Wie werden Vorsteuer und Umsatzsteuer gebucht?

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1 Einführung in das System der Buchführung Katja Kern ermittelt buchhalterisch ihre Umsatzsteuerschuld Welche Umsätze unterliegen der Umsatzsteuer? Umsatzsteuer in der Ausgangsrechnung 1Umsatzsteuergesetz Steuersatz Werhat die Umsatzsteuer zu tragen? Der Umsatzsteuer unterliegen nach 1UStG: 1. alle Lieferungen und Leistungen, die im Rahmen eines Unternehmens im Inland gegen Entgelt ausgeführt werden, wie z. B. der Verkauf von Waren, Malerarbeiten, Instandhaltungen und Reparaturen, Werbung, Ausgangsfrachten u. a., 2. die unentgeltlichen Entnahmen von Sachgütern und sonstigen Leistungen des Unternehmens durch den Unternehmer zu unternehmensfremden Zwecken (z. B. die Entnahme von Waren für private Zwecke) (siehe Seite 86 f.), 3. die Einfuhr von Gegenständen aus Nicht-EU-Staaten, wie z. B. aus den USA, und 4. der gewerbliche Erwerb von Gütern aus EU-Staaten gegen Entgelt, der sogenannte innergemeinschaftliche Erwerb. Beispiel: Ein deutsches Unternehmen bezieht Waren aus Belgien und unterliegt damit der deutschen Umsatzsteuer. Steuerfrei sind Ausfuhrlieferungen (Exporte), Vermietungen und Verpachtungen, der Kredit- und Zahlungsverkehr der Banken u. a. Die Umsatzsteuer beträgt im Regelfall 19 % der berechneten Warenlieferung oder Leistung. Für bestimmte Umsätze, wie z. B. Lebensmittel, Bücher u. a., gilt der ermäßigte Steuersatz von 7%. Die Umsatzsteuer ist wie die Kaffee- oder Tabaksteuer ausschließlich vom Endverbraucher zu tragen, also in der Regel von einer Privatperson. Sie belastet den Unternehmer nicht, verursacht ihm also keine Kosten. Nach dem Umsatzsteuergesetz hat er die Umsatzsteuer beim Verkauf von Waren in Rechnung zu stellen, von seinen Kunden zu vereinnahmen und an das Finanzamt abzuführen. Für das Unternehmen ist die Umsatzsteuer somit nur ein durchlaufender Posten Ausweis der Umsatzsteuer Wie werden Vorsteuer und Umsatzsteuer gebucht? Die Umsatzsteuer muss auf Rechnungen gesondert ausgewiesen werden, wenn diese auf Unternehmen oder Selbstständige ausgestellt sind. Der Rechnungsbetrag setzt sich aus dem Warenwert bzw.dem Wert der erbrachten Leistung und der entsprechenden Umsatzsteuer zusammen. Bei Kleinbetragsrechnungen bis zu 150,00 einschließlich Umsatzsteuer (z. B. Tankstellenquittung) genügt die Angabe des Steuersatzes für die im Rechnungsbetrag enthaltene Umsatzsteuer. Beispiel Die Papierfabrik Hein OHG, Köln, verkauft an die Papiergroßhandlung Kern, Köln, zwei Paletten Kopierpapier zu je 800,00 aufgrund der folgenden Rechnung: Ausgangsrechnung der Hein OHG 2Paletten Kopierpapier,netto , %Umsatzsteuer ,00 Rechnungsbetrag ,00 Die Papierfabrik Hein OHG bucht die Ausgangsrechnung Die Lieferung der Waren unterliegt nach 1 UStG der Umsatzsteuer. Die Papierfabrik Hein OHG schuldet deshalb dem Finanzamt 19 %Umsatzsteuer vom reinen Warenwert 1.600,00 =304,00, die sie auf dem Passivkonto Umsatzsteuer

2 Buchung der Vorsteuer und Umsatzsteuer (Mehrwertsteuer) Wie werden Vorsteuer und Umsatzsteuer gebucht? 1 ausweisen muss. Da sie die Umsatzsteuer von ihrem Kunden zurückhaben will, muss sie diese der Papiergroßhandlung Kern offen in Rechnung stellen. Das Großhandelsunternehmen Kern hat also neben dem Warenwert auch die darauf entfallende Umsatzsteuer zu zahlen. In der Hein OHG ist deshalb auf dem Konto Forderungen a. LL der volle Rechnungsbetrag von 1.904,00 zubuchen. Buchungssatz Soll Haben Forderungen a. LL ,00 an Umsatzerlöse für Waren ,00 an Umsatzsteuer ,00 S Forderungen a. LL H UfW,USt 1.904,00 S Umsatzerlöse für Waren H Ford. a. LL 1.600,00 Ford. a. LL 304,00 Die Papiergroßhandlung Katja Kerne.Kffr. bucht die Eingangsrechnung Die oben genannte Ausgangsrechnung der Papierfabrik Hein OHG ist zugleich die Eingangsrechnung der Papiergroßhandlung Kern. Das Unternehmen Kern hat nicht nur den Warenwert von 1.600,00 zu zahlen, sondern auch zusätzlich die Umsatzsteuer in Höhe von 304,00. Damit schuldet es der Hein OHG 1.904,00. Vorsteuer in der Eingangsrechnung Die in der Eingangsrechnung ausgewiesene Umsatzsteuer wird Vorsteuer genannt, weil die Papiergroßhandlung Kern sie vorab, also vor dem Weiterverkauf des Kopierpapiers, an ihren Lieferer zahlt. Die Großhandlung Kern kann sie vom Finanzamt zurückfordern, da sie nicht Endverbraucherin, sondern Unternehmerin ist, die umsatzsteuerpflichtige Lieferungen und Leistungen ausführt. Ihre Umsatzsteuerschuld gegenüber dem Finanzamt entsteht erst, wenn sie die eingekauften Paletten Kopierpapier an ihre Kunden weiterverkauft. Die Vorsteuer stellt deshalb für die Papiergroßhandlung Kern eine Forderung an das Finanzamt dar,die auf dem Aktivkonto Vorsteuer gebucht wird. Der Warenwert wird auf dem Aufwandskonto Wareneingang erfasst, der Rechnungsbetrag wird im Haben des Kontos Verbindlichkeiten a. LL gebucht. Buchungssatz Soll Haben Wareneingang ,00 Vorsteuer ,00 an Verbindlichkeiten a. LL ,00 S Wareneingang H Verb.a.LL 1.600,00 S Verbindlichkeiten a. LL H WE, VSt 1.904,00 Verb.a.LL 304,00 Die Papiergroßhandlung Katja Kerne.Kffr. bucht die Ausgangsrechnung Die Papiergroßhandlung Kern verkauft die zwei Paletten Kopierpapier zu je 1.000,00 an die Kaufmännische Schule 5 in Köln und stellt folgende Rechnung aus: Ausgangsrechnung der Großhandlung Kern 2Paletten Kopierpapier , %Umsatzsteuer ,00 Rechnungsbetrag ,00 Beispiel

3 1 Einführung in das System der Buchführung Wie werden Vorsteuer und Umsatzsteuer gebucht? Buchungssatz Soll Haben Forderungen a. LL ,00 an Umsatzerlöse für Waren ,00 an Umsatzsteuer ,00 Ermittlung der USt-Zahllast Umsatzsteuervoranmeldung Überweisung der USt-Zahllast S Forderungen a. LL H UfW,USt 2.380,00 S Umsatzerlöse für Waren H Ford. a. LL 2.000,00 Ford. a. LL 380,00 Die Papiergroßhandlung Katja Kerne.Kffr. ermittelt die Umsatzsteuer-Zahllast Aus dem Verkauf des Kopierpapiers schuldet die Papiergroßhandlung Kern dem Finanzamt zunächst 380,00 Umsatzsteuer. Da sie aber bereits beim Einkauf dieser Ware an ihren Lieferanten 304,00 Vorsteuer zahlen musste, hat sie auch ein entsprechendes Guthaben beim Finanzamt. Umsatzsteuerschuld und Vorsteuerguthaben werden am Ende des USt-Voranmeldungszeitraums (Kalendervierteljahr bzw. Monat) 1 verrechnet, um die USt-Zahllast zu ermitteln. Für diesen Zeitraum muss dem Finanzamt online eine USt-Voranmeldung eingereicht werden, die verkürzt Folgendes ausweist: Umsatzsteuerschuld aufgrund derausgangsrechnung ,00 Vorsteuerguthaben aufgrund der Eingangsrechnung ,00 USt-Zahllast... 76,00 Die USt-Zahllast ist bis zum 10. des folgenden Monats zu überweisen. Zur buchhalterischen Ermittlung der USt-Zahllast wird das Aktivkonto Vorsteuer über das Passivkonto Umsatzsteuer abgeschlossen. Der Saldo im Konto Umsatzsteuer zeigtdann die USt-Zahllast. Buchungssatz Soll Haben Umsatzsteuer ,00 an Vorsteuer ,00 Verb.a.LL 304,00 USt 304,00 VSt 304,00 Ford. a. LL 380,00 USt-Zahllast 76,00 Bei Überweisung der USt-Zahllast an das Finanzamt wird wie folgt gebucht: Buchungssatz Soll Haben Umsatzsteuer... 76,00 an Bank... 76,00 S Bank H AB USt 76,00 VSt 304,00 Ford. a. LL 380,00 Bank 76, Passivierung der USt-Zahllast Wie werden Zahllast und Vorsteuerüberhang zum Jahresschluss gebucht? Die Umsatzsteuer-Zahllast des Monats Dezember wird erst im Januar des nächsten Jahres (bis zum 10. Januar) überwiesen. Sie muss deshalb im Schlussbilanzkonto auf der Haben- bzw. Passivseite als Umsatzsteuerverbindlichkeit ausgewiesen werden. Man sagt in der Praxis auch: Die Umsatzsteuer ist zu passivieren. 1 USt-Voranmeldungszeitraum ist in der Regel das Kalendervierteljahr und bei einer Vorjahres-USt von mehr als 7.500,00 der Monat ( 18 Abs. 2 UStG). Das Lehrbuch berücksichtigt die monatliche USt-Voranmeldung

4 Passivierung der Zahllast und Aktivierung des Vorsteuerüberhangs Wie werden Zahllast und Vorsteuerüberhang zum Jahresschluss gebucht? ,00 USt ,00 S Schlussbilanzkonto H USt ,00 VSt , ,00 SBK , , ,00 W Umsatzsteuer an Vorsteuer ,00 X Umsatzsteuer an Schlussbilanzkonto ,00 Buchungen zum 31. Dezember Sollte im Dezember die Vorsteuer höher sein als die Umsatzsteuer, ist dieser Vorsteuerüberhang auf der Soll- bzw. Aktivseite des Schlussbilanzkontos als Forderungsposten einzusetzen. Man sagt: Der Vorsteuerüberhang ist zu aktivieren. Aktivierung des Vorsteuerüberhangs ,00 USt ,00 SBK , , ,00 VSt , ,00 S Schlussbilanzkonto H VSt ,00 W Umsatzsteuer an Vorsteuer ,00 X Schlussbilanzkonto an Vorsteuer ,00 Buchungen zum 31. Dezember Warum wird die Umsatzsteuer auch Mehrwertsteuer genannt? Viele zum Verkauf angebotene Waren legen einen langen Weg zurück: Vom Betrieb der Urerzeugung über die Betriebe der Herstellung und Weiterverarbeitung, des Groß- und Einzelhandels bis zum Endverbraucher. Auf jeder Stufe des Warenwegs schaffen Menschen und das eingesetzte Kapital mehr Wert. Dieser Wertzuwachs oder Mehrwert kommt im Unterschied zwischen Einkaufspreis und Verkaufspreis der Ware zum Ausdruck. Im Beispiel der Papiergroßhandlung Kern ergibt sich auf dieser Stufe des Warenwegs folgender Mehrwert: Verkaufspreis des Kopierpapiers ,00 Einkaufspreis des Kopierpapiers ,00 Mehrwert , Ermittlung des Mehrwertes DerStaat besteuert denmehrwertauf jederstufe mit19%umsatzsteuer: 19 %von 400,00 Mehrwert =76,00 USt Das ist genau die Zahllast, die das Unternehmen Kern an das Finanzamt abführen musste (siehe oben). Durch den Vorsteuerabzug erzielt man das gleiche Ergebnis, dass praktisch auf jeder Stufe des Warenwegs nur der Mehrwert dieser Stufe besteuert wird: Umsatzsteuer 19 %vom Verkaufspreis 2.000, ,00 Vorsteuer 19 %vom Einkaufspreis 1.600, ,00 USt-Zahllast... 76,00 DasMehrwertsteuersystem besteuertden Mehrwert jederstufe.die Umsatzsteuer wird deshalbauchoft Mehrwertsteuer genannt

5 1 Einführung in das System der Buchführung Warum wird die Umsatzsteuer auch Mehrwertsteuer genannt? Zusammenfassung Die Umsatzsteuer ist ausschließlich vom Endverbraucher zu tragen. Unternehmer und Selbstständige müssen die Umsatzsteuer im Namen des Finanzamtes in Rechnung stellen, vereinnahmen und an das Finanzamt abführen. Da sie vorsteuerabzugsberechtigt sind, belastet sie die Umsatzsteuer nicht. Die Umsatzsteuer ist ihrer Wirkung nach eine Endverbrauchersteuer. Der Umsatzsteuer unterliegen vor allem alle Lieferungen und Leistungen, die im Rahmen eines Unternehmens im Inland gegen Entgelt 1 ausgeführt werden ( 1UStG). Die Umsatzsteuer auf allen Ausgangsrechnungen (= Verkäufe) stellt eine Schuld gegenüber dem Finanzamt dar, die auf dem Passivkonto Umsatzsteuer zu buchen ist. Die Umsatzsteuer auf allen Eingangsrechnungen (= Einkäufe) ist die Vorsteuer. Sie stellt eine Forderung an das Finanzamt dar und wird deshalb auf dem Aktivkonto Vorsteuer gebucht. Nur ein Unternehmer oder Selbstständiger ist zum Vorsteuerabzug berechtigt. Die USt-Voranmeldung wird online in der Regel monatlich eingereicht: Umsatzsteuer desmonatsjanuar ,00 Vorsteuer des Monats Januar ,00 = Umsatzsteuerzahllast für Januar ,00 Am Ende des Jahres ist eine Jahresumsatzsteuererklärung abzugeben. Ermittlung der USt-Zahllast. Der Saldo des Kontos Vorsteuer ist auf das Umsatzsteuerkonto zu übertragen, sofern die geschuldete Umsatzsteuer höher ist. Der Saldo im Umsatzsteuerkonto ergibt dann die Umsatzsteuerzahllast. Vorsteuer aus Saldo Eingangsrechnungen S Bank H USt-Zahllast S Schlussbilanzkonto H USt-Zahllast Die USt-Zahllast ist bis zum 10. des Folgemonats an das Finanzamt zu überweisen. Zum Jahresabschluss ist sieimsbk zu passivieren. Ist die Vorsteuer höher als die Umsatzsteuerverbindlichkeit, wird der Saldo des Umsatzsteuerkontos auf das Vorsteuerkonto übertragen. Der Saldo des Vorsteuerkontos weist dann den Vorsteuerüberhang aus. Vorsteuer aus Eingangsrechnungen Umsatzsteuer Vorsteuerüberhang Der Vorsteuerüberhang wird auf Antrag vom Finanzamt überwiesen oder verrechnet und zum 31. Dezember im SBK aktiviert. Vorsteuerguthaben USt-Zahllast Umsatzsteuer aus Ausgangsrechnungen Umsatzsteuer aus Saldo Ausgangsrechnungen S Bank H Vorsteuerüberhang S Schlussbilanzkonto H Vorsteuerüberhang Der Umsatzsteuer liegt das Mehrwertsteuersystem zugrunde. Durch den Vorsteuerabzug erreicht man, dass lediglich der Mehrwert auf jeder Stufe des Warenwegs besteuert wird. 1 Nach 10UStG ist Entgelt alles, was der Leistungsempfänger aufwendet, um die Leistung zu erhalten, jedoch abzüglich der Umsatzsteuer

6 Übungen mit Vorsteuer- und Umsatzsteuerbuchungen AUFGABEN 1 1. Bilden Sie zu folgenden Geschäftsfällen die Buchungssätze und buchen Sie auf den Konten: Wareneingang, Vorsteuer, Verbindlichkeiten a. LL, Forderungen a. LL, Umsatzerlöse für Waren, Umsatzsteuer,Bankguthaben (AB ,00 ). a) ER 407: Warenwert, netto ,00 + Umsatzsteuer ,00 = Rechnungsbetrag ,00 b) AR 354: Warenwert, netto ,00 + Umsatzsteuer ,00 = Rechnungsbetrag ,00 2. Ermitteln Sie buchhalterisch die Zahllast und nennen Sie den Buchungssatz. 3. Nennen Sie den Buchungssatz für die Überweisung der Zahllast zum 10. des Folgemonats. 4. Buchen Sie auf den entsprechenden Konten. n 69 Bilden Sie zu folgenden Geschäftsfällen die Buchungssätze: 1. Zieleinkauf von Waren lt. ER 234, Warenwert ,00 +Umsatzsteuer , ,00 2. ER 235: Inspektion des Lkw,netto ,00 +Umsatzsteuer , ,00 3. Zielverkauf von Waren lt. AR 345, Warenwert ,00 +Umsatzsteuer , ,00 4. AR 346: Verkauf von Waren gegen Bankscheck, netto ,00 +Umsatzsteuer , ,00 5. ER 236: Kauf eines PC-Farbdruckers, netto ,00 +Umsatzsteuer ,00 714,00 6. ER 237: Dachreparatur am Geschäftsgebäude, netto ,00 +Umsatzsteuer , ,00 7. ER 238: Kauf eines Geschäftswagens, netto ,00 +Umsatzsteuer , ,00 8. ER 239: Kauf von Büromaterial, netto ,00 +Umsatzsteuer... 85,50 535,50 70 Der Elektrogroßhandel Dirk Bach e. K. hat lt. KB 123 Büromaterial für brutto 178,50, also einschließlich 19 %Umsatzsteuer,gegen Barzahlung erworben. 71 Ermitteln Sie aus dem Bruttopreis (= 119 %) 1. die darin enthaltene Umsatzsteuer (= 19 %) und 2. den Nettopreis (= 100 %). n Das Möbelgroßhandelsunternehmen Werner Theuer e. Kfm. hat in der Buchhandlung Badicke das Fachbuch Die Umsatzbesteuerung im innergemeinschaftlichen Warenverkehr für brutto 64,20 gegen Barzahlung erworben. Der Beleg enthält den Hinweis: Im Betrag sind 7%Umsatzsteuer enthalten. Ermitteln Sie aus dem Bruttobetrag 1. den Nettowert und 2. die Umsatzsteuer. n

7 1 Einführung in das System der Buchführung AUFGABEN 73 Buchen Sie den folgenden Beleg 1. als Ausgangsrechnung und 2. als Eingangsrechnung: EINGEGANGEN In der Papiergroßhandlung Katja Kern e. Kffr.liegen folgende Belege zur Buchung vor: Beleg 1 Beleg 2 Nennen Sie zu den Belegen 1und 2jeweils den Buchungssatz. n

8 Buchung der Vorsteuer/Umsatzsteuer AUFGABEN 1 Zum 31. Dezember weisen die Konten Vorsteuer und Umsatzsteuer folgende Beträge aus: , , , ,00 1. Schließen Sie die obigen Konten ab. Richten Sie dazu das Schlussbilanzkonto ein. 2. Nennen Sie die Buchungssätze. 3. Wassagt Ihnen der Saldo zum 31. Dezember? n Die nachstehenden Konten weisen zum 31. Dezember folgende Summen aus: , , , ,00 1. Schließen Sie die obigen Konten ab. Richten Sie dazu das Schlussbilanzkonto ein. 2. Nennen Sie die Buchungssätze. 3. Wassagt Ihnen der Saldo zum 31. Dezember? n Ergänzen Sie folgende Aussagen: 1. Die Umsatzsteuer ist nur vom zu tragen. Sie belastet das nicht. 2. Nur Unternehmen und Personen, die umsatzsteuerpflichtige Lieferungen und Leistungen im gegen im Rahmen des Unternehmens erbringen, sind zum Abzug der berechtigt. 3. Die Vorsteuer stellt eine gegenüber dem Finanzamt dar. Die Umsatzsteuer ist dagegen eine gegenüber dem Finanzamt. 4. Die Zahllast wird in der Regel ermittelt und bis zum des an das Finanzamt überwiesen. 5. Die Zahllast des Monats Dezember ist in der Schlussbilanz zu. Ein Vorsteuerüberhang ist zum 31. Dezember zu. 6. Mehrwert ist der zwischen dem Nettoverkaufs- und Nettoeinkaufspreis. Durch den Vorsteuerabzug wird erreicht, dass auf jeder Stufe des Warenwegs nur der dieser Stufe besteuert wird. 7. In Rechnungen an ist die Umsatzsteuer auszuweisen. Die Rechnungen enthalten den,die und den. 8. In Kleinbetragsrechnungen bis (einschließlich Umsatzsteuer) genügt die Angabe des im Rechnungsbetrag enthaltenen. n Ordnen Sie die Begriffe Zahllast, Vorsteuerüberhang, Aktivierung und Passivierung entsprechend zu. 1. Umsatzsteuer des Monats Dezember >Vorsteuer des Monats Dezember 2. Umsatzsteuer des Monats Dezember <Vorsteuer des Monats Dezember n Im Dezember hatte die Papiergroßhandlung Kern folgende Umsätze: Verkäufe netto ,00, Einkäufe netto ,00, allgemeiner Steuersatz. 1. Richten Sie die erforderlichen Konten ein. 2. Buchen Sie die Vorgänge summarisch und nennen Sie die entsprechenden Buchungssätze. 3. Warum ergibt sich zum 31. Dezember keine Zahllast? 4. Wohin gelangt der Vorsteuerüberhang beim Jahresabschluss? Buchen Sie. 5. Inwiefern stellt die Vorsteuer eine Forderung an das Finanzamt dar? Begründen Sie. n

9 1 Einführung in das System der Buchführung AUFGABEN 80 Anfangsbestände Fuhrpark ,00 Geschäftsausstattung (GA) ,00 Warenbestand ,00 Forderungen a. LL ,00 Kasse ,00 Bankguthaben ,00 Verbindlichkeiten a. LL ,00 Eigenkapital ,00 Kontenplan Bestandskonten: Fuhrpark, GA, Warenbestand, Forderungen a. LL, Vorsteuer, Kasse, Bank, Verbindlichkeiten a. LL, Umsatzsteuer, Eigenkapital: Schlussbilanzkonto. Erfolgskonten: Wareneingang, Umsatzerlöse für Waren, Löhne: Gewinn- und Verlustkonto. Geschäftsfälle 1. Zieleinkauf von Waren lt. ER Nettopreis ,00 + Umsatzsteuer ,00 Rechnungsbeträge ,00 2. Kauf eines Lieferwagens lt. ER 15 Nettopreis ,00 + Umsatzsteuer ,00 Rechnungsbetrag ,00 3. Banküberweisung an Lieferer,Rechnungsbeträge ,00 4. Unsere Banküberweisung für Löhne ,00 5. Kauf von Waren lt. ER 16 Nettopreis ,00 + Umsatzsteuer ,00 Rechnungsbetrag ,00 6. Verkauf von Waren lt. AR Nettopreis ,00 + Umsatzsteuer ,00 Rechnungsbeträge ,00 7. Banküberweisung von Kunden, Rechnungsbeträge ,00 8. Verkauf von Waren lt. AR Nettopreis ,00 + Umsatzsteuer ,00 Rechnungsbeträge ,00 9. Banküberweisung für ER 15, vgl. Geschäftsfall ,00 Abschlussangaben 1. Die Zahllast für die Umsatzsteuer ist zu ermitteln und auf die Passivseite des Schlussbilanzkontos einzustellen, d. h. zu passivieren. 2. Inventurbestand an Waren ,00 3. Die übrigen Buchwerte stimmen mit den Inventurwerten überein. n

10 Geschäftsgang mit Vorsteuer- und Umsatzsteuerbuchungen AUFGABEN 1 Anfangsbestände Fuhrpark ,00 Kasse ,00 Geschäftsausstattung ,00 Bankguthaben ,00 Warenbestand ,00 Verbindlichkeiten a. LL ,00 Forderungen a. LL ,00 Eigenkapital ,00 Kontenplan Bestandskonten: Fuhrpark, GA, Warenbestand, Forderungen a. LL, Vorsteuer, Kasse, Bank, Verbindlichkeiten a. LL, Umsatzsteuer, Eigenkapital: Schlussbilanzkonto. Erfolgskonten: Wareneingang, Gehälter, Werbeaufwendungen, Büromaterial, Kosten der Telekommunikation, Fremdinstandsetzung, Umsatzerlöse für Waren: Gewinn- und Verlustkonto. Geschäftsfälle 1. Zielverkauf von Waren lt. AR 123 Nettopreis ,00 + Umsatzsteuer ,00 Rechnungsbetrag ,00 2. Barkauf von Kopierpapier,Nettopreis ,00 + Umsatzsteuer... 38,00 238,00 3. Zieleinkauf von Waren lt. ER 432 Nettopreis ,00 + Umsatzsteuer , ,00 4. Banküberweisung der Gehälter ,00 5. Banküberweisung für unsere Werbeanzeigen Nettopreis ,00 + Umsatzsteuer ,00 833,00 6. Zielverkauf von Waren lt. AR Nettopreis ,00 + Umsatzsteuer , ,00 7. Barzahlung für Fahrzeugreparatur,Nettopreis ,00 + Umsatzsteuer... 95,00 595,00 8. Zieleinkauf von Waren lt. ER Nettopreis ,00 + Umsatzsteuer , ,00 9. Banküberweisung von Kunden , Banküberweisung für Telekommunikation, netto.. 500,00 + Umsatzsteuer... 95,00 595,00 Abschlussangaben 1. Ermittlung und Passivierung der Umsatzsteuer-Zahllast. 2. Schlussbestand an Waren lt. Inventur ,00 1. Wie errechnet man die USt-Zahllast? Für welchen Zeitraum wird sie in der Regel ermittelt? Bis zu welchem Termin ist die USt-Zahllast spätestens an das Finanzamt abzuführen? 2. Im Monat Dezember beträgt die Vorsteuer ,00, die Umsatzsteuer aufgrund der Ausgangsrechnungen nur ,00. Buchen Sie zum 31. Dezember den Abschluss. 3. Erläutern Sie, inwiefern die Umsatzsteuer für das Unternehmen grundsätzlich ein durchlaufender Posten ist. n

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