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1 Green IT Mehr als eine Modeerscheinung!

2 Mehr als eine Modeerscheinung! 1 Umsetzung folgt dem Hype 2 Umfrage zu Green IT 3 Fazit: Keine Modeerscheinung!

3 1 Umsetzung folgt dem Hype Beitrag der IT zum globalen BIP dürfte von knapp 6% auf 9% steigen; auch dank Green IT Beitrag der IT-Wirtschaft zum globalen BIP, % Quelle: GeSI, u.a.,

4 1 Umsetzung folgt dem Hype PC-Segment mit 48% größter Emittent des IKT-Sektors insgesamt CO 2 e-emission IKT-Sektor, Deutschland, 2007, % Rechenzentren; 25% Telekommunikationsnetze; 18% PCs, sonstige Hardware; 48% Quelle: GeSI, u.a., 2009 Telekommunikationsendgeräte; 9%

5 1 Umsetzung folgt dem Hype Mögliche Kostenreduktion von 75% im Rechenzentrum; Großteil gründet auf verbesserter Serverauslastung Mögliche Reduktion der Energiekosten eines typischen Rechenzentrums, % Reduzierung von Daten und Anwendungen Beschaffung energieeffizienter Geräte Optimierung der Klimatisierung Verbesserung der Serverauslastung Quelle: dena,

6 1 Umsetzung folgt dem Hype Bis 2020 EUR 84 Mrd. möglich; Smart Buildings mit größtem wirtschaftlichen Potenzial Mögliche Umsätze der IT-Branche mit Angeboten aus "Green durch IT", DE, 2020, EUR Mrd. Smart Buildings Smart Logistics Dematerialisierung Smart Motors Smart Grid Quelle: GeSI, u.a., 2009 Untere Schätzung Obere Schätzung

7 Mehr als eine Modeerscheinung! 1 Umsetzung folgt dem Hype 2 Umfrage zu Green IT 3 Fazit: Keine Modeerscheinung!

8 2 Umfrage zu Green IT Green IT-Umfrage: Grundlage Rücklaufquote: 10% Ausgefüllte Fragebögen: 237 Top-Management: 69% Reine Green IT-Anwender: 32%; Green IT-Anbieter: 68% Green IT-Anbieter: 25% Hersteller, Dienstleister: 44%, Hersteller& Dienstleister: 30% IT-Branche: 53%; Verarbeitendes Gewerbe bzw. freie Berufe: je 12% Entscheider mit ingenieur-/ naturwissenschaftlichem Hintergrund: 53% Unternehmen < 50 Mitarbeiter: 35%; U. >2.500 MA: 26% Unternehmenssitz Deutschland: 96% Schwerpunkt Großräume Berlin, München, Rhein-Main und Stuttgart

9 2 Umfrage zu Green IT Wichtigste Erkenntnisse aus unserer Umfrage Nach Hype ist Green IT in der Phase der konstruktiven Auseinandersetzung 60% der Unternehmen rechnen mit Amortisation binnen 4 Jahren Stockende Umsetzung erklären Unternehmen mit Unzureichende Erfahrung mit Projekten, Unübersichtlichkeit der Angebotspalette Investitionsrisiko, Zustimmung von Stakeholdern, geringem Stellenwert auf gesellschaftlicher Agenda, fehlendem Budget, 38% haben Umweltbeauftragten berufen 34% schulen die Mitarbeiter 74% haben strategische Klima- und Ressourcenziele explizit formuliert 62% setzten Steuer- und Regeltechnik oder Managementsysteme ein, um strategische Ziele zu erreichen

10 2 Umfrage zu Green IT 48% nennen den mangelnden Druck aus Richtung gesellschaftlicher Agenda F.: "Was sind für Sie die Gründe, dass Green IT nicht umgesetzt wird?" Kein Druck aus dem Umfeld von Politik oder Verbrauchern Kein Green IT-Budget Unübersichtliches Green IT-Angebot Wettbewerber machen auch nichts Ausbleibende interne Einigung Mangelnde Einigung zwischen IT u. Anwender 0% 25% 50% 75% 100% trifft voll zu trifft zu teil, teils trifft weniger zu trifft gar nicht zu k.a. N=237 Quelle: DB Research und Green IT Beratungsbüro (BITKOM), 2010

11 2 Umfrage zu Green IT 26% fühlen sich zur Umsetzung gedrängt F.: "Sehen Sie sich in naher Zukunft zur Umsetzung von Green IT gedrängt; falls ja, durch welchen Faktor?" k.a.; 18% Engpass bei Energiezulieferung; 5% Raumknappheit; 5% nein; 56% Hitzeentwickl. im Serverraum; 10% sonstige; 6% N=237; Mehrfachnennungen möglich Quelle: DB Research und Green IT Beratungsbüro (BITKOM), 2010

12 2 Umfrage zu Green IT Bei 66% regt oberes Management oder IT-Leitung Green IT an Stellen, die Green IT im Unternehmen anstoßen Oberes Management 45% Sonstige 8% k.a. 10% Umweltbeauftragter 11% Finanzen/ Einkauf 5% N=237, Mehrfachnennungen möglich Leiter IT 21% Quelle: DB Research und Green IT Beratungsbüro (BITKOM), 2010

13 2 Umfrage zu Green IT Green IT bei 32% mit übergreifender Budgetverantwortung Gibt es eine gemeinsame Budgetverantwortung für Energie und IT? k.a.; 17% ja; 32% nein; 51% N=237 Quelle: DB Research und Green IT Beratungsbüro (BITKOM), 2010

14 2 Umfrage zu Green IT Green IT bei 32% mit kleineren Investitionsvolumen verbunden Typisches Investitionsvolumen bei Green IT-Projekten [in EUR ] k.a.; 34% < 1; 14% >99,9; 5% 1-4,99; 18% 50-99,9; 4% 20-49,9; 5% N=162 Quelle: DB Research und Green IT Beratungsbüro (BITKOM), ,9; 20%

15 Mehr als eine Modeerscheinung! 1 Umsetzung folgt dem Hype 2 Umfrage zu Green IT 3 Fazit: Keine Modeerscheinung!

16 3 Fazit: Keine Modeerscheinung! IT birgt grünes Potenzial Green in IT : Schonung der Ressourcen in der IT selbst Interne Kostendruck begegnen Green durch IT : Mittels intelligenter IT-Systeme in der gesamten Volkswirtschaft Ressourcen schonen Kunden neue Güter und Dienstleistungen sowie der Belegschaft flexiblere Arbeitsplatzmodelle anbieten Zusammenlegung von Energiemanagement und IT-Konzeption notwendig Bei 66% der Unternehmen regt oberes Management/ IT-Leitung Green IT-Projekte an 38% haben Umweltbeauftragen berufen 32% haben übergreifende Budgetverantwortung für Energie und IT 26% sehen sich betrieblich zur Umsetzung von Green IT gedrängt Mit einer am Best-Practice-Beispiel orientierten Projektplanung fällt Abschätzung für eigenes Projekt leichter

17 3 Fazit: Keine Modeerscheinung! Projekte werden eher umgesetzt, wenn sie sich kurzfristig ökonomisch rechnen. 60% rechnen mit Amortisation binnen 4 Jahren Investitionsrisiko ist wesentliche Hürde der Umsetzung

18 Copyright Deutsche Bank AG, DB Research, D Frankfurt am Main, Deutschland. Alle Rechte vorbehalten. Bei Zitaten wird um Quellenangabe Deutsche Bank Research gebeten. Die vorstehenden Angaben stellen keine Anlage-, Rechts- oder Steuerberatung dar. Alle Meinungsaussagen geben die aktuelle Einschätzung des Verfassers wieder, die nicht notwendigerweise der Meinung der Deutsche Bank AG oder ihrer assoziierten Unternehmen entspricht. Alle Meinungen können ohne vorherige Ankündigung geändert werden. Die Meinungen können von Einschätzungen abweichen, die in anderen von der Deutsche Bank veröffentlichten Dokumenten, einschließlich Research-Veröffentlichungen, vertreten werden. Die vorstehenden Angaben werden nur zu Informationszwecken und ohne vertragliche oder sonstige Verpflichtung zur Verfügung gestellt. Für die Richtigkeit, Vollständigkeit oder Angemessenheit der vorstehenden Angaben oder Einschätzungen wird keine Gewähr übernommen. In Deutschland wird dieser Bericht von Deutsche Bank AG Frankfurt genehmigt und/oder verbreitet, die über eine Erlaubnis der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht verfügt. Im Vereinigten Königreich wird dieser Bericht durch Deutsche Bank AG London, Mitglied der London Stock Exchange, genehmigt und/oder verbreitet, die in Bezug auf Anlagegeschäfte im Vereinigten Königreich der Aufsicht der Financial Services Authority unterliegt. In Hongkong wird dieser Bericht durch Deutsche Bank AG, Hong Kong Branch, in Korea durch Deutsche Securities Korea Co. und in Singapur durch Deutsche Bank AG, Singapore Branch, verbreitet. In Japan wird dieser Bericht durch Deutsche Securities Limited, Tokyo Branch, genehmigt und/oder verbreitet. In Australien sollten Privatkunden eine Kopie der betreffenden Produktinformation (Product Disclosure Statement oder PDS) zu jeglichem in diesem Bericht erwähnten Finanzinstrument beziehen und dieses PDS berücksichtigen, bevor sie eine Anlageentscheidung treffen.

19 Dr. Stefan Heng Senior Economist Deutsche Bank Research Theodor-Heuss-Allee 70 D Frankfurt am Main Tel: +49 (0) Fax: +49 (0)

20 Mehr zum Thema digitale Ökonomie Green IT: Mehr als eine Modeerscheinung! Verlage im Umbruch: Digitalisierung mischt Karten neu Breitbandinfrastruktur Altersgerechte Informationstechnik auf dem Vormarsch Games: Ernstzunehmender Wirtschaftsfaktor mit Potenzial RFID-Funkchips: Vehikel für den effizienten Informationsaustausch Auswirkungen des Web 2.0 auf Finanzdienstleister Mit etablierten Bezahlsystemen arrangiert Medienwirtschaft vor größtem Umbruch Wegweisende Innovationen der Informations- und Kommunikationstechnologien

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