHAFT SPEZIAL 16. Januar 2001 Abteilung Volkswirtschaft + und Information Basel II: Die geplante Baseler Eigenkapitalübereinkunft schadet den Sparkassen und dem Finanzplatz in Deutschland Der

Mehr

Herzlich Willkommen zu einem informativem Austausch über Rating und Scoring und Kreditgenehmigung

Herzlich Willkommen zu einem informativem Austausch über Rating und Scoring und Kreditgenehmigung Herzlich Willkommen zu einem informativem Austausch über Rating und Scoring und Kreditgenehmigung 0 1 Rating / Scoring und Kreditlösungen Basisinformationen und Empfehlungen rund um den Dialog mit dem

Mehr

Finanz- und Liquiditätsplanung für Baubetriebe - Hausbank und Unternehmer, wer darf was erwarten? Osnabrücker Baubetriebstage 2010

Finanz- und Liquiditätsplanung für Baubetriebe - Hausbank und Unternehmer, wer darf was erwarten? Osnabrücker Baubetriebstage 2010 Fachhochschule University of Applied Sciences Finanz- und Liquiditätsplanung für Baubetriebe - Hausbank und Unternehmer, wer darf was erwarten? Vorstand der er Baubetriebstage 2010 Die Seminarunterlagen

Mehr

Kai Ammann. Kapitalmarktdeduzierte Kreditrisikobepreisung durch das Mapping von Ratingskalen

Kai Ammann. Kapitalmarktdeduzierte Kreditrisikobepreisung durch das Mapping von Ratingskalen Kai Ammann Kapitalmarktdeduzierte Kreditrisikobepreisung durch das Mapping von Ratingskalen INHALTSVERZEICHNIS Inhaltsübersicht Abbildungsverzeichnis Tabellenverzeichnis Abkürzungsverzeichnis Verzeichnis

Mehr

Internationale Finanzierung 6. Bewertung von Aktien

Internationale Finanzierung 6. Bewertung von Aktien Übersicht Kapitel 6: 6.1. Einführung 6.2. Aktienbewertung mittels Kennzahlen aus Rechnungswesen 6.3. Aktienbewertung unter Berücksichtigung der Wachstumschancen 6.4. Aktienbewertung mittels Dividenden

Mehr

Erhebungszweck Die Erhebung zur Kreditqualität dient der Analyse und frühzeitigen Erkennung von Kreditrisiken.

Erhebungszweck Die Erhebung zur Kreditqualität dient der Analyse und frühzeitigen Erkennung von Kreditrisiken. Seite 1/6 Erhebung zur Kreditqualität Erläuterungen Erhebungszweck Die Erhebung zur Kreditqualität dient der Analyse und frühzeitigen Erkennung von Kreditrisiken. I. Allgemeines Erhebungskreis Meldepflichtig

Mehr

1. Einleitung 1. 2. Darstellung des Zusammenhangs Risiko, EK-Unterlegung und Kreditpreisstellung 1

1. Einleitung 1. 2. Darstellung des Zusammenhangs Risiko, EK-Unterlegung und Kreditpreisstellung 1 1. Einleitung 1 2. Darstellung des Zusammenhangs Risiko, EK-Unterlegung und Kreditpreisstellung 1 2.1 Risikodefinition mittels Rating (Ausfallwahrscheinlichkeit) 1 2.1.1 Externes Rating 2 2.1.2 IRB-Ansatz

Mehr

Risikoaggregation und allokation

Risikoaggregation und allokation 2. Weiterbildungstag der DGVFM Risikoaggregation und allokation Einführung in das Thema Prof. Dr. Claudia Cottin, FH Bielefeld Dr. Stefan Nörtemann, msg life Hannover, 21. Mai 2015 2. Weiterbildungstag

Mehr

Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht z.h. Herrn Dr. Peter Lutz Referat BA 15 Graurheindorfer Straße 108 53117 Bonn

Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht z.h. Herrn Dr. Peter Lutz Referat BA 15 Graurheindorfer Straße 108 53117 Bonn Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht z.h. Herrn Dr. Peter Lutz Referat BA 15 Graurheindorfer Straße 108 53117 Bonn Düsseldorf, 18. Juli 2003 435/467 Stellungnahme zum Konsultationspapier des

Mehr

Risikoklassifizierungen aus Sicht der Bank - Bankinternes Kreditrisikomanagement und Folgen für das Kredit-Pricing -

Risikoklassifizierungen aus Sicht der Bank - Bankinternes Kreditrisikomanagement und Folgen für das Kredit-Pricing - Vortrag zur Euroforum Konferenz Immobilien in Bilanz und Rating in: Frankfurt/M. am 09. u. 10.9.2002 Risikoklassifizierungen aus Sicht der Bank - Bankinternes Kreditrisikomanagement und Folgen für das

Mehr

Gewerbegebiet Langes Feld in Kassel

Gewerbegebiet Langes Feld in Kassel Geweregeiet Langes Feld in Kassel Verkehrsuntersuchung erstellt im Auftrag der Stadt Kassel - Projekt-Nr. 0850 - Dr.-Ing. Philipp Amrosius Dipl.-Ing. (FH) André Harms unter Mitareit von Dipl.-Ing. Alexander

Mehr

Informationen zur Vorlesung. Praxisorientierte Banksteuerung. Dr. Tobias Schlüter. Univ.-Prof. Dr. Thomas Hartmann-Wendels Dipl.

Informationen zur Vorlesung. Praxisorientierte Banksteuerung. Dr. Tobias Schlüter. Univ.-Prof. Dr. Thomas Hartmann-Wendels Dipl. Informationen zur Vorlesung Praxisorientierte Banksteuerung Univ.-Prof. Dr. Thomas Hartmann-Wendels Dipl.-Math David Fritz Seminar für allgemeine BWL und Universität zu Köln Allgemeine Informationen (Stand

Mehr

Wo liegt eigentlich Basel II

Wo liegt eigentlich Basel II Wo liegt eigentlich Basel II Kurzaufsatz von Prof. Dr. Ottmar Schneck www.ottmar-schneck.de Jeder redet heute von Basel II. Wo Basel liegt kann man auf einer einfachen Landkarte oder elektronisch über

Mehr

Basel II. Herausforderung und Chance für KMU

Basel II. Herausforderung und Chance für KMU Basel II Herausforderung und Chance für KMU SCHMIDT CONSULTING BAS GmbH SCHMIDT CONSULTING Business Advisors 7500 St. Moritz & 8044 Zürich www.schmidt-consulting.ch - 0 - Grundlagen von Basel II - 1 -

Mehr

Commercial Banking. Securitization

Commercial Banking. Securitization Commercial Banking Securitization Handel von Kreditrisiken: Pros und Cons Pros effiziente Risikoallokation Flexibilität der Portfoliorestrukturierung Cons Adverse Selection (Lemons Problem) Moral Hazard

Mehr

Generalthema: Kreditrisikomanagement. Thema 6: Risikosteuerung mit Kreditderivaten

Generalthema: Kreditrisikomanagement. Thema 6: Risikosteuerung mit Kreditderivaten Institut für Geld- und Kapitalverkehr der Universität Hamburg Prof. Dr. Hartmut Schmidt Integrationsseminar zur BBL und ABWL Wintersemester 2002/2003 Zuständiger Mitarbeiter: Dipl.-Kfm. Stefan Krohnsnest

Mehr

Management operationeller Risiken - Status, Systemanforderungen und Perspektiven (Teil 2)

Management operationeller Risiken - Status, Systemanforderungen und Perspektiven (Teil 2) Universität Augsburg Prof. Dr. Hans Ulrich Buhl Kernkompetenzzentrum Finanz- & Informationsmanagement Lehrstuhl für BWL, Wirtschaftsinformatik, Informations- & Finanzmanagement Diskussionspapier WI-121

Mehr

Vorlesung 7: Value-at-Risk für Kreditrisiken

Vorlesung 7: Value-at-Risk für Kreditrisiken Vorlesung 7: Value-at-Risk für Kreditrisiken 17. April 2015 Dr. Patrick Wegmann Universität Basel WWZ, Department of Finance patrick.wegmann@unibas.ch www.wwz.unibas.ch/finance Die Verlustverteilung im

Mehr

Generalthema: Kreditrisikomanagement. Thema 7: Das Kreditgeschäft in der Gesamtbankstrategie

Generalthema: Kreditrisikomanagement. Thema 7: Das Kreditgeschäft in der Gesamtbankstrategie Institut für Geld- und Kapitalverkehr der Universität Hamburg Prof. Dr. Hartmut Schmidt Integrationsseminar zur BBL und ABWL Wintersemester 2002/2003 Zuständiger Mitarbeiter: Dipl.-Kfm. Stefan Krohnsnest

Mehr

AUF SICHERHEIT BAUEN CREDITREFORM BONITÄTSINDEX

AUF SICHERHEIT BAUEN CREDITREFORM BONITÄTSINDEX AUF SICHERHEIT BAUEN CREDITREFORM BONITÄTSINDEX CREDITREFORM RISIKOMANAGEMENT Creditreform entwickelte ein Scoring (Punktbewertungs)-Verfahren, das eine Risikobestimmung des Kunden vornimmt. Im Kern werden

Mehr

Der neue Kreditrisiko- Standardansatz Mehr Risikosensitivität, aber auch mehr Komplexität

Der neue Kreditrisiko- Standardansatz Mehr Risikosensitivität, aber auch mehr Komplexität Der neue Kreditrisiko- Standardansatz Mehr Risikosensitivität, aber auch mehr Komplexität Einleitung Am 22. Dezember 2014 hat der Basler Ausschuss für Bankenaufsicht (BCBS) das Konsultationspapier Revisions

Mehr

KreditPricer PLUS. Individuelle Lösungen für die marktgerechte Kreditbewertung und integrierte Portfolioanalyse

KreditPricer PLUS. Individuelle Lösungen für die marktgerechte Kreditbewertung und integrierte Portfolioanalyse KreditPricer PLUS Individuelle Lösungen für die marktgerechte Kreditbewertung und integrierte Portfolioanalyse www.kreditpricer.de, kreditpricer@1plusi.de KreditPricer PLUS Die Mindestanforderungen an

Mehr