Strategie 1.1. Positive Einstellung in der Gesellschaft zu Bewegung und Sport durch Aufklärung und Öffentlichkeitsarbeit

Save this PDF as:
 WORD  PNG  TXT  JPG

Größe: px
Ab Seite anzeigen:

Download "Strategie 1.1. Positive Einstellung in der Gesellschaft zu Bewegung und Sport durch Aufklärung und Öffentlichkeitsarbeit"

Transkript

1 Krankheiten des Skeletts, der Muskeln und des Bindegewebes Ausgangslage: Rückenleiden zählen in Deutschland, wie in den meisten Industrienationen, zu den häufigsten Beschwerdebildern in der Bevölkerung. Die Entstehung und Chronifizierung von Rückenschmerzen werden durch das Wechselspiel verschiedenster Risikofaktoren verursacht. Dazu zählen psychische Faktoren wie Depression oder Stress und physische Faktoren, wie sitzende Tätigkeiten oder körperlich schwere Arbeiten. Ca. 85% der Patienten leiden unter nicht spezifischen Rückenschmerzen, die keine identifizierbaren anatomischen oder neuropsychologischen Ursachen haben. Rückenerkrankungen sind der häufigste Anlass für ambulante und rehabilitative Versorgung. Krankheiten des Muskel-Skelettsystems verursachen hohe Krankheitskosten sowie indirekte Kosten durch den Ausfall an Produktivität oder verminderte Erwerbstätigkeiten. 1. Rückenleiden durch Angebote der Primärprävention reduzieren Strategie 1.1. Positive Einstellung in der Gesellschaft zu Bewegung und Sport durch Aufklärung und Öffentlichkeitsarbeit systematisch fördern Strategie 1.2. Bewegungsförderung zu einem systematischen Bestandteil der Gesundheitsförderungsangebote in Settings machen Strategie 1.3. Angebote der individuellen Prävention und der betrieblichen Gesundheitsförderung bezogen auf Bewegung und Rückenschulung, insbesondere bei den gesetzlichen Krankenkassen, systematisch ausbauen und durch Anreize fördern 2. Rückenleiden effektiv diagnostizieren und behandeln Strategie 2.1. Qualifikation und Integration der Diagnostik und Behandlungsangebote fördern Strategie 2.2. Rückenschulung betroffener Patientinnen und Patienten systematisch ausbauen 3. Medizinische Rehabilitation frühzeitig einleiten/frühberentung verhindern Strategie 3.1. Qualität von Nachsorgeangeboten und deren Nahtlosigkeit fördern Strategie 3.2. ambulante Rehabilitationsangebote fördern Strategie 3.3. berufliche Wiedereingliederung durch betriebliche Prävention und Rehabilitation fördern.

2 Gesundheit im Alter Krankheiten des Skeletts, der Muskeln und des Bindegewebes - Dr. Steven J. Cantle - Rheumaklinik Bad Bramstedt 07. Juni 2006 Häufige Erkrankungen und Symptome des Bewegungsapparates im Alter : Rückenschmerzen durch Osteoporose und degeneratives Wirbelsäulensyndrom Gelenkschmerzen durch Arthrose (Gelenkverschleiß) Gangunsicherheit durch Bewegungsmangel und muskuläre Schwäche Koordinationsstörungen durch zusätzliche neurologische Erkrankungen Folgen : Stürze mit Frakturen (Brüche), unter anderem ca Schenkelhalsfrakturen pro Jahr, Kosten im 1. Jahr ca pro Patient, ca. 2,7 Milliarden in BRD, 18% verstorben nach 6 Mon., 20 % ins Heim, Nur 15 % leistungsfähig wie vorher

3 Fallbeispiel Frau Müller, 78 Jahre alt verwitwet, 2 Kinder 10 und 20 km entfernt Wohnung in 2. Etage in Norderstedt Seit Monaten Rückenschmerzen und Gangunsicherheit Diagnose : u.a. Osteoporose, degeneratives WS-Syndrom und Diabetische Polyneuropathie (Nervenfunktionsstörung) Um 5 Uhr morgens Sturz bei Gang zur Toilette Nachbarn hören 3 Std. später Klopfen Einw. in Chirurgie Schenkelhalsfraktur, OP mit Hüftschraube Mühsame Rehabilitation mit weiterer Gangunsicherheit Wie geht es weiter? Geriatrisches Assessment Geriatrisches Screening Barthel-Index - Aktivitäten des Alltags Up & Go-Test - Aufstehen, Gehen Mini-mental-Test - Hirnleistung, Orientierung Sozialfragebogen Depressionsfragebogen

4 ICF Internationale Klassifikation der Funktionsfähigkeit Krankheit Körperfunktionen und -strukturen Aktivitäten Partizipation (Teilhabe) Umweltfaktoren Personenbezogene Faktoren Krankheiten : Osteoporose mit Kompressionsfrakturen Degeneratives Wirbelsäulen-Syndrom Polyarthrose Diabetes mellitus mit Polyneuropathie Arterieller Hypertonus

5 Körperfunktionen und -strukturen : Schmerzen und Einschränkung der Beweglichkeit in der Wirbelsäule und in Gelenken Muskuläre Schwäche Gangunsicherheit v.a. nachts Blutdruckabfall bei schnellem Aufstehen Hohes Frakturrisiko bei Stürzen Evtl. Nebenwirkungen der medikamentösen Therapie z.b. Schlafmittel und Psychopharmaka Aktivitäten : Was findet an Aktivitäten statt? Viel Sitzen und Fernsehen? Bewegung? Mangelnde Fitness? Krankengymnastik-Programm? Hilfsmittel ausreichend?

6 Partizipation (Teilhabe) : Kontakte zur Familie? Treffen außerhalb der Wohnung, z.b. Senioren-Club? Besuch? Freunde? Hobbies? Umweltfaktoren : Wohnung in 2. Etage optimal? Ausreichende Beleuchtung in der Wohnung? Stolperfallen (Teppich, Schwellen, Telefonkabel)? Glatte, nasse Stellen im Bad? Notfallpieper? Schuhwerk?

7 Personenbezogene Faktoren : Depression, Rückzug? Eigeninitiative? Ausreichend Bewegung? Richtige Ernährung? Informationen über Erkrankung und Risiken vorhanden? Zuverlässige Einnahme der Medikamente gewährleistet? Wesentliche Punkte für Gesundheit und Lebensqualität im Alter Die relevanten Erkrankungen sind bekannt und werden adäquat behandelt Ausreichend Bewegung Soziale Kontakte Angemessene Wohnverhältnisse Wie können wir das erreichen?

Auswirkungen von Stürzen

Auswirkungen von Stürzen Sturzprophylaxe in der Pflege Identifikation von Risiken und Maßnahmen zur Vermeidung von Stürzen Ambulanter Pflegedienst Holzminden Nordstr. 23 37603 Holzminden 1 Auswirkungen von Stürzen Stürze sind

Mehr

Inhalt. 7 Liebe Leserinnen und Leser

Inhalt. 7 Liebe Leserinnen und Leser Inhalt 7 Liebe Leserinnen und Leser 11 Rheumatische Erkrankungen 12 Rheuma eine Volkskrankheit 14 Therapie 26 Eine rundum gesunde Ernährung 31 Wie Sie die Tabellen nutzen können 33 Rheuma-Ampel 4 Rheumatische

Mehr

(Früh-)Diagnostik der Demenz. Prof. Dr. Andreas Fellgiebel Universitätsmedizin Mainz Klinik für Psychiatrie und Psychotherapie 20.11.

(Früh-)Diagnostik der Demenz. Prof. Dr. Andreas Fellgiebel Universitätsmedizin Mainz Klinik für Psychiatrie und Psychotherapie 20.11. (Früh-)Diagnostik der Demenz Prof. Dr. Andreas Fellgiebel Universitätsmedizin Mainz Klinik für Psychiatrie und Psychotherapie 20.11.2013 Altersspezifische Häufigkeit der Demenz 15%

Mehr

Name des Patienten: Geburtsdatum: Datum: Bitte beantworten Sie alle nachfolgenden Fragen. Nein. Nr. Ja Weis nicht

Name des Patienten: Geburtsdatum: Datum: Bitte beantworten Sie alle nachfolgenden Fragen. Nein. Nr. Ja Weis nicht Name des Patienten: Geburtsdatum: Datum: Bitte beantworten Sie alle nachfolgenden Fragen. Nr. Ja Weis nicht Nein Allgemeiner Teil 1 Alter: 65 Jahre oder älter? Hinweis: Im Alter von 65 Jahren oder älter

Mehr

Reha-Curriculum für Vertragsärzte Indikationen und Fallbeispiele aus der Geriatrie

Reha-Curriculum für Vertragsärzte Indikationen und Fallbeispiele aus der Geriatrie Reha-Curriculum für Vertragsärzte Indikationen und Fallbeispiele aus der Geriatrie Bad Münder 06. Juni 2007 Dr. Manfred Gogol Klinik für Geriatrie Indikation allgemein I Alle Erkrankungen die mit funktionellen

Mehr

Eigenstudium / Wahlcurriculum / Zusatzveranstaltungen

Eigenstudium / Wahlcurriculum / Zusatzveranstaltungen Stundenplan des Studienblocks "Bewegungsapparat" im Sommersemester 2015 (Stand: 26.06.2015) Der Studienblock "Bewegungsapparat" wird im Sommersemester 2015 in den Semesterwochen 13 bis 16 (29.06. - 24.07.2015)

Mehr

Fit und aktiv durch Bewegung und mit den richtigen Hilfsmitteln. Sturzprophylaxe. im Seniorenwohnen Kieferngarten

Fit und aktiv durch Bewegung und mit den richtigen Hilfsmitteln. Sturzprophylaxe. im Seniorenwohnen Kieferngarten Fit und aktiv durch Bewegung und mit den richtigen Hilfsmitteln Sturzprophylaxe im Seniorenwohnen Kieferngarten Bewegung löst. Bewegung befreit. Bewegung beglückt. Liebe Bewohnerin, lieber Bewohner, verehrte

Mehr

Sturzprävention im Pflegeheim

Sturzprävention im Pflegeheim Sturzprävention im Pflegeheim Vortrag für Mitarbeiter von Pflegeeinrichtungen www.heimversorger.de 1 Häufigkeit von Stürzen: Zahlen und Fakten Etwa 30% der über 65-Jährigen stürzen mind. 1 x pro Jahr,

Mehr

Wir mobilisieren Kräfte MIT NEUER KRAFT ZURÜCK INS LEBEN

Wir mobilisieren Kräfte MIT NEUER KRAFT ZURÜCK INS LEBEN Wir mobilisieren Kräfte MIT NEUER KRAFT ZURÜCK INS LEBEN DIE EIGENEN STÄRKEN ENTDECKEN EINE NEUE GESUNDHEIT AKTIV ANGEHEN. DIE ERSTEN SCHRITTE TUN WIR GEMEINSAM. Individuell optimal betreut Leiden Sie

Mehr

WARUM FRAUEN GESÜNDER LEBEN & MÄNNER FRÜHER STERBEN. Inhalt

WARUM FRAUEN GESÜNDER LEBEN & MÄNNER FRÜHER STERBEN. Inhalt Inhalt 15 Zwei Gesundheitskulturen Männer sind anders, Frauen auch 16 Der Begriff Gender Medicine 18 Biologische Gegebenheiten 19 Frauen leben länger 21 Warum Frauen länger leben 22 Gesund oder krank?

Mehr

Ratgeber für Senioren: Stürze vermeiden!

Ratgeber für Senioren: Stürze vermeiden! MORGEN DRK Sozialstationen Hamburg Ratgeber für Senioren: Stürze vermeiden! MITTAG ABEND NACHT Liebe Leserin, lieber Leser, rund 30 % aller 65-Jährigen stürzen mindestens einmal im Jahr. Nicht nur die

Mehr

Wir mobilisieren Kräfte ADIPOSITAS KRANKHEIT BEWÄLTIGEN

Wir mobilisieren Kräfte ADIPOSITAS KRANKHEIT BEWÄLTIGEN Wir mobilisieren Kräfte ADIPOSITAS KRANKHEIT BEWÄLTIGEN Nachhaltig und individuell betreut Wollen Sie neu anfangen und leichter durch das Leben gehen? Mit unserem Fachwissen und unserer Erfahrung helfen

Mehr

GESUNDHEITSZENTRUM TEUCHERN. Entdecken Sie Ihr Leben neu. Prävention Physiotherapie Fitness Ernährung Entspannungstraining Rehabilitation

GESUNDHEITSZENTRUM TEUCHERN. Entdecken Sie Ihr Leben neu. Prävention Physiotherapie Fitness Ernährung Entspannungstraining Rehabilitation Entdecken Sie Ihr Leben neu Ihr ganz persönlicher Weg zu mehr Vitalität und Lebensfreude GESUNDHEITSZENTRUM TEUCHERN Prävention Physiotherapie Fitness Ernährung Entspannungstraining Rehabilitation GESUNDHEIT

Mehr

Wir mobilisieren Kräfte. Ambulante orthopädische Rehabilitation BEWUSST UND AKTIV LEBEN

Wir mobilisieren Kräfte. Ambulante orthopädische Rehabilitation BEWUSST UND AKTIV LEBEN Wir mobilisieren Kräfte Ambulante orthopädische Rehabilitation BEWUSST UND AKTIV LEBEN Nachhaltig und individuell betreut Chronische Schmerzen und Funktionseinschränkungen des Bewegungsapparates können

Mehr

Antrag auf Mobile Geriatrische Rehabilitationsleistungen nach & 40 Abs. 1, SGB V

Antrag auf Mobile Geriatrische Rehabilitationsleistungen nach & 40 Abs. 1, SGB V Antrag auf Mobile Geriatrische Rehabilitationsleistungen nach & 40 Abs. 1, SGB V Anschrift der Krankenkasse Aufenthalt bei Antragstellung B 1. Rehabilitand / in: Name, Vorname:, Geburtsdatum: Adresse des

Mehr

Fachbereich Rheumatologie in der Klaus-Miehlke-Klinik

Fachbereich Rheumatologie in der Klaus-Miehlke-Klinik Fachbereich Rheumatologie in der Klaus-Miehlke-Klinik Jeder Mensch und damit jeder Patient ist einzigartig. Und bei einem komplexen Krankheitsbild wie Rheuma kann es keine Behandlung nach Schema F geben.

Mehr

FRAGEBOGEN ZU IHRER GESUNDHEIT

FRAGEBOGEN ZU IHRER GESUNDHEIT FRAGEBOGEN ZU IHRER GESUNDHEIT Liebe Patientin, lieber Patient, wir heißen Sie bei uns in der Privatpraxis für Schmerz und Chiropraktik herzlich Willkommen. Mein therapeutischer Fokus richtet sich auf

Mehr

Zielgruppe der Geriatrischen Rehabilitation

Zielgruppe der Geriatrischen Rehabilitation Zielgruppe der Geriatrischen Rehabilitation Geriatrische Rehabilitation beinhaltet: Medizinische Stabilisierung multimorbider älterer Patienten Beseitigung oder Kompensation entstandener körperlicher Funktionseinschränkungen

Mehr

Rehabilitation von geriatrischen Patienten

Rehabilitation von geriatrischen Patienten von geriatrischen Patienten Definition (nach WHO 1980) bezeichnet den Einsatz und die Wirkung von Massnahmen, die darauf zielen, die körperlichen, psychischen und sozialen Folgen Dr. med. Stefan Bachmann

Mehr

Übersicht Verständnisfragen

Übersicht Verständnisfragen Übersicht Verständnisfragen Herz-Kreislauf-Erkrankungen Chronisch-obstruktive Lungenerkrankung (COPD) Übergewicht und Adipositas Diabetes mellitus Krebserkrankungen HIV und AIDS Rheumatische Erkrankungen

Mehr

Medizin für den älteren Menschen. Klinik für Geriatrie Ratzeburg GmbH. Station, Tagesklinik und Ambulante Geriatrische Versorgung

Medizin für den älteren Menschen. Klinik für Geriatrie Ratzeburg GmbH. Station, Tagesklinik und Ambulante Geriatrische Versorgung Klinik für Geriatrie Klinik Ratzeburg für GmbH Geriatrie Ratzeburg GmbH Medizin für den älteren Menschen Station, Tagesklinik und Ambulante Geriatrische Versorgung www.geriatrie-ratzeburg.de Die Röpersberg-Gruppe.

Mehr

» Ihre Bedürfnisse stehen im Mittelpunkt» Alle Fachdisziplinen in einem Haus» Medizinische Diagnostik & Therapie wissenschaftlich fundiert

» Ihre Bedürfnisse stehen im Mittelpunkt» Alle Fachdisziplinen in einem Haus» Medizinische Diagnostik & Therapie wissenschaftlich fundiert » Ihre Bedürfnisse stehen im Mittelpunkt» Alle Fachdisziplinen in einem Haus» Medizinische Diagnostik & Therapie wissenschaftlich fundiert » PAN Prevention Center Prof. Dr. med. C. A. Schneider Ärztlicher

Mehr

Medizinische Rehabilitation bei Epilepsie

Medizinische Rehabilitation bei Epilepsie Fachkliniken Wangen Medizinische Klinik Thoraxchirurgische Klinik Anästhesie und Intensivmedizin Neurologische Klinik Kinderklinik Rehabilitationskinderklinik www.fachkliniken-wangen.de Medizinische Rehabilitation

Mehr

Inhouse-Schulungen maßgeschneidert und effektiv

Inhouse-Schulungen maßgeschneidert und effektiv Herzlich Willkommen Inhouse-Schulungen maßgeschneidert und effektiv Praxisnahe Seminare für Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in ambulanten und stationären Pflegeeinrichtungen 1 Um bei den steigenden Anforderungen

Mehr

Geriatrische Rehabilitation. Bezirksklinikum Ansbach

Geriatrische Rehabilitation. Bezirksklinikum Ansbach Geriatrische Rehabilitation Bezirksklinikum Ansbach Bezirksklinikum Ansbach Ansbach mit seiner reizvollen Altstadt liegt an der Romantischen Straße zwischen dem Naturpark Frankenhöhe und dem Fränkischen

Mehr

WAS TUN BEI ANGST & DEPRESSION? von. Hans Kottke

WAS TUN BEI ANGST & DEPRESSION? von. Hans Kottke Hans Kottke Blasiusstr.10 38114, Braunschweig mail@hanskottke.de ca. 701 Wörter WAS TUN BEI ANGST & DEPRESSION? von Hans Kottke Mai 2012 Die Ausgangslage Kottke / Was tun bei Angst & Depression / 2 Es

Mehr

Körperliche Aktivität nach Stammzelltransplantation Must have or nice to have?!

Körperliche Aktivität nach Stammzelltransplantation Must have or nice to have?! Informationstag für Patienten & deren Angehörigen; 22. Juni 2013, Universitätsspital Basel Körperliche Aktivität nach Stammzelltransplantation Must have or nice to have?! Dr. Ruud Knols, PT, Ph.D. Direktion

Mehr

Modellstudiengang. Anamnese. Medizin. Exploration (Erkundung) und therapeutische Funktion (Arbeitsbündnis)

Modellstudiengang. Anamnese. Medizin. Exploration (Erkundung) und therapeutische Funktion (Arbeitsbündnis) Anamnese Exploration (Erkundung) und therapeutische Funktion (Arbeitsbündnis) Anamnese griech. anamnesis = Rückerinnerung, Vorgeschichte Informationen zur gesundheitlichen Vorgeschichte Eigen- und Fremdanamnese

Mehr

Qualitätsstandards in der Pflege am Beispiel Sturzprophylaxe

Qualitätsstandards in der Pflege am Beispiel Sturzprophylaxe Qualitätsstandards in der Pflege am Beispiel Sturzprophylaxe Bettina Meller (Ass. Jur.) BIVA Mitgliederversammlung 30.03.2011 Häufigste Sturzrisikofaktoren 1. In der Person liegende Risikofaktoren Funktionseinbußen

Mehr

Anamnesebogen Seite 1

Anamnesebogen Seite 1 Anamnesebogen Seite 1 Datum: 1. Nachname: Vorname: 2. Geschlecht : O männlich O weiblich Geb.-Datum : 3. Personenstand : O ledig O verheiratet O verwitwet O geschieden 4. Name, Adresse und Telefonnummer

Mehr

RehaClinic Schmerzzentrum

RehaClinic Schmerzzentrum RehaClinic Schmerzzentrum Das Schmerzzentrum vereint alle medizinischen und therapeutischen Kompetenzen und Behandlungsformen von RehaClinic im Bereich Schmerzdiagnostik, Schmerzberatung und Schmerztherapie.

Mehr

Am liebsten geistig fit bis ins hohe Alter

Am liebsten geistig fit bis ins hohe Alter Am liebsten geistig fit bis ins hohe Alter Prof. Dr. Andreas Fellgiebel Universitätsmedizin Mainz Klinik für Psychiatrie und Das Nachlassen der geistigen Leistungsfähigkeit im Alter ist normal und führt

Mehr

Heilende Bewegung erfahren

Heilende Bewegung erfahren Heilende Bewegung erfahren 2 Inhalt 5 Sie und wir gemeinsam zum Heilungserfolg 6 Kompetenz und Erfahrung das zeichnet uns aus 9 Unsere Klinik ein Ambiente zum Wohlfühlen 10 Ihr Aufenthalt rundum umsorgt

Mehr

Berufsunfähig? Das passiert mir doch nicht...

Berufsunfähig? Das passiert mir doch nicht... Berufsunfähig? Das passiert mir doch nicht... Berufsunfähigkeits-Versicherung der Premiumschutz für Ihr Einkommen Vertrieb durch: Als Markus seinen Schlaganfall erlitt, drehten sich zunächst alle Gedanken

Mehr

Technische Universität München. Patienteninformationstag Prostatakrebs. TU München. P. Herschbach Roman-Herzog-Krebszentrum München

Technische Universität München. Patienteninformationstag Prostatakrebs. TU München. P. Herschbach Roman-Herzog-Krebszentrum München Patienteninformationstag Prostatakrebs 31 März 2012 TU München Psychosoziale Aspekte P. Herschbach Roman-Herzog-Krebszentrum München Was ist Psychoonkologie? Psychoonkologie ist ein neues interdisziplinäres

Mehr

Patientenleitfaden für das Gespräch mit dem Arzt. Liebe Patientin, lieber Patient!

Patientenleitfaden für das Gespräch mit dem Arzt. Liebe Patientin, lieber Patient! Patientenleitfaden für das Gespräch mit dem Arzt Liebe Patientin, lieber Patient! Je besser Sie sich auf das Gespräch mit Ihrem Arzt vorbereiten, desto leichter wird es für sie/ihn sein, eine Diagnose

Mehr

BAVARIA Pflege24. Fragebogen zur Seniorenbetreuung

BAVARIA Pflege24. Fragebogen zur Seniorenbetreuung Fragebogen zur Seniorenbetreuung Bitte füllen Sie den Fragebogen nach Möglichkeit aus. Ihre Daten werden streng vertraulich behandelt und werden nicht an Dritte weitergegeben, sofern dies nicht nach Ihrer

Mehr

TK-News. Informationen für die Presse. Psychotherapeuten gründen Online-Netzwerk

TK-News. Informationen für die Presse. Psychotherapeuten gründen Online-Netzwerk Psychotherapeuten gründen Online-Netzwerk München, 15. Februar 2008. Bis zu sechs Monate müssen Patienten auf einen Termin bei einem Psychotherapeuten warten; dabei ist es gerade bei Krankheiten wie Depressionen

Mehr

Wie viel darf das Lebensende kosten?

Wie viel darf das Lebensende kosten? Wie viel darf das Lebensende kosten? 13. Zürcher Gerontologietag Zentrum für Gerontologie der Universität Zürich 30.08.2012 PD Dr. med. Thomas Münzer Chefarzt Geriatrische Klinik Kompetenzzentrum Gesundheit

Mehr

Neurologische Klinik Das Angebot der Logopädie

Neurologische Klinik Das Angebot der Logopädie Neurologische Klinik Das Angebot der Logopädie Individuelle Behandlung und persönliche Betreuung Liebe Patientin, lieber Patient, liebe Angehörige Die Logopädie befasst sich mit Störungen der gesprochenen

Mehr

Depression Die Krankheit Nr. 1!!!

Depression Die Krankheit Nr. 1!!! Depression Die Krankheit Nr. 1!!! Die WHO (Weltgesundheitsorganisation) hat festgestellt, dass die Erkrankung Depression in ca. 10 Jahren die häufigste Erkrankung in den Industrieländern darstellt, das

Mehr

Therapie schizophrener Erkrankungen

Therapie schizophrener Erkrankungen Therapie schizophrener Erkrankungen Anti-Stigma-Aktion München und Bayerische Anti-Stigma-Aktion (BASTA) In Kooperation mit der World Psychiatric Association (WPA) 1 Therapie schizophrener Erkankungen

Mehr

Gesundheits-Checks für Mitarbeitende als Massnahme um gesund alt zu werden. Chancen und Risiken für Unternehmen.

Gesundheits-Checks für Mitarbeitende als Massnahme um gesund alt zu werden. Chancen und Risiken für Unternehmen. Gesundheits-Checks für Mitarbeitende als Massnahme um gesund alt zu werden. Chancen und Risiken für Unternehmen. Sarah Berni, September 2014 1 2 Was ist Gesundheit? 3 Was ist Gesundheit? World Health Organization

Mehr

Klassifikation Dekubitus nach EPUAP (European Pressure Ulcer Advisory Panel)

Klassifikation Dekubitus nach EPUAP (European Pressure Ulcer Advisory Panel) Klassifikation Dekubitus nach EPUAP (European Pressure Ulcer Advisory Panel) DEFINITION Dekubitus = lokal begrenzte Schädigung der Haut und/oder des darunter liegenden Gewebes, in der Regel über knöchernen

Mehr

Privatklinik Jägerwinkel am Tegernsee. Marianowicz Zentrum für Diagnose & Therapie in München

Privatklinik Jägerwinkel am Tegernsee. Marianowicz Zentrum für Diagnose & Therapie in München Zeit für Gesundheit Zwei Zentren eine Philosophie In den medizinischen Einrichtungen von Marianowicz Medizin fühlen wir uns diesem Versprechen zutiefst verpflichtet: gleich ob im Zentrum für Diagnose &

Mehr

Psychiatrie, Psychotherapie und Psychosomatik. Frankenalb-Klinik Engelthal

Psychiatrie, Psychotherapie und Psychosomatik. Frankenalb-Klinik Engelthal Psychiatrie, Psychotherapie und Psychosomatik Frankenalb-Klinik Engelthal Frankenalb-klinik Engelthal Die Frankenalb-Klinik Engelthal liegt in der reizvollen Mittelgebirgslandschaft der Hersbrucker Schweiz,

Mehr

Aufgaben psychologischer Diagnostik aus Sicht der Rentenversicherung

Aufgaben psychologischer Diagnostik aus Sicht der Rentenversicherung 24. Jahrestagung des AK Klinische Psychologie in der Rehabilitation Aufgaben psychologischer Diagnostik aus Sicht der Rentenversicherung Dr. Ulrike Worringen Deutsche Rentenversicherung Bund Abteilung

Mehr

Ihre Reha Tagesklinik für kardiologische und angiologische Rehabilitation und Prävention

Ihre Reha Tagesklinik für kardiologische und angiologische Rehabilitation und Prävention Ihre Reha Tagesklinik für kardiologische und angiologische Rehabilitation und Prävention Willkommen im herzhaus Das herzhaus steht seit 2000 für Qualität in der ambulanten Rehabilitation. Seither rehabilitieren

Mehr

Morgens. hatte Sie noch. Migräne. Mit Migräne-Tagebuch. Bei Migräne. Gratis für Sie zum Mitnehmen.

Morgens. hatte Sie noch. Migräne. Mit Migräne-Tagebuch. Bei Migräne. Gratis für Sie zum Mitnehmen. Morgens hatte Sie noch Migräne Mit Migräne-Tagebuch Bei Migräne Gratis für Sie zum Mitnehmen. Definition der Migräne Migräne eine Volkskrankheit Was ist Migräne? Sie leiden unter Migräne mit akut starken

Mehr

Selbstauskunftsbogen zum Antrag auf stationäre Leistungen zur Vorsorge / Rehabilitation für Mütter / Väter und Kind / Kinder nach 24, 41 SGB V

Selbstauskunftsbogen zum Antrag auf stationäre Leistungen zur Vorsorge / Rehabilitation für Mütter / Väter und Kind / Kinder nach 24, 41 SGB V Achtung: Den ausgefüllten Sozialfragebogen bitte in einem verschlossenen Umschlag mit der Aufschrift: Medizinischer Dienst der Krankenkassen (MDK) ärztliche Unterlagen, nur vom MDK zu öffnen, an Ihre Krankenkasse

Mehr

Depression im Alter der gerontopsychiatrische Patient im Akutkrankenhaus

Depression im Alter der gerontopsychiatrische Patient im Akutkrankenhaus Depression im Alter der gerontopsychiatrische Patient im Akutkrankenhaus - Fachkrankenschwester für Psychiatrie Klinik für Psychiatrie und Psychotherapie Achtung Depressionen im Alter sind neben Demenzen

Mehr

Der heutige Tag ist mir eine besondere Freude, da er mir mehrfach die Möglichkeit gibt, die MediClin Fachklinik Rhein / Ruhr vorzustellen:

Der heutige Tag ist mir eine besondere Freude, da er mir mehrfach die Möglichkeit gibt, die MediClin Fachklinik Rhein / Ruhr vorzustellen: Meine Damen und Herren, liebe Gäste, liebe Kostenträger und Zuweiser, Kooperationspartner, liebe Mitarbeiter und Ehemalige, liebe MediClin-Kollegen, insbesondere möchte ich unsere Referenten begrüßen:

Mehr

POLYMEDIKATION Hausärztlicher Praxisalltag

POLYMEDIKATION Hausärztlicher Praxisalltag - WORKSHOP I POLYMEDIKATION Hausärztlicher Praxisalltag Gerd Burmester Bremen Internist I. HINTERGRUND Ursachen Strukturierter Umgang II. VORGEHENSWEISE Wann beginnen? Wie beginnen? verschiedene Szenarien/Perspektiven

Mehr

Erste Anzeichen und Diagnose. Die verschiedenen Formen der Demenz. Inhalt

Erste Anzeichen und Diagnose. Die verschiedenen Formen der Demenz. Inhalt 6 Erste Anzeichen und Diagnose 12 Was ist Demenz? 15 Beim Arzt: Die Diagnose der Demenz 15 Das ärztliche Gespräch: Die Exploration 19 Vom Verdacht zur Diagnose 21 Die nächsten Schritte: Psychologische

Mehr

Ist geriatrische Rehabililtation wirksam?

Ist geriatrische Rehabililtation wirksam? Ist geriatrische Rehabililtation wirksam? Dr. med. Stefan Bachmann Chefarzt Rheumatologie/muskuloskelettale Rehabilitation Rehabilitationszentrum Klinik Valens Leiter Forschung Geriatrie Universität Bern

Mehr

Univ. Doz. Dr. Thomas Müllner Mag. Dr. Susanne Altmann. Meine Hüfte. endlich wieder schmerzfrei

Univ. Doz. Dr. Thomas Müllner Mag. Dr. Susanne Altmann. Meine Hüfte. endlich wieder schmerzfrei Univ. Doz. Dr. Thomas Müllner Mag. Dr. Susanne Altmann Meine Hüfte endlich wieder schmerzfrei Dieses Buch informiert Sie über verschiedene Hüfterkrankungen und deren konservative und operative Therapiemöglichkeiten.

Mehr

Ambulatorium Heilende Bewegung im Alltag erfahren

Ambulatorium Heilende Bewegung im Alltag erfahren Ambulatorium Heilende Bewegung im Alltag erfahren I n h a l t Medizinische Abklärung und Behandlung Osteoporose-Sprechstunde 4 Rheumatologische Sprechstunde 6 Interventionelle Schmerztherapie 7 Ambulante

Mehr

Prävention von Rückenproblemen bei Pflegefachpersonen anlässlich der arbeitsmedizinischen Eintrittsuntersuchung

Prävention von Rückenproblemen bei Pflegefachpersonen anlässlich der arbeitsmedizinischen Eintrittsuntersuchung Dr. med. Esther Graf-Deuel, Fachärztin für Arbeitsmedizin FMH, St. Gallen Dr. med. Esther Graf-Deuel 1/20 Inhalt Zweck und Ziel der Eintrittsuntersuchung Themen der Eintrittsuntersuchung Prävention von

Mehr

tempusplus 24 Fragebogen 1 N per Post N per E-Mail 1. Allgemeine Angaben Patient und Kontaktpersonen 24-Stunden-Pflege und -Betreuung zu Hause

tempusplus 24 Fragebogen 1 N per Post N per E-Mail 1. Allgemeine Angaben Patient und Kontaktpersonen 24-Stunden-Pflege und -Betreuung zu Hause Fragebogen 1 1. Allgemeine Angaben Patient und Kontaktpersonen Name, Vorname des Patienten: Geburtsdatum: Gewicht: Größe: Anschrift: Straße, Hausnummer: Telefon mit Vorwahl: PLZ, Wohnort Telefon Mobil:

Mehr

Wir mobilisieren Kräfte. Rehabilitation bei orthopädischen Erkrankungen ZURÜCK INS LEBEN

Wir mobilisieren Kräfte. Rehabilitation bei orthopädischen Erkrankungen ZURÜCK INS LEBEN Wir mobilisieren Kräfte Rehabilitation bei orthopädischen Erkrankungen ZURÜCK INS LEBEN Die natürliche Bewegung zurückgewinnen Gelenke und Wirbelsäule sind hohen Belastungen ausgesetzt, besonders bei Menschen,

Mehr

Handgriffe. Reinhard Juen. Staatlich geprüfter med. Heilmasseur. Heilmasseur Reinhard Juen, Tel.0650/4292129

Handgriffe. Reinhard Juen. Staatlich geprüfter med. Heilmasseur. Heilmasseur Reinhard Juen, Tel.0650/4292129 Handgriffe RJ Reinhard Juen Staatlich geprüfter med. Heilmasseur Hand anlegen Klassische Massage und Marnitz - Therapie Mit der klassischen Massage, sowie der Marnitz Therapie (Sonderform) wird der gesamte

Mehr

Mobile Geriatrische Rehabilitation Karlsruhe

Mobile Geriatrische Rehabilitation Karlsruhe Mobile Geriatrische Rehabilitation Karlsruhe Fallbeispiele Juli 2014 Christian Aldus Facharzt für Innere Medizin Geriater Leitender Arzt Mobile Geriatrische Rehabilitation Karlsruhe Fallbeispiel - ohne

Mehr

Begutachtungsleitfaden für psychosomatische Erkrankungen in der privaten BU Versicherung

Begutachtungsleitfaden für psychosomatische Erkrankungen in der privaten BU Versicherung Begutachtungsleitfaden für psychosomatische Erkrankungen in der privaten BU Versicherung Dr. Michael Svitak Zentrum für verhaltenstherapeutische Medizin Klinikum Staffelstein Handbuch zum Leitfaden 2005

Mehr

24 STUNDEN BETREUUNG

24 STUNDEN BETREUUNG Angaben zur Haushaltshilfe u. Betreuung Rainer Schötz 24 STUNDEN BETREUUNG Niemand kann vorhersagen, wie sich die Pflege in der Zukunft entwickelt. Die Sex & Drugs & Rock n Roll Generation klopft schon

Mehr

ERGOTHERAPIE UTE REIN PRAXIS FÜR SÄUGLINGE, KINDER UND ERWACHSENE

ERGOTHERAPIE UTE REIN PRAXIS FÜR SÄUGLINGE, KINDER UND ERWACHSENE ERGOTHERAPIE UTE REIN PRAXIS FÜR SÄUGLINGE, KINDER UND ERWACHSENE ERGOTHERAPIE: HILFE ZUR SELBSTHILFE Es gibt Momente in unserem Leben, in denen wir die Hilfe von Experten suchen. Menschen, die uns helfen

Mehr

Erweiterter Check-Up

Erweiterter Check-Up Erweiterter Check-Up Gemeinschaftspraxis Diabetologische Schwerpunktpraxis Hausärztliche Versorgung Gelbfieberimpfstelle Dr. med. Ottmar Orth Dr. med. Silke Orth Dr. med. Patrick Kudielka Facharzt für

Mehr

Anamnesebogen Seite 1

Anamnesebogen Seite 1 Anamnesebogen Seite 1 Datum: 1. Nachname: Vorname: PLZ, Wohnort, Straße: Tel.Nr.: Mailadresse: Geschlecht: O männlich O weiblich Geb.-Datum: 2. Name, Adresse und Telefonnummer des überweisenden Arztes

Mehr

Work-Life-Balance Eine Aufgabe für Unternehmen

Work-Life-Balance Eine Aufgabe für Unternehmen Work-Life-Balance Eine Aufgabe für Unternehmen Klaus Bös (KIT) & Patrick Anstett (IDAG) KIT Universität des Landes Baden-Württemberg und nationales Großforschungszentrum in der Helmholtz-Gemeinschaft Quellen:

Mehr

Abgrenzung KSR - BGSW: Wann und Warum welche Maßnahme? Dr. Andreas Dietrich Friederikenstift Bad Münder

Abgrenzung KSR - BGSW: Wann und Warum welche Maßnahme? Dr. Andreas Dietrich Friederikenstift Bad Münder Abgrenzung KSR - BGSW: Wann und Warum welche Maßnahme? Dr. Andreas Dietrich Friederikenstift Bad Münder Historie - BGSW als Pendant zur AHB; überwiegend in Reha-Kliniken - Abrechnung über tagesgleiche

Mehr

Menschen mit Demenz - Krankheitsbilder und Behandlungsoptionen

Menschen mit Demenz - Krankheitsbilder und Behandlungsoptionen 5. Fachveranstaltung der STGAG/PKM und des Spitex Verbandes Thurgau am 14.05.2013 Menschen mit Demenz - Krankheitsbilder und Behandlungsoptionen Dr. med. Jacques-Emmanuel Schaefer Demenz, eine Alterskrankheit...!?

Mehr

Ambulante Altenpflege/-hilfe in der Deutschschweiz

Ambulante Altenpflege/-hilfe in der Deutschschweiz Dr. Matthias Riedel, Dr. Jonathan Bennett Soziale Arbeit & Gesundheit Ambulante Altenpflege/-hilfe in der Deutschschweiz Wenig Unterschiede zwischen höherem Alter 70-80 Jahre und Hochaltrigen 80 plus Frühjahrstagung

Mehr

Familienorientierte Kinder-Reha.

Familienorientierte Kinder-Reha. Besuchen Sie uns oder rufen Sie uns an. Hotline 0800 800 4844 Gebührenfrei MMAR-2011-0107-2013 OTB Standorte Maß-Rehatechnik Berlin Meeraner Straße 7 D-12681 Berlin Telefon 030-549873315 Cottbus Gerhart-Hauptmann-Straße

Mehr

Mit psychischer Erkrankung alt werden

Mit psychischer Erkrankung alt werden Mit psychischer Erkrankung alt werden Nils Greve Gelsenkirchen, 24.09.2015 Psychosozialer Trägerverein Solingen e.v. 1 2 Alt werden - 1 Nachlassen der Leistungsfähigkeit (körperlich, geistig) Ende der

Mehr

Restless Legs-Syndrom

Restless Legs-Syndrom Restless Legs-Syndrom Prof. Dr. med. Johannes Mathis, Klinik für Neurologie, Inselspital Bern 1. Definition Das «Restless Legs Syndrom» (RLS) ist eine häufige, chronisch verlaufende Erkrankung, charakterisiert

Mehr

Reha-Leistungen zur Förderung der Erwerbsfähigkeit - Prädiktoren einer erfolgreichen medizinischen Rehabilitation

Reha-Leistungen zur Förderung der Erwerbsfähigkeit - Prädiktoren einer erfolgreichen medizinischen Rehabilitation Reha-Leistungen zur Förderung der Erwerbsfähigkeit - Prädiktoren einer erfolgreichen medizinischen Rehabilitation Mag. Dr. Karin Meng Institut für Psychotherapie und Medizinische Psychologie, AB Rehabilitationswissenschaften,

Mehr

Dr. med. Andrej Pauls

Dr. med. Andrej Pauls Alzheimer-Krankheit eine Einführung Die Alzheimer-Krankheit ist die häufigste Form der Demenz: Beinahe zwei Drittel aller Demenzkranken sind von dieser Diagnose betroffen. Die Patientinnen und Patienten

Mehr

Rehabilitationsmedizin

Rehabilitationsmedizin Was kann die Rehabilitationsmedizin bei HMSN erreichen? Carsten Schröter Neurologische Abteilung Bad Sooden-Allendorf Tagung der Kontaktgruppe Neurale Muskelatrophie im Universitätsklinikum Münster am

Mehr

Fragebogen Um ein unverbindliches Angebot anzufordern, bitten wir Sie, den Fragebogen auszufüllen und uns per Fax, Post oder E-Mail zurückzusenden.

Fragebogen Um ein unverbindliches Angebot anzufordern, bitten wir Sie, den Fragebogen auszufüllen und uns per Fax, Post oder E-Mail zurückzusenden. Fragebogen Um ein unverbindliches Angebot anzufordern, bitten wir Sie, den Fragebogen auszufüllen und uns per Fax, Post oder E-Mail zurückzusenden. 1. ANGABEN ZUR ANSPRECHPERSON Ist die Ansprechperson

Mehr

Neuropsychologie Was ist das eigentlich?

Neuropsychologie Was ist das eigentlich? Neuropsychologie Was ist das eigentlich? Ein neuropsychologischer Ratgeber für Betroffene & Angehörige Ruhr-Universität Bochum Psychologische Fakultät Institut für Kognitive Neurowissenschaft Was ist Neuropsychologie?

Mehr

Ursache Definition Ablauf Symptome Diagnostik Therapie Epidemiologie Risikofaktoren Prävention. Gliederung

Ursache Definition Ablauf Symptome Diagnostik Therapie Epidemiologie Risikofaktoren Prävention. Gliederung Herzinfarkt Ursache Definition Ablauf Symptome Diagnostik Therapie Epidemiologie Risikofaktoren Prävention Gliederung Ursache Ursache: Arteriosklerose (Verkalkung der Herzkranzgefäße) w Verminderung des

Mehr

Die Simssee Klinik Klinik für konservative orthopädische Akutbehandlung. Mitglied im Verband der ANOA-Kliniken

Die Simssee Klinik Klinik für konservative orthopädische Akutbehandlung. Mitglied im Verband der ANOA-Kliniken Die Simssee Klinik Klinik für konservative orthopädische Akutbehandlung Mitglied im Verband der ANOA-Kliniken www.simssee-klinik.de Ein Unternehmen der Gesundheitswelt Chiemgau Wir behandeln therapieresistente,

Mehr

Patientenaufnahme Erstanamnese:

Patientenaufnahme Erstanamnese: Naturheilpraxis Patricia Rast * Heilpraktikerin Bergstr. 34, 75233 Tiefenbronn-Mühlhausen Tel. 07234/4094484, info@naturheilpraxis-rast.de www.naturheilpraxis-rast.de Patientenaufnahme Erstanamnese: Krankenkasse:

Mehr

Herzlich willkommen! 1. Vortrag mit kurzen Übungen und Tipps (ca. 50 Minuten) 2. Anschließend Möglichkeit zu Gesprächen mit Getränken und Snacks

Herzlich willkommen! 1. Vortrag mit kurzen Übungen und Tipps (ca. 50 Minuten) 2. Anschließend Möglichkeit zu Gesprächen mit Getränken und Snacks Herzlich willkommen! 1. Vortrag mit kurzen Übungen und Tipps (ca. 50 Minuten) 2. Anschließend Möglichkeit zu Gesprächen mit Getränken und Snacks Was ist Stress? Wenn Ist und Soll auseinander weichen Wenn

Mehr

Mein Hund wird älter. Dr. Julia Frangipani. Tierarztpraxis Dr. Frangipani Edisonstraße 20, 63512 Hainburg

Mein Hund wird älter. Dr. Julia Frangipani. Tierarztpraxis Dr. Frangipani Edisonstraße 20, 63512 Hainburg Mein Hund wird älter Dr. Julia Frangipani Tierarztpraxis Dr. Frangipani Edisonstraße 20, 63512 Hainburg Mein Hund wird älter Anzeichen Nachlassende Aktivität Verändertes Aussehen Verhaltensänderung Ursachen

Mehr

Vereinbarung. Stand: 1. März 2005 (Inkrafttreten); Bekanntmachung im Deutschen Ärzteblatt Nr. 8 v. 25.02.2005, Seite A-530

Vereinbarung. Stand: 1. März 2005 (Inkrafttreten); Bekanntmachung im Deutschen Ärzteblatt Nr. 8 v. 25.02.2005, Seite A-530 Vereinbarung von Qualitätssicherungsmaßnahmen gemäß 135 Abs. 2 SGB V zur Verordnung von Leistungen zur medizinischen Rehabilitation gemäß den Rehabilitations-Richtlinien des Gemeinsamen Bundesausschusses

Mehr

Johannes Lindenmeyer

Johannes Lindenmeyer Dicke Karpfen in trübem Gewässer Über das Verhältnis von ambulanten und stationären Angeboten in der Suchthilfe Johannes Lindenmeyer salus klinik Lindow TU Chemnitz Medizinische Hochschule Brandenburg

Mehr

Versorgungssituation in Schleswig-Holstein

Versorgungssituation in Schleswig-Holstein Versorgungssituation in Schleswig-Holstein Armin Tank Leiter der Landesvertretung Verband der Ersatzkassen e. V. Landesvertretung Schleswig-Holstein Sicherstellung der ambulanten flächendeckenden Versorgung

Mehr

Demenz- eine Krankheit verstehen

Demenz- eine Krankheit verstehen Demenz- eine Krankheit verstehen Stefanie Auer ALZHEIMERHILFE Integra 2008 Alois Alzheimer (1864-1915) 1915) Neurologe, Psychiater 1901: Begegnung mit Auguste D. 1906: Vorstellung einer geistigen Erkrankung

Mehr

Prophylaxe MANGELERNÄHRUNG

Prophylaxe MANGELERNÄHRUNG Klienten und Angehörigenberatung Prophylaxe MANGELERNÄHRUNG Ein kostenloser Beratungsservice der Pflege Direkt GmbH Ambulanter Pflegedienst Nürnberger Straße 8 90613 Großhabersdorf Tel.: 09105-9081 Fax:

Mehr

Das Thema dieses Kapitels ist es, die Häufigkeit der Depression und ihre Bedeutung für die Gesellschaft und für das Gesundheitssystem zu

Das Thema dieses Kapitels ist es, die Häufigkeit der Depression und ihre Bedeutung für die Gesellschaft und für das Gesundheitssystem zu Das Thema dieses Kapitels ist es, die Häufigkeit der Depression und ihre Bedeutung für die Gesellschaft und für das Gesundheitssystem zu verdeutlichen. 1 Depressionen als Störung müssen sich von Traurigkeit

Mehr

BETREUUNG KEINE PFLEGE

BETREUUNG KEINE PFLEGE BETREUUNG KEINE PFLEGE SICHERHEIT BESCHÄFTIGUNG SPASS FREIZEIT ENTSPANNUNG SPIELE DIE PFLEGEREFORM BETREUUNGSANGEBOT Eine besonders positive Änderung liegt in der erhöhten GELDLEISTUNG zur Betreuung von

Mehr

Gesundheitsökonomische. Analysen. 31. März 2010 Guido Büscher (guido.buescher@uk-koeln.de)

Gesundheitsökonomische. Analysen. 31. März 2010 Guido Büscher (guido.buescher@uk-koeln.de) Institut t für und Klinische Epidemiologie Gesundheitsökonomische Analysen 31. März 2010 Guido Büscher (guido.buescher@uk-koeln.de) Allgemeine Einführung Bedarf an Leistungen groß (unbegrenzt?) Ressource

Mehr

Vorwort. aus: Bartl, Osteoporose. Prävention Diagnostik Therapie (ISBN 9783131057532), 2008 Georg Thieme Verlag KG

Vorwort. aus: Bartl, Osteoporose. Prävention Diagnostik Therapie (ISBN 9783131057532), 2008 Georg Thieme Verlag KG V Osteoporose ist heute ein weltweites Gesundheitsproblem. Die WHO hat die Osteoporose als eine der 10 wichtigsten Volkskrankheiten eingestuft. Patienten mit Osteoporose haben einen porösen, instabilen

Mehr

Arthrose& Gelenkverschleiß

Arthrose& Gelenkverschleiß Einladung Arthrose& Gelenkverschleiß vorbeugen frühzeitig erkennen erfolgreich behandeln Gesprächs- und Informationsforum mit vielen Experten im Foyer der Raphaelsklinik Samstag, 26. November 2011 von

Mehr

ÜbersichtZusammenfassungen

ÜbersichtZusammenfassungen ÜbersichtZusammenfassungen Herz-Kreislauf-Erkrankungen Chronisch-obstruktive Lungenerkrankung(COPD) Übergewichtund Adipositas Diabetesmellitus Krebserkrankungen HIV undaids Rheumatische Erkrankungenund

Mehr

Personeninformationsbogen Stammdaten

Personeninformationsbogen Stammdaten AurA, Aktives und rüstiges Altern ggmbh, Cappeler Straße 72, 35039 Marburg Adressen: Cappeler Straße 72 35039 Marburg/Lahn Telefon: 0 64 21-17 50 70-0 Fax: 0 64 21-17 50 70-50 Kirchstraße 3 35287 Amöneburg-Roßdorf

Mehr

Seminar: Schizophrenie: Intervention. Dr. V. Roder, FS 2009. Psychoedukation. Nadine Wolfisberg

Seminar: Schizophrenie: Intervention. Dr. V. Roder, FS 2009. Psychoedukation. Nadine Wolfisberg Seminar: Schizophrenie: Intervention Dr. V. Roder, FS 2009 Psychoedukation Nadine Wolfisberg 28. April 2009 Definition Psychoedukation Ziele der Psychoedukation Verschiedene Methoden Praktische Durchführung:

Mehr

DELPHI INSTITUTE International. Präsentation. DII BROSCHÜRE_CON_DELPHI BURNOUTBeratungsKonzept 2013_02 V01. DELPHI BurnoutBeratungs Konzept

DELPHI INSTITUTE International. Präsentation. DII BROSCHÜRE_CON_DELPHI BURNOUTBeratungsKonzept 2013_02 V01. DELPHI BurnoutBeratungs Konzept Präsentation DII BROSCHÜRE_CON_DELPHI BURNOUTBeratungsKonzept 2013_02 V01 1 DELPHI BurnoutBeratungs Konzept 1. Burnout-Syndrom 2. Entstehung und Umkehr 3. Definition Burnout-Syndrom 4. Stress und Burnout

Mehr

Strukturierte curriculare Fortbildung der Bundesärztekammer Gesundheitsförderung und Prävention

Strukturierte curriculare Fortbildung der Bundesärztekammer Gesundheitsförderung und Prävention Strukturierte curriculare Fortbildung der Bundesärztekammer Gesundheitsförderung und Prävention Kursbeschreibung Mit der zunehmenden gesellschaftlichen Wahrnehmung und Bedeutung von Gesundheitsförderung

Mehr

Gesundheitsausgaben Nach Gesundheitsausgaben

Gesundheitsausgaben Nach Gesundheitsausgaben Nach Gesundheitsausgaben Ausgabenträgern, in Millionen Euro und Anteile in Prozent, 2011 Nach Ausgabenträgern, in Millionen Euro und Anteile in Prozent, 2011 Arbeitgeber 12.541 [4,3%] private Haushalte,

Mehr