NETWORK. Neue Perspektiven für Verteidigung, Sicherheit, Transport, Luft- und Raumfahrt SCHWERPUNKT Sicherheit

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1 NETWORK Neue Perspektiven für Verteidigung, Sicherheit, Transport, Luft- und Raumfahrt Für die Kunden von Thales Deutschland SCHWERPUNKT Sicherheit TEOPAD Ein kleines Stück Software ARED Ein Technologiesprung für die Luftraumüberwachung

2 INHALT EDITORIAL Liebe Leserinnen und Leser, S. 8 Ein kleines Stück Software Inhalt EDITORIAL Seite 3 SCHWERPUNKT Seite 4 NACHRICHTEN Seite 18 TERMINE Seite 22 IMPRESSUM/ÜBER THALES Seite 23 Schwerpunkt Sicherheit Zur Lage der Sicherheit in Deutschland Seite 4 Cybercrime trifft reale Kriminalität Seite 6 Ein kleines Stück Software Seite 8 Mission Europa Seite 10 Je größer mein technologischer Vorsprung und je größer mein Wettbewerbsvorteil, desto wichtiger ist es, diesen zu schützen. a Jede Menge Potential Seite 11 Ein Technologiesprung für die Luftraumüberwachung Seite 12 Die Bahn hat Zukunft mit Sicherheit Seite 14 SOA die Zukunft beginnt jetzt Seite 16 DIETMAR HILKE Sicherheit und Mobilität in einer vernetzten Welt zählen zu den zentralen Herausforderungen, denen sich Politik, Industrie und Wissenschaft im 21. Jahrhundert stellen müssen. So haben sich zum Beispiel die Bedrohungsszenarien bei der zivilen Sicherheit in den vergangenen Jahren teilweise dramatisch verändert. Infolge Globalisierung werden sich folgende Entwicklungen weiterhin verstärken: globale Kapital- und Güterbewegungen, Austausch von Information und Wissen, Urbanisierung sowie Migrationsbewegungen aufgrund von Klimawandel, Ressourcenknappheit und Globalisierung des Arbeitsmarktes. Laut UNHCR befanden sich im Jahr 2012 weltweit über 45 Millionen Menschen auf der Flucht. Wir beobachten eine Urbanisierung, die mit einer Verstädterung der Gesellschaften einhergeht, wie sie in hohem Maß in Schwellen- und Entwicklungsländern mit dem Anstieg sogenannter Megacitys stattfindet. Das Phänomen der Verstädterung ist längst in Europa angekommen und wird sich auch in Deutschland aufgrund des demografischen Wandels der Gesellschaften in den nächsten Jahren verstärken. Ein Großteil der Bevölkerung wird dann hierzulande in Ballungsräumen leben. Sicherheits- und Schutzsysteme sind dann nicht länger optional, sie werden zum Rückgrat unserer Infrastruktur. Auch Cyberattacken, eine relativ neue Bedrohungsform, nehmen zu. Nach einer aktuellen Allensbach-Studie sind neun von zehn Unternehmen bereits Opfer einer solchen kriminellen Machenschaft geworden. Der jährliche Schaden liegt laut Verfassungsschutzangaben allein in Deutschland bei jährlich 50 Milliarden Euro. Als Lieferant von Produkten und Systemen für kritische Infrastrukturen legen wir Wert darauf, dass unsere Produkte vor Cyberattacken geschützt sind. Vor diesem Hintergrund haben wir der aktuellen Ausgabe unseres Magazins NETWORK das Schwerpunktthema Sicherheit gewidmet. Wir zeigen Ihnen, wie Thales-Technologien das Leben heute und in Zukunft sicherer machen, ohne dass es Sie in Ihren Freiräumen einschränkt sei es bei der Fahrt mit der Bahn, beim Austausch von Daten von Computer zu Computer, im Luftverkehr oder beim Telefonieren mit dem Smartphone. Ich wünsche Ihnen eine anregende Lektüre. Die nächste Ausgabe der NETWORK wird Mitte Mai 2014 zur ILA Berlin Airshow erscheinen, dann mit dem Schwerpunktthema Luft- und Raumfahrt. Ihnen und Ihrer Familie wünsche ich ein besinnliches Weihnachtsfest und einen guten Start ins Jahr 2014! S. 12 Systeme zur Luftraumüberwachung S. 14 Die Bahn hat Zukunft Ihr Peter Obermark Vorsitzender der Geschäftsführung Thales Deutschland 2 3

3 Zur Lage der Sicherheit in Deutschland Von Georg Wilhelm Adamowitsch, Hauptgeschäftsführer des BDSV (Bundesverband der Deutschen Sicherheits- und Verteidigungsindustrie e. V.) Wie sicher ist Deutschland? Die Antwort auf diese Frage fällt unterschiedlich aus, je nachdem, welchen Blickwinkel man anwendet und welche Aspekte, die in das Thema Sicherheit hineinspielen, man betrachtet oder ignoriert. Insgesamt, so lässt sich konstatieren, ist Deutschland relativ sicher, gerade im Vergleich zu anderen Staaten, die deutlich stärker von ausufernder Kriminalität, schlechten und gefährdeten Versorgungsinfrastrukturen oder durch Naturkatastrophen belastet sind. Das heißt aber nicht, dass die Diskussion in unserem Lande über diese Themen nicht fortgesetzt werden sollte. Um tiefer in einige Aspekte rund um das Thema Sicherheit einzusteigen, ist zunächst auf den Unterschied zwischen Safety und Security hinzuweisen. Was im Deutschen vereinfachend unter dem Begriff Sicherheit zusammengefasst wird, ist im englischsprachigen Raum eine sinnvolle Unterscheidung. Safety bezeichnet den Schutz (die Unversehrtheit) eines Individuums vor dem Versagen eines Systems. Für mich ist dabei unbestritten: Die objektiven und subjektiven Sicherheitsempfindungen der Menschen in unserem Land sollten im Zentrum der Diskussion stehen. Security hingegen beschreibt den Schutz der ordnungsgemäßen Funktion eines Systems vor Versagen aufgrund äußerer und innerer Einflüsse. Hier werden beispielsweise Infrastrukturen und deren Widerstandsfähigkeit betrachtet. Selbstverständlich gehören beide Facetten von Sicherheit zusammen: Wenn beispielsweise die deutschen Stromnetze aufgrund eines Unwetters beschädigt werden, betrifft der daraus resultierende Stromausfall indirekt auch die Unversehrtheit der Patienten eines Krankenhauses. Dennoch ergeben sich aus einer getrennten Betrachtungsweise interessante Gesichtspunkte: Während der deutsche Staat den Fokus bisher stark auf Safety legt, ist Security der Öffentlichkeit erst seit einigen Jahren ein Anliegen. Mangelnde Investitionen Deutschlands Sicherheit kann anhand unterschiedlicher Themen diskutiert werden. Zur Sicherheit Deutschlands gehören der Schutz von kritischen Infrastrukturen, der Grenzen, der maritimen Handelswege ebenso wie die Kriminalitätsvorsorge, Katastrophenschutz oder Cybersecurity. Diese völlig unterschiedlichen Aspekte einer Sicherheitsbetrachtung haben eines gemeinsam: Sie sind miteinander verwoben und beeinflussen sich gegenseitig mehr, als aus der gesellschaftlichen Diskussion erkennbar wird. Diese Interdependenz bedeutet vor allem, dass Deutschland seine Sicherheit nicht ausschnittsweise betrachten oder schützen sollte, denn eine einzige Lücke im Netz kann zum Einfallstor für die Gefährdung anderer, eigentlich sicher geglaubter Bereiche werden. Diese Erkenntnis gilt es nicht nur in der Forschung, sondern vermehrt auch bei der Beschaffung geeigneter Schutzmaßnahmen zu beachten. Zum Stichwort der Schutzmaßnahmen ist anzumerken, dass von vielen Seiten die mangelnden Investitionen sowohl im öffentli- chen Bereich wie auch von Seiten privater Akteure bemängelt wird. Deutschland als Hightech-Nation hat das Privileg, über eine Vielzahl von hochinnovativen, modernen Schutzmaßnahmen zu verfügen. Man kann daraus schließen: wenn wir die Sicherheit Deutschlands stärken wollten wir hätten die geeigneten Mittel hierzu. Doch hierzu bedarf es erstens eines stärkeren gesellschaftlichen Konsenses, diese Mittel auch in der Praxis zur Anwendung zu bringen. Für diese Diskussion ist aus meiner Sicht eine größere Bereitschaft nötig, nicht nur zu diskutieren, ob der öffentliche Raum geschützt werden sollte, sondern auch über die Frage zielorientiert zu streiten, mit welchen präventiven und technischen Mitteln dieses zu gewährleisten wäre. Zweitens fehlen im Bereich Sicherheit oft entsprechende Standards, die eine Beschaffung einheitlicher Ausrüstungsgegenstände erlauben würden. Die Beschaffung von Ausrüstung verschiedener Standards verteuert diese nicht nur aufgrund der kleinen Stückzahl, sondern verhindert auch in manchen Fällen die Interoperabilität der verschiedenen Bedarfsträger. Drittens verpasst Deutschland wichtige Innovationen im Bereich Sicherheit, weil das Budget der Bedarfsträger zumeist so knapp bemessen ist, dass zwar Personalkosten und Ausrüstung berücksichtigt werden können, nicht jedoch innovative Lösungen. Somit kommen vorhandene neue Ansätze viel zu spät oder nie zum Einsatz. Wir müssen in Zukunft konzentriert daran arbeiten, diese Schwierigkeiten aus dem Weg zu räumen. Hierfür braucht es einen kontinuierlichen und vertrauensvollen Dialog aller Beteiligten: Bedarfsträger, öffentliche Hand, Unternehmen und Forschungsinstitute. Der BDSV hat es sich zum Ziel gesetzt, diesen Dialog anzuregen und ihm ein Forum zu geben. Der gute Zuspruch zu unseren Diskussionsveranstaltungen in Berlin, wie zu den sogenannten Caféhausgesprächen, bestätigt uns in der Absicht, zu dem notwendigen gesellschaftlichen Diskurs zum Thema Sicherheit beizutragen. Georg Wilhelm Adamowitsch Schützte fast dreitausend Jahre lang das Kernland vor allen Angriffen, ist aber gegen heutige Waffen wirkungslos: die Chinesische Mauer. Der Bundesverband der Deutschen Sicherheits- und Verteidigungsindustrie e. V. (BDSV) ist die gemeinsame Interessenvertretung der Unternehmen der deutschen Sicherheits- und Verteidigungsindustrie. Seine Stärken sind die effiziente branchenspezifische Koordination und Kommunikation sowie die Bündelung der Interessen. Der BDSV fungiert als Point of Contact der deutschen Sicherheits- und Verteidigungsindustrie und als Scharnier zwischen Unternehmen, Politik, Gesellschaft, Institutionen und Medien. Übergeordnete Ziele sind der Erhalt und der Ausbau der Wettbewerbs- und Zukunftsfähigkeit der deutschen Sicherheits- und Verteidigungsindustrie sowie des Technologie- und Wirtschaftsstandorts Deutschland. Der BDSV ist Mitglied beim BDI (Bundesverband der Deutschen Industrie e.v.), in der ASD (AeroSpace & Defence Industries Association of Europe), NIAG (NATO Industrial Advisory Group) und der DWT (Deutsche Gesellschaft für Wehrtechnik). 4 5

4 Cyberraum trifft reale Kriminalität Von Dorothee Frank, Redakteurin für IT und Cybersecurity bei der Europäischen Sicherheit & Technik Die Zeiten des einsamen Hackers sind so gut wie vorbei. Heute agieren auch die Kriminellen des Cyberraums als Team und erreichen hierdurch eine Professionalität, die ihren Gegnern auf der richtigen Seite des Gesetzes in nichts nachsteht. Es hat sich sogar ein Schwarzmarkt bei den entsprechenden Dienstleistungen entwickelt, mit vollständigem Service und Support, sollte der Käufer Probleme bei der Anwendung des Trojaners haben. Dementsprechend braucht der heutige Cyberkriminelle noch nicht einmal ein Grundwissen an Programmierkenntnissen zu haben, um erfolgreich zu sein. Er kauft die Malware, lässt sich vom Kundenberater die Funktion und richtige Nutzung erklären und schon steht dem Angriff auf ein Unternehmen nichts mehr im Weg. Die zum Verkauf stehende Malware bildet dementsprechend das Kapital und wird stetig weiterentwickelt und verbessert genauso wie es Programmierer von normaler Software auch handhaben. Und der Beratungsservice soll im kriminellen Milieu sogar besser sein. Dienstleistung E-Spionage Aber nicht nur Malware steht zum Verkauf, sondern auch die gesamte Dienstleistung der Wirtschaftsspionage, inklusive Einschleusung eines Informationsbeschaffers in das Unternehmen. Dieser Informationsbeschaffer ist nicht notwendigerweise ein Programm, das von außen durch die Firewall eindringt. Es kann sich auch um einen Praktikanten handeln, der direkt Informationen abgreift oder die Malware in das interne System gibt. Dank der heutigen Speicherfähigkeit selbst kleinster Medien kann ein einzelner unberechtigter Zugriff dabei ganze Bibliotheken an Wissen stehlen. Man muss nicht in kriminellen Kreisen verkehren oder Kontakte zur Mafia haben, um solche Dienstleistungen in Anspruch zu nehmen. Die Google-Suche nach Datenbankrecherche Detektei oder Wirtschaftsdetektei Internet, die Wörter am besten in Russisch eingeben, liefern ausreichend Ergebnisse, um einen entsprechenden Anbieter zu erhalten. Diesen kriminellen Profis steht im Unternehmen dann häufig nur der Admin als Gegner gegenüber, ein ungleicher Kampf besonders für den Mittelstand. Admin gegen kriminelle Banden Dem Admin oder IT-Team gleichwertige Experten zum Schutz vor Einfach die Festplatte aus dem Laptop oder Computer ausbauen und als zweiten Harddrive an den eigenen PC hängen, schon ist der normale Passwortschutz umgangen. der Bedrohung durch Kriminelle an die Seite zu stellen ist dementsprechend die einzig wirksame Methode, um die Unternehmensgeheimnisse auch im Betrieb zu halten. Einfach eine Firewall einbauen und Anti-Viren-Lösungen aufspielen reicht nicht mehr. Jedes Unternehmen ist einzigartig, kaum eine IT-Landschaft gleicht der anderen. Die Kriminellen leben davon, in diesem Cyberraum jede Lücke zu erkennen und zu nutzen. Die Kriminellen sind in diesem Spiel die Profis, die Schützer des Betriebes oft die Anfänger, da sie zum ersten Mal mit einem Angriff konfrontiert werden. Jeder Betrieb ist allerdings auch einzigartig, selbst kleine Mittelständler. Keine IT-Landschaft gleicht mit ihrer installierten Software, den betriebsinternen Sonderfunktionen und besonders den als Betriebsgeheimnis für das Unternehmen kritischen Daten dem anderen. Die Mauer ist keine Lösung Es kann also keine handelsübliche Lösung geben, die ohne Justierungen wirklich alle Bereiche schützt. Zudem hat sich der Ge- danke des allumfassenden Schutzes überlebt. Wie die hochkomplexen Angriffe durch APTs zeigten, gibt es kein System, das nicht infiziert werden kann. Roter Oktober war jahrelang unerkannt auf den Computern vorhanden. Wie lange Stuxnet im System schlummerte, wissen nur die Angreifer. Wenn eine Umgebung als Ganzes sich nicht schützen lässt, müssen neue Strategien gefunden werden. So geht die heutige IT-Security zum Prinzip über, das Gesamtsystem als nicht sicher einzustufen und innerhalb dieser vielleicht infizierten Umgebung Hochsicherheitsbereiche zu schaffen, aus denen und in die keine Daten fließen können. Die zweite Methode ist die Überwachung der Datenströme. Wo welche Daten hinfließen, lässt Rückschlüsse auf eine mögliche Infektion zu. Das Ziel ist hier also ein selbstschützendes System, das eine Infektion mit Malware erkennt und darauf reagiert. Das Eindringen der Malware wird dabei nicht verhindert, sondern der Schaden begrenzt und die weitere Ausbreitung unterbunden. Dies geschieht bei gleichzeitigem garantiertem Schutz der betriebskritischen geheimen Daten in einem Hochsicherheitsbereich. Individueller Schutz für individuelle IT Diesen Ansatz übernimmt auch Thales Deutschland mit seinem Portfolio an IT-Sicherheitslösungen. Auf den einzelnen Betrieb abgestimmt gibt es keine Sicherheit von der Stange, sondern den individuellen Schutz, für den zwar Bausteine existieren, die aber von Fall zu Fall ausgewählt und implementiert werden. Diesen kriminellen Profis steht im Unternehmen dann häufig nur der Admin als Gegner gegenüber, ein ungleicher Kampf besonders für den Mittelstand. Dabei werden die normalen IT-Abläufe, also Prozesse und Datenströme, erkannt und eben als normal angesehen. Erst Abweichungen von dieser Norm erfordern ein Eingreifen. Möglich wurde dieses sogenannte Whitelisting erst mit den modernen Möglichkeiten des Big-Data-Managements und der automatischen Big Data Analysis. Denn nur die tatsächliche Überwachung der Prozesse kann die Rate der Fehlalarme auf ein akzeptables Maß reduzieren. Hinzu kommt die Abschottung der infizierten Bereiche und somit die Eindämmung des Angriffs. Vergangene Angriffe mit APTs zeigten, dass zwischen der Erstinfektion und dem epidemie- artigen Auftreten der Malware mehrere Wochen vergingen. Und erst eine großflächige Infektion sorgte dabei für die bekannten Schäden bis zum Gesamtausfall. Es wären also immer mehrere Wochen zur Reaktion geblieben, hätte man den Eindringling erkannt. Die Thales-Lösung hätte also in allen bekannten Fällen der Vergangenheit, sei es Conficker bei der Bundeswehr oder der bekannte IT-Angriff mit folgendem Shutdown auf den saudischen Ölkonzern Saudi Aramco, wirksam die Komplettinfektion verhindert, auch weil in beiden Fällen fast ein Monat zwischen der Erstinfektion und dem Massenausbruch verstrich. Wanderwege der Daten Ein zweites neues Sicherheitsrisiko für die Unternehmens- und Behördendaten stellen mobile Datenzugriffe dar. Wobei mit mobil nicht nur Smartphones und Tablets gemeint sind, auch die Datenspeicherung in der Cloud mit der Trennung zwischen der Datenverarbeitung als technischer Prozess und der Datenverarbeitung als inhaltliche Nutzung macht Daten mobil. Und mobile Daten können abgefangen werden. Dies ist nicht erst seit dem PRISM- Skandal bekannt. Neu ist höchstens, dass auch Großbritannien Lagern die Daten verschlüsselt in der Cloud, können die Geheimdienste mit den abgefangenen Paketen wenig anfangen. 6 7

5 und die USA abhören und nicht nur die Chinesen oder Russen. Lagern die Daten allerdings verschlüsselt in der Cloud, können ausländische Geheimdienste mit den abgefangenen Paketen wenig anfangen. Wirksame Kryptierung ist dementsprechend die Grundvoraussetzung für die Cloud-Nutzung. Aber selbst dann sollten vorher durch die Führungsebene die unternehmenskritischen Daten bestimmt und ihre Speicherung und Verarbeitung innerhalb der eigenen IT in einem abgeschotteten Bereich sichergestellt sein. Wirklich wichtige Informationen dürfen das Gelände auch im virtuellen Zeitalter nicht verlassen, das war in den Zeiten der Papierakten so und ändert sich auch nicht durch die Lagerung in Bits und Bytes. Denn bei aller Virtualität fließen die Daten immer noch durch Leitungen riesige Kabel liegen unter dem Atlantik zwischen Europa und Amerika und werden über die sogenannten Internetknoten weiterverteilt. Man könnte also theoretisch tatsächlich den Weg einer Datei auf der Landkarte verfolgen und die Wege über Knoten und durch Kabel nachzeichnen. Jedes Kabel lässt sich dabei anzapfen, jeder Knoten mitschneiden. Spionage per Gesetz Da die USA mit dem Patriot Act andere Länder haben ähnliche Gesetze die Backdoors und Weitergabe auch bei Verschlüsselungssoftware implementiert haben, bieten einem europäischen Unternehmen dementsprechend auch nur europäische Lösungen Ein kleines Stück Software Ende Oktober stellte Thales Deutschland auf der CCExpo in Hamburg TEOPAD einem breiten Fachpublikum vor. Die sichere Ausführungsumgebung für Android-Smartphones und -Tablets wird bereits erfolgreich von der französischen Regierung genutzt und sorgt für den Schutz sensibler Informationen bei Speicherung und Übertragung. Ab sofort ist TEOPAD auch für deutsche Kunden verfügbar. Dafür hat Thales Deutschland eine eigene Infrastruktur geschaffen, zu der ein technischer Kundendienst und eine Vertriebsorganisation gehören. NETWORK sprach mit Dietmar Hilke, Director Strategy & Business Development Defence & Security Systems Thales Deutschland, der für den Roll-out von TEOPAD in Deutschland verantwortlich zeichnet. NETWORK: Wie erklären Sie einem Laien, was TEOPAD ist? tatsächliche Sicherheit. Zwar ist nicht bewiesen, dass die durch Amerika abgefangenen Daten auch zur eigenen Wirtschaftsförderung weitergegeben werden, sich nur auf den Good Will zu verlassen ist aber zu wenig. Und bei den Chinesen ist bekannt, dass sie gezielte Cyber-Wirtschaftsspionage betreiben, mit einem Angriffsstab von über tausend Experten. Welches Unternehmen kann sich dagegen schon über tausend Cyberexperten zur Abwehr leisten? Es bleibt ein ungleicher Kampf, in dem nur externe Expertise den Ausschlag zur erfolgreichen IT-Sicherheit geben kann. Und diese Expertise sollte europäisch sein, ohne Patriot Act oder chinesische Produktion. Interview mit Dietmar Hilke, Director Strategy & Business Development Defence & Security Systems Dorothee Frank ist Redakteurin für IT und Cybersecurity bei der Europäischen Sicherheit & Technik. Dietmar Hilke: TEOPAD ist ein kleines Stück Software auf einem Android-Smartphone oder Android-Tablet, das dafür sorgt, dass vertrauliche Informationen auf dem in der Regel offenen und ungeschützten mobilen Gerät genutzt werden können. NETWORK: Wie lautet denn die Erklärung für den technisch Versierten? Dietmar Hilke: TEOPAD ist ein Software-Container, eine sogenannte sandbox, der dafür sorgt, dass Standardanwendungen in einer gesicherten Umgebung laufen, in der sie nicht abgehört oder manipuliert werden können. Dieser Container ist nur über verschlüsselte Verbindungen mit der Backoffice-IT-Infrastruktur erreichbar und über diese nach außen verbunden. Und diese Standardanwendung kann auch eine Voice-over-IP-App sein. Dann kann man mit TEO- PAD sogar verschlüsselt telefonieren. NETWORK: Was unterscheidet TEOPAD von den bereits auf dem Markt verfügbaren Systemen? Dietmar Hilke: Auf der Benutzerseite ist TEOPAD die einzige Lösung, die dasselbe Look-and-feel wie das gewohnte Smartphone bereitstellt. Auf der technischen Seite ist TEOPAD eine Lösung, die keinen hohen IT-Aufwand bei Installation und Konfiguration erfordert, sondern eine Anwendung, die dem Nutzer over the air zur Verfügung gestellt werden kann. Und die trotzdem den vollen Sicherheitsumfang gewährleistet. Dadurch kann das System mit minimalem Aufwand auch in komplexen IT-Infrastrukturen ausgerollt werden. NETWORK: Für welche Kunden bzw. Unternehmensgrößen ist TEOPAD interessant? Dietmar Hilke: Die Frage ist nicht, wie groß oder wie klein ein Unternehmen sein muss, damit TEOPAD hier sinnvoll ist. Die Frage lautet vielmehr: Für wie wichtig und wie vertraulich hält ein Unternehmen seine Informationen? Was kann ein Unternehmen für potenzielle Verluste erleiden, wenn diese Informationen in die falschen Hände gelangen? Wie wichtig ist es einem Unternehmen, sein Know-how und damit seine Wettbewerbsposition zu behalten? Das sind die Fragen, die es zu beantworten gilt. Jedes Unternehmen, das durch einen Abfluss von internen Informationen seine Wettbewerbsfähigkeit und damit seine Stellung im Markt verlieren kann, sollte TEOPAD einsetzen. Die Größe der IT spielt dabei keine Rolle. Unternehmen, die überhaupt keine Aufwendungen in eine neue IT- Infrastruktur tätigen wollen, bieten wir in naher Zukunft die Möglichkeit, TEOPAD über eine gesicherte deutsche Cloud laufen zu lassen. NETWORK: Ist es nicht mit hohen Kosten verbunden, TEOPAD in eine bestehende IT-Infrastruktur im Unternehmen zu integrieren? Dietmar Hilke: Mit den Kosten ist es beim Thema Sicherheit ja immer so eine Sache, da Sicherheit zunächst einmal keinen return on investment hat! Solange nichts passiert, habe ich auch keinen Nutzen. Es geht hier immer um ein Ausbalancieren zwischen der Wahrscheinlichkeit eines Angriffs von außen und der Höhe des Schadens, der dabei verursacht werden kann, sowie der Investiti- Dietmar Hilke on in eine Sicherheitslösung. Und dieser mögliche Schaden wird typischerweise unterschätzt. Je größer mein technologischer Vorsprung und je größer mein Wettbewerbsvorteil, desto wichtiger ist es, diesen zu schützen. Ich will einmal ein Beispiel skizzieren: Ein mittelständischer Maschinenbauer fertigt in China. Durch den Abfluss von Informationen aus dem Unternehmen holt die chinesische Konkurrenz viel schneller als erwartet auf. Die Position des Mittelständlers im Markt bröckelt, Umsatz geht verloren. In einem solchen Fall kann sich TEOPAD in weniger als zwölf Monaten amortisieren. NETWORK: Warum beschäftigt sich Thales mit der Entwicklung solcher Technologien? Dietmar Hilke: Weil sich das Kommunikationsverhalten der Menschen verändert hat. Die Durchdringung von Geräten hat sich verändert. Heute besitzen fast 470 Millionen Menschen weltweit ein Smartphone. Bis 2015 werden es voraussichtlich rund zwei Milliarden sein. Mobile Endgeräte werden von ihren Benutzern sehr geschätzt, weil sie nicht nur telefonieren und mailen möchten, sondern weil sie auch Zugriffe auf berufliche Anwendungen, das Intranet oder auf das Internet in einem sehr kompakten Format ermöglichen. Sicherheitsaspekte spielen in den modernen Kommunikationsformen eine Rolle. Eine normale Sprachverschlüsselung reicht eben nicht mehr aus, wenn die Menschen chatten wollen, mit Bildern, Videos und Tönen kommunizieren oder kurz in ihren Akten oder Unterlagen nachschlagen wollen. Wir wollten ein System haben, das offen für alle Geschäftsanwendungen und gleichzeitig sicher ist. Und sich bedienen lässt wie ein Smartphone. So ist TEOPAD entstanden. 8 9

6 Mission Europa Jede Menge Potenzial Pforzheim, Ostenstraße. Hier entwickelt und fertigt Thales Deutschland im Geschäftsbereich Defence & Security Systems u. a. seine Ground-Observer-Radare, Hightech-Funkgeräte aus der SOLAR-Baureihe oder die Leitstellen- Technologie NORUMAT. Hier hat aber auch die im März 2011 gegründete Thales Alenia Space Deutschland ihren Sitz. Hinter verschlossenen und gut gesicherten Türen arbeitet man hier daran, dass Galileo, eines der ambitioniertesten Weltraumprojekte der letzten Jahrzehnte, bald Wirklichkeit wird. Mit Galileo führt Europa das erste unter ziviler Kontrolle stehende weltweite Satellitennavigations- und Ortungssystem ein, das der internationalen Zusammenarbeit offensteht und kommerziell betrieben wird. Dieses größte Infrastrukturprojekt in Europa bedeutet europäische Unabhängigkeit vom amerikanischen Global Positioning System (GPS), und damit die Kontrolle über eine lebenswichtige Infrastruktur sowie neue Anwendungen mit vielen zusätzlichen Diensten, gerade im zivilen Bereich. Künftig werden 30 Satelliten mit Atomuhren, die Zeitsignale senden, in exakt Kilometern Höhe die Erde umkreisen. Endgeräte empfangen die Signale von gleichzeitig mindestens vier Satelliten und berechnen so ihre exakte Position. Bodenstationen überwachen und liefern zusätzliche Informationen. Insgesamt sind mehrere Dienste vorgesehen, unter anderem für hoheitliche Aufgaben, verkehrsbezogene Dienste oder Anwendungen für Such- und Rettungsdienste. Der Leistungsumfang, insbesondere die zivilen Nutzungsmöglichkeiten, ist erheblich umfangreicher als beim für militärische Zwecke konzipierten GPS, betont Sven Carstensen, Geschäftsführer der Thales Alenia Space Deutschland. Erster Meilenstein erreicht Derzeit sind vier Galileo-Satelliten zum Zweck der In-Orbit-Validierung im Weltraum. Ein erster historischer Meilenstein konnte im März dieses Jahres bereits erreicht werden: Erstmals wurde eine Positionsbestimmung auf der Erde mittels der vier in der Umlaufbahn befindlichen Galileo-Satelliten und ihrer Bodenanlagen vorgenommen. Die Positionsbestimmung beruht auf einer völlig neuen europäischen Infrastruktur von den Satelliten im Weltraum über die beiden Kontrollzentren in Italien und Deutschland bis hin zu dem weltweiten Netz von Bodenstationen auf europäischem Hoheitsgebiet. Der Aufbau erfolgt schrittweise und es ist geplant, in den nächsten Jahren weitere 22 Satelliten zu starten. Hiermit sollen zunächst der Offene Dienst, der Hoheitliche Dienst und auch der Search & Rescue -Dienst realisiert werden. Bis zum Jahr 2020 soll dann der Endausbau stattfinden, zu dem auch kommerzielle Dienste und der verschlüsselte hoheitliche Dienst gehören. Einer der größten Anwendervorteile wird aber sicherlich in der gemeinsamen Nutzung von GPS mit Galileo liegen. Unternehmensübergreifende Zusammenarbeit Ein internationales Expertenteam aus Franzosen, Spaniern, Italienern und Deutschen ist von Pforzheim aus zuständig für Aufbau, Integration, Test und Validierung des Bodenmissionssegments. Für diese anspruchsvolle Aufgabe wurde vor Ort das Galileo-Test- und -Integrationszentrum kurz GIULIA ins Leben gerufen. GIULIA steht für Galileo Industrial Unit for Elements Integration and Assembly und soll auf den berühmten Wissenschaftler Galileo Galilei verweisen, dessen Mutter den Vornamen Giulia trug. Auf einer Fläche von rund 430 Quadratmetern arbeiten nicht nur Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter von Thales Alenia Space Deutschland, sondern auch von externen Partnerfirmen und Kollegen aus dem Geschäftsbereich Defence & Security Systems von Thales Deutschland Hand in Hand. Thales Defence & Security Systems bringt sein Technologiewissen im Bereich Kommunikationssicherheit für IP-Netzwerke ein und stellt darüber hinaus auch sein Know-how in puncto Verschlüsselung und Authentifizierung sowie Systeme zum sicheren Schlüsseltransport zur Verfügung. So ist der Thales-Konzern bei jedem der sogenannten Segmente (Raumfahrt, Steuerung, Mission und Endgeräte) aktiv beteiligt und hat mit der Verantwortung für das Bodenmissionssegment und der Systemvalidierung eine Schlüsselrolle im Galileo-Projekt inne. Die Galileo- Integration und Testaktivitäten sind sehr anspruchsvoll, da es sich um sicherheitskritische Software in einem komplexen System und teilweise auch verschlüsselte sicherheitsrelevante Informationen handelt, erklärt Sven Carstensen. Mit ihrer Kompetenz sind unsere Ingenieurinnen und Ingenieure aber bestens aufgestellt, um unseren Beitrag für Galileo zu leisten. Christian Arbinger, Head of Operations bei der DLR GfR mbh, kümmert sich mit seinem Team im Galileo Kontrollzentrum (GCC) in Oberpfaffenhofen um die Steuerung der im All befindlichen Galileo-Satelliten. Im Gespräch mit NETWORK gibt der diplomierte Luft- und Raumfahrtingenieur einen Einblick in das Galileo-Projekt. NETWORK: Galileo hat zu Beginn für sehr starkes mediales Interesse gesorgt. Wir haben den Eindruck, dass momentan nur dann eine Berichterstattung stattfindet, wenn es zu Verzögerungen kommt. Sie haben hier die Gelegenheit, für das Projekt zu werben und natürlich auch etwas zu den Milestones von Galileo zu sagen. Christian Arbinger: Galileo ist ein ganz tolles und einzigartiges Hochtechnologieprogramm, das wie jedes Großprojekt seine Hochs und Tiefs erlebt. Ich bin wie die meisten meiner Teammitglieder seit 2005 im Projekt tätig; unsere Fluktuation ist extrem gering, was mit der einzigartigen Herausforderung hier zu tun hat, die man im Berufsleben sicher nur einmal bekommt. Der Projektfortschritt kann sich sehen lassen: Im Auftrag der Europäischen Kommission betreiben wir die ersten vier Satelliten im All. Im März dieses Jahres konnte die erste Galileo-autonome Positionsbestimmung durchgeführt werden. Damit wurde ein wichtiger Projektmeilenstein erreicht. Die Testphase, die wir im Oktober abgeschlossen haben, wurde von allen Beteiligten sehr positiv bewertet. Im nächsten Jahr werden weitere Satelliten in die Umlaufbahn gebracht, um früh Navigationsdienste anbieten zu können. Mit Freude haben wir zur Kenntnis genommen, dass die 28 Mitgliedsstaaten der EU genau wie wir an das Projekt glauben und Mitte November die Finanzierung für den Vollausbau des Systems mit 30 Satelliten sichergestellt haben. NETWORK: Sie haben es schon angesprochen, Galileo soll in Zukunft neben der Navigation auch zahlreiche Dienste ermöglichen. Können Sie uns diese Dienste einmal erläutern? Christian Arbinger: Momentan sind für Galileo vier Dienste vorgesehen: Der offene Dienst wird für alle Nutzer kostenfrei zur Verfügung gestellt. Mit ihm kann man dann zum Beispiel ähnlich wie beim GPS während der Autofahrt navigieren. Ein weiterer Dienst ist der kommerzielle Dienst, der Zusatzinformationen für eine hochgenaue Positionsbestimmung bietet und professionellen Endanwendern, wie zum Beispiel aus den Bereichen Vermessungswesen, Netzsynchronisation oder Flottenmanagement, gebührenpflichtig zur Verfügung steht. Im Zentrum unserer Arbeit steht zurzeit der öffentlich regulierte Dienst, der zugriffsgeschützt und verschlüsselt von staatlichen Stellen, wie Polizei, Zoll oder anderen Sicherheitsorganen, genutzt werden kann. Zur Verbesserung der Sicherheit wird der Such- und Rettungsdienst (SAR-Dienst) zum Einsatz kommen, der den Empfang von Notrufen von beliebigen Standorten auf der ganzen Erde aus praktisch in Echtzeit ermöglicht. Wirklich neu und für die Psyche eines zu Rettenden extrem wichtig ist die Tatsache, dass eine Rückmeldung vom System an ihn erfolgt. Der Betroffene weiß, dass Hilfe unterwegs ist. Zusätzlich wird in Verbindung mit dem European Geostationary Navigation Overlay System (EGNOS), einem GNSS-Augmentierungs-System der sicherheitskritische Dienst angeboten, der allen Nutzergruppen offensteht, bei denen die garantierte Genauigkeit ein wesentliches Merkmal darstellt. Das betrifft vor allem die Bereiche des Verkehrswesens, wie die Luftfahrt oder den Schienenverkehr. Dieser Dienst wird vor allem die Navigation in der Luftfahrt viel sicherer machen und das betrifft alle, die in einem Flugzeug unterwegs sind und das sind in jeder Minute ca Menschen weltweit. Wir sprechen hier von mehr Sicherheit beim Starten und Landen, aber auch von CO2-Einsparungen und Lärmminderungen durch optimierte Flugrouten. Im Schienenverkehr wird zum Beispiel an Technologien gearbeitet, die die Kollision von Zügen verhindern. Hier ist jede Menge Potenzial vorhanden

7 Ein Technologiesprung für die Luftraumüberwachung Seit diesem Sommer ist der Himmel über Deutschland ein bedeutendes Stück sicherer geworden. Im Rahmen des Beschaffungsprogramms Aktives Radarrundsuchgerät für den Einsatzführungsdienst (ARED) stattet Thales sechs Radarstellungen der Luftwaffe mit den modernen Systemen der Ground-Master-Familie aus. Lauda-Königshofen. Ein prüfender Blick, ein Handzeichen, und schon hebt sich der 2,6 Tonnen schwere Radarantrieb langsam in den Himmel über Lauda empor. Oben auf dem Catwalk, dem durch Geländer gesicherten Umlauf des Radarturmes auf knapp 30 Metern Höhe, warten bereits Techniker darauf, um mit den Sicherungsseilen den Antrieb punktgenau in die endgültige Position zu bugsieren. Nach wenigen Minuten ist der Antrieb oben auf der Plattform befestigt, Kranführer und Crew bereiten jetzt die breite olivgrüne Radarantenne zum Einbau vor. Die Radarstellung liegt auf einem Höhenrücken am Ende des malerischen Taubertales, südlich von Würzburg. Von der Plattform kann man kilometerweit in die Ferne blicken. Kein Wunder also, dass hier bereits seit den frühen 70er Jahren mit einem Vorgängersystem der Luftraum der NATO gegen Tiefflieger und andere Bedrohungen gesichert wurde. Nach 42 Jahren Nutzung wurde im Frühjahr das ebenfalls von Thales gelieferte Medium Power Radar (MPR) abgeschaltet und in Baugruppen zerlegt eingelagert. Bei Bedarf können so noch einige innerhalb der NATO weiterhin in Betrieb befindliche Systeme mit Ersatzteilen versorgt werden. Eines fällt den zahlreichen hier anwesenden Luftwaffensoldaten sofort auf: Das neue Radarsystem ist wesentlich kompakter als sein Vorgänger. Der alte Radarreflektor hatte noch einen eindrucksvollen Durchmesser von 16 Metern, jetzt erhebt sich die um mehr als zwei Drittel schmalere Antenne des Nachfolgesystems in Richtung Turmoberkante. Ein eingespieltes Team Wir liegen derzeit gut im Zeitplan, freut sich Clémence Lusardi von Thales Raytheon Systems. Mit ihrem internationalen Team stellt sie die Systemintegration vor Ort sicher und leitet als Site Manager den heutigen Einbau. Spezialisiert hat sich die junge Französin auf den Aufbau ortsfester Radare, erst kürzlich hat sie auf dem europäischen Raumfahrtzentrum Kourou Luftüberwachungsradare installiert. Die Radarstellung in Lauda ist ihr zweites ARED-Projekt. Vor wenigen Wochen hat sie den Aufbau der ersten Anlage im westfälischen Auenhausen geleitet. Beim Folgeprojekt im niedersächsischen Visselhövede wird der Turm gerade für den Einbau vorbereitet. In Auenhausen wurde vor wenigen Tagen das Radom auf den Turm aufgesetzt, berichtet Lusardi, die Radarkuppel. Damals wie heute ist fast absolute Windstille die Grundvoraussetzung für die Einrüstarbeiten. Denn selbst schwache Windböen können Radom und Radarantenne gefährlich zum Schwingen bringen. Doch heute herrscht ideales Wetter, nach kurzer Zeit ziehen die deutsch-französischen Monteure mit wenigen Handgriffen die Befestigungsschrauben an. Kompakte und modulare Bauform Das Ground Master 406F ist ein militärisches digitales 3D-Luftraumüberwachungsradar und bietet eine Zielerfassung von geringen bis sehr großen Flughöhen bei einer wesentlich geringeren Störanfälligkeit als vergleichbare Systeme. Die Reichweite des in Frankreich hergestellten Systems beträgt etwa 470 Kilometer. Erfasst werden stark manövrierende, taktische Ziele bis hin zu ungewöhnlich kleinen Luftzielen wie Drohnen. Als Teil der Ground-Master-Radarfamilie von Thales kann es in seiner mobilen Version in einem einzigen 20-Fuß-Standardcontainer mit einem Lkw oder in einem mittleren Transportflugzeug transportiert werden und ist innerhalb kürzester Zeit einsatzfähig. Wie auch das System in Lauda können sie entweder vor Ort oder dank Netzwerkanbindungen auch von weit entfernten Luftraumüberwachungszentralen aus bedient werden. Bisher wurden insgesamt mehr als 80 Radargeräte der Produktfamilie an neun Länder verkauft. Mit dem Ground Master hat sich die Luftwaffe für ein modernes und extrem leistungsfähiges System entschieden. Hartmut Jäschke, Vice President Marketing & Sales von Thales Deutschland. Vom Catwalk aus beobachtet neben einigen Soldaten auch ein Besucher aufmerksam den Fortschritt der Arbeiten. Bis zu seinem Ruhestand vor wenigen Wochen war Kurt Pastuschka Stellungskommandant in Lauda. Zusammen mit seinem Nachfolger blickt er gespannt auf die neue Radarantenne: Ich bin mir noch nicht sicher, ob ich zu früh oder zu spät in den Ruhestand gegangen bin, bemerkt der Hauptmann außer Dienst nachdenklich. Einerseits konnte er nach knapp 34 Jahren Dienst in der Stellung im Frühjahr das Vorgängersystem noch selbst abschalten. Andererseits hätte er noch gerne selbst im Dienst erlebt, wie sich die neue Technologie im Einsatz bewährt. Sicher ist schon jetzt: Zukünftig werden hier weniger Soldaten mit einer Ausbildung zum Mechaniker als mit Erfahrungen mit IT- Die Radarstellung in Lauda ist Clémence Lusardis zweites ARED-Projekt. Netzwerken eingesetzt. Wegen der umfangreichen Softwareanteile sowie der kompakten und modularen Bauform stellen die Ground- Master-Systeme einen deutlichen Technologiesprung dar. Bereits jetzt fließen hier in Lauda schon die ersten Erfahrungen von der Inbetriebnahme in Auenhausen ein, berichtet Clémence Lusardi. Nach der Einsatzprüfung und Abnahme im Herbst erfolgt ab Dezember die technische Ausbildung des Bedienpersonals. Eine direkte Verbindung zum deutschen Kunden Thales Deutschland unterstützt das deutsch-französische Projekt maßgeblich mit einem Team am Standort Koblenz. ARED hat für Thales Deutschland Symbolcharakter, weil wir hier unter Beweis stellen können, dass wir ein nationales Großvorhaben durch Rückgriff auf unser internationales Produktportfolio über die gesamte Nutzungszeit aus Deutschland heraus erfolgreich stemmen können, erklärt Hartmut Jäschke, Vice President Marketing & Sales von Thales Deutschland. Mit dem Ground Master hat sich die Luftwaffe für ein modernes und extrem leistungsfähiges System entschieden", so Jäschke, wir liegen voll im Preis- und Zeitplan. Neben der guten Zusammenarbeit aller Beteiligten ist hier vor allem die direkte Verbindung zum deutschen Kunden durch unser Koblenzer Projektteam der Schlüssel zum Erfolg. Die Montage der Radarantenne ist Präzisionsarbeit

8 Die Bahn hat Zukunft mit Sicherheit Die Eisenbahn ist dank der Technik des Rad-Schiene-Systems seit frühen Anfängen ein sicheres Verkehrsmittel. Doch erst die Elektronik mit ihren Automatisierungspotenzialen treibt die weltweite Renaissance des Schienenverkehrs voran. Intelligente Technologien eröffnen dem System Bahn neue Qualität sicher, zuverlässig, effizient und damit wettbewerbsfähig. Hinter den gelben Kästen entlang der Gleise steckt die Zählpunktelektronik der Thales-Achszähler, die von Bahnen auf der ganzen Welt eingesetzt wird. Weltweit zieht es immer mehr Menschen in die Stadt. Aus Millionenmetropolen werden Megacitys, die in Verkehrschaos und Umweltbelastungen versinken. Leistungsfähige Schienenverkehrssysteme gewinnen an Bedeutung, um Mobilität und Wirtschaftskreisläufe zu erhalten, Energie effizient zu nutzen, Emissionen einzudämmen. Von der Metro bis zum Hochgeschwindigkeitszug stellen sich neue anspruchsvolle Anforderungen an das System Bahn. Erst elektronische Steuerungs- und Überwachungssysteme erlauben sicheren Verkehr mit fahrplanmäßigen Spitzengeschwindigkeiten von über 300 km/h ebenso wie dichte Zugfolgen im Minutentakt auf hoch belasteten Citylinien. Mit der Technologie der Elektronischen Stellwerke (ESTW) und dem European Train Control System (ETCS) sind die wesentlichen Komponenten für hochleistungsfähige Bahnsysteme erfolgreich im Betriebsalltag der Bahnen rund um die Welt eingesetzt. Programmiert mit Strecken- und Fahrplandaten, verfolgt rechnergesteuerte Leit- und Sicherungstechnik jeden einzelnen Zug mithilfe elektronischer Achszähler sicher, zuverlässig und präzise auf seinem Weg durch die überwachten Streckenabschnitte. Die Stellwerkstechnik sichert die Fahrt vollautomatisch und betätigt die Signale und bei erforderlichen Gleiswechseln die Weichenantriebe. Die Fahrdienstleiter überwachen das Geschehen an Bildschirmarbeitsplätzen in den ESTW und Betriebssteuerzentralen kilometerweit vom Betriebsgeschehen entfernt. Lediglich bei Abweichungen vom Regelfahrplan oder beim Rangieren greifen sie ein einfach per Mausklick. Die modernen Betriebssteuerzentralen betreuen von einem einzigen Standort aus Dutzende von Streckenkilometern und ermöglichen einen effizienten Bahnbetrieb. Zudem machen ESTW die Betriebsabläufe schneller als der alte Stellwerksbetrieb von Hand. Volker Schenk, Vice President Transportation Systems Thales Deutschland, erklärt: Die rechnergesteuerte Betriebsführung erhöht mit ihrer Präzision die Qualität der fahrplanmäßigen Abläufe. Und durch sekundengenaue Freigabe frei gewordener Streckenblocks schafft sie zusätzliche Kapazität im Netz. European Train Control System Die Rheintalbahn, wichtige Ausbaustrecke im Netz der Deutschen Bahn zwischen Karlsruhe und Basel, ist ein aktuelles Beispiel für die grundlegende Erneuerung der Betriebsleittechnik. Auf der knapp 200 Kilometer langen Linie, die mit täglich über 250 Zügen hoch belastet ist und deshalb auf vier Gleise ausgebaut wird, sind im vergangenen Jahr fünf ESTW in Betrieb genommen worden, vier von ihnen sind ESTW L90 von Thales Deutschland. Ein Großteil des Bahnverkehrs wird auf der gesamten Strecke von der Betriebszentrale in Karlsruhe aus gesteuert. In den nächsten Jahren und Jahrzehnten wird auf Europas Schienen das neue einheitliche European Train Control System (ETCS) installiert. Es ersetzt die heute noch vorhandenen nationalen Zugsicherungssysteme und ermöglicht flexibel grenzüberschreitende Lok- und Triebzugeinsätze. In seiner Ausbaustufe Level 2 sieht das auf Basis des Bahn-Mobilfunkstandards GSM-R arbeitende System vor, dass die Lokführer alle Signalbilder über eine On-Board-Unit im Führerstand erhalten. Auf ortsfeste Signale kann dann verzichtet werden. Das wird heute bereits auf einigen Hochgeschwindigkeitsstrecken und in Metrosystemen praktiziert. Ein Vorläufersystem ist die bei der Deutschen Bahn auf allen Schnellfahrstrecken installierte Linienzugbeeinflussung (LZB). Thales als Weltmarktführer in der Signaltechnik realisiert ETCS-Lösungen über Europa hinaus auch in Afrika, Amerika und Asien. Auch über den Bereich der klassischen Bahnbetriebsabläufe hinaus steigen spezifische Sicherheitsbedürfnisse. Thales verfügt über ein umfassendes Portfolio hoch entwickelter elektronischer Lösungen, sagt Volker Schenk. Über die Leit- und Sicherungstechnik hinaus geht es dabei um Videoüberwachung, Kommunikationstechnik, E-Ticketing und Zugangskontrollen. Funktionierende Überwachungsarchitekturen Zwei Beispiele: Auf der Bahnmesse Innotrans in Berlin stellte Thales 2012 das Dream Gate für Metrostationen vor: eine Barriere in feinem Edelstahllook mit elektronischer Intelligenz, die sich für Stammkunden mit dem richtigen Ticket in der Tasche automatisch öffnet. In U-Bahn-Systemen gibt es aber über die Fahrkartenkontrolle hinaus zahlreiche Sicherheitsaspekte von der Zug- und der Bahnsteigkontrolle über die Türsteuerung oder den Rolltreppenbetrieb bis hin zu Notfallsituationen mit entsprechend vielen isoliert funktionierenden Überwachungsarchitekturen. Dafür hat Thales den Hypervisor entwickelt: eine intelligente Technik, die unterschiedliche Sicherheitsfunktionen integriert und automatisiert überall dort, wo viele Menschen zusammenkommen

9 SOA die Zukunft beginnt jetzt In einer immer komplexeren Welt ist Serviceorientierte Architektur (SOA) das Gebot der Stunde. Indem sich die unterschiedlichsten Sensor- und Lagedaten als Serviceanwendungen definieren lassen, können verschiedene bestehende Führungssysteme je nach Anforderung miteinander verbunden werden. Außer für zukünftige Herausforderungen bieten SOA-Lösungen von Thales bereits heute einen deutlichen Mehrwert für Sicherheit und Verteidigung. Koblenz. Weltweit werden pro Jahr vier Milliarden Fluggäste abgefertigt, berichtet Dietmar Hilke, auf den großen Flughäfen sind das bis zu Passagiere am Tag. Hinter ihm ist auf mehreren Lagebildschirmen der Demonstrator eines Großflughafens zu sehen. Neben den Kamerabildern aus den Abfertigungshallen und vom Flugfeld werden ebenfalls in Echtzeit der gesamte Zubringerverkehr und der aktuelle Standort der Sicherheitskräfte angezeigt. Bei Bedarf kann der Leiter Strategy & Business Development weitere Lageinformationen aufrufen. Was Sie als Nutzer hier nicht sehen, sind die verschiedenartigen Führungs- und Informationssysteme, die hier über Serviceschnittstellen Lageinformationen einspeisen, erklärt Hilke. Denn als integrierte Managementplattform koppelt Hypervisor die unterschiedlichen bereits bestehenden Lösungen von Flughafen, Polizei, Feuerwehr und Verkehrsbetreibern auf einer gemeinsamen Oberfläche. Im Einsatz hat sich Hypervisor bereits auf den Flughäfen Dubai und Doha bewährt, den Luftdrehkreuzen der Zukunft. Außer für den Echtzeitbetrieb einer kritischen Infrastruktur eignet sich das System auch hervorragend für die Aus- und Weiterbildung des Bedienpersonals. Zauberwort Interoperabilität Als Übung bricht auf einem fiktiven Zubringerbahnhof gerade ein Verkehrschaos aus: Dietmar Hilke lässt sich die aktuelle Lage auf seinem Tablet-PC anzeigen. Zeitgleich werden die Verkehrsleitung und die Sicherheitskräfte alarmiert. Dies geschieht in Echtzeit auf einer Plattform, erklärt Hilke den Vorteil des Hypervisor-Ansatzes, es geht keine Zeit mehr verloren, den richtigen Funkkreis für die richtigen Ansprechstellen zu verwenden. Sowohl für unvorhergesehene wie auch ständig wiederkehrende Ereignisse lassen sich Einsatzverfahren im Voraus anlegen. Auch bei kritischen Situationen behält man so den Überblick. Der Schlüssel zum Erfolg liegt dabei in der einheitlichen Definition von Serviceschnittstellen der verschiedenen Subsysteme. Im Grunde finden Sie heute bei den meisten eingeführten zivilen und militärischen Lage- und Führungssystemen sehr starre Prozesslandschaften vor, erklärt Rainer Klotz, oft wurde für einen bestimmten Kunden eine bestimmte Lösung für ein bestimmtes Einsatzspektrum geschaffen. Änderungen, Anpassungen und vor allem das Zusammenwirken mit Systemen anderer Anwender und Partner lassen sich, wenn überhaupt, nur mit einem signifikant hohen Aufwand generieren. Bei den deutschen Streitkräften wird dies derzeit mit der Harmonisierung der Führungsinformationssysteme (HaFIS) in Angriff genommen. Im Einsatz erprobt Mithilfe des SOA-Ansatzes soll hier die bislang schmerzlich vermisste Flexibilität der Prozesse und die technische Interoperabilität zwischen den verschiedenen Systemen hergestellt werden. Das Spektrum umfasst hier die ganze Bandbreite der verschiedenen eingeführten Lösungen von Behörden und verbündeter Nationen in einem gemeinsamen Einsatz, verdeutlicht Klotz, Solution Manager Advanced Technologies am Pforzheimer Standort von Thales Deutschland. Zukünftig werden die verschiedenen Hersteller von Systemen genau definierte Serviceschnittstellen ermöglichen müssen, um Teil einer modernen IT-Infrastruktur zu sein. Dass SOA auch im Einsatz funktionieren kann, wurde in verschiedenen mehrjährigen Studien wie zum Beispiel dem Einsatzunterstützenden Systemverbund Aufklärung Führung Wirkung nachgewiesen. Das Ziel ist die Schaffung eines flächendeckenden und nationenübergreifenden Führungs- und Informationssystems. Berechtigten Nutzern werden dann in einem abgesicherten Informationsraum so gut wie alle verfügbaren Erkenntnisse zur Verfügung gestellt. Das geht so weit, dass sie technisch gesehen aus einem System der Nation A das Lagedarstellungsmodul nutzen, gleichzeitig aber auch das Wetterdatenmodul der Nation B einbinden könnten, sofern die semantische Interoperabilität gegeben ist, so Rainer Klotz weiter. TSBI der Universaladapter für Legacy-Systeme Mit seinem Team arbeitet Rainer Klotz erfolgreich an einem anderen wichtigen Kernelement der Thales-SOA-Strategie, dem Tactical Service Bus Interface (TSBI). Die Harmonisierung von Führungssystemen ist ein typischer Top-down-Ansatz, berichtet Klotz, wie binden Sie jedoch verschiedene, auch ältere Sensoren und Gefechtsfahrzeuge in einem Einsatzverband ein? Die Antwort darauf lautet TSBI! Dass SOA auch im Einsatz funktioniert, wurde bereits im Afghan Mission Network nachgewiesen. Das etwa ringordnergroße olivgrüne Gerät ist gerade mit einem Computer verbunden und wird für einen weiteren Einsatz konfiguriert. An der Vorderseite blinken blaue und grüne LED, neben modernen USB-Schnittstellen finden sich auch mehrere Anschlussbuchsen mit Bajonettverschluss. Das Gerät ließe sich natürlich noch kompakter bauen, erklärt Rainer Klotz, hier wird die Breite jedoch von den alten Kabelanschlüssen bestimmt. Wie ein Adapter versieht das Gerät auch deutlich ältere, aber noch im Einsatz befindliche Systeme mit einer SOA-Serviceschnittstelle. Das kann ein optronischer Sensor, ein Gefechtsfeldradar oder gar ein ganzer Kampfpanzer sein, verdeutlicht er am Gerät. An der einen Seite werden diese Legacy-Systeme angeschlossen, das Gerät selbst speist die Daten dann via Radioanbindung als Sprech- oder Datenfunk in bestehende Fernmeldenetze ein, wirkt als Web-Interface oder speist die Informationen in ein DDS-System ein, wie es zum Beispiel in militärischen Fahrzeugen üblich ist. Die Gerätehersteller selbst müssen dabei keinerlei Kenntnisse in Richtung SOA mitbringen oder gar ihre Systemarchitektur offenlegen, dafür sorgt alleine das TSBI als bereits marktverfügbarer SOA-Connector in a box. Mithilfe des SOA-Ansatzes soll hier die bislang schmerzlich vermisste Interoperabilität zwischen den verschiedenen Systemen hergestellt werden. Wir halten die Herstellerunabhängigkeit bei der serviceorientierten Anbindung für unabdingbar. Der Hersteller eines Legacy- Gerätes muss in der Lage sein, sein Produkt ohne Offenlegung der Schnittstellenprotokolle in eine SOA-Infrastruktur einzubinden und gleichwohl weiterhin die volle Kontrolle über die interne Systemarchitektur seines Gerätes zu behalten, erläutert Klotz. Mit unseren Lösungen erfahren bestehende und in ihren Teilen einfache, im Zusammenwirken aber sehr komplexe Plattformen eine erhebliche Steigerung ihrer Fähigkeiten im Verbund der Systeme, fasst Dietmar Hilke die Vorteile der beiden Lösungen zusammen, und dies alles bei einer spürbar vereinfachten Nutzung. Serviceorientierte Architektur ist demnach die Technologie der Zukunft, einer Zukunft, die bei Thales Deutschland längst begonnen hat. Das Tactical Service Bus Interface von Thales

10 NACHRICHTEN NACHRICHTEN Neuer deutscher Thales-Hauptstandort nimmt rasant Gestalt an Thales Deutschland feiert 50 Jahre Standort Koblenz Am 14. Juni 2013, nur knapp acht Monate nach der Grundsteinlegung, wurde am zukünftigen Hauptsitz von Thales Deutschland in Ditzingen bei Stuttgart bereits Richtfest gefeiert. Rund 500 Gäste waren der Einladung von FOM Real Estate, Ed. Züblin und Thales Deutschland gefolgt darunter Vertreter der Politik und zahlreiche Thales-Mitarbeiterinnen und -Mitarbeiter. Sie konnten sich vor Ort ein erstes Bild der eindrucksvollen Dimensionen und der innovativen Auslegung des neuen Gebäudekomplexes machen. Mit Ditzingen entsteht ein wesentlicher Teil des Fundaments der langfristigen Wettbewerbsfähigkeit von Thales Deutschland. Verfolgen Sie live den Baufortschritt des neuen Hauptstandorts in Ditzingen über unsere Webcams vor Ort. Die neue Arbeitsumgebung und Struktur soll individuelle Kreativität unterstützen, die Kommunikation zwischen den Geschäftsfeldern Bahntechnik, Luft- und Raumfahrt sowie Sicherheit und Verteidigung intensivieren und damit alle Geschäftsprozesse noch effizienter als bislang gestalten. Gleichzeitig dokumentiert Thales eindrucksvoll seine Marktposition als breit aufgestellter Lösungsanbieter, der gleichzeitig fest in der Region Stuttgart verwurzelt und weltweit erfolgreich ist. Ab Juni 2014 sollen am neuen Campus alle industriellen Aktivitäten der heutigen Thales-Standorte Stuttgart, Pforzheim und Korntal sukzessiv in einer hochmodernen Infrastruktur in Ditzingen zusammengeführt werden. Das Mosse-Zentrum neue Hauptstadtrepräsentanz und neuer Industriestandort Auch in der Bundeshauptstadt bündelt Thales Deutschland seine industrielle und politische Präsenz. Das bisherige Berliner Thales-Bahntechnologie- und Testzentrum im ehemaligen SEL-Werk in Mariendorf und das Thales-Deutschland-Hauptstadtbüro am Gendarmenmarkt beziehen Ende Dezember gemeinsam das geschichtsträchtige Mosse-Zentrum in der Schützenstraße 25 in Berlin-Mitte. Der ursprüngliche Gebäudekomplex im Gründerzeitstil war im Auftrag des Verlegers Rudolf Mosse als Produktionsstandort für das Berliner Tageblatt entstanden. Thales Deutschland kann damit ab Anfang 2014 auf eine repräsentative und zentral erreichbare Präsenz im Herzen Berlins zurückgreifen. Die Niederlassung von Transportation Systems und die Berliner Repräsentanz von Thales Deutschland können damit wie in Ditzingen auch in Berlin zukünftig noch intensiver interdisziplinär arbeiten und näher am jeweiligen Kunden agieren. Der Koblenzer Standort von Thales Deutschland feierte im vergangenen September ein besonderes Jubiläum: Seit 50 Jahren existiert die Niederlassung an Rhein und Mosel und genauso lange besteht die gute Beziehung zum Kunden Bundeswehr. Die von der Geschäftsführung von Thales Deutschland geladenen Gäste, darunter auch Prof. Dr. Joachim Hofmann-Göttig, Oberbürgermeister der Stadt Koblenz, verbrachten in der Fritz-Ludwig-Straße den Vormittag bei interessanten Gesprächen und lernten im Rahmen von geführten Touren den Standort Koblenz und sein Leistungsspektrum kennen. Peter Obermark, CEO und Vorsitzender der Geschäftsführung von Thales Deutschland, ließ in seiner Ansprache die letzten Jahre Revue passieren und lobte sowohl die gute Zusammenarbeit mit der Stadt wie auch mit dem Kunden Bundeswehr:,Koblenz verbindet! ist der Slogan Ihrer und unserer Stadt, lieber Herr Oberbürgermeister Hofmann-Göttig, und diese Verbundenheit existiert bei uns schon seit 50 Jahren. Das spricht für die Stadt an Rhein und Mosel! Koblenz ist IT-Stadt, was für uns als Technologieunternehmen natürlich von großer Bedeutung ist. Sei es zum Netzwerken, für den Informationsaustausch oder für die Gewinnung qualifizierter Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Diese Verbundenheit existiert aber nicht nur zu Koblenz, sondern auch zu unserem Kunden Bundeswehr, mit dem wir seit 50 Jahren partnerschaftlich zusammenarbeiten, so Obermark weiter. Der Koblenzer Standort von Thales Deutschland in der Fritz-Ludwig-Straße. Auch Jean-Bernard Lévy, Thales Chairman & Chief Executive Officer, übermittelte einige Grußworte zu diesem Festtag: Es ist in unserer heutigen schnelllebigen Zeit schon etwas ganz Besonderes, als Unternehmen auf eine solche Historie mit seiner langfristigen Kundenbeziehung zurückzublicken. So gratuliere ich den Kolleginnen und Kollegen von Thales Deutschland am Standort Koblenz ganz herzlich zu diesem Jubiläum und bedanke mich für ihr Engagement. Der Koblenzer Oberbürgermeister Prof. Dr. Joachim Hofmann- Göttig betonte in seiner kurzen Rede die gute Zusammenarbeit seiner Stadt mit den ortsansässigen Unternehmen: Kontinuität ist ein wichtiger Faktor für einen funktionierenden Wirtschaftsstandort, wie das Oberzentrum Koblenz einer ist. Unsere Stadt ist nicht zuletzt deshalb ein Qualitätsstandort, weil die Zusammenarbeit unserer Stadtverwaltung mit den zahlreichen Unternehmen hier vor Ort viele davon mit Weltruf wie Thales sehr gut funktioniert. Langfristige Kundenbeziehungen Das Mosse-Zentrum: geschichtsträchtige und repräsentative Hauptstadtrepräsentanz im Herzen Berlins. Thales-Deutschland-CEO Peter Obermark bei seiner Begrüßungsansprache

11 NACHRICHTEN NACHRICHTEN Bahnindustrie wirbt um Ingenieurnachwuchs Die Bahnindustrie boomt und sucht verstärkt Nachwuchs seit Anfang November mit einer integrierten Image- und Nachwuchskräftekampagne, die der Verband der Bahnindustrie in Deutschland (VDB) ins Leben gerufen hat. Unter dem Motto Besser Karriere machen positioniert sich die Branche als attraktiver Arbeitgeber, besonders für Studierende und Absolventen des Ingenieurwesens. Dabei bildet die Website www. besser-karriere-machen.de die zentrale Kommunikationsplattform. Hier werden alle Informationen zur Kampagne gebündelt sowie die Bahnindustrie und ihre Unternehmen, darunter auch Thales Deutschland, vorgestellt. Außerdem finden sich hier aktuelle Stellenausschreibungen, die eins deutlich machen: In dieser nachhaltigen und zukunftssicheren Hightech-Branche ist für Nachwuchskräfte Schluss mit langweiligen Jobs, denn sie bietet spannende und vielfältige Aufgaben mit einer internationalen Ausrichtung. Ein weiterer Kampagnenbestandteil ist eine Tour zu den wichtigsten Fachhochschulen und Universitäten in ganz Deutschland sowie ein eigener Facebook-Auftritt unter com/bahnindustriekarriere. Unterstützt wird die Kampagne von ungewöhnlichen Anzeigen- und Plakatmotiven, mit denen gezielt an deutschen Hochschulen um Nachwuchs geworben wird. Unserer Branche fehlen rund Ingenieure für den nötigen Personalaufbau. Wir haben bei Thales Deutschland im vergangenen Jahr insgesamt rund 300 neue hochwertige Stellen geschaffen, das entspricht einem Zuwachs von fast acht Prozent. Momentan können wir immer noch über 150 offene Stellen speziell im Engineering nicht adäquat besetzen. Eine unserer zentralen Aufgaben wird deshalb sein, unseren Nachwuchsbedarf an qualifizierten Fachkräften nachhaltig zu sichern, um unsere unternehmerischen Entwicklungspläne erfolgreich umsetzen zu können. Eine solche Kampagne soll uns dabei unterstützen und die Attraktivität der Arbeitsgebiete besser vermitteln, so Volker Schenk, Vice President Transportation Systems Thales Deutschland und Vizepräsident Infrastruktur des VDB. Thales unter den 100 innovativsten Unternehmen der Welt Das zweite Jahr in Folge ist Thales der Sprung unter die Thomson Reuters Top 100 Global Innovators gelungen. Die Auszeichnung honoriert die Innovationsfähigkeiten von Unternehmen und Forschungszentren auf der ganzen Welt. Die Bewertungskriterien setzen sich aus vier Schlüsselmetriken in Bezug auf Aktivitäten im Bereich des geistigen Eigentums zusammen, darunter: die Anzahl der angemeldeten Patente, die Erfolgsquote (erteilte vs. eingereichte Patente), die geografische Streuung und der Einfluss dieser Patente. Die Tatsache, dass Thales in die Liste der Top 100 Global Innovators aufgenommen worden ist, zeigt, dass wir die richtige Entscheidung getroffen haben, als wir die Innovation ins Zentrum unserer Wachstumsstrategie gerückt haben. Wir sind stolz, dass das Engagement und die Kreativität der Thales-Mitarbeiter auf internationaler Ebene anerkannt wurde, kommentiert Jean-Bernard Lévy, Präsident und CEO von Thales, die Auszeichnung. Thales investiert jährlich 20 Prozent seines Umsatzes in Forschung und Entwicklung. Das Patentportfolio des Unternehmens umfasst gegenwärtig etwa Patente und die Ingenieure und Forscher des Konzerns haben 2012 über 350 neue Patente angemeldet. TEOPAD gewinnt Bronze bei der Leserwahl der funkschau Bei der funkschau-leserwahl ITK-Produkte des Jahres 2013 sind insgesamt über Stimmen abgegeben worden. Nominiert war in diesem Jahr auch die innovative Sicherheitslösung TEOPAD (siehe Interview auf Seite 8), die auf Anhieb mit dem dritten Preis in der Kategorie Profifunk ausgezeichnet wurde. Am 13. November nahm Dietmar Hilke, Director Strategy & Business Development Defence & Security Systems Thales Deutschland, den gläsernen funkschau-pokal in Stuttgart entgegen standen wir in der Rubrik Profifunk bereits auf dem Treppchen, mit TEOPAD ist uns in diesem Jahr die Ehre des dritten Platzes erneut zuteilgeworden. Wir freuen uns sehr über dieses hervorragende Ergebnis! Wenn die fachkundigen Leserinnen und Leser der renommierten funkschau ein Produkt für gutheißen, ist das für uns mehr wert als das Urteil einer prominenten Jury. Wir sehen den Preis als Anerkennung der Ergebnisse unserer Arbeit, aber auch als Ansporn, in Zukunft weitere innovative Produkte zu entwickeln, kommentierte Holger Brandt, Vice President Defence & Security Systems Thales Deutschland, die Auszeichnung. Thales Deutschland für Chancengleichheit ausgezeichnet Der Standort Arnstadt des Geschäftsbereichs Transportation Systems von Thales Deutschland wurde zum dritten Mal in Folge mit dem TOTAL-E-QUALITY-Prädikat für vorbildlich an Chancengleichheit orientierte Personalpolitik ausgezeichnet. Personalleiterin Susann Kuhr und Standortleiter Steffen Müller nahmen den Preis Ende Oktober in Stuttgart entgegen. Die Führungspersönlichkeiten unserer Prädikatsträger haben erkannt, dass gelebte und in der Organisation fest verankerte Chancengleichheit zu mehr Erfolg führt. Ganz ohne gesetzliche Vorgaben präsentieren sie sich als zukunftsweisende Vorbilder, sagte Eva Maria Roer, Vorsitzende des Vorstandes des TOTAL E-QUALITY Deutschland e.v., anlässlich der Preisvergabe. Wir freuen uns sehr über die Auszeichnung, die wir nach 2007 und 2010 nun schon zum dritten Mal in Folge bekommen. Wir wissen, dass wir in Arnstadt mit unserer Personalführung auf dem richtigen Weg sind. Diese Anerkennung von außen ist für uns eine Bestätigung unserer Arbeit, aber zugleich auch ein Ansporn, die Chancengleichheit von Männern und Frauen auch in Zukunft zu fördern, kommentierte Steffen Müller die erneute Auszeichnung. Leitstellentechnik aus Pforzheim für den Marmaray-Tunnel Ende Oktober wurde in der Türkei der erste Transkontinental-Tunnel der Welt eröffnet. Das Marmaray-Projekt verbindet Europa und Asien: Der Tunnel durchquert die Meerenge in 56 Metern Tiefe auf einer Länge von 1,4 Kilometern, insgesamt ist die Röhre über 13 Kilometer lang. Zu dem Projekt gehört eine Schienenstrecke quer durch Stadtteile Istanbuls auf beiden Kontinenten. Thales Deutschland ist Teil eines internationalen Konsortiums und für die Leitstellentechnik des Marmaray-Tunnels verantwortlich. Zum Einsatz kommt hier u. a. der bei Thales in Pforzheim entwickelte und produzierte NORUMAT (Notrufautomat) Compact, eine schlanke, leistungsstarke Der türkische Premierminster Recep Tayyip Erdoğan bei einer Kommunikationsplattform, die auf einer Testfahrt durch den Marmaray-Tunnel. Asterisk -basierenden Telefonanlage aufsetzt. Die Plattform ist wichtiger Bestandteil des Notfallmanagements des Tunnels und verbindet die Leitstellen entlang der Strecke miteinander. Von hier aus können die Lautsprecher an den Bahnsteigen bedient werden oder Alarme ausgelöst werden. Thales ist darüber hinaus auch für die Kommunikation zwischen den Zügen und der Leitstelle verantwortlich, die über TETRA, den Standard für digitalen Bündelfunk, umgesetzt wird. Thales Deutschland unterstreicht mit diesem Projekt seine über vier Jahrzehnte währende Kompetenz in der Kommunikations- und Informationsarchitektur für Behörden und Organisationen für Sicherheitsaufgaben

12 NACHRICHTEN/TERMINE IMPRESSUM Positive Messebilanz Für Thales Deutschland neigt sich ein erfolgreiches Messejahr 2013 dem Ende zu. Mit zahlreichen Produkthighlights und neuen Lösungsansätzen im Gepäck konnten die Geschäftsbereiche Transportation Systems und Defence & Security Systems das Interesse der nationalen und internationalen Fachbesucher auf sich ziehen. Den Endspurt zum aktuellen Messejahr läutete die Defence & Security Equipment International (DSEI) vom September in London ein, mit mehr als Ausstellern aus 121 Ländern eine der wichtigsten Verteidigungsmessen des Jahres. Auf dem 300 Quadratmeter großen Thales-Stand informierten sich Besucher und Delegationen über aktuelle Neuheiten aus den Bereichen landund seegestützte Verteidigung, Luftraumsicherung, Nachrichtengewinnung und Aufklärung sowie Führung und Einsatzunterstützung. Ein Publikumsmagnet war das von Thales Deutschland aus Pforzheim stammende tragbare Aufklärungssystem Man Pack Recce mit dem Radar GO 12 (Ground Observer), Bodensensorausstattungen und einem optronischen Beobachtungssystem Margot 3000, mit dem sich auch unwegsamste Geländeabschnitte weiträumig überwachen lassen. Ende September fand der 15. Marineworkshop der Deutschen Gesellschaft für Wehrtechnik e.v. (DWT) an der Marinetechnikschule in Parow statt. Dabei ging es vorrangig um neue Technologien und die Neuausrichtung der Deutschen Marine. Thales präsentierte mit seinem deutsch-niederländischen Team aus den Standorten Kiel, Wilhelmshaven und Hengelo Funklösungen für die Havarietrupps der Marine, demonstrierte vor Ort ein taktisches Lagedarstellungssystem für U-Boote und referierte über die seegestützte Abwehr ballistischer Raketen (BMD). Treffen Sie uns 2014 auf folgenden Veranstaltungen: Shot Show, Las Vegas Auf der Shot Show in Las Vegas präsentiert Thales die neueste Simulationstechnik für zivile und militärische Ausbildungsszenarien Middle East Rail, Dubai Eine zweitägige strategische Konferenz und Technologieausstellung erwartet die Besucher der Middle East Rail als größter Messe der Region zum Thema Bahn Exporail, Bangkok Auf der größten Bahntechnikmesse in Südostasien präsentiert Thales Lösungen für die Ausrüstung und Erneuerung der Bahninfrastruktur FIDAE, Santiago de Chile Auf der FIDAE in Chile präsentiert Thales traditionell seine neuesten Innovationen für die Luft- und Raumfahrt sowie Verteidigung und Sicherheit. Im Spätherbst stellte Transportation Systems auf der TRAKO in Polen und der Nordic Rail in Schweden die bewährten Thales- Lösungen sowie deren Weiterentwicklungen vor. Diese zwei international etablierten Messen für Verkehr- und Schienenwesen gehören zu den wichtigsten Veranstaltungen dieser Art und decken die stark wachsenden Märkte in Zentral- und Osteuropa sowie Skandinavien ab. Das Dispositionssystem ARAMIS, mit dem derzeit nicht nur deutschlandweit sämtliche Zugbewegungen überwacht werden und das in Echtzeit Beeinträchtigungen erkennen und deren Auswirkungen darstellen kann, bildete hierbei das absolute Publikumshighlight. Zusätzlich mit dem Achszähler SK 30H und dem On- Board-System des europäischen Zugsicherungssystems ETCS war dem internationalen Thales-Team das Interesse der Messebesucher und Projektpartner gewiss. Mit der erstmaligen Beteiligung an der Critical Communications Expo (CCExpo) in Hamburg endete das Messejahr 2013 für den Geschäftsbereich Defence & Security Systems. Das neue Messeformat für Kommunikation und Leitstellentechnik bot Thales Deutschland die geeignete Plattform, um dem Fachpublikum und der Fachpresse TEOPAD (siehe hierzu das Interview auf Seite 8), den gesicherten Desktop für mobile Endgeräte, näherzubringen. Die Geschäftseinheiten aus Pforzheim, Koblenz und die Partner der Sysgo AG aus Mainz zeigten ebenso neue und bewährte Lösungen für sichere Kommunikation: Neben TEOPAD waren der NORUMAT Compact als leistungsfähige Leitstellenlösung und mit PIKE OS ein echtzeitfähiges Betriebssystem für sicherheitskritische Anwendungen ausgestellt Sofex, Amman Seine Kompetenzen rund um Verteidigung und Sicherheit wird Thales auf dieser international renommierten Messe präsentieren AFCEA Fachausstellung, Bonn Die 28. Fachausstellung der AFCEA, das Anwenderforum für Fernmeldetechnik, Computer, Elektronik und Automatisierung, steht 2013 unter dem Motto Interoperabilität die permanente Herausforderung ILA, Berlin Vom 20. bis 25. Mai 2014 ist die ILA Berlin Air Show Marktplatz und Treffpunkt für die globale Luft- und Raumfahrtindustrie. Thales Deutschland wird auf der Messe mit seinem relevanten Portfolio vertreten sein. Über Thales Thales ist ein weltweit führender Technologiekonzern in den Märkten Verteidigung und Sicherheit, Luft- und Raumfahrt und Transport. Im Jahr 2012 erzielte das Unternehmen einen Umsatz in Höhe von 14,2 Milliarden Euro und beschäftigte Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in 56 Ländern. Thales verfügt mit seinen Ingenieuren und Forschern über die einzigartige Fähigkeit, Produkte, Systeme und Dienstleistungen zu konzipieren, zu entwickeln und zu installieren, die den komplexesten Sicherheitsanforderungen entsprechen. Thales hat eine herausragende internationale Präsenz und verfügt weltweit über zahlreiche Niederlassungen, die eine partnerschaftliche Zusammenarbeit mit den Kunden vor Ort ermöglichen. Thales Deutschland mit Sitz in Stuttgart ist die drittgrößte Landesorganisation im Thales- Konzern und beschäftigt rund Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter an insgesamt 24 Standorten mit eigener Produktion und Entwicklung. Im Jahr 2012 erzielte Thales Deutschland einen Umsatz von rund 1 Milliarde Euro, davon 75 Prozent aus deutscher Wertschöpfung. Seit über einem Jahrhundert in Deutschland ansässig, steht Thales Deutschland als integriertes deutsches Elektronikunternehmen und Systemhaus in der Tradition deutscher Ingenieurskunst. Als anerkannter Teil der deutschen Hightech-Industrie bietet Thales Deutschland seinen Kunden im In- und Ausland modernste, hochsichere und -verfügbare Kommunikations-, Informations- und Steuerungssysteme sowie Dienstleistungen für einen sicheren Land-, Luftund Seeverkehr, für zivile und militärische Sicherheits- und Schutzanforderungen. Darüber hinaus fertigt und entwickelt Thales Deutschland Satellitenkomponenten. Thales Deutschland orientiert sich am nachhaltigen Geschäftserfolg seiner Kunden und unterhält weltweit vertrauensvolle Partnerschaften zu Kunden sowie zu lokalen und internationalen Technologie- und Forschungspartnern. Impressum NETWORK Neue Perspektiven für Verteidigung, Sicherheit, Transport, Luft- und Raumfahrt Herausgeber: Thales Deutschland GmbH Unternehmenskommunikation Christopher Bach (V.i.S.d.P.) Lorenzstraße Stuttgart Textredaktion: Unternehmenskommunikation Thales Deutschland: Christopher Bach, Pitt Marx (Redaktionsleitung), Vito Masiello, Stephan Schmidt Key-Account-Management: Thales Deutschland GmbH Schützenstraße Berlin Gesamtleitung: Hartmut Jäschke Vice President Marketing & Sales Telefon: Konzernrepräsentanz: Michael Rother Telefon: Fotos: S.1 Illustration Martin Siegert, S.2/3 Thales, S.4 Thales, S.5 BDSV (Bundesverband der Deutschen Sicherheits- und Verteidigungsindustrie), S.5/6 Thinkstock, S.7 Thales, S.8 privat, S.9 Thales, S.10 ESA (European Space Agency), S.11 DLR Deutsches Zentrum für Luft- und Raumfahrt), S Thales, S.20 VBD (Verband der Bahnindustrie in Deutschland), S.21 Foto Fabry, S.21 picture alliance Konzeption & Gestaltung: K16 GmbH, Hamburg Druck: Elanders Germany GmbH, Waiblingen Printed in Germany Copyright: Thales Deutschland GmbH, 2013 Alle Rechte vorbehalten. Vervielfältigung dieser Unterlage sowie Verwertung ihres Inhalts unzulässig, soweit nicht ausdrücklich zugestanden! Technische Änderungen vorbehalten. Die Informationen in diesem Dokument enthalten allgemeine Beschreibungen der technischen Möglichkeiten, die im Einzelfall nicht immer vorliegen müssen

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