SerialSwitch Network - Cloud. Installations-Handbuch (Version 1.6)

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2 , Version 1.6, Seite 2 von 32 Inhaltsverzeichnis 1 Versionsverzeichnis 3 2 Übersicht über die Lösungskomponenten 4 3 SeriaSwitchPortal Berechtigungsgruppen Benutzergruppen Online-Hilfe SerialClient Installation SerialSwitch Serielle Schnittstelle GPRS Virtuelle COM-Ports Installation com0com SerialTunnel SerialTunnel anlegen SerialTunnel entfernen Hardware SIM-Karte GPRS-Terminal MC88i Identifikation des GPRS-Terminals: IMEI Nummer Schnittstellen Spannungsversorgung Antennenstecker FME RS232-Schnittstelle Einsetzen der SIM-Karte UMTS-Terminal EHS Identifikation des UMTS-Terminals: IMEI Nummer Spannungsversorgung Antennenstecker SMA RS232-Schnittstelle Einsetzen der SIM-Karte LEDs Fehlersuche SerialClient SerialSwitch SerialTunnel Hinweise Datenvolumen Änderungen Sicherheitshinweise Rücksendung von defekten Geräten 31 Appendix 32

3 , Version 1.6, Seite 3 von 32 1 Versionsverzeichnis Revision Datum Änderung Einarbeitung Comments DTAG vom Einfügung neuer Portal-Screenshots und Textanpassung Einfügung neuer Portal-Screenshots und Textanpassung Einfügung neuer Portal-Screenshots und Textanpassung Ergänzungen in Kapitel 4 und Ergänzung um UMTS-Terminal und Bedingungen SIM-Karte

4 , Version 1.6, Seite 4 von 32 2 Übersicht über die Lösungskomponenten Mit der Anwendung SerialSwitch und einem zugehörigen SerialSwitch-Terminal wird es Ihnen ermöglicht, einen seriellen Tunnel von einem Endgerät zu einer zentralen Anwendungssoftware via GPRS herzustellen. SerialSwitch Cloud Access besteht aus den folgenden Komponenten: SerialSwitch GPRS-Terminal inklusive der embedded SerialSwitch Gateway Software. Es stellt den Datenendpunkt auf der Geräteseite dar und wird seriell via RS232 mit Ihrem anzubindendem Gerät verbunden. SerialClient Clientsoftware, die den Datenendpunkt auf Ihrem Rechner darstellt. Sie kann via TCP, UDP oder seriell mit Ihrer Anwendungssoftware verbunden werden. SerialTunnel Stellt die Datenverbindung eines SerialClients und eines SerialSwitches dar. SerialSwitchCloud Cloudservice, der mittels eines Webportals konfiguriert wird. SerialSwitchPortal Im SerialSwitchPortal werden die SerialSwitches und SerialClients konfiguriert und ihr Status überwacht sowie die SerialTunnel für den eigenen oder andere Rechner, auf denen die SerielClient-Software installiert ist, angelegt. Abbildung 1: Concept SerialSwitch Cloud Access Die SerialClient Software wird auf einem Windows-Rechner mit Internetanschluss installiert. Sie läuft als Windows-Service im Hintergrund und baut automatisch eine Verbindung zur SerialSwitchCloud auf. Das SerialSwitch-Terminal, welches bei Auslieferung bereits mit der SerialSwitch-Software bespielt ist, baut nach dem Einschalten automatisch eine dauerhafte Verbindung zur SerialSwitchCloud auf. Mithilfe des SerialSwitchPortals kann auf einfache Weise ein SerialTunnel vom SerialSwitch zu einem SerialClient aufgebaut werden. Die serielle Schnittstelle des SerialSwitches kann frei konfiguriert werden. Abschnitt 4: SerialClient dieses Dokumentes erläutert die Installation und Benutzung des SerialClients. In Abschnitt 5: SerialSwitch wird die Konfiguration des SerialSwitch-Terminals, in Abschnitt 8: Hardware die Peripherie behandelt.

5 , Version 1.6, Seite 5 von 32 3 SeriaSwitchPortal Unter der Domain findet sich das SerialSwitchPortal Um das Produkt nutzen zu können, melden Sie sich bitte zunächst mit Benutzernamen und Password - beides erhalten Sie im Rahmen der ersten Produktbestellung - am SerialSwitchPortal an. Nach dem ersten Einloggen sollte das Passwort geändert werden. Hierfür klicken Sie rechts oben auf den Menüpunkt Mein Konto : In dem sich öffnenden Fenster klicken Sie auf den Button Passwort ändern und tragen eine neues Passwort ein. Anschließend drücken Sie den Button Speichern und gelangen über den Menüpunkt Home oben links wieder in die Hauptansicht. 3.1 Berechtigungsgruppen Jeder Benutzer ist eine der folgenden Berechtigungsgruppen zugewiesen. Diese entscheidet, welche Rechte der jeweilige Nutzer im Portal hat. Administrator Der Administrator kann neue Benutzer und Benutzergruppen anlegen, vorhandene verwalten. Ebenso weist er die Benutzer den Benutzergruppen zu. Näheres hierzu erfahren Sie im nächsten Abschnitt. Außerdem kann der Administrator alle Funktionen des SerialSwitchPortals nutzen. Benutzer Benutzer können alle Funktionen des SerialSwitchPortals nutzen. Dazu zählt das Anlegen und Verwalten ihrer SerialClients und SerialSwitches, sowie das Einrichten von SerialTunnels. Diese Funktionen können nur für die SerialClients und SerialSwitches angewandt werden, die in der dem Benutzer zugewiesenen Benutzergruppe und - möglicherweise - darunter angelegten Benutzergruppen sichtbar sind.

6 , Version 1.6, Seite 6 von Benutzergruppen Im Rahmen der ersten Produktbestellung richten wir Ihnen einen Benutzer mit Administrationsrechten ein. Dieser ist dann in der Lage, Benutzergruppen gemäß der gewünschten Hierarchie aufzubauen. Um ihre Benutzergruppen zu verwalten, gehen Sie bitte unter dem Reiter Administration auf Benutzergruppen. Abbildung 2: Administration Nur Benutzer, die der Berechtigungsgruppe Administrator angehören, sehen den Reiter Administration. In Abbildung 3 sehen Sie beispielhafte Benutzergruppen, die die Abteilungshierarchie abbilden. Es sind Hierarchien bis zu 3 Ebenen möglich. Dies erkennen Sie auch daran, dass bei der untersten Ebene (hier: Junior Development) in der rechten Spalte kein + (also keine Möglichkeit für das Anlegen einer weiteren Ebene darunter) vorhanden ist. Benutzergruppen im SerialSwitch Portal sind so zu verstehen, dass sie eine eingeschränkte Sicht auf die SerialClients und SerialSwitches ihrer Firma ermöglichen. Jeder SerialClient und jeder SerialSwitch ist einem Benutzer und damit auch automatisch der Benutzergruppe dieses Nutzers zugewiesen. Angenommen, ein SerialClient ist einem Benutzer der Benutzergruppe Software-Entwicklung zugewiesen, so ist er auch sichtbar für andere Benutzer der Gruppe Software- Entwicklung und für Benutzer von darüber angeordneten Gruppen. Anders herum: sind Sie der Benutzergruppe Marketing zugewiesen, sehen Sie auch SerialClients der darunter liegenden Benutzergruppen. Wie Sie sehen, ist Sichtbarkeit in tiefere Ebenen immer gegeben. Der Kundenadministrator kann also, da er sich stets in der höchsten Ebene befindet (hier: Musterfirma), alle SerialClients und alle SerialSwitches der Musterfirma sehen.

7 , Version 1.6, Seite 7 von 32 Abbildung 3: Benutzergruppen 3.3 Online-Hilfe Das SerialSwitchPortal verfügt über eine Online-Hilfe. Diese Online-Hilfe kann jederzeit über den Menüpunkt? Hilfe in der oberen Leiste des Webportals ein- und wieder ausgeschaltet werden. Bei eingeschalteter Hilfe-Funktion erscheinen Texte, die die Inhalte und Auswahl-Optionen der jeweils aufgerufenen Seite erläutern (siehe Abbildung unten) Bei eingeschalteter Online-Hilfe steht außerdem das vorliegende Installations-Handbuch Serial Switch Network - Cloud zum Download bereit: 4 SerialClient Die SerialClient-Software ist auf folgenden Windows-Systemen lauffähig: Windows XP Windows Vista 32 und 64 bit Windows 7 und 8, ebenfalls 32 und 64 bit.

8 , Version 1.6, Seite 8 von 32 Abbildung 4: Home -Seite mit eingeschalteter Online-Hilfe Sie verbindet sich automatisch mit der SerialSwitchCloud und lässt sich dann über das Webportal konfigurieren. In diesem Abschnitt erfahren Sie, wie Sie den SerialClient auf ihrem Computer installieren können. Die Anwendung nutzt den TCP-Port Der Port muss also geöffnet sein. 4.1 Installation Zunächst laden Sie sich den Installer für den SerialClient von herunter. Hierzu wählen Sie im SerialSwitchPortal oben links den Menüpunkt Home Auf der Home -Seite klicken Sie auf den Button Download. Daraufhin öffnet sich ein Fenster. In diesem klicken Sie auf SerialSwitch Clientsoftware herunterladen (siehe Abbildungen unten).

9 , Version 1.6, Seite 9 von 32 Abbildung 5: Home -Seite: Download-Button Führen Sie den Installer aus. Sie haben zunächst die Möglichkeit, einen Speicherort für die SerialClient Software zu bestimmen. Klicken Sie daraufhin auf Install. Geben Sie nun ihre Anmeldedaten an. Sie nutzen hierfür dieselben Daten, die Sie für die Anmeldung am SerialSwitchPortal verwendet haben. Geben Sie außerdem einen Namen für den SerialClient an. Dieser wird später im SerialSwitchPortal über diesen Namen identifiziert. Bitte beachten Sie, dass der SerialClient-Name case sensitive ist, d.h. es wird zwischen Gross- und Kleinschreibung unterschieden.

10 , Version 1.6, Seite 10 von 32 Abbildung 6: Download-Button für den SerialSwitch-client Der Installer wird nun Ihre Anmeldedaten prüfen und die Installation danach beenden. Überprüfen Sie, ob die Installation erfolgreich war, indem Sie ihren gerade angelegten SerialClient im Portal wiederfinden. Er sollte nun rechts neben dem Namen mit online gekennzeichnet sein. Falls dort offline steht (siehe Abbildung 9), sehen Sie bitte in Abschnitt 9 Fehlersuche nach.

11 , Version 1.6, Seite 11 von 32 Abbildung 7: Bestimmung des Speicherorts für den SerialClient-Installer Abbildung 8: Eingabe der Anmeldedaten zur Ausführung des SerialClient-Installers 5 SerialSwitch Als SerialSwitch wird das GPRS-Terminal bezeichnet, welches via serieller Schnittstelle (z.b. RS-232) mit Ihrem Endgerät verbunden ist. Auf dem SerialSwitch ist bei Auslieferung bereits die SerialSwitch Software aufgespielt. Diese baut automatisch eine Verbindung zur SerialSwitchCloud auf. Bei der Bestellung von SerialSwitches werden diese Ihnen als SerialSwitch -Benutzer zugewiesen, sodass Sie eine Übersicht all Ihrer SerialSwitches im SerialSwitchPortal haben. Dort können Sie, genau wie bei den SerialClients, den Online-Status und viele weitere nützliche Informationen einsehen. Dieser Abschnitt behandelt hauptsächlich die Verwaltung und Nutzung der SerialClients. Für weitere Informationen über das GPRS-Terminal und dessen Hardware lesen Sie bitte auch den Abschnitt 8: Hardware. 5.1 Serielle Schnittstelle Die GPRS-Terminals verfügen über eine serielle Schnittstelle. Diese muss so konfiguriert werden, dass eine Kommunikation mit Ihrem Endgerät möglich ist. Sie müssen dafür die Baudrate Ihres Endgeräts wissen und diese entsprechend auch an Ihrem SerialSwitch einstellen. Dies passiert beim Einrichten der Serial- Tunnels (siehe Abschnitt 7: SerialTunnel ). Der SerialSwitch persistiert die Einstellung der seriellen Schnittstelle und wird diese auch nach einem

12 SerialSwitch Network - Cloud , Version 1.6, Seite 12 von 32 Abbildung 9: Eingabe des SerialClient-Namens Neustart des Gera ts wieder herstellen. Es reicht also aus die Schnittstelle einmalig zu konfigurieren. Sollte es dennoch notwendig sein, die Baudrate zu verstellen, so entfernen Sie lediglich den zugeho rigen SerialTunnel im SerialSwitchPortal und legen einen neuen mit den entsprechenden aktuellen Einstellungen an. 5.2 GPRS Der SerialSwitch verbindet sich mit der SerialSwitchCloud via GPRS und ist somit unbedingt darauf angewiesen, dass die Antenne korrekt angeschlossen ist. Des Weiteren ist es no tig, dass der SerialSwitch genu gend Empfang hat um sich im GPRS-Netz einzuwa hlen. Im SerialSwitchPortal erhalten Sie, sobald sich ein SerialSwitch das erste Mal verbunden hat, viele Statusinformationen zu dem GPRS-Terminal. Unter anderem ko nnen Sie die Empfangssta rke u berpru fen. Gehen Sie dazu in die Detailansicht des SerialSwitch und u berpru fen Sie das Diagramm mit dem Titel GPRS-RSSI. Abbildung 10: Grafische Darstellung der Empfangssta rke des SerialSwitch

13 , Version 1.6, Seite 13 von 32 6 Virtuelle COM-Ports Ein SerialClient kann sich über vielfältige Weise mit ihrer Anwendungssoftware verbinden. Darunter auch seriell über COM-Ports. Sollten Sie diese Variante benötigen müssen Sie so genannte virtuelle COM- Ports einrichten. Dies ist nötig, da Ihre Anwendungssoftware nicht über ein Kabel mit Ihrem SerialClient verbunden wird, sondern intern per Software und somit virtuell. Das Programm com0com (Null-modem emulator) bietet die Funktionalität, virtuelle COM-Port Paare anzulegen. Die folgende Abbildung veranschaulicht die Verbindung von ihrem SerialClient und Ihrer Anwendungssoftware via virtueller COM-Ports. Anwendungs- Software COM26 com0com SerialClient COM27 Personal Computer Abbildung 11: Virtuelle COM-Ports mit com0com Der Null-modem emulator com0com muss auf dem Rechner installiert werden, auf dem der SerialClient installiert wird. 6.1 Installation com0com Zur Installation des Null-modem emulators com0com klicken Sie auf der Home -Seite auf den Button Downloads. Es öffnet sich ein neues Fenster, in dem Sie bitte com0com Software herunterladen anklicken (siehe unten stehende Abbildung). Wählen Sie die passende Version für Ihr Windows Betriebssystem (Windows7, 32-bit / 64 -bit oder Windows XP). Bei der Installation des Programmes setup.exe unter Windows erfolgt die Nachfrage nach dem Treiber- Prüfzertifikat, dieses muss akzeptiert werden. Also: bei der Nachfrage nach einem gültigen Treiber einfach mit weiter bestätigen (Treiber selber suchen lassen).

14 , Version 1.6, Seite 14 von 32 Abbildung 12: com0com Software herunterladen Nach der Installation von com0com startet das Programm automatisch das Anwendungsmenü, standardmäßig wird das COM-Paar CNCA1 und CNCB1 erzeugt. Bitte benennen Sie diese um in COMx und COMz, hier in diesem Beispiel COM26/27 (siehe Abbildung 6). Die Zuordnung der neu installierten COM-Ports erfolgt später über das Portal, wenn Sie einen SerialTunnel anlegen. In diesem Beispiel würde die Anwendungssoftware für COM26 konfiguriert werden, der SerialClient müsste dann COM27 öffnen. Entnehmen Sie bitte dem Handbuch für Ihre Anwendungssoftware, wie sie dort die serielle Schnittstelle konfigurieren. Sollte Ihre Software standardmäßig in einen bestimmten COM-Port schreiben (z.b. COM1), so können Sie auch in com0com das COM-Port Paar entsprechend anlegen. Abbildung 13: com0com Konfiguration

15 , Version 1.6, Seite 15 von 32 Achten Sie bitte darauf, auch die Checkboxen für enable buffer overrun zu aktivieren. Zur Kontrolle, ob die COM-Ports korrekt angelegt wurden, öffnen Sie den Windows Gerätemanager unter: /Start/Systemsteuerung/System/Geräte-Manager. Dort sollten jetzt die COM-Ports entsprechend angezeigt werden (siehe unten stehende Abbildung) Abbildung 14: Gerätemanager virtuelle COM-Ports

16 , Version 1.6, Seite 16 von 32 7 SerialTunnel SerialTunnels bilden einen Datenkanal zwischen zwei Endpunkten, dem SerialClient und dem GPRS- Terminal (SerialSwitch). Einem SerialClient und einem SerialSwitch kann jeweils nur ein SerialTunnel zugewiesen werden. Jedoch können mehrere Tunnel auf einem Client PC konfiguriert werden, indem verschiedene TCP- odercom-ports gewählt werden, um die verschiedene SerialSwitch-Terminals an einen Client PC anzubinden. 7.1 SerialTunnel anlegen Um einen SerialTunnel anzulegen benötigen Sie einen SerialClient, den Sie mit einem SerialSwitch verbinden möchten. Beide müssen beim Anlegen des Tunnels online sein. Dies überprüfen Sie am besten im SerialSwitchPortal. Den SerialClient erkennen Sie an dem Namen, den Sie während der Installation vergeben haben und den SerialSwitch an seiner IMEI, die Sie auf dem Etikett des GPRS-Terminals finden. Gehen Sie zunächst auf das SerialSwitchPortal und klicken Sie auf SerialTunnel hinzufügen. Abbildung 15: Anlegen eines neuen SerialTunnels Nun startet ein Wizard, der Sie durch das Anlegen des SerialTunnels begleitet. Wählen Sie zunächst einen SerialSwitch, der online ist. Klicken Sie dann auf weiter. Als nächstes wählen Sie einen SerialClient, der online ist, und klicken auf weiter.

17 , Version 1.6, Seite 17 von 32 Abbildung 16: Auswählen eines SerialSwitches Abbildung 17: Auswählen eines SerialClients

18 , Version 1.6, Seite 18 von 32 Konfigurieren Sie jetzt Ihre beiden Endpunkte nach Ihren Bedürfnissen. Abbildung 18: Konfiguration der beiden Endpunkte Beim SerialSwitch haben Sie zwei Optionen: Baudrate Stellen Sie den SerialSwitch auf dieselbe Baudrate, wie Ihr Endgerät, da s Sie anbinden möchten. Framing Stellen Sie hier die Datenbits, Stopbits und Paritätsbits Ihres SerialSwitches ein. Diese Einstellungen müssen ebenfalls mit denen Ihres Endgerätes übereinstimmen.

19 , Version 1.6, Seite 19 von 32 Beim SerialClient haben Sie folgende Optionen: TCP Wenn Sie TCP einstellen, wird der SerialClient einen Listener auf dem Port öffnen den Sie unten angeben (beachten Sie bitte, dass Portnummern bis 1024 reserviert sind). Seriell Wenn Sie Seriell einstellen, müssen Sie bei Baudrate und Framing die gleichen Werte einstellen wie beim SerialSwitch. Des weiteren haben Sie alle verfügbaren COM-Ports zur Auswahl. Wenn die Anwendungssoftware auf dem selben Rechner läuft, wie der SerialClient, benötigen sie keinen physikalischen seriellen Port und Sie verbinden beide mit einem virtuellen COM-Port Paar unter Nutzung des Nullmodememulators com0com. Lesen Sie für mehr Informationen bitte Abschnitt 6: Virtuelle COM-Ports. Abbildung 19: Das erfolgreiche Einrichten eines SerialTunnel Ihr SerialTunnel wurde nun erfolgreich eingerichtet. Von nun an wird die SerialCloud allen Datenverkehr bidirektional von einem Endpunkt zum anderen weiterleiten.

20 , Version 1.6, Seite 20 von SerialTunnel entfernen Wenn Sie einen SerialTunnel nicht mehr benötigen, z.b. weil Sie den SerialSwitch mit einem anderen SerialClient verbinden möchten, können Sie in ganz einfach löschen. Klicken Sie dazu auf den Reiter SerialTunnels, um in die Detailansicht zu kommen. Suchen Sie den SerialTunnel, den Sie löschen möchten heraus und klicken Sie auf -. (siehe unten stehende Abbildung) Abbildung 20: Das Löschen eines SerialTunnels Löschen Sie einen SerialTunnel nur, wenn Sie sich sicher sind, dass Sie ihn nicht mehr benötigen. Er lässt sich zwar leicht wieder neu einrichten, jedoch wird die Kommunikation von SerialClient und SerialSwitch beim Löschen unterbrochen.

21 , Version 1.6, Seite 21 von 32 8 Hardware In diesem Kapitel finden Sie die wichtigsten Hinweise zur Hardware, die zur Inbetriebnahme der SerialSwitch- Software benötigt werden. Detaillierte Angaben zur Spezifikation finden Sie in den entsprechenden Dokumenten zur Hardware- Beschreibung (siehe Anlage) 8.1 SIM-Karte Für den Betrieb eines SerielClients wird eine für Datentransfer freigeschaltete SIM-Karte eines Mobilfunkproviders benötigt, die gesondert erworben werden muss. Wenn Sie eine SIM-Karte für den Betrieb mit SerialSwitch Cloud erwerben, beachten Sie bitte folgende Punkte: Zum Betrieb benötigen Sie eine Mini-SIM-Karte (1,8 Volt oder 3 Volt). Es kann jede SIM-Karte verwendet werden, mit der eine Datenverbindung per GPRS/EDGE/UMTS ins mobile Internet aufgebaut werden kann. Es ist hierbei NICHT nötig, Datentarife mit festen öffentlichen IP-Adressen zu verwenden (diese sind meist wesentlich teurer als übliche Daten- und M2M Tarife!) Alle nötigen Einstellungen für den Umgang mit SIM-Karten sind in der Software des Produktes bereits integriert, so dass für den Benutzer eine möglichst einfache Handhabung gegeben ist. Um eine SIM-Karte im Terminal betreiben zu können, ist es lediglich erforderlich, die PIN der Karte zu deaktivieren. Um dies durchführen, verwenden Sie am besten ein Mobiltelefon. Nachdem die Pin-Eingabe mittels Mobiltelefon deaktiviert wurde kann die SIM-Karte in das Terminal eingesetzt werden. 8.2 GPRS-Terminal MC88i 8.3 Identifikation des GPRS-Terminals: IMEI Nummer Jedes GPRS-Terminal besitzt eine 15-stellige, einmalig vergebene Seriennummer, die sogenannte IMEI. IMEI ist die Abkürzung für: International Mobile Station Equipment Identity Die IMEI ist auf dem Geräteaufkleber zu finden, siehe Abbildung 26. Diese Geräte-ID findet sich im SerialSwitchPortal in der SerialSwitch-Liste wieder und identifiziert Ihr SerialSwitch-Terminal eindeutig.

22 , Version 1.6, Seite 22 von 32 Abbildung 21: Geräteaufkleber mit IMEI 8.4 Schnittstellen Spannungsversorgung Bei einer Versorgungsspannung von +12V sollte das Netzteil bis zu 1.25A Strom liefern können. Der typische Strombedarf des GPRS-Terminals bei GPRS Verbindungen liegt zwischen mA bei einer aktiven GPRS-Verbindung. Schlechte Empfangsbedingungen können jedoch kurzzeitige Stromspitzen erzeugen, wenn das Terminal versucht, diese durch höhere Sendeleistungen auszugleichen. Pin Bezeichnung In/Out Beschreibung Parameter 1 Plus In Positive Versorgungsspannung +8-30VDC 2 Reserviert, nicht verwendet 3 Reserviert, nicht verwendet 4 Reserviert, nicht verwendet 5 Reserviert, nicht verwendet 6 Minus In GND 0VDC Abbildung 22: Spannungsversorgung RJ12 Buchse

23 , Version 1.6, Seite 23 von Antennenstecker FME Beachten Sie, dass der Antennenanschluss ein FME-Stecker (50 Ω, male) ist. Schließen Sie hier nur GSM- Antennen mit FME-Kabelbuchse (50 Ω, female) an. Abbildung 23: Antennenstecker FME RS232-Schnittstelle Die RS-232-Schnittstelle (RS-232-Interface) ist die Schnittstelle zwischen dem Terminal und dem anzubindenden Endgerät. Das Terminal (Modem) gilt als DCE (Data Carrier Equipment), ein Endgerät, wie z.b. ein Personal Computer, als DTE (Data Terminal Equipment). Die Bezeichnungen orientieren sich an einer DTE, daher ist hier Receive Data ein Ausgang (Output). Verwenden Sie immer möglichst kurze Leitungen (max. 1,8 m). Die Eingangsspannung darf max. ± 25 V nicht übersteigen. Vermeiden Sie Kurzschlüsse! Sichern Sie die Steckverbindung mit den Verschraubungen am Stecker. Abbildung 24: Pin Belegung der RS232 Schnittstelle Pin Bezeichnung In/Out Beschreibung 1 DCD Out Data Carrier Detect 2 RxD Out Receive Data 3 TxDt In Transmit Data 4 DTR In Data Terminal Ready 5 GND Signalmasse 6 DSR Out Data Set Ready 7 RTS In Request to Send 8 CTS Out Clear to Send 9 RI Out Ring Indicator

24 , Version 1.6, Seite 24 von Einsetzen der SIM-Karte Die SIM-Karte muss in die Schublade des Halters auf der Rückseite des Terminals eingesetzt werden: Stellen Sie sicher, dass das Terminal ausgeschaltet ist (Spannungsversorgung abgesteckt!)! Der Wechsel bei anliegender Versorgungsspannung kann zu Schäden an der SIM-Karte und dem Terminal führen! Drücken Sie auf den kleinen Knopf neben der Schublade des Halters. Die Schublade wird hierdurch ein kleines Stück heraus geschoben. Ziehen Sie die Schublade heraus und setzen Sie Ihre SIM-Karte ein. Achten Sie auf die richtige Lage: Im Schubfach ist eine kleine abgeschrägte Ecke, so dass die SIM- Karte nur in einer definierten Position eingesetzt werden kann. Schieben Sie die Schublade vorsichtig zurück in das Terminal. Die Schublade muss leicht eingeschoben werden und darf nicht verkanten oder verklemmen! Abbildung 25: SIM-Kartenhalter

25 , Version 1.6, Seite 25 von UMTS-Terminal EHS6 8.6 Identifikation des UMTS-Terminals: IMEI Nummer Jedes UMTS-Terminal besitzt eine 15-stellige, einmalig vergebene Seriennummer, die sogenannte IMEI. IMEI ist die Abkürzung für: International Mobile Station Equipment Identity Die IMEI ist auf dem Geräteaufkleber zu finden, siehe Abbildung 26. Diese Geräte-ID findet sich im SerialSwitchPortal in der SerialSwitch-Liste wieder und identifiziert Ihr SerialSwitch-Terminal eindeutig. Abbildung 26: Geräteaufkleber mit IMEI Spannungsversorgung Bei einer Versorgungsspannung von +12V sollte das Netzteil bis zu 2.0A Strom liefern können. Der typische Strombedarf des Terminals liegt zwischen mA bei einer aktiven Mobilfunk-Verbindung. Schlechte Empfangsbedingungen können jedoch kurzzeitige Stromspitzen erzeugen, wenn das Terminal versucht, diese durch höhere Sendeleistungen auszugleichen. Pin Bezeichnung In/Out Beschreibung Parameter 1 Plus In Positive Versorgungsspannung +8-30VDC 2 Plus In Positive Versorgungsspannung +8-30VDC 3 Signal für Modulreset In U > 8V für t > 10ms RESET 4 Ignition In U > 8V für t > 200ms schaltet ein 5 Minus In GND 0VDC 6 Minus In GND 0VDC

26 , Version 1.6, Seite 26 von 32 Abbildung 27: Spannungsversorgung RJ12 Buchse Abbildung 28: Spannungsversorgung RJ12 Buchse Antennenstecker SMA Beachten Sie, dass der Antennenanschluss ein SMA-Stecker (50 Ω, female) ist. Schließen Sie hier nur UMTS-Antennen mit SMA-Kabelbuchse (50 Ω, male) an. Abbildung 29: Antennenstecker SMA (4) RS232-Schnittstelle Die RS-232-Schnittstelle (RS-232-Interface) ist die Schnittstelle zwischen dem Terminal und dem anzubindenden Endgerät. Das Terminal (Modem) gilt als DCE (Data Carrier Equipment), ein Endgerät, wie z.b. ein Personal Computer, als DTE (Data Terminal Equipment). Die Bezeichnungen orientieren sich an einer DTE, daher ist hier Receive Data ein Ausgang (Output). Verwenden Sie immer möglichst kurze Leitungen (max. 1,8 m). Die Eingangsspannung darf max. ± 25 V nicht übersteigen. Vermeiden Sie Kurzschlüsse!

27 , Version 1.6, Seite 27 von 32 Sichern Sie die Steckverbindung mit den Verschraubungen am Stecker. Abbildung 30: Pin Belegung der RS232 Schnittstelle Pin Bezeichnung In/Out Beschreibung 1 DCD Out Data Carrier Detect 2 RxD Out Receive Data 3 TxDt In Transmit Data 4 DTR In Data Terminal Ready 5 GND Signalmasse 6 DSR Out Data Set Ready 7 RTS In Request to Send 8 CTS Out Clear to Send 9 RI Out Ring Indicator 8.7 Einsetzen der SIM-Karte Die SIM-Karte wird seitlich in das Terminal (mit den Kontakten nach oben und der abgeschrägten Ecke zuerst) in das Terminal eingeführt, bis diese einrastet: Stellen Sie sicher, dass das Terminal ausgeschaltet ist (Spannungsversorgung abgesteckt)! Der Wechsel bei anliegender Versorgungsspannung kann zu Schäden an der SIM-Karte und dem Terminal führen! Abbildung 31: SIM-Kartenistallation

28 , Version 1.6, Seite 28 von LEDs Das Terminal verfügt zur Signalisierung des Betriebsmodus über zwei LEDs. Die grüne LED leuchtet, sobald das Gerät mit Spannung versorgt wird. Die gelbe LED zeigt über verschiedene Blinkmuster dan Status der Mobilfunkverbindung: Die LED blinkt gleichmäßig mit einer Frequenz von 1Hz (duty cycle: 50%): das Gerät baut eine Verbindung zum Mobilfunknetz auf. Die LED blitzt mit einer Frequenz von 1Hz. Die Verbindung zum Mobilfunknetz wurde erfolgreich aufgebaut. Abbildung 32: Position der LEDs

29 , Version 1.6, Seite 29 von 32 9 Fehlersuche 9.1 SerialClient Ich habe den SerialClient installiert. Aber er taucht nicht in der Liste im SerialSwitchPortal auf. Wenn die Installation geglückt ist, dann heißt das, der Installer konnte sich mit Ihren Anmeldedaten authentifizieren und den SerialClient anlegen. Haben Sie eventuell mehrere Benutzerdaten und haben einen anderen bei der Installation für Ihren SerialClient angegeben? Falls die Installation tatsächlich nicht geglückt ist, sollten Sie eine entsprechende Fehlermeldung bekommen haben. Sehen Sie dazu bitte die anderen Fehlerbeschreibungen durch. Mein SerialClient wird im Portal als offline angezeigt. Wie finde ich heraus, ob der SerialClient momentan läuft? Der SerialClient wird als Windows Dienst installiert. Das bedeutet, dass er im Hintergrund und ohne grafische Oberfläche läuft. Außerdem startet Windows den SerialClient beim Hochfahren automatisch. Möchten Sie überprüfen, ob der Dienst momentan aktiv ist, klicken Sie zunächst auf den Start-Button (unten links mit dem Windows-Logo). Tippen Sie nun in das Textfeld Dienste ein und klicken sie auf Dienste (s. Abbildung). Abbildung 33: Installierte Dienste suchen

30 , Version 1.6, Seite 30 von 32 Es öffnet sich nun ein neues Fenster mit einer Liste aller installierten Dienste. Suchen Sie nun die Zeile mit dem Dienst SerialSwitch Client und überprüfen Sie den Status des Dienstes. Ein Doppelklick auf die Dienstezeile öffnet ein Fenster mit weiteren Details. Starten Sie den Dienst gegebenenfalls neu. Abbildung 34: Ansicht der installierten Dienste The SerialSwitch client can not connect to the SerialSwitchCloud Die Anwendung nutzt den TCP-Port Prüfen Sie bitte, ob der Port von Ihren Netzwerk- Komponenten (zum Beispiel: firewall) blockiert wird. 9.2 SerialSwitch Hier liegen aktuell keine Inhalte vor. Dieser Abschnitt wird bei Bedarf und gemäß Kunden-Feedback ergänzt. 9.3 SerialTunnel Hier liegen aktuell keine Inhalte vor. Dieser Abschnitt wird bei Bedarf und gemäß Kunden-Feedback ergänzt.

31 , Version 1.6, Seite 31 von Hinweise 10.1 Datenvolumen Das inkludierte Datenvolumen für die Mobilfunknutzung ist abhängig vom gebuchten Produkt. Angaben hierzu finden Sie in der Leistungs-Beschreibung des Produkts SerialSwitch Änderungen Änderungen der Hard- und Software ohne vorherige Ankündigung, sofern sie der Besserung dienen, bleiben vorbehalten. Bilder und Illustrationen können abweichen. Für mögliche Fehler in diesem Dokument wird keine Haftung übernommen 10.3 Sicherheitshinweise Das Produkt darf nur von ausreichend geschultem und qualifiziertem Personal installiert und in Betrieb genommen werden. Das Produkt darf nicht in gefährlichen Umgebungen betrieben werden, z.b. in Bereichen mit explosiven Stoffen oder entflammbaren Dämpfen oder in sensiblen Bereichen, wie z.b. Flugzeugen oder Krankenhäusern. Die Delayzeiten für die Datenübertragung im GSM-Netz sind durch den Nutzer zu berücksichtigen. 11 Rücksendung von defekten Geräten Im Fall von defekter Hardware halten Sie bitte nachfolgende Prozedur ein. Schritt 1 Registrieren Sie den Vorgang bei Ihrem Service-Kontakt, inklusive der folgenden Informationen: Kundenname & -nummer Produkt-Name IMEI-Nummer (siehe Kapitel 8.6) Fehlerbeschreibung Grund für Rücksendung Schritt 2 Sie erhalten eine Vorgangsnummer und die Einsende-Adresse Senden Sie die Hardware an diese Einsende-Adresse Die erhaltene Vorgangsnummer vermerken Sie bitte auf einem Beipackzettel Bitte vermerken Sie die Vorgangsnummer bei aller zukünftigen Korrespondenz.

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