Prevalence of colorectal polyps attributable to gender, smoking, and family history of colorectal cancer

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1 Prevalence of colorectal polyps attributable to gender, smoking, and family history of colorectal cancer Prävalenz kolorektaler Polypen, deren Anteile auf Geschlecht, Rauchen und Familiengeschichte Darmkrebs zurückzuführen sind Michael Hoffmeister 1, Stephanie Schmitz 1, Elisabeth Karmrodt 1, Christa Stegmaier 2, Ulrike Haug 1, Volker Arndt 1, Hermann Brenner 1 1 Abteilung Klinische Epidemiologie und Alternsforschung, DKFZ, Heidelberg 2 Epidemiologisches Krebsregister Saarland, Saarbrücken Hintergrund Darmkrebs: häufigste Krebserkrankung in Deutschland Inzidenz ca pro Jahr, Mortalität ca pro Jahr 60-90% Risikoreduktion durch Koloskopie Durch Erkennung und Entfernung von Vorstufen (Adenome) Gute Heilungschancen bei frühen Krebsstadien Seite 2 1

2 Hintergrund (2) Früherkennungs-Koloskopie ab 55 Jahren seit 2002 in Deutschland Empfehlungen für die Früherkennungs-Koloskopie berücksichtigen Familiengeschichte Darmkrebs als weiteren Risikofaktor Keine Berücksichtigung anderer Risikofaktoren (z.b. Geschlecht, Rauchen) Seite 3 Ziel der Studie Berechnung Populations-attributabler Anteile (population attributable fractions, PAFs) für kolorektale Neoplasien*, die mit - Familiengeschichte Darmkrebs - Geschlecht und - Rauchen assoziiert sind *kolorektale Neoplasien: Adenome (fortgeschr. und nicht fortgeschr.) + Karzinome Seite 4 2

3 Population attributable fractions PAFs berücksichtigen Rel. Risiko und Prävalenz der Exposition PAFs beschreiben - den hypothetischen Anteil einer Erkrankung, der nicht aufgetreten wäre, wenn der Risikofaktor eliminiert worden wäre - den ~prozentualen Anteil einer Erkrankung in der untersuchten Bevölkerung, die auf einen Risikofaktor zurückgeführt werden kann PAFs werden verwendet, um Hauptzielfaktoren für Prävention in der Bevölkerung zu identifizieren Seite 5 Studiendesign KolosSal Kooperation: - Deutsches Krebsforschungszentrum, Klinische Epidemiologie und Alternsforschung - Zentralinstitut für die kassenärztliche Versorgung in der Bundesrepublik Deutschland - Krebsregister Saarland - Gemeinschaft niedergel. endoskopisch tätiger Internisten im Saarland (GENESIS e.v.) Kohortenstudie mit > Teilnehmern der Früherkennungs- Koloskopie, in fast allen durchführenden Praxen des Saarlands (~30) Nachbeobachtung der Reduktion von Inzidenz und Mortalität über bis zu 15 Jahre Fragebogen, Koloskopie- und ggf. Histologiebefunde Querschnittsstudie mit 3349 Erstteilnehmern der Koloskopie von 05/ / Seite 6 3

4 Ergebnisse Beschreibung der Studienteilnehmer Women (N=1674) Men (N=1675) Total (N=3349) N (%) N (%) N (%) Age, years Mean (± SD) 63.4 (± 6.6) 63.6 (± 6.4) 63.5 (± 6.5) Family history of CRC No / unknown 1469 (88%) 1460 (87%) 2929 (87%) Yes 189 (11%) 202 (12%) 391 (12%) Missing 16 (1%) 13 (1%) 29 (1%) Cigarette smoking Never 1098 (66%) 594 (35%) 1692 (50%) Ever 568 (34%) 1065 (64%) 1199 (49%) Missing 8 (<1%) 16 (1%) 121 (1%) All findings prevalent at colonoscopy Negative 1056 (63%) 790 (47%) 1846 (55%) Hyperplastic polyp 271 (16%) 383 (23%) 654 (20%) Non-advanced adenoma 261 (16%) 414 (25%) 675 (20%) Advanced adenoma 127 (8%) 216 (13%) 343 (10%) Cancer 17 (1%) 23 (1%) 40 (1%) Polyp not specified 56 (3%) 99 (6%) 155 (5%) Hoffmeister et al. Clin Gastroenterol Hepatol 2010;8(10) Seite 7 Ergebnisse Prevalence ratios, PAFs: Geschlecht, Rauchen, Familiengeschichte KRK Proportion of cases with risk factor Adjusted prevalence ratio (95% CI) Population attributable fraction 1 (95% CI) Cases attributable to risk factor 2 Male gender Non-advanced neoplasia 61% 1.60 ( ) 23% (14%-32%) 155 out of 675 cases Advanced neoplasia 62% 1.57 ( ) 23% ( 9%-36%) 79 out of 343 cases Smoking Non-advanced neoplasia 56% 1.15 ( ) 7% ( -1%-15%) 47 out of 675 cases Advanced neoplasia 56% 1.19 ( ) 9% ( -2%-20%) 31 out of 343 cases Family history of CRC Non-advanced neoplasia 14% 1.17 ( ) 2% ( -1%- 5%) 14 out of 675 cases Advanced neoplasia 16% 1.33 ( ) 4% ( -1%- 8%) 14 out of 343 cases 1 Population attributable fractions adjusted for age at colonoscopy, gender, school education, first-degree family history of colorectal cancer, ever use of HRT, body mass index, physical activity, alcohol consumption, red meat consumption. 2 [Total number of cases x population attributable fraction] out of total number of cases Hoffmeister et al. Clin Gastroenterol Hepatol 2010;8(10) Seite 8 4

5 Limitationen Informationen zu Rauchen und Familiengeschichte basieren auf Eigenangaben Insbesondere Prävalenz und PR von Familiengeschichte 1. Grades könnte unterschätzt sein (PAFs immer noch geringer) Studie liefert keinen Aufschluss zum besten Zeitpunkt, ob z.b. Männer früher oder Frauen später zur Koloskopie gehen sollen Seite 9 Schlussfolgerungen Männliches Geschlecht und Rauchen haben aufgrund der Häufigkeit in der Bevölkerung einen größeren Einfluss auf die Prävalenz kolorektaler Neoplasien als Familiengeschichte KRK Umfassende Bewertung einer weiteren Risikostratifizierung des Screening-Angebots erforderlich, insbesondere nach Geschlecht PAFs alleine nicht ausreichend, weitere Faktoren sind zu berücksichtigen, z.b. - Koloskopie effektiver im linksseitigem Kolorektum - Fortgeschrittene Neoplasien bei Frauen häufiger rechtsseitig - Geschlechtsspez. Unterschiede bei der Teilnahme am Screening - Untersch. Lebenserwartung Frauen-Männer - Kosteneffektivität eines risikoadaptierten Programms Seite 10 5

6 Ende Seite 11 Berechnung PAF PAF=P dis (E) x (PR-1) / (PR) PAF P dis (E) PR =population attributable fraction =prevalence of exposure among diseased =adjusted prevalence ratio Seite 12 6

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