Die Revolution in der IT-Industrie. IT-Services Wahlfreiheit für die Nutzer. Inhalt. Die Kundeninformation der Ruf Gruppe

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1 Nr. 1, Juni Jahrgang, Auflage Ex. Die Kundeninformation der Ruf Gruppe Inhalt E-Government Kanton Solothurn 4 GEVER der papierlose Gemeinderat zu Pfäffikon 6 IT-Services Wahlfreiheit für die Nutzer IT-Services bilden die Grundlage einer modernen IT-Infrastruktur, bei der die Informatik ganz auf die Arbeitsweise ihrer Benutzer ausgerichtet ist. Am 27. Juni 2014 lanciert Ruf Informatik die neue Geschäftsanwendung publiweb. Am Anlass erleben die Besucher die neue Service-Plattform und erfahren wie sie mit IT-Services optimal unterstützt werden. Die Revolution in der IT-Industrie ist schon sieben Jahre alt. Seit der Vorstellung des iphones im Jahr 2007 sind Smartphones und später auch Tablets gleichsam zu einem Teil von unserem täglichen Leben geworden. Wir haben die handlichen Geräte fast immer dabei und sie verrichten für uns die verschiedensten Dienste, die vorher von vielen anderen, konventionellen Geräten erbracht wurden, oder für die wir stets eine Hilfe in Papierform dabei haben mussten. Agenda ein IT-Service Ein gutes Beispiel für einen Service ist die Agenda. Früher trugen die meisten Personen ein Papierexemplar mit sich herum es musste alle Jahre erneuert werden, vergass dabei Vergangenes und wusste nicht viel über die ferne Zukunft. Heute planen Anwender mit Zahlreiche Dienste dank IT-Services. ihren Smartphones den Tag und darüber hinaus ganz selbstverständlich papierlos. Der digitale Kalender ist ein IT-Service, ein integrales System, das über die Cloud in viele andere Anwendungen eingebunden ist und mit diesen interagierten kann. So sind auch der Desktop-PC, die Unternehmens-IT, andere Apps und Prozesse immer automatisch auf dem neuesten Stand. Mobile Tausendsassas Mobile Geräte können noch mehr. Sie sind Uhr mit Wecker, TV und Radio, Taschenlampe, Musikbox, Fotokamera und -album zugleich. Sie liefern uns den Fahrplan, die Wetteraussichten und die neuesten Nachrichten. Sie dienen uns Uni Zürich fortschrittlich auch bei Besucherinformation MultiWeb in Bözberg Kurzweil beim Warten São Paulo VisiWeb ist bereit für die WM Voll im Zugriff jede Geschäftsanwendung im Browser Egnach TG Ruf Lettershop outsourcing

2 2 Nr ruf informiert ruf informiert Nr Editorial Liebe Leserin, lieber Leser Hatten Sie auch schon Probleme ein Bahnbillet am Automaten zu lösen? Letzte Woche gab mir der Ticketautomat gleich drei verschiedene Reisewege zur Auswahl. Welcher war der richtige? Das System unterstützte mich nicht bei der Entscheidungsfindung. Ebenso schwierig kann es sein, sich an einem Geld-, Check-in- oder Parkhausautomaten zurecht zu finden. Der Grund ist vielfach die mangelnde Benutzerfreundlichkeit der Software. Neue Software-Lösungen müssen sich nicht nur durch moderne Technologien und hohe Sicherheitsanforderungen auszeichnen. Ein für uns Anwender genauso wichtiger Punkt ist die Bedienbarkeit. Ihr wird oft zu wenig Wichtigkeit beigemessen. Die rasante Verbreitung von Apps auf Smartphones und Tablets hat ein Umdenken eingeleitet. Heute sollen Softwareanwendungen nicht nur im privaten, sondern auch im geschäftlichen Bereich ohne viel Schulung funktionieren. Endanwender sind nicht mehr bereit dicke Handbücher zu studieren. Die Bedienung eines Programms sollte intuitiv erfolgen und den Anwender im Prozess unterstützen. Laut einer aktuellen Studie treiben heute erst ein Drittel aller Schweizer Softwarehersteller aktiv die «Consumerization» ihrer Produkte und Services voran. Unter «Consumerization» versteht sich die Absicht, Technologien aus dem Konsumgüterumfeld einzusetzen, den Fokus des Designs auf den Benutzer auszulegen und «schöne», wie auch einfach anzuwendende Produkte und Dienste herzustellen. Heisst das, dass heute die meisten Firmen an den Bedürfnissen der Kunden vorbei programmieren? Hoffentlich nicht. Ruf Informatik setzt sich schon länger mit diesen Anforderungen auseinander und entwickelt neue Software durchgängig nach diesem Ansatz. Am 27. Juni 2014 zeigen wir erstmals einer breiten Öffentlichkeit die neue Fachlösung «publiweb». Sie wird sehr einfach zu bedienen sein und unterstützt die Anwender logisch und selbsterklärend bei der täglichen Arbeit. publiweb hat ein absolut neues Erscheinungsbild, so wie man es heute von Apps auf Smartphones und Tablets gewohnt ist. Wir freuen uns, wenn Sie am 27. Juni dabei sein werden und wir Ihnen die vielen Vorteile von publiweb zeigen dürfen. Mehr dazu lesen Sie auf den folgenden Seiten. Ihr Roland Michel CEO Ruf Informatik Ich wünsche Ihnen eine schöne Sommerzeit und viele positive Erlebnisse mit einfach zu bedienender Software. als Pulsmesser, Kompass, Fitnesstrainer und Bancomat. Diese Seiten reichen nicht aus, um alle Funktionen und Dienste aufzuzählen, die wir dank den handlichen Informatiksystemen selber auswählen und beziehen können. Smartphones, Tablets und PCs stellen nur Endgeräte dar, auf denen wir IT-Services wahlfrei beziehen können. Die Komplexität und die Prozesse laufen automatisch hinter den Kulissen in einer Cloud ab die Nutzer müssen sich nicht darum kümmern Geräte ein Smartphone. Quelle: CATO Institute Bedürfnisse im Zentrum Warum macht arbeiten auf einem Tablet Spass? Die Betriebssysteme der mobilen Geräte wurden nicht technologiegetrieben entwickelt, sie sind nach einem dienstleistungsorientierten Ansatz auf den Benutzer, den Menschen, ausgerichtet. Statt Reizüberflutung durch Menüs und Funktionen eines Desktop-OS, kann sich der Anwender deshalb klar auf eine abgesteckte Aufgabe konzentrieren, wird dabei unterstützt und durch die Prozesse geführt. ICT im Wandel Damit ist absehbar, dass die mobilen Tausendsassas heute und auch künftig Treiber der geschäftlichen ICT-Entwicklung sein werden. Die Geschwindigkeit der Veränderung ist inzwischen auch verantwortlich, dass IT-Unternehmen den Wandel nicht mehr ignorieren können. Früher fragte sich der Anwender: «Warum muss ich das auf diese Weise tun?» Heute fordert er: «Ich will es machen wie auf meinem Smartphone». IT-Services bei Ruf Informatik Der kommunale IT-Dienstleister von heute ist ein technologischer Spezialist mit ausgeprägtem Verwaltungshintergrund. Die IT entwickelt sich immer mehr zur strategischen Infrastruktur. Dabei setzt sich die Erkenntnis durch, dass die Infrastruktur den Anforderungen entsprechend modernisiert werden muss. Dies geht nicht ohne verstärkte Zusammenarbeit und Arbeitsteilung zwischen IT-Dienstleistern und den Kommunen (Pilotkunden, Erfa- Gruppen). Weiter erfordert es Fortschritte bei der Vereinheitlichung und Standardisierung (ech) sowie eine Erweiterung des Leistungsspektrums. «Sämtliche dieser it-services sind auf den Benutzer ausgerichtet» Josef Tatzreiter, Leiter Customer Services & Support Den Nutzer unterstützen Ruf Informatik hat in der Vergangenheit dieses Spektrum beträchtlich ausgebaut und wird es weiter vorantreiben. Neben den bewährten Fachanwendungen (GeSoft, WWSoft, CareSoft), Universallösungen (MS-Office), Rechenzentrumsbetrieb (ASP), kommen neue Dienstleistungen dazu. Diese sind Bestandteil der neuen Ruf Cloud private Cloud für eine geschlossene Benutzergruppe. Wesentliche Leistungen sind die Betriebsformen (SaaS, PaaS, IaaS), Exchange, Virtual Desktop, Datensicherung, Datenarchivierung, Ruf GE- VER oder die neuste Service-Plattform «publiweb». «Sämtliche dieser IT-Services sind auf den Benutzer ausgerichtet», betont Josef Tatzreiter, Leiter Customer Services & Support der Ruf Informatik «und nie einfach nur Mittel zum Selbstzweck.» Die Services dienen dazu, Geschäftsprozesse von überall her zu erbringen und damit den Nutzer zu unterstützen. publiweb: IT-Services publiweb der Ruf Informatik ist nicht einfach nur eine neue Software wie sie meist von den Mitbewerbern angeboten wird. publiweb ist eine Service-Plattform. Wichtig ist, dass diese Services ständig von zentraler Stelle aus erneuert und gewartet werden können. publiweb wurde ausgelegt für einen zuverlässigen, performanten Betrieb von Geschäftsanwendungen. Die integrierte Plattform wird dabei in den kommenden Jahren sämtliche Module der bestehenden Fachapplikationen übernehmen. Semantisch verknüpft «Eine grosse Herausforderung bei der Entwicklung einer neuen Geschäftsanwendung ist», laut Micha Brandenberger, Leiter Entwicklung Ruf Informatik, «wie einzelne Datensysteme, interoperabel verknüpft und einer breiten Öffentlichkeit zugänglich gemacht werden können. Dies insbesondere, wenn Informationen der öffentlichen Verwaltung in nicht maschinell verwendbarer Form vorliegen.» Auf kommunaler Ebene könnte zum Beispiel die Lösung einer umgangssprachlich gestellten Anfrage eines Bürgers lauten: «Was brauche ich um zu heiraten?» Die semantisch verknüpften Datensätze würden dann durchsucht und dem Bürger Informationen zur Angebotsbestellung, Adresse und Öffnungszeiten des Standesamts oder Hinweise zu den benötigten Unterlagen geliefert. Als Mehrwert könnten Links zu Brautausstattern, Lokalitäten oder Catering-Unternehmen zur Verfügung gestellt werden. publiweb publiweb ist das neueste Angebot der Ruf Informatik. Es basiert auf Grundlage einer modernen IT-Infrastruktur in Kombination mit standardisierten IT-Services. Die neue Lösung publiweb ist durchgängig nach dem Ansatz entwickelt, den Fokus des Designs auf den Benutzer auszulegen. publiweb ist einfach und intuitiv zu bedienen und unterstützt die Anwender logisch und selbsterklärend bei der täglichen Arbeit. Und das mit einem absolut neuen Erscheinungsbild wie man es heute von Apps auf Smartphones und Tablets sowie von modernen Webportalen gewohnt ist. publiweb wird am 27. Juni 2014 in Zürich lanciert. Umdenken erforderlich Öffentliche Verwaltungen sollten technische Entwicklungen antizipieren, damit sie nicht stehenbleiben. Während der Laptop und PC im Büro oder zuhause stehen, haben immer «Die grosse Herausforderung ist, einzelne Datensysteme interoperabel zu verknüpfen und einer breiten Öffentlichkeit zugänglich zu machen» Micha Brandenberger Leiter Entwicklung Ruf Informatik mehr Bürger mit dem Smartphone oder Tablet einen Computer in der Hosentasche. Online-Angebote wie Meldebescheinigungen, Wahlunterlagen, Abfallkalender, Parkplatzfinder oder Terminreservationen sind Services, die in diesem Zusammenhang am häufigsten nachgefragt werden. IT-Services IT-Services sind Dienstleistungen, die von IT-Unternehmen angeboten werden. Sie basieren auf dem Einsatz von Informationstechnologien und unterstützen Geschäftsprozesse eines oder mehrerer Kunden. Ein Service wird nach dem Dienstleistungsgedanken ähnlich einem Produkt angeboten. publiweb Launch Es ist davon auszugehen, dass viele kommunale IT-Abteilungen den technologischen Anforderungen immer weniger gewachsen sein werden. Das gilt insbesondere für kleinere Gemeinden. Diejenigen Kommunen, die über einen starken IT-Dienstleister verfügen, werden in diesem Prozess künftig eine günstige Position einnehmen und entsprechend ihren Einwohnern und Unternehmen moderne Angebote unterbreiten können. Umfassende Plattformen Wir befinden uns auf dem Weg zu umfassenden Plattformen, über die ohne technisches Wissen intuitiv alles, was man gerade benötigt, zur Verfügung gestellt wird. Apple ist hier Vorreiter, aber auch Microsoft mit Windows 8. Natürlich braucht es Zeit, bis noch ganz unbekannte Anwendungsszenarien mobilisiert werden. Die Intelligenz in den Netzen wächst ständig. Apps werden gewiss noch lange bleiben, genauso wie auch der PC sicher nicht völlig verschwinden wird. Das Portal führt weiter In Zukunft werden Institutionen mit ihren Websites weg von zu vielen Inhalten wollen und stattdessen den Nutzer zu den von ihm gesuchten Informationen führen. Dieser Trend rückt Suchmaschinen in den Vordergrund. Als Trendsetter zeigt Google nichts anderes als einen Schlitz. Hinsichtlich Design und Informationsdichte ist die Google Site völlig belanglos. Analog zu Google sollten sich Bürger einloggen können und gewünschte Informationen bekommen. Die Webseiten der Kommunen werden dann reinen Marketing-Zwecken dienen. Und am Ende bleiben nur noch zwei Dinge übrig: Die Clouds und die Apps. Eine wichtige Basis um dies zu ermöglichen ist das IT-Serviceangebot eines IT-Dienstleisters wie Ruf Informatik. n Weitere Informationen und die Anmeldung finden Sie auf der Website ruf.ch/publiweb

3 4 Nr ruf informiert ruf informiert Nr E-Government Kanton Solothurn wendigen ausrichtet als am Wünschbaren und Machbaren. Aber wir haben im Kanton auch leuchtende Beispiele von guten, prozessorientierten E-Government-Angeboten. Natürlich sind es tendenziell die grossen Gemeinden bzw. Städte, die vorangehen und Prioritäten und Ausgaben auch so einsetzen können. Beispielsweise starten wir 2015 mit fünf Gemeinden mit einem E-Voting-Pilotprojekt. Als Pilotgemeinden stehen Erlinsbach, Mümliswil-Ramiswil, Olten, Solothurn und Zuchwil bereit. Ziel der Planung ist es, den Bürgerinnen und Bürgern in den Pilotgemeinden ab 2016 Wahlen und Abstimmungen via Internet anbieten zu können. E-Government als wichtiger Wirtschafts- und Standortfaktor Seit 2012 existiert im Kanton Solothurn eine E-Government- Strategie. Erste Priorität geniesst dabei die Solothurner Wirtschaft. An einer geeigneten Form der Zusammenarbeit mit den Gemeinden wird derzeit noch gearbeitet. Für Beat Wyler, Leiter der Stabsstelle E-Government des Kanton Solothurn, ist aber klar: «Der Staat muss die Gemeinden hier aktiv unterstützen und mitnehmen.» Seit wann betreibt der Kanton Solothurn E-Government? Beat Wyler: Ein erster Strategieentwurf wurde 2011 erarbeitet. Die finale Version ging dem Regierungsrat im Januar 2012 zu und wurde am 21. Februar 2012 von der Regierung genehmigt. Dies zeigt aber nur eine Seite auf die strategische und führt uns zur Frage: Was ist E-Government? Wenn damit der Einsatz von Informations- und Kommunikationstechnologien beim Staat Solothurn gemeint ist, um die Prozesse zwischen den Kunden (Bevölkerung, Wirtschaft, Institutionen) und staatlichen Stellen intern und extern zu optimieren, dann machen wir dies, seit der erste Computer in der Verwaltung steht. Also seit über 30 Jahren. Was sind die wichtigsten Ziele dieser Strategie? Mit unserer E-Government-Strategie haben wir die Grundlagen geschaffen, damit Prozesse zwischen Kunden (Bevölkerung, Wirtschaft, Institutionen) und staatlichen Stellen sowie innerhalb der Verwaltung mit Informations- und Kommunikationstechnologie optimiert werden können. Wir halten uns da ganz nahe an die E-Government-Strategie Schweiz, die drei Ziele verfolgt: 1. Die Wirtschaft wickelt den Verkehr mit den Behörden elektronisch ab. 2. Die Behörden haben ihre Geschäftsprozesse modernisiert und verkehren untereinander elektronisch. 3. Die Bevölkerung kann die wichtigen Geschäfte mit den Behörden elektronisch abwickeln. Dies ist auch unsere Prioritätenfolge und die Wirtschaft steht dabei an erster Stelle, da Unternehmen mit den Ämtern viel zu tun haben. Der Durchschnittsbürger steht dagegen mit dem Kanton eher selten in direktem Kontakt also geht es hier nur um die wichtigsten und aufwendigeren Geschäfte. Die Barockstadt Solothurn an der Aare. Wie weit ist man hier im Bereich Wirtschaft? Die Prozesse mit den Unternehmen sind auf gutem Wege. Einiges kann bereits heute elektronisch gelöst werden ohne Medienbruch für den Kunden. Wenn es einen Medienbruch gibt, soll der bei uns stattfinden und nicht beim Kunden. Aus einem Workshop im August des letzten Jahres wurden Anliegen der Wirtschaft erfasst. Mit dieser Ansprechgruppe aus Wirtschaftskreisen pflegen wir einen regen Kontakt. Wir sehen E-Government auch als wichtigen Wachstums- und Standortfaktor des Kantons Solothurn an. Verstehen Bund, Kantone und Gemeinden das Gleiche unter E-Government? Wir haben sicher auf Stufe Kanton und Gemeinden eine vereinfachte Sicht der Dinge, die sich mehr am Bezahlbaren und Not- Seit wann bindet der Kanton auch die Gemeinden mit ein? Die Solothurner Gemeinden legen grossen Wert auf ihre Gemeindeautonomie und bilden eine besonders heterogene Landschaft. Vom starken Grenchen, Olten und Solothurn bis zur Gemeinde Kammersrohr mit weniger als 40 Einwohnern. Wir sind hier noch am Ertasten der richtigen Zusammenarbeitsform. Vorerst ist es noch ein Networking. Später ist eine Vereinbarung mit den Gemeinden denkbar ähnlich, wie dies im Aargau schon der Fall ist. Ich mache gegenwärtig viele Schritte auf die Gemeinden zu und warte nun die Reaktionen der Gemeinden ab meine Türe steht auf jeden Fall weit offen! Die St.Ursenkathedrale. Wieso kommt die E-Government- Umsetzung in den Gemeinden so schleppend voran? Das hat viele Gründe unter anderem natürlich auch personelle Ressourcen, Grösse und Finanzkraft. Natürlich können grosse oder reiche Gemeinden weit schneller vorwärtsgehen als kleine, ländliche Gemeinden mit schwachen Haushalten. Insgesamt erlebe ich die Gemeinden aber als sehr innovationsbereit. Projekte müssen für Gemeinden aber konkret sein auch was die Kosten betrifft und einen klaren Nutzen bergen. Für viele kleine Gemeinden ist E-Government ohnehin nur im Verbund mit anderen Gemeinden überhaupt möglich, weil schlichtweg die personellen und fachlichen Ressourcen und letztlich auch das Geld fehlen. Der Naturpark Thal im Solothurner Jura. Wie ist der Stand der Umsetzung der E-Government-Strategie? Unsere Hauptarbeit liegt zurzeit im Aufbau der Voraussetzungen. Dies ist einerseits die technische Infrastruktur, anderseits die organisatorischen und auch die rechtlichen Grundlagen. Dafür haben wir kein Jahresbudget, sondern projektbezogene Gelder. Dies behindert mich aber in der Arbeit keineswegs. Bis Ende dieses Jahres soll auch SIAM umgesetzt sein. SIAM ist ein System zur effizienten Verwaltung und Pflege von Benutzern und deren Berechtigungen. Das soll eine eindeutige Identifikation von Nutzern und ihrer Autorisierung sicherstellen. Wirklich integrierte Transaktionen, die eine vollautomatisierte Verarbeitung von der Entstehung des Geschäftsfalls bis zur Archivierung erlauben, sind beim Kanton Solothurn zurzeit erst im Ansatz vorhanden. Die Gemeinden müssen die Schnittstellen und Anpassungen an ihren eigenen Systemen selbst finanzieren. Passt das zu den Aussagen der «fehlenden» Personalressourcen und eingeschränkten Finanzierungsmöglichkeiten? Nein, natürlich nicht. Leider haben wir hier noch keine organisatorische Zusammenarbeit mit den Gemeinden erreicht und wenig Spielraum für Vorinvestitionen. Ich denke hier aber an eine Bedürfnisabklärung bei den Gemeinden, an Rückgriffe auf standardisierte und bereits vorhandene Lösungen und an eine Hilfestellung des Kantons. Beispielsweise bei der Erstellung interaktiver Formulare für den Einsatz in den Gemeinden. Unterstützt E-Government die Gemeinden oder ist es eher ein Fass ohne Boden? E-Government ist heute noch geprägt von Investitionen und zusätzlichen Aufwänden, wenn beispielsweise Prozesse umstrukturiert werden müssen. Effizienzsteigerungen sind erst teilweise möglich. Die Nutzung des Internets ist aber einer gesellschaftlichen Entwicklung unterworfen, der sich auch die Verwaltung nicht verschliessen kann. Also müssen sich letztlich alle diesen Entwicklungen stellen und diese Investitionen tätigen. E- Government ist nie abgeschlossen, insofern auch eine anhaltende, finanzielle Aufgabe. Vereinfachungen und somit auch Einsparungen werden sich jedoch bald einstellen. Aber klar das Tempo, die Akzeptanz und auch die Bedürfnisse der Gemeinden sind sehr unterschiedlich ausgeprägt. Welche zukünftigen Trends sehen Sie auf die öffentlichen Verwaltungen zukommen? Der Megatrend ist sicher die Mobilität. Alles wird tragbar, allzeit verfügbar und mobil. Die mobile Gesellschaft will auch mobil kommunizieren sei es privat, im Business oder mit den Behörden. Ihr Fazit? Wir sind nun seit zweieinhalb Jahren mit E-Government unterwegs und auf gutem Wege. Noch ist von aussen nicht allzu viel sichtbar, aber die Strukturen stehen. Ich bin sicher, dass wir die Gemeinden erfolgreich ins Boot holen und so gemeinsam und flächendeckend sinnvolle und zukunftsfähige Lösungen umsetzen können. n Beat Wyler Beat Wyler (Jahrgang 67) studierte Betriebswirtschaft und Marketing. Beim Einrichtungshaus Möbel Pfister mit Hauptsitz in Suhr realisierte er in den späten neunziger Jahren eine der ersten Websites der Schweiz. Nach jahrelanger Tätigkeit im Bereich Webanwendungen kam er 2011 zum Kanton Solothurn und ist seither als Leiter der Stabsstelle E-Government tätig. Die Gemeindesicht kennt er als Gemeinderat der Solothurner Gemeinde Lohn- Ammannsegg mit 2700 Einwohnern bestens. Weitere Informationen zur E-Government-Strategie des Kantons Solothurn finden Sie unter

4 6 Nr ruf informiert ruf informiert Nr Ruf GEVER Der papierlose Gemeinderat zu Pfäffikon Die schöne Gemeinde Pfäffikon (ZH) am Pfäffikersee ist bekannt für ihr Forellenfest, bei dem gegen Forellen zubereitet werden. Noch weitere Superlative zeichnen die Gemeinde aus: die fast papierlosen Büros der Gemeindeverwaltung und die papierfreien Sitzungen des Gemeinderates. Normalerweise sehen Büros nur beim Stellenantritt so aus: ein leerer Schreibtisch, einige Akten in einer Hängeregistratur und ein paar Bücher zum Nachschlagen. Bei Bennie Lehmann, Leiter Gesundheit, Freizeit, Sport und Gemeindeschreiber-Stellvertreter, präsentiert sich das Büro aufgeräumt, als gäbe es nichts, was erledigt werden müsste. Doch weit gefehlt: kaum ist der PC gestartet, tauchen s auf, die gelesen werden wollen, gibt es fällige Termine, Anrufe die geführt werden müssen, Akten die studiert werden sollen, Entscheide die anstehen und viele weitere Pendenzen. Eins-zu-eins eingeführt «Ich weiss nicht, wie viele Tonnen Papier wir mittlerweile sparen, dazu Tonerkosten und Abfallgebühren, aber es wäre sicher eindrücklich», betont Lehmann. «Vor drei Jahren», so Lehmann, «machten wir uns die ersten konzeptionellen Gedanken. Gesucht wurde etwas in Richtung Protokollverwaltung». Zwei oder drei Produkte wurden näher angesehen. Fündig geworden ist Lehmann bei Ruf. Eine Arbeitsgruppe unter Einbezug des Gemeinderates hatte die Anforderungen und Wünsche evaluiert. «Die Ruf-Lösung hat mich überzeugt», betont Lehmann, der darauf hinweist, dass die Gemeinde natürlich auch auf die perfekte Lösung hätte warten können. «Daran», so Lehmann, «glaubte ich aber nicht. Man muss mal starten. Es ist ein Lernprozess auf Kunden- wie auf Anbieterseite und wir hatten im Gemeinderat und in der Kanzlei beste Grundvoraussetzungen für diesen Schritt. Also packten wir es an: Mit drei Pilotabteilungen testeten und schulten wir gleich in einer Live-Umgebung also eins-zu-eins.» Cleveres System Seit über zwei Jahren ist die Gemeinde Pfäffikon nun mit der elektronischen Geschäftsverwaltung Ruf GEVER unterwegs. Der offizielle Startschuss erfolgte am 1. Januar Die beiden Ressorts Bau und Schule waren die ersten Test-Kandidaten. Bald arbeiteten aber schon drei Viertel der Verwaltung so. «Jeder hat natürlich seine persönliche Arbeitsweise», verrät Lehmann. «Ruf GEVER ist einfach ein sehr cleveres Ablagesystem mit einer der Verwaltung angepassten Struktur. Eine Ablage mit Archivnummer, mit Volltextsuche und Stichworten. Alles übersichtlich angeordnet und mit individuellen Prioritäten versehen. Der Nutzer kann Dokumente zusammenfassen, sie markieren, mit Notizen versehen und Erinnerungen setzen. Das von Ruf angebotene System zum erfassen, verwalten, verteilen und archivieren ist ein absolutes Profisystem viel besser und schneller als Aktenberge zu wälzen.» Pfäffikon hatte eigentlich mit einer dreijährigen Einführungsphase gerechnet. Diesen Sommer werden aber bereits die letzten Weiterbildungskurse durchgeführt. «Die Feedbacks aus der Verwaltung sind sehr gut. Alle, die damit arbeiten, sehen sehr schnell die Vorteile dieser Arbeitsweise», erklärt Lehmann. «Mit dem Tablet und Ruf GEVER habe ich das Büro immer dabei.» Erika Walt Ruf GEVER und Tablet revolutionieren Sitzungen Erika Walt ist seit 20 Jahren im Gemeinderat Pfäffikon. Sie ist Vizepräsidentin und zuständig für Finanzen und Liegenschaften. Im Jahr 2012 erhielten alle Gemeinderäte ein ipad. «Für die meisten war dies eine grosse Freude», verrät sie. Dieses Gerät, in Kombination mit Ruf GEVER, revolutionierte die Sitzungen. Statt stundenlangem Studium von Akten in der Verwaltung, kann ich nun alles zu Hause erledigen, und zwar dann, wenn ich Zeit dafür habe.» «Alle, die damit arbeiten, sehen sehr schnell die Vorteile.» Bennie Lehmann Seit 2013 finden die Sitzungen mit ipads statt. Die Traktandenliste mit den aktuellen Geschäften und den dazugehörenden Akten wird elektronisch aufbereitet und über den individuellen Zugriff für die Gemeinderäte bereitgestellt. «Mein Drucker ist fast arbeitslos», erklärt Erika Walt. Die Traktandenliste ist noch das einzige, das sie für die Sitzungen jeweils ausdruckt. Eine grosse Erleichterung «Diese Tools machen die Diskussion und Entscheidungsfindung an sich nicht leichter, in der Vorbereitung spart man aber Zeit. Alle Am jährlich stattfindenden Fest werden die Forellen in der grössten Fischpfanne Europas frisch zubereitet. Unterlagen sind immer griffbereit und auftauchende Fragen können sehr viel besser und schneller beantwortet werden», betont Erika Walt, die während des Gespräches noch kurz die abendliche Sitzung am ipad vorbereitet. Hier eine Notiz, ein paar Stellen im Text farblich markieren und mit flinken Wischbewegungen eilt sie von Dokument zu Dokument. «Eine grosse Erleichterung», sagt sie, «ich kann jederzeit und überall arbeiten und auch unterbrechen wann ich will. Mit dem Tablet und Ruf GEVER bin ich so völlig ortsunabhängig.» Ohne Papier alles im Griff Ein Vorteil, den auch Bennie Lehmann schätzt. «Früher musste ich oft Akten und Dossiers suchen, kopieren und zurücklegen. All diese Zeit entfällt. Es ist eine ganz andere Art zu arbeiten. Auch entspannter, weil die Übersicht immer da ist. Keine Aktenberge und keine unleserlichen Pendenzenlisten. Kurz: «Kein Papier, das den Schreibtisch überfüllt und doch alles im Griff.» n Uni Zürich fortschrittlich auch bei Besucherinformation Digital Signage Die richtige Information, am richtigen Ort, zur richtigen Zeit zu publizieren ist bei der heutigen Flut von Nachrichten die grosse Herausforderung. Dieser müssen sich auch Bildungsinstitute wie die Universität Zürich stellen. Studierende und Gäste werden in den zahlreichen Gebäuden der Universität seit Jahren über ein integriertes Besucher-Informationssystem mit aktuellen Mitteilungen versorgt. Hier spielt das Digital Signage System MultiWeb von Ruf Multimedia seine Stärken voll aus. Bei ihrer Gründung 1833 war die Universität Zürich noch im ehemaligen Augustinerkloster am Münzplatz untergebracht. Das Hauptgebäude an der Rämistrasse wurde Anfang des 20. Jahrhunderts gebaut und 1914 bezogen. Aufgrund der rasch wachsenden Anzahl von Studierenden wurden weitere Bauten notwendig. So kamen weitere Standorte auf dem Irchel, in Oerlikon und seit Neuestem auch in Schlieren dazu. Die Problematik der verschiedenen Standorte war einer der Mitgründe, ein zentrales elektronisches Informationssystem einzuführen, mit dem Ziel, das Zusammengehörigkeitsgefühl und die «Marke» Universität Zürich zu fördern. Bildung und Forschung Die sieben Fakultäten der Uni Zürich bieten mehrere Tausend Vorlesungen und Seminare sowie öffentlich zugängliche Veranstaltungen an. Ausserdem betreibt die Uni erstklassige und international anerkannte Forschung. So ist sie zum Beispiel Mitglied der «League of European Research Universities», eines Zusammenschlusses der führenden Forschungsuniversitäten Europas, und nimmt im internationalen Ranking regelmässig einen Platz unter den Topuniversitäten der Welt ein. Bisher erhielten zwölf Wissenschaftler den Nobelpreis, darunter auch Wilhelm Conrad Röntgen mit dem ersten Nobelpreis für Physik im Jahre Möglichkeiten von MultiWeb überzeugten In den letzten Jahren besuchten jährlich über Studierende die verschiedensten Vorlesungen und Veranstaltungen. Sich als Neuling oder Externer in den riesigen Gebäudekomplexen zurechtzufinden ist eine Herausforderung. «Im Zuge anstehender umfassender Umarbeiten in den Gebäuden entschloss sich die Universität, ein elektronisches Informationssystem einzuführen. Zudem war im Eingangsbereich der meisten Gebäude kein Besucherempfang vorhanden», schildert Theo von Däniken, Webredaktor und Informationsmanager, die damalige Situation. Als Projektleiter war er mitverantwortlich, das geeignete System zu evaluieren. «Wir erstellten ein Pflichtenheft und das Projekt wurde danach ausgeschrieben», ergänzt er. «Der Entscheid fiel auf das Digital Signage System MultiWeb der Ruf Multimedia, da es alle gestellten Anforderungen erfüllte. «Möglichkeiten und einfache Handhabung des MultiWeb- Planungstools überzeugen.» Theo von Däniken Flexibles Informationskonzept Das Informationskonzept der UZH mit dem Namen IBIS (Integriertes Besucherinformationssystem) beinhaltet sowohl grosse TFT-Monitore mit unterschiedlichen Informationsinhalten als auch Info-Terminals mit Touchscreens, die den Benutzern interaktive Abfragen ermöglichen. Der Hauptserver mit der zentralen Datenbank steht im Campus Irchel, die Webredaktion, die die Informationen plant und aufschaltet, hat ihren Sitz in der Nähe des Hauptgebäudes in Zürich. Die TFT-Monitore sind im Eingangsbereich und an stark frequentierten Orten der Gebäude installiert und über das Hausnetzwerk mit dem Server verbunden. Typische Inhalte der 46 Zoll grossen Informationsmonitore sind die nächsten öffentlichen Veranstaltungen, Vorstellung neuer Professoren, aktuelle Informationen zur Universität. Die Inhalte werden auch an die Bedürfnisse der einzelnen Standorte angepasst. Weiter besteht für Studierende oder universitäre Organisationen die Möglichkeit mittels eines Onlineformulars Inhalte über die Monitore zu veröffentlichen. Meist sind es Texte wie Veranstaltungshinweise, Bilder, Präsentationen oder Animationen. «Diese Möglichkeit wird vor allem auch von den Studierenden immer mehr genutzt; im Schnitt sind es fünf bis zehn Anfragen pro Woche, Tendenz steigend», freut sich Theo von Däniken. Design und Funktionalität vereint Die interaktiven Info-Terminals dienen in erster Linie als Navigationshilfe für Studenten und Besucher, um sich in den Gebäudekomplexen zurechtzufinden oder sich über die nächsten Vorlesungen zu informieren. Weiter lassen sich Fahrpläne abfragen, aktuelle Kurzinformationen abrufen oder über einen Browser die Homepage der Uni Zürich aufstarten. Theo von Däniken, Webredaktor und Informationsmanager an der UZH, präsentiert einen der Info Terminals, die sich an verschiedenen Orten der Gebäude befinden. «Diese Info-Terminals wurden übrigens vom bekannten, im Jahre 2008 verstorbenen, Industriedesigner Hannes Wettstein entworfen», erklärt von Däniken und ergänzt: «Es war der UZH dabei wichtig, dass die Terminals behindertengerecht gestaltet werden. Die Touch-Terminals sind sowohl sitzend als auch stehend gut zugänglich und bedienbar.» Das Digital Signage System für jedes Format Die Informationsflut zu bewältigen bedeutet auch, diese Informationen zu kanalisieren und zum richtigen Zeitpunkt dem Publikum zur Verfügung zu stellen. Die Ruf Multimedia bietet mit MultiWeb ein skalierbares Konzept, das sich sowohl für einfache Anwendungen mit einem oder wenigen Monitoren wie auch für ein umfassenderes Informationssystem wie IBIS hervorragend eignet. n

5 8 Nr ruf informiert ruf informiert Nr Digital Signage MultiWeb Kurzweil beim Warten Wie bei der Arztvisite kann es auch auf einer Gemeindekanzlei zu Wartezeiten für die Besucher kommen. Um diese Zeit zu überbrücken, hielten es die Verantwortlichen der Gemeinde Bözberg für sinnvoll, im Wartebereich ein modernes Multimediasystem einzurichten. Dieses soll Einwohner und Gäste über Monitore mit Informationen und Unterhaltung versorgen. Mit der Digital Signage Lösung MultiWeb lieferte die Ruf Multimedia AG das Gesamtsystem. Die vier Gemeinden Gallenkirch, Linn, Oberbözberg und Unterbözberg fusionierten per 1. Januar 2013 zur politischen Gemeinde Bözberg. Die neue Gemeindebehörde nahm diese Umstellung zum Anlass, auf eine moderne Verwaltung mit einer zeitgemässen EDV-Ausrüstung umzustellen. Es war der richtige Zeitpunkt, an Stelle eines Anschlagbretts im Eingangsbereich der beiden Gebäude «Verwaltung» und «Steuern/ Finanzen» je einen 46-Zoll-Monitor mit Multimediainhalten zu installieren. Wer die Ruhe sucht Der Name Bözberg war bis zur Eröffnung des Autobahnteilstücks der A3 im Jahre 1996 zwischen Baden und Frick der Inbegriff von kilometerlangen Staus zu den Stosszeiten. Täglich fuhren bis zu 12'500 Fahrzeuge über die Passstrasse und damit am Ort Bözberg vorbei. «Seit der Eröffnung des Autobahnteilstücks ist es hier wieder so ruhig und idyllisch wie früher», erzählt Erwin Wernli, Gemeindeschreiber und Verwaltungsleiter Erwin Wernli, Gemeindeschreiber und Verwaltungsleiter von Bözberg: «Das Informationsangebot für die Besucher wird noch weiter ausgebaut.» Spiracher, Oberbözberg der Gemeinde. «Wer die Ruhe mit ländlicher Umgebung sucht, wird hier fündig. Als Wohnort bietet Bözberg eine wunderschöne Umgebung und bei guter Fernsicht einen tollen Ausblick bis zur Alpenkette. Ausserdem haben wir mit 99 Prozent einen recht tiefen Steuerfuss», führt Erwin Wernli weiter aus. Vielfältige Inhalte «Im Zuge der Fusion verwirklichten wir auch eine Vision: die eines modernen Informati- onssystems für die Bevölkerung», erklärt Erwin Wernli. «Dabei fiel die Entscheidung auf das Digital Signage System MultiWeb von Ruf. Momentan sind wir noch daran, die Möglichkeiten des Systems genauer kennenzulernen, deshalb werden den Wartenden vor allem Unterhaltungsinhalte angeboten. Dies sind zum Beispiel die News von «20 Minuten», die Wetterprognosen, die neusten Mitteilungen der Gemeinde oder verschiedene Bilder von Landschaften und Ortsteilen. Das Informationsangebot für die Bevölkerung wird auf alle Fälle noch ausgebaut. Für die Zukunft planen wir auch Informationen wie beispielsweise einen Terminkalender mit Ortsangaben für Sitzungen und Veranstaltungen.» Auf die Frage, wie denn das Multimediasystem bei der Bevölkerung ankommt, «Für die Zukunft planen wir auch Informationen wie: Terminkalender mit Ortsangaben für Sitzungen und Veranstaltungen.» Erwin Wernli antwortet Erwin Wernli: «Das System ist noch zu wenig lange in Betrieb, als dass wir bereits Feedbacks der Besucher erwarten könnten.» Er fügt jedoch schmunzelnd hinzu: «Wir gehen mal davon aus, dass wenn wir nichts hören, das System gut bei der Bevölkerung ankommt.» Komplettes Angebot Das für die Gemeinde Bözberg gelieferte Digital Signage System MultiWeb besteht aus je einem 46-Zoll-Monitor für die beiden Gebäude «Verwaltung» und «Steuern/Finanzen». Das Dienstleistungsangebot der Ruf Multimedia beinhaltete zudem die Lizenzen und die Installation der MultiWeb Planungssoftware auf dem Server der Gemeinde sowie die Schulung des Bedienpersonals. Das Beispiel Bözberg zeigt, dass ein modernes Informationssystem auch für kleinere Gemeinden durchaus erschwinglich ist. Dank seiner Skalierbarkeit lässt sich MultiWeb perfekt auf die spezifischen Bedürfnisse der jeweiligen Anwendung abstimmen. n São Paulo VisiWeb ist bereit für die WM Beim Anpfiff der Fussball-WM in Brasilien, ist der öffentliche Verkehr in São Paulo bereit. In der brasilianischen Wirtschaftsmetropole sind die Metro, die S-Bahn und bald auch eine Monorail mit dem Fahrgastinformationssystem VisiWeb unterwegs. Paulistanos, so werden die über elf Millionen Einwohner der grössten Stadt Brasiliens genannt. Für die Personenbeförderung in und nach São Paulo spielt der öffentliche Verkehr eine wichtige Rolle. Täglich benutzen ihn Millionen von Fahrgästen aus der Stadt und aus der Agglomeration. Die Metro von São Paulo allein befördert jeden Tag rund 4,5 Millionen Personen. Anpfiff zur Fussball-WM Für die Fussball-Weltmeisterschaft 2014 wurde in São Paulo die Arena Corinthians, ein Stadion mit einer Kapazität von Zuschauern, gebaut. In diesem wird am 12. Juni das WM-Eröffnungsspiel Brasilien Kroatien angepfiffen. Es wird eine grosse Herausforderung für die Stadtverwaltung, die gigantischen Zuschauerströme während den vier Spielen in São Paulo zu bewältigen. Deshalb wurde fieberhaft die Verkehrsinfrastruktur ausgebaut. Neben den vielen Bussen, die in der Metropole unterwegs sind, spielen bei der Abwicklung des Personentransports die Metro und die S-Bahn eine tragende Rolle. Mit Metro und S-Bahn durch São Paulo Betreiberin der städtischen Metro ist die «Companhia do Metropolitano de São Paulo» (msp). Die Arbeiten der Linie Nord Süd begannen acht Monate später. Im Jahr 1972 fand die erste Fahrt zwischen den Bahnhöfen Jabaquara und Saúde statt und zwei Jahre danach wurde der Abschnitt Jabaquara Vila Mariana für den öffentlichen Verkehr freigegeben. Aktuell betreibt die Metro São Paulo vier Linien mit einem Netz von insgesamt 58 Kilometern mit 58 Bahnhöfen und 150 Zügen. Die CPTM (Companhia Paulista de Trens Metropolitanos) betreibt den Schienenverkehr in 22 Gemeinden im Grossraum São Paulo. Bis vor wenigen Jahren wurde das Schienennetz fast nur für den Güterverkehr genutzt. Gegenwärtig werden mit den S- Bahnen auf diesem Netz täglich über 2,6 Millionen Fahrgäste befördert. In den letzten Jahren realisierte Ruf Telematik eine Reihe von Fahrgast-Informationssystemen für die Bahnbetreiber in São Paulo. An den Projekten waren jeweils unterschiedliche Fahrzeughersteller wie Bombardier, Siemens und Alstom beteiligt. Ruf Telematik rüstete für die Metro und die S-Bahn gegen 100 Fahrzeuge mit Videoüberwachung und dem VisiWeb-Fahrgastinformationssystem aus. Dieses beinhaltet den zentralen Rechner, das Ansagesystem, die Passagiersprechstellen und die Videoüberwachung. Neue Monorail fährt mit VisiWeb Bald wird über den Strassen von São Paulo eine führerlose Monorail mit aufgeständer- Neu geplante Monorail in São Paulo tem Fahrbalken verkehren. Die Fahrzeuge der künftigen «Linha 17» werden von einem Konsortium gebaut, zu dem unter anderem die Grupo MPE (Brasilien) und Scomi Rail (Malaysia) gehören. Betrieben wird die Bahn von MSP. Ruf Telematik liefert für die fünfteiligen Züge das VisiWeb-Fahrgastinformationssystem, die Videoüberwachung und die Passagiersprechstellen. Um die Verfügbarkeit und die Sicherheit der Systeme zu optimieren, sind diese redundant ausgelegt. Eine Besonderheit stellt die Technologie der neuen Sprechstellen dar: Anstatt über ein analoges Signal findet die Sprachdatenkommunikation direkt mit der Zentrale über VoIP (Voice over IP) statt. Diese Technologie, bei der die Kommunikation über das Internetprotokoll übertragen wird, reduziert die Verdrahtung und somit auch die Kosten für den Fahrzeugbauer. Weitere S-Bahnen Für ein weiteres Bahnprojekt der CPTM liefert Ruf Telematik für 35 achtteilige Fahrzeuge der Firma CAF das VisiWeb- Fahrgastinformationssystem. Es beinhaltet die Videoüberwachung und pro Komposition 96 TFT-Monitore. Diese werden sowohl für Reiseinformationen als auch für Infotainment verwendet. Dank der wechselnden Inhalte auf diesen Anzeigen wird das Reisen für die Fahrgäste kurzweiliger. Die Züge werden auf den S-Bahnlinien des Nahverkehrs von São Paulo verkehren. Die Planung sowie das Engineering der Fahr- zeuge erfolgen im Headquarter der CAF in Spanien, die Fertigung direkt vor Ort bei CAF Brasilien. Für die nahe Zukunft sind von CPTM noch 30 weitere Fahrzeuge geplant. Alle diese Projekte tragen dazu bei die Paulistanos und die Fussballfans in der Millionenmetropole heute und in Zukunft mobil zu halten. n

6 10 Nr ruf informiert ruf informiert Nr Fit für die Zukunft Im Praxisjahr zum Lehrabschluss Mit nur einer Ausbildung gleich zwei eidgenössisch anerkannte Abschlüsse erhalten das ermöglicht die Informatikmittelschule. Deren Absolventen erlangen nämlich die kaufmännische Berufsmaturität sowie das Fähigkeitszeugnis Informatik. Grosses Interesse im Bereich Wirtschaft und Informatik sowie eine hohe Lernbereitschaft sind dafür Voraussetzung. Mit einem Tessiner Vater und einer Basler Mutter im Raum Zürich zweisprachig aufgewachsen, ist Nicola Vanetta ein beispielhafter Repräsentant der Schweizer Nord-Süd-Achse. Der 19-jährige Zürcher mit Heimatort Cademario bei Lugano lebt heute mit seiner Familie in der Region Knonaueramt. Drei Jahre Schule, ein Jahr Praxis Nicola Vanetta absolviert die Informatikmittelschule (IMS) mit Fachrichtung Applikationsentwicklung. Während die ersten drei Lehrjahre ausschliesslich Schulunterricht umfassen, schliesst das vierte Lehrjahr mit einem Praktikum ab. Gelernt hat der junge Zürcher schon immer gerne, vor allem breitgefächert. Aus seiner Sicht eine unabdingbare Voraussetzung für die Wahl dieses Ausbildungszweiges: «Nach der Sekundarschule sollte man nicht schulmüde sein, denn nochmal drei Jahre Schulunterricht ohne betriebliche Praxis folgen.» «Anders als bei der klassischen Lehre, wo das Erlernte während der gesamten Lehrdauer laufend in einem Betrieb angewendet wird, ist die Ausbildung blockweise aufgebaut.» Beendet wird die IMS mit einem Lehrabschluss als Informatiker mit Fachrichtung Applikationsentwicklung und mit der kaufmännischen Berufsmaturität. Nicola Vanetta sieht darin einen grossen Vorteil: «Für mich ist diese Kombination perfekt. Ich interessiere mich für Betriebswirtschaft und Informatik gleichermassen und kann mit einer Ausbildung zwei anerkannte Abschlüsse erlangen.» Die Suche nach einem Ausbildungsbetrieb Die IMS unterstützt die Lernenden bei der Suche nach Praktikumsstellen und führt eine Liste mit jenen Firmen, die solche anbieten. An einer Infoveranstaltung der Schule nahm auch der Leiter der Entwicklungsabteilung der Ruf Multimedia teil, in Begleitung des damaligen Praktikanten Simon Rüegg (vgl. Porträt in Ruf informiert 3/2012). «Die Chemie stimmte sofort», meint Nicola Vanetta. «Ich konnte dem Ausbildungsbetreuer und dem Praktikanten Fragen stellen und mir nach nur einer Begegnung ein umfassendes Bild verschaffen.» Der Entscheid für Ruf Multimedia war dann schnell gefällt. Überarbeitung von MultiWeb in den Händen der drei Auszubildenden Im Unternehmensbereich Ruf Multimedia haben zwei Praktikanten und ein Lernender ihr eigenes Projekt: Seit rund drei Monaten überarbeiten die drei Auszubildenden das Raumplanungs- und Veranstaltungsmodul von MultiWeb, einem der Kernprodukte des Geschäftsbereichs. Dieses bietet einen raschen Überblick über die Belegung von Veranstaltungs-, Sitzungs- und Schulräumen. In einfachen Schritten lassen sich Reservationen erstellen, einplanen und auf unterschiedlichsten Anzeigen darstellen. «So unterstützt die Anwendung alle Arten von Multiscreenanzeigen, digitalen Türschildern oder Gebäudebeschriftungssystemen.» «Wir haben «Es ist faszinierend, das Ergebnis meiner Entwicklungsarbeit wenig später direkt am Monitor betrachten zu können.» Nicola Vanetta den Auftrag, das Produkt komplett neu aufzubauen», erklärt Nicola Vanetta. «Während bislang für mehrere Komponenten nur ein einziger Konfigurator existiert, wird die Raumplanung neu modularisiert aufgebaut. Die einzelnen Module können unabhängig voneinander eingesetzt werden. Somit kauft der Kunde nicht mehr das Gesamtpaket, sondern nur jene Anwendung, die er auch tatsächlich braucht.» Diese Arbeit sei wie massgeschneidert für die drei Auszubildenden, meint der Praktikant. «Wir machen auch ein komplettes Redesign, damit die Nicola Vanetta, 19, aus Hedingen ZH, absolviert das vierte Lehrjahr zum Informatiker mit Fachrichtung Applikationsentwicklung in Form eines Praxisjahres bei Ruf Multimedia. Er wird seine Ausbildung im August 2014 abschliessen. Anwendung noch moderner und benutzerfreundlicher wird.» «Der angehende Informatiker wird zu diesem Thema auch die obligatorische «Individuelle Praktische Arbeit» (IPA) verfassen, welche bald als Abschlussarbeit seiner Ausbildung ansteht.» Studium der Wirtschaftsinformatik geplant Im Anschluss an seinen Lehrabschluss wird Nicola Vanetta die Rekrutenschule absolvieren und danach seine Englisch-Kenntnisse in einem Sprachaufenthalt vertiefen. Gerade in der IT und vor allem bei international agie- renden Unternehmen sei das entscheidend. ««San Diego wäre eine tolle Destination, aber ich könnte mir auch Neuseeland sehr gut vorstellen.» Eine eindeutige Präferenz für Stadt oder Land ist aktuell nicht zu erkennen. Momentan geniesst der 19-jährige die Vorzüge des pulsierenden Stadtlebens ebenso wie die Stille der Natur im elterlichen Haus in Hedingen.» Mit seinen breitgefächerten Interessen und seiner Affinität für betriebs- und volkswirtschaftliche Themen betrachtet sich Nicola Vanetta nicht als «ausschliesslichen» Programmierer. Er könnte sich gut vorstellen, nach dem geplanten Studium der Wirtschaftsinformatik in IT-Projekten mitzuarbeiten oder diese vielleicht sogar zu leiten. Parallelen zu seinem Vater, einem IT-Projektmanager bei einer Grossbank, sind hier durchaus erkennbar. Torwart beim FC Affoltern am Albis Seine Freizeit verbringt der Praktikant mit viel Sport. Bereits seit über zehn Jahren spielt Nicola Vanetta Fussball und wehrt als Goalie die Torschüsse der Gegner ab. Während der Grossteil seiner Familie mit dem FC Basel sympathisiert, ist der 19-jährige Fan der Zürcher Grasshoppers, deren Goalie für ihn zusammen mit jenem des FCB ein Vorbild ist: «Roman Bürki und Yann Sommer sind sehr erfolgreiche Torhüter, die einen jungen und modernen Fussball spielen und die gleiche Philosophie vertreten wie mein Torwart- Trainer.» «Auf internationaler Ebene verfolgt Nicola Vanetta gerne die Spiele des FC Barcelona und des FC Bayern München.» Befragt zur bevorstehenden Weltmeisterschaft sieht der Goalie Belgien als Geheimfavorit und hofft natürlich auf einen Exploit der Eidgenossen. Und wen sieht er im Final? «Ich tippe auf Brasilien und Deutschland, Gastgeber gegen Turniermannschaft.» Die Leistungen der Torhüter wird Nicola Vanetta dabei besonders aufmerksam verfolgen. n Wissenswertes zur IMS Die Informatikmittelschule (IMS) schliesst an die dritte Klasse der Sekundarschule an. Sie führt zur eidg. kfm. Berufsmaturität und zum eidg. Fähigkeitszeugnis Informatik, Applikationsentwicklung. Sie richtet sich an leistungsfähige Schüler mit grossem Interesse im Bereich Informatik und Wirtschaft. Die berufsvorbereitende IMS umfasst drei Schuljahre sowie ein Praxisjahr. Während der Schulzeit bietet die IMS eine vertiefte Ausbildung in Informatik und in den Wirtschaftsfächern (Finanz- und Rechnungswesen, Volkswirtschaft, Betriebswirtschaft und Recht). Darüber hinaus vermittelt sie eine breite sprachliche, historische und mathematisch-naturwissenschaftliche Allgemeinbildung. Voll im Zugriff jede Geschäftsanwendung im Browser Remote Access In der heutigen mobilen Geschäftswelt wird eines immer wichtiger: der Zugriff auf Daten und Applikationen muss jederzeit und von überall her gewährleistet sein. Diese Forderung kollidiert oftmals mit internen Sicherheitsrichtlinien und führt zu unbefriedigenden Halblösungen. Einfache Implementierung, schnelle Übertragung und vor allem sicherer Zugriff sind gefragt. Avatech stellt für diesen Zweck ein breites Spektrum an einfachen, schnellen und vor allem sicheren Lösungen und IT-Dienstleistungen bereit. Im Berufsverkehr nehmen die täglichen Herausforderungen auf Schiene und Strasse stetig zu. Die von Mitarbeitern und Unternehmen immer mehr geforderte Flexibilität und Mobilität macht den Fernzugriff auf Unternehmensanwendungen unabdingbar. Arbeitsmodelle wie Home Office stossen bei Managern vermehrt auf Akzeptanz und auch die Möglichkeit den Weg ins Büro bereits zum Arbeiten zu nutzen wird von allen Seiten gleichermassen geschätzt. Dazu braucht es Lösungen, mit denen Mitarbeiter jederzeit und überall auf Ihre Programme und Applikationen zugreifen können. Einfach und sicher Mit AccessNow bietet Avatech eine Lösung für die Unternehmens-IT an, die den Zugriff auf Windows-Anwendungen, Desktop-Rechner und sogenannte VDI s (Virtual Desktop Infrastructure) jederzeit und von überall gewährleistet. AccessNow ermöglicht Anwendern, jedes Endgerät auf dem ein Browser läuft zu nutzen, um auf Geschäftsapplikationen und den eigenen Desktop-Rechner zuzugreifen. Eine Installation und Konfiguration von zusätzlicher Client-Software ist nicht notwendig. Ausserdem benötigt auch der Browser selbst keine Plug-ins. Das Browser-Konzept macht die Lösung unkompliziert und plattformunabhängig. Mitarbeiter verwenden ihren Windows-, Linuxoder Mac-Rechner zuhause, an einem externen Firmenstandort oder, wenn sie unterwegs sind, mit ihrem Smartphone und Tablet. Testen Sie es selbst Testen Sie es auf der Avatech Live-Demo- Seite gleich selbst aus. Geben Sie accessnow.avatech.ch in die Adresszeile Ihres Browsers ein, oder scannen Sie den QR-Code. n Informationsveranstaltung Am 26. Juni 2014 führt die Avatech am Hauptsitz der Ruf Gruppe in Schlieren eine Informationsveranstaltung zum Thema «Zugriff auf die Unternehmens-IT» durch. Am Event, der um Uhr startet, wird der Zugriff auf Geschäftsapplikationen live gezeigt. Ebenfalls live kann ab Uhr das WM-Spiel Deutschland USA bei Speis und Trank mitverfolgt werden. Mehr Informationen auf

7 12 Nr ruf informiert Ruf Lettershop Egnach am Bodensee Knackig, gluschtig und frisch Die Thurgauer Gemeinde Egnach setzt für die Massenverarbeitung von Dokumenten und Rechnungen seit eineinhalb Jahren auf Outsourcing. Der Ruf Lettershop nimmt der Gemeinde diese aufwändigen Arbeiten ab. Wer im Frühling den Osten des Thurgaus bereisen darf, kann sich glücklich schätzen. Auf der Fahrt von Weinfelden über Amriswil in Richtung Arbon eröffnet sich dem Reisenden eine Landschaft voll saftiger Wiesen, gelb leuchtender Rapsfelder, blühender Obstbäume und typischer Thurgauer Erdbeerplantagen. Da mag es niemanden erstaunen, dass sich die Gemeinde Egnach selbst als «ein fruchtiges Stück Thurgau» mit den Attributen «knackig, gluschtig und frisch» bezeichnet. Wiederkehrende Aufwände Wie in jeder anderen Schweizer Gemeindeund Stadtverwaltung fielen auch in Egnach immer wiederkehrende Aufwände bei der Impressum Herausgeber: Ruf Gruppe Rütistrasse Schlieren Tel Fax «ruf informiert» erscheint 3 jährlich. Nachdruck mit Quellenangabe gestattet. Redaktion, Konzept und Gestaltung: Ruf Gruppe Marketing Services «ruf informiert» ist kostenlos erhältlich. «Eine Riesen- Entlastung. Wir haben mehr Zeit für die Arbeit im Steueramt» Monika Scherrer, Leiterin Steueramt Das Gemeindehaus von Egnach liegt in Neukirch. Massenverarbeitung von Formularen, Dokumenten und Rechnungen an. Es betraf vor allem den personalisierten Versand der Steuererklärungen sowie der Steuer- und Werkrechnungen. Durch die dafür notwendigen Arbeitsschritte wurden Teile der Organisation mit Tätigkeiten belastet, die nicht zu den Kernkompetenzen der Mitarbeitenden gehörten. «Das war ein sehr grosser Aufwand für uns», wie Monika Scherrer, Leiterin des Steueramts zu erzählen weiss. «Ich selbst, eine Mitarbeiterin der Finanzverwaltung und eine zu diesem Zweck temporär eingestellte Person waren jeweils zwei bis drei Tage mit Verpacken beschäftigt. Gleichzeitig bedienten wir selbstverständlich unsere Kunden am Schalter und am Telefon. Das lief ja trotzdem weiter, und so mussten wir die Arbeiten immer wieder unterbrechen.» Zeitgewinn dank Outsourcing Vor eineinhalb Jahren entschied sich die Gemeinde deshalb, diese wichtigen, jedoch zeitraubenden Aufgaben an den Ruf Lettershop auszulagern. «Das ist eine Riesen- Entlastung für uns», freut sich Frau Scherrer, «wir gewinnen so wertvolle Zeit, die wir für die Arbeit im Steueramt einsetzen können.» In der Mitte und am Ende jedes Monats versendet Egnach Steuerrechnungen. Der Prozess läuft seit anderthalb Jahren komfortabel und reibungslos. Das weiss Frau Scherrer sehr zu schätzen: «Ich bereite den Versand direkt im Steuermodul der Gemeindefachlösung GeSoft vor und sende die Daten mit einem Klick an den virtuellen Drucker Ruf Lettershop fertig.» Die Daten werden nun im Ruf Rechenzentrum aufbereitet, wo sie dem Ruf Lettershop zur Verarbeitung zur Verfügung stehen. Für den quartalsweisen Versand der Werkrechnungen für Wasser, Abwasser und Gas ist das Vorgehen genau gleich. Testen Sie den Ruf Lettershop Haben Sie Fragen zum Ruf Lettershop? Senden Sie uns die Antwortkarte zurück oder fragen Sie direkt unseren Herrn Markus Neuweiler unter Telefon oder n Egnach Die Gemeinde Egnach liegt im Oberthurgau am Bodensee und gehört zum Bezirk Arbon. Das Gemeindegebiet erstreckt sich über 18,5 km 2 und besitzt 2,8 km Seeanstoss. Egnach gliedert sich in 68 Weiler, Höfe und Örtlichkeiten und hat 4480 Einwohner. Die Gemeinde ist sehr gut erschlossen, denn auf ihrem Gebiet gibt es vier Bahnhöfe: drei werden vom Voralpenexpress der Südostbahn SOB bedient und auf einem verkehrt die SBB mit der Seelinie.

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